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| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Das Vermächtnis Mark Rothkos Lee Seldes Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 28750 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Von Hyänen und anderen Fledderern 4 von 5 Punkten Was Mark Rothko der Nachwelt hinterließ, nachdem er sich am 25. Februar 1970 das Leben nahm, waren nicht zuletzt seine Bilder und um die geht es in diesem Buch, nicht aber um eine neue, definitive Biografie oder um kunstkritische Betrachtungen.
Indem Lee Seldes einen der größten Skandale im Kunsthandel akribisch nachzeichnet, gewährt sie dem Leser einen übrigens sehr unterhaltsamen Einblick in die Untiefen des Geschäfts mit der Kunst. Man begreift, wie es zu diesen atemberaubend hohen Preisen kommt, wenn sie aufzeigt,wie Galeristen, Auktionshäuser, Agenten, Sammler und Museen dabei Hand in Hand arbeiten oder wie am Fiskus vorbei die Gelder auf Nummernkonten verschoben werden. Die Grenzen zwischen legalem und illegalem Geschäftsgebaren erweisen sich ziemlich fließend, wenn es um die Möglichkeit geht, innerhalb kürzester Zeit riesige Gewinne einzustreichen. Der Kunsthandel als ein Eldorado für Spekulanten, Bluffer und Betrüger.
Am Fall Rothkos wird dies alles klar und detailliert dargestellt. Dass solche Machenschaften die entsprechenden Charaktere benötigen, versteht sich von selbst und der Leser bekommt sie hier vorgeführt, staunt und ist angewidert. Auch der Künstler Mark Rothko mag angewidert gewesen sein, als er realisierte, wohin die Reise ging, ohne noch selbst die Kontrolle über seine Bilder zu haben.
Fundierte und gut geschriebene Geschichte. |
Klee 1879 - 1940 Susanna Partsch Taschenbuch, September 2003 Verkaufsrang: 6944 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ich mag Klee und ich mag dieses Buch 5 von 5 Punkten Also, dieses Buch ist mal wieder ganz nach meinem Geschmack: guter Inhalt, schöne Abbildungen, angemessener Preis.
vielleicht einer der besten Wege um Klee kennen zulernen 5 von 5 Punkten Das TASCHEN-Buch / Taschenbuch von Susanna Partsch verschaffte mir als Leser und Betrachter einen schönen ersten Überblick über Leben und Werk Paul Klees. Ich empfinde den Aufbau des Buches, vor allem das Verhältnis Text-Bild als gelungen und habe mich sehr über die Bildbesprechung der "Revolution des Viaductes" gefreut. Sie ermöglicht den Vergleich zwischen dem eigenen Bildgefühl und -verständnis und dem der Kunstkritiker, nimmt aber als einzige ausführlichere Besprechung nicht die Möglichkeit, sich mit Paul Klees Bildern selbst auseinander zu setzen. Positiv anzumerken ist außerdem der kurze Lebenslauf am Ende des Buches. Das Buch lässt für mich als Laien neue Anreize entstehen: vertiefende Lektüre, ein Museumsbesuch in Bern oder eine Reise nach Tunis... |
www HR Giger com
Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 88481
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Unbedingtes Muss für Fans und Interessierte! 5 von 5 Punkten Viele kennen H. R. Gigers Airbrush-Zeichnungen, die teils verstörend, teils düster-geheimnisvoll und surrealistisch wirken und sicherlich nicht jedermanns Sache sind häufig wurde Giger schon kontrovers diskutiert, angefeindet und auch juristisch belangt wegen seiner vorsichtig gesagt freizügigen Darstellungen. Doch nicht nur als Airbrusher und Designer des Aliens in Ridley Scotts gleichnamigen Film für den er übrigens einen Oskar erhielt ist Giger bemerkenswert. Der Sammelband aus dem Taschen Verlag eröffnet neue und faszinierende Einblicke in Leben und Schaffen des 1940 geborenen Schweizers. Zwar finden sich durchaus die bekannten Bilder aus verschlungenen biomechanischen Konstruktionen und kalten Landschaften, doch diese stehen nicht im Mittelpunkt; sie dienen lediglich als Trenner zwischen den einzelnen kurzen Kapiteln. Zunächst kann der Leser und Betrachter sich einen gelungenen Überblick über Gigers Frühwerk verschaffen, über die ersten Gehversuche mit Ölfarbe, über frühe Tusche- und Acrylzeichnungen. Persönliche Jugenderinnerungen, mit zahlreichen Fotos illustriert und vom Künstler selbst geschrieben, runden den Einstieg ab.
