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| Klassiker des 20. Jahrhunderts | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Haben und Nichthaben Ernest Hemingway Taschenbuch, Juni 1995 Verkaufsrang: 99383 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Haben und Nichthaben, 1937 erstveröffentlicht, setzt sich aus drei Kurzgeschichten zusammen. Harry Morgan kreuzt mit seinem Motorboot zwischen Kuba und den Florida Keys. Er verchartert es an reiche Amerikaner zur Hochseeangelei. Sein zweites Standbein ist der Schmuggel von Rum und Waffen. Harry besitzt einen gleichmütigen, stoischen Charakter und in einer Welt voll reicher Nichtstuer und gnadenloser Gangster treibt er ständig am Rande des Existenzminimums dahin. Zu allem Unglück wird er eines Tages noch um Lohn und Fanggerät geprellt und sieht sich -- um sein nacktes Leben zu sichern -- gezwungen, Chinesen illegal nach Amerika zu schmuggeln. Die Ereignisse überschlagen sich, Harry tötet -- und versinkt immer tiefer im Sumpf des Verbrechens. Ein kühnes und karges Werk und eine Fallstudie über moralische Integrität und den Abstieg eines Mannes. Jeder andere Schriftsteller hätte für die Darstellung dieser psychologischen Grenzsituation Seiten gebraucht. Bei Hemingway findet dies schlicht zwischen den Zeilen statt. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
am ende versteht man 5 von 5 Punkten Ernest Hemingway gelang es, die Zustände in der damaligen Zeit treffend zu beschreiben. Keine Beschönigung, keine Vorteile wo sie nicht existent sind... Er versteht es, die Ohnmacht des Harry Morgan zu beschreiben, der, weil er um das Existenzminimum kämpfen muss, nachdem er um seinen Geld betrogen wurde, kriminell wird. Hemingway zeigt wie auswegslos die Situation ist, und dass es keine Möglichkeit für den Ausstieg gibt. Dass unsre Gesellschaft niemals einem Verlierer erlauben wird aufzusteigen, denn es kostet uns zuviel. Funktioniert der legale Weg nicht mehr, bleibt dem Menschen nichts anderes übrig, als sich gesetzteswidrig zu verhalten. Selbst dann, wenn es das ist was man am meisten hasst. Aber man kämpft bis zum Tod, und solange man dies noch nicht ist, muss die Möglichkeit bestehen zu leben, egal auf welche Art. Denn es ist in des Menschennatur um das Überlebenzu kämpfen. Harry Morgan hat kein Geld mehr, keine realistische Ziele zu erreichen, aber in einem ist er den " Reichen" überlegen. Er hat eine Frau zu Hause, die ihn niemals betrügen würde, der er sich, auch wenn er sie oft sehr rauh behandelt, von ganzem Herzen verbunden fühlt. Die Abwechslung der Erzählerperspektive, bzw. von der 1. in die 3. Person, verwirrt den Leser (vorallem wenn man nur die englische Version gelesen hat), doch sie bestärkt den Leser diese Stellen noch ernster zu nehmen, sich noch tiefer mit ihnen zu befassen. An dem Punkt an dem Harry Morgan stirbt, fühlt man sich schon fast mitschuldig und man versteht nicht wirklich warum Hemingway ihn sterben lässt, weil man dies als ungerecht empfindet. Aber sobald sich jemand für diesen Weg entschieden hat, ist der weitere Verlauf, sofern man realistisch bleiben will, unausweichlich, der aus To have and have not...
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Jakob der Lügner Jurek Becker Gebundene Ausgabe, 12. September 2007 Verkaufsrang: 27317 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Rote Armee ist nur noch wenige hundert Kilometer entfernt, das hat Jakob Heym zufällig erfahren. Und er erzählt es den anderen, die mit ihm eingeschlossen sind im Ghetto einer polnischen Stadt und schon fast alle Hoffnung verloren haben. Und damit die anderen ihm auch glauben, behauptet Jakob, er habe ein Radio. Nun kommen alle zu ihm, um nach Neuigkeiten zu fragen, die Mut machen, weiter auszuhalten in einer Welt, in der die Deutschen die Vernichtung der Juden betreiben. So wird aus ihm Jakob der Lügner, er lügt, um den Menschen wieder Hoffnung zu geben und damit die Kraft zu widerstehen. Jakob der Lügner erschien erstmals 1969. Jurek Beckers außerordentlicher Debütroman wurde inzwischen in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und gehört zum Kanon der deutschen Literatur, ja der Weltliteratur. Louis Begley, der wie Jurek Becker als jüdisches Kind im von Deutschen besetzten Polen überlebte, hat für diese Neuausgabe ein Nachwort verfaßt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Unglaublich gefühlvoll und tiefsinnig 5 von 5 Punkten Als erstes, Beckers Roman ist mit Abstand eines der besten Bücher das ich je gelesen habe. Es ist spannend, gut lesbar udn verständlich aber hat trotzdem eine sehr tiefe Botschaft. Man kann erkennen zu was Menschen in Extremsituationen fähig sind, welche Fähigkeiten sie entwickeln und wie sie um ihr überleben kämpfen. Es ist nicht nur von Intresse, wenn man etwas über das Dritte Reich erfahren willen sondern ebenso über Mitgefühl und Menschlichkeit, die in jedem schlummert.
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Joseph und seine Brüder. Der junge Joseph Thomas Mann Taschenbuch, Mai 1991 Verkaufsrang: 146327 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Thomas Mann liest Kapitel aus "Joseph und seine Brüder", Der ErwShlteã sowie kurze Auszüge aus Der Zauberbergã und Dr. Faustusã. Im HsrVerlag erschienen bereits Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krullã und Tonio Krsgerã. Mit den hier vorliegenden Aufnahmen sind alle erhaltenen Romanlesungen des Nobelpreisträgers als Audio Book veröffentlicht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Biblische Legende in neuem Gewand 5 von 5 Punkten Die Josephslegende, die Thomas Manns Roman zugrunde liegt, stammt aus altorientalischen Quellen, u. a. dem Koran (12. Sure) und der Bibel (Genesis). Es ist die Geschichte des spät geborenen Joseph, Liebling seines Vaters Jaakob, der von seinen neidischen Brüdern an einen arabischen Händler verkauft wird, als Sklave nach Ägypten kommt und dort bald hohe Ämter innehat. Als ihn die Frau seines Herrn verführen will, widersteht Joseph und bezahlt dies mit Gefängnis. Sein Genie kommt ihm jedoch zu Hilfe: Er kann die Träume des Pharaos deuten und erhält dafür das höchste Amt im ägyptischen Staatsdienst. Joseph versöhnt sich mit seinen Brüdern und lässt sie - also im Grunde das künftige Volk Israel - mit dem hochbetagten Vater nachkommen. Thomas Mann verwandelt die Legende in einen modernen Roman, d. h. die Personen handeln nicht schicksalsgetrieben, sondern aus persönlichen Motiven, die Figuren sind psychologisch fein gezeichnet, und der Autor erzählt mit sehr viel Ironie. Damit wird "Joseph und seine Brüder" zum virtuosen Manifest gegen den primitiven Mythenwahn der Faschisten. Der Roman steht bis heute im Schatten anderer Werke Thomas Manns - was einen keinesfalls von der Lektüre abhalten sollte!
