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Auf Schatzsuche - Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden. Das Arbeitsheft für Kinder zum »Verhaltenstraining für Schulanfänger«: Ein Abenteuer mit ... zum «Verhaltenstraining für Schulanfänger» - Franz PetermannAuf Schatzsuche - Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden. Das Arbeitsheft für Kinder zum »Verhaltenstraining für Schulanfänger«: Ein Abenteuer mit ... zum «Verhaltenstraining für Schulanfänger»
Franz Petermann, Heike Natzke, Nicole Gerken, Hans-Jörg Walter

Broschiert, August 2006
     Verkaufsrang: 32757      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das »Verhaltenstraining für Schulanfänger« ist ein Gruppenprogramm zur gezielten Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Es wurde speziell für Kinder in der Schuleingangsphase entwickelt, die noch nicht lesen und schreiben können. Das Training kann in der Schule, in anderen pädagogischen Einrichtungen sowie modulweise im kinderpsychotherapeutischen Setting durchgeführt werden.
Das vorliegende Arbeitsheft wurde speziell zur Unterstützung des Trainings entwickelt. Es enthält alle notwendigen Arbeitsmaterialien. Die attraktiv gestalteten Bildmaterialien können ausgemalt werden. Zusätzlich gibt es genügend Raum für eigene Ideen auf dafür vorgesehenen Arbeitsblättern. Die Trainingsaufgaben sind in eine altersgerechte Rahmenhandlung eingebettet: Die Kinder begeben sich gemeinsam auf eine spannende Schatzsuche. Begleitet und unterstützt werden sie dabei von dem Chamäleon »Ferdi«. Bei ihrer abenteuerlichen Suche nach einem alten Piratenschatz begegnen die Kinder zahlreichen Fantasiefiguren wie der Baumfee Cordula von Eich, einem Orakel, Gespenstern und einem Drachen. Zusätzlich werden sie mit Hilfe von kurzen Comicdarstellungen mit Gleichaltrigen konfrontiert, die soziale Problemsituationen zu bewältigen haben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Abenteuer mit Ferdi und seinen Freunden      5 von 5 Punkten
Ein super didaktisches Konzept für Kinder zwischen 5 und 6 J. Ich bin total begeistert. Empfehle allerdings den Besuch eines Seminars, das das Training nachvollziehbar macht. Die Geschichte ist mitreißend und psychologisch super gut aufgebaut.


Frag doch mal ... die Maus!: Die meistgestellten Fragen an die Maus - Frag doch mal ... die Maus!: Die meistgestellten Fragen an die Maus

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 9562      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Knifflige Kinderfragen - mausschlaue Antworten
Kinder wollen's wissen und stellen der Maus ihre wichtigsten Fragen: Warum leuchten die Sterne? Wie kommt der Strom in die Steckdose? Und: Heißt Weingummi"Weingummi", weil man früher davon weinen musste? Dieses Buch weiß spannende Antworten und erklärt spielerisch und in kleinen Schritten die großen Rätsel der Natur, des Alltags und der Technik.
- Kompetent aufbereitete Sachinformationen, kindgerecht bebildert
- Mit einem Vorwort von Bundespräsident Horst Köhler




Die Demokratie und ihre Feinde: Wer gestaltet die neue Weltordnung? - Robert KaganDie Demokratie und ihre Feinde: Wer gestaltet die neue Weltordnung?
Robert Kagan

Gebundene Ausgabe, Juni 2008
     Verkaufsrang: 8154      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Robert Kagan bringt die weltpolitische Situation seit dem Ende des Kalten Krieges auf den Punkt. Den demokratischen Staaten steht mit Russland, China und Iran eine wachsende Zahl nach Macht und Einfluss strebender autokratischer Regime gegenüber. Gleichzeitig werden die Werte des Westens vom Herrschaftsanspruch radikaler Islamisten bedroht. Leidenschaftlich und pointiert stellt uns Kagan vor die Alternative, entweder die Welt im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Vorstellungen zu formen oder uns in einer neuen Weltordnung einzurichten, die andere gestaltet haben.


Die Kernbotschaft ist klar: "Wir" (d.h. USA und US-freundliche Regierungen) sind die Guten, "die" (d.h. der Rest) sind die Bösen. "Gute" Ziele sind mit aller (also auch militärischer) Macht durchzusetzen.
Was schon George W. Bush schon (mit bekannten Resultaten) vorexerziert hat, wird hier auf einer ideologischen Basis weitergeführt.
Dass diese Gedankengänge in den USA - und auch in Teilen Europas - durchaus Anklang finden, sollte angesichts ähnlicher historischer Prallelen ("am deutschen Wesen soll die Welt genesen") bedenklich stimmen. Bleibt zu hoffen, dass dieses und ähnliche Bücher politisch bedeutungslos bleiben...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Thesen eines einflußreichen Publizisten, mit denen man sich auseinandersetzen muss      4 von 5 Punkten

Es sind immer wieder amerikanische Autoren, die in den jeweiligen Perioden der jüngsten Weltgeschichte mit angeblich wegweisenden Büchern die Deutungshoheit über die Weltpolitik für sich beansprucht haben. Man denke an Francis Fukuyamas "Ende der Geschichte" das er nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 herangebrochen sah, oder auch an Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen", das seine Deutungsmacht durch den 11. September 2001 noch verstärkte. Einer dieser "Vordenker" in Amerika ist Robert Kagan, ein konservativer Publizist, der von 1984 bis 1998 im amerikanischen Außenministerium gearbeitet hat und heute in Brüssel lebt.

Sein Diktum "Amerikaner sind vom Mars. Europäer von der Venus" wurde berühmt, als er den militanten und missionarischen USA 2002 ein postmodern-pazifistisches Alt-Europa gegenüberstellte, und somit die Begründungsformel für den Irak-Krieg lieferte.

Auch für die Zeit nach George W.Bush legt er nun mit seinem neuen Buch "Die Demokratie und ihre Feinde" seinen Anspruch auf Interpretationshoheit vor. Mittlerweile als Berater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten McCain arbeitend, legt Kagan ein Stück Geopolitik vor, das er tief durchgearbeitet hat. Es ist deshalb nicht ganz von der Hand zu weisen, dass sich in diesen neuen Thesen Kagans das Weltbild des nächsten US-Präsidenten spiegelt. Nicht nur deshalb müssen die Thesen dieses Buches ernst genommen werden. Kagan geht davon aus, dass der weltweite Optimismus nach 1989, der Glaube an den historisch unausweichlichen Sieg der westlichen Ideale von Demokratie , Freiheit und Fortschritt gescheitert ist. Die Rückkehr von Machtpolitik und Konkurrenz verschiedener Regionalmächte seien das Kennzeichen des beginnenden 21. Jahrhunderts , sagt Kagan und identifiziert dahinter ein tiefes ideologisches Motiv. Er nennt es den Kampf zwischen Demokratie und Autokratie. Mächte wie Russland und China sind antiwestlich und diktatorisch regiert und spielen sich als Schutzmächte noch schlimmerer Regimes auf wie Simbabwe oder Birma. Diese neuen Autokratien sind , anders als die alte Sowjetunion, wirtschaftlich potent, sie verbinden Kapitalismus und autoritäre Herrschaft.

Deshalb, so Kagan, müssen die USA und Europa ihre neurotischen Differenzen, wie er das nennt, schnellstmöglich beenden, sonst können sie den neuen Systemkonflikt nicht bestehen. Die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und Georgien scheinen ein Beispiel zu sein, die Kagans These unterstreicht. Die westlichen Länder müssen aktiv für ihre demokratische und freiheitliche Ordnung eintreten.

