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Star Wars Sonderband 33, Knights of the Old Republic I George Lucas, Brian Ching, John J. Miller Broschiert, 16. August 2006 Verkaufsrang: 135092 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Beschreibung: 'Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis': Der legendäre Satz, mit dem jedes der sechs großen Star Wars Kinoabenteuer beginnt, trifft vor allem auf diese düsteren Zeiten zu, in denen die gesamte Galaxie ins Wanken gerät. Denn wir befinden uns fast 4000 Jahre vor der Geburt des Rebellions-Helden Luke Skywalker. Die Mandalorianischen Kriege zehren an den letzten Ressourcen der Alten Republik. In den Wirren des Krieges stürzen ganze Systeme in einen Abgrund aus Gesetzlosigkeit und Chaos. Die heldenhaften Jedi-Ritter und deren junge Padawane sind mehr denn je gefordert, doch viele müssen zunächst ihre eigene Kriegsmüdigkeit und tiefe Frustration überwinden... Broschiert: 156 Seiten Verlag: Panini Books; Auflage: 1., Aufl. (16. August 2006) Sprache: Deutsch
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Spektakulärer Auftakt 5 von 5 Punkten Schon 4000 Jahre vor der Geburt Luke Skywalkers war schon eine Menge im Star Wars Universum los. In Zeiten des Mandalorianischen Krieges hat der tollpatschige Padawan Zayne Carrick nur noch Pech. Nach einigen Versuchen den Ganoven Marn Hiergryph zu ergreifen, hat er es immer noch nicht geschafft. Schließlich kommt er auch noch zu der Ernennung der neuen Jedi-Ritter zu spät. Das war aber ausnahmsweise sein Glück, denn alle Padawane wurden von ihren eigenen Meistern getötet, bis auf ihn. Sofort versuchen die Meister auch Zayne zu töten, aber ihm gelingt noch knapp die Flucht. Kurz darauf ist er der Verdächtige dieser Morde. Mit einigen neuen Freunden versucht Zayne heraus zu finden, weshalb die Meister so eine schreckliche Tat vollbringen konnten und versucht seine Unschuld zu beweisen. Ich kenne die beiden Spiele von "Knights of the old Republic" nicht, bin aber trotzdem sehr gut zurechtgekommen. Durch das komische Paar Zayne Carrick und Marn Hiergryph hat die Serie jede Menge unerwartete Wendungen. Die Handlung ist somit immer spannend und die Zeichnungen überzeugen auch. Da die ganze Reihe von mehreren Zeichnern gezeichnet wurde, begegnen einem viele verschiedene Zeichenstile. Mir persönlich gefällt der erste und der fünfte Band am besten. Der sechste und der siebte Band, die nichts mehr mit der Haupthandlung zu tun haben, da diese in Band fünf abgeschlossen wurde, haben leider etwas nachgelassen. Fazit: Auch ohne Vorkenntnisse der beiden "Knights of the old Republic" Spiele versteht man sofort in die Handlung. Band eins bietet eine spannende Geschichte, die man keinesfalls verpassen sollte.
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Das dicke Rattelschneck-Buch Rattelschneck, Marcus Weimer, Markus Weimer, Olav Westphalen Gebundene Ausgabe, 1. September 2001 Verkaufsrang: 136977
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das beste Rattelschneck-Buch 5 von 5 Punkten M.e. nach NICHT "mal Top mal Flop" sondern, ausschließlich TOP! Als das Buch 2003 rauskam, hab ich bei den meisten Witzen mit den das Dream-Team Rattelschneck hier aufwartet Tränen gelacht! Selten kommt es vor, dass man ein derart DICKEs und reichhaltiges Buch an überdurchschnittlich lustigen Witzen vorfindet. Das Buch enthält nicht nur diverse Einzelbild-Cartoons und längere Geschichten, sondern auch einige Private Details zu Rattelschneck und Fun-Facts, die in kurzen Texten geschildert werden. Ansonsten bleibt obligatorisch noch zu sagen, was Walter Moers mal über Rattelschneck gesagt hat: "Rattelschneck ist Gott".
Mal top, mal flop 3 von 5 Punkten Als Fan des wöchentlichen Rattelschneck in einer großen überregionalen Tageszeitung war ich schon ein wenig enttäuscht. Zu häufig unlustige Plattheiten trüben den Gesamteindruck und überschatten die spaßigen Bilder(geschichten). Die Hälfte raus aus dem Buch, halber Preis. Problem: Was fliegt raus - Humor bleibt Geschmackssache.
Schlecht gezeichnet? Auf jeden Fall originell und lustig! 4 von 5 Punkten Max Goldt war an einigen der Cartoons in diesem Buch beteiligt. Die Zeichnungen sehen ähnlich krude aus wie die Comics von Katz + Goldt, sind allerdings bei weitem amüsanter, sie können locker mit "Nicht lustig" oder den Cartoons von Martin Perscheid mithalten. Einige Zeichnungen sind farbig, meist aber schwarz-weiß. Für die meisten Gags reicht ein einziges Bild, nur wenige Rattelschneck-Geschichten gehen über mehrere Seiten. Themen sind meist Alltagsbegebenheiten und das Spielen mit abgedroschenen Floskeln, wie es der Gag auf dem Cover vormacht ("Ich würde sie gerne raufbitten, leider wohne ich Parterre".) Einige Ideen sind zu flach und mitunter rutscht es ins peinliche ab, wenn es zu zotig wird. Ansonsten aber eine sehr gelungene Mischung aus albernen, tiefgründigeren und originellen, noch nicht abgedroschenen Einfällen. |
