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Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben - es ist das Einzige Ben Redelings Taschenbuch, 19. August 2008 Verkaufsrang: 6571 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Den ganzen Tag nur Fußball! Morgens lässt sich Ben Redelings vom ehemaligen Torschützenkönig Klaus Fischer wecken, mittags schmökert er stundenlang in alten Ausgaben des Kicker und der Sport Bild , und abends erinnert er sich mit Trainer Peter Neururer an die guten alten Zeiten. Beneidenswert. Doch Redelings darf das. Es ist sein Beruf. Er schreibt, filmt und philosophiert über seinen Sport, ist Fußball-Kulturschaffender in Vollzeit (1Live). Sein Leben ist reich an spannenden Begegnungen, kuriosen Situationen und ganz viel Leidenschaft. Mittendrin: ein als Stadionwurst verkleideter Verkehrsrichter, ein fußballverrückter Kabarettist und ein hochsensibler Gladbach-Fan. Von all dem erzählt er in seinem Buch. Es ist eine Art Tagebuch, voller Skurrilitäten, Erinnerungen und Philosophien. So authentisch, so präzise beobachtet und noch dazu so ungemein witzig hat seit Nick Hornby kaum einer über Fußball geschrieben. (Frank Goosen, Kabarettist und Buchautor) Der Autor Ben Redelings, Jahrgang 1975, lebt in Bochum. Unter dem Markenzeichen Scudetto organisiert er Sport- Kulturveranstaltungen, macht selber Lesungen und betreibt eine Internet-Plattform mit wöchentlicher TV-Sendung. Als Autor schreibt er für 11freunde, Reviersport und Spiegel Online.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Lustig und unterhaltsam 5 von 5 Punkten Ich habe mir parallel dieses Buch und das Werk "Sichere Siege" von Hill bestellt und war ehrlich gesagt total erfreut über meine Entscheidung. Nach der eher deprimierend machenden Lektüre von Hill, bin ich mit Vergnügen zu diesem Buch übergewechselt. Ich finde die Geschichten über die Erlebnisse von Ben Redelings mit alten Spielern wie Ennatz Dietz oder Stefan Kuntz sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Schöne kleine Anekdoten, die einem den Glauben an den guten alten Fußball (zum großen Teil) zurückgeben!
Begeistert 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch heute direkt im Laden "Der Geist von Malente" in Bochum gekauft (druckfrisch sozusagen) und habe schon gut 1/4 gelesen. Und was soll ich sagen: Ich bin ganz schön begeistert. Redelings zaubert hier schönste Popliteratur, die sich vor den "großen Vorbildern" nicht zu verstecken braucht! Übrigens nicht nur für Fans des VfL Bochum... :-) |
Kauderwelsch, Schwiizertüütsch, das Deutsch der Eidgenossen: Das Deutsch der Eidgenossen. Über 1 500 Wörter und Redewendungen aus dem Alltag anschaulich erläutert Isabelle Imhof Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 9758 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schreiben Sie eine Online-Rezension und teilen Sie Ihre Meinung anderen Kunden mit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Entäuschend 1 von 5 Punkten Das Buch hat einen klaren Fehler: Es gibt kein "Schwiizertüütsch", sondern eine Vielzahl lokaler Dialekte. Das was in diesem Buch dargestellt wird, ist der Zürcherdialekt. Es gibt zwar kurze Bemerkungen zu anderen Dialekten wie z.B. das Berndeutsch, aber von einem Buch mit dem Titel "Schwiizertüütsch, das Deutsch der Eidgenossen" hätte ich mehr erwartet, respektive einen entsprechenden eingrenzenden Kommentar zu Beginn. Inhaltlich ist das Buch jedoch sehr gut aufgemacht, was aber die falsche Titelbezeichnuung nicht wettmachen kann.
Netter Einblick ins Schweizerdeutsch 4 von 5 Punkten Wer glaubt die Schweizer mit diesem Buch vollends zu verstehen, liegt falsch. Aber dennoch ist es ein amüsanter und witziger Einblick in die Sprache der Eidgenossen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit den wichtigsten Grundlagen. Wer die Sprache verstehen und lernen will, muss einfach hinhören und vielleicht findet man das ein oder andere in diesem Buch. |
Das Piratenschwein Cornelia Funke Gebundene Ausgabe, Juli 1999 Verkaufsrang: 13010 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was ein Piratenschwein überhaupt ist, das haben der dicke Sven und sein Schiffsjunge Pit bis zu dem Tag, als sie das Ferkel Jule aus einem herantreibenden Fass befreiten, auch nicht gewusst. Eigentlich transportieren die beiden mit ihrem Schiff nur Rumfässer oder Kisten voller Dörrfisch von einer Insel zur anderen. Seit Jule bei ihnen ist, sitzt sie immer mit im Boot. Als sie eines Tages, weit draußen auf dem Meer, plötzlich laut zu quieken anfängt, entdecken Sven und Pit, dass Jule sie zu einem versunkenen Schatz gelotst hat. Fortan meldet sich Jule immer dort, wo die Piraten ihre Goldschätze versteckt haben. Cornelia Funke zählt zu den besten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Mit ihrer fantasievollen Seeräubergeschichte um das Piratenschwein Jule wird sie wieder die Kinderherzen höher schlagen lassen. Auf jeder Seite hat Kerstin Meyer großzügig ihre witzigen Seemänner und Piraten mit den Stoppelbartgesichtern verteilt. Wer während der Lektüre ein wenig verschnaufen möchte, der kann sich an den lebensnahen Bildern der Teufelsrochen, Goldmakrelen und Schellfische ergötzen oder Knurrhahns Piratenschiff mit Mastkorb, Rahsegel und Wanten bis zur Schiffsratte einmal in Ruhe studieren. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sei mein Piratenschwein 5 von 5 Punkten Diese wunderbare lustige Geschichte wurde hier kongenial umgesetzt. Es stimmt einfach alles: der Sprecher, die Musik, die Stimmung, die Story. Zusammen ist dies alles einfach nur ein herrlicher Hörspaß. Einzig und allein der Preis könnte etwas niedriger sein.
