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Die Eine-Million-Pfund-Note und andere Erzählungen Mark Twain Taschenbuch, November 2006 Verkaufsrang: 124095 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Eine Million Pfund geschenkt bekommen - wer meint, so etwas verursache nur eitel Freude, der wird hier eines besseren belehrt Die märchenhafte Erzählung um eine haarsträubende Wette, in deren Folge ein Habenichts dreißig Tage lang eine Ein-Million-Pfund-Note spazierenführen muß und durch sie in allerlei Verwicklungen gerät, ist eine brillante und treffende Satire auf den amerikanischen Traum, eine verschmitzte Eulenspiegelei, die sich lustig macht über die Ehrfurcht vor dem Geld und die Absurdität gesellschaftlichen Ruhms anprangert. Twain, der selbst nicht nur schöne Erfahrungen mit der politisch-korrekten Öffentlichkeit machte, hält dieser unverdrossen einen Spiegel vor. Der Band versammelt drei Geschichten aus dem Spätwerk Mark Twains: von übernatürlichen, satanischen Kräften, dem raffinierten Plan, den ein Rachsüchtiger schmiedet, und einem modernen Märchen von einem armen Amerikaner.Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen. Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Conneticut).
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Meistererzählungen Leo N. Tolstoi Taschenbuch, Juli 2007 Verkaufsrang: 273764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tolstoi entfaltet in diesen Erzählungen nicht bloß eine fesselnde Fabulierkunst, ganz mühelos tut er noch mehr als nur Geschichten erzählen. Er ist auch Philosoph, der, wie in Wieviel Erde braucht der Mensch?, nach Wesentlichstem zu fragen wagt und Antworten sucht.Leo Tolstoi (1828-1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut zurück und schrieb dort seine großen Werke. Unter dem Eindruck Rousseauscher Ideen verurteilte er Kultur und Zivilisation als das natürlich Menschentum verfälschende Elemente. Werke u.a.: "Krieg und Frieden", "Anna Karenina", "Die Kreuzersonate", "Meine Beichte".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Melancholische russische Weltliteratur 4 von 5 Punkten Dieses schön aufgemachte Bändchen beinhaltet Erzählungen aus der Feder von Lew Tostoj, der vor allem durch "Krieg und Frieden" oder "Anna Karenina" den Einzug in die Weltliteratur geschafft hat.
Die vorliegenden Erzählungen zeichnen ein interessantes, facettenreiches Portrait der rusischen Gesellschaft zu Tolstojs Zeit, egal ob es sich um Bauern, Kaufleute, Soldaten oder den Bürgerstand handelt. Ferner sind alle Geschichten religiös geprägt und von philosophischen Sinnfragen durchzogen. Die einzelnen Motive sind logisch, durchgängig, und auch die Sprache ist einfach und klar zu lesen, ohne banal zu klingen.
Als Zeitportraits der russischen Kultur habe ich diese Geschichten gerne gelesen. Was mir allerdings weniger gefallen hat, war, dass fast jede Erzählung negativ und mit dem Tod der Protagonisten endet. Es liegt allerdings nicht an der Qualität der Geschichten, sondern an meinem Geschmack. Ich möchte als Leser einfach nicht nach jeder Geschichte, wo ein Protagonist betrübt auf ein verpfuschtes Leben zurückblickt und schließlich stirbt, deprimiert zurückgelassen werden.
Fazit: Großartige, sinnhafte Erzählungen, die allerdings manchmal unnötig schwermütig stimmen.
Weltliteratur at its best 5 von 5 Punkten Man muss in der Weltliteratur lange suchen, um einen Erzähler wie Tolstoi zu finden, der in einer scheinbar schlichten Sprache mühelos philosophische Gipfel erklimmt und tiefenpsychologische Studien treibt, auf die Freud überhaupt nicht gekommen wäre. Einige seiner Geschichten sind geradezu das Nonplusultra zum Thema, welches in seiner Treffsicherheit überhaupt nicht mehr überboten werden kann. Ob Tolstoi das Verhältnis von "Herr und Knecht" auslotet, ob er eine Ehe seziert ("Der Tod des Iwan Iljitsch") oder ob er die Jagd nach dem Mammon umschreibt ("Wieviel Erde braucht der Mensch") - diese Geschichten sind in ihrer Eindringlichkeit und Zeitlosigkeit in der Literatur ohne Beispiel, weil sie den Kern des Menschlichen treffen. Der Begriff Meistererzählungen hat daher für diese Tolstoi'sche Sammlung eine Berechtigung, wie er sie selten hat. |
Reise zum Mittelpunkt der Erde Jules Verne Gebundene Ausgabe, September 2005 Verkaufsrang: 275709 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Traum eines jeden Professors: die sensationelle Entdeckung, die Revolution seiner Wissenschaft und am Ende unsterblicher Ruhm! Diese Aussicht winkt dem schrulligen Hamburger Geologieprofessor Lidenbrock, als ihm ein rätselhaftes Runendokument in die Hände fällt, das ihn auffordert: »Steige den Krater des Yokul am Sneffel hinab und gelange von dort zum Erdmittelpunkt.« Zusammen mit seinem Neffen Axel und einem isländischen Führer wagt er das Abenteuer und begibt sich auf eine fantastische Reise in die Unterwelt. Was ihn dort erwartet, übersteigt seine kühnsten Vorstellungen. Denn selbst für den gelehrtesten Geologen der Welt steckt der wärmste Ort der Erde noch voller Überraschungen! PUBCOMMENTS: Für die Neuedition hat Volker Dehs bisher unveröffentlichte Materialen zur Entstehung zusammengetragen, darunter die populärwissenschaftliche Abhandlung »Unter der Erde« von seinem Sohn Michel Verne. Jules Vernes berühmtester Abenteuerroman in neuer Übersetzung. Vollständige Ausgabe mit bisher unbekannten Materialien. Mit sämtlichen Illustrationen der französischen Originalausgabe.