Asterix Geb, Bd.22, Die große Überfahrt (Grosser Asterix) Rene Goscinny Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 28705 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo). Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Eines der besseren Werke 5 von 5 Punkten Beim ersten Lesen fallen die Zitate mit Anspielung auf die neuere amerikanische Geschichte nicht auf. In diesem Band (zum Lachen) ist die Naivität der Dorfbevölkerung und insbesondere die Tollpatschigkeit von Obelix so krass, daß es manchmal an der Schmerzgrenze liegt. Beispiele. - Im Dorf ist es normal, die Fische aus Paris zu importieren, obwohl es direkt am Meer liegt. - Obelix wirft beim Fischen das Netz aus und befestigt es nicht. Als sie es nicht mehr wiederbekommen können, macht er dafür Asterix verantwortlich. "Obelix, wirf das Netz aus" "Jawohl Kapitän" - Obwohl nach langer Odysee auf dem Meer der neue Kontinent ganz anders aussieht, glauben sie sich in der Heimat. Obelix zu den Indianern, die er für Römer oder Griechen hält. "Wir sind hier zu hause, ihr solltet Euch schnellstens verkriechen, Ihr Griechen!" - Obelix glaubt, daß die Truthähne (Gurugurus) Nester haben und sagt zu Idefix: "Ich bringe Dir eine Jagdlist bei. Die Gurugurus fliegen und haben Nester auf Bäumen" Als er den Baum schüttelt, fällt ein Indianer herunter, er ist verdutzt. - Selten sind amouröse Geschichten um die beiden, eigentlich nur in 4 Bänden von allen, die Frauen kommen dabei nicht unbedingt gut weg. Als sich die Häuptlingstochter zu ihm setzt, sagt Obelix: "Du, die dicke Römerin läuft mir dauernd nach". Als er von der Heiratsabsicht erfährt erschrickt Obelix und läßt die Tasse fallen. Ein lustiges Werk. -
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Sandman, Bd. 4: Die Zeit des Nebels Neil Gaiman Broschiert, 13. März 2008 Verkaufsrang: 181904 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SANDMAN ist aus gutem Grund die meistgelobte und mit vielen Preisen ausgezeichnete Comic-Serie der 90er-Jahre: Die intelligente, tiefgründige Story, elegant geschrieben von Neil Gaiman und abwechselnd illustriert von den gefragtesten Künstlern der Comic-Branche, bietet eine reichhaltige Mischung moderner Mythen und finsterer Fantasy, in der zeitgenössische Literatur, historisches Drama und Legenden nahtlos ineinander übergehen. Die Saga des Sandman enthält eine Reihe von Erzählungen, die in der neunten Kunst einzigartig sind, und die Geschichte als solche wird man nie mehr vergessen. Vor zehntausend Jahren hat Fürst Morpheus eine Frau, die ihn liebte, in die Hölle verdammt. In DIE ZEIT DES NEBELS überzeugen ihn die übrigen Mitglieder seiner Familie, der Ewigen, davon, dass dies nicht gerechtfertigt war. Um es wiedergutzumachen, muss Morpheus in die Hölle reisen und seine verlorene Geliebte retten. Doch Luzifer, der Herr der Hölle, hat geschworen, Morpheus zu vernichten, und seine Pläne sind fein gestrickt...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Höhere Comic-Kunst 5 von 5 Punkten "Die Zeit des Nebels" ist der vierte Sammelband der "Sandman"-Serie von Neil Gaiman. Im Gegensatz zu den ersten drei Bänden ist dieser Band eine in sich abgeschlossene Geschichte rund um die Ereignisse in der Hölle. Fußend auf einer Kurzgeschichte im Band "Präludien & Notturni" behandelt der vierte Band die Folgen einer lange zurückliegenden Affäre des Sandman. Episode 0 - Zeichner Mike Dringenberg, Tuscher Malcolm Jones III, Kolorist Steve Oliff Destiny von den Ewigen beruft ein Familientreffen ein. Desire, Despair, Delirium, Dream und Death sind erstaunt, liegt doch ihr letzter Besuch in den Hallen Destinys viele Jahrtausende zurück. Die Familie ahnt nicht, dass einzig die Gespräche zwischen den Ewigen und das Erwähnen von Nada, der vom Sandman in die Hölle verbannten ehemaligen Geliebten, von Bedeutung sind. Episode 1 - Zeichner Kelley Jones, Tuscher Malcolm Jones III, Kolorist Steve Oliff Luzifer, gefallener Engel und Herrscher über die Hölle, empfängt Kain. Der kündigt ihm den Besuch des Sandman an. Luzifer ist hocherfreut, hat er doch beim letzten Aufeinandertreffen geschworen, den Sandman zu töten, wenn der noch einmal seinen Fuß in die Hölle setzt. Episode 2 - Zeichner Kelley Jones, Tuscher Malcolm Jones III, Kolorist Daniel Vozzo Sandman betritt die Hölle. Er will Nada aus ihr befreien. Er befürchtet, dass Luzifer versuchen wird, ihn zu vernichten. Er ahnt nicht, wie perfide der Plan ist, den der Fürst gefasst hat. Episode 3 - Zeichner Kelley Jones, Tuscher P. Craig Russell, Kolorist Daniel Vozzo Der Sandman erhält Besuch von Odin Allvater und seinen Begleitern, von Anubis, Bast und Bes, von Susano-O-No-Mikoto, dem Dämon Azazel, der mit Merkin, der Herrin der Spinnen, und Chorozon kommt, von Lord Kilderin, der Prinzessin des Chaos und den beiden Engeln Remiel und Duma. Der Sandman empfängt die illustre Schar und verspricht ihnen, nach einer Nacht der Besinnung über die Zukunft der Hölle zu verhandeln. Episode 4 - Zeichner Matt Wagner, Kolorist Daniel Vozzo Charles Rowland kann die Ferien nicht bei seinem Vater in Kuwait verbringen. Er bleibt als einziger Schüler in seinem Internat. Doch schon nach wenigen Stunden bevölkern alle Menschen die Säle und Gänge, Schlafräume und Toiletten, die seit 1802 in der Schule gestorben sind. Charles weiß nicht mehr ein noch aus. Episode 5 - Zeichner Kelley Jones, Tuscher George Pratt, Kolorist Daniel Vozzo In der Nacht versucht jeder einzelne Gast des Sandman, den Ewigen von seinen eigenen Plänen für die Hölle zu überzeugen. Doch der Sandman verspricht niemandem etwas, hört sich die Wünsche, Drohungen und Vorschläge nur an und vertröstet alle auf den nächsten Morgen. Episode 6 - Zeichner Kelley Jones, Tuscher Dick Giordano, Kolorist Daniel Vozzo Der Morgen bricht an und alle Gäste des Sandman erwarten sehnlichst die Entscheidung des Sandman. Episode ? - Zeichner Mike Dringenberg, Tuscher George Pratt, Kolorist Daniel Vozzo Der Sandman tritt vor die versammelten Gäste. Erst Minuten vorher hat sich ihm eröffnet, was er tun muss. Niemand hat diese Entscheidung erwartet. Ob alle anwesenden Halbgötter, Engel und Dämonen, aber auch der Sandman selbst und Luzifer damit zufrieden sind? Autor Neil Gaiman fährt im vierten Sammelband drei Zeichner, vier Tuscher, zwei Koloristen und mit David