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Denken, Lernen, Vergessen: Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn, und wann läßt es uns im Stich? Frederic Vester Taschenbuch, November 1998 Verkaufsrang: 20012 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch gehört eindeutig zu den Klassikern populärwissenschaftlicher Werke über die Gehirnforschung und so ist es wenig erstaunlich, daß es nun in der überarbeiteten 25. Auflage erschienen ist. Das Gehirn des Menschen ist das Organ, über das am wenigsten gewußt wird, das am wenigsten verstanden ist. Der durch zahlreiche wissenschaftliche Fernsehreihen bekannte Biochemiker und Fachmann für Umweltfragen Frederic Vester beginnt seinen Exkurs somit auch bei den anatomischen und biochemischen Grundlagen des Denkens. Die Lektüre macht deutlich, wie bedeutsam Struktur und Entwicklung der "Hardware" unseres Verstandes sind. Welche Bedeutung hat beispielsweise die frühkindliche Prägung auf die langfristige Verschaltung von Nervenzellen? Wie funktioniert das Speichern im Kurz- und Langzeitgedächtnis, wie kann ein Lehrer das Lernvermögen eines Schülers beeinflussen, warum gibt es nach einem Unfall oft eine Erinnerungslücke? In seiner für ihn typischen Art fesselt Frederic Vester den Leser, indem er graue Theorien in anschauliche Beispiele kleidet. Interessant ist dabei das enge Beieinander einfachster Steuerung und höchster Individualität. Während ein erotischer Augenblick beispielsweise eine ziemlich absehbare Aktivierung von Hormonen auslöst, so ist andererseits Lernfähigkeit und -verhalten von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich. Am Ende des Buches finden sich dazu eine Reihe von professionellen Tests, die zum einen das eigene Lernen optimieren helfen, zum anderen einen Einblick in die Lern- und Denkfunktionen beim "Abspeichern" ins Gedächtnis geben. Wer also mehr über sein Gehirn wissen will, wie es denkt, lernt und vergißt, der wird hier ein allgemein verständliches und sehr fundiertes Werk vorfinden. Am Ende der Lektüre wird er um einiges klüger sein und vielleicht gelingt es ihm, mit seinem neu erworbenen Wissen, mehr zu denken und zu lernen und dabei weniger zu vergessen. --J. Schüring
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Der Klassiker 5 von 5 Punkten Ich freue mich, dass dieses Buch immer noch erhältlich ist und viele Verbesserungen erfahren hat. Schon in seiner ersten Version Mitte der 1970er Jahre habe ich dieses Buch verschlungen und es hat mir sehr geholfen sowohl während des Abiturs als auch im Studium. Inzwischen ist es für mich nicht nur wichtig zum Selbststudium, sondern auch bei der Aufbereitung von Unterrichten und Vorträge, damit meine Zuhörer den Wissensstoff besser lernen und sich merken können. Sicherlich, in den letzten Jahren hat die Hirnforschung weitere wesentliche Fortschritte gemacht und zu neuen Erkenntnissen geführt. Dennoch halte ich das Buch in seiner Grundaussage für außerordentlich nützlich. Seine Stärke besteht z.B. darin, daß es nicht nur Methodenvielfalt fordert, sondern selbst auch anbietet. Wer nicht nur wichtige Informationen lernen will, sondern auch, wie man diese Informationen personengerecht vermitteln sollte, für den ist dieses Buch ein unbedingtes Muss.
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Handbuch des nutzlosen Wissens Hanswilhelm Haefs Taschenbuch, 1989 Verkaufsrang: 8249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie Richard Nixon schon sagte: "Ich weiß, daß Sie glauben, Sie verstünden, was Sie denken, was ich gesagt habe; aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie begreifen, daß das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meine." - Lesen Sie nicht zu schnell! Manches erkennt man erst beim zweiten Mal. Hand aufs Herz: Wußten Sie, daß es in den USA mehr Psychoanalytiker als Briefträger gibt? - Männer häufiger aus dem Bett fallen als Frauen? Und Eskimos Kühlschränke benutzen um darinn ihre Lebnensmittel vor dem Einfrieren zu schützen?Hanswilhelm Haefs, 1935 in Berlin geboren, studierte in Bonn, Zagreb und Madrid. Er war lange Herausgeber des "Fischer Weltalmanachs" und lebt heute als Autor und Übersetzer in Belgien.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Insider-Wissen gut gemacht 5 von 5 Punkten Trotz seines Namens finde ich, dass es durchaus in dem Buch "Passagen" gibt, die man VIELLEICHT in der Schule einmal gelernt hat. Sprich, es ist nur wenig darin, was mit "nutzlosem" Wissen zu tun hat. Der Autor hat sich Mühe gegeben, Fakten, die auch bestimmt Bestandteil Lehrpläne anderer Staaten sind, zu sammeln. Aber auch das lustige Cover mit dem übergroßen Piranha gefällt mir. Ich liebe diese Bücher, in denen man lesen kann, was man weder in einem Brockhaus, noch in einem Schulbuch, noch in den Massenmedien findet. Es ist lehrreicher, als so manch einer denkt. Auch wenn die "Deutsche Allgemeinbildung" doch ein wenig anders ist.
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KulturSchock Russland Barbara Löwe Taschenbuch, Januar 2007 Verkaufsrang: 10974 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zur Überwindung eines Kulturschocks bedarf es eines tieferen Verständnisses von Land und Leuten, als herkömmliche Reiseführer vermitteln können. Dieses Verständnis möchten die Bücher der Reihe Kulturschock dem Leser nahebringen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Und ich glaubte Russland zu kennen... 5 von 5 Punkten Vor Jahren habe ich einen Teil meines Studiums in Russland absolviert, lehre seitdem die russische Sprache und habe intensive freundschaftliche Kontakte zu Russen. Aber dieses Buch hat meinem Wissen über Land und Leute vieles hinzugefügt. Dafür gebührt der Autorin Dank! Vor allem die Darstellung von Sitten(und "Unsitten"!), Bräuchen, Traditionen und auch Alltagsverhalten der Russen(z.B. gegenüber Vorgesetzten)im Zusammenhang mit der Geschichte des Landes empfand ich als sehr aufschlussreich. Ein wiederholtes AHA-Erlebnis also!