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Wallenstein Alfred Döblin Taschenbuch, Juni 2003 Verkaufsrang: 143693 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein gewaltiges Panorama des Dreißigjährigen Krieges, ein Prosaepos, das die herkömmlichen Dimensionen des historischen Romans sprengt, ein ästhetisches Experiment, das einem den Atem verschlägt.
Mitten im ersten Weltkrieg, als Militärarzt in Lothringen und im Elsaß, begann Döblin dieses Epos des Dreißigjährigen Krieges zu schreiben und damit eine neue Vision der Geschichte zu gestalten. Die ungeheuerlichen Ereignisse dieser Zeit: die Schlachten und Belagerungen, die flutenden Armeen und Flüchtlingsströme, Triumph und Elend der Fürsten und Generäle, das Ringen der Großen um die Macht und die namenlsoen Leiden der Völker, die Gestalten Maximilians von Bayern, Kaiser Ferdinands, Wallensteins oder Tillys - das alles ergibt ein farbenprächtiges historisches Gemälde, und wie ein Wasserfall von Figuren und Ereignissen flutet die Tragödie eines Zeitalters am Leser vorbei. Mit seiner ungeheuren Sprachgewalt gehört Döblins Wallenstein zu den denkwürdigsten Werken der modernen Literatur.
Zum 125. Geburtstag Döblins am 10. 08. 03: die erste historisch-kritische Ausgabe seines epochalen historischen Romans im Taschenbuch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein ungeheuerliches Buch 5 von 5 Punkten gegossen in wunderbare Sprache über den Wallenstein, den dreißigjährigen Krieg, Ränke, Verrat und Schliche, Religion und Niedertracht. Döblins Wallenstein rangiert (bei mir) vor seinem (durch das Fernsehen) viel bekannteren Alexanderplatz. Den oft bemühten Vergleich mit Thomas Mann braucht Döblin nicht zu scheuen. Der Neurologe Döblin erweist sich hier als Pathologe Wallensteins, der die Vivisektion mit Hilfe der Sprache bewerkstelligt.
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Jütländische Kaffeetafeln Siegfried Lenz Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 105393 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Bereicherung in jeder Hinsicht - nicht nur für den Kaffeetisch Gebutterte Rundstücke, blätterteigartiger Kranz-kuchen mit Rosinen, Sahne-Großtorte mit Kirschen, Napoleonschnitten, gefüllt mit Vanillepudding, und Nusstorte mit Buttercreme, dazu literweise duftenden schwarzen Kaffee - das alles gehört zur jütländischen Kaffeetafel. Mit humorvollen und ausdrucksstarken Bildern hat Kirsten Reinhold die beliebte Lenz-Erzählung illustriert - ohne auch nur eine der kalorienreichen Etappen des jütländischen Gaumenmarathons auszulassen. Wer inmitten dieser Kuchenschlacht noch nach dem obligatorischen Kleingebäck fragt, gehorcht allen Völlegefühlen zum Trotz allein den Gesetzen der Gastfreundschaft. Nicht zu vergessen: Kredenzt wird die Kaffeetafel nach dem Abendessen, zur vorgerückten Stunde. »Wir brauchen das Zeug, um gut zu schlafen«, sagt der Tischnachbar zum leidgeprüften Gast und meint es bitterernst. Selten liegen herzhaftes Lachen und mitleidiges Grausen so nah beieinander wie in dieser grandios-köstlichen Geschichte.
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5 Tage im Juni: Roman Stefan Heym Taschenbuch, Oktober 2005 Verkaufsrang: 149089 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der überzeugte Kommunist Witte muss feststellen, dass seine Mitstreiter von einst jetzt alle Probleme mit Wörtern wie Parteibeschluss und Klassenfeind aus der Welt reden wollen und längst seine Ideale verraten haben. Die Geschehnisse um den 17. Juni 1953, unter Beifügung authentischer Dokumente, erzählt aus der Perspektive derer, die das Geschehen mitgetragen und mitverantwortet haben. "Ein Lehrstück über die fortdauernden Widersprüche im sozialistischen System und über die daraus resultierenden Schwierigkeiten eines echten Sozialisten, sich als solcher zu behaupten. Ein aufregendes, wichtiges und unbequemes Buch." Süddeutsche Zeitung "Heym war die bekannteste Unperson der DDR." BZ "Stefan Heym ist neben Franz Fühmann so etwas wie ein Maßstab für unsere vater- und vaterlandslose Generation geworden." Klaus Schlesinger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Zurecht ein Klassiker 5 von 5 Punkten Ich hatte das Buch bestimmt 15 Jahre im Regal liegen. Ich schob es sozusagen vor mir her. Als ich es dann zur Hand nahm, war es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Neben seiner geschichtlichen Bedeutung ist es einfach auch ein gutes Buch.