Gentleman Phileas Fogg schließt in seinem Londoner Klub eine folgenschwere Wette ab: Er wettet um 20.000 Pfund, dass er es schafft, in 80 Tagen um die Erde zu reisen. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt. Noch am selben Abend brechen Fogg und sein Diener Passepartout zu einer Jagd um den Globus auf. Per Schiff, Bahn, Pferdekutsche und Elefant beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn genau am Sonnabend, dem 21. Dezember 1879 um acht Uhr fünfundvierzig abends will Fogg wieder bei seinen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Kommen Sie mit zum Mittelpunkt der Erde! 5 von 5 Punkten Ich musste doch tatsächlich 27 Jahre alt werden, um zum ersten Mal Jules Verne zu lesen. Und das auch nur, weil ich dieses Buch zu Weihnachten bekam. Aber was soll ich sagen? Ich bin überwältigt!!
Da findet ein kauziger Professor für Mineralogie ein altes, rätselhaftes Dokument in einem ebenfalls sehr alten Buch. Durch besagtes verschlüsseltes Dokument erfährt der Professor von einer Reise zum Mittelpunkt der Erde, welche bereits von dem isländischen Alchimisten Arne Saknussemm unternommen wurde. Der wissbegierige Professor und sein eher skeptischer Neffe machen sich also auf nach Island, um mit einem stoischen isländischen Eiderentenjäger in den Krater des Vulkans Sneffels Jökull zu steigen. Und dort lauern so einige Überraschungen auf die drei.
Ich war von Beginn an gefesselt von diesem Roman. Immer wollte ich Wissen wie es weitergeht und Jules Verne hat es sehr geschickt eingerichtet, dass auch immer etwas passiert, immer etwas Neues auftritt. Urzeitliche Tiere, knappe Wasservorräte, labyrintische Gänge, in denen man sich schnell mal verläuft sind nur einige Punkte auf dieser abenteuerlichen Liste. Und es ist auch in keinster Weise verwerflich, dass hier nicht alles immer ganz realistisch von statten geht. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde lebt definitv von der Freiheit und der Fantasie des Autors und das ist auch gut so, denn diese scheint, verbunden mit faktischem Wissen, grenzenlos zu sein. Auch aus geologischer und paläontologischer Sicht ist der Roman hoch interessant, da Verne mit Fakten und Theorien diesbezüglich um sich wirft. Es entspricht schon durchaus dem damaligen Wissensstand. Heute wird man ihm den einen oder anderen Fehler, auf die auch im Anhang Bezug genommen wird, verzeihen, den heutzutage wird wohl kaum noch jemand zu diesem Buch greifen, wenn er aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sucht. Man würde speziell dieser Ausgabe von dtv aber Unrecht tun, wenn man nur den Romaninhalt rezensieren würde, denn es geht ja noch gut 120 Seiten weiter mit zusätzlichen Materialien zum Werk. Zuerst einmal die durchaus notwendigen Anmerkungen zu den vorkommenden Namen und Begriffen. Hier merkt man aber auch, dass der ein oder andere Literaturwissenschaftler hinter jedem Wort etwas zu entdecken vermutete. Da werden dann Namen einfach verändert, damit man bloss eine großartige Bedeutung dafür hat. Es folgt ein Nachwort, welches sich genauer mit der Wissenschaftlichkeit in Vernes Werk beschäftigt. Danach eine Zeittafel, die ausführlich alle Daten samt Erläuterungen parat hat, die sich auf dieses Buch beziehen. Beginnend 1691 (E. Halley hält Vortrag über drei Hohlkugeln mit heissem Kern im Innern der Erde) und abschließend mit 2005 und der Ankündigung einer neuen Verfilmung. S e h r ausführlich wie man sieht. Wem das noch nicht reicht, der kann noch nach weiterführender Literatur im Verzeichnis suchen, einen Bericht über die Plagiatsaffäre zwischen Verne und René de Pont-Jest samt Urteil, ein Rundschreiben von John Cleve Symmes (eine Aufforderung ihn bei der Erkundung des Erdinneren zu unterstützen), einen Textauszug von Alexander von Humboldt mit dem Titel "Naturgemälde. Allgemeine Übersicht der Erscheinungen", einen Beitrag von Michel Jules Verne mit dem Titel "Unter der Erde" und zu guter Letzt eine Art Essay des Übersetzers Volker Dehs zum Theme "Jules Verne und das Hamburger Johanneum", lesen. Dies sei durchaus noch erwähnt, sollte man zwischen verschiedenen Ausgaben schwanken.
Aber auch wenn dies alles nicht dabei wäre hätte dieses Buch 5 Sterne verdient, da es spannend, fesselnd und an einigen Stellen auch sehr lustig ist. Ganz nett sind hier auch noch die Illustrationen der französischen Originalausgabe. Lesen Sie das Buch und werden sie zum Abenteurer!
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Schach von Wuthenow: Erzählung aus der Zeit des Regiments Gensdarmes Theodor Fontane Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 266035 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Endlich wieder im Programm: Die kommentierte Ausgabe von Fontanes zeitlos gültiger Erzählung über die zerstörerische Wirkung gesellschaftlicher Zwänge. Im Jahr 1806 trifft der elegeante Offizier Schach von Wuthenow auf die von Pockennarben entstellte Victoire und ihre schöne Mutter. Wie diese Begegnung allen Beteiligten zum Verhängnis wird, schildert der Autor mit souveräner Meisterschaft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wunderbar fontanesk und aktuelle Aussage 5 von 5 Punkten Miniatur in gewohnter Fontane-Plauderton mit einer Handlung, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielt. Anschaulich und liebevoll erzählt, wie die Abhängigkeit eines charakterschwachen Menschen von der Meinung seines sozialen Umfeldes zur selbstgemachten Katastrophe führt.
Nicht der Beste Fontane 3 von 5 Punkten Nicht alle Bücher von Fontane gefallen mir. Das gehört auch dazu.
Was mir einfach fehlt, ist das, was Fontane für mich ausmacht. Seine wundervolle Sprache, mit der er Landschaften schildert und Charaktere zeichnet. Gerade zu Beginn des Buches läßt Fontane die Figuren mehr erzählen, als daß er erzählt. Diesen Gesprächen zu folgen war nicht leicht, teilweise wurde es zäh.
Mit dem Wechsel der Geschichte nach Wuthenow wurde es etwas besser. Hier konnte Fontane wieder zeigen, was ich an ihm so liebe. Hier schildert er die Landschaft in gewohnter leichter Art und Weise. Hier war ich dabei.