Doch auch Amerikas Freunde machen längst Politik auf ihre eigene Rechnung, ohne dass Kagan das entsprechend erwähnt. Es wird abzuwarten sein, welche Lesart der Welt sich unter einem neuen US-Präsidenten durchsetzen wird. Eins ist sicher: Kagans Thesen werden dabei eine enorme Rolle spielen. Schon deswegen lohnt sich die Lektüre dieses Buches, mit dessen Thesen man sich auseinandesetzen muss, ob sie einem passen oder nicht.


Plumper Nationalismus      1 von 5 Punkten
Mehr kann einem zu diesem Machwerk eigentlich auch gar nicht einfallen.
Die Kernbotschaft ist klar: "Wir" (d.h. USA und US-freundliche Regierungen) sind die Guten, "die" (d.h. der Rest) sind die Bösen. "Gute" Ziele sind mit aller (also auch militärischer) Macht durchzusetzen.
Was schon George W. Bush schon (mit bekannten Resultaten) vorexerziert hat, wird hier auf einer ideologischen Basis weitergeführt.
Dass diese Gedankengänge in den USA - und auch in Teilen Europas - durchaus Anklang finden, sollte angesichts ähnlicher historischer Prallelen ("am deutschen Wesen soll die Welt genesen") bedenklich stimmen. Bleibt zu hoffen, dass dieses und ähnliche Bücher politisch bedeutungslos bleiben...


Lass dich vom Tao leben: Wu wei in der Praxis - Theo FischerLass dich vom Tao leben: Wu wei in der Praxis
Theo Fischer

Taschenbuch, Mai 2000
     Verkaufsrang: 77921      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In seinem neuen Buch zeigt Theo Fischer, wie man die Prinzipien des Tao im alltäglichen Leben anwenden kann, denn wir brauchen einen Weg, der uns hilft, die vielschichtigen Probleme unseres Lebens und Alltags zu lösen. Und dieser Weg ist ganz einfach. Wir müssen uns nichts antrainieren, ermeditieren oder durch Lustverzicht und strenge Disziplin verdienen. Ernsthaftes Interesse und die Bereitschaft zum Ausprobieren genügen völlig. Wagen Sie den Versuch !

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein wirklich lesenwertes Buch!      5 von 5 Punkten
Dies ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Nach der Lektüre stand für mich schnell fest, dass ich mir nun noch weitere von ihm bestellen werde. Zwar habe ich mich zuvor noch nicht allzu intensiv mit dem Daoismus und Wu Wei beschäftigt, die Art und Weise, in der Theo Fischer diese Thematik jedoch darstellt, ist sehr angenehm zu lesen. Er beschränkt sich nicht (wie viele andere Autoren) auf Zitate aus chinesischen Werken, sondern gibt auch praktische Anwendungsbeispiele und zeigt einfache Experimentiermöglichkeiten auf. Alles in allem ist dieses Buch sehr empfehlenswert!


 Weitere Lesermeinungen


Nikomachische Ethik - AristotelesNikomachische Ethik
Aristoteles

Sondereinband, 1986
     Verkaufsrang: 16062      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie über die regelmäßig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle über die philosophische Szene. Man mag darüber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenüber, Orientierungshilfe bei der Bewältigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten.

Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nämlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nämlich gemäß, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemäß, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Die Aristotelische Methode, den alltäglichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gültiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begründen. --Jens Kertscher

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nicht einfach, aber interessant.      4 von 5 Punkten
Zugegebenermaßen mag die griechische Satzstellung, die in der deutschen Übersetzung beibehalten werden musste, den Lesefluss hemmen, doch Aristoteles' Ethik bietet einige interessante Gedankengänge, die diesen Nachteil mehr als wett machen. Insgesamt durchaus lesenswert.



Jenseits von Gut und Böse: Vorspiel einer Philosophie der Zukunft: Jenseits Von Gut Und Bose - Friedrich NietzscheJenseits von Gut und Böse: Vorspiel einer Philosophie der Zukunft: Jenseits Von Gut Und Bose
Friedrich Nietzsche

Taschenbuch, Januar 1988
     Verkaufsrang: 12450      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Entwicklungsstadium      3 von 5 Punkten
Nietzsche hat in seinem Leben drei Phasen durchlaufen, die sich eindeutig ueberschreiben lassen: Die Phase des Mystikers, in der Nietzsche Schopenhauer verehrte und Wagner; dann die Phase des sachlichen Naturwissenschaftlers, des Reduktionisten, dessen, der sich nur noch auf das beruft, was Wissenschaft ihm beweisen kann und der alles verwirft, das nicht durch Wissenschaft greifbar ist; und schliesslich die Phase des Uebermenschen, in die wir den Zarathustra als sein bekanntestes Werk einordnen koennen, eine Phase, in der Nietzsche nur noch das von Bedeutung ist, was aus dem eigenen Innern erwaechst: jeder wird zum eigenen Moralmassstab.
"Jenseits von Gut und Boese" stammt aus Nietzsches zweiter Phase und ist somit, wie ich finde, wie alle Werke Nietzsches, mehr in der historischen und persoenlichen Entwicklung der Gedanken zu wuerdigen als in der Absolutheit der erreichten Formulierungen.
Es geht in diesem Buch darum, dass weder Gut noch Boese existieren, dass dies bloss vom Menschen geschaffene Begriffe sind. Nietzsche versucht ferner aufzuweisen, dass nicht nur Gut und Boese relativ sind, sondern grundsaetzlich Moral abhaengig von der definierenden Basis.
Es gibt in diesem Buch viele Kapitel, viele seitenlange Abhandlungen. Ob man also das ganze Buch lesen muss, moechte ich offenlassen, dass man es aber zu Teilen durchaus lesen kann, auch um Nietzsches zweite Entwicklungsphase noch einmal nachzuvollziehen, dazu kann ich nur raten, und in diesem Sinne ist dieses Werk Nietzsches empfehlenswert.

Nietzsche nahe seiner Bestform      5 von 5 Punkten
Es ist wahrlich ein Genuss, diese Zeilen zu lesen. Auf jeden Fall lernt man durch die Lektüre viel für das Leben. Alleine die Zweizeiler im Mittelteil sind genial.

Absolute Empfehlung, wenn es auch nicht an Zarathustra herankommt.



Das große Buch der 555 interessantesten Kinderfragen: Was Kinder wirklich wissen wollen leicht verständlich erklärt - Das große Buch der 555 interessantesten Kinderfragen: Was Kinder wirklich wissen wollen leicht verständlich erklärt

Gebundene Ausgabe, Juli 2003
     Verkaufsrang: 64453      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ein unverzichtbares Nachschlagewerk, mit dem sich Kinder selbstständig informieren können.

Warum sind zu viele Pommes ungesund? Warum fallen Sterne nicht vom Himmel? Wie viele Sprachen gibt es auf der Welt? Wieso können Glühwürmchen leuchten? Wie kommt der Strom in die Steckdose?
- Leicht verständliche und zuverlässige Antworten aus allen Lebensbereichen und Wissensgebieten - Experimente sorgen für Spannung - Farbfotos, Illustrationen und Grafiken machen das Blättern zu einem Abenteuer durch die Welt des Wissens - Zusatzinformationen laden auch...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sehr zu empehlen ...      5 von 5 Punkten
Was Kinder wirklich wissen wollen leicht verständlich erklärt. Mit Experimenten und Infos für Eltern. Ganz einfach durch vormachen ( transparent machen ) unterschiedlicher Vorgänge die Welt erklären ! Super !