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"Ich geh kaputt - gehst Du mit?" Das goldene Album der Sponti-Sprüche
Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 15821 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lieber krank feiern als gesund arbeiten Die 80er - das war die große Zeit der Sponti-Sprüche. Auf Kneipenklos, an Häuserwänden und in hunderttausendfach verkauften Eichborn-Büchlein feierte die Phantasie ein Feuerwerk. Klassiker des Unernstes wie die Forderung »Legalize Erdbeereis« waren ebenso in aller Munde wie Nachdenkliches à la »Marx ist tot, Einstein ist tot und mir ist auch schon ganz schlecht« und die Parole »Weg mit den Alpen - freie Sicht aufs Mittelmeer!« Die kostbarsten Fundstücke aus einer Zeit, in der das Leben noch lustig war.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Da hat man was zum Staunen und Lachen! 5 von 5 Punkten Natürlich kannte ich viele Sprüche, aber so mancher war mir gar nicht mehr erinnerlich. Ein herrlicher Zeitvertreib! Witzig, lustig, böse, schrill und schräg - alles vorhanden.
Auch als Geschenk empfehlenswert! |
Die Teufelshaube Ariana Franklin Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 10780 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ihren ersten Auftritt im Dienste Ihrer Majestät Henry II. durften wir vor zwei Jahren, pardon, im Jahre 1171, staunend bewundern. Adelia, Die Totenleserin, mit dem damals in England für eine Frau schier undenkbaren Beruf der Ärztin und Leichenbeschauerin, löste eine grausige Kindermordserie und half dem König aus einer brenzligen Staatsbredouille. Ein Jahr später nun benötigt er erneut die Hilfe dieser erstaunlichen Frau, die an der berühmten Ärzteschule von Salerno ihr blutiges Handwerk erlernte. Rosamund Clifford, des Königs schöne Mätresse, wurde durch eine Vergiftung dahingerafft. Sofort fällt der Verdacht auf die eifersüchtige Königin Eleanor von Aquitanien. War dies gar ein Versuch, Henry zu stürzen und eine Staatskrise auszulösen? Erneut muss Adelia zur Rettung des armen Heinrich ihr Reisebesteck auspacken. Und ebenso erneut nutzt Franklin historische Leerstellen, um sie mit eigenem thrillertauglichen Material aufzufüllen. So bei der Figur der Fair Rosamond, die von der Autorin entgegen gesicherter Erkenntnisse erheblich aufgepeppt wurde. Überhaupt scheint das pragmatisch unbeschwerte Kurbeln am historischen Personalkarussell Franklin keine allzu großen Sorgen zu bereiten. Ein Brief an Eleanor, den man bei der toten Rosamund fand, lässt den Verdacht aufkommen, dass sie die Königskrone für sich beanspruchte, doch Adelia ahnt längst, dass weitaus größere Kaliber am Meucheln und Konspirieren sind. Als sich schließlich im winterlich verschneiten Oxfordshire auch noch ein Killer auf die Suche nach seinem Opfer macht, strafft sich auch der Spannungsbogen merklich. Suspense! - ein Zauberwort, dem Ariana Franklin durchaus einige Studien widmen sollte. Was auf die Schilderungen drastischer Heilpraktiken und Körperwelten nicht zutrifft, mit denen die Robustheit unserer Magennerven aufs Empfindlichste getestet werden. Im Showdown absolviert die während des gesamten Romans am Tisch über ihren Brief gebeugte, tote Rosamunde, ihren letzten großen Auftritt - zugegeben recht flüssig -, wie der arme Leser und die noch bedauernswertere Adelia bestätigen werden. Mit diesem zweiten Auftritt der historischen Patricia Cornwell, wie Bild am Sonntag etwas lahm verglich, ist Ariana Franklin jedenfalls auf bestem Wege, ihre Totenleserin in unseren Köpfen fest zu installieren. -Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Gelungener historischer Krimi 4 von 5 Punkten Die Fortsetzung der "Totenleserin" ist gelungen. Allerdings sollte man das genannte Buch gelesen haben, um sich in die handelnden Personen schneller einfinden zu können.
Wie auch schon im ersten Buch ist Adelia gefordert, herauszubekommen, wer hinter dem gelungenen Mordanschlag auf die Mätresse Henrys II. steckt. Im tief verschneiten England im 12. Jahrhundert gestaltet sich dieses allerdings nicht so einfach. Darf sie als Frau doch gar als Doktor in Erscheinung treten, sondern muss sich ihres sarazenischen Freundes behelfen, der gegenüber Dritten als der verantwortliche Doktor auftreten muss, um den Schein zu wahren.
Die Beziehung zum Bischof Rowley wird auf eine harte Probe gestellt und durch die selbstbewusste, eigenständig denkende Adelia macht sich und Rowley das Leben nicht einfach. Zumal sie auch noch an das Wohl der gemeinsamen Tochter denken muss.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen, es ist auf jeden Fall von Vorteil "Die Totenleserin" zu kennen, weil m.E. zu wenig auf das Vorgeschehen eingegangen wird, um als Neu-Leser sofort alles zu durchschauen. Während des Lesens entstehen die Bilder im Kopf und man fiebert mit den Protagonisten im Irrgarten oder in den vereisten Flüssen im Boot sitzend mit. Wer historische Krimis mag, wird mit diesem Buch gut bedient.
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Pippi in Taka-Tuka-Land (farbig) Astrid Lindgren Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 24726 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, hat mit Pippi Langstrumpf eine Figur geschaffen, die schon Generationen von Kindern in aller Welt begleitet hat und immer noch heiß geliebt wird.