Die Geschichte des Buches fand ich weniger spannend, auch wenn Fontane es sehr gut versteht, die Handlung geschickt auf das tragische Ende zu zutreiben. Fontanes Kritik an der Gesellschaft wird auch in diesem Buch sehr deutlich.
Es gibt bessere Bücher von Fontane. Man verpasst nichts. |
Pole Poppenspäler Theodor Storm Taschenbuch, 2002 Verkaufsrang: 254034 Sie brauchen für Ihre Schullektüre sofort eine ausführliche Inhaltsangabe, ohne womöglich Zeit gehabt zu haben, das entsprechende Werk zu lesen? Sie müssen sich noch ganz schnell über den Aufbau eines Werkes informieren? Bei Königs Erläuterungen bekommen Sie klare und universelle Informationen! 159 Bände umfasst die Reihe Königs Erläuterungen und Materialien, von antiken über klassische bis hin zu zeitgenössischen modernen Werken, allesamt wichtige Schullektüren und Schlüsselwerke. Königs Erläuterungen bieten Band für Band verlässliche Lernhilfen für Schüler und weiterführende Informationsquellen für Lehrer und andere Interessierte, sie sind verständlich und prägnant geschrieben. Mit Königs Erläuterungen und Materialien bieten wir von Allende bis Zweig die umfangreichste Sammlung von Interpretationen in deutscher Sprache. Was steckt in diesem Heft? Autor: Leben und Werk. Text: Entstehungshintergrund, Quellen, Inhaltsangabe, Personengefüge, Aufbau/Struktur, Erläuterungen, Aspek te zur Diskussion Stimmen der Kritik Literaturauswahl
Die Novelle Pole Poppenspäler lebt aus der Gegenbildlichkeit von tragisch verlaufendem Künstlerschicksal und sich bewahrendem bürgerlichem Liebesglück. Storm beschreibt eine Spannung, die Thomas Mann später noch entschieden weiter, treibt. Er beschreibt sie »für die Jugend«: mit einfacher Sprache, mit spürbarer Anteilnahme und voll abenteuerliche Reize.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Interessante Geschichte - gut aufbereitet 5 von 5 Punkten Die Novelle von Storm an sich ist nett und zeigt eine Menge über das Leben in der damaligen Zeit. Die vorliegende Cornelsenausgabe macht die Zeit - und die Lebensumstände - durch Zwischeninformationen - noch wesentlich zugänglicher, was ein modernes Lesepublikum sicherlich schneller an Storm heranführen dürfte.
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Wilhelm Meisters Lehrjahre Johann Wolfgang von Goethe Broschiert, September 2008 Verkaufsrang: 314620 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus der Enge des Elternhauses ausbrechen, so beginnt Wilhelm Meisters Selbstfindungstrip. Die schillernde Welt des Theaters scheint ideal, aber die Freiheit des Schauspielers wird von Geldnöten bezwungen. Ein Geheimbund verheißt Einsichten, doch auch hier ist Wilhelm Meister von fremden Ansprüchen beengt. Goethes weltberühmter Bildungsroman par excellence macht unmissverständlich deutlich, wie wir von allem und jedem beeinflusst sind. So leicht ist es nicht, man selbst zu werden
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Stolz und Vorurteil Jane Austen Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 271919 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mal nachdenken. Wie kam ich zu Jane Austen? Richtig! Eine Freundin von mir verschlang all ihre Bücher regelrecht und forderte mich immer wieder mal auf, doch auch mal was von ihr zu lesen. Höfliche Ablehnung meinerseits. Was gingen mich die langweiligen Salongespräche englischer Herrschaften an? Der Druck wurde verstärkt und als schließlich beinahe die Beziehungsfrage darüber gestellt wurde, entschloß ich mich zur Lektüre.Stolz und Vorurteil wurde mir wärmstens empfohlen! "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringenderes braucht, als eine Frau!" In diesem Falle ist der reiche Freier Mr. Darcy, der auf einem Ball Elisabeth, die intelligente Protagonistin unseres Romans, kennenlernt. Zuerst findet sie nichts als Verachtung für diesen hochmütigen Schnösel und sein abfälliges Gehabe. Elisabeths Mutter, eine geldgierige Dame, sähe nichts lieber, als die Verheiratung ihrer Tochter und den damit verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg. Vater Bennet, in langjährigem Ehepandämonium zum Zyniker geworden, hält sich aus allem raus. Darcy wiederum verachtet die Bennets ihrer Vulgarität und ihres niedrigen Standes wegen. Ein Happy-End scheint ausgeschlossen -- doch es kommt anders. Hoppla, das waren ja geschliffenste Dialoge! Jane Austen durchleuchtet und entlarvt diese in der Kälte der Konventionen erstarrte, snobistische und dünkelhafte englische Gesellschaft mit leichtestem Ton. Das Streitgespräch zwischen Elisabeth und Darcys Tante gehört zu einem der vielen Highlights dieses Romans, der, 1813 veröffentlicht, vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleichzeitig schuf Austen, die in ihren Romanen stets menschliche Schwächen und Torheiten veranschaulichte und ihren Figuren mittels brillianter Dialoge Leben einhauchte, eine der hinreißendsten Frauengestalten in der Literaturgeschichte überhaupt -- Elisabeth Bennett. Zu empfehlen ist übrigens auch die Lektüre des englischen Originals Pride and Prejudice, da die Übersetzungen dem sprachlichen Genie Austens nie ganz gerecht werden. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
So spannend kann Liebe sein... 5 von 5 Punkten Mit diesem Buch ist es Jane Austen eindrucksvoll gelungen eine, nicht ganz einfache, Liebesgeschichte zu erzählen.
Eine aufregende Zeit steht der Familie Bennet bevor, da sich hoher (männlicher) Besuch in der Nachbarschaft angekündigt hat. Wird sich der Wunsch der Mutter, bald eine von ihren Töchtern verheiratet zu sehen, endlich erfüllen?
Mit ein bisschen Fantasie und Sinn für Romantik wird diese Buch zu einem spannenden Lesevergnügen.