Cornelsen Senior English Library - Landeskunde: South Africa. Schülerheft: Land of Good Hope? - Cornelsen Senior English Library - Landeskunde: South Africa. Schülerheft: Land of Good Hope?

Taschenbuch, Dezember 2002
     Verkaufsrang: 78037      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,25 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Für die gymnasiale Oberstufe Die Landeskunde-Hefte der 'Cornelsen Senior English Library ' setzen sich mit Themen auseinander, die für das Verständnis der Zielsprachenländer unentbehrlich sind. Sie enthalten fiktionale und nichtfiktionale Texte, 'Info-Boxes, ' Illustrationen sowie Annotationen und Aufgaben. Die Handreichungen für den Unterricht liefern weiteres Hintergrundmaterial, didaktische und methodische Hinweise, Lösungsvorschläge und Zusatzaufgaben. Die Hefte sind für Grund- und Leistungskurse gleichermaßen geeignet.



Alles, was ich wissen will, 2 Bde., Bd.1, Fahrzeuge auf Rädern, Wasserfahrzeuge, Fahrzeuge in der Luft, Unsere Erde, Was in der Natur geschieht, Weltraum ... Alltägliche Gegenstände. Bauen - Janet CookAlles, was ich wissen will, 2 Bde., Bd.1, Fahrzeuge auf Rädern, Wasserfahrzeuge, Fahrzeuge in der Luft, Unsere Erde, Was in der Natur geschieht, Weltraum ... Alltägliche Gegenstände. Bauen
Janet Cook, Jane Chisholm

Gebundene Ausgabe, Januar 2008
     Verkaufsrang: 57276      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Alles Wissenswerte über Technik und Natur.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Super Bücher!      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch bzw. beide Bücher schon sehr lange. Ich arbeite immer wieder mit ihnen, sie sind beide einfach toll. Gute Bilder, verständliche Texte, die auch jüngere Kinder prima verstehen. Mit kleineren Kindern(kleiner als Schulkinder) kann man gemeinsam in diesen Büchern arbeiten, Schulkinder können dies schon allein. Die verschiedenen Themen sind einfach toll aufbereitet! Ich habe diese Bücher schon mehrfach weiterempfohlen und alle Kinder (alle unterschiedliches Alter) waren und sind begeistert.
Ich kann mich nur wiederholen, einfach richtig tolle Bücher!


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Die Elektro-Werkstatt: Spannende Experimente mit Magneten und Strom - Die Elektro-Werkstatt: Spannende Experimente mit Magneten und Strom

Gebundene Ausgabe, Juli 2005
     Verkaufsrang: 21619      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Salz und Pfeffer lassen sich elektrisch trennen, Papiermännchen tanzen am Lineal, ein Wasserstrahl kann sich magnetisch biegen, Luftballons bleiben an der Decke kleben, eine Neonröhre leuchtet ohne Strom und mit Eisenspäne entstehen schönste Magnetbilder malen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die bessere Alternative zum Elektrobaukasten!      5 von 5 Punkten
Auch dieser Titel der erfolgreichen Serie „Schau so geht das!" bietet für junge Wissenshungrige und kleine Naturwissenschaftler zahlreiche Anreize, spannende und ungefährliche Experimente mit Strom und Magneten in Eigenregie zu Hause und in der Schule durchzuführen. Wer die Anschaffung eines teuren, sperrigen Elektrobaukastens erwägt, sollte darauf verzichten, denn Kauderwelsch-Übersetzungen und illustrationsarme Anleitungsbücher stoppen schnell die Experimentierlust. Erfolgversprechender, kindgerechter und preiswerter ist der Kauf dieses Buches. Da viele Materialien in jedem Haushalt vorkommen, werden dann ergänzend nur wenige Spezialzutaten aus dem Baumarkt benötigt, die im Buch Erwähnung finden (z.B. Blockbatterie, Eisenspäne, Magneten, kleine Glühbirne, isolierter Draht). Kurze Anleitungen, eindeutige Erklärungen und aufschlussreiche Fotos laden zum Nachmachen ein und machen Kindern im Grundschulalter unsere technische Welt verständlich. Diese 19 ungewöhnlichen Versuchsanordnungen helfen vortrefflich, physikalische Phänomene begreifbar und offensichtlich zu machen.


Traumatische Tropen: Notizen aus meiner Lehmhütte - Nigel BarleyTraumatische Tropen: Notizen aus meiner Lehmhütte
Nigel Barley

Taschenbuch, November 1997
     Verkaufsrang: 14449      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Mit Ironie und absoluter Ehrlichkeit erzählt Barley von seiner zweijährigen Feldfoschung in Kamerun und der großen Kluft zwischen der ethnologischen Fachliteratur und der afrikanischen Wirklichkeit. »Die witzigste Abrechnung mit der ethnologischen Euphorie der letzten Jahre.« (FAZ) »Der lustigste Text, den jemals ein Ethnologe verfasst hat.«›Der Tagesspiegel‹

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

ein wahres Lieblingsbuch      5 von 5 Punkten
Wie schon von anderen Rezensienten erwähnt, räumt das Buch mit den üblichen "Berichten" über ethnologische Forschung auf und dies auf eine äußerst amüsante Art und Weise. Der Forscher lernt nicht in drei Tagen die Sprache des zu beforschenden Volkes, um es dann aus diversen, aber immer überlegenen Perspektiven zu betrachten, nein er steht mittendrin und lässt uns an seinen Abenteuern teilhaben, ohne dass wir wirklich die Strapazen teilen müssten. Eine der witzigsten Stellen ist meines Erachtens der Besuch beim Zahnarzt.


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Frag doch mal ... die Maus! - Ritter und Burgen - Frag doch mal ... die Maus! - Ritter und Burgen

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 15481      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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“Endlich!”, werden viele Kinder und wohl ebenso viele Erwachsene ausrufen, “das wurde aber auch Zeit!” Denn nach über fünfunddreißig Jahren Sendung mit der Maus gibt es nun die ersten Sachbilderbücher mit der Maus. Das Prinzip ist dasselbe wie in der Sendung: Kinderfragen werden in Text und Bild beantwortet. Dabei klingen die Fragen oft einfach, doch die Antworten können ganz schön knifflig sein: knifflig zu recherchieren und auch knifflig zu erklären. Aber gerade das verstehen die “Maus”-Macher ja meisterhaft: auch hochkomplizierte Sachverhalte “kinderleicht” verständlich zu machen. Und die Autoren der Sachbilderbücher können es glücklicherweise ebenfalls.

Die ersten vier Bücher der Reihe beschäftigen sich mit Themen, die bei Kindern ab fünf Jahren besonders beliebt sind: Frag doch mal die Maus: Unser Wald, Frag doch mal die Maus: Ritter und Burgen, Frag doch mal die Maus: Autos, Frag doch mal die Maus: Zeitreise. Jede Doppelseite behandelt dabei eine Kinderfrage. Selbstverständlich werden in den Antworten alle zentralen Informationen rund ums Thema vermittelt. Aber zusätzlich erfährt man hier vieles, was anderswo nicht zu finden ist. Zum Beispiel wenn es um die hygienischen Verhältnisse im Mittelalter geht (“Hatten die Ritter Klopapier?”), die verschiedenen Nadeln und Zapfen von Bäumen (“Wie viele Nadeln hat ein Tannenbaum?”), die Ernährung in der Steinzeit (“Gibt es in der Steinzeit schon Karies?”) oder umfassendes Technikverständnis (“Warum können Autos fahren?”).

