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| Kriege und Militär | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Zivildienst als Sozialisationsinstanz. Theoretische und empirische Annäherungen Heinz Bartjes Broschiert, August 2001 Verkaufsrang: 298268 Traditionell galt vielen der Wehrdienst als wichtige Erfahrung im Leben eines Mannes. Inzwischen scheint der Zivildienst der Bundeswehr den Rang abzulaufen. Immer mehr junge Männer entscheiden sich für den Zivildienst, der in der sozialen Arbeit einen wichtigen Faktor darstellt. Im Zuge des Strukturwandels der Jugendphase muß auch der Zivildienst in seinem Stellenwert in dieser Lebensphase neu gesehen werden. Zwei Drittel der Zivildienstleistenden arbeiten in der direkten Pflege und Betreuung von Menschen. Wie erleben die jungen Männer diesen Eintritt in die Welt des Helfens, die bisher als weibliche Domäne galt? Wie sehen sie selbst überhaupt den ihnen auferlegten Zwangsdienst, der sie aus den je eigenen biographischen Plänen herausreißt? Der Autor hat den Zivildienst als Sozialisationsinstanz theoretisch und empirisch in den Blick genommen und vorrangig die Subjektperspektive der Zivildienstleistenden untersucht. Wird die Zeit von ihnen eher als biographisches 'time-out' abgehakt, oder wird sie in die individuelle Lebensplanung integriert? Bei der Betrachtung der Ergebnisse fällt auf, daß die Zivildienstleistenden den Zivildienst als eine sehr produktive Lebensphase darstellen. Die Erfahrungen der Zivildienstleistenden stehen in deutlichem Kontrast zu den vorhandenen Intentionen. Durch aktive Nutzung verwandeln die jungen Männer den Zivildienst von der beabsichtigten lästigen Alternative zum Wehrdienst zu einer sinnvollen Alternative, die Lernchancen vorangegangener Sozialisationsinstanzen erweitert.
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Fieberschub und Saufgelage: Als Fremdenlegionär in Schwarzafrika 1894/95 Emil Wälti Taschenbuch, 1999 Verkaufsrang: 295470
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Es sollte mehr solche Veröffentlichungen geben... 5 von 5 Punkten Hier liegt ein schmales Bändchen vor, dessen Inhalt aber ein Schlaglicht auf die Kolonisierung Westafrikas durch die französische Fremdenlegion wirft. Wälti schildert in seinem authentischen, in einfacher Sprache gehaltenen Erlebnisbericht einen Feldzug, an dem er als Sanitäter teilgenommen hat. Ein Schweizer Simplicissimus - und ein Lesevergnügen, selbst an den beiläufig-brutalen Stellen. Ein Lob den Herausgebern dieses kleinen, aber feinen Werkes! |
Die Armee Friedrichs des Großen. Infanterie & Kavallerie Philip Haythornthwaite Gebundene Ausgabe, 30. November 2004 Verkaufsrang: 279410 Die Armee des Preußenkönigs Friedrich II., "des Großen", erlangte historische Berühmtheit vor allem wegen ihrer militärischen Leistungen im Siebenjährigen Krieg (1756-1763), als sich die europäischen Großmächte feindlich gegenüber standen. Aufbau und Disziplin der Truppe wurden zum Vorbild für zahlreiche andere europäische Armeen. Das vorliegende Buch beschreibt die innere Struktur, die Taktiken und die Uniformen von Infanterie und Kavallerie der Armee Friedrichs des Großen mit kenntnisreichem Text und angereichert mit zahlreichen, zum Teil farbigen Illustrationen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klein -aber fein........ 4 von 5 Punkten Ein nettes, kleines Buch zum unerschöpflichen Thema über die Armee Friedrichs des Großen. Vor allem für junge Menschen, die anfangen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich möglicherweise für Zinnfiguren interessieren, kann man dieses Buch für den vernünftigen Preis empfehlen. Sehr ansprechend sind auch die Farbabbildungen einzelner Soldatenfiguren. Die Übersetzer müssen sich jedoch Kritik gefallen lassen: Offensichtlich haben sie sich nicht eingehend militärisch beraten lassen, denn den englischen Begriff "non-commissioned officer" mit "Offizier ohne Kommando" (durchgängig!)zu übersetzen, zeugt nicht von Fachkenntnis. Richtig ist hier -natürlich - "Unteroffizier"! Weiterhin werden die Husaren des 5. Regimentes mit "Todeshusaren" (richtig wäre:Totenkopfhusaren) übersetzt...usw.