McKean einen hervorragenden Zeichner für das Cover und das Design auf, und auch Harlan Ellison, der das lange Vorwort verfasst hat, ist beileibe kein Unbekannter. Das alles für einen Comic. Eine Bildergeschichte, die meist von Kindern und Jugendlichen in der Schulhofpause verschlungen wird? Mitnichten. "Sandman" ist Kunst. Höhere Comic-Kunst. Das glauben nicht nur Harlan Ellison, viele Kritiker und diverse Rezensenten, auch der Leser bemerkt schnell, dass er sich hier in einen wahren Dschungel von Geschichten, Mythen, Sagen und Epen begibt. Da tauchen Götter auf, Gott, Satan und Engel, die gesamte Mythologie wird bemüht und mit der Moderne - hier beispielsweise dem Irak-Krieg - verknüpft. Das alles wird von Neil Gaiman mit leichter Hand und sicherem Gefühl für Stil und stilistische Details strukturiert und angeordnet. Sein "Die Zeit des Nebels" ist ein vor Fantasie überbordender Quell an Inhalten, den man kaum schnell nebenher durchlesen kann. Immer wieder zögert man, blättert zurück, versichert sich durch ein schnelles Durchblättern der ersten drei Bände, dass man hier wieder einen Anknüpfungspunkt gefunden hat und dort eine Anspielung auf vergangene Geschichten. Immer wieder werden Namen, Orte und Personen aufgegriffen, die man aus Literatur und Wirklichkeit zu kennen glaubt. Immer öfter verwirrt der Autor selbst den Kenner aller Bände mit neuen Einfällen und Wendungen, die auch dem Geschehen der Vorgänger-Bände ein neues Gesicht geben. Bestes Beispiel ist das Schicksal Nadas. Die Geliebte des Sandman, verstoßen und zu zehntausend Jahren Höllenqualen verdammt, weil sie sich dem Ewigen verweigerte, wird urplötzlich zum Mittelpunkt einer ganzen Reihe von Geschichten. Dabei wird ihre Bedeutung für den Sandman, ja für das gesamte Traumreich, mit einem Mal völlig verändert, umgedeutet und auf eine andere Ebene transportiert. Genau das ist es, was diese Serie auszeichnet. Autor Gaiman vermag es nicht nur, eine Fülle von Geschichten lose zu einem Universum zu verbinden, er verankert es auch immer wieder in der Wirklichkeit. Wer hat nicht in Träumen Dinge erlebt, die er für wirklich hält oder für wahr, für Zukunft oder Vergangenheit, für erlebt oder erhofft? Gewagt ist die Zusammenarbeit mit mehreren Zeichnern dennoch. Vor allem die Episode um den Internatsschüler ist von gänzlich anderem Ausdruck als alle anderen Geschichten in diesem Sammelband. Nicht nur, dass die Seiten schwarz abgesetzt werden, auch der hastige, skizzenhafte Aufbau der Bilder, ihre Detaillosigkeit und Buntheit fallen aus dem Rahmen. Auch die Botschaft und der Sinn wirken merkwürdig fehl am Platz. So kann man diese Episode als den einzigen Totalausfall bezeichnen. Hier werden Versatzstücke nur notdürftig verbunden und in den Rahmen des Gesamtzusammenhangs gestellt, ohne wirklich dazuzugehören. Die Geschichte wirkt ob ihrer grafischen Qualität unpassend und auch Autor Gaiman schafft es nicht, die Story sinnvoll in "Die Zeit des Nebels" einzupassen. Dieser Fremdkörper ist aber auch der einzige Mangel des Bandes. Denn sowohl die Druckqualität als auch der Inhalt sind bestechend. Wenn man dann noch über die Lobhudeleien im Vorwort gnädig hinwegsieht - sie sind eher peinlich als erhellend im Hinblick auf die folgende Geschichte -, kann man den vierten Band der Sandman-Serie nur empfehlen. Wenn auch gesagt werden muss, dass dem Leser ohne die Kenntnis der ersten drei Bände ein wenig an Anspielungen, Hinweisen und Anknüpfungen verloren geht. Besonders nett ist die im Anhang zu findende Auflistung der an diesem Werk beteiligten Künstler. Auch hier werden fiktive Lebensläufe für Autor Gaiman, die Zeichner, Tuscher und Koloristen sowie für den Coverdesigner zu einer eigenen Geschichte, zu einem kleinen Kunstwerk. Dieser Eindruck wird nicht zuletzt durch die hunderte Jahre alt wirkenden Fotografien dieser Männer verdichtet. Kaufen Sie sich "Die Zeit des Nebels", wenn Sie Geschichten aus den Bereichen Fantasy, Mythologie, Märchen und Traumdeutung mögen und der Kunstform des Comics in dieser Hinsicht eine Chance geben wollen. Stefan Erlemann |
Spirou und Fantasio 14. Im Banne des Z Andre Franquin Broschiert, November 2003 Verkaufsrang: 152851 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem Spirou und Fantasio den machtbesessenen Wissenschaftler Zyklotrop besiegt haben, kehren sie nach Rummelsdorf zurück. Doch dort geht es nicht mit rechten Dingen zu: Die Bewohner sind wie versteinert. Ein übriggebliebener Zyklomann treibt immer noch sein Unwesen mit den lähmenden Zyklostrahlen. Während sich die beiden Freunde an seine Fersen heften, sucht der Graf von Rummelsdorf nach einem Gegenmittel.
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Long John Silver 01: BD 1 Xavier Dorison Broschiert, April 2009 Verkaufsrang: 24289 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die neue Serie aus der Feder von Xavier Dorison ist jetzt schon ein Meilenstein des Abenteuercomics. Das krarftstrotzende Piratenepos wurde von Matthieu Lauffray in gewaltige Bilder umgesetzt, die jeden Leser unmittelbar in die Geschichte hineinziehen. Wenngleich der Comic etliche Personen aus der SCHATZINSEL übernimmt, handelt es sich keineswegs um eine direkte Fortsetuung des berühmten Abenteuerklassikers von Robert Louis Stevenson. LONG JOHN SILVER widmet sich vielmehr gänzlich anderen, nicht minder umtriebigen Unternehmungen des titelgebenden Freibeuters...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
toll! 5 von 5 Punkten toll! macht lust auf mehr! man sollte sich beim kauf bewusst sein, dass das eigentliche abenteuer erst ab band 2 beginnt. spannende geschichte, toll illustriert!
