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Babys: in den Kulturen der Welt Béatrice Fontanel, Claire D'Harcourt Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 31941 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei den Völkern Chinas und Afrikas, bei den Inuit, Indios und Aborigines – über-all gehen Mütter, Väter und Verwandte anders mit ihren Babys um, und doch ist ihnen allen eins gemeinsam: Liebe und Fürsorge. Anrührende Bilder und kluge Texte machen dieses Buch zum idealen Geschenk für alle, die Babys lieben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine Welt voller Wunder 5 von 5 Punkten Bei diesem Buch handelt es sich um einen wunderschön gestalteten Bildband, der sowohl durch die Aufmachung als auch durch den Inhalt zu begeistern weiß.
Zur Aufmachung: Der Bildband hat kein allzu großes Format. Entfernt man den Schutzumschlag, findet man einen wunderschön gestalteten Buchdeckel (dekoratives Blumenmotiv).
Die Fotos sind beeindruckend und strahlen tiefe Ruhe und Glück aus. Die Texte sind relativ knapp gehalten, was durchaus kein Nachteil ist. Oft sprechen die Bilder für sich. Der Band eignet sich hervorragend als Geschenk für Eltern, aber auch für ethnologisch interessierte. Allerdings ist tatsächlich anzumerken, dass der Fokus eindeutig auf "exotisch" anmutenden Kulturen liegt. Europa bleibt fast ganz ausgespart.
Das Buch kann man übrigens auch sehr gut gemeinsam mit Kindern ansehen. Das Interesse ist enorm.
Sehr zu empfehlen!
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Kauderwelsch, Neuseeland Slang, das andere Englisch: Das andere Englisch Claudia Daley, Martin Lutterjohann Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 4569 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was man von einer Sprache in der Schule lernt, ist eine Sache, was man wirklich spricht, eine andere. Für Reisende, die nicht nur verstanden werden möchten, sondern auch verstehen wollen, "was Sache ist", bieten die Slang-Titel der Kauderwelsch-Reihe Wörter, Sätze und Ausdrücke der Umgangssprache, die man täglich hört, aber vom Lehrer verschwiegen wurden und auch kaum im Wörterbuch zu finden sind. Von uns aus gesehen liegt Neuseeland auf der anderen Seite des Erdballs, und nur zum Mond ist es weiter. Ein Blick in den Atlas zeigt, wie isoliert dieser Inselstaat ist. Klar, daß die Kiwis in der Sprache Eigenheiten entwickelt haben. Ihr Englisch klingt weitaus britischer als das der Aussies, und auch in der Umgangssprache gibt es viele Ähnlichkeiten zum Mutterland. Der vorliegende Band richtet sich an Neuseelandreisende, die über ein gewisses Maß an englischen Sprachkenntnissen verfügen, sich aber noch nicht lange genug in Neuseeland aufgehalten haben, um in den Code des dortigen Umgangsenglisch eingeweiht zu sein. Eine Vielzahl von Situationen auf Neuseelands Boden können einen an die Grenzen des Schulenglisch heranführen: Gespräche bei "shark&taties" (fish&chips), im "local pub" mit den "fishermen" oder während einer Tour mit einem Kiwi-Busunternehmen. Aber "no worries, mate", dieses Buch hilft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
echt "neuseeländisch" 4 von 5 Punkten Ich habe selbst einige Monate in Neuseeland verbracht und jetzt war es einfach toll, viele der Worte und Ausdrücke, die ich von Freunden gelernt hatte, in einem Buch wiederzufinden, oder herauszufinden, dass diese typisch neuseeländisch sind. Dieses Buch ist nicht einfach ein Wörterbuch, sondern es werden typische Situationen beschrieben und die Kiwis sprechen auch wirklich so. Für Neuseelandreisende und -fans unbedingt zu empfehlen. |
Philosophische Bibliothek, Bd.505, Kritik der reinen Vernunft. Nach der 1. und 2. Originalausgabe, mit einer Bibliographie Immanuel Kant Taschenbuch, Oktober 1998 Verkaufsrang: 27040 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Erfolgsgeschichte der modernen Naturwissenschaften vor Augen, wollte Kant auch die Philosophie, insbesondere die Metaphysik auf den sicheren Weg einer Wissenschaft bringen. Das Ergebnis war jedoch die wohl wirkungsvollste und nachhaltigste Zerstörung metaphysischen Denkens in der neuzeitlichen Philosophie. Kant sprach von einer Kopernikanischen Wende. Sie sollte dadurch herbeigeführt werden, dass die philosophische Erkenntnis sich von den Gegenständen selbst auf die Möglichkeit der Erkenntnis derselben zurückwendet. Kritik der reinen Vernunft bedeutet daher vor allem Selbstprüfung des menschlichen Erkenntnisvermögens hinsichtlich seiner Grenzen und Erkenntnismöglichkeiten. Kants für die moderne Philosophie grundlegende Einsicht war, dass erfahrungsunabhängige, also metaphysische Erkenntnis nur in der Einschränkung auf die formalen Bedingungen möglicher Erfahrung beweisbar und damit alle traditionelle Metaphysik nichts als Scheinwissenschaft ist. Grundvoraussetzung für dieses Projekt ist die Rückführung aller gültigen Erkenntnis auf die im Subjekt angelegten Bedingungen. So wie Raum und Zeit keine Gegenstände, sondern reine, subjektive Anschauungsformen möglichen Gegebenseins von konkreten empirischen Erscheinungen sind, so sind auch die reinen Verstandesbegriffe bloß formale Bedingungen der Einheit möglicher Objekte. Wir erkennen nie die Dinge an sich selbst, sondern nur die Erscheinungen, das heißt die Gegenstände, wie sie uns durch die formalen Bedingungen unseres Erkenntnisvermögens gegeben sind. Vor allem Kants idealistische Erben wollten sich mit dieser Einschränkung der Erkenntnis auf die Erscheinungswelt nicht zufrieden geben und gingen daher über Kants kritischen Idealismus hinaus. Statt dessen versucht man in der sprachphilosophisch geläuterten, modernen Erkenntnistheorie (Putnam, McDowell) wieder an Kants Kritizismus Anschluss zu finden. --Jens Kertscher
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Notwendig a priori 5 von 5 Punkten Bei dieser Ausgabe handelt es sich um die an der Universität empfohlene. Das Besondere daran ist, dass hier beide Kritiken, denn es gibt zwei Ausgaben der KrV, in einer, zu direktem Vergleich, enthalten sind. Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, ob die Welt einen Anfang hat oder dem Raum nach begrenzt ist, dann lohnt es sich, hier einen Blick zu riskieren. Sie werden erstaunt sein. An Kant kommt kein Philosoph vorbei und das aus gutem Grund. Wer sich erst in die KrV eingearbeitet hat und mit ihrer Terminologie perdu ist, der hat eine gute Voraussetzung geschaffen, die folgenden Werke, die die wichtigeren sind, leicht zu verstehen. Auf die Kritik der reinen Vernunft folgt die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, die jedem, der sich mit Zwischenmenschlichem auseinanderzusetzen gewillt ist, als Ratgeber zur Seite stehen kann. Dem man darüber hinaus nicht glauben muss, sondern der in der Lage ist, zu überzeugen. Suchen Sie sich Hilfe in der Volkshochschule oder der Sekundärliteratur, damit sie, wenn sie einmal nach Kant gegriffen haben, dranbleiben. Es ist keine Übertreibung, wenn hier von einer jahrelangen Beschäftigung die Rede ist. Dieses Buch wird ihr idealer Führer sein.
