Klassiker des 20. Jahrhunderts

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Seite 13

Der Chronist der Winde - Henning MankellDer Chronist der Winde
Henning Mankell

Gebundene Ausgabe, 1995
    

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 63 Bewertungen)

Der Chronist der Lüftchen      3 von 5 Punkten
Ein im sterben liegender Junge in Afrika erzählt sein Leben. Keine schlechte Sache. Man erwartet tragische und verstörende Momente im Leben eines Straßenkindes. Was auch recht schnell so beginnt, entwickelt sich dann doch schnell zu einem Roman, in dem der Autor verzweifelt versucht hat ein hoch philosophisches und tiefgründiges Buch zu schaffen. Von Zwergalbinos, über sprechende Eidechsen, bis hin zu einem kleinen Jungen, der weise wie ein alter Mann ist. All das sorgte eher für Enttäuschung und die "Erleuchtung" bleibt leider auf der Strecke. Das Leben des kleinen Nelio wirkt dann doch fast wie ein Märchen in einer nicht ganz realen Welt, sodass das Buch leider nicht meiner Vorstellung eines Lebens in Afrika entsprach. Vielleicht liege ich komplett falsch, aber das Buch konnte mich nicht anderweitig überzeugen.
Ein Buch, das man lesen kann oder auch nicht. Es ist nicht langweilig, aber auch nicht recht fesselnd. Für mich ein nicht so guter Start in die Literatur über Afrika.

Genau das richtige für jemanden, der das "Besondere" sucht!      5 von 5 Punkten
Der berühmte Kriminalromanautor Henning Mankell veröffentlichte 1995 einen seiner wenigen Romane, die er bis heute schrieb. Der Chronist der Winde handelt über die Geschichte eines im sterben liegenden Kindes. Dieses Kind nennt sich selbst Nelio und hat von der Verbrennung seines Dorfes bis hin zum Straßenkindleben mit seinen gerade einmal 10 Jahren viele schwierige Situationen überstehen müssen. Am Ende seiner Geschichte, dessen Zuhörer sein Finder Jose Antonio Maria ist, stirbt Nelio. Daraufhin kündigt Jose seine Arbeitsstelle in einer Bäckerei und macht sich zur Lebensaufgabe, den Chronist der Winde darzustellen.
Für mich persönlich ein fesselnder Roman, in dem Spannung, Tragik, vor allem jedoch die Armut in Mosambik eine entscheidende Rolle spielt. Mankell gelingt es mit seinem sehr genauen Schreibstil dem Leser die Ängste, Hoffnungen und Träume der einzelnen Charaktere zu verdeutlichen. Die Verbindung zwischen der Realität, die unter anderem die Stadt Maputo oder auch das Theater verkörpert, und der Fiktion entsteht eine Spannung und ein Mitgefühl den leidenden Kindern gegenüber, die einen wieder einmal zeigt, wie gut es uns eigentlich in einem Land ohne Lebensmittelmangel geht. Interessant ist die Weise in der der schwedische Buchautor die Sichtweise des Rudels, aber auch des einzelnen Mitglieds vertritt. Er versucht hierbei sich in die Kinder hineinzuversetzen und wirft Gedankenzüge auf, die einem als Erwachsenen zunächst etwas schmunzeln, doch im Nachhinein überlegen lassen. Außerdem liest man zwischen den Zeilen eine klare politische Einstellung Mankells zur derzeitigen Lage in seiner Wahlheimat. Verschlechtert wird die Position der Revolutionäre durch extreme, beinahe bestialische Beschreibungen. Außerdem ist er ein Feind des möglicherweise unumgehbaren 2-Klassen-Systems Mosambiks.
Insgesamt ist der Chronist der Winde ein spannender, politisch und menschlich sehr bewegender Roman, der das Leben zwischen der Straße und den feinsten Villen widerspiegelt. Für Leser, die einmal etwas Besonderes erleben möchten, genau das richtige!


Der Chronist der Winde      5 von 5 Punkten
tiefgreifende Erzählung, dieses Buch legt man erst wieder aus der Hand, wenn man es fertig gelesen hat.