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Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes Necla Kelek Broschiert, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 3935 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hätte eine Deutsche dieses Buch verfasst, von "archaischer Stammeskultur" und dem mangelnden Selbstbewusstein der Deutschen gesprochen, die den Zugewanderten keine klaren Regeln vorgeben, dann hätte es sicherlich einen Aufschrei gegeben -- fremdenfeindlich und rassistisch wäre die Autorin genannt worden. Nun ist die Verfasserin des Buches türkischstämmig, kennt die Welt jenseits des Bosporus genauso gut wie die Migrantenmilieus in bundesdeutschen Großstädten und verfügt auch noch über das Handwerkszeug empirischer Sozialforschung. Nachdem ihr Buch Die fremde Braut das System der Zwangsehe anprangerte, nimmt Sie jetzt die Väter, Söhne und Brüder ins Visier. Sie geht einzelnen Biografien nach, die im Osten Anatoliens beginnen und mitunter in einem deutschen Gefängnis enden. Sie erzählt die Geschichte von PKK-Aktivisten, Zuhältern und ganz normalen Familienvätern, von starren Gesetzen und einer vorgegebenen Männerrolle, aus der die meisten türkisch-muslimischen Männer nicht herausfinden. In dieser Welt zählen Respekt, Ehre und Schande; und Kelek hat die Mehmets und Yilmaz' interviewt, die für diese Werte töteten, schlugen und zerstörten. Dabei macht Kelek von Anfang an klar, dass die porträtierten Männer nicht nur Täter, sondern ebenso Opfer eines Systems sind, das die Integration in einem Land wie Deutschland verhindert und nach aufgeklärtem Verständnis normale Familienbeziehungen unmöglich macht. Nicht zuletzt hat sie dieses Buch aus der realistischen Einsicht heraus geschrieben, dass die Emanzipation der türkisch-muslimischen Frauen nicht ohne ein Umdenken der Männer möglich ist. Man kann Keleks Eindruck nur bestätigen, dass die deutsche Gesellschaft dem unbekannten Wesen "türkischstämmiger Mann" hilflos gegenübersteht. Sie gibt hier einen biografischen Einblick, der vieles verständlicher macht, aber nichts entschuldigt. Ihr Ziel, die Unmündigkeit innerhalb einer von Männern definierten, traditionellen Welt zu überwinden, ehrt sie. Man möchte nur hoffen, dass das Buch nicht von denjenigen instrumentalisiert wird, die schon immer "wussten", wie "rückständig" die Türken im Grunde sind. --Henrik Flor
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein wichtiges Buch für den aktuellen Diskurs. 5 von 5 Punkten Ich habe mir das Buch eines Morgens während der Lokführerstreiks am Frankfurter Hauptbahnhof gekauft. Es stach mir ins Auge und versprach mir, einerseits informativ und andererseits eine nicht zu anstrengende Lektüre für den morgendlichen Pendlerverkehr zu sein.
Frau Keleks Buch könnte sich als außerordentlich hilfreich für den interkulturellen Dialog erweisen. Dass in der patriarchalen Welt des Islam Frauen vielerorts und immer wieder Opfer der ihnen aufgezwungenen Rolle werden, ist bereits hinlänglich bekannt. Dass aber auch die Täter, nämlich die Männer, zunächst als Opfer in das bestehende System treten, dürfte vielen unbekannt sein.
Frau Kelek breitet vor uns das Schicksal jener Männer aus, die - dem Wortlaut nach - in einem Patriarchat ja das Sagen haben müssten. Deutlich wird aber, dass in einem deformierten System auch die Priviligierten Deformationen davontragen.
Frau Kelek ist damit sehr angemessen umgegangen, indem sie in einem ersten Werk das Leben der "verkauften Bräute" schilderte und in diesem, nun als Taschenbuch vorliegenden, jenes der sogenannten und tatsächlichen Täter. Als Leser teils deutscher, teils muslimischer Abstammung kann ich Frau Keleks Beitrag zum öffentlichen Diskurs nur begrüßen. Auch sollten wir Deutschen uns, wie es ja bereits geschieht, wieder einmal Rechenschaft darüber ablegen, warum und wozu wir einst das große Projekt der Moderne - Humanismus und Aufklärung - in Angriff genommen haben. Humanismus und Aufklärung waren nur gelegentlich "wegen" aber zumeist "trotz" der christlich-kulturellen Prägung des Abendlandes möglich. Auch gegenüber dem Islam muss eine fundamentalkritische Betrachtungsweise möglich sein.
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Handbuch derTiergestützten Intervention: Grundlagen-Konzepte-Praxisfelder Monika A. Vernooij, Silke Schneider Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 52492 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dass Tiere eine positive Wirkung auf den Menschen ausüben können, ist seit langem bekannt. Deshalb werden sie zunehmend als Medium in pädagogischen, psychologischen und medizinisch-therapeutischen Arbeitsfeldern eingesetzt. Delfine, Pferde und Hunde sind die bekanntesten Beispiele. Bisher fehlte jedoch ein umfassender Überblick über theoretische Grundlagen und die Vielfalt praktischer Einsatzmöglichkeiten. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Handbuch geschlossen. Nach Klärung der unterschiedlichen Begrifflichkeiten arbeiten die Autorinnen zunächst die theoretischen Grundlagen für den pädagogisch-therapeutischen Einsatz von Tieren heraus und untersuchen dessen Wirkung und Effizienz. Im zweiten Teil des Buches stellen sie anhand konkreter Beispiele Konzepte für alle relevanten Praxisfelder vor. Dieses Handbuch sollte deshalb nicht nur die betreffenden Ausbildungsgänge begleiten, sonderen versteht sich vor allem als Grundlage für die praktische Anwendung der Tiergestützten Interve
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Imhoteps Grab. Der Schlüssel zur Sirius-Strategie Erdogan Ercivan Gebundene Ausgabe, 29. Juni 2007 Verkaufsrang: 9757 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Ägyptische Altertümerverwaltung hat nach dem Einsatz der Roboterfahrzeuge Upuaut und Pyramid Rover mit Unterstützung der National Geographic Society und der Universität Singapur im November 2005 einen dritten High-Tech-Roboter bauen lassen, um unzugängliche Bereiche in der Großen Pyramide von Giseh zu erkunden. Diese und andere Untersuchungen förderten nicht nur völlig neue Kammern in den Großpyramiden und dem Umfeld der Sphinx zutage, sondern konfrontierten die Wissenschaftler auch mit einem »göttlichen« Geheimnis, das bis zu den Anfängen der Menschheit zurückreicht. Diese Forschungsergebnisse werden bis heute der Öffentlichkeit vorenthalten. Was verschweigen uns die Archäologen? Was geht in Ägypten vor sich? Seit November 2005 wissen die Ägyptologen, daß der weise Priestergelehrte Imhotep seiner Nachwelt ein brisantes, jahrtausendealtes Geheimwissen hinterließ, das er einst direkt von den »Göttern« empfangen hatte. Doch bestimmte Organisationen und geheimnisvolle Geldgeber wollen mit aller Macht verhindern, daß dieses »göttliche Wissen« der Öffentlichkeit bekannt wird. Als Zahi Hawass, Chefinspektor der Ägyptischen Altertümerverwaltung, im April 2006 das neue »Imhotep-Museum« in Sakkara eröffnete, war er sichtlich nervös. Den drängenden Fragen von Journalisten zu den aktuellen Ausgrabungen bei der Suche nach »Imhoteps Grab« wich er auffallend aus. Was verheimlicht uns Zahi Hawass? Der Alltag und das gesamte Leben der alten Ägypter folgte einer bestimmten Strategie, die vollständig auf den Sirius ausgerichtet war. Imhotep war ganz offensichtlich die irdische Schlüsselfigur in bezug auf den Sirius. Was also haben die Archäologen tatsächlich gefunden? Was hat es mit der »Sirius-Strategie« auf sich? Und wo ist Imhoteps Grab?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Ein altes Geheimnis wird entschlüsselt 5 von 5 Punkten Als der französische Archäologe Auguste Mariette Mitte des 19. Jahrhunderts seine umfangreichen Forschungen in Sakkara tätigte, entdeckte er das Serapeum, worin sich 24 große Steinsarkophage befanden, die jeweils aus einem einzigen 80 Tonnen schweren Granitblock gehauen wurden. Weil die Deckel dieser steinernen Kästen allesamt zur Seite geschoben waren und die Sarkophage gänzlich leer war, vertraten die Forscher stets die Ansicht, dass sie systematisch geplümdert worden sein müssen. Doch ganz offensichtlich war in den Sarkophagen zu keiner Zeit eine Bestattung vollzogen worden. Warum hat man aber dann diese Mühen auf sich genommen, diese gewaltigen Steinblöcke zu behauen, und diese langen Wege von Assuan bis Sakkara zu transportieren?
