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Seite 22

Der Gesang der Engel - Bernard GalandDer Gesang der Engel
Bernard Galand

Gebundene Ausgabe, 2001
     Verkaufsrang: 3508      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tiefsinnig      3 von 5 Punkten
Ein wirklich interessantes Buch, das vom Leser Konzentration und Aufmerksamkeit fordert, aber dafür auch Information und Spannung hergibt. Die Liebes- und Leidensgeschichten der Hauptfiguren sind für den Leser nicht leicht nachvollziehbar, aber dennoch faszinierend. Das Buch vermittelt kleine Einblicke in Philosophie, Religion und Psychologie, ohne dabei zu komplex zu werden und auch ohne in banale Schund-Roman-Psychologie zu verfallen.


Wachsen Ananas auf Bäumen?: Wie ich meinem Kind die Welt erkläre - Harald MartensteinWachsen Ananas auf Bäumen?: Wie ich meinem Kind die Welt erkläre
Harald Martenstein

Taschenbuch, Dezember 2003
     Verkaufsrang: 2653      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Trailer Effekt - Zum Schmunzeln, aber nicht überragend.      3 von 5 Punkten
"Wachsen Ananas auf Bäumen" wurde vor Kurzem in der MDR Sendung "Was liest Du?" von Jürgen von der Lippe und Ralph Morgenstern vorgestellt. Der vorgetragene Auszug, das Kapitel "Wurst", eine 'geringfügige Abwandlung' der Schöpfungsgeschichte, die recht ironisch die Verteilung der Nahrungsmittel auf der Welt wiedergibt, fand ich einfach fantastisch: "Dann kam Gott der Herr zu den Deutschen: "Hm", sprach er, "nehmt's mir nicht übel, aber ihr habt irgendwie Wurstgesichter. Soll ich euch die Wurst geben? Nein, das wäre ein Klischee. (...) Also gab Gott der Herr den Deutschen den Broccoli."

Von diesem Auszug begeistert, habe ich das Buch dann auch gleich bei Amazon bestellt - und fühlte mich nach der 20. Seite wie nach dem Besuch eines Kinofilms, dessen Trailer so unglaublich vielversprechend war, der aber dann in voller Länge bei Weitem hinter der Vorschau zurückstand.

Mit dem Kapitel "Wurst" hat Ralph Morgenstern wohl das wirklich Beste aus diesem Buch herausgesucht. Sicher, die restlichen Episoden ließen mich das ein oder andere Mal schmunzeln, der Effekt eines wirklich packend-guten Buches, es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, stellte sich bei mir allerdings nicht ein.

Alles in allem ist das Buch "nett" geschrieben, spielt ein bisschen mit den Klischees des Alltags, bietet aber dennoch oder vielleicht gerade deshalb recht wenig Neues. Wer ab und an ein wenig über alltägliche Skurilitäten schmunzeln möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Wer herzhaft lachen möchte, nicht.

Lustig, aber distanziert...      3 von 5 Punkten
Es ist viel mehr ein Buch über einen Vater, der seine kleinen Abenteuer mit seinem Sohn niedergeschrieben hat.. lustig und mit viel Liebe und Hingabe.. allerdings schreibt er distanziert.. nicht persönlich.. die Aussagen wie "das Kind" oder "die Frau" statt "mein Kind" oder "meine Frau" bauen eine Distanz zwischen dem Erzähler und den Familienmitgliedern auf.. es führt zu einer Verfremdung.. unpassend für ein Buch diesen Charakters..

Ganz wunderbar      5 von 5 Punkten
Vielleicht ist der Titel tatsächlich missverständlich. Denn das Buch hat nichts zu tun mit den vielen "Trendbüchern", die alltägliche Phänomene leicht verständlich erklären ("Warum müssen wir gähnen" etc.) Würde das Buch heute erscheinen, würde man deshalb sicher einen anderen Titel wählen.

Martenstein erzählt vielmehr kleine Geschichten und Anekdoten, wie sie ein Vater erleben kann, der mit seinem Sohn unterwegs ist. Es hat also eher etwas von Axel Hacke.
Mit dem Unterschied, dass Martenstein oft noch direkter, deftiger und kurioser ist. Und deshalb auch noch witziger.

Leseproben von Herrn Martenstein gibt es übrigens außer im Tagesspiegel auch in der "Zeit". Dort erscheint in der Beilage "Leben" jeden Donnerstag seine Kolumne "Lebenszeichen". Die ist wirklich sehr zu empfehlen und sagt doch eine Menge über seinen Stil - auch wenn es dort meist nicht um seinen Sohn geht.

Erwartungen nicht erfüllt      2 von 5 Punkten
Leider entspricht das Buch nicht den Erwartungen, die in der Kurzbeschreibung geweckt wurden. Der Schreibstil und die Erzählweise sind witzig und interessant, jedoch ist die Anzahl der Erklärungen dünn gesät, schade eigentlich

Witziger, kurzweiliger Lesestoff für Eltern      4 von 5 Punkten
Ein wirklich witziges Buch über die Erklärungsnot von Eltern. Die Kapitel sind kurz gehalten, sodaß auch streßgeplagte Eltern, die nur wenig Zeit haben, mal das ein oder andere Kapitel zwischendurch lesen können. Obwohl man das schlecht kann, denn es ist so kurzweilig, interessant und intelligent geschrieben, daß einen die Sucht packt, und man einfach Kapitel für Kapitel weiterlesen muß.
Die Themen sind teilweise sehr aktuell (Computer, Tolenranz, etc) und werden nicht nur lustig, sondern auch mit ernsten Untertönen behandelt.
Ein sehr gut geeignetes Buch zum verschenken und selberdrüber lachen.



Paradiesvogelschiß - Peter RühmkorfParadiesvogelschiß
Peter Rühmkorf

Gebundene Ausgabe, 1. April 2008
     Verkaufsrang: 7774      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Fürs Angedenken sorgt die Poesie      5 von 5 Punkten
Gerade mal zwei Monate hat Peter Rühmkorf das Erscheinen seines letzten Gedichtbandes überlebt. Es ist ein herber Verlust, dass diese virtuose (wenn nicht gar virtuoseste) Stimme in der deutschen Lyrik verstummt ist.
Der ironische Blick auf die Zeitläufe wird uns fehlen, das gekonnte Zurechtrücken der Sichtweise, die leise Melancholie, die immer durchscheint, aber nie dominant wird, die Kritik, deren Berechtigung nie in Frage stand.
"Paradiesvogelschiß" kennt drei Teile: Ein erläuterndes Anfangsgedicht, dann hunderte von Notizen und kleinen Texten, in denen sich Rühmkorf mit Tod und Leben auseinandersetzt - bisweilen fast aphoristisch verknappt: "Sie halten für individuelle Freiheit, / was eigentlich nur asoziales Verhalten ist." Und im dritten Teil letzte Gedichte "Rückblickend mein eigenes Leben...".
Sein "Grabspruch" sei abschließend zitiert:

"Schaut nicht so bedeppert in diese Grube.
Nur immer rein in die gute Stube.
Paar Schaufeln Erde und wir haben
ein Jammertal hinter uns begraben."

Ihm seien noch viele Leser gewünscht, wenn er sie auch nicht mehr mit Neuem beglücken kann; sein Werk gilt es eigentlich noch wirklich zu entdecken.

Letzte Worte      5 von 5 Punkten
Peter Rühmkorf, der bedeutendste deutsche Lyriker der vergangenen Jahrzehnte, ist tot, und so ist sein erst vor wenigen Wochen erschienener Gedichtband "Paradiesvogelschiß" zum Vermächtnis geworden.
"Manches wird zierlicher,/ manches banaler,/ allseits genierlicher:/ Dein Feld wird schmaler. // Früher die ganze Flur/ Dir zu Belieben,/ fast eine Furche nur/ ist dir geblieben."
Mit Altersmelancholie und Aufmüpfigkeit hat Rühmkorf, an Heine, Benn und Fontane geschult, in seinen letzten Monaten angeschrieben gegen seine Krebserkrankung und einen Zyklus von drei Dutzend Texten voll Weisheit und Humor, Skepsis und Komik hinterlassen. Und wenn man ihn liest, hat man dabei ganz unweigerlich den unverwechselbaren Rühmkorf-Ton im Ohr.
Das Vergnügen an der Lektüre schmälert nicht die Tatsache, dass manches, der Krankheit Tribut zollend, von Rühmkorf nicht mehr in bewährter Weise durchkomponiert werden konnte, sondern Gedankensplitter, Apercu, Aphorismus bleiben musste: "Die Jugend ist so hübsch wie nie/ und doch so doof wie selten", heißt es da etwa über die Kids in Zeiten der Spaßkultur.
"Paradiesvogelschiß" ist ein perfekt komponiertes Meisterwerk, in dem vieles, auch selbstironisch, um die Vergänglichkeit kreist,und ein Geschenk an den Leser. Der Dichter bescheidet sich in dem ihm eigenen Sound mit einem augenzwinkernden "Grabspruch":
"Schaut nicht so bedeppert in die Grube./ Nur immer rein in die gute Stube./ Paar Schaufeln Erde und wir haben/ Ein Jammertal hinter uns zugegraben."

"Verbindungsfäden zwischen Satz und Seele"      5 von 5 Punkten
Wie habe ich mich auf den neuen Gedichtband von Peter Rühmkorf gefreut! Seit meiner frühesten Jugend bin ich verrückt nach jedem Schnipsel von ihm - und hier gab's mal wieder eine Menge davon. Vom einwortigen Gedankenblitz bis zur umfänglichen Ballade ist alles dabei, was ich persönlich als wunderbare Lyrik bezeichnen würde. Der Sprachvirtuose (ist bestimmt schon 5634 mal gesagt und geschrieben worden) schreibt zur Zeit die schönsten Gedichte in deutscher Sprache. Ich schwöre es! In "Paradiesvogelschiß" finden sich sowohl
Liebesgedichte

"Solang noch was Begehrliches,
ich mein, wonach ich darbe,
z.B. zart Gefährliches,
- - - Unentbehrliches
wie deine Augenfarbe,
also, solang es das noch gibt,
kein Grund, daß man die Welt nicht liebt."

als auch Gedanken zu aktuellen tagespolitischen Themen,

"Über den Gartenzaun gesprochen
Der Ursprung von drei Weltreligionen
eine Dünendrift aus verminten Zonen -
Da empfiehlt es sich schon
in gemäßigten Ländern
durch ein selbstverfaßtes Idyll zu schlendern.
Während ich - schaut nur hin -
meine Blümchen tränke,
wieder Mordsradau in
der Dreigöttersenke -
die ballern uns noch den Erdball entzwei
wegen ihrer dreierlei Rechthaberei.