Die Texte (bis hin zum “Mauslexikon” am Ende jedes Bandes) haben allesamt Maus-Qualität”, die Bilder ebenso. Altersgerechte Zeichnungen und auch Fotos verschaffen Überblicke und zeigen Details. Außerdem gibt es Transparentfolien, Ausklappseiten und ein großes Poster in jedem Buch. Im Gegensatz zu vielen anderen Sachbilderbüchern sind hier die Seiten aber nicht überladen mit unzähligen verschiedenen Elementen. Sowohl beim Text als auch bei den Bildern ist die Konzentration aufs Wesentliche gelungen. Auch das ist ein Markenzeichen der Maus: Wer wirklich verständlich und anschaulich erklären kann, braucht nicht Hunderte von Bildern oder Tausende von Wörtern.

Die Maus-Sachbilderbücher sind rundum empfehlenswert für Kinder ab fünf, die nicht nur die üblichen Standardinformationen zu einem Thema suchen. Denn hier werden auch ungewöhnliche, verblüffende und nicht selten sehr komplizierte Fragen anschaulich und verständlich erklärt -- so, wie es eben nur die Maus kann. --Gabi Neumayer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Absolut top!      5 von 5 Punkten
Ganz der Maus-Tradition entsprechend informiert diese Reihe in kompakten Themenkapiteln, überschaubar, schön illustriert und amüsant.

Die "Gimmicks" wie Aufdeckfolien und Poster erhöhen den Reiz und regen zum Entdecken an.

Der Preis ist auch angemessen - kurz: Sehr empfehlenswert!

Hier werden endlich die Fragen beantwortet, für die sich die Kinder wirklich interessieren      5 von 5 Punkten
Meine Söhne interessieren sich vorwiegend für Sachbücher. Leider sind die oft so schlampig hingeschustert, dass ich schon jedes Mal stöhne, wenn sie wieder eines vorgelesen haben wollen (Es gibt doch tatsächlich Bücher über Bienen, in denen nicht vorkommt, dass Bienen einen Stachel haben - obwohl dies das ist, was Kinder auf jeden Fall sehr interessiert.)

Nun ist dieses kein Buch über Bienen, sondern über Ritter und ihre Burgen und ich garantiere Ihnen, dass Sie von diesem Buch nicht genervt sein werden!
Der Autor hat wirklich Zeit darauf verwendet, zu überlegen, welche Fragen Kinder im Zusammenhang mit Rittern bewegen. Für meine Söhne ist das ein Volltreffer.
Anhand dieses Buches kann man mit seinen Kindern ausführlich darüber reden, warum Burgen meist auf Bergen errichtet wurden oder von Wasser umgeben waren, warum eine Burg überhaupt angegriffen worden ist, welche Verteidigungsmöglichkeiten es gab und welche Angriffsstrategien. Was für Räume gab es in der Burg? Wo wohnten die Diener und wo die Burgherren? Was haben die Ritter gemacht, wen ihnen langweilig war? Wie wurde das Essen haltbar gemacht? Wo gingen die Ritter auf}s Klo und was nahmen sie zum Po-abwischen? (witzig)
Wie fühlte sich der Ritter unter der schweren Rüstung? Warum gab es später keine Ritter mehr?....

Das schöne daran ist, dass nicht zusammenhanglos Fakten und Bilder aneinander geklatscht werden, wie in manch anderen Sachbüchern. Sondern die Themen sind folgerichtig aufgebaut und anhand von Text und Abbildungen gut zu erklären.

Ich denke, man kann sich das Buch mit Kindern ab 4 Jahren ansehen, wobei ein Alter von 5 oder 6 Jahren sicher besser wäre. Auch bei mir gab es Aha-Effekte über den ein oder anderen Zusammenhang, auch Erwachsene dürften Neues entdecken.



Kopftraining: Anleitung zum kreativen Denken. Tests und Übungen - Tony BuzanKopftraining: Anleitung zum kreativen Denken. Tests und Übungen
Tony Buzan

Taschenbuch, 18. Januar 2006
     Verkaufsrang: 48294      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Mensch schöpft nur bedingt das Potential seines Gehirns aus. Der Erfinder der "Organischen Studienmethode" erklärt, wie der Verstand funktioniert, und wie sich die Kopfleistung optimieren läßt. Mit den vielen Tests und Übungen lernt man, Informationen zu speichern und schnell abzurufen. Ausdrucksfähigkeit und Organisationsvermögen werden merklich verbessert, Kreativität und Flexibilität im Denken erhöht.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Kurz, prägnant und übersichtlich.      5 von 5 Punkten
In diesem kleinen, aber feinen Werk des Altmeisters des Mind-Mapping ist alles drin was man wissen muss, um komplexe Lerninhalte strukturiert und gehirn-benutzer-freundlich aufzubereiten.
Ihm ist es zu verdanken, dass ich beginnen konnte immwer weniger linear zu schreiben und in allen meinen Fort- und Weiterbildungen mit eigenen Mind-Maps zu arbeiten und vor allen Dingen die Keyword auch noch viel später zuordnen zu können. Danke Tony!

Natürlich gibt es (auch von ihm, sehr viel buntere, farbigere und somit emotional auch ansprechendere Bücher.

Hier geht es knapp und klar zur Einführung ins Mind-Mapping und dieses anwenden zu können.

Im übrigen ein kleines Schmankerl hat dieses Büchlein doch. Es ist eines der ganz wenigen, in dem auf einer Seite mittendrin etwas zum Metronom-Training beim schnelllesen steht. Sehr gut!
Manchmal sind es die kleinen Feinheiten die den Unterschied machen.


 Weitere Lesermeinungen


Vita activa oder Vom tätigen Leben - Hannah ArendtVita activa oder Vom tätigen Leben
Hannah Arendt

