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| Klassiker | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Geschichte des Agathon Christoph Martin Wieland Taschenbuch, September 2001 Verkaufsrang: 185349 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Geschichte des Agathon.Erste Fassung; Über das Historische im Agathon; Vorbericht zur dritten Ausgabe; Fortsetzung des Romans in der dritten Fassung - Agathon und Hippias
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Wo die Liebe ist, da ist auch Gott Leo Tolstoi Gebundene Ausgabe, Januar 2007 Verkaufsrang: 138881 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fünf herausragende Erzählungen des berühmten Schriftstellers in einem Band: " Auf Feuer habe acht!", "Die Kerze", "Wie viel Erde braucht der Mensch?", "Wovon die Menschen leben" und "Wo die Liebe ist, da ist auch Gott". Sie handeln von Hass und Versöhnung, von Hilfsbereitschaft und Menschenliebe, von unersättlichem und zufriedenem Leben. Lassen Sie sich fesseln von Tolstois farbigen Schilderungen armer und reicher, guter und böser Menschen ...
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Aus dem Leben eines Taugenichts Joseph von Eichendorff Taschenbuch, April 1997 Verkaufsrang: 205077 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein junger Müllerssohn wird von seinem Vater als Taugenichts beschimpft und in die Welt geschickt, damit er lernt, für sich selbst zu sorgen. Daraufhin zieht er mit seiner Geige, auf Gott vertrauend, in die Welt. Nachdem ihn zwei vornehme Damen im Reisewagen zu ihrem Schloss mitgenommen haben, findet er eine Anstellung als Gärtnerbursche, anschliessend als Zolleinnehmer. Er verliebt sich in eine der beiden Damen, glaubt aber, sie sei eine Gräfin und daher für ihn...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
romantische Verklärung 5 von 5 Punkten Für mich ist der Taugenichts die Verkörperung der deutschen Seele. Sie besteht aus Musik, Freude an der Natur und Müßiggang. Es ist eine romantische Verklärung der Welt. In der Natur zu sitzen und seinen Gedanken nachzuhängen. Das ist die Natur des Taugenichts. Es ist ein ironischer Titel, da der Mensch zum glücklich sein nicht mehr braucht, als das was der Taugenichts hat. Es ist die freie Zeit, die man sich einteilen kann. Ihm liegt die Welt zu Füßen. Er findet Unterkunft und Verpflegung. Spielt zu jeder Zeit seine Geige. Man braucht nur im Leben auf die Dinge zu warten. Dann findet man sich schon zurecht. Die Abwesenheit von Zwang ist unsere Freiheit. Diese wird nirgends so schön erzählt wie im Taugenichts. Wie das Schicksal unseren Weg bestimmt, dies hängt nur von Gott allein ab. So ziehen wir mit dem Taugenichts durch die Lande. Ob in Italien oder in deutschen Landen, die Kunst ist dabei stets sein Begleiter. So kommt er zurück und kann von sich sagen, dass er was erlebt hat. Seine Liebe findet er zwar schlussendlich, aber es nicht die endgültige Suche nach dem Glück. Die Unbefangenheit des Taugenichts ist unser Glück. Es ist die Abkehr von der bürgerlichen Gesellschaft. Einen anderen Lebensweg einzuschlagen, als es die bestehenden Normen zulassen. Dies macht den Taugenichts so reich.
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Anna Karenina Leo N. Tolstoi Taschenbuch, 1978 Verkaufsrang: 88107 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gestern abend sagte er mir, daß er einen Typ von Frau im Sinn habe, verheiratet, der obersten Schicht zugehörig, die sich aber selbst verloren hat." Hier ist nicht von einem gebeichteten Seitensprung die Rede, sondern es ist dies die allererste Erwähnung von Tolstois Ehefrau über den geplanten neuen Roman ihres Gatten. Sechs lange Jahre hatte er an Krieg und Frieden gearbeitet. Nun hatte sich Leo Tolstoi, müde und enttäuscht über die hämische Reaktion, auf sein Gut zurückgezogen. Doch bald schon arbeitete er am zweiten großen Roman seines Lebens, Anna Karenina. Zu vielschichtig und psychologisch feinst verwoben ist dieses riesige, 1878 erschienene Werk, um es hier auch nur ansatzweise zu erfassen. Erzählt wird die Geschichte der adligen Familie Karenin, einer dekadenten, in gesellschaftlichen Normen erstarrten Sippe. Die Kälte ihres Gatten treibt die sensible Anna dem wesentlich jüngeren Grafen Wronskij in die Arme. Diese stark sexuell orientierte Beziehung endet im Fiasko. Schließlich richtet Anna sich selbst, aber auch ihren Mann und den Geliebten zugrunde. In der anderen großen Figur des Romans, dem Gutsbesitzer Lewin, hatte sich Tolstoi selbst verewigt. Dessen Rückzug aus der Moskauer Gesellschaft und seine Selbstbescheidung auf ein bäuerlich schlichtes Leben verkörperten auch Tolstois Ideale.Das Selbstmordmotiv legte den Vergleich mit Flauberts Madame Bovary nahe. Jedoch erreicht Flaubert bei weitem nicht Tolstois Realismus und dessen tiefe psychologische Aufarbeitung von Schuld, Verstrickung, Haltlosigkeit und Verantwortung im Umgang mit seinen Figuren. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Meisterwerk der Literatur - Unbedingt lesenswert 5 von 5 Punkten Der Roman Anna Karenina ist auch in der heutigen Zeit noch absolut lesenswert, da Tolstoi es mit meisterhaftem Gespür versteht, psychologisch tiefgründige, einzigartige Charaktere zu zeichnen. Trotz des sehr großen Umfangs des Romans verliert man nie das Interesse am weiteren Schicksal der Figuren.
