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| Klassiker | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Ahnung und Gegenwart Joseph von Eichendorff Taschenbuch, Januar 1984 Verkaufsrang: 200475 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eichendorffs Roman Ahnung und Gegenwart erschien 1815, als Ausklang der Hochromantik in Deutschland, und doch läßt sich noch die frühromantische Forderung nach der Mischung des Heterogenen (Friedrich und August Wilhelm Schlegel) an diesem Roman ablesen; denn Selbstbekenntnis und Selbstfindung, Entwicklungsroman, Zeitkritik und Heilsgeschichte verschmelzen hier zu einem romantischen Kunstwerk eigener Prägung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Es ist wohl sehr schwer etwas über ein Werk zu sagen, das keine Fürsprecher benötigt. Schon allein was Unterhaltung betrifft ist "Ahnung und Gegenwart" wohl nur von anderen Romantikern zu übertreffen, doch selbst darüber ließe sich noch streiten. Es reicht von idyllischen Darstellungen der Natur bis zu mystischen Maskenbällen, Kulturkritik und einer Ahnung vom Besseren. Die Geschichte ist stark in sich verwoben, dass es eine Freude ist ihr zu folgen. Keine Stelle fällt aus der Handlung heraus, ja zum Schluss wird die vorhergehende Handlung so erweitert, dass es beinahe Sinn machte das Buch zweimal hintereinander zu lesen. Erst bei erneutem Hinsehen wird die unweigerliche Vorgestaltung der, manchem vielleicht banal erscheinenden, Handlung vom Beginn an verständlich.
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Vanity Fair. Jahrmarkt der Eitelkeit: Roman ohne Helden William Makepeace Thackeray Broschiert, März 2005 Verkaufsrang: 180686 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Leben der oberen Zehntausend war seit jeher faszinierend, amüsant und ein Pandämonium des Allzumenschlichen. In Thackerays großem Gesellschaftsroman von 1847/48 ist jedes Mitglied der Upper Class der "vanity" verfallen, ob nun aus Bosheit, Dummheit oder Ehrgeiz. Die Schärfe der Kritik wird jedoch gebrochen durch Ironie, Satire und Situationskomik und die Lektüre dieses Klassikers so zum reinen Vergnügen - nicht zuletzt wegen der Figur der Becky Sharp, einer der wunderbarsten Frauengestalten der englischen Literatur.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gähn... 1 von 5 Punkten Das Buch ist so nichtssagend, langweilig und zäh, ich mußte mich echt bemühen, es zu Ende zu lesen. Nachdem ich das geschafft hatte, war auch das ganze belanglose Werk schon wieder vergessen. Das Einzige, was blieb, war die Gewissheit, länger keinen solch langweiligen Schinken mehr gelesen zu haben. FAZIT: Finger weg!!
Roman ohne Helden? 5 von 5 Punkten Als ich anfing das Buch zu lesen war ich zunächst verärgert über die Einfachheit der Charaktere.
Becky, die rücksichtslose Egoistin, die alles daran setzt sich in der Gesellschaft zu behaupten und Amelia, eine sensible Feministin der man nichts lieber wünscht als das sie doch endlich ihre rosarote Brille absetzt...
Erst als ich mit dem Buch schon fast gelesen hatte wurde mir bewusst das die Menschen die dieses Buch beseelen gar nicht soo einfältig sind sie hatten sich verändert jedoch nicht in ihrer Wesensart sondern in dem was aus ihnen geworden war.
So wie das Buch begann endet es dann auch mit zwei besonderen Frauen deren Leben wir erlebten und einer Geschichte voll mit Schicksalen jedoch ohne Helden der daraus hervorgeht und vielleicht ist es gerade das was das Buch zu etwas besonderem macht das es nur aus Helden besteht Menschen die es heldenhaft verstanden ihr Schicksal zu wenden. |
Insel Taschenbücher, Nr.41, Robinson Crusoe Daniel Defoe Taschenbuch, 21. September 2006 Verkaufsrang: 100908 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Klassiker 5 von 5 Punkten Wer hat es sich nicht schon einmal gewünscht. Einsam wie Robinson Crusoe auf einer Insel abseits der Zivilisation. Doch was es heißt dort zu überleben, wie viel Mühe es kostet selbst einfachste Dinge herzustellen, das zeigt dieses Buch. Es ist und bleibt der Klassiker des Abenteuerromans. Geschrieben 1719 fasziniert dieses Buch noch immer. Auch ich wurde in seinen Bann gezogen, und kann es somit nur jedem weiterempfehlen. |
Frau Jenny Treibel: oder "Wo sich Herz zum Herzen find`t" Theodor Fontane Gebundene Ausgabe, 20. Januar 2008 Verkaufsrang: 50206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Berliner Kommerzienrätin Jenny Treibel, seit ihrer Heirat der wohlhabenden Bourgeoisie angehörig, lädt zum Diner. Unter den geladenen Gästen ist Corinna, die mit Charme und Esprit die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Nicht zuletzt ihr Vetter Marcell verehrt sie. Ins Auge faßt Corinna an jenem Abend allerdings den jungen Leopold Treibel, den sie der gesellschaftlichen Position wegen heiraten möchte. Als Jenny Treibel, die sich selbst für eine sentimentale Idealistin hält, von diesen Intentionen erfährt, vergißt sie jedoch jeden Idealismus.