Unverbindlicher Wink übern Gartenzaun:
Bloß nicht ewig den eigenen Götzen vertraun,
und sich statt an Gebetsbüchern
dummzulesen:
Hier sind Hacke,
Harke,
Schaufel und Besen,
und nach zwei drei Jahren erblüht für jeden
vor der eigenen Haustür ein Garten Eden."

Tod ("Als Spezialbetroffener für Tod und Leben")

"An den Tod
Fort - fort,
dies kann die Welt noch nicht gewesen
und bumms zu Ende sein.
All diese Bücher wolln ja noch gelesen
und diese Hosen aufgetragen sein."

und allem was sonst noch zählt

"Wollte in den Gelben Seiten unter UROLOGIE
nachschlagen und traf als erstes auf Sackkarren."

wird so einiges geboten.
Sie müssen es nur kaufen und lesen. Und wenn Sie möchten, können Sie es auch rezensieren, aber nur wenn Sie möchten (so wie ich), denn:

"Liebe Freunde, unvergessen,
es ist nur die Zeit - die Zeit -
Ja, man kann viel Lob bekommen
- unbenommen -
Rezis hier und dort Reklame.
Es ist nur: Die Anteilnahme
hat mich fast schon aufgezehrt."

Sorry...


MARCO POLO Reiseführer Gardasee (Marco Polo Reiseführer) - MARCO POLO RedaktionMARCO POLO Reiseführer Gardasee (Marco Polo Reiseführer)
MARCO POLO Redaktion

Broschiert, 2. Januar 2008
     Verkaufsrang: 2673      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der Gardasee - italienische Lebensfreude pur!      4 von 5 Punkten
Gewohnt klein und praktisch ist dieser Marco Polo Reiseführer, der diesmal den für sein mediterranes Klima bekannten Gardasee zum Thema hat. Er bietet eine gelungene Übersicht über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, beinhaltet ein Verzeichnis mit Erklärungen zu den wichtigsten Stichwörtern und spart nicht mit Tipps. Wie immer bei Marco Polo sind die wichtigsten Karten am Ende des Buches zu finden.

Alles was man braucht für einen erlebnisreichen Urlaub!      5 von 5 Punkten
Dieser Reiseführer ist alles was man für einen
wunderbaren Urlaub braucht. Egal ob es regnet oder
die Sonne scheint, man findet immer ein schönes Ausflugsziel. Klettern, Radfahren, schwimmen oder einfach nur die schöne Aussicht geniesen (wie von der Terrasse des Paradiso Hotels), durch die vielen Insidertips zeigt sich der Gardasee auch von einer ganz anderen Seite...
Der Führer ist eigentlich perfekt, d.h. für den Kurzurlaub genauso geeignet wie für einen mehrwöchigen Aufenthalt. Hut ab und vielen Dank für die Gute "Beratung".

Marco Polo - Gardasee, die Referenz der Reiseführer      5 von 5 Punkten
Ich war nicht gerade begeistert als ich vor eineinhalb Jahren zum ersten Mal an den Gardasee fahren sollte um da zu tauchen. Immerhin hatten meine Eltern an diesem Lieblingsurlaubsziel der Deutschen schon vor mehr als 35 Jahren Urlaub gemacht. Also habe ich versucht dem ganzen etwas positives abzugewinnen und mir zunächst mal einen Reiseführer für die Region gekauft. Und siehe da, laut Marco Polo bin ich mit dieser Meinung nicht alleine. Die meisten Gardasee-Neulinge haben zunächst einmal das Bild von Massentourismus, pappiger Pizza und matschiger Pasta vor Augen, bevor sie sich dann unsterblich in diesen See verlieben. Dank meinem Marco Polo kann ich an diesen See fahren und mich abseits von Touri-Nepp und Kitsch prächtig amüsieren, hervorragend Essen gehen und verpasse keine kulturellen Highlights. Übersichtlich gegliedert hält der Marco Polo eine Antwort auf jede nur erdenkliche Frage bereit. Angefangen von einer Vorstellung der regionalen Küche über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten bis zu den eher alltägliche Fragen wie, welches ist denn nun die beste Eisdiele in Malcesine. Dabei ist der Marco Polo übersichtlich gegliedert und stellt die notwendigen Informationen in genau der richtigen Dosis zur Verfügung. Die Gliederung in die einzelnen Regionen des Sees und die Darstellung der ganz eigenen Charakteristika dieser Gebiete macht es zudem sehr leicht das richtige Ufer für den Gardaseetrip auszuwählen. So sind die Surfer sicherlich am Westufer total fehl am Platze, während die etwas ruhigeren Zeitgenossen hier genau ihr Revier finden.

Alles in allem ein Reiseführer, wie er sein sollte. Kurz, prägnant, dabei übersichtlich und komplett und zu guter letzt auch noch mit einem Verhaltenskodex für Italien und einem Miniatursprachführer versehen, der einem den Einstieg in die Landessprache ermöglicht.

Danke Marco Polo - Gardasee ich komme wieder.



Potilla - Potilla

Gebundene Ausgabe, Februar 2004
     Verkaufsrang: 2628      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

feenfantastisch!      5 von 5 Punkten
Von Hannah Schapfl:
Ein Kinderbuch, sher lustig geschrieben.
Die Spannung und hochachtung vor Feen ist perfekt beschrieben!

Wirklich schön!      4 von 5 Punkten
Potilla ist eine Feenkönigin und lebt mit ihrem Volk auf einem Feenhügel, der für Menschen eigentlich nicht zu sehen ist. Doch ein gemeiner Mensch scheint den geheimen Zauber der Feen zu kennen und als er ihnen ihre Mützen klaut, gerät der ganze Wald in Gefahr. Der Junge, Arthur, begegnet der kleinen Fee ganz zufällig und stolpert durch sie in ein großes Abenteuer.
Das Buch von Cornelia Funke ist so fantasiereich wie seine Bilder. Es ist einfallsreich und spannend in einem. Außerdem stecken eine Menge lehrreiche Gedanken darin, unsere Umwelt betreffend. Trotzdem ist das Buch keineswegs Moral triefend.
Sicher eine schöne Klassenlektüre für Grundschulkinder!


märchenhaft aufregend      5 von 5 Punkten
"potilla und der mützendieb" ist ein eigentlich ein märchen - nur ohne es war einmal.
potilla, die feenkönigin, ziemlich winzig und nachdem sie ihr reich verloren hat auch ziemlich hilflos, verliert auch in ihrer fast aussichtlosen situation nicht die hoffnung und ihren mut. sie ist entschlossen, um ihren wald zu kämpfen - aber allein ist sie machtlos.

arthur ist ein ganz gewöhnlicher junge - einer von der uncoolen, langweiligen sorte. nachdem er potilla im wald findet, beginnt ein außergewöhnliches abenteuer und arthur wird mit hilfe der nachbarstochter zum held.

die sorgen des realen alltags und die abenteuer im feenwald - beides scheinbar unbezwingbare herausforderungen - denen sich artur stellen muss.
der wechsel der ebenen ist wunderbar phantasievoll, man bekommt wirklich Lust, auch mal eben die größe zu tauschen oder auf wildschweinen zu reiten.
potillas welt war eine herrliche schatztruhe zum fantasievollen nach- und weiterspielen, die uns noch lange begleitet hat.
ausserdem ist es eine mutmachgeschichte für kleine leute und vermittelt ohne zeigefinger wichtigen werte.
zum schluß siegt wie in allen märchen natürlich das gute über das böse.
aber bis dahin gibt es noch jede menge aufregung und spannende abenteuer.
(alter 6-10)

Elfen - aber nicht rührselig      5 von 5 Punkten
Potilla ist eine Elfenkönigin, klein und resolut, die ein Unhold aus dem Feenhügel vertrieben hat. Ein kleiner Junge, Arthur, der von seinen Zwillingscousins (für Feenkönigin Potilla ein gefährlicher "Doppling", diese Zwillinge) gehörig drangsaliert wird, wird,gemeinsam mit der gescheiten Esther von nebenan, zum Retter des Feenvolkes. Witzige Ideen, ein spannender Plot, und alles spielt im Hier und Jetzt. Ein schönes Funke-Buch. Gewohnt schöne Sprache und auch prima zum Vorlesen ab 5 Jahre geeignet.
Vorsicht: Das Buch ist sowohl unter dem Titel "Potilla" als auch unter "Potilla und der Mützendieb" ehältlich. Inhaltlich sind die Bücher vollkommen identisch. Das ist mehr als unglücklich.


nettes Kinderbuch      4 von 5 Punkten
Wie man von Frau Funke erwarten konnte ist auch dies eine wunderbare Fantasy-Kinder-Geschichte.
Die Fee Potilla erlebt ein Abenteuer mit einem Menschenjungen.
Für unter 10 jährige einfach Super, älter na ja, nur für SEHR treue Fans.

Viel Spaß beim Lesen


 Weitere Lesermeinungen


Frisch gemacht! - Susanne FröhlichFrisch gemacht!
Susanne Fröhlich

Broschiert, Juli 2004
     Verkaufsrang: 3244      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Drei Jahre ist Klein-Claudia, das Baby aus Frisch gepreßt, bereits alt. Mama Andrea Schnidt ist allerdings längst nicht aus dem Gröbsten heraus: Ihr Alltag zwischen Kinderkrippe, Kohlsuppendiät und Halbtagskarriere ist chaotischer denn je.

Dabei sieht alles so rosig aus: Claudia ist in der Krippe "Zwergenaufstand" bestens untergebracht, die Beziehung zu Kindsvater Christoph steht auf stabilen Beinen und in der TV-Redaktion "Raten mit Promis" hat sich Andrea als "Mädchen für alles" unentbehrlich gemacht. Doch schon ein paar Windpocken bringen ihre ausgefeilte Organisation wie ein Kartenhaus zum Zusammensturz.