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Die Schlacht von Monte Cassino Janusz Piekalkiewicz Gebundene Ausgabe, 1989 Verkaufsrang: 375373 Sechs Monate dauerte das zähe Ringen um einen Bergstrategisch der sinnloseste Feldzug des ganzen Krieges. Bisher unbekannte Bilddokumente und detaillierte Kriegsberichte erhärten diese Darstellung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Exzellentes Werk des polnischen Historikers 5 von 5 Punkten In bewährter Art und Weise versteht es der Autor der Bücher "Stalingrad-Anatomie einer Schlacht", "Der erste Weltkrieg", "Der zweite Weltkireg" mit Hilfe von Zeitungsartikeln, Karikaturen, Oberkommandobefehlen und -nachrichten einerseits eine objektive Darstellung der Kriegsgeschehnisse andererseits die jeweilige Sichtweise der Kriegsparteien zu zeichnen. Dabei versteht es (der leider schon verstorbene) Autor auch, die Bedeutung der Schlacht für den gesamten Weltkrieg und deren Vorgeschichte deutlich zu machen.
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Am Rande Europas?: Der Balkan - Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt
Gebundene Ausgabe, 17. Juni 2009 Verkaufsrang: 301699 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Balkan ist seit Jahrhunderten Schauplatz der wechselseitigen Befruchtung und Verschmelzung von Ethnien, Religionen und Kulturen, aber auch der Ort gewaltsamer Auseinandersetzungen. Für die Staaten Europas und für Russland war er Objekt der Wirtschafts- und Außenpolitik, der verklärenden Romantisierung und der Stereotypenbildung gleichermaßen. Auf dem Balkan wurden Stellvertreterkriege ausgefochten; hier prallten Christentum und Islam aufeinander. Unter dem Deckmantel des Krieges brachen seit dem späten 19. Jahrhundert und dann verstärkt während des Zweiten Weltkriegs ethnische und nationale Konflikte aus. Das Ende des jugoslawischen Staates mündete 1991 in Bürgerkriege und ethnische Vertreibungen, die neben neuen Grenzen und Siedlungsstrukturen auch neue Formen internationaler Friedenserhaltung und Friedensbewahrung hervorbrachten. Das Beispiel des seit Februar 2008 unabhängigen Kosovo verdeutlicht die Komplexität regionaler Problemlagen vor der Haustüre Europas und die Schwierigkeit ihrer Lösung gleichermaßen. 22 Autoren dieses Buches analysieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Balkans. Vertreter der Militärgeschichte kommen ebenso zu Wort wie Südosteuropa-Historiker. Historische Abhandlungen ergänzen Beiträge zu Fragen des Völkerrechts sowie zu aktuellen politischen und militärischen Problemen. Schließlich greift das Buch auch die berechtigte Frage von Politik und Öffentlichkeit auf, was hoch spezialisierte Fachwissenschaftler und ihre Disziplinen zur Analyse aktueller Probleme bzw. zur politischen und damit auch militärischen Entscheidungsfindung im Rahmen der internationalen Krisenprävention und -bekämpfung beitragen können.
