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Reise zum Mittelpunkt der Erde - Jules VerneReise zum Mittelpunkt der Erde
Jules Verne

Gebundene Ausgabe, Juni 2005
     Verkaufsrang: 1653      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Generationenübergreifend Interessant      5 von 5 Punkten
Schwiegervater hat es in seiner Jugend verschlungen.
Mein Mann hat es als elfjähriger gierig aufgesaugt.
Und bis vor einer Woche habe ich es mit meinem Sohn begeistert gelesen. Und ich wette tausend zu eins, er wird es mit seinen Kindern und Enkeln auch lesen.
Kompromisslos empfehlenswerter Klassiker!

Noch nicht eingestaubt...      3 von 5 Punkten
Obwohl das Buch inzwischen weit über 100 Jahre alt ist, kann die erzählte Geschichte durchaus faszinieren, mich zumindest. Hab das Buch fast am Stück gelesen und war eigendlich recht positiv überrascht, weil es bei mir doch schon eine weile vor sich her vegetierte. Die Geschichte handelt von dem deutschen Geologen Professor Lindenbrock und seinem Neffen Axel. In einem alten islandischen Buch von "Arne Saknussem" finden sie ein altes Pergament auf dem der Weg zum Mittelpunkt der Erde beschrieben ist. Also machen sich beide in Begleitung durch den isländischen Entenjäger Hans auf den Weg und entdecken schier Unglaubliches. Das Buch ist aus der Retrospektive von Axel erzählt, der Junge ist etwas naiv und manchmal schüttel man den Kopf, weil man selber auf den Einfall seines Onkels schon gekommen ist.

Fazit: Nettes Buch für zwischendurch, ich lege es trotz leichten Schwächen, aber wegen der tollen Geschichte und dem guten Lesefluss, jeden ans Herz.

Besser als manch Roman aus heutiger Zeit!      5 von 5 Punkten
Jules Verne war seiner Zeit einer der besten Autoren die es gab: noch heute fasziniert "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" viele seiner Leser. Ein echter Klassiker eben, der noch heute außerordentlich beliebt ist. Die Geschichte ist sehr spannend und leicht zu lesen, da Vernes zwar viel fiktives schreibt, doch auch sehr oft wissenschaftliche Fakten mit einbaut, die es einem einfacher machen, sich die Dinge vorzustellen. Jules Verne war ja damals seiner Zeit weit voraus: vieles, was er in seinen Romanen schrieb (aber damals schier undenkbar war) ist heute mittlerweile Alltag. Genau das macht Vernes zeitlosen Bestseller so interessant. Für Hobby-Leser sowie für Literatur-Fanatiker ein Muss!



Effi Briest - Theodor FontaneEffi Briest
Theodor Fontane

Gebundene Ausgabe, März 2005
     Verkaufsrang: 1522      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Einer der größten Frauenromane des 19. Jahrhunderts - Effi Briest zwischen Instetten und seinem Herausforderer Crampas, die ergreifende Geschichte einer glücklosen Liebe und Ehe.
Nach einer behüteten Kindheit heiratet die 17jährige Effi, dem Willen ihrer Eltern entsprechend, den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten, ein Jugendfreund ihrer Mutter, dem sie nach Kessin, einem kleinen Ort an der Ostsee folgt. In dem etwas unheimlich anmutenden Haus des Barons vereinsamt die junge, phantasievolle und lebhafte Effi, der es schwerfällt, in ihrer neuen Heimat Anschluß zu finden. Auch die Geburt ihrer Tochter kann sie nicht über ihre innere Vereinsamung hinwegtäuschen. Viel von ihrem Mann alleingelassen, geht Effi, der die Lüge eigentlich zuwider ist, fast gegen ihren Willen eine Liebesbeziehung zu dem neuen Bezirkskommandanten Crampas ein, der sie zuvor lange vergeblich umworben hatte. Diese eher leidenschaftslose Beziehung ist zu Effis Erleichterung beendet, als ihr Mann nach Berlin versetzt wird. Die Zeit in Berlin gestaltet sich harmonisch - bis Innstetten durch Zufall Briefe findet, die Crampas während der Kessiner Zeit an Effi geschrieben hatte.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

zum Heulen schön      5 von 5 Punkten
Wann ich das letzte Mal am Ende eines Buches geweint habe, weiß ich schon gar nicht mehr.
Die letzten Bücher haben mich entweder zum Nachdenken, Kopfschütteln oder Lachen gebracht.
Am Schluss der "Effi" musste ich erstmal nach einem Taschentuch fischen.
Und das, obwohl, für heutige Verhältnisse, gar nichts Spektakuläres passiert in diesem Roman.
Fontane erzählt die Geschichte der Effi Briest, die, noch nicht ganz aus der Backfisch-Phase heraus,
mit dem um etliche Jahre älteren von Instetten verheiratet wird. Sie zieht mit ihm von Hohen-Cremmen, ihrer
geliebten Heimat, nach Kessin, einem eher öden Ort. Von der Freiheit der Kindheit/Jugend ohne Umweg in
die Erwachsenenwelt. Kessin = gesellschaftliche Verpflichtungen, Steifheit und Grenzen.
Effi arrangiert sich - irgendwie. Von Instetten ist, für seine Verhältnisse, herzlich, zuvorkommend und liebevoll.
So gehen die Jahre in Kessin dahin. Dann taucht Crampas auf, mit dem Effi eine Affäre beginnt. Was Fontane jedoch nur
in zwei, drei Sätzen andeutet. Wer also "Szenen der außerehelichen Leidenschaft" erwartet, wird enttäuscht.
Wichtig ist aber auch nicht, wie diese Affäre sich darstellt, sondern nur, dass Effi dadurch versucht, dem Alltagstrott
für eine Zeit zu entfliehen, sich aber dann zusammenreißt, die Affäre beendet und sich für Mann und Familie entscheidet.
Die Beweggründe kann sich jeder selber zusammenreimen. Denn auch hierzu lässt Fontane, bei aller Liebe zum Detail, dem
Leser Raum. Von Instettens ziehen nach Berlin - beruflicher Aufstieg für von Instetten / für Effi die Chance Abstand von Crampas zu gewinnen.
Ein neuer Abschnitt in Ihrem Leben beginnt. Durch einen dummen Zufall erfährt von Instetten Jahre später von Effis "Ausrutscher" und
zieht seine Konsequenzen: Scheidung.
Effi verliert Mann, Kind, gesellschaftliche Stellung etc. Aber auch von Instetten leidet unter der Scheidung, sieht jedoch - es lebe die
Konvention- keine andere Möglichkeit.

Alle Einzelheiten dieses Romans anzuführen wäre "ein zu weites Feld", wie der alte Briest sagt.
Der Erzählstil Fontanes mag für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein. Vor allem für Menschen,
die gerne schnell auf den Punkt kommen ;-)
Aber: ich denke gerade diese Genauigkeit ist es, die den Roman so reizvoll macht. Dank dieser Liebe zum Detail
ist man immer mittendrin im Leben der Effi Briest.

Alles in Allem ein wirklich sehr, sehr schönes Buch mit tragischem Ausgang...



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Kleider machen Leute - Gottfried KellerKleider machen Leute
Gottfried Keller

Gebundene Ausgabe, Juli 2006
     Verkaufsrang: 11900      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Bekannter Ausspruch / Buch weniger bekannt      5 von 5 Punkten
Das Buch hält dem Leser einen Spiegel vor. Wunderschön geschrieben. Diesen Klassiker sollte man lesen! Vom Umfang her gut geeignet für zwischendurch.

