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| Kriege und Militär | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Wort und Brauch in Heer und Flotte. Allerlei Militärisches was mancher nicht weiß Walter Transfeldt Taschenbuch, 1986 Verkaufsrang: 325797 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Unverzichtbares Nachschlagewerk 5 von 5 Punkten Dies ist ein Buch, welches seines Gleichen sucht, beschreibt es doch leicht verständlich, auch für zivile Leser den Brauch und die Herkunft vieler Begriffe, die auch der Soldat, gleich welcher Teilstreitkraft zur Weiterbildung nachschlägt. Ein Buch, das in meiner Bilbilothek immer griffbereit steht und auch schon etwas abgegriffen ist, doch dies ist kein Hinweis auf schwindenden Wert, denn es ist immer dabei, auch auf längeren Seefahrten durch die ganze Welt. Ich kann es nur jedem empfehlen, der seinen Beruf als Soldat ernst nimmt. Beruf kommt ja bekannlich von Berufung und dies ist insbesondere bei den Soldaten so wichtig, wie in sonst keinem anderen Beruf. Auch heute noch in einer modernen Streitkraft gibt es an jeder Stelle, wohin man auch schaut immer den Bezug zur Tradition, da muß man einfach wissen was man tut, und kann sich bei der Lektüre sicher auch daran erfreuen. "Der große Zapfenstreich" woher kommt der Name, immerhin bekommen dieses Zeremoniell Verteidigungsminister und Kanzler zum Abschied. Nicht aber andere, nirgendwo gibt es ein Brauchtum und Zeremoniell, welches dem der Streitkräfte vergleichbar ist. Es ist schön, es verpflichtet aber auch. Dieses Buch hier habe ich zu meiner Leutnantsbeförderung bekommen, von einem älteren Kameraden, der ganz sicher wußte, welchen Wert dieses Buch für haben würde. Dies soll Ihnen auch ein Hinweis sein. |
Ich bin ein Mädchen aus Sarajevo ( Sarajewo) Zlata Filipovic Gebundene Ausgabe, 1994 Verkaufsrang: 355249 Für uns existierte der grausame Krieg im ehemaligen Jugoslawien immer nur ein paar Minuten in unseren friedlichen Wohnzimmern, wenn in der aktuellen Berichterstattung Särge von Kindern gezeigt werden, die bei einem so harmlosen Vergnügen wie Schlittenfahren getötet oder verletzt wurden. Für die elfjährige Zlata Filipovic ist dieser Krieg eine Erfahrung, die nicht mit dem Ausschaltknopf am Fernsehgerät beendet werden kann. Sie ist 1991 ein elfjähriges Mädchen, das gerne die Hitparade hört, Video-Clips auf MTV anschaut, mit ihren Eltern zum Skifahren geht, mit Freunden Kniffel und Scrabble spielt, die Schule besucht, sich für amerikanische Filme interessiert und Michael Jackson und Madonna mag. Zlata ist ein ganz normales Mädchen mit einer schönen, behüteten Kindheit in einer bis im Frühjahr 1992 ganz normalen Stadt: Sarajevo. In diese heile Welt der Kindheit bricht der Krieg herein. "Plötzlich ist der Krieg in unsere Stadt gekommen, in unser Haus, in unsere Köpfe, in unser Leben". Zuerst ist alles noch weit entfernt in Dubrovnik, doch dann wird das Benzin knapp, der Vater muß zu Reservisten-Einsätzen, die Freunde und Nachbarn beginnen, die Stadt zu verlassen. Lebensmittel werden rar, Tage und Nächte verbringt sie in tristen Kellerräumen. Die Wohnung wird auf der Seite zur Straße hin zur Todeszone erklärt, die nicht mehr betreten werden darf. Unterdessen regnet es auf die Stadt ununterbrochen Granaten. Zlata schreibt alles akribisch auf, was ihr durch den Kopf geht. Die Veränderungen in ihrer Heimatstadt nimmt sie um so deutlicher wahr, kann sie doch monatelang die Wohnung nicht verlassen. Selbst die Großeltern können nur unter Lebensgefahr besucht werden. Sie schildert die Eltern, die damit beschäftigt sind, Lebensmittel zu organisieren, Wasser heranzutragen, Holz zu sägen, damit wenigstens ein Zimmer der Wohnung geheizt werden kann. Auf einem alten Herd im Freien wird das kärgliche Essen gekocht. Es gibt