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Das brennende Gewand Andrea Schacht Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 61 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Ende der Beginen-Serie 3 von 5 Punkten Die Beginen-Serie hat mir im Großen und Ganzen Spaß gemacht - allerdings wäre bei dem Thema und der Stadt und der Zeit doch noch einiges mehr an Tiefe, Dramatik und Spannung bzw. historischem zeitbezug drin gewesen. Manches kam doch ein bisschen bieder und brav daher. Aber was soll's: den meisten hat's gut gefallen - und mir meistens auch.
Mist, Maria - Die Serie hat ein Ende! 5 von 5 Punkten Der letzte Teil um die resolute Begine Almut ist einfach purer Lesegenuss. Vor allem die eingestreuten Bibelzitate (wie auch in den Büchern zuvor) würzen die Dialoge und sorgen immer wieder für Schmunzler.
Für mich der beste Roman der Serie, allerdings für Almut-Neulinge als Einstieg nicht zu empfehlen, da doch zu viele Anspielungen auf den vorhergehenden Fall gemacht werden und man die Fakten kennen sollte.
Schade, dass die Geschichte um Almut und Ivo beendet ist, doch ein krönender Abschluss!
Happyend in Köln? 5 von 5 Punkten Andrea Schacht hat wieder mit viel Humor sowie historisch-kriminalistischem Feingefühl das Köln des 14. Jahrhunderts zum Leben erweckt. Mit ihren sympathischen Charakteren, der Begine Almut Bossart und dem Pater Ivo vom Spiegel, hat sie sich in die Herzen der Fans geschrieben. Dass dies nun der letzte Teil der Reihe sein soll, wird nicht allen gefallen, doch man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist und dieser Regel folgt Andrea Schacht. Jedoch gilt es, bis zum Schluss dieser wundervollen Reihe noch 444 Seiten voller Spannung, Intrigen, Mord, Freundschaft und Liebe zu genießen. Das brennende Gewand ist spannend von Anfang bis zum Showdown am Ende und somit ein würdiger Abschluss einer wundervollen Reihe. Ivo und Almut müssen sich in diesem Teil den Geistern ihrer Vergangenheit stellen, der Leser erfährt viel über die Vorleben der zwei, auch sie haben Fehler gemacht, ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch umso menschlicher. Das Ende kommt trotz allem zu plötzlich und hier hätten sich die Fans schon einige Seiten mehr gewünscht aber so ist das wahrscheinlich mit Serien, die einem ans Herz gewachsen sind, man will sie ungern ziehen lassen.
KRÖNENDER ABSCHLUSS! 5 von 5 Punkten Leider ist nun wirklich Schluss!!!!
Wie nicht anderes zu erwarten läuft Andrea Schacht auch hier wieder zur Höchstform auf. Es bleibt bis zum Schluss spannend und ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen.
Für die Fans von Begine Almut und Pater IVO ein MUSS!!!
Hat jemand von Euch das Rätsel "Des Harfenspielers Sohn warnt vor den Folgen. Beachtet die weisen Worte" lösen können???
Die kluge Clara konnte das Rätsel entschlüsseln.
Soll man wirklich aufhören wenn es am schönsten ist? 5 von 5 Punkten dieses Buch ist einfach nur schön, spannend, rührend und auch traurig, weil es der letzten Band dieser wunderschönen Geschichte um Pater Ivo und seiner tüchtigen Begine Almuth ist.
Vielleicht erscheint ja doch noch irgendwann einmal eine Fortsetzung, denn es gibt ja nun auch Alyss und Marian, die sicher die Neugier und den Forscherdrang ihrer Eltern geerbt haben und auch von Leon und Aziza müsste es noch einiges erzählt werden was uns Leser interessiert.
Et kütt wie es kütt
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Die Tore der Welt (12 CDs) Ken Follett Audio CD, Februar 2008 Verkaufsrang: 74 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. - Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Einfach gute Unterhaltung - ein großes Abenteuer 5 von 5 Punkten Mag sein, daß die "Tore der Welt" nicht an die "Säulen der Macht" heranreichen.
Mag sein, daß die Charaktere stereotyp handeln (was ich übrigens in Merthins Fall absolut nicht finde).
Mag sein, daß es unrealistisch ist, daß eine Frau einen Hexenprozess überlebt, ins Kloster flieht und anschließend Priorin des Klosters wird. Mag sein, daß einarmige Männer keine mittelalterlichen Bücher wälzen können.
Mag sein, daß die Übersetzung nicht perfekt ist.
Mag sein, daß Ken Follet uns zulange auf dieses Buch warten ließ.
Mag sein, daß 49 Millionen Gage zu viel sind für dieses Buch.
Mag sein, daß Follet bessere Thriller und Krimis als Historienromane schreibt.
Mag dies alles sein........aber
...mich hat dieses Hörbuch über fast zwei Wochen lang jeden Morgen und Abend auf der Fahrt zur Arbeit und zurück gefesselt, fasziniert, in den Bann gezogen, bewegt und mich auf die Fahrt freuen lassen.
Und was erwarten wir denn sonst von Literatur?
Schade, daß es offensichtlich so viele gibt, die dem Buch nichts abgewinnen konnten...von mir gibt}s aber 5 Sterne dafür, daß ich 12 CDs lang in das Leben im 14. jahrhundert in Kingsbridge eingetaucht bin und zusammen mit Caris, Merthin und den anderen Protagonisten ein großes Abenteuer erleben durfte.
...und momentan ist es leer in meinem Auto, da die beiden nicht mehr mitfahren...:-)
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Die Wunschliste Jill Smolinski Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 48 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)
Sehr schön zum Lesen. 5 von 5 Punkten Wie würde ich es beschreiben: Traurig dann wieder tierisch witzig, romantisch es ist von allem etwas dabei. Einfach alles was man von einem Buch erwartet. Ich war ganz vertieft in dieses Buch konnte die Finger nicht mehr davon lassen. Und war am Ende enttschäut als ich an den letzten paar seiten angelangt war. Aber nicht weil ich das Buch schlecht fand, sonderen weil ich eigentlich nicht wollte das es endet. Es ist ein sehr ergreifendes Buch man fühlt mit man lacht mit.>>Empfehlendswert<<
Nette Idee, aber enttäuschendes Ende 2 von 5 Punkten Von Jill S. Die Wunschliste" hatte ich mir im Großen und Ganzen mehr erhofft. Aufgrund der unglaubwürdigen Story fällt es einem leider sehr schwer, sich mit June zu identifizieren. So wirken ihre Ideen und Bemühungen uninteressant und schon nach wenigen Seiten überwiegt die Lust, das Buch zur Seite zu legen. Nachdem ich mich aber durchringen konnte, bis zum Ende durchzuhalten, muss ich sagen, dass es sich nicht gelohnt hat. Das Ende ist vielleicht unerwartet, aber es scheint nicht sehr realistisch. Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.
supi 5 von 5 Punkten ein wahnsinnig schönes buch. da kann man noch richtig träumen :)
habe es sehr schnell gelesen, konnte gar nicht mehr aufhören. war jeden cent wert *****
enttäuschendes ende 3 von 5 Punkten dieses buch ist wirklich gut und flüssig geschrieben, so das man es in einem schwung durchlesen kann. teilweise jedoch etwas langatmig. von der story her erfischend, humorvoll und gefühlvoll. schade das der schluss so geworden ist, wie er halt ist. ansonsten kann ich es jedem, der etwas für ein ruhiges wochenende sucht, empfehlen.
Wunderschön 5 von 5 Punkten Ohhhhhhhhh, ganz tolles Buch, "Die Wunschliste". Ich bin nur so dahingeschmolzen und konnte super in eine andere Welt eintauchen, eine Welt, die scheinar ganz toll ist, aber wo auch nicht alles vorhersehbar ist, so wie sich am Ende zeigt!
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Ach, wär ich nur zu Hause geblieben. Lustige Urlaubsgeschichten Kerstin Gier Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 49 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Gutes Buch für den Urlaub! 4 von 5 Punkten Das Buch ist wirklich schön! Kurze Geschichte, die sehr schnell gelesen werden. Da mir "Die Mütter-Mafia" besser gefallen hat, leider nur 4 Sterne.
Abgedroschen 3 von 5 Punkten Bin von Gier besseres gewohnt. Das Buch habe ich mir auch für den Urlaub gekauft und hab es dann nochmals auf einem fremden Liegestuhl liegen sehen, aber hätte ich dort jemanden liegen sehen, hätte ich mich mit dem/der Eigentümer(in) nur darüber unterhalten wie klischeehaft und abgedroschen die "Urlaubs-Gschichtln" sind. Ich habs durchgelesen weil es ja netter Lesestoff war, aber alles in allem seicht und man hatte das Gefühl dass das alles nichts neues war und man das schon irgendwie mal wo gehört hat.
Perfekt für jeden Urlaub 5 von 5 Punkten Oder auch nicht. Ich habe es gemütlich zu Hause auf dem Sofa gelesen. Es ist trotzdem witzig und schön. Ein Angriff auf jede Lachmuskulatur. In diesen Geschichten findet sich jeder irgendwann irgendwo wieder. Noch passender ist es allerdings im Urlaub zu lesen, am Besten nach einer kleinen Katastophe. Dann ist lachen garantiert und der Urlaub wird entspannung pur.
Spass vom Anfang bis zum Ende 5 von 5 Punkten "Dieses Buch gehört in Jede Reisetasche" steht hintem auf dem Buchrücken und Ich finde,dass trifft es auf den Punkt.Ob man es nun im Urlaub liest oder zuhause,selbst der letzte Urlaubsmuffel findet sich bestimmt in einer der Geschichten wieder und kommt aus dem lachen nicht mehr raus.