Die Hauptfigur Anna wird als ein sehr liebebedürftiger, aufrichtiger Mensch dargestellt, deren Leben mit ihrem gefühlskalten Mann immer unerträglicher wird, besonders dann, als sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben aus tiefstem Herzen verliebt und diese Liebe in gleicher Weise erwidert wird. Anna erträgt das heuchlerische Leben an der Seite ihres Mannes nicht länger, bricht aus ihrer Ehe aus und versucht ein Leben zusammen mit ihrem Geliebten Wronskij zu führen.
Es stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass dieses neue Leben nur vordergründig glücklich ist, da Anna als Ehebrecherin gesellschaftlich fallen gelassen und verurteilt wird. Sie verliert den Boden unter den Füßen, da selbst ehemals gute Bekannte den Umgang mit ihr meiden.
Das zweite Unglück, das Anna nach ihrer Trennung trifft, ist der Verlust ihres über alles geliebten Sohnes, der beim Vater bleiben und dort aufwachsen soll.
Annas Kummer über diese Trennung von ihrem Sohn ist unermesslich, selbst die Liebe zu Wronskij kann sie nicht immer darüber hinweg trösten.
Außerdem leidet sie ständig unter großer Eifersucht, sie kann nicht glauben, dass Wronskij ihr für immer treu ist. Im Laufe der Zeit vereinsamt Anna mehr und mehr, reibt sich durch ihre Eifersucht auf und wird schließlich so unglücklich, dass nur noch der Tod die einzige Möglichkeit ist, allen diesen seelischen Qualen zu entkommen.
Die psychologische Entwicklung Annas bis zu ihrem Freitod wird sehr gut beschrieben, ihre seelische Zerrissenheit wird glaubwürdig und sensibel dargestellt.
Neben diesem Haupterzählstrang werden auch die Lebenswege mehrerer Familienangehöriger sehr detailliert und tiefgründig beschrieben, Tolstoi wechselt während des Romans immer wieder zwischen den verschieden Hauptfiguren.
Alle Personen kommen dem Leser erzählerisch sehr nahe, da sie unglaublich lebendig und realistisch beschrieben werden.
Obwohl ich einige Wochen gebraucht habe diesen Roman zu lesen, bereue ich keine Minute, die ich für die Lektüre benötigt habe. Meiner Meinung nach läßt sich Tolstoi auch heute noch sehr gut lesen, der Roman überzeugt durch seine Tiefe und Substanz und wird daher für mich unvergesslich bleiben.
Ich kann dieses Meisterwerk nur empfehlen und ihm auch zukünftig noch viele Leser wünschen. Die Lektüre von Anna Karenina wird niemand bereuen!
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Bel Ami Guy de Maupassant Taschenbuch, 20. August 2001 Verkaufsrang: 87279 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Neuübersetzung aus dem Französischen von Hermann LindnerDer Journalist Georges Duroy von den Frauen Bel-Ami genannt bedient sich skrupellos seiner Amouren, um aus kümmerlichen Verhältnissen an die Spitze der Pariser Gesellschaft zu gelangen. Der charmante Emporkömmling gilt als moderner Casanova der Weltliteratur. Guy de Maupassants berühmtester Roman, 1885 erstmals erschienen, zeichnet ein illusionsloses Sittenbild der Pariser Gesellschaft im...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Wer solche Freunde hat... 5 von 5 Punkten Bel ami, der Name ist Programm. Dieses Buch ist wirklich ein schöner Freund denn wenn man es einmal zu lesen begonnen hat kann man es nur schwerlich wieder aus der Hand legen. Das Leben und der gesellschaftliche Aufstieg des George Duroy sind ausnahmslos spannend und mitreissend erzählt. Maupassant hat mit Duroy einen mittelmässigen Charakter geschaffen, der weder durch besondere Klugheit noch Talent zu überzeugen weiß. Seine Trümpfe sind sein blendendes Aussehen sowie Gerissenheit und ein gewisses Maß an Skrupelosigkeit. Man könnte Ihn als Schmarotzer bezeichnen der hauptsächlich durch die Verdienste Dritter zu gesellschaftlichem Ansehen gelangt. Meiner Meinung nach ein hoch brisantes Thema welches nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat und von Maupassant grandios umgesetzt wurde. Absolut empfehlenswert für Liebhaber von Gesellschaftsromanen.