Die Götter der alten Ägypter verlangten es. Nur so konnten die Priester einem alten Osiris-Kult folgen, welcher sie näher zu ihren Göttern brachte. Dabei wurden auch in der Medizinküche des Imhotep Drogenrezepte verarbeitet, nach deren Konsum die Priester meinten eine spirituelle Reise `live`zu erleben.
Ercivan gelingt es in diesem hervorragenden Buch nicht nur ein Geheimnis der alten Ägypter zu enträtseln.
Ein sehr intessantes Buch!
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Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?: Chronik eines unbegrenzten Krieges Peter Scholl-Latour Broschiert, Oktober 2004 Verkaufsrang: 31994 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oriana Fallaci wurde mit ihrer Anklageschrift Die Wut und der Stolz binnen kurzem zur Chiffre für die wütend-emotionale Bewältigung des 11. Septembers 2001. Peter Scholl-Latours Analyse ist ein gelungenes Beispiel für die erheblich rationalere Auseinandersetzung mit dem Thema. Wesentlich differenzierter in der Darstellung und moderater im Ton lässt der weit gereiste Journalist aber dennoch keinen Zweifel an seiner kritischen Bewertung aufkommen. Denn ihm zufolge waren die Terrorangriffe von Manhattan und Washington nur überraschend, was ihre schreckliche Dimension anbetrifft. Ansonsten seien sie fast zwangsläufig vorherzusehen gewesen. Und: Die USA trugen laut Scholl-Latour mit ihrer Politik im Nahen und Mittleren Osten entscheidend dazu bei, dass es so weit gekommen ist. Scholl-Latour geht in zwei Schritten vor. Im ersten Teil bietet er eine systematische Analyse, die die verschiedenen Argumentationsstränge des Buches zusammenbindet. Dort findet der Leser neben der bei diesem Thema fast schon obligatorischen Entkräftung des Anti-Amerikanismus-Vorwurfs so kluge Sätze wie: "Jede Diplomatie ist zur Ratlosigkeit verurteilt, wenn die Bewältigung politischer Konflikte die Form eines Gottesgerichts annimmt." Aber diese Erkenntnis lässt sich auch auf George Bushs Aufruf zum "Kreuzzug" anwenden. Alle seine Talente spielt der Autor in den Länderstudien (Afghanistan, Irak, Israel, Indien, Pakistan, Usbekistan und China) aus. Auf der Grundlage seiner "Chronistentätigkeit am Ort des Geschehens, die mehr als ein halbes Jahrhundert umspannt", entsteht ein Mosaik aus historisch fundierten, aktuellen Reportagen. Scholl-Latour informiert, indem er erzählt. Dabei gelingt es ihm vielfach, seine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Gespräche so miteinander zu vernetzen, dass sich immer wieder aufschlussreiche Querverbindungen ergeben. Das Buch -- aufwändig ausgestattet mit vielen farbigen Karten und Fotos -- ist gespickt mit englischen, französischen und lateinischen Zitaten. Dieses Element der intellektuellen Selbstinszenierung des Autors werden manche Leser als Bereicherung empfinden, andere als störend. Angesichts des überzeugenden Gesamteindrucks des Buches ist dies allerdings eine lässliche Sünde. --Dr. Manfred Schwarzmeier
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
viel Hintergrund- und Detailwissen 5 von 5 Punkten Wenn man sich erst einmal an den Schreibstil von Scholl-Latour gewöhnt hat, dann lässt einen der Autor an seinen Erfahrungen und seinem Detailwissen des Mittleren Ostens teilhaben. Er beleuchtet die verschiedenen Staaten und Problemkerne aus verschiedenen Perspektiven und kann die Gegenwart mit der Geschichte verknüpfen. Ein umfassender Bericht, der sehr viel Hintergrundwissen vermittelt und die Zusammenhänge darstellt. Ein Buch für alle diejenigen, die nicht nur an der Berichterstattung in den Tagesmedien interessiert sind, sondern sich tiefer mit dieser Re(li)gion auseinandersetzen wollen.
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Mao: Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes Jung Chang, Jon Halliday Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 4792 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mythos und Massenmörder - das Leben des Mao Tse-tung Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich und zu jeder Zeit sein absoluter Wille zur Macht. Ob auf persönlicher, auf nationaler, auf internationaler Ebene - sein Machthunger war grenzenlos. Mao Tse-tung hat nicht alle, aber viele seiner Ziele erreicht, und China hat teuer dafür bezahlt: mit dem Leben von 70 Millionen Menschen. Nach ihrem Bestseller Wilde Schwäne legt Jung Chang mit "Mao" die bahnbrechende Biographie jenes Mannes vor, dem es gelang, sich zum Alleinherrscher über Hunderte Millionen Menschen aufzuschwingen. Jahrelange Archivrecherchen und zahllose Gespräche mit Zeitzeugen - mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten Opfern ebenso wie mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten - haben die Autorin in die Lage versetzt, zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues Bild der Mao-Ära zu zeichnen. Sie bringt die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht und entlarvt viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen. Jung Chang hat die letzten zwölf Jahre damit verbracht, allen Spuren dieses Menschen nachzugehen, der zu den einflussreichsten politischen Gestalten des 20. Jahrhunderts gehörte, dessen Aura Staatsmänner in aller Welt beeindruckte, und dessen Gedanken und Worte in millionenfacher Verbreitung in zahllosen Ländern auf Begeisterung stießen. Doch der Mann, den sie in ihrem Buch für den Leser lebendig werden lässt, weist ganz andere Züge auf - es sind sehr viel hässlichere. Die jahrelangen Recherchen in allen relevanten Archiven und die zahllosen Gespräche mit Zeitzeugen - mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten chinesischen Betroffenen, mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten - haben die Autorin in die Lage versetzt, endlich und zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues, ein realistisches Bild jener Epoche aufzuzeigen, kein von kommunistischen oder persönlichen Machtinteressen gefärbtes und verbrämtes. Und so gelingt es ihr, die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht zu bringen und viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen zu entlarven.
"Eine Biografie über den 'Großen Steuermann', der zuzutrauen ist, was Historiker seit Jahren vergebens versuchen: den Mao-Mythos ein für alle Mal zu zertrümmern. Die fulminante, knapp 1000-seitige Anklageschrift bringt alle Voraussetzungen mit, Maos Bild zumindest im Westen auf breiter Basis neu zu definieren. Sie wurde nämlich nicht im akademischen Elfenbeinturm verfasst, sondern von der Chinesin Jung Chang - eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt." Der Spiegel "Nun ist eine Biografie über den 'Großen Steuermann' auf den Markt gekommen, der zuzutrauen ist, was Historiker seit Jahren vergebens versuchen: den Mao-Mythos ein für alle Mal zu zertrümmern. Die fulminante, knapp 1000-seitige Anklageschrift bringt alle Voraussetzungen mit, Maos Bild zumindest im Westen auf breiter Basis neu zu definieren. Sie wurde nämlich nicht im akademischen Elfenbeinturm verfasst, sondern von der Chinesin Jung Chang - eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt." Der Spiegel "Dieses Buch rüttelt auf, es verstört. Jeder, der mit China zu tun hat, ob als Politiker oder als Vertreter der Wirtschaft, ob als Student oder als Tourist, sollte dieses Buch lesen." Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Eine Atombombe von einem Buch! 5 von 5 Punkten Hitler? Stalin? Ja und eben auch Mao. Dieses Buch deckt zum ersten mal die schonungslose Wahrheit über einen der brutalsten, skrupellosesten und wahnsinnigsten Despoten und Verbrecher der Menschheitsgeschichte auf.
