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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise - Richard David PrechtWer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
Richard David Precht

Broschiert, 17. September 2007
     Verkaufsrang: 12      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)
Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens
Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam! · Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen · Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!
Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht.
Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt.
Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B.
Kapitel 1: Was kann ich wissen?
- Was ist Wahrheit?
- Wie funktioniert mein Gehirn?
- Wer ist "Ich"?
- Was sind Gefühle?
Kapitel 2: Was soll ich tun?
- Warum soll ich gut sein?
- Kann ich wollen, was ich will?
- Ist Abtreibung moralisch?
- Warum sollen wir die Natur schützen?
Kapitel 3: Was darf ich hoffen?
- Gibt es Gott?
- Was ist Liebe?
- Was ist Freiheit?
- Hat das Leben einen Sinn?
Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen.
Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet.
Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar.
Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht:
Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert.
Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte.
Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 111 Bewertungen)

Starthilfe fürs Gehirn      5 von 5 Punkten
Dass Philosophie enorm unterhaltsam sein kann, ist an sich schon eine hübsche Überraschung. Doch hier geht der philosophierende Autor noch einen guten Schritt weiter. Neben anekdotischen Kurzeinführungen in die Aussagen wichtiger Denker unserer Menschheit erhält der Leser in jedem Kapitel sozusagen einen "Tritt ins Gehirn", der ihn zum Nachdenken anregt über Themen, die die Welt bewegen. Oft hört man von Sterbehilfe, Abtreibung, Tierschutz oder anderen Schlagwörtern, aber Richard David gelingt es, dass der Leser diese Wörter selber mit Leben füllt und in eigenen Gedankenwelten abtaucht. Einfach "prechtig", wenn man sich auf diese Weise plötzlich selbst auf ganz neue Gedanken bringt. Versucht es aus, es lohnt sich definitiv!


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Liebe: Ein unordentliches Gefühl - Richard David PrechtLiebe: Ein unordentliches Gefühl
Richard David Precht

Gebundene Ausgabe, 9. März 2009
     Verkaufsrang: 19      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe.
Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit ?Romantik als Konsum? oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt.
Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt.
Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner.
?Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben? ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein sympatisches Buch geschmückt mit interessanten Gedanken      5 von 5 Punkten
Anfänglich war ich schon gespannt,wie es gelingt den Begriff "Liebe" auf 400 Seiten zu verteilen. Und die ersten Seiten empfand ich schon als eher lahm. Doch der freundliche Schreibstil tröstet darüber hinweg.
Die letzten Kapitel werden allerdings spannend. Denn auch ich wundere mich, wieso viele optisch gut aussehende Menschen teilweise Probleme haben, einen Partner zu finden oder auch eine vorhandene Beziehung zu "halten". Wird einem in den Medien ständig schmackhaft gemacht, welche Vorteile ein schlanker Körper in Punkto Partnersuche hat. Und doch.....wieviele dicke Menschen sieht man auf der Straße, die in einer offensichtlich "glücklichen" Beziehung leben. Meiner Meinung nach sind es genug. Da stellt man schon die Frage, ob die Liebe wirklich " so einfach gestrickt ist" und nur auf einen schönen, makellosen Körper, in hüsch verpackten Designerfummeln hereinfällt oder ob es tatsächlich ein Geflecht von ganz vielem ist. Diese Gedanken fande ich schon mal sehr nett. Die Liebe macht also vor niemandem halt nur weil die Optik nicht stimmt. Oft hört man von "unschönen" Menschen die Aussage " Mich nimmt niemand, ich bin zu pickelig, zu rundlich, zu unmodern". Doch kann das sein ? Ist es nicht eher der Gedanke, man sei zu hässlich, der die Liebe "erschreckt" ;-) Und um das Thema Sex anzusprechen. Auch dieser ist kein Garant für die "ewige" Liebe und sei er noch so ausgefeilt, wie so oft in diversen Zeitschriften zu lesen steht. Laut Buch geht das eine ohne das andere. Interessanterweise kann eine Liebesbeziehung durchaus funktionieren, auch wenn das "Sexsoll" nicht dem gängigen Durchschnitt entspricht. Im Buch wird auch mit diversen Selbsthilfebüchern über Partnerschaftsrettungen abgerechnet. Hier wird nachgefragt " verdient es wirklich jede Ehe gerettet zu werden "?? Mir ist übrigens nebenbei gesagt aufgefallen, wie oft die Aussage gemacht wird " an der Beziehung arbeiten". Gibt es dafür keine nettere Beschreibung als "arbeiten" ?
Nungut, alles in allem punktet dieses Buch durch den leicht zu lesenden und freundlichen Schreibstil. ( Fast als plaudere man mit einem guten Freund ;-))) Dazu die hübschen Gedanken, welche einem auch die Nachteile eines angestrebten Perfektionismus in der Beziehung oder auch sonstwo aufzeigen. Dies regt zum Nachdenken an. Und vorallem, dass die Liebe sich nicht blenden lässt von guten Tipps aus der Schönheitsindustrie. Es zählt also nicht das Gesetz "des Fittesten". :-)))
Gut zu wissen auch , dass die Liebe nicht nur ein rein chemischer Prozens in "der Birne" ist und das Sonnenuntergänge nicht unbedingt für jeden ein Zeichen von Romantik sind, sondern auch hier individueller vorgegangen wird.
Ich empfehle das Buch und geben spontane fünf Sterne


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Du mußt dein Leben ändern: Über Religion, Artistik und Anthropotechnik - Peter SloterdijkDu mußt dein Leben ändern: Über Religion, Artistik und Anthropotechnik
Peter Sloterdijk

Gebundene Ausgabe, 19. März 2009
     Verkaufsrang: 48      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sind wir heute Zeugen des Abwrackens abendländischer Aufklärung und der machtvollen Wiederkehr der Religion? Oder haben wir uns endgültig im Technikpark des Konsums eingerichtet, in dem Transzendenz nur noch in Slogans von Esoterikanbietern auftaucht? Wenn es nach Peter Sloterdijk geht, lautet die Antwort zwei Mal eindeutig: Nein! In Du musst dein Leben ändern begründet er eindrucksvoll, warum der Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben eine Unterscheidung aus der Vergangenheit ist und es heute nur noch eine ?einzige Tatsache von universaler ethischer Bedeutung? gibt: die ?allgegenwärtig wachsende Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann.?
Dies ist die Kurzformel für den ?absoluten Imperativ?, der an Anfang und Ende dieses ehrgeizigen philosophischen Projekts steht und ihm zugleich seinen Titel gibt: Du musst dein Leben ändern. Der Befehl, der im Idealfall zugleich Erkenntnis ist, lautet, im eigenen Leben ernst zu machen mit dem Konzept ?Menschheit?, ein ?Fakir der Koexistenz? zu werden und so mitzuarbeiten am ?Projekt eines globalen Immundesigns?, dessen Ziel nicht mehr und nicht weniger ist als: Leben.
Wie alle Propheten weiß auch Sloterdijk, dass die Zeit drängt. Bei der unausweichlichen, weil für jede Erkenntnis notwendigen Begegnung mit der Fratze der Apokalypse sind wir auf ?Anthropotechniken? angewiesen, auf die ?mentalen und physischen Übungsverfahren, mit denen die Menschen verschiedenster Kulturen versucht haben, ihren kosmischen und sozialen Immunstatus angesichts von vagen Lebensrisiken und akuten Todesgewissheiten zu optimieren.? Und so bekennt sich Sloterdijk nicht nur ?zu dem Kontinuum kumulativen Lernens, das wir Aufklärung nennen?, sondern nimmt auch ?die zum Teil jahrtausendealten Fäden auf, die uns an frühe Manifestationen menschlichen Übungs- und Beseelungswissens binden?. Sloterdijk ordnet und sichtet das Arsenal der Anthropotechnik: von der indischen Teleologie bis zu Kafka, von den Aposteln bis zu Nietzsche.
Das Ideal für die Gegenwart, das sich aus diesem zum Teil atemberaubendem Gang durch Kultur- und Menschheitsgeschichte ergibt, ist ?ein Leben in Übungen?, das sich der unausweichlichen Überforderung des Menschen durch Tod und Schicksal erkennend und handelnd stellt. Diese Haltung ist für Sloterdijk die einzige Alternative zur ?lähmenden Harmlosigkeit sämtlicher gängigen Diskurse?, die sich zu fragen scheinen, wie man Arbeitsplätze auf der Titanic sichert, anstatt ihrem Untergang entgegenzuwirken.
Der Philosoph Sloterdijk geht also zum pragmatisch-prophetischen Angriff über. Auch wenn er sich sprachlich und insbesondere metaphorisch (?Schlaflos in Ephesos?) manchmal irgendwo zwischen Nietzsche und Luhmann verirrt, ist ihm unbedingt zu wünschen, dass sein Exerzitium lebensbejahenden Stänkerns erstens Gehör findet und er es zweitens noch weiter verfeinert, um noch dunkler und eindringlicher formulieren zu können, was einzugestehen jeden Tag leichter werden dürfte: die Katastrophe hat bereits begonnen. - Roland Große Holtforth, Literaturtest




Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging - Morton RhueDie Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging
Morton Rhue

Taschenbuch, 1. November 2008
     Verkaufsrang: 207      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA - einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann.
In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter - bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert.
Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. -Isa Gerck


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 209 Bewertungen)

Ein lehrreiches Buch      5 von 5 Punkten
"Die Welle" gilt für mich (26 J.alt) als eins der besten Schulbücher, die die Frage der Nazi aus Schülerperspektive behandelt. Häufig fragen sich empört Kinder und Erwachsene, wie es zu Konzentrationslagern, Menschenvernichtung und furchtbaren Gewalttaten (1939-1945) in Deutschland vorkam? Dieses Buch zeigt durch einen spielerische Art, wie Menschen leicht und schnell gegeneinder manipulierbar sind. Zwar stehen hier Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt, aber selbst die hier auftauchenden Erwachsenen nehmen das sogenánte "Experiment" esrt etwas später wahr. Dieses Buch sollte jedes Kind bis 17 Jahre alt lesen. Die Grausamkeiten den Juden gegenüber können hierdurch vielleicht für immer vermieden werden. Ich wundere mich sehr heute vor zunehmender rechter Gewalt in der gesellschaft, während die PolitikerInnen ruhig zusehen.... Wollen wir noch bloße BeobachterInnen sein, die durch ihr ruhiges Verhalten eine bestimmte Menschegruppe zum Sündebock machen? Nein! So was, Nie wieder! Aus diesem Grund empfehle ich allen Haushalten und Schulen dieses Buch in ....Nur im Keime der Gesellschaft kann man noch etwas bewegen... Lesen Sie bitte dieses Buch weiter....den Film dazu könnte ein schönes Geburtstagsgeschenk sein.


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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution - Richard David PrechtLenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution
Richard David Precht

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 133      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen lernt Richard David Precht schon früh, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Er wächst mit einem klaren Feindbild, den USA, auf, und natürlich ist Coca Cola ebenso verpönt wie Ketchup, Flipper oder Raumschiff Enterprise - dafür gibt es das GRIPS-Theater und Lieder von Degenhardt und Süverkrüp... Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus - amüsant, nachdenklich und mit Gespür für die prägenden Details.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Nicht nur Lesespaß sondern ein Leseabenteuer!      5 von 5 Punkten
Es ist ein Lesespaß für mich,
wenn ein Buch einfach gut geschrieben ist.
Es ist ein Lesevergnügen für mich,
wenn mich die Handlung packt.
Es ist ein Leseerlebnis für mich,
wenn ich mich in die handelnden Personen hineinversetzen kann.
Es ist ein Leseabenteuer für mich,
wenn ich mich plötzlich selber in einem Buch wiedererkenne.
Prechts Buch war für mich alles:
ein Lesespaß, ein Lesevergnügen und ein Leseerlebnis,
aber vor allem ein LeseABENTEUER!
Ich habe mich wiedererkannt, wiedergefunden, wiederentdeckt.
Ich habe mich bestätigt gefühlt und fühlte mich in Frage gestellt.
Ein Stück der eigenen Biografie ist lebendig geworden!
Selten hat mich ein Buch so "berührt".
... und am Schluss fühlte ich mich eigenartig ratlos und hilflos
und auch ein bisschen traurig.


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Die Machtfrage: Ansichten eines Nichtwählers - Gabor SteingartDie Machtfrage: Ansichten eines Nichtwählers
Gabor Steingart

Broschiert, 12. März 2009
     Verkaufsrang: 659      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer sich in der politischen Psychologie eines Volkes auskennt, weiß genau, was eine stark zunehmende Wahlenthaltung wirklich bedeutet. Wenn es nach Gabor Steingart geht alles andere als Gleichgültigkeit. In seinem Buch Die Machtfrage hält der Spiegel-Redakteur ein provokantes Plädoyer für das von den Grundgesetzvätern bewusst vorgesehene Mittel des Nichtwählens als legitimen Ausdruck des Protests. Zumal in Zeiten, in denen es sich bei Wahlen in unserem Lande eher um Lotteriespiele mit unscharfen Akteuren und unvorhersehbaren Koalitionen handelt.
Steingart gehört zu einer unverdächtigen Generation waschechter Demokraten, die ihre Sozialisation in der politischen Aufbruchstimmung nach der Kanzlerwahl Willy Brandts erfahren haben und erstmals zur Wahlurne schreiten durften, als es den reaktionären Franz-Josef Strauß zu verhindern galt. Umso größer fallt das Bedauern aus, mit dem er den schleichenden Verfall der großen demokratischen Leidenschaften in unserem Land konstatiert. Dass die heutige Politik weniger bewundert als misstrauisch beobachtet oder ? schlimmer noch ? gleichgültig hingenommen wird, ist für ihn ein Alarmsignal: ?Wenn es mehr Gleichgültige als Wohlmeinende gibt, sind die Tage der Demokratie gezählt.? Die Mattigkeit der Politiker und Parteien, die sie hervorgebracht haben, ist ihm besonders als Amerikakorrespondent bewusst geworden. Als Kontrastprogramm zur messianische Lichtgestalt Barack Obama führt er Angela Merkel vor, die es angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Land für klug halte, möglichst undeutlich zu sein und die CDU nach dem Motto ?Lieber drei Nickköpfe als ein Störenfried? anführe. Der Autor ist überzeugt, dass die Demokratie nicht nur vom Miteinander sondern in weit höherem Maße vom Gegeneinander der Parteien lebt, getreu dem Wort von Hannah Arendt vom ?Miteinander-Sein der Verschiedenen?. Und die SPD? Ihr bescheinigt Steingart eine Neigung zur Selbstzerfleischung und einen latenten Widerwillen gegenüber der Regierungsverantwortung.
Sein Fazit: Wer die Öffnung des als zutiefst versteppt und verstaubt empfundenen Parteienstaates vorantreiben wolle, dürfe ihn nicht bestätigen. ?Wer wählt, stimmt zu. Jede Stimme für eine der Parteien wird diese sofort als Ermunterung zum Weiter-so verstehen.? Eine messerscharfe Analyse der Funktionsdefizite unseres politischen Systems und ein Aufruf zum bürgerlichen Ungehorsam, wie er wohlbegründeter kaum sein kann. Arnold Abstreiter


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Tolles Buch!      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Es ist nicht nur klar und verständlich geschrieben. Es macht vor allem viele sinnvolle Vorschläge zur Erneuerung unserer Demokratie. Es ist kritisch - und trotzdem positiv. Das gefällt mir.


