|
| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Ästhetik des Performativen Erika Fischer-Lichte Taschenbuch, Juni 2008 Verkaufsrang: 28621 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht nur für TheWis 5 von 5 Punkten Kunstwerke sind keine Werke im alten Sinn mehr. Seit den späten 60ern sind Performances, politische Manifeste oder auch (traditionelle) Theateraufführungen nicht länger nur als "Text" lesbar, in dem diese oder jene Bedeutung zu stecken hat. Vielmehr sind sie darauf angelegt, als performative Vorgänge die Wahrnehmung des Rezipienten vom "Werk" fort und auf sich selbst zu lenken, auf ihre Materialität, ihre Entstehungsbedingungen etc.
Der alte Satz "Was will uns der Regisseur sagen" ist somit quasi ungültig geworden. Erika Fischer-Lichte stellt die Aufführung an sich ins Zentrum performativer Ãsthetik und meint damit den tatsächlichen Moment, in dem wir alle in einem Raum sitzen und somit erst "Bedeutung" entsteht.
Dieses Buch hilft jedem Theaterwissenschaftler, Aufführung als Entstehungsmoment durch leibliches Aufeinander-Reagieren zu verstehen. Aufführungsanalysen können unter performativen Folien mehr "entdecken", als das eingliedrige semiotische Analysemuster. Wobei das Performative das Semiotische nicht destruiert, im Gegenteil: wenn eine Geste nur bedeutet, was sie eben bedeutet - anstatt als Zeichen auf etwas anderes zu verweisen -, dann kann sie letzlich vielmehr, eigentlich alles mögliche bedeuten, was der Zuschauer in diesem ästhetischen Freiraum zu assoziieren vermag.
Performativität kann helfen, die Bedingungen von Sinnstiftung und Wahrnehmungskonditionen besser kennen zu lernen. Und es hilft dabei, sich selbst als aktives Element zu begreifen und die Sinne für die nÃchste (Massen-)Veranstaltung wie Theater, Rockkonzert, Fussballspiel o.ä. entsprechend zu schärfen. |
Das neue Garantiert zeichnen lernen: Die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungskräfte Betty Edwards Taschenbuch, September 2000 Verkaufsrang: 13841 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Mit 38 erfolgreich zeichnen lernen... 4 von 5 Punkten Ich bin 38, Musiker und beschäftige mich schon seit Jahren eingehend mit neurologischem Denken und den Vorgängen und Aktivitäten des menschlichen Gehirns. Zeichnen WAR nicht unbedingt meine Stärke, und doch hat mich es so fasziniert, dass ich es lernen wollte. Einige Fachbücher darüber habe ich mir in den letzten 20 Jahren angeeignet, ALLE haben mich entmutigt (rein mathamatisch, analytisches Zeichnen) und meine "Erfolge" waren katastrophal.
Seit einem Monat arbeite ich nun mit diesem Buch und kann nur sagen, dass es hält was es verspricht! Selbst meine Wahrnehmung (Mitmenschen, Umgebung,...) vor allem im visuellen Teil hat sich durch die Kursanleitung und das praktische Umsetzen dadurch enorm verbessert - alleine dafür lohnt es sich schon, das Buch durchzuarbeiten. Ich zeichne nun beinahe jeden Tag ein Bild - klinke mich von meiner Arbeit aus und genieße bewußter mein Umfeld - und dabei sind die Zeichnungen sogar ansehnlich :)!
Also für Anfänger wirklich eine sehr gute Einstiegshilfe in die Materie mit viel Motivation aus der Lektüre.
Was die Gehirnfunktionalität [linke/rechte Hemisphäre] betrifft, finde ich Betty Edwards' Beschreibung sehr vereinfacht und unvollständig [vielleicht auch absichtlich so gehalten, um die notwendige Unterstützung für einen Anfänger wie mich zu gewährleisten:)]
Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen!!!
Auch für die, die glauben zeichnen zu können. 5 von 5 Punkten kunst ist ein weg sich selbst näher zu kommen, und dem ich ausdrucksmöglichkeit zu verschaffen. in welcher form auch immer das geschehen mag. das zeichnen für sich genommen scheint für viele, auch für mich nach einiger zeit, eine kaum überwindbare hürde darzustellen. ein portrait will einfach nicht gelingen, auch wenn man noch so perfekte augen lippen und nasen zeichnen kann, aber das portrait... man/frau beginnt sich zu ärgern und lässt es irgendwann sein. so tat ich das zumindest.
zum wesentlichen. ich mache mir nichts aus zeichenbüchern. dieses ist das einzige, das ich je kaufte und ich vermute wird auch das einzige bleiben, aber es hat mir die augen geöffnet. als anfänger würde ich mich nicht bezeichnen. ich las auch nur die ersten 10 bis 20 seiten, und ich wusste um was es ging. der rest ist auch interessant und für blutige anfänger sicher hilfreich.
ich würde dieses buch JEDEM empfehlen. vom ausnahmetalent, bis hin zum hoffnungslosen bleistiftverweigerer, seien sie der ansicht an einem punkt festzustecken... einfach nicht mehr vor oder zurück zu kommen. betty edwards ist keine zeichenlehrerin. für mich ist sie viel mehr eine psychologin, die es schafft menschen die scheuklappen der logik von den augen zu reißen.
Wer diesem buch weniger als 4 punkte gibt, hat es vermutlich nicht verstanden oder hat die erkenntnisse bereits selbst gemacht und benötigt es eigentlich nicht.
Botschaft des Werks: Es ist nicht die Fähigkeit zu Zeichnen die entscheidet, ob das Bild gut oder schlecht wird, es ist viel mehr das richtige Betrachten, das uns möglicherweise fehlt.
Wissenschaftslastig Kunst richtig erlernen 4 von 5 Punkten Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt. Ziel dieser Kapitel ist es, den Zeichenschüler nach und nach in die Welt des Zeichens einzuführen. Gleich die erste Hürde wird mit den ersten Aufgaben scheinbar gestellt, darunter fallen solche wie die eigene Hand oder ein erstes Selbstporträt anzufertigen, aber gleich hier nimmt Edwards schon die Angst, indem sie Vorher/Nacher-Bilder ihrer Kursteilnehmer zeigt. Unterbrochen vom eher wissenschaftlichen Kapitel über die Gehirnfunktionen oder die Wahrnehmungsentwicklung, die das Zeichnen wesentlich beeinflussen, wird der Leser stückchenweise an das Handwerk herangeführt mit immer neuen Aufgaben bis hin zum Zeichnen des berühmten Vasen-Gesichts, gefolgt von Zeichenvorlagen, die falsch herumliegend abgezeichnet werden, basierend auf dem theoretischen Wissen der vorhergegangenen Kapitel. Danach folgen Zeichentechniken wie das Zeichnen von Rändern und Konturen, indem man Objekte durch einen Plastik-Bildrahmen schauend abpaust, dabei handelt es sich um eine einfache stabile durchsichtige Plastikfläche, die von einem undurchsichtigen Rahmen und einigen Hilflinien ergänzt wird, durch die man das abzumalende Objekt ins Auge fasst. Ein weiterer Schritt stellt dann das Negativ-Zeichnen dar, bei dem man komplizierte Details weglassen kann und sich mehr auf äußere Formen konzentriert, gefolgt vom perspektivischen Zeichnen und der überraschenden Erkenntnis, wofür ein Zeichenwerkzeug alles gut sein kann. Mittlerweile angekommen im neunten Kapitel wird hier der Leser schrittchenweise an das Porträtmalen herangeführt und der wohl wichtigste Tipp überhaupt wird gegeben nie etwas gleich im Ganzen bewältigen wollen, sondern Schritt für Schritt, und dann alle Teile zusammen setzen. Ein weiteres oft als schwierig angesehenes Thema wird dann mit dem Kapitel über Licht und Schatten behandelt, auch hier gilt erst mit dem bis jetzt Gelernten anzufangen und sich dann erst an die Schatten zu machen. Danach wird die schwarzweiße Welt unseres bisherigen Malstils bunt, begleitet von einigen Farbtheorien. Dafür wurden sogar extra einige Hochglanzseiten in das Buch gegeben, um die Farben in all ihrer Pracht zeigen zu können. Das letzte Kapitel stellt dann noch ein Resumee über die erworbenen Fähigkeiten dar und führt den Leser in die letzten zwei Geheimnisse des Zeichens ein.