keinen Strom, kein Gas, kein fließendes Wasser und es wird wieder Winter in Sarajevo -- der zweite Kriegswinter. Zlata beschreibt in eindringlichen Tagebuchnotizen den Verlust ihrer Kindheit in einem sinnlosen Krieg. Das Leben wird für sie zu einem Spiel, damit es überhaupt noch erträglich ist. Ein Spiel, in dem man so tut, als würde man leben. Ende Dezember hat sich für Zlata der größte Wunsch erfüllt: Auf Intervention des französischen Verteidigungsministers durfte sie zusammen mit ihren Eltern die belagerte Stadt Sarajevo in Richtung Paris verlassen. Die Katholische Aktion Italiens sammelt im Augenblick Unterschriften für ihren Vorschlag, den Friedensnobelpreis 1994 den Kindern Sarajevos zu verleihen. Eine schöne Geste für eine unwiederbringlich verlorene Zeit. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Mit zahlreichen Abbildungen! 5 von 5 Punkten Als Zlata mit elf Jahren beginnt, ein Tagebuch zu führen, ist ihre Welt noch in Ordnung. Sie ist eine gute Schülerin, nimmt Klavierunterricht und schwärmt für Madonna. Als der Bürgerkrieg ausbricht, ändert sich ihr Leben über Nacht: Männer tragen plötzlich Uniformen, Granaten explodieren auf Strassen, Menschen - darunter viele Kinder - sterben einen grausamen Tod, die Schulen werden geschlossen. Vorher selbstverständliche Dinge des Alltags wie Strom, Gas, Wasser, Lebensmittel werden zu Mangelwaren - und die Politiker scheint das alles nicht zu kümmern, denn sie leiden keinerlei Not. In ihrem bewegenden Tagebuch erzählt Zlata die Geschehnisse in Sarajevo aus der sicht eines Kindes, das nicht versteht, warum die Welt ringsum aus den Fugen gerät. Doch inmitten all des Grauens verliert sie niemals die Hoffnung auf Frieden...
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Rogers' Rangers Michael Solka Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 340743 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der 1. Ranger 5 von 5 Punkten Eine packende Schilderung der Entstehung der 1. Rangertruppe der britischen Armee in den amerikanischen Kolonien im Krieg von 1753-1760 um die britisch/französische Herrschaft auf dem Kontinent. Einsätze, Ausrüstung, Entstehung, die Person Major Rogers und vieles mehr wird hier sehr anschaulich erzählt. Um sich allerdings ganz dem "Rausch" der Geschichte hinzugeben, sollten noch andere Werke hinzugezogen werden, das sich dieses Buch fast ausschließlich mit den Rangern beschäftigt und nicht mit dem Krieg an sich. Aber zur Vervollständigung des Wissens über diese Epoche unverzichtbar! |
Peenemünde West Botho Stüwe Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 379709
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das beste Buch das je geschrieben wurde 5 von 5 Punkten In diesen Buch finden sie die Informationen die sie benötigen um über Peenemünde, Raketen, Flugkörper usw alles zu wissen.Das zweite Buch (Bildband)ist nach Herrn Stüwes Angaben bereits fertig und in Druck meinen Glückwunsch für diese gelungene Arbeit. |
Die trügerische "First Line of Defence": Zum deutsch-britischen Wettrüsten vor dem Ersten Weltkrieg Eva Besteck Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 335795 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Unter dem Stichwort Dreadnought-Sprung in die Historiographie eingegangen, kann das maritime Rüstungsgeschehen vor dem Ersten Weltkrieg nach wie vor das Interesse der Forschung beanspruchen. In den zurückliegenden Jahren sind zur deutschen wie zur britischen Seite dieser Rivalität bedeutsame Arbeiten erschienen, welche bislang gängige Vorstellungen in Frage stellen. Die vorliegende Schrift verbindet beide Revisionsprozesse miteinander und regt so zu einer neuerlichen, auf eine breitere Basis gestellten Auseinandersetzung mit der maritimen Rüstungskonkurrenz vor dem Ersten Weltkrieg an.