Zutiefst bewegendes Schicksal      5 von 5 Punkten
Eines Tages findet der Bäcker José Antonio Maria Vaz Nelio, ein afrikanisches Straßenkind, angeschossen auf der Bühne des Theaters an welches die Bäckerei angeschlossenen ist. Es ist der Moment in dem sich sein Leben essentiell verändert. Nelio weiß, er wird sterben. So gibt es nur noch wenige Tage an denen Nelio seine Lebensgeschichte Revue passieren lassen kann. Er erzählt seinem Pfleger José Antonio Maria Vaz seine scheinbar hoffnungslose Geschichte. Als Kind wird sein Dorf von Rebellen überfallen. Er sieht wie seine Eltern ermordet werden. Nur Nelio überlebt. Der Junge begibt sich auf seine Reise in die Stadt. Bald wird er eines der vielen Straßenkinder und steigt sogar zum Führer einer Clique auf. So erscheint die Hoffnungslosigkeit dieser Kinder in einem ganz anderen Licht. Mit Würde ertragen sie ihr Schicksal und öffnen José Antonio Maria Vaz die Augen. Ein melancholisches Meisterwerk mit einer klaren Botschaft. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

gutes buch, aber      3 von 5 Punkten
gutes buch, aber letztendlich nicht so mitreißend oder nachhaltig wie ich es erwartet hatte. die geschichte ist séhr interessant und gut aufgebaut und spannt einen logischen bogen. doch die erzählweise kommt mir manchmal etwas umständlich und belehrend vor. in manchen situationen erinnert es mich an bücher von coelho. ich werde wohl keinen weiteren afrikaroman von mankell lesen.


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Der Chronist der Winde - Henning MankellDer Chronist der Winde
Henning Mankell

Unbekannter Einband, 1995
    

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 63 Bewertungen)

Der Chronist der Lüftchen      3 von 5 Punkten
Ein im sterben liegender Junge in Afrika erzählt sein Leben. Keine schlechte Sache. Man erwartet tragische und verstörende Momente im Leben eines Straßenkindes. Was auch recht schnell so beginnt, entwickelt sich dann doch schnell zu einem Roman, in dem der Autor verzweifelt versucht hat ein hoch philosophisches und tiefgründiges Buch zu schaffen. Von Zwergalbinos, über sprechende Eidechsen, bis hin zu einem kleinen Jungen, der weise wie ein alter Mann ist. All das sorgte eher für Enttäuschung und die "Erleuchtung" bleibt leider auf der Strecke. Das Leben des kleinen Nelio wirkt dann doch fast wie ein Märchen in einer nicht ganz realen Welt, sodass das Buch leider nicht meiner Vorstellung eines Lebens in Afrika entsprach. Vielleicht liege ich komplett falsch, aber das Buch konnte mich nicht anderweitig überzeugen.
Ein Buch, das man lesen kann oder auch nicht. Es ist nicht langweilig, aber auch nicht recht fesselnd. Für mich ein nicht so guter Start in die Literatur über Afrika.

Genau das richtige für jemanden, der das "Besondere" sucht!      5 von 5 Punkten
Der berühmte Kriminalromanautor Henning Mankell veröffentlichte 1995 einen seiner wenigen Romane, die er bis heute schrieb. Der Chronist der Winde handelt über die Geschichte eines im sterben liegenden Kindes. Dieses Kind nennt sich selbst Nelio und hat von der Verbrennung seines Dorfes bis hin zum Straßenkindleben mit seinen gerade einmal 10 Jahren viele schwierige Situationen überstehen müssen. Am Ende seiner Geschichte, dessen Zuhörer sein Finder Jose Antonio Maria ist, stirbt Nelio. Daraufhin kündigt Jose seine Arbeitsstelle in einer Bäckerei und macht sich zur Lebensaufgabe, den Chronist der Winde darzustellen.
Für mich persönlich ein fesselnder Roman, in dem Spannung, Tragik, vor allem jedoch die Armut in Mosambik eine entscheidende Rolle spielt. Mankell gelingt es mit seinem sehr genauen Schreibstil dem Leser die Ängste, Hoffnungen und Träume der einzelnen Charaktere zu verdeutlichen. Die Verbindung zwischen der Realität, die unter anderem die Stadt Maputo oder auch das Theater verkörpert, und der Fiktion entsteht eine Spannung und ein Mitgefühl den leidenden Kindern gegenüber, die einen wieder einmal zeigt, wie gut es uns eigentlich in einem Land ohne Lebensmittelmangel geht. Interessant ist die Weise in der der schwedische Buchautor die Sichtweise des Rudels, aber auch des einzelnen Mitglieds vertritt. Er versucht hierbei sich in die Kinder hineinzuversetzen und wirft Gedankenzüge auf, die einem als Erwachsenen zunächst etwas schmunzeln, doch im Nachhinein überlegen lassen. Außerdem liest man zwischen den Zeilen eine klare politische Einstellung Mankells zur derzeitigen Lage in seiner Wahlheimat. Verschlechtert wird die Position der Revolutionäre durch extreme, beinahe bestialische Beschreibungen. Außerdem ist er ein Feind des möglicherweise unumgehbaren 2-Klassen-Systems Mosambiks.
Insgesamt ist der Chronist der Winde ein spannender, politisch und menschlich sehr bewegender Roman, der das Leben zwischen der Straße und den feinsten Villen widerspiegelt. Für Leser, die einmal etwas Besonderes erleben möchten, genau das richtige!


