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Italienische Reise - Johann Wolfgang von GoetheItalienische Reise
Johann Wolfgang von Goethe

Gebundene Ausgabe, 27. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 33846      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die wohl berühmteste italienische Reise der deutschen Literatur!
"Früh drei Uhr stahl ich mich aus Karlsbad, weil man mich sonst nicht fortgelassen hätte." Man schreibt den 3. September 1786. Nur mit "Mantelsack und Dachsranzen" ausgerüstet, verwirklicht Goethe den seit seiner Kindheit gehegten Wunsch, selber das Land zu betreten, das er schon aus den Beschreibungen seines Vaters kannte. Er bricht nach Italien auf, als die Problematik seiner Weimarer Existenz zur lebensbedrohlichen Krise geworden war - die Unmöglichkeit, gleichzeitig dem öffentlichen Amt und der dichterischen Berufung zu leben; dazu die Anssichtslosigkeit seiner Liebe zu Charlotte von Stein.
Von dieser Reise, die Goethe inkognito als "Filippo Miller, Tedesco, Pittore" unternimmt, kehrt er im Juni 1788 zurück als einer, der "Arkadien" und sich selbst gefunden hat.
Aber erst dreißig Jahre später veröffentlicht er das ursprünglich Charlotte von Stein gewidmete Reisetagebuch in bearbeiteter Form. Ihren Titel erhielt die ›Italienische Reise‹ schließlich in der Ausgabe letzter Hand von 1829, nun komplettiert mit dem Bericht über den zweiten römischen Aufenthalt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Facharbeit      4 von 5 Punkten
Ich habe eine Frage zu diesem Werk und Goethes Person allgemein. Ich bin zur Zeit in der 12. Klasse am Gymnasium und muss eine Facharbeit ueber 12-20 Seiten anfertigen, ist dieses Thema fuer einen Jugendlichen interessant und ist es moeglich eine gute Arbeit darueber zu verfassen? Ich weiss das Goethe klar zur StandartLiteratur gehoert und auf jeden Fall genug Informationen liefert, jedoch waere es mir schon wichtig, eine gute Arbeit mit Spass am Thema zu verfassen.


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Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge! 2CDs - Charles DickensFröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge! 2CDs
Charles Dickens

Audio CD, 6. November 2006
     Verkaufsrang: 134596      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Atmosphärisches Hörspiel von TITANIA MEDIEN, ausgezeichnet mit dem Hörspiel-Award als "Bestes Hörspiel-Label" 2004, 2005 und 2006.

Der berühmte Weihnachtsklassiker von Charles Dickens in einer Star-besetzten Hörspiel-Version für Jung und Alt.

Mit Christian Rode (u.a. dt. Stimme von Christopher Lee), Friedrich Schoenfelder (David Niven), Peer Augustinski (Robin Williams), Daniela Hoffmann (Julia Roberts), Arianne Borbach (Uma Thurman), Regina Lemnitz (Whoopi Goldberg), Manja Doering (Reese Witherspoon), Herbert Schäfer, Alexander Doering ('Merry' in "Der Herr der Ringe"), Hörspiel-Award-Gewinnerin Dagmar von Kurmin, Jürg Löw, Lothar Didjurgis, Theresa Mertens, Lucas Mertens und Kammerschauspieler Heinz Ostermann.

1843 am Heiligen Abend im viktorianischen London: Für den grimmigen Geldverleiher Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nicht mehr als verabscheuungswürdiger "Humbug"! Erst die Besuche seines verstorbenen Teilhabers Jacob Marley, sowie der Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht bewirken eine Wandlung. Scrooge beginnt, den wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu erkennen ...

Ausgezeichnet mit dem Kritiker- und Publikums-Hörspiel-Award in Gold als "Bestes Einzelhörspiel 2004".


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

die beste Adaption dieses Stoffes, die ich kenne.      5 von 5 Punkten
Was soll ich noch über die excellenten Sprecher, den aufwendigen Sound und die Aufmachung noch sagen, was nicht schon geschrieben wurde?
Für mich ist dies die beste Adaption von Charles Dickens, die ich kenne. Und es kann só entspannend sein, einmal die Flimmerkiste aus zu lassen. Füße hoch, Augen zu und CD rein. Fantastisch, einfach nur fantastisch für jung und alt. Diese CD habe ich mittlerweile jüngeren und älteren Bekannten geschenkt und jedesmal wurde sie positiv aufgenommen.


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Suhrkamp BasisBibliothek (SBB), Nr.5, Die Leiden des jungen Werthers - Johann Wolfgang von GoetheSuhrkamp BasisBibliothek (SBB), Nr.5, Die Leiden des jungen Werthers
Johann Wolfgang von Goethe