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Von der Affenjacke zum Tropentarnanzug: Die Geschichte der Bundeswehr im Spiegel ihrer Uniformen und Abzeichen Walter Kunstwadl Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 312917 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Wandel der Bundeswehr von der Verteidigungsstreitmacht zu einer Armee im Einsatz lässt sich eindrucksvoll anhand ihrer Uniformierung nachvollziehen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Aufstellung der Bundeswehr ist das Erscheinungsbild des deutschen Soldaten kaum mehr mit dem der Anfangszeit vergleichbar - auch wenn es zahlreiche Konstanten gibt. Dieses anekdotische Standardwerk zeichnet die Entwicklungen der Uniformierung nach und berücksichtigt dabei die politischen Voraussetzungen, technischen und militärischen Aspekte dieses bisher wenig beachteten Kapitels deutscher Militärgeschichte. In Farbbildern aus dem Truppenalltag von den Gründerzeiten bis zur Gegenwart und auf großformatige Farbtafeln werden gängige Uniformen und Abzeichen ebenso detailliert vorgestellt, wie Exoten oder längst vergessene Stücke.
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Feindfahrten. Das Logbuch eines U- Boot- Funkers Wolfgang Hirschfeld Gebundene Ausgabe, April 2002 Verkaufsrang: 359090
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
1. Wahl 5 von 5 Punkten Erstklassig !!!
Super geschrieben, lasst euch nicht täuschen wie ich es tat, als mir das Buch empfohlen wurde, dachte ich - na ja Funker der trifft doch gar keine Entscheidungen und die Erfolge von diesem Boot ? - total wurscht- das Buch ist sein Geld wert und sollte gelesen werden.
Andere Bücher der U-Boot Waffe welche sich zu lesen lohnen "Nasses Eichenlaub" Teddy Suhren und "U333" Ali Cremer
Geschmackssache 3 von 5 Punkten Natürlich darf so ein Buch im Schrank eines Interessierten nicht fehlen. Allzuviele Berichte von Funkern aus dieser Zeit gibt es wohl nicht. Unter dem Aspekt eines zeitgeschichtlichen Dokuments ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert. Nur eines muss auch erwähnt werden: hier schreibt ein Funker und kein Literat. Das Buch liest sich trocken, an machen Stellen gar zäh. Da hätte der Verlag und der Lektor mehr daraus machen müssen. Auf die zahlreichen Rechtschreibfehler möchte ich nicht eingehen. Ich verweise auf Berichte anderer (U-Boot-Kommandanten) wie beispielsweise Merten, die sich wesentlich flüssiger lesen lassen.
"80. Seetag: Seit 3 Wochen Sturm." 5 von 5 Punkten Wer diese Zeile aus "DAS BOOT" kennt, weiß wovon ich rede. Hirschfeld hat hier, ähnlich wie Lt. Werner in o.g. Film, die Erlebnisse an Bord von U-109 und die Nachgeschichte, in Tagebuchform verfasst. Dies verleit diesem Werk eine hohe Authensität, sodaß der Leser meint, er sein unmittelbar am Geschehen beteiligt. Auch einige lustige Szenen werden hier aus dem Alltag an Bord geschildert, was das Werk noch glaubwürdiger erscheinen lässt. Alles in Allem eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Man kann sich, einmal angefangen, nur schwer losreißen, weil der Autor die Ereignisse so fesselnd beschreibt, daß es nie langweilig wird. Auf jeden Fall lesen!