Welch ein falsches Bild hatten Generationen von westlichen Mao-Sympathisanten von Mao. 68er, Altkommunisten, Linke, jeder der irgendwie "hipp" sein wollte und irgendwie "Links" war hat die Tragweite des Maoismus nicht verstanden. Es fällt schwer einen Anfang zu finden: Repression gegenüber frühe Kaderfunktionäre der kommunistischen Partei Chinas, Banditentum und Terror unter der Zivilbevölkerung, bewusstes Opfern von Soldaten für ganz persönlichen Vorteil, Intrige gegen Verbündete, Lügen und Desinformation. Später dann an der Macht: Arbeitsversklavung von Millionen von armen Bauern, Provokation eines Atomkriegs mit den USA und Inkaufnahme von hunderten von Millionen von Opfern, Aushungern der eigenen Bevölkerung um den Maoismus durch Nahrungsmittelgeschenke an andere Staatenin der Welt zu Verbreiten (Millionen von Opfern). Aber auch seinen innersten Führungskreis: Inhaftierung und Folter von potenziellen politischen Konkurenten, bewusste Verweigerung von Medizin und Operation für seine treuesten Weggefährten, Verachtung/Nichtbeachtung seiner eigenen Frauen und Kinder, und und und. Es könnte einem wirklich schlecht werden.
Diesen Buch ist glänzend geschrieben, beruft sich auf unzählige Originalzeugen und Quellen und wäre doch für die breite chinesische Masse so wichtig als Schritt die eigene Vergangenheit zu verarbeiten. Man möchte China wünschen, das diese Buch-Atombombe endlich einschlägt, diese beste Biographie der Dekade.
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Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? Rudolf Steiner Broschiert, 2005 Verkaufsrang: 6537 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Geduld, Übung, Stärkung des höheren Selbst 5 von 5 Punkten Ich habe die Ausgabe 1920 gelesen. Rudolf Steiner zeigt hier durch eine klare Sprache auf wie der Schüler der Geheimwissenschaft seinen Weg zu gehen hat. Welche Hürden zu nehmen sind und wozu die Vorbereitung für den Eintritt in die höheren Welten erforderlich ist.
In klaren Worten werden die Voraussetzungen definiert, die der Schüler mitbringen soll um erfolgreich zu sein. Es werden Parallelen zu den Lehren der anderen Weltreligionen aufgezeigt und die Zusammenhänge leicht gestreift.
Ebenso werden Bilder aufgezeigt von den Schwellen, die der Schüler auf seinem Weg in diese höheren Welten durchschreiten muss.
Als Ziel kann zusammenfassend angegeben werden. Verlasse das Ego, erkenne in allen mit Leben durchflossenen deine "Brüder und Schwestern" und stehe diesen in Ihrer Entwicklung in die höheren Welten bei. Willst Du den Weg nur mit deinem Ego beschreiten so wirst Du einen bestimmten Punkt der Entwicklung nicht überschreiten können. (Ähnliches tat auch Sri Aurobindo in einer Selbstreflexion kund).
Fazit: für alle Menschen, die an einer Entwicklung Ihres Selbst arbeiten/interessiert sind der für mich klarste und beste Wegbeschreiber in deutscher Sprache.
Unvoreingenommenheit üben 3 von 5 Punkten Das Buch stellt einen ausgezeichneten Gegenstand dar, um mit Steiners Übung der Unvoreingenommenheit zu beginnen und vorschnelles Urteilen und Kritisieren einzustellen. Denn was Steiner einem zumutet, braucht ein ordentliches Maß dieser Fähigkeit. Sonst landet das Buch schnell ungelesen in der Ecke.Steiner beschreibt eine Reihe von Übungen und Schulungen, denen man sich unterziehen muss, wenn man Einblicke in höhere Welten erlangen möchte. Diese Übungen sind zunächst noch gut nachzuvollziehen, man kennt sie in ähnlicher Form zum großen Teil auch aus anderen spirituellen Schulen. Steiner weist auf die Notwendigkeit hin, das Seelen- und Gedankenleben auszubilden und zu veredeln, indem man beispielsweise Duldsamkeit, Gleichmut, Verehrung, Beharrlichkeit, Konzentrationsfähigkeit und eine ganze Reihe anderer Dinge übt. Das kann auch dann interessant sein, wenn man keine gezielten Ambitionen auf Einblicke in höhere Welten hat. Dieser Teil ist weitgehend unmittelbar einsichtig, gut und leicht lesbar geschrieben. Anstrengend wird dagegen der zweite Teil, in dem Steiner in esoterischen Bildern von der Ausbildung und Veränderung von Farbauren, Lotusblumen und den Hütern der Schwelle erzählt, wie sie seiner Auskunft zufolge im fortgeschritteneren Einweihungsstadien anstehen. Dieser zweite Teil ist des Buches ist bei aller aufzubietenden Offenheit etwas befremdlich und anstrengend zu lesen. Man kann das, was Steiner sagt, glauben oder nicht oder erstmal die niederen Stufen der Einweihung in Angriff nehmen, um sich schließlich selbst davon zu überzeugen. Zumindest auf das uneingeweihte Bewusstsein auch des unvoreingenommensten Lesers wirken diese Beschreibungen und Bilder, auch wenn sie in sich einigermaßen stimmig sind, spekulativ. Ich habe da »Die Philosophie der Freiheit« vom gleichen Verfasser mit weitaus mehr Gewinn gelesen. Hier versucht Steiner eine philosophische Begründung für seinen stark erweiterten Realitätsbegriff, die mehr auf Nachvollziehbarkeit angelegt ist.
Dieses Buch ATMET 5 von 5 Punkten Als ich "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten" nach ein paar Jahren mal wieder in die Hand nahm, fiel mir erst recht eigentlich auf, wie wenig es sich dabei um eine philosophische Abhandlung handelt und wie sehr nur um Ratschläge und Hinweise dazu, wie man in eine zufriedene und ausgeglichene Gemütslage kommt. Und zwar, wie mir jetzt (wiederum ein paar Jahre danach) dämmert, in eine Gemütslage, die dazu geeignet ist, dass einem im nüchternen Zustand begeisternde innere Erkenntnisse zuteil werden. Womöglich hätte ich meine notorische Ruhe (die mir aus rauschhaften Glücksmomenten zu quellen begonnen hat) ohne Steiners "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?" gar nicht bekommen. Aber die Frage ist müßig, denn so ein Buch fällt einem nicht zufällig in die Hand.