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Oberst Chabert Honore de Balzac Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 115299 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1994 verfilmt von Yves Angelo mit G rard D pardieu und Fanny Ardant in den Hauptrollen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Von Ehefrauen und Gerichten 5 von 5 Punkten Ein Kriegsheld, verarmt, von der Justiz verspottet, wendet sich an einen Anwalt, der Mitleid mit ihm hat, sich überzeugen läßt, dass er wirklich jener berühmte Oberst Chabert ist, der unter Napoleon gedient hat und angeblich gefallen ist. Seine Ehefrau hat längst wieder geheiratet. Darauf bedacht, dass einmal Gewonnene nicht wieder zu verlieren, hat sie den Oberst um sein ganzes Vermögen gebracht, während er sich in der eigenen Scham windet, so tief gesunken zu sein, und auf Rehabilitierung hofft. Balzac entwirft in ihm nicht nur das faszinierende Bild eines alten Militärs, er zeigt auch die Mühlen damaliger Justiz, in die man einmal geraten, seinen Namen zermahlen sieht. Dass der Anwalt sich seiner annimmt, eine List ersinnt, mit der er der infamen Ehefrau beizukommen trachtet, ist Glück und Unglück zugleich. Glück, weil sich endlich ein Ende der Leidenzeit abzuzeichnen beginnt, und Unglück, weil es zu einer Widerbegegnung mit seiner Ehefrau führt, bei der der Oberst ein weiteres Mal einer List unterliegt. Nun ist auch der Anwalt um sein Honorar betrogen. Doch Balzac spinnt seine menschliche Komödie soweit, dass am Ende der Zufall zumindest die beiden aussöhnt, und der Oberst unter Beweis stellen darf, dass er sein Wort stets gehalten hat, auch wenn er seinen Namen nicht mehr führt. Eine höchst amüsante, unterhaltsame Geschichte, die ihren bitteren Beigeschmack nicht herunterschluckt und Balzacs Kunst, Masken so grell zu schminken, dass sie als solche kenntlich werden, einmal mehr unter Beweis stellt.
Balzac ist mehr als Schullektüre 5 von 5 Punkten Eine höchst ungewöhnliche und spannende Erzählung über einen Mann, der tot war, und wieder lebt, und über die Gesellschaft um ihn herum. Regt zudem aus vielen Gründen auch noch zu aktuellen oder persönlichen Gedanken an. Frischs Stiller erfindet sich von Innen neu, Chabert wird durch die äußeren Umstände gezwungen. |
Mozart auf der Reise nach Prag. Stuttgart und Augsburg 1856 Eduard Mörike Taschenbuch, Juni 1997 Verkaufsrang: 81877 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Durch einen Zufall werden Mozart und seine Frau auf ihrer Reise nach Prag 1787 Gäste einer gräflichen Hochzeitsfeier. Mörike gelang mit seiner Novelle eine meisterhafte Beschwörung ländlich-aristrokratischer Geselligkeit im Rokoko und ein lebendiges Porträt des großen Musikers.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Dichtung und Wahrheit über Mozart 5 von 5 Punkten 14. September 1787, elf Uhr morgens: Wolfgang Amadeus Mozart ist zusammen mit seiner Frau Konstanze von Wien nach Prag unterwegs, wo die Uraufführung seiner neuen Oper "Don Giovanni" stattfinden soll. Bei einer Rast in einem kleinen Dorf machen die beiden zufällig die Bekanntschaft eines Grafen und feiern mit der Familie die Verlobung der Nichte Eugenie, ehe sie am nächsten Tag wieder aufbrechen. Was ist hier historische Wahrheit, was ist Fiktion? Mozart und seine Frau reisten 1787 tatsächlich nach Prag, allerdings erst im Oktober. Schon dieses Detail zeigt, wie Eduard Mörike - ein Schriftsteller, der zeitlebens mit der Wahrheit spielte, der eigene Gedichte als fremde ausgab und der selbst im Nachahmen von Handschriften so geübt war, dass er irgendwann als Schriftexperte galt - bewusst die Grenzen zwischen verbürgter Wahrheit und schriftstellerischer Erfindung verwischt. Er schafft Begebenheiten, die mit den historischen Fakten nichts zu tun haben und doch Wahres über den Menschen Mozart aussagen sollen. Denn darum geht es Mörike in seinem erfolgreichsten Werk vor allem: den Charakter des Komponisten nachzuzeichnen und dessen Persönlichkeit den Lesern näher zu bringen. Das liest sich auch heute noch ganz locker und leicht, wenn auch stellenweise etwas harmlos und fast ein wenig langweilig.
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David Copperfield Charles Dickens Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 39066 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das England der beginnenden Industrialisierung: harsche Erziehungseinrichtungen, Schuldnergefängnisse. Es schlägt Mitternacht an einem Freitag, da mischt sich unter die Glockenschläge der Schrei des Neugeborenen David Copperfield. Kein gutes Omen. Doch Charles Dickens versteht es, mit überbordendem Realismus und scharfer Zunge, mit Gefühl und Witz nicht nur den Leidensweg des Jungen zu schildern, sondern ein buntes Regiment an Figuren vorzuführen, die in ihrer Verbohrtheit oder Herzensgüte noch lange lebendig bleiben, nachdem man das Buch zugeschlagen hat.