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Die 50 besten Wahrnehmungsspiele - Andrea ErkertDie 50 besten Wahrnehmungsspiele
Andrea Erkert

Broschiert, 1. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 264      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Spiele, die hellhörigmachen und die Augen öffnen für Spürnasen und Feinschmecker, damit das Fingerspitzengefühl nicht leidet und das Luftholen wieder funktioniert.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sehr gut gelungenes Produkt      4 von 5 Punkten
Dieses kleine Büchlein enthält, wie alle Produkte dieser Reihe, immer fünf Kategorien mit jeweils zehn Spielideen. Diesmal dreht sich alles um den Bereich der Wahrnehmung. Die meißten Spiele ließen sich auch in der Praxis umsetzen. Manche Ideen waren etwas zu flach und mussten in der Praxis bischen aufgepeppt werden, aber im Allgemeinen sehr gelungen, deshalb auch vier Sterne. Noch etwas modernere Spielideen und es wären fünf Sterne geworden...


Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie - Barack ObamaEin amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie
Barack Obama

Gebundene Ausgabe, 4. Februar 2008
     Verkaufsrang: 557      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren.
Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy.
Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten.
So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Obamas früheres Leben ... sehr beeindruckend      5 von 5 Punkten
Ich möchte hier nicht den Inhalt des Buches wiedergeben, nur eines sei gesagt: Wer neugierig ist, welches Leben Barrack Obama lange vor seiner Wahl zum Präsidenten von Amerika führte, wie seine Kindheit war, was ihn geprägt hat ... der muss dieses Buch unbedingt lesen. Es ist einfach nur schön und bewegend! Sehr empfehlenswert!


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Liebe - Ein unordentliches Gefühl - Richard David PrechtLiebe - Ein unordentliches Gefühl
Richard David Precht

Audio CD, 16. März 2009
     Verkaufsrang: 343      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,97 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe.
Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit ?Romantik als Konsum? oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt.
Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt.
Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner.
?Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben? ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein sympatisches Buch geschmückt mit interessanten Gedanken      5 von 5 Punkten
Anfänglich war ich schon gespannt,wie es gelingt den Begriff "Liebe" auf 400 Seiten zu verteilen. Und die ersten Seiten empfand ich schon als eher lahm. Doch der freundliche Schreibstil tröstet darüber hinweg.
Die letzten Kapitel werden allerdings spannend. Denn auch ich wundere mich, wieso viele optisch gut aussehende Menschen teilweise Probleme haben, einen Partner zu finden oder auch eine vorhandene Beziehung zu "halten". Wird einem in den Medien ständig schmackhaft gemacht, welche Vorteile ein schlanker Körper in Punkto Partnersuche hat. Und doch.....wieviele dicke Menschen sieht man auf der Straße, die in einer offensichtlich "glücklichen" Beziehung leben. Meiner Meinung nach sind es genug. Da stellt man schon die Frage, ob die Liebe wirklich " so einfach gestrickt ist" und nur auf einen schönen, makellosen Körper, in hüsch verpackten Designerfummeln hereinfällt oder ob es tatsächlich ein Geflecht von ganz vielem ist. Diese Gedanken fande ich schon mal sehr nett. Die Liebe macht also vor niemandem halt nur weil die Optik nicht stimmt. Oft hört man von "unschönen" Menschen die Aussage " Mich nimmt niemand, ich bin zu pickelig, zu rundlich, zu unmodern". Doch kann das sein ? Ist es nicht eher der Gedanke, man sei zu hässlich, der die Liebe "erschreckt" ;-) Und um das Thema Sex anzusprechen. Auch dieser ist kein Garant für die "ewige" Liebe und sei er noch so ausgefeilt, wie so oft in diversen Zeitschriften zu lesen steht. Laut Buch geht das eine ohne das andere. Interessanterweise kann eine Liebesbeziehung durchaus funktionieren, auch wenn das "Sexsoll" nicht dem gängigen Durchschnitt entspricht. Im Buch wird auch mit diversen Selbsthilfebüchern über Partnerschaftsrettungen abgerechnet. Hier wird nachgefragt " verdient es wirklich jede Ehe gerettet zu werden "?? Mir ist übrigens nebenbei gesagt aufgefallen, wie oft die Aussage gemacht wird " an der Beziehung arbeiten". Gibt es dafür keine nettere Beschreibung als "arbeiten" ?
Nungut, alles in allem punktet dieses Buch durch den leicht zu lesenden und freundlichen Schreibstil. ( Fast als plaudere man mit einem guten Freund ;-))) Dazu die hübschen Gedanken, welche einem auch die Nachteile eines angestrebten Perfektionismus in der Beziehung oder auch sonstwo aufzeigen. Dies regt zum Nachdenken an. Und vorallem, dass die Liebe sich nicht blenden lässt von guten Tipps aus der Schönheitsindustrie. Es zählt also nicht das Gesetz "des Fittesten". :-)))
Gut zu wissen auch , dass die Liebe nicht nur ein rein chemischer Prozens in "der Birne" ist und das Sonnenuntergänge nicht unbedingt für jeden ein Zeichen von Romantik sind, sondern auch hier individueller vorgegangen wird.
Ich empfehle das Buch und geben spontane fünf Sterne


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Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise - Richard David PrechtWer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise
Richard David Precht

Audio CD, 21. April 2008
     Verkaufsrang: 187      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,97 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "wer bin ich - und wenn ja wie viele?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt.
In seiner faszinierenden Reise in die Welt der Philosophie führt Richard David Precht mit Hilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse kompetent und unterhaltsam an die großen Fragen des Lebens heran. Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Eine Einladung, lustvoll und spielerisch über das Leben und seine Möglichkeiten nachzudenken!
Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht.
Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt.
Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B.
Kapitel 1: Was kann ich wissen?
- Was ist Wahrheit?
- Wie funktioniert mein Gehirn?
- Wer ist "Ich"?
- Was sind Gefühle?
Kapitel 2: Was soll ich tun?
- Warum soll ich gut sein?
- Kann ich wollen, was ich will?
- Ist Abtreibung moralisch?
- Warum sollen wir die Natur schützen?
Kapitel 3: Was darf ich hoffen?
- Gibt es Gott?
- Was ist Liebe?
- Was ist Freiheit?
- Hat das Leben einen Sinn?
Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen.
Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet.
Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar.
Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht:
Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert.
Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte.
Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 111 Bewertungen)

Starthilfe fürs Gehirn      5 von 5 Punkten
Dass Philosophie enorm unterhaltsam sein kann, ist an sich schon eine hübsche Überraschung. Doch hier geht der philosophierende Autor noch einen guten Schritt weiter. Neben anekdotischen Kurzeinführungen in die Aussagen wichtiger Denker unserer Menschheit erhält der Leser in jedem Kapitel sozusagen einen "Tritt ins Gehirn", der ihn zum Nachdenken anregt über Themen, die die Welt bewegen. Oft hört man von Sterbehilfe, Abtreibung, Tierschutz oder anderen Schlagwörtern, aber Richard David gelingt es, dass der Leser diese Wörter selber mit Leben füllt und in eigenen Gedankenwelten abtaucht. Einfach "prechtig", wenn man sich auf diese Weise plötzlich selbst auf ganz neue Gedanken bringt. Versucht es aus, es lohnt sich definitiv!