Taschenbuch, September 2002
     Verkaufsrang: 50961      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Hannah Arendts politische Theorie kritisiert die Reduktion tätigen Lebens auf Arbeit und Konsum und insistiert auf dem Freihalten und der Erweiterung der Öffentlichkeit. "Dem Menschen den notwendigen Raum für die Politik, das heißt für das freie Handeln offenzuhalten, dies war das wesentliche Ziel von Hannah Arendts politischer Theorie." (Kurt Sontheimer)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Animal laborans, homo faber, zoon politikon - eine Anthropologie des menschlichen Verhaltens      5 von 5 Punkten
Im Wechsel von vita activa und vita contemplativa steckt das Glück des Lebens, mutmaßten die Altvorderen. Wie aber verhalten sich beide zueinander und vor allem: was sind ihre Bestandteile? Die klassische Antwort auf diese Frage gibt die politische Anthropologie der deutschjüdischen Philosophin Hannah Arendt in ihrem Buch "Vita activa oder vom tätigen Leben".
Zunächst eine Überraschung, denn die Autorin ordnet im Unterschied zur landläufigen Meinung die vita contemplativa der vita activa eindeutig unter. Ihre These: Die vita activa ist die Seinsweise, in der sich der Mensch in der Welt behauptet und bewährt, nur auf ihre Grundlage kann es überhaupt eine vita contemplativa geben.
Wie verhält es sich aber nun mit der Vita activa im Einzelnen? "Mit dem Wort Vita Activa sollen im Folgenden drei Grundtätigkeiten zusammengefasst werden: Arbeiten; Herstellen und Handeln", erklärt die Autorin, wobei sie der Arbeit eindeutig den untersten Rang zuordnet. "Arbeiten" bedeutet die immer erneute Sicherstellung der lebenserhaltenden Prozesse, sie ist ein weltloser Zustand der "Mühe", die den Arbeitenden, den "animal laborans" zu den immer gleichen, "kreisenden" Verrichtungen zwingt. "Herstellen", die nächsthöhere Tätigkeit, ist das Werk des "homo faber, der sein Tun im "Modus der Absonderung" vollbringt. Herstellen als Prozess hat einen Anfang und ein Ende, der dann erreicht ist, wenn das fertige Produkt vorliegt. Herstellen folgt dem Zweck-Mittel-Denken und erschafft eine Dingwelt, in der sich der Mensch häuslich einrichten kann.
Wie aber steht es mit dem Handeln? "Das Handeln", schreibt Arendt "ist die einzige Tätigkeit der vita activa, die sich ohne Vermittlung von Materie, Material und Dingen direkt zwischen Menschen abspielt.". Sie ist die höchste Seinsform der Vita activa, weil sie sich in der Pluralität bzw. in der Öffentlichkeit abspielt, in der sich die Menschen im Medium der Freiheit und unter dem Risiko des Scheiterns als die erweisen, die sie sind.
Hannah Arendt wird in dem vorliegenden Buch und übrigens auch in ihren anderen Schriften nicht müde, dieses Handeln als die höchste Seinsform des Menschen zu feiern. Der erste "Erscheinungsraum" dieses Handelns war die klassische Polis in der Antike, in deren Öffentlichkeit Perikles und Ephialtes, Alkibiades und Sokrates vor aller Augen jeder für sich als "zoon politikon" agierten. Politik ist also nichts anderes als der Erscheinungsraum des Handelns unter den Bedingungen der Freiheit
Unnötig anzumerken, dass es eine so definierte politische Sphäre der Öffentlichkeit, in der freie Individuen unter dem Risiko des Scheitern die Chance der Freiheit ergreifen und "handeln" in der Moderne nicht mehr gibt. In der Epoche der Massendemokratien sind es nur die kurzen Startphasen der Revolutionen, in denen handelnde Menschen auftauchen und dem Rad der Geschichte eine neue Richtung geben. Das Faszinierende und zugleich Befremdliche an diesem Ansatz ist allerdings, dass es die Autorin nicht sonderlich zu interessieren scheint, in welche Richtung sich dieses Rad dann dreht, wenn nur hinreichend Gelegenheit besteht, für Menschen im Medium der Pluralität frei und öffentlich an diesem Rad zu drehen.
Und wehe dem "bios theoretikos", der mit dem Anspruch absoluten Wahrheit die politische Sphäre nach den Regeln der Zweck-Mittel-Logik gleichsam optimal "herstellen" will. Er wird die Erfahrung machen müssen, dass er aus der Sphäre der vita contemplativea in die Welt des Handelns hinausfällt, in der es keine absolute Wahrheit sondern nur das Wagnis des eigenen Handelns und immer auch die Möglichkeit des Scheiterns gibt.
Ich habe Hannah Arendts epochales Werk schon als Student und später immer aufs Neue mit zunehmendem Interesse gelesen und kann die Lektüre dieses in ganz besonderem Maße zeitgemäß-unzeitgemäßen Werkes nur jedermann empfehlen. Es besticht nicht nur durch eine schier unüberschaubare Vielzahl von Einzelstudien sondern es ermöglicht mit seinen kategorialen Grundbestimmungen des menschlichen Tätigseins ein ganz neues Verständnis der menschlichen Welt.


Gesammelte Schriften: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben: Bd 4 - Theodor W. AdornoGesammelte Schriften: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben: Bd 4
Theodor W. Adorno

Taschenbuch, April 2008
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ein sehr persönliches Buch.      5 von 5 Punkten
Man soll das Buch unvoreingenommen lesen. Vor allem so lesen als würde der Autor recht haben. Erst danach kommt die Kritik, wenn möglich eine konstruktive. Erst dann kann man sagen, ob die Lektüre gelohnt oder nicht hat oder ob man etwas daraus gelernt hat.
Adorno analysiert das Leben und stellt dem Leben moralische, humanistische Anforderungen. Wenn das Leben keinen Schutz bieten kann, gegen Grausamkeiten aller Art, ist es dann noch lebenswert?
Nur die Menschen können diese Frage beantworten.
Die Aphorismen Adornos stellen die Realität fest und zugleich werfen sie Fragen auf. Die Realität ist formbar, so wie der Mensch, der sie immer neu schafft. Eine humanere Welt ist möglich. Ein sehr persönliches Buch. Hat mich sehr bewegt.


Zeitgebundenheit      1 von 5 Punkten
Sprache und Inhalt sind nur aus der Zeit heraus verständlich! Unter dem Eindruck der NS-Zeit muss man wahrscheinlich so schreiben. Sonst bringt das Buch wirklich nur für Adorno-Exegeten was, die ihren Meister vergöttlichen. Man beginnt zu ahnen, warum Habermas (als erklärter Feind der Adornoadepten) die Deutungshoheit errungen hatte: Er jammerte weniger und bot - wie immer man seine Theorie einschätzt - den Linken eine Methode an die Hand, konkret zu werden in der Gesellschaft und nicht im Kellerloch sitzen zu bleiben wie Adorno.

das ist Adorno!      5 von 5 Punkten
Mit "leichter" und vernichtend präziser Hand geschriebene kurze Reflexionen, die man sich gut einteilen sollte, über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des täglichen Lebens, das Adornos Meinung nach in jedem kleinen Winkel durchtränkt ist von latenter Gewalt, Herrschaft und Absolutismus. Der vergesellschaftete Mensch kann diesem negativen Leben nicht entfliehen aber er kann es erkennen und vermöge der Erkenntniss wiederum Kraft beziehen um die Aufgabe Leben zu meistern. Mehr als nur empfehlenswert.

Feinschliff      5 von 5 Punkten
In aus allen Fugen geratenen Zeiten ein solches Buch zu schreiben, ist bereits eine Meisterleistung. Theodor W. Adorno sind hier über Jahre latent bewußtwerdende Gedanken zum Zeitgeschehen, zum Verlust einstmaliger zivilisatorischer Werte, zum Leben unter Bedingungen, die das individuelle Leben zur privaten Angelegenheit verkümmern lassen, zu Textminiaturen verdichtet, die zum besten zählen, was überhaupt je veröffentlicht wurde. Sprachlich und inhaltlich ein Meisterwerk!