Abschluss dieses Buches bildet dann noch ein kleines Kapitel über Handschrift und welche Möglichkeiten man hat, sie durch die unterschiedlichsten Techniken sie zu verändern.
Auf nur 320 Seiten versucht Betty Edwards in Das neue Garantiert zeichnen lernen, einen jedem Menschen zu ermöglichen, sein eigenes Zeichenpotential zu entdecken und erwecken. Das Buch ist meist sehr wissenschaftlich gehalten und die eigentlichen Zeichenübungen wirken teilweise nur am Rand erwähnt, dennoch sollte man diese Kombination nicht unterschätzen, denn durch das Bewusstmachen dessen, was eigentlich genau passiert wird die Sichtweise, die das Wesentliche für das Zeichen ist, verändert. Wie man es von solch einem Werk erwartet, befinden sich viele Illustrationsbeispiele in diesem Buch zusätzlich hat dieses Buch viel Platz für Anmerkungen außerhalb des eigentlichen Textes gelassen, um Meinungen, Zitate und ähnliches zum Thema unterzubringen.
Der Titel hält GARANTIERT was er verspricht!!!! 5 von 5 Punkten Kaum zu glauben, aber dieses Buch hält was es verspricht und hebt sich deutlich von anderen Zeichenbüchern ab. Und da spreche ich aus Erfahrung, denn ich habe schon einige Bücher dieser Art inklusive Fernkurs ausprobiert, aber meistens wegen langweiliger Übungen schnell die Lust daran verloren und wieder aufgehört.
Aber mit diesen Buch ist es ganz anders, denn hier muß man nicht erstmal Striche und Kreise bis zum abwinken üben sondern geht gleich ans Eingemachte. Diese Übungen machen nicht nur Spaß, sondern zeigen von Anfang an verblüffende Resultate. Das motiviert unheimlich und stärkt auch das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Die Methode auf die Betty Edwards das zeichnen vermittelt, basiert auf das überlisten der linken Gehirnhälfte (die für das logische Denken, das Rationale zuständig ist) um den direkten Zugang zur rechten Gehirnhälfte (die für das Visuelle, Intuitive, Gefühle und Kreative steht) zu bekommen.
So basieren die Übungen in diesen Buch auf zwei Organisationsprinzipien und haben zwei wesentliche Ziele. Nämlich die Vermittlung der fünf grundlegenden Teilfertigkeiten des Zeichnens und das bewußte Hinübergleiten in den R-Modus (rechte Gehirnhälfte) - den für das Zeichnen besonders geeigneten Denk- und Seh-Modus - schafft
Ich persönlich bin restlos begeistert von diesen Buch und fand es zu dem auch noch unheimlich interessant. Für Leute die zeichnen können wird dieses Buch wahrscheinlich überflüssig sein, aber für die die gerne zeichnen lernen wollen, oder denen es an Technik fehlt dürfte dieses Buch ein echter Knaller sein - probierst aus.
Viel Spaß!
Endlich - Super - mehr als empfehlenswert - ein MUSS 5 von 5 Punkten Also ich dachte ich kann eigentlich überdurschnittlich gut zeichnen.
doch was bei diesen übungen rauskam, war mehr als erstaunlich. Vor allem wenn man "blind" zeichnet. ich habe auch einiges an fachliteratur zu hause, aber diese Buch ist mit abstand das brauchbarste. es hält was es verspricht!!!!!!! Also ich kann das Buch jedem empfehlen der an sich arbeiten möchte!!!!
Weitere Lesermeinungen |
FilzSpiel - the felted play Annette Quentin-Stoll Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 35250 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
So klein-so gut! 5 von 5 Punkten Das Buch misst gerade mal 16 x 16 cm, ist aber randvoll mit schönen, witzigen, teilweise durchaus tragbaren (Hutobjekte) und immer unheimlich schön fotografierten Filzobjekten.
Kein Buch für Filzneulinge- Anleitungen sucht man vergebens- aber eine wahre Fundgrube an Ideen für Leute mit Filzerfahrung und Mut, mal was Neues auszuprobieren.
Das Buch wird in meiner Filzbuchsammlung einen besonderen Ort finden, da es dazu reizt, es immer wieder zur Hand zu nehmen um sich an den fantasievollen Ideen von A. Quentin-Stoll zu erfreuen! |
Schnellkurs Grafik-Design Pina Lewandowsky Broschiert, März 2006 Verkaufsrang: 43663 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
100 Jahre grafische Formgebung 5 von 5 Punkten Nach der Lektüre dieses Schnellkurses, bei der man übrigens nie das Gefühl hat, die Autorin habe es eilig oder würde hier einen Schnellschuss abliefern, hat man einen interessanten und unterhaltsamen Einblick in die Geschichte und das Arbeitsfeld des Grafik-Designs bekommen.
Es beginnt mit einer Einführung, die der Frage nachgeht: Was ist Grafik-Design? Es wird eine begriffliche, sachliche und historische Einordnung vorgenommen, die auf die folgeden 100 Jahre "grafische Formgebung" einstimmt, die in sechs großen thematischen Abschnitten, mit einem Exkurs zur Gebrauchsgrafik im Nationalsozialismus, die Entwicklung von etwa 1900 bis zur digitalen Bildbearbeitung behandeln.
Die industrielle Arbeitsteilung ließ auch das neue Berufsbild des Gebrauchsgrafikers entstehen, der zwischen Handwerk, Kunst und Kommerz agierte. Nach dem Ersten Weltkrieg heißt es: "vom Ornament zur Abstraktion" ins Zeitalter der Moderne, von der die Nazis nichts wissen wollten, worauf in dem Extrakapitel eingegangen wird. Nach der Abdankung der Zivilisation 1945 ging es um eine "Neuorientierung zwischen Tradition und Moderne", die, von der Subversion der 60er und 70er Jahre belebt und befruchtet, in die "Späte Moderne und Postmoderne" mündet. Die letztem 25 Seiten sind der digitalen Bildbearbeitung gewidmet und behandeln den Zeitraum von 1985-2005.
Es handelt sich um ein übersichtlich gestaltetes Buch, das eine fundierte Einführung in die Geschichte und die Aufgaben des Grafik-Designs vermittelt, in der alle wichtigen Designer, Strömungen und Tendenzen ihren Raum bekommen.