Allein schon diese Charakter-Visagen... 4 von 5 Punkten Comic, Piratenabenteuer, Fortsetzung eines weltberühmten Klassikers... kann die kultivierte Dame eigentlich noch zielsicherer ins scheinbar triviale Fettnäpfchen tappen? Dabei kann sie alle pikierten Blicke dieser Welt mit einem einzigen Wort lässig abschmettern: "Kunst!" Aber es geht auch viel einfacher. Schließlich steht eine Dame über sowas drüber, denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet. Außerdem ist mir das eh wurscht: Ich fand nämlich schon mit zwölf den Long John Silver irgendwie viel faszinierender als alle anderen zusammen bei der "Schatzinsel"-Lektüre. Die waren alle gut oder böse. Aber Long John war undurchsichtig und zog die Fäden und tappte dann doch irgendwie in die eigene Falle rein. Wie gut, dass er am Ende der Gerechtigkeit auskam und man zusammen mit Doktor Livesey drüber spekulieren konnte, wie's ihm weiter ergangen sein mochte. Und wie gut, dass Xavier Dorison (Text) und Mathieu Lauffray (Zeichnungen) ihr auf vermutlich vier Bände angelegtes Long-John-Silver-Epos ausdrücklich nicht als Fortsetzung verstanden haben wollen, sondern als Hommage. Eine Fortsetzung wäre Blasphemie. Aber eine Hommage, eine Fantasia... die Idee hat was, zumal sie insbesondere zeichnerisch hervorragend umgesetzt ist. Vorausgesetzt, man ist bereits jenseits der zwanzig und dennoch faszinierbar vom Faszinierenden. Wir schlagen "Lady Vivian Hastings" auf, den ersten bis jetzt erschienenen "Long John Silver"-Band, dessen finsteres Titelbild einem dreispitzgekrönt und sturmumtost den Rücken zugewandt hat. Zwar ist's nicht Long John, aber zu trauen ist diesem Kerl genauso wenig, und man legt keinen Wert drauf, sein Gesicht zu sehen. Dass man das noch öfters zu sehen kriegen wird, ist einem aber klar... und wenn er einem nach zwei Seiten die Visage zeigt, weiß man, dass man auf den Anblick gern verzichtet hätte. Nein, sogar bei der Heiratsvermittlung für Blinde wär das ein Ladenhüter. Andererseits: Long John Silver war intelligent, also dürfte dieser Comic auch intelligent sein. Die Vermutung trügt nicht; hier ist viel inbrünstig ironisches Spiel mit Versatzstücken des Genres an Bord, ohne dass Selbstverliebtheit im Vordergrund stünde. Fasziniert ist man nämlich gleich beim ersten Durchblättern, denn der Zeichner lässt sich nicht lumpen: Die Atmosphäre stimmt; so hat man sich das immer vorgestellt, das Leben auf gottverlassenen Segelschiffen und in Hafenspelunken. Lauffray zeigt hier so nebenbei, dass der Comic dem Film näher steht, als man zunächst denkt: Harte Schnitte von Nahaufnahmen zu Panoramen und wieder zurück; Perspektive und Tempo wechseln ebenso schnell wie bei der Schwarzen Serie. Und obwohl der Zeichenstil ganz charakteristisch ist, wird er nicht eintönig; Lauffray dosiert seine Akzente haargenau richtig. Manchmal lässt er es sogar aufhören zu regnen, schneien oder stürmen... Chapeau! Dabei verlässt sich Mathieu Lauffray nicht auf vordergründige Effekte: Die Einzelbilder stimmen bis ins letzte Detail, ob es sich nun um das Leben auf Deck und unter Deck handelt, um Spelunken, das Leben in windumtosten Burgen, das behagliche winterliche Bristol... Dazu diese Gesichter: Eine teuflisch schöne Lady Hastings mit unverkennbaren Anzeichen des Wahnsinns, mit der verglichen Scarlett O'Hara ein Heimchen am Herd wäre. Ein bis ins Mark britischer Doktor Livesey. Ein undurchsichtiger zwischenzeitlicher Kapitän Samir Razil, der ausschaut wie aus Tausendundeiner Nacht entsprungen... Ein Long John Silver mit diesem unwiderstehlich stechenden Blick... Und dann diese phantastischen Charakter-Visagen seiner Getreuen! Überhaupt, diese Gesichter. Das sind echte Gesichter. Sie allein schon lohnen das Durchblättern, und zwar gerade für Erwachsene. Und jetzt zur Story, also zum Lesen jenseits der faszinierenden Zeichnungen: Dieser Comic spielt souverän mit allen Versatzstücken des Piraten-Schundromans de luxe, und der Texter hat hier so ziemlich alles in die Handlung gerührt, was gut und teuer ist. HAAALT! Nicht zu früh zetern! Bitte zu beachten: Parodiert wird das Schundroman-Genre. Dem Long John Silver wird gehuldigt. Ein Segelschiff auf Eldorado-Kurs kurz vor Schiffbruch, drohende Meuterei und beinah die Pest an Bord; der geheimnisvolle Indianer weicht dem fanatischen Käptn mit Augenklappe nicht von der Seite... Da, Guyanacapac! - Kameraschwenk zu des Käptn teuflisch schönem Weibe, welches derweil auf einsamem Steilküsten-Schlosse an schottischer Steilküste hauset und huldiget der Untreue; ach, ein kaltherzig berechnend Eheweib! Und doch, ein verhängnisvoller Fehltritt treibet sie in neue Ranküne, und welch arglistige Ränke gar schmiedet das Hirn hinter ihrer Treusorg' mimenden Zofe Elsie glatten Stirn! Und der arme ehrenhafte Doktor Livesey, der Ärmste... Aber man hat ja schon die Einleitung gelesen und weiß, den Ärmsten hat wieder mal das Schicksal mit einer Breitseite erwischt. Natürlich kann der brave Doktor den Kontakt zu Long John Silver herstellen (hat man das nicht immer vermutet?), natürlich überkreuzen sich da die sinistren Schachzüge, natürlich verfolgt da jeder für sich seine undurchsichtigen Pläne: Lord und Lady Hastings, Long John Silver, Elsie... und welche Gefolgsleute von Lord Hastings Bruder (den gibt's nämlich auch noch!) und welche von Long John sind wirklich treu? Und was plant dieser Moxtechica, der zwar "in unserer Sprache" nur einige Worte spricht, "aber er versteht fast alles"? Alle sind sie versammelt an Bord dieses Seelenverkäufers mit Kurs Guyanacapac... Es folgt eine nahezu klassische Schlusseinstellung. Natürlich segelt man nicht dem Sonnenuntergang entgegen, das gehört sich nicht bei gar schauerlichem dschungelverhang'nem Ziele, aber immerhin wirkt der Horizont etwas lichter als das Hinterzimmer von Long Johns Hafenspelunke. Spannender geht's nimmer, und jetzt könnte der Bericht über Long John Silvers tragisches Schicksal losgehen, das ihn erwartete - aber nix da. Das Exposé ist perfekt, "Fortsetzung folgt". Dass dennoch die Spannung nicht auf der Strecke bleibt, und dass man am Ende des Bandes, wenn es hundsgemein mitten im spannendsten Moment "Fortsetzung folgt" heißt, dreinschaut, als würde man nachts um halb vier aus einem wildromantischen Traum aufgerüttelt... Das ist ein dickes Plus, denn es spricht für der Autoren Können. Und zugleich ist's ein dickes Minus, denn in sich abgeschlossen ist der Band nicht; man kann nicht von einem Plot sprechen, sondern bestenfalls von einem Exposé. Fair ist das nicht von Autoren und Verlag, dass alles mittendrin abreißt, einfach so... vulgo: Gemeiiiiin! Aber vielleicht gehört das ja auch zur im Preis mit inbegriffenen Genre-Parodie. Nicht auszuschließen. Am Ende von Band (4) werden wir's wissen. Wenn das Rätselraten bis dahin auf diesem Niveau weitergeht, lass ich mich gern weiter an der Nase herumführen. |
Calvin und Hobbes 07. Angriff der durchgeknallten mörderischen Schneemutanten: BD 7 Bill Watterson Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 128196 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei der größten Sympathieträger des Comics sind zurück! Intelligent, charmant, anarchisch, philosophisch und umwerfend komisch: Mit den Abenteuern des sechsjährigen Calvin und seines Stofftigers Hobbes hat Autor Bill Watterson einen Zeitungscomic geschaffen, dessen magische Qualitäten bis heute unerreicht sind. Carlsen Comics macht den Bestseller in einer attraktiven elfbändigen Edition wieder zugänglich. Calvin ist Chaos! Ob Eltern, Babysitterin oder Nachbarstochter: Der Bengel treibt seine Umwelt mit Spitzfindigkeiten und den absurdesten Streichen an den Rand des Wahnsinns. Wenn er nicht gerade als "Raumfahrer Spiff" oder mächtiger Dinosaurier im Reich seiner überbordenden Fantasie unterwegs ist... Einzig seinem besten Freund, dem liebenswerten Stofftiger Hobbes, gelingt es, den hyperaktiven Calvin auf den Boden der Tatsachen zu holen. Wenn auch nie für lange, denn eine zünftige Partie Calvin-Ball, eine Vereinssitzung des E.M.S.V. (Eklige Mädchen Sollen Verduften) oder ein tiefschürfendes Gespräch über Zuckerbomben mit Schokoguss sind schließlich auch nicht zu verachten. Hobbes ist ja kein Spielverderber!
