|
| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Kultur der Renaissance in Italien: Ein Versuch Jacob Burckhardt Gebundene Ausgabe, März 2004 Verkaufsrang: 19741 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Facettenreiche Darstellung, gut zu lesen 5 von 5 Punkten Der Autor gibt sich wissenschaftlich-bescheiden mit der Qualität seiner Darstellung, aber auch nach über 100 Jahren scheint dieses Buch eine der gelungsten Zusammenfassungen dieser wichtigen Epoche in Italien zu sein.
Der Text ist gut zu lesen und trotzdem reichlich mit Daten und Fakten gespickt, die gemachte Thesen untermauern.
Besonders gelungen finde ich, dass sich der Autor auf viele Bereiche der damaligen Zeit konzentriert: Politik, Kunst, Kultur und die Wissenschaft haben alle einen sinnvollen Stellenwert in den Beschreibungen.
Einfach unverzichtbar 5 von 5 Punkten Packend, informativ, kenntnisreich - seit Jacob Burckhardt schrieb kaum ein anderer Autor so eindrucksvoll und detalliert über diese Epoche in Italien. Der Titel trügt, es ist kein Versuch, sondern meisterlich. Ein Muss für alle Geschichtsinteressierten. |
Leonardo da Vinci, der Zeichner der Zukunft Luca Novelli Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 4241 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geniale Geschichte eines Genies 5 von 5 Punkten Leonardo da Vinci ist spätestens seit Dan Browns Sakrileg" in! Hier kommt er einmal ganz anders daher. Der italienische Autor Luca Novelli erzählt mit viel Sachkenntnis und Witz in der Rolle des großen Genies dessen spannende Lebensgeschichte, begleitet von humorvollen Illustrationen aus eigener Feder. In regelmäßigen Abständen gibt es Sachteile, die Hintergrundwissen zur Geschichte, zu Leonardos Erfindungen und Kunstwerken und vielem mehr liefern. Eine sehr lebendig geschriebene und interessante Einführung in Leonardos Leben - empfehlenswert! |
Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie Stefan Bollmann Gebundene Ausgabe, März 2005 Verkaufsrang: 19776 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Nicht so gut wie "Frauen die Schreiben" 2 von 5 Punkten Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie.
Das Buch war für mich zwar interessant als Ergänzung zu "Frauen die schreiben leben gefährlich" - aber längst nicht so informativ. Eigentlich hätte ich drauf verzichten können. Mehr will ich hier nicht sagen, da schon ausführliche Rezensionen vorhanden.
Kleine Schatztruhe 4 von 5 Punkten In diesem Buch finden sich bekannte Künstler wie Rembrandt, Vermeer, Matisse und die oben genannten Manet und Van Gogh zusammen mit weniger bekannten Kollegen, die noch zu entdecken sind oder wieder aus der Versenkung auftauchen müssen.
Sie alle verbindet, dass sie es auf unnachahmliche Weise schaffen, die Kraft des Lesens und der Leserinnen in ihren Bilder einzufangen. Es sind Bilder voller Anmut, Ausdruckskraft und Schönheit alle sehr unterschiedlich und doch verbunden durch die lesenden Frauen in ihrem Mittelpunkt.
Das Buch beschreibt einen Bogen durch die Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Moderne des 20. Jahrhunderts. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig im 19. und 20. Jahrhundert. Sicher ein kluger Schachzug, denn besonders diese Bilder vermögen zunächst zu fesseln, nur um dann später dem Leser (oder der Leserin) dieses Buches die Augen für seine anderen Schätze zu öffnen.
Vielleicht ist man am Ende seiner Lektüre nicht wirklich schlauer, wenn es um die Frage geht, ob lesende Frauen nun gefährlich sind oder nicht. Und man kann vielleicht auch nicht den Zauber zwischen Kunst und Leserinnen lüften.
Aber wer Kunst und Bücher liebt und sich nicht vor lesenden Frauen fürchtet, sollte bei dieser kleinen Schatztruhe an besonderen Bildern zugreifen denn es ist ein gefährlich gutes Vergnügen, in diesem Buch zu schmökern.
Ohne Elke gerne! 2 von 5 Punkten Wunderschön gestaltet, schöne Bilder, nette Kommentare...
Nur Elke stört!
In ihrem Vorwort vertritt sie eine lächerliche Position. Sie rückt Frauen in die Rolle der perfekten, gefühlvollen, intelligenten Leserinnen und die Männer in jene der dusseligen Gatten, die daneben stehen und partout kein Buch in die Hand nehmen wollen. Sie stellt die Männer generell als Wesen dar, die es verabscheuen, lesende und somit intelligente Frauen zu "besitzen".
Ihre Argumente sind wie der Rest ihres kleinen Essays: Oberflächlich.
Für die verträumte Mutti am Herd ein fantastisches Vorwort; Endlich ist sie mal besser!
Für Leser, die etwas mehr erwarten, eine Zumutung!
Leider ist diese Einstellung im ganzen Buch vertreten, was mitunter die Kommentare zu den Bildern etwas peinlich macht.
Schade. Denn es ist sehr schön gestaltet...
P.S.: Diese Rezension schrieb Clara. Eine Frau.
lesende Frauen in Malerei und Fotografie - empfehlenswert 5 von 5 Punkten Das Buch fängt schon gut an - mit einem Vorwort von Elke Heidenreich. Sie schreibt, dass vor der lesenden Frau früher gewarnt wurde, weil "in ihrem Kopf etwas passierte, das nicht zu den dominanten Lebensplänen passte, die andere für sie machten." Die Phantasie wird vom Lesen beflügelt, sie trägt die Leserin weg aus der Welt der 3 K's: Kirche, Küche, Kinder. Indem die lesende Frau sich Wissen und Erfahrungen aneignet, die eigentlich nicht für sie bestimmt waren, wird sie zur Bedrohung, sie wird gefährlich. Dem Kapitel der Geschichte lesender Frauen geht der Herausgeber Stefan Bollmann anschaulich und detailliert nach. Bilder und (einige) Fotografien von Leserinnen aus dem 13. bis 21. Jahrhundert werden gezeigt und interpretiert. Bilder von F.Boucher,T.Roussel, E.Heckel und H.Matisse, um nur einige Künstler zu nennen, werden in kurzen Begleittexten vorgestellt. Das vorliegende Buch ist ein "Muss" für Frauen ( und Männer), die gerne lesen und sich zudem für Kunst aus Malerei und Fotografie interessieren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut; für knappe 20 Euro bekommt man ein ca. 150 Seiten umfassendes Kunstbuch, das zum Lesen und Betrachten einlädt.