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Fontanes Welt: Eine Biographie des Schriftstellers Helmuth Nürnberger Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 271838 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Leben des Theodor Fontane Theodor Fontane (1819-1898) zählt zu den überragenden Schriftstellern des neunzehnten Jahrhunderts. Als Romancier, der unvergleichliche Frauengestalten und fabelhafte Darstellungen des gesellschaftlichen Lebens in Berlin und Preußen schuf, gelangte er zu literarischem Ruhm. Helmuth Nürnberger entfaltet in dieser großen Biographie die ganze Welt des märkischen Schriftstellers - sein bewegtes Leben, das vielfältige Werk sowie die politisch und gesellschaftlich äußerst turbulenten Entwicklungen seiner Zeit.
"Nürnberger ist der amtierende Altmeister der Fontane-Forschung." Frankfurter Allgemeine Zeitung "Ein Standardwerk." Focus "Die Nähe, die lebenslange Beschäftigung mit dem Autor spürt man jedem Satz an." Neue Zürcher Zeitung
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Krieg und Frieden Leo N. Tolstoi Gebundene Ausgabe, Juli 2005 Verkaufsrang: 195638 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Krieg und Frieden" ist eine Ilias des 19. Jahrhunderts, ein Monumentalroman über die für Rußland und die europäischen Staaten schicksalhafte Epoche der Napoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1812 mit einem Ausblick im Epilog auf die folgenden acht Jahre. Tolstois weitgespannte historische Perspektive, die in der atemberaubenden Schilderung der entscheidenden Schlachten von Schöngraben, Austerlitz und Borodino gipfelt, führt über den ursprünglichen Plan...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Wundervoll 5 von 5 Punkten Dieses Buch liest man nicht zu Ende und wendet sich mit "frischen" Gedanken einer anderen Lektüre zu. Es hinterlässt merkliche Spuren, die für das Gefühl sorgen können, Facetten des eigenen Lebens deutlicher erscheinen zu lassen. Für mich sind sowohl Gedankengänge der Romanfiguren als auch der geschichtliche Ablauf keinesfalls abstrakt, sondern in die heutige Zeit größtenteils übertragbar.
Besonders gefällt mir an Tolstoi, wie er es immer wieder versteht, tief in die Seelen der Figuren blicken zu lassen, die zeigen, wie jedes Individuum mit einer gewissen Trägheit, einem gesellschaftlichem, gruppendynamischen Rahmen zu folgen scheint. (Tief ergreifend sei hier die Schilderung einer Hinrichtungsprozedur russ. Kosaken zu nennen - Kein frz. Individuum will töten, doch es passiert aus oben benannten Gründen)
Erzählerisch ist für mich sein Folgeroman "Anna Karenina" deutlich ausgefeilter, jedoch hat "Krieg und Frieden" einen anderen, aufklärerischen Anspruch, so dass beide sicherlich als Meisterwerke nebeneinander ihre Daseinsberechtigung haben.
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Witiko Adalbert Stifter Gebundene Ausgabe, Februar 2007 Verkaufsrang: 168617 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Tagen. Vor dem Hintergrund der böhmisch-tschechischen Gechichte des 12. Jahrhunderts schildert Stifter in seinem 1865/67 erschienen Roman "Witiko" die Liebesgeschichte und den Aufstieg des jungen Adeligen Witiko zum Volkshelden, der, wie Adel und Bauern, Herzog Wladislaw in den blutgen Kämpfen um die dynastische Nachfolge in Böhmen unterstützt. Ursprüchlich als Teil eines mehrbändigen Werks über die Geschichte Böhmens und Prags geplant, gingen der Niederschrift des Romans intensive historische Studien der Quellen voraus. Siebzehn Jahre verwandte Stifter auf die Arbeit an diesem Epos von homerischem Maß, über das er seinem Verleger schrieb: "Ich könnte fast sagen, daß ich dieses Buch mit meinem Herzblute geschrieben habe. Und doch schwebt mir beständig vor, wie es viel besser sein sollte. Eigentlich sollte man sagen: Der Teufel hole das Dichterleben, man hat nur Kreuz und Qual dabei, und kann es nicht lassen wie geliebte Sünden."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Der beste Mensch des Mittelalters 5 von 5 Punkten "Witiko" ist ein verborgener Klassiker. Von der Kritik weitgehend abgelehnt, hat das Buch nie eine größere Leserschaft erreicht. Dies, obwohl Stifter den Roman als Krönung seines Werks betrachtete. Schon zum Zeitpunkt des Erscheinens wirkte "Witiko" seltsam unzeitgemäß, der Stoff abseitig, der Stil archaisierend, die Figurenzeichnung extrem idealisierend. Der Titelheld etwa ist eine geradezu übermenschlich gutartige Lichtgestalt. Sein Lebensweg wird mit dem Geschick Böhmens im 12. Jahrhundert verschränkt: Der junge Witiko stellt sich in den Dienst des gewählten und gerechten böhmischen Herzogs und erwirbt sich im Krieg den Ruf eines edlen, großherzigen Mannes. Er steigt zum Lehnsherrn des Böhmerwalds auf und wird vom dortigen Volk als vorbildlicher Führer verehrt. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Tugend sich lohnt und die Geschichte sittlichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist, die letztlich zum Guten führen. Der Weg zu dieser Einsicht ist allerdings ein steiniger: Das handlungsarme, aber ausufernde Biedermeier-Buch ist und bleibt ein harter Brocken, selbst für ausdauernde Leser.