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Das Gummibärchen-Orakel der Liebe: Sie ziehen fünf Bärchen und erfahren alles über Ihre Liebe, Ihren Partner, Ihr Glück Dietmar Bittrich Taschenbuch, 1. Juli 2004 Verkaufsrang: 60074 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Gummibärchen-Orakel der Liebe Sie wollen alles über die Liebe wissen? Ohne einen Hellseher zu bemühen oder Ihren Liebsten zu einem Geständnis zu zwingen? Dann sind Sie hier richtig! Nehmen Sie eine Tüte Gummibärchen. Ziehen Sie mit geschlossenen Augen fünf Bärchen. Schlagen Sie in diesem Buch nach, was Ihre Kombination bedeutet. Und Sie wissen alles über Ihre Liebe. Alles über Ihren Partner. Alles über Ihr Glück. Von glücklichen Paaren empfohlen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Positiv wie negativ verstärker 5 von 5 Punkten Meine Empfehlung ist hier unbedingt darauf zu achten, dass orakelte über sich und ihrem Zustand/Umstand mit Liebe, Partnerschaft und den damit verbundenen Wünschen im Einklang sind. Humor und über sich selbst schmunzel können ist sehr wichtig... das Vergnügen könnte sonst nach hinten los gehen ...
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Wo kommen die kleinen Kinder her?: Ein Aufklärungsbuch für junge Menschen Thaddäus Troll Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 93608 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Klassiker in Sachen Aufklärung Was Kinder schon immer über Sex wissen wollten und wie man es vermittelt, ohne rot zu werden. "Wo kommen die kleinen Kinder her?" ist ein Bilderbuch für verlegene Eltern, wissbegierige Kinder und jung gebliebene Erwachsene. Humorvoll illustriert, erzählt es anschaulich-heiter von dem kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau und davon, wie man Kinder macht und Babys kriegt. Ein Buch, das junge Menschen mühelos verstehen und an dem Erwachsene ihre wahre Freude haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein einfaches, nettes Aufklärungsbuch für kleine Kinder 5 von 5 Punkten Das kleine Büchlein von Thaddäus Troll ist sehr liebevoll gestaltet und in einfacher Form erklärt es jüngeren Menschlein wie kleine Kinder entstehen und zur Welt kommen. Meine Tochter ist acht Jahre und hat sich erst einmal mit dieser Aufklärung zufrieden gegeben. |
Joe Bar Team Bd. 5 Christian. Debarre Broschiert, Januar 2004 Verkaufsrang: 38202 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Satte fünf Jahre haben die Fans von Friedhelm Fäding & Co. nun auf neue Gags aus der Welt der röhrenden Motoren warten müssen: Ab Januar 2004 geht, nein "rast" das 'Joe Bar Team' in die fünfte Runde, in der sicher einige besonders scharfe Kurven zu erwarten sind! Der Schöpfer des Biker-Teams - Christian Debarre - hat persönlich Hand angelegt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Endlich Joe Bar Team "5" 3 von 5 Punkten Ich konnte es kaum glauben, als ich hier bei amazon nach ewigen warten endlich wieder einen Joe Bar Team Comic entdeckte. Leider ist das Heft eine ziemliche Enttäuschung für mich gewesen. Nur einzelne Strips (meist nur eine Seite), keine zusammenhängende Geschichte (wie bspw. Triathlon der Angst). Außerdem sind weniger Comics im Buch, weil zu vielen Strips ein paar Entwurfszeichnungen dabei sind. Die sind zwar nett anzusehen und sicher gut um die Zeichentechnik zu lernen, mir wären aber ein paar Comics mehr lieber gewesen. Und es sind "nur" die alten Haudegen (Eduard und Co.) dabei, die junge Garde (Friedhelm und seine Jungs) fehlen völlig, habe lediglich einen kurzen Auftritt. Als Fan der Serie muss man natürlich trotzdem zugreifen, zumal Motorradcomics nicht sehr weit verbreitet sind. |
Satiren Juvenal Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 73337 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Juvenal greift aktuelle Probleme einer Zeit auf, die als Auftakt des glücklichsten Jahrhunderts der Menschheit gilt. Er ist scharfsichtig genug, alarmierende Anzeichen des Verfalls zu beobachten: das sinkende Prestige der Literatur und der Intellektuellen, den Verfall der Erziehung, das Aufkommen religiöser Intoleranz, die Allmacht des Militärs und die Ohnmacht des Staatsbürgers. Zugleich lenkt er den Blick auf innere Werte, die zukunftsträchtig sind. Juvenal erweist sich im Bösen wie im Guten oft als Prophet." Michael von Albrecht
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Die Auswüchse Roms 4 von 5 Punkten Vor allem las ich dieses Reclam-Heftchen, um aus erster Hand einen Einblick in das Alltagsleben des Rom vor 1900 Jahren zu bekommen. Und tatsächlich: Juvenal liefert in den sechzehn Satiren einige detailreiche und ungeschminkte Szenen, die vor dem inneren Auge das Rom der damaligen Zeit aufleben lassen. Aber Vorsicht: Wer Juvenals Satiren ernst nimmt, kommt zu dem Schluss, in Rom habe es nur Erbschleicher, Perverslinge und männerfressende Frauen gegeben. Juvenal beschreibt vor allem die Auswüchse der Megacity Rom und stellt dem oft die gute, alte Zeit gegenüber, ganz nach dem zu allen Zeiten beliebten Motto: Früher war alles besser. Aber auch zu Juvenals Zeiten musste die Mehrheit der römischen Bevölkerung hart arbeiten, außerdem wird den meisten Menschen die eigene Familie am Herzen gelegen haben. Dieser Stoff ist jedoch für Satiren nicht geeignet.