Astrid Lindgren, die "bekannteste Kinderbuchautorin der Weit" (DIE ZEIT), hat mit Pippi Langstrumpf eine Figur geschaffen,. die schon Generationen von Kindern in aller Welt begleitet hat. und immer noch heiß geliebt wird. "Ein Kind, das einmal mit vollen Lungen die gute Luft um Pippi geschmeckt hat, wird gar keinen Sinn mehr haben für die Kitschliteratur, die es immer noch für Kinder gibt." Hessischer Rundfunk
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Drachen Jäger Akademie 09. Ein Drache fü Wiglaf Kate McMullan Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 57432 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was hat ein Drachenbaby im Schlafsaal zu suchen? Wiglaf und Angus schmuggeln heimlich ein Drachenei in den Schlafsaal, und eines Tages schlüpft daraus tatsächlich ein Baby! Doch der kleine Drache ist nicht nur ausgesprochen niedlich, sondern auch furchtbar gefräßig. Er hat nichts als Unsinn im Kopf und bringt Angus und Wiglaf von einer brenzligen Situation in die nächste. Hatte Erica doch Recht, als sie vor Hausdrachen warnte? Und was wird ihr strenger Rektor Mordred sagen, wenn er den Babydrachen entdeckt? Der neunte Band der DrachenJägerAkademie - mit dem frechsten Drachenbaby aller Zeiten!
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Verflixt - ein Nix! Kirsten Boie Gebundene Ausgabe, Januar 2003 Verkaufsrang: 34299 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Beim Muschelsammeln an der Ostsee hat Jonathan seinen Eimer mit dem eines schönen fremden Mädchens vertauscht. Und in diesem Eimer sitzt ein Nix, ein echter lebendiger Seejungmann! Mit ihm kommt nichts als Unruhe ins Haus. Er bringt die Badewanne zum Überlaufen, spricht nur in Reimen, kann sich unsichtbar machen, begleitet - oh Schreck - Jonathan in den Unterricht ... Wie nur kann man so einen Nix bändigen?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
echt super 5 von 5 Punkten super ich lese alle bücher von kirsten boie.dieses buch geht um einem sohn und seinem vater die im urlaub waren und der sohn von einem anderem mädchen den eimer mit genommen hat.der nix bringt zuhause viel ärger an undin der schule auch.aber ich will euch nicht die ganze geschiechte erzählen lest es einfach.
ich sag nur super und lest es!!!
Sympathisches Kinderbuch 5 von 5 Punkten Verflixt ein Nix ist eine witzige Geschichte von einem Meermann, der aus Neid auf Arielle der Meerjungfrau ans Land geht und sich ein "Weib" suchen will, um genau so berühmt wie Arielle zu werden, doch er gerät an den kleinen Jonas, der mit ihm manche unfreiwilligen Abenteuer in der Schule und in seiner Wohnung erlebt. Das Meermänner nicht immer sympathisch sein müssen und ätzende Reime machen können lernt Jonas dabei schnell. Kirsten Boie ist wieder ein sympathisches Kinderbuch gelungen, dass mir und meinem sechsjährigen Sohn will Spaß beim Lesen gemacht hat. |
Ein Engländer in Paris: Mein Jahr mit den Franzosen Stephen Clarke Broschiert, Oktober 2006 Verkaufsrang: 28199 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Isch binn Bärrnahr, isch binn vehanntwottlisch fürr die Kommünikassjohsbereisch ... -- Oje!, wenn dieses Werk mal nicht zu ernsthafteren politischen Verstimmungen zwischen Frankreich und Großbritannien führt. Ein Freund hatte ihn vor dem neuen Job gewarnt. In der Londoner Niederlassung einer französischen Bank hatte man alle britischen Mitarbeiter auf einen Schlag entlassen, nachdem England Frankreich aus der WM gekickt hatte. Soviel zum Chauvinismus. Doch Paul West, designierter Marketingchef einer englischen Cafehaus-Kette in Frankreich, bleibt hart. Hätten seine künftigen französischen Vorgesetzten auch nur geahnt, dass die atemberaubende Unterwäsche der zauberhaften Französinnen die eigentliche Triebfeder dieses Stellungswechsels waren, sie hätten es sich vielleicht zweimal überlegt. In Paris angekommen, stößt Poll auf Myriaden tumber, englisch radebrechender Kolleg/Innen, soweit das verletzte Ohr reicht. Anekdotenhaft und wie am Reißbrett konstruiert, werden nun Punkt für Punkt die gängigsten Klischees abgehakt. Der schimmelige Stinkekäse, die wabernden Knoblauchschwaden allerorten und -- natürlich! -- die atemberaubenden Französinnen, deren Dessous und Strapse direkt dem Erotikfachhandel zu entstammen scheinen. Mehr und mehr vernachlässigt unser Marketingchef seinen Job zugunsten zwischenmenschlischer Forschungszwecke. Du wissen, Poll, du spreschen mit einer Frau, die at an keine ,culotte`? -- Mit solchen Olala-Infos aus dem Munde der atemberaubenden Marie (inklusive laszivem Augenaufschlag), werden wir in diesem recht eindimensionalen Reiseführer reichlich versorgt. Selbst britische Leser fanden ihren Landsmann als französischen Anbaggerer nur bedingt komisch. Kein Zweifel, Stephen Clarkes A Year In The Merde (Originaltitel), hat durchaus auch seine charmanten und amüsanten Passagen. Im Wesentlichen aber bietet sein Erkundungstrip ins Wesen der Franzosen soviel Erhellendes wie der Besuch eines deutschen Urlaubers in Ballermanns Schinkenstraße. Gehäufte Vorurteile, dazu eine fragmentarische Erzählstruktur, die den inneren Zusammenhang vermissen lässt. Der berühmte feine englische Humor erweist sich diesmal als eher grob gestrickt. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
My Tea is rich too ... 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist für alle, die Paris (bekanntlich ist ja Paris die schönste Stadt der Welt, wenn bloß nicht die Pariser wären) und den englischen Humor lieben, eine Pflichtlektüre und ein empfehlenswerter Reiseführer zugleich.
Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen (obwohl ich keinen Urlaub hatte) und mich prächtig amüsiert. Eine absolute Empfehlung und ich freue mich schon darauf, die Fortsetzung zu lesen.
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Du hast es gut!: Aberwitz im Schulalltag. Geschichten und Gemeinheiten über Kinder und andere Besserwisser Gabriele Frydrych Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 46230 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SCHULE - für manche bedeutet das wehmütige Erinnerung an sorglose Zeiten, für andere Unterordnung, enttäuschte Hoffnungen und leidvoller Frust. Als Schüler haben Sie die eine Seite kennen gelernt, als Eltern die andere. Hier ist nun die dritte Perspektive: Ein Kaleidoskop des schulischen Alltags, aus Sicht einer engagierten Lehrerin. Ironisch, oft sarkastisch, manchmal an der Grenze zur Resignation, aber immer noch hoffnungsvoll beschreibt die Autorin, was sich in den letzten Jahren in deutschen Lernanstalten verbessert, häufiger aber verschlechtert hat. Etliches wird dem Leser bekannt vorkommen, aber in jeder der 35 Glossen trifft er auf Aspekte, die neue Sichtweisen ermöglichen. Wer Spaß an pointierten Formulierungen hat, wem der oft blinde Aktionismus und die falschen Versprechungen von Politikern, selbsternannten Bildungsexperten und realitätsfremden Wissenschaftlern auf die Nerven gehen, wird hier amüsant und kompetent bestätigt. Ein Querschnitt durch gegenwärtige schulische Missstände, ein Muss für jeden, dem die Bildung und Förderung unserer Kinder am Herzen liegt!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Ein Knaller! 5 von 5 Punkten Ich kann mich der allgemein positiven Einstellung der Leser nur anschließen - dieses Buch ist einfach super! Ich habe es binnen 48 Stunden durchgelesen, mehrfach laut gelacht und werde es nun erneut bestellen, um es zu verschenken!
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Ich bin ein Pariser: Ein Engländer entdeckt Frankreich Stephen Clarke Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 10319 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Engländer in Paris versucht nach dem ersten Jahr und einigen Kulturschocks noch immer, den Franzosen den Fünf-Uhr-Tee schmackhaft zu machen und in der Stadt der Liebe nicht allein zu bleiben. Beides gestaltet sich schwierig, und Paul West hat zunehmend den Verdacht, daß die Franzosen auf einem anderen Planeten leben Von der Flüsterpropaganda zum Welterfolg: Stephen Clarkes neuer Frankreich-Roman verdrängte Harry Potter in England von Platz 1 der Bestsellerliste.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Locker-Leichte Unterhaltung 5 von 5 Punkten Ein Vergleich zu Tommy Jaud schien mir besonders in den ersten Seiten unvermeidlich, doch mit jedem Kapitel entpuppt sich Stephen Clarke als Freund feinen Humors, der zwar oft auch etwas liebenswert-vertrottelt daher kommt, allerdings selten zu Übertreibungen neigt. Und gerade das macht die Hauptfigur Paul sehr symphatisch. Er ist nicht auf der Suche, um diverse Vorurteile über Franzosen zu belegen, er erlebt sie und das in einer herrlich frischen Art und Weise, die mehr als einmal einen kräftigen Lacher verursacht.
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Der Hals lügt nie: Mein Leben als Frau in den besten Jahren Nora Ephron Gebundene Ausgabe, Dezember 2007 Verkaufsrang: 16255 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist nicht schön, alt zu werden. Aber ziemlich amüsant! Entwaffnend offen, sehr persönlich und anschaulich - und äußerst humorvoll! - schreibt Nora Ephron über ihr Leben als Frau in den besten Jahren: über den erhöhten Zeitaufwand für die »Instandhaltung« bis zum Verschwinden der Bikinifigur, über Freundschaften und Kinder, über Sex und Partnerschaft, über die Notwenigkeit der Lesebrille und über den Tod von Freunden. In kurze Kapitel handlich verpackt, geht sie leichte und auch sehr ernste Themen an und kann dabei aus einem reichen Schatz eigener Erfahrungen schöpfen. Während Dutzende von Sachbüchern mit erhobenem Zeigefinger von der Wichtigkeit sprechen, das Altsein jung zu lernen, und der Anti-Aging-Markt spezielle Mittelchen für Menschen über fünfzig anpreist, macht Nora Ephron einfach Mut zu einem anderen Lebensrezept: zum Älterwerden mit Humor. Ein köstliches Buch, voll im Trend und mit Bestsellerpotenzial. - Happy Aging! »Man kann nie genug schwarze Rollkragenpullover haben, denn der Hals lügt nie!« Nora Ephrons harte Wahrheiten und humorvolle Gedanken übers Älterwerden »Lesen bringt Freude. Lesen ist alles. Aber meine Fähigkeit, etwas in die Hand zu nehmen und zu lesen, hängt nun davon ab, wo sich meine Lesebrille befindet.« Silvia Kuttny-Walsers Lieblingswahrheit (Verlegerin des Limes Verlags).