G. Keller übersetzt das Sprichwort in Buchstaben      5 von 5 Punkten
Die Novelle ist realitätstreu, altergerecht und relativ gut zu lesen. Mit vielen verschiedenen Stilmitteln schmückt Autor Herr Keller die Szenen eindrucksvoll aus und lässt alles wirklich darstellen.
Diese vielen Gründe sollten Sie dazu anregen diesen Artikel zu kaufen.
Ich jedenfalls war damit sehr zufrieden, wennauch ich nicht diese Fassung besitze.


Sturmhöhe - Emily BronteSturmhöhe
Emily Bronte

Taschenbuch, August 1997
     Verkaufsrang: 5743      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Liebe, Haß und Tod - ein Drama spielt sich ab auf dem Gutshof Wuthering Heights in Yorkshires düsterer Nebellandschaft. Vom Dämon der Rache und Eifersucht besessen, richtet der Findling Heathcliff ein Werk der Zerstörung an, dem auch die Angebetete Cathy zum Opfer fällt. Mehrere Generationen werden in einen Strudel rasender Leidenschaften gezogen. Emily Brontës ergreifende Geschichte voll psychologischer Raffinesse löste 1847 einen Sturm der Empörung aus.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)

Weltklasse!      5 von 5 Punkten
Ich bin auf "Sturmhöhe" gestoßen, da es eines der Lieblingsbücher von Bella Swan aus "Twilight/ Bis(s) zum Morgengrauen" ist.
Ich fand das Buch sehr spannend und bin froh dass ich es gelesen habe, und finde es wirklich schade dass solch ein Meisterwerk in Vergessenheit geraten ist.


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Verstand und Gefühl. ( Sinn und Sinnlichkeit) - Jane AustenVerstand und Gefühl. ( Sinn und Sinnlichkeit)
Jane Austen

Taschenbuch, März 2000
     Verkaufsrang: 6833      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bereits in Jane Austens erstem Roman von 1811 dreht sich alles ums »match-making«. Elinor Dashwood, eine rationale junge Frau von unerschütterlicher Selbstdisziplin, und ihre impulsive, schwärmerische jüngere Schwester Marianne können über Mangel an Verehrern nicht klagen. Doch der Tod des Vaters droht alle Pläne zunichte zu machen. Jane Austens berühmter Roman zweier ungleicher Schwestern erscheint nun in neuer Übersetzung.

»Verstand und Gefühl« - die Geschichte von Elinor und Marianne Dashwood, den zwei ungleichen Schwestern. Die Darstellung ihrer Gefühlswelt steht im Vordergrund der im ländlichen Bürgertum und Kleinadel spielenden Handlung.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Wunderschöne Sprache      5 von 5 Punkten
Wie auch bei Stolz und Vorurteil besticht auch dieses Buch durch die wunderschöne Sprache und die Atmosphäre, die dadurch geschaffen wird. Die beiden Schwestern lernen voneinander Gefühl und vernunft zu vereinen und suchen ihre große Liebe, was natürlich nicht ohne Komplikationen verläuft. Gewisse Parallelen zu Stolz und Vorurteil sind erkennbar, langweilig wird es jedoch nie. Zwar gefiel mir Stolz und Vorurteil ein bisschen besser, doch dieses buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden und in diese stilvolle Zeit abzutauchen und sich in der Sprache zu verlieren! Empfehlenswert!


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Mansfield Park - Jane AustenMansfield Park
Jane Austen

Taschenbuch, März 2002
     Verkaufsrang: 7429      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In »Mansfield Park«, dem Herrenhaus des reichen Sir Thomas Bertram, leben nicht weniger als drei junge Ehekandidatinnen. Maria und Julia, die beiden Töchter des Hauses, gefährden durch Arroganz und Eitelkeit ihr zukünftiges Glück. Zugleich machen sie ihrer Cousine Fanny, Tochter verarmter Eltern, die bei den Bertrams aufwächst, das Leben schwer. Fanny, die eigentliche Heldin des Romans, trotzt kraft ihrer Unbestechlichkeit und Menschenkenntnis allen Anfechtungen. Und sie wird damit belohnt, daß sie letzten Endes doch noch den Mann heiraten darf, den sie lange Zeit ohne Hoffnung geliebt hat. Jane Austens wie immer von feiner Ironie und scharfer Charakterzeichnung getragener Roman erfreut sich seit seines ersten Erscheinens im Jahr 1814 ungebrochener Popularität. Erst im vergangenen Jahr war eine Neuverfilmung mit Frances O'Connor und Jonny Lee Miller im Kino zu sehen.

Als Fanny Price den Heiratsantrag des begüterten Henry Crawford ablehnt, muß sie wieder in die bedrückende Atmosphäre ihres ärmlichen Elternhauses zurück. Der Grund für ihre Ablehnung: Fanny liebt ihren Cousin Edmund, der ihr zunächst auch aufrichtig zugetan ist - bis er in den Bann von Henrys Schwester, der redegewandten Lady Crawford, gerät und für Fanny verloren scheint... Ein Klassiker der englischen Literatur - jetzt erfolgreich verfilmt von...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Ausdrucksstarker & feingeschliffener Roman!      5 von 5 Punkten

Auf diesen Roman habe ich mich riesig gefreut - war jedoch aufgrund der Kritiken, auf komplexeren Stoff gefasst, als beispielsweise "Stolz & Vorurteil". Zugegeben, der Anfang war etwas langatmig: Da wird ein Ausflug in einen nicht besonders aufregenden Park unternommen und über 40 Seiten hinweg beschrieben. Oder die akribische Inszenierung eines Theaterstückes über 50 Seiten, das dann doch nicht aufgeführt wird. Das ist aber nur im ersten Drittels der Fall. Danach steigert sich die Geschichte stetig, sodass ich das Buch schliesslich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Jane Austen ist eine wundervolle Erzählerin. Sie besitzt eine ausdrucksstarke, feingeschliffene Sprache, die jede noch so kleine Facette aufnimmt und benennt. Bei ihr sitzt einfach jedes Wort dort, wo es hingehört, und sie hat ihre Geschichte an jeder Stelle fest im Griff. Ihre Beobachtungsgabe geht weit über Oberflächliches hinaus, obwohl sie eine Meisterin ist, gerade diese Oberflächen zu beschreiben. So gibt sie ein lebhaftes Bild der Konventionen ihrer Zeit wieder und ermöglicht dem Leser einen Blick auf die Menschen, ihr Leben und das soziale Korsett. Und: immer mit einem kleinen Zwinkern im Auge.
Sie dringt tief in ihre Figuren ein, und lässt den Leser an ihren zahlreichen Gemütsverfassungen und Empfindungen teilhaben. Es war eine solche Freude am Familienleben in Mansfield Park teilzunehmen und die Entwicklung und das Erblühen der Protagonistin, Fanny Price, zu erleben.
Die Wende, die mit Mr. Crawfords Sinneswandel eintrat, Fannys unerwartetem Verehrer, brachte dann noch einmal einen ganz neuen Schwung in die Geschichte, und von da an war es mir nicht mehr möglich mit dem Lesen aufzuhören. Er, der eigentlich Fanny einen bösen Streich spielen wollte, sitzt nun selber in der Falle, und so wird aus der Katze plötzlich die Maus.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass der Klappentext bereits den ganzen Inhalt der Geschichte enthüllt, denn gerade mit den vielen Wendungen der Ereignisse, hat sich die Autorin viel Mühe gegeben. Als Leser weiss man nicht wie es ausgehen wird, denn es werden mehrere Wege offengehalten, die die Spannung aufrecht erhalten und immer mehr steigern. Ich würde jedem Interessierten raten, den Klappentext zu meiden, denn mit einem offenen Ende ist die Spannung wirklich riesig.