Opium für den Geschichtsinteressierten! 5 von 5 Punkten Dieses Werk ist das mit Abstand beste Buch , das ich jemals gelesen habe. Ich habe früher sehr selten gelesen bis dieses Buch meine Interesse am Lesen wiedererweckt hat. Heute lese ich nur noch Dokumentationen über den 2. Weltkrieg und Romane, die auf wahre Gegebenheiten aufbauen. Doch dieses Buch ist mit Abstand das Beste und das Einzige, das ich mehrmals gelesen habe. Hier werden nämlich keine glorreichen Seeschlachten beschrieben, sondern das wahre Leben an Bord der U-Boote. Dazu gehört ebenso der Alltag, wie auch Angriff und Verteidigung. Die Beschreibung des Tagesablaufs macht das Buch aber in keinster Weise uninteressanter, sondern autentischer. Daher meine Empfehlung: Dieses Buch ist sehr lesenswert!
Für jeden Geschichtsinteressierten ein muß 5 von 5 Punkten Einer der wenigen Bücher die beschreiben wie der U-Bootkrieg aus der Sicht der kämpfenden Truppe war. Kein großes Tatikbuch über Angriffe usw. Aber auch der Alltag kann spannend sein und wird durch eine gewisse Komik anschaulich dargestellt. Es ist gut geschrieben und man merkt das der Autor dabei war. Es wird keine Propagande für irgendeine Seite gemacht sondern der Leser kann sich seine Meinung selbst bilden. Es zeigt außerdem auch das die Alliierten keineswegs ihre PoW's nach dem Völkerecht behandelt haben. Kurz gesagt ein "super Buch".
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Sowjetisch-russische Atom- U- Boote. Gefahr aus der Tiefe Alexander Antonow, Walerie Marinin, Nikolai Walujew Gebundene Ausgabe, 1998 Verkaufsrang: 429252 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Von den weltweit eingesetzten 477 kernkraftgetriebenen U-Booten tragen 248 die Flagge der russischen Marine. Das Buch gibt einen kompletten Überblick über die mit Beginn der 50er Jahre einsetzende forcierte Entwicklung moderner sowjetischer Unterwassereinheiten. Der Bogen spannt sich von den Booten der ersten und zweiten Generation der 50er, 60er, und 70er Jahre bis zu den Booten der dritten und vierten Generation, den mit Interkontinentalraketen bestückten strategischen U-Booten der 80er und 90er Jahre. Gezeigt werden die Probleme der Konstruktion und Bewaffnung dieser Boote, die bis heute Anlaß für Spekulationen bieten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Inhalt nicht bekannt 5 von 5 Punkten Ich bitte um Mitteilung über Wohnort des Autors Alexander Antonow
Weitere Lesermeinungen |
Die schwere Flak Werner Müller Taschenbuch, 1994 Verkaufsrang: 367580 In diesem Bildband wird die deutsche "Schwere Flak" mit ihren Ortungs- und Feuerleitgeräten während ihrer Entwicklung ab 1933 und in ihrem Einsatz im Zweiten Weltkrieg bis 1945 in eindrucksvollen Bildern, zahlreichen Skizzen und umfangreichen Texten dargestellt. Der fast legendär gewordenen 8,8-cm-Flak ist dabei natürlich der breiteste Raum gewidmet, aber auch die 10,5-cm und die 12,8-cm Flak einschließlich der 12,8-cm-Flak-Zwilling und 15-cm-Flak werden durch eine Fülle interessanter Bilder dargestellt.
