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Weltmacht ohne Skrupel: Die dunkle Seite der Globalisierung - Wie die USA systematisch Entwicklungsländer ausbeuten John Perkins Gebundene Ausgabe, 21. September 2007 Verkaufsrang: 26353 John Perkins weiß, wovon er redet, wenn er die rücksichtslosen Machenschaften geißelt, mit denen sich US-amerikanische Konzerne nicht nur mit Wissen, sondern sogar mit Unterstützung von Regierung und Geheimdiensten ihre Profite in der Dritten Welt sichern. Er selbst hat der "Korporatokratie", die er jetzt anprangert, mehr als ein Jahrzehnt als "Wirtschaftskiller" gedient. In seinem ersten Buch Bekenntnisse eines Economic Hit Man hat er darüber ausführlich berichtet. Vor dem Hintergrund dessen, was dort über seine frühere Tätigkeit für die von ihm selbst so genannte "Wirtschaftsmafia" nachzulesen war, fällt es ausgesprochen schwer, dem Autor mit Sympathie zu begegnen. Beinahe will man es sich verkneifen, sein Buch zur Lektüre zu empfehlen, zumal er nicht gerade der geborene Schriftsteller ist. Wir tun es trotzdem, und dies mit Nachdruck! Das von Perkins in Weltmacht ohne Skrupel beschriebene "Imperium" wird von einem Machtzirkel "regiert", der sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht. Ganz im Gegenteil haben dessen Protagonisten, wenn man den Ausführungen folgt, weitgehend längst die Kontrolle über die Institutionen der Demokratie übernommen: "Sie leiten unsere Konzerne und durch diese unsere Regierung. Sie bewegen sich durch die ?Drehtür der Macht? zwischen Politik und Wirtschaft hin und her. Da sie die Wahlkämpfe und die Medien finanzieren, kontrollieren sie die Volksvertreter und die Informationen, die uns zur Verfügung gestellt werden. Diese Männer und Frauen ? die Korporatokratie ? haben die Macht, gleichgültig ob die Republikaner oder die Demokraten das Weiße Haus oder den Kongress beherrschen. Sie sind nicht dem Willen des Volkes unterworfen, und ihre Amtszeit ist nicht gesetzlich begrenzt." Von der Existenz dieses im Verborgenen errichteten Imperiums wüssten die meisten Bürger nichts. Tatsächlich aber beherrsche die Korporatokratie nicht nur (zu deren nur vermeintlichen Wohle) die USA, ihre Tentakel reichten vielmehr weltweit "bis in die letzten Regenwälder und die abgelegensten Wüstenregionen". Mit mehreren Dutzend Fallgeschichten aus Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika zeigt Perkins, der ohne Scheu auch Namen nennt, was Konzerne wie Halliburton oder Bechtel in der Welt eigentlich alles so anstellen, wer sie dabei gewähren lässt oder sogar unterstützt, wie Entwicklungshilfegelder und ?kredite in die eigenen Taschen zurückgelenkt werden und die so genannten "Nehmerländer" bei all dem immer nur noch ärmer werden. Und er zeigt auch, warum hin und wieder auch schon einmal jemand mit seinem Flugzeug abstürzen oder sonstwie zu Tode kommen muss, damit das System weiter funktioniert. Freunde hat sich Perkins in gewissen Kreisen schon mit seinem ersten Buch gewiss keine gemacht. Damit aber, dass er jetzt noch einmal so übel nachtritt, hat er sich dazu ohne Zweifel auch noch eine Menge Feinde eingehandelt. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Nicht nur wichtig, sondern auch toll zu lesen 5 von 5 Punkten Ich kann den vereinzelten Rezensionen nicht zustimmen, welche dieses Buch als "schwachen Abklatsch" von "Geständnisse eines E. Hitman" bezeichnen. Dieses Buch liest sich noch flüssiger und ist toll erzählt. Die Reiseberichte sind durchweg hochinteressant und diese beschränken sich eben nicht nur auf Fakten, sondern auch auf eigene Erfahrungen. Das lockert das Buch nicht nur auf, sondern sorgt auch für mehr Erzähldichte und Intensität. Der Inhalt ist darüber hinaus natürlich sowieso unglaublich wachrüttelnd und wahnsinnig wichtig! Ich fand das Buch eigentlich noch besser als den Vorgänger...
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Leitfaden: Für freie unterrichtende, beratende und therapeutische Berufe Thomas Bannenberg Broschiert, 2. Februar 2009 Verkaufsrang: 105387 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie wollen sich selbstständig machen mit Ihren Kursen, Seminaren oder Unterricht? Oder wollen Sie mit einer beratenden oder therapeutischen Tätigkeit starten? In diesem Leitfaden finden Sie viele Hinweise und genaue Anleitungen, was Sie tun müssen, um erfolgreich zu starten. Sie sind schon haupt- oder nebenberuflich selbstständig tätig? Dann profitieren Sie von den vielen erprobten Tipps für Unterricht, Beratung oder Therapie. Alles auf dem neuesten Stand, vom Marketing über die Vorschriften zu Steuern bis zu Versicherungen. Und immer mit vielen Beispielen aus der Praxis.
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Sei direkt: Der Weg zu freien Entscheidungen Virginia Satir, Paula Englander-Golden Taschenbuch, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 106538 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Arbeit mit diesem Buch kann für Sie eine Entdeckungsreise und einen Wandlungsprozeß darstellen - einen Weg, der Sie aus Furcht, Hoffnungslosigkeit, Ärger und Selbstbetrug herausführt und Ihnen Stärke, Hoffnungsfreude, Harmonie und Selbstwertgefühl vermittelt. Dieses Buch handelt von dem Sinn, den man an der Stelle des Unsinns in Beziehungen setzen kann. Es handelt davon, wie wir unserem 'Ja' und unserem 'Nein' Echtheit verleihen können. Die zahlreichen Übungen in diesem Buch bieten Gelegenheit für individuelles Experimentieren und Erleben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine wunderbare Lektüre 5 von 5 Punkten Dieses Buch unterscheidet sich wohltuend von der flachen Ratgeberliteratur. Es geht nicht um rhetorische Kniffe, nicht um Oberflächenstruktur - sondern vielmehr darum, über eine bessere Selbstkenntnis zu klareren Entscheidungen zu gelangen. Das gilt für den Umgang mit anderen Menschen, vor alle mit denen, die einem am nächsten stehen, zum Beispiel dem Partner und der eigenen Familie. Wie schafft man es, nicht nur den Wünschen der anderen, sondern vor allem sich selbst gerecht zu werden? Dieser Frage spürt das Buch auch mit zahlreichen Übungen nach, die dem Leser die Chance geben, ein klareres Selbstkonzept zu entwickeln. Eine anregende und geistreiche Lektüre. Als Ergänzung empfehle ich das höchst aufschlussreiche Kommunikation. Selbstwert. Kongruenz: Konzepte und Perspektiven familientherapeutischer Praxis derselben Autorin, in der das Thema vertieft wird.
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Frag doch mal ... die Maus! - Dinosaurier Heike Tober Gebundene Ausgabe, 21. März 2007 Verkaufsrang: 104412 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Führt ein so sympathischer Charakter wie die Maus durchs Buch, ist für den Spaßfaktor schon viel getan." (Buchmarkt )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehr informativ und vor allem spannend! 5 von 5 Punkten Ganz toll für Kinder, die der "Wieso, Welshalb, Warum?" Reihe von Ravensburger schon entwachsen sind, aber doch eben kein langweiliges trockenes Sachbuch. Wissen wird hier kindgerecht, mit tollen Bildern und vor allem mit viel Spass vermittelt. Durch den Fragenaufbau (der die Kinder gut anspricht) eignet sich das Buch durchaus auch für den "häppchenweisen Verzehr". Toll für Kinder ab fünf, sechs Jahren.