Ich kann es echt nur jedem empfehlen,lest es und habt Spass.
Bringt Urlaubssonne in verregnete Ferientage 5 von 5 Punkten Herrlich! Zum Schlapplachen einerseits - andererseits mag man sich durchaus in der einen oder anderen Person wiederfinden - sofern man genug Selbstkritik zulassen und vertragen kann;-) Jedenfalls ist dieses heitere Buch genau das Richtige für den Strand oder, falls es mal regnet, für das Hotelzimmer. Fünf Sterne von mir für ein gelungenes Freizeitbuch!!!!
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Feuchtgebiete
Audio CD, Februar 2008 Verkaufsrang: 76 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 778 Bewertungen)
Geht gar nicht 1 von 5 Punkten Gut, das ich mir das Buch nicht gekauft, sondern nur geliehen habe. Man ist ja einiges von Charlotte gewohnt, aber das hier geht gar nicht mehr.
Ich war sehr neugierig auf das Buch, gebe ich ja zu, aber was ich dann gelesen habe schlägt dem Fass den Boden aus. Man muss jetzt hier nicht alles wiederholen, ist ja schon genügend beschrieben worden.
Eine Frage stellt sich dem " harmlosen Normalbürger " dann doch noch: Ist Charlotte reif für die geschlossene Abteilung?????
Absoluter Müll ... 1 von 5 Punkten An sich ist sogar die Zeit zu schade, die man hier investiert um eine Rezension zu schreiben, aber da ich dieses zum Wohle aller Interessenten tue, mache ich das natürlich gerne. Ich habe einen großen Fehler gemacht, ich habe Geld für dieses Buch investiert und der nächste Fehler: Auch noch in das Hörbuch. Ich kann nicht verstehen was man hier "gut" sein soll. Schade das man nicht mit 0 Sternen bewerten kann. Das mir jemand etwas von seinen Hämoriden und einer O.P. am After erzählt treibt mir persönlich die grüne Farbe ins Gesicht, mir wurde schlecht. Und ich kann wirklich einiges ertragen. Hatte ich doch etwas knisternde Erotik erwartet sind die Geschichten einfach nur widerlich, ekelig ...
Dieses Buch oder auch das Hörspiel ist wirklich keinen Cent wert. Die hohen Verkaufszahlen kann sich nur durch den Hype erklären, jeder spricht über dieses Buch und macht andere neugierig. Traurig, aber wahr ...
Feuchtgebiete 1 von 5 Punkten Leider muss ich solche Bücher, zumindest, anlesen. Nachdem ich die vorigen Rezensionen gelesen hatte, war ich schon einigermaßen vorbereitet, auf das EKELBUCH.
Ich gehöre einem älteren Jahrgang an, bin aber ein offener und unkonventioneller Mensch der Freude am Sex und Spaß in der Liebe hat. Diese Buch hat weder was mit Sex noch mit Liebe zu tun. Wobei man sich fragen muss worum geht es in diesem Buch? Um eine Darstellung eines Ekelszenarios !!!!
Warum wird ein solches Buch auf den Markt gebracht? Ich verurteile den
Verlag mehr, als die Schreiberin - Schriftstellerin ist mir nicht angebracht- denn schreiben kann jeder viel, aber der Verlag verlegt und will mit diesem Schund viel Geld verdienen und die Menschheit kauft!!!! den das Marketingkonzept stimmt. Für mich sehr anschaulich, wie die Menschen auf solche Konzepte ohne nachzudenken - die Medien machen da mit, verdienen ja auch - einfach kaufen, hier 10,-, 20,- oder mehr ¬ für Artikel die die Welt nicht braucht. Und wundern sich, dass sie an der Armutsgrenze leben.
Können Menschen nicht ihren Kopf einschalten und überlegen oder sind alle schon so gepolt, dass wie in diesem Buch, nur noch Scheiße raus kommt.
Schade dass damit auch noch so viel Geld verdient wird... 1 von 5 Punkten ...weil so viele bei dem Medienrummel darauf aufmerksam geworden sind. Bin froh dafür kein Geld ausgegeben zu haben. Ich habe keine Ahnung was Charlotte bewogen hat diesen Schwachsinn aufzuschreiben, keine Ahnung weshalb sie es auch noch veröffentlicht, keinen Schimmer wer so etwas veröffentlicht und schade für die vielen Menschen die viel zu viel Geld ausgegeben haben um das zu erhalten. Ich hoffe, die Männer die dieses Buch lesen denken nicht wir wären wirklich so, beim Lesen schämt man sich eine Frau zu sein.
Neandertaler als Wahlgänger 1 von 5 Punkten Ach Gottchen, Charlottchen! Hast du eigentlich beim Niederschreiben dieses Machwerks den Stift ganz alleine halten können? Doch was soll's: Im Land der großen Literaten finden sich vermehrt Primaten. Dass man nicht aus der Kloschüssel säuft, hat sich vielleicht schon allgemein herumgesprochen, auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften scheint dies manchen nicht zu stören.
Die Menge positiv eingestellter Rezensoren spricht nicht für das Buch, sondern für das geistige Niveau derselben! Schrecklich, daß man mit diesen Menschen den Gang zur Wahl-Urne teilt!
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Ein unmoralisches Sonderangebot Kerstin Gier Taschenbuch, April 2008 Verkaufsrang: 31 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Na ja.... 3 von 5 Punkten Ich habe das Buch gelesen, weil mir im Internet in verschiedenen Foren Kerstin Gier ans Herz gelegt wurde...aber vielleicht hätte ich nicht eben dieses Buch wählen sollen...stellenweise ist es schon mit Witz geschrieben, aber die Stoy ist dermaßen unglaubwürdig und weit hergeholt...ganz im Gegensatz zum Schluss, der ist sowas von vorhersehbar!
Was als solches nicht weiter schlimm ist, aber wenn ich mich seitenweise durch eine Story quäle, die mir unrealistisch erscheint, bin ich schon verwundert, wenn plötzlich innerhalb weniger Seiten das Buch mit Friede-Freude-Eierkuchen beendet wird!
Garnichtmal soooo unmoralisch :) 4 von 5 Punkten Eigentlich bin ich ja nicht so der große Fan deutscher Literatur, aber Frau Gier überzeugt mich immer wieder aufs neue.
Eine durchaus aussergewöhnliche Geschichte, dei der man aber keinesfalls ständig darüber nachdenkt wie unrealistisch alles doch sei-ganz im Gegenteil, man kann irgendwie kaum erwarten wie alles ausgeht.
Mit viel Humor erzählt und guter Wende am Ende- allerdings nichts für den anspruchsvolleren Leser ...
Sehr schöne Balkonlektüre! 5 von 5 Punkten Es ist ein leichtes Buch, bei dem man öfters mal zum schmunzeln kommt. Man kann mit den Charakteren mitfühlen und mitdenken - und ich fand auch, dass die nächsten Szenen nicht immer vorhersehbar waren - ich wurde auch überrascht!
Ich denke, jeder findet in diesem Buch eine Person, mit der er sich identifizieren kann und genau das macht es dann so spannend!
Das richtige Buch, um nach der Arbeit noch etwas Entspannung zu finden und den Gute-Laune-Pegel zu steigern.
100%ige Empfehlung!
Super Buch!! 5 von 5 Punkten Das Buch Ein unmoralisches Sonderangebot ist sehr gut geschrieben. Und das Buch war richtig zum lachen. Ich würde jedem dieses Buch nur empfehlen. Dieses lohnt sich - wie alle Bücher von Kerstin Gier - auf jeden Fall zu lesen!!
Also wirklich lustig ist was anderes... 2 von 5 Punkten Nachdem ich all die guten Rezensionen für Bücher von Kerstin Gier gelesen hatte, dachte ich mir, dass ich eigentlich nichts falsch machen kann, wenn ich mir mal eins ihrer Bücher zu Gemüte führe.
Aber da habe ich mich leider getäuscht.
Der in anderen Rezensionen erwähnte Humor kam bei mir insgesamt vielleicht an drei Stellen im Roman auf.
Ansonsten war der Roman das für mich, was ich im Prinzip erwartet hatte: Seichte, schnell zu lesende Unterhaltung, bei der das Ende eigentlich schon im Vorraus klar ist.
Die Plumpheit des Schlusses hat mich schlichtweg den Kopf schütteln lassen: Unsere Heldin wird schwanger, gesteht ihrem Oliver ihre Liebe PLUS der Tatsache, dass sie schwanger ist - und fertig. Ich habe ja nichts gegen Happy Ends, aber ein bisschen mehr Raffinesse und besser gestrickte Handlungsbögen wären wirklich nicht schlecht gewesen!
Die zwei Sterne gibt es bei mir trotzdem noch für den flotten (wenn auch nicht wirklich witzigen) Schreibstil.
Mein Fazit: Wer keine Zeit zum Lesen hat und schnell Bücher durchlesen will, für den ist das wohl das Richtige. Aber wer Humor sucht, ist hier an der falschen Adresse.