Der Chronist der Winde      5 von 5 Punkten
tiefgreifende Erzählung, dieses Buch legt man erst wieder aus der Hand, wenn man es fertig gelesen hat.

Zutiefst bewegendes Schicksal      5 von 5 Punkten
Eines Tages findet der Bäcker José Antonio Maria Vaz Nelio, ein afrikanisches Straßenkind, angeschossen auf der Bühne des Theaters an welches die Bäckerei angeschlossenen ist. Es ist der Moment in dem sich sein Leben essentiell verändert. Nelio weiß, er wird sterben. So gibt es nur noch wenige Tage an denen Nelio seine Lebensgeschichte Revue passieren lassen kann. Er erzählt seinem Pfleger José Antonio Maria Vaz seine scheinbar hoffnungslose Geschichte. Als Kind wird sein Dorf von Rebellen überfallen. Er sieht wie seine Eltern ermordet werden. Nur Nelio überlebt. Der Junge begibt sich auf seine Reise in die Stadt. Bald wird er eines der vielen Straßenkinder und steigt sogar zum Führer einer Clique auf. So erscheint die Hoffnungslosigkeit dieser Kinder in einem ganz anderen Licht. Mit Würde ertragen sie ihr Schicksal und öffnen José Antonio Maria Vaz die Augen. Ein melancholisches Meisterwerk mit einer klaren Botschaft. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben.

gutes buch, aber      3 von 5 Punkten
gutes buch, aber letztendlich nicht so mitreißend oder nachhaltig wie ich es erwartet hatte. die geschichte ist séhr interessant und gut aufgebaut und spannt einen logischen bogen. doch die erzählweise kommt mir manchmal etwas umständlich und belehrend vor. in manchen situationen erinnert es mich an bücher von coelho. ich werde wohl keinen weiteren afrikaroman von mankell lesen.


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Der Chronist der Winde, 4 Cassetten - Henning MankellDer Chronist der Winde, 4 Cassetten
Henning Mankell, Edgar M. Böhlke

Schallplatte, 2001
     Verkaufsrang: 1087603     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Eine magische Aura umweht den afrikanischen Straßenjungen Nelio: Noch nie hat jemand gewagt, ihn zu verprügeln. Vielleicht weil aus dem 10-Jährigen, dem sich die irdischen Abgründe viel zu früh erschlossen haben, eine greise Weisheit spricht. Jetzt aber liegt Nelio mit schweren Schusswunden auf dem Dach eines ärmlichen Theaters. Dort erzählt er - zwischen kräftezehrenden Fieberschüben - dem Bäckerjungen José Antonio Maria Vaz sein Leben. Das beginnt mit der Erinnerung an die Banditen, die sein Dorf niederbrannten, seine Schwester töteten und vor denen er geflüchtet ist, als sie ihn zwingen wollten, einen Verwandten zu erschießen. Und es endet bei den Straßenkindern in der Stadt, denen Nelio zu einem an Fairness und Reife geradezu übermenschlichen Anführer wurde: Gestohlen jedenfalls wird nicht unter seinem Regime; bestenfalls - in der Villa eines verreisten Entwicklungshelfers - der Kühlschrank leer gegessen.
Henning Mankell - mit seinen Stories um den Kult-Kommissar Kurt Wallander dauerhaft auf den einschlägigen Bestseller-Listen vertreten - präsentiert sich also seinen Fans hier nicht als Krimi-Autor, sondern als poetischer Anwalt der Chancenlosen: Derer, die gezwungen sind, "das Leben roh zu essen". Trotz aller Tragik des Sujets gleitet der Romancier, der dem heimischen Schweden zeitweise den Rücken kehrt, um in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo Theaterstücke zu inszenieren, aber nicht in schwermütige Betroffenheitsprosa ab. Es darf - mit anderen Worten - auch gelacht werden: Über die Tomaten- und Zwiebelkulturen beispielsweise, die in Mandiocas Hosentaschen hervorragend gedeihen. Oder über den schwerfälligen Tristeza, der eine Bank gründen will und dem Nelio für den Fall, dass er seine Denkgeschwindigkeit steigert, erst einmal ein Paar Turnschuhe verspricht.
Vor allem aber bekennt sich Der Chronist der Winde - in Schweden mit dem Sveriges-Radio-Romanpreis 1996 ausgezeichnet - bedingungslos zur Kraft der Träume: "Man kann fliegen, ohne sichtbare Flügel zu haben, dachte Nelio. Die Flügel sind in uns, wenn uns vergönnt ist, sie zu sehen." -Christine Wahl