Schön und gefährlich 5 von 5 Punkten "Männer", behauptete Gottfried Benn, "wollen von Frauen doch nicht am Gehirn berührt werden, sondern ganz woanders." Der Dichtermacho lügt! Dieser Bildband ist der Beweis. Er versammelt Fotografien und Bilder von Künstlern aller Epochen - zu sehen ist: eine lesende Frau. Mal konzentriert, mal lasziv, immer aber versunken und geheimnisvoll. Man wandert beim Blättern durch die Geschichte lesender Frauen, und unwillkürlich entspinnt sich ein Film: man versucht, die Gedanken und Träume dieser Frauen zu erraten; zum Beispiel Van Goghs "Arlésienne", sie wirkt entrückt, ihr Blick unangreifbar stolz. Warum haben die Leserinnen die Herren von Dürer bis Hopper fasziniert? Vielleicht, weil sie gefährlich sind.
Weitere Lesermeinungen |
Porträtzeichnen mit Bleistift, Kreide und Kohle Wendon Blake Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 19755 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Guter Einblick in das Portraitzeichnen 4 von 5 Punkten In der Einführung des Buches bekommt man einen guten Einblick in die Welt des Portraitzeichnens und außerdem wird erklärt, welche Materialien man sich zu legen sollte, um proffesionel arbeiten zu können. Einzelne Gesichtszüge (Auge, Mund, Nase) werden aus verschieden Blickwinkeln detailliert beschrieben. Auch wie man Menschen verschiedener Haarfarbe, ethnischer Herkunft und Alters portaitiert, wird gut erklärt. Ein Stern Abzug gibt es, weil die Schritte doch manchmal zu schnell folgen. Ich habe durch das Buch viel neues gelernt und kann es nur jedem weiter empfehlen.
Super. 4 von 5 Punkten Ich war noch nie ein guter Zeichner und wollte es auch nie werden, da der Weg ja bekanntlich sehr schwer ist. Aber dieses Buch brachte mir an 2 Tagen so viel bei, dass ich jetzt schon in der Lage bin, Gesicher von Menschen richtig gut zu zeichnen. Leider werden die Gefühle nicht angesprochen, z.B. wenn einer lacht, weint oder Angst hat, weshalb es von mir nur 4 Punkte bekommt. Trotzdem ein super Buch.
Sehr hilfreich! 4 von 5 Punkten Ich bin sehr begeistert von diesem Buch: Es erklärt die verschiedenen Zeichenschritte genau und verständlich! Warum es nicht zu 5-Sternen gereicht hat ist,weil es z.T. unvollständig ist.
sehr hilfreich für BeginnerInnen 5 von 5 Punkten Als Profi sage ich Ihnen: Toll wäre es dieses Buch früher gelesen zu haben...
Gutes Buch für Anfänger des Portraizeichnens 4 von 5 Punkten Es wird detailiert beschrieben, wie die einzelnen Teile des Gesichts, wie Nase, Mund, Ohren, Augen, aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet werden. Auch zu verschiedene Haar- und Hautfarben werden hilfreiche Tips zur zeichnerischen Ausführung gegeben. Was ein wenig kurz gefasst wird, ist die Behandlung von Licht und Schatten. Dennoch animiert es zum Ausprobieren und Nachzeichnen.
Weitere Lesermeinungen |
Das Geheimnis der Farben: Eine Kulturgeschichte Victoria Finlay Broschiert, Januar 2005 Verkaufsrang: 7148 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ich hatte mir mehr davon erhofft! 3 von 5 Punkten Ehrlich gesagt - und leider - ich bin enttäuscht. Victoria Finlay beschreibt die Geschichte von Farbe - mancher - Farben, geordnet nach Tönen, angefangen mit Ocker, Schwarz und Braun bis zu Blau, Indigo und Violett. Das ist ein wunderschön bunter Aufbau, der Inhalt hält nicht, was er verspricht.
Die Geschichten zu den Farben sind überwiegend mehr Reiseberichte, die von den Schwierigkeiten berichten, den richtigen Informanten zu der Geschichte zu finden, als von der Information selbst. Dies beginnt bereits bei "Ocker" und den heiligen Ockerminen des fünften Kontinents, beschränkt sich aber nicht darauf. Die unvollendete Suche nach dem "Indischgelb" ist ein weiteres Beispiel: wenn es schon nicht aus dem Urin von Kühen stammt, die Mangoblätter gefressen haben, wie verhält es sich nun wirklich mit etwas festeren und offenbar ebenfalls leuchtend gelben Exkrementen dieser Kühe?
So geht es leider von Kapitel zu Kapitel: der Vorhang fällt, um das bekannte Zitat zu mißbrauchen, und alle Fragen offen. Am Ende lässt mich das Buch mit einer Unzahl von Fragen allein, die auch die in den Fußnoten nicht sehr übersichtlich aufgeschlüsselte Fachliteratur im Zweifel eher nicht beantworten kann. Das kann nicht wirklich zufrieden stellen.