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Mark Twains Abenteuer: Die Arglosen im Ausland Mark Twain Taschenbuch, Juli 1997 Verkaufsrang: 93656 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine witzige Lektüre, die Spaÿ macht 5 von 5 Punkten Welch ein Erlebnis: Mark Twain schreibt über eine Europa-Reise - irgendwann vor hundert Jahren. Wer Twain noch nicht kennt, der wird hier seinen Humor kennen lernen und Spaß daran haben. Zum Beispiel daran, wie der Autor bei dem Besuch europäischer Kirchen darüber staunt, dass überall Knochen der Aposteln verehrt werden. Nach mehreren Besuchen wundert er sich darüber, wieviele Knochen so ein Apostel gehabt haben mag... Europa aus der Sicht der Amerikaner. Amüsante Leselektüre mit literarischem und kulturellen Wert.
Ins Schwarze getroffen 5 von 5 Punkten Die Stimmung eines Sommerabends, die Gerüche einer Küche oder des Schlafzimmers,die Geräusche eines Marktplatzes, die Besonderheiten der Architektur, das oft unerklärliche warum und woher von regionalen Besonderheiten, zu fassen wie ein Griff in den Nebel, zu beschreiben eine fast aussichtslose Aufgabe. Einer, der wie Mark Twain von draussen hereinschaut, tut sich dabei zwar keineswegs leichter, aber wenn, wie hier, das Experiment gelingt, ist alles noch deutlicher, gar noch lebendiger und aufregender. Man kann gar nicht "ernsthaft" reisen, in diesen Gefilden, ohne sich mit der extrem pointierten Lektüre dieses Reisedokuments beschäftig zu haben. |
Der Kurier des Zaren Jules Verne Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 194833 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ungewöhnlich und exotisch sind die Welten, in die Jules Vernes Roman entführt: Die Weiten des Zarenreichs um 1860, zur Zeit Alexanders II., in dem ein (vom Autor erfundener) Tartarenaufstand niedergeschlagen werden soll. Ein spannender Abenteuerroman, der den jungen, unerschrockenen Offizier im Kurierkorps des Zaren, Michael Strogoff, über 5 523 Kilometer von Moskau quer durch das Reich bis nach Irkutsk in Sibirien führt. Ein Klassiker des Unterhaltungsromans, der mehrfach verfilmt wurde.
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L' Adultera Theodor Fontane Broschiert, Januar 1983 Verkaufsrang: 229335 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Ehebrecherin (ital. "l'adultera") heißt in Fontanes Roman von 1880 Melanie van der Straaten. Sie ist die Frau eines etwas derben, reichen und wesentlich älteren Kommerzienrates. Die unglückliche junge Frau verliebt sich in den feinsinnigen Bankierssohn Ebenezer Rubehn. In der schwülwarmen Atmosphäre des Palmenhauses geschieht es. Fontane schildert in seinem viel zu wenig bekannten Roman eine ungewöhnliche Frau, die sich aus ihrer Zwangsehe befreit und trotz widriger Umstände einen Neuanfang wagt.Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben.
"Ich will fort, nicht aus Schuld, sondern aus Stolz, und ich will fort, um mich vor mir selberherstellen." So beschreibt Melanie de Caparoux, die Hauptfigur von Fontanes L´Adultera, ihren Entschluß aus einer konventionellen Ehe auszubrechen. L´Adultera ist Fontanes erster Berliner Gesellschaftsroman und fußt auf einer zeitgenössischen Skandalgeschichte im Berlin der wilhelmischen Ära.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Partnerwechsel in Bankierskreisen 4 von 5 Punkten Sie hat geweint... die junge Frau auf dem Bild "L'Adultera", das sich der alte Ezechiel van der Straaten auf einer Italienreise kopieren ließ, um sich rechtzeitig an den Gedanken zu gewöhnen, dass seine viel jüngere Frau Melanie ihn eines Tages wohl um eines Anderen willen verlassen wird. Aber, so Melanie spitzfindig, als das Bild geliefert wird, sieht sie nicht aus, als habe sie nur geweint, weil alle Welt ihr gesagt habe, dass sie schlecht sei - nicht aber, weil sie dies wirklich so empfindet? So das Vorspiel zur eigentlichen Handlung des Romans; eines Tages erscheint Ebenezer Rubehn, der Sohn eines Geschäftsfreundes, im Hause van der Straaten, und es kommt, wie es kommen muss... Wie die Gesellschaft auf Melanies Fehltritt reagiert und wie sie sich selbst mit der neuen Situation einleben muss, schildert Fontane mit seiner gewohnten Eloquenz. Dennoch: den größten Genuss bieten eigentlich die "Fontanes", in denen am wenigsten äußere Handlung zu finden ist...