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 63 Bewertungen)

Genau das richtige für jemanden, der das "Besondere" sucht!      5 von 5 Punkten
Der berühmte Kriminalromanautor Henning Mankell veröffentlichte 1995 einen seiner wenigen Romane, die er bis heute schrieb. Der Chronist der Winde handelt über die Geschichte eines im sterben liegenden Kindes. Dieses Kind nennt sich selbst Nelio und hat von der Verbrennung seines Dorfes bis hin zum Straßenkindleben mit seinen gerade einmal 10 Jahren viele schwierige Situationen überstehen müssen. Am Ende seiner Geschichte, dessen Zuhörer sein Finder Jose Antonio Maria ist, stirbt Nelio. Daraufhin kündigt Jose seine Arbeitsstelle in einer Bäckerei und macht sich zur Lebensaufgabe, den Chronist der Winde darzustellen.
Für mich persönlich ein fesselnder Roman, in dem Spannung, Tragik, vor allem jedoch die Armut in Mosambik eine entscheidende Rolle spielt. Mankell gelingt es mit seinem sehr genauen Schreibstil dem Leser die Ängste, Hoffnungen und Träume der einzelnen Charaktere zu verdeutlichen. Die Verbindung zwischen der Realität, die unter anderem die Stadt Maputo oder auch das Theater verkörpert, und der Fiktion entsteht eine Spannung und ein Mitgefühl den leidenden Kindern gegenüber, die einen wieder einmal zeigt, wie gut es uns eigentlich in einem Land ohne Lebensmittelmangel geht. Interessant ist die Weise in der der schwedische Buchautor die Sichtweise des Rudels, aber auch des einzelnen Mitglieds vertritt. Er versucht hierbei sich in die Kinder hineinzuversetzen und wirft Gedankenzüge auf, die einem als Erwachsenen zunächst etwas schmunzeln, doch im Nachhinein überlegen lassen. Außerdem liest man zwischen den Zeilen eine klare politische Einstellung Mankells zur derzeitigen Lage in seiner Wahlheimat. Verschlechtert wird die Position der Revolutionäre durch extreme, beinahe bestialische Beschreibungen. Außerdem ist er ein Feind des möglicherweise unumgehbaren 2-Klassen-Systems Mosambiks.
Insgesamt ist der Chronist der Winde ein spannender, politisch und menschlich sehr bewegender Roman, der das Leben zwischen der Straße und den feinsten Villen widerspiegelt. Für Leser, die einmal etwas Besonderes erleben möchten, genau das richtige!


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Der Mann, der lächelte - Henning MankellDer Mann, der lächelte
Henning Mankell

Unbekannter Einband, 1. Januar 2003
    

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 105 Bewertungen)

ein spannender Mankell      5 von 5 Punkten
Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.


Mein erster Wallander...      2 von 5 Punkten
...und gleich ein solcher Unfug. Ohje, was habe ich mir mit diesem grauenhaften Hörbuch nur angetan? Nachdem in sämtlichen Medien ununterbrochen die Rede ist von dem ach so tollen Wallander, habe ich mir nun auch mal einen zu Gemüte geführt. Was soll ich sagen? Eine zum Gähnen langweilige Story, absolut dümmliche Sprecher, die den Figuren nicht ansatzweise Leben einhauchen, sondern die Texte mit größtenteils völlig deplazierten Emotionen ablesen. Durch und durch eine Enttäuschung. Ach ja, die Geschichte geht zu Ende, ohne dass auch nur irgendwas aufgeklärt oder erklärt worden wäre. Was solls, hat sich Mankell wohl gedacht, die Leute kaufen diesen Schund auch so, schliesslich steht mein Name aussen drauf.
Warum ich 2 Sterne gebe? Na?ja, vielleicht habe ich was Wichtiges verpasst, als ich beim Anhören gegen den Schlaf gekämpft habe...
Guten Abend.