Ihre Qualität zeigt die vorliegende Zusammenstellung dann in den weiteren Kapiteln, die vieles anreißen, illustrieren, kommentieren und dadurch zeigen, wie ungeheuer vielseitig Giger war und ist. Ein Kapitel zeigt Fotos von Leuten, die sich Gigers Bilder tätowieren haben lassen, ein weiteres beschäftigt sich mit der persönlichen Beziehung zwischen Giger und seinem Manager Leslie Barany. Wer weiter blättert, findet sich unversehens farbenfrohen Wachszeichnungen gegenüber diese Farbenvielfalt ist man, vertraut mit den häufig eher monochrom gehaltenen bekannteren Bildern, gar nicht gewohnt. Sehr interessant ist auch ein Kapitel, in dem Giger Kunst zeigt, die er selbst sammelt und die sich vollkommen von seinen eigenen Werken und seinem Stil unterscheidet.
Weitere Exkurse gehen auf die von Giger designten Möbel ein, auf die Giger-Bar in Tokio, auf seine Entwürfe zur Untertunnelung des Swiss Transit Tunnels und seine herrlich verrückte Kollektion von Swatch Uhren unter dem Titel Gigers Watch Abart. Stets gibt es Neues zu entdecken: Bilder, Fotos, Skizzen, Entwürfe, Cartoons, Werbeplakate und Dokumente offenbaren immer neue Details und Ansichten. Eine hübsche Idee ist auch das Kapitel Giger in 3D, in dem man eine Auswahl von Gigers Bildern als 3D-Illusion betrachten kann, vorausgesetzt, man hat die richtige Technik, um mit den Augen einen 3D-Effekt zu erzielen.
Für Fans von H. R. ist der Band www HR Giger com sicherlich ein Muss, zeigt er doch einen ungeheuer breiten Querschnitt aus Gigers Leben und Schaffen. Der gesamte Bildband ist reich illustriert und hochwertig aufgemacht, so dass man kaum glauben mag, dass er nur knapp zehn Euro kostet. Die 240 Seiten sind so verspielt, so augenzwinkernd, so interessant und bunt zusammengewürfelt, dass sie Lust auf mehr machen. Wer also lieber ein bisschen von allem möchte anstatt einzelner Bildbände, die zum Beispiel den Schwerpunkt auf die Biomechanics oder auf die Erschaffung des Alien legen, ist hier mit einem Kauf sehr gut beraten. Man darf allerdings keine Sammlung von Gigers Hauptwerken erwarten, die Zusammenstellung bewegt sich eindeutig abseits der alt bekannten Pfade.
Nicht zuletzt die persönlichen Kommentierungen und Ausführungen des Künstlers und die Tatsache, dass er den Bildband selbst gestaltet hat, machen dieses Buch zu einem Must have für Fans und Interessierte und das mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Einziger Kritikpunkt ist die etwas unschöne Betitelung www HR Giger com, die auf die Website des Künstlers verweist, die aber keinen wirklichen Bezug zum Gezeigten aufweist.
Ansprechend 5 von 5 Punkten Keine Sammlung seiner Hauptwerke, aber eine gute Ergänzung für jeden Giger Sammler. Nette Hintergrundinformationen und ein wahrer Augenschmaus. Man bekommt aber auch frühe (eher untypische bzw. unbekannte) Werke des Meisters zu sehen.