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Das Tal des Himmels John Steinbeck Taschenbuch, Februar 2002 Verkaufsrang: 195662 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bitte beachten Sie auch unser Special zum 100.Doch unter seiner idyllischen Oberfläche tun sich Abgründe auf. Nöte und Leidenschaften plagen die Menschen auch hier. Da ist Tularecito mit den Pflanzenhänden und dem Kinderverstand, Raymond Bank mit seiner seltsamen Passion für Hinrichtungen oder die Schwestern Lopez, die gottergeben den Pfad des Lasters einschlagen. John Steinbeck entwirft eine Fülle unvergeßlicher Gestalten und läßt in der Verknüpfung ihrer Schicksale die Grundmuster menschlicher Existenz sichtbar werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Brilliant wie gewohnt 5 von 5 Punkten Mit seinem Roman "Das Tal des Himmels" hat der große amerikanische Erzähler John Steinbeck, Autor solcher Welterfolge wie "Jenseits von Eden", "Die Straße der Ölsardinen" oder "Die Früchte des Zorns", für das er den Literatur-Nobelpreis bekam, ein weiteres Zeugnis seines Könnens abgeliefert. Das Buch erzählt in seinen zwölf Kapiteln zwölf Geschichten von Haß, Habgier, Freude und Gewohnheit, schlicht von Menschlichkeit. Steinbeck entwirft ein Panoptikum bemerkenswerter Figuren, die den Leser mit ihrem Denken und Handeln mal abstoßen, mal in ihren Bann ziehen, voller Fehler und Vorurteile, menschlich eben. Jedes der Kapitel läßt sich für sich lesen, erzählt eine eigene kleine Geschichte, die wahre Ausstrahlungskraft des Buches entfaltet sich jedoch erst beim Lesen der Geschichten im Zusammenhang, vor allem aber auch beim wiederholten Lesen, wenn man die kleinen Macken der Protagonisten schon schätzen und verstehen gelernt hat, bietet Steinbecks Roman immer wieder einen Spiegel für die eigene Welt, für die eigenen Probleme, die man selbst oft für lächerlich hält, mit Steinbecks von globalem Menschenverstand geprägten Worten jedoch auch akzeptieren lernt. Ein wundervolles Buch, zu dem man nie die Liebe verliert, die man beim ersten Lesen zu ihm entwickelt hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Margot: Die Bartholomäusnacht Heinrich Mann Taschenbuch, Mai 2002 Verkaufsrang: 96381 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Nacht zum 24. August 1572 war eine Nacht des Terrors. Katharina von Medici ließ in Paris 2000 Hugenotten ermorden, in den folgenden Wochen wurden weitere 20.000 umgebracht. Heinrich Mann beschreibt in seinem historischen Roman, den er Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verfasst hat, das korrupte, von Intrigen und Machtkämpfen beherrschte Hofleben: Anspielungen auf die Gegenwart Heinrich Manns, auf das nationalsozialistische Terrorregime sind deutlich erkennbar. "Margot", ein Kapitel aus der Lebensgeschichte des Königs Henri IV., ist ein Aufruf zur Menschlichkeit, die dem Terror gegenübergestellt wird. Heinrich Mann wollte in einer Zeit des Krieges und des Exils, "dass Deutsch und Französisch sich dies eine Mal durchdrängen. Davon erhoffte ich immer das beste für die Welt."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Standartwerk 5 von 5 Punkten Margot - Die Bartholomäusnacht
Margot ist aus dem Roman Die Jugend des Königs Henri Quatre" entnommen. Der Roman beschäftigt sich mit den Hugenottenmorden von 1572 in Paris wobei Margot eine der Hauptrollen einnimmt. Margot ist alles in allem eine tragische Liebesgeschichte von Menschen, die eingebunden in ihre Zeit und Kultur einer Kaskade Vorurteilen und daraus resultierenden verhängnisvollen Abläufen nicht entgehen können.
Heinrich Manns Ausdrucksweise mag etwas altertümlich wirken, bringt die Dinge jedoch ohne unnötige Sprachverschnörkelungen auf den Punkt. Allerdings bleibt es dadurch im wesentlichen dem Leser überlassen sich gefühlsmäßig auf das Beschriebene einzustimmen. Andererseits wird die eigene Interpretation des Beschriebenen auch nicht beschränkt. Heinrich Mann benutzt kurze Sätze um sich auszudrücken was das Buch insgesamt gut lesbar macht.
Alles in Allem ein Standartwerk der Literatur das man wegen des heute noch brisanten Themas: Vorverurteilung von Mitgliedern anderer Religionen und ihre Folgen; gelesen haben sollte.
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Männer ohne Frauen: 14 Stories Ernest Hemingway Taschenbuch, Mai 1993 Verkaufsrang: 94098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hemingways berühmte Stories von Stierkämpfern, Boxern, Kriegern und Männern ohne Familie. Es sind Geschichten vom Schmerz und von der Süße des Jungseins und von der Bitternis unwiderruflichen Alterns, von Ungerechtigkeit und Tapferkeit, vom Versagen und vom Aufbegehren, von Stolz und Hilflosigkeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ernest schrieb. Dann trank er. Dann schrieb er weiter... 3 von 5 Punkten Die berühmten Stories von Stierkämpfern, Boxern, Kriegern, der ganze Lonely Hearts Club ist in diesem Buch versammelt. Es ist das typische Hemingway-Buch in seiner unverwechselbaren Schreibe. Auszug gefällig? Bitte: >Nick trank und wischte sich den Mund an der Serviette ab. Sein Vater langte auf das Bord hinüber nach dem Pudding. Er schnitt Nick ein großes Stück davon ab. Es war Heidelbeerpudding. „Was hast du gemacht, Dad?" - „Morgens bin ich angeln gegangen" - „Was hast du gefangen?" - „Nur Barsche."< Wer Hemingway mag, der kennt dieses Buch sowieso längst. Wem der alte Mann mit seinen Löwen und Fischen zu langweilig war - hier wird es etwas bunter und schneller, aber so richtig Spannung kommt auch hier nicht auf. Ist ja auch nicht der Sinn solcher Kurzgeschichten. Schlaglichter, Ausrisse - das bietet diese Sammlung, Alltäglichkeiten, Banalität. Hemingway ist wahrscheinlich der einzige Dichter der Welt, dem man Stories wie die mit dem Heidelbeerkuchen (es war Pudding! - Ist doch egal, siehste, ich hatte es schon wieder vergessen) noch mit Kußhand abnimmt und auch noch in endlosen Englisch-Stunden durchkaut oder in Anglistik-Seminaren filzt (würg). (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Zentrum des Schreckens Graham Greene Taschenbuch, April 1999 Verkaufsrang: 176860 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden London, während der schweren Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs. Arthur Rowe gerät in die Fänge eines getarnten deutschen Spionageunternehmens. Auf einem Wohltätigkeitsfest, das von dem Spionagering veranstaltet wird, läßt man aus Versehen ihn, den Unbeteiligten, einen Kuchen gewinnen, den man hinterher aus gutem Grund wieder zurückhaben möchte. Rowe stellt Nachforschungen an, dummerweise ausgerechnet bei den Spionen selbst ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend... und philosophisch 5 von 5 Punkten Wer Graham Greene mag, dem ist es eigentlich unmöglich, so etwas wie ein "bestes Buch" ausfindig zu machen - wenn man es trotzdem versuchen wollte, wäre dieses wohl unter den Top- Kandidaten.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite; die Handlung steckt voller überraschender Wendungen - ein ausgeklügeltes Geflecht, das trotzdem niemals verwirrt. Es ist vielleicht auch ein klein wenig beschwingter, etwas weniger hoffnungslos als man es sonst von Texten aus "Greeneland" kennt.