Für mein Gefühl ist dies der reifste Roman der Autorin. Ihr Fingerspitzengefühl ist unglaublich. Ich war vollkommen fasziniert von der Art und Weise, wie sie noch die kleinste Regung beschreibt, wie sie Positionen klärt und Hintergründe darlegt. Die Figuren werden auf diese Art sehr transparent, ohne jedoch durchschaubar zu sein. Herrlich!

Dieses Buch kann ich nicht nur Jane Austen Lesern ans Herz legen. Es ist einfach ein Vergnügen sich von Jane Austen in eine Zeit entführen zu lassen, in der Konventionen galten, die wir uns heute nicht mehr vorstellen können, und ihre Figuren zu treffen, die kennenzulernen eine echte Freude ist.


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Tom Sawyer und Huckleberry Finn - Mark TwainTom Sawyer und Huckleberry Finn
Mark Twain

Gebundene Ausgabe, Januar 2002
     Verkaufsrang: 4006      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Tom Sawyer" und "Huckleberry Finn", die bekanntesten Romane von Mark Twain, zählen zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur und gelten als Meilensteine in der amerikanischen Literaturgeschichte. Die abenteuerlichen Geschichten um die beiden Jungen aus dem Mississippi-Tal sprechen Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an. Twain lässt darin lebendig und faszinierend die Erinnerungen an seine Jugend in den amerikanischen Südstaaten wieder auferstehen. Dabei zeigt er jedoch nicht nur die romantische Seite des Südens, sondern auch die oft harte Wirklichkeit. Twains Romane leben von seinem Humor und der Vitalität und Wärme seiner Sprache.

Echte Freundschaft, Abenteuerlust, die erste Liebe und die Suche nach einem richtigen Schatz: Tom Sawyers Abenteuer bringen seine arme Tante Polly fast um den Verstand, denn der Bengel, der ein gefürchteter Pirat werden will und trotzdem herzensgut sein kann, hat es faustdick hinter den Ohren. Richtig spannend wird es, als Tom und sein Freund Huck des Nachts auf dem Friedhof unfreiwillige Zeugen eines hinterhältigen Mordes werden und von nun an in ständiger Angst vor der Rache von...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein wirklich lesenswerter Klassiker der Weltliteratur!      5 von 5 Punkten
Zuerst bekommt der Leser einen Einblick in das Leben von Tom Sawyer. Tom lebt bei seiner Tante Polly, einer wohlhabenen Witwe und deren Sohn Sid. Tom macht seiner Tante und den Einwohnern seiner Stadt mit seinen Streichen das Leben oft nicht leicht. Er ist befreundet mit dem von allen Kindern zu meidenden Huckleberry Finn, der sich allein, ohne Eltern durchschlagen muss und in einem Fass lebt. Zusammen mit Huckleberry erlebt Tom viele Abenteuer rund um den Mississippi. Den Höhepunkt stellt der geborgene Schatz dar, der die beiden reich macht. Im zweiten Teil bekommt der Leser einen Einblick in die Welt des Huckleberry Finn. Dessen alkoholabhängiger Vater kehrt in die Stadt zurück um den Reichtum seines Sohnes zu versaufen. Doch Huckleberry hat Vorsorge getroffen. Dennoch nimmt sein Vater ihn mit, bis Huckleberry schließlich weglaufen kann. Von nun an lebt er auf einem Floß auf dem Mississippi. Dort erlebt er gemeinsam mit seinem Freund Jim - einem geflohenen Sklaven - viele Abenteuer. Als sich schließlich die Wege von Huckleberry und Tom wieder kreuzen, schließt sich der Kreis. Eingebttet in die wunderbare Geschichte der beiden Kinder erfährt der Leser etwas über die raue Realität der damaligen Zeit in den Südstaaten der USA. Nicht umsonst handelt es sich hierbei um den wohl bekanntesten Roman von Mark Twain und einem Klassiker der Weltliteratur. Dieser Roman wird Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene gleichermaßen begeistern. Unbedingt lesen!



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Sturmhöhe - Emily BronteSturmhöhe
Emily Bronte

Broschiert, April 2006
     Verkaufsrang: 5874      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Stürmische Geschehenisse      5 von 5 Punkten
Als ich "Sturmhöhe" vor ungefähr einem Jahr zu lesen begann, war es ein düsterer, schwüler Frühsommertag, der sich langsam düster bewölkte und schließlich in Platzregen ausartete. Dies war genau die richtige Atmosphäre, um in diesem Roman zu versinken: Die dumpfe Hitze ging in kühle Frische über, vereinzelte Sturmböen fegten über das Dach, der Regen trommelte gegen die Fensterscheiben und von weit entfernt drang ein bedrohliches Donnergrollen an mein Ohr. Denn genau diese Eindrücke findet man auch in diesem außergewöhnlichen Meisterwerk wieder und bilden eine gelungene Untermalung für die Geschehenisse in den Hochmooren von Yorkshire, wo sich um die altehrwürdigen Anwesen von Wuthering Heights und Toshcross Grange eine kraftvolle Geschichte um verzweifelte Liebe, blinde Leidenschaft und bittere Rache spinnt, eingebettet in die ungezügelte Wucht und wilde Schönheit der Natur, welche dem Leser unwillkürlich einen Schauer über den Rücken laufen lässt, der auch nicht abebben will, wenn sich letztenendlich eine Art sonniges Happy End einstellt - denn die düsteren Schatten der Vergangenheit wollen nicht weichen.

Neben dieser kraftvollen Handlung (welche in ihrer viktorianischen Entstehungszeit übrigens verrufen war) muss auch erwähnt werden, dass dieser Roman auch angemessen großartig verfasst wurde. Emily Bronte versteht es einfach, ebenso wie ihre Schwestern Charlotte und Anne, unglaublich fesselnd und anschaulich zu erzählen. Doch nur ihr gelingt es, ihre Prosa der ungezähmten, energiegeladenen Handlung anzupassen und den Leser mit prächtigen Porträts wilder Landschaften und verblüffend treffenden Metaphern zu verzaubern und an diesen Roman zu binden - bis er zuende gelesen ist, und noch weit darüber hinaus... Und weil solche Bücher leider rar sind, sollte sich niemand dieses Juwel ursprünglicher englischer Erzählkunst entgehen lassen.

"Shakespeare's younger sister"      5 von 5 Punkten
Erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte die Literaturwissenschaft den enormen Wert dieses absoluten Meisterwerks - und leider zugleich einzigen Werks - Emily Jane Brontes. Ein aus dieser Zeit stammender Kommentar titelte "Shakespeares younger sister", was nicht wunder nimmt, denn in der Tat entfaltete die Autorin in ihrem Roman eine gewaltige, genuine Inspirationskraft, die die Phantasie eines Lesers voll und ganz herausfordert. Das galt damals und das gilt heute. Die Charaktere und die Topographie sind auf elementare Gegensetze gebracht. In dieser düsteren, rauhen Welt der menschlichen Leidenschaft darf man sich tatsächlich an einen prosaischen Shakespeare erinnert fühlen, wie auch dem Aufbau der Handlung ein durchaus dramatisches Modell zugrunde liegt.

Aufgewachsen mit den großen englischen - und deutschsprachigen - Romantikern, war Emily Bronte von dieser Epoche stark geprägt. Im kindlichen Spiel mit den beiden Schwestern Anne und Charlotte sowie dem Bruder Branwell, hatte die Autorin schon früh ein Faible für das Thema schlechthin entwickelt: die Liebe. Als aber schließlich "die Sturmhöhe" unter dem geschlechtsneutralen Pseudonym Ellis Bell erschein, domimierte längst der züchtige viktorianische Roman und sein Realismus die Literaturszene. Der Roman floppte. Warum nur?