Wieder einmal ein Buch von Giger, diesmal sogar richtig dick 4 von 5 Punkten Und darin wird auch noch über die verschiedensten Themen berichtet, teils von Giger selbst, teils von Kollegen, Freunden oder eben auch von Aussenstehenden. Es finden sich detaillierte Berichte über Entstehungen seiner Werke sowie Notizen und haufenweise Infomaterial! Die Arbeiten um die es dabei geht sind sehr vielfältig, es geht unter anderem um die Giger Bar in Tokio, das Giger Museum, Zodiacfiguren, das Kondom des Grauens, Giger's Watch Abart und die 700 Jahre warten auf... Sehr umfangreich und mit vielen Randbemerkungen, auch von Giger selbst, der hier auch sehr offen über seine persönlichen Erfahrungen spricht, über Familie und Eltern. Vielen wird sein sehr offener und ungeschmückter Erzählstil sauer aufstoßen, aber man sollte dankbar sein dass der Mann auch offen über die nicht so schmeichelhaften Seiten seines Schafens berichten kann. |
Banksy - Wall and Piece Robin Banksy Taschenbuch, November 2006 Verkaufsrang: 61341 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Genial! 5 von 5 Punkten Zufällig bin ich auf die Street Art Szene mit Banksy als wohl berühmtesten Vertreter gestoßen und ich muss sagen, ich bin total fasziniert. Banksy ist so genial, seine Bilder, die Ironie darin, gespickt mit (krasser) Gesellschaftskritik, aber einfach so lustig, dass ich fast auf jeder Seite einen Lachkrampf bekam. Aber auch die interessanten Kommentare (die einem halt nur bei guter Englischkenntnis zugängig sind) stellen Banksy in ein sehr positives Licht - dumm, wie Sprayer oft dargestellt werden, das ist er sicherlich nicht. Dieses Buch ist einfach brillant und ich empfehle es jedem, der ein bisschen mehr über Banksy wissen und sehen will, aber auch jedem der Street Art oder auch nur ein wenig Kunst-interessiert ist - dieses Buch ist ein Muss!
Banksy ist Banksy ist Banksy ... 5 von 5 Punkten Das Buch "Wall and Piece" ist eine Zusammenfassung dreier bereits erschienener Bücher. Graffitis, Bilder, Kunstaktionen und Kommentare von Banksy sind in diesem Buch versammelt. Die Kommentare sind nicht übersetzt, sondern auf Englisch, da aber die Bilder das Buch ausmachen, lohnt sich die Anschaffung auch, wenn man kein Englisch spricht. Banksy bietet einen Riesenfundus an witzigen Ideen. Aber es sind nicht nur seine Ideen, sondern auch die Umsetzung, die erstaunt, denn seine Stencils zeugen von Können und laden auch ohne jede Interpretation zum Betrachten ein.
Aber sicher will Banksy mehr, als dass seine Bilder nur betrachtet werden. Im Stil der Kommunikationsguerilla nehmen sie Bekanntes auf und ändern es so, dass dem Betrachter eine neue Sichtweise möglich wird. Banksys Werke sind hintersinnig, politisch, gesellschaftskritisch und vor allem witzig. Noch nie ist jemand die großen Museen der Welt abgefahren, um dort ungefragt Bilder von sich aufzuhängen. Das ist sympathisch und lädt ein, vieles zu hinterfragen. Dass seine Bilder bei Sothebys versteigert werden, dass seine Graffitis zum Teil teurer sind als die Häuser auf denen sie stehen, dass er gefeiert und gehypt wird und eine Menge Geld verdient, nehmen ihm manche übel und werfen ihm Kommerz vor. Doch am Ende ist und bleibt Banksy der große Unbekannte, der sich bisher noch nicht vom Ruhm und von der Kunstszene hat vereinnahmen lassen. Am Schluss des Buches gibt er noch einige Ratschläge, unter anderem diesen (frei übersetzt): "Berühmtheit ist ein Nebenbei-Produkt von etwas anderem. Man geht ja auch nicht in ein Restaurant und bestellt etwas zu essen, um scheißen zu können." In diesem Sinne: Fünf Sterne für Banksys "Wall and Piece".