Schnellkurs Grafik-Design von Pina Lewandowsky-DuMont 5 von 5 Punkten Schnellkurs-Grafik-Design bei DuMont, Köln
Durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung (11.9.2006) wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.
Als interessierter Laie kannte ich auch schon den ?Design-Schnellkurs? von Thomas Hauffe. ?Schnellkurs-Grafik-Design? führt nach einem ähnlich bewährten Konzept in das Thema ein: ?Dabei gelingt der Autorin etwas Seltenes: Lewandowsky verpackt Fachwissen in eine präzise und sehr anschaulich Sprache.? (SZ) Soviel mir bekannt ist, ist dieses feine Büchlein die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung der Geschichte des Grafik-Design im 20. Jahrhundert in den letzten 50 Jahren. Sowohl die verschiedenen Strömungen als auch viele herausragende Designerpersönlichkeiten und Typografen werden in historisch-chronologischer Folge vorgestellt. Die Abbildungen sind umfangreich und präzise ausgewählt. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch auch Studenten des Grafik-Designs eine wichtige Grundlage sein dürfte.
tolles Buch, frür Leihen und Profis 5 von 5 Punkten ich hatte breits das Buch "Schnellkurs Design" gelesen. Nun dachte ich mir, dass ich meine Kenntnisse in der Grafik-Design Geschichte auch wieder etwas auffrischen sollt und bestellte mir nun dieses Buch. Meine Erwartungen wurde vollkommen erfüllt. Das Buch und das darin behandelnde Thema ist für Leihen ebenso leicht zuverstehen, wie für Profis, die einfach mal wieder neu auffrischen wollen.
Übersichtlich, klar gegliedert, mit vielen Grafiken, Bildern und Nebeninformationen ... TOP! |
Airbrush. Das große Technikbuch Jose Maria Parramon, Miquel Ferron Gebundene Ausgabe, September 1990 Verkaufsrang: 92526 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Recht gut und umfassend 4 von 5 Punkten Ich "musste" mir diese Buch kaufen, da es uns dringend empfohlen wurde. Naja so schlimm nicht. Aber wir lernen im Airbrush-Studium in den ersten Semestern auch aus diesem Buch. Man bekommt recht einen Überblick über Farben, Materialien, verschieden Airbrush-Typen. Also einen guten Grundstock um sich mit der Sache vertraut zu machen. Weiter hinten im Buch bekommt ein paar schöne Step by Step's. |
Michelangelo: Das Gesamtwerk Skulptur, Malerei, Architektur, Zeichnungen Frank Zöllner, Christof Thoenes, Thomas Pöpper Gebundene Ausgabe, 12. November 2007 Verkaufsrang: 17680 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Das vollständige Werk 1475-1564 ein opus magnum 5 von 5 Punkten Frank Zöllner hat zusammen mit seinen beiden Kollegen Christof Thoenes und Thomas Pöpper das Gesamtwerk von Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni systematisch und umfassend zusammengetragen und in diesem glanzvolles Buch von einem mutigen Verlag herausbringen lassen. Dieses in seiner Vollständigkeit einmalige, leider etwas schwer zu handhabende, "Mammutwerk", enthält neben dem prachtvoll bebilderten Hauptteil vier ausführlich illustrierte Kataloge mit der gegliederten Zusammenstellung seiner Skulpturen, Gemälde, Bauten und Zeichnungen.
Michelangelo war ein unfassbar begabter Mann, wohl der berühmteste Künstler aller Zeiten und der wichtigste Repräsentant der italienischen Hochrenaissance. Er war ein begnadeter Maler, Bildhauer, Zeichner und Architekt. In dem großartigen Buch erfahren wir darüber hinaus auch viele Einzelheiten aus den persönlichen Lebensverhältnissen dieses 1475 in Caprese geborenen und 1564 in Rom verstorbenen Menschen. Er war trotz seines großen Bekanntheitsgrades ein sehr einsamer Mann. Markant war auch seine unermesslich Gier nach Aufträgen und damit verbunden nach Geld. Wenn auch sein Reichtum für die damalige Zeit gigantisch war, so war Michelangelo ein sehr geiziger Mensch. Die Autoren greifen auch das Thema auf, ob denn Michelangelo all die Werke selbst geschaffen hat oder ob vieles von seinen Mitarbeitern entworfen und gestaltet worden ist.
Ein beeindruckendes Buch das den Betrachter immer wieder überwältigt. Dem Verlag sei Dank, dass dieses wunderbare "Lebenswerk" für nur ¬ 150 zu kaufen ist.
Das Genie, sein Werk und sein Leben 5 von 5 Punkten In diesem opulenten, sehr aufwendigen Bildband wird versucht, das geniale Werk des Bildhauers, Malers und Architekten Michelangelo Buonarotti komplett und umfassend darzustellen. Das rechtfertigt den hohen Preis, ob es gelungen ist, ob es überhaupt möglich ist, kann ich nicht beurteilen.
Der Hauptteil des Buchs - das eigentlich schon selbst ein Kunstwerk ist und damit Michelangelo angemessen - ist biografisch gegliedert und reich illustriert. Es schließen sich Verzeichnisse, wie schon erwähnt, mit dem Anspruch vollständig zu sein, seiner Skulpturen, Gemälde, Bauten und Zeichnungen an. Um letztere dürfte das Buch der drei renommierten Kunsthistorikern Zöllner, Pöpper und Thoenes in der undurchschaubaren Welt des Kunsthandels Aufregung verursachen. Etliche Zeichnungen, die bisher unbestritten Michelangelo zugeordnet wurden, werden als Schülerzeichnungen oder gar als Fälschungen bezeichnet. Es ist wohl so, dass die Masse an noch existierenden Michelangelo-Zeichnungen nicht mit historischen Archiven und Verzeichnungen in Einklang gebracht werden können. Schon der Medicifürst Cosimo I. hatte vorausblickend die römische Werkstatt des hochbetagten Künstlers in Rom durch Vasari observieren lassen, damit im Falle des Todes Michelangelos Dinge aus seiner Hand, alle gleichermaßen kostbar, nicht verschwinden würden. Nur einen Tag nach dem Tod des Künstlers soll eine Inventarliste erstellt worden sein, die wegen ihrer Dürftigkeit den Zorn des Fürsten erregt haben soll. Damals wurde bereits gemutmaßt, dass Michelangelo eigenhändig und wiederholt Zeichnungen verbrannt hatte, die er im Nachhinein als schlecht geraten oder unzureichend ansah. Vielleicht wollte er auch nicht, dass die Nachwelt erfuhr, wie mühsam es auch für ihn war, sein Werk zu schaffen. Historische Quellen scheinen diese Aktionen zu belegen.
Michelangelos Atelier in Florenz, das er die letzten drei Jahrzehnte seines Lebens nicht mehr benutzt hat, soll, nach Einschätzung vieler namhafter Kunsthistoriker, ebenfalls keine Fundgrube für Zeichnungen gewesen sein. Nun, da die meisten von uns wohl kaum im beneidenswerten Besitz eines Schnippselchens aus dieser genialen Hand sein dürften, braucht uns dieser Streit auch nicht sonderlich zu interessieren oder gar zu belasten. Sollen sich die Leiter von Museen und Sammlungen, Kunstspekulanten und Historiker weiter darum kümmern.