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Bunte Steine. Erzählungen Adalbert Stifter Taschenbuch, Dezember 1994 Verkaufsrang: 215495 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. "Bunte Steine" - unter diesem Titel veröffentlichte Adalbert Stifter 1853 sechs in den Jahren 1842 bis 1852 entstandene Erzählungen, darunter das berühmte "Bergkristall". Mit einem Nachwort, einer Zeittafel zu Stifter, Anmerkungen und bibliographischen Hinweisen von Professor Dr. Hannelore Schlaffer, Universität Freiburg im Breisgau. "Wenn man von Goethes Schriften absieht (
); was bleibt eigentlich von der deutschen Literatur übrig, das es verdiente, wieder und wieder gelesen zu werden? Lichtenbergs Aphorismen, das erste Buch von Jung-Stillings Lebensgeschichte, Adalbert Stifters Nachsommer und Gottfried Kellers Leute von Seldwyla (
)" Friedrich Nietzsche, "Menschliches, Allzumenschliches"
Bunte Steine - unter diesem Titel veröffentlichte Adalbert Stifter 1853 sechs in den Jahren 1842-52 entstandene Erzählungen. In der Vorrede legt er, herausgefordert durch einen ungerechten Angriff Friedrich Hebbels wegen der angeblichen Kleinheit und Unbedeutendheit seiner Figuren und Themen, sein weltanschauliches Bekenntnis zum »sanften Gesetz« ab: Das Große, Welterhaltende liege im stillen Wachsen und langsamen Werden, nicht im jähen Ereignis, das...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ziselieren mit Sprache 4 von 5 Punkten Wenn es denn möglich ist Natur - sowohl die des Menschen, wie auch die ihn umgebende - mit einem nicht übertriebenen, aber sehr wohl angenehm, greifbaren Pathos in Sprache einzufangen, so ist dies Stifter in ausgezeichneter Form gelungen. Mit unglaublicher Liebe zu den kleinsten Details, die doch nie aus dem großen Gesamtbild herausgerissen sind, zeichnet dieser Literat in den 6 Erzählungen dieser Sammlung ein von Anmut durchwirktes Bild der Natur und der darin und damit lebenden Charaktere. Menschen, die in ihrer Einfachheit und gleichzeitig doch tiefgreifender Lebensbejahung auch unserem Bild von Leben, Lieben, Leiden und Lernen manchen Mosaikstein für ein buntes Lebensbild beisteuern können. |
Madame Bovary Gustave Flaubert Taschenbuch, Januar 1972 Verkaufsrang: 263367 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Den meisten ist die Tragödie der Madame B. wohl bekannt, einige wollen sie wieder lesen, manche haben, aus welchen Gründen auch immer, noch nichts von ihr gehört und viele waren bis jetzt zu jung, um sie zu kennen. Flauberts Werk zählt zu den zeitlosen Klassikern, die wegen ihrer nicht abreißenden Aktualität immer wieder aufgelegt werden. Bücher, die über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte für gut gehalten werden, haben viele Ebenen, auf denen man sie lesen, verstehen und interpretieren kann. Madame Bovary gehört dazu. Kritiker und Literaturwissenschaftler befinden sich, was die Analyse des Mythos Emma Bovary betrifft, schon immer im Widerstreit. Auch das zeichnet ein universales Werk aus. Es läßt sich in keine Schublade stecken. Wer war Madame Bovary? War sie ein Opfer ihrer Umwelt oder ein Opfer ihrer selbst? War sie sehr einfältig oder besonders gerissen? Was macht Madame für viele noch heute so faszinierend? Vielleicht ist das nicht abreißende Interesse mit den unendlichen Interpretationsmöglichkeiten ihres Charakters und ihres Schicksals zu erklären oder mit den vielen Spekulationsmöglichkeiten über das, was vermeidbar gewesen wäre und das, was unvermeidbar war. Nachdenklich macht auf jeden Fall die Gegenüberstellung von verschiedenen Personen zur gleichen Zeit und am gleichen Ort: während die einen ihren Aufstieg erleben, müssen die anderen unaufhaltsam ihrem Niedergang ins Auge blicken. Madame Bovary ist eine Tochter aus bürgerlichem Hause, die mit einem einigermaßen erfolgreichen Landarzt verheiratet wird. Voller Illusionen und großer Mädchenträume stürzt sie sich in die Ehe, die sie bald bitter enttäuscht. Nachdem sich die Liebesgefühle für ihren angetrauten Mann als oberflächlich und flüchtig erweisen, macht sich statt Leidenschaft, Anbetung und wahrer Liebe nur eine unerträgliche Leere in ihrem Herzen breit. Nicht mal Luxus ist ihr beschert. Ihr Mann arbeitet von morgens bis spät abends, um ihren mäßigen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Emma Bovary flüchtet sich in lebensferne Romane und durchlebt in Abständen Phasen von Hysterie. Später stürzt sie sich in heimliche Liebesaffären, von denen sie sich ein ewig andauerndes Glück erhofft. Nebenbei versucht sie ihren bohrenden Lebenshunger mit dem Kauf kostbarer Teppiche, wertvoller Möbel und edler Stoffe zu stillen, wobei sie maßlos über ihre Verhältnisse lebt. Emma begreift nicht, daß die Leidenschaft trotz ihrer berauschenden Höhepunkte ein hartes Brot ist, von dem allein man nicht existieren kann. So muß sie am Ende für ihr blindes Umherirren und ihre verzweifelten Ausschweifungen teuer bezahlen. Gustave Flaubert zählt zu den größten Schriftstellern des 19. Jahrhunderts, wie auch George Sand, die etliche Romane unter ihrem männlichen Pseudonym veröffentlichte. Die beiden verband eine siebzehnjährige Freundschaft, in der Flaubert seiner Freundin oft durch Briefe über den Fortgang seines Werkes berichtet. Er beneidet Sand dafür, wie sie Nacht für Nacht ihre Romane einfach, ohne die Feder abzusetzen, auf das Papier niedergießt, während er in minutiöser Kleinarbeit jedes einzelne Wort unzählige Male abwägt, bevor er es gelten läßt. Immerhin, diese akribische Kleinarbeit hat sich gelohnt. Es ist ein Meisterwerk entstanden. Eventuell könnte die Sprache des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wie Flaubert sie verwendet, in den Ohren des einen oder anderen Lesers etwas ungewohnt klingen, aber das ist Geschmackssache. Eher hebt sie die Atmosphäre der Zeit hervor, in der Madame B. gelebt und gelitten hat. Das Thema bleibt brennend: Befreiung oder Untergang? Selbstverwirklichung oder Unterwerfung ? Welcher Pfad wurde an den Scheidewegen des Lebens jeweils eingeschlagen, der Richtige oder der Falsche? Wo liegen die persönlichen Fehler, wo die der Umwelt? Kurz: Wieviel Einfluß hat der Mensch auf seinen Charakter und sein Schicksal? Die Geschichte der Madame Bovary läßt viele Antworten zu. Für jeden eine. --Daphne Großmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Ein sehr schöner Klassiker! 