"Die harten Wahrheiten und witzigen Gedanken in diesem Buch sparen die Eitelkeit des Publikums und der Autorin selbst nicht aus, aber sie sind Heilsalbe für so manche Wunde. Und viele von Ephrons Einsichten kommen uns sehr gelegen. Es leuchtet ein: Männer kommen und gehen, aber unsere Körper bleiben!" (New York Times) "Der denkbar beste 'Girlfriend's Guide to Aging' - für alle Leserinnen, die nicht einfach nur weitermachen, sondern mit Verve weiterleben, ja weiter genießen wollen - danke, Nora!" (New York Post) "Während sich die Zeichen des Alterns mehren, bestreitet Ephron die Konsequenzen, die üblicherweise daraus gezogen werden: ein intelligenter, lebensfroher und unterhaltsamer Anschauungsunterricht, der sich selbst nicht immer gar so ernst nimmt!" (Publishers Weekly)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Erfrischend 5 von 5 Punkten Schade, dass wir solche Autoren nicht auch in Deutschland haben. Ephron behandelt das Thema Älterwerden durchaus auf ernste Art: der Hals schrumpelt, Zähne müssen ersetzt werden, Freunde sterben, der eigene Tod kommt näher, ob man will oder nicht. Da ist dann nichts mehr mit selbst entscheiden, woran wir Frauen der Neuzeit uns so schön gewöhnt haben, sowohl was unsere Jobs als auch was zukünftige, gegenwärtige oder verflossene Männer angeht. Die Schönheit schwindet, das Ende naht, daran ist nichts zu drehen. Eigentlich ziemlich düster das alles - es sei denn, man betrachtet es mit Ephrons Humor. Der ist subtil und klug, respektlos und gegen den Strich gebürstet. Hilft ungemein! Denn wir erkennen: so wichtig sind wir doch eigentlich gar nicht. In der kurzen Spanne, die uns auf diesem Erdenrund vergönnt ist, sollten wir versuchen, unsere Mitmenschen nicht zu langweilen, sondern gut zu unterhalten. Nora Ephron schafft das, sowohl mit ihren wunderbaren Filmen als auch mit diesem feinen, kleinen Buch.
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Das Bayerische Schimpfwörterbuch Gerald Drews Taschenbuch, September 1991 Verkaufsrang: 9368 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kennen Sie einen Noagalzutzla? Sind Sie ein Lätschabene? Haben Sie je von einem Haglbuachana gehört? Nicht? Ja, Himmiherrgottsakramentkruzifixhallelujamileckstamoaschscheißglumpvarregts! Wie wollen Sie denn dann keifn, raunzn, gnaunzn, jemanden abibügln oder über einen anderen herziagn? Lesen Sie es nach - in diesem Buch!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Da schaugst... 4 von 5 Punkten Kennen Sie einen Noagalzutzla? Sind Sie ein Lätschabene? Haben Sie je von einem Haglbuachana gehört? Nicht? Ja, Himmiherrgottsakramentkruzefixhalleluja mileckstamoascheißglumpvarregts! Wie wollen Sie denn dann keifn, raunzn, gnaunzn, jemanden abibügln oder über einen anderen herziagn? Das und vieles andere in dieser Richtung kommt in diesem Buch zur Sprache, stellen Sie sich ein Wörterbuch nur mit Schimpfwörtern vor, welche die meisten Deutschen sowieso net verstehn werden. Also, wenn Sie was brauchen um Leut auf der Straße grundlos aufzumischen, dann is dieses Buch genau des Richtige für Sie! |
Und noch ein Küßchen Roald Dahl Taschenbuch, 1. November 1967 Verkaufsrang: 75198 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roald Dahl wurde mit seiner ersten Sammlung makabrer Musenküsse weltberühmt als ein Meister des schwarzen Humors. Diese Folge lustvoller Gruselgeschichten enthält ein gesteigertes Quantum der begehrten Lesedroge. Vierzehn Ampullen werden Dahl-Süchtige in heiterste Stimmung versetzen, Novizen zu Hörigen machen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Skurril, makaber, wunderbar! 5 von 5 Punkten Auf der Suche nach einer Lektüre für eine Fünfzehnjährige, die dem Jugendbuch noch nicht so recht entwachsen, in der Literatur für Erwachsene noch nicht wirklich angekommen ist, fielen mir wieder Roald Dahls Geschichten ein, die ich in genau jenem Alter erstmals las und seither immer wieder in Händen hielt.
Ich las noch einmal "Geschmack", die erste Geschichte, die alle Vorzüge der Dahlschen Geschichten in sich vereint. Es ist die Geschichte eines ausgewiesenen Weinkenners, der bei rasch zu Geld gekommenen Menschen zum Essen eingeladen ist und sich rühmt, Herkunft und Jahrgang des Tischweines zu erraten. Er pokert mit einem hohen Wetteinsatz, erwartet für den unmöglichen Fall seines eigenen Gewinns die Hand der Tochter der Gastgeber. Das unmögliche geschieht: Er errät, woher der Wein stammt... und dann gibt es eine Pointe, die überraschend und Gänsehaut-tauglich ist...
In dieser Art sind alle Geschichten des skurril-makabren Erzählers. Schnell erreichen Dahls Geschichten einen Spannungshöhepunkt, der eine ganze Weile gehalten wird und schließlich wird der Leser mit einer Wendung konfrontiert, die er so nicht erwartet. Immer gibt es einen Knalleffekt am Ende, der von schwarzem, makabren Humor zeugt.
E.W. Heine und Henry Slesar, gar die große Patricia Highsmith haben sich an diesen Erzählungen orientiert und ähnliches versucht. Mit durchaus unterschiedlichem Erfolg.
Aber Roald Dahl bleibt bis heute unerreicht!