Wir können in diesem Buch einfach nur schwelgen. Vielleicht ersetzt es gar Bildungsreisen nach Italien, wenn man sich den Strapazen von "Städtetouren" nicht mehr aussetzen will oder kann. Allerdings sollte man noch genügend Kraft in den Armen und Händen haben. Es ist gar nicht so leicht, dieses Konvolut über einen der beiden Genies, die die Renaissance hervorgebracht hat, auf den Tisch zu hieven.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das Buch nicht nur optisch viel zu bieten hat, sondern auch sehr viel über Michelangelos Leben berichtet. So sehr er eine Lichtgestalt in der Welt der Kunst war, so dürftig erscheint uns sein Alltagsleben. Sein innerer Kompass, der stets auf Schönheit und Vollkommenheit ausgerichtet war, muss ihm beim eigenen Anblick als nicht versiegende Quelle des Schmerzes gedient haben. Sein Charakter hatte ebenfalls so hohe Hürden aufgestellt, dass er das dahinter liegende Land des Vergnügens und Wohlbefindens nie betreten konnte. Ich glaube nicht, dass seine Aversionen gegen da Vinci nur künstlerischer Natur gewesen sind. Man kann einen anderen auch um etwas beneiden, was man selbst gar nicht haben will. Sicher ist, dass Michelangelo immer die absolute Kontrolle über sein Leben und Werk behalten wollte. Auch davon erzählt dieser wunderbare (Bild)band, der viel zu schön und interessant ist, um als repräsentatives, ja protziges Geschenk im Bücherschrank von Unberührten zu verstauben. Ich wünsche ihm viele leidenschaftliche Betrachter und Leser, die nicht das Dollarzeichen, bzw. in heutigen Zeiten wohl eher das Eurozeichen in den Pupillen haben. Nichts gehört uns auf Dauer. Der Mann, dem es gelang, so lange im kollektiven Gedächtnis der Menschheit zu bleiben, wusste das.
Helga Kurz |
Werkstatt Zeichnen 1. Fantasy Gecko Keck Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 12736 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
für Anfänger unbrauchbar 2 von 5 Punkten Ich hätte mir gewünscht das hier mehr auf den Anfänger eingegangen wird um ihm die ein oder andere Technik zu vermitteln, eine Fantasyfigur vom ersten Strich an richtig zu zeichnen.
Für Neulinge unbrauchbar und für Fortgeschrittene langweilig.
Nichts für Anfänger 3 von 5 Punkten Trotz der Einführung am Anfang ist dieses Buch nichts für Anfänger da die Figuren sehr schwierig sind und es kaum Anweisungen gibt. Ein paar Bilder in den verschiedenen Stadien der Zeichnung und Tipps wie "Schauen sie sich Modells in Katalogen an da diese oft den selben Körperbau haben wie ..." sind leider nicht genug, gerne hätte ich mehr gelesen wie ich Teile der einzelnen Figuren geschickt zeichnen könnte, aber leider wurde ich da im Stich gelassen. Ein schönes Bilderbuch, für geübte Zeichner bestimmt schön um darin zu blättern und sich Anregungen zu holen, jedoch nichts für jemanden, der daraus lernen will Fantasyfiguren zu zeichnen, daher nur 3 Sterne. |
Kunst der Farbe. Studienausgabe: Subjektives Erleben und objektives Erkennen als Wege zur Kunst Johannes Itten Gebundene Ausgabe, Juni 2003 Verkaufsrang: 12146 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Kunst der Farbe 5 von 5 Punkten Das subjektive Empfinden und die objektiven Gesetzmäßigkeiten der Farben bilden das Spannungsfeld, das in diesem Buch dargestellt und durch viele farbige Beispiele anschaulich gemacht ist.
Um über die subjektive Gebundenheit hinauswachsen zu können, mit der jeder zunächst an die farbigen Erscheinungen im Leben und in der Kunst herangeht und deren Bedeutung von Itten voll gewürdigt wird, bedarf es einer umfassenden Kenntnis der objektiven Farbgesetze.
Diese werden, vom Farbkreis ausgehend, in der Farbkugel und in den sieben Farbkontrasten erfasst. Die Probleme der impressiven und expressiven Farbwirkungen werden an vielen farbigen Gegenüberstellungen untersucht. Mit der Darstellung der Farbakkordik wird die Grundlage der Farbkomposition gegeben. Den Farbübungen folgen Reproduktionen mit Analysen von Gemälden großer Meister alter und neuer Zeit, die die Gültigkeit dieses Werkes und seiner Lehre großartig bezeugen. Es ist ein klar geschriebenes, zeitloses Kompendium der Farbenlehre, das obwohl noch in Bauhauszeiten verfasst, immer noch Maßstäbe setzt.
Wer mit Farben schöpferisch arbeitet, wird durch das Studium dieses Referenz-Werkes noch größere Sicherheit und eine breitere Basis für seine Gestaltung gewinnen. Kunsterzieher werden mit dem Erkennen der subjektiven Farbklänge ihrer Schüler diese gerechter beurteilen und ihnen helfen können. Jeder Kunstfreund kann hier sein Verständnis für Farben und ihre Wirkungen vertiefen und mit diesem Basiswissen erweitern.
Johannes Itten ist der Begründer der neuen Farbenlehre. Seine Theorie der »Sieben Farbkontraste« wird an jeder renommierten Kunsthandwerk- und Kunsthochschule gelehrt. Ferner gilt Johannes Itten als Begründer der Farbtypenlehre.
Immer noch DAS Standardwerk! 5 von 5 Punkten Obwohl zu Bauhauszeiten entstanden setzt dieses Buch immer noch Maßstäbe. Dikaktisch sehr gut aufbereitet, klar und auch philosphisch tiefschürfend. Für jeden, der sich mit Farbe beschäftigt ein Muss.
Farbenlehre Ittens 5 von 5 Punkten Fachliche gutes, klar gegliedertes Kompendium der Farbenlehre. Handlich & kurz gefasst - Gut geeignet für Basiswissen. |
Aufbaukurs Menschen & Gesichter: Acryl-Malkurs mit Martin Thomas 8 Martin Thomas Gebundene Ausgabe, August 2007 Verkaufsrang: 59446 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Endlich kann ich es! 5 von 5 Punkten Mir hat das Buch und besonders die DVD schnell und einfach dabei geholfen, ausdrucksstarke Gesichter auf die Leinwand zu bringen. Und zwar in so kurzer
Zeit, dass nicht nur ich darüber erstaunt bin! Schritt für Schritt erklärt Martin Thomas die Technik, ohne dabei zu langweilen.
Die vorgestellten Bilder mögen zwar nicht künstlerisch wertvoll sein, doch darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, die Technik des Malens zu lernen und sie dann phantasievoll für sich selbst einzusetzen.
Hat mich nicht überzeugt 1 von 5 Punkten Obwohl ich schon zwei Bücher von Thomas Martin habe, hat mich dieser Titel nicht wirklich überzeugt. Die meisten Bilder hat man schon irgendwo gesehen. Einiges erinnert an die Bilder in den billigen Möbelgeschäften.
Martin Thomas versteht es vorzüglich zu unterhalten aber trotzdem konnte ich weder im Buch noch auf der DVD etwas lernen. Er zeigt gängige Bildchen zum abmalen für übers Sofa. Wer das möchte, hat hier genau das richtige.