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Erzählungen Edgar Allan Poe Taschenbuch, Oktober 1989 Verkaufsrang: 171558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Sammelband enthält 43 phantastische Erzählungen des großen Dichters Edgar Allan Poe in denen er exemplarisch seine Begabung, Scharfsinn mit Phantastik zu verbinden, und seinen außergewöhnlichen Hang zum Unheimlichen beweist. Nicht umsonst gilt er als Inkarnation der Schwarzen Romantik. Illustriert mit 42 Zeichnungen von Leo Leonhard.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Edgar Allan Poe, der nur 40 Jahre alt wurde, gilt heute als der Begründer der amerikanischen Detektivgeschichte, Kurzgeschichte und als der Klassiker der Gespenster- und Horrorgeschichte. Wer kennt nicht sein: "Der Untergang des Hauses Usher", der in jeder Anthologie von Horrorgeschichten vorhanden ist - oft kopiert (z.B. in der Geschichte: "Das Haus im Sturm von Matthew Phipps Shiel)aber nie erreicht? Wer kennt nicht die Geschichte von der "Grube und Pendel", in der die Foltermethoden der Inquisition haarklein bis zur endgültigen Rettung geschildert werden? Doch nicht nur Horrorgeschichten versammelt dieser Band. In hervorragenden Übersetzungen findet sich auch die unwahrscheinlich moderne Doppelgängergeschichte "William Wilson", die Geschichte vom "Mann in der Manege", die bereits im 19. Jahrhundert das Phänomen des verlorenen Einzelnen in unserer anonymen Massengesellschaft beschreibt. Auch die Kriminalgeschichten: "Der entwendete Brief", "Der Doppelmord in der Rue Morgue" sind hier versammelt und machen dem Leser bewußt, wie vielseitig und produktiv Poe gewesen ist. In dieser wunderschönen Ausgabe der "Bibliothek der Weltliteratur" sind jedoch nur Erzählungen, keine Prosa versammelt. Das berühmte Gedicht vom "Raben" wird der Leser daher vergeblich suchen. Doch nicht nur die Erzählungen, auch das Nachwort besticht. Genauestens wird auf Leben und Werk dieses berühmten Autors Bezug genommen, so dass eindeutig zu bilanzieren ist: Poe war der "König" der klassischen Schauergeschichte und ist bis heute unübertroffen der "Meister des Horrors". Er arbeitet, und dies wird an den vorgelegten Meistererzählungen deutlich, mit unfehlbarem Instinkt für Technik, Effekte und Wirkungsmöglichkeiten. Gunter Kunert hat beschrieben, worauf die Wirkung Poes beruht und wodurch er sich von anderen zeitgenössischen Autoren unterscheidet: "Poes Prinzip besteht nicht darin, noch mehr Blut, noch mehr Mitternacht, noch mehr Leichen vor dem Leser zu summieren, sondern genau im gegenteiligen Vollzug: in der beunruhigenden Andeutung, der Steigerung dieser Andeutungen, Hinweise, Verschleierungen, bis eben gen Schluß der Schrecken nicht so sehr detailliert beschrieben, als vielmehr umschreibend angerufen und hervorgerufen wird." Und an anderer Stelle: "Bei Poe besteht die Pointe entweder aus einer nahezu flüchtigen Benennung der Schlußwendung mit wenigen Worten, noch dazu in der allerletzten Zeile wie etwa "Ligeia" oder, wie in "Grube und Pendel", nach einer quälend langsam verlaufenden Schreckensbeshreibung, in einer plötzlichen Zeitraffung und in einer konträr zum Erzählton gesetzten Sachlichkeit." Völlig korrekt. Man lese etwa daraufhin das Ende der auch hier abgedruckten Erzählung: "Der schwarze Kater". Erst im allerletzten Satz erfährt der überraschte Leser, dass der Ich-Erzähler nicht nur seine ermordete Frau, sondern - ohne es vorher auch nur mit einem Sterbenswort anzudeuten - auch seine Katze eingemauert hat! "Als ich damit [mit dem Einmauern der Leiche seiner Frau] fertig war, atmete ich befriedigt auf, weil alles in Ordnung war." Dann sucht er vergeblich nach dem Kater, der auf einmal verschwunden ist. Doch in seinem unfehlbaren Instinkt für überraschende Wendungen erfährt der Leser des Rätsels Lösung erst am Schluss: als die Polizei aufgrund einer plötzlich auftauchenden Stimme aus der Wand die Leiche findet, so sitzt der Kater auf deren Kopf: "Auf seinem Kopf saß, mit weit aufgerissenem roten Maul und einem einzigen glühenden Auge, das abscheuliche Untier, dessen List mich zum Mord verführt hatte und dessen verräterische Stimme mich dem Henker überlieferte. Ich hatte das Ungeheuer in das Grab eingemauert!"Diese zahlreichen Zitate mögen als Beispiel für Poes Könnerschaft genügen. Wer sich keine Gesamtausgabe von Poes Werk kaufen möchte (was ich jedoch nur dringend empfehlen kann), der ist mit dieser Auswahl seiner besten Erzählungen, die gut und sinngemäß aus dem Englischen übersetzt worden sind, bestens bedient. Unbedingt lesenswert
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Moby Dick Herman Melville, Hertha Lorenz Gebundene Ausgabe, April 2001 Verkaufsrang: 71391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das gewaltige Epos vom großen weißen Wal und Kapitän Ahab, abenteuerliche Reisen durch alle stürmischen Meere und die Geschichte von Ismael, der sich, des Festlands müde, auf den Ozean der Möglichkeiten begibt, indem er auf dem Walfänger Pequod anheuert. Nach abenteuerlichen Reisen durch alle stürmischen Meere findet er als einziger der Mannschaft nach Hause zurück - im Sarg seines Freundes Queequeg.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ausgabe ungenügend! 1 von 5 Punkten Der Inhalt des Buches ist ungenügend! Die Übersetzung entspricht nicht dem Original und es sind Textstellen, ja sogar ganze Kapitel, weggelassen worden. Ich ärgere mich über den Kauf dieser Ausgabe; also mein Tip: Finger weg!
