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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise - Richard David PrechtWer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
Richard David Precht

Broschiert, 17. September 2007
     Verkaufsrang: 7      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)
Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens
Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam! · Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen · Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!


Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht.

Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt.

Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B.

Kapitel 1: Was kann ich wissen?
- Was ist Wahrheit?
- Wie funktioniert mein Gehirn?
- Wer ist "Ich"?
- Was sind Gefühle?

Kapitel 2: Was soll ich tun?
- Warum soll ich gut sein?
- Kann ich wollen, was ich will?
- Ist Abtreibung moralisch?
- Warum sollen wir die Natur schützen?

Kapitel 3: Was darf ich hoffen?
- Gibt es Gott?
- Was ist Liebe?
- Was ist Freiheit?
- Hat das Leben einen Sinn?


Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen.
Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet.
Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar.

Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht:

Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert.
Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte.

Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)

Ein wichtiges Buch      5 von 5 Punkten
Rüdiger Safranski schrieb vor vielen Jahren über eine Aktion, bei der man zahlreichen Philosophen die Frage vorlegte: Was sollen wir tun?"
Es gab kaum Rückantworten und wenn sich jemand äußerte, waren die Antworten oft verwirrender als das, was man ohnehin bereits zu verstehen glaubte.
David Precht hat es nun gewissermaßen verstanden, nachträglich die Umfrage in verständlicher Weise unter Einbeziehung angrenzender Themenfelder in ansprechender Art zu beantworten.
Dafür sei ihm Dank gesagt.
Dass die Leserschaft schon lange auf dieses Buch gewartet hat, lässt sich bereits heute an den Bestsellerlisten ablesen.
Da ein breiter Diskussionsbedarf zu erwarten ist, sollte für die interessierte Leserschaft die Möglichkeit eines Forums angedacht werden.


 Weitere Lesermeinungen


Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging - Morton RhueDie Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging
Morton Rhue

Taschenbuch, März 1997
     Verkaufsrang: 142      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA -- einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann.

In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter -- bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert.

Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. --Isa Gerck

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 200 Bewertungen)

Einfach genial      5 von 5 Punkten
Nachdem ich vor vielen Jahren die amerikanische Version des Films gesehen habe, musste ich mir das Buch sofort zulegen. Die Geschichte ist so realistisch dargestellt, dass ich das Gefühl bekam, so etwas kann wirklich jederzeit wieder passieren.
Ich kann dieses Werk nur jedem Jugendlichen empfehlen, denn vielleicht gelingt es ja, unseren Kindern zu veranschaulichen, wie und warum unsere Geschichte so verlief.


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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution - Richard David PrechtLenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution
Richard David Precht

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 274      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Als Kind westdeutscher Linker im provinziellen Solingen lernt Richard David Precht schon früh, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden: zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Er wächst mit einem klaren Feindbild, den USA, auf, und natürlich ist Coca Cola ebenso verpönt wie Ketchup, Flipper oder Raumschiff Enterprise - dafür gibt es das GRIPS-Theater und Lieder von Degenhardt und Süverkrüp... Prechts Kindheits- und Jugenderinnerungen sind eine liebevolle Rückschau auf ein politisches Elternhaus - amüsant, nachdenklich und mit Gespür für die prägenden Details.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wie von einem anderen Stern - und doch nebenan.      5 von 5 Punkten
Richard David Precht ist im selben Jahr wie ich geboren. Er wuchs in Solingen auf, das nicht weit von Krefeld, meinem Heimatort, entfernt liegt. Und doch scheint es mir, als sei er auf einem anderen Stern aufgewachsen.

Seine Eltern sind stark links orientiert, meine Eltern waren eher konservativ. Natürlich habe ich die meisten Sachen, die er beschreibt, auch mitbekommen, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und genau das hat das Buch für mich außerordentlich interessant gemacht.

Precht beschreibt das Leben in seiner Familie im beschaulichen Solingen. Der Vater arbeitet als Designer, die Mutter kümmert sich um drei eigene Kinder und zwei aus Vietnam adoptierte. Die Eltern gehören zur linken Szene und leben vollkommen anders: Die Kinder wachsen mehr oder weniger frei auf. Sie dürfen sich schmutzig machen, müssen ihre Zimmer nicht aufräumen, etc. Aber: Sie dürfen nichts "konsumieren", was irgendwie kapitalistisch ist (also keine Cola, keine Micky Mouse, nicht mal Astrid Lindgren).

Precht beschreibt dies alles außerordentlich interessant, mal humorvoll, mal nachdenklich. Er beschreibt die politischen Hintergründe so, dass sie nie langweilig werden. Der Vietnamkrieg, Terre des Hommes, die 68er Revolution und auch der Deutsche Herbst (Baader-Meinhoff) werden so erklärt, dass ich alles, was in meinem wohlbehüteten Elternhaus an mir vorüber rauschte, nachleben konnte.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, ich habe oft innegehalten und nachgedacht. Und gerade deshalb kann ich es nur empfehlen.


Rundum gelungen!      5 von 5 Punkten
Richard David Precht erzählt von seiner marxistischen Kindheit im westdeutschen Solingen. Die Eltern sind überzeugte Linke, sie adoptieren Waisenkinder aus Vietnam und träumen vom sozialistischen Einheitsstaat. Raumschiff Enterprise und Coca-Cola kommen ihnen nicht ins Haus. Dafür Frederik Vahle, Franz Josef Degenhardt und das GRIPS Theater.

In der Schule ist der Amerikaner der Freund, zu Hause ist er der Klassenfeind. Richard sitzt zwischen den Stühlen, bleibt ein Außenseiter, schwärmt für Dynamo Kiew und die DDR. Das erste Mal wird die Welt seiner Eltern vom Baader-Meinhoff-Terror erschüttert, das zweite Mal vom Mauerfall.

Der Zeitgeist der Siebziger weht durch die Seiten dieses informativen, unterhaltsamen und bewegenden Buches. Der Autor beschönigt nichts, erzählt aus kindlicher Perspektive, in einer anspruchsvollen Sprache und in hübschen Bildern. Ein wunderbarer Roman über ein Stück deutsche Vergangenheit. Absolut lesenswert!



Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise - Richard David PrechtWer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise
Richard David Precht

Audio CD, 21. April 2008
     Verkaufsrang: 212      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "wer bin ich - und wenn ja wie viele?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt.
In seiner faszinierenden Reise in die Welt der Philosophie führt Richard David Precht mit Hilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse kompetent und unterhaltsam an die großen Fragen des Lebens heran. Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Eine Einladung, lustvoll und spielerisch über das Leben und seine Möglichkeiten nachzudenken!


Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht.

Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt.

Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B.

Kapitel 1: Was kann ich wissen?
- Was ist Wahrheit?
- Wie funktioniert mein Gehirn?
- Wer ist "Ich"?
- Was sind Gefühle?

Kapitel 2: Was soll ich tun?
- Warum soll ich gut sein?
- Kann ich wollen, was ich will?
- Ist Abtreibung moralisch?
- Warum sollen wir die Natur schützen?

Kapitel 3: Was darf ich hoffen?
- Gibt es Gott?
- Was ist Liebe?
- Was ist Freiheit?
- Hat das Leben einen Sinn?


Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen.
Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet.
Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar.

Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht:

Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert.
Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte.

Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)

Ein wichtiges Buch      5 von 5 Punkten
Rüdiger Safranski schrieb vor vielen Jahren über eine Aktion, bei der man zahlreichen Philosophen die Frage vorlegte: Was sollen wir tun?"
Es gab kaum Rückantworten und wenn sich jemand äußerte, waren die Antworten oft verwirrender als das, was man ohnehin bereits zu verstehen glaubte.
David Precht hat es nun gewissermaßen verstanden, nachträglich die Umfrage in verständlicher Weise unter Einbeziehung angrenzender Themenfelder in ansprechender Art zu beantworten.
Dafür sei ihm Dank gesagt.
Dass die Leserschaft schon lange auf dieses Buch gewartet hat, lässt sich bereits heute an den Bestsellerlisten ablesen.
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Glück. Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist - Wilhelm SchmidGlück. Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist
Wilhelm Schmid

Gebundene Ausgabe, Juli 2007
     Verkaufsrang: 365      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Einfach nur glücklich sein: offenbar ein schwieriges Unterfangen. In seinem neuen Buch denkt Wilhelm Schmid darüber nach, was unser Glück ausmacht, was die Philosophie dazu beitragen kann und was wir persönlich tun können und müssen. Es geht um die geistige Haltung, die wir dem Leben gegenüber einnehmen; die Kunst, neben den Höhen auch die Tiefen des Lebens anzunehmen; und das Erkennen von Sinn und Zusammenhängen mit allen Sinnen.
Was ist Glück? Die Frage danach treibt uns um. Könnte es aber sein, daß gerade die ständige die Jagd nach Glück unglücklich macht? Dabei ist Glück nichts als ein Wort. Entscheidend ist, was damit bezeichnet wird, welche Bedeutung dem Wort gegeben wird, das nicht nur »das« Glück in der Einzahl bezeichnet. Der Lebenskunst-Philosoph Wilhelm Schmid unterzieht in seinem neuen Buch die Vielfalt der Bedeutungen einer genaueren Betrachtung: das Zufallsglück, das Wohlfühlglück, das Glück der Fülle, das Glück des Unglücklichseins. Gegen die Glückspropheten, die mit wohlfeilen Rezepten alle Welt beglücken wollen, macht Schmid geltend, daß Glück nur ein Stellvertreterbegriff für die wichtigere Frage nach »Sinn« ist. Wenn aber Sinn nicht mehr von selbst zur Verfügung steht, dann wird eine Art von Arbeit daraus, Sinn zu finden und neu zu gründen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

weltklasse für mich      5 von 5 Punkten
selten ein so tolles buch gelesen - eine einfache "abhandlung" des lebens und des grundes warum der mensch nach glücksoptimierung sucht, ich kann für mich persönlich wirklich alles nachvollziehen und wünschte jeder erdbewohner würde es lesen. dann wäre das leben bedeutend entspannter.