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Das Master Key System - Charles F. HaanelDas Master Key System
Charles F. Haanel, F. H. Burgess, Gitta Peyn

Broschiert, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 944      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach gründlicher Recherche liegt hiermit die letzte und vollständige von Haanel zusammengestellte Fassung von Das Master Key System vor, die aus seinem Nachlass ermittelt werden konnte. Vorwort des Herausgebers Einleitung von F.H. Burgess Vorwort von Charles F. Haanel Teil Eins " Eine Einführung in das Master Key System Teil Zwei " Grundlagen deines Bewusstseins Teil Drei " Realisiere deine mentalen Ressourcen Teil Vier " Von Ursache zu Wirkung Teil Fünf " Das kreative Bewusstsein Teil Sechs " Das Gehirn des Menschen Teil Sieben " Die Omnipotente Kraft nutzen Teil Acht " Denken und seine Resultate Teil Neun " Affirmationen und dein Bewusstsein Teil Zehn " Eine bestimmte definite Ursache Teil Elf " Induktives Schließen und das objektive Bewusstsein Teil Zwölf " Die Kraft der Konzentration Teil Dreizehn " Die Träume des Träumers Teil Vierzehn " Die kreative Kraft des Denkens Teil Fünfzehn " Das Gesetz unter dem wir leben Teil Sechzehn " Gewinne spirituelles Verstehen Teil Siebzehn " Symbole und Realität Teil Achtzehn " Das Gesetz der Anziehung Teil Neunzehn " Deine mentale Nahrung Teil Zwanzig " Der Geist der Dinge Teil Einundzwanzig " Denke große Gedanken Teil Zweiundzwanzig " Spirituelle Samen Teil Dreiundzwanzig " Das Gesetz des Erfolgs ist Nutzen Teil Vierundzwanzig " Alchemie Abschließende Fragen und Antworten. "Einige Menschen scheinen Erfolg, Macht, Wohlstand, Gesundheit, Liebe und Erlangung mit sehr wenig bewusster Anstrengung anzuziehen." Wissenschaftlich präzise stellt Charles F. Haanel in Das Master Key System die Denkmethode dar, die man erlernen muss, will man auch zu diesen Menschen zählen. Der Master Key hilft, die Möglichkeiten zu entfalten, die in jedem Individuum schlummern. Er lehrt den Gebrauch der Kraft des Bewusstseins - wahrer Kraft des Bewusstseins! Er entwickelt schöpferische Kraft und öffnet den Zugang zur Quelle universaler Energie. Er schult Einsicht und Urteilsfähigkeit, vergrößert die Unabhängigkeit und erhöht die Fähigkeit und Neigung zu helfen. Er zerstört Misstrauen, Depression, Angst, Melancholie und jede Form von Mangel, Begrenzung und Schwäche einschließlich Schmerz und Krankheit. Das Master Key System ist ein Buch für jedermann und jedefrau, die wünschen, mehr Qualität in ihr Leben zu bringen, die sich voll entfalten möchten, die Kontrolle über die Geschehnisse in ihrem Leben zu erlangen suchen. Psychologen und Medizinern gibt Das Master Key System eine Technik an die Hand, die es ihnen tiefer und inhaltlicher ermöglicht, ihren Patienten positive, wahre und nützliche Perspektiven zu geben und so den psychosomatischen Heilungsprozess effektiv zu fördern. Nach gründlicher Recherche liegt dem Leser mit dieser Ausgabe die letzte und vollständige von Charles F. Haanel zusammengestellte Fassung von Das Master Key System vor, die aus seinem Nachlass ermittelt werden konnte.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Leben heißt lernen      5 von 5 Punkten
Ein Buch in geistiger und emotionaler Qualität auf höchstem Niveau und schon die Einleitung läßt deutlich werden, dass diese Übersetzung ein liebevolles und intensives Schaffenswerk ist, die das Gesamtwerk keine Zeile aus den Augen verliert. Der Weg ist das Ziel, kein Buch das so einfach heruntergelesen werden kann. Es bedeutet Arbeit, jedes Kapitel aufs Neue, mit kontinuierlichen Schritten eigene Denkmuster und Strukturen zu untersuchen und diesen neue Impulse zu geben. Ein Selbststudium, das unser Leben mit mehr Qualität, Bewusstheit und Freude belohnt.


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Der ganz normale Wahnsinn: Vom Umgang mit schwierigen Menschen - Francois LelordDer ganz normale Wahnsinn: Vom Umgang mit schwierigen Menschen
Francois Lelord, Christophe Andre

Taschenbuch, 2008
     Verkaufsrang: 789      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Diese unterhaltsam geschriebene sozialpsychologische Betrachtung zeigt anhand vieler Fallbeispiele, wie man sich am besten mit schwierigen Persönlichkeiten arrangiert und dabei die Nerven behält.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Ein MUST HAVE!      5 von 5 Punkten
Das Psychologen-Duo Lelord und André geben einen sehr guten ersten Überblick über die wichtigsten Persönlichkeitsstörungen. Das Buch ist sehr gut struktiert und lässt sich einfach lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Beispiel aus der Praxis, zeigt auf wie derjenige die Welt sieht, warum er so geworden ist und extrem wichtig: Lelord und André führen am Ende eines jeden Kapitels auf, was man tun sollte und was man auf keinen Fall tun sollte. Das Buch ist sowohl in privater als auch beruflicher Hinsicht ein extrem wertvoller Ratgeber.
Bei der Analyse der schwierigen Persönlichkeit, mit der man zu kämpfen hat, sollte man sich jedoch Zeit lassen. So glaubte ich eine paranoide Persönlichkeit vor mir zu haben und verhielt mich gemäß den Empfehlungen. Die Situation wurde jedoch nicht besser, sondern eher schlechter bis ich schließlich merkte, dass es sich im Grunde um eine narzisstische Persönlichkeit mit paranoiden Zügen handelte. Und bei einem Narzissten gelten wieder ganz andere Spielregeln.
Als Einstiegswerk ist das Buch bestens geeignet. Bei ernsthaften Persönlichkeitsstörungen empfehle ich tiefergehende Literatur zur jeweiligen Ausprägung sowie die Unterstützung durch einen kompetenten Therapeuten.


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Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums - Friedrich NietzscheDer Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums
Friedrich Nietzsche

Gebundene Ausgabe, Januar 2008
     Verkaufsrang: 367      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt- ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen... Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist- ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit... ", dies ruft Nietzsche gegen Ende seines 1895 erschienenen Buches Der Antichrist aus, nachdem er den Zustand der Religion und den eines ganzen Zeitalters, der durch sie geprägt wurde, untersucht hatte. Seine polemisch vorgetragene Kritik am Christentum mündet schließlich in eine Kritik an seiner Zeit.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Viel Gemecker, aber gut      5 von 5 Punkten
Wer Nietzsche versteht, der versteht auch dieses Buch. Die Einleitung macht hier deutlich, wer Nietzsches Wunschpuplikum ist. Zum Inhalt möchte ich daher nur so viel sagen: wer Nietzsches Philosophie verstehen möchte, kommt an diesem Buch natürlich nicht vorbei.
Die Buchausgabe an sich ist gut und stabil gebunden, die Schrift ist gut leserlich, allerdings wünsche ich mir, gerade bei den Philosophischen Schriften, eine kurze Einleitung vom Herausgeber. Auch wenn keine Veränderungen vorgenommen wurden wäre doch eine kleine Anmerkung dazu wünschenswert. Das jedoch ist etwas worauf nicht jeder Wert legt, von daher ist dieses Buch, gerade für den Preis, absolut zu empfehlen.