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Auch Du kannst mehr aus Deinem Leben machen: Positive Denkanstöße für ein erfülltes und erfolgreiches Leben Rolf Merkle Taschenbuch, 2000 Verkaufsrang: 28045 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie der Autor sein Buch beschreibt: Das Streben nach einem glücklichen und erfüllten Leben ist so alt wie die Menschen selbst. In Hunderten von Gesprächen ging ich der Frage nach: Was unterscheidet Menschen, die ein zufriedenes Leben führen, von denen, deren Leben leer und unbefriedigend ist? Das Ergebnis meiner Befragung habe ich in meinem Buch beschrieben. Ich fand heraus, daß Zufriedenheit im Leben nicht von den äußeren Bedingungen abhängt, sondern immer nur von den inneren Bedingungen des Einzelnen. Menschen, die sich als zufrieden beschreiben, haben eine ganz bestimmte Auffassung vom Leben und eine besondere Art zu leben. Diese Lebensart beinhaltet, - daß sie für sich und ihr Leben Verantwortung übernehmen, - daß sie ihr Leben nicht auf einen fernen Tag aufschieben, sondern im Hier und Heute leben, - daß sie ihr Leben so leben, wie sie es selbst für richtig halten, - daß sie für das Neue aufgeschlossen sind, und - daß sie sich selbst mit all ihren Fehlern und Schwächen annehmen. In meinem Buch möchte ich meinen Lesern dabei helfen, sich diese positive Lebensart anzueignen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ganz ein tolles Buch 5 von 5 Punkten ich glaub mehr muss ich nicht mehr sagen - es ist wirklich ein tolles Buch, das einem die Augen öffnet. Dieses Buch dient als Begleiter in allen Lebenslagen. Man greift immer wieder auf's neue gerne zu diesem Buch. Sogar meine Mum war ganz begeistert davon.
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Der Türke: das Original: Was wir über unsere Landsleute noch nicht wissen Ihsan Acar Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 40714 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wir leben nebeneinander, wir arbeiten miteinander, wir gehen gerne in türkische Lokale - aber wissen wir, was Türken wirklich bewegt? Was sie denken, was sie fühlen, was ihnen wichtig ist? Etwa der Sonntag, in der Türkei zweifelsohne der schönste Wochentag. Aber hierzulande? Die Geschäfte geschlossen, die Straßen wie leergefegt. Einfach öde! Wo bleibt da die Geselligkeit, die Lust am Diskutieren? Ihsan Acar schildert so liebe- wie humorvoll, was passiert, wenn »Deutschländer« Urlaub in der alten Heimat machen, warum junge Türken stundenlang mit dem Auto scheinbar ziellos durch die Gegend fahren, wieso Grillen zum Lebensgefühl gehört, wie Ehen arrangiert werden oder auch nicht, und warum Istanbul die schönste Stadt der Welt ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Endlich mal ein praktischer Einblick in die türkische Kultur 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch sehr schnell durchlesen können, da es auch wirklich gut und amüsant geschrieben ist. Das Kapitel mit dem Auto ist übrigens mein Lieblingskapitel.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen. Auch Leuten, die keine gute Erfahrungen mit unseren türkischen Mitbürgern gemacht haben. Wer dieses Buch liest, versteht dann fast alle Türken, die im Ausland leben und ihre Kultur mitgebracht und weiterleben lassen. :)
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Handbuch der Sinneswahrnehmung: Grundlagen einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung Renate Zimmer Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 38915 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unsere Umwelt ist heute alles andere als sinnesfreudig, so da es Kindern immer schwerer fllt, diese ganzheitlich und k÷rpernah zu erleben. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Sehen und H÷ren - alle anderen Sinne kommen zu kurz. Renate Zimmer er÷ffnet M÷glichkeiten, dieser Entwicklung entgegenzusteuern, denn sie verdeutlicht die groe Bedeutung ganzheitlicher kindlicher Erfahrungen. Vor allem Kindergarten, Schule und Familie haben die Verantwortung und auch die Chance, diese erlebbar zu machen. Sie entwickelt Aufbau und Funktion der Sinnessysteme sowie die Ursachen und Auswirkungen von Wahrnehmungsst÷rungen - ohne aber die Praxis zu vernachlssigen: Das Handbuch enthlt eine Flle von Spielvorschlgen fr Kindergarten- und Schulalltag, bungen zur gezielten F÷rderung bis hin zu gr÷eren Projekten, bei denen auch die Zusammenarbeit mit den Eltern m÷glich und erwnscht ist.
"Kinder sind eigensinnig, können mit ihrem Frohsinn anstecken, und manchmal auch leichtsinnig sein, erkennen scharfsinig, lieben den Blödsinn und sind für jeden Unsinn zu haben. Wo Kinder sind, sind auch die Sinne im Spiel!" Leider ist unsere Umwelt alles andere als sinnesfreudig, so daß es Kindern immer schwerer fällt, diese ganzheitlich und körpernah zu erleben. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Sehen und Hören - alle anderen Sinne kommen zu...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein Muss für jede(n) Erzieher/in 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein Muss für jeden Pädagogen/ jede Pädagogin. Es beschreibt sehr gut und einfach formuliert, wie Kinder die Welt begreifen und welche Bedeutung dabei den Sinnen zukommt.Dieses Buch enthält folgende Kapitel: - Sinnliche Erfahrungen- die Grundlage kindlichen Handelns - Entwicklung und Verlauf der Wahrnehmung - Aufbau und Funktion der Sinnessysteme - Wahrnehmungsstörungen - pädagogische Konzepte und Ansätze der Sinnesbildung - Projekte zum Spielen und Lernen mit allen Sinnen Ich bin z.Zt. am Ende meiner Erieherausbildung. In der Schule haben wir sehr viel mit den Texten von Renate Zimmer gearbeitet, da sie mit ihrer Einstellung und Denkweise sehr aktuell ist. Unsere Lehrer sind von ihr sehr begeistert.
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Nietzsche. SPIEGEL-Edition Band 39 Rüdiger Safranski Gebundene Ausgabe, 23. April 2007 Verkaufsrang: 11543 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am Anfang der Biografie Friedrich Nietzsches steht der Versuch, dem eigenen Leben auf die Schliche zu kommen. Zwischen 1858 und 1868 entstanden neun autobiografische Skizzen, mit denen der "Abenteurer und Weltumsegler der inneren Welt" die eigene Existenz ergründen wollte. Ein unglückliches Unterfangen, schreibt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch, da "er sich dennoch ein Geheimnis" und terra incognita geblieben sei. In Nietzsche. Biographie seines Denkens nun hat der 55-jährige Essayist, der bereits durch Bücher zu E. T. A. Hoffmann (1984), Schopenhauer (1987) und Heidegger (1994) glänzte, das sprachliche Abenteuer gewagt, dem Lebensweg von Nietzsches Philosophie nachzuspüren. Mit Exkursen etwa auf Wagner, Hegel, Stirner oder Eduard von Hartmann entdeckt er den denkerischen Entwicklungsgang des "Luft-Schifffahrer des Geistes" und erschließt dem Leser so einen Panoramablick auf Nietzsches philosophische Welt. Abgerundet wird die gut lesbare Einführung durch ein Kapitel zur Rezeption des Philosophen, die rechtzeitig zum Nietzsche-Jahr mit Büchern wie Nietzsche und der Faschismus von Bernhard Taureck, Nietzsche in Weimar von Manfred Riedel oder Nietzsche und die Deutschen von Steven E. Aschheim bereits recht unterschiedlich -- und zumeist weniger differenziert -- aufbereitet wurde. "Das ganze Leben wäre möglich, ohne dass es sich gleichsam im Spiegel sähe", heisst es einmal bei Nietzsche, "wie ja thatsächlich auch jetzt noch bei uns der bei weitem überwiegende Theil dieses Lebens sich ohne diese Spiegelung abspielt." Safranski ist es geglückt, der inneren Welt des Philosophen reflektierend den Spiegel vorzuhalten. Seinem Leser jedenfalls hat er das Gefühl geschenkt, mit dem rätselhaften Philosophen etwas vertrauter geworden zu sein.--Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
"Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit" (319). 5 von 5 Punkten Am 3. Januar 1889 beobachtet Friedrich Nietzsche, wie ein Droschkenkutscher auf sein Pferd einschlägt. Von Mitleid überwältigt, fällt er dem Pferd um den Hals, um es vor den Schlägen zu schützen. Dieses Datum markiert das Ende von Nietzsches Denken. Nach dem Zusammenbruch dämmerte einer der größten Denker, den Deutschland je hervorgebracht hat, noch zehn Jahre vor sich hin, bevor er am 25. August 1900 verstarb. Der Rezeption seines Werkes kam dieses mysteriöse Ende des großen Philosophen zu Gute. War dieser Mensch der Wahrheit der menschlichen Existenz etwa so Nahe gekommen, dass er sich nur noch in den Wahnsinn fliehen konnte, um sie zu ertragen? Rüdiger Safranski gelingt es einmal mehr, das Leben und vor allem das Denken eines großen Philosophen verständlich und auf einem hohen sprachlichen Niveau darzustellen, ohne die schwierige Materie zu sehr zu vereinfachen.