Wunderbares Hintergrundwissen für Malerei-Interessierte 5 von 5 Punkten Dank Victoria Finlay's großartigem Buch habe ich viel über die Herstellung und Gewinnung von Künstlerfarben in den vergangenen Jahrhunderten gelernt...in vielen unterhaltsamen, aber auch nachdenklich stimmenden Anekdoten über die Welt der Künstlerfarben führt die Autorin durch die Farbpalette. Sehr empfehlenswert ! |
Elvgren, Pin Ups: 25 Jahre TASCHEN (Taschen 25th Anniversary Special Editions) Louis K. Meisel, Charles C. Martignette Gebundene Ausgabe, Januar 2008 Verkaufsrang: 14147
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderschön und sein Geld wert 5 von 5 Punkten Der zur Zeit beste Band über den König der PinUp-Kunst. Wer diese Kunstform mag, kennt und mag (fast immer) auch Gil Elvgren. Schwerpunkt des Buches sind die Bilder des Malers, der Band enthält laut den Autoren schätzungweise 98% aller Elvgren-Werke. Überwiegend gute bis sehr gut Druckqualität und wunderschön zum Durchblättern und genießen. |
Und das ist Kunst?!: Eine Qualitätsprüfung Hanno Rauterberg Broschiert, 24. August 2007 Verkaufsrang: 6704 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein wunderbares Buch 5 von 5 Punkten Rauterbergs Buch ist eine sehr klare Analyse des Kunstmarkts und eine wunderbare Anweisung an alle Kunstliebhaber - die von der geballten Kritiker-Ausleger-Kuratoren-Elite so gern für dumm gehalten werden - wie sie sich befreien können. Wie sie von den Kuratoren und Künstlern profitieren können, wie sie aber gleichzeitig und bei jedem Galeriebesuch, bei jeder Museumsvisite genauer und sensibler auf die Kunst mit den eigenen Sinnen und den eigenen Gedanken reagieren können, wie man sich ein Instrumentarium selbst erschaffen kann, die Kunst zu betrachten und zu verstehen. Und wenn man dann zur Erkenntnis kommt, dass Gerhard Richter der überschätzteste und einer der langweiligsten Maler der Gegenwart ist, dass Meese ein nichtskönnender Scharlatan ist, dass die Abgänger der Kunstakademie, die als Shooting Stars gehandelt werden, fast allesamt auf dem Niveau von Elftklässlern im Leistungskurs Kunst sind - dann kann man sich gewiss sein, dass man zwar nicht unbedingt im Mainstream mitschwimmt. Aber vielleicht hat man ja trotzdem Recht. Immerhin hat man seine eigene Meinung, die man auch begründen kann. Und darauf kommt es an.
Hang zur Esoterik 2 von 5 Punkten Der Autor, der ZEIT-Kunstkritiker Rauterberg möchte in der beinahe unüberschaubaren Vielfalt der Modernen Kunst Orientierung bieten und neue Qualitätsmasstäbe anlegen. Doch dahinter offenbart sich sein sehr konservatives, restauratives Kunstverständnis. Er nennt den 11. September 2001 als Datum, an dem die Moderne Kunst besonders schlecht, da immer kryptischer, ausufernder und selbstreferenzieller wurde. Das scheint natürlich eine gewagte These. Künstler wie Karl-Heinz Stockhausen behaupteten ja sogar, dass die Inszenierung dieses Massenmords ein "Kunstwerk" war, was er später aber relativierte.
Der Autor lehnt Beuys und seinen Gedanken von der Transformation des Kapitals durch Kunst als gescheiterte Vision ab und führt als Beleg den gegenwärtigen "Turbokapitalismus" an. Mit dieser Haltung könnte er genauso gut die (bekanntlich sehr politisch engagierten) Dadaisten ebenfalls als gescheitert bezeichnen, da nicht die Anarchie oder der Humor gesiegt haben, sondern Hitler, das dritte Reich, die Nazis.
Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit den Schluss zu ziehen, dass aufgrund der gegenwärtigen Entwicklung Künstler mit Visionen gerade jetzt besonders nötig wären. Visionen sind was für Leute mit Augenproblemen glaubte einst Gerhard Schröder und half so mit an der Entstehung einer Linkspartei...
Mit seiner scheinbar "nüchternen" und "vernünftigen" Analyse liegt Rauterberg absolut im Mainstream der gegenwärtigen Abwehrreaktionen einer gesellschaftlichen Veränderung und einer gerechteren Welt.
Entsprechende Politiker, verunglimpfen ihre Gegner als "naiv", "unrealistisch" oder "Gutmenschen", in der Kunst werden sie von Rauterberg "Weltverbesserer" genannt. Dabei ist er unbewusst selbst ein "Gutmensch" - denn er verlangt vom neuen Künstler das Umschiffen von "Geldklippen". Warum sollten Künstler aber bessere Menschen sein wie Priester, Politiker, Banker und Kunstkritiker? Überall gibt es eben solche und solche.
Darauf gibt Rauterberg aber keine Antwort und formuliert stattdessen nebulöse Qualitätskriterien von "Erhabenheit", die in späteren Zeiten aus diesem "Leitfaden der Modernen Kunst" ein skurriles Esoterikbuch machen könten.
Das beste Kunstbuch, das ich kenne 5 von 5 Punkten Hanno Rauterberg, Kunst- und Architekturkritiker im ZEIT-Feuilleton, legt eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwartskunst vor. Es fehle heutzutage an der Bereitschaft, Kunst nach ihrer Qualität (und nicht nach ihrem Marktwert) zu beurteilen. Sein Buch rückt den Betrachter in den Mittelpunkt und fordert ihn auf, frei und selbstbewusst eigene Urteile zu treffen.
Eines vorweg: Hanno Rauterberg ist kein Verächter der Gegenwartskunst, sein Buch ist keine Ablehnung neuer Ausdrucksweisen und Formen oder gar ein Rekurs auf die Alten Meister. Es geht ihm um den Status Quo. In den postmodernen (Kunst-)Zeiten des Anything-Goes, der Ironisierung und der Infragestellung bzw. Missachtung handwerklich-technischer Fähigkeiten sollte man, so Rauterberg, wieder Kriterien in den Vordergrund stellen.
Rauterbergs Buch trägt den Untertitel Eine Qualitätsprüfung. Muss man aktueller Kunst ratlos gegenüberstehen? Nein. Muss man alles gut finden, nur weil es in Museen präsentiert wird oder auf Auktionen irrsinnige Preise erzielt? Nein. Darf man sich ein eigenes Urteil erlauben? Man muss! Aber wie geht das? Darüber schreibt Rauterberg. Verständlich, anschaulich, nachvollziehbar.