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Vollidiot Tommy Jaud Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 53 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es gibt Bücher, da muss man während der Lektüre alle paar Sekunden lachen, fühlt sich prächtig unterhalten - und hat die Handlung doch nach kurzer Zeit völlig vergessen. Was kein Einwand sein muss, sondern vielmehr eine Art Genre beschreibt, das man in Anlehnung an das Kino als Popcorn-Literatur bezeichnen könnte: Temporeich erzählt und schnell konsumierbar, spekuliert diese Art von Unterhaltungs-Literatur von Anfang an auf ihre Verfilmbarkeit. Else Buschheuers Ruf! Mich! An! ist so ein Fall, oder auch Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum. Mit scharfsinnigen Beobachtungen gespickt und hart am Zeitgeist segelnd, kreisen diese Romane gern um die existenziellen, aber irgendwie auch nichtigen Nöte notorischer Single-Existenzen. Tommy Jauds Vollidiot passt prima in die Reihe. Simon Peters, Verkäufer in einem T-Punkt-Laden, steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Seit seine Freundin ihn verlassen hat, ist er etwas von der Rolle. Weder im Club-Urlaub noch im Kölner Tag-und-Nacht-Leben findet er sexuelle Erfüllung. Und bei Ikea sind nur Pärchen unterwegs. Als er sich endlich ein Herz fasst und die traumhafte Tresenkraft aus dem Starbucks gegenüber anspricht, fühlt er sich "wie ein Ossi beim ersten McDonalds-Besuch, drei Minuten nachdem die Mauer gefallen ist." Natürlich geht der Annäherungsversuch schief, denn Auge in Auge mit der Angebeteten bringt Simon kein Wort heraus: "ein Reh im Fernlicht eines Gurkenlasters." Zum Glück gibt es aber Paula. Die ist mit allen Beziehungswassern gewaschen und hat den perfekten Paula-Plan parat, mit dem Simon die Milchschaum-Fachkraft todsicher klarmacht. Dummerweise vermasselt Simon den Plan, weil er sich am Tag X aus seiner Wohnung aussperrt. Zum Glück hat seine kroatische Putzfrau Lala einen Ersatzschlüssel. Wie in den meisten Single-Romanen geht es auch bei Tommy Jaud darum, dass der egozentrische Held ein paar Sachen über sich kapiert: nämlich, dass er sich wie ein Trottel durch die Welt bewegt. Eine richtige Entwicklung macht er freilich nicht durch. Und wie Sven Regeners Herr Lehmann endet auch Vollidiot mit dem dreißigsten Geburtstag des Protagonisten. Nur dass bei Jaud am Schluss nicht die Berliner Mauer fällt, sondern der Ikea-Sessel Jennylund in Rauch und Asche aufgeht. Tommy Jaud, Comedy-Autor aus Köln, weiß, wie man Pointen setzt, mit Klischees spielt und den Leser bei Laune hält. Der Zwang zum Originellen ist vermutlich berufsbedingt. ("Dörte? Klingt wie ein widerlicher Bio-Brotaufstrich. So einer, den sich frustrierte Realschullehrer auf ihr Dinkel-Bananenbrot streichen, bevor sie in ihren asbestverseuchten Klassenzimmern verpickelte Teenager mit binomischen Formeln zu Tode langweilen.") Mögen die Lacher auch gekonnt vorprogrammiert sein, echtes Interesse bringt Jaud seinem Helden nicht entgegen. Und so ergeht es auch dem Leser. Er lacht und geht zur Tagesordnung über. -Axel Henrici
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 464 Bewertungen)
noch nie bei einem buch soviel gelacht 5 von 5 Punkten also ich weiß ehrlich nicht was manche hier haben. entweder ist da der humor total verloren gegangen oder weicht völlig von meinem ab. aber ich hab mich teilweise so weggehauen bei dem buch. ich fands richtig lustig und konnte es kaum aus der hand legen. würde es jedem empfehlen der gerne über schwachsinniges lacht, weil dieses buch echt sehr schwachsinnig ist. aber das ist es auch was mir so gefällt =)
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Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich? Anne Weiss, Stefan Bonner Broschiert, 12. Februar 2008 Verkaufsrang: 80 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 87 Bewertungen)
Überraschend gut! 4 von 5 Punkten Ich habe mich reingelesen und mich festgelesen. Was meine übliche Skepsis gegen Werke dieser Art betrifft: sie wurde nicht bestätigt. Das Buch enthält: viele wahre Erkenntnisse. Zweifel sind erlaubt und geringfügige Korrekturen angebracht, aber nur in Randbereichen, nicht im Kern.
Die Autoren beschreiben die Jahrgänge 1962 bis 1992, wenn ich richtig rechne: Zwischen SMS-Beziehung und Tiefkühlpizza, Zeugungsverweigerung und Cocooning, Politikverdrossenheit und YouTube-Exhibitionismus. Sie tun es witzig, aber ehrlich, vollständig, aber ohne erhobenen Zeigefinger: weil sie dazugehören und das auch wissen. Nicht: ein Buch, das jeder gelesen haben muß (diese Bücher gibt es selten, und im 21. Jahrhundert ist keines davon erschienen), aber etwas für einen verregneten Sonntagnachmittag oder, noch besser, für eine Bahnfahrt zwischen Aachen und Leverkusen (da bekommt der Leser auch noch live mit, was in dem Buch erwähnt wird).
Auffällig, allerdings, wieder einmal: die wenigsten der von den Autoren erwähnten Problemfälle haben einen so richtig bodenständigen Beruf: Bäcker, Metzger, Architekten und Ärzte kommen nicht vor. Die Mehrzahl ist, mal wieder: Mediengestalter, Werbekaufmann, Journalist. Auch das ist vielleicht eine übersehene Eigenschaft der Generation Doof: Warum eine solide Bäckerlehre, wenn Webdesigner viel angesagter ist (aber dann auch am ersten wegrationalisiert wird)?
Lösungen bieten die Autoren nicht. Außer der einen: sich selbst mal am Riemen zu reißen. Das Spiel mitzuspielen ist ja keine Verpflichtung. Aber da müsste man sich ja für etwas entscheiden, was den Angehörigen der Generation bekanntlich schwerfällt....
Die Generation ist dumm... 4 von 5 Punkten ...deshalb hat sie auch ihre Schwierigkeiten mit einem Buch wie diesem. Ich habe mir ein paarmal das Lachen nicht verkneifen können, ein anderes mal ist mir selbiges im Halse stecken geblieben. Bin ich nun auch doof? Die Frage muss wohl jeder für sich selbst beantworten, das Buch ist ja aber auch kein Persönlichkeitsratgeber. Sonst würde der Titel ja vielleicht auch lauten: "Generation Getting Better".
Der Informationsgehalt des Buches ist relativ dünn, aber ansprechend präsentiert. Ich habe da außerdem schon versehentlich für echten Blödsinn mehr Geld ausgegeben.
Zum Informationsgehalt vielleicht ein wichtiger Hinweis: wer Bücher liest hat im Allgemeinen wenig Kontakt zum Deppenfernsehen. Daher Danke für die Berichte. Klar sind hier Einzelfälle und Erlebnisse dargestellt, alles Einzelfälle, Myriaden von Einzelfällen sogar.
Das Buch dürfte am ehesten bei Alt-68gern und den löblichen Anhängern der Frankfurter Schule auf Ablehnung stoßen. Schließlich müssen es soziologisch fundierte Fallstudien sein, die uns wissenschaftlich begründen, warum wir uns derart ins Chaos bewegen.
Provokant... 5 von 5 Punkten Okay, okay, ist vielleicht nicht alles wissenschaftlich untermauert, was in diesem Buch steht - aber so oder so ähnlich haben wir das auch schon erlebt! (und ich möchte hinzufügen: die "Doofheit" beschränkt sich nicht auf die Generation bis 45.....)
Wichtig: es macht großen Spaß, dieses Buch zu lesen, auch wenn dem Leser gleich das Lachen im Halse stecken bleibt, weil es alles leider wahr ist.
Angenehm fand ich die Betonung der Autoren, daß es (viele!) Ausnahmen gibt. Auch die kennen wir ja alle! (zum Glück!)
Natürlich wollen die Autoren auch provozieren, damit die Betroffenen noch gegensteuern können; die "ganz Doofen" lesen - und verstehen - dieses Buch ja ohnehin nicht!
Nicht schlecht...nur zu lang 3 von 5 Punkten Gelesen habe ich diese Buch, da ich eine einigermaßen gute Erklärung für das Phänomen der "Generation Doof" erhofft hatte. Warum sind wir so, wie wir sind (ich gehöre nämlich nach der Defintion der Autoren auch zur Generation Doof)? Man hätte es kürzer fassen können. Wir sind so, da wir keine Grundwerte mehr mitbekommen oder anwenden und den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Das ist jetzt natürlich pauschalisiert, aber es steht eigentlich auch nicht mehr in dem Buch. Noch ein paar nette Anekdoten und Kommentare und es wäre ein wirklich guter Artikel geworden, über den man vielleicht noch jahrelang spricht. Als Buch allerdings ist es zu viel. Aber sei's drum, ich hab mich trotzdem gut amüsiert....
Nicht fertig gelesen 1 von 5 Punkten Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Buch erwartete, als ich es mir am Bahnhof gekauft hatte. Wohl etwas Unterhaltung, dachte der Titel verbirgt was Tolles, eine Antwort auf die Frage.
Stattdessen habe ich mich beim Lesen fast zu Tode gelangweilt und das Buch im Zug lieber zugeklappt und aus dem Fenster geschaut. Das war unterhaltsamer als das Buch. Auch wenn die Autoren vielleicht nicht ganz unrecht mit ihrer Meinung haben, bin auf Seite 80 und alles, was bisher geschrieben wurde, hätte auf weniger als eine Seite gepasst....ich werde das Buch wohl ins Regal stellen.
Bin enttäuscht und jetzt auf der Suche nach etwas besserem.
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Die Bücherdiebin Markus Zusak Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 58 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, "bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen". Nur hätten die meisten Menschen "einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen". Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. "Ihr wollt wissen", fragt er, "wovon ich mich ablenken muss? (...) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden." Eine solche Überlebende, "eine Expertin im Zurückbleiben" ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie "rettet" auch welche - vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller - und in ihren Büchern. Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein - zumindest in der Fantasie Markus Zusaks - wunderbar erzählen. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Das Buch ist wie ein Sommerregen: dicht, warm - andauernd 5 von 5 Punkten Es ist eins der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Dieses Buch liest man nicht nur einfach, man kann es fühlen.