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Was bedeutet das alles?: Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie - Thomas NagelWas bedeutet das alles?: Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie
Thomas Nagel

Taschenbuch, Juni 1990
     Verkaufsrang: 532      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,60 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

-      1 von 5 Punkten
Sollten Sie in ihrem Leben keinem mittelmäßigem Religions-/Ethikunterricht beigewohnt haben, sich auch sonst keine Gedanken über "Gott und die Welt" gemacht haben und auch nicht in der Lage sein die Wörter:
- Solipismus
- Skeptizismus
- Verifikationismus
(- egozentrische Verlegenheit)
- Dualismus
- Physikalismus/Materialismus
- Doppelaspekttheorie
- Determinismus
in einem Wörterbuch nachzuschlagen, dann rate ich Ihnen zum Kauf dieses Buches!

Gutes Büchlein      4 von 5 Punkten
Auf ca. 80 Seiten schafft es der bedeutende zeigenössische New Yorker Philosoph Thomas Nagel auf elementare Weise in neun grundlegende philosophische Fragen einzuführen. Er verzichtet hierbei völlig auf Bezüge auf die Gedanken großer Philosophen, sondern reflektiert ohne jeden historischen Bezug die ausgewählten existentiellen Fragen. Es gelingt ihm gut, den Leser mitzunehmen. Sicherlich hätte man sich an der ein oder anderen Stelle ein wenig mehr Reflexion und Weiterführungen der Gedanken gewünscht. Aber dies ist auf 80 Seiten natürlich nicht machbar. Besonders störend empfinde ich eigentlich nur die furchtbare Reclam-Ausgabe, da man wie immer bei diesen Heftlein nicht wirklich das Gefühl hat, ein Buch in der Hand zu haben.

Exzellent      5 von 5 Punkten
Für jemanden der keine Ahnung von Philosophie hat, sich aber eine aneignen will, der ist hiermit richtig beraten.


«Vom reinen Begriff des philosophischen Kosmos»      4 von 5 Punkten
Thomas Nagel Buch stellt den Versuch dar, das gesamte Feld der Philosophie und die Fragen, die sich aus dem menschlichen Staunen heraus ergeben, zu umreißen. Denn nach Platon beginnt philosophisches Denken mit dem Staunen. Von hier ausgehend muss das Begriffsinventar, sozusagen der sprachlich-kommunikative Werkzeugkasten, gesichtet und die einzelnen darin befindlichen Hilfsmittel gegeneinander abgegrenzt und bestimmt werden, will man rational und vernünftig über Mensch, Welt und Gott nachdenken.

Thomas Nagels kleines Büchlein zum philosophischen Fragen und Denken umreißt in ganz gelungener Weise diesen Kosmos menschlichen Nachdenkens und Erkennens. Allerdings orientiert er sich dabei stark an der Schulphilosophie, an dem, was und wie an den Hochschulen und Universitäten Philosophie gelehrt und im Philosophischen nachgedacht wird, so dass er auf diesen wenigen Seiten nicht wirklich Antworten oder Hinsichten zu Antworten auf den verschiedenen Feldern der Philosophie geben kann. Aber er klärt Begriffe, zeigt die Dimensionen verstandesgeleiteten Denkens und vernunftbegabten Erkennens aus. Und das allein ist schon sehr viel.

So wird der Leser mit diesem Band auf gelungene Weise in das Universum der Philosophie eingeführt. Aber mit der Lektüre der letzten Seite beginnt die eigentliche Arbeit (oder Lektüre) im Philosophischen erst. Also dann, an die Arbeit ...

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.

Woher wissen wir etwas?      5 von 5 Punkten
Diese Frage leitet diesen übersichtlichen Querschnitt zum philosophischen Denken ein. Nagel ist wunderbar, denn er bringt nicht die Sache zum Ende, nein, er ist brillanter Lehrmeister, der zeigt, wie man philosophisch denkt. Im naturwissenschaftlichen Denken verlassen wir uns auf allgemeine Prinzipien, um dann zu erklären, wie die Welt ist. Die Philosophie erkennt die Erscheinungen in der Begrifflichkeit und versucht auf die Wirklichkeit dahinter zu kommen. Sie bezieht sich auf das Denken, nicht auf Versuche.
Die Mathematik, eigentlich mit Thales auch Begründer der Philosophie, kennt formale Beweisverfahren, der Philosoph begibt sich unter die Ägide der ausgetauschten Argumente.

Sie lernen Solipsismus, Skeptizismus kennen, ebenso die Egonzentrische Verlegenheit. Und so werden Sie von einem philosophischen Problem zum anderen geleitet, immer als Hinführung oder Einführung ins Denken mit hoher Motivation, zu Ende zu denken. Sie erkennen, ob Ihr Wille in Freiheit gilt, Sie unterscheiden zwischen Recht und Unrecht und lernen insbesondere das Wesen der Gerechtigkeit kennen. Vom Tod zum Sinn des Lebens, so rundet Nagel sein eloquent geschriebenes, doch sehr verständliches Werk ab.
Für Vorbelastete wie Neueinsteiger ein informatives Büchlein.
Die Antwort zur Titelfrage ist damit gegeben.


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Der ganz normale Wahnsinn: Vom Umgang mit schwierigen Menschen - Francois LelordDer ganz normale Wahnsinn: Vom Umgang mit schwierigen Menschen
Francois Lelord, Christophe Andre

Taschenbuch, Februar 2008
     Verkaufsrang: 833      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Diese unterhaltsam geschriebene sozialpsychologische Betrachtung zeigt anhand vieler Fallbeispiele, wie man sich am besten mit schwierigen Persönlichkeiten arrangiert und dabei die Nerven behält.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Und wenn mein Chef so wäre?      5 von 5 Punkten
Jeder von uns ist ein bisschen wahnsinnig. Doch wir sind in guter Gesellschaft: Obelix kann ohne Asterix sein Leben nicht organisieren und Woody Allen scheint die Neurose in Person zu sein. Wer hat sich nicht schon gewünscht, wenigstens einen nervigen Charakterzug eines Mitmenschen verstehen zu können, wenn er denn schon nicht zu ändern ist. Zwei französische Psychologen geben mit ihrem humorvoll geschriebenen Ratgeber Einblick in die Gründe von Ängsten, Empfindlichkeiten und den Motiven jener anstrengenden Zeitgenossen, die sich in zwanghafte Rituale verstricken. Das Autoren-Duo beschreibt überzeugend, wie die von ihnen skizzierten Querulanten die Welt sehen und warum sie ihre Umwelt nur aus ihrer Perspektive wahrnehmen können. Die portraitierten Charaktertypen werden mit treffenden Beispielen aus Film, Fernsehen und Literatur vorgestellt. Jeder Leser kann sich selbst auf exzentrische Angewohnheiten testen. Die Antworten der Autoren auf die realistische Frage "Und was tue ich, wenn die beschriebene Persönlichkeit mein Chef, meine Kollegin oder mein Ehepartner ist?" nehmen einigen der schlimmsten vorgestellten Charakterzüge tröstend die Spitze.

Auch wer sich gerade an keinem schwierigen Chef die Zähne ausbeißt, wird das unterhaltsame Buch mit Gewinn lesen. Lelord/Andrés geschickte Auswahl alltäglicher Beispiele aus Familie, Nachbarschaft und aus dem Berufsleben finde ich realistisch und ansprechend.


 Weitere Lesermeinungen


Gebrauchsanweisung für die Schweiz - Thomas KüngGebrauchsanweisung für die Schweiz
Thomas Küng

Gebundene Ausgabe, April 2008
     Verkaufsrang: 942      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Es ist eine nicht aus der Welt zu schaffende Mär, dass Schweizer zur Begrüßung stets ein herzliches "Grüezi mitenand" in den Raum werfen. Viel öfter sagen sie nämlich "tschou" und "tschüss", "ciao" und "tschau", "sali", "salü zämä". Aber so ist das eben mit festgefahrenen Vorstellungen, die wiederholt werden: Man bekommt sie kaum mehr aus den Köpfen der Menschen. Deshalb hat der Schweizer Journalist Thomas Küng eine schwere Aufgabe übernommen, als er die Gebrauchsanweisung für die Schweiz erstellte -- einen Leitfaden für die Schweizer Seele sozusagen, der sich befreit von den üblichen Klischees des Geldnoten bündelnden Bankangestellten und Käsefondue verschlingenden Bergfreaks.