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Musashi Eiji Yoshikawa Taschenbuch, März 2000 Verkaufsrang: 13750 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sieben Mal verfilmt. In unzähligen Auflagen Millionen Leser begeistert. Dreimal ins Fernsehserienformat gepreßt. Tausende von Bühnenaufführungen erlebt. Als Comic die Jugend erreicht. Im Alltag einer ganzen Nation verankert. Hier handelt es sich nicht um Shakespeare oder Star Wars, sondern um einen Stoff aus der kriegerischen Epoche Japans am Anfang des 16. Jahrhunderts. Worum geht es? Eiji Yoshikawa begleitet in seinem Roman Musashi den Lebensweg eines Samurai von dessen erster Teilnahme als grobschlächtiger Bauerntölpel an einer verlorenen Schlacht bis zum triumphalen Sieg über seinen größten Rivalen unter den Schwertkämpfern. Zwischen diesen beiden Ereignissen liegt für Musashi ein langer, entbehrlicher Weg des Schwertes, der geprägt ist von einsamen Tagen der Askese, brutaler Selbstdisziplin und körperlicher Züchtigung sowie unstillbarem Hunger nach Wissen und der Suche nach der Erleuchtung. Diesem Erdbeben in Menschengestalt, das sich seine Bahn durch die japanische Geschichte schlägt, stehen mehrere Figuren zur Seite, deren Schicksal mit dem seinen eng verwoben sind und deren Wege sich im Laufe der Zeit immer wieder kreuzen. So reist ihm seine seine platonische Liebe Otsu ebenso lange hinterher wie die verbitterte Alte Osugi, die durch ein Duell mit ihm ihre Familienehre wiederherstellen möchte. Viele verlieren bei einem Aufeinandertreffen mit Musashi ihr Leben, nur wenige Zeitgenossen können ein Band der Freundschaft mit ihm knüpfen. Doch seinen Weg zum furchtlosen, unbesiegbaren Samurai muß er alleine gehen. Miyamoto Musashi ist eine historische Figur. Er selbst hat Das Buch der fünf Ringe, eine Schrift über die Kriegskunst, verfaßt, den Stil der Zwei-Schwert-Technik, zahlreiche kalligraphische sowie einige poetische Werke geschaffen und galt als äußerst hart gegen seine Mitmenschen und sich selbst. Sich stark an den historischen Ereignissen orientierend, schuf Yoshikawa dank seiner meisterhaften Erzählkunst einen Roman, der sowohl den Alltag, als auch die Kultur und Philosophie im japanischen Mittelalter lebendig werden läßt. Auf über 1.200 Seiten entführt er den Leser in eine vergangene fremde Welt, gespickt mit fernöstlicher Sitte und Würde, gelebten buddhistischen Weisheiten und dem lebendigen, alltäglichen Treiben der Stadt- und Landbevölkerung. Wer dieses Stück Weltliteratur für sich entdeckt hat, wird davon so begeistert sein, daß er dieses Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen wird. Zum Schluß noch ein kleiner Tip. Um auf die zen-buddhistische Komponente des Romans nicht teilweise verzichten zu müssen, sollte man unbedingt auf die ungekürzte Fassung zurückgreifen. --Andreas Kerschner
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
eine wunderbar ansprechende Erzählung 5 von 5 Punkten Ideologisch zwar sicherlich etwas hochstilisiert, dafür aber sehr unterhaltsam. Das Buch entwickelt sich selbst, genauso wie die Hauptfigur Miyamoto Musashi, von einer anfänglichen, jugendlichen Naivität hin zu höherer Reife.
Die Vielzahl Akteure und übermäßige Anzahl an Zufällen, mit welchen sich erstere zwischen Kyoto und Edo (Tokio) immer wieder über den Weg laufen, entspricht nicht dem gewohnten Erzählstil europäisch Literatur.
Sehr empfehlenswert, weckt es doch auch Neugier am geschichtlichen Hintergrund.
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Die Olchis fliegen zum Mond
Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 17103 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was zum grätzigen Stinkstiefel ist eigentlich Kunst? Diese Frage müssen sich die Olchis stellen, als die Kunsthändlerin Peggy Muckelheim gemeinsam mit dem Reporter Harry Hahn und dem verzogenen Hund Adrian auf ihrer Müllkippe in Gammelsberg auftauchen. Kunst ist, wenn ich einen rostigen Nagel aus 30 Meter Entfernung in einen Topf spucken kann! behauptet Olchi-Papa. Und Olchi-Opa gibt als Beispiel seiner eigenen künstlerischen Meisterschaft gleich ein Gedicht zum besten: Es glänzt der grüne Schleimeschlamm / dort im Schnee, so gut er kann. / Es glänzet auch der Käsefuß, / was gar nicht glänzt, das ist der Ruß. Peggy Muckelheim indes hat ganz eigene Vorstellungen von dem, was Kunst sein soll. Deshalb bestellt sie bei Olchi-Oma auch gleich ein paar Müllskulpturen, die sie im Museum für moderne Kunst in New York ausstellen will. Gemeinsam mit der Künstlerin und den Olchi-Kindern fliegt sie zur Ausstellungseröffnung nach Amerika. Dort bekommen die kleinen Olchis auf der Vernissage zufällig mit, dass eine Rakete mit Müll auf den Mond geschossen werden soll. Und damit beginnt ein Abenteuer, wie es olchiger nicht sein könnte - Schleime-Schlamm-und Käsefuß! Ein Abenteuer zudem, bei dem einige Mond-Olchis und besonders ein arroganter kleiner Spielkameraden-Sucher auf dem Erdtrabanten eine besondere Rolle spielen... Erhard Dietls Bilderbücher rund um die schmutzigen Olchis, die nichts mehr hassen als Parfümgeruch und sich von Dreck, rostigen Waschmaschinen und Plastikabfall ernähren, genießen unter jungen Lesern inzwischen Kultstatus. Die Olchis fliegen zum Mond mit seinen rund 150 Seiten schriebt an diesem Olchi-Kult weiter. Beste, witzigste Unterhaltung für Kinder ab sechs Jahre. -- Isa Gerck, literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nicht nur für Jungs ... 5 von 5 Punkten ... aber zum Lesen üben wirklich optimal.
Sie kennen die Olchis nicht? Das möchte ich ja fast eine Bildungslücke nennen. Diese kleinen, grünen, schmutzigen Zeitgenossen aus Gammelsberg leben auf einer Müllkippe und ernähren sich von Abfall. Wie ekelig? Nein überhaupt nicht. Denn es sind ganz besondere Wesen! Sie vertilgen Dinge, die andere wegwerfen: Schuhsohlen, Plastikflaschen, Regenschirme, Dosen etc. Sie lieben jede Art von Gestank; angenehme Gerüche sind ihnen ein Graus. Aber das Allerschlimmste für die kleinen Grünen ist Waschen, Sauberkeit und Ordnung!