Bester Underground-Künstler 5 von 5 Punkten Das Buch hab ich am Stück verschlungen. Auf jeder zweiten Seite konnte ich fast nicht mehr vor lachen. Dieser wahnsinnige Ideenreichtum, den der anonyme Künstler da ausschüttet haut einen echt um! Auch die Beschreibungen zu den verschiedenen Projekten von Banksy amüsieren sehr. z. B. als er ein Radioaktiv-Schild in einem See abgestellt hat, musste die engliche Polizei einen Polizisten danebenstellen um den Passanten zu versichern das keine Gefahr besteht. |
Wie Dalí entdeckte, dass er nicht gestorben war. Und andere surreale Anekdoten zum 100. Geburtstag Georg A. Weth Gebundene Ausgabe, April 2004 Verkaufsrang: 49691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Kunstwerk für alle Dalí-Liebhaber! 5 von 5 Punkten Unter dem Titel "Wie Dalí entdeckte, dass er nicht gestorben war" hat Autor Georg A. Weth anlässlich des 100. Geburtstages Salvador Dalís die verschiedensten "surrealen Anekdoten" aus dem Leben des genialen und exzentrischen Malers zusammengetragen, von denen die meisten dem Leser noch unbekannt sein dürften. Verschiedenste Abbildungen und bisher teilweise noch unveröffentlichte Zeichnungen des Meisters, die zur jeweiligen Geschichte die passende optische Ergänzung liefern, bereichern das höchst interessante Werk.
Häufiger auftauchende Themen sind die erotischen Phantasien des Malers und seine kulinarischen Späße, die er sich mit schöner Regelmäßigkeit erlaubte. Bei den zahlreichen Abbildungen, die den Text illustrieren, handelt es sich sowohl um bekannte Werke des Malers sowie um Zeichnungen, welche teilweise bisher noch unveröffentlicht waren, als auch um Fotografien, die ihn in den unterschiedlichen Stadien seines Lebens zeigen. Ergänzt werden die Bilder durch verschiedene biographische Fundstücke. |
Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente Wassily Kandinsky Taschenbuch, Januar 2002 Verkaufsrang: 21038 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kein leichter Stoff, aber sehr ergiebig. 5 von 5 Punkten Es gibt nur sehr wenige Werke über Kompositionsgrundlagen. Und wenn, dann werden die Dinge oft nur angeschnitten. Auch Kandinsky, einer der Vorreiter, muß wie er selbst betont viel an Aufarbeitung den kommenden Generationen überlassen. Ich fürchte bisher ist es ausgeblieben.
Insofern kommt man um dieses teilweise etwas schwer verständliche Werk nicht drumherum. So sind seine Werke sicher nichts für Anfänger, auch wenn Grundlagen vermittelt werden. Für jemanden allerdings, der schon in der Materie drinn ist, ist es eine Offenbahrung!
Was mir besonders gut gefällt ist, dass er seine Aussagen nicht weichspült. Es sind einige Thesen in seinen Werken, bei denen man nicht ohne weiteres zustimmen will; aber er hält sich dennoch nicht zurück, und so bleiben Ideen, die sich zu überdenken lohnen.
Zumal er es zu jeder Zeit schafft nicht am Beispiel des Standbildes zu verhaften. Er hat schon einen stark philosophischen Ansatz geprägt, der einem die Sicherheit gibt sich eben nicht total zu verrennen. Es ist kein Fachbuch, das sich immer weiter in die Materie eingräbt, sondern im Gegenteil ein Buch, das einen über die Fläche hinausträgt und den ganzen Lebens-Raum mit einbezieht.
Alles in allem eine absolute Empfehlung, allerdings denke ich sollte man vorher schon ein paar Lebenserfahrungen gesammelt und einen Rundumblick erworben haben um einen Zugang zu diesen elementaren Gedanken zu bekommen.
Vor 5 Jahren hätte mich das Buch noch vollkommen überfordert.
Wobei hier "Punkt und Linie zu Fläche" noch den konkretesten Ansatz hat und damit den leichtesten Zugang gewährt, anders als "Über das Geistige in der Kunst" und "Eassays über Kunst und Künstler, wobei diese Rezension ansonsten auf die übrigen beiden Werke übertragen werden kann.