Den Lese-Praxistest hat die "Landeskunde der besonderen Art" auf jeden Fall bestanden. Auf über 200 Seiten führen Küng und sein deutscher Co-Autor Peter Schneider sowohl auf die Hochplateaus (zum Beispiel in Form der seinesgleichen suchenden Basisdemokratie) als auch in die schattigen Nebentäler (zum Beispiel in Form des oftmals engstirnigen "Kantönligeistes") des urschweizerischen Wesens. Mit schonungsloser Freude am Detail und fein herausgearbeiteten Pointen gehen die beiden Autoren zu Werke und berichten dabei stets aus der Sicht des teilnehmenden Beobachters. Dabei gelingt es ihnen, interessante und spannende Informationen, die man in Reiseführern nie finden würde, auf eine derart attraktive und humoristische Art und Weise zu vermitteln, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Die eingestreuten satirischen Zeichnungen von Peter Gut tun ihr Übriges.

Eins muss allerdings klar sein: Der Leser bekommt zwar jede Menge Nachhilfe in schweizerischen Spezial-Sprachausdrücken, Gepflogenheiten bei Tisch sowie eine ausführliche Einführung in das komplizierte politische System, aber keine reisepraktischen Tipps wie Adressen etc. Wer also ein bestimmtes Hotel respektive Restaurant sucht, benötigt eine andere Gebrauchsanleitung, nämlich einen Reiseführer für die Schweiz. Als Lektüre für Urlauber und Neugierige eignet sich Küngs Buch jedoch perfekt. --Christina Falkenberg

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Gebrauchsanweisung für die Schweiz - für Schweizer und die, die es werden wollen!      5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch vor kurzem erst entdeckt und musste es als Schweizerin, die in Deuschland lebt, natürlich sofort kaufen.
Ich selbst kann den Inhalt des Buches als äußerst...sorry ich berichtige...als äusserst :) treffend betiteln. Ich habe selten über unsere Eigenarten so gelacht, weil sie so schön beschrieben wurden. Die Autoren, ein Schweizer und ein Deutscher, haben sehr gut recherchiert und alles sehr vorteilhaft beschrieben. Man bekommt als Schweizer sogar gleich wieder Lust "zurückzuwandern" oder zurück zu "zügeln". oder?

Gerade bei den Sprachbeispielen, habe ich besonders gelacht, weil mir manche Eigenheiten, die ich selber habe, garnicht auffielen, bis ich es in dem Buch las. Ich denke da immer an meinen ersten deutschen Freund, der mich immer ermahnte wenn ich sagte: "Ich habe kalt" - er rügte mich dann immer etwas schroff und sagte" es hisst mir IST kalt" *lach*

Ich hätte ihm dann gern so ein Buch zu lesen gegeben, damit er etwas toleranter wird. :)

Ich kann auf jedenfall jedem Schweiz-Interessierten diese Buch als "Wegweiser" und jedem Schweizer das Buch als "lustiges Spiegelbild" empfehlen.

Ein großes Lob an die Autoren.

Und somit sage ich Messi und Ade!

Liebe Grüße aus Eisenberg in Thüringen, Claudia


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Maschinenwinter - Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift - Dietmar DathMaschinenwinter - Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift
Dietmar Dath

Broschiert, 16. April 2008
     Verkaufsrang: 4186      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Es sind bekanntlich nicht die Maschinen, die Maschinen einstellen, sondern Menschen, die Maschinen bauen und einsetzen. Daher ist es nicht länger hinzunehmen, daß Maschinen die Lebensverhältnisse zunehmend verschlechtern, obwohl sie im Ursprung dazu gedacht waren, diese zu verbessern. Selbst in den reichsten Ländern ist von Lebenserleichterung durch Technik nicht mehr viel zu merken: Der kreative Computerdienstleister fristet das Dasein eines biblischen Tagelöhners; die High-Tech-Ärztin schreibt Gutachten über die Almosenberechtigung kranker Unterstützungsempfänger; jede Modernisierung der Produktion bedeutet Massenentlassungen statt Arbeitszeitverkürzung. Aber nicht einmal den Anschluß an diese noch vergleichsweise luxuriösen Formen des Jammers gönnt man den ärmeren Gegenden; dorthin wird bloß alles ausgelagert, was man mit den Lohnabhängigen des Westens einstweilen noch nicht machen kann. Wie soll man die Maschinen stürmen, um sie in Besitz zu nehmen? Kann man die moderne Arbeitsteilung beibehalten, aber die Hierarchien, Abhängigkeiten und das Unrecht loswerden, die an ihr kleben? Was haben die Industrie, der von ihr geschaffene Reichtum und der von ihr ausgeworfene Schmutz mit Freiheit zu tun? Der Essay Maschinenwinter riskiert eine literarische, politische, polemische und spekulative Phantasie darüber, wie man mit Technik Geschichte machen könnte.



Der China-Schock: Wie Peking sich die Welt gefügig macht - Frank SierenDer China-Schock: Wie Peking sich die Welt gefügig macht
Frank Sieren

Gebundene Ausgabe, Februar 2008
     Verkaufsrang: 7173      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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China ist im Begriff, die Welt auf den Kopf zu stellen. Um den Boom im eigenen Land nicht zu gefährden, brauchen die Chinesen dringend Rohstoffe. Da sie aus lukrativen Handelsgeschäften über Devisenreserven von über 1000 Milliarden US-Dollar verfügen, können sie fast jeden Preis bezahlen und westliche Konkurrenten problemlos ausstechen. Außerdem verknüpfen sie ihre Versorgungsinteressen mit geschickten politischen Strategien. In Zentralasien, im Nahen Osten und vor allem in Afrika ziehen sie ein Land nach dem anderen durch lukrative Angebote auf ihre Seite und entziehen diese Länder damit dem Einflussbereich des Westens. Gleichzeitig verringert sich die Kluft zwischen Arm und Reich: Noch nie wurden so schnell so viele Menschen der Armut entrissen. Das ist der Beginn eines globalen Trends. Zum ersten Mal in der Geschichte steht der Westen einem ernsthaften Konkurrenten gegenüber - und plötzlich relativiert sich alles: unser wirtschaftlicher und politischer Einfluss und nicht zuletzt die westliche Wertorientierung.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Der China Schock - Eine Rezension      4 von 5 Punkten
Entgegen des etwas reißerischen Titels handelt es sich bei Frank Sierens neuestem Werk um eine Mischung aus sachlich-kühler Analyse und Reisebericht. Nachdem er im Vorgänger China-Code vor allem die Vorgänge im Reich der Mitte beleuchtet hatte, widmet sich der Autor diesmal intensiv der Außenpolitik des Riesenreichs. Sieren bereiste daher Afrika und Chinas Nachbarn in Asien, sprach mit Politikern, Unternehmern und Einheimischen, immer auf der Suche nach Antwort auf folgende Frage: Was will Peking und wie versucht es sein Ziel zu erreichen? Eingebettet in die persönlichen Berichte Sierens, findet sich auch immer ein umfangreicher Abriss über die Geschichte und Entwicklung des jeweiligen Landes, so dass man die gewachsenen außenpolitischen Verflechtungen und Abhängigkeiten auch als Laie sehr gut nachvollziehen kann. Anhand zahlreicher Beispiele aus Politik und Wirtschaft, wie etwa dem irakisch-iranischen Krieg, den chinesisch-afrikanischen Handelsbeziehungen, sowie zahlreicher Entwicklungsprojekte schildert er die vielfältigen Versuche Chinas, seine Rohstofflieferungen zu sichern und gleichzeitig an Prestige und Einfluss in der dritten Welt zu gewinnen.
Trotz Sierens gelegentlicher Neigung eigene Überlegungen und Theorien als Fakten auszugeben und einem recht deutlichen Fokus auf Wirtschaftsthemen, erhält der Leser ein sehr detailliertes und realistisches Bild über den langsamen, aber unaufhaltsamen Machtzuwachs Chinas, das dank seiner riesigen Devisenreserven und seiner Wirtschaftskraft gerade dabei ist, sich als Weltmacht zu etablieren. Jedem, der sich für das Politik- und Machtgleichgewicht im 21. Jahrhundert interessiert, ist Sierens Buch wärmstens ans Herz gelegt

Sehr erhellend      4 von 5 Punkten
Der reisserische Titel geht wohl auf das Konto des Verlegers, da das Buch eine sehr kenntnisreiche und klare Analyse der chinesischen Aussenwirtschaftsstrategie darstellt. Speziell die Kapitel über die chinesischen Aktivitäten in Nigeria und im Sudan sind höchst aktuell und zeigen, wie China in die Lücken hineinstösst, die westliche Länder dort gelassen haben. Das Kapitel über den Iran ist vielleicht etwas langatmig geraten - dennoch: wir verstehen danach besser, wie China auch hier den Rückzug westlicher Firmen für sich nutzt und warum es eine Interessensharmonie zwischen beiden Ländern gibt.

Unbedingt lesenswert.