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Lieblingsstücke Susanne Fröhlich Gebundene Ausgabe, Juni 2008 Verkaufsrang: 127 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Einfach ein Lieblingsstück! 5 von 5 Punkten Das Leben der Andrea Schnidt geht weiter.
Als ich das Buch gelesen habe (abends angefangen - nachts durchgelesen - morgens mit roten Augen in der Arbeit) musste ich ständig lachen. "Lieblingsstücke" ist mindestens genauso gut wie die Vorgänger.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Andrea Schnidt mittlerweile eine gute Freundin von mir ist. Einerseits erkenne ich mich in ihr wieder - andererseits sehe ich immer wieder neue Seiten an ihr. Sie ist so herrlich neurotisch.
Der Schreibstil ist wie in den Vorgängern so flüssig und flott, dass man das Buch wirklich in einem Rutsch durchlesen muss.
Besonders erheiternd fand ich übrigens die Seminare, die Andrea Schnidt eher unfreiwillig besuchen musste.
Fazit: Einfach ein Lieblingsstück!
mein liebstes Stück 5 von 5 Punkten Ein neuer Roman von Susanne Fröhlich hat mich in den Bann gezeogen, ich habe ihn fast in einem weg durchgelesen.
So herzerfrischend und locker, so lustig und doch so wahr, so kennt man die Romane von Frau Fröhlich und so ist auch dieser Roman wieder einmal ein wahres Meisterwerk.
kurze Inhaltsangabe:
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Der Roman kann als Folgeroman von "Familienpackung" gesehen werden. Die Hauptfigur ist wieder Frau Frau Schnidt und ihre so ganz normale Familie. "Frisch gepresst" war der erste Roman der diese Figuren zum Leben erweckte.
Andrea Schnidt spielt immer wieder eine tragende Rolle. (Ob Frau Fröhlich sich darin wiederspiegelt ... ??? ganz sicher zu einem gewissen Teil ....
Tochter, Sohn und Mann - also Familie werden mal wieder geschildert. Es geht um die vielen kleinen Arbeiten, die sie als Frau neben dem Kanzleijob zu erledigen hat, die sich aber auf Dauer nicht ausfüllen, wie das halt vielen Frauen so geht (ich weiß. wovon ich rede ... *g*)
Sie möchte etwas Neues mit ihrem Leben anfangen ...
Susanne Fröhlich gibt mit ihren Romanen sicher vielen Frauen Anstöße, ihr Leben etwas zu ändern, auch an sich und nicht nur an die Familie zu denken, auf spaßige und ironisch lustige Weise wird man als Leserin zum Nachdenken gezwungen, man sieht sich in die Personen der Andrea wieder.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall auch den männlichen Lesern empfehlen.
eigene Meinung zum Buch:
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Mal wieder hat es Frau Fröhlich geschafft, einen frischen, spritzen, kurzweiligen "Frauen"-Roman zu schaffen, der sowohl teilweise ironisch aber mit soviel Wahrheit zum Nachdenken anregt, dass es kaum zu fassen ist. Immer wieder bin ich vom Schreibstil Susanne Fröhlich fasziniert und lese ihre Bücher begeistert.
Dieser Roman reiht sich in ihre geschriebenen Werke ein, er ist nicht besser aber auch keinesfalls schlechter als die anderen sondern einfach gleichwertig und ich bereue es keinesfalls ihn verschlungen zu haben.
Die Aufmachung ist sehr ansprechend, die Farbe des Covers sticht schon im Bücherregel ins Auge. sie ist so fröhlich und ungezwungen wie das Buch und ähnelt von der Aufmachung den anderen Romen der Schriftstellerin.
Ich durfte Frau Fröhlich in Leipzig zur Messe kennenlernen und muss sagen, diese Frau hat Power, Witz und Sympatie, sie versprüht Lebenslust und Harmonie genauso, wie ihre Bücher die Leser auch erreichen.
Sie schreibt auch diesen Roman wieder sehr umgangssprachlich, leicht und flüssig zu lesen, mit vielen erklärenden Adjektiven und bildhaften Umschreibungen. Man kann sich die handelnden Personen sehr gut vor Augen führen und zieht unweigerlich immer wieder Vergleiche zum eigenen Leben, sicher ist das auch der Fall, weil ich als Leser des Buches fast im gleichen Alter wie Susanne Fröhlich bin.
Das Buch zu lesen ist wie Kaffeklatsch mit einer guten Freundin 4 von 5 Punkten Andrea Schnidt ist back und mit ihr der Alltag! Natürlich passiert auch in Lieblingstücke wieder einiges, was Andrea aus ihrem Alltag wirft, aber mit viel selbstironie schafft sie es wieder sich aus der ein oder anderen Affaire zu ziehen. Frau Fröhlich, das Ende schreit geradezu nach einer Fortsetzung, bitte bitte nicht so lange warten. Der nächste Sommer kommte bestimmt und die Nachmittage, die man auf dem Balkon verbringt...
ok, passabel mehr aber auch nicht, sorry 3 von 5 Punkten Die Vorgänger haben mir weitaus besser gefallen. "Lieblingsstücke" ist amüsant und es gibt auch hier wieder viel zu lachen. Aber "Lieblingsstücke" als Susanne Fröhlich's besten Roman zu bezeichnen halte ich für übertrieben.
Das Buch ist ratzfatz schnell gelesen, kurzweilig, spaßig...aber wer die anderen Bücher kennt (und liebt, so wie ich) wird "Lieblingsstücke" nicht so sehr lieben.
Im Moment lese ich wieder "Frisch gepresst", also ganz der Anfang von Andrea Schnidt....und da kann ich irgendwie mehr lachen.
Rezession würde ich sagen ok, passabel mehr aber leider nicht. Sorry
Schnidteinander! 5 von 5 Punkten Ja, ja, ja, Frau Schnidt ist wieder da und alle anderen auch! Ich hab das Buch an einem Tag geschafft - und könnte direkt wieder von vorn anfangen. Liebe Susanne, Sie schaffen es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Lassen Sie Familie Schnidt bloß nicht zu lange schlafen ...
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Das Lied der Maori Sarah Lark Broschiert, 13. Mai 2008 Verkaufsrang: 138 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Nichts neues aus Neuseeland 3 von 5 Punkten Über lange Strecken erscheint die Geschichte als langatmig und weißt zudem sehr viel Ähnlichkeit mit Teil 1 auf.
Auch der Einstieg in das Buch fällt mir schwer fast schon ermüdend.
Ich war nach 100 Seiten drauf und dran das Buch wieder ins Regal zu stellen und wer das erste Buch nicht gelesen hat der hat es doppelt schwer. Frau Lark schweift in diesem Buch noch mehr aus als in ihrem Ersten hier hat sie sich auf die Musik der Maoris eingeschossen.
Die Geschichte an sich war nicht schlecht aber leider auch nichts neues.
Hier spielen schon die Enkel von Gwyneira und Helen die Hauptprotagonisten.
Elaine verliebt sich in William und nach zögerlichen Annährungen tritt ihre wunderschöne Cousine Kura Mara Tini auf die Bildfläche. Und somit hat William nur noch Augen für die Halb Maori.
Beide gehen gemeinsam auf die Ranch von Gwyneira und Jack. Dort versucht sich William als Schafbaron doch dieses endet in einem Chaos auch die Liebe zwischen Ihm und Kura hält nicht lange.
Da sich Kura als Sängerin berufen fühlt hat sie nur ihre Karriere im Kopf. Die Schwangerschaft kommt ihr sehr ungelegen und als sie entdeckt das William sie betrügt verlässt sie Kurzerhand Mann und Kind.
Sie schließt sich einem drittklassigen OpernEnsemble an und reist durch Neuseeland.
Elaine hat sich ganz zurückgezogen bis eines Tages Thomas Sideblossem in ihr Leben tritt.
Allen Ängsten ihrer Mutter zum Trotz heiratet sie ihn schließlich und schon in der Hochzeitnacht zeigt Thomas sein wahres Gesicht.
Aus Angst erschießt ihn Elaine und ist fortan auf der Flucht.....
Eines Tages treffen Kura und Elaine wieder aufeinander...
Doch beide sind nicht glücklich in ihrem neuen Leben.
Werden beide ihre Feindschaft überwinden und sich als Familie wieder näher kommen.
Und dann ist da noch Tim der Elaine über alles liebt, kann sie ihm ihr Geheimnis offenbaren und seine Liebe erwidern....
Dann passiert ein schweres Bergwerksunglück bei dem Tim sehr schwer verletzt wird. Werden William und Kura auch wieder zusammen finden...
Also ehrlich erinnert uns das nicht stark an Teil 1..
Und einen 3.Teil muß es nicht unbedingt geben. Dort erscheinen dann wohl schon die Urenkel.
Eigene Wege finden 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist eine wirklich gelungene Fortsetzung des Romans "Im Land der weißen Wolke". Hauptpersonen sind Elaine und Kura, die zwei sehr unterschiedlichen Enkelinnen der aus dem ersten Band bekannten Gwyneira.
Das Buch erzählt uns, wie beide sich in denselben Mann verlieben, wie beide aber auch andere Lieben finden. Es erzählt vom Leben in Neuseeland im 19. Jahrhundert, von Schaffarmen, Bergwerken, beginnendem Eisenbahnbau und dem Triumphzug der "Singer-Nähmaschinen". Man erlebt den Alltag der Bergleute und der Bergwerksbesitzer und wird Zeuge eines Bergwerksunglücks.