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Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Max Otte.: Ursachen, Verlauf, Folgen - John Kenneth GalbraithDer Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Max Otte.: Ursachen, Verlauf, Folgen
John Kenneth Galbraith

Gebundene Ausgabe, 16. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 2885      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kein anderer Tag hat sich so in das kollektive Gedächtnis der Anlegergemeinde eingebrannt wie der schwarze Freitag von 1929. Innerhalb weniger Stunden kollabierte die größte Volkswirtschaft der Welt, ein weltumspannendes Handels- und Währungssystem gerat ins Wanken. Die Folgen dieses Crashs waren katastrophal, jahrelang litt die Weltwirtschaft aber auch der einzelne kleine Mann unter den Ereignissen eines einzigen Tages.
Doch wie konnte es zu diesem 'Supergau' an den Finanzmärkten kommen? John Kenneth Galbraith analysiert in seinem bekanntesten Werk minutiös und doch mit einem Augenzwinkern die Umstände, die dieses Ereignis möglich machten. Schritt für Schritt zeigt er auf, welche Fehler in der Vergangenheit zu diesen katastrophalen Entwicklungen führten. Und er zieht die Parallele, die sich im Gespräch über dieses Weltereignis stets unterbewusst aufdrängt: Könnte so etwas wieder passieren? Heute? Hier? Galbraith meint: Ja. Es muss wieder passieren. Warum dies so ist, lesen Sie in diesem einmaligen Buch. Denn: Die Vergangenheit zu kennen, hilft, die Zukunft zu verstehen.
'Sie haben einen sicheren Job in der Industrie? Akteien und Co. Interessieren Sie nur periphär? Banking und Big Business ist auch nicht Ihr Ding? Und Wechselkurse brauchen Sie nur im Urlaub? Vielleicht sollten Sie umdenken. Denn Ihre Altersvorsorge könnte sich über Nacht in Luft auflösen, Ihre Firma Konkurs anmelden. Als die USA 1929 stark hustete, holte auch Europa sich eine Erkältung. Galbraith erzählt die Geschichte dazu in seine superben und spitzfindigen Art. Seine These ist einfach: Es kann wieder passieren, es wird wieder passieren. Nur die Kenntnis der vergangenen Ereignisse gibt uns eine Chance, eine Wiederholung zu stoppen. Denn auch die heutigen Gesetze und Regulatorien können den Albtraum nicht aufhalten.' Michale JR Jose, einer von Galbraiths bekanntesten Schülern


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Finanzgeschichte zum Anfassen - Ein hochaktueller und völlig neu überarbeiteter Klassiker      5 von 5 Punkten

Der 'Schwarze Freitag' vom 24. Oktober 1929 ist noch heute im (Geschichts-)Gedächtnis der meisten Mensch als Super-Gau der Finanzgeschichte dieser Welt verankert, weil er die größte Wirtschaftsmacht in die Knie zwang und Menschen reihenweise in den finanziellen wie psychischen Ruin oder gar in den Tod trieb. Doch nicht nur im GeschichtsGEDÄCHTNIS wird dieses Ereignis eine Rolle spielen, so Galbraith. Denn es kann jederzeit wieder passieren, ja, es wird sogar wahrscheinlich wieder passieren. Nun, mag er Recht haben oder auch nicht, DIE DERZEITIGEN EREIGNISSE zeigen jedenfalls, dass es sehr wohl möglich sein könnte... Und nicht umsonst mussten die Vorwortschreiber zu den diversen Auflagen und Neuauflagen (wie bei dieser Ausgabe) immer wieder auf Ereignisse (wie den Börsencrash von 1987 und jetzt auf die aktuellen Geschehnisse) hinweisen, die mehr als beunruhigend sind, weil sie an die Ereignisse um den rabenschwarzen Freitag erinnern.
GANZ KONKRET ZU DIESEM BUCH: In der 4. und völlig überarbeiteten Auflage sind mir keine Druck- oder Schreibfehler ins Auge gesprungen, die den Wert des Inhalts irgendwie schmälern würden!
Kenneth Galbraith hilft in diesem Buch dabei, zu verstehen, wie es zu diesem gigantischen Börsencrash kommen konnte. Mit spitzfindigen Argumenten, genialen Analysen und wortmächtigen Beschreibungen fasziniert er noch heute. Wer die Vorgeschichte, den Verlauf und die Nachwirkungen dieser Riesenkrise verstehen will und die Gegenwart bewerten möchte, der muss Galbraiths Klassiker kennen. Er ist pessimistisch und zwinkert dabei trotzdem gehörig mit den Augen. Er geriert sich nicht als Prophet. Er beschreibt und erkennt Zusammenhänge und Wirtschaftsverflechtungen. Er spricht über Leichtgläubige und Zocker, über Betrug, Panik und falscher Euphorie. Und in Kenntnis der Ereignisse, Hintergründe und auch der menschlichen (Raffgier-)Seele warnt er vor der Zukunft. Aber eines macht er eben auch klar: Wer Kenntnis von den Zusammenhängen der Vergangenheit hat, hat auch eine Chance, die Zukunft zu verbessern.
Ein unglaublicher Klassiker der Finanzgeschichte! Aufrüttelnd und Mut machend zugleich!! Für all jene, die Marktzusammenhänge verstehen wollen. HOCHAKTUELL IN DER AKTUELLEN KRISE, die uns sicher noch lange verfolgen wird!!!


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Und Nietzsche weinte - Irvin D. YalomUnd Nietzsche weinte
Irvin D. Yalom

Taschenbuch, 29. Januar 2009
     Verkaufsrang: 3115      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Eine Ménage à trois zwischen Lou Andreas Salomé, Nietzsche und der Psychoanalyse
Das Wien des Fin de siècle: Die selbstbewusste junge Russin Lou Andreas Salomé drängt den angesehenen Arzt Josef Breuer, dem suizidgefährdeten Friedrich Nietzsche zu helfen und ihn von seiner zerstörerischen Obsession für sie zu kurieren. Breuer willigt ein und unterzieht Nietzsche einer neuartigen Heilungsmethode, deren Ausgang jedoch für beide unerwartet ist.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)

Mehr davon bitte      5 von 5 Punkten
Verständlich und flüssig geschrieben. Die Geschichte packt von Anfang an. Es hätte so sein können! Spannend, interessant wird hier viel Wissen und Neugier auf noch mehr vermittelt. Wie oft erkennt man sich und andere wieder. Es macht nachdenklich und es macht Mut. Es ist nicht nur mit Sachverstand sondern auch mit Herz für jeden, der sich auf dieses Gebiet wagen will, geschrieben.
Von diesem Autor werde ich noch viel lesen.


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Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt - Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt

Broschiert, Februar 2009
     Verkaufsrang: 3603      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Das hätte die Welt nicht unbedingt gebraucht...      2 von 5 Punkten
In erster Linie war das Buch zwar interessant, aber nicht besonders einfach zu lesen, was wohl eher am akademisch-begründeten "Formulierungszwang" der Herren Philosophen lag, als an meinen leserlichen Fähigkeiten. Die Zielgruppen dieses Buches sind bestimmt nicht irgendwelche Professoren!? Sicherlich steckt in den Simpsons jede Menge Philosophie und man kann und sollte auch in viele Richtungen interpretieren. Jedoch der Versuch, mit diesem Buch eine philosophische Analyse zu kreiren, übersteigt wohl den Sinn der Simpsons auf diesem Planeten, nämlich durch Witz und Ironie den Zuschauer und (wahren) Simpsons-Fan zu unterhalten. Dieser braucht dieses Buch nicht, denn er versteht sehr wohl den Humor und die Message der Serie!