Kompositionslehre in ihren Grundlagen von der Pike auf 5 von 5 Punkten Kompositionslehre in ihren Grundlagen von der Pike auf. Zu Wassily Kandinsky muss man nichts mehr sagen, den kennt man einfach! |
Die große Zeichenschule Figuren: Grundlagen - Techniken - Motive Barrington Barber Broschiert, Januar 2006 Verkaufsrang: 36574 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schritt für Schritt zeichnen lernen 4 von 5 Punkten Der menschliche Körper gehört zu den Grundlagen des Zeichnens und ist gleichzeitig eines der schwierigsten Motive, die es gibt. Der Autor Barrington Barber hat nun ein Buch geschrieben, welches sowohl die Grundlagen als auch die verschiedenen Techniken und Motive des Zeichnens von menschlichen Körpern näher beschreibt. Er vertritt dabei das Motto „Zeichnen kann jeder, man muss es nur lange genug üben". Und so beginnt er mit diesem Buch bei Null und erklärt nach und nach die wichtigen Dinge, auf die man achten muss.Bereits zu Beginn des Buches nimmt der Autor dem Leser die Angst vor dem Zeichnen und macht deutlich, dass jeder zeichnen kann und man nicht so schnell aufgeben darf, wenn es zu Beginn nicht so wird, wie man es sich wünscht. Um den Text zu veranschaulichen, benutzt er sehr viele Zeichnungen. Dabei findet man von Skizzen bis zu fertigen Bildern alles in diesem Buch und man bekommt allein beim Betrachten der Abbildungen ein Gefühl für das Zeichnen des menschlichen Körpers. Die einzelnen Beschreibungen sind ausführlich und es wird auch auf die verschiedenen Details eingegangen, an denen manch ein Hobbyzeichner zu knabbern hat. Insgesamt kann man sagen, dass dieses Buch eine gute Hilfe ist, um den menschlichen Körper besser zeichnen zu lernen, und viele Ratschläge bereit hält, die nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene interessant und aufschlussreich sind. Wie angekündigt führt das Buch den Leser Schritt für Schritt zu einer fertigen Zeichnung, und wenn man konzentriert mit diesem Buch arbeitet, stellt der menschliche Körper am Ende keine allzu große Hürde mehr dar, wenn es darum geht, ein Bild zu zeichnen. |
Maler Mörder Mythos: Geschichten zu Caravaggio Andrea Camilleri, Gerhard Falkner, Nino Filasto, Tanja Kinkel, Henning Mankell, Ingrid Noll, Arnold Stadler Broschiert, Juli 2006 Verkaufsrang: 112545 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mörderisch unterhaltsame Kurzgeschichten über den Künstler, der ein Mörder war. 5 von 5 Punkten Fast 400 Jahre nach seinem Tod ist das Interesse am italienischen Maler Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, so groß wie nie zuvor. Inspiriert von seinen ausdrucksstarken Gemälden und den zahlreichen Legenden, die sich um das mörderische Genie ranken, haben acht bekannte Kriminalautoren, von Tanja Kinkel über Ingrid Noll bis hin zu Henning Mankell, spannende Kurzgeschichten verfasst. "Maler Mörder Mythos" ist der passende Titel für das Buch über einen außergewöhnlichen Künstler und sein ungewöhnliches Leben.