Am Anfang waren die "frechen Frauenromane": Autorinnen wie Eva Heller und Hera Lind eroberten den Buchmarkt mit heiter-seichten Storys. Mit ihrem Besteller Frisch gepreßt brachte TV-Moderatorin Susanne Fröhlich eine neue Variante ins Spiel -- der moderne "Mütterroman" war geboren. Mehr aus dem Leben von Jungmama Andrea Schnidt offeriert die Autorin nun in Frisch gemacht. Mit hessisch-herbem Humor wird eine Schnidt'sche Durchschnittswoche abgearbeitet, angereichert mit Zeitreisen in die vergangenen drei Jahre. Babyschwimmen und Bindegewebsschwäche, Kinderkrippen-Suche und Kämpfe mit den allgegenwärtigen Übermüttern, die Flaute im ehelichen Schlafzimmer und andere Alltagssorgen: Mütter werden ein Aha-Erlebnis nach dem anderen haben.

Zielgruppenorientiert ist Frisch gemacht allemal: Selbst abends, im mütterlich-komatösen Erschöpfungszustand, lässt sich das Buch wunderbar konsumieren. Wer allerdings einen stringenten Handlungsstrang erwartet, wird enttäuscht. Die Anekdoten wirken zeitweise etwas lieblos aneinandergereiht, die Rahmenstory hält die Katastrophensammlung nur notdürftig zusammen. Und dass die Dreikäsehochs nicht nur lästig, sondern mitunter auch ganz liebenswert sind, schimmert leider etwas zu selten zwischen den Zeilen durch. --Beate Strobel

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

zum schrottlachen      5 von 5 Punkten
Ich habe mittlerweile alle Bücher von Frau Fröhlich gelesen und mich besonders bei den Geschichten über Familie Schnidt gekringelt vor lachen.
Andrea Schnidt, eine Hausfrau, die nicht nur in ihrer Reihenhauswohnung mit ihren Kindern Claudia und Mark und natürlich Ehemann Christoph einige kuriose Dinge erlebt.
Z.B. als sie mit den Kindern bei Ikea einkauft und im Bällebad plötzlich die Kaka von klein Mark durch die Hose plumst...
Der erste Teil : FRISCH GEPRESST hat mich schon sehr überzeugt, aber der zweite, dritte und vierte Teil: FRISCH GEMACHT, FAMILIENPACKUNG und TREUEPUNKTE sind Urkomische Fortsetzungen und einfach der Brüller.
Frau Fröhlich versteht es, den Leser zum Lachen zu bringen.
Besonders zu empfehlen sind die Hörbücher, die Frau Fröhlich selber liest.
Echt zu niederknien!



 Weitere Lesermeinungen



Mitternachtsfalken. 5 CDs - Ken FollettMitternachtsfalken. 5 CDs
Ken Follett

Audio CD, 2006
     Verkaufsrang: 1068      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Seit seinem Bestseller Die Nadel gilt Ken Follett als Meister gepflegter Thriller-Unterhaltung, die sich im Nebel geheimdienstlicher Tätigkeiten während des Zweiten Weltkriegs tummelt. Mitternachtsfalken sind ein ebensolches Buch. Im Jahr 1941 soll die Agentin des britischen Geheimdienstes MI5, Hermina Mount, herausbekommen, warum die Bomber der Alliierten so hohe Abschuss-Verluste haben. Währenddessen kommt der 18-jährige Oberschüler Harald Olufsen der Wahrheit in Dänemark sehr nahe, die er seinem Bruder, dem Fluglehrer Arne, mitteilt. Und der ist, wie es der Zufall will, nicht nur Mitglied der dänischen Widerstandsgruppe "Mitternachtsfalken", sondern auch Herminas Verlobter.

Für seinen neuen Thriller hat Follett lange recherchiert. Und er hat wahre Ereignisse mit einer Liebesgeschichte verknüpft. Durch die Besetzung mit einer Frau (Anne Moll) und einem Mann (Philipp Schepman) wird dieser Aspekt in der Hörbuch-Fassung noch verstärkt. Der Spannung des Audiobooks tut dies keinen Abbruch, im Gegenteil. Denn wie sich Moll und Schepmann des Textes angenommen haben, erhöht den Thrill noch ungemein. --Stefan Kellerer

Hörbuch, 6 MCs, ca. 390 Minuten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)

Wieder ein kleines Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Wieder einmal ein wunderbarer Roman von Ken Follett. Von Anfang an versetzt der Autor den Leser in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Story ist von Beginn an spannend und sehr interessant. Schon bald konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Vor allem die Charaktere sind mal wieder sehr lebendig gezeichnet, ich habe mit allen mitgefiebert. Ein spannender Roman mit wundervollen Figuren und einem dramatischen Schluss.


 Weitere Lesermeinungen



Dieser Mann macht mich verrückt - Susan Elizabeth PhillipsDieser Mann macht mich verrückt
Susan Elizabeth Phillips

Broschiert, 10. September 2007
     Verkaufsrang: 1890      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)

Zuckersüß      5 von 5 Punkten
Ein typischer SEP Roman und trotzdem einfach zuckersüß und toll zu lesen.
Sehr genial wie sie jedes Mal aufs Neue diese prickelnden Situationen beschreibt. TOLL !!!

Die Story ist wie üblich bei SEP aber trotzdem genial      5 von 5 Punkten
Wer die Bücher von SEP kennt wird hier nichts Neues erleben, abgesehen von den Figuren. Da dies aber auch nicht unbedingt gewollt ist bei den Büchern von SEP empfehle ich es allen Fans bzw. denen die es noch werden wollen. ;o)
Wie üblich finden sich zwei nicht ganz so einfache Charaktere, die mehr mit anderen Problemen beschäftigt sind, als damit sich zu verlieben, es dann aber natürlich doch irgendwie schaffen. Den Rest kann man, wie üblich, erahnen. ;o)
Auch die Nebenfiguren sind wieder gut beschrieben und haben potenzial für ein eigenes Buch. Könnte also gut sein, dass man Ihnen mal wieder begegnet. ;o)
Natürlich mag es bessere Bücher von SEP geben aber trotzdem konnte ich es beim Lesen kaum aus der Hand legen. Man sollte das Buch also nur anfangen wenn man auch Zeit zum Lesen hat, ansonsten quält man sich nur unnötig. Der Anfang war übrigens der bisher witzigste, musste gleich einige Male so richtig herzhaft lachen. :o)

Unterhaltsames Buch!      5 von 5 Punkten
Mal abgesehen von einigen Übersetzungsfehlern in der deutschen Ausgabe (z.B. Inhaltsangabe: Blue ist dunkelhaarig & NICHT blond!) ist dieses Buch ein unterhaltsamer, lustiger, spannender & natürlich romantischer Lesespaß! "Natural Born Charmer" (= "Dieser Mann macht mich verrückt" ... für's nächste Mal sollten sicher die Übersetzer einen besseren Titel einfallen lassen) lohnt sich auf jeden Fall!

Schön gewohnlicher Herzschmerzroman mit Hang zum Besonderem      5 von 5 Punkten
Als Dean Robillard mit seinem Luxusschlitten neben Blue Baily in ihrem Biberkostum anhält, ahnen beide noch nicht wohin sie diese abenteuerliche Reise führen wird.
Blue, nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens aufgewachsen braucht nachdem sie ihr (Ex-)Freund in einem kleinen Kaff sitzen gelassen hatte, dringend eine Mitfahrgelegenheit.
Da kommt ihr natürlich der gutaussehende Footballstar genau recht.
Auch Dean handelt nicht nur aus reiner Nächstenliebe, als er das etwas skurill scheinende Mädchen bei sich einsteigen lässt.
Vom ständigen Luxusleben genervt sucht er auf der Reise zu seiner neu gekauften Ranche einfach nur ein wenig Abgeschiedenheit und Seelenheil, findet jedoch seine große Liebe.

Hört sich an wie jede X-beliebige Romanze?!
Ist es auch!
Doch gepaart mit den unterhaltsamen, spritzigen Kommentaren von unserm Bibermädchen (schon allein an dieser Stelle hab ich mich scheckig gelacht), zwei äußerst sympathischen Hauptcharakteren, vielen liebenswerten Nebencharakteren und einer spannend-abwechslungsreichen Handlung wird dieses Buch dann doch noch zu etwas ganz Besonderem.
Wir fiebern mit und fragen uns, ob die beiden verwundeten Seelen doch noch zusammen finden, freuen uns mit der kleinen Riley, als sie endlich mehr Selbstbewusssein gewinnt und schmachten natürlich mit Blue um die Wette, wenn sie Deans trainierten Körper bewundert ;)

Fazit: Alles in allem ein gut gelungener Liebesroman zum genießen, der auf alle Fälle ein paar gemütliche und unterhaltsame Stunden auf dem Sofa garantiert!

Mies!      1 von 5 Punkten
Normalerweise liebe ich Susan Elizabeth Phillips' Bücher. Sie hat einen wunderbaren und spannenden Schreibstil, aber in diesem Buch kommt es einem fast so vor, als hätte es jemand anderes geschrieben. Es ist so langweilig und vorhersehbar, dass ich mich nicht einmal dazu aufraffen konnte das Buch zu Ende zu lesen. Also, andere Bücher von S.E.P. sind wirklich sehr zu empfehlen, aber von diesem Buch sollte man lieber die Finger lassen!


 Weitere Lesermeinungen


Wer Liebe verspricht - Rebecca RymanWer Liebe verspricht
Rebecca Ryman

Taschenbuch, Januar 1998
     Verkaufsrang: 1270      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 162 Bewertungen)

Spannend, fesselnd, ergreifend, rührend, traurig.....      5 von 5 Punkten
einfach alles ist in diesem Buch... wunderschön geschrieben dieser einfach nicht mehr aus der Hand zu legende Roman. Rebecca Ryman versteht es die Geschichte vor Augen zu sehen, zu fühlen. Sie beschreibt auf beeindruckender Weise alles so präzise, daß man in dieser Handlung gefangen ist und jede freie Minute nutzt um zu wissen wie das Ende ausgeht. Ein sehr großes Lob an die Autorin.... es war eines der schönsten Romane die ich bisher gelesen habe... und ich lese sehr viel.

5 Sterne und viel mehr!!!!!!!!!!!      5 von 5 Punkten
Was soll ich denn dazu sagen? Wunderschön *seufz*
Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert!!
Vor einigen Jahren, las ich es zum ersten Mal.
Ich wollte sofort nach Indien reisen
und all mir diese exotischen Orte ansehen. Bis jetzt
hat sich nichts geändert. Das Buch lese ich
immer wieder gerne und Indien will ich mich noch sehen!