Wie aber schon im ersten Band, ist das Hauptthema des Buches nicht eine Liebesgeschichte oder die Geschichte Neuseelands, vielmehr beschäftigt die Autorin sich mit Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht die Rolle im Leben spielen können, die die Gesellschaft oder die eigene Familie von ihnen erwartet.
Da ist in erster Linie Kura, die Erbin der von Gwyneira und den Maori gleichermaßen beanspruchten Schaffarm und der dazugehörigen Ländereien.
Aber Kura möchte keine Schaffarm bewirtschaften und auch keinen Mann heiraten, der sie an die Farm und das Land bindet. Kura liebt die Musik.
Und da ist Elaine, die nichts dagegen hat, die für Frauen vorgesehene Rolle der Ehefrau und Mutter zu übernehmen, daran aber von einem grausamen Ehemann gehindert wird, der uns aufzeigt, wie gefährlich es werden kann, wenn gesellschaftliche Regeln Menschen völlig unter die Herrschaft und Verfügung eines anderen Menschen stellen.
Auch in den "Nebenrollen" des Buches finden wir diese Männer und Frauen, die "anders" sind. Da ist der Erbe des Bergwerkes, der wegen einer körperlichen Behinderung nicht für voll genommen wird. Da ist der andere Bergwerkserbe, der schwul ist und mit Bergwerken nichts im Sinne hat. Da ist die Tochter eines Bergwerksbesitzers, die nichts lieber täte, als ein solches zu leiten, die aber als Frau dafür nicht in Frage kommt....
Diese Personen scheinen zunächst alle an ihrem Schicksal zu verzweifeln, finden dann aber auf sehr unterschiedliche Arten ihren ganz eigenen Weg.
Sarah Link erzählt all das leicht und locker, sehr gut lesbar und spannend. Ein Buch, das man gerne "in einem Rutsch" durchliest.
Schön, aber Teil 1 ist besser 4 von 5 Punkten Der erste Teil hat mich begeistert.
Teil 2 ist immer noch lesenswert, aber streckenweise langatmiger und nicht so aufregend reizvoll und originell wie der erste.
Der ganze plot ist sehr viel ...naja, nichts wirklich Neues.
Dennoch schön, die Familiensaga weiter zu verfolgen.
Aber einen dritten Teil braucht es wirklich nicht mehr.
Klasse Roman! 5 von 5 Punkten Habe bereits den ersten Teil der "Neuseeland-Saga" gelesen und war damals schon total begeistert. Aber "Das Lied der Maori" übertrifft alles. Es war spannend bis zum Schluss und hat auch einige überraschende Wendungen. Konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand
Kann dieses Buch wirklich empfehlen, auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.
Schliessen Sie sich ein und werfen Sie den Schlüssel weg ;-) 5 von 5 Punkten Habe mit den knapp 800 Seiten drei spannende-entspannende Abende verbracht und die Familie nahezu vollständig ignoriert. "Das Lied der Maori" ist ein spannendes Wiedersehen mit Bekannten aus dem ersten Band und ein reizvolles und abwechslungsreiches Kennenlernen neuer Personen. Frau ist im Neuseeland des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf der Flucht vor gewalttätigen Ehemännern, ein erlebt ein realistisch nachempfundenes Grubenunglück mit, den findet Mann seines Herzens in den Armen einer anderen etc....
Glauben Sie nicht, dass Sie auch nur auf einer Seite dieses mitreissenden Romans in ruhigere Fahrwasser gelangen! Der Spannungsbogen ist aufgrund der überaus gelungenen Verquickung von (fiktiven) persönlichen Schicksalen mit tatsächlichen Gegebenheiten vor umwerfender Landschaftskulisse unglaublich hoch.
Kann mich den Vorrezensentinnen nur aus vollem Herzen anschliessen und Ihnen "Das Lied der Maori" empfehlen! Hatte nicht zu hoffen gewagt, dass der Nachfolger von "Im Land der weissen Wolke" noch besser werden könnte/würde, wurde aber wieder einmal eines Besseren belehrt!
Uneingeschränkt und unbedingt empfehlenswert!
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Taxi Karen Duve Gebundene Ausgabe, Mai 2008 Verkaufsrang: 171 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Mehr erhofft, schade! 3 von 5 Punkten Ich habe mehr erhofft. Die Taxi-Anekdoten sind teils interessant, teils witzig, aber - was mich stört - es kommt keine rechte Nähe zu Alex auf. Eine Nähe, die mich mitreißt, mich mit der Protagonistin fühlen ließe, entstand nicht, so dass der Roman mich nicht überzeugen konnte. Der gesamte Roman hat eine düstere Stimmung, leicht depressiv, aussichtslos, monoton und nicht lebensbejahend. Wirkliche Tiefe kommt nicht auf, selbst die tiefergehenden Gedanken Alex werden nur "dahingerotzt" und gut ist. Das Buch ist leider nichts, was einen bleibenden Eindruck bei mir hinterläßt, daher gibt es nur drei Sterne.
Und das ist auf der Bestsellerliste?? 1 von 5 Punkten Traurig, traurig. Bewertung: Kein einziger Stern! Ein Buch, das weder sprachlich, noch inhaltlich des Lesens wert ist. Es ist einer dieser pubertären, narzisstischen Selbstbeweinungstrips derer, die bis zum 30. Lebensjahr unerwachsen mit dem Leben herumspielen, um dann die nächsten zwanzig Jahre darüber zu weinen, dass sie in dieser doch so grandiosen postpubertären Pseudoselbstfindung nicht mehr 'Indianerles' spielen können? Niemand versteht sie, nein, aber auch!Welche Gemeinheit.Erschreckend, dass viele sich damit anscheinend identifizieren können.
Seit Jahren habe ich mich nicht über die so grandiosen Kritiken vermeintlicher Experten derart geärgert - und auch darüber, dieses Buch gekauft zu haben. Ich kann es nicht mal weiterschenken.
Ich werde es schlicht der blauen Tonne übereignen.
Destruktiv 1 von 5 Punkten Jedes Wort über dieses Buch ist zuviel, es entspricht dem Zeitgeist, das Verletzen und Erniedrigen von Menschen scheint ja in Mode zu sein.
Diese Selbstherrlichkeit und neurotische Selbstdarstellung ist einfach nur peinlich.
Das Taxi in dem sich Frau Duve befindet fährt in eine Sackgasse.
Was Dieter Bohlen für das Fernsehen ist Frau Duve für die Literatur .
Aber heutzutage lässt sich ja mit jedem Schund Geld verdienen.
Langweilig,enttäuschend 1 von 5 Punkten Ich habe mich zum ersten Mal aufgrund der vorliegenden Rezensionen bei Amazon entschieden, ein Buch zu bestellen. Und ich habe es schon nach dem ersten Kapitel bereut. Die Message der Story erfährt man schon auf den ersten Seiten, danach passiert nichts Neues mehr!! Immer die gleiche Leier über unglückliche Liebschaften, grässliche Taxikunden und über depressive Anwandlungen der Hauptperson. Die Unfähigkleit sein Leben zu meistern oder ihm wenigstenes irgendetwas abzugewinnen zieht sich zäh wie Kaugummi durchs Buch. Ich kann nur raten, sich mit dem Klappentext zu begnügen- mehr bietet das Buch nicht.
Herz und Verstand 5 von 5 Punkten In dieser liebenswerten Geschichte, der eigensinnigen Alexandra, läßt die Duve mitten im Verkehrstgewühl von heute, teilweise irrsinnige Menschen herumlaufen, die ein Taxi suchen und auf eine Taxifahrerin treffen, die noch nicht ganz irrsinnig ist, die ein Herz und einen Verstand hat. Ein klein wenig zwar, ist auch sie schon geknickt und entstellt, aber überall wohin sie mit dem Taxi gerät, schimmert sogleich Menschlichkeit auf, glänzt mahnende Erinnerung an etwas, was es vor kurzem noch überall gab und was jetzt unter einer Million, jedenfalls in ihrer Geschichte, bloß noch sie zu besitzen scheint. Ihre Konturen und die vielen leicht und zart hingezeichneten Bilder sind in reiner Künstlerfreude, humorvoll geschaffen, nicht ganz ohne gute Absicht, nicht ganz ohne Moral, aber nicht von ihr verzerrt. Das Zeitgemäße konnte nicht zeitloser gesagt werden als hier, es ist von Hölle und Irrenhaus die Rede, aber es klingt wie Musik, es ist durch den Filter der Kunst gegangen und voll Anmut geworden, ohne die Spannung einzubüßen. Karen Duve hat mich, für ein paar Stunden, gefangen genommen und ich habe mich gern einfangen lassen. Eine gute Schriftstellerin.
Peter A. Bruns
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Männer und andere Katastrophen Kerstin Gier Taschenbuch, August 1996 Verkaufsrang: 59 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Vom Erstlingswerk hätte ich mehr erwartet 3 von 5 Punkten Ich habe von Kerstin Gier einige neuere und auch ältere Werke gelesen, bevor ich mich an ihr Erstlingswerk gemacht habe. Von diesem war ich enttäuscht. Ihre späteren Geschichten sind weitaus spannender, lustiger und kommen auf den Punkt. Ich weiß wirklich nicht, was sie uns mit ihrem ersten Buch sagen will. Die Story ist ganz nett und auch an vielen Stellen recht lustig, aber es fehlt einfach ein gutes Ende. Das Grundkonzept fehlt und man weiß nicht, wohin das ganze führen soll und von einem Happy End kann man auch nicht reden. Wenn der Film so ist, wie das Buch, kann er nicht besonders toll sein. Da sollte man andere Bücher von ihr verfilmen. Das würde sich mehr lohnen.