Packend erzählt und gut recherchiert sind die Kurzgeschichten, durch die in "Maler Mörder Mythos" genauso informativ wie in einer Biografie, dafür aber um einiges spannender, vom Leben eines außergewöhnlichen Mannes berichtet wird. Doch nicht nur über das Leben Caravaggios, sondern vor allem auch über seine Kunst, erfährt der Leser durch die Geschichten, die sich jeweils auf eines oder auch mehrere Bilder Caravaggios beziehen, einiges: Wie die Bilder entstanden sind, was an Caravaggios Malweise revolutionär war und welche Details die Gemälde so provokant machten. |
Impressionistinnen - Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond
Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 76933 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Neues Licht auf das Weibliche im Impressionismus 5 von 5 Punkten Ein Ausstellungskatalog, und mag er noch so hervorragend realisiert sein, ersetzt natürlich nicht den Besuch einer Ausstellung. Dennoch eignet sich das vorliegende Werk nicht nur zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs, sondern ganz vorzüglich auch für "Nichtbesucher" dazu, sich eine Übersicht über das uvre der vier Malerinnen zu verschaffen und anhand der Aufsätze ihre Stellung innerhalb der impressionistischen Kunst und Epoche, ihre Biografien - nicht frei von Dramatik - und künstlerische wie persönliche Entwicklung, ihre Vorbilder, ihre in den Bildern zum Ausdruck kommende Sicht auf ihre Umwelt und den Einfluss ihrer sozialen Stellung mit allen Einschränkungen, denen auch bürgerliche Frauen aus betuchten Familien des 19. Jahrhunderts unterworfen waren, kennen zu lernen.
Die Frage "Malen Frauen anders?" lässt sich nach der Lektüre des Buchs mit Ja beantworten, auch wenn es keine einheitliche Antwort auf die logisch darauf folgende Frage geben kann, inwiefern diese vier Damen anders malten als ihre männlichen Kollegen und Freunde. Cassatts Motivwahl und Technik unterscheiden sich zum Beispiel intensiv von Morisots; Cassatt etwa malte relativ häufig ältere Menschen, was sie von den anderen Impressionisten unterscheidet. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten, die im Buch herausgestellt werden, zum Beispiel, dass jede der vier Malerinnen eine Schwester hatte, die häufig für sie Modell saß.
Während die in der Ausstellung angebotenen kurzen Informationen zu den bedeutendsten Exponaten im Katalog beziehungsweise Buch nicht abgedruckt wurden - vermutlich, um den Umfang nicht zu sprengen -, bieten die wiederum in der Ausstellung nicht vorgestellten Essays aus dem Buch eine wahre Fülle an interessanten Hintergrundinformationen und Interpretationen. Abbildungen von nicht ausgestellten Werken auch anderer, männlicher Künstler innerhalb dieser Textbeiträge sorgen zudem für Anschaulichkeit.
Die Abdrucke der ausgestellten Bilder sind von bester Qualität: Bei manchem Ölbild von Morisot etwa ist man versucht, über das Papier zu streichen, da die üppig pastos aufgetragenen Pinselstriche so erhaben wirken wie beim Original. Fast immer findet man ein Werk pro Seite vor, je nach Format des Originals möglichst groß reproduziert. Selbstverständlich erhält der Betrachter auch alle relevanten Angaben zum abgebildeten Kunstwerk.
Der Erfolg der Ausstellung kommt nicht von ungefähr, und das Buch als ihre bleibende "Essenz", ergänzt um die für jeden Impressionismus-Freund wertvollen, sehr informativen Essays, verdient entsprechende Beachtung: Es vermag dank der Würdigung des Weiblichen im Impressionismus ein neues Licht auf diese Kunstepoche zu werfen, es glänzt sowohl durch griffige Zusammenfassungen als auch durch zahlreiche wissenswerte Details, und es ist ansprechend aufgemacht und enthält eine Vielzahl von Abbildungen in bester Qualität.
" Der Impressionismus war durchgängig eine Kunstrichtung des gehobenen Bürgertums dies trifft 5 von 5 Punkten sowohl auf die Künstler als auch auf ihre Sammler, Förderer und Kritiker zu." ( Zitat aus dem Beitrag von Ingrid Pfeiffer " Der Impressionismus ist weiblich ", S. 14).
Das ist eine Rezension zum Katalog zur Ausstellung "Impressionistinnen ", die vom 22.2.- 1.6.2008 in Frankfurt/Main in der Kunsthalle Schirn gezeigt wird. Die Ausstellung präsentiert die großen Malerinnen der Impressionismus:
Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzales und Marie Bracquemond. Sie waren die Weggefährtinnen von Claude Monet, Edouard Manet, Edgar Degas und Auguste Renoir. Gemälde dieser Damen werden im vorliegenden Buch gezeigt und näher besprochen.