Taschenbuch, 24. Juli 2009
     Verkaufsrang: 43513      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Die Leiden des jungen Werthers
OA 1774 Form Roman Epoche Sturm und Drang
Als Ausdruck radikaler, leidenschaftlicher Subjektivität schlug Goethes Briefroman eine ganze Generation von Lesern in seinen Bann und verkörpert wie kein anderer Erzähltext die emotionale Kompromisslosigkeit des Sturm und Drang.
Entstehung: Als Goethe 1772 in Wetzlar arbeitete, befreundete er sich mit Johann Christian Kestner und warb vergeblich um dessen Braut Charlotte Buff (1753-1828). Auf der abrupten Heimkehr nach Frankfurt erfasste ihn eine Leidenschaft für die junge Maximiliane La Roche. Am 30.10. erschoss sich der unglücklich verliebte Legationssekretär Carl Wilhelm Jerusalem in Wetzlar mit einer von Kestner geliehenen Waffe. Als der Frankfurter Kaufmann Peter Brentano Maximiliane heiratete, war dies für Goethe ein letzter Anlass, der ihn 1774 zur spontanen Niederschrift des Werks innerhalb von vier Wochen trieb. Er betrachtete es als künstlerischen Befreiungsschlag, das ihn aus dem "stürmischen Elemente" gerettet habe. In einer 1787 erscheinenden Neufassung, die Goethe, da er selbst kein authentisches Exemplar mehr besaß, auf der Grundlage eines unrechtmäßigen Nachdrucks herstellte, milderte er den impulsiven Sturm-und-Drang-Stil und arbeitete zwischenzeitliche Erfahrungen ein.
Inhalt: Werther, ein intelligenter, hochsensibler, schwärmerischer junger Mann, schreibt zwischen dem 4.5.1771 und dem 23.12.1772 seinem Freund Wilhelm Briefe aus "Wahlheim", in denen er ihm sein Innerstes eröffnet, seine Begeisterung über Natur und Liebe, seine Verzweiflung über deren Aussichtslosigkeit und über gesellschaftliche Zurücksetzung. Werther verliebt sich in Lotte, die zumindest seine aus der empfindsamen Literatur gespeiste Gefühlssprache erwidert.
Als ihr Verlobter, der brave Albert, von einer Reise heimkehrt, schließt man Freundschaft, doch Werthers Eifersucht wird, wie seine Briefe verraten, immer drängender. So schlägt die anfangs enthusiastische Stimmung, die ihn auch das ländliche Idyll im Horizont seiner R Homer-Lektüre interpretieren lässt, allmählich um in Pessimismus und Todessehnsucht, symbolisiert durch das Lesen in James McPhersons (1736 bis 1796) Ossian. Als er die Geliebte allein antrifft, kommt es noch einmal zu einer harmonischen Szene; beide sind "fürchterlich" bewegt, ihre Gefühle füreinander sprechen sich in Tränen aus, doch begegnet Lotte Werthers Küssen durch die Flucht ins Nebenzimmer. Der junge Mann schreibt einen Abschiedsbrief, leiht von Albert ein Paar Pistolen, kleidet sich wie beim Kennenlernen Lottes - es ist die nachmals berühmte "Werther"-Tracht mit blauem Frack und gelber Weste - und erschießt sich.
Aufbau: Die zunächst unkommentierte Abfolge von Werthers Briefen erlaubt das unmittelbare Mitempfinden des seelischen Auf und Ab und die Einsicht in seine Verblendung. Der aufsteigenden Linie des 1. Buches mit der Gewitterszene als Gipfel, die zum scheinbaren Einklang der Herzen führt, folgt der Weg in die Katastrophe des 2. Teils. Schließlich schaltet sich der Herausgeber, der zu Beginn das "Büchlein" leidenden Seelen als "Freund" empfohlen hat, mit seinem Bericht ein, um die letzten Tage Werthers zu schildern.
Wirkung: Mit dem Aufbegehren der jungen Generation, dem Recht auf Gefühle statt Vernunft und dem vorrevolutionären Affekt gegen die Ständehierarchie hatte Goethe den Nerv seiner Zeit getroffen; er bezeichnete die Wirkung später als "groß, ja ungeheuer". Zur Publizität des zunächst anonym veröffentlichten Buchs, die sich auch in Mode und Populärkultur niederschlug, trug der Skandal bei, dass hier ein Selbstmord gerechtfertigt würde, aber auch Neugier auf die authentischen Lebensumstände und Fakten hinter der fiktionalisierten Handlung, weswegen Goethe zeitlebens behelligt wurde. Angeblich kam es als Folge des "Wertherfiebers" (Stichwort R S. 404) sogar zu Nachahmungstaten. Die Kritiker setzten sich mit dem Buch in Abhandlungen oder Parodien auseinander, Trittbrettfahrer und Bewunderer imitierten es in sog. "Wertheriaden". Goethe blickte 1827 in dem Gedicht Werther auf den "viel beweinten Schatten" zurück. Nach Jahrzehnten erschienen im Ausland noch Bücher, die deutliche Spuren des Vorbilds tragen wie Letzte Briefe des Jacopo Ortis (1802) von Ugo Foscolo (1778-1827) und Obermann (1804) von Étienne Pivert de Senancour (1770-1846). Thomas R Mann griff ein tatsächliches Wiedersehen des alten Goethe mit seiner Jugendliebe auf in Lotte in Weimar (1939). Das Scheitern eines jungen Menschen an der restriktiven Gesellschaft der DDR schilderte Ulrich R Plenzdorf 1972 in seinem Roman Die neuen Leiden des jungen W. A. H.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 51 Bewertungen)

Klassiker des Sturm und Drang von 1774      5 von 5 Punkten
Heute fällt es etwas schwer zu verstehen, warum dieses Buch damals so populär war und sehr viele "Fans" der damals jungen Generation hatte, welche dem Protagonisten dieses Briefromans so nacheiferten, dass sie teils sogar ihre Leben ließen.
Man muss hierzu wissen, dass dieser Roman zur Zeit der Aufklärung geschrieben wurde. Die Literatur sollte moralisch bilden und die Vernunft wecken und war somit einer vernünftig argumentierenden gebändigten Sprache verpflichtet. Viele junge Autoren sahen dies als zu eng gefasst und als "Gegenbewegung" ergab sich die Literatur des "Sturm und Drang". Man wante sich dem aufklärerischen ratio ab und begann die Emotionen ins Zentrum zu rücken.
Der Roman hat teils autobiografische Züge und handelt von einem jungen Mann, welcher starke Gefühle für eine Frau hat, welche ihm auch nicht abgeneigt ist, jedoch einem anderen versprochen ist. Am Anfang der Begegnung in Hochstimmung wird die Situation für Werther zunehmend zur Qual und endet letztendlich im Suizid.
Heute erscheint dieser Roman, welcher in Form von Briefen geschrieben wurde an einigen Stellen emotional stark übertrieben, nahezu kitschig. Am ehesten können ihn wahrscheinlich die nachvollziehen, welche sich zur Zeit des Lesens gerade in einer ähnlichen Situation befinden, für den Rest ist dieser Roman eher historisch im Zusammenhang mit der Zeit des Sturm und Drang zu sehen.
Es ist ein Meisterwerk, welches man zumindest einmal gelesen haben sollte.


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Lektüreschlüssel zu Johann Wolfgang von Goethe: Faust II - Johann Wolfgang von GoetheLektüreschlüssel zu Johann Wolfgang von Goethe: Faust II
Johann Wolfgang von Goethe, Walter Schafarschik

Broschiert, Oktober 2008
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Reclams Lektüreschlüssel
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Verstand und Gefühl. ( Sinn und Sinnlichkeit) - Jane AustenVerstand und Gefühl. ( Sinn und Sinnlichkeit)
Jane Austen

Taschenbuch, 8. Dezember 2009
     Verkaufsrang: 69878      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die Erstausgabe erschien im Jahr 1811. Jane Austen erzählt die Geschichte der beiden Schwestern Elinor und Marianne. Elinor verkörpert Verstand, Selbstbeherrschung und Taktgefühl, Marianne hingegen Impulsivität, Leidenschaftlichkeit und spontane Hingabe.Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur; all ihre Romane erfreuen sich weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Warum dies so ist, verrät ihr berühmter Dichterkollege Lord Tennyson: 'Miss Austen erfaßte die Winzigkeiten des Lebens bis zur Vollendung. Sie war eine große Künstlerin und in ihrer begrenzten Sphäre Shakespeare ebenbürtig.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Verstand -> Elinor, und Gefühl -> Marianne      5 von 5 Punkten
Elinor und Marianne Dashwood sind Schwestern, die fortan fern von Norland Park leben. Elinor möchte nicht das Gut verlassen, da ihr Schwager Edward Ferrars dort lebt, in den sie sich verliebt hat. Ihre Schwester wird nach dem Einzug in das neue Heim von Mr. Willoughby gerettet, in den sie sich ebenfalls bald verliebt und so sieht sie nicht die Zuneigung, die ihr Oberst Brandon wiederum entgegenbringt. Willoughby reist nach London ab, antwortet nicht auf Mariannes Briefe, Edward Ferrars scheint bereits seit Jahren verheiratet und Oberst Brandon versucht Marianne von einer Verbindung mit Willoughby abzubringen...
Elinor ist die Figur, die den "Verstand" charakterisiert, durch ihre nachdenkliche, kühle, zurückhaltende und intelligente Art; Marianne hingegen bringt das "Gefühl" zum Ausdruck, da sie sich offensichtlich ihrer Intuition hingibt und überschwänglich reagiert.
Noch ein Roman von Jane Austen, der geschickt niedergeschrieben und genauso empfänglich für den Leser ist. Die Autorin kombiniert Geheimnisse aus der Vergangenheit mit den daraus entstehenden Missverständnissen der Gegenwart, lässt das Heiratskarussell immer weiter drehen, bis sie die Paare, verheiratet und endlich zueinander gefunden, ins Leben entlässt. Das Buch ist ein Muss für Austen-Liebhaber. Wer Austens Stil schätzt und versteht, wer ihre Ironie erkennt und genug Wissensdurst besitzt um herausbekommen zu wollen, wie die Geschichte mit einem Happy-End endet, ist diesem Werke quasi versprochen.
Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst.