Begeisterung 5 von 5 Punkten Ja, ich bin begeistert von diesem Artikel. Tolle Anregungen, die auch gleich zum Nachmachen animieren und dank des Sehens (DVD) auch super gut gelingen. |
Kunst aufräumen: Pocket-Ausgabe Ursus Wehrli Taschenbuch, April 2004 Verkaufsrang: 11120 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Verblüffend, was aus den Meisterwerken der klassischen Moderne werden kann, wenn sich mal jemand, nämlich der schweizerische "Kunst-Raum&Form-Designer" Ursus Wehrli, seines Zeichens Linkshänder und Querdenker, der Aufgabe annimmt, ein bisschen Ordnung in die doch teilweise recht chaotischen Pinselstriche zu bringen. Welche Ruhe, Gesammeltheit, Stabilität und Regelmäßigkeit strahlt nun aus einem solchermaßen aufgeräumten van Gogh, wie verwandelt sich ein wuseliger Brueghel in ein Wunder an Zurückhaltung und Stille. Aus einem Miró wird ein abstraktes und verblüffendes Mosaik, ein Kandinsky besticht nach den radikalen künstlerischen Eingriffen eines Wehrli durch klar abgrenzbare Puzzleteile und schlichte Linien. Ein wunderbarer Spaß für Kunstliebhaber mit Sinn für Humor und ein Geschenktipp für Leute, die schon alles haben! --Kathrin Rüstig
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Genial-verrückt 5 von 5 Punkten ein hammer - kunst und humor in hoechstform. habe mich sehr ueber dieses geschenk gefreut. schaus mir immer wieder gerne an. kunst aufgeräumt ist eines meiner liebelingsbuecher - genial und zugleich verrückt. kannst allen nur waermstens empfehlen.
Weitere Lesermeinungen |
Pastell. Malen - Die kreative Schule: Grundlagen - Techniken - Motive Jordi Segú, Jordi Vigué Taschenbuch, November 2003 Verkaufsrang: 22669 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wärmstens zu empfehlen 5 von 5 Punkten Mein absolutes Lieblingsbuch... Für mich als totalen Kunsteinsteiger ohne jegliche Erfahrung war dieses Buch perfekt und ich denke, das ist es auch für andere. Viele farbige Abbildungen und sehr gut strukturierte Schritt für Schritt- Erklärungen. Das Buch versteht zu motivieren durch Erfolg, da durch das Bearbeiten der Übungen und Beispiele richtige Kunstwerke entstehen, mit denen man andere wirklich beeindrucken kann. Sie werden selbst nicht glauben, was in Ihnen steckt. Und das zu dem Preis! Volle 5 Sterne und voll verdient
Sehr gut 5 von 5 Punkten Sehr viele tolle Tipps, gut beschrieben, alles gut nachvollziehbar, besonders dann, wenn man blutiger Anfänger ist. |
Bilder, die die Welt bewegten: Von Lascaux bis Picasso Klaus Reichold, Bernhard Graf Broschiert, Februar 2005 Verkaufsrang: 10839 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Genervt von dickleibigen Kunstgeschichten? Museen geben Ihnen nur Rätsel auf? Warum bloß steht Botticellis Venus in einer Muschelschale? Weshalb trägt der junge Mann auf dem bekanntesten Gemälde Watteaus im Pariser Louvre ein Clownskostüm? Zeit für ein Buch wie dieses. Der Prestel Verlag kommt für den Gang durch die Kunstgeschichte mit weniger als 200 Seiten aus. Daß das nicht zum beliebigen Sammelsurium gerät, ist einem Trick zu verdanken: Die beiden Münchner Verfasser haben die Kunstgeschichte mit der Menschheitsgeschichte gekoppelt. Jedes abgebildete Meisterwerk illustriert zugleich ein geschichtliches Ereignis, dokumentiert ein Stück Alltagsleben vergangener Zeit, zeigt, wie gedacht und was geglaubt wurde. Jedem der ganzseitig reproduzierten Gemälde gegenüber findet sich ein kurzes zeitgenössisches Zitat und die Verfasser erläutern knapp und mit zusätzlichen Illustrationen die geschichtlichen Zusammenhänge: Warum liegen Notenblätter auf dem Boden verstreut, wenn der Hofmaler Ludwigs XV. die Mätresse Marquise de Pompadour malt? Was bedeuten Feder, Briefpapier und Siegel auf dem Tischchen daneben? Der Leser ist eingeladen, sich frei im Buch zu bewegen: Nach hinten zu Chagall oder Andy Warhol etwa oder ganz nach vorn an den Anfang der Menschheitsgeschichte zu den stürmenden Hirschen an den Höhlenwänden von Lascaux, 17.000 Jahre vor unserer Zeit. --Michael Winteroll
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Bilderbuch zum Schwelgen, Lachen und Staunen 5 von 5 Punkten Wer weiß schon, daß der reiche Sonnenkönig Ludwig XIV, dessen prächtiges Portrait im Krönungsornat in vielen Geschichtsbüchern abgedruckt ist, eigentlich ein armer Mann war? Wer weiß schon, daß ihn seine Zahndoktores mit permanenten Extraktionen so lange quälten, bis sie am Ende gar einen Teil des Gaumenbeins mit herausbrachen? "Zum Zweck der Desinfektion seiner Majestät" brannten sie das Loch im Gaumen "mit einem glühenden Eisenstab" aus. Doch eine der Hofetikette entsprechende Einnahme der Mahlzeiten war füderhin freilich nicht mehr möglich.Nicht alle Geschichten in den "Bildern, die die Welt bewegten" lassen einen so erschauern, doch bewegt ist man von vielen. Mit Witz und Freude am historischen Detail haben sich die Autoren Klaus Reichold und Bernhard Graf das aus der Kulturgeschichte rund um die berühmtesten Bilder aller Zeiten herausgepickt, was die oft schon gesehenen Werke erst so richtig lebendig macht. So betrachtet man die Bilder vielleicht das erste Mal mit einem ganz anderen Blick und vielleicht das erste mal in solch glanzvollen Farben einer ganz außergewöhnlichen Reproduktion. Ein sinnliches Buch! Und bei dem Preis für eine gute Geschenkidee für Weihnachten und andere schöne Anlässe! |
Alfons Mucha: Auftakt zum Art Nouveau Renate Ulmer Taschenbuch, Januar 1993 Verkaufsrang: 45114 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Jugendstil in Reinkultur 5 von 5 Punkten Alfons Mucha ist den meisten bekannt als Schöpfer wundervoller Werbeplakate. Und genau diese machen den Hauptteil in diesem kleinen Juwel von einem Bildband aus. Ob Theaterplakate mit dem Abbild der berühmten Sarah Bernhardt, ätherische Zigarettenwerbung für Job oder dynamische Fahrradwerbung. Aber auch Kalenderentwürfe mit Jahreszeitendarstellungen, Bilderstrecken der schönen Künste oder der Tageszeiten werden hier abgebildet. Außerdem bekommt man auch einige weniger kommerzielle Werke Muchas und sein Talent für Architektur, Produktdesign und traumhafte Schmuckentwürfe zu Gesicht. Abgeschlossen wird das Ganze mit einem zweiseitigen Lebenslauf Muchas. Man bekommt einen kompakten Einblick in das Leben und Schaffen Muchas. Ich kann dieses Buch jedem Kunstinteressenten nur wärmstens ans Herz legen. Am liebsten würde ich noch viel mehr Sterne geben, leider muss ich mich mit fünfen begnügen. Für sieben Euro bekommt man einen ansprechenden Bildband, der kaum langweilig wird und den man immer wieder gern zur Hand nimmt. |
Riemenschneider Tilman Röhrig Gebundene Ausgabe, 2008 Verkaufsrang: 13443 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
5 Sterne! Mindestens! 5 von 5 Punkten Wollen Sie eintauchen in das Leben im Mittelalter? Dann lesen Sie "Riemenschneider" an einem Wochenende an dem Sie sonst nichts zu tun haben! Tilman Röhrig bringt dem Leser bei Weitem nicht nur den großartigen Bildschnitzer und angesehenen Bürger Würzburgs nahe, sondern malt ein umfangreiches, höchst anschauliches Bild des Lebens in der damaligen Zeit. Ich litt beim Lesen mit den gepeinigten Bauern unter der strengen Knute der weltlichen und geistigen Oberhäupter, ich sah die Mainfränkische Landschaft deutlich vor meinem geistigen Auge, ich hoffte mit der rechtschaffenen Magd Eva, ich lachte über den einfältigen Ritter Götz von Berlichingen und über Til}s vierte Ehefrau Gretelein, ich dankte im Stillen dem Reformator Martin Luther und ich hasste den brutalen, blutrünstigen Truchseß. Ich werde den erhaltenen Kunstwerken Riemenschneiders einen Besuch abstatten und vergebe mit voller Überzeugung fünf Sterne!