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Seneca. Der Lebensmeister: Daseins-Überlegenheit durch Gelassenheit. Ein Brevier Karl O. Schmidt Broschiert, 30. Oktober 2008 Verkaufsrang: 111365 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der römische Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller Lucius Annaeus Seneca (4 vor Chr. - 65 nach Chr.) war der bedeutendste Stoiker und Lehrer der Lebensmeisterung durch Gelassenheit - in Übereinstimmung mit der Natur und in Harmonie mit dem Unendlichen. Seine Philosophie vermittelt unmittelbar hilfreiche praktische Lebensweisheit, die auf geistige Höherentwicklung des Menschen abzielt. Glück ist für ihn weder "Glücksache" noch "Glückhaben", sondern "Glücklichsein von inner her", das durch äußere Umstände nicht erschüttert werden kann. Was Seneca der Menschheit an zeitloser Wegweisung zu sinnerfülltem Leben geschenkt hat, ist im vorliegenden "Seneca-Brevier" komprimiert zu einem 69 positive Kurzanleitungen umfassenden "Intensiv-Kurs weiser Lebenskunst" - nicht zuletzt für die vielen, die mit dem Leben nicht zurechtkommen - , der wachsenden inneren und äußeren Gewinn bringt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
So nah ist die Erleuchtung! 5 von 5 Punkten Ändere deine Einstellung und das Leben ändert sich! Kleiner Ratgeber, der den Seelenfrieden näher bringt, Auszug aus der stoischen Philosophie. Volle Punktzahl denn bei mir wirkts!
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Gefährliche Wetterlagen rechtzeitig erkennen Alan Watts Broschiert, 9. März 2010 Verkaufsrang: 45958 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was tun, wenn ein Sturm naht? Wer genug über extreme Wetterereignisse weiß, kann vorausschauend handeln und sie sicher überstehen. Dieses Buch gibt einen ausführlichen Überblick über gefährliche Wettererscheinungen wie Stürme, Hurrikans und Tornados, Gewitter, Eisstürme, Fluten, extreme Kälte und Hitze und mehr. - Wie entstehen gefährliche Wetterlagen? - Wie kann ich das Wissen darüber nutzen, um die Entwicklung richtig einzuschätzen? - Wie kann ich mich angemessen vorbereiten? Aussagekräftige Bilder und Tabellen ergänzen diese hochspannende, mit vielen Fallbeispielen angereicherte Lektüre. Auch globale Klimaphänomene wie El Niño und El Niña werden behandelt. Unverzichtbar für Wassersportler, Wanderer, Camper und alle, die draußen unterwegs sind sowie diejenigen, die sich für Wetterphänomene interessieren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für absolute Anfänger ja, sonst nein 2 von 5 Punkten Ich hatte mir das Buch wegen des Titels und zur Weiterbildung des Segelsportes gekauft. Doch die Enttäuschung ist sehr groß. Es werden, für Anfänger gut, die unterschiedlichen Wetterphänomene beschrieben. Jedoch kommen Praxistips und "Umgebungsbeschreibungen" zu kurz bzw. gar nicht vor. Deshalb meine Empfehlung: Wer den SBF See hat, kann auf dieses Buch verzichten. Wer mit dem Segelsport beginnen möchte, sollte zum besseren Verständnis des Wetters das Buch kaufen.
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Sturz ins Chaos: Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliban Ahmed Rashid Broschiert, 22. Juli 2010 Verkaufsrang: 17972 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden [E]s ist höchste Zeit, … sich aufzuklären, und das beste Mittel dazu ist immer noch ein gutes Buch. Es gibt kein besseres als Ahmed Rashids „Sturz ins Chaos.“ … Ahmed Rashid schreibt und argumentiert wie ein aufgeklärter Historiker. Er verbindet seine persönliche Erfahrung aus jahrzehntelanger journalistischer Arbeit mit der Fähigkeit zur distanzierten und abwägenden Darstellung. … Ahmed Rashids luzider und spannender „Sturz ins Chaos“ gehört in jeden Rucksack und auf jedes Regal. -Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1. August 2010
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Deutsche Ausgabe wurde erheblich gekürzt 2 von 5 Punkten Diese Ausgabe kann ich nun überhaupt nicht empfehlen. Aus dem Vorwort: "Die deutsche Ausgabe basiert auf der 2009 bei Penguin Books erschienen Taschenbuchausgabe von "Descent into Chaos". Sie wurde um die Einleitung und neun Kapitel gekürzt, das Nachwort zu einem abschließenden Kapitel erweitert und aktualisiert. Die Anmerkungen und Quellen wurden leicht ausgedünnt und im Text einige erklärende Fußnoten eingefügt." Auch bleibt es im Dunkeln, nach welchen Kriterien Kapitel ausgewählt oder weggelassen wurden. Zudem ist das Kartenmaterial in der englischen Ausgabe deutlich umfangreicher. |
Verschleppt im Jemen: Die verzweifelte Suche nach meiner Schwester Nadja: Die verzweifelte Suche nach meiner Schwester Nadja. Die Fortsetzung des Bestsellers "Noch einmal meine Mutter sehen" Zana Muhsen, Andrew Crofts Taschenbuch, 1. April 2005 Verkaufsrang: 82322 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen. Zana Muhsen gelang die Flucht aus dem Jemen, wo ihr Vater eine Zwangsehe für sie arrangiert hatte, ins heimatliche England. In der bewegenden Fortsetzung des Bestsellers „Noch einmal meine Mutter sehen“ schildert sie den verzweifelten Kampf um ihre Schwester und ihren Sohn, die sie im Jemen zurücklassen musste und denen sie das Versprechen gab: "Ich werde nicht aufgeben, bis auch ihr eure Freiheit zurückerhalten habt!"
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
. 5 von 5 Punkten ...ein sehr trauriges und doch ermutigendes Buch welches besagt, daß man nicht aufgeben und immer seine Sache vertreten soll!! Es ist immer wieder schockierend was auf dieser Welt passiert und das auch noch im 21. Jahundert!!! Man denkt immer, das alle auf dieser Welt die gleichen Rechte haben, aber wir werden durch so Bücher eines besseren belehrt!!! Leider kümmert sich die Regierung um alles andere aber nicht um die aktuellen bzw. "menschlichen" Probleme!!! Leider hatte ich das erste Buch noch nicht gelesen, werde ich aber so schnell wie möglich nachholen!! Bin überzeugt, daß es genauso spannend und gut geschrieben ist wie das zweite!!