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Krieg unter Wasser. U-Boote auf den sieben Meeren 1939 - 1945 Franz Kurowski Taschenbuch, 2002 Verkaufsrang: 307600 Franz Kurowski, Jahrgang 1923, arbeitet seit 1958 als freier Schriftsteller und erhielt für seine historischen und naturwissenschaftlichen Veröffentlichungen zahlreiche Sachbuchpreise im In- und Ausland, darunter eine öffentliche Anerkennung der französischen "Academie de Marine". Er ist Mitglied des Deutschen Journalisten- und des Deutschen Autorenverbandes. 1994 erschien im Motorbuch Verlag sein Werk "Jäger der Sieben Meere".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erschütternde Bilanz 4 von 5 Punkten Mit den militärgeschichtlichen Büchern von Franz Kurowski alias Karl Alman kann man ein ganzes Regal füllen. Das Gesamtwerk des Autors ist dabei qualitativ recht heterogen. Schlecht redigierten und teilweise im Landser Heft-typischen Jargon verfassten Schriften stehen Publikationen gegenüber, die sich durch gründliche Recherche und das Bemühen um Objektivität auszeichnen. 'Krieg unter Wasser' gehört sicherlich in letzere Kategorie. Kurowski berichtet darin über die Konstruktion, den Einsatz und das Schicksal der deutschen, englischen, amerikanischen, russischen und japanischen U-Boote im Zweiten Weltkrieg. Ob das in seinem Buch wirklich "zum ersten Male" (S. 11) in dieser Form geschieht, kann ich nicht überprüfen. Auf jeden Fall legt Kurowski ein um Vollständigkeit bemühtes und abwägend urteilendes Werk vor. Immer wieder bezieht er Aussagen und Berichte von Zeitzeugen in seine Dokumentation ein. So entstand insgesamt eine erschütternde Bilanz vom Opfergang der U-Boot-Männer. Bemerkenswert ist auch der materialreiche Anhang des Buches, in dem z. B. der Verbleib sämtlicher deutscher U-Boote zwischen 1939 und 1945 aufgelistet ist. Einziger Kritikpunkt ist aus meiner Sicht, daß man über die Hauptprotagonisten, ihre Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale nur sehr wenig erfährt. Auch hier hätte Kurowski Aussagen von Zeitzeugen wie ehemaligen Untergebenen in seine Schilderung einfließen lassen können. Dies hätte den doch recht nüchtern bilanzierenden Bericht etwas aufgelockert.
Schönes Buch 4 von 5 Punkten Dieses Buch enthält Namen, Verbleib und Kommandanten von deutschen U-Booten während des Zweiten Weltkriegs. Von den Anfängen bis zum Untergang der U-Bootwaffe '45. Es werden auch die U-Boote anderer Nationen beschrieben die im WKII. eingesetzt wurden. Das Buch ähnelt manchmal einem Kriegstagebuch. Alles in allem aber ein empfehlenswertes Buch mit einem akzeptablem Preis. Viel Spass beim lesen. |
Stalingrad. Anatomie einer Schlacht Janusz Piekalkiewicz Gebundene Ausgabe, April 1993 Verkaufsrang: 324750
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mammutwerk 5 von 5 Punkten Etwa 550 überwiegend unbekannte Fotos und viele Dokumente, Faksimiles, Flugblätter und Karten geben wie in einem überwältigenden Kaleidoskop Einblick in das Geschehen jener Schlacht, welche die Wende des ZWEITEN WELTKRIEGES gebracht hat. |
Der Hausorden und die tragbaren Ehrenzeichen des Großherzogtums Oldenburg Friedhelm Beyreiß Gebundene Ausgabe, April 1997 Verkaufsrang: 329275 Oldenburg ist Dank dieser Dokumentation eines der wenigen deutschen Länder, dessen Orden und Ehrenzeichen lückenlos dokumentiert sind. Mit wissenschaftlicher Genauigkeit hat der Autor die Literatur, vor allem aber die vorhandenen Archivalien systematisch ausgewertet. Es stehen jetzt die relevanten Daten, wie: Fertigungs- und Verleihungszahlen der einzelnen Stufen, die Hersteller, Maß- und Gewichtsangaben der Dekorationen, Hinweise auf Kopien, usw., zur Verfügung. Von den Realien werden Fotos von Vorder- und Rückseite gezeigt. Dazu Abbildungen von Urkunden, wichtigen Dokumenten und Inhabern der Auszeichnungen. Das übersichtliche Layout und die hervorragenden Farbbilder machen das Arbeiten mit diesem Werk zum Genuss. Abgerundet wird diese fachwissenschaftliche Dokumentation durch ausführliche Quellen- und Literaturnachweise. Großformat 21 x 30 cm, Ganzleinen mit farbigem Schutzumschlag, Hochglanzpapier, 239 Faksimiles und meist farbigen Fotos