5 von 5 Punkten Madame Bovary hat mich sehr fasziniert! Flaubert hat meiner Meinung nach sehr gut aufgezeigt, wie die damalige Gesellschaft "getickt" hat! Madame Bovary war mit einem Arzt in einer kleinen Provinzstadt verheiratet, der sie unheimlich geliebt hatte. Er hat und hätte alles für sie getan, aber das hat ihr nicht gereicht. Sie hatte sich sprichwörtlich mit ihrem Leben, das sie geführt hatte, gelangweilt. Und das nur, weil sie ihn eben nicht geliebt hatte und nur aus dem Grund heraus, ein unbeschwertes Leben führen zu können, geheiratet hat. Um ein bisschen Abwechslung ins Leben zu bringen, ist sie fremdgegangen. Ich fand die Szenen, wie z. B. in der Kutsche wunderbar beschrieben, wobei Flaubert nicht auf die Sexszenen eingegangen ist, aber es hat meiner Meinung nach schon ganz schön geknistert und mit viel Phantasie konnte man zwischen den Zeilen lesen, was Flaubert geschrieben hätte, hätte er den Mut dazu gehabt. Ich hatte das Gefühl, dass es ihn schon sehr gedrängt hatte, auf dieses Thema einzugehen, aber er ist nur so weit gegangen, wie man eben zu jener Zeit gehen konnte und kein Stückchen weiter. Aber meines Erachtens hatte er seine Grenzen ziemlich ausgeschöpft. Zur damaligen Zeit galt man wohl eben nur als anerkannter, seriöser Schriftsteller, wenn man den Sex, den zwar jeder praktiziert hatte, nicht in seinen Büchern eingebaut hat. Man sieht ja, dass es sogar in der heutigen Zeit nicht sehr einfach ist, als Autor ernst genommen zu werden, wenn man erotische Bücher schreibt. Nicht umsonst verwenden diese Autoren grundsätzlich Pseudonyme, um unerkannt zu bleiben. Zumindest empfinde ich das so. Ob's stimmt, sei mal dahingestellt. Aber jetzt weiter zum Thema: Madame Bovary ist ein großartiges Buch und ich denke, es wäre mit der Erotik, hätte sie Flaubert ausgebaut, noch um einiges besser geworden. Was Flaubert aber hervorragend geschafft hat, war seine Leser in den Bann zu ziehen. Das ist das Größte, was ein Autor erreichen kann und ich hoffe, dies mit Mariposa und Diagnose: Schizophasie eines Tages auch zu schaffen. Flaubert hat es geschafft und das macht einen guten Roman aus. Nur wenn man mit seinen Figuren mitfühlen kann, ist man mitten im Geschehen. Und das hat er mit seinem Werk auch erreicht. Leider hat die Geschichte kein Happy End, aber ich denke, das liegt nur daran, weil es zur damaligen Zeit ein Skandal gewesen wäre, hätte er Madame Bovary ein "glückliches Leben am Ende mit ihrem Mann und ihren Lovern" leben lassen. Sozusagen war er gezwungen, der "unehrbaren" Frau auch ein schmerzhaftes Ende zu setzen. Ich wäre wirklich neugierig gewesen, wie sich Flauberts Geschichte entwickelt hätte und wie sie geendet hätte, hätte er sie in der heutigen Zeit geschrieben. Wer weiß, vielleicht ja anders. Nichtsdestotrotz, ein großer Klassiker. Flaubert ist in meinen Augen ein großartiger, französischer Schriftsteller und es hat mich begeistert, seine Madame Bovary kennengelernt zu haben, die er aus meiner Sicht leider ein bisschen "an den Zügeln" halten musste. 5 Sterne für dieses großartige Werk.
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Madame Bovary: Sitten der Provinz. Roman Gustave Flaubert Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 236167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gustave Flauberts bekanntester Roman in der langerwarteten Neuübersetzung Als diese lang erwartet Neuübersetzung von "Madame Bovary" erschien, dem Hauptwerk des französischen Realisten Gustave Flaubert, bescheinigte ihr die Kritik, die "beste, die am meisten Flaubertsche" zu sein. Die Geschichte vom unglücklichen Schicksal der Emma Bovary löste Mitte des 19. Jahrhunderts einen Sturm aus. Flaubert hatte die zeitgenössische Bourgeoisie mitten ins Herz getroffen und eine der großartigsten Figuren der Weltliteratur geschaffen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
tiefe Einblicke in die weibliche Psyche 5 von 5 Punkten Emma Bovary ist eine junge Frau, die sich aufgrund falscher, romantischer Vorstellungen in eine Ehe gestürzt hat die Sie nicht glücklich zu machen vermag. Zu spät erkennt Sie das Ihr Mann kein Romanheld ist, das Sie Ihn weder liebt noch wirklich achtet. Um Ihre innere Leere auszufüllen stürzt Sie sich in Affären oder erliegt dem Kaufrausch, immer auf der Suche nach Ihrem inneren Gleichgewicht. Flaubert beschreibt sehr anschaulich die Seelenqualen der Madame Bovary. Jedoch ohne über Sie zu urteilen sondern vielmehr als Beobachter. So kann der Leser selbst entscheiden ob Emma nun einfältig und selbstsüchtig, eine sensible, missverstandene Frau oder von Beidem etwas ist. Der Roman liest sich alles in allem sehr gut, auch wenn Er an manchen Stellen einige Längen aufweist. Ein sehr empfehlenswertes Buch vor allem wegen der tiefen Einblicke in das Seelenleben der Protagonistin.
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Fettklößchen Guy de Maupassant Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 301381 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Es drängt mich, Ihnen zu sagen, daß ich Boule de suif für ein Meisterwerk halte...Seien Sie sicher, diese kleine Geschichte wird bleiben." Gustave Flaubert
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Phantastisch und sehr bewegend 5 von 5 Punkten "Fettklösschen" erzählt eine zutiefst bewegende Geschichte über eine Prostituierte, die spüren muss, was sie für die noble Oberschicht bedeutet: nämlich nur Abschaum.