Das Insistieren auf dem Brutalen      5 von 5 Punkten
Es sind zwei Fundamentalwerke, um die man nicht umhin kommt, wenn man sich sowohl literarisch als auch theoretisch auf den Weg machen möchte - eine lange Reise, die viel Geduld erfordert -, herauszufinden, was das denn ist, die Kritische Theorie: Diese beiden Werke sind die "Dialektik der Aufklärung" und die "Minima Moralia" Adornos. Sie ergeben die Achse, an der die Theorie sich wendet, das Frankfurter Schiff eine andere Richtung einschlägt - nämlich die des ungewissen Ausgangs, wo dem Theoretiker und seinem System nur noch übrig bleibt, "das Schlimmste zu verhindern" (Horkheimer) und dazu beizutragen, "dass Auschwitz nicht noch einmal sei" (Adorno). Eine Richtung also, die nicht mehr sich durch die Kritik des Bestehenden ermächtigt fühlt, auch eine Alternative, was das bessere Leben sei, an dessen Stelle zu setzen, sondern in die Einsicht einkehrt, dass einzig Kritik als unendlicher Prozess und unermüdliche Aufgabe sich am wenigsten der Verlogenheit "des Ganzen" unterwerfe.
Diese "Achse" in der Geschichte der Kritischen Theorie hatte zugleich ein Schisma zur Folge, demnach Theoretiker wie Marcuse oder Fromm nicht mehr im selben Wasser wie Adorno und Horkheimer fuhren. Nach der "Dialektik der Aufklärung" ist auch zugleich eine Spannung zwischen Adorno und Horkheimer zu spüren. Die "Dialektik der Aufklärung" öffnet - und das macht sie so schwierig zugänglich, insbesondere was den Versuch einer hemdärmelig soziologisierten Rezeption angeht - Kritische Theorie zur Geschichtsphilosophie hin, skizziert den anthropologischen Gang der Vernunft gegenüber dem Mythos, der Herrschaft über die Natur gegenüber dem menschlichen Bedürfnis, sich an diese anzuschmiegen von den griechischen Mythen bis zur Gegenwart der Kulturindustrie und des Faschismus.
Adornos "Minima Moralia" setzen in dieser Gegenwart ein: Die aphoristische Gegenwartsdiagnose geht beschreibend an die kleinsten Alltagsdetails, die gewöhnlichsten Unauffälligkeiten des verstädterten Zusammenlebens heran, wendet den Blick so häufig und aufwendig wie nötig, bis das Prinzip der Verdinglichung, der Unterwerfung des Besonderen unter die Sachzwänge des Allgemeinen, der zivilisatorische Prozesses der "Auslöschung des Inkommensurablen" herausgearbeitet ist.
An diesem Buch wird klar, was Alexander Kluge meinte, als er das Werk Adornos mit den Worten charaktisierte: "Es ist ein Insistieren auf dem Brutalen." Es wird hier mit einer geradezu schmerzhaften Präzision und Unermüdlichkeit geleistet, was bis dahin noch nicht geleistet worden ist: Die moderne, bürgerliche und hochtechnologisierte Gesellschaft - eine Form der Organisation des geballten Zusammenlebens, die noch jung, aber zur Bedingung der Möglichkeit des menschlichen Überlebens geworden ist, aber bereits in ihrem frischen Alter die Menschen zwingt, ihre Vorstellungskraft der menschlichen und zivilen Katastrophen, die ja von ihnen selbst hervorgebracht werden, radikal zu erweitern - kennt das Individuum nur noch als Zweck, das Subjekt als entkernte technoökonomische Größe; die Menschen in ihr sind sich selbst und den anderen gegenüber fremd, erscheinen sich nur noch anonym, nehmen sich als Objekte wahr. Und: Sie sind sich selbst so fremd, dass sie das noch nicht einmal mehr erfahren können, was die Möglichkeit, kritisch Position dazu zu beziehen, ihnen verwehrt, sie "unmündig" im besten Kantischen Sinne macht!
Adorno legt mit den "Minima Moralia" in Wahrheit und entgegen dem, was der Titel sagt, einen Koloss vor, der die Lupe auf das Detail, das Systemelement des Alltags richtet, um vorzuführen, was er mit seinem Diktum meint, dass "die Gesellschaft in ihrer gegenwärtigen Form" eine "Zusammenrottung von Erkalteten" sei, die "ihre eigene Kälte nicht ertragen, aber auch nicht sie ändern können." Jeder Mensch heute, fährt er am selben Ort in "Erziehung nach Auschwitz" fort, könne "zu wenig lieben, weil er sich selbst zu wenig geliebt" fühle. Dies - also diese Unfähigkeit zur Identifikation - sei eines der wesentlichen Momente gewesen, was es ermöglicht hatte, dass so etwas wie Auschwitz "sich inmitten einigermaßen zivilisierter Bürger" habe abspielen können.

Adorno macht es einem nicht leicht und wollte das auch nie. Die "Minima Moralia" sind sicherlich das herausragende Beispiel hierfür. Es wäre illusorisch anzunehmen, dass man sich das Buch, wie man es seinerzeit auch mit Foucaults "Ordnung der Dinge" getan hatte, mit an den Strand nimmt, es liest und einen Begriff von Kritischer Theorie gewinnt. Aber frei nach Adorno sind die Dinge derart verstellt und für den Menschen undurchdringlich, dass es des größten denkerischen Kraftaufwandes bedarf, um kurz sich dies nichtidentische Moment zu erhaschen, das in jenem Augenblick seiner Erkenntnis eine unreglementierte Erfahrung ist - frei von seiner Unterwerfung unter die Herrschaft des Zwecks und von Autorität in dieser Sekunde unangetastet. Dann trifft auch zu, was in einer anderen Rezension hier belächelt worden ist: "Wahr sind nur die Gedanken, die sich selbst nicht kennen."

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Nelles Guide Syrien - Libanon (Reiseführer). Mit extra Hotelverzeichnis und zahlreichen Detailkarten - Wolfgang GockelNelles Guide Syrien - Libanon (Reiseführer). Mit extra Hotelverzeichnis und zahlreichen Detailkarten
Wolfgang Gockel

Broschiert, Januar 2008
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Spezielle Beiträge erhellen die geschichtlichen Hintergründe der orientalischen Musik und stellen moderne einheimische Dichter vor. Dazu gesellen sich ein Überblick über die erstaunliche Vielfalt der Pflanzenwelt des östlichen Mittelmeeraumes und eine Einführung und die reichhaltige arabisch-levantinische Küche der beiden nahöstlichen Länder. Moderne und leicht angestaubte Luxus- und Mittelklassehotels, aber auch einfache Herbergen, sind neben landestypischen Lokalen und internationalen Restaurants am Ende jedes Reisekapitels erwähnt. Wissenswertes über Anreise und Einreise-Bestimmungen, Klima, Verhaltensregeln, Gesundheit, etc. ist am Ende des Buches zusammengefaßt.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ungewollt aktuell beim Libanon...      5 von 5 Punkten
Wieder einmal steht der Nahe Osten im Zentrum besorgter Aufmerksamkeit, wieder einmal verdrängen die Bilder moderner Ruinen die der alten Kulturdenkmäler - und dabei gäbe es gerade im Libanon und in Syrien so viel Sehenswertes. Seit der Erstausgabe als Nelles-Führer von 2000 ist das Buch mehrfach überarbeitet worden und liegt jetzt in der taschenfreundlichen Kompaktversion vor, die dennoch alles Wesentliche abdeckt. Zahlreiche kleine Fotos, Kartenausschnitte und manchmal etwas verschachtelte, aber informative Stadtpläne machen es ebenso zur Orientierung wie zur Detailplanung geeignet. In speziellen Informationabschnitten werden Restaurants und Verkehrsverbindungen beschrieben und zusätzlich ist jetzt im Anhang auch ein Hotelverzeichnis beigefügt. Der Hauptteil des Buches ist naturgemäß Syrien gewidmet, aber auch im Libanon werden die wesentlichen Reiseziele beschrieben. Einige offensichtlich veraltete Beirutfotos (S. 174, 178) die noch die Ruinen der Neunzigerjahre zeigen, haben inzwischen wieder traurige Aktualität erlangt... Ein empfehlenswertes Buch für hoffentlich bald kommende bessere Reisezeiten.