Nur der wirklich Suchende erlagt höchste Erkenntnisse 5 von 5 Punkten Wer wirklich mit dem Herzen und dem Verstand beim Lesen zuhört, der wird feststellen, daß Rudolf Steiner recht hat. Die Erleuchtung kann nicht durch geistiges Lustwandeln erreicht werden, sondern erfordert Disziplin in allen Bereichen des Lebens. Ja, Steiner's Buch hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Darüber freue ich mich. Und ich habe das Gefühl bekommen, daß ich mir damit Zeit lassen kann, "Buddha" zu werden. ;-) Steiner sagt, dass erst alle Ebenen des Lebens geordnet sein müssen, damit der Suchende in der Lage ist, die große Verantwortung, die eine wahre Erleuchtung mit sich bringt, übernehmen und auch tragen zu können. Nein, eine Anleitung in herkömmlichen Sinne liefert dieses Buch nicht. Wer es aber sorgfältig liest bekommt auch die richtigen Antworten. Ich möchte jedem, der nach der "schnellen Erleuchtung" sucht, dieses Buch sehr ans Herz legen.
Der Weg ist das Ziel 5 von 5 Punkten Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich zu allererst darüber klar sein, daß der Autor vor nun schon fast 100 Jahren gelebt und gearbeitet hat. Dementsprechend scheint sein Stil etwas ungewohnt. Bei ernsthafterer Vertiefung indes werden dem Leser die bewußt veranlagten "Umständlichkeiten" klarer. Der trotzdem sachliche und zurückhaltende ( eben geistes-WISSENSCHAFTLICHE ) Stil ist bei genauer Betrachtung trotz allem ermunternd und liebevoll. So wird z.B. bereits in den ersten Absätzen daraufhingewiesen, daß "JEDER " bei entsprechendem Bemühen zu diesen Erkenntnissen gelangen kann, da bei "JEDEM" die Veranlagungen dazu vorhanden sind. Wie ein Ingenieur genau sagen kann, wann z.B. eine Brücke einstürzen MUSS, so sagt auch Steiner als Fachmann, welche Bedingungen der Adept absolut einhalten MUSS, wenn er den erstrebten Erfolg erreichen will. Dabei steht er Trieb und Genuß nicht absolut asketisch sondern durchaus flexibel - eben SELBSTverantwortlich gegenüber wenn er sagt, "...durch den Verzicht sich etwas von dem Genuß offenbaren lassen..." - Steiner weist vor allem auch daraufhin, daß gerade durch eine korrekte und sorgfältige Schulung/Übung alle zunächst unberechtigten, nicht geläuterten Wahrnehmungen und Sensibilitäten, Spiritismen usw. verschwinden werden bzw. müssen und geht detailliert auf Änderungen z.B. im Traumverhalten usw. ein. Dies ist nur konsequent im Sinne einer geistesWISSENSCHATLICHEN Schulung. Auch sonst wird von dem Schüler bei genauer Lektüre einiges an Willensaufwand verlangt, wie bestimmte Wahrnehmungen loszulassen, um eine höhere Wahrnehmung zu erlangen usw. Wer dennoch befürchten muß, von derartig klar formulierten Gesetzmäßigkeiten durch bestimmte Vokabeln, wie "muß", in seiner "freien Selbstbestimmung" abgeschreckt zu werden, dem seien zunächst die Philosophisch-erkenntnistheoretischen Werke Steiners ermpfohlen, wie, "Die Philosophie der Freiheit, Wahrheit und Wissenschaft, Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung", die weit über die Banaltität und archaische Primitivität eines Kant'schen kategorischen Imperativs hinausgehen. Leider wird allzuoft übersehen, daß gerade die "Philosophie der Freiheit" Steiners erster Versuch war die Wahrnehmung und Würdigung der Menschen untereinander auf eine neue Stufe zu heben. Dieser weltweit vernachlässigte Mangel, entpuppt sich leider allzuoft als eine Pandora-Büchse der Missverständnisse und Missinterpretationen Steiners, frei nach Goethe ".. Du gleichst dem Geist den Du begreifst, nicht mir!" ( Faust I, Studierzimmer, Erdgeist ) Wer sich in der Lage fühlt die aufgezeigten kleineren Widrigkeiten, die ja nur der Klarheit dienlich sind zu überwinden, dem sei dieses Buch als täglicher Begleiter uneingeschränkt ans Herz gelegt.
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Wasser, die gesunde Lösung: Ein Umlernbuch Fereydoon Batmanghelidj Taschenbuch, Januar 2002 Verkaufsrang: 14094 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch zeigt sowohl für den Einzelnen als auch für die Verantwortlichen im Gesundheitswesen Wege aus der Sackgasse, in der sich die moderne Medizin befindet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Wer jetzt nicht trinkt ist selber schuld 5 von 5 Punkten Von den vom iranischen Arzt Dr. Batmangelij verfassten Büchern sind die Titel "Sie sind nicht krank - sie sind durstig" und "Wasser - die gesunde Lösung" für das Erlernen des "Wassertrinkens" mit vielen Fallbeispielen und Erklärungen zu klinischen Hintergründen am besten geeignet.
Insbesondere die Darstellung das eigene Durstgefühl wieder zu entdecken und damit wieder eine Orientierung zu haben, im richtigen Moment den Körper mit der richtigen Wassermenge zu versorgen, ist eine der wertvollsten Hilfestellungen für den Menschen in der heutigen Zivilisation.
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Babys: in den Kulturen der Welt Béatrice Fontanel, Claire D'Harcourt Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 15443 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei den Völkern Chinas und Afrikas, bei den Inuit, Indios und Aborigines – über-all gehen Mütter, Väter und Verwandte anders mit ihren Babys um, und doch ist ihnen allen eins gemeinsam: Liebe und Fürsorge. Anrührende Bilder und kluge Texte machen dieses Buch zum idealen Geschenk für alle, die Babys lieben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine Welt voller Wunder 5 von 5 Punkten Bei diesem Buch handelt es sich um einen wunderschön gestalteten Bildband, der sowohl durch die Aufmachung als auch durch den Inhalt zu begeistern weiß.
Zur Aufmachung: Der Bildband hat kein allzu großes Format. Entfernt man den Schutzumschlag, findet man einen wunderschön gestalteten Buchdeckel (dekoratives Blumenmotiv).
Die Fotos sind beeindruckend und strahlen tiefe Ruhe und Glück aus. Die Texte sind relativ knapp gehalten, was durchaus kein Nachteil ist. Oft sprechen die Bilder für sich. Der Band eignet sich hervorragend als Geschenk für Eltern, aber auch für ethnologisch interessierte. Allerdings ist tatsächlich anzumerken, dass der Fokus eindeutig auf "exotisch" anmutenden Kulturen liegt. Europa bleibt fast ganz ausgespart.
Das Buch kann man übrigens auch sehr gut gemeinsam mit Kindern ansehen. Das Interesse ist enorm.
Sehr zu empfehlen!