Ein unvergleichliches Buch, das süchtig macht      5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch im Jahr 1993 geschenkt bekommen und es bis jetzt schon bestimmt achtmal gelesen - und werde es auch noch öfter lesen.
Rebecca Ryman schafft es einen in den Bann zu ziehen und sich als Teil der Geschichte zu fühlen. Ihre Schilderungen wirken so real, so dass man beinahe die Hitze Indiens spürt und geneigt ist, die Fenster zu öffnen.
Es ist unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen, wie sehr dieses Buch fasziniert, es süchtig macht.
Die Handlung hat meiner Meinung nach die gut 800 Seiten verdient und hätte nicht auf weniger Seiten gebracht werden dürfen. Rebecca Ryman ist es gelungen, dass ich am Ende des Buches gedacht habe: 'Nein, das kann nicht schon zu Ende sein. Ich möchte weiterlesen'.
Dieses Buch gibt die Gelegenheit, sich fallen zu lassen und in eine schöne und spannende Geschichte einzutauchen - ohne kitschig zu sein.
Ich habe seitdem kein vergleichbares Buch gefunden.

Schöööön!! Aber eher 4,5 Sterne...      5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und ich bin immer noch so aufgewühlt von der Geschichte!!! Ich fand es ganz toll!!!!
Die Autorin umschreibt die Gefühle von Olivia soooo schön,sodass man als Leser wirklich auch sentimental wird und auch richtig mitfühlt. Ich danke der Autorin,dass sie sich so eine echt wunderschöne Liebesgeschichte ausgedacht hat. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen,so spannend war das.
Warum ich dennoch 4.5 Sterne gebe? Das Einzige was mir nicht so gefallen hat,waren die ganzen Gespräche über den Teehandel,also geschäftliche Dinge.Mir persönlich war das langweilig aber weil die Geschichte an sich so schön ist,konnte ich das auch lesen.
Romanitk, Dramatik,Spannung,Trauer... all das vereint diese Buch!
Es ist eine Liebesgeschichte mit Niveau und wird mir glaube ich auch so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Für alle Liebesroman-Fans sehr zu empfehlen!!!!!!!!

Eine atemberaubende Liebesgeschichte      5 von 5 Punkten
Schade das es solche faszinierenden Liebesbeziehungen nur in Büchern gibt. Ich kann meine ganzen Empfindungen gar nicht recht in Worte fassen, also kann ich euch nur raten liest dieses Buch und ihr werdet mich verstehen. Vor allem stimmt es mich traurig das die Autorin schon verstorben ist und man keine weiteren Bücher mehr von ihr erwarten kann. Insgesamt hat sie 3 Bücher geschrieben und alle sind sie ein Traum.
1848 trifft die 22 jährige Amerikanerin Olivia auf Einladung ihrer Tante in Indien ein. Olivia die schon immer ihre etwas eigensinnige Art hatte, vergraulte so manchem Heiratsfreudigen Kandidaten, sehr zum Verdruss ihrer Tante. Denn diese hatte so ihre Pläne mit Olivia. Als sie dann auf Jay Raventhorne traf war es gänzlich um sie geschehen. Da Jay als illegitimer Sohn eines Engländers und einer armen Inderin stammt war dieser alles andere als eine sogenannte gute Partie. Doch Olivia war das ganz gleich aus welchen Verhältnissen ihr Jay stammt denn er hat ihr Herz im Sturm erobert.
Doch Jay läßt es nicht zu das sich Olivia seiner Vergangenheit und seinem Wesen nähert. Und so kommt der Tag an dem er sie und seine Kinder verlässt.
Es bricht Olivia fast das Herz, und mit der Intensität die sie Jay einst geliebt hat, fängt sie an ihn zu hassen. Es folgt ein erbitterter Rachefeldzug. Mehr will ich auch nicht verraten.
Auf jeden Fall besorgt euch eine Menge Taschentücher denn ich habe eine Menge Tränen vergossen.
Ich denke jede Frau hätte gerne solch einen Helden wie Jay Raventhorne und so eine Liebesbeziehung. Da ist doch unser Leben einfach nur langweilig dagegen.


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Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen ... von Professor Dr. Abdul Nachtigaller - Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen ... von Professor Dr. Abdul Nachtigaller

Taschenbuch, Juli 2002
     Verkaufsrang: 3079      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam.

Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung -- meist an ihren spannendsten Stellen -- unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg".

Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sei, antwortete Walter Moers: "Das hat verschiedene Gründe. Erstens glaube ich, dass ein Buch mit über 700 Seiten für eine Figur genügen sollte. Zweitens war für mich schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der Blaubär, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte -- und die seiner Bewohner -- möchte ich weitererzählen, in alle möglichen Richtungen." Und so besteht die Hoffnung, dass es auch weitere Zamonien-Bücher geben wird, selbst wenn Walter Moers die zweiten 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär im Dunklen lässt. --Hardy Kettlitz

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)

Ensel und Krete      5 von 5 Punkten
Ensel und Krete ist weder ein Kindermärchen noch der beste Zamonienroman. Jedoch hat mir das Buch, wie alle anderen Moers- Bücher, sehr gut gefallen. Am Anfang zieht es sich ein wenig in die Länge, als die Stadt im Großen Wald beschrieben wird, was sehr detailliert getan wird. Dennoch ist auch dies aufgrund von den tollen Ideen, die darin verarbeitet sind, wirklich interessant. Lustig ist das Ganze ohnehin. Dann wird es auch etwas spannender als sich die beiden im Wald verirren.
Bemerkenswert sind die Mythenmetzschen Abschweifungen, die ab und zu etwas nerven, aber ansonsten sehr komisch und manchmal auch herrlich boshaft sind.
Besonders hat mir die Art der Fhernhachen gefallen, da sie manchmal wunderbar kindisch sind und auch hochsensibel (was sich zeigt, wenn sie Angst haben).
Die Illustrationen machen das Buch noch mal extra gut.
Natürlich ist das Buch auch, wie man es von Zamonienromanen gewohnt ist, voller Phantasie, sehr lustig und auch spannend.
Am Ende bekommt man noch mal einen Teil von Mythenmetz' Lebensgeschichte erzählt, was zwar nicht besonders spannend ist, aber auch hier gibt es so mannche lustige Stelle.
Ich fand, der Kauf hat sich gelohnt, auch wenn die anderen Moers Bücher doch noch ein bisschen besser sind.


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Die drei ??? und das versunkene Dorf (drei Fragezeichen) - Andre MarxDie drei ??? und das versunkene Dorf (drei Fragezeichen)
Andre Marx

Gebundene Ausgabe, September 2007
     Verkaufsrang: 1065      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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von Marx Andre Kosmos Verlags-GmbH Gebunden 128 Seiten;

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Erstklassiges Abenteuer      5 von 5 Punkten
Das Werk von André Marx ist eins der besten, in letzter Zeit erschienen, Bücher dieser Reihe. Das Buch beinhaltet alles was, ein sehr gutes drei Fragezeichenabenteuer ausmacht. Die typischen Verhaltensmuster der Detektive werden gnadenlos umgesetzt. Justus löst den Fall, Peter macht die Arbeit und Bob stürmt die Bibliotheken. Weit weg von Rocky Beach entwickelt sich dieser Fall zwar recht gemütlich und auch das Leuchten im See hat der Leser schon erklärt, bevor die drei Jungen überhaupt eine Ahnung davon haben, um was es geht. Allerdings ist die Auflösung erfrischend anders und absolut nicht vorhersehbar, denn das eigentliche Abenteuer beginnt erst jetzt. Man könnte behaupten, dass diese Auflösung definitiv einmal eine wirkliche Neuerung in einem Abenteuer der drei Fragezeichen ist. Tiefschürfend, unheimlich und bedrohlich, vielleicht sogar schon einen Teil zu erwachsen, wenn man die sonstigen Abenteuer kennt. Was fehlt also noch für ein sehr gutes Buch? Die passende Atmosphäre und ein paar Emotionen. Beides ist reichlich in dem Buch vorhanden, man kann praktisch den Regen selbst spüren und versinkt im grau in grau der Ortschaft. Für die Emotionen gibt es eine geballte Ladung Hass, Gier, Schuld und Intrigen. In Kombination mit der erstklassigen Geschichte ein wahres Feuerwerk für den Leser - die Abenteuer der drei Fragezeichen entwickeln sich.
Doch nicht nur die Geschichte an sich macht das Abenteuer so gut, sondern auch der etwas andere Umgang mit der Darstellung des Auftraggebers trägt seinen Teil dazu bei. Darren ist noch recht jung, tritt so mit einer jugendlichen Sprache auf, möchte natürlich den drei Detektiven helfen und tappt somit in mehrere Fettnäpfchen. Jeder weiß, wie sehr Justus es hasst, wenn man ihm widerspricht, und so ergeben sich auch einige witzige Situationen. Was auch einen tiefen Eindruck hinterlässt, ist die Tatsache, dass die Jungs wieder einmal ihr Leben riskieren, um ein Geheimnis aufzudecken, dass man hinter dem Titel des Buches so nicht erwartet hätte. Das Abenteuer ist auf den üblichen 128 Seiten untergebracht und hat ein zum Thema des Buches passendes Cover. Das versunkene Dorf im leuchtend/glühenden Lichtschein.

Fazit:
André Marx hat hier ein erstklassiges Abenteuer der drei Fragezeichen geschaffen. Eine knisternde Atmosphäre und eine wirklich andersartige, erfrischend neue Handlung machen das Buch wirklich sehr gut. Als drei Fragezeichen-Fan kommt man um dieses Buch nicht herum!


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Das Delta der Venus - Anais NinDas Delta der Venus
Anais Nin

Broschiert, Februar 2005
     Verkaufsrang: 2039      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Wunderschöne erotische Episoden!      5 von 5 Punkten
Anais Nin hatte ihr Handwerk verstanden. Da ich selbst auch schreibe, musste ich über einige Dinge ziemlich schmunzeln... ;-) Sprachlich ist dieses Werk auf höchstem Niveau! Und man muss bedenken, wann es tatsächlich entstanden ist!

Das gelungene Werk "Das Delta der Venus" verdient eindeutig 5 Sterne! Anais Nin hatte es aus meiner Sicht blendend verstanden, den Leser mit ihren kurzen Erzählungen und Episoden zu unterhalten.