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Das Thermikbuch für Modellflieger: Thermik finden und optimal nutzen Markus Lisken, Ulf Gerber Taschenbuch, 1999 Verkaufsrang: 110995 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
... und dein Segler steigt! 5 von 5 Punkten Das Buch ist wirklich ein Schlüssel zum Verständnis der "Thermik" für Modell-Segelflieger: Es erläutert in einer unterhaltsamen und oft auch witzig-humorvollen Sprache zunächst die drei Entstehungsfaktoren für "Thermik": Sonneneinstrahlung, Temperaturdifferenzen und Schichtung der Luft. Das Thema "Schichtung" war für mich besonders lehrreich und spannend, und der Autor sieht darin den wesentlichen Entstehungsfaktor der Thermik. (Nur) bei labiler Schichtung geht es "richtig gut", bei stabiler Schichtung nur halbwegs und bei einer "Inversion" kann man "ruhig zu Hause bleiben", weil hier thermisch nichts geht. Dann wird das Thema "Wolken" angesprochen, das Thema "Hausbärte" und "Abendthermik" (Umkehrtermik) und auch erklärt, was uns die Schwalben zeigen bzw. verraten können. Hochinteressant auch der Hinweis im Kapitel "Thermikpraxis", dass der Segler durch "Nase nach unten" Thermik sicher(!) anzeigt und dass er im Abwind anfängt zu pumpen. Kreisen ("Kurbeln") und Zentrieren mittels der "Reichmannschen Regel" wird gut erklärt; man spürt von der ersten Zeile des Buches weg, dass hier ein Vollprofi mit vielen Hunderten Stunden Thermik-Erfahrung schreibt ... und zwischendurch auch einmal Lustiges zu berichten hat! Man kann es schon während dem Lesen kaum erwarten, endlich selbst "Thermik" zu fliegen und dabei die Natur und seinen Segler genau zu beobachten!! Für mathematisch interessierte Leser ist der zweite Teil des Buches (Beschreibung des Fluges im Aufwind, Hinweise zur Modellauslegung,...). Mir wurde beim Lesen Vieles klarer; ein Dankeschön an die beiden Autoren. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
Ein sehr amüsantes Grundlagenwerk mit viel Tiefgang für Thermikflieger 5 von 5 Punkten Noch selten habe ich ein Fachbuch mit so viel Witz und Ironie gelesen. Markus Lisken nimmt dabei scharfzüngig jene oberflächlichen Modellpiloten mit wenig Fachwissen und einem dafür umso grösseren Geltungsdrang aufs Korn. Seine Beobachtungsgabe und die verwendete Sprache sind äusserst präzis und treffsicher. Er erklärt und begründet auch die wichtigsten Eigenschaften von Seglern. Dies auf eine sehr gut verständliche Weise. Bei mir gehört dieses Werk zur absoluten Pflichtliteratur eines Thermikpiloten. Ich habe es bis jetzt schon mindestens drei Mal vollständig gelesen. Vor allem die Kapitel über Thermik und Thermikflug sind für mich ein Hochgenuss. So wird der Nutzen eines Variometers ausführlich erklärt. Die damit gemachten Erfahrungen kann ich nur teilen. Den Thermikcomputer TC1 betrachte ich dagegen als eine Wunschvorstellung, die sich vermutlich erst in der nähren Zukunft einmal realisiert lässt. Von den beschriebenen Eigenschaften kann dagegen mancher erfolgreiche Modellpilot noch etwas dazu lernen. Das Buch wird als Bestseller angepriesen. Dies ist für mich absolut nachvollziehbar. Beide Autoren verfügen über eine sehr fundierte Erfahrung im Umgang mit dem Thema Thermik. Die Auslegung von geeigneten Flugmodellen wird von ihnen mit viel Sachverstand für den Leser gut nachvollziehbar dargestellt. Der mathematische Teil von Ulf Gerber erfordert schon einige Vorkenntnisse. Die darin gemachten Herleitungen und Schlussfolgerungen erscheinen plausibel und ergänzen die im vorangehenden, praktischen Teil gemachten Aussagen. Allerdings muss man seinen Verstand in diesem Abschnitt um einiges stärker aktivieren, um den Inhalt wirklich zu verstehen. Auch eine Portion höhere Mathematik hat sich in meinem Fall als sehr hilfreich erwiesen. Fazit: Auch wenn einige technische Beschreibungen von Komponenten wie Servos veraltet sind, haben sich die Grundlagen über die Thermik bis auf den heutigen Tag nicht wesentlich geändert. Ebenso behalten viele langjährige Erfahrungen der Autoren bis heute ihre Gültigkeit. Neben dem unterhaltsamen Schreibstil zeichnen diese Punkte das vorliegende Buch aus. Darum empfehle ich es jedem Segelmodellpiloten ohne Einschränkung.
Sehr zu empfehlen!!! 5 von 5 Punkten Der leider viel zu früh verstorbene Autor war ein ganz offensichtlich begeisteter Modellflieger, der nicht mit teueren Hightech-Produkten aus Kunststoff, sondern mit relativ kleinen Balsafliegern die Thermik eroberte und wertvolle Erkenntnisse erwarb, die er in diesem Buch sympathisch und humorvoll an den Leser bringen kann. Ich kenne nur die Vorauflage - das Buch ist aber zeitlos und ganz sicher lesenswert. Da Thermik keine Wissenschaft, sondern ein stets widersprüchliches "Naturprodukt" ist, macht es wenig Sinn, auf vermeintliche Naturgesetze hinzuweisen, die der Autor vermeintlich verletzt. Tatsächlich ermittelt der Autor Liebe und Zuneigung zum Fliegen und regt an, aus seinen eigenen Beobachtungen Erkenntnisse zu gewinnen. Ich wiederhole mich: Dringend lesenswert! Viel Spaß!
Thermik ist zeitlos 5 von 5 Punkten Ein sehr unterhaltsam geschriebenes Buch für jeden Thermik-interessierten Modellsegelflieger der sich mit den Grundlagen der Thermikfliegerei vertraut machen möchte. Auch der "erfahrene"" Pilot kann noch neue Anregungen und Informationen rund um die Entstehung, das Auffinden und das optimale Nutzen von thermischen Aufwinden finden. Die Kapitel zu RC- und Modelltechnik sind zugegebenermaßen veraltet, da das Buch seit 1992 nicht überarbeitet wurde, sind aber dennoch amüsant zu lesen. Wer ein akademisches "Rezept-Buch"" zum Obenbleiben sucht muss weitersuchen, wer aber gerne fliegt und bereit ist, das Gelesene am eigenen Modell nachzuvollziehen, Zusammenhänge zu erkennen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen wird das Buch schätzen und viel Spaß haben. Es kann Zufall sein, dass ich nach der Lektüre meinen ersten F3J-Wettbewerb bei schwierigen Bedingungen gewinnen konnte, ich schreibe den Erfolg jedoch auch meinen neuen Erkenntnissen aus dem Buch zu! Daher 5 Sterne!