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Der Nachsommer - Adalbert StifterDer Nachsommer
Adalbert Stifter

Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2007
     Verkaufsrang: 13618      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Zwei liebende Paare stehen im Vordergrund dieses warmherzigen Romans: Das jüngere beschließt nach schüchterner Annäherung schließlich zu heiraten, das ältere erlebt eine späte Liebe "in Glück und Stetigkeit, gleichsam einen Nachsommer ohne vorhergegangenen Sommer."
Eine Bildungs-, Liebes-, und Familiengeschichte und ein Werk der Verinnerlichung und der Entwicklung echter Seelenreife.
"Der Nachsommer gehört zu den wenigen Werken deutscher Prosa, die es verdienten wieder und wieder gelesen zu werden." Friedrich Nietzsche


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Slow food für die Seele      5 von 5 Punkten
Was bleibt eigentlich von der deutschen Prosa-Literatur übrig, das es verdiente, wieder und wieder gelesen zu werden?" fragte sich Friedrich Nietzsche und reihte Stifters Nachsommer" unter die fünf lesenswertesten Bücher deutscher Sprache ein. Das war um 1880, aber auch 130 Jahre später empfiehlt Amazon" denselben Nachsommer" an oberem Listenplatz seiner Bücher für die Insel"
Ohne davon zu wissen, war der Nachsommer" auch für mich zum unvergesslichen Begleiter auf den verwachsenen Saumpfaden des blütenübersäten Flores, der westlichsten Insel der Azoren und damit auch Europas westlichstem Punkt weit draußen im Atlantik, geworden.
800 gedrängte Seiten sind es im handlichen Taschenbuch, 800 Seiten kaum wahrnehmbarer Handlung, aber eines Lesegenusses, der von berufener Seite vielfach einem nie wieder erreichten Höchststand deutscher Sprachkultur zugeschrieben wird. Wie sehr viel mehr fühle ich mich etwa in einem stimmungsvollen Baumgang" umfangen als in einer landläufigen Allee, deren Wortklang allein bereits Benzingeruch in mir aufkommen lässt!
Einzelne Stücke dieser Art tragen das Siegel der Unvergänglichkeit und werden, in Mustersammlungen aufbewahrt, noch der spätesten Nachwelt zum Genuss gereichen" vermeinte dazu ein Rezensent der Wiener Zeitung" aus dem Jahre 1857! Er hat über die Maßen Recht behalten, fraglos sehr viel mehr, als er sich in seinen kühnsten Träumen erwartet hätte.
Zum Titel sei Wikipedia zitiert: Der Nachsommer ist die Zeit des verlängerten Sommers ohne dessen Hitze, mit milden, sonnigen Tagen, aber noch ohne die Kühle der Herbstnacht. Im übertragenen Sinn ist es auch die Zeit des reifen Menschen, der die Höhe seines Lebens gerade so überschritten hat, ohne jedoch dem Greisenalter näher zu sein."
Als Bonvivante reihe ich mich gerne hier ein und stelle Stifters Nachsommer" mit großer Überzeugung unter die 100 Bücher, die im Leben gelesen zu haben man nicht versäumt haben darf!


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Die drei Schwestern: Und andere Jugendwerke - Jane AustenDie drei Schwestern: Und andere Jugendwerke
Jane Austen

Taschenbuch, 9. August 2007
     Verkaufsrang: 122081      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur; all ihre Romane erfreuen sich weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Warum dies so ist, verrät ihr berühmter Dichterkollege Lord Tennyson: 'Miss Austen erfaßte die Winzigkeiten des Lebens bis zur Vollendung. Sie war eine große Künstlerin und in ihrer begrenzten Sphäre Shakespeare ebenbürtig.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein wunderbares Buch für Austen-Liebhaber      5 von 5 Punkten
ist dieser Schmöker. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Zufällig bin ich darauf gestoßen und ich bereue es nicht!
Ich kenne alle Romane von Jane Austen und finde sie wunderbar.
Aber wo ihre Romane vollkommen, ausgeklügelt und atmosphärisch unfehlbar und hochunterhaltsam sind, sind diese kleinen Erzählungen - sehr praktisch für unterwegs oder abends vorm Schlafengehen, da kurz und kurzweilig - kleine Ausschnitte ihres Könnens, jedoch nicht weniger amüsant.
Da ist zum Beispiel diese Satire auf Briefromane, bei der ich mich schief gelacht habe und die allein den Kauf dieses Buches unentbehrlich macht.
Dieses Buch hat mir einige Stunden schöne Unterhaltung beschert. Und ich weiß jetzt auch mehr von Jane Austen und ihrem Werk. Vielleicht die weniger bekannten und unentdeckten, aber nichtsdestotrotz wissenswerten Seiten ihres Könnens.


Frau Jenny Treibel - Theodor FontaneFrau Jenny Treibel
Theodor Fontane

Broschiert, 1986
     Verkaufsrang: 25269      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,60 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Berliner Kommerzienrätin Jenny Treibel, seit ihrer Heirat der wohlhabenden Bourgeoisie angehörig, lädt zum Diner. Unter den geladenen Gästen ist Corinna, die mit Charme und Esprit die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nicht zuletzt ihr Vetter Marcell verehrt sie. Ins Auge faßt Corinna an jenem Abend allerdings den jungen Leopold Treibel, den sie der gesellschaftlichen Position wegen heiraten möchte. Als Jenny Treibel, die sich selbst für eine sentimentale Idealistin hält, von diesen Intentionen erfährt, vergißt sie jedoch jeden Idealismus.Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Wo sich Herz zum Herzen findt?      5 von 5 Punkten
In seinem Roman ,,Frau Jenny Treibel'' erzählt Theodor Fontane von der resoluten Jenny, die, ehemals Tochter eines Krämers, den Kommerzienrat Treibel geheiratet hat und so zu Geld und Ansehen gekommen ist. Trotz allem unterhält sie Beziehungen zu ihrem ehemaligen Verlobten Professor Wilibald Schmidt und dessen kluger Tochter Corinna. Diese hat den Wunsch, dem Bildungsbürgertum, dem sie angehört zu entfliehen und, wie jenny damals, ins Besitzbürgertum aufzusteigen. Deshalb bringt sie Jennys jüngsten Sohn Leopold dazu, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Als Leopolds Mutter davon erfährt, ist sie alles andere als begeistert und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um die Verlobung wieder aufzulösen.
Dieses Werk Fontanes zählt nicht zu seinen bekanntesten und kommt wohl auch nicht an ,,Effi Briest'' heran. Trotzdem ist dem Autor mit ,,Frau Jenny Treibel'' ein Meisterstück gelungen, dass vor Komik, Ironie und Gesellschaftskritik nur so strotzt. Es gibt in diesem ganzen Roman nicht eine Figur, die nicht ihr Fett wegkriegt, wobei es hier vorrangig um Kritik am Bürgertum geht, das Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Gesellschaftsstand war und sich in Bildungs- und Besitzbürgertum teilte. Besonders kritisiert Fontane dabei die Heuchelei, was in seinem Roman auch deutlich wird.
Zur Sprache kann man eigentlich nur sagen, dass Fontane eben so schreibt wie er schreibt und man sich an den opulenten Stil erst einmal gewöhnen muss.
Allen Fontane-Liebhabern möchte dieses Werk ans Herz legen, denn man lernt auch einmal die lustige Seite dieses Autors kennen. Aber auch Gesellschafts- und Berlinromanleser werden sich an diesem Roman erfreuen.