Ihr Werk zu bestellen, lohnt sich!


Kluge, interessante und erotisch-spannende Geschichten      4 von 5 Punkten
...mitunter auch an der Grenze, aber durchwegs empfehlenswert. Anäis Nin spannt einen weiten, phantasievollen Bogen und fesselt den Leser die ganze Lektüre hindurch.

geschmackvolle Erotik      5 von 5 Punkten
Die enthaltenen Kurzgeschichten gehen über die blose Beschreibung des Aktes hinaus und erzeugen mit phantasievoller, poesievoller Sprache eine knisternde Stimmung. Die Kurzgeschichten eignen sich auch hervoragend als "Vorlesestoff" für einen heißen Abend.
Auf der Suche nach geschmackvoller Erotik, die mich auch als Frau anspricht und anregt stieß ich auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht!

Extrem heißer Stoff      5 von 5 Punkten
Erwartet hatte ich beim Kauf einen dieser erotischen Romane, ob gut oder schlecht, wollte ich noch herausfinden. Etwas geschockt war ich dann, als es nach einer minimalen Handlung sofort zur Sache ging. Noch erstaunter war ich allerdings, als ich beim zurückblättern erfuhr, dass der Roman bereits 1942 geschrieben wurde. Verständlich, dass die Autorin den Stoff erst 35 Jahre später zur Veröffentlichung freigab.

Das Buch enthält viele kurze Erzählungen und Episoden, viele sind überaus erotisch, einige dagegen sehr abartig. Während des Lesens kam ich aus dem Staunen nicht heraus und war permanent verblüfft. Es handelt sich hier nicht um seichte Erotik, die Autorin versucht die hintersten Ecken der Sexualität zu erforschen und auszuleuchten. Sie geht einen Weg, der für die damalige Zeit noch sehr ungewöhnlich ist, auch heute noch ist der Inhalt äußerst brisant.

Sprachlich bleibt die Schriftstellerin nicht auf der Stelle stehen, sie entwickelt sich während des Romans weiter, sodass auch der Schreibstil nicht langweilig wird. Sie probiert neue Formulierungen aus, sie bewegt, berührt. Das Werk ist außerordentlich pornographisch, aber auch sehr erotisch, jedoch nichts für schwache Nerven. Einzigartig.

Macht Lust auf mehr!      5 von 5 Punkten
Ein absolut erotisches Buch, das wunderbar geschrieben wurde. Die ersten paar Seiten haben mich ein bisschen abgeschreckt, doch der Stil wird besser (da müssen einige Druckfehler sein bzw. Passagen vergessen worden sein). Und man merkt: es wurde von einer Frau geschrieben.


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Vorstadtkrokodile: Eine Geschichte vom Aufpassen - Max von der GrünVorstadtkrokodile: Eine Geschichte vom Aufpassen
Max von der Grün

Broschiert, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 1955      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Das beste Buch !!!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch war das Erste, das mir wirklich gefallen hat.
Es war so spannend,dass ich es in 2 Tagen ausgelesen habe.
(Und ich habe noch nie ein Buch in 2 Tagen ausgelesen.)

Die Vorstadtkrokodile sind eine Bande von 10 bis 15 jährigen Kindern.
Es gibt 8 "Krokodiler"
Peter bohrt immer in der Nase.
Kurt sitz im Rollstuhl und beobachtet alles.
Maria ist nur dabei, weil ihr Bruder der Anführer der Bande ist.
Hannes schließt als Erster Freundschaft mit Kurt.
Die anderen Vier müsst Ihr selber kennenlernen.

Die Vorstadtkrokodile sind einer Räuberbande auf der Spur.
Die Polizei verdächtigt die italienischen Kinder, aber es waren die...

Es gibt ein paar sehr interessante Szenen die man allerdings nicht verraten sollte.Zum Beispiel als Kurt einmal aufs Klo musste...
Oder als Kurt dem Egon einen Pfeil...

Viel Spaß beim Lesen!
(Andreas, 10 Jahre)


Beste Klassenlektüre!      5 von 5 Punkten
Wir haben das Buch in der 5.Klasse als Lektüre in Deutsch gelesen und seither konnte ich nie wieder behaupten eine Lektüre gelesen zu haben die, die ganze Klasse so angesprochen hat Jungen wie Mädchen.
Das Buch behandelt ein ernstes Thema (die Probleme des Rollstuhl fahrenden Kurt) in einer spannende Geschichte. Für jedes Kind ein muss...

Einfach genial kindlich..      5 von 5 Punkten
Das Buch ist ideal für die die jung geblieben sind oder halt eben noch immer jung sind.. :o)
Wenn es nicht in der Schule gelesen wird muss man es unbedingt zu Hause unter der Decke lesen :o)

Ein immer wieder aktuelles Kinderbuch      5 von 5 Punkten
Als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hilet, war ich selbst 10 Jahre alt. Ich hatte es damals ziemlich schnell durchgelesen und war recht begeistert. Es ist spannend. Heute, 15 Jahre später, hat es mein kleiner Freund Robert (jetzt 10 Jahre alt) in der Schule gelesen. Obwohl er eher lesefaul ist, hat ihn das Buch gefesselt. Fazit: Empfehlenswert!

Sehr nette Geschichte!      4 von 5 Punkten
Wir haben dieses Buch in der zweiten Klasse Hauptschule gelesen und ich war durchaus positiv überrascht. Dieses Buch handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die allesamt bestimmte Fähigkeiten haben und deren Charaktere toll beschrieben werden. Die Handlung ist spannend, interessant, liebevoll und keineswegs kindisch. Toll!


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Sturmwelten: Roman - Christoph HardebuschSturmwelten: Roman
Christoph Hardebusch

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 2345      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Gelungene Genre-Mischung      5 von 5 Punkten
Wunderbar! Für mich als Fan von Fantasybüchern sowie maritimhistorischen Romanen ist "Sturmwelten" die perfekte hybride Schöpfung.
Wer hier allerdings wegen der "Trolle"-Reihe von Hardebusch Fantasy á la Tolkien erwartet, sucht Zwerge, Elfen, Trolle etc. vergebens.
Stattdessen wird der Leser in ein turbulentes farbenprächtiges Seeabenteuer gestürzt.
Freue mich schon auf die Fortsetzung dieser kurzweiligen Unterhaltung.

Hornblower meets Fantasy      5 von 5 Punkten
Dieses Buch schafft sehr überzeugend den Brückenschlag des klassischen marinehistorischen Romans zur Fantasy und bleibt dabei lebendig, glaubwürdig und authentisch.

Allein schon das aufgeführte 2 1/2-seitige sehr umfassende Literaturverzeichnis gibt einen Einblick in die enorme Recherchearbeit, die sich der Autor gemacht haben muss. Diese Arbeit spiegelt sich im ganzen Buch wieder und man hat das Gefühl, dass der Autor weiß, wovon er schreibt - ohne dabei jedoch den unbedarften Leser zu sehr zu überfordern.

Die Handlung ist spannend und lässt am Ende des Buches Raum für eine Fortsetzung, die man sich - angesichts des fesselnden Schreibstils, der glaubwürdigen und liebevoll gezeichneten Charaktere - auch wünscht.

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und werde mir sicher auch den nächsten Teil zulegen.

Eine fesselnde und spannungsgeladene Welt      5 von 5 Punkten
Ich hatte an den Autor dieses Werkes natürlich einige Erwartungen, als ich mich für den Kauf des Buches entschieden habe und ich muss gestehen: Sie wurden übertroffen!

Sobald ich beginne zu lesen, fühle ich mich vollkommen von einer Welt voller Piraten, alten Großseglern und Karibischen Inseln eingenommen. Jedes Kapitel, dass das Schicksal eines der fünf Hauptcharakter behandelt, bringt Unerwartetes und Faszinierendes mit sich.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und vergebe VOLLE 5 Sterne!

Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung der Trilogie!

Wunderbar. Ich wollte ich könnte schon weiterlesen ...      5 von 5 Punkten
Als ich anfing mit dieser Geschichte war ich zunächst erst einmal verwirrt. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen und tauchte in eine andere Welt ein, deren vielen fremden Namen, fremden Ausdrücke, fremden Zusammenhänge für mich erst einmal schwer zu greifen waren. Nur stückweise werden Informationen über die Geschichte dieser Welt eingeflochten. Das ist zwar sehr geschickt gemacht, da dies aber über die ganze Länge des Buches erfolgte war es für mich schwierig die Informationen zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Ich hätte mir da vielleicht noch eine kleine Übersicht gewünscht. Zumindest einige Begriffe, die mir zunächst unverständlich waren, klärten sich recht rasch auf und auch an die Namen hatte ich mich bald gewöhnt.

Mir hat das Buch dann auch sehr schnell sehr gut gefallen.

In "Sturmwelten" gibt es fünf Hauptfiguren an vier - beweglichen - Orten, zwischen denen die Geschichte ständig hin und her springt. Teilweise kreuzen sich die Wege der Figuren, doch manche berühren sich auch nicht.

Da wäre zum Einen Jaquento, ein junger Hiscadi, den es erst in die Sturmwelt und dann zunächst unfreiwillig auf ein Freibeuter- bzw. Piratenschiff verschlagen hat. Er macht sich ziemlich schnell einen Feind, doch gewinnt auch Freunde. Der Kapitän des Piratenschiffs, scheint zunächst Freund zu sein, doch merkt man im Laufe des Buches, das er eher undurchsichtig ist, schwer zu durchschauen ... er spricht gut und weiß seine Zuhörer zu überzeugen. Doch ist er es wirklich wert, dass ihm die freien Männer und Frauen bedingungslos folgen? Jaquento jedenfalls hat das Herz auf dem rechtem Fleck. Er war mir sympathisch, ebenso seine kleine Schulter-Echse. Mal ein Pirat ohne Papagei. ;-)

Dann wären da Sinao, schon länger Sklavin auf einer Insel der Handels-Compagnie, und Majagua, Sohn eines Eingeborenhäuptlings, der als neuer Sklave auf diese Insel geschafft wird und von Anfang an den Zorn und den Wunsch nach Freiheit und Rache in sich trägt. Diese Teile fand ich sehr eindringlich beschrieben, das Joch der Sklaverei kam gut herüber. Mir war im Inneren richtig schlecht bei manchen Passagen. Auch konnte ich die Verzweiflung von Majagua und Sinao sehr intensiv selber spüren. Ich konnte diesen Wunsch nach Freiheit spüren und gleichzeitig die Angst davor sich gegen die Versklaver aufzulehnen, da dies eigentlich nur mit dem Tod enden kann und die Aussicht auf Erfolg geringer als gering ist.