Das Handwerk der Freiheit: Über die Entdeckung des eigenen Willens - Peter BieriDas Handwerk der Freiheit: Über die Entdeckung des eigenen Willens
Peter Bieri

Broschiert, 31. August 2006
     Verkaufsrang: 1226      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Sie sind ein freier Mensch! Sie können dieses Buch jetzt bestellen oder aber nicht. Was so einfach klingt, ist in Wahrheit eines der kniffligsten Probleme der Philosophie, an dem sich schon geniale Köpfe wie Immanuel Kant abgearbeitet haben. Der Berliner Philosophieprofessor Peter Bieri geht scheinbar unbekümmert an das Thema der Willensfreiheit heran und beschließt, "kein akademisches Buch" zu schreiben, das "den Leser über die Schlachtfelder der Fachliteratur schleift". Auf den über 420 Seiten Text findet sich tatsächlich keine Zitat, kein Name eines anderen Philosophen. Und was er im Vorwort ankündigt -- "über ein zum Verzweifeln komplexes Thema in einfacher, mühelos fließender Sprache schreiben" --, ist Bieri hinreißend gut gelungen.

Der Grund dafür ist wohl in der zweiten Leidenschaft des aus der Schweiz stammenden Philosophen zu suchen -- dem Schreiben von Romanen (zuletzt Der Klavierstimmer unter seinem Pseudonym Pascal Mercier). Analytische und erzählerische Passagen sind miteinander verwoben. Und die vielen Beispiele und Gedankenexperimente sind nie bloße Illustrationen für etwas, das begrifflich und gedanklich bereits entschieden ist. Das "Stellen Sie sich vor..." am Anfang vieler Absätze lädt den Leser ein, unterschiedlichste Situationen des Erlebens von Freiheit oder Unfreiheit mit dem Autor gedanklich durch zu spielen. In bester phänomenologischer Tradition muss sich das Denken, das an allgemeinsten Begriffen wie Freiheit, Handeln, Entscheiden oder dem Unterschied zwischen Wollen und Wünschen ansetzt, in konkreten Alltagssituationen beweisen und festmachen lassen.

Warum aber ist die Freiheit des Willens ein Handwerk? Weil sie uns nicht in die Wiege gelegt ist oder wir qua Menschsein zur Freiheit verurteilt sind, wie Sartre meinte. Vielmehr müssen wir sie uns erarbeiten, brauchen Fantasie, Selbstreflexion, Engagement und Verantwortung um die Freiheit unseres Willens zu entdecken und zu verfeinern. Also schon fast eine Kunst -- so wie es bestimmt eine Kunst ist, solche Bücher zu schreiben, bei denen philosophische Tiefe und Genauigkeit mit sprachlicher Eleganz und Lesbarkeit eine wundervolle Verbindung eingehen. --Christian Stahl

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Labyrinth und Ariadnefaden im Wechselspiel      5 von 5 Punkten
Sie sind ein freier Mensch! Sie entscheiden, ob Sie diese Rezension lesen und sich auf eines der bemerkenswertesten Themen der Philosophie einlassen. Sie werden einen brillanten Bieri erleben.

"Frei ist, was nur den Gesetzen seines eigenen Wesens gemäß handelt und von nichts anderem weder in noch außer ihm bestimmt ist" (Schelling) Weder solche Art von Herleitung noch die Fragen des Determinismus im Widerspruch zur Freiheit sind Bieri wichtig. Er leitet sein Bestreben einzig aus der Fülle der Gedanken über die Jahrtausende ab, mit dem Wissen, nichts Neues bringen zu können außer genau die Transparenz, die dem Leser ein gesellschaftliches Verständnis von Freiheit und Willen ermöglicht. Er möchte zu einer begründeten Entscheidung kommen in einer verwirrenden Sache. Eloquent und eben bestens verständlich leitet er die aus den Begriffen und Schriften von Platon, Aristoteles, über Kant, Fichte, Schelling, Wittgenstein und den anderen Freiheitsphilosophen und -dichtern gewonnene Erkenntnisse in ein flüssiges Leseerlebnis, weil er auf Fußnoten und sonstige Literaturverweise im Text verzichtet. Lassen Sie sich also entspannt in ein Labyrinth der philosophischen Verwirrung führen, bedenken Sie mit Bieri die Möglichkeiten und die Gründe weiterer Wege, um am Ende zu wissen, was Erkenntnis und Entscheidung ist und mit welchen rationalen Mitteln Sie zur angeeigneten Handlungsfreiheit kommen, die aus dem gedanklichen Irrgarten hinausführt. Er spielt gelassen mit Labyrinth und Ariadnefaden zur selben Zeit.

Verständlichkeit als Prämisse legt nahe, Beispiele (z. B. der Literatur) zu verwenden, da hier jeder den Zugriff und eine Vorstellung gewinnen kann. Dostojewski zeigt in "Verbrechen und Strafe" (Schuld und Sühne) die Hintergründe eines Mordes und reibt sich an der Frage, ob Schuld vorliegt, wenn nicht selbst gewählte Bedingungen diesem Vorschub leisten. So erreicht Bieri schnell den Kontext, in dem "Freiheit von" und "Freiheit zu" diskutiert und beleuchtet werden. Freiheit, die zu Handlungen führt, zur Verantwortung der Handlung und zu bedachten Möglichkeiten zukünftiger Art oder rückwirkender Reflexion zur Klärung der Schuldfähigkeit und Verantwortung. Aufgezeigt wird somit der Spielraum von Möglichkeiten, der von inneren Motiven (aktuelles Außen, gespeicherte Erfahrung, Herkunft) beeinflusst wird. Dostojewskis Roman ist die Schnur, Raskolnikov die Figur, an der Bieri jede Idee, jeden Gedanken in seiner Verzwirbelung entdeckt.

Wunsch, Wille, Handlung - real oder in der Phantasie grenzt er ab. Er spürt den Voraussetzungen nach wie Fähigkeit, Mittel oder Gelegenheit; er klärt die Wege zur Entscheidung auf Grund der Voraussetzungen, die zu Handlungen führen, sei es widerwillig oder willenlos. Nur dort wo Wille ist, ist Urheberschaft, ist Ich. Dort ist Entscheidung, diese wiederum bezeugt die Urheberschaft des eigenen Willens. Das gilt ebenso in der Spekulation: "Ich könnte auch anders wollen", denn nur in dieser Überlegung bekräftigt man das erste, Wille ist nicht beliebig und die Freiheit des Willens damit sinnvoll gebunden, nämlich in der Folge des Urteils über das Richtige. Da wo eigene Entscheidung ist, ist eigener Wille, wo Manipulation die Entscheidung scheinbar als eigene girlandet, wird man in der Nachträglichkeit des Überlegens zum "Lakai eines fremden Gedankens", wie Dostojewski es treffend formulierte. Und doch sind wir Menschen aus dem Kontext der Kernfamilie gebunden an Regeln und Vorstellungen, an Gedanken und moralischen Werten. Diese Familie ist wie eine "sanfte Sekte", deren Gedankengut wir in Übereinstimmung oder in kritischer Distanz überblicken und vielleicht in einigen Provinzen des Denkens zur Freiheit verhelfen. Ganz sicher jedoch gelingt dieses nicht, wenn der Wille ein erzwungener ist.

Bieris Brillanz ist sehr einfach und damit umso bemerkenswerter: er lockt nicht gleich mit bündigen Thesen, sein Buch gleicht vielmehr einem Übungsbuch. Der Meister führt Regie und damit das Denken in die unterschiedlichen (Sack-)Gassen des Irrgartens, in denen uns die verschiedenen, nicht selten überraschend andersgearteten Intuitionen der Freiheit entgegenkommen. Bieri bemüht die sokratesschen Methoden des Dreischritts zur Auflösung. (1) Widerspruch erzeugt er in der Idee der "bedingten Freiheit". Dass "frei" und "bedingt" nicht zusammen passen, scheint so offensichtlich, dass sein Bemühen höchste Aufmerksamkeit des Lesers bekommt; und man erkennt, dass gerade die Freiheit des Willens ihre Bedingtheit verlangt. (2) So folgt er Sokrates zweiter Methode, in der der Beweis an seinem Widerspruch erhärtet werden muss. Die Idee einer "unbedingten Freiheit" kann, wie Bieri scharfsinnig dekonstruiert, nur unbeherrschbar, rätselhaft oder verrückt sein. Da wo alles "unbedingt" ist, wird keine Entscheidung möglich, die Frage Warum? gälte als Unverschämtheit, der Wille stürbe im Dilemma zwischen allem Gleichwertigen wie Buridans Esel. Die Unbedingtheit löscht ihn als Wille aus. (3) Die dritte Rede bringt die Synthese in der Idee einer "angeeigneten Freiheit". Aneignen ist eine Tätigkeit, sie macht etwas persönlich. Damit muss persönliche Willensfreiheit mit Engagement erkämpft werden im Strom des Lebens, zwischen seinen Widerständen, Hemmnissen und Passagen. Sie kann kommen und gehen, erreicht werden und wieder verloren gehen. Spätestens hier steht fest, dass Bieri dem Determinismus mikrophysikalische Unbedeutendheit zumisst. Das "Handwerk der Freiheit" so betrachtet lässt vermuten, dass Sie alles bekommen, was sich zu wünschen lohnt. Wünschen Sie sich dieses Buch. Diese Lese-Erfahrung formt ihr Selbstbild, genau wie Bieri selbst die Philosophie einstuft.

Peter Bieri, (1944 -) aus Bern, ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Unter dem Alter Ego Pascal Mercier erschienen der bekannteste Roman "Nachtzug nach Lissabon" und der aktuelle "Lea".