ein witziger Roman aber kein Fachbuch 3 von 5 Punkten Das Buch ist sehr witzig geschrieben was es zu einer unterhaltsamen Lektüre macht. So erinnert es mehr an einen Roman als an ein Fachbuch. Leider lässt der Inhalt sehr zu wünschen übrig. Das Buch ist nicht wie für ein Fachbuch üblich gegliedert, sondern es beschreibt eher die Erlebnisse des Autors im Umgang mit der Thermik. Dabei neigt der Autor dazu, erlebte Sonderfälle der Thermik zu verallgemeinern. Insofern sind manche Beschreibungen ziemlich falsch. Wenn der Autor Ratschläge bezüglich Fernsteuerelektronik gibt, dann sind diese oft irreführend, ja sogar gefährlich! Der Autor Markus Lisken ist leider schon verstorben, mangels Überarbeitung ist das Buch daher ziemlich veraltet. Als Fachbuch kann man dieses Buch keiner Zielgruppe empfehlen. Anfänger in der Thermikfliegerei können die falschen Ratschläge kaum von den richtigen unterscheiden, während es den fortgeschrittenen Thermikfliegern wenig neues zu vermitteln vermag. Als witziger Erlebnisbericht wäre es aber ok. |
Der Existentialismus ist ein Humanismus: Und andere philosophische Essays 1943-1948 Jean-Paul Sartre Taschenbuch, 3. Januar 2000 Verkaufsrang: 45286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Treibsand der Wörter Georges Batailles "Innere Erfahrung" Von Uwe Justus Wenzel Für Sartre war er ein Fall und der Fall einigermassen klar: Georges Bataille gehört auf die Couch, dessen Anfang 1943 erschienenes Buch "L'Expérience Intérieure" in die Asservatenkammer der Kriminalgeschichte des verendenden Christentums, Abteilung "Wahndelikte". Sartres ausführliche Rezension, Ende desselben Jahres in drei Tranchen publiziert, ist boshaft geraten. Ein unergründliches Schicksal will es, dass die Wiederveröffentlichung ihrer deutschen Übersetzung mit der ersten deutschsprachigen Edition der "Inneren Erfahrung" zusammenfällt. Die Übertragung des Buches von Bataille hält sich an die erweiterte Neuausgabe von 1954 - hinzu kamen damals eine "Méthode de méditation" und ein Postscriptum -, sie zieht aber den Erstdruck zu Zwecken der "Textverbesserung" heran. Als Annex findet sich ein kurzer Essay aus der Feder Maurice Blanchots. Er umspielt die Motive Batailles, die ihrerseits bereits nicht ohne osmotische Beziehungen zu Blanchots Gedankenwelt entstanden sind . . . Was hatte Bataille verbrochen? Er hatte es gewagt, ins Heiligste des Existentialismus einzudringen und "den Menschen" zu ruinieren. Schon Sartre freilich hatte, angeregt durch Heidegger, nicht viel übriggelassen von der humanen Substanz: Menschen sind, was sie aus sich machen, nichts sonst; sie sind "Entwurf" - verdammt dazu, wie die in den Common-sense-Sprachschatz eingewanderte Wendung dekretiert, frei zu sein und von ihrer Freiheit Gebrauch zu machen. Das bestreitet auch Bataille - so - nicht. Was er aber bestreitet, ist, dass jegliches Bestreiten des Unbestreitbaren vergeblich sei, dass dem Aktivismus des Entwerfens (und Unterwerfens) gar nicht zu entkommen sei. "Innere Erfahrung" nennt er, was das Andere des Entwerfens, des "Projekts", wäre. Er nennt es aber, später, auch "souveränes Vorgehen" ("opération souveraine"), "Extrem des Möglichen" und "Meditation". Und er bekundet seinen Überdruss, überhaupt irgendein Wort benutzen zu müssen. Denn die Wörter, die Sprache, der Diskurs - sie eigentlich sind es, auf die er es abgesehen hat. Sie sind das "Handeln", dessen Gegenteil jene Erfahrung sein soll, jenes Erleiden; und die Philosophie, als diskursives Projekt, auch sie gilt ihm als Handlangerin des Handelns, das die Menschen vergessen mache, dass sie inmitten einer ebenso tödlichen wie langweiligen Leere existieren. Diese Leere, das "Unbekannte" und Heillose, will Bataille erfahren. Er will die Leere schreibend erfahren. Will er sie - erschreiben? Darüber versucht Sartre sich lustig zu machen. Dass ihm dies nicht leichtfällt, liegt daran, dass auch Bataille in den Wassern Hegels gebadet hat. Das Paradoxale seines Unterfangens ist ihm bewusst; schmerzlich, wie man sagen könnte und dabei nicht ignorieren sollte, dass Batailles Mutwille bereit ist, Schmerz auch komisch zu finden. (In - nietzscheanisches - Gelächter löst sich ihm die Grenze zwischen Sinn und Nicht-Sinn auf.) Das Wort "Schweigen", schreibt er, sei noch ein "Geräusch", eine Ausflucht. Den "souveränen Augenblick", den Moment der Überschreitung zwingt es nicht herbei. - Die Erkenntnis aber, die dies erkennt, ist sie nicht schon ein wenig weiter? - Gleichwohl, heisst es in der "Methode der Meditation", dürfe sich auch diese Erkenntnis nicht mit dem Augenblick der Erfahrung selber verwechseln. (Einem Augenblick übrigens, der von "relativer Banalität" sein könne: "ein bisschen" Leidenschaft und Hingabe genüge.) - Andererseits, so ein Hinweis einen Absatz weiter unten, fügten sich die erlebten "souveränen" Augenblicke in die ganz gewöhnliche Ordnung der Dinge sofort wieder ein, wäre da nicht ein Denken, das die "Koinzidenz" von erlebtem Augenblick und Denkakt suchte . . . So fällt sich der Autor immer wieder selbst ins Wort. So geht es in den Textfragmenten des Buches hin und her; auf Bekenntnisse und Erinnerungen folgen Reflexionen und programmatische Welterklärungen, auf diese jene. Es geht auf und ab im Treibsand der Wörter, in den ein sich selbst dementierendes Schreiben geraten muss und dieses, ebenso stolz wie redlich, geraten will. Des Buches Prinzip lautet: "durch ein Projekt den Bereich des Projekts verlassen". Die Methode, die es thematisiert und der es folgt, ist eine dramatisierende. Sie sucht die Nähe zu den Exerzitien der Heiligen, auch wenn sie sich (und dies nicht erst in den Erinnerungsspuren erotischer oder obszöner Erlebnisse) gegen die Askese richtet. Der - idiosynkratische und durchaus eitle - Gegenstand des Buches ist nach Auskunft seines Autors das "eingestandene Leiden" eines Entgifteten, eines vom Narkotikum des Projektemachens und von der Fron des Nützlichseins Befreiten. Des Buches ganzer Sinn sei es, die Kunst zu lehren, Angst in Freude, in Wonne ("délice") zu verwandeln. Also ist das Buch doch, wie Sartre meint (und Bataille in den 1954 hinzugefügten Texten bestreitet), das Zeugnis eines neuen Mystikers? Nur dann, so liesse sich mit Blanchot antworten, wenn man sich die mystischen Ekstasen von allen religiösen Vorannahmen entblösst denkt. - Kann man das? Wenn man einen "ironischen Rausch" haben kann: ja. Von ihm ist an einer Stelle die Rede. Er wohl wäre die ekstatische Resultante aller widersprüchlichen Regungen und Strebungen - die "atheologische Summe" eines diesseitigen Exzesses, der nicht einmal jenseits des Buches stattfinden müsste.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Einblick in Verbreitung und Kontroversen rund um den Existentialismus 5 von 5 Punkten Der Sammelband "Der Existentialismus ist ein Humanismus" enthält wichtige Aufsätze, Zeitungsartikel, Vorträge und Aufzeichnungen von Diskussionsrunden von oder unter der Beteiligung von Jean-Paul Sartre aus den Jahren zwischen 1943 und 1948. Die Beiträge geben nicht nur einen Einblick in das Denken des großen Philosophen sondern beleuchten vor allem die Kontroversen und Diskussionen, die sich um Sartre und den Existentialismus entzündet haben. Eine zentrale Position nimmt dabei der titelgebende Vortrag "Der Existentialismus ist ein Humanismus" ein, den Sartre im Oktober 1945 gehalten hat und der wie kaum ein andrer seiner Texte zur Verbreitung der Philosophie des Existentialismus beigetragen hat. Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass dieser Vortrag sehr zugänglich die Grundprämissen des Existentialismus umschreibt und daher für weite Teile der interessierten Öffentlichkeit ansprechender war als zum Beispiel Sartres zwei Jahre zuvor erschienenes philosophisches Hauptwerk Das Sein und das Nichts. So erläutert Sartre hier genau, was mit dem existentialistischen Credo "Existenz kommt vor Essenz" gemeint sein soll: "Es bedeutet, daß der Mensch erst existiert, auf sich trifft, in die Welt eintritt, und sich erst dann definiert" (149). Ebenso geht er auf den mit Abstand berühmtesten Satz aus Das Sein und das Nichts "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" ein: "Verurteilt, weil er sich nicht selbst erschaffen hat und dennoch frei, weil er einmal in die Welt geworfen für all das verantwortlich ist, was er tut" (155). Abschließend erläutert Sartre, aus welchem Grund er den Existentialismus als Humanismus bezeichnet: "Humanismus, weil wir den Menschen daran erinnern, daß es keinen anderen Gesetzgeber als ihn selbst gibt und daß er in der Verlassenheit über sich selbst entscheidet" (176). Sartre selbst distanzierte sich später von diesem Vortrag, da er ihm im Nachhinein zu vereinfacht darstellend erschien. Fast noch wichtiger als der Inhalt ist bei den hier zusammengestellten Texten der geschichtliche Kontext, der viel über die Verbreitung sowie die heftigen Kontroversen im Zusammenhang mit dem Existentialismus offenbaren.