Gute Literatur 5 von 5 Punkten Vielfach als reine Abenteurgeschichte oder besseres Kinderbuch angesehen, ist "Moby Dick" ein ausgezeichnetes, doppeldeutiges Werk. Wie Don Quijotte schildert es die letztendliche Sinnlosigkeit allen Fanatismus, ist aber niemals belehrend, zeigt nie den in Deutschland so beliebten erhobenen Zeigefinger, sondern lässt den Leser miterleben und von selbst zum Nachdenken kommen. Spätestens seit Captain Jean-Luc Picard in "STAR TREK - First Contact" aus diesem Buch zu zitieren begann, weil er erkannte, dass er sich ähnlich wie Captain Ahab in eine aussichtslose Situation verrannt hatte, hat dieses Buch seine zeitlose Aktualität bewiesen und es ist sehr schade, dass es heutzutage so wenig bekannt ist. Kaufen und lesen, das ist alles, was man dazu noch sagen kann. |
Heinrich von Ofterdingen Novalis Taschenbuch, April 1997 Verkaufsrang: 102980 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er sah nichts als die blaue Blume, und betrachtete sie lange mit unnennbarer Zärtlichkeit. Endlich wollte er sich ihr nähern, als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing; die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stengel, die Blume neigte sich nach ihm zu, und die Blüthenblätter zeigten einen blauen ausgerbeiteten Kragen, in welchem ein zartes Gesicht schwebte. Heinrich von Ofterdingen, jenes berühmte Romanfragment...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Die Bibel der Romantik 5 von 5 Punkten Was soll man zu diesem Klassiker noch schreiben, als dass es eines der größten Werke der Literaturgeschichte ist. Heinrich von Ofterdingen ist die Bibel der Romantik und all derjenigen, die bis heute die Blaue Blume suchen. Und wie drückte Ricarda Huch das so treffend aus: "Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe."
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Die Leiden des jungen Werther Johann Wolfgang von Goethe Gebundene Ausgabe, April 2005 Verkaufsrang: 38308 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Johann Wolfgang Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg, wo er auch promovierte, und übersiedelte 1775 nach Weimar. Goethe wurde 1782 durch Kaiser Joseph II. in den Adelsstand erhoben. 1786 bis 1788 und 1790 unternahm Goethe seine Italienreisen, die sein Werk und sein Verhältnis zur Kunst maßgeblich prägten. 1791 übernahm er die Leitung des Weimarer Hoftheaters und ab 1803 zusätzlich die Oberaufsicht über die naturwissenschaftlichen Institute der Universität Jena. 1815 wurde er zum Staatsminister ernannt. Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar. Dass man die Literaturepoche um 1800 auch Goethezeit nannte, ist kein Zufall: Wie kein anderer Autor war Goethe von den frühen Sturm-und-Drang-Texten bis zum Spätwerk die prägEND e Gestalt seiner Zeit. Ob die bahnbrechEND e Erlebnislyrik mit ihrem neuen, individuellen Ton, ob die abgründige Klassizität des "Iphigenie"-Dramas oder des "Faust", ob die immer gewagteren Erzählansätze in den "Wilhelm Meister"-Romanen - in allen Gattungen hat Goethe Maßstäbe gesetzt und thematische wie stilistische Impulse gegeben. Als "Die Leiden des jungen Werther" 1774 erschien, löste der Roman heftige Kontroversen aus: Es kam einerseits zu Verkaufsverboten, andererseits brach ein heftiges Werther-Fieber aus, das in seiner schlimmen Ausprägung eine Selbstmordwelle zur Folge hatte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Tolle Ausgabe 5 von 5 Punkten Das Buch ist hinreichend bekannt und auch gut rezensiert hier.
Ich möchte etwas zur Ausgabe sagen. Ich war etwas skeptisch wegen des Preises. Das Buch ist aber tadellos und schön gestaltet, auch das Cover sieht nicht "billig" aus.
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Der Professor Charlotte Bronte Taschenbuch, 31. März 2005 Verkaufsrang: 90485 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
der professor 2 von 5 Punkten ich bin in wenig erstaunt, dass dieses Buch hier so viel anklang findet. Ich habe "Agnes Grey", "Sturmhöhe" und "Jane Eyre" mit Begeisterung gelesen und wollte es danach auch mal mit "Der Professor" versuchen. Ein wenig erstaunt war ich bereits über das Vorwot, in dem Charlotte Bronte schreibt, sie habe erwartet, dass gerade dieses Buch (das vor Jane Eyre geschrieben wurde) in seiner realistischen Geschichte die Leute begeistern würde. (obwohl es C. brontes erstes buch war, wurde es erst nach ihrem Tod veröffentlicht, als (und weil) sie schon lange wegen "Jane Eyre" bekannt war, ihre erwartung hatte sich also als falsch erwiesen). Tatsächlich ist die geschichte aus der wirklichkeit gegriffen (soweit sich das heute nachvollziehen lässt), ich persönlich fand sie leider aber ein bisschen langweilig und nicht allzu fesselnd. vor allem aber hat mich gestört, dass der Ich-Erzähler so nationalistisch auf den Belgiern herumhackt, irgendwie gibt das dem Buch ein unzeitgemäßes Gefühl.