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Kein Krieg wie im Westen: Wehrmacht und Sowjetarmee im Russlandkrieg 1941 - 45 Dirk W. Oetting Gebundene Ausgabe, November 2009 Verkaufsrang: 373118 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Gegensatz zum allgemeinen Trend ordnet der Autor das Thema konsequent in den Gesamtzusammenhang des Krieges gegen die Sowjetarmee ein. Er vergleicht beide Armeen und ihr Verhalten unter den Aspekten Ideologisierung, Bindung an das Kriegsvölkerrecht, Weisungen der Führung, Verhalten der Truppe, Eskalation der Gewalt, Taktik der „verbrannten Erde“, Partisanenkrieg, Behandlung der Kriegsgefangenen und Verhalten gegenüber der Bevölkerung. Das Buch wendet sich gegen einseitige Bewertungen und pauschale Verurteilung. Es setzt Maßstäbe für die weitere Diskussion. Mit einem Anhang von Heinz Magenheimer über den militärischen Verlauf des Krieges.
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Amerikanische Kampfflugzeuge des Zweiten Weltkriegs
Gebundene Ausgabe, Juli 2000 Verkaufsrang: 348618 Der informative Text zu jedem Flugzeug beschreibt Entwicklung, Geschichte und Einsätze. Zum Text kommen Tabellen über alle gebauten Versionen sowie die technischen Daten mit Informationen über die Triebwerke, Leistung, Gewicht und Bewaffnung. Ergänzt wird der Text durch mehr als 100 eindrucksvolle Fotos, die jedes Flugzeug zeigen, darunter seltene Aufnahmen von Einsätzen. Viele farbige Zeichnungen zeigen die Flugzeuge mit den Abzeichen der verschiedenen Staffeln und der unterschiedlichen Nationen, bei denen sie eingesetzt wurden. Dazu kommen die Farben besonders bekannter Modelle und von Sondervisionen. Weiterhin enthält das Buch detaillierte Schnittzeichnungen mit Begleittexten, die über den inneren Aufbau und die Baugruppen informieren. Amerikanische Kampfflugzeuge des Zweiten Weltkriegs ist eine faszinierende Faktensammlung für jeden, der sich mit der Geschichte der Luftfahrt befasst.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Umfassende Darstellung 4 von 5 Punkten Gegenüber der Ausgabe für deutsche Kampfflugzeuge ist dieses Buch - fast - komplett, die wichtigsten Typen sind aufgelistet und hinreichend dargestellt. Ein wenig weniger Patriotismus (die "mächtige" Mustang) hätte gleichwohl nicht geschadet.
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Die Vorläufer der Bundeswehr-Feldjäger: Ein Beitrag zur preußisch-deutschen Wehrrechtsgeschichte Peter Schütz Broschiert, 13. Juli 2005 Verkaufsrang: 450140 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen. Peter Schütz zeichnet die rechtsgeschichtliche Entwicklung von den historischen Wurzeln bis zur Feldjägertruppe als Militärpolizei der Bundeswehr nach. Die eingehende Betrachtung führt zu dem Ergebnis, daß die Namens- und Aufgabenvorläufer der Bundeswehr-Feldjäger unterschiedlicher Herkunft sind. Die Untersuchung der Truppengattungen, die in der preußisch-deutschen Militärgeschichte als Feldjäger bezeichnet wurden, erbringt den Nachweis, daß das historische Vorbild des preußischen Reitenden Feldjägerkorps lediglich bei der Namensgebung von großem Einfluß war. Was die Aufgaben der Feldjägertruppe angeht, gelangt der Autor zu dem Ergebnis, daß hier die Feldgendarmerie als Vorläufer angesehen werden muß.