"Nukular! Das Wort heißt nukular!" (Homer Simpson, in: "Homer geht zur Marine" (Folge 197)).      5 von 5 Punkten
Homer als Repräsentant der aristotelischen Ethik? Lisa als Verkörperung des gespaltenen Verhältnisses der Amerikaner zu ihren Intellektuellen? Marge als Vertreterin eines christlich angehauten Aristotelismus? Bart ein Übermensch im Sinne Nietzsches? Und Maggie schließlich auf den Spuren altchinesischer Philosophie? Eine ganze Generation von Menschen wächst seit nunmehr knapp 20 Jahren mit den Simpsons auf - und das weltweit. Dass die gelbe Familie mitnichten als anspruchslose Berieselung fürs Kinderprogramm taugt, bestreitet mittlerweile kaum jemand mehr. Teilweise bitterböse kommentieren die Simpsons tagespolitische Ereignisse und die amerikanisch-westliche Konsumkultur, ohne sich dabei auf einen bestimmten Standpunkt festnageln zu lassen. Die im Jahr 2000 erschienene Darstellung "Die Simpsons und die Philosophie" beschäftigt sich in insgesamt 11 Essays mit verschiedenen philosophisch-ethischen Fragestellungen rund um das Leben in der Kleinstadt Springfield. Das Buch ist unterteilt in drei Hauptabschnitte: Teil I: Die Figuren; Teil II: Ich hab nichts gemacht - Ethik und Die Simpsons; Teil III: Die Simpsons und die Philosophie.
Das Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der die Simpsons kennt und zumindestens ein bisschen an philosophisch-kulturellen Fragestellungen interessiert ist. Höhepunkt der Darstellung ist der Beitrag "Ein Marxist in Springfield (Karl, nicht Graucho)" (173-198) von James M. Wallace. Hier beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob die Simpsons als eher subversiv oder systemkonform einzustufen sind. Dabei heißt es über das ideologiekritische Potential der Serie: "In der Tradition der Komödie hätte demnach [...] eine subversive Satire wie Die Simpsons das Ziel, Heuchelei, Angeberei, exzessiven Kommerz, unnötige Gewalt und andere Merkmale unserer modernen Gesellschaft bloßzustellen und gleichzeitig auf etwas Besseres zu verweisen. Marxistisch ausgedrückt hieße das, satirische Komödien wie Die Simpsons schaffen zeitweilig Distanz zu der herrschenden Ideologie des kapitalistischen Amerika" (179). Das wahrhaft Besondere und Einzigartige an der Serie sei jedoch ihre Pluralität an Interpretationsmöglichkeiten, die sie zu einer perfekten Projektionsfläche gestaltet und eine eindeutige Kategorisierung nicht zulässt. Diese Idee bringt David L.G. Arnold in seinem Beitrag "Und der Rest schreibt sich von selbst - Roland Barthes sieht Die Simpsons" (199-223) zum Ausdruck: "Die Handlung einer Episode von Denver Clan oder Der Prinz von Bel-Air führt uns [...] in eine vorhersehbare Richtung und kulminiert in einer zufrieden stellenden Lösung. Doch der schreibbare oder plurale Text der Simpsons widersteht dieser Konformität. Indem die Signifikanten in den Vordergrund und zugleich freudig von vorhersehbaren Signifikanten getrennt werden, lässt diese Sendung ein freieres, assoziatives Lesen zu und erhält dadurch eine tiefere satirische Kraft" (223).
Fazit: Informativ, ironisch und fesselnd wird in allen Essays deutlich, warum diese Sendung auch nach knapp 20 Jahren weiterhin ein absoluter Dauerbrenner in der westlichen Welt und darüber hinaus bleibt. Tagespolitische Ereignisse und grundlegende Konstanten unserer Kultur werden hier reproduziert, ironisiert und kritisiert. Die Darstellung bietet einen hervorragenden Zugang zu der philosophisch-kulturellen Dimension der Serie, so dass der Zuschauer sie in Zukunft mit noch mehr Gewinn anschauen kann. Es bleibt zu hoffen, dass das Buch irgendwann mal aktualisiert wird, da seit dem Jahr 2000 ja nicht gerade wenig in der Welt passiert ist und die Auswüchse der Bush-Ära auch in den Simpsons reichhaltig reflektiert worden sind.


Philosophieunterricht mit den Simpsons      5 von 5 Punkten
Ich komme gleich auf den Punkt. Das Buch ließt sich sehr leicht, wie eine Bettlektüre, was durchaus positiv anzumerken sei, den wie George Bernard Shaw einst sagte "Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht", und ist durchwegs verständlich. Was mir an einer oder anderer Stelle gefehlt hatte war der Tiefgang, manche Themen scheinen oberflächlich behandelt worden zusein, wahrscheinlich aber sind meine Erwartungen nach dem Buch "Willensfreiheit" von Geert Keil einfach höher geworden, das ich auch herzlichst empfehle. Nicht destotrotz erfüllt das Buch seinen Zweck, nämlich den Leser an der Philosophie zu interessieren - vielleicht auch den einen oder anderen "Homer" bzw. "Bart". Im Buch herrscht eine ausgeglichene Balance zwischen den Simpsons selbst und der Philosophie - niemand bzw. nichts kommt zu kurz. An einer oder anderer Stelle musste ich auch lachen - Witz hat dieses Buch auch. Als Simpson-Fan, und zwar Fan aufgrund von der vermittelten Botschaft der Simpsons, erscheint manches schon beinahe banal, es gibt jedoch zahlreiche neue Erkenntnisse, z.B.: das mit dem Schweigen der kleinen Maggie. Eine Empfehlung vor allem für Philosophie-Interessierte Simpsons-Fans.


Interessante philosophische Konzepte und ein gut gelesenes Hörbuch      4 von 5 Punkten
Ist Homer Simpson nach den Morallehren des Aristoteles ein moralischer Mensch? Welchen Wert hat das Schweigen? Und wie kann man diesen Wert an der Person von Maggie Simpson klar machen? Praktische Vernunft, ganz im Kant'schen Sinne, kann man an Marge Simpson ablesen - und hätte Bart dem alten Nietzsche gefallen? Und nicht nur die Familie selbst steht im Mittelpunkt der philosophischen Betrachtungen. Es geht auch um Monty Burns und seine Moral", aber auch um die Serie an sich und die Frage, ob Die Simpsons" eine Satire ist und worauf ist sie aus ist?
Die einzelnen Essays sind durchaus anspruchsvoll, wenden sich aber prinzipiell schon an Leser, die keine größere Vorbildung haben. Allerdings ist die Form eines Hörbuches etwas schwieriger. Da muss man teilweise schon sehr genau zuhören, um die einzelnen gedanklichen Wendungen gut zu verstehen. Und ein bisschen Vorbildung schadet zumindest nicht, wenn die Gedankenkonstrukte komplizierter werden.
So ganz nah an den Simpsons sind die Essays nicht immer, oft muss einigermaßen weit ausgeholt werden, damit der betreffende Philosoph adäquat dargestellt werden kann. Wer also keinen Draht zur Philosophie hat, dem wird er hier auch nicht einfach so zufallen.
Wer die Serie nicht kennt, der hat natürlich auf der anderen Seite auch seine Probleme, denn die Charaktere und einige der klassischen Folgen - das Buch ist im Original von 2001 - sollte man schon kennen.
Die beiden Vorleser machen ihre Sache gut, auch wenn die Stimme von Bart Simpson immer ein bisschen danach ruft, ob nicht auch die eine oder andere Stimme mehr aus der Serie hier auftauchen könnte, oder, noch besser, ob nicht einfach Zitate aus der Serie im Originalton eingearbeitet werden könnten.
Die Zielgruppe des Hörbuchs sind philosophierende Simpsonsfans, davon wird es einige geben. Die müssen sich aber auch Zeit und Muße mitbringen und dürfen keine leichte Kost erwarten. Dann aber gibt es interessante philosophische Konzepte und ein gut gelesenes Hörbuch.