Ein zwiespältiges Werk 4 von 5 Punkten Die Satiren des Juvenal (ca. 55 n. Chr - 135 n. Chr.) stellen eine Sammlung von XVI Satiren dar, welche er teils als junger Mann, teils im Alter verfasste. Die stilistische Inkongruenz lässt sich durch die zeitliche Versetzung des Schaffens erklären. Einige Werke stoßen auf Anerkennung, ob ihrer Klarheit und geistigen Tiefe, manche jedoch werden aufgrund ihrer Grobschlächtigkeit, Verallgemeinerung und Darstellung seines blanken Hasses abgelehnt. In ihrer Vielfalt spiegelt sich Juvenals Lebenswandel, der nur indirekt ergründbar ist. Einige Satiren sind ein grober, von Hass geprägter und von Abscheu getragener Rundumschlag - sei es gegen die Lüsternheit, den ausschweifenden Lebensstil der dekadenten Oberschicht, gegen Frauen und gewissen Ethnien. Als lobenswert hingegen ist anzusehen, dass er klare Worte gegen die raumgreifende Korruption, das festgefahrene Ständewesen, in dem der Erfolg ausschließlich von Zugehörigkeit determiniert ist, gegen die geistige Faulheit der herrschenden Klasse, gegen die blinde Willfährigkeit der Unterworfenen ("panem et circenses", der Unterhaltungssucht und gegen römische Ideale der Körperkultur ("Orarum est ut sit mens sana in corpore sano") fand. "Die Verallgemeinerung stumpft die Spitze der Satire ab", lautet es mancherorts - dem muss angesichts der oftmals augenfällig haltlosen Anschuldigungen Recht zugesprochen werden. Juvenal gelangt allerdings zu Sentenzen, die den Untergang Roms und dessen gesellschaftlichen Charakteristika skizzieren. Ein zwiespältiges Werk, wobei die ausführlichen Erläuterungen Licht auf die Beweggründe und Aussagen fallen lassen. Obwohl Juvenal zu maßlosen Übertreibungen gewillt war, blitzt sein Genie vielerseits durch. Er vermittelt EINE Sichtweise auf die römische Gesellschaft jener Zeit, die es mit Sicherheit Wert ist, gelesen zu werden. |
Asterix Geb, Bd.25, Der große Graben Rene Goscinny Gebundene Ausgabe, 1986 Verkaufsrang: 63176 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren. Er wuchs in Buenos Aires auf und nach dem Abitur arbeitete er erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempe), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo). Goscinny war verheiratet und hat eine Tochter. Er starb am 5.November 1977. Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u.a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Es geht auch ohne Goscinnys 5 von 5 Punkten Zumindest dieser Asterix Band hat noch eine schöne Story und gelungene Gags zu bieten. Wildschweine, Piraten, Römer und eine zeitlos gute Übersetzung der französichen Gags was will man mehr. Einer meiner absoluten Lieblingsbände ! Ganz anders ist dies in den Bänden ab 31: Idiotische Sprüche, peinlicher Gegenwartsbezug... Den Großen Graben kann man noch bedenkenlos kaufen, die neuen Asterix leider nimmer !
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Frühreif! Ralph Ruthe Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 40298 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Jugendserie "Frühreif!" von Ralph Ruthe, die das Thema Sexualität unter Jugendlichen auf erfrischend humorvolle und unverkrampfte Weise behandelt, erscheint in verschiedenen Magazinen und Tageszeitungen und erreicht damit regelmäßig eine große Leserschar! Der vorliegende Band "Frühreif" fasst die besten Strips und Onepager der Serie zusammen und enthält auch neues Material.
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Baby Blues. Zwei + Eins = reicht (erst mal) Rick Kirkman, Jerry Scott Broschiert, 14. Juli 2008 Verkaufsrang: 58227 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Eltern Babs und Paul haben mittlerweile 3 Kinder, nach Susi und Timmi gibt es jetzt noch ein Baby, Anna. Auch wenn sich beim dritten Kind sicher eine gewisse Routine einstellt, sind die Verschleißerscheinungen bei den Erziehungsberechtigten deutlich sichtbar. Der dreifache Nachwuchs buhlt um die Gunst der Eltern, jeder braucht seine Portion Liebe und Aufmerksamkeit - da bleiben die Interessen der Eltern natürlich oft auf der Strecke. Das meistert man nur mit einer gehörigen Portion Humor, wie dieser zehnte Band der erfolgreichen Serie beweist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach genial! 5 von 5 Punkten Wir haben fast alle Bände dieser fantastischen Reihe gelesen, aber dieser zehnte Band gefällt uns mit Abstand am besten. Die beiden großen Kinder der Comic-Familie sind nun schon etwas älter und stehen diesmal mit ihrem absolut realitätsnahem Verhalten im Mittelpunkt der Strips. Es ist wirklich wie bei uns zu Hause mit all dem liebenswerten Chaos, das die Mutter aber irgendwie noch meisterhaft managt, während der Vater zwar mit anpackt, aber nicht mehr Herr der Lage zu sein scheint. Absolut empfehlenswert, ein Lesestoff für die ganze Familie, wobei die Eltern oft noch ein bißchen lauter lachen können, weil die Kinder (noch) nicht alle Feinheiten und Seitenhiebe verstehen können.
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Whiteout Greg Rucka, Steve Lieber Gebundene Ausgabe, 23. November 2007 Verkaufsrang: 95407 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein im wahrsten Sinne des Wortes eiskalter Thriller! Carrie Stetko ist US-Marshal am unwirtlichsten Ort der Welt: in der Antarktis. Sechs Monate Sonne, sechs Monate Nacht und das extreme Klima halten die Bewohner der wenigen Forschungsstationen des Kontinents in Trab. Hier am Südpol muss man sich aufeinander verlassen, nicht einander umbringen ... ... denkt Marshal Stetko jedenfalls, bis sie die tiefgefrorene Leiche im Eis findet. Ermittlungen unter extremen Bedingungen erwarten sie, denn die Verdächtigen sind über den ganzen Kontinent verstreut, und sie ist auf die Kooperation der von verschiedenen Staaten betriebenen Forschungsstationen angewiesen. Zu allem Überfluß ermitteln auch die Briten: Lilly Sharpe, Geheimagentin Ihrer Majestät, soll den Mord aufklären und auf die arbeitswütige Amerikanerin aufpassen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Eiskalter Krimi im ewigen Eis 4 von 5 Punkten Whiteout Seit Queen & Country gehört Greg Rucka zu meinen Lieblingsautoren für Thriller und Agentengeschichten. Derzeit ist er für DC, Marvel und Image unterwegs, wo er leider nicht die Freiräume hat wie bei Onipress. Sein Durchbruch bei Onipress wiederum war 'Whiteout ', mit dessen Nachfolgeband ' Whiteout -Melt' Rucka einen Eisner-Award gewann. Ort des Geschehens ist die Antarktis. Einige wenige Camps und Ortschaften schaffen es, sich in dieser gefährlichen Umgebung zu behaupten. Carrie Stetko ist als Marshall für die polizeilichen Aufgaben in einer amerikanischen Niederlassung zuständig. Doch dann findet sie einen Toten, dessen Gesicht mit einem Eishammer komplett ausradiert wurde. Um ihn herum im Schnee sind Bohrlöcher, doch niemand kennt deren Zweck. Eine Obduktion durch den Camparzt ergibt, das es sich um ein Mitglied einer wissenschaftlichen Expedition handelt, doch die restlichen Teilnehmer sind verschwunden. Marshall Stetko macht sich auf, in der eiskalten Umgebung den Mörder zu finden... Steve Lieber hat dieser spannende Geschichte passend mit realistischen Zeichnungen in Schwarzweiß illustriert. Ebenso wie bei 'Queen & Country' wird eine absolut authentische Atmosphäre geschaffen, was natürlich durch Ruckas Kenntnisse im Kampftraining und im medizinischen Bereich begünstigt wird. Kein Wunder, daß dieser feine Comic 2009 mit Kate Beckinsale in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Verarbeitung von Cross Cult im kleine Hardcoverband Printed in Germany ist wie immer vorbildlich.