Was ist Existentialismus? 4 von 5 Punkten Darum dreht sich ein Teil des Inhalts dieses Buches. Es will Vorurteile gegenüber dem Existenzialismus beseitigen und dem Leser die wahren Ziele dieser interessanten Form der Philosophie näherbringen. Das ist Sartre überraschend gut gelungen und das Buch ist dabei nicht allzu trocken. Was mich allerdings davon abgehalten hat, dem Buch fünf Sterne zu geben, war: Sartre schreibt oft sehr lange und komplizierte Sätze, die den Lesespaß etwas trüben. |
DUMONT Richtig Reisen Israel und Palästina, Sinai Michel Rauch Broschiert, 12. Oktober 2009 Verkaufsrang: 49246 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Beste Reiseinformationen fürs Heilige Land Für Reisende ist das Heilige Land, wie man die Region über die moderne politische Grenzziehungen hinweg bezeichnet, ein wahres Abenteuer. Da ist das historische Jerusalem, die heilige Stadt für Christen, Juden und Muslime, und keine Autostunde entfernt feiert die wildeste Szene des Nahen Ostens in Tel Aviv fast rund um die Uhr (Strand-)Party. Am Berg Hermon im Norden Israels kann man im Winter Ski fahren und zur gleichen Zeit im südlichen Eilat im Roten Meer baden. Galiläa und Golan erkundet man auf dem Pferd oder zu Fuß, die Wüste Negev auf dem Kamel oder im Jeep. Wer mal im Wasser schweben will, ohne unterzugehen, der steuert das Tote Meer an. Wer das Moses-Gefühl sucht, besteigt auf dem ägyptischen Sinai am weltberühmten Katharinenkloster den Mosesberg, wo Gott nach der Überlieferung die Zehn Gebote offenbarte. In den palästinensischen Autonomiegebieten liegen Nazareth und Bethlehem, untrennbar verknüpft mit der Geschichte Jesu. Hier in Palästina wird die Wirklichkeit des ungelösten Nahostkonfliktes besonders sichtbar in der Mauer, die Israel erbaut hat. Egal ob Sie Ihre Reise selbst planen oder das Land in der Gruppe kennen lernen, ob Sie als Pilger, Kultururlauber oder Städte- und Badetourist kommen - das DUMONT-Reisehandbuch Richtig Reisen "Israel, Palästina & Sinai" führt und begleitet Sie kompetent auf Ihren Wegen, erklärt Hintergründe und aktuelle Entwicklungen, macht vertraut mit Land und Leuten. Der Autor Michel Rauch ist seit rund 25 Jahren regelmäßig im Land unterwegs. Er lebte ein Jahrzehnt als Korrespondent in Nahost. Zu allen Städten, Regionen und herausragenden Sehenswürdigkeiten gibt er praktische Hinweise zu Öffnungszeiten, Anreisewegen Tourismusbüros, Hotels, Restaurants, Nightlife - alles versehen mit den entsprechenden Internetlinks. Konzentriert in einem eigenen Kapitel sind wissenswerte Fakten für die Organisation und Gestaltung Ihrer Reise mit Empfehlungen zum Einkaufen und Ausgehen, zu sportlichen Aktivitäten sowie ein Sprachführer. Hinzu kommt wichtiges Wissen über Natur und Kultur, Geschichte und Politik in einem allgemeinen einführenden Teil. Dazu erklärt der Autor moderne - israelische und palästinensische! - Literatur, Musik, Architektur. Informativ sind auch die eingestreuten Themenseiten: Was bedeutet koschere Küche? Was ist die Jerusalemfrage? Wer war Theodor Herzl? Was ist am Shabbat zu beachten? Andere Themen befassen sich mit jüdischem Humor, den Kreuzzügen oder dem Zwist von Fatah und Hamas, den rivalisierenden Palästinenserflügeln. Für eine rasche Orientierung unterwegs sorgt das reichhaltige Kartenmaterial: zum einen ein vielseitiger, präziser Reiseatlas, zum anderen eine Fülle von regionalen Routenkarten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein faszinierendes Reiseland, leider mit politischem Dauerkonflikt 5 von 5 Punkten Das Buch beginnt mit einer umfangreichen Einleitung bezüglich der Geschichte des sogenannten 'Heiligen Landes' (die einzigartig auf der Welt ist; gerade auch durch das Zusammenfließen der 3 monotheistischen Weltreligionen auf diesem kleinen Flecken Erde...das Kernland hat etwa die Fläche Hessens). Außerdem Informationen zur Wirtschaft, Politik, Natur und Umwelt, Essen und Trinken, Feste und Feiern und vieles mehr. Das Kapitel 'Wissenswertes über die Reise' fasst alle wichtigen Tipps vor Antritt der Reise und für eine gelingende Durchführung zusammen. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Daten auf einem recht aktuellen Stand. Die großen sehenswerte Städte (Jerusalem, Tel Aviv/Jaffa, Haifa) werden sehr ausführlich beschrieben. Landschaftlich Reizvolle Gebiete werden dafür eher in Nebensätzen abgehandelt. Wanderruten fehlen gänzlich. Klar, dieser Reiseführer richtet sich zwar an Individualreisende, die aber mit dem Auto unterwegs sind. Aber auch nicht so bekannte, aber sehr lohnenswerte Reisziele wie z.B.: Montfort, Banias, Ein Avdat, Hamat Gader finden Erwähnung. Ein mehrseitiger Reiseatlas (1:350.000) und Routenkarten zu jedem Kapitel bieten ausreichende Orientierung. Hotel-, Restaurant- und Einkauftipps dürfen natürlich nicht fehlen. Neben dem Kernland Israels gibt es auch einige Seiten zur Sinai-Ostküste (Ägypten) sowie Palästina (Gazastreifen: eine Reise dorthin ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht empfehlenswert; Westjordanland.. mit z.B. Bethlehem, Jericho und Wadi Kelt als Highlights.) Buch versucht politisch soweit neutral zu bleiben, was stellenweise aber gar nicht gelingen kann. Nicht zu vernachlässigen sind die Sicherheitshinweise und Verhaltensregel. Kleine Fehler: S. 68: Zum Chanukah-Fest zündet man nicht die Menora, den siebenarmigen Leuchter an sondern den neunarmigen, die sogenannte Hanukiah; 1 Kerze, um die anderen 8 anzuzünden, für jeden Tag des Festes eine. S. 158: Mir erschließt sich nicht, weshalb die Autoren behaupten, dass der Felsendom das weltweit einzige Heiligtum ist, in dem Christen und Muslime unter einem Dach im Gebet vereint sind. Muslime ja, aber Christen? Mir fehlte: Red Canyon; eines der schönsten Ausflugsziele im Negev. Doch diese tun dem positiven Gesamteindruck des Werkes keinen Abbruch. Ich habe selber fast 2 Jahre in Israel gelebt und finde das Land, wie ich es kennen gelernt habe, auf den Seiten gut wieder. Fazit: Ein sehr umfangreiches und detailliertes Werk für eine umfassend gute Vorbereitung eines Israelurlaubes. Am besten man nimmt sich mindestens 4 Wochen Zeit für die Reise.