Safranski beginnt mit dem philosophischen Erweckungserlebnis Nietzsches, welches ihm durch die Lektüre Arthur Schopenhauers, dem großen Pessimisten der deutschen Philosophiegeschichte, zu Teil wurde: "Bei Schopenhauer aber ist der Wesensgehalt der Welt kein guter Grund, sondern ein Abgrund, der dunkle Wille, das quälende Sein, das Herz der Finsternis" (41). Hier ist Safranski Experte, da er auch über Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie eine Biografie geschrieben hat, die 1987 auf den Markt gekommen ist.
Neben Schopenhauer übte Richard Wagner maßgeblichen Einfluss auf Friedrich Nietzsche aus, bevor es 1876 zum Bruch kam. In diese Zeit fällt Nietzsches Einsicht, dass das Dionysische das Appolinische dominiert: "Das Leben, wie wir hörten, ist tragisch. Im Ungeheuren spielt es sich ab, Leid, Tod, Grausamkeit aller Art herrschen darin. Im Tragödienbuch findet Nietzsche die berühmte Formel: nur als ästhetisches Phänomen ist das Dasein und die Welt ewig gerechtfertigt" (66). Wissen und Religion gehören für Nietzsche ins Reich des Appolinischen, des Verstandes (vgl. 73). Das Dionysische, die Urkraft des Lebens, manifestiert sich für ihn woanders: "[D]em Ungeheuren des Lebens nähern wir uns besser mit der Kunst, und am besten mit der Musik" (77).
Bis zu seinem Zusammenbruch entwickelte Nietzsche nun die Kernelemente seiner Philosophie, die er in folgenden Konzepten zum Ausdruck brachte: Die ewige Wiederkehr des Gleichen, der Tod Gottes, der Wille zur Macht sowie die Lehre vom Übermenschen. Diese Punkte sind allesamt miteinander verbunden und faszinieren die Menschen bis heute.
Was ist der Wille zur Macht? Der Wille zur Macht bedeutet für Nietzsche zuallererst, Macht über sich selbst zu gewinnen. Dieser Gedanke wurde zuerst in Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister formuliert: "Du sollst Herr über dich werden, Herr auch über deine eigenen Tugenden. Früher waren sie deine Herrn; aber sie dürfen nur deine Werkzeuge neben andren Werkzeugen sein. Du sollst Gewalt über dein Für und Wider bekommen und es verstehen lernen, sie aus- und wieder einzuhängen, je nach deinem höheren Zwecke" (269). Dieser schöpferische Wille zur Macht ist nichts anderes als der Wille zum Übermenschen: "Der Übermensch gibt sich selbst die Gesetze des Handelns, das darum ein individuelles Gesetz ist, jenseits der herkömmlichen Moral, die den gewöhnlichen Menschen im Zaume hält, aber den Übermenschen nur behindern kann" (274). Ein Übermensch schafft sich also selbst seine Werte und Tugenden und unterwirft sich nicht den von der Gesellschaft vorgegebene Normen. Der Übermensch wirkt also schöpferisch und bewegt sich im Reich des Dionysischen. Der Übermensch wird zu seinem eigenen Gott! Hier befinden wir uns nun an der Schnittstelle zu Nietzsches wohl bekanntesten Konzept, den Tod Gottes. Der Tod Gottes, so bezeichnet in Also sprach Zarathustra, bezeichnet im Kern das Ende aller metaphysisch gerechtfertigten Werte und Tugenden, die ja in das Gebiet der schöpferischen Kraft des Übermenschen fallen: "Der Übermensch verkörpert die Heiligung des Diesseits als Antwort auf den Tod Gottes. Der Übermensch ist frei von Religion: er hat sie nicht verloren, er hat sie in sich zurückgenommen [...]. Dieser Übermensch nach dem Tod Gottes ist der Mensch, der nicht den Umweg über Gott gehen muss, um an sich selbst glauben zu können" (281f.).
Für Nietzsche zeichnet sich der Übermensch vor allem dadurch aus, dass er die Wahrheit, die aller menschlichen Existenz zu Grunde liegt, in der Lage ist, zu ertragen. Diese Wahrheit formuliert Nietzsche als die ewige Wiederkehr des Gleichen: "Welchen Zustand diese Welt auch nur erreichen kann, sie muss ihn erreicht haben und nicht einmal, sondern unzählige Male [...] Mensch! Dein ganzes Leben wird wie eine Sanduhr immer wieder umgedreht werden und immer wieder auslaufen" (234). Im Kern bedeutet das das Folgende: "Der Übermensch ist stark genug für die Einsicht, daß es keine Flucht aus dieser Zeit gibt, kein Jenseits" (283).
Aus dieser Lehre erklären sich auch Nietzsches heftige Attacken gegen das Christentum. Das Christentum bedeutet für ihn nichts anderes als den "Sieg der Sklavenmoral" (314). Das Christentum habe Schwäche zur Moral erhoben, um Stärke an ihrer schöpferischen Ausdehnung zu hindern: "Jemand zum Mitleid zu bewegen, deutet er als eine Waffe der Schwachen. Sie finden die Schwäche der Starken heraus, nämlich die Fähigkeit, Mitleid zu empfinden; und die Schwachen benutzen nun diese Schwäche der Starken" (189). Das Christentum stellt für Nietzsche einen Angriff auf den Übermenschen dar. Es wolle den Menschen in seiner Schwäche gefangen halten: "Eine Religion der geringen Selbstachtung. Das Christentum versenkte die Menschen vollends in dem tiefen Schlamm, worin sie bereits steckten" (196).
Fazit: Safranski beweist einmal mehr, dass kein anderer Autor Philosophiegeschichte spannender, lebendiger und anschaulicher erzählen kann als er. Die Geschichte von Nietzsches Denken wird rhetorisch ansprechend und inhaltlich dicht dargestellt. Im abschließenden Kapitel legt Safranski dar, wie Nietzsches Philosophie Denker wie Husserl, Heidegger und Foucault beeinflusst hat.
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Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?: Über das Denkbare und das Lebbare. (Philosophie) Rüdiger Safranski Taschenbuch, Februar 1993 Verkaufsrang: 10411 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einem berühmten chinesischen Märchen verschwindet der Maler in seinem eigenen Bild. Das ist die Utopie der Wahrheit. Übereinstimmung mit sich und der Welt. Um dieser Utopie willen haben Rousseau, Kleist und Nietzsche abenteuerliche Wahrheitsexpeditionen unternommen: Dreimal die Wahrheit des Ich gegen den Rest der Welt; dreimal führt die Suche nach Wahrheit in die selbstgemachten Bilder und in die Bereitschaft zur Gewalt gegen eine Wirklichkeit, die sich den Bildern widersetzt. Eine andere große Wahrheitsexpedition ist die Metaphysik als der Versuch, in einer 'verkehrten' Welt eine 'wahre' Welt zu entdecken. Das beginnt eindrucksvoll bei Sokrates und Augustin und endet furchtbar im Zeitalter des Totalitären und des Fundamentalismus. Bleibt also nur die (Lebens-)Kunst, ohne die Gewißheit des richtigen Lebens, ohne verbürgte Wahrheit zu leben? Es sieht so aus. Am Beispiel Kafkas geht es in den letzten Kapiteln dieses Buches um die Kunst, in der Fremde zu bleiben. "Dies ist ein großes Buch über die Macht der selbstgemachten Bilder, in denen Denker ihre Freiheit verloren oder in denen sie sich vor der Freiheit versteckten. Es handelt von Himmel- und Höllenfahrten im Reich der Gedanken, und es beginnt so sinnlich wie ein Märchen." (Der Spiegel)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Freiheit nur in Freiheit von Konsequenzen 5 von 5 Punkten Freiheit bedeutet auch frei sein von der Strenge der Konsequenzen eigener Gedanken und gedachter Lebensmodelle. Wer sich dem Zwang des Selbstentworfenen unterordnet, gelangt in Zwang und Unfreiheit - so Safranski. Nietzsche, Kleist und Rousseau, aber auch Sokrates und Kafka erhalten wir in diesem Aufsatzband als Beispiele fuer Denker, die an Ihrem eigenen Gedankengebaeude litten und auch zugrunde gingen.