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Die Erfindung des Verderbens Jules Verne Taschenbuch, 1998 Verkaufsrang: 14639 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Erfindung des Verderbens, einer der ersten Science-Fiction-Romane, wurde in den 70er Jahren von Andreas Scheinert als Hörspiel bearbeitet und fand damit Eingang in die Reihe der Hörspielklassiker. Die große Faszination der Geschichte geht von der Kraft ihrer Vorahnungen auf technischem Gebiet aus, die sich hundert Jahre später bewahrheiten und von der Erzählweise, die einem Tatsachenbericht gleicht und doch eine erfundene Handlung transportiert. Back Cup, zu deutsch umgestülpte Tasse, ist eine unbewohnte Felseninsel, auf der seltsame Dinge vor sich gehen und die am Ende durch eine unerhörte künstliche Explosion in die Luft geht. Was ist dort geschehen? Anhand von Augenzeugen und einem Tagebuch aus Back Cup wird der Fall rekonstruiert. Es hat geheime Forschungen an einer Flüssigkeit gegeben, die Stoff in Energie umwandeln soll. "Das Kraftwerk in der Faust für die Menschheit", spricht die Stimme, die in Frieden für den Fortschritt forscht. "Die Menschheit ist hohl", antwortet der Kriegsminister zynisch. Die griffige Dramaturgie und imposante Tonregie des Hörspiels mit verschiedenen Sprechern und beeindruckend plastischer Hintergrundatmosphäre geben dem Roman von Jules Verne eine spannende neue Dimension. Spieldauer: 59:01 Minuten, 1 CD, auch erhältlich als Hörkassette. --Daphne Großmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Ausgezeichnetes Hörspiel 5 von 5 Punkten Negative Bewertungen zu diesem Hörspiel sind ausgeschlossen. Es wurde sehr sorgfältig aus dem Text von Jules Verne "destilliert". Im Vordergrund steht nicht oberflächliche Spannung, sondern die Botschaft, wie Technik für den Krieg mißbraucht wird. Diese humanistische Erörterung- es geht auch um den Mißbrauch von Wissenschaftlern- wurde meiner Meinung nach hervorragend umgesetzt. Für Menschen, deren Auffassung nicht gerade an MTV und VIVA geschult ist, ein spannendes und möglicherweise unvergeßliches Hörerlebnis der klassischen Schule. Es wurden nur hervorragend qualifizierte Sprecher und Schauspieler eingesetzt, deren Stimmen einprägsam und doch zurückhaltend wirken. Wie die meisten LITERA- Produktionen: hervorragend. Für Kinder ab ca. 12 Jahren geeignet.
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Gesammelte Werke Friedrich Hölderlin Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 193732 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In dieser Welt war Friedrich Hölderlin ein Heimatloser, ein Revolutionär, der an der Enge des Alltags erstickte und für seine kühnen Zukunftsträume von Freiheit und Gleichheit als wahnsinnig abgestempelt und entmündigt wurde. Die Hälfte seines Lebens lebte er in einem Turmzimmer. Anstatt zu resignieren, vertraute Hölderlin auf die Harmonie des unerschöpflichen Universums, von dem wir ein Teil sind: ¯Und weg ihr Zweifel! quälendes Seelengift! Hinweg! der Seele Jubel ist Ewigkeit! - Und ist ers nicht, so mag noch heute Todt und Verderben des Lebens große Geseze niedertrümmern.®
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Andreas Hugo von Hofmannsthal Taschenbuch, Januar 2000 Verkaufsrang: 60228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hofmannsthals fragmentarischer Bildungsroman zeigt uns einen jungen Helden auf der Suche nach seiner gesellschaftlichen Identität. Andreas' Bildungsreise von Wien nach Venedig wird zu einem unheimlichen Spiel mit surrealen Erlebnissen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
mysteriös - der sog eines meisterwerks ................ 5 von 5 Punkten Dieses 1907 begonnene Romanfragment "Andreas" zieht den Leser von der ersten Seite an hinein in einen Sog, mehr Alptraum als Traum, die Zeitebenen wechseln, die Sätze sind teilweise unvollständig (was dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut!), die Stimmung des Textes ist schwermütig. Der Held, Andreas, reist im 18. Jahrhundert alleine von Wien nach Venedig - so die vordergründige Handlung. Er begegnet allerlei mysteriösen Gestalten, Dieben, Knechten und einer großen Liebe. Der mit Abstand intensivste Teil der Geschichte ist die Episode in Kärnten. Es ist zu bedauern, dass Hofmannsthal diesen Roman nicht zu Ende geschrieben hat. Trotzdem ein Meisterwerk, ein unvollendetes.