Der Mann, der lächelte - Ein Wallander-Hörspiel      5 von 5 Punkten
Erster Eindruck: Aufgeben oder Opfer bringen?
Wallanders Karriere bei der schwedischen Polizei steht kurz vor dem Ende, denn der erschöpfte Kommissar will sich aus dem Beruf zurückziehen. Doch der angebliche Unfalltod des Vaters eines Kollegen ändert seine Meinung, und schon ist er wieder mitten drin in einem Fall, der äußerst gefährlich für ihn wird...
Der vierte Wallander-Roman des schwedischen Top-Autoren Henning Mankell wurde von Christian Hagitte und Simon Berteling im Auftrag des Hörverlages produziert, die nun eine Neuauflage des Hörspiels von 2001 veröffentlichen. Mittlerweile ist das Produzentenduo zum Schwergewicht in der Hörspiellandschaft aufgestiegen, und bei diesem spannenden Kriminalfall zeigt sich der Grund. Schon dort haben sie es verstanden, die Geschichten mit unglaublicher Feinfühligkeit für die Personen zu erzählen und alles in einen festen Kokon aus Stimmungen zu verpacken. Natürlich ist auch die erzählte Geschichte hervorragend. Der nahe Bezug zu Wallander schafft eine gewisse intime Atmosphäre, kann wie nebenbei noch andere Abstecher machen und hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Besonders lobenswert ist die liebevolle und detailreiche Darstellung der Charaktere, mehr als nur gelungen. Besonders Wallanders psychische Abgründe, am Anfang sehr intensiv dargestellt, sind außergewöhnlich und verleihen eine starke Glaubwürdigkeit. Ein wunderbares Hörspiel für einen gemütlichen Abend, so schnell wird es einen nicht mehr loslassen.
Mit dem anderen Produzenten kommen auch andere Sprecher. Heinz Kloss spricht in den Inszenierungen von Hagitte und Berteling den Kurt Wallander und bringt besonders seine düstere Seite am Anfang sehr gut zur Geltung, kann aber während der ganzen Geschichte punkten. Seine neue Kollegin Ann Britt Höglund wird hier von Franziska Hayner gesprochen, die mit klarer Stimme und glaubhafter Gefühlspalette überzeugen kann. Sten Torstensson, Sohn des Verstorbenen, ist von Daniel Czernov eingesprochen worden, der in seinen kurzen Passagen ebenfalls eine gute Leistung abliefert. Weitere Sprecher sind Dietmar Obst, Marc Oliver Bögel und Edelgard Hansen.
Auch hier zeigt sich welche Kraft und welche Energie in Hörspielmusik stecken kann. Mit klassischen Instrumenten ließen Christian Hagitte und Simon Berteling sehr weiche Klänge einspielen, die im Laufe der Zeit an Dramatik hinzugewinnen können. Eine nahezu perfekte Umsetzung des Stoffes ist so garantiert.
Für die günstigere Neuauflage wurde die Aufmachung verschlankt, ist aber immer noch schön anzusehen. Das Kreuz als Titelbild ist eher abstrakt und durchaus auffällig vor dem schwarzen Hintergrund. Schon auf dem Cover sind die beiden Regisseure und einige Sprecher aufgelistet, sodass man hiervon gleich einen Eindruck bekommt.
Fazit: Ein packender und überraschender Krimi mit einzigartigen Charakteren und einer wunderbaren Stimmung