Lustig bis zum Schluss 5 von 5 Punkten Der Schreibstiel typisch Kerstin Gier erfrischend und mit einer ganz eigenen Komik ausgestattet. Judith die Hauptfigur ist schon toll, aber Ihre Freundinnen Susanne und Bille und die dazugehörigen Exemplare Mann sind noch besser...
Ich empfehle jedem der sich für dieses Genre interessiert Kerstin Gier zu lesen,- einfach nur schön. Wichtig es gibt einen zweiten Teil " Fishermans Friend in meiner Koje" wer also erfahren will wie es mit Judith und Bille weitergeht sollte sich am besten dieses Buch gleich mitbestellen.
So lustig !!!! 5 von 5 Punkten Ich habe ja schon mehrere Bücher von K. Gier gelesen und habe mich jedesmal sehr amüsiert. Aber die Hochzeitsszene am Ende des Buches mit der Polonaise war so was von komisch, daß ich nicht anders konnte, als hellauf zu lachen. So ein lustiges Buch habe ich schon lang nicht mehr in Händen gehabt. Werde mich heute gleich über "Fishermans friend" hermachen.
Liebeskummer witzig aufbereitet 5 von 5 Punkten Judith ist eher so ein Versagertyp: Sie studiert noch, aber es macht ihr überhaupt keinen Spaß, und ihr Freund ist ein A......ch. Trotzdem ist sie furchtbar traurig, als sie Schluss machen. Ihre Freundinnen sind auch alle irgendwie an die falschen Typen geraten. Das Buch ist in viele, sehr witzige Episoden unterteilt, mir kam es zwischendrin mehr wie eine Sammlung von Kurzgeschichten vor als wie ein Roman. Ich gebe die 5 Sterne für die vielen Lacher, hätte mir aber mehr Romantik und ein richtiges Happy End gewünscht, nicht nur so ein angedeutetes.
Naja 3 von 5 Punkten es fängt relativ langweilig an und bleibt es leider auch ne Weile, über die Hälfte später hat es mich dann doch gefesselt und dann war es lustig und ich wollte wissen was noch passiert. Hatte ein Buch vorher "Für jede Lösung ein Problem" gelesen, da kommts nicht ran aber fürs erste schon nicht schlecht. Ich werde auch alle anderen von ihr lesen denn sie hat ne schöne Schreibweise....
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Das Schicksal der Zwerge Markus Heitz Broschiert, 27. Februar 2008 Verkaufsrang: 104 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich sollte schon der dritte Band Die Rache der Zwerge einen Schlussstrich unter das legendäre Zwergen-Epos von Markus Heitz ziehen. Doch auf vielfachen Wunsch seiner Leser - wie er im Nachwort schreibt - hat der Autor noch einmal zur Feder gegriffen, um seine Helden neue Abenteuer bestehen zu lassen und die Serie zu einem packenden Finale zu führen. Nachdem der sagenhafte Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwunden ist, geht das Geborgene Land dem Untergang entgegen und seine Völker ächzen unter der Herrschaft von Drachen und Albae. Boindil Zweiklinge, auch unter dem Spitznamen Ingrimmsch bekannt, und seine Gemahlin, die Maga Goda, wachen in der Festung Übeldamm über die magische Barriere, die die finsteren Kreaturen im Inneren der Schwarzen Schlucht halten soll. Doch die Barriere wird immer dünner und zerbricht schließlich ganz, und ein Heer von Schattenwesen dringt in das Land ein, an ihrer Spitze der Schrecken erregende Kordrion. Inmitten der finsteren Kreaturen taucht außerdem ein Zwerg auf, der dem heldenhaften Tungdil täuschend ähnlich sieht. Boindil ist außer sich vor Freude, seinen alten Freund wiederzusehen, doch Goda hegt Zweifel. Ist es wirklich der alte Tungdil, der zu ihnen zurückgekehrt ist oder etwas weitaus Finsteres? Derweil taucht im einstigen Königinnenreich Weyurn in der Stadt Mifurdania ein geheimnisvoller Dichter auf, der sich Poet der Freiheit nennt und gegen die Herrschaft des Drachen Lohasbrand und seiner Diener protestiert. Prinzessin Coira schöpft neue Hoffnung, mit seiner Hilfe ihre Mutter, die Königin, aus der Gefangenschaft des Drachen befreien zu können. In Das Schicksal der Zwerge kehrt Heitz noch einmal in das Geborgene Land zurück, und zur Freude der Leser gibt es ein Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Figuren aus den vorigen Bänden. Im Vergleich zu den ersten drei Büchern weist dieser Band zwar einige Längen auf, doch die Geschichte ist immer noch spannend zu lesen und für Zwerge-Fans ohnehin ein Muss! Auch dieses Mal - so viel sei verraten - verzichtet der Autor auf ein Happy End, allerdings soll es nach dem finalen Band der Serie mit neuen Geschichten um die Albae weitergehen. - Tolle Unterhaltung mit den größten der kleinen Helden! - Gerhard Schildmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 62 Bewertungen)
Das Ende einer Saga... 5 von 5 Punkten Das Schicksal der Zwerge ist der vierte und, nach Aussage des Autors, vorerst letzte Roman aus der Zwergen-Reihe von Markus Heitz. Er knüpft inhaltlich an die Vorgänger (Die Zwerge, Der Krieg der Zwerge und Die Rache der Zwerge) an und wurde, ebenfalls laut Aussage des Autors im Nachwort, vor allem auf das beständige Drängen der Fans hin geschrieben.
In diesem Roman geht es, wie man es von Markus Heitz gewohnt ist ordentlich zur Sache. Sehr actionlastig erzählt er die Geschichte der Zwerge weiter, ohne dabei jedoch auch nur einmal Langeweile aufkommen zu lassen. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk wieder auf den sehr detailliert und plastisch geschilderten Kampf- und Schlachtszenen. Auch wird auf viele Orte, Personen und Begebenheiten der Vorgängerromane eingegangen und dabei geschickt altbekanntes mit neuem verknüpft. Diese Weiterentwicklung des Gesamthandlungsbogens dürfte vor allem den Fans der Serie eine große Freude sein. Neue Leser dürften hingegen ein wenig überfordert sein, da sich Zusammenfassungen der Ereignisse, der vorherigen Bände lediglich versteckt in Erzählungen der Hauptfiguren finden.
Das spektakuläre Ende des Buches ist dieses Mal sehr viel endgültiger und macht diesen Band zu einem würdigen Abschluss der Reihe. Lediglich das doch sehr plötzliche Ende wirkt ein wenig so, als wären dem Autor zum Schluss noch die Seiten ausgegangen.
Wie immer findet sich zu Beginn des Buches eine ausführliche Karte des Geborgenen Landes und ein umfangreiches Personenverzeichnis, die aufgrund der Fülle an Personen- und Ortsnamen sehr hilfreich sind.
In einem Nachwort bedankt sich der Autor bei seinen Fans und betont noch einmal, dass der vierte Band lediglich auf drängen von Fans entstanden sei und die Reihe für ihn nun definitiv abgeschlossen sei. Er erwähnt außerdem, dass er sich nun erst mal den Albae widmen werde, man darf also gespannt sein.
Insgesamt handelt es sich bei Das Schicksal der Zwerge um einen hervorragenden Fantasyroman, der vor allem die Fans der Serie ansprechen dürfte. Neue Leser in der Welt von Markus Heitz Zwergen sollten sich vielleicht jedoch erst mit den vorherigen Bänden befassen.
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Die Nichte der Marquise: Erotischer Roman Daria Charon Broschiert, 15. Januar 2008 Verkaufsrang: 84 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Seichte Story vögelt sich durch das Buch... 3 von 5 Punkten Na ja, Roman, ich weiß ja nicht! Ziehmlich seichte Story, die nicht wirklich in die Tiefe geht. Dafür fast auf jeder zweiten Seite eine mehr oder weniger zur Story passende Vögelepisode, die von der Entjungferung bis zur Vergewaltigung reicht. Selbstverständlich immer in voller Extase.
Sprachlich eher schlicht, aber leicht zu lesen. Wer nichts anspruchsvolles erwartet wird hier auch nicht enttäuscht. Alle die etwas mehr erwarten, sollten vielleicht einen anderen Titel wählen.
Die Erotik bleibt auf dem Niveau eines pubertierenden Schulmädchens.
Alles im allen eine leichte bis seichte Lektüre mit Dauergepoppe und Teils sehr abgedroschener Story.
Für den geringen Preis OK.
einfach super 5 von 5 Punkten Das Buch ist echt genial und ich kann es jedem empfehlen.Obwohl ich für Bücher eigentlich echt viel Zeit brauche,hat mich dieses Buch echt in den Bann gerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Geschichte dieses Buches verzweigt sich super mit der Erotik und ist echt anregend;)
Wow! Wow! Wow! 5 von 5 Punkten Als ich das Buch am Samstag früh erhalten habe, habe ich gleich etwas darin geschmökert. Allerdings ist dieses Buch so fesselnd, dass ich die 300 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Ich habe sämtliches Raum und Zeitgefühl verloren.
Die Geschichte über Aufstieg und Fall, Liebe und Hass, Sex und Gefühl ist wahnsinnig toll erzählt.
Keinesfalls sind die erotischen Szenen allerdings abwertent oder stupide geschrieben. Direkt und auf den Punkt gebracht bringt die Schreiberin den Leser dazu den Sex förmlich zu riechen.
Bravo!