Wieder... 5 von 5 Punkten ...wurde ich nicht enttäuscht. C. Brontes Geschichten sind einmalig. Allen ist gemein, dass die Hauptfiguren alles andere als auffallend schön oder wohlhabend sind. Alle sind sie vom Schicksal gebeutelte, religiöse und nach ihrem Glück suchende Figuren, die am Ende nicht enttäuscht werden. W. Crimsworth wird in Brüssel als Lehrer angestellt und mit harter Arbeit und viel Geduld und Sparsamkeit schafft er sich ein Leben in Wohlstand und Zufriedenheit. F. Henri, die junge Lehrerin, die Crimsworth sofort als was Besonderes auffällt, wird zum Objekt seiner zarten Liebe...
Eine einfühlsame Geschichte von Sinnsuche 4 von 5 Punkten Charlotte Bronte schafft es meisterhaft, die Gefühle und Gedanken ihrer Hauptfigur, des Professors Crimsworth, zu vermitteln und gibt so dem Leser die Möglichkeit, mit diesem "in Verbindung zu treten". Wenige Schriftsteller(innen) haben es jemals geschafft, so dicht zu formulieren und Stimmungen so genau einzufangen wie Charlotte Bronte. Die Geschichte des "Professors" bietet in ihrer Entwicklung keine großen Überraschungen, dafür aber einen zum Nachdenken anregenden Einblick in psychische Verfassungen, Ängste, Krisensituationen, die typisch für alle Menschen sein können. Auch die Beziehung der Geschlechter zueinander, wie sie sich im 19. Jahrhundert gestaltete, wird charakterisiert und implizit beurteilt. Auf jeden Fall ein Lesevergnügen!
Roman zum Kuscheln am Kamin 4 von 5 Punkten Der Autorin gelingt es auf vortreffliche Weise, die Irrungen und Wirrungen der Gefühlswelt eines jungen Professors einfühlsam zu beschreiben. Die Entwicklung seines Charakters, ausgelöst durch zarte Liebesbande, mehr Fantasie als Realität, fesselt den Leser für Stunden. Wer feinfühlige Beschreibungen von Gefühlen mag und auf ein gutes plot nicht verzichten will, für den ist dieser Roman genau das richtige. |
Stolz und Vorurteil Jane Austen Taschenbuch, 19. Oktober 2006 Verkaufsrang: 89482 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen! "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe. Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders. Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)
Danke Jane! 5 von 5 Punkten Eine wundervolle Liebesgeschichte. Ein tolles Portrait von Zeit und Ort. Ein Buch das man immer wieder lesen kann. Eine Bereicherung!
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Der Magier: Ein parapsychologischer Roman W. Somerset Maugham Taschenbuch, April 2007 Verkaufsrang: 131542 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Paris der Jahrhundertwende. In einem von Malern und Bohemiens besuchten Restaurant begegnen die schöne Margaret Dauncey und ihr Verlobter, der Arzt Arthur Burdon, dem Magier Oliver Haddo, hinter dessen abstoßendem Äußeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verfällt dem verhängnisvollen Einfluss dieses Mannes... Doch Arthur nimmt den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf."Wenn man die Schriftsteller in zwei Klassen teilt, in solche, die vor allem für Leser, und andere, die vor allem für Schriftsteller schreiben, so war Somerset Maugham ohne Zweifel Mitglied der Klasse eins." (Deutschlandfunk) William Somerset Maugham (Paris 1874 - Nizza 1965) studierte Medizin in Heidelberg und London. Später reiste er viel (u.a. in den Fernen Osten) und nahm am Leben der internationalen Gesellschaft teil. Der Stil seiner Erzählungen lehnt sich an der gesprochenen Sprache an - oft gewürzt mit geistreich-witziger, bisweilen auch zynischer Lebenskritik. Maughams literarische Vorbilder waren Guy de Maupassant und Anton Tschechow.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Roman über Aleister Crowley - athmosphärisch sehr dicht!!!!! 5 von 5 Punkten Sumerset Maugham nimmt den Leser mit auf eine Reise ins England um die Jahrhundertwende und läßt ihn die Athmosphäre der damiligen Gesellschaft eintauchen. Im Kern wird eine junge Liebe betrachtet, über die ein böser Schatten in Gestalt des Magiers oder Scharlatans Oliver Haddo fällt. Haddo entpuppt sich als skrupelloser und verderbter Nebenbuhler, der einem jungen Arzt die Frau durch schwarz magische Praktiken abspenstig gemacht hat. Es folgt ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen den Magier, der nur Verlierer zurückläßt. Die Figur des Haddo ist eng an den Charakter des bekannten Magiers oder Scharlatans Aleister Crowley angelehnt. Bei Crowley läßt sich im Unterschied zur Romanfigur m.E. jedoch nicht beantworten, was er genau war - genialer Schwindler oder wahnsinniges Genie. Dem Autor gelingt es, ähnlich wie Patrick Süskind mit seinem Roman "Das Parfum" das Laboratorium und die Experimente des Magiers sehr gegenständlich zu beschreiben. Ein interessantes, unheimliches und zeitgeschichtlich plastisches Buch!!!