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Sämtliche Werke und Briefe: Zweibändige Ausgabe in einem Band - Heinrich von KleistSämtliche Werke und Briefe: Zweibändige Ausgabe in einem Band
Heinrich von Kleist

Taschenbuch, 1. März 2001
     Verkaufsrang: 44289      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Das seltene Beispiel einer Klassikerausgabe, wie sie sein soll: Nichts sucht man vergebens, jede nötige Auskunft wird gegeben, aber so diskret, daß der Apparat nur hilft, wenn er gefragt wird: Eine kritische Gesamtausgabe, die schön und brauchbar ist, kein Mausoleum für Germanisten." (Hans Magnus Enzensberger in der "Zeit")

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Sehr zufrieden      5 von 5 Punkten
Ich bin sowohl mit der Information zum Produkt, der Lieferung sowie dem Produkt selbst sehr zufrieden!


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Mansfield Park - Jane AustenMansfield Park
Jane Austen

Broschiert, August 2008
     Verkaufsrang: 48719      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Herrensitz 'Mansfield Park' ist der Hauptschauplatz dieses berühmten Familienromans, in dem mit viel Ironie und Witz das Schicksal der armen Fanny im Kreise der reichen Verwandtschaft erzählt wird. Mehrere Heiratsanträge, einen Ehebruch und natürlich Liebe gibt es zuhauf in diesem buntesten Meisterwerk der großen Dame der englischen Literatur.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Mitleid mit Fanny Price - grandioses Werk von Jane Austen      5 von 5 Punkten
Fanny Price wird als junges Mädchen von ihrer überforderten Mutter zu ihrer Tante Lady Bertram und ihrem Gatten Sir Thomas geschickt. Das Ehepaar hat vier Kinder, wobei nur eines dieser Geschwister Fanny wirklich schätzt und versteht: Edmund. Edmund Bertram. Mit den Jahren verwandelt sich die verwandschaftliche Zuneigung zu leidenschaftlicher Liebe...
Eine Menge Personen treten in diesem Werk Austens auf. Wie in jedem von ihren Romanen ist ein ironischer Schreibstil auch diesmal unumgänglich. Sie verbindet und löst anfängliche Verliebtheiten und kombiniert letztendlich doch immer wieder Ehepaare. Missverständnisse und versteckte oder auch verdrängte Gefühle werden in Klarheit und aufrichtige, offenherzige Liebe umgewandelt.
Dies ist einer meiner Lieblingswerke der Meisterin der ersten Frauenromane. Natürlich muss man sich an Austens Stil gewöhnen und sich in die damalige Zeit versetzen um das Ambiente nachvollziehen zu können. "Mansfield Park" zählt zu Janes reiferen Werken, wie z.B. auch "Emma" oder "Überredung".
Hilfreich sind im Anhang auch die Begriffe, die während des Romans auftauchen und die man nicht kennt, da sie z.T. Gegenstände aus dem englischen ausgehenden 18. Jahrhundert umschreiben. Auch ist ein Nachwort von Christian Grawe im Buch enthalten, das von Austen und der Entstehung, Hintergründe und Ursprung ihrer Werke handelt.
Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst.


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Jewgeni Onegin: Roman in Versen - Alexander S. PuschkinJewgeni Onegin: Roman in Versen
Alexander S. Puschkin

Taschenbuch, 6. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 16348      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Jewgeni Onegin" ist ein Stück Weltliteratur und eine "Enzyklopädie russischen Lebens. Der Versroman erschien in den Jahren zwischen 1825 ?1833. Eigens für diesen Roman wurde die so genannte Onegin-Strophe geschaffen.
Die vier Hauptpersonen sind Typen, gleichzeitig aber auch unverwechselbare Individuen. Onegin ist ein junger Petersburger Dandy mit der "vor der Zeit gealterten Seele" und unfähig, andere zu lieben. Eine Erbschaft macht ihn zum Gutsbesitzer. Lenski, sein junger Nachbar, ist ein romantischer Möchtegern-Dichter. Ihnen gegenüber zwei Frauen: Tatjana, naiv und verträumt, sie verliebt sich Onegin, und ihre bodenständige Schwester Olga. Die Eifersucht Lenskis und sein sinnloser Tod im Duell mit Onegin beenden jäh die schöne, nicht ganz stimmige Vierer-Konstellation. Olga tröstet sich überraschend schnell, heiratet wieder. Auch Tatjana heiratet schließlich, einen General. Als sich Onegin jetzt in sie verliebt, ist es er, der abgewiesen wird, obwohl Tatjana ihn noch immer liebt.
Alexander Puschkin lebte von 1799 ?1837. Der russische Nationaldichter gilt als Begründer der modernen russischen Kunstprosa. Er ist ein Wegbereiter des Realismus und war der westeuropäischen Literatur zugetan. Puschkin starb an den Verletzungen eines Duells.
Interessant, auch ein bisschen gewagt wurde hier der Roman bearbeitet: Klassische Literatur verbunden mit moderner Ästhetik. Die Collage aus Klangelementen, Alltagsgeräuschen, kunstvollen Versen und dem leitmotivisch eingesetzten Rahmen von Puschkins Schreibsituation, mit Federkiel und Gesprächsfetzen mit sich selbst und seiner Bediensteten, irritiert ein wenig und lässt aufhören. Ausgiebig wird mit den Elementen von Verfremdung und Wiederholung gespielt. Das Zerrüttete der nicht mehr heilen Welt, Schein und Illusion werden so deutlich wahrnehmbar.
Unter der Regie von Peter Rothin ist ein aufregendes Hörspiel entstanden, das kein bisschen klassisch, im Sinne von fade oder langweilig klingt. Rothin sammelte an den Originalschauplätzen in St. Petersburg Aufnahmen. Diese Atmosphäre und die Stimmen der erstklassigen Sprecher wie Michael Maertens (Puschkin), Ulrich Matthes (Onegin), Lena Stolze (Tatjana) u.v.a. entführen in Puschkins poetische Welt und in das Russland des 19. Jahrhunderts. Hörspiel mit Musik, Spieldauer: ca. 118 Minuten, 2 CD. Mit Booklet.
- culture.text