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Kauderwelsch, Neuseeland Slang, das andere Englisch: Das andere Englisch Claudia Daley, Martin Lutterjohann Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 11380 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was man von einer Sprache in der Schule lernt, ist eine Sache, was man wirklich spricht, eine andere. Für Reisende, die nicht nur verstanden werden möchten, sondern auch verstehen wollen, "was Sache ist", bieten die Slang-Titel der Kauderwelsch-Reihe Wörter, Sätze und Ausdrücke der Umgangssprache, die man täglich hört, aber vom Lehrer verschwiegen wurden und auch kaum im Wörterbuch zu finden sind. Von uns aus gesehen liegt Neuseeland auf der anderen Seite des Erdballs, und nur zum Mond ist es weiter. Ein Blick in den Atlas zeigt, wie isoliert dieser Inselstaat ist. Klar, daß die Kiwis in der Sprache Eigenheiten entwickelt haben. Ihr Englisch klingt weitaus britischer als das der Aussies, und auch in der Umgangssprache gibt es viele Ähnlichkeiten zum Mutterland. Der vorliegende Band richtet sich an Neuseelandreisende, die über ein gewisses Maß an englischen Sprachkenntnissen verfügen, sich aber noch nicht lange genug in Neuseeland aufgehalten haben, um in den Code des dortigen Umgangsenglisch eingeweiht zu sein. Eine Vielzahl von Situationen auf Neuseelands Boden können einen an die Grenzen des Schulenglisch heranführen: Gespräche bei "shark&taties" (fish&chips), im "local pub" mit den "fishermen" oder während einer Tour mit einem Kiwi-Busunternehmen. Aber "no worries, mate", dieses Buch hilft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
echt "neuseeländisch" 4 von 5 Punkten Ich habe selbst einige Monate in Neuseeland verbracht und jetzt war es einfach toll, viele der Worte und Ausdrücke, die ich von Freunden gelernt hatte, in einem Buch wiederzufinden, oder herauszufinden, dass diese typisch neuseeländisch sind. Dieses Buch ist nicht einfach ein Wörterbuch, sondern es werden typische Situationen beschrieben und die Kiwis sprechen auch wirklich so. Für Neuseelandreisende und -fans unbedingt zu empfehlen. |
Ecce Homo: Wie man wird, was man ist Friedrich Nietzsche Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2007 Verkaufsrang: 15811 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ecce homo" ist ein Rückblick Nietzsches Leben. Kapitelüberschriften wie "Warum ich so weise bin ", "Warum ich so klug bin" und "Warum ich so gute Bücher schreibe", charakterisieren den euphorischen Tenor des Buches.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Trostreich 5 von 5 Punkten Wer mal wieder von der Unfähigkeit seiner Umwelt und der Verderbtheit der Gesellschaft die Schnauze voll hat, der greife zu Nietzsche. Und hier am besten zu Ecce Homo, denn hier breitet der Philosophendichter nochmal seine gesamte Gedankenwelt aus. Die Stimme des Sprechers ist gut, genüsslich die Betonung der aphorismenreichen Prosa. Die Aussatttung des Hörbuchs ist ein Traum: vollständige Fassung, edelste Verpackung.
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Theorien der Internationalen Beziehungen (Uni-Taschenbücher S)
Taschenbuch, 1. Dezember 2006 Verkaufsrang: 12690 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Sammelband mit Lehrbuchcharakter zielt darauf ab, die sich stetig ausdifferenzierende und kaum noch überschaubare Theorienlandschaft in den Internationalen Beziehungen für Studierende erfahrbar und erlernbar zu machen und den Lehrenden eine Handreichung für die didaktische Vermittlung des Wissens über Theorien zu geben. Durch die Lektüre sollen zwei Lernziele erreicht werden: Zum einen ist mit dem Band eine Sensibilisierung für den Theorienpluralismus in den Internationalen Beziehungen beabsichtigt sowie die Reflexion darüber, was Theorie ist und was sie leisten soll. Zum anderen können Studierende eine umfassende Kenntnis der substanziellen Theorien der Internationalen Beziehungen erwerben. Dazu führt der Band auf der Basis des Konzepts einer Referenzfigur in insgesamt achtzehn Theorien, Ansätze und Konzepte der Internationalen Beziehungen ein. Jeder Beitrag folgt einer einheitlichen inhaltlichen Struktur von fünf Komponenten, in welche die zentrale Darstellung des Referenztheoretikers/der Referenztheoretikerin eingebettet ist: 1. Vermittlung des grundlegenden Verständnisses der wissenschaftlichen Entstehungszusammenhänge durch das Verorten der jeweiligen Theorie in ihrer wissenschaftshistorischen Tradition und ihrem historisch-politischen Kontext. 2. Rekonstruktion und Entfaltung der Theorie bzw. des Ansatzes des gewählten Referenztheoretikers/der Referenztheoretikerin. 3. Erörterung von theorieinternen Differenzierungen und konzeptionellen Querverbindungen, von Weiterentwicklungen und interner Kritik. 4. Darstellung und Rezeption der externen Kritik: Was sind die zentralen Punkte der aus anderen theoretischen Strömungen heraus geäußerten Kritik? Welche Relevanz hat die Theorie für die heutige Diskussion und wie innovativ ist ihr Forschungsprogramm? 5. Didaktisch aufbereitetes Literaturverzeichnis. Die Entscheidung, den Band nach Referenztheoretikerinnen und Referenztheoretikern anstatt nach den gängigen Paradigmen zu gliedern, macht es möglich, eine ganze Reihe wichtiger neuer theoretischer Strömungen in den Internationalen Beziehungen aufzugreifen, die sich gegen einen paradigmatischen Zugriff sperren und in den gängigen Lehrbüchern nur am Rande vertreten sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Hervorragendes Buch 5 von 5 Punkten Nach endlosem Suchen und dem Kampf mit den zahlreichen Einführungen in die Theorie der Internationalen Beziehungen ist dieses Buch eine wahre Fundgrube. Die Autoren überraschen mit einer unglaublichen Bandbreite an relevanten Theorien, die sehr gut aufgearbeitet sind und durch zahlreiche Querverbindungen zwischen den Theorien verständlich erläutert werden. Positiv ist, dass hier weit über die klassische Einteilung von Realismus, Liberalismus und Institutionalismus hinausgegangen wird. Das Buch bedarf einigen Vorwissens und ist weniger geeignet für Einsteiger. Wer sich aber ernsthaft mit den Theorien der Internationalen Beziehungen beschäftigen will, kommt um dieses Buch nicht herum.
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Gespräche mit Tieren: Praktische Tierkommunikation Penelope Smith Taschenbuch, Juni 2004 Verkaufsrang: 13977 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Praxisbuch Tierkommunikation Wie spreche ich zu meinem Tier? Penelope Smith vermittelt Ihnen leicht nachvollziehbare Methoden der telepatischen Kommunikation, die ihr Verhältnis zu Tieren dramatisch verändern und Ihr Leben zutiefst bereichern können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Erfahrungen ... 5 von 5 Punkten Die z.T. nicht sehr positiven Bewertungen sind u.U. darin begründet, dass Penelope Smith im Gegensatz zu anderen Autorinnen zeit ihres Lebens mit Tieren telepathisch und intuitiv kommuniziert hat. Daher setzt sie vielleicht einiges an Offenheit und auch Wissen bezüglich dieses Themas voraus, was natürlich nicht alle "Anfänger" in der Tierkommunikation mitbringen können. So ging es mir jedenfalls, als ich die ersten Bücher von Penelope vor ca. zehn Jahren las - immerhin sind sie DIE Klassiker an Büchern in diesem Bereich (bis auf J. Allen Boones Buch "Die große Gemeinschaft der Schöpfung). Je mehr ich mich in den intuitiven Austausch mit Tieren hineinarbeitete, um so besser, klarer und tiefgehender verstand ich ... Das Buch bescherte mir sehr viel Lebensfreude und Erkenntnisse, die das Zusammenleben mit den Tieren unbeschwerter machen, im Grunde alle Bereiche des Lebens. Und vieles von dem, was sie schreibt, wurde bestätigt durch eigene Erfahrungen. So ist es: Learning by doing ...