Die Geschichte um Catherine Earnshaw und ihren Geliebten Heathcliff, die Emily Bronte so schonungslos, so emotional kraftvoll und poetisch erzählt, ist im Prinzip die Steigerung der Idee romantischer Liebe bis hin ins Absolute. Ganz der Tradition von Byron und Shelley folgend, setzte Emily Bronte die Idee zweier einander liebenden Seelen absolut.
Solche Liebe kennt keine Gesetze - außer denen der Leidenschaft.

Bereits der Titel "Wuthering Heights" (Sturmhöhe) erklärt sich von selbst, geht es doch letztlich nicht um einzelne Personen, sondern um einen gefühlsmäßigen Zustand. Im Falle von Catherine und Heathcliff ist es die Trennung. Hatte sich Catherine immer damit begnügt, die Gewissheit zu haben, beide wären EINS, verlangte Heathcliff stets auch die physische Verschmelzung. Doch Catherine entscheidet sich für die standesgemäße Ehe mit Edgar Linton. Heathcliffs leidenschaftlicher Zorn zerstört daraufhin das Glück dieser und der nachfolgenden Generation.

Zu dieser rauhen Welt der leidenschaftlichen Gefühle - Emily Bronte würde sagen "the world within" - hat kein Außenstehender Zugang. Lockwood, der Pächter, der uns große Teile der Geschichte erzählt, besitzt nicht das Vermögen, einzutauchen in die Abgründe der unbedingten Liebe. Er ist ein Viktorianer, den Emily spöttisch betrachtet. Und so steht er am Ende rätselnd da, doch der Leser wird verstehen. Denn diese Geschichte ist keine kitischige Liebesgeschichte - sondern eine Geschichte von der Liebe. Und von der Macht, die sie hat, Glück und Zerstörung zu bringen.

Die Legendenbildung um Wuthering Heights ist bis heute nicht abgerissen, obwohl sich das Bild solitärer Geschwister, die in aller Einsamkeit ein frühes Ende fanden (Emily starb mit 30), längst korrigiert haben sollte. Wer sich einmal Emilys Gedichte vornimmt, die noch noch vieles von dieser scheinbar archaischen Phantasiewelt aus ihren Kindertagen enthalten, wird eine Stütze finden, um diesem vielleicht intensivstem und gewaltigstem Roman, der je geschrieben wurde, noch ein Stück näher zu kommen.

Unter einem Gewitter      5 von 5 Punkten
Wuthering Heights. Allein der Name verspricht schon, dass wir uns nicht in einen gemütlichen Upperclass-Roman verirrt haben, dass der Held nicht auf einem Schimmel angeritten kommt, um seine Liebe zum Traualtar zu führen. Es weht ein rauer Wind durch diese Geschichte, die einem in ihrem Haß und den tragischen Folgen, fast wie ein Schauerroman vorkommt. Wäre da die Charakterzeichnung der einzelnen Figuren nicht so subtil und abgründig angelegt, wäre die Sprache nicht so formvollendet abgestimmt. Es fängt an, wie ein Roman von Charles Dickens enden könnte: Ein Junge wird schicksalsgezeichnet in eine Familie aufgenommen und wächst mit den eigenen Kindern auf. Das Fremde bringt jedoch Hass, Eifersucht und Rache mit sich. Der wahre Sohn bekämpft den angenommenen. Der angenommene Sohn verliert die Liebe der Tochter an einen Nachbarn, obwohl sie einander zugetan sind. Als lasse die Kargheit der Landschaft keine Schönheit. Es bedarf eines Ich-Erzählers, um alle Facetten anzuführen, dem Schrecken über Generationen nachzugehen, weil man nicht glauben will, was da passiert. Dass man den Roman fasziniert zu Ende liest, liegt an Emily Brontes Kunst, die Menschen in ihren Masken so zu zeigen, daß man die Haut dahinter noch sieht. Sie entblößt sie. Sie läßt sie rasen. Lieben. Scheitern.

Mystisches Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Wenn eine Welt im ewig Gleichen zu erstarren, wenn eine Gesellschaft - hier eine kleine Dorfgemeinschaft - in ihrem Trott zu ersticken droht und die Menschen nur noch aus Gewohnheit aneinander festhalten und ihr alltägliches Einerlei, das sie nicht wirklich glücklich macht, als "stilles Glück" bezeichnen, dann kann eine Katastrophe Reinigung und Neubeginn sein.

Emily Bronte lässt in ihrem einzigen Roman die dämonischen Kräfte der Hölle wirken - durch einen einzelnen Menschen, der sowohl grenzenlosen Hass bis zur Entmenschlichung als auch die extreme Form der puren Liebe in sich trägt und wie eine Naturgewalt durch die biedere Ländlichkeit fegt.
Heathcliff wird von Mr Earnshaw als Findelkind aus Liverpool in das Kaff Gimmerton irgendwo in Yorkshire gebracht. Zusammen mit Earnshaws Kindern Cathy und Hindley wächst der rätselhafte Junge, der wenig spricht und von einer düsteren Intelligenz besessen ist, auf dem Hof Wuthering Heights auf. In der jungenhaften Cathy findet Heathcliff nicht nur eine Schwester und Freundin, sondern sein Ideal, seine ewige Liebe. Er vergöttert sie, unterwirft sich, obwohl er selbst sonst äußerst starrsinnig ist, ganz ihrem Willen und hält es daher für selbstverständlich, dass er sie natürlich später einmal zur Frau bekommen wird.
Auftritt Edgar Linton, des etwas anämischen Sohns des reichsten Gutsherren der Gegend. Edgar ist phlegmatisch und langweilig, das, was man heute einen Gutmenschen nennen würde, doch er sieht gut aus und ist reich. Cathy, die ähnlich wie Jane Austens Heldinnen durchaus pragmatisch und standesbewusst denkt, entscheidet sich Edgar zu heiraten. Zwar ist dies offensichtlich eine Vernunftehe, obwohl sie auch Edgar durchaus Zuneigung entgegen bringt, doch für Heathcliff bricht im wahrsten Sinne die Welt zusammen.

Er verlässt das Dorf und kehrt nach Jahren als reicher Mann zurück. Allein die bauernschlaue Hausdame Nellie Dean, die Erzählerin der Geschichte, erkennt, dass Heathcliff sich nicht nur zum Positiven verändert hat. Er ist wahnsinnig geworden und in seinem Wahn geht es ihn nicht mehr um die Erfüllung seiner Liebe, sondern um die Vernichtung von allem, was ihn kränkte und seinen jungenhaften Lebenstraum zunichte machte.

"Heathcliffs Wüten vermag Leser bis heute zu schockieren" schrieb ein Interpret. Wenn man sich die Geschehenisse real vorstellt, ist diese Einschätzung korrekt: Heathcliff geht teils im wörtlichen Sinne über Leichen (dabei ermordet er selbst vielleicht nur eine der Figuren handgreiflich, die anderen treibt er in den Tod), lügt, intrigiert, misshandelt seelisch und körperlich, erniedrigt und benutzt andere. Erstaunlicherweise schafft es niemand, sich ihm zu widersetzen. Zu unerwartet überrumpelt wird man durch diese atavistische Gewalt, die sich skrupellos über Gesetz, Moral und jeden Funken menschlichen Anstands hinwegsetzt.

Doch als der Leser schon denkt, die ganze Welt versinkt in Gimmerton im Elend, tauchen Hoffnungsfunken auf, die - oh Wunder! - selbst dem unerbittlichen und bitterbösen Heathcliff Erlösung und Seelenheil versprechen.
Die neue Welt, die sich nun auftut, ist besser als die alte, die Charaktere stärker durch die erlittene Zeit des Chaos.

Ein knorriges, ungewöhnliches Meisterwerk einiger nicht weniger exzentrischen Autorin, die mal den Ausspruch gebracht haben soll, dass sie den Haushund sämtlichen menschlichen Wesen vorzieht.