*gähn*...also bitte.. 3 von 5 Punkten ..wie hier die Leserschaft durchgehend rezensiert - "Fesselnd", "Kongenial", usw. - dem muß widersprochen werden, sei hiermit noch eine Meinung zugefügt, die meine. Bin nicht der große Rezensent, aber bevor hier alle auf den Einkaufswagen - Button klicken, möchte ich bemerken: es geht recht beschaulich her im Wolfmannszichlein zu Würzburg. So sind die Beschreibungen der Orte und Persönlichkeiten recht oberflächig geraten. Die Darstellung des Götz von Berlichingen (wenigstens einmal sehr humorvoll) als grantigen Schlagetot, voll daneben, ja fast Groschenheftniveau. Martin Luthers Kurzauftritte wurden wohl nur mit aufgenommen um etwas historischen Hintergrund bezüglich der Bauernkriege zu vermitteln. Jene Bauernkriege sind es dann auch welche im letzten Fünftel des Buches dem Roman etwas Schwung und Spannung verschaffen. Bis dahin nimmt der Leser teil an Leben und Leiden, Freuden und Nöten eines als gemütlichen Künstler dargestellten T.Riemenschneider, welcher in seiner heimeligen Werkstatt hämmert und klopft, nebst seiner heimlichen Liebe, ein Weib mit dem Namen Magdalena und deren familiären Anhang. Hervorzuheben habe ich eigentlich nur das besagte Magdalena sehr sympathisch dargestellt wird und der Autor auch sonst - im Gegensatz zu vielen sonstigen auf dem Markt befindlichen Werken - es unterlässt sich dem politisch korrekten Zeitgeist anzubiedern. Dafür einen Stern extra. Noch solide Unterhaltung, immerhin, aber kein Mittelalterkracher im Stil von Lohmeyer's "Hexentrilogie" oder Follett's "Die Säulen der Erde", gar episches Drama wie Dahn's "Ein Kampf um Rom".
Wer sich ein Bild von den Werken des T.Riemenschneider machen möchte, dem sei das Heftlein "Ein deutscher Altar des Tillmann Riemenschneider", Verlag "Der eiserne Hammer" - im Antiquariat erhältlich - , empfohlen.
Spannend und kenntnisreich 5 von 5 Punkten Tilman Röhrig hat ein meisterhaftes Buch über und um den genialen Bildschnitzer Tilman Riemenschneider geschrieben. Er gibt seinem Namensvetter eine Fülle blutvoller Begleiter mit auf den Weg, die Liebe seines Lebens, die ihm für die Urmutter Eva Modell steht, die Frauen und Kinder und das Gesinde im Künstlerhof, die Nichtsnutze am Rande der Gesellschaft, die brutale Obrigkeit, die Protagonisten der Bauernkriege. Im Roman begegnen sich dann auch Riemenschneider und Luther. Der Roman stellt Bezüge her, die nicht "historisch", aber für das Verständnis des Geschehens "richtig" und "wichtig" sind. Mit Kennerschaft macht der Autor so historische Hindergründe verständlich. Atemlos verfolgt der Leser die drastischen Darstellungen der mittelalterlichen Gewalt und Gerichtsbarkeit. Und auch Erotik und deftiger Sex spielen eine Rolle im spannungsvollen Mittelalter- "Riemenschneider" ist ein opulentes, kenntnisreich geschriebenes spannendes Abenteuerbuch - einfach Klasse!
Ergreifender Roman 5 von 5 Punkten Jede Frau wird von diesem wunderbar geschriebenen Buch von Tilman Röhrig berührt sein.Bewegend ist das Schicksal von Magdalena, die nach dem schrecklichen Tod ihres Mannes ihr Leben und das ihres Kindes allein meistern muss. Kann ihr dabei der Bildschnitzer Riemenschneider helfen?
Kann er sich zu seiner Liebe zu Magdalena bekennen? Obwohl Riemenschneider
sich den gesellschaftlichen Zwängender damaligen Zeit beugt und Magdalena nicht heiraten wird, besteht die Liebe zu ihm weiter.Finden beide nach vielen Schicksalsschlägen in einer umwälzenden Zeit doch noch zueinander? Ein wunderbarer Roman über die Liebe, aber auch über das Schaffen eines berühmten Künstlers zu einer Zeit,in der die Bauernkriege und die Reformation das Leben jedes Einzelnen bestimmen.
Riemenschneider by Tilman Röhrig 5 von 5 Punkten Riemenschneider als Paradigma für einen Menschen am Wendepunkt eines Zeitalters. Röhrig erweckt den Künstler über seine Meisterwerke Adam und Eva zum Leben und läßt den Leser über seine bildstarke Ausdruckskraft an diesem persönlichen und historischen Umbruch teilhaben. Faszinierend.
Hartmut Thiele Herzberg am Harz
Weitere Lesermeinungen |
Learning to Love you more Miranda July, Harell Fletcher Taschenbuch, August 2007 Verkaufsrang: 44912 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Neugierde und Aha-Effekte! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch mindestens einmal die Woche in der Hand, blättere darin herum und finde immer wieder neue Fotoserien, seltsame Begebenheiten und wunderbare Alltagssituationen, die durch kleine Veränderungen der Realität schon fast absurd wirken.
Ein Buch zum Nachdenken, Fantasieren und "sich wundern".
Es ist schon bezeichnend, dass alles, woran Miranda July beteiligt ist (Film, Literatur, Fotobände, Internetevents, etc.) eine so unglaubliche Betrachtungsweise der Welt/ dem Leben mit sich bringt ... obwohl, so weit vom Leben ist sie gar nicht entfernt ... eher mittendrin.