Die Philosophie.....Aber wo bleiben die Simpsons?      2 von 5 Punkten
Als ich das Buch gekauft habe, dachte ich, dass anhand der Simpsons die Philosophie anschaulich dargestellt wird und mit Hilfe der Philosophie die Simpsons interpretiert und analysiert werden. Leider kommen sie viel zu kurz in diesem Buch.
Anstatt mehr über die Konzeption der Charaktere und deren Umwelt mit der Hilfe philosophischer Theorien zu erfahren, kommen die Simpsons kaum in einigen Kapiteln vor.
Manchmal werden sie auch benutzt, damit die Theorien, mit Hilfe der Vorstellungskraft, plastischer sind. Diese Beispiele dienen zwar zur Vereinfachung, aber sie sagen nichts über die Zeichentrickfiguren aus, weil die Theorien meistens nicht mit dem Charaktern übereinstimmen. Dadurch erfährt man nur, wie diese Charaktere nicht sind und das sollte nicht der Sinn dieses Buches sein.
Zudem kommt hinzu, dass manche Kapitel ziemlich schwer zu verstehen sind (siehe das Kapitel mit Nietzsche oder Heidegger ). Man merkt, dass sich die Autoren intensiv damit beschäftig und somit mehr als drei Gedanken zu diesem Thema gemacht haben. Doch leider haben sie es nicht geschafft, die Gedankengänge der Philosophen nachvollziehbar aufs Papier zu bringen, da sie, meines Erachtens, diese nicht ausführlich genug zusammengefasst haben.
Wenn ich nur ein Simpsonsfan wäre und mich nicht für Philosophie Interessieren würde, dann wäre meine Bewertung schlechter ausgefallen.


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Die Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die älteste bekannte militärische Abhandlung der Welt - Sun TzuDie Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die älteste bekannte militärische Abhandlung der Welt
Sun Tzu, Gitta Peyn

Broschiert, 1. April 2007
     Verkaufsrang: 2075      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sun Tzu, Sūnzǐ (chin. 孙子/孫子 „Meister Sun“, eigentlich: 孙武 Sūn Wŭ; alternative Transkription: Sun Tsu, Sun Tzu, Sun Tse, Ssun-ds ´, * um 500 v. Chr. in Wu) war ein chinesischer General und Militärstratege und verfasste die älteste militärische Abhandlung der Welt.
Sein Meisterwerk ist überall auf der Welt bekannt, und seine Weisheiten lassen sich nicht nur auf die Kunst des Krieges anwenden, sondern sie sind für jeden Anführer, jeden Manager, jeden Chef, Abteilungsleiter von Bedeutung.
Überall dort, wo es um Führungsqualitäten oder einfach nur um die Frage geht, nach welchen Richtlinien man alltägliche Entscheidungen klug und zum Erfolg führend fällt, wird Sun Tzu zitiert.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Sun Tzu      5 von 5 Punkten
"Die Kunst des Krieges" von Sun Tzu ist nicht nur historisch interessant.
Wie von vielen Seiten wahrnehmen kann , gehört dieses Buch zur sogenannten "Managementliteratur". Doch diese Klassifizierung sagt nicht alles über den Titel aus.
Man kann "Die Kunst des Krieges" aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: dem historischen, dem strategischen in Bezug auf die Kriegsführung, dem managementbezogenen und, zu guter Letzt, dem psychologischen.
Letzterem Blickwinkel wird vor allem diese Ausgabe mit ihren psychologischen Kommentaren gerecht, wobei der Originaltext nicht in seine Teile zerlegt wurde, da alle Kommentare als Fußnoten erscheinen.
Alles in Allem ist "Die Kunst des Krieges" eine sich lohnende Investition, aufgrund der von ihr gewährten "Vogelperspektive" auf die Verhaltensweisen des Lesers; "Self-Management" wäre wohl hier ein angebrachter Anglizismus.
Des Weiteren ist die Lektüre nicht zeitraubend, da begrenzt im Umfang und nicht nervenraubend, da flüssig geschrieben.


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Flora von Deutschland und angrenzender Länder: Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen - Jost FitschenFlora von Deutschland und angrenzender Länder: Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen
Jost Fitschen, Otto Schmeil

Gebundene Ausgabe, März 2009
     Verkaufsrang: 338      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 28,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bereits 1903 erschien die erste Auflage dieses bewährten, regelmäßig überarbeiteten und aktualisierten Bestimmungsbuchs, das sich an alle diejenigen wendet, die sich für die in Deutschland und angrenzenden Ländern wildwachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen interessieren.



Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen - Paul WatzlawickWie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen
Paul Watzlawick

Taschenbuch, Juli 2007
     Verkaufsrang: 1094      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Kommunikationsprobleme, Mißverständnisse, Täuschungsversuche      5 von 5 Punkten
Ein äußerst interessantes und unterhaltsames Buch über die Psychologie von Konfusion, Desinformation und Kommunikation, mit sehr vielseitigen Themen (darunter Ursache und Wirkung, sehr viel über Tiere, wie Drohungen wirken und wie man sie vereitelt, und vieles mehr). Allerdings muß ich kritisieren, daß Paul Watzlawick den Begriff 'Wirklichkeit' auch verwendet, wenn er das meint, 'was man für wirklich hält'. (Die Linguisten kennen den Unterschied zwischen Denotation und Konnotation, so wie auch die meisten, wenn auch nicht alle, Philosophen von einem Unterschied zwischen Wirklichkeit und Auffassung ausgehen.)
Aber eigentlich handelt das Buch von Mißverständnissen, Ungewißheit, Kommunikations­problemen und so weiter. Viele interessante psychologische Experimente werden beschrieben, und soziopsychologische Phänomene erklärt.

Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation      4 von 5 Punkten
'Die so genannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation'. Dies ist die Kernaussage des Buches und wird mit vielen Beispielen und Experimenten unterlegt. Die Sprache ist von Natur aus nicht exakt und ermöglicht verschiedene Interpretationen je nach Wirklichkeitsauffassung des Zuhörers, persönlicher Biografie, Glauben, etc. Des Weiteren erlaubt die Sprache Paradoxien die Konfusion erzeugen, wie zum Beispiel der Rat: Sei spontan. Zudem gibt es Wahrheiten, dessen Gegenteil auch wahr ist, je nach Betrachtungsweise und subjektive Wahrheiten (Wert des Goldes). Auch gezielte Desinformation (Geheimdienste) und das Aufkommen von Gerüchten wird behandelt.
Der Autor warnt vor ewigen, festen Wahrheiten, lädt ein sich von den Befangenheiten der Vergangenheit und Zukunft zu befreien und rät offen zu neuen Informationen zu sein.
Ein wichtiges Buch, voll mit empirischen Beweisen und leicht verständlich. Augenöffnend und lesenswert in einer Welt in der vieles auf Illusion und Desinformation aufgebaut ist. Und ein wichtiges Instrument zur Ausbildung eines kritischen Denkvermögens, das dabei hilft sich gegen jegliche propagierte angebliche wahre und absolute Wirklichkeit und Richtlinie zu schützen.
Besonders interessant fand ich die geschichtlichen Beispiele zu Gerüchten und Desinformation, sowie die Experimente zur subtilen Wahrnehmung. Das Kapitel 'Wo alles wahr ist, auch das Gegenteil' glänzt durch Auszügen aus Dostojewskis 'Die Brüder Karamasoff' und Kafkas 'Der Prozess'.
Weniger gut fand ich den Teil der die Kommunikation von Drohungen behandelte sowie die Versuche zur Kommunikation mit Außerirdischen und Zeitreisen. Der Stand dieses letztgenannten Themen ist, meine ich, überholt und kann daher übersprungen werden.