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Anna Karenina Leo N. Tolstoi Taschenbuch, 1985 Verkaufsrang: 234509 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gestern abend sagte er mir, daß er einen Typ von Frau im Sinn habe, verheiratet, der obersten Schicht zugehörig, die sich aber selbst verloren hat." Hier ist nicht von einem gebeichteten Seitensprung die Rede, sondern es ist dies die allererste Erwähnung von Tolstois Ehefrau über den geplanten neuen Roman ihres Gatten. Sechs lange Jahre hatte er an Krieg und Frieden gearbeitet. Nun hatte sich Leo Tolstoi, müde und enttäuscht über die hämische Reaktion, auf sein Gut zurückgezogen. Doch bald schon arbeitete er am zweiten großen Roman seines Lebens, Anna Karenina. Zu vielschichtig und psychologisch feinst verwoben ist dieses riesige, 1878 erschienene Werk, um es hier auch nur ansatzweise zu erfassen. Erzählt wird die Geschichte der adligen Familie Karenin, einer dekadenten, in gesellschaftlichen Normen erstarrten Sippe. Die Kälte ihres Gatten treibt die sensible Anna dem wesentlich jüngeren Grafen Wronskij in die Arme. Diese stark sexuell orientierte Beziehung endet im Fiasko. Schließlich richtet Anna sich selbst, aber auch ihren Mann und den Geliebten zugrunde. In der anderen großen Figur des Romans, dem Gutsbesitzer Lewin, hatte sich Tolstoi selbst verewigt. Dessen Rückzug aus der Moskauer Gesellschaft und seine Selbstbescheidung auf ein bäuerlich schlichtes Leben verkörperten auch Tolstois Ideale.Das Selbstmordmotiv legte den Vergleich mit Flauberts Madame Bovary nahe. Jedoch erreicht Flaubert bei weitem nicht Tolstois Realismus und dessen tiefe psychologische Aufarbeitung von Schuld, Verstrickung, Haltlosigkeit und Verantwortung im Umgang mit seinen Figuren. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Meisterwerk der Literatur - Unbedingt lesenswert 5 von 5 Punkten Der Roman Anna Karenina ist auch in der heutigen Zeit noch absolut lesenswert, da Tolstoi es mit meisterhaftem Gespür versteht, psychologisch tiefgründige, einzigartige Charaktere zu zeichnen. Trotz des sehr großen Umfangs des Romans verliert man nie das Interesse am weiteren Schicksal der Figuren.
Die Hauptfigur Anna wird als ein sehr liebebedürftiger, aufrichtiger Mensch dargestellt, deren Leben mit ihrem gefühlskalten Mann immer unerträglicher wird, besonders dann, als sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben aus tiefstem Herzen verliebt und diese Liebe in gleicher Weise erwidert wird. Anna erträgt das heuchlerische Leben an der Seite ihres Mannes nicht länger, bricht aus ihrer Ehe aus und versucht ein Leben zusammen mit ihrem Geliebten Wronskij zu führen.
Es stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass dieses neue Leben nur vordergründig glücklich ist, da Anna als Ehebrecherin gesellschaftlich fallen gelassen und verurteilt wird. Sie verliert den Boden unter den Füßen, da selbst ehemals gute Bekannte den Umgang mit ihr meiden.
Das zweite Unglück, das Anna nach ihrer Trennung trifft, ist der Verlust ihres über alles geliebten Sohnes, der beim Vater bleiben und dort aufwachsen soll.
Annas Kummer über diese Trennung von ihrem Sohn ist unermesslich, selbst die Liebe zu Wronskij kann sie nicht immer darüber hinweg trösten.
Außerdem leidet sie ständig unter großer Eifersucht, sie kann nicht glauben, dass Wronskij ihr für immer treu ist. Im Laufe der Zeit vereinsamt Anna mehr und mehr, reibt sich durch ihre Eifersucht auf und wird schließlich so unglücklich, dass nur noch der Tod die einzige Möglichkeit ist, allen diesen seelischen Qualen zu entkommen.
Die psychologische Entwicklung Annas bis zu ihrem Freitod wird sehr gut beschrieben, ihre seelische Zerrissenheit wird glaubwürdig und sensibel dargestellt.
Neben diesem Haupterzählstrang werden auch die Lebenswege mehrerer Familienangehöriger sehr detailliert und tiefgründig beschrieben, Tolstoi wechselt während des Romans immer wieder zwischen den verschieden Hauptfiguren.
Alle Personen kommen dem Leser erzählerisch sehr nahe, da sie unglaublich lebendig und realistisch beschrieben werden.
Obwohl ich einige Wochen gebraucht habe diesen Roman zu lesen, bereue ich keine Minute, die ich für die Lektüre benötigt habe. Meiner Meinung nach läßt sich Tolstoi auch heute noch sehr gut lesen, der Roman überzeugt durch seine Tiefe und Substanz und wird daher für mich unvergesslich bleiben.
Ich kann dieses Meisterwerk nur empfehlen und ihm auch zukünftig noch viele Leser wünschen. Die Lektüre von Anna Karenina wird niemand bereuen!
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Billy Budd Herman Melville Taschenbuch, November 2006 Verkaufsrang: 91309 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Billy Budd ist ein junger Mann, der zur Zeit der Nore-Meuterei, 1797, in der British Royal Navy dient. Im Affekt erschlägt er einen Kumpanen und wird zum Tod verurteilt. Der Richterspruch droht eine jener Meutereien auszulösen, der er gerade hatte vorbeugen sollen. Es ist der Verurteilte selbst, der die Mannschaft beschwichtigt. Seine letzten Worte lauten: 'Gott segne Kapitän Vere.'