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Theater: Ein Schauspieler-Roman W. Somerset Maugham Taschenbuch, 1975 Verkaufsrang: 156503 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. W. Somerset Maugham war nach Oscar Wilde der gefeiertste Autor brillanter Gesellschaftskomödien. So kannte er auch das Theater hinter den Kulissen: Liebe, Leidenschaft, Ehrgeiz und Intrigen der Schauspieler, Regisseure, Direktoren und Mäzene. Es entstand das Porträt eines Stars, der Schauspielerin Julia Lambert. William Somerset Maugham (Paris 1874 - Nizza 1965) studierte Medizin in Heidelberg und London. Später reiste er viel (u.a. in den Fernen Osten) und nahm am Leben der internationalen Gesellschaft teil. Der Stil seiner Erzählungen lehnt sich an der gesprochenen Sprache an - oft gewürzt mit geistreich-witziger, bisweilen auch zynischer Lebenskritik. Maughams literarische Vorbilder waren Guy de Maupassant und Anton Tschechow.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Vor und hinter dem Vorhang 5 von 5 Punkten Es ist schon erschreckend wie treffend Sommerset Maugham die Welt des Theaters beschreibt. Wer jemals im Umfeld seine Zeit dort hat verbringen dürfen, wird dem Autor zustimmen, dass das wirkliche interessante Drama stets hinter der Bühne stattfindet. In den Garderoben, den Gängen, während der Proben. Alternde Schauspielerinnen sind eine Gefahr für sich selbst. Da sie sich selbst nicht beißen können, schnappen sie nach den Kollegen und lassen lediglich Bewunderer in ihrem Dunstkreis zu. Wenn sie dann noch selber die Geschicke eines Theaters leiten und nicht einem Intendanten oder Schauspieldirektor unterstehen, werden sie allmächtig, gottähnlich und nichts ist imstande, ihnen Frieden zu schenken. Nicht mal eine Affäre. Der Roman spielt in den dreißig Jahren, ist mit furiosem Finale wie ein Theaterstück gestrickt und überrascht durch seinen schonungslosen Blick, der sein Mitgefühl nicht verschweigt. Somerset Maugham mag die Welt des Theaters. Er weiß um das Risiko, in das Menschen sich begeben, wenn sie sich dem Applaus aussetzen. Niemand wird so direkt bewertet. Und niemand sonst muß so sehnsuchtsvoll damit leben, dass ihm immer die Flucht auf die Bühne bleibt, weit weg von der Welt da draußen. Amüsant beschrieben, weise und unterhaltend. Somerset Maugham hat nicht umsonst so viele Jahre in Theatern verbracht.
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Der Mann in der eisernen Maske Alexandre Dumas Taschenbuch, März 1998 Verkaufsrang: 54308 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Paris im Jahr 1660. Der junge Ludwig XIV., erst zweiundzwanzig Jahre alt, eitel und machtbesessen, ist seit einigen Jahren französischer König und bereichert durch seine Liebesaffären die Cronique scandaleuse des Hofes. In diesem unwiderruflich letzten und lustigsten aller Musketier-Romane spinnt Aramis in seiner neuen Funktion als Jesuitengeneral eine ungeheuerliche Intrige: Er unternimmt es, den vor der Öffentlichkeit geheimgehaltenen und in der Bastille eingesperrten Zwillingsbruder des Königs, den Mann in der eisernen Maske, gegen Ludwig auszutauschen und auf den Thron zu setzen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach zu lesen aber doch zu jeder Zeit spannend 5 von 5 Punkten Das Buch "Der Mann in der eisernen Maske" ist einfach lesenswert. Am Anfang ist ein wenig schwer sich in die beschriebenen Umstände zur Zeit Louis XIV hineinzufinden, aber dann ist das Buch einfach zu verstehen und ganz einfach super spannend geschrieben, dh. man weiß vorher nie was demnächst passieren wird. Aber Vorsicht: wer den Film mit Leonardo di Caprio kennt, sollte seine Erwartungen an dieses Buch herunterschrauben, da hier zwar dieselben gesellschaftlichen Umstände vorherrschen, aber inhaltlich andere Aspekte angeführt werden. Alles in allem ist das Buch klasse, aber ganz anders als der Film !
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Meistererzählungen Mark Twain Taschenbuch, 1990 Verkaufsrang: 176784 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sei es, dass er eine Schweizer Bergersteigung beschreibt, einen berühmten Frosch oder die Verwicklungen, die eine Million-Pfund-Note mit sich bringt, Twain ist ein Genie von einem Satiriker, dessen Witz Funken sprüht und dem an keiner Stelle das für einen Autor Unverzeihlichste geschieht: zu langweilen. In diesem Band liegen Twains besten Erzählungen vor.Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen. Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Conneticut).
Was dem so vielfältigen Werk von Mark Twain Dauer verleiht, ist die eigentümliche dichterische Kraft, mit der er das Komische wie das Ernste in der ihnen gemäßen Sprache ausdrückt: auf amerikanisch, nicht mehr in britischem Englisch; und mit Recht konnte sich ein anderer großer Amerikaner, Ernest Hemingway, auf ihn berufen als den Vater der neueren amerikanischen Literatur.