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Schlacht von Mars-la-Tour - Vionville am 16. August 1870: Band 6 der 19-bändigen Gesamtausgabe von Carl Bleibtreu zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 Carl Bleibtreu Broschiert, Januar 2010 Verkaufsrang: 376341 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 138 Seiten mit 14 Abbildungen, darunter 11 Zeichungen in schwarz/weiß und eine in Farbe, sowie zwei Karten. – Den Autor Karl (auch Carl) Bleibtreu (1859 – 1928) würde mann heute als Kriegsberichterstatter bezeichnen. Umrahmt von Zeichnungen des Malers Christian SPEYER (1855–1929) sind seine Schilderungen sehr erzählerisch aufgebaut. Diese Darstellungsweise machte Bleibtreu zu einen der meist gelesenen Autoren des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Im Buch wird vor allem die Vorbereitungen zur Schlacht und deren Verlauf geschildert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
hautnahe Schlachtbeschreibung 4 von 5 Punkten Deutsche Korps treffen westlich von Metz auf französiche Truppen, die irrtümlich nur für eine Nachhut gehalten werden. Tatsächlich greift man - anfangs erfolgreich - einen weit überlegenen Feind an, der sich dann massiv verteidigt. Nur das Eintreffen neuer Truppen verhindert unter schweren Verlusten ein Desaster auf deutscher Seite. Bleibtreu läßt die Ereignisse minutiös Revue passieren und wertet beide Seiten weitestgehend objektiv. Er kritisiert den Mangel an Aufklärung und den voreilige Angriff der Deutschen (nach Spicheren, Wörth und Colombey greift man bereits zum vierten Mal eine angeblich schwache "Nachhut" an!), bemängelt aber auch, dass die Franzosen nicht energisch genug in die Offensive gegangen sind und somit einen möglichen Sieg verschenkten oder zumindest die Einkesselung bei Metz hätten vermeiden können. Er erwähnt den Heldenmut auf beiden Seiten, doch stärker als in den Vorgängerbüchern der Serie wird auf das teilweise panikartige Verhalten von Soldaten, auf Angst, Verletzung und Tod eingegangen, was das drohende Scheitern des deutschen Angriffs unterstreicht. Während der Name Mars-la-Tour vor allem mit dem "Todesritt der Brigade Bredow" verknüpft ist, räumt Bleibtreu dieser Attacke nicht in dieselbe Wichtigkeit ein - es ist hier nur ein Ereignis unter vielen -, ein Zeichen dafür, dass er sich nicht an der Legendenbildung seiner Zeitgenossen beteiligt. So wird unter Berücksichtigung der Entstehungszeit das Buch zu einer militär-historisch interessanten Quelle mit eigener Lesart der Ereignisse. Wünschenswert wäre sicher aussagekräftigeres Kartenmaterial, die den in mehreren Abschnitten stattfindenden Gefechtsverlauf verdeutlichen, die Karten im Buch und auf der Rückseite helfen da nur teilweise. |
Nasses Eichenlaub. Als Kommandant und F.d.U. im U- Boot- Krieg Fritz Brustat-Naval, Teddy Suhren Gebundene Ausgabe, Juli 1991 Verkaufsrang: 463333 Reinhard, Tedy , Suhren war die mit Abstand schillerndste Figur in seiner Generation der deutschen U-Boot-Fahrer, ein Enfant terrible mit lockerem Mundwerk und nicht eben formvollendeten Manieren. Und doch wurde er bereits mit 28 Jahren der jüngste Korvettenkapitän der Kriegsmarine und einer der erfolgreichsten Kommandanten der U-Boot-Waffe. Daß ihn die britische Admiralität auf deren geheimer "Star-Liste" der deutschen U-Boot-Kapitäne führte, wäre ihm, hätte er davon gewußt, egal gewesen. "Was soll?s", war seine Devise, mit der er die schwierigsten Situationen meisterte, und mit ihr überlebte er auch - trotz allem.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Nicht viel anders als vor 45 Jahren .... 5 von 5 Punkten ...erscheint mir die Ausbildung zum Marineoffizier gewesen zu sein, wie Suhren sie beschreibt. Ich (In den 60er Jahren zum Marineoffizier ausgebildet) fand sehr vieles in den Anfangskapiteln des Buches, das ich selbst auch erlebt habe. Das ist aber auch kein Wunder, wir wurden ja von den Überlebenden des 2. Weltkriegs ausgebildet. Dass man trotz "Klappe aufreißen" Karriere machen kann, bis hin zum BdU Norwegen, habe ich leider nicht am eigenen Werdegang erlebt. Das Buch wurde in vielen Passagen in U 564 auf Feindfahrt: 70 Tage an Bord übernommen, natürlich vor allem die Kommandantenzeit Suhrens auf U 564. Es ist sehr lebendig und trotz der schlimmen Zeit unterhaltend geschrieben, man merkt, dass ein "Profi" geholfen hat. In der Mitte des Taschenbuchs sind auch einige Bilder abgedruckt.