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Schlachtschiff Gneisenau Wolfgang Kähler Gebundene Ausgabe, 1992 Verkaufsrang: 417651
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Tatsachenbericht 4 von 5 Punkten Flottillenadmiral a.D. Wolfgang Kähler, ehemals Artillerieoffizier des Schlachtschiffs, erzählt in diesem Buch die bewegte, risikoreiche Geschichte des Schlachtschiff "Gneisenau": Der kühne Vorstoß nach Island mit der Versenkung der "Rawalpindi", die gewagte Norwegen-Unternehmung 1940, der Kampf mit dem Flugzeugträger "Glorious", der wohl einzig dastehende, trotzedem gelungene Kanaldurchbruch. Ein Tatsachenbericht mit 57 Fotos, Karten und Skizzen |
Der geplante Tod James Bacque Gebundene Ausgabe, 1989 Verkaufsrang: 333449
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Planung oder Hass? 2 von 5 Punkten Die von Bacque aufgeführten zahlreichen Hinweise, Erklärungen und Vermutungen führen nicht zu einer objektiven Beurteilung sondern eher zu weiterer Verwirrung. Es steht, wie James Bacque berichtet, außer Frage, dass die Versorgung der Gefangenen gegen alle Regeln der Genfer Konvention verstießen. Dem Roten Kreuz wurde jede Hilfe und die Einsicht in die Lager von den Amerikanern verwehrt. Der Kanadische Autor glorifiziert hingegen die Bemühungen der Engländer und Kanadier, die in der Tat besser waren. Aber schließlich befanden sich die meisten der Lager in der britischen Zone. Die Briten trugen daher Mitverantwortung für die Lager, auch wenn sie von den Amerikanern verwaltet wurden. Der Autor beschreibt persönliche Schmach aber spart sehr damit, über menschliches Verhalten von US-Soldaten zu berichten. Vor allem schwarze Bewacher ließen es in Rheinberg zu, wenn Menschen aus dem Umland Brot über den Zaun warfen. Stellenweise gab es also straflose Kontakte der umliegenden Bevölkerung. Der Vater meiner Frau war Gefangener und berichtete über die mörderischen Bedingungen im Lager Rheinberg. Er kam, abgemagert und heruntergekommen wie ein KZ-Häftling, nach Hause. Den Bewachern machte er keine persönlichen Vorwürfe. Einen gemeinsamen Pfingstgottesdienst empfand er allerdings als Hohn. Dem Vater meines Freundes war es gelungen, zu verhandeln und einen Gefangenen Freund nach Hause zu bringen. Wie war das in anderen Lagern? Die Todesrate war in den ersten Wochen besonders hoch, denn es gab viele Gefangene, die durch Verwundungen und Entbehrungen vor Kriegsende bereits im Sterben lagen. Darüber wird nicht recherchiert. Ebenfalls nicht über die Geflohenen. Die Zahl der in den Lagern zu Tode geschundenen bleibt auch nach der Lektüre des Buches und den nicht nachvollziehbaren Rechnereien unaufgeklärt.
Eisenhauer hat seine Sorgepflicht für die Gefangenen verbrecherisch verletzt. Sein General Patton, das wird allerdings im Buch erwähnt, hat seine Gefangenen, die er nicht versorgen konnte, nach Hause geschickt. Mein Vater hatte dieses Glück.
Das Buch von James Bacque: Der geplante Tod entbehrt der Unterlagen für eine konkrete Planung. Die schamlose Vernachlässigung der Gefangenen war sicher ein sträfliches Verbrechen und wohl auch der Hass des Oberbefehlshabers der US-Armee, der vielen den Tod brachte. Es war keine Planung aber eine bewusste Inkaufnahme der Verantwortlichen.
Der Leser kann natürlich die Recherchen nicht nachvollziehen und es ist ihm auch nicht möglich, die ganzen Spekulationen von den Fakten zu trennen. Das Buch ist jedoch eine Fundgrube von Hinweisen, denen nachzugehen sich für einen Historiker lohnt.