Ironische Selbstdistanz - das ist fuer Safranski eine notwendige Vorbedingung fuer Freiheit - ironische Distanzierung von den eigenen Gedanken und deren lebensbetreffenden Konsequenzen.
Aber ist das so? Sind wir notwendigerweise unfrei, wenn wir unsere Gedanken zu Ende leben und voll ernst nehmen? Bedeutet konsequent sein immer auch unfrei sein?
In einer Zeit, in der Fanatismus und Extrempositionen in der Welt Zulauf gewinnen argumentiert Safranski nur fuer die Seite der Selbstdistanz und der fuer ihn daraus resultierenden Freiheit und laesst die konsequenten Freien nicht zu Worte kommen - vielleicht sehr angemessen, wenn man auch gerne mehr spekulieren und diskutieren wuerde und gerne mehr von Safranski zum Thema gehoert haette.
Das hier vorliegende Buch ist insgesamt eine Aufsatzsammlung, das spuert man deutlich, es fehlt doch die ganz grosse sanfte Linie, die alles zu einem Guss zusammenbindet. Die Aufsaetze moegen allerdings zwar einzeln entstanden sein, sie sind aber natuerlich eng am Thema gehalten - Wahrheit des Lebens und Freiheit von den Konsequenzen.
Ich persoenlich haette mir zu einem solch spannenden Thema noch mehr uebergreifende Gedanken gewuenscht und weniger Essays zu den einzelnen Schriftstellern, habe aber auch diese sehr genossen und empfinde das Buch als Anregung zum Weiterdenken.
Safranski Dank dafuer und Ihnen lieber Leser sei das Buch gerne empfohlen.
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Apologie des Sokrates Platon Taschenbuch, Januar 1986 Verkaufsrang: 33586 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach 2400 Jahren würde unserer Gesellschaft ein Sokrates gut bekommen! Zehn Jahre nach Sokrates Tod schrieb Platon dessen Verteidigungsrede nieder und etablierte damit einen Denker, wie ihn die Welt noch nicht kannte. Einen Dialektiker, der sich unwissend und einfältig stellte, um Wissen und Moral seiner Mitmenschen zu prüfen, und der sich in seiner Unbedingtheit weder gängigen Meinungen noch dem Druck der Masse beugte, mehr noch: der auch den eigenen Neigungen widerstand und sich ganz und gar der Wahrheit verpflichtete. »Ich bin durch meine Ankläger beinahe über mich selbst irre gemacht worden, so künstlich und schön haben sie gesprochen, obwohl sie nicht ein wahres Wort gesagt haben.« (Sokrates)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
"Mein Kriton, wir müssen dem Asklepios einen Hahn opfern." (Sokrates) 5 von 5 Punkten ..
"So hat denn der Gott auch mich der Stadt beigegeben als einen Mann, der nicht müde wird, euch zu wecken, [....], schlagt in eurem Ärger auf mich ein und verurteilt mich zum Tode, um dann euer weiteres Leben zu verschlafen."
Ein Orkan fegte über Sokrates. Siebzigjährig hatte er sich 500 Richtern zu stellen, angeklagt der Gotteslästerung (Asebie nach Anaxagoras), der Missachtung des Staatsgefüges und vor allem junge Männer gegen ihre Väter aufgewiegelt zu haben. Zu Recht sei er, ein böser Mensch, zum Schweigen zu verurteilen, sei es auch durch Tod, befanden Meletos, ein Dichter, Anytos, ein Politiker und Handwerker, Lykon, der Redner.
Diesen historischen Hintergrund greift Platon auf, um Sokrates, seinen Lehrer in drei Reden Position beziehen zu lassen. (1) Eine Vereidigungsrede (Apologie) gegen die Vorwürfe der Anklage, (2) eine Rede nach dem Schuldspruch und (3) eine Rede nach der Verhängung der Todesstrafe.
In (1) versucht Sokrates ohne rhetorische Raffinesse aufzuzeigen, das diese Verurteilung auf alten Vorurteilen beruht. Denn so wie das Orakel von Delphi ihm weissagte, niemand sei weiser als er, so musste er den Göttern folgend, die Bürger durch Fragen prüfen, glaubte er doch, dass sie alle weise seien. Diese Prüfung aber ergab, dass Schein und Sein unterschiedliche Attribute sind und so blieb letzter Schluss, dass keiner wirklich etwas weiß. Im Unterschied zu den Anderen und deren Einbildung erkennt Sokrates, dass er weiß, dass er nichts weiß. Und deutlich unterscheidet er zwischen dem Wissen der Fachleute, denn dieses ist unbestritten, sondern es geht um das finale Wissen vom dem Guten und der Wahrheit, welche die Sophisten glauben zu besitzen, Sokrates jedoch im Widerspruch zu ihnen sich von dieser Gruppe distanziert. Die Suche nach Wahrheit ist für Sokrates ein Gottesdienst und niemals eine Lästerung, ein von den Götten angewiesener Beruf und Todesfurcht könne ihn nicht veranlassen, diesen Posten zu verlassen.
Dass er die Jugend verderbe, führt Sokrates auf das Imitationsverhalten zurück. (Heute spricht J. Bauer über Spiegelneuronen, wenn er gleiches meint.) Diese Jugend macht nichts anderes, als sich dem Schein des Wissens der Älteren zuzuwenden. Und wie er auch in der Verführung der Jungen keine Absicht hege, so auch gegenüber der Polis, deren Gesetze er sehr wohl achte. Denn gerade weil er weiß, das er nicht weiß, sich also auch nicht einbilde, etwas zu wissen, weiß er am besten, was seine politische Pflicht ist, die ihn unbeirrbar bestimmt. Damit ist dieses Wissen zugleich seine Tugend.
Und er stelle fest, dass es von großem Schaden gerade für die Polis sei, wenn er seine Tätigkeit nicht mehr gewinnbringend für alle einbringen könne. Politisch könne er sich nicht beteiligen, wohl aber über die Gespräche. Denn folge er dem Rat des Dämons, zeige er zugleich seine eigene Kraftlosigkeit im Wissen um das, was gut für ihn selbst sei. Dieses göttliche Dämonium entspricht dem sokratischen Wissens des Nichtwissens. Diese erste Rede endet mit einem Schuldspruch mit knapper Mehrheit.
Die nun folgende (2) wird sich dem Strafmaß zuwenden. Ein Leben ohne Selbstprüfung sei nicht lebenswert, sagt er hier und folgert daraus, dass er auf sein höchstes Gut, der permanenten Reflexion, nicht verzichten könne. Auch seien die Gespräche unter Menschen dazu da, diese auf diesen Weg des Wissens zu bringen. Auch formulierte er seinen Gegenantrag der dauerhaften Beköstigung als Lohn dafür, da er nichts anderes tat, als Menschen dazu zu bewegen, ihrer selbst zu achten. Dieses komme schließlich der Polis zu Gute. Das Strafmaß wurde darauf hin festgelegt, die Todesstrafe.
Nun folgt in der dritten Rede (3) die Frage, was ist der Tod. Der Tod sei nun auch kein Übel, vor allem, weil das Dämonium während des Prozesses geschwiegen habe. Auch sei der Tod etwas Positives für ihn, wisse doch niemand außer den Göttern, ob er den besseren Weg gehe oder die Richter. Er zieht noch einmal die genaue Grenze zwischen dem, was dem Menschen zu wissen versagt ist und dem was er wissen kann. Letztendlich hat der Mensch die immerwährende Aufgabe, um diese Grenze zu wissen.
Sokrates geht, um zu sterben.
