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| Junge Literatur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen |
Ich bin schizophren und es geht mir allen gut Dirk Bernemann Taschenbuch, 14. Februar 2009 Verkaufsrang: 23774 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Und am Ende bin da noch ich, 25 Jahre alt, irgendwie eine Art Autor, und ich schaue mir dieses Menschenpuzzle in mir an und frage mich, wer die eigentlich alle reingelassen hat. Das fragt man sich bei Bernemanns neuem Werk auch. Wer hat die Aneinanderreihung von schwachen Texten dort reingelassen. Bernemann schwankt zwischen guten, unterhaltsamen Passagen und komplett sinnlosen Kapiteln. Dazu wird das Buch durch Fotos und persönliche Gedichte in die Länge gezogen, die sich größtenteils als Gedankenmüll in gereimter Form entpuppen. aber es gibt eben auch Lichtblicke: In "Der Campingstuhl" fahren zwei Mädchen das erste Mal elternlos auf ein Festival und erleben dort genau das, wovor ihre Mütter sie gewarnt haben. In solchen Momenten zeigt sich die literarische Fähigkeit des 34-Jährigen. Schade nur, dass die es nicht durchs ganze Buch schafft. (mir)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
100% Bernemann! 5 von 5 Punkten Rezension: "Ich habe keine Ideen, ich habe nur ein Leben. Ich habe keine Worte, ich habe nur meinen Herzschlag. Das ist keine Kreativität, das ist nur Notwehr. Das ist keine Kunst, das ist Poesie und Kampfsport. Das ist kein Poetry Slam, das ist nur ein Mund, der die Befehle eines zuckenden Herzens weiterleitet. Leidenschaft. Jaaaa!!! Ich mache das, weil manchmal weniger als nichts passiert." (Seite 25) In seinem vierten Buch zeigt Dirk Bernemann eine bislang unbekannte, sehr persönliche Seite. Durch die verschiedenen Texte, die mitten aus dem Leben gerissen scheinen, und in Verbindung mit einigen Fotos wird hier eine ganz private Geschichte erzählt. Besonders die enthaltenen Gedichte lassen den Autoren zeitweise sehr verletzlich wirken. Insgesamt schafft auch dieses Buch es wieder, den Leser zum Nachdenken zu bringen. Einblicke in Tourtage und persönliche Erfahrungen machen Ich bin schizophren und es geht mir allen gut zu einer Art Tagebuch für die Öffentlichkeit, wobei man als Verfolger des Weblogs des Autors einige Texte schon kennt, diese aber neu entdeckt und wirken lassen kann. Die Fotos, die auf die einzelnen Texte abgestimmt ausgewählt wurden und sich perfekt ins Buch einpassen, zeigen Bernemann in alltäglichen Situationen, die besondere und erwähnenswerte Momente für ihn darstellten. Dadurch bekommt man als Leser - und Fan - die Chance, Bernemann auf eine neue Weise kennen zu lernen und seine Texte besser zu verstehen. Trotz des gravierenden Fehlers im Titel des Buches, dass es sich bei Schizophrenie um eine Persönlichkeitsspaltung handele, gehört auch Bernemanns viertes Buch zu denen, die ganz eigene Gesellschaftskritik zum Inhalt haben und von vielen Leuten gelesen werden sollten. Es gibt Tage, da ist alles in einem künstlichen Licht begriffen und leuchtet hell in irgendwas aus Liebe und Geistlosigkeit. (Seite 68) - Fazit: Ich bin schizophren und es geht mir allen gut ist sehr viel leiser als seine Vorgänger. Gerade diese Ruhe macht es zu einem ganz besonderen Stück Literatur, das sich sehr von seinen Vorgängern unterscheidet, und trotzdem oder gerade deshalb hundert Prozent Bernemann ist. (Originalrezension für Literatopia.de)