Rauterbergs Buch ist dreigliedrig aufgebaut. Teil 1 verhandelt den Kunstmarkt. Teil 2 deckt die 10 populärsten Irrtümer der Gegenwartskunst auf. Teil 3 bietet Wege aus der Qualitätskrise. Klar ist, dass auch Künstler nicht von Luft und Liebe leben können, dass es schon immer um finanzielle Unterstützung und Absatzfragen ging, dass Kunst präsentiert, ausgestellt, natürlich verkauft und seit ein paar Jahrhunderten auch in Museen bewahrt und in Epochen und Strömungen eingeordnet wird. Eine neue Entwicklung jedoch ist, wie der globalisierte Kunstmarkt in der Kunstszene für tiefgreifende Veränderungen sorgt. Kunst ist Ware, Kunst ist Spekulationsobjekt, Kunst misst sich an ihrem Verkaufwert. Und es ist die zeitgenössische Kunst, die hier dominiert. Alle rationalen Maßstäbe scheinen außer Kraft gesetzt, wenn wieder einmal für ein Bild der klassischen Moderne weit höhere Summen gezahlt werden als für viel seltenere und ältere Kunstwerke. Ein Gemälde von Johannes Vermeer war vor einigen Jahren bereits für 14,5 Millionen Dollar zu erwerben, für nur ein Zehntel dessen, was das Bild No. 5 von Jackson Pollock kostete [&]. Egal ob Monet oder Rubens, Beckmann oder Turner, sie können mit den Jungen, mit Damien Hirst oder Maurizio Cattelan preislich kaum noch konkurrieren. Davon abgesehen, dass man einen Vermeer auch nicht aus der Portokasse bezahlt, verwundert dies schon. Der heutige Kunstmarkt mit seinen spektakulären Auktionen, seinem Event-Charakter, seinem Streben nach Superlativen, seinen Emotionsmaschinen gibt jedoch eine eindeutige Antwort: Der Preis ist die Qualität. Mag man dies noch hinnehmen und die absurden Höchstgebote für Gegenwartskunst der Profilierungssucht einiger Milliardäre ankreiden, was wesentlich schwerer wiegt, ist: Die Dominanz des Kunstmarkts wirkt sich auf die Produktionsbedingungen der Künstler aus, färbt auf eine sich den Gegebenheiten anpassende Kunstkritik ab und spiegelt sich in der Arbeit der Museen wider. Museen verfügen nicht über die nötigen finanziellen Mittel, um (relevante) Gegenwartskunst zu erwerben. Sie sind immer häufiger angewiesen auf die Gnade vermögender Großsammler, die ihre teils wahl- und urteilslosen, nicht selten nur nach reinen Marktkriterien einkauften Kunstwerke unter ihren Bedingungen großmütig der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Der Abschluss ihres Lebenswerks. Dafür herhalten soll die Institution Museum. Es geht ums Geld, um Profilierung, um Schlagzeilen. Fragen nach der Qualität bleiben außen vor bzw. werden erst gar nicht gestellt. Ein Teufelskreis, der kaum zu durchbrechen ist.
Rauterberg belässt es aber nicht bei der Zustandbeschreibung und Kritik des Kunstbetriebs samt seiner öffentlichen Einrichtungen heute. Herzstück des Buches ist die Frage, wie der einzelne, nicht in den Betrieb involvierte Kunstinteressierte sich wieder an moderne Kunst heranwagen kann, ohne wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg davorzustehen. Es könnte funktionieren über einen Katalog an Qualitätskriterien, der von der subjektiven Wahrnehmung ausgeht. Zuerst sollte der Betrachter gängige Klischees über Bord werfen. Die Kunst ist frei und niemand darf, niemand kann über sie richten. Das ist das Missverständnis, mit dem alles anfängt. In weiteren neun Punkten räumt Rauterberg mit diesen populärsten Irrtümern auf. Gute Kunst muss irritieren, gute Kunst muss wahrhaftig sein, gute Kunst muss Neues bieten & Warum eigentlich? Wer fordert, dass Kunst unausschöpflich, unnahbar, unbegreiflich sein sollte, wer denkt, dass die Frage nach den Maßstäben für heutige Kunst irrelevant geworden sei, erledigt damit auch Festlegungen. Rauterberg: Für den Betrachter heißt das, er möge bitte schweigen. Er hat nur die Wahl zwischen Ehrfurcht und Gleichgültigkeit. Das kann es aber nicht sein. Im dritten und letzten Teil seines Buch weist Rauterberg Wege aus der Passivität: So kann man Kunst betrachten, so kann man Kunst bewerten. Während Teil 2 allgemein war, gibt es jetzt viele Beispiele und Bewertungen des Autors. Positive wie negative. Die Palette reicht u. a. von Erwin Wurm, Jeff Koons und Jeff Wall über Stephan Balkenhol, Wolfgang Tillmans und Fernando Botero bis hin zum Künsterduo Peter Fischli & David Weiss, Olafur Eliasson, Neo Rauch und Daniel Spoerri. Natürlich kann man über Rauterbergs Einschätzungen hier geteilter Meinung sein, der Autor hat die Tendenz, Spielerisches, Absurdes zu bevorzugen, doch geschieht all dies unter Bezug auf seine Qualitätskriterien. Von einem streitbaren Plädoyer für eine neue ästhetische Wertdebatte spricht der Klappentext zu Recht. Dann kann es ja endlich losgehen! Mit offenen Augen raus in die Kunstwelt, aber vorher noch das Buch lesen.
Über Kunst kann man streiten! 5 von 5 Punkten Ein Buch, das dazu einlädt, eigenen Kunstgeschmack zu entwickeln statt lediglich nachzuplappern und auch mal kontrovers über Kunst zu diskutieren, statt sich hinter Floskeln wie "Über Kunst kann man nicht streiten" zu verstecken. Rauterberg geht es nicht um eine pauschale Ablehnung moderner Kunst, sondern darum, die Spreu vom Weizen zu trennen. Was nur möglich ist, wenn die knallharten Marktmechanismen, denen auch die Kunst heute unterworfen ist, durchschaut werden. Ein detailreicher und differenzierter Streifzug durch den modernen Kunstbetrieb, der so manchen angesagten Kunsttrend als kalkulierte Modeerscheinung und so manches gängige Kunsturteil als Worthülse entlarvt. Dabei wird sicherlich nicht jede/r mit allen Urteilen des Autors übereinstimmen. Doch darum geht es ja auch gar nicht. Denn wie gesagt: über Kunst soll und muss gestritten werden! Ich kann dies glänzend geschriebene Buch allen, die sich auch nur ein bisschen für die aktuelle Kunstszene interessieren, wärmstens empfehlen.
Betrachtungen über ein überflüssiges Produkt? 5 von 5 Punkten
Hanno Rautenberg, und das ist Kunst? S. Fischer
Selten hat mich ein Buch so fasziniert! Hanno Rautenberg erweist sich wieder mal als jemand, der weis über was er schreibt. Selbstverständlich sollte solches über jeden Autoren gesagt werden können! Doch ist das immer so?