Die Olchis leben in einer Großfamilie mit Opa und Oma, den Eltern und zwei Olchi-Kindern. Natürlich gibt es auch noch Olchi-Baby. Dann gibt es noch Feuerstuhl, den gutmütigen Drachen und Flutschi, die Fledermaus. Von den insgesamt bisher 16 erschienenen Büchern sind die meisten für das Alter von 7-8 Jahren geeignet, es gibt aber für 3-4-jährige auch schon nette Bilderbücher ("Wenn der Babysitter kommt", "So schön ist es im Kindergarten" und "Die Olchis aus Schmuddelfing").
Eberhard Dietl illustriert seine Bücher auf sehr liebevolle, kindgerechte Art. Mit kleinen Zeichnungen werden die Erstlese-Geschichten aufgelockert und amüsanter. Herrliches Kuddelmuddel und sehr unkonventionelles Rollenverhalten sind Inhalt der Geschichten. Daher können sich ruhig auch Mädchen an diese Bücher herantrauen ... zu viel Sauberkeit kann nur schaden!
Das richtge Buch zum lesen üben (Ende der ersten Klasse) 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist das Richtige um Jungs, Ende der ersten Klasse, zum lesen zu motifieren. (6 Stunden verteilt auf 5 Tage) |
Pippi Langstrumpf geht an Bord (farbig) Astrid Lindgren Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 45618 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Astrid Lindgren, die -bekannteste Kinderbuchautorin der Welt-, hat mit Pippi Langstrumpf eine Figur geschaffen, die schon Generationen von Kindern in aller Welt begleitet hat und immer noch heiß geliebt wird.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Pippi, meine Heldin 5 von 5 Punkten Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Pippi-Reihe, der erste Teil ist "Pippi in der Villa Kunterbunt", den Abschluss der Trilogie bildet "Pippi in Taka-Tuka-Land". Auch in diesem Mitteteil erlebt Pippi mit ihren beiden Freunden Thomas und Annika wieder eine Menge Abenteuer. So gehen die drei ausgiebig mit Pippis Goldstücken einkaufen und versorgen alle Kinder der Stadt mit Süßigkeiten. Außerdem will Pippi ein weiteres Mal versuchen, in die Schule zu gehen, da ein Schulausflug bevorsteht, an dem Pippi gerne teilnehmen möchte. So besucht sie Thomas und Annika in der Schule, lenkt aber meist nur die anderen Schüler ab. Dennoch wird Pippi erlaubt, mit auf den Ausflug zu kommen, wo sie für eine Menge Stimmung unter den Schulkindern sorgt. Zum Ende des Buches hin taucht Pippis Vater auf, der als Negerkönig auf Taka-Tuka-Land lebt und seine Tochter den Einheimischen vorstellen möchte, doch wird Pippi mit ihrem Vater reisen und Thomas und Annika alleine zurücklassen?Astrid Lindgrens Kinderbücher sind immer lesenswert, doch Pippi übt für mich eine besondere Faszination aus, da sie ohne ihre Eltern lebt und tun und lassen kann, was ihr beliebt. Sie selbst bestimmt, wann sie zu Bett gehen muss, sie braucht nicht zur Schule zu gehen, hat eine Menge Geld, ist stark und hat zwei niedliche Haustiere. So stellt man sich seine beste Freundin vor und viele Kinder wünschen sich sicherlich ähnliche Freiheiten wie Pippi. Doch Pippi bleibt eine Fantasiefigur, wenn Astrid Lindgren sie auch sehr farbenfroh und detailliert beschreibt. Das Buch wird aufgelockert von hübschen Illustrationen, sodass man die Geschichten genau vor Augen hat. Die Abenteuer sind wirklich lustig und nett geschrieben, Astrid Lindgren beweist hier erneut eine unglaubliche Fantasie, die das Lesen zu einem reinen Vergnügen machen. Ich kann das Buch nur empfehlen und finde, dass auch heutzutage Kinder noch Astrid Lindgren lesen sollten! |
Alpenpässe und Anchovis. Die Tour de France im Selbstversuch: Eine exzentrische Tour de France Tim Moore Broschiert, 15. Mai 2008 Verkaufsrang: 78246 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Tour der Leiden für über 35 jährige 5 von 5 Punkten Leute, die an der Sporthistorie der Tour de France, an fahrradtechnischen Details und akribischer Vorbereitung (Training, Ernährung, Ausrüstung) solcher Vorhaben interessiert sind, sollten dieses Buch nicht kaufen. Aber alle, die die 35 überschritten haben und sich denken, dass dies doch noch nicht alles gewesen sein kann, werden dieses Buch mit Gewinn lesen. Es ermuntert Couchpotatoes das scheinbar Undenkbare einfach in die Tat umzusetzen. Moore demonstriert, dass der unheroische Sieg über die eigene Trägheit und Bequemlichkeit möglich ist. Das Buch ist kein klassisches Reise- oder Sportbuch. Seine Beschreibung von Land und Leuten ist sehr subjektiv und sagt zuweilen mehr über die Mentalität der Briten, denn der Franzosen aus. Auf humorvolle Weise werden die Strapazen, Tücken, kleinen Siege und auch Niederlagen bei diesem Unterfangen die große Schleife durch Frankreich nachzuvollziehen, geschildert. Wer sich noch nicht völlig aufgegeben hat, findet in Moore ein Vorbild ein vielleicht ähnlich unmöglich scheinendes Unternehmen zu starten. Lesenswert.