Doch selbst wenn das Werk in seinem luftigen Aufbau stark an den klassischen Kriminalroman erinnert, umfasst es alles, was wir von Graham Greene gewohnt sind - vor allem unverwechselbar feine, ironische Streiflichter auf die Macht gesellschaftlicher Konventionen und die traurige Banalität zwischenmenschlicher Beziehungen.
Besonders interessant ist Greenes Auffassung von der Problematik der Erinnerung, die den philosophischen Grundtenor des Romans bildet. Unbedingt lesenswert.
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Das dritte Buch über Achim Uwe Johnson Taschenbuch, September 1992 Verkaufsrang: 144728 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1961 publiziert, erzählt der zweite Roman Uwe Johnsons vom Scheitern des Versuchs des westdeutschen Journalisten Karsch, die Biographie des in der DDR weit bekannten Radrennfahrers Achim T. zu beschreiben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Was ist Wahrheit ? 5 von 5 Punkten Der Mecklenburger Schriftsteller Uwe Johnson (1934 - 1984) beschreibt in DAS DRITTE BUCH ÜBER ACHIM (1961) die schwierige Suche nach der objektiven Wahrheit im geteilten Deutschland. Die Fronten und Ideologien zwischen Ost und West behindern die Wahrheitssuche in diesem Roman.Bemerkenswert ist, dass der Autor durch eine sperrige Sprachgestaltung und der Syntaxbrechung die entfremdete deutsche Wirklichkeit dieser Jahre wiederspiegelt. Exemplarisch für die damalige Zeit ist, dass Johnson die Entfremdung des Menschen im geteilten Deutschland zwischen den offiziellen Ideologien herausarbeitet und eine Wirklichkeit zeigt, in der sich die Menschen in diesem Roman "wie zu Besuch" vorkommen...
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Das Glasperlenspiel: Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften Hermann Hesse Taschenbuch, August 1996 Verkaufsrang: 103662 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Drei Jahre, nachdem Hermann Hesses ambitioniertes Alterswerk Das Glasperlenspiel (1943) in der Schweiz erschienen war, wurde sein stolzer Autor in Deutschland mit dem Goethe-Preis geehrt. Für den Roman war die Auszeichnung ein doppelter Glücksfall: Zum einen ebnete sie dem Buch auch auf vormals nationalsozialistisch verseuchtem Terrain den Boden; zum anderen machte sie eine Nähe zwischen zwei Autoren deutlich, die der damals 69-jährige Dichter in seiner Entwicklungsgeschichte über Reifung und Abfall des Magister Ludi Josef Knecht schon in der Wahl des Figurennamens formulierte. Tatsächlich stellt Knecht, der im utopischen Kastalien des 23. Jahrhunderts zum Meister des esoterischen Glasperlenspiels avanciert, eine Art umgedrehten Doppelgänger Wilhelm Meisters dar: Versucht er doch, im meditativen Ordensspiel zu vollkommener, an östlicher Weisheit orientierter Demut zu gelangen. Für Hesse war dies eine Art Sieg des Geistes über die materielle Verrohung der Epoche des "feuilletonistischen Zeitalters", das er vor allem in der Barbarei des nationalsozialistischen Deutschlands figuriert sah. Was Goethe im Wilhelm Meister als "pädagogische Provinz" zur höheren Erziehung des Menschengeschlechts bereits angelegt hatte, hat Hesse in seinem Kastalien literarisch Wirklichkeit werden lassen: eine Seelengemeinschaft von in die Regeln des Glasperlenspiels Eingeweihten, an dessen Ansprüchen Knecht allerdings am Ende, von der Außenwelt verführt, in gewissem Sinne scheitert. Das Hesse dem Leser diese Regeln nicht näher erklärt, sondern hinsichtlich seiner Erläuterungen im Nebulösen bleibt, ist ebenso traurig wie verständlich. Leider wirkt Hesses Glasperlenspiel -- ein Kultbuch der 68er-Generation -- aus heutiger Sicht deshalb über weite Strecken allzu verkrampft esoterisch und konstruiert: Als literarische Kette aus Glasperlen statt aus echten Perlen geflochten eben. Trotz dieses Mangels ist das historisch etwas angestaubte Glasperlenspiel immer noch besser also so mancher glanzlose Roman der Gegenwart. Und mit der Sonderausgabe des Romans bei Suhrkamp, die anlässlich von Hesses 125. Geburtstag erschienen ist, liegt zudem eine preiswerte Neuauflage vor. --Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
Hesses Highlight 5 von 5 Punkten Ich bin an sich schon ein großer Bewunderer Hesses, aber was er mit dem "Glasperlenspiel" geschaffen hat, ist einzigartig.
Er beschreibt eine fiktive Zukunft, die trotz allen Geistes leer ist. Die Gelehrten schotten sich von der Gesellschaft ab und messen sich an erlerntem, aber althergebrachten Wissen, anstatt neues zu schaffen. Sie sind dekadent geworden und stagnieren.
Der Werdegang des Protagonisten Josef Knecht ist hier nur all zu verständlich und auch bei mehrmaliger Lektüre interessant und schön zu lesen.
Er versteht, dass das alleinige aneignen und anwenden von bestehendem Wissen eine Sackgasse ist und dass Althergebrachtes stets neuem weichen muss.
Mehr als in anderen Werken plädiert Hesse auf Erfüllung und Teilnahme am Leben, auf die Erfahrung auch im Tun und nicht rein im denken.
"Das Glasperlenspiel" ist für mich immer wieder eine immens starke Erfahrung und ein kleiner Stein des Anstoßes, ein Roman der mich stets inspiriert hat und es weiterhin tut.
"Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert."