Roxane auf der Mantikor hat ebenfalls schwer zu Leiden wenn auch auf eine andere Art. Auf ihrer ersten Fahrt als Offizierin sorgt der Kapitän dafür, dass es ein wenig anders läuft als sie es sich vorgestellt hat. An Bord des Schiffes herrscht bald eine gespannte Atmosphäre, die der Kapitän mit seinen Verdächtigungen und sinnlos harten Bestrafungen weiter verdüstert. Die Offiziere der Mantikor sind zerrissen zwischen ihrer Pflicht, der sich bewusst sind und der Sorge um die Sicherheit des Schiffes, denn der Kapitän scheint nicht mehr in der Lage dieses zu führen. Doch jedes Wort gegen ihn würde als Meuterei gelten, schon so vermutet er diese hinter jeder Ecke. Auch diese Atmosphäre ist für mich sehr greifbar geworden und ich konnte mich gefühlsmäßig gut in die Lage von Roxane versetzen.

Zum Schluß bleibt da noch Franigo, ein hiscadischer Poet in der Fremde in Géronay. Ihm konnte ich am wenigsten nah kommen, was vielleicht auch daran lag, dass es wenig gab wo man hätte mitfiebern können. Die Figur des Dichters und vor allem der Zweck ihres Daseins bleibt fast bis zum Schluß des Buches undurchsichtig. Erst gegen Ende gibt es einen Hinweis darauf, was sein Tun bewirken könnte, doch werden wir das Ausmaß vermutlich - oder ganz sicher? - erst in den Folgebänden kennenlernen.

Zusammenfassend gesagt: mir haben eigentlich alle Figuren gefallen. Sie waren gut aufgebaut, ihre Handlungen nachvollziehbar und insgesamt vielschichtig beschrieben.

Lange weiß man nicht worauf es hinausläuft, die Geschichte entfaltet sich nur langsam, doch ist das Buch so flüssig geschrieben, so angenehm zu lesen, dass ich trotzdem immer weiterlas, begierig darauf zu erfahren wie es weiterging. Vielleicht war die Erzählweise langsam, aber die Atmosphäre war einfach greifbar und nahezu real. Außerdem wirken die Beschreibungen im Buch auf mich sehr authentisch was wiederum zur Atmosphäre beiträgt.

Wären da nicht diese fremden Namen und diese Magie (die erforscht wird und ihren eigenen Gesetzen unterliegt) hätte ich vielleicht gar nicht gemerkt, dass es sich bei "Sturmwelten" um einen Fantasyroman handelt.

Das Buch ist mit dem Ende nicht wirklich abgeschlossen, die Handlungsstränge bleiben offen, ebenso die Geheimnisse. Die "finale Schlacht" diente wohl eher dazu, die Weichen für die Fortsetzung zu schaffen. Doch der Schluss befriedigt mich zumindest so weit, dass ich halbwegs beruhigt auf eben diese Fortsetzung warten kann, denn gnädigerweise wird die Geschichte nicht mit einem Cliffhanger beendet.

Mein Fazit: Ich bin schwer angetan von diesem Buch. Obwohl das Erzähltempo langsam ist, wurde es nie langweilig und ich habe das Buch immer wieder gerne aufgeschlagen um weiterzulesen. Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich rundum zufrieden

Mehr! Unbedingt! Ich will wissen wie es weitergeht! 5 Sterne von mir!

PS: Abgerundet wird der gute Eindruck durch die schöne (und kreative) Danksagung nach dem Epilog! :-) Das hat doch einfach Atmosphäre ...

Einfach nur Fantastisch      5 von 5 Punkten
Eigentlich schreibe ich keine Rezensionen auf Amazon.de (weil ich zu faul bin). Aber dieses Buch hat es wirklich verdient, weiterempfohlen zu werden. Als Fluch der Karibik-Fan habe ich einige Ansprüche was Piraten-Zeug betrifft und dieses Buch erfüllt diese voll auf. Mir ist es ein Rätsel wie es Hardebusch schafft, in wenigen Sätzen (ohne mehrseitige langweile Beschreibungen) eine karibische Piratenwelt zu erschaffen, die nicht wie ein billiger Fluch der Karibikabklatsch wirkt (Diese Angst hatte ich durchaus), sondern in sich eigenständig und ideenreich ist. Parallelen sind zwar zu entdecken, aber das Buch ist trotzdem eine Sache für sich.
Ich könnte zahlreiche Stellen aufzählen die super gut waren. Aber meine wohl liebsten waren die Schiffgefechte...derartig realistisch und doch nicht langweilig, oder schwierig zu schreiben,...es bleibt mir ein Rätsel!=) Ebenfalls schön...der Autor benutzt viele Fachbegriffe für Dinge auf einem Schiff...von Steuerbord bis Brig bis Kartätsche ist alles dabei...jedoch wird jeder Begriff auf der letzten Seite noch einmal erklärt...topp!=)
Also,...wer Piraten mag, die Karibik, Schiffe, Fantasy, Abenteuer, Spannung , Hardebusch (?=)?), und ein geniales Lese-Feeling will,...der sollte sich das Buch kaufen....Keinesfalls ein FEHLKAUF!!!!!


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Der Clan der Otori: Der Clan der Otori. 04: Der Ruf des Reihers: Bd 4 - Lian HearnDer Clan der Otori: Der Clan der Otori. 04: Der Ruf des Reihers: Bd 4
Lian Hearn

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 1563      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kaede will endlich einen Jungen. Seit sechzehn Jahren steht die stolze Kämpferin an der Seite von Herrscher Otori Takeo in der Residenz von Inuyama an der Spitze der Drei Länder, und die weise Regierung der beiden, die sich im Sinne männlicher und weiblicher Stärken perfekt ergänzen („Du gibst mir das Gefühl, ganz zu sein“), hat der Region Kraft, Frieden und Wohlstand gebracht. Aber bisher gingen aus ihrer Beziehung eben nur drei Mädchen hervor, darunter, für die Frau aus gesellschaftlichen Gründen enttäuschend, Zwillinge. Jetzt liegt Kaede neben Takeo und eröffnet ihm ihren Wunsch, über den letzterer alles andere als glücklich ist. Schließlich hat ihm eine Seherin prophezeit, dass er nur durch die Hand eines Sohnes sterben könne. Aber es gibt ohnehin schon einen inzwischen 16-jährigen Sohn Takeos, von dem Kaede (ebenso wie von der Prophezeiung) noch nichts weiß. Und es gibt den Kaiser in Miyako und seinen skrupellosen General, denen Glück und Blüte der Drei Länder ein Dorn im Auge sind...

Mit Der Ruf des Reihers der in Australien lebenden Engländerin Lian Hearn endet die packende Tetralogie über den japanischen Clan der Otori, die mit Das Schwert der Stille fulminant begann und in Der Pfad im Schnee sowie Der Glanz des Mondes zwei nicht minder fulminante Fortsetzungen fand. Bei Der Ruf des Reihers wird man sich auf einige traurige Begegnungen einstellen müssen, aus denen Takeo, Kaede, ihre älteste Tochter Shigeko und die Zwillinge Miki und Maya nicht unbeschadet hervorgehen, zwei tragische Tode inklusive. Aber eigentlich muss man Hearn natürlich dafür dankbar sein, sich nicht mit einem unbefriedigenden Happy End begnügt zu haben. So hat die Tetralogie mit Der Ruf des Reihers einen wirklich würdigen Abschluss gefunden, der die Harmonie der Otori-Herrschaft zerreißt, ihre Geschichte aber gerade deshalb zu einem großen Ganzen rundet. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Bitte keine Spoiler      5 von 5 Punkten
Ich habe mich sehr gefreut dass ich dieses Buch gelesen habe, Zum einen ist es die perfekte Weiterführung der Trilogie zum anderen sind die neuen Charaktere einfach wunderbar.
Es sind 16 Jahre vergangen seit Takeo die fünf Schlachten geschlagen und die drei Länder in Frieden vereint hat. Inzwischen kündigt der Kaiser seinen Anspruch auf diese Länder an und neue fremde Mächte verbünden sich um sich mehr Einfluß zu verschaffen.

Das einzige was mich wirklich stört sind diese Spoilerautoren hier. Ich finde es eine Unverschämtheit Teile der Geschichte zu offenbaren die erst am Ende des Buches geschehen. Wieso muss man auch erzählen wer stirbt? Man kann doch einfach sagen, eine herzzerreissende Geschichte über Liebe, Treue, Verrat und tiefen Verlust. Oder einfach nur "Die Prophezeiung erfüllt sich".


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Zwillingsspiel - Markus StromiedelZwillingsspiel
Markus Stromiedel

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 2194      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Vorhersehbar      3 von 5 Punkten
Markus Stromiedel, Zwillingsspiel, Knaur, 2008