Was ist Kunst? Kunst erschließt sich einem oder nicht! Doch leider ist genau hier das Problem. Es gibt die Kunstszene in der die Aufgaben klar verteilt scheinen. Hier die Kreativen, dort die Konsumenten. Dazwischen die Vermittler, die sich aus Kuratoren, Kritikern und Galeristen zusammensetzen! Kunst hat noch nie in irgendeiner Weise etwas mit Demokratie zu tun gehabt, sich noch nicht mal demokratisch gebärdet. Es waren zunächst die Potentaten die durch ihre Aufträge für so etwas wie einen künstlerischen Ansporn sorgten. Dann in Zeitaltern eines neuen Zusammengehörigkeitsgefühles, wurden die Museen so etwas wie Vermittler einer demokratischen Entwicklung durch die Möglichkeit dort einen repräsentativen Querschnitt der Werke Kunstschaffender zu präsentieren. Nun in Zeiten einer Umorientierung kommt uns Kunstbetrachtern eine neue Aufgabe zu. Wir werden zu Statisten degradiert. Nicht mehr die Kuratoren oder die Kritiker präsentieren, sondern die Sammler, die aufgrund der Unsummen die sie für die Werke ausgeben können, die Roadshow bestimmen.
Und um solch eine scheint es sich zu handeln, wenn wie Rautenberg beschreibt, sich Kunstbeflissene ohne eigenes Budget elf Stunden in Berlin in einer Schlange anstellen, nur weil von Sammlern selektier
te Werke, die nicht selten zum Verkauf stehen, präsentiert werden. Nicht die Werke geben den eigentlichen Sinn der Ausstellung, sondern nur noch die Anzahl der Besucher der Werkschau. Weiterhin beschreibt Hanno Rautenberg sehr detailliert, wie heute Preise auf Auktionen weit über die in Expertisen genannten steigen. Auktionen sind heutzutage der Gradmesser für Gegenwartskunst.
Museen machen sich abhängig von betuchten Sammlern die bei Leihgaben auch selbstverständlich Einfluss auf die Sonderschauen nehmen und die Kuratoren müssen sich diesen Diktaten beugen, aus Angst den Sammler oder Stifter zu verprellen.
Alle diese Zusammenhänge werden von Hanno Rautenberg in bemerkenswerter Offenheit benannt und in klar verständlicher Sprache erläutert.
Ein Buch welches nicht nur Kunstinteressierten und Künstlern einen ziemlich unverstellten Blick in eine geheimnissvoll erscheinende Welt gestattet.
Sollte gelesen werden!
|
Airbrush. Grundlagen: Motive und Modellgestaltung
Taschenbuch, Mai 2004 Verkaufsrang: 6927 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
top für alle unerfahrenen 5 von 5 Punkten hallo zusammen ,
dieses buch ist top für anfänger besonders zu empfehlen
es beinhaltet alles was man über airbrush wissen sollte ,
es wird alles genau erklährt wie man anfängt was man
braucht und wie man arbeitet.
natürlich sind auch übungen dabei ;)
Super Buch für absolute Anfänger !!!! 5 von 5 Punkten Ich war ein absoluter Anfänger und das Buch erklärt ein vieles nützliches. Der Autos verspricht nicht zu viel, die einzelnen Schritte sind leicht und verständlich nach zu vollziehen. Viele Übungen mit guten Beschreibungen und Fehlerlösungen sind dabei. Will man es wirklich erlernen und folgt diesem Buch Schritt für Schritt kann man schon bald erste Ergebnisse sehen. Also alles in allem, ein tolles Buch für absolute Anfänger !!! |
Traumhafte Elfen zeichnen und malen: Charakteristische Kleidung, typische Frisuren, zarte Gesichtszüge; Mit zahlreichen Schritt-für-Schritt-Abbildungen Linda Ravenscroft Broschiert, September 2006 Verkaufsrang: 27798 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr lieb 4 von 5 Punkten das Buch ist sehr lieb und schön gestaltet. Es sind auch einige Tipps drin. Aber eher für Anfänger als für fortgeschrittene Zeichner. Ich finds aber zum Üben Zwischendurch sehr nett und empfehlenswert.
Wunderschöne Illustrationen und stilvoll erklärt 5 von 5 Punkten Linda Ravenscroft hat wieder einmal bewiesen, dass sie gute Anleitungsbücher schreiben kann. Die Schritte sind sehr einfach und verständlich erklärt, so das jeder dank dieser Anleitung Elfen und Feen zeichnen lernen kann, selbst für den blutigen Anfäger ist es eine Wonne.
Unterstützt werden die Schritte durch passende Illustrationen von Meredith Dillman, die mit ihre einzigartigem Stil zeigt, dass man mit Wasserfarben nicht nur Kinderbilder malen kann.
Meine Empfehlung: Unbedingt zulegen, wenn Sie Elfen zeichnen wollen und es noch nicht beherrschen.
Eins der besten Zeichnungsbücher die ich kenne!! 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist eines der besten Zeichnungsbücher das ich kenne! Alles wird Schritt für Schritt erklärt und ist auch für einen Anfänger leicht nachzuvollziehen.
Dieses Buch hebt sich in der Qualität wieder sehr von der Masse ab 5 von 5 Punkten Dieses Buch des Knaur Verlages ist allen Elfen-Fans und Aquarellmalern sehr zu empfehlen. Wunderschöne Elfen und zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen lassen sehr gut nachvollziehen, wie zarte schöne Elfen mit Kreide, Aquarellfarbe usw. zu Papier gebracht werden. Es werden viele Insider-Tipps, was die Mal- und Zeichentechniken betrifft, verraten. Sehr hilfreich sind auch die Angaben zu Farbmischungen, Motiven kopieren und die Beschreibungen zu Gesichtern, Kleidung, Körperteilen usw. Ganz besonders aber ist diese schrittweise Abfolge der Entstehung eines Bildes eine Bereicherung für den Zeichner und Maler. Linda Ravenscroft hat einen sehr sensiblen und professionellen Malstil, der in vielen anderen Anleitungsbüchern über Malerei leider nicht zu finden ist. Ich hatte mir bereits das englische Buch gekauft und war jetzt froh, dass der Knaur Verlag es übersetzt hat. Ein Dankeschön an den Verlag. Dieses Buch hebt sich von anderen Büchern über Elfen und über die Vermittlung von Mal- und Zeichentechniken in der Qualität positiv von der Masse ab. |
365 Tage Fashion Pascal Morché Gebundene Ausgabe, Mai 2008 Verkaufsrang: 9469 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Tolles Geschenk für Fashion-Victims 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, und habe mich riesig gefreut: Ein immerwährender Kalender mit wunderschönen Fotos aus den verschiedenen Mode-Epochen. Von Armani bis Westwood, mit Porträts großer Designer oder berühmter Models/Schauspielerinnen, mit Entwurfs- und Laufsteg-Bildern, Filmstills und Fotos von fantastischen Schuhen, Taschen und unglaublichem Schmuck. Jeder Tag mit einem Zitat passend zum Bild. |
Hype: Kunst und Geld Piroschka Dossi Broschiert, Mai 2007 Verkaufsrang: 17413 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Wenn es etwas gibt, wofür zu leben sich lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen( Platon) 5 von 5 Punkten Die Autorin Piroschka Dossi hat Jura und Kunstgeschichte studiert.