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Die Bacardis: Der Kuba-Clan zwischen Rum und Revolution Ursula L. Voss Gebundene Ausgabe, 14. Februar 2005 Verkaufsrang: 100666 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! "A worthwhile reading - not only for passionate rum drinkers." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Cuba libre 5 von 5 Punkten Das Buch sehr lesenswert. Es erzählt die Geschichte des berühmten Familienclans, die Geschichte des Rums, besonders aber die Geschichte Cubas, von seiner Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Es ist kurzweilig geschrieben. Der Leser bekommt eine Menge Informationen über Kuba, angereichert mit persönlichen Reiseerlebnissen der Autorin. Aus meiner Sicht eignet sich das Buch hervorragend als Reiselektüre.
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Tier- und Pflanzenführer Westkanada / Alaska. 190 Tiere und 60 Pflanzen Matthias Breiter Broschiert, 2006 Verkaufsrang: 135987 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kleine Übersicht 3 von 5 Punkten Wer gerne einen kleinen Einblick in die Flora und Fauna Kanadas und Alaskas haben möchte, kann dieses Buch gut lesen. Für genauere Informationen reicht dies jedoch nicht aus. Alle Tiere und Pflanzen werden nur kurz angeschnitten, jedoch fehlen vielleicht wertvolle Infos....
Ideal zum Nachschlagen 5 von 5 Punkten Habe diesen Tier- und Pflanzenführer für den nächsten Kanada-Urlaub gekauft und kann ihn nur empfehlen - sehr ausführlich stellt er in Bild und Text die Tier- und Pflanzenwelt Kanadas dar. Äußerst nützliche Informationen, ob es nun um Giftsumach geht, um Vögel, Nagetiere oder Säugetiere. Die Bilder sind sehr schön, so daß das Buch auch zum Schmökern und Querlesen einlädt. Empfehlenswert - sollte bei der nächsten Urlaubsreise unbedingt in den Rucksack! |
Traumfänger. Das Taschenhörbuch (6 Audio-CDs) Marlo Morgan Audio CD, März 2009 Verkaufsrang: 47838 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Drei Monate verbrachte die amerikanische Ärztin Marlo Morgan in der australischen Wildnis und begleitete einen kleinen Nomadenstamm auf seiner abenteuerlichen Wanderung. "Die Geschichte einer mutigen Frau, die mit den Aborigines wanderte und die wundervollen Geheimnisse und die Weisheiten eines sehr alten Stammes erfuhr. Es geht dabei um Dinge, die wir alle in unserer modernen Gesellschaft lernen müssen: wieder eine Beziehung zur Natur herzustellen, zu vertrauen und an unser inneres Wissen und unsere eigenen Ziele zu glauben." (Elisabeth Kübler-Ross.)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Traumfänger 5 von 5 Punkten Eine sehr inspirierende Geschichte einer Frau die in die Welt der Aboriginies eintaucht und viele neue Erkenntnisse für ihr Leben gewinnt.
seelenreise 5 von 5 Punkten augen zu und ab nach australien.eine herrliche reise zu den wahren menschen und ihren wahren werten.eine kritik an unser denken und handeln.eine geschichte, die zum nachdenken anregt und darstellt, was im leben wichtig ist.das zu sein, was man ist und nicht zu dem wird, was eine gesellschaft aus uns macht.am ende dieser geschichte möchte man sich sofort auf den weg zu diesen liebevollen menschen machen.eine reise zu sich selbst... |
Der Mönch und der Philosoph: Buddhismus und Abendland. Ein Dialog zwischen Vater und Sohn Jean Francois Revel, Matthieu Ricard Taschenbuch, 17. März 2003 Verkaufsrang: 45601 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer bin ich? Was ist die Welt? Woher kommt das Leid? Über diese und ähnliche Fragen führt der Dialog zwischen dem französischen Philosophen Jean-Francois Revel und seinem Sohn Matthieu Ricard, einem buddhistischen Mönch, den Leser in die Tiefe östlicher Lebensweisheit und abendländischer Philosophie zugleich.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Hervorragend 5 von 5 Punkten Ein wunderbares Buch, das meinen Blickwinkel auf den Buddhismus sehr positiv verändert hat. Die Gespräche zwischen Vater und Sohn sind sehr tiefgründig und immer auf hohem Niveau. Die Bemängelung eines Rezensenten, dass zu viel auf die Bücher von Jean-Francois Revel verwiesen würde, ist schlichtweg falsch. Es wird an einigen Stellen auf Revels Schriften verwiesen, aber auch auf andere wissenschaftliche Texte, was meiner Meinung nach nichts weiter als reine Quellenangaben sind.