Über die Freiheit - John Stuart MillÜber die Freiheit
John Stuart Mill

Taschenbuch, Januar 1974
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Diese Abhandlung ist..      5 von 5 Punkten
ein Glanzstück der politischen Philosophie!
Mill fasste vor 150 Jahren die Grundsätze der menschlichen Freiheit zusammen.Dabei befürwortete er nicht nur die freie ungebundene Entfaltung der eigenen Persönlichkeit im Inneren (Meinungs-/Gedanken-/Gesinnungsfreiheit),und im Äußeren (Handlungsfreiehit, freie Lebensentwurf), sondern gemahnte trotz allem Recht auf Individualität die Selbstbändigung, das eigene Setzen von Schranken an, um anderen nicht zu schaden. Diese Mäßigung, die Bildung einer "inneren Kultur" ist zentral für soziale Freiheit in einer Gesellschaft.Die Aktualität Mills zeitloser Aussagen ist erstaunlich. Er erkennt, dass sich die Gesellschaften selbst Regeln und Normen setzen, ob von einer Obrigkeit oder von einer Religion beeinflusst, die mit der Zeit zur Gewohnheit, zu objektiv betrachteten, "naturgegebenen" Gesetzmäßigkeiten werden, die man als wahr und richtig hinnimmt, und die wegen ihrer gefühlsmäßigen, unrationalen Bindung auch nicht mit logischen Argumenten widerlegt werden können. Äußerer Eingriff einer anderen Kultur, die sich für überlegen hält, bewirkt folglich auch heftige emotionale Reaktionen wie Hass, Gewalt gegen die "Eindringlinge" und Fanatismus, was man derzeit wunderbar im Irak beobachten kann. Schwierig zu akzeptieren, aber: Änderung bedarf einer langwierigen inneren Entwicklung, die durch freiwillige Einsicht und nicht durch Zwang geschehen muss.


Über die Freiheit des Individuums und die Grenzen derselben.      5 von 5 Punkten
In einer Zeit, in der der Begriff der "Freiheit" sehr flexibel interpretiert wird, ist diese Abhandlung wertvoller denn je. Sie erläutert den Grundgedanken der Freiheit des Individuums sowie deren zwingend notwendige Grenzen. Sie zeigt den unbedingten Glauben an die positiven Effekte der freien und offenen Meinungsäußerung. Das aus jeder Meinung, und sei sie noch so offensichtlich falsch, noch etwas wertvolles für die Allgemeinheit herausgefiltert werden kann. Und sei es nur das Schulen des eigenen Verstandes für die offene Diskussion.

Diverse geschichtlich bedingte Verbote hierzulande wären aus Sicht von Mill also als hinderlich zu beurteilen. Nur wer sich intensiv mit allen Aspekten eines Themas befassen kann und befasst kann sich überhaupt eine ehrliche Meinung bilden. Die Wahrheit wird durch ausführliche öffentliche Diskussionen ohnehin ersichtlich - eine Zensur oder Verbote von politischem, religiösem oder anderweitigem "unerwünschtem" Material ist daher an und für sich kontraproduktiv.
Es gilt aber erneut zu beachten, ab wann ein Eingriff in die Rechte anderer vorliegt. Ein Buch angefüllt mit Vorurteilen ist hierbei als Objekt von Studien und der Diskussion interessant. Ein Redner vor einem Gebäude, welcher Vorurteile über den Besitzer schürt oder gar zu Gewalttaten (direkt oder indirekt) aufruft macht sich hingegen strafbar.

Den "Kopftuch"-Hinweis des vorherigen Rezensenten kann ich so auch nicht stehen lassen, da Mill sich sehr deutlich über die Erziehung und das Schulsystem äußert. Dieses sollte Wissen und Fakten frei von Wertungen und religiösen Anschauungen vermitteln. Das Lehren der Hintergründe verschiedener Religionen dürfte zwar auch an den Schule gelehrt werden, hätte jedoch in anderen Fächern absolut nichts verloren. Somit müssten sowohl Kruzifixe, als auch Kopftücher (als Bekenntnis zu einer Religion), als auch jede andere Art von religiösen Symbolen aus den Klassenzimmern entfernt werden.

Überhaupt legt Mill sehr viel Wert und sehr viel Hoffnung auf die Erziehung und macht sich für die (inzwischen weithin eingeführte) Schulpflicht stark. Denn nur ein gebildeter und geschulter Verstand versetzt den Menschen in die Lage mit der eigenen Freiheit verantwortungsbewußt umzugehen.

Leidenschaftliches Plädoyer für die Freiheit      5 von 5 Punkten
Mills Essay "Über die Freiheit" ist vor fast einhundertfünfzig Jahren zum ersten Mal erschienen und hat in all der Zeit kein bisschen Staub angesetzt. Es ist überaus lehrreich, dieses klassische Manifest des Liberalismus im Kontext heutiger Auseinandersetzungen wiederzulesen.
Der gegenwärtig herrschende "Neoliberalismus" reduziert freiheitliches Denken auf seine ökonomische Komponente und verträgt sich deshalb manchmal mit durchaus autoritärer und anti-liberaler Politik.
Mill sieht im Menschen demgegenüber nicht ausschließlich den "homo oeconomicus", sondern ein Geschöpf, dessen Wesen die Selbsterfindung ist. Wer ein Individuum in seiner Selbsterfindung behindert, steht der Entwicklung der Gattung "Mensch" im Weg.
Mills Warnung vor der (scheinbar demokratisch legitimierten) Tyrannei der Mehrheit und sein Engagement für die Rechte des Individuums sind aktuell wie je. Man würde sich beispielsweise wünschen, der eine oder andere Journalist oder Politiker würde Mill lesen, bevor er in eine Diatribe gegen Muslime in Deutschland verfällt: Für Mill war umfassende Religionsfreiheit das Herzstück seines liberalen Entwurfs - Glaubensfreiheit aber nur für die selbstdefinierte "Mehrheit der Aufgeklärten und Vernünftigen" ist keine Freiheit.



Der Ursprung des Kunstwerkes - Martin HeideggerDer Ursprung des Kunstwerkes
Martin Heidegger

Taschenbuch, 1986
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

bisweilen ein (rar gesähter) interessanter Gedanke, mehr aber auch nicht...      2 von 5 Punkten
Immer wenn ich ein Büchlein Heideggers zur Hand nehme, drängt sich mir das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern auf. Damit maße ich mir freilich nicht an, eine entsprechende Diagnose erstellen zu können -insbesondere Heidegger betreffend nicht, aber die völlige Ratlosigkeit, in der die Lektüre dieses seines Vortrags mich hinterlässt, legt so etwas nahe:
kurzum, hie und da äußert Heidegger durchaus interessante Gedanken, wobei diese nie ausgeführt werden (zumindest nicht in einer mir verständlichen Weise) noch das Raunend-Nebulöse je verlassen.
Immer wieder fragte ich mich: Was will er mir eigentlich mitteilen -ohne je eine Antwort zu finden.
Als (zugegebenermaßen nicht gerade üppige) Inspirationsquelle für eigene Gedanken taugt das Buch sicherlich, für alles weitere erachte ich es als wertlo und vergeudete Zeit...

Das Kunstwerk entspringt aus der Dichtung!      4 von 5 Punkten
Das Ding, das Zeug und das Werk. Heidegger bildet Kathegorien wie diese um so alles "seiende" zu differenzieren. Er schafft den Gegensatz vom Welt und Erde, um daran den Streit um die Wahrheit (Unverborgenheit des Seins)aufzuhängen.
Ein spannender Aufsatz, der mich in meinem Kunstverständnis vorangebracht hat!