Dieses Drama ist ein Meisterwerk und ist absolut empfehlenswert. Die Heuchlerei, die Scheinheinligkeit sowie die falschen Spiele der Oberschicht wird auf dramatische Weise dem Leser beigebracht und lässt einem immer wieder aufs Neue erschaudern. |
Bleak House Charles Dickens Taschenbuch, Januar 1988 Verkaufsrang: 142843 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese Reihe umfasst Lektüren im Original und als vereinfachte Fassung. Die Hefte sind in vier Levels unterteilt und bieten unterhaltsames Material für alle Englischlerner. Zum Inhalt: "Deine Mutter ist deine Schande und du bist ihre". Dies sind die ersten Wörter, an die sich Esther erinnern kann. Aber wer ist ihre Mutter. Und was ist die Schande? Und warum treibt ein Geist auf Chesney Wold sein Unwesen?Charles Dickens (1812 - 1870) hatte eine harte Jugend hinter sich, als er zu schreiben begann und bald zum gefeiertsten Autor seiner Zeit wurde. In fieberhaftem Tempo schrieb er seine sozialkritischen, immer unterhaltsamen Romane, die weltweit gelesen werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Es ist ein Verbrechen... 5 von 5 Punkten ... und damit meine ich nicht nur die zahlreichen Schandtaten, die Dickens in seinem opulenten Kriminalroman schildert, sondern vor allem die Tatsache, dass dieser (verglichen mit der Popularität eines "Oliver Twist" oder der "Weihnachtserzählungen") ein so unbekanntes Werk ist. Ich habe zwar noch nicht alle von Dickens Romanen gelesen, glaube aber, mir das Urteil erlauben zu dürfen, dass diese mir noch fehlenden Romane definitiv nicht mehr viel besser sein können als "Bleakhaus". Dieser Roman übertrifft wirklich (fast) alles, was ich jemals gelesen habe. Gewisse Qualitäten (sagenhafte Erzählkunst, rührende Schicksale, großes Einfühlungsvermögen, brillante Charakterzeichnung, bissige Sozialkritik) kann man ja bei allen von Dickens' Werken voraussetzen - aber in "Bleakhaus" erreichen sie bereits eine erstaunliche Perfektion. Dazu kommt die großartige Handlung, welche sowohl durch Spannung als auch durch bemerkenswerte Komplexität besticht. Es ist einfach wunderbar, sich von Dickens von einem nebligen, trüben November-London in das vornehme Chesney Wold, das friedliche Bleakhaus, den düsteren Gerichtshof, in das beängstigend-heruntergekommende "Ghetto" Tom All Alone's und in ein kleines bürgerliches Lädchen führen zu lassen - Die Handlung beleuchtet sowohl die Irrungen und Wirrungen der Justiz, als auch die vernachlässigte Gosse Londons, als auch die damalige High Society. Und durch diese eigentlich sehr unterschiedlichen Handlungsorte spinnt sich der Prozess Jarndyce contra Jarndyce, welcher sozusagen den roten Faden der Geschichte bildet und sämtliche der unzähligen Charaktere des Romans miteinander verbindet: Die Ich-Erzählerin Esther, der freundliche Mr. Jarndyce von Bleakhaus, seine Mündel Ada und Richard, die adelige Familie Dedlock, der Waisenjunge Jo, das bürgerliche Ehepaar Snagsby, Mr. Jarndyce' kindlicher Freund Mr. Skimpole, der Arzt Allan Woodcourt...
Es ist ein Vergnügen, der Handlung zu folgen und zu beobachten, wie ein Mosaik nach dem anderen langsam die anfangs etwas verworrenen Handlungsstränge ordnet und zu einem großen, prächtigen Gemälde wird, das sich niemand entgehen lassen sollte. Darum empfehle ich unermüdlich, sich von der hohen Seitenanzahl (ca. 850 Seiten, 1030 Seiten in der Insel-Ausgabe) nicht abschrecken zu lassen - jede Minute, die man in diesen Roman investiert, lohnt sich!
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Madame Bovary: Sittenbild aus der Provinz Gustave Flaubert Gebundene Ausgabe, September 1996 Verkaufsrang: 145990 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Das Thema dieses großen Romans ist trivial, und ein solches hatte sich Flaubert bewußt gewählt. Aufsehenerregend war allerdings, daß der Erzähler in der Darstellung dieses Falles nicht Partei ergriff, ja daß er als moralische Instanz bewußt abdankte und die Unpersönlickeit, die Gleichgültigkeit und unbestechliche Sachlichkeit des Erzählens zum Programm erhob.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Klassiker - der heute noch wirkt 5 von 5 Punkten Seien wir mal ehrlich: Das meiste, was man heute als Klassiker bezeichnet, ist hauptsächlich für Leser mit eher archäologischem Interesse von Reiz. Umso überraschender, dass Flauberts Ehebruchsgeschichte auch für den zeitgenössischen Leser eine tatsächlich aufregende und höchst unterhaltsame Lektüreerfahrung darstellt. Seine sich jeder Bewertung enthaltende, dadurch umso entlarvendere Erzählperspektive zeugt von einer Genialität, nach der sich die meisten modernen Autoren erfolglos sehnen. Wir als Leser dürfen uns hingegen freuen: So günstig wie als Reclam-Buch bekommt man wahrhaft große Literatur selten.
Charles und Emma, das sind wir alle 5 von 5 Punkten Wenn man etwas über Männner erfahren will, die wie unbeschriebene Blätter sind und sich über jede noch so kleine Nettigkeit, die ihnen, selten genug, zugeschrieben wird, freuen, und wenn man etwas über Frauen erfahren will, die mit keiner Nettigkeit zufrieden sind, weil sie das große Abenteuer suchen, das für sie immer um wenige Intensitätsgrade jenseits dessen liegt, was sie erleben, ja der sollte zu diesem Buch greifen, weil er/sie etwas über uns alle erfährt, egal ob wir nun mehr wie Charles oder wie Emma Bovary sind. Die Bovaries, das sind wir alle. |
Meistererzählungen Edgar Allan Poe Taschenbuch, Juli 2007 Verkaufsrang: 306221 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Der Fürst des Grauens (Charles Baudelaire), unser aller Meister (Conan Doyle) und der Zieh- und Nährvater der schwarz-gelben detebe (Diogenes Verlag) mit seinen besten Arabesken, grausigen Geschichten und Detektivgeschichten, ausgewählt von Mary Hottinger.Edgar Allan Poe (1809 - 1849) ist die schillerndste amerikanische Dichterpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Nach einem bewegten, vom Alkoholismus überschatteten Leben starb er vierzigjährig in Baltimore.
Poes Erzählungen des Grauens, des Schreckens und des Terrors sind thematisch den Schreckensromanen des 18. Jahrhunderts und der Romantik verpflichtet. Sie nehmen fiktional vorweg, was in unserem Jahrhundert fast alltägliche Wirklichkeit geworden ist. Wohl wie kein anderes Jahrhundert hat das unsere die Wahrheit des Poe-Wortes erfahren, «der Schrecken stammt nicht aus Deutschland, sondern aus der Seele».