EinFach Deutsch - Textausgaben: Theodor Fontane: Effi Briest: Textausgabe - Stefan VolkEinFach Deutsch - Textausgaben: Theodor Fontane: Effi Briest: Textausgabe
Stefan Volk

Broschiert, Januar 2005
     Verkaufsrang: 2791      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ziel der Reihe ist es, Schülerinnen und Schülern möglichst benutzerfreundliche Ausgaben traditioneller und neuer Schullektüren vorzulegen.
Die Textausgaben enthalten den Primärtext mit Zeilenzählern und einen ausreichend breiten Rand für Notizen; Worterklärungen befinden sich jeweils unten auf den Seiten.
An den Primärtext schließen sich einige ausgewählte, im Unterricht einsetzbare Sekundärtexte an, die den Schülerinnen und Schülern das Verständnis des Primärtextes erleichtern. Zum Teil werden auch methodische Hilfen gegeben, zum Beispiel zu Möglichkeiten der Textanalyse, zu Charakterisierungen und anderen Aufsatzformen.




Stolz und Vorurteil - Jane AustenStolz und Vorurteil
Jane Austen, Karin von Schwab

Gebundene Ausgabe, 31. August 2007
     Verkaufsrang: 6058      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Familie Bennet hat fünf Töchter. Eine Heirat mit einem möglichst begüterten Mann ist die einzige Karriere, die ihnen das Leben zu bieten hat. Klar, daß es jede Menge Aufregung gibt, als zwei junge Männer von Vermögen in die Gegend ziehen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Text zum Orginal gekürzt.      3 von 5 Punkten
Die vorliegende Ausgabe ist im Vergleich zur englischen Orginalausgabe gekürzt. Leider auch an Stellen die den späteren Verlauf der Handlung erklärend unterstützen würden. Die Übersetztung selbst finde ich manchmal sehr vereinfachend und so geht die Sprache des Orginals an diesen Stellen verloren.Jemand der das englische Orginal gelesen oder auch nur die Verfilmung der BBC gesehen hat wird einiges vermissen. Für Jemand der diesen Roman das erste Mal in der Hand hat wird ihn trotzdem gerne lesen.


 Weitere Lesermeinungen


Das Dekameron - Giovanni BoccaccioDas Dekameron
Giovanni Boccaccio

Broschiert, März 2008
     Verkaufsrang: 49812      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Buch ist ein lebendiges Zeugnis der sinnenfrohen italienischen Renaissance. Zehn Florentiner Adlige, die im Pestjahr 1348 aus der Stadt fliehen müssen, erzählen sich Geschichten, um sich die Zeit zu vertreiben. Ein anmutiges Spiel um die Verwandlungen des Eros und eine humorvolle Absage an alle Duckmäuserei und Engherzigkeit.Giovanni Boccaccio wurde 1313 als unehelicher Sohn eines Kaufmanns und einer Französin in Florenz geboren. Er absolvierte in Neapel Kaufmannslehre und Studium. 1349 kehrte er nach Florenz zurück. 1350 lernte er Petrarca kennen; die beiden Wegbereiter der Renaissancekultur blieben eng befreundet und führten bis zum Tode Petrarcas eine anregende Korrespondenz. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit war Boccaccio Botschafter des stadtstaates Florenz und humanistischer Gelehrter. Er starb 1375 auf seinem Landgut in Certaldo (Toskana).

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

faszinierendes mittelalterliches Panorama      5 von 5 Punkten
Boccaccio gehört mit Dante und Petrarca zu den bedeutendsten Schriftstellern, deren Werk den Ausgang des auch literarisch finsteren Mittelalters und den Beginn der Renaissance einläuteten.
Während Dantes Werk noch mehr dem religiösen Fühlen verbunden ist, wendet sich Boccaccio in seinem einzigen bedeutenden literarischen Werk voll und ganz dem Diesseits und dem Leben vor dem Tode zu.
Diese Geschichtensammlung, die mit Recht als eine der bedeutendsten der Weltliteratur gilt, ist unter zweierlei Aspekten von Interesse.
Erstens schildert sie den historischen Hintergrund, vor dem dieses grandiose Erzählpanorama entsteht, nämlich der Ausbruch der Pest im Florenz des Mittelalters. Vor dem Hintergrund einer an der Seuche dahinsterbenden Stadt entwirft Boccaccio ein soziologisches und psychologisches Panorama eines Gemeinwesens in einer Extremsituation, das seinesgleichen sucht. Allein diese Schilderungen des Florenz unter der grassierenden Seuche sind das Buch wert.
Vor dem Hintergrund der verheerenden Auswirkungen der Pest flüchten ein paar junge Männer und Frauen auf einen Landsitz, wo sie ihre Tage damit zubringen, sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, die das ganze Spektrum des mittelalterlichen Lebens abdecken (leider, so einer der wenigen Kritikpunkte, zu stark auf den Adel konzentriert) und zumeist frivolen Hintergrunds sind.
Abwechselnd bestimmt dabei jeder Erzähler bzw. jede Erzählerin für einen Tag das zentrale Thema.
Da es 10 ErzählerInnen sind, erstreckt sich die Erzählung über 10 Tage - daher der Name des Werks: Decamerone (Zehntagewerk).
Liebe und Leben, Spaß und allerlei Narreteien, Ehebetrug, Mut und Treue, aber auch Freundschaft, Freigebigkeit und Weisheit sind die Themen dieser umfangreichen Sammlung, die von Boccaccio kaum alle selber erfunden, sondern zum Teil aus früheren Erzählungen übernommen und überarbeitet sind.
Darunter finden sich einige, die die weitere europäische Literatur beeinflusst haben, unter anderem die Quelle für Lessings Ringparabel oder die Vorbilder für Balzacs "Tolldreiste Geschichten".
Auffällig für diese Erzählungen ist die gedankliche Freiheit und das Fehlen von Prüderie, welches man zuletzt aus der römischen Literatur kannte, und das allzu offene Verspotten des Klerus, dessen Habgier, Betrügereien und sexuelle Gewohnheiten in aller Deutlichkeit nachgezeichnet werden. Nicht umsonst hatte Boccaccio zu seiner Zeit mit einigen Anfeindungen zu kämpfen.
Auch wenn das Niveau der einzelnen Erzählungen mit der Länge derselben schwankt und sich das eine oder andere Motiv wiederholen mag, verblasst diese Kritik vor der überwältigen Lebendigkeit und Faszination des gesamten Panoramas.
Man sollte hier aber unbedingt zur kompletten Ausgabe des Werkes greifen - und nicht eine der "Best of"-Geschichtensammlungen erwerben -, um die volle Komplexität und Bedeutung dieser Sammlung zu würdigen, die bis auf den heutigen Tag ihre Frische und Lebendigkeit unvermindert bewahrt hat.