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Die Kunst, Recht zu behalten: In achtunddreißig Kunstgriffen dargestellt (insel taschenbuch) Arthur Schopenhauer Taschenbuch, 26. Juni 1995 Verkaufsrang: 110664 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Kunst, Recht zu behalten: Schopenhauers Argumentationstechnik, die einzig dem Zweck dient, ohne Rücksicht auf die Wahrheit aus Streitgesprächen siegreich hervorzugehen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
aus der Sicht einer heutigen Graezistin 5 von 5 Punkten Lust auf die Lektüre bekam ich durch die Beschäftigung mit der "Sophistik" und dachte schon, ich könnte auch Menschen aus der weiteren Umgebung mit derlei Konzeptionen Freude bereiten. Doch selbst ist die "Frau"... Nachdem ich dieses Werk Schopenhauers erstanden hatte, verging ein aktives Philosophie-Seminar mit Überblick über Platon, Aristoteles und Epikur. Die Sophisten waren immerhin das Einstiegsthema gewesen, und zwar lehrt Prodikos die Eristik ("um den Gegner durch Scheinuntersuchungen widerlegen zu können")- und Wikipedia sei gedankt - fand ich den Verweis auf die "Eristische Dialektik Arthur Schopenhauers. Man liest auf Seite 10 von der "natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechtes". Darüber darf sich jedermann lustig machen, der 150 Jahre später nicht in Deutschland lebt und nicht nur zwei Weltkriege verloren hat, sondern auch noch dafür diskreditiert wird. Und v.a. auch jene fingerzeigenden Beherberger des "schwarzen Humors". (natürlich geht es schicker: E.v. Hartmann kritisierte schon seinerzeit die "Verneinung der Welt" als "feige persönliche Entsagung" - oder H. Graf Keyserling verhöhnte das Artistentum Schopenhauers, bei dem es innerlich wie äußerlich stets um bloße Darstellung gegangen sei. Jetzt sollte man sich unbedingt das Monty Python Video anschauen Als Brite darf man sich demnach lustig machen über deutsche- und griechische "Nationalheilige". Schuss zurück: es hätte keinen Holocaust an Juden im 2. Weltkrieg gegeben, wenn IHR nicht als Mandatsverwalter Palästinas den Juden bis 1942 die Einreise militärisch verhindert hättet, weil euch die politischen und ökonomischen Beziehungen zu den arabischen Ländern wichtiger waren. - a)Königsberg ist der gemeinsame Geburtsort von Schopenhauer und Immanuel Kant. Schopenhauer behält durchweg seinen ostpreußischen Satzbau bei, auch bei posthumer Veröffentlichung im Jahre 1864. Niemals werde ich den Satz des Heimat-Vertriebenen-Kollegen vergessen: Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." - b)Schopenhauer nimmt immer wieder Bezug auf das Hauptwerk seines Königsberger Kollegen Kant ("Kritik der reinen Vernunft") und damit kommen beide zu Aristoteles. Natürlich war Shakespeare am Hofe Elisabeth I. bereits dichterischer und literarischer Pionier der Übersetzung der Antike in die Neuzeit - und deshalb habt ihr auch das Unterrichtsfach Drama noch immer als Hauptfach an euren allgemeinbildenden Schulen. Zurück zum Gegenstand: Bei Kant triumphiert die Gesinnung - und damit immerhin ein "sinnlicher" Teil - über die Urteilskraft; - aber Konsens der philologischen Philosophen ist : das theoretische Leben bleibt wie bei Aristoteles in höherem Sinne glückstauglich. - und Konsens aus Königsberg: menschliches Handeln als zielgerichtete Bewegung ist nur dann nicht "leer und sinnlos", wenn es ein Ziel gibt, "das wir um seiner selbst willen und das andere um seinetwillen wollen", eben das Glück. Wir nähern uns mit Zweckfreiheit und Vermeidung des Utilitarismus an die Aristokratie des 19. Jahrhunderts an, deshalb zitiert S. im 1. Kapitel ausschließlich Aristoteles. Schopenhauer bekennt auch freimütig, nur deshalb philosophieren zu können, weil er eine Bank besitzt. Und als praktischer Bekenner zum theoretischen Leben gibt er eine großartige Definition der Justiz mit einem lateinischen Zitat Senecas: Gesetzestexte / Paragraphen werden im Kunstgriff 30" zur Autorität erklärt: die Leute wissen aber nicht, dass wer Profession von der Sache macht, nicht die Sache liebt, sondern seinen Erwerb ... allein für das Vulgus gibt es gar viele Autoritäten die Respekt finden ... Vor Gericht wird eigentlich nur mit Autoritäten gestritten, die Autorität der Gesetze ... die Dialektik hat aber Spielraum genug, indem, erforderlichen Falls, der Fall und ein Gesetz, die nicht eigentlich zu einander passen, gedreht werden, bis man sie für zu einander passend ansieht: auch umgekehrt." (S. 73/75) Mögen uns die Aristokratie-Besitzer noch häufig mit der Nase auf ihren Fundus führen.
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Die Welt als Wille und Vorstellung: Gesamtausgabe Arthur Schopenhauer Taschenbuch, 1. April 1998 Verkaufsrang: 59084 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Die Welt als Wille und Vorstellung EA 1819 Form Traktat Bereich Philosophie In seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung erklärt Arthur Schopenhauer dem Menschen zu einem Triebwesen und den Intellekt zum bloßen Diener des Triebs. Sein pessimistisches Menschen- und Weltbild wurde bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in Philosophie, Psychologie und Kunst lebhaft diskutiert. Vorgeschichte: Schopenhauers Lehre ist nur vor dem Hintergrund der Aufklärung zu verstehen, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts das Denken im Abendland bestimmte. Die Aufklärungsphilosophen sahen den Menschen als durch Aberglauben und Autoritätshörigkeit verdorbenes Vernunftwesen. Sie wollten ihn anleiten, seine Vernunft frei und selbstständig zu gebrauchen. Dann werde, so hofften sie, ein menschenwürdiges, glückliches Zusammenleben in der Gesellschaft möglich. Höhepunkt der Aufklärungsphilosophie in Deutschland ist das Werk von Immanuel R Kant, der in seiner Kritik der reinen Vernunft (1781) das Erkenntnisvermögen untersucht: Erkenntnis komme durch ein kompliziertes Zusammenspiel von Anschauung und Begriffen zustande. Der Mensch erkennt die Dinge nicht, wie sie an sich sind, sondern wie sie ihm aufgrund der Beschaffenheit seines Erkenntnisvermögens erscheinen. Inhalt: Schopenhauer greift die Gedanken von Kant auf und vereinfacht sie zu der Formel: "Die Welt ist meine Vorstellung." Sagt der Mensch "die Welt", so spricht er von einem Bild, das er sich unbewusst selbst gemacht hat. Das "Ding an sich" ist vom "Schleier der Maya" - eine Metapher aus der altindischen Vedanta-Philosophie - verdeckt. Mit den Begriffen verhüllt der Mensch es noch mehr, denn sie sind nur Abbilder seines Bildes von der Welt. Schopenhauer meint den "Schleier der Maya" lüften zu können. Der Weg zur Erkenntnis des "Dinges an sich" führt ihm zufolge durch den menschlichen Leib. Dieser ist Teil der Vorstellung von der Welt, verrät jedoch zugleich, was sich hinter der Vorstellung verbirgt. Blickt der Mensch in seinen Leib hinein, entdeckt er als treibende Kraft den Willen. Diesem sinnfreien Lebenstrieb ist alles unterworfen, auch das Erkenntnisvermögen - eine Auffassung, mit der Schopenhauer den aufklärerischen Glauben an das Vernunftwesen Mensch und den Fortschritt in der Geschichte erschüttert. Doch Schopenhauer gibt die Autonomie des Intellekts nicht vollständig preis. Er hält es für möglich, dass sich der Intellekt vorübergehend aus seiner dienenden Funktion befreit oder gleichsam aus ihr herausfällt. So kommt eine "reine" Erkenntnis zustande, die das Wesentliche und Bleibende aller Erscheinungen, die ewigen Ideen, erfasst. Aus ihr geht die Kunst hervor, der Schopenhauer daher eine Sonderstellung gegenüber Wissenschaft und Philosophie einräumt: Sie bleiben der "unreinen" Erkenntnis verhaftet und gebrauchen die Begriffe, die bloßen Abbilder des Bildes von der Welt. Doch nicht nur in der Kunst kann sich der Mensch zeitweise über seine Triebhaftigkeit erheben, sondern auch im Handeln aus Mitleid, das Schopenhauer als Fundament aller Moral betrachtet. Dauerhafte Erlösung vom Willen ist nur durch seine bewusste Verneinung, durch die Entscheidung für Entsagung und Askese möglich. In diesem Konzept der "Selbstabtötung" erweist sich die Nähe von Schopenhauers Lehre zum Buddhismus am deutlichsten. Wirkung: In der Philosophie beeinflusste Schopenhauer vor allem Friedrich R Nietzsche und die Lebensphilosophie (Henri R Bergson). Nietzsche übernahm den Begriff des Willens, wendete ihn jedoch als "Willen zur Macht" ins Positive und lehnte jede moralische Beschränkung ab (Also sprach Zarathustra, 1883-85). Nach Bergson bringt eine schöpferische Kraft ("élan vital") im Ringen mit der Materie die Vielfalt des Lebens hervor (Schöpferische Entwicklung, 1907). Auch in der Psychologie fand das Werk große Resonanz, von Eduard von Hartmann (1842-1906) in seinem Werk Philosophie des Unbewussten (1869) bis hin zu Sigmund R Freud, dem Begründer der Psychoanalyse. Freud, der Triebenergien als Ursachen des psychischen Geschehens ansah (Das Ich und das Es, 1923), nannte Schopenhauer seinen Vorläufer. Die Kunsttheorie von Schopenhauer wurde zu einem wesentlichen Bestandteil des Anregungsfundus der modernen Literatur (Thomas R Mann), Malerei (Giorgio de Chirico, 1888-1978) und Musik (Richard Wagner, 1813-83). P. E.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Warum was ist 5 von 5 Punkten Arthur Schopenhauer ist der erste Philosoph der mir eine befriedigende und erschöpfende Antwort auf das "Warum was ist" geben konnte. Wer den blinden Willen in der Natur, d.i. die Urkraft allen Lebens, einmal verstanden hat, wird auch den Sinn des Daseins verstehen; nicht nur den eigenen, sondern auch den Weltsinn, der alle Wesen in sich vereint. Das Hauptwerk Schopenhauers fasziniert aber nicht allein mit seinem großen philosophischen Inhalt, als auch mit seiner gewaltigen Sprache, die mit unermesslichem Wortschatz und stilistischer Eleganz die zwei Leitgedanken "Wille und Vorstellung" bis zu vollkommener Evidenz ausführt. Letztendlich bleibt mir nur zu sagen: "Schopenhauer ist das Beste was mir passieren konnte!"