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Sämtliche Erzählungen Heinrich von Kleist Taschenbuch, Januar 1984 Verkaufsrang: 64037 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die hier versammelten sämtlichen Erzählungen Kleists zeichnen nie ein vereinfachendes, sondern immer ein komplexes, widersprüchliches Bild der Menschen, ihrer Sorgen und Tragödien. Das diese Wahrhaftigkeit dennoch so fesselt, ist Kleists Könnerschaft zu verdanken.
"Wie viele Erzählungen besitzen wir Deutsche, deren Verfasser beliebt und belohnt wurden; aber wo sind diejenigen, die man höher als die Kleistschen stellen dürfte, welch kein Mensch kennt und würdigt?" Tiecks 1821 ausgesprochene Klage ist längst gegenstandslos geworden, seine Hochschätzung der Kleistschen Erzählungen hat indes nicht von ihrer Berechtigung eingebüßt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
geradezu modern 4 von 5 Punkten Kleists Erzählungen sind - insbesondere wegen ihrer "pathologischen Themenwahl" (Thomas Mann) oder ihrer
erstaunlichen psychologischen Facetten heute noch geradezu modern zu nennen.
Erzählungen wie die von Michael Kohlhaas, bei der es um einen Pferdehändler geht, der auf einem Junkersschloss übervorteilt wird und der in der Folge alles daran setzt, diesen Verlust auszumerzen, sind sowohl thematisch als auch von ihrer Zeichnung der zugrunde liegenden Gesellschaft wie der beteiligten Figuren faszinierend gelungen. In dieser Geschichte geht es letztlich darum, einem Rechtsprinzip durch Beugung des Rechts zum Sieg zu verhelfen. Kohlhaas wird zum Senger und Mordbrenner, um das Recht an seinen zwei auf dem Junkersschloss beschädigten Pferden wiederherzustellen, was ihm - um den Preis des eigenen Lebens - am Ende auch gelingt.
Kleist flicht in diese Geschichte aber eine Reihe von Nebenhandlungen ein, die sie erstaunlich komplex machen.
Auch die anderen Geschichten sind in ihrer Themenwahl weit gefasst und spielen über Europa hinaus.
Während die "Marquise von O." auf klassischen Stoffen basiert, hat Kleist ihr doch seinen eigenen Stempel aufgedrückt, so dass die Geschichte der Frau, die den unbekannten Erzeuger Ihres Sohnes per Zeitungsannonce suchen lässt, damals einiges moralisches Aufsehen erregte. Die Nüchternheit, mit der Kleist zwischen moralischer Empörung der Umwelt und religiösen Anspielungen durch die Geschichte navigiert, ist unerreicht.
Dass Kleist sich über die Moral seiner Zeit erhebt (und das meine ich nicht im negativen Sinne) beweisen auch die übrigen Erzählungen. Während etwa in das "Erdbeben von Chili" die katholische Kirche in Gestalt eines rachsüchtigen Predigers das Leben von Unschuldigen fordert und bekommt, hilft in der "heiligen Cäcilie" nur ein Wunder einem katholischen Gotteshaus vor der rohen Gewalt von Bilderstürmern.
Kleists Erzählungen frömmeln weder noch kommen Sie plump antiklerikal daher - dies lässt ihnen etwas Souveränes, was bei seinen Zeitgenossen nicht zu finden ist und gibt diesen Geschichten eine seltene erzählerische Kraft.
Diese Kraft wird auch durch stilistische Probleme kaum beeinträchtigt: Kleists Stil ist gewöhnungsbedürftig, schachtelsatzbehaftet, oft schwer zu lesen und voller Haken und Ösen.
Dennoch lohnt das erzählerische Werk dieses jung Gestorbenen unbedingt. Wer sich darauf einlässt, wird sich hinterher auch fragen, warum es in Deutschland vergleichsweise unbekannt ist.