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Der Chronist der Winde Henning Mankell Gebundene Ausgabe, Juli 2000 Verkaufsrang: 138340 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine magische Aura umweht den afrikanischen Straßenjungen Nelio: Noch nie hat jemand gewagt, ihn zu verprügeln. Vielleicht weil aus dem 10-Jährigen, dem sich die irdischen Abgründe viel zu früh erschlossen haben, eine greise Weisheit spricht. Jetzt aber liegt Nelio mit schweren Schusswunden auf dem Dach eines ärmlichen Theaters. Dort erzählt er -- zwischen kräftezehrenden Fieberschüben -- dem Bäckerjungen José Antonio Maria Vaz sein Leben. Das beginnt mit der Erinnerung an die Banditen, die sein Dorf niederbrannten, seine Schwester töteten und vor denen er geflüchtet ist, als sie ihn zwingen wollten, einen Verwandten zu erschießen. Und es endet bei den Straßenkindern in der Stadt, denen Nelio zu einem an Fairness und Reife geradezu übermenschlichen Anführer wurde: Gestohlen jedenfalls wird nicht unter seinem Regime; bestenfalls -- in der Villa eines verreisten Entwicklungshelfers -- der Kühlschrank leer gegessen. Henning Mankell -- mit seinen Stories um den Kult-Kommissar Kurt Wallander dauerhaft auf den einschlägigen Bestseller-Listen vertreten -- präsentiert sich also seinen Fans hier nicht als Krimi-Autor, sondern als poetischer Anwalt der Chancenlosen: Derer, die gezwungen sind, "das Leben roh zu essen". Trotz aller Tragik des Sujets gleitet der Romancier, der dem heimischen Schweden zeitweise den Rücken kehrt, um in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo Theaterstücke zu inszenieren, aber nicht in schwermütige Betroffenheitsprosa ab. Es darf -- mit anderen Worten -- auch gelacht werden: Über die Tomaten- und Zwiebelkulturen beispielsweise, die in Mandiocas Hosentaschen hervorragend gedeihen. Oder über den schwerfälligen Tristeza, der eine Bank gründen will und dem Nelio für den Fall, dass er seine Denkgeschwindigkeit steigert, erst einmal ein Paar Turnschuhe verspricht. Vor allem aber bekennt sich Der Chronist der Winde -- in Schweden mit dem Sveriges-Radio-Romanpreis 1996 ausgezeichnet -- bedingungslos zur Kraft der Träume: "Man kann fliegen, ohne sichtbare Flügel zu haben, dachte Nelio. Die Flügel sind in uns, wenn uns vergönnt ist, sie zu sehen." --Christine Wahl
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
Nelio, der kleine Prinz 5 von 5 Punkten Was soll ich schreiben, was von meinen Mit-Rezensienten nicht schon geschrieben worden ist?
Der Chronist der Winde möchte Ihnen eine Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen erzählen, die des Strassenjungen Nelio.
Auf das Sie die Geschichte von Nelio so ergreifen wird wie den Erzähler, den Bäcker José, selbst.
Wenn Sie schon nicht die Geschichte von Nelio weiter erzählen, so bin ich sicher, dass er in Ihrem Herz ein Platz finden wird.
Es sollte mehr Menschen wie ihn geben, der trotz aller Widrigkeiten nicht am Leben verzweifelt und gegenüber den anderen Kinder nie sein Mitgefühl und seine Verantwortung verliert.
Manchmal hat mich Nelio an den kleinen Prinzen erinnert.
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Homo faber Max Frisch Taschenbuch, Oktober 1997 Verkaufsrang: 79716 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Der Zusatztitel "Ein Bericht" des wohl bekanntesten, 1957 erschienenen Romans von Max Frisch ist symptomatisch: Er charakterisiert den Ich-Erzähler als rationalitätsgläubigen Menschen. Und er bezeichnet die Form seiner sachlichen Erinnerung. Walter Fabers Leben bestimmt ein technologisch-mathematisches Weltbild. Durch eine Reihe von 'Zufällen' wird die Identität des Ingenieurs erschüttert: Zuerst lernt er den Bruder seines Jugendfreundes kennen. Joachim hatte Hanna, damals Fabers Freundin, geheiratet. Dann trifft Faber auf einer Schiffspassage die junge Sabeth. Er begleitet sie auf ihrer Reise durch Südfrankreich und Italien bis nach Griechenland. Er will das junge Mädchen heiraten. Geschickt gelingt es ihm immer wieder, seinen Verdacht wegzuwischen. Doch Sabeth ist seine Tochter. Zum Inzest kommt am Ende auch noch, dass er den tödlichen Unfall Sabeths nicht verhindern konnte. Max Frisch, 1911 bis 1991, wurde berühmt durch "Stiller, "Mein Name sei Gantenbein", "Montauk" und "Biedermann und die Brandstifter". Fabers Bericht wird von Felix von Manteuffel, einem der großen deutschen Schauspieler der Gegenwart, im kargen, trockenen Stil des Ingenieurs vorgetragen. Seine Stimme trifft die Sachlichkeit und Distanz zu allem, was den Helden selbst betrifft. Eine glaubwürdige Interpretation von unschuldiger Schuld und schicksalhaftem Verhängnis. Vollständige Lesung, Spieldauer: ca. 450 Minuten, 5 MC. Erhältlich auf 7 CD oder 5 MC. Mit Booklet. -- culture.text
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Das beste Buch, was ich je gelesen habe! 5 von 5 Punkten Die Story des Buches klingt zuerst ziemlich simpel und wie eine einfache Geschichte mit Happy End usw. Obwohl es eher wie ein dramatisches Buch klingt, habe ich mich an oft ziemlich kaputt gelacht weil es einfach so gut geschrieben ist. Außerdem habe ich auch ziemlich viel über Vorurteile aus diesem Buch gelernt. Es war wirklich eine Bereicherung, die sich keiner entgehen lassen sollte!
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Die Romane und die Großen Erzählungen, Jubiläumsausgabe, 8 Bde Hermann Hesse Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 27180 Enthält : Peter Camenzind Unterm Rad Gertrud; Roßhalde; Demian Wanderung Klein und Wagner Klingsors letzter Sommer; Siddhartha Der Steppenwolf Narziß und Goldmund Das Glasperlenspiel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Neugier auf das Leben 5 von 5 Punkten Wenn ich an die Siebzigerjahre zurückdenke, so ist mir kaum ein Kulturgut zu einem so wertvollen Teil meiner Jugend geworden wie diese bibliophile Edition der handlichen, himmelblau eingebundenen Hesse-Büchlein. Mit seiner ganz eigenen Schreibweise, seinen aufmerksamen Beobachtungen und, vor allem, seiner Neugier auf das Leben sind mir Hesses Erzählungen auch heute noch etwas, das gleichsam "die Zeit still stehen lässt". Zu seinem Haus in Montagnola bin ich hochgefahren, als ich im Tessin war und habe den Blick auf den Luganer See genossen von der Stelle aus, an der er viel Zeit verbrachte. Sein Grab auf dem Friedhof von Gentelino hätte ich fast nicht gefunden, so bescheiden und abseits ist es.