Gewohnte Heidegger - Präzision mit fruchtbarem Gedankengang      5 von 5 Punkten
In diesem Werk vollzieht Heidegger einen durchgängig nachvollziehbaren Gedankengang und vermittelt so dem Leser präzise ein Ästhetikverständnis, das dennoch Möglichkeiten zum Weiterdenken offenlässt. Für mich war dieses Buch sehr fruchtbar und ich lege es auch jedem ans Herz, der sich mit Kunst und Kunstgeschichte beschäftigt. Obwohl es durch die Genauigkeit des Gedankengangs extremste Ausdauer und hohe Denkleistungen verlangt, wird man doch durch das zunehmende Verständnis belohnt. Jedoch eignet sich dieses Buch kaum als Erstlektüre von Heidegger. Ich empfehle als Einstieg in die komplexe Sprache Heideggers "Frage nach der Technik" (Reclam).


Upanishaden - Upanishaden

Taschenbuch, 1986
     Verkaufsrang: 38455      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Toleranz der Gedanken: Die Suche nach der Wahrheit      5 von 5 Punkten
Entstanden 2000 Jahren vor Christus sind die Upanischaden die ersten Versuche der menschlichen Vernunft sich mit den ewigen Fragen auseinanderzusetzen. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was ist die Seele? Was ist die Wahrheit?
Bis heute können diese Fragen nicht beantwortet werden. Die Suche nach dem Sinn des Lebens droht für immer unbeantwortet zu bleiben. Wissenswert wie die Gedanken, die hier entstanden, auch später in allen Weltreligionen zu finden sind. Es ist interessant zu sehen wie mancher dieser Gedanken Zugang z.B. ins Christentum gefunden hat. Der ungeborene Gott führt zu der sophistischen Konstruktion eines geborenen Gottes: Jesus. Wenn man den Gedanken weiter führt, kann man sehen, dass Christus nur eine gedankliche Konstruktion ist. Zum Beispiel: In den Upanischden glaubte man an die magischen Kräfte der Wahrheit. Wer die Wahrheit wisse sei unsterblich. Analog: Jesus sagte: Ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben. Wer zu mir kommt wird ewiges Leben haben. Usw.
In den Upanischaden gibt es allerdings auch Beweise, die das Leben nach dem Tode leugnen, wie die moderne Philosophie und Psychologie behaupten: Das Selbst ist nur eine Funktion des Gehirns. Ohne Gehirn und ohne Sinne, um das Selbst zu erfassen, kann man nicht mehr über ein Selbst reden.
Was auffällt ist die Toleranz der Meinungen: man sucht nach der Wahrheit. Eine Meinung wird nicht dogmatisch verteidigt oder aufgezwungen. Es wird auch kein Gott verehrt sondern das Wissen selbst.


Spüre die Weisheit und Erfahre diese      5 von 5 Punkten
in wenigen Worten alte Weisheit leicht zugängig gemacht. Ein Gefühl der Einfachheit und Klarheit des Lebens entsteht. Eine sehr gute kurze Basisliteratur für den Bereich der indischen Philosophie. Für jeden der göttliche" Bilder in sein Leben in der komplexen globalen Kapitalistischen Gesellschaft schaffen will. Kann helfen Ruhe und Überblick für sich zu erfahren.

Nur kleine Auswahl...      5 von 5 Punkten
Dieser Text bietet nur eine kleine Auswahl an Texten aus den Upanischaden. Den Inhalt könnt Ihr anderen Rezensionen entnehmen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Text meines Erachtens recht gut kommentiert ist. Ausserdem lernt man, dass dieser heilige Text des Hinduismus nicht etwa ein Monolith ist sondern genauso einer historischen Entwicklung unterworfen war wie etwa die Bibel. Beispielsweise der Wandel der Jenseitsvorstellungen von einer Art Himmel zum Konzept der Wiedergeburt. Der Übergang vom Konzept der "Hauchseele" zur "Lichtseele" (oder so ähnlich). Auch bemerkenswert ist, dass im Lehrtext des Yajnavalkya die Behauptung aufgestellt wird "nicht gibt es ein Bewusstsein nach dem Tode...". Zwar wusste ich auch schon vorher, dass "Hinduismus" nur ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche philosophische Standpunkte und Schulen ist, aber dass man nach Ansicht zumindest eines Ausschnitts der Upanischaden auch gewissermaßen automatisch durch den Tod erlöst werden kann (aus der leidhaften Welt), war mir neu.

Kleiner Überblick über die Upanischaden      5 von 5 Punkten
Diese kleine Reclam Büchlein bietet einen kleinen Überblick über die Upanischaden Litaratur. Verschiedene Themen sind in einzelen kurzen Kapiteln zusammengefasst worden:

- Die Kraft der Wahrheit und Erkenntnis
- Der Brahmane, die Wahrheit und ihre Verkündigung
- Das Geheimnis der heiligen Silbe om
- Das Geheimnis des Brahman
- Das Geheimnis des Selbst (Atman)
- Prajapatis Lehre
- Die Erlösung
- Aus den Gesprächen des Uddalaka Aruni mit seinem Sohn Svetaketu
- Wiedergeburt und Erlösung
- Seelenwanderung und Erlösung
- Antworten des Yajnavalkya
- Das Gleichnis vom Baum
- Yajnavalkya über das Selbst und die persönliche Unsterblichkeit
- Die Isa-Upanisad

Die Upanischaden bilden die Grundlage der Literatur des Buddhismus und Hinduismus.



KulturSchock Ägypten: Andere Länder - andere Sitten: Alltagskultur, Tradition, Verhaltensregeln, Religion, Tabus, Mann und Frau, Stadt- und Landleben - Dörte JödickeKulturSchock Ägypten: Andere Länder - andere Sitten: Alltagskultur, Tradition, Verhaltensregeln, Religion, Tabus, Mann und Frau, Stadt- und Landleben
Dörte Jödicke, Karin Werner

Taschenbuch, März 2006
     Verkaufsrang: 35639      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Zur Überwindung eines Kulturschocks bedarf es eines tieferen Verständnisses von Land und Leuten als herkömmliche Reiseführer vermitteln können. Dieses Vertständnis möchten die Bücher der Reihe Kulturschock dem Leser nahebringen. Sie befassen sich schwerpunktmäßig mit den Denk- und Verhaltensweisen der jeweiligen Einwohner, erklären Hintergründe, die zu Lebensweisen führen und bieten eine Orientierung im Dschungel des fremden Alltags. Familienleben, Moralvorstellungen und Anstandsregeln werden genauso erläutert wie Umgangsformen, religiöse Gebote oder Tischsitten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Fast vollständiger Überbick auf Kultur und Geschichte      4 von 5 Punkten
Wirklich ein gelungener Rundumblick. Auch die kurze geschichtliche Aufarbeitung ist wichtig, um zu verstehen, welche Entwicklungen diese Nation hinter sich hat. Bei den Themen "Familie" und die "Situation der ägyptischen Frauen" hat mir jedoch ein wichtiges, wenn auch brisantes Thema gefehlt, die Beschneidung der Frauen. Gerade von zwei AutorINNEN hätte ich nicht erwartet, dass dieses Thama verschwiegen wird. Informationen helfen, auch Gespräche vor Ort.
Trotzdem ist dieses Buch für jeden zu empfehlen, der bereit ist, sich mit der Kultur anderer Länder auseinander zusetzen.


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