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Sanditon - Jane AustenSanditon
Jane Austen

Taschenbuch, August 1999
     Verkaufsrang: 23243      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bei Jane Austen geht es wie immer ums Ehestiften, diesmal ist der Schauplatz der idyllische englische Badeort Sanditon. Als Charlotte Heywood dort eintrifft, gerät sie sofort in eine turbulente Gesellschaft. Als Jane Austen 1817 starb, war der Roman unvollendet. 1975 unternahm es die Austen-Verehrerin Marie Dobbs, die Handlung kunstvoll fortzuspinnen, und brachte auf so unterhaltsame Weise etliche glückliche Paare zusammen, daß es schwerfällt zu glauben, Jane Austen habe nicht selbst den Schlußpunkt gesetzt.Eine Vielzahl an Hintergrundinformationen bietet die Jane Austen Information Page

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Ungewöhnlich für Jane Austen aber gut      5 von 5 Punkten
Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich sowohl von Inhalt als auch von Stil überrascht. Gewiss, der Roman war unvollendet, was zumindest die Stilveränderung erklärt, aber der Inhalt inklusive (und ganz besonders wegen) der Protagonisten ist ungewöhnlich.
Normalerweise sind Jane Austens Charaktere seltsam unausgeglichen bis hin zur Überspitztheit. Emma, spritzig und intelligent, gleichzeitig aber völlig selbst- und weltfremd. Die Schwestern Dashwood einerseits übertrieben formell-vernünftig, andererseits übertrieben emotional-sensitiv. Fanny fast schon lästig zartbesaitet und krude moralinsauer und Catherine Morland naiv ungebildet und romantisch.
Hier hingegen begegnet dem Leser in der Heldin Charlotte eine realistisch beobachtungsbegabte junge Frau von äußerstem praktischen Verstand ohne jede Form gekünstelter Übertreibung in irgendeiner Richtung.
Es ist angenehm, diesen Roman nach allen anderen von Jane Austen zu lesen, bei welchen man sich unweigerlich immer wieder fragt: "Warum zum Geier reden die Leute nicht wirklich miteinander?" Wo dort die Handlungen zum großen Teil genau darauf beruhen, dass so ziemlich alles Missverständnis und Eigenartigkeit ist, kann man hier ruhig aufatmen und sich der Schönheit der Charaktere und der Witzigkeit ihrer Eigentümlichkeiten widmen, denn: außer Charlotte sind alle anderen wie üblich von Seltsamkeiten nur so durchtränkt! Da sind zum Beispiel die Parkers (mit Ausnahme von Sydney und Mr. und Mrs. Parker) so vollkommen herrlich hypochondrisch veranlagt, dass man ein- für allemal von Krankheiten die Nase voll hat.
Mein Schluss: absolutes Lesevergnügen der ungewöhnlichen Art für alle Jane Austen-Fans und solche, die es werden wollen.


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Der Glöckner von Notre Dame - Victor HugoDer Glöckner von Notre Dame
Victor Hugo, Hertha Lorenz

Gebundene Ausgabe, Dezember 2007
     Verkaufsrang: 32224     

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Es dürfte sich hierbei um den größten historischen Roman der Romantik handeln. Das Kolorit des späten Mittelalters ist in der Schilderung von Massenszenen und in der von einzelnen Lebensbereichen, auch in der Zeichnung historischer Persönlichkeiten wie des dämonischen Ludwig XI. gegenwärtig.
Victor Hugo (1802-1885), der große Literat der französischen Hochromantik, musste 1851 Frankreich verlassen und lebte bis 1870 in Belgien, Jersey und Guernsey....


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Zeit- und Sittenbild, das seinesgleichen sucht      5 von 5 Punkten
Victor Hugo verknüpft hier die Schicksale einer Handvoll Personen im Paris des ausgehenden 15. Jahrhunderts so geschickt und atmosphärisch zu einer Tragödie, dass man dieses Werk zu den ganz großen Dramen der europäischen Weltliteratur zählen darf.
Es ist nicht nur die äußerst dichte Beschreibung des mittelalterlichen Pariser Treibens (nur den Gestank hat der Autor vornehm unerwähnt gelassen) - Hugo macht das Stadtleben dieser Zeit so lebendig, dass man teilzuhaben meint - oder das Schicksal der Zigeunerin Esmeralda, die völlig unschuldig gehenkt wird oder des verunstalteten Glöckners, der sie vergeblich zu retten versucht.
Die Bedeutung dieses Werks liegt in den psychologischen Archetypen, die Hugo als tragische Charaktere auftreten lässt: den sich fanatisch in die Wissenschaft hineinsteigernden Priester, dem die Schönheit der Zigeunerin und die mit ihr verbundene "Fleischeslust" zum Verhängnis wird, den leichtlebigen Bruder des Priesters, der sich Trunk und Hurerei ergibt und immer knapp bei Kasse ist, den Offizier, der die Zigeunerin zu verführen sucht und sie später aus Feigheit verleugnet usw. usf.
Der Autor charakterisiert anhand dieser einzelnen Schicksale und Psychogramme die zugrundeliegende Gesellschaft und lässt auch den König Ludwig XI. und seine Entourage nicht aus.
Kirche, Adel, Dichter und Verbrechertum des zeitgenössischen Paris treten anhand von Einzelschicksalen repräsentativ auf und es entsteht ein Zeit- und Sittenbild, das seinesgleichen sucht. Was "Quo vadis" für das alte Rom, ist der "Glöckner" für das mittelalterliche Frankreich. Gesellschaftsbilder vergleichbarer Qualität gibt es in der europäischen Weltliteratur sicher nicht mehr als eine Handvoll. Dafür verzeiht man auch einige Längen in der Beschreibung der Stadt sowie philosophische Ausführungen, die gelegentlich etwas zäh daherkommen. Insgesamt verfügt Hugo über einen exzellenten Erzählstil und die Handlungsfäden sind komplex und intelligent verflochtens.


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Unterm Birnbaum - Theodor FontaneUnterm Birnbaum
Theodor Fontane

Broschiert, 1998
     Verkaufsrang: 10413      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,10 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Unterm Birnbaum findet der Krämer und Schankwirt Abel Hradschek beim Umgraben die verweste Leiche eines französischen Soldaten. Der Fund wird zum Anlaß, einen raffinierten Mordplan auszuführen. Doch die Untat wird dem geldgierigen Hradschek und seiner Frau zum Verhängnis.
Fontanes Kriminalerzählung aus dem Oderbruch erfreut sich noch heute besonders großer Beliebtheit als Klassenlektüre.Theodor Fontane (1819 - 1898) ist und bleibt der berühmteste Repräsentant des bürgerlichen Realismus. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, allen voran 'Effi Briest', zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.

Sorgfältige Psychologie, genaue Milieuschilderungen, der in der Schwebe gehaltene Kampf zwischen Aberglauben, Religion und Aufgeklärtheit dies sind die literarischen Vorzüge, die sich in Fontanes kleinem Roman Unterm Birnbaum, den Ernst Bloch einen »halben Detektivroman« nannte, mit einem kriminalistisch-spannenden Handlungsablauf effektvoll verbinden.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Unterm Birnbaum      4 von 5 Punkten
"Unterm Birnbaum" hat Theodor Fontane diese Novelle genannt, die er ursprünglich "Es ist nichts so feingesponnen" nennen wollte. Der letzte Satz dieser Novelle beginnt mit diesem Halbsatz und fährt fort `s kommt doch alles an die Sonnen!". So ist es natürlich in diesem "Krimi" auch. Hradscheck weiß nicht ein noch aus. Der Wirt und Krämer ist hochverschuldet und so erschlägt er den Schuldeneintreiber und mit Hilfe seiner Frau gelingt es ihm, die Bewohner seines Dorfes hinters Licht zu führen. Zwar fällt der Verdacht auf ihn, aber schließlich wird er rehabilitiert. Allein die Gewissensbisse und das ständige Gerede seiner alten Nachbarin werden ihm zum Verhängnis. Die Geschichte soll nach wahren Begebenheiten niedergeschrieben worden sein. Sie ist gleichwohl eine Geschichte Fontanes. Er erzählt und seine Andeutungen sind meisterlich, seine Dialoge - zumal im Oderplatt - sind dem Volke vom Maul geschaut und so kann diese kurze Geschichte durchaus den einen oder anderen Leser zu Fontane führen.