Danke! 5 von 5 Punkten Bitte mehr davon ! Dieses Werk sollte Pflichtlektüre an allen deutschen Schulen werden! Ja, wir wissen wie schuldig wir sind, dies haben wir in den letzten 60 Jahren ausgiebig gelernt. Aber wissen wir auch von dem Schuldanteil anderer Nationen am Krieg? Wissen wir von millionen Bombenopfern, verbrannten und zerfetzten Frauen und Kindern, verhungerten Deutschen Kriegsgefangenen, vergewaltigten, zu Tode gefolterten Ostdeutschen unter dem Einmarsch der Roten Armee, von den Plänen der Alliierten wie Hooton, Kaufmann oder Morgenthau Plan , Deutschlands Männer zu kastrieren, Deutschland auszurotten oder auszuhungern, von der "Reeducation", der Pressezensur der Siegermächte, der geplanten Besetzung von Lehrern und Menschen in Machtpositionen um das Volk umzuerziehen, Tieffliegerangriffe auf flüchtende Kinder, geplante Milzbrand und Giftgas Angriffe, gesprengte Staudämme und ganze ertrinkende Dörfer, den Kindermord von Bethel - die Bombardierung eines Behindertenheimes, Bombardierungen von Krankenhäusern, Altenheimen, Kirchen und Friedhöfen, das Versenken von Flüchtlingsschiffen mit unbewaffneten und unschuldigen Zivilisten, die Toten Jugendlichen des Volkssturmes, welche Ihr leben liesen um Ihre Mütter und Schwestern vor den Russen zu schützen,die komplette Vernichtung jeder deutschen Stadt, einer über 1000 Jahre gewachsenen Kultur, die gezielte Bombardierung und Verbrennung unzähliger Wohngebiete, alleine in Dresden zählte das Rote Kreuz 1945 über 275000 Opfer, warum liest man auf der Homepage von Dresden nur von 25000 Opfern? Wo sind die Mahnmale und Gedenkstätten für diese Menschen? Krieg und Diktatur sind grausam und schlecht, es wurden auf allen Seiten unverzeiliche Schandtaten verübt, was dem jüdischen Volk angetan wurde ist nicht wieder gut zu machen, aber auch Deutschland hatte unschuldige Menschen und Zivilisten, auch diese haben gelitten und sollten gewürdigt werden !
Ein Buch für die historische und wider der "pädagogischen" Wahrheit. 5 von 5 Punkten Auch wenn viele die in diesem Buch enthaltenen Wahrheiten als vollendete Produkte des amerikanischen "Reeducation"-Programms nicht wahrhaben wollen ("Weil nicht sein kann was nicht sein darf!") - dieses Buch tut nicht mehr und nicht weniger als die Greuel zu dokumentieren welche die amerikanischen Besatzer völkerrechtswidrig an Kriegsgefangenen verübt haben. Die Ereignisse des letzten Krieges sollten hinreichend bewiesen haben das die Armee von "Gottes eigenem Land" in keinster Weise eine Armee von Heiligen ist. Bedenkt man zudem, welche Anweisungen und Pläne Roosevelt bzw. die steuernde Eminenz Morgenthau bezüglich Deutschland gaben und hatten so erscheinen die aufgedeckten Greuel nicht gerade unwahrscheinlich. Warum nicht schon einmal die Soldaten vernichten wenn man im Rahmen des Morgenthau-Plans über die Vernichtung des ganzen Volks nachdachte?
unglaublich!? 2 von 5 Punkten Es ist unglaublich wie undifferenziert und zuweilen gegenstandslos Bewertungen über ein Buch sein können, dass an vielen Stellen Ungereheimtheiten aufweißt und eine Wissenschaflichkeit für sich in Anspruch nimmt (selektive Faktenauswertung), die in dieser Art und Weise nicht dem tatsächlichen Inhalt entspricht. Mein zumindest ansatzweise rechtsradikaler Geschichtslehrer hat mir damals den Autor wärmstens ans Herz gelegt. Da wurde ich stutzig und holte die Meinung meines Philosophie -und Deutsch Lehrers: 1) Wer die Tür aufreißt muss damit rechenen, dass es zieht 2) Der Sieger bestimmt die Geschichtsschreibung (zweifelsohne) weshalb die Thematik erst spät öffentlich wurde (werden konnte). Sicher waren POW Camps kein Spaziergang, gerade nach den Entbehrungen des Krieges. Mein Großvater befand sich in einem Camp und berichtet von Härte und Entbehrung, nicht aber von schierer Unmenschlichkeit, selbst angesichts der Tatsache, dass man einem "Volk von Unschuldigen" der Verbrechen des 1000jährigen Reiches gegenüberstand (um nur ein Bespiel zu nennen) 3)Bacque will offensichtlich provozieren 4)Lese Ambrose/Bischof: "Eisenhower and the German POWs: facts against falsehood" Natürlich muss man Bacque richtigerweise zugestehen aufmerksam auf einen lange verschwiegenen Aspekt der Nachkriegszeit gemacht zu haben. Schon in der Schule lernt man allerdings, was wissenschafliches Arbeiten bedeutet. Fazit: Lesenswert für Interessierte, auf dem derzeitigen geschichtswissenschaftlichen Stand aber so eindeutig nicht haltbar.