Von jeher distant gegenüber distanzierendem Bildungsbürgertum habe ich nie das Gefühl gehabt, mit seinen Werken wolle mir Hesse "eine Lektion erteilen". Wer die frühen Kurzgeschichten des Dichters aus Calw kennt, kann ja ermessen, wie viel Arbeit es Hesse gekostet hat, seinen eigenen Stil zu finden. Jemand der so schreibt, tut das nicht, um sich als Schulmeister aufzuspielen. Mir gefällt sehr, wie der verehrte Schriftsteller seine bisweilen hart gewonnenen Einsichten in Sprache ummünzte und wie er seine Betrachtungen und Sichtweisen zu Geschichten gemacht hat. Weil er sich darin stets treu geblieben ist, haben mich Hermann Hesses Bücher durch die Jahrzehnte seit der (Erst-)Veröffentlichung dieser kostbaren Ausgabe begleitet.
Keine Angst vor Klassikern! 5 von 5 Punkten „Alle Bücher dieser Welt Bringen dir kein Glück, Doch sie weisen dich geheim In dich selbst zurück."Nobelpreisträger, Ikone der Hippiekultur und der „meistgelesene Autor unseres Jahrhunderts". Doch wer war dieser Herrmann Hesse wirklich? Als Sohn eines Missionspredigers und einer in Ostindien geborenen Missionarstochter, verbringt der sensible und zurückhaltende Hesse seine Kindheit in einem streng pietistischen Haushalt. So wird er von seinen Eltern, nach seiner Schulausbildung, zu einem theologischen Studium gedrängt. Doch Hesse erträgt es nicht. Er flieht und begeht kurz darauf einen Selbstmordversuch. Nach Aufenthalten in mehreren Sanatorien beginnt er eine Buchhändlerlehre. 1904 schreibt er seinen ersten Roman „Peter Camenzid", der noch sehr von der deutschen Romantik und Klassik geprägt ist. Er heiratet, macht eine mehrmonatige Indienreise und hilft im 1. Weltkrieg in der Gefangenenfürsorge. Immer wieder begibt er sich in psychotherapeutische Behandlung. Doch am meisten hilft ihm das Schreiben, seinen Seelenzuständen Ausdruck zu geben. Er interessiert sich für die Psychoanalyse (C.G. Jung) und entwickelt seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Gerade seine indische Dichtung „Siddharta" wird in den 1970ern zu einem Kultbuch. Es handelt von einem jungen Mann, der auf dem Weg zur Weisheit ist und seine Lehrer in Bettelmönchen, einem Buddha, einer Kurtisane, in der Familie sucht, bis er sie in seiner Seele findet. Hippies pilgern nach Indien und suchen in Hesses Werk sich selbst. Das Meisterhafte an Hesse ist seine klare, ausdrucksreiche und wundervolle Sprache. Mit wenigen Sätzen schafft er es, komplexe Lebensphilosophien verständlich zu beschreiben. Man findet oft Gedanken in seinen Erzählungen, die man selber hätte denken können und von denen man sich unmittelbar berührt fühlt, und so wird die Lektüre vieler seiner Werke zu einer Entdeckungsreise ins eigene Ich. Zum hundertsten Geburtstag des Schriftstellers veröffentlichte der Suhrkampverlag 1977 eine Jubiläumsausgabe aller Romane von Hermann Hesse. Hier finden sich die Meisterwerke „Siddharta", seine erste große Seelenbiografie „Demian", die das Erwachsen - und Menschwerden beschreibt, „Der Steppenwolf", ein Krisenroman, der von dem Problem Verstand und Animalität in einem Körper zu vereinen, erzählt. Im mittelalterlichen Roman „Narziß und Goldmund" zeigt Hesse die beiden Seiten des Menschseins, Verstand und Gefühl, in zwei Personen, die jeder nach seiner Art nach dem Glück streben. Der Höhepunkt seines Schaffens ist sein letztes Werk „Das Glasperlenspiel", in dem er alle großen Themen seiner vorigen Romane vereint. Darüber hinaus enthält die Sammlung jedoch auch die vielleicht weniger eigenständigen Romane „Peter Carmenzid", „Klingsors letzter Sommer" oder „Wanderung". So sollte man beim Kauf entscheiden, ob die Begeisterung an Hesse für das Gesamtwerk ausreicht, oder ob man sich nicht doch mit den ebenfalls empfehlenswerten Taschenbuchausgaben einzelner Titel zufrieden gibt. Darüber hinaus seien auch die Erzählungen, Tagebuchaufzeichnungen und insbesondere die Märchen empfohlen. Letztendlich muss man noch darauf hinweisen, dass die Ausgabe zwar in einem schönen Pappschuber und in der Form des klassischen Liebhaberbuchs (10 x 15 cm mit memoriertem Hardcovereinband) zu einem günstigen Preis angeboten wird, das Schriftbild jedoch durch seine Engschrift und nur wenig Seitenrand für den ein oder anderen zum beschwerlichen Lesevergnügen werden könnte. Nichtsdestotrotz möchte ich jedem diese Sammlung ans Herz legen, da die darin versammelte Weisheit über die Krisen des Lebens hinweghelfen kann, hin zu einem erfüllteren Leben. Für wen diese Reise zu beschwerlich ist, der sollte jedoch lieber auf anderen, ausgetrampelten Pfaden gehen... |
Das Feuerschiff Siegfried Lenz Taschenbuch, 1966 Verkaufsrang: 78810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aber schon durch ihre formale und sprachliche Abrundung verbreiten diese in sich schlüssigen kleinen Kunstwerke Stetigkeit und Ruhe. Mag sich auch Furchtbares oder Grausames ereignen - letztlich geht von ihnen immer etwas Tröstliches aus. Der gelassene Beobachter des Lebens, der besinnliche Zweifler ist ein heimlicher Optimist ... Nicht Kämpfer sind die wichtigsten Gestalten von Lenz, sondern eher passive Naturen, die sich verfolgt und bekämpft sehen. Dem Gleichmut der Welt möchten sie ihren eigenen Gleichmut entgegensetzen. Sie fliehen, sie wehren sich, sie versuchen, noch einmal Widerstand zu leisten. Sie treten sogar in Rivalität zur Welt - aber nur, um auszuharren. Sie wollen lediglich das Leben bestehen, sich gegen die auf sie einstürmenden Mächte verteidigen. Es sind immer Menschen in der Defensive, Opfer der zeitgeschichtlichen Verhältnisse oder des Lebens schlechthin.« (Marcel Reich-Ranicki)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ausgezeichnet 5 von 5 Punkten Dieses Hörbuch wurde als künstlerisch herausragende Veröffentlichung auf die Bestenliste 2/2008 des Preises der deutschen Schallplattenkritik gesetzt!