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Spannende Hörspielfassung von Puschkins Klassiker      5 von 5 Punkten
Regisseur Peter Rothin lässt in seiner gelungenen Hörspielfassung Puschkin selbst seinen 1830 entstandenen Versroman über Jewgeni Onegin erzählen: Schon zu Beginn hört man Puschkin (gesprochen von Michael Maertens) an dem Roman schreiben und die Geschichte wird - dank der gut geführten Regie - gleichsam vor seinem und dem geistigen Auge des Zuhörers lebendig:
Gelangweilt vom müßigen Leben in Petersburg macht sich der junge Adelige Jewgeni Onegin (Ulrich Matthes) begierig auf Abwechslung und Abenteuer zum soeben, von seinem verstorbenen Onkel, geerbten Landgut auf. Dort lernt er den jungen Dichter Vladimir Lenski (Peter Davor) kennen, der ihm von seiner Jugendliebe Olga Larin erzählt. Schon bald stellt er Onegin den beiden ungleichen Töchtern des benachbarten Gutsbesitzers Larin vor: Olga, die Besonnene, beeindruckt ihn wenig. Tatjana (Lena Stolze), die Träumerin, verliebt sich augenblicklich in Onegin und meint ihn ihm den ihr bestimmten und lang ersehnten Mann gefunden zu haben. In einem Brief gesteht sie ihm ihre Liebe: "Der Himmel will es, ich bin dein. Mein Leben war dafür verpfändet, dass du mich triffst und löst es ein. Ich weiß es, Gott hat dich gesendet mein Hüter bis ans Grab zu sein." Der allem überdrüssige Onegin ist zwar gerührt von ihrer Offenheit, kann sich aber eine Ehe nicht vorstellen, denn: "So sehr ich sie auch liebte, bald ließ die Gewohnheit mich schon kalt."
Auf Tatjanas Namenstagsfeier beginnt sich die Situation zuzuspitzen: Onegin tanzt den ganzen Abend mit Olga, was Lenski als Provokation auffasst und Onegin zu einem Duell auffordert. Seine Eifersucht kostet Lenski das Leben. Onegin verlässt sein Langut und reist in die Welt. Nach Jahren begegnen sich Onegin und Tatjana zufällig wieder...


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Der kleine Häwelmann - Theodor StormDer kleine Häwelmann
Theodor Storm

Gebundene Ausgabe, 15. Juli 2004
     Verkaufsrang: 107450      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das berühmte Märchen von Theodor Storm mit Bildern von Else Wenz-Viëtor nach der Originalausgabe von 1926. Ein unvergesslicher Bilderbuchklassiker. Neuausgabe der bei Stalling erschienene Originalausgabe aus dem Jahre 1926.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Entspannung für das Kind      5 von 5 Punkten
Dieses Buch war für meinen Sohn eine tolle Entspannung. Viele Male habe ich es ihm vorgelesen und dann haben wir den Häwelmann selbst praktiziert. Er legte sich ins Bett und schloß die Augen. Ich sprach nun mit sanfter Stimme, wie sein Bett sich erhebt und zum Fenster hinausfliegt. Wir besuchten so Orte, wo mein Sohn sich wohlfühlte und die ihm gefielen. Er besuchte so Menschen die er gerne hat. Am Ende der Reise war er wieder in seinem Zimmer. Zufrieden und entspannt schlief er nach der Reise ein. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. Autogenes Training für das Kind.


Oliver Twist - Charles DickensOliver Twist
Charles Dickens

Gebundene Ausgabe, 1999
     Verkaufsrang: 70078      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Waisenjunge Oliver Twist lebt in London unter Gaunern und Bettlern. Immer wieder versucht der alte Fagin, Oliver zum Stehlen zu zwingen. Erst als der gütige Mr. Brownlow den Jungen aufnimmt, erfährt Oliver zum ersten Mal Liebe und Geborgenheit. Doch über Olivers Geburt schwebt ein Geheimnis, das ihn immer wieder in Gefahr bringt ...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein Aufschrei gegen die Unmenschlichkeit      5 von 5 Punkten
Charles Dickens schreibt hier exemplarisch seine Wut heraus, die er über das ungerechte soziale System seiner Zeit empfindet. Unvergessen die Szene, in der Oliver um mehr Essen bittet. Für Dickens manifestiert diese Frage und die Reaktion der Heimleitung die ganze Grausamkeit, mit der die Menschen der unteren Schichten behandelt wurden.Natürlich verweigert man Oliver mehr Nahrung, denn das war das System:die Bereicherung iniger weniger Heimvorsteher und Ratsmitglieder, die gemeinsam dafür sorgten, daß ihre Schutzbefohlenen nicht lange genug lebten, um der Stadtkasse zur Last zu fallen.Dickens protestiert gegen das unmenschliche gesetzt von 1834, indem die die Verarmten in Armenhäuser gesteckt wurden, wobei ganze Familien brutal zerrissen wurden.Frauen, Kinder und Väter wurden voneinander getrennt in verschiedenen Häusern untergebracht, damit sie keinen Kontakt mehr zueinander hatten. So ist es nicht verwunderlich, daß die Times damals dieses Gesetzt als völlig unchristlich brandmarkte.Oliver wird für Dickens zum Sinnbild dieser Menschenverachtung, indem er ihn auf eine löange Reise durch die Unterschicht von London schickt. Oliver landet schließlich bei Fagin, einem Kriminellen, der Kinder für Raubzüge einsetzt. Mit Hilfe der Prostituierten Nell kann er schließlich entkommen, wofür Nell bitter bezahlen muß, als Fagin den Verrat entdeckt.Doch es gibt ein Happy-End für Oliver, als er schließlich von wohlmeinenden Leuten aufgenommen wird. Dadurch findet er heraus, was seine wahre Herkunft ist und sein Recht verlangen. Dickens plädiert für eine gerechte und menschliche Gesellschaft in diesem lesenswerten Buch, das nicht nur für jugendliche Leser von heute interessant ist, sondern für alle, die sich Gedanken über die Gesellschaft und die Zeit in der sie leben machen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


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Eine Weihnachtsgeschichte - Charles DickensEine Weihnachtsgeschichte
Charles Dickens

Taschenbuch, 2. November 2009
     Verkaufsrang: 78706      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Weihnachten ohne Dickens' Weihnachtsmärchen ist für mich wie ein Christbaum ohne Kerzen. Es ist einfach alle Jahre wieder wohltuend mitzuerleben, wie sich der herzlose Geschäftemacher Ebnezer Scrooge zu einen gütigen, wohltuenden alten Herren wandelt.
Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheint dem alten Geizhals der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley und prophezeit Scrooge ein düsteres Ende für den Fall, daß er seinen Lebenswandel nicht grundlegend ändert. Danach zeigt sich der Geist der vergangenen Weihnacht, welcher Scrooge in seine Kindheit zurückversetzt, gefolgt vom Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der ihn ins Haus seines ärmlich lebenden Schreibers Cratchit und dessen Familie geleitet. der Geist der künftigen Weihnacht schließlich führt ihn zu seinem einsamen Sterbebett und zeigt ihm seinen Grabstein. "Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende." erkennt Scrooge und ist fortan ein anderer Mensch.
Mit dem Weihnachtsmärchen ist es Charles Dickens gelungen, eine rührseelige und zugleich moralische Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die Dank seines großen erzählerischen Könnens nie kitschig wird. Ich freue mich schon darauf, meinem Sohn, wenn er groß genug ist, aus meiner Lieblingsausgabe der Weihnachtsgeschichte, Ein Weihnachtslied, vorlesen zu können: Die detailverliebten Bilder von Roberto Innocenti werden ein Übriges tun, eine Geschichte aus dem viktorianischen England einem Kind des neuen Jahrtausends nahezubringen. -Elisabeth Lang


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

Wundervolle Geschichte für Jedermann.      5 von 5 Punkten
Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte für Jeden. So oft hat man von dieser Geschichte gehört, sooft hat man sie in allen Varianten gesehen und doch habe ich nie das Original gelesen.
Es hat sich gelohnt.