Worte, so glänzend und hart wie Diamanten 5 von 5 Punkten Heinrich von Kleist stand als Autor zwischen Klassik und Romantik. Nicht so konservativ wie die Klassiker und nicht so harmoniesüchtig wie die Romantiker, fiel es ihm schwer, in der Literaturlandschaft seiner Zeit heimisch zu werden. Was für ein großer Autor! Von allen deutschen Schriftstellern des 18. Jahrhunderts hatte er den stärksten Wirklichkeitssinn, die größte Aufrichtigkeit, die kraftvollste Sprache und die lebendigste Einbildungskraft. Ein größerer Erzähler als Goethe? Gewiss. Lesen Sie ihn nur einmal. Michael Kohlhaas: Die berühmte Novelle über einen Mann, der sein Recht nicht bekommt und es sich deshalb gewaltsam nimmt. Die Marquise von O: Die berüchtigte Novelle über eine Frau, die den ihr unbekannten Vater ihres Kindes öffentlich suchen lässt. Das Erdbeben in Chili: Eine bewegende Auseinandersetzung mit dem Thema der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leidens in der Welt. Die Verlobung in St. Domingo: Dürfen Revolutionäre alles, was sie können? Das Bettelweib von Locarno: Eine unheimliche kleine Gespenstergeschichte. Der Findling: Vielleicht Kleists schrecklichste Erzählung über eine gute Tat und ihre schlimmen Folgen. Die heilige Cäcilie: Eine historische Erzählung aus der Zeit der Bilderstürme |
Die Erziehung des Herzens: Geschichte eines jungen Mannes Gustave Flaubert Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 201011 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Student voller Pläne und Hoffnungen, mit künstlerischen und gesellschaftlichen Ambitionen kommt Fr d ric Moreau aus der Provinz nach Paris. Doch schon bald wird der empfindsame Moreau von der Liebe zu Madame Arnoux überwältigt, die seine Einbildungskraft gefangen nimmt und seine Tatkraft auf Jahre hinaus lähmt. Seiner revolutionären Begeisterung folgt die maßlose Enttäuschung über den Sieg der Reaktion von 1848. Er sinkt zu völliger Indifferenz und Mittelmäßigkeit ab und muss zuletzt desillusioniert auf ein gescheitertes Leben zurückblicken.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Für mich ein Meisterwerk ... 5 von 5 Punkten Ich habe es vor ettlichen Jahren gelesen und wenn man mich seit dem nach einem Buch gefragt hat was mich beeindruckt hat, dann fiel mir meist dieses als eines der ersten ein. Es ist eines dieser Bücher in dem es von der Handlung her kaum Höhen und Tiefen gibt, und doch war es tragisch, emotional, spannend, romantisch, ergreifend ...Ich hatte beim lesen die ganze Zeit das Gefühl jetzt müsse doch eigentlich mal was aufregendes passieren ... trotzdem hat es mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Was mich w`hrend der Lektüre und auch noch Jahre danach beschäftigt hat war für mich die Hauptfigur des Romans (den Namen weiss ich leider nicht mehr) und dessen Passivit`t und Mittelmäßigkeit bei allem was er tat und wie er agierte. Manchmal wollte ich eingreifen oder musste aufhören zu lesen . Ganz nebenbei gab die Geschichte auch einen interessanten und wie ich glaube sehr authentisches Bild der damaligen Zeit kurz vor der franzasischen Revolution. Man mu§ sicher eine Gewisse Vorliebe für diese Sorte Literatur haben aber ich halte das Buch für einen wirklichen Schatz.
ein kunstwerk mit hässlichen flecken 3 von 5 Punkten es gibt zwei klassen von flaubert-lesern: die eine zieht die "madame bovary", die andere die "erziehung des herzens" vor. mich hat die "erziehung des herzens" über zwanzig jahre begleitet. es ist sicherlich eines der wenigen werke der weltliteratur, das eher den leser selbst richtet, als das dieser über es zu urteilen aufgerufen wäre. darin ist es mit romanen wie "krieg und frieden", "der idiot", "middlemarch" oder "die pest" vergleichbar, und darin liegt auch seine bleibende aktualität. frederic moreau ist ein französischer jedermann. henry james hat beklagt, der protagonist sei zu "mittelmässig" und unsensibel, als dass er geeignet sei, die romanhandlung zu tragen. aber eben diese durchschnittliche empfindsamkeit und intelligenz darzustellen, war flauberts absicht. moreau ist nicht "the captain of his soul", sondern ein blatt im wind der zeit. er ist revolutionär, wenn es alle sind, und konservativ, wenn alle es geworden sind; mal liebt er romantisch, dann wie ein bohemien, und dann wie ein social climber - wie es gerade kommt. und am ende ist ihm nichts gelungen, er hat sein leben verfehlt, weil ... ja, warum eigentlich? die enorme kunstfertigkeit, mit der flaubert dreissig jahre französische geschichte in allen ihren facetten am leser vorüberziehen lässt, sucht ihresgleichen. im deutschen roman des 19. jahrhunderts sucht man ähnliches vergebens. dies gesagt, mache ich nun doch eine einschränkung. flaubert lässt eine frage unbeantwortet, und ich bin nicht sicher, ob ich seiner antwort zustimmen würde, wenn er sie uns mitgeteilt hätte. wenn denn moreau sein leben verfehlt, was macht dann ein "richtiges" leben aus? Es gibt in dem roman - und das unterscheidet ihn von den anderen oben genannten - sehr hässliche andeutungen der wahren meinung des autors. sollte flaubert, der von nietzsche so gehasste flaubert, anhänger einer quasi-nietzscheanischen übermenschen-ideologie sein? man möchte es nicht glauben. und dennoch. in einer sehr hässlichen passsage des romans - man könnte sie auch widerwärtig nennen - schildert flaubert den tod des illegtimen sohnes von frederic moreau, den dieser mit einer kurtisane hatte. die junge frau äussert nun - enige stunden nach dem tod des säuglings - den wunsch, den leichnam ausstopfen zu lassen. frederic rät ab, und man einigt sich darauf, das tote kind malen zu lassen. die ganze szene ist abstossend. wie seltsam, dass sie so selten kommentiert wird! oder liegt dies daran, dass sie ein hässliches licht auf den autoren wirft, der seine gestalten so sehr verachtet, dass er sie selbst im moment der trauer mit einem hämischen lachen der verachtung bedenkt? die "erziehung des gefühls" ist ein grosses werk, trotz seiner hässlichen flecken, grösser jedenfalls als jeder deutsche roman des 19. jahrhunderts. und doch mangelt es diesem werk an, sagen wir mit aller vorsicht: humanität. |
The Diaries of Adam - Eve Die Tagebücher von Adam und Eva Mark Twain Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 79476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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