Viel Romantik und ein Schuss Erotik 4 von 5 Punkten Das ist der zweite Roman von Daria Charon, nach "Die Maske der Leidenschaft" und ich muss sagen, dieser ist definiv besser gelungen.
Wer sich hier "scharfe oder harte" Erotikszenen erhofft, der wird wohl enttäuscht. Dennoch sind diese Szenen einfallsreich, gut ausgeschildert und fügen sich gut in den gesamten Ablauf ein. Jedoch kommt hier überwiegend die Romantik zum tragen.
Eine Liebesgeschickte eben, wie man sie gerne liest.
Durchwachsen & viel Langeweile ... Schade 2 von 5 Punkten Wer es in der Hauptsache e rotisch mag, der wird hier enttäuscht! Obwohl die Autorin schon schreiben kann.. bleibt der Inhalt eher lau und flüchtig.
Hier kommt allenfalls die Romantik zum Tragen, über die es aber eben auch selten hinausgeht...
Hab mir nach den Lobeshymnen hier mehr versprochen!
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Im Land der weißen Wolke Sarah Lark Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 112 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Sehr schöne Geschichte 5 von 5 Punkten Anfangs hatte mich das Buch gar nicht gereizt, ich hatte es zwar hier und da beim Einkaufen in der Hand, aber immer wieder zur Seite gelegt. Dann hatte ich ich mir das Buch "Das Lied der Maori" gekauft und erst im nachhinein bemerkt, dass dies der 2. Teil von "Im Land der weißen Wolke" ist, somit habe ich mir dann das Buch doch zugelegt und ich muss sagen, ich bereue es nicht. Es ist ein sehr schönes und dramatisches Buch das trotz der 800 Seiten nicht langweilig wird. Ein richtiger Schmöker in den man richtig eintauchen kann da es sehr mitreißend und bildlich geschrieben ist. Zum Schluß hin, fand ich ging es zwar sehr rasch zu Ende, so daß auch die Emotionen der Figuren flöten gingen, aber dies hat dem Buch keinen Abbruch getan. Sehr empfehlenswert!
Spannend, unterhaltsam, macht Lust auf Neuseeland 5 von 5 Punkten Als jemand, der vor kurzem begeisert aus Neuseeland zurückkam und auch den ersten Band in einem Rutsch durchgelesen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten. Und ich kann ihn unbedingt empfehlen: die Story baut auf dem ersten Band auf, ist aber andererseits so selbständig (da eine Generation weiter), dass man auch Spass daran hat, wenn man das erste Buch nicht gelesen hat. Auch diesmal ist die Story spannend, facettenreich und macht zum Weiterlesen süchtig. Wer in Neuseeland war, dahin möchte oder einfach nur Spass an historisch, mal nicht mittelalterlichen Romanen hat, kommt hier voll auf seine Kosten.
Ein sehr schönes Buch... 5 von 5 Punkten Ich habe mir das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft und muss sagen ich bin begeistert! Das Buch ist von Anfang an sehr gut und spannend geschrieben. Die beiden Hauptpersonen Gwyneira und Helen waren mir gleich symphatisch und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr schöner Schmöker für lange Sommerabende...Ich habe jetzt ungefähr die Hälfte des Buchs gelesen und freu mich jetzt schon auf den zweiten Teil....der hoffentlich genauso schön ist!
Für mich war es ein Flop 1 von 5 Punkten Ich hatte mir das Buch für eine längere Bahnreise gekauft, während derer ich ich stets genieße, mich in Geschichten zu vertiefen - das ist mir hierbei leider nicht gelungen. Klischeetriefend und langatmig wurden hier bekannteste Themen aufgerollt - liebe Gute, der Schwule im fernen Ausland, der dringend eine Frau braucht, um sich fortzupflanzen, das ist doch wirklich schon 1000mal spannneder erzählt worden! Und wie sie die Maori beschreibt, das hat mich beinahe an Pearl Buck erinnert, wie sie die Asiaten erzählt - und das tut sie wahrlich nicht besonders gut! Ich musste immer wieder schauen, wie alt die Autorin ist, weil ich gar nicht glauben wollte, dass eine moderne Frau solchen zopfigen Käse verzapft.
Mochte irgendwann nicht weiterlesen, weil es mir wirklich zu blöd wurde, und hab das Buch gerne im Zug zurück gelassen!
gute Unterhaltung 3 von 5 Punkten Kern des Buches ist das Schicksal zweier junger Frauen mit vollkommen unterschiedlichem Temperament, die in das noch teilweise unerschlossene Neuseeland reisen, um dort ihnen noch unbekannte Männer zu heiraten.
Ein walisischer Landadliger sieht sich gezwungen, seine Tochter einem neureichen neuseeländischen Schafbaron als Braut für seinen Sohn mitzugeben, weil er ihre Mitgift beim Spiel verliert... aber der Sohn kann nichts mit ihr anfangen und eigentlich will er sie sowieso lieber für sich.
Eine Londoner Hauslehrerin sieht für sich auch keine andere Chance einen Mann zu finden und lässt sich daher über eine Anzeige in einem Kirchenblättchen vermitteln und landet bei einem wortkargen, ungebildeten und noch dazu zur Gewalt neigenden Schaffarmer.
Ich halte den Roman für nicht gänzlich gelungen. Die Beschreibung der Hauptcharaktere wirkte auf mich oberflächlich. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass Themen, die man im Zusammenhang mit Neuseeland erwartet (z.B. Walfang, Goldsuche, Landschaft) , zu schematisch "abgearbeitet" wurden. Die Handlung selbst fand ich vorhersehbar.
Insbesondere wer historisch interessiert ist und auch etwas über die Maori erfahren
möchte, wird über weite Strecken des Buches enttäuscht sein. Der Fokus liegt auf den verschiedenen Art und Weisen, auf die die weißen Siedler in Neuseeland versuchen, ihr Glück zu machen: Als Viehzüchter, Kaufleute, Goldsucher. Die Maori im Buch erscheinen hauptsächlich als Hintergrund, als Ausschmückung. Erst gegen Ende, als sich die Lage um Gwyneiras Sohn Paul zuspitzt, gibt es auch hier Charakterentwicklungen.
Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten, aber eben nicht mehr. Daher die Bewertung.
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Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann Broschiert, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 100 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher. Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen. Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman - und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. -Christian Stahl
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 283 Bewertungen)
Buch mit Anspruch 5 von 5 Punkten Endlich hat wieder mal ein Autor der Gegenwart ein Buch geschrieben, das a) Anspruch hat und b) sich nicht ausschließlich mit der Ausübung des Geschlechtsverkehrs befasst! Das allein macht es lesenswert.
Alexander von Humboldt, der kleine Bruder des großen Wilhelm (was sein persönliches Drama war), Weltreisender (auch: um dem Schatten des Bruders zu entkommen) und Naturwissenschaftler (was Pionierarbeit bedeutete, lebensgefährliche Konochenarbeit war und eine gewisse Herzlosigkeit erfordert) und Carl Friedrich Gauß, Mathematiker (was ein klein wenig Herzlosigkeit erfordert), armer Leute Kind (was sein persönliches Drama war: der Kleinbürgerlichkeit entkam er nicht) und beamteter Landvermesser (dem deutschen Mief der Kleinstaaterei entkam er auch nicht und weiter als bis Göttingens Stadtgrenzen kam er selten): der Forscherdrang vereint die beiden, ansonsten sind sie gegensätzliche Wesen: Großbürger/Adelssproß und vor allem Bildungsbürger der eine, sozial aufgestiegener Professor, immer in materiell beengten Verhältnissen der andere.
Trotzdem: gescheitert sind beide. Die Grenzen der Welt, die sie erkannten, waren ihnen zu eng, sie zu sprengen gelang es beiden nicht, obwohl der eine dafür die halbe Welt bereiste und der andere an der Vermessung Deutschlands arbeitete. Und beider Scheitern wird total, als sie über Mathematik und Naturwissenschaften vergessen, daß es weder Dinge gibt, die sich weder rechnen noch vermessen noch zählen lassen: ohne zu lieben (ob Mann, ob Frau: was zählt das schon?) lebt der eine, unglücklich verheiratet und seinen Kindern entfremdet der andere.
Ein Buch worüber? Über die Vermessung der Welt nicht. Vom Scheitern? Vom Altwerden? Von zwei Gelehrten? Egal. Ein lesenswertes Buch, in jedem Fall, ohne Längen, mit genialen Geistesblitzen und furiosen Passagen.
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Schief gewickelt: Ein Paparoman Matthias Sachau Broschiert, 27. August 2007 Verkaufsrang: 140 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Aber bitte mit Schnulli.... 5 von 5 Punkten "Schief gewickelt" ist ein Knaller. Dieses Buch zaubert dem Leser von Seite zu Seite ein fettes Grinsen ins Gesicht und entlockte mir so manchen lauten Lacher. Die Geschichte um Markus Heisenkamp und seinen zweieinhalbjährigen Sohn Daniel ist so locker und fluffig geschrieben, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Ob peinliche Situationen im "Flupsiland", das Bobbycar-Rennen, gruselige Nachbarn oder die Schwäche des Sohnes für modernes Ballett - Autor Matthias Sachau beschreibt die Szenen so realistisch, dass es kaum von der Hand zu weisen ist, dass der "Paparoman" autobiografische Züge in sich trägt (was der Autor am Ende seines Erstlings ja auch zugibt). Nur was man selbst so oder ähnlich erlebt hat, kann man dermaßen überspitzt und brüllend komisch darstellen. Sachau ist ein außergewöhnlich unterhaltsames und vor allem lustiges Buch gelungen. Wer Uschmann oder Jaud mag, wird Sachau lieben. Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für werdende Papas!