...ein Krimi aus der Schublade !      2 von 5 Punkten
Die Hauptfigur, der vorzügliche Polizist Wallander, befindet sich in einer Krise, weil er bei seinem letzten Einsatz einen Mann erschossen hat. Die näheren Umstände, die ggf. den Zusammenbruch des erfahrenen bis hart gesottenen Kommissars hätten erklären können, gibt es nicht. Dafür aber die Ermordung eines Rechtsanwalts, eines persönlichen Freundes, welch ein Zufall und natürlich reißt so etwas einen Fahnder aus jeder noch so tiefen Depression und weckt erneut die Jagdinstinkte. Solchermaßen motiviert spürt der Protagonist auch schnell, wo der Hase läuft und verdächtigt zur Erhöhung der Spannung eine hochgestellte Persönlichkeit des wirtschaftlichen und politischen Lebens.
Gegen den Willen seines Vorgesetzten, dem vor der Prominenz des Verdächtigten schauert, ermittelt der Kommissar, verstärkt durch eine neue, junge, ehrgeizige, unerfahrene aber hübsche Assistentin, die ihn, den berühmten Wallander, anhimmelt, was sich der nun doch schon in die Jahre gekommene Protagonist selbstgefällig bis nachsichtig gefallen lässt. Sehr schnell erkennt Wallanders geschulte Nase, dass der ach so honorige Ehrenmann aus Schwedens High Society Dreck am Stecken hat und dies in der Form eines schwunghaft betriebenen Organhandels. Dieser originelle Straftatbestand reißt Wallander zu einem Alleingang ohne Wissen seiner Dienststelle hin, bei der er den Missetäter zwar stellt, dieser ihn aber entwaffnet und seinen Schergen zur Liquidation überlässt. Da tritt, die hübsche Assistentin auf den Plan und rettet ihren angehimmelten Kommissar vor dem sicheren Ende. Um die Handlung wenigsten ein bisschen zu verwirren, gibt es noch eine zunächst vielversprechende Spur in der Gestalt eines durch Selbstmord verblichenen Buchprüfers, von dem man Drohbriefe im Tresor des ermordeten Rechtsanwalts entdeckt (siehe oben). Die Spur läuft ins Leere und die Fahnder einigen sich darauf, dass es sich bei den Drohbriefen um einen makabren Scherz des Buchhalters gehandelt haben muss. Wen wundert es, natürlich wird der Schurke, das ist übrigens der Mann, der bisher immer lächelte, was ihm allerdings dank Wallander dann doch nachhaltig vergeht, im letzten Moment - die Fluchtmaschine ist schon fast in der Luft - gefasst und seiner gerechten Bestrafung zugeführt.
Ob der nun doch wieder so erfolgreiche Kommissar fort an wieder Polizeidienst bis zu seiner Rente schieben wird, oder ob er in seine Depression zurückkehrt, bleibt offen. In Anbetracht der hübschen Assistentin vermute ich mal Letzteres.
Die Handlung ist so das, was einem einfällt, wenn einem nichts mehr einfällt, man aber trotzdem schreibt, weil's denn aus welchen Gründen auch immer sein muss. Da ist nichts, was einem neben der flachen Handlung noch berühren könnte, keine geistreichen oder auch nur zynisch schnodderigen Dialoge, geschweige denn die Motivierung des Lesers zum "Mitfahnden" durch eigene Mutmaßungen oder Überlegungen und da ist auch keine Spannung, weil die Handlung wenig originell und allzu vorgezeichnet ist und ohne jede wie auch immer geartete überraschende Wendung auskommt.
Ich halte das Buch, "Der Mann, der lächelte" für eine lieblos zusammengebastelte Verlegenheitsarbeit. Henning Mankell hat schon Besseres vermocht.


Der schwächste Wallander      3 von 5 Punkten
Der psychisch zerrüttete Wallander möchte den Polizeidienst quittieren. Doch die Ermordung seines Anwaltes lässt ihn (welche Überraschung!!) dann doch nochmals zurückkehren. Das Buch beginnt recht langatmig, die beschriebenen Exzesse Wallanders, seine Depressionen und Ängste werden übertrieben theatralisch geschildert. Fahrt nimmt das Buch erst auf als Wallander die Ermittlungen übernimmt. In der Folge liefert Mankell einen routiniert geschriebenen, recht spannenden Kriminalroman von außergewöhnlicher literarischer Güte ab, dem es aber an Glaubwürdigkeit der Protagonisten fehlt. Insbesondere die Handlungsweise des Bösewichtes Harderberg ist nicht nachvollziehbar, klischeehaft und durch die ständigen Hinweise er sei verrückt nicht hinreichend erklärt.


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Der Mann, der lächelte - Henning MankellDer Mann, der lächelte
Henning Mankell

Unbekannter Einband, 1. Januar 2001
    

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 105 Bewertungen)

ein spannender Mankell      5 von 5 Punkten
Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.


Mein erster Wallander...      2 von 5 Punkten
...und gleich ein solcher Unfug. Ohje, was habe ich mir mit diesem grauenhaften Hörbuch nur angetan? Nachdem in sämtlichen Medien ununterbrochen die Rede ist von dem ach so tollen Wallander, habe ich mir nun auch mal einen zu Gemüte geführt. Was soll ich sagen? Eine zum Gähnen langweilige Story, absolut dümmliche Sprecher, die den Figuren nicht ansatzweise Leben einhauchen, sondern die Texte mit größtenteils völlig deplazierten Emotionen ablesen. Durch und durch eine Enttäuschung. Ach ja, die Geschichte geht zu Ende, ohne dass auch nur irgendwas aufgeklärt oder erklärt worden wäre. Was solls, hat sich Mankell wohl gedacht, die Leute kaufen diesen Schund auch so, schliesslich steht mein Name aussen drauf.
Warum ich 2 Sterne gebe? Na?ja, vielleicht habe ich was Wichtiges verpasst, als ich beim Anhören gegen den Schlaf gekämpft habe...
Guten Abend.