Wo sind die vielen Vermißten geblieben? 5 von 5 Punkten Auch heute noch sind ca.1,3 Millionen deutsche Soldaten des 2.Weltkrieges als "vermißt" gemeldet. Im vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, den größten Teil dieser Vermißten auf das Schuldkonto der Amerikaner zu buchen.
Nachweisbar ist, daß die offiziellen Zahlen der Westalliierten teilweise zu niedrig sind. Offensichtlich hat die sog. "Maschke-Kommission", die die Verluste im Auftrag der Bundesregierung aufklären sollte, seinerzeit aus politischen Gründen (Kalter Krieg)auch zu niedrige Propagandazahlen übernommen.
Das Verdienstvolle dieses Buches besteht im Aufdecken der zu niedrigen Verlustzahlen, wenngleich die Zahlen des Verfassers ebenfalls zu hoch sein dürften.
Ebenfalls verdienstvoll ist die Beschreibung der völkerrechtswidrigen, unmenschlichen Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen. Hier wurde wirksam ein Tabu durchbrochen. Die hohen Auflagen des Buches sprechen für sich.
Wenn man eine Lehre aus dem Buch ziehen will, kommt man nicht um die Einsicht herum, daß "Krieg" immer auch Verbrechen an Wehrlosen bedeutet - unabhängig vom politischen System.
Weitere Lesermeinungen |
Die Entscheidungsschlachten der westlichen Welt John Fr. Ch. Fuller Gebundene Ausgabe, Januar 2004 Verkaufsrang: 349537 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einer der bedeutendsten Militärschriftsteller des 20. Jahrhunderts, der britische Generalstabsoffizier John F. C. Fuller, zeichnet in seinem epochalen Hauptwerk die entscheidenden Schlachten der westlichen Welt von der Antike bis zum Zweiten Weltkrieg. Er stellt die militärischen Begegnungen in den größeren Zusammenhang ihrer jeweiligen Epoche, schildert ihre historischen Hintergründe sowie ihre Auswirkungen auf den Fortgang der Geschichte. Zudem erläutert er ausführlich Neuerungen in der zeitgenössischen Bewaffnung, Ausrüstung und Taktik, so daß sein Werk zugleich einen profunden Überblick über drei Jahrtausende Waffentechnik darstellt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zu viel Drumherum, der Kern bleibt klein! 3 von 5 Punkten Habe dieses Buch mit grossen Hoffnungen erstanden. Die Liste der Schlachten las sich intressant, und ich versprach mir, hier etwas Genaueres über die Aufstellung und Vorhehensweisen der Truppen in diesen
"Entscheidungsschlachten" zu erfahren. Leider wurde ich bitter enttäuscht.
Jede Schlacht wird über ein paar Seiten behandelt, aber was bekommt man auf ihnen geboten? Zuerst wird ausführlich die Vorgeschichte, nicht nur der beschriebenen Schlacht, sonders des gesammten zu der schlacht gehörenden Konflicktes, beschrieben.Dann kommt, irgentwie nebenbei, die Schlacht, aber nicht etwa "Da geht der rechte Flügel mit 1500 Mann unter dem Kommando von....!" sondern in etwa "Der rechte Flügel ging vor, und die Schlacht war vorbei". Was soll das? Man kann die Vorgeschichte und die Nachwirkungen anschneiden, aber das wichtigste ist die Schlacht, und die kommt hier zu kurz. Sehr werden in einem Bericht auch zwei Schlachten abgehandelt, was doch zeigt, das hier weniger die Schlacht, als der Anlass dazu im Focus des Betrachters liegt. Wer etwas vorgebildet ist, erfährt hier wenig neues, und man merkt dem Werk irgendwie an, das seine Vorlage von 1954 ist. Die Bilder erscheinen sehr antiquiert. Das Buch ließt sich zwar besser als mancher staubtrockene Bericht aus der Beck`chen Bücherschmiede, ist aber doch enttäuschend. Eignet sich für den Geschichtsunterricht in der Schule, wo sich sowieso fast niemand für das Thema intressiert, für tiefergehende Studien ist es ungeeignet!