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Ich hab die Unschuld kotzen sehen - Und wir scheitern immer schöner Dirk Bernemann Broschiert, 14. Februar 2007 Verkaufsrang: 10234 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Prägnanter Stil ... Sätze wie Peitschenhiebe pointiert zu Papier gebracht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Wieder mal überraschende Geschichten aus den Abgründen des Alltags 5 von 5 Punkten Schon der erste Teil ließ einem einen Schauer über den Rücken laufen. Und auch der zweite schafft dies wieder mit beeindruckenden Geschichten und Gefühlen berichtet er von Menschen die vielleicht auch in unserer Nähe Leben, von Schicksalen, die manchmal dichter sind als man es wirklich möchte. Jede Geschichte hängt mit der vorherigen zusammen und das macht das komplette Buch so spannend und emotional das es ein Buch ist was man innerhalb kürzester Zeit verschlingt beim lesen und was einen einfach mitreißt. Ein Buch was sehr zu empfehlen ist
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Ich hab die Unschuld kotzen sehen Dirk Bernemann Taschenbuch, 3. Januar 2005 Verkaufsrang: 68683 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BUCH DES JAHRES 2006 lt. Orkus Leserumfrage "Finster, morbide und schonungslos - ein Staffellauf der kranken Gehirne!" Punkrock! "Faszinierend ... Eine interessante Gesellschaftsstudie. ... goutieren Sie den Wechsel der Erzählstile, lassen Sie sich vom Zusammenkommen der unterschiedlichen Charaktere fesseln. Das Buch lässt niemanden unberührt. Garantiert." Schwäbische Zeitung, SZon-Blog "Etwas vom Feinsten, das man dieser Tage lesen kann." artnoir.ch "Literatur eines noch mit Idealen bestückten Weltverbesserers mit stark resignativen Tendenzen, an dieser, seiner Welt verzweifelnd und sich trotzdem oder gerade deshalb weiter auflehnend, ist vielleicht eine der Umschreibungen von Bernemanns Ich hab die Unschuld KOTZEN sehen." Orkus "So was rezensieren wir nicht!" Berliner Morgenpost "Was liest der Serienmörder vor dem Einschlafen? Welches Handbuch für Psychopathen gehört in die Bibliothek jeder forensischen Klinik? Die Antwort könnte dieses Buch sein. [...] Ich konnte es nicht ertragen." Gothic "Sprachlich stark!" Augsburger Allgemeine "Genial gemacht!" gothicparadise.de "Die ungewöhnliche und prägnante Wortwahl des Autors ist mutig und zugleich fesselnd. Dieses Buch ist wie ein Streifzug durch die tiefsten und dreckigsten Abgründe der menschlichen Seele." schattenspiegel.com "Herr Bernemann hat es mit diesem kleinen Realitätsexkurs einfach auf den Punkt gebracht." Zuckerkick 07/2006 "Dirk Bernemann ist Bukowskis ehrenvoller Nachfolger!" Sammlerecke, Uwe Lochmann "Das Buch ist krank und doch faszinierend. Die ehrliche, harte und deutliche Formulierung macht das Buch zu etwas besonderem." Kwick! "Sehr unterhaltsam und sehr richtig. Ein Buch in den Reihen derer, die ich jederzeit ohne zögern weiterempfehlen werde." tonguesofdestruction.com "Eine beeindruckende Kostprobe finsterer Kreativität." Mephisto "Sarkastische, aber unaufdringliche Gesellschaftskritik." literatopia.de "Ein absolut empfehlenswertes Buch, besonders wenn man genug von den überall erhältlichen Liebesschnulzen und Happy – End Stories hat. Hier wird dem Leser die Möglichkeit geboten, den Geist schweifen zu lassen und im Gedankenstrom Bernemanns zu dümpeln." gothicandart.com
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Hin- und hergerissen 3 von 5 Punkten Neben Klassikern lese ich auch gerne einmal abseits tiefgreifender Literatur - so griff ich spontan zu diesem interessanten Titel. Ob ich das Buch nun gut oder, sagen wir weniger gut, finden soll weiß ich nicht wirklich. Die nicht zusammenhängenden Textschnipsel sind sehr knapp und einfach, doch sehr ausdrucksstark und kompromisslos formuliert. Teilweise zerrissene Formulierungen und Phrasen erwecken einen verstörten Eindruck des Erzählers und beunruhigen mich auch als Leser. Ob ich dies nun als gekonnte Literatur oder spontanes Geschreibsel auffassen soll erschließt sich mir nicht sicher. Daher eine Empfehlung für Abwechslung ohne philosophische Gedanken und ohne literarischen Anspruch für fünf Minuten Wahnsinn und Trash - muss auch mal sein...