Aha! |
Bücher perfekt selbst binden: Bücher, Fotoalben, Broschüren, Kladden, Skizzenbücher, Notizbücher, Blockbücher, Zeichenbücher, Hefte, Zeitschriften, Tagebücher ... selbst gestalten und professionell binden Vasco Kintzel Broschiert, September 2005 Verkaufsrang: 15255 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sorgfältig illustriert, gut erklärt und sehr teuer 4 von 5 Punkten "Oft ärgern wir uns über schlecht gebundene Bücher" führt der Autor in der Einleitung seines Lehrbuchs für Anfänger ins Thema ein. Mit vielen Illustrationen werden der Aufbau eines Buches, die benötigten Werkzeuge und die Verbrauchsmaterialien vorgestellt. Kinzel empfiehlt einen einfachen Stärkekleister und Leim-Mischungen für vier unterschiedliche Anwendungen. Er erläutert Papierqualitäten, erklärt den sachgerechten Umgang mit Papier und die für jede Arbeit mit Papier und Pappe wichtige Laufrichtung. Als Einstieg empfiehlt er seinen Lesern, zur Probe ein Stück Pappe zu kaschieren, um erste Erfahrungen mit dem Material zu sammeln. Sehr ausführlich stellt Kinzel die Herstellung eines Foto-Albums als fadengebundenes Blockbuch mit kaschierter Decke dar, beschreibt eine einfache Klebebindung, die Herstellung eines Broschureinbands und die eines einfachen Hefts mit Deckel. Die Reparatur eines fadengehefteten Buches, die Anfertigung einer klassische Fadenheftung auf Bänder mit angeklebten Bändern und das Einbinden von Zeitschriften-Jahrgängen werden beschrieben. An einem Notizbuch mit Zettel-Tasche und Gummiband im Stil des klassischen Moleskin-Buches können die Leser ihre neu erworbenen Kenntnisse gleich ausprobieren. Im Anhang wird auf weitere Fachliteratur und Material-Bezugsquellen hingewiesen.
"Bücher perfekt selbst binden" ist eine systematische, sorgfältig illustrierte Einführung ins Buchbinden, die das übersichtlich zusammenfasst, was man sich sonst aus mehreren Büchern zusammen suchen muss. Interessierte Laien lernen, sich in die Funktion der einzelnen Buch-Teile hineinzudenken und mit diesen Grundkenntnissen später eigene Entwürfe umzusetzen. Die gezeigten Arbeitsgänge können von Anfängern ausgeführt werden, die noch keine Heftlade und keine Presse nutzen können. Obwohl Hobby-Buchbinder es absurd finden können, dass ein Lehrbuch des Buchbindens in einer broschierten Ausgabe erscheint, überzeugt das Buch durch die sorgfältige, detailreiche Darstellung bis zur fachgerechten Ausarbeitung der Buchecken.
Titel stimmt genau! Klasse Werk! 5 von 5 Punkten Dieses Buch führt sehr genau und mithilfe vieler Abbildungen Schritt für schritt zum Buchbinden hin. Es werden fast alle gängigen Bindearten ausführlich vorgestellt und sind auch so beschrieben, dass selbst blutige Anfänger sicher an das Binden herangeführt werden. Dieses Buch würde ich wirklich jedem empfehlen, der sich an das traditionelle Buchbinden heranwagen möchte. Man wird sogar so gut durch die einzelnen Bindearten geführt, das man kaum noch fragen hat oder später Fehler macht. Die Bilder sind alle gezeichnet und lassen auch keine Fragen mehr offen.
Wer aber bereits fitt im Buchbinden ist und neue Techniken sucht, sollte sich vielleicht ein anderes Werk zulegen.
Ich persönlich habe mir dieses Werk als erstes über diese alte Technik zugelegt und bin begeistert. Tatsächlich bin ich jetzt schon ziemlich fitt und experimentiere schon ganz frei.
Dank dieses Buches!
Für den ambitionierten Hobby-Buchbinder! 5 von 5 Punkten Wer sich mit dem Thema Buchbinden beschäftigt hat, weiss, dass es Techniken gibt, die man gelernt haben muss, um sie auch in der Praxis anzuwenden. Dazu gehören z.B. das richtige Anstreichen des Papiers mit Leim oder das richtige Einfassen von Kanten und Ecken. Genau diese grundlegenden Techniken werden ausführlich, leicht verständlich und in vielen Arbeitsschritten mit Zeichungen erklärt. Das Scrapbooking, das aus Amerika zu uns gekommen ist, bietet eine kreative Möglichkeit, eigene Bücher nicht nur zu gestalten, sondern auch selbst zu binden. So kann Einband, Papier und Bindeart sowie das Format selbst bestimmt werden. Das Buch bietet ein sehr breites Sprektrum. Einbände lassen sich mit verschiedenen Buchblöcken kombinieren - je nach gewünschtem Zweck. Auch Fotoalben kann man so ganz einfach selbst herstellen - in passendem Format. Das Buch ist mir zu meiner liebsten Fundgrube geworden ...
Perfekt binden... 4 von 5 Punkten …ein super Buch für jeden, der Schritt für Schritt geführt werden
will. Arbeitsabläufe sind gut beschrieben und illustriert!
Werkzeuge und Materialien werden gut beschrieben.
Alles Prima! Wenn da nicht eine Kleinigkeit währe.
Bücher perfekt selbst binden — Mit 24,95¬ kein günstiges Buch.
Kommt als PB in billigster Klebebindung zum Kunden.
Was leider dazu führt, das man das Buch nicht einfach auf den Tisch legen
kann, um aufgeschlagen den Anweisungen Seite für Seite folgen zu können.
Da es auch nicht zum Rillen des Covers gereicht hat, muss ich sagen — Schade.
Super Arbeitsanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene! 5 von 5 Punkten Das Buch führt in die Materialien, Werkzeuge und den Umgang mit Papier ein. Schritt für Schritt werden einzelne Bücher auf unterschiedliche Weise gebunden. Durch die unzähligen Zeichnungen und die genauen Angaben kann man alles perfekt nachvollziehen. Der Laie, wie auch der Profi kommen hier auf ihre Kosten.Was wird alles beschrieben: Klebebindung, Blockbindung, Fotoalbum, Scrapbooks, Notizbuch, Fadenheftung, Broschur, Hefte etc, etc. Für jeden ist etwas dabei und der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Fazit: Super! |
Anatomie für Fantasy-Zeichner: Vom Basiswissen zu perspektivisch richtigen Bewegungsabläufen in Schritt-für-Schritt-Bildern Glenn Fabry Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 45403 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
etwas dürftig 2 von 5 Punkten Ein paar interessante Abbildungen gibt es in diesem Buch - das sind ausnahmslos Bilder die nicht vom Autor stammen. Die Charakterstudien im letzten Abschnitt sind großenteils unbrauchbar, lediglich ein bis zwei Charaktere können als originell betrachtet werden. Einen 0815-Standard-Oger oder Ähnliches kann man auch ohne dieses Buch zeichnen. Auch der Fototeil bringt nicht wirklich viel - die Posen sind viel zu unnatürlich und gekünstelt. Und das man anhand dieses Buches nicht Zeichnen lernen kann, haben andere Rezensenten bereits erwähnt. Die zwei Sterne gibt es daher auch in erster Linie für die Illustrationen, die nicht aus der Hand des Autors stammen...
Perfekt für Fantasy-Zeichner 5 von 5 Punkten Ich selbst bin kein Anfänger mehr im Zeichnen und habe mir aufgrund der guten Rezensionen dieses Buch geholt - und ich bin begeistert!