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Hört sich nach Schmidt an... 5 von 5 Punkten "&" anstatt "und", das hört sich nach Arno Schmidt an, der deutsche Übersetzer einiger Werke von Poe. Ich besitze zwar nicht diese Ausgabe "Meistererzählungen", dafür ein paar Büchlein aus dem dtv- und Insel-Verlag. Gegenwärtig gibt es keine vollständige, kritische Gesamtausgabe von Poe und die Geschichten tauchen verstreut und von jeweils unterschiedlichen Übersetzern in diversen Sammelbändchen auf.
Anhand unterer Rezension mutmasse ich, dass auch in dieser Ausgabe Schmidt-Übersetzungen zu finden sind. Dazu muss ich sagen, dass nicht Sparmassnahmen der Grund sind, "&" anstatt "und" zu setzen, oder "1" anstatt "ein". Dies ist der Schreibstil von Arno Schmidt. Es handelt sich um eine Art "unbewusstes oder automatisches Schreiben", wie es auch zeitgenössische Autoren wie Friederike Mayröcker praktizieren. Sobald man sich daran gewöhnt hat, wirkt das sehr vertrauenserweckend eigentlich, wenn man bedenkt, wie präzise Schmidt versucht, an den Wortlaut des englischen Originals zu gelangen. Für mich ist ihm damit eine der mit Abstand besten Übersetzung aus dem Englischen überhaupt gelungen. Einfach Sensationell, ein wahres Fest der Sprache. Aber bei Schmidt ist es bekannterweise so: man liebt ihn oder man hasst ihn. Liebhaber des Grotesken (was Poe-Leser im Grunde ja eigentlich sind) werden ihre Freude an ihm haben.
Ich empfehle daher die Übersetzungen von Schmidt und die von Hans Wollschläger, zu finden in den oben genannten Verlagen.
Edgar Allan Poe ist bestimmt kein Autor für zehnjährige Kinder. Man sollte sich vorher über ihn informieren.
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Das Amulett: Leipzig 1873 Conrad Ferdinand Meyer Taschenbuch, Juni 1998 Verkaufsrang: 261137 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Erscheinen dieser Bände liegen fünfzig der wichtigsten Texte der deutschen Literatur in der -Bibliothek der Erstausgaben- vor. Die einmaligen und kommentierten Editionen bieten nun einen stattlichen Fundus, aus dem sich Literaturfreunde, vor allem aber Universitäten und Schulen bedienen können.
»Herb, körnig, kurz, energisch, originell bis zur Manier, in jedem einzelnen Fall zutreffend, und mehr als das: sinnerschließend und Gestalten formend, - das ist Meyers Stil, ein Lapidarstil im eigentlichen Sinn des Wortes, da die Logik mit Meißel und Hammer gehandhabt wird.« Carl Spitteler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Herb, körnig, kurz, energisch, originell bis zur Manier 5 von 5 Punkten Um das Schrecken erregende, historische Blutbad in der Nacht des Heiligen Bartholomäus in Paris hat Meyer eine fiktive Geschichte gebaut. Sie erzählt von einem jungen schweizer Protestanten, der sich auf Grund seiner grenzenlosen Loyalität gegenüber dem Hugenottenführer Coligny in das brodelnde, katholische Zentrum Frankreichs begibt. Das persönliche Amulett eines Katholiken aus dem schweizerischen Frybourg rettet dem Preotestanten unter erstaunlichen Bedingungen das Leben. Kurz, körnig und energisch treffen meiner Meinung nach insbesondere auf dieses Werk Meyers zu. Kurz und konkret weden dem/der LeserIn die historischen Aspekte gezeigt. Körniger und herber kann eine Geschichte mit derart blutigem Hintergrund gar nicht erst sein und den energischen Stil führe ich auf die direkte Anteilnahme und den Eifer zurück, der entsteht, wenn ein Schicksal gefühlvoll wiedergegeben wird. Rund um die Bartholomäusnacht gibt es unendlich viele Geschichten zu erzählen, doch gerade mit der Figur Schadau, auf welche Meyer den Fokus gelegt hat, ist erfolgreich eine repräsentative Figur geformt worden; repräsentativ für die Kampfeslust und fanatische Blindheit zu Beginn, die sich aber in einer einzigen Nacht zu Hilflosigkeit und Todesangst wandelt. Ich wage zwar zu bezweifeln, dass in einem ungleichen Zweikampf, wie ihn Meyer zwischen Schadau und Graf Guiche beschreibt, ein kleines heiliges Medaillon einen gekonnten Degenstoss vom Herzen abweichen lassen kann, jedoch bin ich überzeugt, dass dies, sei es so oder anders geschehen, als Wink des Schicksals gezeigt wird. Meyer handhabt die Logik tatsächlich mit Hammer und Meissel, um die Geschichte nach seiner Interpretation zu formen. Was in des Lesers/der Leserin Auge wie der unreale Lauf einer Geschichte scheint, ist in Meyers Sinn ein Zeichen für unausweichliches, nötiges Schicksal, das weitere einschneidende Ereignisse zur Folge hat. Diese genannte Schlüsselszene des Werkes erklärt die ganze Geschichte in ihrem prägnanten, aufwühlenden Sinn. Meyer zeigt ein historisches Ereignis anhand eines einzelnen Menschen, dessen Gefühle im Detaile erfasst werden können. Das Amulett von C.F.Meyer macht neugierig auf die Historik und verbindet Reales mit Fiktivem.
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Wie man in Berlin so lebt: Beobachtungen und Betrachtungen aus der Hauptstadt Theodor Fontane Broschiert, April 2004 Verkaufsrang: 294096 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das begehrteste Berlinbummel-Buch Gotthard Erler, exzellenter Kenner des Fontaneschen Werks, hat die schönsten und informativsten Äußerungen zu einem vergnüglichen Stadtreise-Buch zusammengestellt. Jeder Alteingesessene wird seine helle Freude daran haben, und den Neu-Berlinern hilft es, hinter die Reize wie Tücken der Metropole zu kommen.
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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.95, Musarion oder die Philosophie der Grazien Christoph M. Wieland Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 265920 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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