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Der Idiot - Fjodor Michailowitsch DostojewskiDer Idiot
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Taschenbuch, 1. Februar 1998
     Verkaufsrang: 19807      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ein impotenter Christus
Zur Neuübersetzung von Dostojewskis "Idiot"
"Nicht schlecht" - so lautet Dostojewskis eigenes Urteil über die Schlussszene seines zweiten Romans, die sich schon im Entwurf dramatisch genug ausnimmt: "Rogoschin und der Fürst beim Leichnam. Finale." Anlass zu Zufriedenheit bot jedoch nicht nur die effektvolle Komposition des "Finales", das bei jedem anderen Autor vermutlich ins Melodramatische abgeglitten wäre, sondern auch der erfolgreiche Abschluss der Romanarbeit. Der "Idiot" entstand im Jahr 1868 unter erheblichem Zeitdruck: Dostojewski bezog schon seit Herbst 1867 von seinem Verleger Honorare für den ungeschriebenen Roman, die ersten Kapitel wurden in der Zeitschrift "Der russische Bote" veröffentlicht, noch bevor sich Dostojewski selbst über den endgültigen Handlungsverlauf seines Romans im klaren war.
Seine Absicht, die ebenso berühmt geworden ist wie der Roman selbst, hat Dostojewski in einem Brief formuliert: "Die Grundidee ist die Darstellung eines wahrhaft vollkommenen und schönen Menschen." Herausgekommen ist dann allerdings etwas anderes, nämlich ein Gedankenexperiment zur Kybernetik des menschlichen Verhaltens. Dostojewski bietet all sein erzählerisches Können auf, um die Vorstellung einer ökonomischen Selbststeuerung des Menschen zu diskreditieren. Der Bankrott der Ökonomie als eines allgemeingültigen Denkmodells wird im "Idioten" auf allen Ebenen vorgeführt: Ein sterbenskranker Schwindsüchtiger will die ihm verbleibende Zeit noch durch Selbstmord abkürzen, eine bevorstehende Erbschaft entwertet einen Heiratsantrag, ein goldenes Kreuz wird gegen ein zinnernes eingetauscht, ein Paket mit 100 000 Rubeln landet im Feuer, zweimal bestraft eine Frau die Untreue des Geliebten durch Selbstkasteiung.
Masochistischer Geist
Mit einem Wort: Dostojewskis Romanfiguren treten ihr Glück mit Füssen. Ihre Handlungen erklären sich nicht als Resultat einer Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern als bewusste Verlängerung des eigenen Leidens. Daher rührt der eigenartige masochistische Geist, der durch Dostojewskis Roman weht. Allerdings kann man dieser Konzeption auch eine theologische Pointe abgewinnen: Als antiökonomisches Prinzip schlechthin darf nämlich die göttliche Gnade gelten. Der Mensch erlangt die Seligkeit nicht nach Massgabe seiner guten Taten, sondern als Geschenk. Hier liegt Dostojewskis zentrales christliches Credo, und an diesem Punkt lassen sich auch seine gehässigen Ausfälle gegen die katholische Kirche erklären, die ihm als Zerstörerin der orthodoxen Gnadentheologie gilt. Es ist gerade das katholische Regelwerk, das Dostojewskis Verdacht der Profanierung des Allerheiligsten auf sich zieht: die strikte Lenkung menschlicher Moralität, die Neutralisierung von verborgenem Tun durch heimliche Beichte oder das Aufwiegen von Schuld durch Busse. Die katholische Kirche wird hier zur Hochstaplerin: Sie wirft sich zur Buchhalterin menschlicher Sündhaftigkeit auf, führt ihre Konten ohne Ermächtigung und stellt ungedeckte Gnadenchecks aus.
Die Titelfigur von Dostojewskis "Idiot", die "positiv schöne" Christusgestalt, muss deshalb als Gegenentwurf zum katholischen Heilsmanager, wie er später im Grossinquisitor (aus "Die Brüder Karamasow") Gestalt angenommen hat, verstanden werden. Fürst Myschkin ist ein äusserst inkompetenter und schüchterner Handlungsreisender in Sachen göttliche Gnade. Zwar gewinnt er überall, wo er auftaucht, durch seine Aufrichtigkeit sofort das Vertrauen der Menschen, gleichzeitig aber bleibt seine Anwesenheit ohne erlösende Wirkung. Im Gegenteil: Fürst Myschkin funktioniert im Personenensemble des Romans eher wie ein Katalysator, der das Geschehen nach einem Ausdruck von Walter Benjamin nur noch schneller auf die Katastrophe zu gravitieren lässt. Unaufhaltsam verschlingt sich das Handlungsgeflecht zu immer neuen Knoten, die nicht anders als in einer Reihe von Skandalszenen Gestalt annehmen können. Man muss es in aller Schärfe formulieren: Dieser "Fürst Christus" (so nennt Dostojewski den "Idioten" im Romanentwurf dreimal) hat zwar eine schöne Seele, aber er ist nicht nur inkompetent, sondern auch impotent.
Mehr noch: Die kindliche Unschuld des Fürsten Myschkin ist nicht denkbar ohne ihr Komplement, den impulsiven Charakter des Verbrechers Rogoschin. Dostojewskis erzähltechnischer Trick besteht hier in der Aufteilung einer einzelnen Persönlichkeit auf zwei Handlungsfiguren. Wie diese Persönlichkeit ursprünglich ausgesehen hat, lässt sich an den frühesten Plänen zum "Idioten" beobachten: Von der "stolzen Herrschsucht" und "wilden Selbstermächtigung" des Helden ist hier die Rede. Deutlich treten hinter diesen Begriffen die Konturen des Prototyps solch paradoxer Einheit von höchster Sittlichkeit und fehlgeleitetem Handeln hervor: Raskolnikow, dessen Name nichts anderes als "der Gespaltene" bedeutet. Im Laufe der Arbeit am Roman überträgt Dostojewski dann immer mehr negative Eigenschaften vom Idioten auf die Sündenbockfigur Rogoschin, gleichzeitig baut er aber auch deutliche Signale für ihr enges Zusammengehören in seinen Text ein. Beide sind gleich alt, beide sind ohne Geld (bei Dostojewski immer ein Zeichen von Charakterstärke), beide lieben dieselbe Frau.
Impotenz, reziprok
Dostojewski wird noch deutlicher: In einer Schlüsselszene des Romans tauschen Myschkin und Rogoschin ihre Kreuze; eine Kopie jenes Christusbildes, das Myschkin so erschüttert hat, hängt in Rogoschins Wohnung; Myschkin fühlt die Anwesenheit Rogoschins jeweils intuitiv. Die Handlungsführung des Romans (sein "Aufgehen") wird erst verständlich, wenn man diese Grundkonzeption nicht aus dem Blick verliert. Es ist die dunkle Seite der ganzen Persönlichkeit, die dem hellen Teil sein Glück nicht gönnt. In die Bildsprache von Dostojewskis Roman übersetzt: Der schwarzhaarige Rogoschin tötet die Geliebte des blonden Myschkin. Die Mordszene im "Idioten" muss jedes psychoanalytisch geschärfte Bewusstsein aufmerken lassen: Die Braut des Fürsten Myschkin wird in der Hochzeitsnacht erdolcht, sie blutet aber nicht! Rogoschins Messer dringt zwar hochsymbolisch in das Herz des Opfers vor, das Blut bleibt aber im Frauenkörper. Grob gesprochen bedeutet das: Myschkin und Rogoschin kastrieren sich gegenseitig, ihre Impotenz ist reziprok. Die Unschuld der Christusgestalt bleibt ebenso unfruchtbar wie die Schuld der Teufelsgestalt. Im Gegensatz zu Raskolnikow gelingt es Dostojewskis Idioten (im etymologischen Wortsinn: "dem Abgesonderten") nicht, seinen Schatten in die eigene Persönlichkeit zu integrieren. "Nicht schlecht", hat vermutlich auch C. G. Jung bei der Lektüre der Schlussszene des "Idioten" gemurmelt.
Swetlana Geier, die für den Zürcher Ammann-Verlag bereits Dostojewskis Raskolnikow-Roman unter dem neuen Titel "Verbrechen und Strafe" mustergültig übersetzt hat, beschreitet auch in ihrer Wiedergabe des "Idioten" ungewohnte Wege. Ebensowenig wie Dostojewski zeigt Swetlana Geier Berührungsängste vor der ungrammatikalischen Redeweise einzelner Figuren. Rogoschins Räsonieren etwa klingt bei ihr so: "Un' dann . . . machen wir 'nen Besuch bei Nastassja Filippowna. Kommste oder nich'?" Ebenfalls gut zur Geltung kommt die für Dostojewski so typische Durchmischung des Erzählerberichts mit "fremden Wörtern" (Bachtin) - Ausdrücken, die nicht zur Bewusstseinssphäre des Erzählers gehören, sondern dem Vokabular einer bestimmten Person entstammen. Vor allem bei Auftritten der temperamentvollen Generalin Jepantschina lässt sich dieser Kunstgriff immer wieder beobachten: "Entrüstet machte sie sich an ihrer Mantille zu schaffen und wartete, dass ‹die da› aufbrechen würden."
Besonders verdienstvoll in der neuen Ausgabe des "Idioten" sind die ausführlichen Anmerkungen, die durch Reproduktionen wichtiger Bilder ergänzt werden ("Dresdner Madonna", "Die Enthauptung des Johannes", "Der tote Christus im Grabe"). Damit erhält auch der Leser des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts nochmals einen Einblick in jene Bilderreihe, an der Dostojewskis Glauben irre geworden ist: die von Gott gespendete Geborgenheit, das von ebendiesem Gott tolerierte ungerechte Leiden und schliesslich das Sterben Gottes. Hier eröffnet sich der grösste Skandal, der im "Idioten" präsentiert wird - der Skandal des toten Christus.
Ulrich M. Schmid