Sie befasst sich im vorliegenden Buch mit dem Zusammenhang zwischen Kunst und Geld.
Der Kunstmarkt, die Sammler , die Händler, der Künstler und schließlich das Kunstwerk selbst werden von Dossi analysiert, um auf diese Weise die Mechanismen zu verdeutlichen, die die Preise in besagtem Markt hervorbringen.
Für Spekulationen scheint sich Gegenwartskunst besser zu eignen als alte Kunst. Die Preise für Gegenwartskunst boomen derzeit mal wieder!
Wenn das Geld in der Kunst überhand nimmt, beginnen Künstler Geld zum Thema in der Kunst zu machen. Preise werden zum Symbol der Reputation des Künstlers. Der Markt reduziert den Wert des Kunstwerks auf die Summe des Geldes , die ein Käufer zu einem konkreten Zeitpunkt bereit ist dafür zu zahlen.
Grund weshalb der Pegel im oberen Preissegment steigt ist die Umverteilung von Einkommen und Vermögen.
Sammeln von Kunst, so die Autorin , ist zur sozial akzeptierten Form der Gier geworden. Das Motto lautet: Investiere jetzt und verkaufe später zu einem höheren Preis!
Dossi stellt die These auf, dass anders als in den 9oer Jahren des vergangenen Jahrhunderts , die Blase Kunstmarkt nicht so schnell platzen wird, weil diesmal der global gesteuerte Reichtum von amerikanischen Neureichen, europäischen Erben, russischen Oligarchen und den neuen Kapitalisten Chinas den Markt antreibt und damit von größeren Ressourcen ausgegangen werden kann.
Durchschnittlich liegt die Rendite bei Kunst zwischen 5-8 % p.a.. Nur 1% des Kunstangebotes erzielen Renditen von 20%.
Dossi konstatiert , dass ein gutes Kunstwerk in einem schnelllebigen Markt sich bei ersten Hinsehen erschließen muss, weil der zweite Blick häufig schon einem anderen Kunstwerk hielt.
Intellektuelle Tiefe, komplexere Künstler , die komplexere Werke schaffen , habe es heute besonders schwer. Von daher hat ein Teil der Gegenwartskunst schon kapituliert vor der Dynamik eines schnelllebigen Marktes.
Wer ist Sammler? Welche Rolle spielt das Geld?
Urgrund allen Sammelns ist die Übertragung von Gefühlen auf leblose Objekte. Wann wird Sammeln zur Statusfrage? Gibt es eine Trennung von Gewinnsucht und bloßer Sammlerleidenschaft?
Dossi beantwortet all diese Fragen, bevor sie sich mit der Macht der Sammler auseinandersetzt. Sie spricht u.a. von deren Okkupation der Museen, die jene zum Ausstellen ihrer Werke nutzen, um so die Preise noch weiter in die Höhe zu treiben.
Sammler verschenken neuerdings in der Regel nichts mehr an Museen, sondern erklären sich nur noch zu Leihgaben bereit. Mäzene im urprünglichen Sinne des Wortes gibt es nicht mehr.
Hohe Renditen werden erzielt , wenn man bei einem Künstler kauft, bevor er heiß gehandelt wird. Insider-Informationen sind insofern besonders begehrt.
Dossi will wissen, ob der Künstler oder dessen bekannter Name , der zur Marke geworden ist, für den pekuniären Stellenwert bedeutender ist. Sie gelangt dabei zu dem Ergebnis das der Künstlername Preistreiber Nummer eins ist. Dieses Phänomen weist sie an diversen Künstlern nach.
Gibt es schlechte und gute Kunst? Was ist Kunst überhaupt?
- Kunst ist jedes von einem Künstler geschaffene Objekt, das im Kunstsystem und Kunstmarkt zirkuliert, mag es auch den Anschein oder der Absicht nach Nichtkunst sein.-( Zitat: Dossi)
Das Original ist natürlich der Fixstern des Kunstmarktes , um den sich alles dreht. Wer ein solches Original von einem namhaften Künstler erwirbt, steigert seinen persönlichen Prestigewert, der darüber hinwegsehen lässt, dass die jährliche Rendite eines solchen Objektes niemals so hoch sein kann, wie bei reinen Spekulationsobjekten, die aber immer in Gefahr laufen können, preislich tief in den Keller zu sacken.
Geld und Kunst, so das Fazit, bilden seit Jahrhunderten eine Einheit. Diese nicht zu sehen ist blauäugig.
Ein hochinteressantes Buch. Sehr empfehlenswert!
Notwendige Aufklärung 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch an zwei Tagen gelesen: es ist spannend und intelligent geschrieben und vermittelt viele neue Einsichten.
Dossi klärt umfassend auf über den mafiösen Sumpf, in dem Galeristen, Händler, Kuratoren und Sammler stecken. Sie erklärt, wie und warum Kunstwerke zu den ultimativen Statussymbolen des Kapitalismus geworden sind.
Interessant auch die vielen Geschichten am Rande: etwa, warum die "Mona Lisa" und nicht die "Dame mit dem Hermelin" zur Kunstikone geworden ist, wie Vermeer wiederentdeckt oder van Gogh zum Star wurde oder seit wann und warum die Amerikaner europäische Kunstwerke gekauft haben.
Erhellend fand ich auch die psychologische Analyse, warum Menschen überhaupt Kunst sammeln. Dossi verknüpft in ihrem Buch viele unterschiedliche Forschungsansätze: sie kennt sich nicht nur in der Kunst aus, sondern auch in Geschichte, Psychologie, Wirtschaft und Marketing.