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Sin City 1: Stadt ohne Gnade Frank Miller Gebundene Ausgabe, 16. März 2005 Verkaufsrang: 64441 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Cannes als Film: Frank Millers legendärer Comic äSin City" äSin City" ist wie ein Schlachtfeld. Liebe, Hass, Action, Gewalt, Tod. In einem Wort: Emotion. So einfach ist die Formel, sie gilt fürs Kino wie für den Comic, und vor allem dann, wenn beide fusionieren, dann kommt so etwas Elementares heraus wie Frank Millers äSin City", von dem der erste Band nun auf deutsch herausgekommen ist: äStadt ohne Gnade" [...] Sin City, das ist die ultimative Film-noir-Stadt. Etwas besseres als den Tod kann man hier nicht finden, denn alles, was davor kommt, ist scheußlich, erniedrigend, schmerzvoll, zerstörerisch: Korruption und Verbrechen, Mord und Totschlag, Besessenheit und Perversion. Frank Miller hat in äSin City" mit strengem Manga-Stil die Welt auf atavistische Formen reduziert. Grobe Figuren, die sich aus endlosen Schwarzfelder herausschälen. Schraffierte Schauer, die kaum erkennen lassen, was sich hinter ihnen abspielt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Frank Millers Comic Meisterwerk beginnt hier 5 von 5 Punkten Nach einer durchzechten Nacht wacht Marv, ein Ex-GI, neben einer ermordeten Frau auf. Kurz darauf stürmt die Polizei seine Wohnung. Die ganze Angelegenheit stinkt zum Himmel und Marv beginnt einen blutigen Rachefeldzug bis er den Drahtzieher gefunden hat. Stadt ohne Gnade ist ein "Hard boiled Crime Noir Thriller" der jeden Fan des Genre in seinen Bann zieht. Frank Miller hat mit Sin City ein Meisterwerk des schwarz weißen Comics geschaffen. Durch den geschickten Einsatz von großen Flächen werden beeindruckende Bilder geschaffen. Ebenso meisterhaft sind die, Sin City typischen, Regenbilder. Diese Bilder zu beschreiben ist schwer, aber wer diesen Comic liest wird wissen was ich meine. Mich fasziniert es immer wieder wie ein paar weiße Elemente auf einer sonst schwarzen Fläche den Eindruck eines Bildes erwecken können. Die Bilder kommen in dieser gebundenen Ausgabe hervorragend zur Geltung. Qualitativ hochwertiges Papier und ein satter Druck lassen keine Wünsche offen und sorgen dafür das man den Comic immer wieder in die Hand nimmt und in den Straßen von Sin City versinkt
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Tanz den Fango mit mir: Die Geschichte meines Rückens Christian Zaschke Gebundene Ausgabe, 11. Mai 2009 Verkaufsrang: 56815 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hätte Hans Castorp es nicht an der Luge gehabt, sondern am Rücken, wäre er in der Aibfeld-Klinik gelandet. Dort wäre er nicht minder skurrilen Typen begegnet als im "Berghof" ? nur das mit der dramatischen großen Liebe hätte vielleicht in der Fango-Abteilung nicht so geklappt. Aber Christian Zaschke ist nicht Hans Castorp, und Bad Aibenhausen ist nicht Davos, sondern Zaschkes letzte Hoffnung, ohne Operation aus der Schonhaltung wieder in den aufrechten Gang und ins Arbeitsleben zurückzufinden, und die vorläufige Endstation seines schleichenden Leidensweges. So führt uns der Autor mit L3/4 und L4/5 (die Koordinaten seiner Schmerzen) an einen unwirklichen und zugleich erschreckend realen Ort, wo Dr. Seltsam fluchend die Lahmend heilt, "Chef" einen schlammigen Gesangsverein leitet und wo die Zeit still steht. Irgendwo zwischen Raucherecke, Thermalbad und Speisesaal ist sie hängengeblieben und mit ihr der Erzähler - was vielleicht die gelegentlichen kleinen "Längen" des Buches erklärt. Wer sonst, außer einem Mann mit Bandscheibenvorfall, dürfte sich so schonungslos und gleichzeitig sympathisierend über Mitpatienten und Ärzte, über das großes Leid und die kleinen Freuden eines Reha-Aufenthalts auslassen? Ein Insider-Bericht aus einem Parallel-Universum, das viele Menschen aus eigener Erfahrung kennen ? und andere lieber nie kennen lernen möchten. Aber darüber zu lesen macht bei Christian Zaschke trotzdem Spaß und irgendwie auch ein bisschen Mut. Wer dieses Buch liest, hat das beruhigende (und etwas beschämende) Gefühl, dass es anderen, wie dem tapferen Murat, noch schlimmer geht ? und garantiert tagelang einen absurden Ohrwurm: "Tanz den Fango mit mir! Fango, Fango die ganze Nacht?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Eine Déjà-vu-Erfahrung 5 von 5 Punkten Ich hätte nie gedacht, daß die gleiche Geschichte die ich erlebt habe, so genial erzählt werden kann !! Bin auch Jahrgang 1971, mein Bad Aibenhausen hieß Dobel. Ach, hätte ich es damals auch nur so lustig empfunden wie jetzt im Nachgang als ich das Buch las. Ich hätte wirklich meine Nerven geschont und mich mehr auf meinen - nicht operierten - Bandscheibenvorfall L 3/4 konzentriert. Genial!