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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen - Paul WatzlawickWie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen
Paul Watzlawick

Taschenbuch, Februar 2005
     Verkaufsrang: 775      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Der Wahrheitswahn!      4 von 5 Punkten
Man hört sie täglich in den Medien, die Propheten der Wahrheit, die lauthals die vermeintliche Relativierung aller Werte der liberal-postmodernen Gesellschaft beklagen und eine Rückbesinnung auf alte Tugenden einfordern. Denn der Mensch brauche doch klare Richtlinien und absolute Wahrheiten, um ein sinvoll-erfülltes Leben führen zu können. Dies ist das Wehgeklage sämtlicher Ideologien, die seit Jahrhunderten versuchen, ihre persönliche Version der Wahrheit der Menschheit aufzuzwingen, was zu millionenfachem Leid geführt hat und vielfach noch führt. Diese kurzsichtigen Apostel der Wahrheit sollte man geradezu dazu zwingen das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit? - Wahn, Täuschung, Verstehen" des Psychotherapeuten Paul Watzlawick zu lesen, dessen prägnante Zusammenfassung des Weltgeschehens eigentlich als Grundlage einer friedlichen postideologischen Gesellschaftsordnung dienen könnte: "Die Geschichte der Menschheit zeigt, daß es kaum eine mörderische, despotischere Idee gibt als den Wahn einer "wirklichen" Wirklichkeit (womit natürlich die eigene Sicht gemeint ist), mit all den schrecklichen Folgen, die sich aus dieser wahnhaften Grundannahme dann streng logisch ableiten lassen. Die Fähigkeit, mit relativen Wahrheiten zu leben, mit Fragen, auf die es keine Antworten gibt, mit dem Wissen, nichts zu wissen, und mit den paradoxen Ungewißheiten der Existenz, dürfte dagegen das Wesen menschlicher Reife und der daraus folgenden Toleranz für andere sein" (218f.).

Das vorliegende 1976 erschienende Buch ist so etwas wie das Hauptdokument des radikalen Konstruktivismus, dessen Kernelement es ist, "daß die sogenannte Wirklichkeit das Ergebnis von Kommunikation ist" (7). Das, was man als Wahrheit empfindet, ist also lediglich ein Produkt von subjektiv-persönlich wahrgenommenen Sinneseindrücken. Das Buch enthält eine Vielzahl von Beispielen, die diese abstrakte Behauptung verdeutlichen. So sind Menschen immer bereit, das als Wahrheit zu akzeptieren, was eine sie umgebende Mehrheit als Wahrheit postuliert. In einem Experiment wurden einer Gruppe Bilder mit unterschiedlich langen Strichen gezeigt und es sollte einfach auf den längsten Strich gedeutet werden. Jedoch waren alle bis auf einen dazu angewiesen, auf einen der kürzeren Striche zu deuten, um zu testen, wie die einzig nicht eingeweihte Person in dieser Situation reagieren würde. Das Ergebnis: 36,8 % schlossen sich der "Wahrheit" der Mehrheit an. Die bereitwillige Unterordnung des Menschen unter den Willen der Massen kann unter anderen helfen, den Erfolg von totalitären Regime zu erklären (vgl. S. 92ff.).

Bedeutend ist auch der Einfluss der Kultur, in der wir aufgewachsen sind, auf das, was wir als wahr betrachten. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich viele amerikanische Soldaten in Großbritannien und zeigten natürlich auch ein entsprechendes Interesse am weiblichen Geschlecht. Eine Unfrage kam zu dem Ergebnis, dass beide Gruppen die jeweils andere als taktlos und dreist bezeichneten. Das liegt daran, dass in den USA ein Kuss relativ am Beginn einer Beziehung steht und noch keine sexuelle Bedeutung hat, wohingegen im guten alten Europa ein Kuss schon etwas sehr intimes ist. Wenn nun ein amerikanischer Soldat entsprechend seiner kulturellen Prägung gleich beim ersten Treffen zum Kuss ansetzt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder weist die Frau dieses dreiste Verhalten brüsk zurück und empört sich fürchterlich über den Wüstling. Oder aber sie ist entzückt und bittet den Soldaten gleich zu sich aufs Zimmer, was wiederum von diesem als taktlos empfunden wird. Wie man es auch dreht, der Vorwurf der Taktlosigkeit scheint unausweichlich (vgl. S. 74f.).

Das Buch enthält viele solcher Beispiele. Vor allem im zweiten Teil der Darstellung jedoch konzentriert sich Watzlawick nicht auf die Beschreibung alltäglicher Kommunikationssituationen, sondern wagt den einen oder anderen Ausflug ins Reich des Hypothetischen. Da philosophiert er unter anderem über die Möglichkeit der Kommunikation mit außerirdischen Lebensformen und deren theoretischen Voraussetzungen. Interessant, sicherlich, aber trotzdem irgendwie fehl am Platze. Am besten ist und bleibt Watzlawick, wenn er sich auf das Phänomen zwischenmenschlicher Kommunikation konzentriert und die Außerirdischen auf ihren Planeten belässt.

Fazit: Unterhaltender und überzeugender ist das Phänomen Wahrheit selten dekonstruiert worden. Abschließend kommt mir ein Zitat Williams von Baskerville aus Umberto Ecos "Der Name der Rose" in den Sinn, welches die Essenz von Watzlawicks Buch gut zusammenfasst: "Ich respektiere den Menschen, der auf der Suche nach Wahrheit ist. Aber ich fürchte denjenigen, der meint, sie gefunden zu haben."


Einfaches und leicht verständliches Buch      5 von 5 Punkten
... zum Thema Kommunikation.
Anhand vieler Beispiele beschreibt Watzlawick die täglichen Probleme mit der Kommunikation.
Angefangen mit den Problemen beim Lesen von Schriftzeichen ( Hieroglyphen, .. ), über das falsche Interpretieren von Handzeichen / Gesten bis zum unterschiedlichen Verhalten beim Kennenlernen ( "Paarungsverhalten" ) der verschiedenen Nationen ist alles dabei.



Unterhaltsam, aber kaum für praktische Umsetzungen geeignet      3 von 5 Punkten
Watzlawick gibt hier einen unterhaltsamen Einblick in sein Denken. Er vermag den Leser wirklich mitzureissen. So gehts über die Kommunikation von Tieren über Zeitreisen, der perfekten Welt bis hin zu ausserirdischer Kommunikation.

Watzlawicks Bücher kann man in zwei Kategorien einteilen: Die einfachen und die schwierigen. Erstere sind besser zu lesen und zweitere haben mehr Konsistenz. Dies ist ein einfaches Buch.

Nothing is real !      5 von 5 Punkten
Das Zitat in der Überschrift stammt von John Lennon. Prof. Watzlawik führt uns auf faszinierende Weise in die Welt unseres Bewusstseins ein. Er klärt über den radikalen Konstruktivismus auf und der Leser erfährt das die Umwelt nicht wirklich ohne unser Bewusstsein da draussen existiert. Nein, erst wir, unser Geist schafft die Realität in der wir leben. Diese Ansicht wird durch moderne Hirnforschung und Psychologie untermauert. Wer das gleiche Thema durch physikalische Thesen erläutert haben will sollte Bleep, Goswamis bewusstes Univerum oder Becker Gottes geheime Gedanken lesen.

Bestens      5 von 5 Punkten
"Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" ist reich an wissenschaftlichen Erkenntnissen [Stand: 1976] und geizt nicht mit Amüsanz, ganz gleich, ob Autor Watzlawick Formen der zwischenmenschlichen Kommunikation, der Kommunikation zwischen Mensch und Tier oder der (bislang recht einseitigen) Kommunikation zwischen Mensch und Außerirdischen beleuchtet.

Begrüßenswert an dem Buch ist, dass es die eigene Wahrnehmung der eigenen Wahrnehmung resensibilisieren kann, und aufzeigt, dass das Monopol der oft zitierten Objektivität auf wackligem Fundament steht.

Ich habe aus "WWIDW?" viel lernen können und kann es daher uneingeschränkt empfehlen.


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Die Geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren - Kurt TepperweinDie Geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren
Kurt Tepperwein

Taschenbuch, Mai 2002
     Verkaufsrang: 2842      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kurt Tepperweins zentrales Werk über das, was jeder für sein Glück und seinen Erfolg tun kann.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Besser geht es nicht!      5 von 5 Punkten
Ich danke Herrn Kurt Tepperwein für dieses Buch aus ganzem Herzen. Mögen viele Menschen mit den Geistigen Gesetzen in Berührung kommen. Auch wenn ein "Leie" nicht alles auf Anhieb versteht oder nachvollziehen kann, bewirkt es viel, da man schnell positive Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen hervorruft, die auf Veränderungen im Unterbewusstsein zurückzuführen sind. Die Geistigen Gesetze werden in verständlichen Worten, ohne weit auszuholen, beschrieben und sind in einem sehr angenehmen Sprachgebrauch geschildert.