Naja ... 3 von 5 Punkten Wir haben das Buch in der Schule durchgearbeitet und ich muss sagen es ist spannend geschrieben! Aber umgehauen hat es micht nicht! Es ist an manchen stellen so langweilig und man sitzt davor und denkt:" Nun mach doch endlich!" und dann denkt man :"Ach nö! Keine Lust mehr zu lesen!" Trotzdem den einen oder anderen Blick ist es wert! |
Drei Romane. Molloy. Malone stirbt. Der Namenlose Samuel Beckett Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 201207 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Dann ging ich in das Haus zurück und schrieb: 'Es ist Mitternacht. Der Regen peitscht gegen die Scheiben.' Es war nicht Mitternacht. Es regnete nicht." So endet der Roman Molloy, der erste Teil einer Romantrilogie, die mit Malone stirbt fortgesetzt wird und mit dem Roman Der Namenlose endet. Die Trilogie, zwischen 1951 und 1953 erstmals erschienen, ist in mancherlei Hinsicht eine epische Parallele zu Becketts weltberühmtem Theaterstück Warten auf Godot. Auch hier gibt es keine eigentliche Handlung, es wird vielmehr eine Situation wirklich: eine furchtbare Vision unserer Welt, in der der Mensch zu schrumpfen beginnt und dem Zerfall anheimfällt oder im Sterben liegt und auf sein Innerstes zurückgeworfen ist oder ohne Geschichte dahinvegetiert auf der Suche nach Ruhe und Schweigen und dennoch das Verlangen hat, Zeugnis abzulegen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Prozess des Verfalls 3 von 5 Punkten Die Romantrilogie befasst sich mit der Degeneration des menschlichen Daseins. Molloys Bericht beginnt im Zimmer seiner Mutter, in dem er jetzt wohnt. Molloy schreibt seine Geschichte auf um Klarheit über seine Situation zu gewinnen, wie er dorthin gekommen ist. Er war zu Beginn, als er aufbrach um seine Mutter zu besuchen, einbeinig gelähmt. Zum Ende kann er sich nur noch an seinen Krücken vorwärtsziehen. Moran beginnt seinen Bericht mit dem Auftrag Molloy zu suchen. Moran schreibt nicht für sich, sondern er schreibt seinen Bericht für seinen Chef Youdi. Im Laufe dieser Suche wird Morans Bein steif. Im Zweiten Roman ist Malone an sein Bett gefesselt und schreibt um sich die Zeit zu vertreiben. Er stirbt am Ende des Romans schreibend. In Malones Geschichten über Sapo und Macmann treten Becketts frühere Romanfiguren wieder auf. Malone erinnert sich an die vielen Personen, die er umgebracht hat. Er erinnert sich auch an Molloy und Moran, die einen Köhler und einen lästigen Kerl erschlagen haben. Zu guter Letzt erschlägt der Pfleger Leumel zwei weitere Personen, kurz bevor Malone stirbt. Der Namenlose beendet die Trilogie. Diesmal ist er weder Mahood noch Worm. Er scheint seine Identität nicht preisgeben zu wollen. Mahood ist nur noch ein Rumpf mit Kopf im Trog. Worm stellt die weitere Verkümmerung des menschlichen Seins dar. Er ist wie Mahood bewegungslos und ohne Stimme und Verstand. Die Entwicklung der körperlichen Beschränktheit verursacht eine andere Art der Mitteilung. Das Schreiben und Sprechen versucht diesen Mangel zu beheben. Je weiter man mit dem Lesen voranschreitet, desto mehr löst sich alles auf. Im Namenlosen gibt es keine Handlung mehr. Das erzählende Ich ist nur noch ein Redestrom. Der Romanbegriff wird von Beckett neu definiert, er ist ein innerer Monolog, Imagination und Vorstellungskraft. Für den Leser ist es interessant die Verweise zu den einzelnen Romanen zu deuten. Die Querverweise lassen nicht genau erkennen in welchen Bezug die einzelnen Personen zueinander stehen. |
Leviathan. SZ-Bibliothek Band 43 Julien Green, Eva Rechel-Mertens Gebundene Ausgabe, 8. Januar 2005 Verkaufsrang: 18081 Gueret, Hauslehrer in einem verschlafenen französichen Provinznest, ist früh gealtert und vom Leben enttäuscht. Kraft zu einem Ausbruch hat er nicht. Von Anfang an scheint ihm auch die Leidenschaft, die ihn zu der hübschen Angele hinzieht, aussichtslos. Als er begreift, daß die 'Liebe' des Mädchens durchaus zu erlangen ist und daß zahlreiche Männer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, gerät er außer sich.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Brillant und subtil 5 von 5 Punkten In dem Buch von 1929 werden Menschen gezeigt, die am Leben in der bürgerlichen Provinz und durch ihre fatale Einstellung zum Leben zu Grunde gehen: Alle Beteiligten treibt es blind dorthin, wo sie Glück und Erfüllung zu finden meinen, und umso unausweichlicher in den Untergang. In ihrer Gier nach Glück, sexueller Erfüllung, Teilhabe am Leben sind sie sich alle gleich. Sie schieben das, was sie daran hindert - Konventionen, Umstände, Armut - einem unausweichlichen Schicksal zu, einem uneinsichtigen Gott , der es schlecht mit ihnen meint. Und sie folgen ihrem Wahn mit der Stärke einer Naturkraft. Aus der Perspektive der reichen Madame Grosgeorge, die eine merkwürdige Obsession für ihren zuerst verachteten Hauslehrer Guéret entwickelt, heißt es etwa: "Man erzählt, dass in den Alpen an den Flanken der Berge Schneemassen sich aufhäufen und dank einem Wunder an Gleichgewicht dort halten, dem das leiseste Erbeben der Luft ein Ende bereiten kann. Bereits der Hall einer menschlichen Stimme in der Nähe genügt, damit diese Mauer einstürzt und dadurch die Lawine erzeugt, die ein Dorf mit sich reißt. Diesen Schrei hätte sie ausstoßen mögen.." (174f.). Und sie wird diesem Impuls folgen, indem sie Guéret wider alle Vernunft und Sitte in ihr Haus lockt und an sich zu binden versucht.