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Dilbert - Wir machen Gewinn, sobald der Komet einschlägt Scott Adams Broschiert, 1. Oktober 2005 Verkaufsrang: 91279 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Manche werden sich über viele Episoden aus dem neuen Dilbert nicht amüsieren können - weil sie es genau so erlebt haben. Andere werden das Buch aus dem gleichen Grund wunderbar finden. Weil man über den alltäglichen Wahnsinn im Büro dringend lachen muss, um sich nicht darüber totzuärgern oder davon unterkriegen zu lassen. Gnadenlos legt Scott Adams - mit sehr wenig Textbegleitung und nur einem kurzen Vorwort - wieder einmal den Finger in die Wunde. Die Konjunktur bietet ihm reichlich Stoff für neue Cartoons, er greift mit trockenem Witz all das auf, mit dem sich Mitarbeiter im Moment herumschlagen müssen: Dilbert und seine Kollegen sehen sich mit Kostensenkungsprogrammen, Arbeitsplatzabbau, Entlassungswellen, einem Umzug der Konzernzentrale ins Ausland und Outsourcing konfrontiert. Wie üblich fällt Dilberts Chef mit der innovativen Frisur durch fröhliche Skrupellosigkeit und völlige Inkompetenz auf. Auch zum Thema Managergehälter hat Scott Adams einiges beizutragen. Aus dem neuen Dilbert bekommt man Anregungen für neue Komplimente ("Ich bewundere die makellose Perfektion Ihres Missmanagements") und Flüche ("wollköpfiger Klumpen ignoranter Affenspucke!"), aber auch - womöglich leicht von Harry Potter beeinflusst - eine Ahnung davon, wofür Trolle in der Buchhaltung gut sein könnten. Wie immer genial!- Nina Hesse
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Trocken-schräger Humor der Extraklasse 5 von 5 Punkten Das Buch hält, was der Buchtitel verspricht: Jede Menge Comicstrips, die den ganz normalen Büro-Wahnsinn in modernen (Groß-)Unternehmen auf die Schippe nehmen - gekonnt genial. Trocken-schräger Humor der Extraklasse! 5 Sterne!
Endlich wieder ein reines Comic-Buch 4 von 5 Punkten Diesmal versucht sich "redline wirtschaft" an einem reinen Comic-Band - die Verantwortlichen für die gebundenen Dilbert-Bücher und man muss sagen ERFOLGREICH!. Auf rund 120 Seiten sind pro Seite 3 Strips a 3 Bilder bzw. eine große Geschichte mit 8 Bildern in Schwarz-weiss untergebracht. Im Gegensatz zu den letzten Erscheinungen aus dem Achterbahn-Verlag ein deutlicher Fortschritt. Die Comicstrips sind in chronologischer Reihe sortiert und datieren vom 26.05.2003 bis zum 29.02.2004. Wie sind wie immer von überdurchschnittlicher Qualität und gut übersetzt. Einziges Manko ist,dass der Band mal wieder ein anderes Format aufweist als seine Vorgänger. So sieht meine Dilbert-Sammlung wie ein buntes Sammelsurium aus, leider! Aber das kennt man ja schon. Auf alle Fälle wieder ein kaufenswertes Dilbert-Buch. Weiter so!!! |
Buffy (Staffel 8): Buffy The Vampire Slayer, Staffel 8, Bd. 2: Wie tötet man eine Jägerin? Joss Whedon, Georges Jeanty Broschiert, 16. Juli 2008 Verkaufsrang: 44662 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nahtlose Fortsetzung der beliebten TV-Serie BUFFY! (Panini Redaktion)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Die Geschichte der coolen Vampirjägerin wird endlich weitererzählt - Band 2 legt qualitativ sogar noch nach! 5 von 5 Punkten Dies ist nun schon der zweite Band der "Buffy - Im Bann der Dämonen"-Comic-Reihe, die genau nach den sieben TV-Staffeln einsetzt und die Geschichte weitererzählt. Endlich gibt es neuen Stoff rund um die Scoobygang. Im vorliegenden Band "Wie tötet man eine Jägerin?" wird sich intensiver mit Faith beschäftigt. Ihr Charakter war immer schon zwiespältig angelegt und man fiebert bei der Geschichte um sie, die in vier Teile in Comic 2 zerlegt wurde, richtig mit. Meiner Meinung nach ist der Band wegen dieses Konfliktes viel besser als das Debüt "Die Rückkehr der Jägerin". Diesmal kommt auch der Humor nicht zu kurz, was ich in Band 1 noch vermisst hatte. Besonders Faiths Ausdrucksweise regt tatsächlich öfter zum Schmunzeln an. Selbst Kraftausdrücke werden erstmals verwendet, so wie es in der eigentlichen Fernsehshow nie vorgekommen ist. Des Weiteren ist der Plot sehr actionreich und auch recht gewaltsam. Der Eindruck, dass dies mit einer richtigen TV-Serie und echten Schauspielern fast unmöglich gewesen wäre (Es sei denn man kann mal locker pro Folge zwei Millionen Dollar Produktionskosten hinlegen...), verstärkt sich hier. Der Comic ist definitiv ernster und düsterer als alle "Buffy"-TV-Staffeln - und auch erwachsener. Auch das Layout des Buches ist sehr schön anzusehen. Optisch kann die Reihe immer beeindrucken. 15 Euro sind dafür definitiv gerechtfertigt, trägt das Comic einen festen Umschlag mit sich. Die Seiten sind auch qualitativ hochwertiger und dicker als gewöhnliches Papier. Seitenzahlen wären aber schön gewesen, um sich besser orientieren zu können. Es ist aber immer noch etwas ungewohnt, die einst fleischigen Figuren gezeichnet zu erleben, aber ich habe mich nun etwas mehr damit angefreundet und finde, die Zeichnungen sind sehr gut getroffen. Ebenfalls positiv finde ich, dass ich diesmal den Inhalt gleich auf Anhieb besser verstanden habe, als bei Band 1, das an einigen Stellen recht diffus verfasst wurde. Nur die fünfte Teilgeschichte mit Buffy und Willow musste ich zweimal lesen, um sie besser zu verstehen. Insgesamt betrachtet macht Band 2 der "Buffy - Im Bann der Dämonen"-Comic-Reihe auf mich einen besseren Eindruck als Band 1. Es ist verständlicher, spannender und humorvoller als das erste Buch der Serie "Die Rückkehr der Jägerin". Deshalb vergebe ich "Wie tötet man eine Jägerin?" wohlverdiente fünf Sterne. Ich kann es kaum erwarten, wie es im November mit Band Nummer 3 weitergeht.
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Mit Musik geht alles besser Uli Stein Gebundene Ausgabe, Juli 2004 Verkaufsrang: 168766 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Verblüffend wie der Inhalt kommt auch dieses Buch daher: Es sieht aus wie eine CD und ist auch exakt im CD-Format gestaltet! Der Clou: Ein elektronisches Modul (in der Pappe des Einbandes integriert) sorgt beim Öffnen für Musik! - etwas schräg gespielt, wie es sich für ein Uli-Stein-Buch gehört!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mogelpackung? 4 von 5 Punkten Es sieht aus wie eine CD, es ist Musik drin - aber es ist keine CD! Sondern das neue Buch von Uli Stein, diesmal mit dem Thema " Musik". In bewährter Form - Cartoons, launige Tipps und Pseudowissenswertes wechseln sich ab - wird alles auf die Schippe genommen, was mit Musik zu tun hat. Anerkennenswert, dass Stein diesmal nur wenige "Oldies" untergeschummelt hat. Man darf gespannt sein, nach dem wievielten Öffnen des Buches dem etwas nervigen Melodienpotpourri endlich der "Saft" ausgeht. Ein zusätzlicher Gag ist es allemal. Ein passendes Geschenk für Musikfreunde mit Humor! |
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