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

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Effi Briest. 8 CDs - Theodor FontaneEffi Briest. 8 CDs
Theodor Fontane

Audio CD, Januar 2003
     Verkaufsrang: 41543      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach einer behüteten Kindheit heiratet die 17jährige Effi, dem Willen ihrer Eltern entsprechend, den fast 20 Jahre älteren Baron von Innstetten, ein Jugendfreund ihrer Mutter, dem sie nach Kessin, einem kleinen Ort an der Ostsee folgt. In dem etwas unheimlich anmutenden Haus des Barons vereinsamt die junge, phantasievolle und lebhafte Effi, der es schwerfällt, in ihrer neuen Heimat Anschluß zu finden. Auch die Geburt ihrer Tochter kann sie nicht über ihre innere Vereinsamung hinwegtäuschen. Viel von ihrem Mann alleingelassen, geht Effi, der die Lüge eigentlich zuwider ist, fast gegen ihren Willen eine Liebesbeziehung zu dem neuen Bezirkskommandanten Crampas ein, der sie zuvor lange vergeblich umworben hatte. Diese eher leidenschaftslose Beziehung ist zu Effis Erleichterung beendet, als ihr Mann nach Berlin versetzt wird. Die Zeit in Berlin gestaltet sich harmonisch - bis Innstetten durch Zufall Briefe findet, die Crampas während der Kessiner Zeit an Effi geschrieben hatte.

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Perfekt      5 von 5 Punkten
Obwohl ich mich bereits intensiv mit der Thematik rund um "Effi Briest" beschäftigt hatte, bot mir dieses Hörspiel neue Einblicke und Wahrnehmungsebenen der einzelnen Charaktere auf. Das Hörspiel ist meisterhaft gelesen und setzt bewusst für das Verständnis entscheidende Textstellen virtuos und einzigartig gelungen in Szene. Dieses Produkt ist uneingeschränkt zu empfehlen: für jeden der mit der Thematik zum ersten mal in Berührung kommt, als Erweiterung der Wahrnehmungsebene für den bereits informierten Leser, sowie als Lernhilfe fürs Abitur und Studium.
Sehr zu empfehlen!


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Moby Dick - Herman MelvilleMoby Dick
Herman Melville

Taschenbuch, 2. November 2009
     Verkaufsrang: 35106      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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"Melvilles berühmtester Roman, durch den sein Name wohl heller vom Sternenhimmel der Weltliteratur strahlt, als der jedes anderen amerikanischen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts." (Neue Züricher Zeitung)



Reclam Universal-Bibliothek, Nr.83, Iphigenie auf Tauris - Johann Wolfgang von GoetheReclam Universal-Bibliothek, Nr.83, Iphigenie auf Tauris
Johann Wolfgang von Goethe

Taschenbuch, 1986
     Verkaufsrang: 115484     

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Iphigenie auf Tauris.

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Super Buch!      4 von 5 Punkten
Meiner Meinung nach ist dieses Buch verblüffend..
Die kurzen,knappen Zusammenfassungen der einzelnen Szenen sind fabelhaft.
Für die 11. Klasse des Gymnasiums in Bayern..optimal als Begleitlektüre zu "Iphigenie auf Tauris",welche an sich,ohne Begleitlektüre sehr schwer verständlich ist,da sie in Altdeutsch verfasst wurde.


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Der Schimmelreiter. Mit Materialien - Theodor StormDer Schimmelreiter. Mit Materialien
Theodor Storm

Taschenbuch, 1999
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Ziel der Reihe ist es, Schülerinnen und Schülern möglichst benutzerfreundliche Ausgaben traditioneller und neuer Schullektüren vorzulegen.
Die Textausgaben enthalten den Primärtext mit Zeilenzählern und einen ausreichend breiten Rand für Notizen; Worterklärungen befinden sich jeweils unten auf den Seiten.
An den Primärtext schließen sich einige ausgewählte, im Unterricht einsetzbare Sekundärtexte an, die den Schülerinnen und Schülern das Verständnis des Primärtextes erleichtern. Zum Teil werden auch methodische Hilfen gegeben, zum Beispiel zu Möglichkeiten der Textanalyse, zu Charakterisierungen und anderen Aufsatzformen.