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Heinrich von Ofterdingen - NovalisHeinrich von Ofterdingen
Novalis

Sondereinband, 1987
     Verkaufsrang: 47678      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,60 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die im Hochmittelalter angesiedelte Handlung stellt den Prozess dar, in dem sich der etwa 20-jährige Heinrich zum Dichter entwickelt. Der erste Teil - Die Erwartung - beginnt mit dem berühmten Traum von der blauen Blume, in deren Kelch Heinrich ein weibliches Gesicht erblickt. Als Ahnung nimmt der Traum die Begegnung mit einer zunächst noch fremden Welt vorweg. In Begleitung von Kaufleuten wird er mit praktischen Lebensverhältnissen sowie mit Märchen und Erzählungen...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Die Bibel der Romantik      5 von 5 Punkten
Was soll man zu diesem Klassiker noch schreiben, als dass es eines der größten Werke der Literaturgeschichte ist. Heinrich von Ofterdingen ist die Bibel der Romantik und all derjenigen, die bis heute die Blaue Blume suchen. Und wie drückte Ricarda Huch das so treffend aus: "Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe."


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Hyperion - Friedrich HölderlinHyperion
Friedrich Hölderlin

Gebundene Ausgabe, März 2005
     Verkaufsrang: 13259      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 2,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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»Ich verspräche gerne diesem Buche die Liebe der Deutschen. Aber ich fürchte, die einen werden es lesen, wie ein Kompendium, und um das fabula docet sich zu sehr bekümmern, indes die andern gar zu leicht es nehmen, und beede Teile verstehen es nicht.
Wer bloß an meiner Pflanze riecht, der kennt sie nicht, und wer sie pflückt, bloß, um daran zu lernen, kennt sie auch nicht.«
Hölderlin


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Eine der schönsten Liebesgeschichten der Deutschen Literatur      5 von 5 Punkten
Selten wurde in der Deutschen Literaturgeschichte eine erotische Liebe so sinnlich und so gefühlsvoll wie die Liebe zwischen Hyperion und Diotima geschildert. Hölderlin beschwört mit einer gewaltigen Sprache voller Bildlichkeit und Emotionalität, eine Beziehung voller Höhen und Tiefen herauf. Dieses Buch empfiehlt sich für alle Verliebten und Paare, aber auch für alle nach Liebe sich sehnenden. Friedrich Hölderlin lehrt uns Liebe neu zu begreifen.


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Candide oder Der Optimismus - VoltaireCandide oder Der Optimismus
Voltaire

Taschenbuch, November 2005
     Verkaufsrang: 13620      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Satire auf Optimismus und Pessimismus      3 von 5 Punkten
"Candide" basiert eigentlich nur auf einer simplen Grundidee - der Widerlegung des Leibniz'schen These, dass in der Welt notwendigerweise alles zum besten arrangiert ist, welche der Lehrer des Candide seinem Schüler auf dem Schloss, auf welchem letzterer erzogen wird, vermittelt.
Dazu lässt er seinen Helden vom Schloss vertreiben und rund um die Welt reisen und nicht nur das europäische Elend seiner Zeit inklusive sozialem Elend, Kriegeswirren und Inquisition hautnah erleben, sondern auch in Südamerika die überseeischen spanischen Besitzungen der Jesuiten kennenlernen und schließlich das sagenhafte Eldorado finden, wo er unermessliche Schätze erhält, um die er dann aber bald wieder betrogen wird.
Wie in Diderots "Jakob" philosophieren Candide und seine wechselnden Begleiter dabei immer über die Ausgangsthese, was der Geschichte satirische Würze verleiht und diese auch intellektuell unterhaltsam werden lässt.
Am Ende steht die Geschichte für eine Satire sowohl auf den Optimismus wie auch auf den Pessimismus, ist aber zugleich auch eine recht spritzige Literaturkritik der zeitgenössischen bis römisch-griechischen Literaturgeschichte, die Voltaire von seinen Protagonisten satirisch aufspießen lässt.
Finalement wird Candide schließlich nach allen Abenteuern und misslungener philosophischen Suche von einem alten Mann bekehrt zu dem Motto: "Schweigt und arbeitet", womit er und seine Getreuen letztlich ihr Glück finden.
Auch wenn das erzählerische Talent Voltaires wie sein Witz, seine Phantasie und sein Einfallsreichtum nicht ganz den fehlenden Tiefgang der Geschichte verbergen können, kann der Dichter und Aufklärer dennoch auch heute noch den großen Erzähltalenten der Aufklärung zugerechnet werden.

Geniale Schrift      5 von 5 Punkten
Mit Candide landete einer der genialsten Schriftsteller aller Zeiten die genialste philosophische Erzählung überhaupt. Mit viel Humor und wunderbarem Schreibstil erzählt Voltaire die Reise von Candide und seinen immer wechselnden Begleitern, in der es mal zu Glück und mal zu Pech kommt.
Einfach lesen und selbst Meinung bilden!
Gruß

Gipfel der Satire!      5 von 5 Punkten
Es ist kaum zu glauben dass diese Geschichte vor über 200 Jahren geschrieben wurde. Voltaire schreibt auf sehr unterhaltsame Weise und platziert dabei seine Kritik auf intelligenteste Weise. Es ist schon zu genüge zu diesem Buch gesagt worden. Was mir noch zu sagen bleibt: Kaufen, lesen und das Meisterwerk in Sachen Satire schlechtin mit all seinen Facetten genießen. Lesespass auf höchstem Niveau!!!

Scharfsinnige Satire      5 von 5 Punkten
Der sympathische, junge "Held" dieses Romans, Candide, glaubt an die Lehren seines Hauslehrers Pangloß, der darüber doziert, dass diese Welt die beste aller möglichen sei und hier alles den besten Sinn hat. Doch gleich im ersten von dreißig episodenhaft kurzen Kapiteln muss Candide feststellen, dass dies so eigentlich nicht stimmen kann, denn hier wird er gleich, nur wegen eines hamrlosen Küsschens, vom Baron per Fußtritt aus dem Schloß gejagt. Doch Candide wäre nicht Candide, wenn er nicht seinen Optimismus seine Geliebte Kunigunde irgendwann wiederzusehen und sogar zu ehelichen strikt beibehalten würde und so macht er sich auf den Weg die Welt zu erkunden. Allerdings muss er erkennen das diese, so wie sie ist, ganz bestimmt nicht die beste aller Welten ist. Er erlebt Naturkatastrophen, Morde, Vergewaltigungen, Kriege, Betrug, Schiffbruch, einmal wird er fast gegrillt und verspeist usw.
Voltaire lässt seinen Protagonisten auf den knapp 170 Seiten eine unglaubliche Vielzahl an Übeln und Schlechtigkeiten erleben, dass dem Leser kaum Zeit für Mitgefühl bleibt. Und das alles unter dem Deckmantel eines humoristischen Romans, mit Anzeichen eines barocken Schelmen- und/oder Abenteurromans. Zu lachen gibt es hier wirklich viel, zumindest aber zu schmunzeln. Und auch die Überraschungsmomente jagen sich, wenn noch nicht mal der Tod manchen Figuren etwas anhaben kann.
Trotzdem weiß der Leser aber, das es unter besagtem Deckmantel um Kritik an Politik und Gesellschaft geht. Hervorragend! Kritik gepaart mit viel Witz und Ironie in einem wirklich temporeichen, Spass machenden, gut zu lesenden Roman. Die Überschrift des wirklich interessanten Nachwortes sagt schon einiges: "Weltironie im Taschenformat".