Wie sie empfindet Guéret selbst, der wiederum dem Mädchen Angèle nachstellt, ein Getriebener, der sich in einer Nacht wie ein wildes Tier an der Wand des Hauses festkrallt, in dem sie schläft, und in ihr Zimmer eindringt, der sie später halbtot schlägt und noch wie im Rausch einen Greis ermordet. Und ähnlich empfindet Mme Londe, eine Gastwirtin, die Angèle bei sich aufgenommen hat und für ihre Zwecke als Mädchen für alles missbraucht, auch dafür, dass sie den Herren, die bei ihr speisen, zur Verfügung steht, damit diese nicht woanders hin abwandern. Subtil und brillant legt Green die Dramen bloß, die sich unter der Oberfläche der Wohlanständigkeit abspielen und auch zum Durchbruch kommen, das erinnert einerseits in seiner differenzierten Form an Flaubert, andererseits in der radikalen Reduzierung menschlicher Beziehungen auf Macht und Sadismus an Autoren der Moderne wie Beckett oder Pinter. Vor allem wegen dieser inneren Dramatik, aber auch weil der Stoff noch mit einer Kriminalgeschichte verwoben ist - Guérets Mord und seine Verfolgung - ist das Ganze von atemberaubender Spannung. Nur die misshandelte Angèle ist imstande zu begreifen, was der allwissende Erzähler, der immer wieder aus wechselnden Perspektiven der Akteure erzählt, so formuliert: "Nichts versklavt so sehr wie die Hoffnung auf irdisches Glück." (229). Nichtsdestoweniger kommt auch sie in dieser Hölle der selbst bereiteten Leiden um, so dass einem insgesamt mit diesem Roman ein ziemlich finsteres Menschenbild vermittelt wird.
Fragt man sich nach der Bedeutung des Titels, dann gibt es sicherlich mehrere Möglichkeiten der Interpretation. Der Naturzustand - man denke an Hobbes "Leviathan" - erscheint hier als etwas Schönes, aber Gefährliches, wie ein Feuer, "wie ein reines, starkes Wesen..., das man wie ein in den Tiefen seiner Höhle umstelltes Tier mit Feuerböcken, Zangen und Schüreisen - lächerlichen Instrumenten! in Schach zu halten versuchte." (251). Vielleicht ist es in diesem Fall müßig darüber nachzudenken, was die Menschen verschlingt, das innere, verzehrende Feuer oder die gesellschaftlichen Zwänge, die die Menschen fesseln und so einengen, dass es zu den verzweifelten Ausbruchsversuchen kommt. In jedem Fall keine eingängige Botschaft in unserer Zeit, in der die Lust und das Glück als hohe Ziele florieren.
Weitere Lesermeinungen |
Die drei Sprünge des Wang-lun: Chinesischer Roman Alfred Döblin Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 226588 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Döblins Debütroman aus dem Jahre 1915 wurde als das erste Meisterwerk expressionistischer Erzählkunst bewundert. Der Roman, der im China des 18. Jahrhunderts spielt und zum ersten Mal ungeheure Menschenmassen agieren lässt, markiert den Beginn der Moderne. Die Geschichte des armen Fischersohnes Wang-lun, der zum Anführer einer pazifistischen Sekte wird, aber schließlich doch zu den Waffen greift, ist eine Parabel auf die Unmöglichkeit einer friedlichen Welt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Im Kraftfeld der Sprache 5 von 5 Punkten Wie wenig Avantgarde in Deutschland wirklich geschätzt wird, zeigt das Schicksal der Werke Alfred Döblins. Die "Drei Sprünge", Döblins erster Roman, markiert den Beginn der literarischen Moderne in Deutschland, nur scheint das kaum jemand bemerkt zu haben. Döblins Thema ist, vordergründig, ein religiös motivierter Aufstand im kaiserlichen China; tatsächlich ist dieses Sujet für ihn nur der Anlass, zum ersten Mal in der deutschen Literatur nicht Individuen, sondern ungeheure Menschenmengen agieren zu lassen. In diesem Roman ist das Subjekt wirklich verschwunden. An seine Stelle treten - Deleuze und Guattari hätten daran ihre Freude gehabt - Kraftfelder. Was den Roman, fast hundert Jahre nach seinem Erscheinen, immer noch zu einem Lesefest macht, ist seine Sprache. Es ist, als entstünden die Wörter erst im Augenblick ihres Gebrauchs. Diese Fähigkeit, jedem Wort den Glanz der Neuheit zurückzugeben, es zum Ereignis zu machen, gilt gemeinhin als Privileg der Poesie. Man geht also nicht fehl, wenn man diesen großartigen Roman ein "Gedicht in Prosa" nennt. |
Iren küssen besser: Zwei Romane in einem Band. Der Herzensbrecher. Die richtige Wellenlänge Colette Caddle Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 129885 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei warmherzige und hinreißend charmante Romane in einem Band! DER HERZENSBRECHER: Die schöne Toni Jordan hat alles, was man sich nur wünschen kann: großen Erfolg als Leiterin einer angesehenen Klinik, ihren Ehemann Theo und ihre wunderbare Stieftochter Chloe. Doch da droht Theo plötzlich, sie zu verlassen, und Toni muss mit aller Kraft kämpfen um das, was ihr lieb und teuer ist ... DIE RICHTIGE WELLENLÄNGE: Maeve Elliot, Linda Jewell und Carrie Lamb sind drei äußerst unterschiedliche Frauen. Als sich ihre Wege beim Radiosender Forever FM kreuzen, ist ihnen sofort klar: Sie liegen absolut auf einer Wellenlänge ... Für alle Fans von Cathy Kelly und Marian Keyes!
"Colette Caddle erzählt meisterhaft gute Frauengeschichten!" Irish Times "Colette Caddle schreibt Geschichten über das Leben, in denen sich alle Frauen wiedererkennen können." Books Magazine
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