Der Glöckner von Notre Dame - Victor HugoDer Glöckner von Notre Dame
Victor Hugo

Taschenbuch, 1985
     Verkaufsrang: 120077      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Der Glöckner von Notre-Dame
OT Notre-Dame de Paris. 1482 OA 1831 DE 1831 Form Roman Epoche Romantik
Der Roman Der Glöckner von Notre-Dame von Victor Hugo ist einer der letzten großen historischen Romane der Romantik in Frankreich.
Entstehung: Das Mittelalter weckte bei Hugo wie auch bei anderen Romantikern eine Sehnsucht nach dem Unbekannten. Außerdem verstand der Autor das Spätmittelalter als Epoche des Übergangs sowie kulturell-gesellschaftlicher Veränderungen. Darin sah er einen Bezug zu den historischen Ereignissen der Julirevolution 1830. Hugo gestaltete etliche Passagen seines Manuskripts neu, indem er die Volksmassen ins Zentrum des Geschehens rückte.
Inhalt: Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge Zigeunerin Esmeralda, eine Bettlerin und Tänzerin, sowie der verwachsene und taube Quasimodo, ein Findling, der - aufgrund der Initiative des Archidiakons von Notre-Dame, Claude Frollo - das Amt des Glöckners ausübt. Einst bekundete Esmeralda ihr Mitleid für Quasimodos Missbildung, Quasimodo ist ihr in Treue und versteckter Liebe zugetan.
Am Tag des Narrenfestes wird Quasimodo zum Narrenpapst gewählt, nachdem das Publikum dem Dichter Pierre Gringoire und seinem Mysterienspiel die Anerkennung verweigert hat. Dieser wird in der Nacht Zeuge, als Quasimodo versucht, Esmeralda im Auftrag Frollos zu entführen. Das Unternehmen wird von einer Streife königlicher Bogenschützen unter ihrem Anführer Phoebus de Châteaupers entdeckt. Claude Frollo gelingt es nicht, Esmeralda für sich zu gewinnen, da diese sich in Châteaupers verliebt. Deshalb bringt Frollo seinen Widersacher um, bezichtigt Esmeralda der Hexerei und des Mordes, worauf sie in die Hände der Inquisition gerät. Als Frollo ihr die Flucht anbietet, lehnt sie ab. Esmeralda soll hingerichtet werden. Quasimodo rettet sie vor dem sicheren Tod und flüchtet mit ihr in die Kathedrale, wo sie sicher ist und Asyl genießen darf. Unter dem Vorwand, Esmeralda retten zu wollen, bringt Frollo sie aus der Kathedrale und liefert sie der Justiz aus. Esmeralda wird als Hexe gehängt. Den wahren Drahtzieher kennt niemand, bis sich Frollo, der den Vorgang vom Kirchturm aus verfolgt und dabei von Quasimodo beobachtet wird, durch seine Freude verrät. Quasimodo stürzt ihn von einer der Turmgalerien in die Tiefe. Sein Leid überwindet Quasimodo jedoch erst, als er am Grab Esmeraldas stirbt.
Aufbau: Gemäß der eigenen Zielsetzung Hugos, Episches mit Dramatischem zu verbinden, weist der Roman Züge eines Dramas auf. In den zahlreichen episodenreichen Handlungssträngen deckt der Erzähler Zusammenhänge erst rückblickend auf, um, davon ausgehend, die Handlung weiterzuentwickeln. In epischen Ausschweifungen präsentiert der Erzähler Bilder mit teilweise visionärem Charakter. Die Verbindung von historischem, romantischem und realistischem Kolorit gelingt Hugo auf beeindruckende Weise, obwohl man ihm gerade dies oft zum Vorwurf gemacht hat.
Wirkung: Der Glöckner von Notre-Dame wurde zum Inbegriff der Romantik, mit dem sich die Ideale einer neuen Epoche durchsetzten. Hugo paart in seinem Roman Figuren von hoher Durchschnittlichkeit mit auffallend bizarren Charakteren. Diese feine psychologische Darstellung bewegte Alphonse de Lamartine (1790-1869) dazu, in Hugo einen "Shakespeare des Romans" zu sehen. Von den Vertonungen wurde die Oper Notre Dame (1914) von Franz Schmidt (1874-1939) am bekanntesten. Zuvor hatten mehrere Komponisten, darunter Ambroise Thomas (1811-96), Bearbeitungen für das Musiktheater erstellt. Die Reihe von Verfilmungen des Buchs setzte bereits 1905 ein und reicht über die Quasimodo-Darstellung Anthony Quinns in den 1950er Jahren bis hin zu einer Disney-Zeichentrickversion (1996).


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Unvergesslich plastisches Bild des spätmittelalterlichen Paris      5 von 5 Punkten
Victor Hugo hat einmal an seinen Verleger Gosselin geschrieben, dass sein Roman "Der Glöckner von Notre Dame" keinerlei historischen Anspruch erhebt. Doch gerade als historischer Roman gelesen weiß dieses Buch zu fesseln wie wenige andere dieses Genres. Mögen auch noch so viele geschichtliche Einzelheiten sich im Nachhinein als falsch herausgestellt haben; das Bild des Spätmittelalters in seiner ganzen Derbheit, seines ständischen Charakters und seines religiösen Aberglaubens an der Wende zur Neuzeit ist wohl selten mit kräftigeren Farben gezeichnet worden. Dies hat mich insofern überrascht, da der Roman ja literaturgeschichtlich der Romantik angehört, und ich nicht mit einer derartig "realistischen" Schilderung des Mittelalters gerechnet habe, wie sie meines Erachtens erst wieder in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erreicht worden ist.
Aber nicht allein die Schilderung der Epoche, auch die mit enormem psychologischen Feingefühl gezeichneten Charaktere rechtfertigen den Klassikerstatus dieses Werkes. Es war meiner Meinung nach eine der großen Schwächen der Schriftsteller zur Anfangszeit des historischen Romans keine authentischen Charaktere hervorgebracht zu haben, mag die jeweilige Epoche auch noch so brilliant dargestellt worden sein. Hugos "Der Glöckner von Notre Dame" stellt da eine rühmliche Ausnahme dar.
Auch dem Volk von Paris setzt Hugo in verschiedenen Massenszenen ein Denkmal. Die Schilderung dieser proletarischen, ständig auf Unterhaltung oder Zerstörung erpichten Masse hat mich an die Darstellung der Bürger des antiken Roms in so manchem später erschienen historischen Roman gemahnt.
Wie genau Hugo für diesen Roman recherchiert hat, merkt man den hin und wieder eingestreuten Kapiteln über die Beschaffenheit von Paris im Jahre 1482 deutlich an. Für jemanden der, wie ich, Paris nicht kennt, eine beeindruckende aber auch ermüdende Aufzählung von Gassen, Straßen, Plätzen und Vierteln. Gefesselt haben mich da mehr Hugos Ausführungen über die Baukunst, die in klassischer Schönheit zu belehren wissen.
Die dtv Ausgabe ist absolut zu empfehlen, sie ist mit den Text erläuternden Fußnoten sowie einem Nachwort zur Entstehungsgeschichte des Werkes ausgestattet.


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