Markus Stromiedel hat ein interessantes und wichtiges Thema in seinem Romanerstling thematisiert: den islamischen Terrorismus und seine Instrumentalisierung durch die herrschende Politikerklasse bzw. die Drahtzieher und spindoctors in Berlin und anderswo. Auch das menschliche Drama um den Polizisten Paul Selig und seine Zwillingsschwester Lisa fügen sich gut in diese Geschichte ein und machen die Figuren glaubwürdiger und nachvollziehbarer.
Das Buch beginnt auch (gerade für Berliner) sehr intensiv, als am S-Bahnhof Savignyplatz bei der Einfahrt einer Bahn eine Bombe explodiert und sieben Menschen in den Tod reißt. Paul Selig, der als diensthabender Polizist am Tatort eintrifft und die Ermittlungen übernimmt, ist entsetzt.
Da Selig alles andere als der strahlende Held und toughe Ermittler ist, stellt sich ihm selbst die Frage, warum man ausgerechnet ihm auch die weiteren Ermittlungen in dem Fall überträgt, wo er doch eine der niedrigsten Aufklärungsquoten unter den Kollegen hat. Möchte jemand bewußt die Lösung des Falls verhindern?
Parallel erzählt Markus Stromiedel die Geschichte von Seligs Schwester Lisa, die als Beraterin des Innenministers die Strippen vor der anstehenden Bundestagswahl neu zieht und die auch vor Lüge und Erpressung nicht zurückschreckt, um ihre ehrgeizigen Ziele durchzusetzen. Wir erleben eine kühle Rechnerin, die schon immer auf den eigenen Vorteil bedacht schien. Und hier beginnt der Autor in meinen Augen mit dem Kardinalfehler diese bis dato spannenden Romans: er läßt viel zu früh durchscheinen, wer hinter diesem teuflischen Plan steckt! Auch wenn auf die erste Lösung eine zweite folgt, bleiben die Drahtzieher im Prinzip dieselben. Dies nimmt dem Buch in meinen Augen einen großen Teil der Spannung. Das ist m.E. leider im "Zwillingsspiel" der Fall (es taucht für mich eh die Frage auf, warum "Kriminalroman" auf dem Cover steht, es ist allenfalls ein Politthriller!).
Psychologisch ist das Buch durchaus gelungen, die Entwicklung Paul Seligs vom ängstlichen, beihnahe autistischen Looser hin zum ehrgeizigen Ermittler im Kontext der schwindenden Abhängigkeit von seiner Schwester Lisa ist gut erzählt und macht den Helden sympathisch.
Auch die Eindrücke aus den Hinterzimmern der Macht, in welchen selbst der Bundeskanzler und sein Innenminister nur Marionetten im ewigen Spiel um Einfluß und Korruption zu sein scheinen - all das ist gut wiedergegeben. Auch die Darstellung der politischen Meinungsbildung bis hin zu der Lynchjustizaktion gegen Muslime in Kreuzberg klingt erschreckend glaubhaft und realistisch! Und doch fehlt dem Buch etwas, was einen ganz großen Wurf ausmacht. Durch das zu sehr vorhersehbare Ende gelingt es dem Autor Stromiedel nicht wirklich, den Leser komplett in den Bann der Geschichte zu ziehen. Etwas mehr Heimlichkeit, einen McGuffin und ein paar mehr red herings dazu hätten vielleicht gereicht, das Ende offener zu halten als es der Fall ist. Sicher wollte der Autor einerseits einen spannenden Thriller abliefern, andererseits die psychologischen Hintergründe der Protagonisten ausführlich darlegen. In dieser Form gelang leider nur letzteres, der Thriller hat darunter etwas gelitten!


sehr gelungen      5 von 5 Punkten
"Zwillingsspiel" ist ein sehr vielschichtiger Krimi.Wer mehr als zwei Charaktere auseinander halten kann,und Geschichten mit unvorhergesehenen Wendungen mag,wird mit diesem Buch seine helle Freude haben.

Interessantes und komplexes Debüt      4 von 5 Punkten
Markus Stromiedel hat sich bisher in erster Linie als Drehbuchautor einen Namen gemacht und dies ist nun sein erster "Ausflug" in die Welt "richtiger" Bücher.

Die Geschichte des eher erfolglosen Paul Seligs und seiner erfolgsbesessenene und -gewohnten Schwester Lisa im Umfeld einer Ermittlung um drei Terroranschläge in Berlin im Vorfeld einer Wahl ist sehr komplex und geht in unterschiedliche Richtungen. Zur Mitte des Buches erscheint der Fall dann zunächst gelöst, was - genau wie die Charakterezeichnungen bis zu diesem Moment ziemlich unbefriedigend erscheint.

Im zweiten Teil des Buches entwickeln sich dann aber die Handlung und die Charaktere sprunghaft weiter, so dass man am ende einen nachdenklich stimmenden und auch bewegenden Roman beiseite legt. Bis auf die angemerkten Kritikpunkte ein ganz ansprechendes Debüt also, das einen neugierig auf mehr machen kann.

Eine Geschichte, die fesselt      5 von 5 Punkten
Wenn man nach einem Buch sucht, das nicht nur ein Verbrechen und dessen Aufklärung erzählt, sondern eine (Familien-) Geschichte, in die ein Kriminalfall eingebettet ist, landet mit Markus Stromiedels Erstlingswerk "Zwillingsspiel" einen Volltreffer. Da ist auf der einen Seite der eher erfolglose und beinahe bemitleidenswerte Kommissar Paul Selig, und auf der anderen Seite seine überaus dominante und erfolgreiche Zwillingsschwester Lisa. Es ist sehr spannend zu verfolgen, wie sich im Laufe der Aufklärung des Kriminalfalles das Verhältnis dieser beiden Hauptfiguren entwickelt und sich letztlich Selig aus der psychischen Abhängigkeit von seiner Schwester befreit und damit in der Lage ist, den Fall zu lösen. Auch wenn sehr früh klar wird, dass Lisa etwas mit dem Attentat zu tun haben muss, so bleiben insbesondere die Hintergründe bis kurz vor Ende unklar. Markus Stromiedel kann seine Herkunft als Drehbuchautor nicht leugnen, was der Spannung und dem Lesefluss aber sehr zu Gute kommt. Mich hat lange kein Buch mehr so gefesselt wie dieses. Absolut empfehlenswert!

Ausgesprochen gut gelungen      5 von 5 Punkten
Mir - als krimierfahrene Leserin - hat das Buch von Markus Stromiedel ausgesprochen gut gefallen. Die Hauptfigur ist äußerst sympathisch und ich finde auch nicht, daß der Titel zuviel verrät. Die Zwillingshandlung ist dem Autor gut gelungen, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen.

Daher ist Zwillingsspiel meine Urlaubslektüren-Empfehlung, denn der Roman ist genau das, was man sich von einer Urlaubslektüre wünscht: dickes Taschenbuch, fesselnd und spannend.


 Weitere Lesermeinungen


Gegen den Tag - Thomas PynchonGegen den Tag
Thomas Pynchon

Gebundene Ausgabe, 1. Mai 2008
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein guter......      5 von 5 Punkten
Ein guter......Jules Verne dachte ich beim Lesen der ersten Seiten, sollten sie jetzt an mir Zweifeln lesen sie "Robur" von genantem Autor.
Aber mehr noch wie der Start des Luftschiffes zur Weltaustellung in Chicago die, die technikverliebte Zeit des aufbrechenden 20Jahrhunderts umhüllt einen die beschriebene Geschichte auch mit außerordentlich klugen und scharfen Beschreibungen der vorkommenden Figuren.
Würde man von diesem Roman die literarische Bürde nehmen, es wäre schlicht ein spannender Abenteuerroman auf allerhöchstem intellektuellen Nivaeu.
Was hindert sind die vielen nicht zu Ende geführten Geschichten, die auseinandersetzung mit Gewalt,Krieg usw. und nicht zuletzt die sicherlich manchmal fraghaften Gedankenfolgerungen des Autors.
Aber wie auch immer, das Buch ist spannend geschrieben,lehrt zum Nachdenken über sich und die Welt und hat einen wunderschönen Schreibstil.
Etwas ärgerlich ist sicherlich bereits oben genanntes das manchmal sogar profan erscheint.
Ich habe das Buch jedenfalls neben meine komplette Jules Verne Sammlung gestellt und selbst beim mehrmaligen wiederdurchblättern sah ich mich bestätigt, es ist ein Abenteuerroman des letzten Jahrhunderts.

Irritationswurfkörper      3 von 5 Punkten
Noch so ein dicker amerikanischer Wälzer, wie eine nochmalige Invasion in der Normandie, im amerikanischen Alleingang. Nur diesmal sind die Deutschen schon erobert. Die phantastischen Helden und all jene, die als literarisches Kanonenfutter bezeichnet werden können, sterben, wie in jedem Krieg, auch in dem der Worte, wie die Fliegen, vergeblich. Denn der zum Franzosen konvertierte Landsmann Pynchons, Littell, fiel schon mit DEN WOHLGESINNTEN, im literarischen Deutschland ein.
Pynchons, GEGEN DEN TAG, diese irisierende Blendgranate, hat sich damit die Erstürmung des literarischen Raumes zum Ziel gesetzt. Sie wollen wissen was eine Blendgranate ist? Eine Blendgranate ist eine Granate, die in einem lauten Knall (ca., 170-180 dB) und sehr hellem Licht (6-8 millionen Candela) explodiert. Personen die sich in der Nähe des Explosionsbereiches aufhalten werden dabei kurzzeitig orientierungslos, da Seh- und Hörwahrnehmung stark beeinträchtigt werden. Knall und Blitz der Explosion hinterlassen in der Regel keine bleibenden Schäden. Die Verzögerungszeiten liegen zwischen 0,5 und 1,5 s. Es wird zwischen taktischen Blendgranaten und Irritationswurfkörpern (der liegt in diesem Buch vor) unterschieden. Bei der Blendgranate wird durch den Überdruck/Lautstärke der Gleichgewichtssinn im Innenohr überlastet. Beim Irritationswurfkörper, der zwischen sechs und neun Knalleffekte besitzt, (das ist hier auch der Fall) sollen die Dauer und die Lautstärke den Täter von der eigentlichen Aktion (z.B. Zugriff der Polizei? sic) ablenken.
Im Ablenken waren die Amerikaner schon immer Weltmeister. Wir sehen das am Krieg im Irak und an der Vorbereitung eines Einsatzes im Iran und Palästina. Sie denken, das hat nichts mit Literatur zu tun? Irrtum, alles hat mit Literatur zu tun. Pynchon macht sich rar, äußerst rar. Ein durchsichtiger Trick. Er wirft seine Massenvernichtungswaffe, von 1596 Seiten, aus der Deckung, auf den Büchermarkt und aus dieser nicht einsehbaren Deckung heraus, zündet er seinen Irritationswurfkörper in der Mitte, unserer literarischen Welt-Markt-Gesellschaft.
Dabei verhält er sich und schreibt, als wolle er subversiv, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, bekämpfen, was ich als Grundlage für eine persönliche Motivation, Bücher zu schreiben, ansehe. Vielleicht hat er ja diese ehrsame Absicht wirklich. Ich wage es nicht zu bezweifeln. GEGEN DEN TAG, hat mich im Grunde überfordert und ich wollte meine Kritik sein lassen. Als ich dann die Kritik von Fritz J. Raddatz in der ZEIT vom 15. Mai las, atmete ich auf. Ich durfte sie fallenlassen. Alles was ich über Pynchon sagen wollte steht dort schon geschrieben. Warum soll ich das Rad neu erfinden? Lesen Sie es.
Ach so: Der Künstler Philip Burke, präsentiert dort seine bildliche, farbige Vorstellung vom unbekannten Thomas Pynchon - sollten sie es anschauen: Nun, dann wissen Sie wie ich ausschaute, nach der Lektüre von GEGEN DEN TAG - Danke Philip - Danke Fritz.
Peter A. Bruns