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Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus - Fritz B. SimonEinführung in Systemtheorie und Konstruktivismus
Fritz B. Simon

Broschiert, April 2007
     Verkaufsrang: 2524      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Systemtheorie und Konstruktivismus sind zwei eng miteinander verbundene Theorierichtungen, die heute für unterschiedliche soziale Praxisfelder zentrale Bedeutung gewonnen haben: Psychotherapie und Familientherapie, Pädagogik, Organisationsberatung, Management, Politik u. v. a. In diesem Einführungstext werden unterschiedliche Theoriestränge, die teilweise in den Naturwissenschaften, teilweise den Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften entwickelt wurden, so aufbereitet, dass neben ihrem historischen Kontext ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, ihre innere Logik, vor allem aber ihre Konsequenzen für den Praktiker deutlich werden. Das Spektrum reicht von den Anfängen der Kybernetik und Systemtheorie über die Chaos- und Komplexitätstheorie zur Theorie autopoietischer Systeme und der neueren soziologischen Systemtheorie. Als Leser bekommt man so eine kompakte und konsistente theoretische Basis für sein Handeln in nicht berechenbaren Umwelten, die hilft, mit den Unsicherheiten, wie sie in einer komplexen Welt unvermeidlich sind, umzugehen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus      5 von 5 Punkten
Perfekt und gut geschriebende Einführung mit Blick für das Ganze, in dem Autor bzw. Gesamtbild eben so sympatisch erscheint, als auch zu überzeugen weiß.


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Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter - Hans-Ulrich GrimmKatzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter
Hans-Ulrich Grimm

Broschiert, Mai 2007
     Verkaufsrang: 1412      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Erklärung des Verlags "Bei der vormaligen Bewerbung der Veröffentlichung des Buches "Katzen würden Mäuse kaufen" des Autors Hans-Ulrich Grimm wurde der Eindruck erweckt, dass die Firma Masterfoods als Herstellerin von Heimtiernahrung, unter anderem von Whiskas, Pedigree und Sheba, in kriminelle Machenschaften der Tierfutterbranche involviert und Teil einer Tierfuttermafia sei. Diese Aussagen sind unrichtig und weder durch den Inhalt des Buches noch durch die sonstigen Ermittlungen des Autors gerechtfertigt. Weiterhin wurde durch die Bewerbung und die Pressemitteilung der Eindruck erweckt, dass die Firma Masterfoods für ihre Heimtiernahrung Tierkadaver aus Tierkörperbeseitigungsanlagen verwende. Damit wollten wir unter keinen Umständen unterstellen, dass die Firma Masterfoods Material von kranken und verendeten Tieren verwendet. Es tut uns sehr leid, wenn durch die Darstellung in der Bewerbung des Buches dieser Eindruck entstanden ist. Einen solchen Eindruck haben wir zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt." Zum Buch: Zufrieden schnurrt ein hübscher Kater mit glänzendem Fell, nachdem er sein Fressen bekommen hat - glaubt man der Werbung, so ist für unsere Haustiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus. Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein leckeres Menü für Waldi und Minka zubereitet. Und die Zukunft hat schon begonnen: Mit Biotechnologie und High-Tech landen Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden. Hunde und Katzen bekommen Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs, Schweine haben Darmprobleme, und unter Rindern breiten sich gefährliche Bakterien aus, die auch den Menschen befallen können. Sie sind nicht nur im Fleisch, sondern bereits im Trinkwasser zu finden.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Endlich die Wahrheit erfahren über kommerziell hergestelltes Tierfutter      5 von 5 Punkten
Ein längst überfälliges Buch, was nicht nur Hunde- und Katzenbesitzer lesen sollten. Der Autor bringt gut recherchierte aber auch schockierende Fakten auf den Tisch, was den Lieblingen wirklich mit kommerziellem Tierfutter beschert wird.

Die Tiere leiden meist still an den Folgen dieser Fütterung, und zählen mit den Besitzern zu den Verlierern. Bei einigen fällt auf, dass sie schlechte Zähne haben, aus dem Maul stinken oder gar das ganze Tier so stinkt. Vielleicht überdenkt der Leser auch andere gesundheitliche Probleme seines Lieblings, wie Allergien, Skeletterkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, u.v.m. noch einmal neu.

Der Veterinär Tom Lonsdale hat für das Nexus-Magazin Ausgabe 14 einen ebenso aufklärenden Bericht geschrieben.

Warum steht so was nicht in namhaften Tierfachzeitschriften? Nun ganz einfach dort ist die Werbeplattform der Tierfutter-Hersteller, die durch ihre Werbung solche Zeitschriften hauptsächlich finanziert und somit ein geeignetes Druckmittel hat, die Veröffentlichung hier über die Wahrheit zu ihren Produkten und die Folgen zu unterbinden.

Warum empfiehlt der Tierarzt denn kommerziell hergestelltes Tierfutter? Die Antwort ist ganz klar: Ein mit frischen Zutaten artgerecht ernährter Liebling sichert nicht mehr den Lebensunterhalt eines Tierarztes, weder durch etliche daraus resultierende Erkrankungen noch durch den Verkauf teurer Spezialnahrungen.

Wer dieses sehr klar geschriebene und somit gut verständliche Buch gelesen und verstanden hat, wird die künftige Ernährung seines Lieblings in die eigene Hand nehmen.
Wer weiter kommerziell hergestelltes Tierfutter verwendet, kann dann zumindest nicht mehr behaupten, er hätte es ja nicht besser gewusst.

Dieses Buch wird vielen Tierbesitzern helfen auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens nach dem Sinn und der Wahrheit zu schauen und mehr zu hinterfragen, und nicht blind wie die Lemminge von der Brücke ins kalte Wasser zu springen nur weil alle anderen es ja auch so machen.

Wir alle lieben doch unsere Haustiere, dann sollten wir uns um ihretwillen auch informieren, um letztlich damit selber glücklicher werden.


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Traumfänger. Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines - Marlo MorganTraumfänger. Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines
Marlo Morgan

Taschenbuch, Januar 1998
     Verkaufsrang: 1666      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Für die Amerikanerin Marlo Morgan beginnt alles ganz harmlos. Eines Tages erhält sie eine Einladung zu einem Treffen mit einem Aborigines-Stamm. Dieses ist als Auszeichnung für ihre erfolgreiche Arbeit mit jungen Halbblut-Aborigines in Australien gedacht. Gespannt macht sie sich für die Einladung zurecht: Ein neues Seidenkostüm, eine dazu passende Seidenbluse und elegante Pumps. Wenige Stunden später, nachdem sie vor ihrem Hotel mit einem Jeep abgeholt worden ist und eine stundenlange Fahrt durch den australischen Busch hinter sich hat, wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen eingeladen, an einem Walkabout teilzunehmen. Noch nie zuvor wurde einer Weißen, einer in den Augen der Aborigines "Veränderten", eine solche Ehre zuteil.

Marlo Morgan lernt in den nächsten Monaten die Unwichtigkeit des Zeitbegriffes kennen, ernährt sich von Maden, Krokodilen, Nüssen, Kräutern und Früchten und hätte niemals geglaubt, daß sie gebratene Ameisen als Delikatesse schätzen lernt. Sie wird in das erd- und naturverbundene Leben der Aborigines eingeweiht und erkennt, daß es hier Menschen gibt, die die Erde nicht ausbeuten, die in der Lage sind, sich telepathisch zu unterhalten und über medizinische Kenntnisse verfügen, die sie staunen lassen.

Traumfänger ist ein faszinierendes und -- für "Veränderte" -- oft auch ein beschämendes Buch. Zeigen uns die Aborigines doch, wie unwichtig unser Alltag für unser persönliches Wachsen und Reifen ist. So feiern sie keinen Geburtstag, sondern sie feiern dann ein Fest, wenn einer von ihnen denkt, daß er eine höhere Stufe in seiner persönlichen Entwicklung erklommen hat. Marlo Morgan hat es sich zur Aufgabe gemacht, über das Leben der Aborigines zu berichten, ohne sie an unsere Zivilisation mit ihrem zerstörenden Tourismus zu verraten -- ein fesselnder Bericht. --Manuela Haselberger

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 232 Bewertungen)

Super Buch!!!!!      5 von 5 Punkten
Meine Mutter hat mir dieses Buch empfohlen, da es ihr so gut gefalle. Am Anfang war ich darüber wenig überzeugt, weil sie so einen anderen Geschmack als ich habe.

Das ist mein erstes Buch von Marlo Morgan. Es ist sehr leicht zu lesen.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Eine Amerikanische Reporterin wollte Aborigines über ihre Lebensweise interviewen. Doch dann ist alles anders geworden, als sie es gedacht hatte. Sie ging mit ihnen auf einen Walkabout.
Sie lernt Sachen wie z.B. Wasser zu suchen oder verschiedenster Insekten zu essen.
Dieses Buch ist wirklich sehr faszinierend. Das Leben der Aborigines ist ganz anders als unseres. Sie machen Dinge, die wir uns nie vorstellen könnten!
In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre Gefühle sehr genau. Ich würde das Buch sofort nochmals lesen. Ich bin froh dass es mir meine Mutter empfohlen hat, sonst hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen!


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Die 50 besten Wahrnehmungsspiele - Andrea ErkertDie 50 besten Wahrnehmungsspiele
Andrea Erkert

Broschiert, Februar 2007
     Verkaufsrang: 4022      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 5,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Spiele, die hellhörigmachen und die Augen öffnen für Spürnasen und Feinschmecker, damit das Fingerspitzengefühl nicht leidet und das Luftholen wieder funktioniert.



Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele - Mathias SchreiberWas von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele
Mathias Schreiber

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 3311      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Das Unvergängliche - mehr als ein Menschheitstraum?
Der Glauben an die Unsterblichkeit der Seele ist der älteste Trostspender der Menschheitsgeschichte. Die meisten Kulturen beschäftigen sich seit Urzeiten mit der Frage, ob das Selbst des Menschen unabhängig vom vergänglichen Körper existiert. Welche Antwort geben die verschiedenen Religionen und philosophischen Traditionen? Was bleibt im Zeitalter der Naturwissenschaften von diesem Glauben übrig?
Immerhin 52 Prozent der Deutschen, so eine vom SPIEGEL in Auftrag gegebene Umfrage, mögen sich nicht damit abfinden, dass mit dem Tod des Menschen »alles aus« sein soll, und glauben an die Unsterblichkeit der Seele. Der Gedanke, dass die Seele oder eine unzerstörbare geistige Substanz den Körper überdauert, ist Jahrtausende alt und verbindet Menschen verschiedenste Kulturen. Der Ahnenkult ist auf der ganzen Erde eine Brücke zum Jenseits. Vom ewigen Leben sprechen alle großen Religionen, Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus, wenngleich sie den Begriff unterschiedlich füllen. Mathias Schreiber nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die alten und neuen Vorstellungen der Menschen von der Weiterexistenz im Jenseits, von Seelenwanderung und Auferstehung. Er fragt nach den Chancen dieser Vorstellungen im modernen Leben und nach der Bedeutung der neueren Hirnforschung, die eine unsterbliche Seele als Hirngespinst abtut. · Jeder Mensch beschäftigt sich irgendwann mit der Frage, was von uns bleibt · Die Vorstellung einer unsterblichen Seele ist Bestandteil verschiedenster Religionen, Kulturen und philosophischer Traditionen · Beschreibt die faszinierende Vielfalt der menschlichen Vorstellungen vom ewigen Leben


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Die Voll-Endung aller Dinge.      5 von 5 Punkten
Was treibt einen Spiegel-Autor an, über die Seele nachzudenken? Ein halbes Jahrhundert war Schweigen, Dunst, Arkanum um das Ende aller Dinge. Mathias Schreiber hat ein persönliches Ereignis motiviert, über das Ende hinauszudenken und sich Dingen, Ideen, Beweisen, wie sie waren, erneut zuzuwenden. Nicht allein wollte er bleiben und so entstand dieses Buch, welches ein Streifzug durch die Philosophie ist, ein Beäugen und Berichten über die Denker aller Zeiten eben um genau diese eine Unbekannte: die Unsterblichkeit der Seele. Ob sie unsterblich ist? Diese Frage ist nie beantwortet worden, aber auch nicht einer Gewissheit des endgültigen Todes gewichen. Vielmehr, und das zeigt Schreiber in brillanter Form, hat sich über die Antike, über das Mittelalter und die Neuzeit ein erinnernder Schatten geworfen, der mit dem platonischen oder dem aristotelischen Strahl neu eine Seele und deren Unsterblichkeit belichten sollte, die in diesem Diesseits bereits das Jenseits sicher machte. Sicherheit statt Hoffnung war vielleicht der Beweggrund, den "unbewegten Beweger" des Aristoteles bis zum "absoluten Geist" Hegels durch die Zeiten zu tragen und einen Gott zu beweisen, der in den Beweisversuchen von Canterbury bis Spaemann zumindest als hypothetische Gewissheit gelten konnte. Schreiber wie Spaemann zuvor können das Suchen nicht beenden, nur wie Kant schon postulierte, neue Argumente versuchen, um die Hypothesen zu erhärten.

Darum muss man Schreiber nicht als Theologen verstehen. Lesen sie ihn als Philosophen, als bravourösen Philosophen, der leichten Fußes und verständlich Sie durch die Jahrhunderte begleitet, der das Staunen der Achsenzeit, wie Jaspers sie nannte, ihnen zeigt und sie werden ebenso überrascht sein, wie vielfältig und doch letztendlich übereinstimmend auf unterschiedlichen Kontinenten gleiches Gedankengut entstand und sich später beeinflussend vermischte. Schreiber zu lesen, ist allein wegen des zusammenhängenden Überblicks der Geschichte von der Unsterblichkeit der Seele, dem daraus folgenden Gedankengut zum Leben nach dem Tode, die ersten Gedanken dazu aus Ägypten, von Persiens Zarathustra bis hin zur Idee der Auferstehung zu empfehlen. Ihm gelingt es eben, ohne die Polemik eines Dawkins auszukommen und er braucht als Nicht-Theologe sich nicht vorwerfen zu lassen, aus der Gemeinde der Missionare zu kommen. So hat ein jeder Leser die Chance, vor-urteilsfrei einem interessanten und aktuellen Thema sich anzunehmen.

Aber Schreiber nur nach der Nietzsche Art als "intellektuellen Wiederkäuer" abzutun, wäre fatal. Nie den Fokus und die Frage aus dem Auge verlierend, zeigt er Ihnen, wie die Geschichte bis heute sich forttrug, bis zum Ende aller Dinge mag man dieses denken. Und doch nimmt Schreiber wie selbstverständlich eine kleine Botschaft auf, die alle Menschen unvoreingenommen, nicht mehr überlegend, nahezu instinkthaft betreiben: der Mensch vollendet vom Ganzen nicht Sichtbares dennoch intuitiv zu einem Ganzen. Der Mond: man sieht eine Seite und doch ist er im Kopf eine Kugel. Ein Hochhaus ist nicht flach, keine Ebene, sondern ein Quader, das vordergründig Sichtbare wird wie selbstverständlich als inneres Bild vervollständigt. Ein Tisch braucht nicht im Blick zu sein, wenn man darüber spricht. Die Vollendung aller Dinge ist dem Menschen immanent.

"weil wir im Alltag nur damit leben können, die Ab-Rundung aller Dinge [...] intuitiv anzunehmen."

In-Frage-Stellungen der Neurologie, der Medizin oder die neuer biologischer Ansichten von egoistischen Genen können dieses nicht beeinträchtigen. Darum geht es ein wenig um "zulassen", um Hoffnung, die uns rettet (wie Paulus schrieb), damit es nicht zum kantschen verkehrten Ende aller Dinge kommt.

Schreiber gelingt aus persönlichem Anlass ein brillanter Streifzug durch die philosophische Welt der vermuteten Unsterblichkeit der Seele.


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Romantik. Eine deutsche Affäre - Rüdiger SafranskiRomantik. Eine deutsche Affäre
Rüdiger Safranski

Gebundene Ausgabe, 25. August 2007
     Verkaufsrang: 3404      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Romantik, neben dem Idealismus der Inbegriff des deutschen Geistes, ist in aufgeklärten Zeiten an den Rand gedrängt worden. Rüdiger Safranski holt sie für uns ins Zentrum zurück. Er beschreibt die Romantik als Epoche, ihre Zeitgenossen Tieck, Novalis, Fichte, Schelling, Schleiermacher oder Dorothea Veit, die für die Entfesselung des Genies stehen, für den Aufbruch ins Grenzenlose, für die Lust am Experiment. Und er erzählt die Geschichte des Romantischen, die bis heute fortlebt. Sie handelt von der Karriere des Imaginären und führt über Heine, Richard Wagner, Nietzsche und Thomas Mann bis in die Gegenwart - die Biographie einer Geisteshaltung.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Als Überblick über die deutsche Geistesgeschichte der letzten 200 Jahre uneingeschränkt zu empfehlen      5 von 5 Punkten
Wer die Bestseller-Listen verfolgt, kennt Rüdiger Safranski. Mit seinen Büchern über Nietzsche und Schiller demonstrierte er zuletzt einem breiten Publikum, wie spannend und unterhaltsam Geistesgeschichte sein kann. Während er sich in seinem Schiller-Buch mit der Epoche des Idealismus auseinander setzte, so tut er es in seinem neuesten Sachbuch-Bestseller mit der Romantik. Er schildert die Romantik bewusst als eine deutsche Eigenart. Obwohl sie auch auf andere Länder Auswirkungen hatte, so war sie dennoch die einzige Epoche, die ihren Ursprung in Deutschland hatte.