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Philosophie des Abendlandes Bertrand Russell Taschenbuch, Oktober 2009 Verkaufsrang: 115799 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Das Buch ist als erste Einführung in die Philosophie anhand der Geschichte nicht zu überbieten; Voltaire hätte es nicht besser machen können." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
absolut empfehlenswert. 5 von 5 Punkten Endlich einmal Überblickswissen, dass die wichtigen gesellschaftlichen HIntergründe hervorhebt. Das Buch hat mir sehr gehölfen wichtige Zusammenhänge zu erkennen und ich würde es jedem der sich für Philosophie interessiert oder es studiert empfehlen.
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Die sterbenden Europäer: Unterwegs zu den Sepharden von Sarajevo, Gottscheer Deutschen, Arbëreshe, Sorben und Aromunen: Unterwegs zu den Sepharden von ... Deutschen, Arbereshe, Sorben und Aromunen Karl-Markus Gauß Taschenbuch, 1. August 2002 Verkaufsrang: 32223 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit die Hydra des Nationalismus in Europa wieder ihre Häupter erhebt, setzen viele auf politische Integration. Doch supranationale Konglomerate bergen stets auch die Gefahr der Nivellierung. Zumal für ethnische Splittergruppen, die sich trotz - oder gerade wegen - ihrer Bedrängnis auf den Kult der eigenen Sitten und Gebräuche zurückgezogen haben und von denen es mehr gibt, als man annimmt. Mit einigen bemerkenswerten "Letzten ihrer Art" macht uns Karl-Markus Gauß in seinem Buch Die sterbenden Europäer bekannt. Der österreichische Kulturpublizist nimmt uns mit zu den sephardischen Juden Sarajevos, die sich 1492 vor der spanischen Krone in den Schutz des Sultans geflüchtet hatten, binnen kurzer Zeit die Einheimischen kulturell assimilierten und sich nun im Gefolge nationalistischer Exzesse allmählich in alle Winde zerstreuen. Weiter geht es zu den inzwischen wieder in den Wäldern hausenden kläglichen Resten der von slowenischen Partisanen als Nazis verfolgten Gotscheer, Nachfahren deutsch-österreichischer Siedler, die im 14. Jahrhundert die unwirtliche Unterkrain gerodet und überhaupt erst urbar gemacht hatten. Im kalabrischen Hochgebirge lernen wir die katholischen Arbëreshe kennen, deren albanische Vorfahren nach Skanderbeks Tod vor 500 Jahren an die italienische Küste gespült worden waren. Und in der Lausitz die seit den Karolingern siedelnden slawischen Sorben, deren malerische Dörfer und Weiler in DDR-Zeiten reihenweise dem Braunkohletagebau oder der Zwangskollektivierung zum Opfer fielen. Der Streifzug endet in den trostlosen Geisterdörfern der durch Massenauswanderung ausgebluteten mazedonischen Aromunen, eines der ältesten und einst einflussreichsten Völker Europas, das heute beinahe vergessen ist. Trotz der scheinbaren Planlosigkeit bei der Auswahl der Ziele entführt Karl-Markus Gauß den Leser zu einer faszinierenden Reise voller Melancholie und Poesie, sprachlich grazil und kraftvoll erzählt. -Roland Detsch
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Wunderschön 5 von 5 Punkten Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen, der sich für andere Kulturen und Völker interessiert. Vor allem ist es schön, dass der Autor Beispiele von Stämmen herausgegriffen hat, die ansonsten eher unbekannt sind. Also unbedingt lesen!
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Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter Manfred Lurker Broschiert, 20. April 2005 Verkaufsrang: 44175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Schlüssel zur wunderbaren Symbolik der altägyptischen Kultur: alle wichtigen Götter und Symbole des antiken Ägyptens von Amun bis Zunge über 350 Stichwortartikel mit mehr als 100 Abbildungen von einem der bedeutEND sten Symbolforscher unserer Zeit eine ausführliche Darstellung von Magie und Mystik des antiken Ägyptens preiswerte Ausgabe für unterwegs
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Kulturhistorisch wertvoll - vor allem geeignet für Schnellleser! 4 von 5 Punkten Der Autor, weltbekannter Forscher auf dem Gebiet der Symbole, präsentiert ein sehr informatives, handliches Lexikon im Taschenbuchformat für ein breites Publikum. Das Lexikon stellt in kurz gefassten Erläuterungen Götter und Symbole aus dem Alten Ägypten vor, z.T. ergänzt mit einfach gehaltenen Zeichnungen. Dieses Taschenbuch eignet sich noch heute als Einstieg in den breiten und komplexen Themenkreis der altägyptischen Götter- und Symbolwelt. Für weiterführende Studien bietet das Inhaltsverzeichnis aufschlussreiche Fachliteratur an. 1974 erstmals aufgelegt, 1987 in einer Neuausgabe veröffentlicht - dieses Lexikon spiegelt also nicht den neuesten Stand der Forschung. Die streng mythologisch-religiöse Interpretationsweise ist mit Vorsicht aufzunehmen. Sicher gibt es Symbole und Rituale, die sich heute vorteilhafter aus dem Blickwinkel einer technikorientierten Welt beurteilen lassen, wie es z.B. für den Djed-Pfeiler zutreffen könnte, dem ein technischer Bezug schwerlich abzusprechen ist. Dennoch kann dieses handliche und preisgünstige Nachschlagewerk einem breiten Leserkreis empfohlen werden.
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