Platon zeichnet in der Apologie das Bild einer Persönlichkeit, unerschrocken und mit einer Liebe zur Weisheit (Philosophie). Sokrates verkörpert für ihn den immerwährenden Sucher nach der Wahrheit (ibid), dem Eros und dem Schönen (Phaidros), der Seele (Phaidon) oder dem Eros (Symposion). Er zeigt aber auch, dass es eben nicht um den Einzelnen geht, sondern dass in der Anklage gegen Sokrates, die Selbstanklage des Staates enthalten ist und das dieser der Heilung bedarf. Die Apologie zeigt deutlich, dass das Wissen des Guten nicht zu erreichen ist, es ist ein Streben aus der Erinnerung des einmal geschauten Göttlichen. In der späteren Politeia, den Gleichnissen, zeigt aber Platon ebenso deutlich, dass er niemals aufgeben wird, dieses Wissen um das Vollkommene zu finden. Cicero und Montaigne sehen in dieser sokratesschen Suche die Notwendigkeit einer Harmonisierung. Daher ist neben diesem Streben nach Weisheit durch Vernunft eine negative Kehrseite notwendig gegeben. Wenn man keinen Charakter hat muss man Methode haben, lesen wir bei Camus in: Der Fall
Diese Schrift ist nicht abzuschließen, ohne auf die Gegebenheiten der Zeit hinzuweisen. Die Macht der Tradition: "Überall, wo noch die Autorität zur guten Sitte gehört, wo man nicht begründet sondern befiehlt, ist ein Dialektiker ein Hanswurst," sagte Nietzsche (in Anl. an Cicero und Montaigne) und doch konnte diese abstoßende Figur einen der größten geistigen Siege erringen. Er faszinierte seine Welt, in dem er das bestehende Denken auf neue Ebenen führte, denen des hellenistischen Wettkampfes im Geiste. Er sah hinter die Fassaden das monstrum in animo, den Zerfall. Er, Sokrates, bemühte sich, den eigenen Instinkt, die Emotionalität zu bekämpfen, in dem er die Vernunft zum Tyrannen über sich machte. Die Harmonisierung des Gegensätzlichen blieb aus, so musste das Urteil vielleicht so fallen.
Was lehrt uns Sokrates? mag die letzte Frage des Lesers sein. Auch wenn 56% der 500 Richter ihn für schuldig sprechen, verlor er nie die Zuversicht in seiner zweiten und dritten Rede. Unser Glaube, Recht zu handeln, soll also nicht auf Billigung einer Mehrheit beruhen. Die Frage bleibt heute, ob das Vermeiden von Unbeliebtheit meinungsbildend ist oder sein darf? Ist das nicht auf Popularität achtende Streben nach Einsicht etwas Bewundernswertes? Weiterhin zeigt er deutlich, dass nicht die Zahl der Widersprechenden eine Rolle spielen darf, sondern nur die Güte der Gründe. Auch ist eine Ansicht, nachvollziehend und eloquent vorgetragen, nicht a priori richtig. Denn es sollte auch die reine Logik dahinter interessieren, die zu den Schlüssen geführt hat. Es geht Sokrates um Eindringlichkeit.
Sokrates fordert den wachen, intelligenten und selbstbestimmten Menschen, der selbstverständlich, die Gesetze achtend, sich selbst achtet. Nichts anderes forderte Kant 2000 Jahre später, in dem er den Kategorischen Imperativ zur allgemeinten Regel erklärt und das moralische Gesetz zum innersten Antrieb. SAPERE AUDE!
Und diese Aufforderung zum Selbst-Weiterdenken zur Vermeidung einer schlecht gebildeten Meinung (=Krankheit) gab Sokrates uns mit seinem allerletzten Satz vor seinem Tod im Phaidon, vielleicht als Metapher:
.............. "Mein Kriton, wir müssen dem Asklepios einen Hahn opfern."
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Vom Gesellschaftsvertrag oder Die Grundsätze des Staatsrechts Jean-Jacques Rousseau Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 14925 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau den Staat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sich die freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe. Rousseau fordert eine Verfassung, in der die >>natürliche und unveräusserliche Freiheit in Einklang mit dem Mass an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnung nun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist.<<. Die Grundlage rechtmässiger Herrschaft kann laut Rousseau nur auf Übereinkunft gegründet werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Erziehung zum tugendhaften Bürger 5 von 5 Punkten Rousseaus "Du Contrat Social" reiht sich ein in die politischen Theoretiker des Gesellschaftsvertrages zur Etablierung einer verfassten Ordnung. Seine Variante kann als demokratischer Kontraktualismus eingeordnet werden, der sich allerdings an den historischen Modellen der Volksversammlungen wie Sparta oder der römischen Repulik orientiert. Und nicht für grosse Länder wie Frankreich gedacht war, wo die Jakobiner ihren "Terreur" mit ihm legitimierten.
Entgegen seinen früheren Schriften, wo er von einem idyllischen Naturzustand ausging, wo der Mensch allein und genügsam lebte, geht es hier nicht mehr um die Rekonstruktion desselbigen. Es gibt kein "retour á la nature."
Vielmehr soll die natürliche Freiheit des Menschen auf einer höheren gesellschaftlichen Ordnung neu errichtet werden, da der Mensch in Ketten liegt.
Dazu benötigt man eine "Vereinbarung", wodurch die Summe der Individuen zum Volk wird. Gleich Thomas Hobbes handelt es sich um einen Veräußerungsvertrag, wobei die Souverenität nicht an einen "Leviathan" übertragen wird.
Es handelt sich vielmehr um eine Form radikaler Volkssouverenität, wo der einzelne sich selbst und seine natürlichen Rechte an die Volksversammlung entäußert. Mithin sich dem Gemeinwillen (volonté générale) unterwirft und seine egoistischen Interessen aufgibt. Damit wird er zum Teil des Gemeinwesens. Er ist Teil der volonté générale und verpflichtet sich gleichzeitig zum Gehorsam als Untertan des Gemeinwesens.
Damit steht Rousseau auf der anderen anthropologischen Seite als Hobbes und Locke, da diese Form der radikalen Volkssouverenität den "tugendhaften Bürger" benötigt, der dazu erzogen werden soll.
Rousseau stellt sich als Antipode der liberalen Demokratietheorie dar, da die radikale Volkssouverenität keine Repräsentation kennt, da der Gemeinwillen über jede verfasste Ordnung thront. Damit kann auch keine Gewaltenteilung existieren. Und die auf Zeit gewählten "Repräsentanten" stellen weisungsgebundene "Beauftragte" dar. Zudem kann es auf Grundlage dieses Demokratiemodells keine Interessenvertretungen und Parteien geben, da Eigeninteressen nicht auf die politische Ebene durchschlagen dürfen.
Gleichzeitig stellt sich das Problem von Menschen- und Grundrechten, da diese ansonsten jeder legislativen Massnahme entzogen sind. Hier kennt der Staat einen solchen Schutzraum nicht. Sondern es gelten die Rechte, die der Staat verleiht.
Trotz der problematischen Konstruktion einer radikalen Volkssouverenität, die keine Menschen- und Grundrechte kennt, bleibt Rousseau ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.
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Traumreisende Marlo Morgan Taschenbuch, Dezember 2000 Verkaufsrang: 58321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer sind sie, die australischen Ureinwohner? Wie haben sie gelebt, gedacht, gefühlt? Kaum jemand weiß es wirklich, schon der Name Aborigines bewirkt wohl bei vielen Zeitgenossen noch Stirnrunzeln. Die Erfolgsautorin Marlo Morgan (Traumfänger) hat mit ihrem neuen Roman Traumreisende ein liebevolles und verständnisvolles Bild dieser Menschen und dieser fremden Kultur geschaffen. Ihr Buch ist aber zugleich eine Abrechnung, und zwar mit religiöser Überheblichkeit, Rassismus und allen damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen. Beatrice Lake, die Heldin in ihrer Geschichte, wird fernab der Zivilisation geboren, aber sofort von ihrer Mutter getrennt und in ein Waisenhaus gegeben. Ihr Zwillingsbruder wird von der gleichen christlichen Missionsstation zur Adoption freigegeben. Die Mutter wird nicht einmal verständigt. Während der junge Mann am Leben völlig scheitert und in den USA eine lebenslange Haftstrafe absitzt, kämpft Beatrice sich durch und will immer mehr wissen, wo sie eigentlich herkommt. So wandert sie schließlich nach Norden, wo sie die Menschen trifft, zu denen sie gehört. Es ist der lehrreichste Teil des Romans. In einer dicht gedrängten Erzählung packt die Autorin in einer ungemein einfühlsamen Sprache Informationen über das Leben und Denken der Menschen, die von den weißen Siedlern gar nicht als solche betrachtet wurden. Dabei hebt sie nie den moralischen Zeigefinger, aber ihre Seitenhiebe gerade auf den Missionseifer bestimmter religiöser weißer Gruppen sind drastisch und glaubwürdig zugleich. Wer sich mit den Aborigines ein wenig befaßt hat, der merkt, mit welcher Sachkompetenz dieser Roman geschrieben wurde. Dabei verherrlicht die Autorin auch nichts. Eine der eindrucksvollsten Passagen ist die, in der eine alt gewordene Frau feststellt, daß es für sie jetzt Zeit zum Sterben ist, wie sie von den Mitgliedern der Gruppe verabschiedet wird, fortgeht, sich hinsetzt -- und stirbt. Marlo Morgan hat ein Buch verfaßt, das ohne jeden Zweifel seine Leser, wie ihr vorheriger Erfolgsroman Traumfänger, in den Bann ziehen wird. --Corinna S. Heyn
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
ein Traum! 5 von 5 Punkten Mit diesem Buch kann man jedem eine Freude machen.Ideal zum Verschenken an Freunde, aber zuvor erst selber lesen! Es war eine Reise zu den Naturvölkern, wie ich es mir nicht erträumen konnte.