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Becks letzter Sommer Benedict Wells Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 171765 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens, von München durch Osteuropa nach Istanbul. Unter den Fittichen eines alternden Folkstars und seiner unsterblichen Songs. Becks letzter Sommer ist Künstlerroman, Roadmovie und Odyssee durch die Anfechtungen von Genialität und Mittelmaß.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Sehr zu empfehlen 5 von 5 Punkten
Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens - hier müsste jetzt eigentlich der Klappentext enden, denn es ist wirklich die Reise ihres Lebens, aber es geht weiter mit- von München durch Osteuropa nach Istanbul.Man wartet ständig auf den Beginn der Reise...irgendwie. Obwohl das Buch überhaupt nie, an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Stellenweise erinnert einen das Buch vom Humor und der Art zu schreiben ein wenig an Neue Vahr Süd oder Herr Lehmann. Aber es ist viel tiefgründiger und für einen 25-jährigen, der das Leben eines 37-jährigen Lehrers beschreibt, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben und irgendwie "altersschwach" geworden ist, ist es super genial geschrieben. Bei jedem Buch denk ich immer: ich weiß eh wie`s ausgeht!! Das dachte ich hier auch.Aber ich wurde eines besseren belehrt.Nicht das klassische Happy End, dafür ganz viel Gänsehautfeeling, aber nicht wegen einer Liebesgeschichte sondern wegen einer Lebensgeschichte. Das Buch hat mich sehr berührt.Zum Lachen gebracht, zum Weinen,zum Schmunzeln und zum Mitfühlen. Dazu kommt dass es toll aufgebaut ist.Als eine Art Cd, die Kapitel als Tracks und es gibt eine A- und eine B-Seite, und die Kapitel sind alle nach Bob Dylan Songs benannt, der in dem Roman indirekt eine große Rolle spielt.
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Satt. Sauber. Sicher Dirk Bernemann Gebundene Ausgabe, 14. Februar 2008 Verkaufsrang: 220114 Gnade uns sonst wer: Diesmal gibt es kein Entrinnen vor Dirk Bernemanns scharfzüngigen, schmerzvoll ehrlichen und schonungslos demontierenden Geschichten. [...] Empfehlenswerte, weil ungeschminkte Lektüre!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Bernemann, wie man ihn kennt und liebt 5 von 5 Punkten Im Gegensatz zu seinen Vorgängern begrüßt den Leser Satt. Sauber. Sicher." mit einem recht harmlosen Cover. Der Titel ist schlicht in schwarzen Relief-Lettern gehalten, auf neongrünem Untergrund, verziert mit weißen, schwarzen und pinken Farbklecksen. Der Inhalt hingegen übertrifft seine beiden Vorgänger um Längen. Noch bissiger, noch schonungsloser beschreibt Bernemann in Satt. Sauber. Sicher." das Leben in der heutigen Gesellschaft. Besonders aufdeckend wird dieses Mal das Familienleben dargestellt. Oder eben das, was kein Familienleben ist. Mit Liebe zum Detail und seinem ganz eigenen Humor zeigt Bernemann ganz klar, welche Meinung er zum scheinheiligen Getue der Menschheit hat und wie tief die Abgründe selbst in der eigenen Familie sein können. Sprachlich hat Bernemann einen wieder erkennbaren, für ihn typischen Stil, den es immer wieder aufs Neue zu entdecken gilt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern haben sich hier allerdings eine Hand voll Fehler eingeschlichen, die den Leser kurz stocken und/oder schmunzeln lassen. Besonders auffällig sind einige fehlende Kommata, bei denen man anfangs annehmen könnte, dass es sich hier um einen beabsichtigen Fehler handelt, um die Aussage zu verstärken. Da sich diese aber häufen, ist es zum Ende eher nervig und hemmt den Lesespaß ein wenig. Man findet insgesamt recht schwer ins Buch, da die ersten Kapitel sehr langwierig und trocken erscheinen. Wenn man sich durch diese aber mit zusammen gebissenen Zähnen durchgekämpft hat, offenbart sich einem die ganze Pracht von Bernemanns Schriftstellerkunst - vorausgesetzt, man kann etwas damit anfangen. Fazit: Wer Ich hab die Unschuld kotzen sehen" und Und wir scheitern immer schöner" mochte, wird Satt. Sauber. Sicher." lieben. Wer allerdings mit den Vorgängern nichts anfangen konnte, sollte besser die Finger von diesem Buch lassen - oder sich endlich davon überzeugen lassen, dass mit Bernemann ein Gesellschaftskritiker der besonderen Art den Buchmarkt erobert hat. Bewertung: Handlung: 4,5/5 Charaktere: 4,5/5 Preis/Leistung: 4/5 Lesespaß: 5/5 (Originalrezension für Literatopia.de)
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