Ausführlich, objektiv und informativ 5 von 5 Punkten Das Buch enthält die folgenden Schlachten:
Salamis
Syrakus
Gaugamela
Metaurus und Zama
Pydna
Dyrrhachium und Pharsalus
Philippi und Actium
Teutoburger Wald
Adrianopel
Katalanische Felder
Tricamarum und Tadinae
Konstantinopel und Tours
Hastings
Mantzikert
Hattin
Sluis und Crecy
Orleans
Konstantinopel
Malaga und Granada
Lepanto
Armada
Breitenfeld und Lützen
Naseby
Blindheim oder Höchstädt
Poltawa
Roßbach und Leuthen
Plassey
Ebene von Abraham
Saratoga
Chesapeake und Yorktown
Valmy
Trafalgar
Jena und Auerstedt
Leipzig
Waterloo
Richmond
Vicksburg und Chattanooga
Sedan
Port Arthur
Marne und Tannenberg
Sari-Bair und Suvla-Bucht
Amiens
Vittorio Veneto
Warschau
Sedan
Moskau
Midway
El Alamein und Tunis
Staingrad
Normandie
Leyte-Golf
Obwohl ziemlich teuer, sind alle Schlachten auf DIN-A4 ausführlich beschrieben (mindestens 6 bis 18 Seiten). Erläutert werden Hintergründe und Geschehnisse der beschriebenen Zeit, da ausschließlich Schlachten der westlichen Welt beschrieben werden, sagen Interessierten diese Schlachten alle etwas. Für Neulinge gibt die Erläuterung eine Einführung. Das Buch spart auch nicht an Kritik, so etwa bei Waterloo an Napoleon für dessen schlechte Personalentscheidungen und an Wellington für seiner Aufstellung. Auch Montgomery kommt als zögerlich kritisiert weg. Das Buch ist sehr objektiv und keinesfalls verherrlichend. Es wurde aber nachträglich etwas bearbeitet, da einige Bilder aus der neueren Zeit stammen (Bsp. Roßbach und Leuthen Zeichnungen aus Engelmann/Dorn "Schlachten Friedrichs des Großen"). Ziemlich empfehlenswet |
Die Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 bis 1992. Daten und Tendenzen Klaus Jürgen Gantzel, Torsten Schwinghammer Broschiert, Juni 1998 Verkaufsrang: 393277
| Deutschland zur See: Illustrierte Marinegeschichte von den Anfängen bis heute Guntram Schulze-Wegener Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 376529 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Angesichts unseres Jahrhunderts, in 8 Bdn., Bd.6, Eine Art menschlichen Benehmens Aleksandar Tisma Broschiert, 1995 Verkaufsrang: 341906
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Kriegsflotten und Seekriege der Antike Manfred Beike Gebundene Ausgabe, 1990 Verkaufsrang: 382226
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Mecklenburg 1945 Joachim Schultz-Naumann Taschenbuch, August 1997 Verkaufsrang: 382417
| Focke Wulf Jagdflugzeug Fw 190 A Fw 190 "Dora" Ta 152 H Peter Rodeike Gebundene Ausgabe, 1998 Verkaufsrang: 383806
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Am Ende war die Tat Wolfgang Treichl Gebundene Ausgabe, 1992 Verkaufsrang: 378575
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Das Auge der Division. Die Aufklärungsabteilung der SS-Panzer-Grenadier-Division "Götz von Berlichingen" Helmut Günther Gebundene Ausgabe, 1985 Verkaufsrang: 417840
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