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Der neue Kosmos-Insektenführer Heiko Bellmann Taschenbuch, Januar 1999 Verkaufsrang: 35008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Insekten - eine Welt von fast unübersehbarem Artenreichtum. Mit dem "Neuen Kosmos-Insektenführer" behalten Naturfreunde den Überblick. Sie finden darin Infos zu allen mitteleuropäischen Insektengruppen. Der Band enthält einen Formenschlüssel, mit dem die einzelnen Gruppen leicht bestimmt werden können und liefert Fakten zu allen wichtigen Stadien eines "Insektenlebens".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Bestes Buch 5 von 5 Punkten Nach langem Suchen endlich ein Buch das von vorn bis hinten gut durchstrukturiert ist. Handlich vom Format, gut bebildert und textlich wie es sein sollte. Ich habe lange gesucht, aber die Bücher von Heiko Bellmann sind für mich die aller besten.
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Französisch Interpretationshilfen: Huis clos - Geschlossene Gesellschaft. Interpretationshilfe Deutsch - Französisch. (Lernmaterialien) Jean-Paul Sartre Taschenbuch, 1. Dezember 2002 Verkaufsrang: 51377 Diese Interpretationshilfe in deutscher Sprache erleichtert die Lektüre und vertieft das Verständnis des Dramas. Da alle Zitate auf Französisch und Deutsch vorliegen, eignet sie sich zur gezielten Vorbereitung auf Klausuren und Prüfungen in beiden Fächern. Mit Hintergrundinformationen zu Autor und Werk, einer ausführlichen Inhaltsangabe und einer systematischen Interpretation des Dramas unter folgenden Gesichtspunkten: Aufbau und Textstruktur; Charakterisierung der drei Hauptpersonen; Zentrale Themen und Aspekte; Sprache und Gestik; Interpretation von Schlüsselstellen.
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Narrenweisheit oder Tod und Verklärung des Jean Jacques Rousseau. SZ-Bibliothek Band 88 Lion Feuchtwanger Gebundene Ausgabe, 5. Januar 2008 Verkaufsrang: 32706 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der berühmte französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau ist tot. Das ärztliche Gutachten bescheinigt zwar einen Gehirnschlag als Todesursache, aber niemand glaubt daran. Hartnäckig hält sich das Gerücht, der Geliebte von Rousseaus Frau sei der Mörder. Es beginnt ein Kampf um das Erbe des toten Philosophen, der in seiner Familie als Narr galt, unfähig, aus seinem Werk finanziellen Gewinn zu ziehen. Auch um das Vermächtnis seiner Lehre tobt der Streit, der Freunde und Feinde Rousseaus in die unterschiedlichen Lager der Französischen Revolution führt und in Befürworter und Gegner der Gewalt spaltet.Lion Feuchtwanger wurde 1884 in München geboren. Nach vielseitigen Studien gab er die Kulturzeitschrift "Der Spiegel" heraus, schrieb Theaterkritiken und arbeitete an Siegfried Jacobsohns "Schaubühne" mit. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Feuchtwanger in Tunis interniert, konnte jedoch fliehen. In München vom Wehrdienst suspendiert, nahm er die Übersetzung und Bearbeitung indischer, griechischer und spanischer Dramen wieder auf, zudem entstanden eigene Stücke und Antikriegsdichtung. 1925 siedelte er nach Berlin über. Als die Nazis die Macht übernahmen, befand er sich auf einer Vortragsreise in den USA. Seine Bücher wurden verboten, Haus und Vermögen konfisziert. Sanary-sur-mer, Feuchtwangers neuer Lebensort, war zeitweilig ein Zentrum deutscher Emigranten. 1940 internierten ihn die Franzosen. Ab 1941 lebte er in Kalifornien, wo weitere große historische Romane, Erzählungen, Stücke und Essays entstanden. Feuchtwanger starb 1958 in Pacific Palisades.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der vergessene Roman 5 von 5 Punkten Zugegeben:"Narrenweisheit" kann sich nicht mit den großen Meisterwerken Lion Feuchtwangers,wie der "Wartesaal-Trilogie","Goya" oder der "Josephus-Trilogie" messen,dennoch geriet dieser 1952 erschienene Roman seltsam schnell in Vergessenheit.Dabei gelingt Feuchtwanger hier das Kunststück, einen Roman über Philosophie,Politik,Liebe und Verwandlung einer ganzen Gesellschaft zu schaffen,der einen von der ersten Seite an in den Bann zieht. Auf Einladung des Marquis von Girardin zieht der berühmte Philosoph Jean-Jacques Rousseau auf dessen Gut Ermenonville,um dort,fern von dem ihm unerträglich gewordenen Paris,seine letzten Jahre zu verbringen.Wie viele Adlige in den letzten Jahren vor der französischen Revolution begeistert sich der Marquis für die naturverbundene Philosophie Rousseaus.Mit Rousseau reisen seine Frau Therese und seine äußerst materiell eingestellte Schwiegermutter,Madame Levasseur.Mit Therese hat Rousseau sich eine Frau genommen,die keinesfalls intelektuell mit ihm mithalten kann,mehr oder weniger als seine Krankenschwester fungieren muß und ansonsten,als ein rousseausches "Kind der Natur",nur ihren Naturtrieben folgt.Sie läßt sich in Affären mit dem Sohn des Marquis,Fernand,sowie mit einem englischen Reitknecht namens Nicolas ein,was Rousseau zum Verhängnis wird.Um Therese für sich allein zu haben und um an Rousseaus wertvolle unveröffentlichte Schriften heranzukommen erschlägt Nicolas,der sich von Rousseaus Geld einen eigenen Reitstall zulegen will,den Philosophen und tarnt sein Verbrechen als einen Unglücksfall.Trotz schwerer Zweifel und um einen Skandal zu vermeiden,verhindert der Marquis die Aufklärung des Falles und läßt Rousseau auf einer Insel im See seines Parkes begraben.Bald schon wird Rousseaus Grab zur Pilgerstätte für "aufgeklärte" Monarchen,wie den österreichischen Kaiser während Rousseaus Philosophie für das unterdrückte Volk bald als Aufruf zur Revolte verstanden wird.Die Unzufriedenheit führt bald zum Sturm auf die Bastille und zum Ausbruch der französischen Revolution.Mit deren Fortschreiten werden Rousseaus Aussagen immer weiter radikalsisiert,bis die Volksherrschaft im Terrorregime des Robbespierre und des Saint Juste kulminiert,das selbst Rousseaus einstige Gönner nicht verschont. Feuchtwanger zeigt in seinem historischen Roman,der sich natürlich die nötigen Freiheiten nimmt,wie ein eigentlich unpolitischer Philosoph ein Volk zu einer Revolte führt,die die Welt verändert und wie dieser Freiheitskampf,wiederum durch eigenwillig interpretierte Aussagen Rousseaus,in ein mörderisches Regime ausartet.Man kann Parallelen zu jeder weiteren politischen Umwälzung bis in die Moderne hinein ziehen. Die Figuren,die unsereinen heute von Gemälden anlächeln,bekommen durch Feuchtwangers lebendige Erzählweise ein beeindruckendes Eigenleben,man fühlt sich angezogen,abgestoßen,den reinen Helden gibt es genauso wenig,wie den großen Fiesling,jeder ist nur ein Mensch,selbst der stets etwas hilflos wirkende Louis XVI.,oder die primitiv wirkende Therese. Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert,dem Vergessen entrissen zu werden und nicht weiterhin in Büchereien vor sich hin zu stauben. |
Tierisch gute Gespräche: Lerne mit Tieren zu sprechen - Sie antworten Dir Amelia Kinkade Taschenbuch, Februar 2004 Verkaufsrang: 44756 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ist es Fiktion, mit den Tieren sprichwörtlich zu kommunizieren, an ihrer Lebensfreude, ihren Emotionen, Wünschen, Schmerzen und Kummer teilzuhaben? Gewiss nicht! Amelia Kinkade zeigt uns anhand von authentischen, humorvollen Berichten und einer einfachen Technik, wie jeder die Barriere des Schweigens unserer Mitgefährten durchbrechen kann. In ihren Gesprächen mit Haustieren und Wildtieren kommen die erstaunlichsten Dinge zutage
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Die Welt der Tierseele 5 von 5 Punkten Ein Buch, das mir die Tür zur Welt der Tierseele noch ein gutes Stück weiter geöffnet hat. Je mehr ich mich mit Tierkommunikation befasse desto klarer wird, das Tiere zwar eine eigene Sicht haben, aber ihre Seele sich nicht wirklich von der Seele der Menschen unterscheidet und dass es deshalb im Grunde ganz einfach ist, sie zu verstehen (oft leichter als uns komplizierte Menschen). Wer Amelia Kinkade und andere Tierkommunikatoren liest, wird gezwungen Tiere als ebenbürtige Wesen anzuerkennen. Wie wir haben auch sie ihre kleinen Schwächen, und die Autorin bringt die unterschiedlichen Persönlichkeiten verschiedenster Tiere auf unterhaltsame und tierisch menschliche Weise zum Ausdruck.