Der Mann, der lächelte - Ein Wallander-Hörspiel      5 von 5 Punkten
Erster Eindruck: Aufgeben oder Opfer bringen?
Wallanders Karriere bei der schwedischen Polizei steht kurz vor dem Ende, denn der erschöpfte Kommissar will sich aus dem Beruf zurückziehen. Doch der angebliche Unfalltod des Vaters eines Kollegen ändert seine Meinung, und schon ist er wieder mitten drin in einem Fall, der äußerst gefährlich für ihn wird...
Der vierte Wallander-Roman des schwedischen Top-Autoren Henning Mankell wurde von Christian Hagitte und Simon Berteling im Auftrag des Hörverlages produziert, die nun eine Neuauflage des Hörspiels von 2001 veröffentlichen. Mittlerweile ist das Produzentenduo zum Schwergewicht in der Hörspiellandschaft aufgestiegen, und bei diesem spannenden Kriminalfall zeigt sich der Grund. Schon dort haben sie es verstanden, die Geschichten mit unglaublicher Feinfühligkeit für die Personen zu erzählen und alles in einen festen Kokon aus Stimmungen zu verpacken. Natürlich ist auch die erzählte Geschichte hervorragend. Der nahe Bezug zu Wallander schafft eine gewisse intime Atmosphäre, kann wie nebenbei noch andere Abstecher machen und hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Besonders lobenswert ist die liebevolle und detailreiche Darstellung der Charaktere, mehr als nur gelungen. Besonders Wallanders psychische Abgründe, am Anfang sehr intensiv dargestellt, sind außergewöhnlich und verleihen eine starke Glaubwürdigkeit. Ein wunderbares Hörspiel für einen gemütlichen Abend, so schnell wird es einen nicht mehr loslassen.
Mit dem anderen Produzenten kommen auch andere Sprecher. Heinz Kloss spricht in den Inszenierungen von Hagitte und Berteling den Kurt Wallander und bringt besonders seine düstere Seite am Anfang sehr gut zur Geltung, kann aber während der ganzen Geschichte punkten. Seine neue Kollegin Ann Britt Höglund wird hier von Franziska Hayner gesprochen, die mit klarer Stimme und glaubhafter Gefühlspalette überzeugen kann. Sten Torstensson, Sohn des Verstorbenen, ist von Daniel Czernov eingesprochen worden, der in seinen kurzen Passagen ebenfalls eine gute Leistung abliefert. Weitere Sprecher sind Dietmar Obst, Marc Oliver Bögel und Edelgard Hansen.
Auch hier zeigt sich welche Kraft und welche Energie in Hörspielmusik stecken kann. Mit klassischen Instrumenten ließen Christian Hagitte und Simon Berteling sehr weiche Klänge einspielen, die im Laufe der Zeit an Dramatik hinzugewinnen können. Eine nahezu perfekte Umsetzung des Stoffes ist so garantiert.
Für die günstigere Neuauflage wurde die Aufmachung verschlankt, ist aber immer noch schön anzusehen. Das Kreuz als Titelbild ist eher abstrakt und durchaus auffällig vor dem schwarzen Hintergrund. Schon auf dem Cover sind die beiden Regisseure und einige Sprecher aufgelistet, sodass man hiervon gleich einen Eindruck bekommt.
Fazit: Ein packender und überraschender Krimi mit einzigartigen Charakteren und einer wunderbaren Stimmung