Vater und knapp dreijähriger Knirps - das turbulente Leben 3 von 5 Punkten Ausgesprochen amüsante Erlebnisse mit dem kleinen Sohn, ob nun fiktiv oder nicht - sie könnten alle wahr sein. Sehr viel Zärtlickeit und Liebe dem Kleinen gegenüber, obwohl er halt oft nervt. Wie schön, dass ein Vater mal sagt, was allen Müttern oft aufgestossen ist - immer da sein, windeln usw. usw. M. Saschau beschreibt das genial. Eine leichte, aber lohnende Lektüre für derzeitige und zukünftige Eltern.
Daniels Einfluss... 5 von 5 Punkten ...oder: Ob ich nun doch Kinder will? Das Buch zu lesen ist ein wahrer Spaß, witzig, sprachlich frisch und an manchen Stellen sogar sehr geistreich in die Tiefe schürfend.
Sachaus Beschreibungen grenzen oftmals an die Frage des wirklich erlebten oder ob es nun doch nur Fantasie ist. Aber nach einigen Gesprächen mit verschiedensten Vätern und Müttern kann ich allen nur bestätigen: Das ist die reine WAHRHEIT !!!
Und auch, wenn ich anfangs die Frage nach dem Kinderwunsch stellte, so kann man dieses Werk keinesfalls als Ratgeber sehen. Denn, wie Sachau auf seiner Homepage schon treffend feststellt: "Wer aufgrund dieses Buches keine Kinder mehr will, der sollte seinen Kinderwunsch überhaupt nochmals gründlich überdenken."
"Kinderwagenschiebing" statt "Freeclimbing" !!! 5 von 5 Punkten Wenn Sie das Buch "Schief gewickelt" von Matthias Sachau erst mal gelesen haben, wissen Sie wie ich auf die Überschrift gekommen bin, lassen Sie sich überraschen !!!
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch die witzige Büchersendung von Jürgen von der Lippe, er hatte dort daraus vorgelesen, das machte mich neugierig, da ich über die kurzen Passagen bereits unheimlich gelacht hatte. Also kaufte ich es mir gleich nach der Sendung u. jetzt nachdem ich es gelesen habe, muß ich wirklich sagen, es ist saukomisch u. super witzig geschrieben !!! Ich mußte mehr als einmal laut lachen !!!
Der Autor Matthias Sachau schreibt aus dem Alltag eines Papas (der Autor selber) der gleichzeitig Hausmann ist, einer von den neuen Vätern, wenn Sie verstehen was ich meine. Sein kleiner Sohn Daniel steht kurz vor seinem Eintritt in den Kindergarten u. so schildert der Papa wie er es immer wieder täglich als neue Herausforderung ansieht, seinen kleinen "Planeten" zu "bändigen" u. das auf höchst witzige Weise.
In dieser Familie arbeitet Mutti in einer Firma u. hatte den besseren Job, also blieb Papi beim Nachwuchs daheim. Das viele Zweifler hier von der Kompetenz eines Vaters als "Mutter" eines Besseren belehrt werden erfreut die Leser, da ein Mann natürlich sein ganz eigenes "System" hat.
Es geht hauptsächlich um Vater u. Sohn, Mutter u. Ehefrau natürlich nicht zu vergessen, es dürfen aber auch "liebe" Nachbarn u. Verwandte in den Schilderungen des Alltags der kleinen Familie nicht fehlen. Ganz zu schweigen von den Einkaufstrips, die, Mütter wissen dies nur allzu gut, mit einem Kleinkind im Schlepptau zu wahren "Odysseen" ausarten können.
Besonders ulkig finde ich den Satz des Klappentextes sinngemäß zitiert "wer sich nach Lektüre des Buches ein Kind anschafft ist selber schuld" oder so ähnlich, dies ist natürlich mit einem Augenzwinkern u. nicht ganz ernst gemeint, spürt man doch mit jeder Zeile, wie sehr der Autor seinen Nachwuchs liebt.
Falls Sie zur Zeit gerade die Nase voll von bedeutungsschwerer Literatur haben u. sich mal wieder so richtig "beömmeln" wollen, dann ist dieses Buch genau das richtige dafür. Sie werden sich bestimmt genauso gut unterhalten wie ich u. ich fand's klasse !!!
Vorbereitungskurs Kind ! :o) 5 von 5 Punkten Lustisch lustisch, dachte ich, als ich die Vorstellung dieses Buches bei "Was liest du?" gesehen habe. Prompt darüber gesprochen und von einer Freundin, das Machwerk geschenkt bekommen.
Weil ich so scharf drauf war, zu wissen, wie es denn nun ist, hat es auch nicht soooo lange auf dem SUB gelegen.
Jetzt hab ich es durch und hatte Tränchen in den Augen, also nicht, daß wir uns falsch verstehen, Lachtränchen.
Herrlich super komisch, total bescheurert und so absolut nachvollziehbar...
Ich habe mich gekugelt vor Lachen.
Klar, der Plot ist banal und im Grunde belanglos, ein wenig an den Haaren hereibgezogen und logisch total übertrieben, aber ich fands herzerfrischend.
Endlich einer der die Wahrheit sagt und einem nicht mit verblendetem süßlichem Grinsen erzählt, wie toll es ist Kinder zu haben, sondern einer, der von Kaka spricht, von Wutzen die hart werden, wenn sie nicht sollen und Kindern, die immer dann Pipi müssen, wenn man mit dem Zug grad in den Bahnhof einfährt, an dem man aussteigen will, von beruftätigen Müttern, mit Rabenmutterkomplex, von Fischstäbchen als Seelenhelfer, von wenig Sex, oder seien wir ehrlich GAR KEINEM Sex, von brüllenden Blagen, von Sand in den Schuhen, von Laufradhorrorunfällen, vom Wettstreit um das klügste Kind, vom TV-Konsum als Bestechungsmittel und von der großen Lüge "Mein Kind schläft nachts durch!"
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Wo immer du sein magst Lisa Jewell Broschiert, Oktober 2006 Verkaufsrang: 119 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Es gibt schönere Bücher 3 von 5 Punkten Durch die guten und größtenteils sehr guten Rezessionen auf das Buch aufmerksam geworden, las ich dieses auch mit hohen Erwartungen.
Das Buch ist lesenswert, stellenweise aber langatmig, fade und farblos. Die von Beginn der Geschichte an vorhandene Bindung zwischen den beiden Hauptfiguren kam gefühlsmäßig für mich unzureichend herüber.
Traumhaft 5 von 5 Punkten Ein absolut tolles Buch, ich habe es verschlungen, auch wenn es zum Teil zum Haare raufen war.
Joy und Vince lernen sich im Urlaub kennen und verlieren gegenseitig ihre Unschuld aneinander. Danach verlieren sie sich aus den Augen, begegnen sich nur ab und zu zufällig, aber eigentlich lebt jeder sein eigenes trauriges und verkorkstes Leben, obwohl beide die Möglichkeit haben, jeweils dem anderen die Liebe zu gestehen...
Schönes Buch 4 von 5 Punkten Ich bin zufällig über das Buch in einem Mängelexemplar-Wühltisch gestolpert. Auf den ersten 50 Seiten war ich mir nicht sicher, ob mir das Buch nicht zu flach sein würde, war es dann aber gar nicht.
Die parallel verlaufenden Geschichten der beiden Hauptpersonen, die sich ab und an überlappen, waren sehr ansprechend, einfühlsam und unterhaltsam aufgebaut. Zwar ist das Ende irgendwann voraussehbar, aber dennoch haben mich die beiden Charaktere und ihr Lebensweg gefangen genommen.
Ein wirklich schönes Buch! 5 von 5 Punkten Wieder ein Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Joy und Vince begegnen sich im Urlaub als junge Erwachsene zum ersten Mal und verlieren ihre Unschuld aneinander. Joy verschwindet in dieser Nacht und keiner kann den anderen kontaktieren. Jeder baut sich in den folgenden Jahren sein eigenes Leben auf. Sie laufen sich noch einige Male über den Weg, aber immer zu Zeiten, in denen ein Neustart nicht möglich ist, denn beide haben feste Partner. Aber das Schicksal ist noch nicht fertig mit ihnen...
Ein wirklich schönes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!
Ein wunderbarer Urlaubsschmöker! 5 von 5 Punkten Bei dem schlechten Wetter momentan suchte ich nach einem lockeren Buch (normalerweise bin ich eher Krimi- und Thriller-Leserin) - durch eine Empfehlung kam ich auf das Buch "Wo immer du sein magst".
Die Geschichte riss mich gleich in ihren Bann - Joy und Vince, die sich auf einem Campingplatz begegnen und lieben lernen - und dann verlieren sich ihre Wege. Es ist fast wie bei "Harry und Sally" - vergessen können sich die beiden nicht, und sie begegnen sich immer wieder. Und sie schlittern von einem Erlebnis ins nächste - guter und schlechter Art. Sie suchen beide "die große Liebe ihres Lebens" und meinen auch, sie gefunden zu haben.
Was mich an dem Buch sehr bezaubert hat, war die Leichtigkeit des Erzählens, hat man ein paar Seiten des Buches gelesen, ist man richtig "drin" im Lesefluss - und das Buch liest sich fast wie von selbst. Am Schluss war ich traurig, dass das Buch zu Ende war - aber auch glücklich, weil es ein so schönes Buch ist. Ich kann es nur weiterempfehlen, ein richtig gutes Buch für den Sommer - egal, wie das Wetter ist.
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Ich hab Dich im Gefühl Cecelia Ahern Gebundene Ausgabe, 14. Juli 2008 Verkaufsrang: 18 Noch nicht erschienen.
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