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Frag doch mal die ... Maus! Weltall Sylvia Englert Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 51289 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warum ist die Sonne gelb? Warum fällt uns der Mond nicht auf den Kopf? Wie laut war der Urknall? Wie wird man Astronaut? Wer hat sich die Sternbilder ausgedacht? Und was ist ein Schwarzes Loch? Das sind nur einige der Fragen, die die Maus in diesem Buch beantwortet - mit tatkräftiger Unterstützung von Sylvia Englert. Wie eine Rakete funktioniert, das wird hier ebenso anschaulich und verständlich erklärt wie Sonnen- und Mondfinsternis, das Sterben eines Stern, die Ausbildung zum Astronauten oder die Herkunft der Kometen. Was Die Sendung mit der Maus seit jeher auszeichnet, findet sich auch in diesem Buch wieder: Typische Kinderfragen werden verständlich, aber zugleich sehr ernsthaft beantwortet, ohne dass zugunsten der Einfachheit Tatsachen verfälscht würden. Die Fragen klingen ganz einfach, sind aber nicht selten extrem schwierig zu beantworten. Das gilt in besonderem Maße für ein Thema wie Weltall, wo es häufig um Bereiche der Physik geht, bei denen unsere Vorstellungskraft versagt und mit denen sich deshalb auch interessierte Erwachsene schwer tun. Besonders bemerkenswert ist deshalb, dass es der Autorin und dem Illustrator in diesem Buch gelingt, komplizierte Phänomene wie Schwarze Löcher oder den Urknall so darzustellen, dass Kinder ab sechs Jahren sie verstehen können (und Erwachsene natürlich ebenfalls!). Auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ist die Maus dabei selbstverständlich auch. Text, Illustrationen und Fotos arbeiten in diesem Buch optimal zusammen, und mit Hilfe der Folienseiten lassen sich auch Prozesse hervorragend veranschaulichen. Und wer nach dem Schmökern Lust bekommt, selbst einmal nach Sternbildern und Planeten Ausschau zu halten, dem hilft das große Maus-Poster mit einer Darstellung des Sternenhimmels und vielen Tipps zum Beobachten weiter. - Ein wunderbares Buch für alle kleinen und großen Weltall-Fans! -- Gabi Neumayer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wieder mal ein tolles Buch mit Illustrationen von J.B. 5 von 5 Punkten Dieses Weltall-Sachbuch ist eines der schönsten, das ich für meine kleine Tochter finden konnte! Das Buch führt einen mit wunderschönen Illustrationen durch das Weltall und die Autorin Sylvia Englert erklärt alle interessanten und spannenden Themen zum Weltall, nicht nur für die Kleinen! Mit Begeisterung verfolge ich die Bände von Johann Brandstetter, er illustriert sehr künstlerisch, detailliert und lässt die Bilder leben. Ich bin schon auf weitere Bände von ihm gespannt.
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Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? Rudolf Steiner Broschiert, 2005 Verkaufsrang: 9578 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Geduld, Übung, Stärkung des höheren Selbst 5 von 5 Punkten Ich habe die Ausgabe 1920 gelesen. Rudolf Steiner zeigt hier durch eine klare Sprache auf wie der Schüler der Geheimwissenschaft seinen Weg zu gehen hat. Welche Hürden zu nehmen sind und wozu die Vorbereitung für den Eintritt in die höheren Welten erforderlich ist.
In klaren Worten werden die Voraussetzungen definiert, die der Schüler mitbringen soll um erfolgreich zu sein. Es werden Parallelen zu den Lehren der anderen Weltreligionen aufgezeigt und die Zusammenhänge leicht gestreift.
Ebenso werden Bilder aufgezeigt von den Schwellen, die der Schüler auf seinem Weg in diese höheren Welten durchschreiten muss.
Als Ziel kann zusammenfassend angegeben werden. Verlasse das Ego, erkenne in allen mit Leben durchflossenen deine "Brüder und Schwestern" und stehe diesen in Ihrer Entwicklung in die höheren Welten bei. Willst Du den Weg nur mit deinem Ego beschreiten so wirst Du einen bestimmten Punkt der Entwicklung nicht überschreiten können. (Ähnliches tat auch Sri Aurobindo in einer Selbstreflexion kund).
Fazit: für alle Menschen, die an einer Entwicklung Ihres Selbst arbeiten/interessiert sind der für mich klarste und beste Wegbeschreiber in deutscher Sprache.
Unvoreingenommenheit üben 3 von 5 Punkten Das Buch stellt einen ausgezeichneten Gegenstand dar, um mit Steiners Übung der Unvoreingenommenheit zu beginnen und vorschnelles Urteilen und Kritisieren einzustellen. Denn was Steiner einem zumutet, braucht ein ordentliches Maß dieser Fähigkeit. Sonst landet das Buch schnell ungelesen in der Ecke.Steiner beschreibt eine Reihe von Übungen und Schulungen, denen man sich unterziehen muss, wenn man Einblicke in höhere Welten erlangen möchte. Diese Übungen sind zunächst noch gut nachzuvollziehen, man kennt sie in ähnlicher Form zum großen Teil auch aus anderen spirituellen Schulen. Steiner weist auf die Notwendigkeit hin, das Seelen- und Gedankenleben auszubilden und zu veredeln, indem man beispielsweise Duldsamkeit, Gleichmut, Verehrung, Beharrlichkeit, Konzentrationsfähigkeit und eine ganze Reihe anderer Dinge übt. Das kann auch dann interessant sein, wenn man keine gezielten Ambitionen auf Einblicke in höhere Welten hat. Dieser Teil ist weitgehend unmittelbar einsichtig, gut und leicht lesbar geschrieben. Anstrengend wird dagegen der zweite Teil, in dem Steiner in esoterischen Bildern von der Ausbildung und Veränderung von Farbauren, Lotusblumen und den Hütern der Schwelle erzählt, wie sie seiner Auskunft zufolge im fortgeschritteneren Einweihungsstadien anstehen. Dieser zweite Teil ist des Buches ist bei aller aufzubietenden Offenheit etwas befremdlich und anstrengend zu lesen. Man kann das, was Steiner sagt, glauben oder nicht oder erstmal die niederen Stufen der Einweihung in Angriff nehmen, um sich schließlich selbst davon zu überzeugen. Zumindest auf das uneingeweihte Bewusstsein auch des unvoreingenommensten Lesers wirken diese Beschreibungen und Bilder, auch wenn sie in sich einigermaßen stimmig sind, spekulativ. Ich habe da »Die Philosophie der Freiheit« vom gleichen Verfasser mit weitaus mehr Gewinn gelesen. Hier versucht Steiner eine philosophische Begründung für seinen stark erweiterten Realitätsbegriff, die mehr auf Nachvollziehbarkeit angelegt ist.