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Seeherrschaft: 2 Bde Helmut Pemsel Gebundene Ausgabe, Dezember 1997 Verkaufsrang: 376163
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
guter Überblick 4 von 5 Punkten Das zweibändige Werk von Helmut Pemsel bietet einen guten Überblick über die maritime Weltgeschichte mit dem Schwerpunkt des militärischen Verlaufes. Der erste Band behandelt die Zeit der frühen Wasserfahrzeuge über die Riemenschiffe der frühen Hochkulturen, die Seekriege der Griechen und Römer, der Araber, Germanen und Wikinger, Skandinavien und Hanse, Seekrieg im Mittelmeer, in Ostasien. Die Zeit der Segelschiffe, die Kolonialreiche der Portugiesen und Spanier, Seekriege des Dreißigjährigen Krieges, verschiedene militärische Konflikte bis zur Zeit der französischen Revolution, die Napoleonischen Kriege, den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und das Ende der Zeit der Segelschiffe bis 1850. Der zweite Band behandelt anfangs die Dampfkriegsschiffe und deren Entwicklung, den amerikanischen Bürgerkrieg, ersten Weltkrieg (Seekrieg, Handelskrieg, U-Bootkrieg), die Zwischenkriegszeit, den zweiten Weltkrieg (Atlantik, Pazifik, Indischer Ozean, Blockade, U-Bootkrieg, neue Waffen). Dann wird das elektronische Zeitalter vorgestellt mit den militärischen Ereignissen im Indochinakrieg, Koreakrieg, Nahostkriege, Vietnam, Falklandinseln, Golfkriege. Zum Ende des zweiten Bandes erklärt der Autor die Taktiken der Riemenschiffe, der Segelschiffe usw bis zum modernen Kriegsschiff. Fazit: sehr gelungenes Werk, in dem nicht nur die Seeschlachten abgehandelt werden, sondern auch die politische Entwicklung die zum Konflikt führte. Technische Neuerungen, umpfangreicher Statistikteil. Der einzige Grund weshalb es von mir keine 5 Sterne gibt ist, dass manche Karten ein wenig eintönig wirken.
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Auch Mörder haben eine Mutter Patrick Meney Broschiert, September 1989 Verkaufsrang: 287769
| Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer. 1905-1970 Siegfried Breyer Gebundene Ausgabe, 1988 Verkaufsrang: 364537
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Linienschiff "Schleswig-Holstein". Flottendienst in drei Marinen Willi Schultz Gebundene Ausgabe, 1. Januar 1991 Verkaufsrang: 330288
| Gesunkene U-Boote Spencer Dunmore Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 330075
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Die deutschen Funkmessverfahren bis 1945 Fritz Trenkle Gebundene Ausgabe, 1987 Verkaufsrang: 352505
| Die Gesichter des Mars. Krieg im Wandel der Zeiten Franz Uhle-Wettler Gebundene Ausgabe, 1989 Verkaufsrang: 363679
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