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Nietzsche: Biographie seines Denkens Rüdiger Safranski Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 15620 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am Anfang der Biografie Friedrich Nietzsches steht der Versuch, dem eigenen Leben auf die Schliche zu kommen. Zwischen 1858 und 1868 entstanden neun autobiografische Skizzen, mit denen der "Abenteurer und Weltumsegler der inneren Welt" die eigene Existenz ergründen wollte. Ein unglückliches Unterfangen, schreibt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch, da "er sich dennoch ein Geheimnis" und terra incognita geblieben sei. In Nietzsche. Biographie seines Denkens nun hat der 55-jährige Essayist, der bereits durch Bücher zu E. T. A. Hoffmann (1984), Schopenhauer (1987) und Heidegger (1994) glänzte, das sprachliche Abenteuer gewagt, dem Lebensweg von Nietzsches Philosophie nachzuspüren. Mit Exkursen etwa auf Wagner, Hegel, Stirner oder Eduard von Hartmann entdeckt er den denkerischen Entwicklungsgang des "Luft-Schifffahrer des Geistes" und erschließt dem Leser so einen Panoramablick auf Nietzsches philosophische Welt. Abgerundet wird die gut lesbare Einführung durch ein Kapitel zur Rezeption des Philosophen, die rechtzeitig zum Nietzsche-Jahr mit Büchern wie Nietzsche und der Faschismus von Bernhard Taureck, Nietzsche in Weimar von Manfred Riedel oder Nietzsche und die Deutschen von Steven E. Aschheim bereits recht unterschiedlich -- und zumeist weniger differenziert -- aufbereitet wurde. "Das ganze Leben wäre möglich, ohne dass es sich gleichsam im Spiegel sähe", heisst es einmal bei Nietzsche, "wie ja thatsächlich auch jetzt noch bei uns der bei weitem überwiegende Theil dieses Lebens sich ohne diese Spiegelung abspielt." Safranski ist es geglückt, der inneren Welt des Philosophen reflektierend den Spiegel vorzuhalten. Seinem Leser jedenfalls hat er das Gefühl geschenkt, mit dem rätselhaften Philosophen etwas vertrauter geworden zu sein.--Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Biographie seines Denkens 5 von 5 Punkten Dieses Buch von Safranski ist wieder eine ganz ausserordentlich einfuehlsame Zusammenstellung der verschiedenen gedanklichen Entwicklungsschritte, die Nietzsche in seinem Leben gegangen ist. Das Buch stellt zunaechst keine gewoehnliche Biographie dar. Zwar erfahren wir nebenher von seiner Familie, seiner strengen Mutter und der eifersuechtigen Schwester, von den Freunden und den Streitigkeiten, von seinem Zerwuerfnis mit Wagner... aber hauptsaechlich geht es Safranski doch um Nietzsches gedankliche Schritte, mehr als seine biographischen Stationen.
Mit Safranski folgen wir als Leser zugrundeliegenden Fragen nach den Beweggruenden und Empfindungen Nietzsches: Welche Ereignisse, welche Literatur brachte ihn von einer gedanklichen Phase in die naechste, wie haben wir uns sein Innenleben vorzustellen?
In akribischer Feinarbeit erleuchtet Safranski uns die Berge und Taeler in Nietzsches Seele und laesst den interessierten Leser miterleben und nachvollziehen, was in Nietzsche vorgegangen sein mag und welche Gedankenberge er erklomm, um zu neuen und weiteren Einsichten zu gelangen. Nietzsches ueberbaendige Freude am Gedanken, sein Ringen um Wahrheit und Werte begleitet den Leser als Rahmen der philosophischen Gedanken.
So erleben wir Nietzsches drei grossen gedanklichen Perioden noch einmal mit: die dionysische tragisch-musikalische Periode, die Naturwissenschaft in ihrer kalten Schaerfe und schliesslich den Uebergang zum Uebermenschen.
Ergaenzt wird diese 'Biographie seines Denkes' durch einen Anhang, in dem noch einmal mit Jahreszahlen in einer Uebersicht Nietzsches Leben zusammengefasst wird.
Safranski vermag es, eigene Erfahrungen und Erkenntnisse sensibel auf das Leben anderer Denker anzuwenden, um uns Lesern ein Fenster in eine fremde Seele zu eroeffnen. Wieder gilt, was auch fuer seine Schopenhauer-Biographie galt: Fuer Leser, die eine knappe Nietzsche-Biographie suchen, seien zunaechst einmal die rororo-Biographien (Frauen um Nietzsche / Nietzsche) empfohlen. Wer aber Zeit und tieferes Interesse mitbringt, Nietzsche noch einmal nachzuspueren, der moege einerseits Lou Salomes sehr persoenliche Nietzsche-Biographie lesen und andererseits Safranskis Biographie seines Denkens.
Ausserordentlich lesenswert.
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Ich war erst 13: Die wahre Geschichte von Lon Julia Manzanares, Derek Kent Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 57985 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Dies ist die Geschichte von Lon. Die heute 24-jährige Thailänderin geriet als Teenagerin in die Welt der Bierbars und Gogo's von Pattaya und Bangkok, Orte, an denen Minderjährige ihren Körper verkaufen. Dieses Schicksal teilt sie so oder ähnlich mit vielen anderen thailändischen Mädchen und Frauen - in einem Land, in dem Mädchen oft keine Schulausbildung erhalten und in dem dennoch von ihnen verlangt wird, ihre Familien zu ernähren. In einem Dorf unter ärmlichsten Bedingungen aufgewachsen, lief sie von zu Hause weg, und verkaufte das Einzige, das sie hatte: ihren jungen Körper. Es war die einzige Möglichkeit, ihr Überleben zu sichern und gleichzeitig ihre Schwestern vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren - indem Lon ihnen eine Schulausbildung finanzierte. Beziehungen zu Männern waren für sie ausschließlich von wirtschaftlichem Interesse und sie träumte von der Ehe mit einem Mann, der sie finanziell aushält. Ihr Weg führte sie nach England, Schweden und Deutschland, einer Abtreibung mit 15 folgte ein Selbstmordversuch und mit 19 wurden bei ihr Depressionen und Schizophrenie diagnostiziert. Die unermüdliche Entschlossenheit, ihren Schwestern ein anderes Leben zu ermöglichen, gab ihr die Kraft, durchzuhalten - egal wie hoch der Preis für ihr eigenes junges Leben war.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Ehrlich und offen und umfangreich 5 von 5 Punkten Super Buch!!! Man lernt nicht nur viel über den Sextourismus sondern ebenfalls viel über die Lebensweise und Lebensart Thailands. Sehr informativ und in der Sprachwahl sehr gut und einfach gehalten. Ich kann es jedem nur empfehlen. Es dauerte nur 2 Tage und ich hatte es durch und das will was heißen! Es ist gespickt mit Fotos aus jungen Jahren von Lon und wenn man sich diese ansieht und dazu das Gelesene versucht in Einklang zu bringen, dann ist es erschreckend. Eine 13 Jährige, welche auch noch jünger aussah, verkaufte ihren Körper um ihre gesamte Familie zu ernähren wobei diese sie nie wirklich liebte. Unglaublich und leider Realität. Sie lässt den Leser tief in ihre Gedanken aus der Zeit tauchen und ist dabei schonungslos offen. Wenn Menschen hier schreiben, dass ihre Geldgier ekelhaft wäre, der muss sich nochmals mit dem Thema auseinander setzen. Wer in der Prostitution arbeitet muss versuchen zu überleben und dass in Thailand Kinder für ihre Eltern sorgen müssen, ist selbst mir aus dem Bekanntenkreis bekannt. Es ist eine umgekehrte Solidarität, die wir aus dem Westen nur schwer begreifen können. Man muss sich vollkommen auf das Buch einlassen um es vollends verstehen zu können.