»Am 10. des vergangenen Monats ereignete sich an Bord H. M. S. Indomitable ein bedauerlicher Vorfall. Der Waffenmeister des Schiffs, John Claggart, hatte die ersten Anzeichen einer beginnenden Verschwörung unter den Mannschaften des Schiffes entdeckt und hatte ferner als Rädelsführer einen gewissen William Budd festgestellt. Er brachte den Mann vor den Kapitän, wo Budd plötzlich sein Messer zog und es ihm ins Herz stieß.«
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Unschuldiger wird der Disziplin geopfert 5 von 5 Punkten Billy Budd ist mehr als nur eine spannende Seemannsgeschichte. Die Handlung ist schnell erzählt: Ein junger und schöner Matrose, allseits beliebt, wird erstmals mit boshaftem Verhalten konfrontiert. Grundlos der Meuterei bezichtigt, kann Billy sich mit Worten nicht wehren und erschlägt unbeabsichtigt seinen Widersacher. Seemännischen Prinzipien zuliebe lässt ihn sein geliebter Kapitän hinrichten. Melvilles vielschichtige Novelle überrascht mit einer Fülle von ästhetischen, moralischen und historischen Motiven. Weil der Erzähler vom Innern seiner Figuren nicht mehr zu wissen scheint als der Leser, weil er vieles nur andeutet und sich jeder umfassenden Erklärung verweigert, lässt er Platz für ein breites Spektrum an Interpretationen. Was geht in Billy kurz vor seinem Tod vor? Ist Kapitän Vere gut oder böse? Der unterschwellige Pessimismus und die wankenden Gewissheiten machen Melvilles letztes Buch zu einem geradezu modernen Werk.
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Gefühl und Verstand Jane Austen Taschenbuch, Juli 1991 Verkaufsrang: 239775 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Drei Schwestern machen sich in einer verknöcherten Gesellschaft auf die Suche nach dem Glück. Ihre Wege sind verschlungen, sie selbst schwanken zwischen Gefühl und Verstand. Schilderung einer Gesellschaft, deren Denken sich um Teezirkel und Bälle dreht oder darum, wer wohl die beste Partie macht. Inmitten aber stehen Menschen, die auszubrechen versuchen aus den Ritualen und Verstrickungen, in die sie geraten sind - Menschen, schwankend zwischen Gefühl und Verstand."Jane Austens Werke zählen längst zur Weltliteratur, einige nach ihnen gedrehte Filme sind zu Kassenschlagern geworden. Ihre Romane fanden und finden immer noch im Fernsehen und Kino ein Millionenpublikum."(Der Spiegel) Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur; all ihre Romane erfreuen sich weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Warum dies so ist, verrät ihr berühmter Dichterkollege Lord Tennyson: 'Miss Austen erfaßte die Winzigkeiten des Lebens bis zur Vollendung. Sie war eine große Künstlerin und in ihrer begrenzten Sphäre Shakespeare ebenbürtig.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Wunderschöne Sprache 5 von 5 Punkten Wie auch bei Stolz und Vorurteil besticht auch dieses Buch durch die wunderschöne Sprache und die Atmosphäre, die dadurch geschaffen wird. Die beiden Schwestern lernen voneinander Gefühl und vernunft zu vereinen und suchen ihre große Liebe, was natürlich nicht ohne Komplikationen verläuft. Gewisse Parallelen zu Stolz und Vorurteil sind erkennbar, langweilig wird es jedoch nie. Zwar gefiel mir Stolz und Vorurteil ein bisschen besser, doch dieses buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden und in diese stilvolle Zeit abzutauchen und sich in der Sprache zu verlieren! Empfehlenswert!
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Anne Elliot Jane Austen Gebundene Ausgabe, 12. März 2008 Verkaufsrang: 239742 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sir Walter Elliot von Kellynch Hall in Somersetshire war ein Mann, der zum persönlichen Vergnügen kein anderes Buch aufzuschlagen pflegte als das Adelsregister; dort fand er Unterhaltung in müßigen Stunden und Trost in verzagten; dort erhob sich sein Geist zu Bewunderung und Ehrfurcht beim Betrachten des bescheidenen Restes von frühesten Adelspatenten; dort verwandelte sich jede von häuslichen Sorgen und Geschäften herrührende unwillkommene...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wundervoll! 5 von 5 Punkten Es ist mindestens genauso gut wie "Emma" und "Stolz und Vorurteil".Ein Mus für alle Leser. Ich selbst bin großer Jane Austen-Fan und war hingerissen von ihrem Werk.Ich empfehle es wirklich für jeden.Man wird es nicht bereuen!