Die farbigen Grafiken sind alleine schon einen Kauf wert (es ist kein Farb-Bilderbuch, aber es sind doch einige drin). Das Buch schneidet diverse interessante Themen an, wie z.B.:
- Zeichnungen von Händen/Fingern
- Körperbau (einmal Skelett und einmal Muskeln)
- Gesichtsausdrücke / Mimik (Emotionen darstellen)
- Dynamik darstellen (mit Scribbels)
- Zeichnung von bestimmten Fantasy-Rassen (Elfen, Werwölfe, Alien, Zwerge, usw.), mit Bleistiftskizzen und jeweils ein, zwei Farbbildern
- Sehr schöne Fotos (Mann/Frau) mit verschiedenen Posen die man als Referenz nutzen kann
Also aus jedem Bereich etwas, aber nicht übertrieben lang erzählt. Ein sehr interessantes Buch, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Schon allein der Zeichungen wegen den Kauf wert 4 von 5 Punkten Dieses Buch war ein absoluter Spontankauf, ich hab es im Laden entdeckt, kurz durchgeblättert und musste es haben, weil mir die Zeichnungen auf Anhieb gut gefallen haben.Einige der Bilder sind auch von nicht so guter Qualität und den Nutzen des Buches bezweifle ich, denn viel lernen kann man daraus nicht. Der Autor fährt die üblichen Klischees auf ("Fantasy muss übertrieben sein" - eigentlich Unsinn, auch eher belanglose Szenen kann man interessant zeichnerisch darstellen, ohne in Klischees zu verfallen), es gibt ein wenig über Anatomie, Zeichnungen eines Skeletts und der Muskeln, im Mittelteil sogar einige Fotos von einem Mann und einer Frau, die auch in typischen "Fantasyposen" abgebildet sind - kämpferisch, kriecherisch wie ein kleiner Goblin, gebieterisch wie ein Magier etc. Im letzten Teil werden dann noch die Archetypen vorgestellt, ihre Besonderheiten, Rüstung, einige typische Grundhaltungen und Bewegungen. Darunter fallen etwa Krieger, Werwolf, Magier, Troll und einige andere "gute" und "böse" Fantasygestalten, natürlich auch Frauen und Kinder. Es sind außerdem 2-3 Wesen darunter, die für Fantasy eher ungewöhnlich sind und in der Hinsicht herausstechen. Wie gesagt - zum Zeichnen lernen ist das Buch sicher nicht geeignet. Wenn man Hand- und Muskelstudien betreiben will (und das ist wohl unabdingbar), schaut man besser im Alltag nach Leuten, die man abzeichnen kann oder kauft sich ein ausführliches Anatomiebuch, etwa das von Bammes. Aber "Anatomie für Fantasy-Zeichner" inspiriert einfach, es ist wunderschön anzusehen und einige gute Tipps und Tricks kann es doch vermitteln, auch, wenn es jedes Thema eher anreisst als voll erklärt. Für den Preis bin ich allerdings sehr zufrieden damit und würde es mir erneut zulegen.
Der Autor kennt die Probleme des Zeichnens 4 von 5 Punkten Für Zeichner, die über ein bestimmtes Basiswissen verfügen, ist dieses Buch nicht nur eine willkommene Ideensammlung für neue Werke, sondern auch ein wundervolles Werk, um die eigenen Kenntnisse zu ergänzen und die Fantasyzeichnungen zu vervollkommnen. Für Anfänger ist dieses Buch zwar sicherlich auch wertvoll, aber nicht ganz so gut geeignet, da man wie bereits auf dem Cover zu lesen, ein gewisses Basiswissen besitzen sollte bevor man sich mit diesem Buch auseinandersetzt. Die spezielle Hilfe bei der Darstellung von Kopf und Händen ist ein besonderes Plus bei diesem Buch, da man merkt, dass der Autor selbst ein guter Künstler ist und dadurch genau weiß, worauf es einem ankommt und wo die größten Probleme beim Zeichnen entstehen können. Zwar wird man beim Durchblättern erst einmal über die fotografischen Abbildungen der beiden Menschen in den verschiedenen fantasytypischen Posen lachen, da es doch teils sehr witzig aussieht, doch ist es genau das, was man als Künstler benötigt, um eine Figur in einer bestimmten Pose gut darstellen zu können. Fazit: Ein wundervolles Buch für Künstler, die sich mit dem Genre Fantasy befassen, wobei der Autor genau weiß, wo die meisten Probleme beim Zeichnen auftreten. |
Rothko Jacob Baal-Teshuva Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 18087 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Oratorium der Farben 5 von 5 Punkten Mark Rothkos (geb. als Marcus Rothkowitz 1903 - 1970) kommerzieller Erfolg als international geachteter Künstler ist begründet in der Entwicklung einer eigenen künstlerischen "Handschrift," die ihn unverwechselbar in der Welt der Kunst machte. Sein Stil ging vom Gegenständlichen über frei schwebende Farbflächen hin zu einer klaren Ordnung von rechteckigen Farbflächen (um ca. 1949). Typisch für die Handschrift Rothkos ist die Verwendung von großen und hochformatigen Leinwänden. Auf diesen platziert er jeweils zwei oder drei Rechtecke mit leicht verschwommenen Ränder über einen andersfarbigen Grund. Die Farbkompositionen verleihen den Bildern eine meditative Wirkung, indem sie hell und warm leuchten, glühen oder gar düster erscheinen. Seine Bilder bestehen aus unterschiedlich vielen Lasurschichten, die sich teilweise gegenseitig durchdringen. Die Grundierung bleibt dabei flächig im Hintergrund, so dass die rechteckigen Farbflächen wie dreidimensionale Objekte über die Leinwand schweben. Oft bearbeitete er die matt oder glänzend erscheinende Oberfläche zusätzlich mit Rillen oder Kratzspuren, puderte sie sogar. Manchmal entfernte er komplette Farbflächen, so dass deren Narben aber immer noch sichtbar durchschimmerten. Selbst die Farbmischungen waren oft Ergebnis eigener chemischer Experimente. Diesem Malstil blieb Rothko bis zu seinem Tod im Jahr 1970 treu. In diesem kleinen Bildband wird auf insgesamt 96 Seiten in einem kurzen Abriss die gesamte künstlerische Entwicklung Rothkos zu einem unschlagbar günstigen Preis, begrenzt auf wesentliche Informationen, dargestellt. Der inhaltliche Aufbau ergibt sich durch eine Unterteilung in nachfolgende Kapitel: - Bilder als Dramen, - Von Russland nach Portland, -Mythologie und Surrealismus, -Multiforms der Weg zu den klassischen Gemälden, - Rothkos Murals und das Aufkommen der Pop-Art, - die Rothko Chapel und der Rothko Room in der Tate Gallery, - Rothkos Tod und Vermächtnis und eine Chronologie. Zahlreiche Bildtafeln spiegeln das Oratorium der Farben. - Christoph Erlemeier - |
Studio Olafur Eliasson: An Encyclopaedia (Extra Large Series) Philip Ursprung Gebundene Ausgabe, Mai 2008 Verkaufsrang: 34024 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
| Diego Rivera. Träumer mit offenen Augen Patrick Marnham Gebundene Ausgabe, Oktober 2001 Verkaufsrang: 49733 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
|
|

|