Dieses Buch ATMET 5 von 5 Punkten Als ich "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten" nach ein paar Jahren mal wieder in die Hand nahm, fiel mir erst recht eigentlich auf, wie wenig es sich dabei um eine philosophische Abhandlung handelt und wie sehr nur um Ratschläge und Hinweise dazu, wie man in eine zufriedene und ausgeglichene Gemütslage kommt. Und zwar, wie mir jetzt (wiederum ein paar Jahre danach) dämmert, in eine Gemütslage, die dazu geeignet ist, dass einem im nüchternen Zustand begeisternde innere Erkenntnisse zuteil werden. Womöglich hätte ich meine notorische Ruhe (die mir aus rauschhaften Glücksmomenten zu quellen begonnen hat) ohne Steiners "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?" gar nicht bekommen. Aber die Frage ist müßig, denn so ein Buch fällt einem nicht zufällig in die Hand.
Nur der wirklich Suchende erlagt höchste Erkenntnisse 5 von 5 Punkten Wer wirklich mit dem Herzen und dem Verstand beim Lesen zuhört, der wird feststellen, daß Rudolf Steiner recht hat. Die Erleuchtung kann nicht durch geistiges Lustwandeln erreicht werden, sondern erfordert Disziplin in allen Bereichen des Lebens. Ja, Steiner's Buch hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Darüber freue ich mich. Und ich habe das Gefühl bekommen, daß ich mir damit Zeit lassen kann, "Buddha" zu werden. ;-) Steiner sagt, dass erst alle Ebenen des Lebens geordnet sein müssen, damit der Suchende in der Lage ist, die große Verantwortung, die eine wahre Erleuchtung mit sich bringt, übernehmen und auch tragen zu können. Nein, eine Anleitung in herkömmlichen Sinne liefert dieses Buch nicht. Wer es aber sorgfältig liest bekommt auch die richtigen Antworten. Ich möchte jedem, der nach der "schnellen Erleuchtung" sucht, dieses Buch sehr ans Herz legen.
Der Weg ist das Ziel 5 von 5 Punkten Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich zu allererst darüber klar sein, daß der Autor vor nun schon fast 100 Jahren gelebt und gearbeitet hat. Dementsprechend scheint sein Stil etwas ungewohnt. Bei ernsthafterer Vertiefung indes werden dem Leser die bewußt veranlagten "Umständlichkeiten" klarer. Der trotzdem sachliche und zurückhaltende ( eben geistes-WISSENSCHAFTLICHE ) Stil ist bei genauer Betrachtung trotz allem ermunternd und liebevoll. So wird z.B. bereits in den ersten Absätzen daraufhingewiesen, daß "JEDER " bei entsprechendem Bemühen zu diesen Erkenntnissen gelangen kann, da bei "JEDEM" die Veranlagungen dazu vorhanden sind. Wie ein Ingenieur genau sagen kann, wann z.B. eine Brücke einstürzen MUSS, so sagt auch Steiner als Fachmann, welche Bedingungen der Adept absolut einhalten MUSS, wenn er den erstrebten Erfolg erreichen will. Dabei steht er Trieb und Genuß nicht absolut asketisch sondern durchaus flexibel - eben SELBSTverantwortlich gegenüber wenn er sagt, "...durch den Verzicht sich etwas von dem Genuß offenbaren lassen..." - Steiner weist vor allem auch daraufhin, daß gerade durch eine korrekte und sorgfältige Schulung/Übung alle zunächst unberechtigten, nicht geläuterten Wahrnehmungen und Sensibilitäten, Spiritismen usw. verschwinden werden bzw. müssen und geht detailliert auf Änderungen z.B. im Traumverhalten usw. ein. Dies ist nur konsequent im Sinne einer geistesWISSENSCHATLICHEN Schulung. Auch sonst wird von dem Schüler bei genauer Lektüre einiges an Willensaufwand verlangt, wie bestimmte Wahrnehmungen loszulassen, um eine höhere Wahrnehmung zu erlangen usw. Wer dennoch befürchten muß, von derartig klar formulierten Gesetzmäßigkeiten durch bestimmte Vokabeln, wie "muß", in seiner "freien Selbstbestimmung" abgeschreckt zu werden, dem seien zunächst die Philosophisch-erkenntnistheoretischen Werke Steiners ermpfohlen, wie, "Die Philosophie der Freiheit, Wahrheit und Wissenschaft, Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung", die weit über die Banaltität und archaische Primitivität eines Kant'schen kategorischen Imperativs hinausgehen. Leider wird allzuoft übersehen, daß gerade die "Philosophie der Freiheit" Steiners erster Versuch war die Wahrnehmung und Würdigung der Menschen untereinander auf eine neue Stufe zu heben. Dieser weltweit vernachlässigte Mangel, entpuppt sich leider allzuoft als eine Pandora-Büchse der Missverständnisse und Missinterpretationen Steiners, frei nach Goethe ".. Du gleichst dem Geist den Du begreifst, nicht mir!" ( Faust I, Studierzimmer, Erdgeist ) Wer sich in der Lage fühlt die aufgezeigten kleineren Widrigkeiten, die ja nur der Klarheit dienlich sind zu überwinden, dem sei dieses Buch als täglicher Begleiter uneingeschränkt ans Herz gelegt.
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Authentische Körpersprache Stefan Spies Gebundene Ausgabe, Dezember 2004 Verkaufsrang: 11850 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unser Körper redet mit: Unsere Wirkung auf andere hängt zu 55 Prozent von unserer Körpersprache, zu 38 Prozent von unserer Stimme und nur zu 7 Prozent von dem ab, was wir sagen. Deshalb ist es so wichtig, die verschiedenen nonverbalen Signale eigene und die anderer zu erkennen und zu verstehen. Sie ermöglichen uns, Schlüsselsituationen des beruflichen Alltags wie Meetings, Verkaufsgespräche, Verhandlungen und Vorstellungsgespräche erfolgreich zu meistern, verborgene Hierarchien und Machtkämpfe zu verstehen, gezielter/sensibler auf Mitarbeiter und Kunden zu reagieren sowie andere mit unserem Vortrag zu begeistern. Dieses Buch hilft, die eigene Präsenz durch den gezielten Einsatz von nonverbaler Kommunikation zu erhöhen und so stets souverän und überzeugend aufzutreten. Dabei ist es dem Autor besonders wichtig, dass die Menschen authentisch wirken und nicht auf ihre äußere Wirkung hin dressiert werden. Zahlreiche Beispiele, Übungen und Fotos erleichtern die Anwendung in der Praxis.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Praxisgerecht und anschaulich 5 von 5 Punkten Auch von mir 5 Sterne für "Authentische Körpersprache". Grundlage des Buches ist, daß die Körpersprache die innere Haltung wiederspiegelt. Anschaulich, praxisgerecht für den beruflichen Alltag, eingängig und logisch aufgebaut, kommt also viel Hintergrundwissen zu Gruppendynamik und Soft Skills. Das Buch macht eigene und fremde Verhaltensweisen im Beruf bewußt - der erste Schritt um Körpersprache als Kommunikationsmittel zu begreifen. Darüber hinaus liefert es auch konkrete Empfehlungen für den weiteren Umgang mit vielen typischen Kommunikationssituationen. Quer- oder durchgelesen - immer ein Gewinn!
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Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns: Der vorliegende Text basiert auf zwei aufeinander Bezug nehmenden Vorträgen im Wiener Rathaus, am 17. Mai 1989 und am 5. November 1991 Paul Watzlawick Taschenbuch, Februar 2005 Verkaufsrang: 18646 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Psychotherapeut Paul Watzlawick geht unseren persönlich empfundenen Wahrnehmungen, unseren Sinneszuweisungen nach. Was ist denn Wirklichkeit? Jeder erfährt sie aufgrund seines kulturellen und sozialen Hintergrundes anders, subjektiv, was Watzlawick mit vielen anschaulichen Beispielen belegt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Der dritte Streich des Meisters 5 von 5 Punkten Das Buch "Vom Unsinn des Sinns" würde ich in eine Reihe neben die "Anleitung zum Unglücklichsein" und "Vom Schlechten des Guten" stellen. Es ist ebenfalls kurzweilig geschrieben und für die breite Leserschaft gedacht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht über einen ausserordentlichen Tiefgang verfügt...
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Das große Buch der Sensationen Nikolaus Lenz Gebundene Ausgabe, Juli 2005 Verkaufsrang: 55896 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 13 Tagen.
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