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Meine Kinderjahre: Autobiographischer Roman Theodor Fontane Taschenbuch, Januar 1986 Verkaufsrang: 253456 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1892, lebensbedrohlich erkrankt, schreibt sich Fontane an seinen Kindheitserinnerungen gesund. In ihnen blickt er zurück auf fünf glückliche Jahre (1827-1832) in dem Ostseestädtchen Swinemünde. Ein buntbewegtes Kleinstadtbild wird lebendig: Schlacht- und Backfest, große Gesellschaft und Silvesterball, Landpartie und Gang übers Eis. Der dunkle Hintergrund dieser Kindheit ist die Gegensätzlichkeit der Eltern und die Spielleidenschaft des Vaters, die die Familie schließlich zerstört. Und doch gilt dem Vater, seiner Menschlichkeit, seiner phantastischen Verklärung des Alltags, seinem Plaudertalent die ganze Liebe des Sohnes.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kinderjahre 4 von 5 Punkten Als sich Theodor Fontane, schon hoch in Jahren, in einer körperlichen und vor allem seelischen Krise befand, folgte er dem Rat seines Arztes und schrieb seine Erlebnisse der Kindheit auf. Er genas und konnte noch einige Jahre wundervolle Bücher schreiben.
"Meine Kinderjahre", die der Autor einen autobiographischen Roman nennt, ist nicht wirklich im strengen Sinne die chronologische Schilderung seines Lebens. Es ist auch nicht ein Roman im eigentlichen Sinne. Aber es ist etwas besonderes.
Da werden Figuren lebendig, die in den Romanen Fontanes auftauchen. Da werden Geschichten erzählt, die sich ebenfalls in seinem Werk wiederfinden lassen. Schließlich werden Gespräche aufgezeichnet, die so auch oder so ähnlich in seinen Geschichten sich zutragen. Diese Lebensaufzeichnung ist aber darüber hinaus noch etwas ganz Besonderes.
Es ist eine Liebeserklärung an seinen Vater. Es ist die Schilderung eines wunderbaren, sehr modern denkenden und handelnden Menschen, der in seiner Umwelt nicht gut zurecht kommt; der vielleicht sogar ein Gescheiterter ist. Eine wundervolle Skizze!
Modern ist diese Kindheitsbeschreibung immer dann, wenn es um Fragen der Erziehung geht. Beispiel gefällig? "Unsere Schule geht falsche Wege; die Menschen lernen nicht das, was sie lernen sollten." Brauchten wir da noch eine Studie über unsere Schulen?
Lehrreich dann, wenn man von alten Bräuchen, dem Feiern von Weihnachten und Silvester erfährt.
Ein schönes Buch!
Interessante Lektüre über die Kindheit von Theodor Fontane 4 von 5 Punkten "Meine Kindjahre" ist ein autobiographischer Roman, der in eindrucksvoller Weise die Kindheitstage von Theodor Fontane, die Erlebnisse in der Familie Fontane und den familiären Zusammenhalt anschaulich und spannend beschreibt. Dieses Buch wurde während meines Studiums der Erziehungswissenschaften als Grundlagenliteratur der historischen Erziehungswissenschaft empfohlen. Sehr deutlich werden hier die damaligen Vorstellung über die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, der Stellenwert der Familie und die Erwartungen an, insbesondere an Kinder aus gutbürgerlichen Familien beschrieben. Bemerkenswert ist weiterhin die Bescheidenheit in der kindlichen Lebenswelt und wie Kinder in der damaligen Zeit zum Spielen und Lernen angeregt worden sind. Ein rundum gelungene Beschreibung einer glücklichen, spannenden und anregenden Kindheit. |
Überredung Jane Austen, Ursula Grawe, Christian Grawe Taschenbuch, September 2002 Verkaufsrang: 81758
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Man sollte vorher den Film sehen! 4 von 5 Punkten In dieses Buch muß man sich wirklich erst "reinlesen". Es ist voll von Schachtelsätzen, die man teilweise erst beim zweiten lesen versteht.
Merkwürdiger Weise wurde dieses Buch genau wie "Kloster Northanger" von Ursula Grawe und Christian Grawe übersetzt. "Überredung" liest sich jedoch ungleich schwerer, wegen der oben erwähnten Schachtelsätze.
Zum besseren Verständnis sollte man sich vielleicht vorher die sehr gelungene Verfilmung "Jane Austens Verführung" mit Amanda Root, Ciarán Hinds und Susan Fleetwood ansehen.
Ein langweiliger Roman. 1 von 5 Punkten Überredung" ist das erste Buch, das ich von Jane Austen lese; und es wird nicht das letzte sein, weil ich herausfinden möchte, ob alle ihre Bücher so schlecht sind beziehungsweise ob sie schlicht überschätzt wird.
Entscheidend bei einem Buch ist meines Erachtens die Frage, ob es mich gut unterhält. Und dies ist hier eindeutig nicht der Fall. Über weite Strecken des Romans musste ich mich zwingen weiterzulesen. In diesem Roman ist kein Leben, keine Spannung.
Die einzelnen Charaktere sind holzschnittartig gezeichnet. Jane Austen geht nicht mit dem Skalpell oder zu mindestens einem Schnitzmesser ans Werk, um die einzelnen Charaktereigenschaften herauszuarbeiten sondern verwendet hierzu eine Axt. In weiten Teilen habe ich den Eindruck, dass gar keine Charakterzeichnungen erfolgen und der Leser genötigt ist, sich selber etwas zu phantasieren.