Wir müssen unseren Garten bestellen, .......      5 von 5 Punkten
so die letzten Worte von Candide im längsten Roman von Voltaire. Candide gibt damit Antwort auf Pangloß' letzte - in Anbetracht der erlebten schlechten Umstände - ironischen Ausführungen über "die beste aller Welten", die soviel Überraschungen hervorbringt, wenn man sich nur hinter dem Ofen hervorwagt. 1759 kommt dieses Werk an die Öffentlichkeit, in einem Jahrhundert, das den 7-jährigen Krieg (1756-63) noch nicht beendet sieht, dem Lissabon (1755) durch Erdbeben und Feuer zum Opfer zu fallen droht und in dem die Fragen der Theologie und der Philosophie neu zu bestimmen sind. Naturwissenschaft und Empirie dominieren den Glauben hin zur Vernunft und doch scheint nur das wirklich, was auch Tatsache ist. ("Nur das, was man selbst erlebt hat, kann man verstehen.") Voltaire lässt seinen Helden Candide (wie auch Eichendorff seinen Taugenichts) durch die Welt sausen, Zufall und Notwendigkeit (als zureichender Grund nach Leibniz) steht allerorts Pate für die nächsten Wege und ganz beiläufig erkennt man die Wirren der Zeit in den unterschiedlichen und doch verflochtenen Kontinenten. Die Figuren sind wie in einem Marionettentheater aufgestellt, Voltaire lässt sie kommen und gehen, ganz nach belieben, der Tod kann diesen nun wirklich nichts. Über allem schwebt als helfende Hand und als begleitender Berater Pangloß, der große Philosoph aus dem frühen Westfalen, der gleichzeitig Erzieher von Candide war.

Voltaire beginnt hier vielleicht ohne Absicht den Weg der Aufklärung. Mit dem Erdbeben in Lissabon ist der Glaube an die Kirche nicht mehr gefestigt. Ein Totenmeer von über 30.000 Menschen lädt ein zum Zweifel und der Gedanke, die Vernunft und das Erfahrene zu priorisieren, nimmt beständig zu. Daher lässt Voltaire seinen Protagonisten Candide Menschen "an sich" nur im Eldorado erleben, Menschen, die ihren Reichtum mit Ehre tragen und diesen nicht als zureichenden Grund für Missgunst sehen. Alle Liebe Candides jedoch gilt Kunigunde, seiner noch im Geiste schönen Geliebten, die er bereits in Westfalen küsst und damit Anlass für ihren Vater bietet, ihn mit Fußtritten in die Welt zu jagen. Nichts hält ihn auf, immer ist sein Optimismus in der besten aller Welten nach Pangloß so groß, dass sein Glaube, Kunigunde wieder zu treffen, niemals schwindet. Alles wird gut, alles ist gut dieses an Leibniz angelehnte Motto in "prästabiler Harmonie" schwebt über allem, als Anweisung und als Ironie, wo doch die Welt im Erleben Candides mehr und mehr aus den Fugen gerät. Am Ende treffen sie (Candide und Kunigunde) sich und finden zusammen, doch nicht wie im Märchen, sondern eher ohne Reichtum, in schnörkelloser nur puristischer Schönheit aber mit viel Arbeit. "Die Arbeit hält drei große Übel von uns fern: die Langeweile, das Laster und die Not." Damit ist für Voltaire und Candide klar, dass eben der Garten des Lebens für jeden zu bestellen ist, um zur besten aller Welten zu werden.


Voltaires Übertreibung und Beliebigkeit aller Dinge und Erlebnisse ist ein Seitenhieb auf die Leibnizsche Theodizee, in der er in Anlehnung an den mittelalterlichen islamischen Gelehrten al-Ghazali diese Welt zur "besten aller möglichen Welten" erklärt, da aus der Weisheit und Güte Gottes folge, dass er durch seine Allmacht die Beste erwählt und verwirklicht habe. (meilleur des mondes possibles). Der Streit um die Allmacht Gottes führte schon bei Epikur zu folgendem Dilemma: "Wenn er es will und nicht kann, ist er unfähig, was für Gott nicht zutrifft; wenn er kann und nicht will, ist er bösartig, was Gott auch fern liegt; wenn er weder will noch kann, ist er sowohl bösartig als auch unfähig und deshalb nicht Gott; wenn er es aber will und kann, was allein Gott zukommt, woher kommt dann das Übel? Oder warum behebt er es nicht?"

Conclusio: der große Roman Voltaires, wunderbare Zeitgeschichte, absolut lesenswert.


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Der Tod des Iwan Iljitsch - Leo TolstoiDer Tod des Iwan Iljitsch
Leo Tolstoi

Gebundene Ausgabe, 20. Januar 2008
     Verkaufsrang: 11822     

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» "Und der Tod? Wo ist er?"
Und er suchte nach seiner früheren, so gewohnten Todesangst und konnte sie nicht finden. Wo war sie? Und was denn für ein Tod? Es war keine Angst da, weil auch kein Tod mehr da war. An Stelle des Todes war ein Licht da.
"So ist das also!" sagte er plötzlich laut.
"Welch eine Freude!"...
"Es ist zu Ende!" sagte jemand über ihm.
Er hörte diese Worte und wiederholte sie in seinem Geiste. Zu Ende ist der Tod", sagte er sich.
"Er ist nicht mehr."«


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Ganz groß !      5 von 5 Punkten
Diese für einen russischen Erzähler bemerkenswert kurze Geschichte bringt mit unnachahmlicher Meisterschaft auf den Punkt, wie hilflos der Mensch angesichts seiner Vergänglichkeet doch in Wahrheit ist und wie verlogen und leer die Scheinwelt, die er sich darum herum aufbaut um dies nicht sehen zu müssen.
"Der Tod des Iwan Iljitsch" ist ganz große Literatur im kleinen Format und der perfekte Einstieg in die Gedankenwelt Tolstois.


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Oliver Twist - Charles DickensOliver Twist
Charles Dickens

Taschenbuch, Oktober 2005
     Verkaufsrang: 20207      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Der Held, Sohn unbekannter Eltern, wächst im Armenhaus einer Kleinstadt unter dem harten Regiment des selbstgefälligen Mr. Bumble auf. Er kommt zu einem Leichenbestatter in die Lehre, flieht ohne einen Pfennig nach London und gerät in die Fänge des Hehlers Fagin, der eine Bande jugendlicher Taschendiebe anführt. Und es gibt jemanden, der ein ganz bestimmtes Interesse daran hat, Oliver ins Verbrechen zu verwickeln und dadurch zu vernichten ...
Charles Dickens (1812 - 1870) hatte eine harte Jugend hinter sich, als er zu schreiben begann und bald zum gefeiertsten Autor seiner Zeit wurde. In fieberhaftem Tempo schrieb er seine sozialkritischen, immer unterhaltsamen Romane, die weltweit gelesen werden.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Ein sehr unterhaltsames Stück Literaturgeschichte!      5 von 5 Punkten
Charles Dickens Geschichte über den Weisenjungen Oliver Twist, der in den jämmerlichen Verhältnissen eines Armenhauses aufwächst und nach seiner Flucht in die Großstadt London einer Diebesbande in die Finger geht, dürfte fast jedem etwas sagen und sollte auch in keiner Sammlung fehlen!

Die in diesem Buch enthaltene Übersetzung von Gustav Meyrink ist wie die Geschichte selbst sehr gelungen. Was mir vor allem gefallen hat war, dass die Textpassagen mancher Personen mit Akzent geschrieben wurden und dem ganzen so noch etwas mehr Atmosphäre geben. Besonders gut kommt das meiner Meinung nach bei dem Jiddischen Akzent von Fagin (dem Jude) rüber.

In dieser DTV Ausgabe sind außerdem noch die 25 Illustrationen (Zeichnungen) der Erstausgabe enthalten. Außerdem gibt es ein Ausführliches Nachwort mit allerlei interessanten Fakten rund um Oliver Twist und eine Zeittafel mit den wichtigsten Stationen des Charles Dickens.
Wer Oliver Twist also noch nicht in seiner Sammlung hat, der macht mit dieser Ausgabe nichts Falsch.


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Der Schimmelreiter - Theodor StormDer Schimmelreiter
Theodor Storm

Gebundene Ausgabe, Januar 2006

Verkaufsrang: 6779

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