Ein gewaltiges Epos - leicht zu lesen, ein wenig anarchisch und reich an Humor      5 von 5 Punkten
Der amerikanische Autor Thomas Pynchon ist für die Literaturwelt ein Mann ohne Gesicht. Seit gut 50 Jahren scheut er Fotos, Interviews und den literarischen Mainstream überhaupt und beschränkt sich darauf, von Zeit zu Zeit ein gutes Buch zu schreiben. Mit seinem neuen Roman Gegen den Tag" hat Pynchon nun nach fast zehnjähriger Arbeit einen Wahnsinnswälzer vorgelegt, der den Vergleich mit dem besten, was heute auf den Büchermarkt kommt, nicht zu scheuen braucht. Einziges Handicap ist der monumentale Umfang mit fast 1600 eng bedruckten und auf Dünndruckpapier vom Rowohlt Verlag präsentierten Seiten, die wohl manchen potentiellen Leser im Vorfeld abschrecken könnten. Wer sich aber dem literarischen Monumentalwerk stellt wird von Thomas Pynchon überaus reichlich belohnt. Nicht nur, dass dieses Buch - auch Dank der hervorragenden Übersetzung von Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren - leicht und flüssig zu lesen ist, Pynchon bringt auch alle seine ihm stets wichtigen Themen in einer personell weit verzweigten Handlung unter, die doch nur einen Zeitraum von gut 25 Jahren vom Ende des 19. Jahrhunderts bis nach dem ersten Weltkrieg umfasst. Viel Geschichte ist in dem Buch verpackt, die Bergarbeiterunruhen von Colorado und der Kampf des Minenkumpels Webb Traverse und seiner Söhne gegen die allgegenwärtige Ausbeutung geben dem Buch ein bissiges Gesicht. Es ist - wie immer bei Pynchon - der Kampf des Individuums gegen die Umwelt, die es nicht herbeigerufen hat, in der es aber als Teil der Gesellschaft gefangen, zum Dulden und gar zum Mitmachen gezwungen ist. Und Webb, Bombenleger aus Überzeugung, macht mit...
Der Roman Gegen den Tag" ist wahrhaft gelungen, er macht beim Lesen Spaß, ist trotz kleinerer Längen immer von einem nicht versiegenden Spannungsbogen getragen und flüssig wird der Leser durch eine Familiengeschichte geschippert, der er sich nicht zu entziehen vermag. Ein neuer großer Wurf von Thomas Pynchon und ein fantastisches Alterswerk. Und hoffentlich noch nicht das letzte Buch.


Ode an den Menschen      4 von 5 Punkten
Am 20. November 2006 hat das schreibende Mysterium namens Thomas Pynchon seinen neuen Roman "Against the Day" veröffentlicht, welcher nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Dies ist erst der sechste Roman des Autors, der vor gut 40 Jahren die literarische Weltbühne betrat. Verwirrend, chaotisch, unverständlich; Pynchon sprengte und sprengt alle Maßstäbe. Konsequent verweigert er sich den Konventionen des hergebrachten Erzählens und katapultiert den willigen Leser in eine Welt bestehend aus unzähligen Charakteren samt deren Schicksalen, die mal mehr, meist aber weniger miteinander verknüpft sind, verwirrt mit seitenlangen Diskussionen diverser mathematischer Problematiken auf Doktorandenniveau sowie drogengeschwängerten Gesprächen über die Möglichkeiten einer vierten Dimension samt deren Auswirkungen auf unsere als natürlich empfundene Raum-Zeit-Struktur. Mit nahezu 1800 Seiten ist "Gegen den Tag" Pynchons bisher längster Roman, deren Inhalt und Charakter kaum im Rahmen einer Rezension adäquat repräsentiert werden kann. Kein Grund natürlich, es nicht trotzdem zu versuchen.

Es gibt sogar so etwas wie einen Plot, der viele der im Roman auftauchenden Figuren, sei es auch noch so periphär, miteinander verbindet. Im Auftrag des grundbösen Großkapitalisten Scarsdale Vibe wird der Anarchist Webb Traverse von den beiden Auftragskillern Deuce Kindred und Sloat Fresno ermordet. Webbs Söhne schwören Rache, was sie im Laufe der Handlung aus unterschiedlichsten Gründen in alle Ecken der Welt und darüber hinaus verschlägt. Kit studiert, auf Kosten von Scarsdale Vibe, Mathematik in Göttingen, bis Vibe sich eines besseren besinnt und Kit auf seine persönliche Abschussliste setzt. Reef gerät auf vielen Wegen und über seinen Bruder Kit in die Gesellschaft der schönen Mathematikerin Yashmeen Halfcourt sowie des Strichers Cyprian Latewood und bereist im Auftrag der geheimen TWIT Organisation die halbe Welt. Zur Entspannung zelebrieren die drei die wildesten Sexorgien. Frank, dem dritten Bruder, gelingt es recht schnell, einen der beiden Killer zu töten, muss dann aber selbst um sein Leben fürchten. Lake, Webbs einzige Tochter, heiratet einen der beiden Mörder ihres Vaters und wird deren beider Sexsklavin.

Das Rachemotiv kommt auch im Titel des Romans zum Ausdruck. Im fünften Buch Mose heißt es: "Is not this preserved in my treausury, Against the day of vengeance and requital, against the time they lose their footing. Close at is the day of their disaster and their fate is rushing upon them" (Deut. 32, 34-5). Doch die Rachestory ist, wie gesagt, nur eines von vielen Thematiken des Romans. Daneben bilden Zeit und unserer Sinn für Geschichte weitere Schwerpunkte: "Your whole history has been one religious war, secret crusades, disguised under false names" belehrt der Engländer Prance den Amerikaner Kit. "You tried to exterminate African shamanism by kidnapping half the continent into slavery, giving them Christian names, and shoving your particular version of the Bible down their throats, and look what happened" (777).

Da sich der Roman zwischen den Jahren 1893 und der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg abspielt, spielt sie "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", so die Bezeichnung des Historikers George Kennan, die Rolle des unfassbaren, unabwendbaren Unglücks im Leben der Charaktere. Nur einige Zeitreisende, die den Horror bereits erlebt haben, wissen ob der Zukunft und fungieren als Propheten des Untergangs der Welt, so wie sie im Roman noch ist: "This world you take to be 'the' world will die, and descend into Hell, and all history after that will belong properly to the history of Hell [...] Flanders will be the mass grave of History" (554). Und auch Cyprian wird auf dem Balkan eines besseren belehrt, was den Sinn der Geschichte angeht: "What North Europe thinks of as its history is actually quite provincial and of limited interest. Different sorts of Christian killing each other, and that's about it. The northern powers are more like administrators, who manipulate other people's history but produce none of their own [...] Lives as they are lived, deaths as they are died, all that is made of flesh, blood, semen, bone, fire, pain, shit, madness, intoxication, visions, everything that has been passing down here forever, is real history" (828). Doch was hat das alles nun zu bedeuten? Vielleicht, dass der einzelne Mensch mit seinem eigenen Leben, von denen es im Roman so viele gibt, hilflos ist gegenüber den großen historischen Entwicklungen, die aber wiederum vom Menschen erst möglich gemacht wurden. So ist der Erste Weltkrieg ohne den menschgemachten technischen Fortschritt nicht zu erklären.

Es bedarf schon einiges, sich auf diesen Roman einzulassen. Bei einigen Kapiteln wusste ich weder, wo und zu welchem Zeitpunkt die Handlung spielt und wer eigentlich die Beteiligten sind. Und irgendwann taucht dann ein Name auf, der vor hunderten von Seiten schon einmal in einem Nebensatz erwähnt wurde. Und wenn plötzlich Hunde anfangen, in alten slavischen Sprachen zu sprechen (vgl. S.784) oder Romane von Henry James zu lesen (vgl. S.5), muss man das auch zuerst einmal sacken lassen. Zentrum der Handlung ist eben nicht der Plot, sondern die Lebensgeschichten der einzelnen Menschen mit ihren Schicksalen, Tragödien, Ängsten, Obsessionen, Sehnsüchten, Mordgelüsten, Geldgier usw. Sie befinden sich in einer Welt, in der Geschichte und Zeit sich dermaßen beschleunigt haben, dass der Einzelne die Kontrolle über sein persönliches Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen hält. Die Katastrophe, der Krieg, lauert am zeitlichen Horizont und im Angesicht des industrialisierten Massenmordes erscheint es zunehmend seltsam, was allein der Tod eines einzelnen Menschen, Webb Traverse, für Entwicklungen auslöst. Mehr als 1700 Seiten für einen Toten. Was für ein Buch wäre denn dann zu schreiben, um die Schicksale der Millionen Toten des 20. Jahrhunderts darzustellen? So ein Buch kann es gar nicht geben! Vielleicht liegt allein dieser genuin humanistischer Gedanke dem Roman zu Grunde.

"On this island [...] no one ever speaks plainly [...] - all English, spoken or written, is looked down on as no more than strings of text cleverly encrypted. Nothing beyond. Any who may come to feel betrayed by them, insulted, even hurt, even grievously, are simply 'taking it too seriously'" (224). Es ist, als ob Thomas Pynchon höchst selbst hier auf die Reaktionen auf seine Romane in den vergangenen vierzig Jahren reagiert und der Welt zuruft: "Grämt euch nicht, erfreut euch einfach an meiner Sprache, meinen Charakteren und deren aberwitzigen Abenteuer. Spart euch eure geradezu krankhafte Sinnsuche in jedem Nebensatz." Und in der Tat bietet "Gegen den Tag" zahllose Einzelepisoden, die das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten abdecken. Was bleibt ist ein Leseerlebnis der besonderen Art, auch wenn man "den Sinn" nicht zu entdecken vermag. Einen Stern Abzug gibt es, weil Pynchon sein Meisterwerk "Gravity's Rainbow" von 1974 nicht überbieten kann und nun wohl damit leben muss, immer daran gemessen zu werden. Trotzdem natürlich ist auch "Gegen den Tag" nichts weniger als ein magnus opum der englischsprachigen Literatur.


Dunkler Ruf des Schicksals - Christine FeehanDunkler Ruf des Schicksals
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