TdF - Nicht nur für Radfreaks 4 von 5 Punkten Ein bißchen einlesen muß man sich schon, gerade in die ersten Kapitel und gerade, wenn man das Buch nicht im englischen Original liest.
Wenn man sich dann aber auf das Abenteuer des Lesens so offen und naiv und erwartungsfreudig einläßt, wie Tim Moore sich offenbar auf sein - zugegebenermaßen streckenweise fast schon unglaubwürdiges, zumindest aber unglaubliches - Abenteuer eingelassen hat, die TdF als völlig untrainierter Mensch, der noch nicht mal zum Bäcker mit dem Rad fahren würde, dann ist das Buch wirklich ein sehr originelles (und sehr englisches) Vergnügen: Etwas spleenig, sehr durchgeknallt ... und damit doch eigentlich im Sinne eines jeden echten Radfans, oder?
Durchgeknallter Engländer schreibt über die TOUR 4 von 5 Punkten Selten so gelacht, wie bei Tim Moores Buch über seine Selbsterfahrung bei Seiner Tour de France. Das Buch ist spannend und lässt sich gut lesen. Man erhält doch einige ungewöhnliche Einblicke in die Tour de France UND Tim Moores Gedanken. Manchmal überspannt er den Bogen mit seinem beißenden Humor allerdings ein wenig. Trotzdem eine Buch was Spaß macht.
Tolles Buch - aber nur auf Englisch 5 von 5 Punkten Für jeden der britischen Humor versteht, nicht gleich beleidigt ist, wenn über den Kontinent hergezogen wird, der eine echt beeindruckende sportliche Leistung (mit allen Höhen, Drogen und Tiefen) mitverfolgen und viel lachen will absolut zu empfehlen. Ein MUSS für alle Tour de France Fans. Aber bitte nur auf Englisch lesen. Schon der deutsche Titel ist so bescheuert, dass man das Buch am liebsten an die Wand knallen möchte - und genau so geht es weiter! Die 5 Sterne daher nur für das Original!
Überzogene Slapstick-Fantasy 2 von 5 Punkten Im Gegensatz zu den anderen hat mir das Buch nicht gefallen. Ich finde es einfach wahnsinnig übertrieben und es müssen künstlich auf jeder Seite fünf Witze untergebracht werden. Die Idee, dass ein Untrainierter die Tour de France fährt, ist genial. Aber die Übertreibungen in seinem Buch finde ich echt nervig. Um zu zeigen, wie wenig Ahnung er hat, behauptet er z.B. dass er die Bremsbeläge ölen wollte. Um zu zeigen wie schlecht die Tour startet, lässt er einen Hund über seine Füße pinkeln. Sorry aber das ist Fantasy pur und wahrscheinlich sind nur zehn Prozent seiner Geschichte wahr. Damit kann ich nichts anfangen, obwohl mich das Thema brennend interessiert hätte. Moore bietet Unterhaltung auf Slapstick-Niveau - er hätte wohl besser einen reinen Roman geschrieben.
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Gemeine Antworten auf Kinderfragen: Die kleinen bösen Bücher
Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 14713 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinder sind neugierig. Kinder wollen immer alles ganz genau wissen. Und Kinder finden hinter jeder Antwort gleich die nächste Frage. Dass man als Erwachsener mindestens genauso viel Spaß an Kinderfragen haben kann, beweist dieses Buch. Knallhart, bitterböse garantiert nicht jugendfrei erklären wir Kindern die Welt. Würgen Sie nervenden Kindern also ruhig mal eins rein ... Psychische Spätschäden garantiert
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super! 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist speziell für Leute, die den schwarzen Humor bevorzugen, nur zu empfehlen und auch ein super Geschenk! |
Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land Ulrich Wickert Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 71200 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ulrich Wickert war lange ARD-Korrespondent in Paris und weiß, wovon er spricht. Die Hauptfiguren seiner unglaublichen Geschichten aus dem unbekannten Nachbarland sind Köche, Agenten und Mätressen. Mit Witz, Ironie und Charme zeichnet der beliebteste Nachrichtenmann des deutschen Fernsehens ein facettenreiches Bild von der Grande Nation zwischen Politik und Kultur, Küche und Alltag, Hochzeitsbett und Seitensprüngen. Ein Hochgenuss für alle Frankreich- und Wickert-Fans.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Aufschlussreiche Frankreichreise 5 von 5 Punkten "Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" ist Ulrich Wickerts Buch "Vom Glück, Franzose zu sein" untertitelt. Zuerst mag man stutzen. Wieso unbekanntes Land? Frankreich glauben viele Deutsche doch gut zu kennen. Der intime Frankreichkenner Ulrich Wickert, der selbst lange Zeit in Frankreich verbracht hat, zeigt in seinem Buch dennoch die Richtigkeit des Untertitels. In seinem leicht ironischen, aber immer charmanten Plauderton, der ihn auch im TV populär gemacht hat, führt er den Leser durchs Land und hinter die Fassaden allzu schönen Scheins, den Frankreichurlauber erleben wollen. Der Leser wird dann erkennen, daß der Titel "Vom Glück, Franzose zu sein" ironisch gemeint ist. Es ist durchaus nicht alles ideal und glücklich im Traumland vieler Deutscher - und Wickert zeigt es dem Leser in seinen Reportagen.
Wickerts kleine, gut lesbare Geschichten über die französische Esskultur, Mentalität, Denunziationsneigung, Technikgläubigkeit und Korruption in Politik und Wirtschaft sind dazu geeignet, das zu unkritische Frankreichbild vieler Leser zu korrigieren. Intime Frankreichkenner werden wenig Neues erfahren, aber für alle anderen Frankreichinteressierten ist Wickerts interessante, amüsante, kurzweilige und abwechslungsreiche Abhandlung allemal lesenswert. Darum kann man für dieses Buch ohne weiteres alle fünf Punkte vergeben. Für Frankreichinteressierte absolut empfehlenswert.
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