In der ersten Hälfte des mehr als 400 Seiten starken Werks geht es um die Epoche der Romantik. Safranski stellt die wichtigsten Vertreter vor, erklärt dabei ausführlich und trotzdem auch für den philosophisch-kulturellen Laien leicht nachvollziehbar die theoretischen Ideen Schlegels, den Subjektivismus Fichtes, die Religionsphilosophie Schleiermachers, selbstverständlich aber auch Novalis, Tieck, Hölderlin, Hoffmann und Eichendorff, die in keiner Gesamtdarstellung fehlen dürfen.
Doch im zweiten Teil geht Safranski über die Epoche hinaus und erklärt die Folgen des romantischen Geistes für die deutsche Kulturgeschichte, darunter Hegels Weltgeist, Wagners Musikdramen, Thomas Mann, Stefan George, bis hin zum eminent Politischen. Bereits aus Schillers berühmter These aus seinen Briefen "Über die ästhetische Erziehung des Menschen" lässt sich eine für das Selbstverständnis der ersten Romantiker wesentliche Annahme herleiten: "Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt", d. h. in einer Gesellschaft, in der der Mensch durch eine Ökonomisierung und Rationalisierung aller Bereiche seines Lebens keine Möglichkeiten mehr zur Entfaltung seiner ihm eigenen künstlerischen und phantasievollen Anlagen hat, verkümmert er und lebt einen wichtigen Aspekt seines Lebens nicht. Dieser Gedanke beeinflusste deswegen die romantische Generation, weil gerade diese eine Gegenbewegung zu dem oft geradlinigen, kühlen, gefühlsarmen Vernunftoptimismus der Aufklärung darstellte und mit ihrer Sehnsucht nach dem Unendlichen, Unsagbaren, Unaussprechbaren - die sinnbildliche blaue Blume - den Gefühlen wieder eine Aufwertung zuteil werden ließ. Wie sehr Schillers These ausartete, zeigt schon Novalis' Forderung der "Poetisierung" des Gewöhnlichen und Alltäglichen, also die konsequente Mystifizierung. Hieraus entsteht wiederum der Gedanke, der über die abgegrenzte Epoche der Romantik hinaus in Deutschland Hochkonjunktur hatte: die Verzerrung der Realität durch eine "Verzauberung durch den Irrealis". Und genau diese Verzauberung ist dann, wenn sie nach der Politik greift, extrem gefährlich, denn sowohl der Nationalsozialismus als auch die Achtundsechziger tragen, ohne hingegen einzig darauf zu basieren, romantische Züge, darunter die Meinung, Politik müsse dem Dionysischen mehr Spielraum einräumen.
Dennoch ist die Romantik nicht zu verdammen, im Gegenteil: "[P]olitische Vernunft und Realitätssinn ist zu wenig zum leben. Sie ist der Mehrwert, der Überschuß an schöner Weltfremdheit, der Überfluß an Bedeutsamkeit" (S. 393).

Natürlich lässt sich die Romantik in allen ihren Aspekten unmöglich auf 400 Seiten darstellen, doch hätte Safranski dies getan und beispielweise noch die gesamte Entwicklung der romantischen Kunst und Musik innerhalb und außerhalb Deutschlands beschrieben, oder das Romantische am Expressionismus und der aktuellen Jugendkultur zu hinterfragen versucht, wäre er möglicherweise über das Ziel hinausgeschossen, den präzisen Gedanken der Romantik als den Gedanken einer deutschen Affäre auszuführen. Um einen Überblick über die Geistesgeschichte der vergangenen zweihundert Jahre zu bekommen, ist dieses Buch dennoch uneingeschränkt zu empfehlen, da es sich gerade gegen die Tendenz aus der Zeitgeschichte herausgerissener Einzelbetrachtungen wendet, sondern stets den Überblick behält, Rückbezüge zu vorausgegangen Kapiteln herstellt und auch kritisch beurteilt.


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Endlich Nichtdenker!: Handbuch für den überforderten Intellektuellen - Hannes SteinEndlich Nichtdenker!: Handbuch für den überforderten Intellektuellen
Hannes Stein

Broschiert, April 2006
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Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Sie lieben das Denken und haben ein Faible für Witz, Ironie und Widerspruch? Sie Ärmster! Denn langjährige Untersuchungen haben bestätigt, was leidgeprüfte Intellektuelle schon immer geahnt haben: Regelmäßiges Denken zerstört Karrierechancen, macht grenzenlos einsam und führt zu Langeweile. Wie Sie jedem gedankenschweren Ballast für immer entsagen und mit leerem Schädel und vollem Herzen auf die Sonnenseite des Lebens gelangen, zeigt Hannes Stein in seinem Handbuch für den überforderten Intellektuellen. Denn wer hätte das gedacht: Auch Nichtdenken will gelernt sein!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

"Wer liest, hat offenbar nichts Besseres zu tun und sollte sich schuldig fühlen.      5 von 5 Punkten
Deswegen rate ich Ihnen: Schonen Sie Ihre Augen" ... Gehen Sie lieber wieder einmal im Wald spazieren!" ( Hannes Stein)

Das vorliegende Buch ist ein oberironisches Machwerk! Dies wird vom Autor selbstverständlich vehement bestritten...und da Stein ein plietscher Junge ist, begründet er sein Dementi auch schlüssig und dezidiert.
Sein Hauptanliegen ist es offenbar aufzuzeigen, weshalb es sinnvoll ist das Denken einzustellen, denn Nachdenken raubt den Menschen bekanntermaßen die innere Ruhe.
Stein zeigt Wege auf und nennt praktische Beispiele , die dem Leser dazu verhelfen den seligen Zustand des Nichtdenkens langfristig sein Eigen zu nennen
Was überhaupt ist Denken? Der Autor definiert: " Denken ist ein ständiges leises Selbstgespräch - kein Monolog..., sondern ein innerer Dialog.... Dieser innere Streit drängt nach draußen ans Licht der Öffentlichkeit. Er will sich in Gesprächen, Debatten, Diskussionen verwirklichen ; er will die rauchige Luft von Kaffeehäusern atmen und trübe Seminarräume unsicher manchen"( S. 27). All dies führt in der Regel aber zu unerfreulichen Ergebnissen!
Das Nichtdenken hingegen bietet eine Reihe von Vorteilen, wie der Autor offenlegt: die Karrierechancen werden größer, man ist nicht mehr einsam und auch nicht mehr gelangweilt.
Denken heißt letztlich durchschauen. Wer Dinge durchblickt, raubt ihnen ihr Mysterium, ihr Flair, ihren metaphysischen Reiz ( vgl. S.18 ).
Am schlimmsten jedoch ist, das das Denken hässlich macht! Der Verzicht auf intellektuelle Tätigkeit verhindert tiefe, unschöne Furchen im Gesicht. Man kann sich auf diese Weise die ewige Jugend pachten!
Wer aufs Denken verzichtet gewinnt an Kraft, Reichtum, innerer Ruhe, Selbstvertrauen, Mut, Selbstachtung, Gesundheit und Sex ( vgl. S. 22).
Bei solchen Aussichten möchte doch keiner mehr die Stirn in Falten legen, oder? Nur Dumme denken zukünftig noch! Ist ja logisch!
Übrigens zählte Sokrates, Stein erinnert an ihn, zu diesen Dummen. Der griechische Philosoph vertrat die Ansicht das Tugend lehrbar sei und bewies durch üble Haarspaltereien , dass seine Mitbürger über die wichtigsten Dinge noch nie richtig nachgedacht hätten. Natürlich verschaffte er sich dadurch eine Menge Feinde unter den Nichtdenkern. Nur ein Dummer kann so blöd sein sich in eine solche prekäre Lage , wie dieser Sokrates zu schaffen. Im Grunde war er selbst schuld, dass man ihn zwang den Schierlingsbecher zu trinken! Mit seinem Gehabe konnte er unter Nichtdenkern keine Freunde finden. Das hätte ihm klar sein müssen!
Man muss sich bewusst machen, dass man sich vor Leuten wie Sokrates schützen muss. Man muss sich von ihnen abschotten!
Stein weiß: " Bei der Berührung mit dem philosophisch-politischen Feind droht Ihnen gleich von zwei Seiten Ungemach. Erstens können Sie sich zum Widerspruch herausgefordert sehen und dann müssen sie unweigerlich Ihr Hirn gebrauchen. Zweitens aber- und das ist viel gefährlicher- können Sie manche Position revidieren. Sie können feststellen, dass jemand , den Sie eigentlich verabscheuen; Ihnen geistig näher steht als sie zugeben....Kurz und schrecklich , es könnte geschehen, dass sich bei der Lektüre eines Feindautors wie von selbst der Horizont erweitert; und das muss um jeden Preis vermieden werden." ( S. 48) Das geht am besten, wenn man sich bemüht starrsinnig zu sein. ( Siehe Seite 82 -88)
Wenn Ihnen das nicht gelingt, dann trinken täglich am besten Alkohol bis der Nabel glänzt. Irgendwann hören sie dann schon auf zu denken, spätestens , wenn Sie ins Koma fallen!
Streben sie nach Harmonie, identifizieren Sie sich mit Ihrer Volksgruppe, grölen Sie mit der Menge, halten Sie sich für den Größten, reden sie überall mit, konvertieren zu Islam, werden sie drogenabhängig und hören Sie auf Bücher zu lesen, dann geht es Ihnen fortan gut. Alle Welt liebt Sie und Sie finden endlich Ihre innere Ruhe.
Studieren Sie zuvor Hannes Stein und verschenken Sie anschließend das Buch an einen guten Freund. Gehen Sie daraufhin im Wald spazieren und erfreuen sich der denkfreien Zeit, die Ihnen zukünftig bevorsteht.
Hüten Sie sich vor ironischen Menschen, schicken Sie diese schnellstens in die Wüste! " Für den , der mit der Gewohnheit des Denkens brechen möchte, ist Ironie natürgemäß Feindesland. Sie ist das Reich des Bösen, verstrahltes Gelände, das finstere Mordor, in dessen Mitte das schlaflose Feuerauge glüht."( S.77)

Ein sehr empfehlenswertes Buch!


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