Mein Blick auf die Kunst hat sich durch dieses Buch sehr verändert.
gut geschriebene, facettenreiche Analyse 5 von 5 Punkten Spannend zu lesendes Buch, das zeigt, wie Kunstwerke zu ihrem Preis kommen, welche Rolle der Kapitaleinsatz bei der Positionierung von Künstlern spielt, welche Machtverschiebungen im Kunstmarkt stattgefunden haben und welche Rückwirkungen der Markt auf die Kunst hat. Spannend wie ein Krimi, faktenreich wie ein Sachbuch. Wer wissen will, wie das Top-Segment des Kunstmarktes funktioniert, sollte es lesen!
Amüsante Demontage des Kunstbetriebs 5 von 5 Punkten Das unterhaltsame und gut geschriebene Buch dokumentiert eindrucksvoll die Mechanismen von Kunsthype und Kunst-Abstürzen. Die Korrumpierbarkeit der Kunstkritik aus Gründen des Machterhalts wird angesprochen. Offen nennt Dossi Namen von gehypten Künstlern wie Damien Hirst und zeigt dabei wie Spekulanten den modernen Kunstbetrieb in ihrem Sinn beeinflussen. Ein tolles Buch!
"Hype" - oder wie Kunst und Kommerz verschmelzen 5 von 5 Punkten Piroschka Dossi nimmt jedem Kunstliebhaber mit diesem Buch einige Illusionen.
Ihr ernüchterndes Fazit: "Gier ist der Treibstoff des Kunstmarktes und die Preise haben mit dem Wert der Werke nichts mehr zu tun."
Spannende Geschichten über Kunstwerke, die den Kunstfreund staunen lassen und ein ungläubiges Gesicht machen lassen.
Ich habe einige Freunde, die fantastisch malen, aber keinen Namen haben und mit viel Glück mal hin und wieder ein Bild verkaufen für "kleines" Geld.
Dieses Buch ist deshalb für jeden Kunstliebhaber lesenswert, weil es uns klar und verständlich Einblicke in einen Markt gewährt, der diese Klarsicht gerne vernebelt. Piroschka Dossis Sprache ist klar, witzig und einfach wunderbar zu lesen.
|
Notizen zur Zeichentechnik. 22 leichtsinnige Übungsanleitungen wider das Vergessen des Zeichnens Peter Jenny Taschenbuch, 1. Dezember 1999 Verkaufsrang: 4546 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein visueller Essay - unterhaltsam und anregend! 5 von 5 Punkten Spontan gekauft, schien mir schon das Format für ein Zeichenbuch sehr angenehm (elegant und doch beinah bescheiden) und wohltuend anders in seinem Understatement als viele auf dem Markt erhältliche Bücher zu dem Thema, die oft mehr billige Tricks anbieten, als eine echte Annäherung an Seh- und Ausdrucksweisen anzuregen. Sowohl was die Seh- und Zeichenübungen betrifft als auch was die anzustrebenden Ergebnisse angeht, bauscht das Buch nichts auf, sondern bietet einen gangbaren, spielerischen Weg hin zum eigenen Studieren. Die Zeichnungen sind von einer betörenden Leichtigkeit, doch gründen sie ganz offensichtlich viel mehr auf wirklich solider Anschauung und visueller Analyse des Bildgegenstandes als auf selbstgefälliger Virtuosität. |
Perspektiven der Kunst. Neubearbeitung: Von der Karolingerzeit bis zur Gegenwart
Gebundene Ausgabe, Januar 2006 Verkaufsrang: 25713 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Dieses Buch darf nicht im Regal fehlen 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mir einen fantastischen Einblick und Überblick in und über die Kunststile und Richtungen verschafft. Es ist so detailliert beschrieben und hat eine so übersichtliche Dar- und Aufstellung, dass alles völlig klar und verständlich wird. Es hat mir in meinen Leistungskursjahren so manche zeitaufreibende Extraarbeit erspart. Ein absolut empfehlenswertes Meisterwerk. |
Frida Kahlo. Ein leidenschaftliches Leben Hayden Herrera Taschenbuch, Oktober 2002 Verkaufsrang: 11079
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
weckt Erinnerungen an Mexico 5 von 5 Punkten Ich war zum Jahresende 12 Wochen in Mexico, habe dort den Film Frida in englisch mit spanischen Untertiteln gesehen, habe das erste Mal etwas von Frida gehört und wir haben im Spanischunterricht über Frida gesprochen. Fridas Schicksal, welches ich mit nur noch Englisch-Schulkenntnissen und 2 Wochen Spanisch sehr gut nachvollziehen konnte, hat mich so sehr fasziniert, dass ich in Mexico- City all ihre Wirkungsstätten, und die von Diego, aufgesucht habe.
Jetzt endlich lese ich die Biografie und fühle mich wieder nach Mexico versetzt, sehe das blaue Haus vor Augen, wie es eingerichtet ist, weiß wie die beiden Häuser aussahen, die mit einer "Brücke" verbunden sind, war in Trotzkys Haus, weiß wo Coyocan ist... Und kann nur sagen "Mexico hat mich wieder". Leben und Land in Mexico sind in der Biografie sehr gut beschrieben, ich erkenne die historischen Ereignisse wieder, von denen mir in Mexico erzählt wurde. Eine Leserin schrieb hier: "Das Mexiko mit seinen Farben und seiner Musik. Man hat das Gefühl, man kann es förmlich hören.". Ja so geht es mir auch beim Lesen.
Die Biografie ist faszinierend geschrieben. Selten habe ich solche lebendigen Biografien gelesen.
"Es lebe das Leben" 4 von 5 Punkten Die Lebensgeschichte der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo,die für mich eine der faszinierendsten Persönlichkeiten überhaupt ist, faszinierte mich sehr! Eine starke Frau, die sich auch durch ihre schwere Krankheit und anderer Schicksalsschläge in der Verfolgung ihrer Lebensziele nicht unterkriegen ließ. Sehr empfehlenswert!