Die Story als solches halte ich nicht für sonderlich interessant. Frau weist Mann ab. Acht Jahre trifft man sich wieder und dann klappt es mit der Liebe.
Um zu sehen, ob Jane Austen generell so langweilig ist, werde ich wohl noch ein oder zwei Romane lesen.
Wenn dem so sein sollte, werde ich mich wieder den Bronte-Schwestern widmen, deren Romane (Jane Eyre, Shirley, Sturmhöhe) mir bisher alle *****-Sterne wert wären.
Fantastisch!!! 4 von 5 Punkten Überredung ist mein dritter Austen-Roman. Nachdem mich Jane Austens geniales Buch Stolz und Vorurteil Monatelang nicht losgelassen hatte und Verstand und Gefühl mich bitter enttäuschte, habe ich diesen Roman sehr genossen. Man trifft auf die typischen Charaktere wie auch in den oben genannten Romanen und Austens Liebe fürs Detail (-die vll manchmal zu zu langen Ausschweifungen führt-).
Die Hauptfigur Anne Elliot schließt man schnell ins Herz durch ihre Intelligenz, ihr Einfühlungsvermögen und ihren Liebreiz. Wie üblich wird sie begleitet von Schwestern von weniger gutem Charakter, doch manw ird es nie Leid ihrem Schicksal zu folgen.
Besonders gelungen finde ich die Ausgabe des Buches von Reclam. Ein schönes Taschenbuch mit einfachem Rücken in schwarz, der sich perfekt ins Bücherregal einfügt. Mir hat die Aufmachung meiner Verstand und Gefühl Ausgabe so wenig zugesagt, dass ich mir das Buch wohl noch einmal zulegen werde in dieser Version.
Reclam hat bzw. wird bald auch Emma, Kloster Northanger und wie gesagt Verstand und Gefühl in dieser Aufmachung veröffentlichen und ich hoffe, dass Stolz und Vorurteil und Mansfield Park auch bald so zu haben sind.
Alles in allem. Ein schönes Buch. Interessant, typisch für Jane Austen und lesenswert! 4 STERNE!!!
Gäähnnnnnnn........... 1 von 5 Punkten Ich bin ein richtiger Jane-Austen Fan und habe alle Bücher gelesen und jetzt als letztes schließlich auch Überredung. Und ich war echt enttäuscht. Ich hab mich so gelangweilt, das ich mich zwingen musste es zu Ende zu lesen.
Also das war mit Sicherheit der schlechteste Austen
Lasst Euch überreden!! 5 von 5 Punkten Vor ein paar Tagen habe ich die Lektüre von Jane Austens Überredung abgeschlossen und eins vorweg, mich konnte man kaum überreden dieses Buch aus der Hand zu legen. Ich war direkt traurig mich von Anne, Mrs. Smith und vor allem von Captain Wentworth trennen zu müssen. Der Stil der Autorin, die geschliffenen Dialoge und der Handlungsaufbau sind wie immer bei Jane Austen einfach wundervoll. Es liest sich angenehm flüssig und spart nicht mit bissigen Kommentaren. Mir persönlich ist die Figur der Anne Elliot sehr sympathisch ebenso wie ich eine richtige Abneigung gegen Sir Walter Elliot und Ihre Schwester Elizabeth gefasst habe. Die Charaktere sind schon etwas düsterer und kantiger beschrieben als in den meisten Austen Büchern aber gerade das macht das Lesen so interessant. Allein schon der bewegenden Liebeserklärung von Captain Wentworth wegen hat sich das lesen mehr als gelohnt. Für Austen Fans ein muss.
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Als die junge Adlige Jeanne ihren Verehrer Julien de Lamare heiratet, wähnt sie sich am Beginn einer glücklichen Ehe - und wird von ihrem treulosen Mann bitter enttäuscht. Obwohl ihr Leben fortan geprägt ist von schmerzhaften Erfahrungen, gibt sie nicht auf, und schließlich findet die mutige Frau ein spätes Glück.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Leben 5 von 5 Punkten Noch ein Meisterwerk von Guy de Maupassant! Ein Leben heißt dieser Roman, der in einer wunderschönen einfachen Sprache das Leben einer Frau schildert. Wie sie jung und unerfahren heiratet, wie sie eine kurze Zeit des Glücks erlebt, wie sie ein Kind bekommt, feststellt, daß ihr Mann sie mit ihrem Dienstmädchen betrügt. Wie sie sich abkapselt, ihr Mann vom gehörnten Kontrahenten samt seiner Geliebten ins Meer geworfen wird. Ihr Sohn verzogen und mißraten sie ausbeutet. Sie von der Person, mit der sie einst ihr Mann betrog und die ein Kind von ihm bekommen hat, gerettet wird und am Ende wird sie ihre Enkeltochter gemeinsam mit eben dieser Person aufziehen können.
Das ist ein Leben. Es war mühselig, selten fröhlich. Es ist so typisch und deshalb so wunderbar. Ein Genuß, Maupassant zu lesen!
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