Unsere Wirklichkeit      5 von 5 Punkten
Was ist unsere angenommene Wirklichkeit, wie kann ich die Wirklichkeit meines Gegenübers beeinflussen?
Diesen und noch mehr Fragen geht Watzlawick auf den Grund.
Er berichtet über kommunizierende Pferde (kluger Hans), Schimpansen, ausserirdischem Leben, Laborratten, Geheimdienst und Spionage.
Er schreibt von Manipulation der Menschheit durch Fehlinformationen und Suche nach Ordnung.
Sehr provokant und interessantes Buch.

Der Wahrheitswahn!      4 von 5 Punkten
Man hört sie täglich in den Medien, die Propheten der Wahrheit, die lauthals die vermeintliche Relativierung aller Werte der liberal-postmodernen Gesellschaft beklagen und eine Rückbesinnung auf alte Tugenden einfordern. Denn der Mensch brauche doch klare Richtlinien und absolute Wahrheiten, um ein sinvoll-erfülltes Leben führen zu können. Dies ist das Wehgeklage sämtlicher Ideologien, die seit Jahrhunderten versuchen, ihre persönliche Version der Wahrheit der Menschheit aufzuzwingen, was zu millionenfachem Leid geführt hat und vielfach noch führt. Diese kurzsichtigen Apostel der Wahrheit sollte man geradezu dazu zwingen das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit? - Wahn, Täuschung, Verstehen" des Psychotherapeuten Paul Watzlawick zu lesen, dessen prägnante Zusammenfassung des Weltgeschehens eigentlich als Grundlage einer friedlichen postideologischen Gesellschaftsordnung dienen könnte: "Die Geschichte der Menschheit zeigt, daß es kaum eine mörderische, despotischere Idee gibt als den Wahn einer "wirklichen" Wirklichkeit (womit natürlich die eigene Sicht gemeint ist), mit all den schrecklichen Folgen, die sich aus dieser wahnhaften Grundannahme dann streng logisch ableiten lassen. Die Fähigkeit, mit relativen Wahrheiten zu leben, mit Fragen, auf die es keine Antworten gibt, mit dem Wissen, nichts zu wissen, und mit den paradoxen Ungewißheiten der Existenz, dürfte dagegen das Wesen menschlicher Reife und der daraus folgenden Toleranz für andere sein" (218f.).
Das vorliegende 1976 erschienende Buch ist so etwas wie das Hauptdokument des radikalen Konstruktivismus, dessen Kernelement es ist, "daß die sogenannte Wirklichkeit das Ergebnis von Kommunikation ist" (7). Das, was man als Wahrheit empfindet, ist also lediglich ein Produkt von subjektiv-persönlich wahrgenommenen Sinneseindrücken. Das Buch enthält eine Vielzahl von Beispielen, die diese abstrakte Behauptung verdeutlichen. So sind Menschen immer bereit, das als Wahrheit zu akzeptieren, was eine sie umgebende Mehrheit als Wahrheit postuliert. In einem Experiment wurden einer Gruppe Bilder mit unterschiedlich langen Strichen gezeigt und es sollte einfach auf den längsten Strich gedeutet werden. Jedoch waren alle bis auf einen dazu angewiesen, auf einen der kürzeren Striche zu deuten, um zu testen, wie die einzig nicht eingeweihte Person in dieser Situation reagieren würde. Das Ergebnis: 36,8 % schlossen sich der "Wahrheit" der Mehrheit an. Die bereitwillige Unterordnung des Menschen unter den Willen der Massen kann unter anderen helfen, den Erfolg von totalitären Regime zu erklären (vgl. S. 92ff.).
Bedeutend ist auch der Einfluss der Kultur, in der wir aufgewachsen sind, auf das, was wir als wahr betrachten. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich viele amerikanische Soldaten in Großbritannien und zeigten natürlich auch ein entsprechendes Interesse am weiblichen Geschlecht. Eine Unfrage kam zu dem Ergebnis, dass beide Gruppen die jeweils andere als taktlos und dreist bezeichneten. Das liegt daran, dass in den USA ein Kuss relativ am Beginn einer Beziehung steht und noch keine sexuelle Bedeutung hat, wohingegen im guten alten Europa ein Kuss schon etwas sehr intimes ist. Wenn nun ein amerikanischer Soldat entsprechend seiner kulturellen Prägung gleich beim ersten Treffen zum Kuss ansetzt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder weist die Frau dieses dreiste Verhalten brüsk zurück und empört sich fürchterlich über den Wüstling. Oder aber sie ist entzückt und bittet den Soldaten gleich zu sich aufs Zimmer, was wiederum von diesem als taktlos empfunden wird. Wie man es auch dreht, der Vorwurf der Taktlosigkeit scheint unausweichlich (vgl. S. 74f.).
Das Buch enthält viele solcher Beispiele. Vor allem im zweiten Teil der Darstellung jedoch konzentriert sich Watzlawick nicht auf die Beschreibung alltäglicher Kommunikationssituationen, sondern wagt den einen oder anderen Ausflug ins Reich des Hypothetischen. Da philosophiert er unter anderem über die Möglichkeit der Kommunikation mit außerirdischen Lebensformen und deren theoretischen Voraussetzungen. Interessant, sicherlich, aber trotzdem irgendwie fehl am Platze. Am besten ist und bleibt Watzlawick, wenn er sich auf das Phänomen zwischenmenschlicher Kommunikation konzentriert und die Außerirdischen auf ihren Planeten belässt.
Fazit: Unterhaltender und überzeugender ist das Phänomen Wahrheit selten dekonstruiert worden. Abschließend kommt mir ein Zitat Williams von Baskerville aus Umberto Ecos "Der Name der Rose" in den Sinn, welches die Essenz von Watzlawicks Buch gut zusammenfasst: "Ich respektiere den Menschen, der auf der Suche nach Wahrheit ist. Aber ich fürchte denjenigen, der meint, sie gefunden zu haben."


Einfaches und leicht verständliches Buch      5 von 5 Punkten
... zum Thema Kommunikation.
Anhand vieler Beispiele beschreibt Watzlawick die täglichen Probleme mit der Kommunikation.
Angefangen mit den Problemen beim Lesen von Schriftzeichen ( Hieroglyphen, .. ), über das falsche Interpretieren von Handzeichen / Gesten bis zum unterschiedlichen Verhalten beim Kennenlernen ( "Paarungsverhalten" ) der verschiedenen Nationen ist alles dabei.


 Weitere Lesermeinungen


Der taumelnde Kontinent: Europa 1900-1914 - Philipp BlomDer taumelnde Kontinent: Europa 1900-1914
Philipp Blom

Gebundene Ausgabe, 4. März 2009
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Es war eine atemlose Zeit. Freud erforschte die dunklen Seiten der Seele. Die Physik entdeckte das Geheimnis der Atome. Frauen forderten das Wahlrecht. Und der europäische Adel verabschiedete sich von der öffentlichen Bühne. In den rund 15 Jahren zwischen der Weltausstellung von 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs durchlebte Europa einen Taumel, der Alltag, Kunst, Wissenschaft und Politik erfasste. Das moderne Europa entstand: Und niemand ahnte, dass der Erste Weltkrieg seine Errungenschaften erst einmal zunichtemachen sollte. Blom inszeniert das frühe 20. Jahrhundert als spektakuläre Phase der europäischen Geschichte, in der alle Gewissheiten fragwürdig wurden.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tja      2 von 5 Punkten
Ich bin kein Historiker, aber eine seriöse historische Darstellung stelle ich mir anders vor. Viele Beurteilung scheinen mir auf Vor- oder Fehlurteilen, Gerüchten und Halbwahrheiten zu basieren. Manches wirkt nahezu schnodrig und pamphletartig wie z.B. das Habsburger Bashing oder die Sigmund Freud Schelte. Die Auswahl bzw. Gewichtung der Ereignisse erscheint mir ebenfalls fragwürdig.


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