...ein Krimi aus der Schublade !      2 von 5 Punkten
Die Hauptfigur, der vorzügliche Polizist Wallander, befindet sich in einer Krise, weil er bei seinem letzten Einsatz einen Mann erschossen hat. Die näheren Umstände, die ggf. den Zusammenbruch des erfahrenen bis hart gesottenen Kommissars hätten erklären können, gibt es nicht. Dafür aber die Ermordung eines Rechtsanwalts, eines persönlichen Freundes, welch ein Zufall und natürlich reißt so etwas einen Fahnder aus jeder noch so tiefen Depression und weckt erneut die Jagdinstinkte. Solchermaßen motiviert spürt der Protagonist auch schnell, wo der Hase läuft und verdächtigt zur Erhöhung der Spannung eine hochgestellte Persönlichkeit des wirtschaftlichen und politischen Lebens.
Gegen den Willen seines Vorgesetzten, dem vor der Prominenz des Verdächtigten schauert, ermittelt der Kommissar, verstärkt durch eine neue, junge, ehrgeizige, unerfahrene aber hübsche Assistentin, die ihn, den berühmten Wallander, anhimmelt, was sich der nun doch schon in die Jahre gekommene Protagonist selbstgefällig bis nachsichtig gefallen lässt. Sehr schnell erkennt Wallanders geschulte Nase, dass der ach so honorige Ehrenmann aus Schwedens High Society Dreck am Stecken hat und dies in der Form eines schwunghaft betriebenen Organhandels. Dieser originelle Straftatbestand reißt Wallander zu einem Alleingang ohne Wissen seiner Dienststelle hin, bei der er den Missetäter zwar stellt, dieser ihn aber entwaffnet und seinen Schergen zur Liquidation überlässt. Da tritt, die hübsche Assistentin auf den Plan und rettet ihren angehimmelten Kommissar vor dem sicheren Ende. Um die Handlung wenigsten ein bisschen zu verwirren, gibt es noch eine zunächst vielversprechende Spur in der Gestalt eines durch Selbstmord verblichenen Buchprüfers, von dem man Drohbriefe im Tresor des ermordeten Rechtsanwalts entdeckt (siehe oben). Die Spur läuft ins Leere und die Fahnder einigen sich darauf, dass es sich bei den Drohbriefen um einen makabren Scherz des Buchhalters gehandelt haben muss. Wen wundert es, natürlich wird der Schurke, das ist übrigens der Mann, der bisher immer lächelte, was ihm allerdings dank Wallander dann doch nachhaltig vergeht, im letzten Moment - die Fluchtmaschine ist schon fast in der Luft - gefasst und seiner gerechten Bestrafung zugeführt.
Ob der nun doch wieder so erfolgreiche Kommissar fort an wieder Polizeidienst bis zu seiner Rente schieben wird, oder ob er in seine Depression zurückkehrt, bleibt offen. In Anbetracht der hübschen Assistentin vermute ich mal Letzteres.
Die Handlung ist so das, was einem einfällt, wenn einem nichts mehr einfällt, man aber trotzdem schreibt, weil's denn aus welchen Gründen auch immer sein muss. Da ist nichts, was einem neben der flachen Handlung noch berühren könnte, keine geistreichen oder auch nur zynisch schnodderigen Dialoge, geschweige denn die Motivierung des Lesers zum "Mitfahnden" durch eigene Mutmaßungen oder Überlegungen und da ist auch keine Spannung, weil die Handlung wenig originell und allzu vorgezeichnet ist und ohne jede wie auch immer geartete überraschende Wendung auskommt.
Ich halte das Buch, "Der Mann, der lächelte" für eine lieblos zusammengebastelte Verlegenheitsarbeit. Henning Mankell hat schon Besseres vermocht.


Der schwächste Wallander      3 von 5 Punkten
Der psychisch zerrüttete Wallander möchte den Polizeidienst quittieren. Doch die Ermordung seines Anwaltes lässt ihn (welche Überraschung!!) dann doch nochmals zurückkehren. Das Buch beginnt recht langatmig, die beschriebenen Exzesse Wallanders, seine Depressionen und Ängste werden übertrieben theatralisch geschildert. Fahrt nimmt das Buch erst auf als Wallander die Ermittlungen übernimmt. In der Folge liefert Mankell einen routiniert geschriebenen, recht spannenden Kriminalroman von außergewöhnlicher literarischer Güte ab, dem es aber an Glaubwürdigkeit der Protagonisten fehlt. Insbesondere die Handlungsweise des Bösewichtes Harderberg ist nicht nachvollziehbar, klischeehaft und durch die ständigen Hinweise er sei verrückt nicht hinreichend erklärt.


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Der Mann, der lächelte, 2 Audio-CDs - Henning MankellDer Mann, der lächelte, 2 Audio-CDs
Henning Mankell, Moritz W. Lange, Simon Bertling, Christian Hagitee, Christoph Schobesberger, Heinz Kloss, Franziska Hayner

Audio CD, 2001
     Verkaufsrang: 647604     

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Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen - der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.
"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.
Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.
Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. -Ulrich Deurer


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 105 Bewertungen)

ein spannender Mankell      5 von 5 Punkten
Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.


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Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen - der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.
"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.
Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.
Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. -Ulrich Deurer


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ein spannender Mankell      5 von 5 Punkten
Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.


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Gebundene Ausgabe, 2003
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Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen - der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.
"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.
Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.
Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. -Ulrich Deurer


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ein spannender Mankell      5 von 5 Punkten
Wallander ist schon längere Zeit wg. Depressionen im Krankenstand, als ein Freund ihn bittet, den Tod seines Vater aufzuklären, weil er glaubt, dass es Mord war. Nach einigen Recherchen wird auch sein Freund getötet und Kurt Wallander ist sich jetzt sicher, dass da mehr dahinterstecken muss. Dabei lernt er auch Harderberg kennen, ein bekannter und geachteter Mann, aber sein Instinkt sagt ihm, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt.
Wieder ein Mankell, der seinen Kommissar mit kriminalistischen Gespür die Spannung durch das ganze Buch führen läßt.


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