Tief beeindruckend.. 5 von 5 Punkten ist diese Biographie, da sie Frida als Menschen darstellt. Die Autorin hat viel nachgeforscht und verknüpft elegant die Bedeutung ihrer Bilder mit ihrem Leben. Man kann sich einen sehr guten Eindruck über die Kahlo als Person verschaffen, mit allen Stärken und Schwächen. Dieses Buch spiegelt keine vorgefasste Meinung der Autorin wieder, sondern zeigt die Malerin von allen Seiten, so daß man sich ein eigenes Urteil bilden kann
Faszinierende Persönlichkeit 5 von 5 Punkten Mein Interesse an dieser außergewöhnlichen Frau wurde geweckt durch den Spielfilm "Frida Kahlo". Die von Hayden Herrera geschriebene Biographie "Frida Kahlo. Ein leidenschaftliches Leben" ist eine der besten Biographien, die ich gelesen habe. Die Autorin vermag es das Leben der Künstlerin nachzuzeichnen ohne sich im langweiligen Zitieren von Fakten zu verlieren. Frida Kahlo's Leben wird in dieser Biographie so anschaulich und interessant erzählt, daß es einem schwerfällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Sehr gut hat mir auch gefallen, daß eine große Anzahl von Bildern in diesem Buch nachgedruckt wurden. Sie verdeutlichen auf beeindruckende Art und Weise die Entwicklung und den Leidensweg der Künstlerin.
kein Titel 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch mit voller Freude gelesen, es hat so spaß gemacht jede neue erschlagene Seite zu lesen, in diesem Buch wurde super Frau Kahlo's Lebensgeschichte erzählt.. Die Wörter hätten einfach nicht besser zusammenpassen können!Als ich den Film über Frida's Leben sah (mit Salma Hayek) wurde mir am Ende nicht klar das sie glücklich gestorben ist, doch in diesem Buch..wurde es sehr gut beschrieben und somit konnte ich verstehen das der Tod ihre Erlösung von ihren Schmerzen waren
Weitere Lesermeinungen |
Karikaturen zeichnen für Einsteiger: Idee. Umsetzung. Beispiele Walter Halbinger Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 23327 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
sehr gutes Karrikatur Zeichenbuch 5 von 5 Punkten Hier gibt der Profi Tipps, die jeder verstehen kann. Man kann mit kinderleichten Übungen zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Außerdem lohnt es sich auch mal so hin und wieder ins Buch zu schauen, da man immer etwas dazu lernt.
Kinderleicht 5 von 5 Punkten Leicht erlernbar durch super Aufbau der einzelnen Schritte zum Erfolg - für DEN gewissen Ausdruck der bei der Karrikatur oder beim Comic gefragt ist! Selbst für Kinder oder Ungeübte ist das Buch geeignet, da es leicht verständlich in die Technik des Ausdrucks-Zeichnens einführt und dabei grundsätzliches wie Anatomie und Proportionen etc. nicht vernachlässigt. Es macht Spaß. Wirklich empfehlenswert für Zeichnen-Interessierte oder Comic-Fans die ihre Ideen mal testen wollen und noch Tipps brauchen zur Technik.
Originell 5 von 5 Punkten In dem Buch wird "kinderleicht" erklärt, Cartoons und Karikaturen zu Zeichnen. Man kann es einfach lernen und es macht Spaß dabei. Ich kann es allen die sich mit diesem Thema beschäftigen und beschäftigen wollen nur empfehlen.
Originell 5 von 5 Punkten In dem Buch wird "kinderleicht" erklärt, Cartoons und Karikaturen zu Zeichnen. Man kann es einfach lernen und es macht Spaß dabei. Ich kann es allen die sich mit diesem Thema beschäftigen und beschäftigen wollen nur empfehlen.
Originell 5 von 5 Punkten In dem Buch wird "kinderleicht" erklärt, Cartoons und Karikaturen zu Zeichnen. Man kann es einfach lernen und es macht Spaß dabei. Ich kann es allen die sich mit diesem Thema beschäftigen und beschäftigen wollen nur empfehlen.
Weitere Lesermeinungen |
Der Mensch und seine Zeichen. marixwissen Adrian Frutiger Gebundene Ausgabe, 17. Oktober 2006 Verkaufsrang: 56095 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mehr als nur Zeichen und Symbole! 5 von 5 Punkten Zeichen und Symbole zählen zum ältesten Kulturgut der Menschheit. Aus Sicht des weltbekannten Schweizer Schriftenwicklers, Adrian Frutiger, wird die Leserschaft über in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannte Zusammenhänge zwischen Symbolen, Bilderschrift und Schriftzeichen informiert. Wer sich für den Ursprung und die Entwicklung der Schrift interessiert, kommt um die Lektüre dieses handlichen Lehrbuches nicht herum. Neue Erkenntnisse liefern auch die Kapitel über manipulierte Schriftformen und über die Zahlenwerte.
Anschauliche Abbildungen runden das gelungene Werk ab, ohne die Leserschaft mit einer Flut an Fachinformationen lesescheu zu machen. Das fehlende Literaturverzeichnis kostet diesem Buch den sechsten Stern.
Zeichen setzen will gelernt sein 5 von 5 Punkten °
Eigentlich war es ein Fehlgriff, denn ich hatte eher ein Buch zu Symbol-Bedeutungen gesucht. Aber nachdem es schon in der Bibliothekslieferung mit dabei war hab ich auch reingeschaut...
... und erst Stunden später wieder aufgeblickt. Fasziniert von den eindrucksvollen Zeichen und -reihen, in denen Adrian Frutiger die Entstehung / Entwicklung von Zeichen veranschaulicht und mit viel Gespür doch auf die wesentlichen Aspekte reduziert. Es lag wohl auch am Schreibstil, in dem der Autor zumindest mir seine Begeisterung hat vermitteln können. Und dass er Ahnung hat, das merkt man schon nach wenigen Seiten, auch ohne zu wissen das er's beruflich macht.
Ich kanns zu 100% empfehlen, jedem der Spass an einer gelungenen Mischung aus Philosophie und Handwerk zum Thema Schriften und Zeichen hat.
~ |
Naturkalender 2009
Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 10656 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Salvador Dali. Sonderausgabe (Big Art) Robert Descharnes, Gilles Nèret Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 17534 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
Albert Frey 1903-1998: Lebendige Wüstenarchitektur Gloria Koenig Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 65287 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Geschickte Hände zeichnen 1: Zeichenprogramm für Kinder von 5-7 Jahren - Schwungübungen und Grundformen Andrea Kisch, Sabine Pauli Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 24104 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
|

|