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Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina Sari Nusseibeh, Anthony David Gebundene Ausgabe, 5. März 2008 Verkaufsrang: 8783 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Es war einmal ein Land« wie der Anfang eines Märchens klingt der Titel von Sari Nusseibehs Autobiografie, der Chronik eines Lebens in Palästina, einem »zerrissenen, geschändeten Land«, die sich wie ein unvollendeter Roman aus dem 19. Jahrhundert liest. Der von Schurken und Opfern handelt, von Patrioten und Betrogenen, Krieg und Frieden, Verrat und Korruption und von einer Liebesgeschichte. Wird es wie im Märchen gut ausgehen? Man weiß es nicht. Aber man versteht nach dieser bewegten und bewegenden Lebensgeschichte Sari Nusseibehs, der heute Rektor der al-Quds-Universität in Jerusalem ist, etwas ganz Einfaches: nämlich dass die Kenntnis des Lebens der »anderen« eine Voraussetzung für die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts ist. Sari Nusseibeh, Jahrgang 1949, wuchs im arabischen Teil von Jerusalem auf, in einer alteingesessenen, wohlhabenden Familie, die von dem Kalifen Omar im Jahre 638 zu den Wächtern der Grabeskirche gemacht wurde. Ein Amt, das sich bis heute in der Familie befindet. Seine Eltern erzogen ihn im Geist der Ökumene, und er war sich stets bewusst, dass auch die jüdischen Propheten durch die engen Gassen Jerusalems gewandelt waren. Als er in England studierte, eroberte die israelische Armee den Ostteil Jerusalems. Und anders als die Kinder der gebildeten und privilegierten Palästinenser, die in Scharen das Land verließen, entschloss er sich, zurückzukehren und die Zukunft seiner Heimat mitzugestalten. Ein »leidenschaftliches, wunderbar erzähltes Buch« (Amos Elon), eine »bemerkenswerte Chronik des Israel-Palästina-Konflikts aus einem ganz und gar ungewöhnlichen Blickwinkel« (Washington Post) ein »Gegenleben« zu Amos Oz großartigem autobiografischem Roman »Eine Geschichte von Liebe und Finsternis«.
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Die Gold Verschwörung. Ein Blick hinter die Kulissen der Macht von einem Privatbankier aus der Schweiz Ferdinand Lips, Andreas Zantop Gebundene Ausgabe, April 2003 Verkaufsrang: 9016 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Privatbankier Ferdinand Lips enthüllt in diesem Buch, warum der Goldmarkt seit über 40 Jahren von einer internationalen Macht- und Finanzelite manipuliert wird und warum ein freier Goldmarkt nicht existiert. Gold ist nicht irgendeine Ware. Gold ist das Barometer, das man beseitigen will. Zusammen mit seinen ihm zugeschriebenen mystischen Eigenschaften hat es für die Menschheit eine entscheidende Bedeutung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Dieses Buch ist Gold wert! 5 von 5 Punkten Hier hat ein absoluter Insider wohl eines der besten Bücher geschrieben, das zum Thema Geld, Wirtschaftsgeschichte und Manipulation der (Gold-)Märkte jemals erschienen ist.Der Autor beschreibt nicht nur die Geschichte des Goldes -und damit des Geldes- sondern er legt auch schonungslos offen, wie Klein- und Großanleger, Arbeitnehmer, Verbraucher -ja, im Grunde die gesamte Weltbevölkerung- um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden und werden. Dabei verzichtet der Autor auf jegliche ideologische Einfärbung; sondern er stellt die Sachverhalte schlicht, ehrlich und verständlich für jedermann dar. Dieses Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der sein Vermögen dauerhaft sichern will, bzw. für alle, die sich Vermögen aufbauen wollen und müssen. (Thema: Altersvorsorge) Obgleich ich persönlich zehn Jahre lang in der Investementbranche tätig war, hat mir dieses Buch in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet - und mich vor schweren Fehlern bewahrt. Ich kann nur jedem Mitmenschen, der an seiner finanziellen Zukunft interessiert ist, dringend empfehlen, dieses Buch zu lesen...
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Poetik Aristoteles Taschenbuch, Januar 1982 Verkaufsrang: 27864 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Tragödie besteht nach Aristoteles aus den sechs qualitativen Elementen Handlung (Mythos), Charakter (Ethe), Sprache (Lexis), Schau (Opsis), Gedanke / Absicht (Diánoia) und Gesang (Melopoiia). Die Handlung besteht aus einer Verknüpfung von Begebenheiten zu einem einheitlichen Ganzen. Innerhalb des Handlungsverlaufs des Dramas muss ein Wendepunkt, die Peripetie, eintreten. Dieser Umschlag vom Glück ins Unglück wird durch das Handeln des Protagonisten erzeugt, der ein...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eines der wichtigsten Werke überhaupt 5 von 5 Punkten Die aristotelische Poetik ist eines der wichtigsten Werke der westlichen Kulturgeschichte und sicherlich das wichtigste, weil grundlegende theoretische Werk der westlichen Literaturgeschichte. Daß der aristotelische Text dabei eine "dornige Lektüre" sei, wie Manfred Fürmann im ansonsten sehr gelungenen und informativen Nachwort schreibt, ist allerdings so nicht zutreffend. Tatsächlich läßt Aristoteles sowohl in den vermittelten Inhalten als auch im Modus der Vermittlung, in seiner Art der Argumentation, eine den Leser immer wieder überraschende Modernität erkennen. Freilich hat diese Modernität zwei Seiten: Unter Umständen kommt uns der Text heute noch so modern vor, weil sich auch heutzutage Literaten und Autoren, Dramaturgen und Drehbuchautoren auf den griechischen Text berufen und somit unsere gesamte Kultur, sei es nun in den Formen Roman, Film und Fernsehen oder Theater oder den anderen, von der Aristotelischen Poetik durchwirkt ist und der Originaltext so immer durch diese Medien modern gehalten wird. Das zeigt aber gleichzeitig, wie wichtig dieses Werk für das Verständnis unserer heutigen Kultur ist. Dafür, daß wir hingegen den antiken Text selbst verstehen, dafür sorgt das bereits angesprochene vorzügliche Nachwort. Mit anderen Worten: Die aristotelische Poetik ist Weltliteratur und selbst unter der restlichen Weltliteratur sticht sie hervor, da sie gerade erst die Grundlage geschaffen hat für diesen Rest. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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