Der Impressionismus ist eine in der französischen Malerei zwischen 1860 und 1870 entstandene Kunstrichtung, die fast in allen europäischen Ländern und auch in Nordamerika auf die Entwicklung der Malerei Einfluss nahm. Die Maler des Impressionismus überwanden die akademische Ateliermalerei des 19.Jahrhunderts durch eine neue Art der Wirklichkeitswiedergabe, die einen Gegenstand in seiner augenblicklichen Erscheinungsform und in einem zufälligen Ausschnitt zu erfassen suchte und die farblichen Reize der im Licht wechselnden Erscheinung oft in mehr andeutender als ausführender Art festhielt.
In verschiedenen, sehr nachdenklichen Textbeiträgen wird man mit den Malerinnen und ihrem Werk vertraut gemacht. Um die Malerinnen kurz vorzustellen, hier ein paar Informationen :
Berthe Morisot ( 1841-1895) war die Enkelin von Jean Frangonard . Sie blieb in ihrem Stil immer sehr eigenständig. 1868 begegnete sie Edourd Manet , dessen bevorzugtes Modell sie von 1872- 74 war. Manet, mit dem sie auch danach freundschaftlich verbunden blieb, gab ihr Anleitung in der Technik des Pastells, gelegentlich überarbeitete er sogar ihre Bilder. Obschon sich mitunter Anklänge an Manet zeigen, sind ihre Bilder stets atmosphärischer und intimer in der Aussage als bei den Werken Manets. Berthe Morisot bevorzugte früh die Freilichtmalerei und gewann selbst Manet für das Malen im Freien.
1875 erzielte Morisot für ihre Bilder bereits Höchstpreise. 1877 heiratete sie Eugene Manet, den Bruder Edourd Manets. Um 1880 erreichte die Künstlerin ihre größte Reife und konnte bei der Impressionistenausstellung jenes Jahres einen starken Eindruck hinterlassen. Es gelang ihr nun vielfältige Kontraste auf bisher unbekannte Weise zu harmonisieren, so etwa bei " Eugene Manet und Tochter in Bougival im Garten ", 1883, S. 41. Auch in der spontanen Technik des Aquarells zeigt sich ihr spezifischer Charme, z.B. im Gemälde " Edma, die Schwester der Künstlerin in einem Park sitzend", 1864, S. 32. Die Pastellzeichnungen behandelt sie zumeist linear skizzenhaft in reinen Farben(" Die Birnen ", 1891, S.106) oder klarer determiniert ( " Das Piano ", 1888, S. 99). Nach dem Tod von Edouard Manet erfolgte eine Annäherung an den Malstil von Pierre Renoir.
Besonders beeindruckt haben mich die Gemälde " Junge Frau im Ballkleid ", 1879 , S.42 und " Paule Gobillard malend ", 1886/87, S. 117 . Die sanften Züge der Frauen auf Morisots Bildern sind bemerkenswert.
Mary Cassatt ( 1845-1926) ist die bedeutendste amerikanische Impressionistin. Sie entschloss sich 1868 während einer Frankreichreise Malerin zu werden. 1872 übersiedelte sie endgültig nach Europa. 1874 ließ sie sich in Paris nieder und setzte sich dort mit dem Impressionismus auseinander . Sie wurde von Degas entdeckt. Seitdem nahm sie an Ausstellungen der Impressionisten teil. Trotz heftiger Angriffe auf den Impressionismus stellte sie weiter aus und kaufte viele Bilder von ihren Kollegen. Obschon Mary Cassatt die verschiedensten Themen aufgriff, konzentrierte sie sich nach 1890 zunehmend auf ihr Hauptmotiv " Mutter mit Kind". Zu diesem Thema gibt es zahlreiche Bilder im Katalog.
Sehr schön ist Cassatts " Lesende", 1878, S. 141, auch die " Junge Frau lesend ", 1878, S. 145 sowie " Augusta nähend am Fenster", um 1905-1910, S. 150.
Eva Gonzales ( 1849-1883) war eine französische Malerin , die akademisch geprägt, aber durch die Bekanntschaft mit Edourd Manet auch mit dem frühen Impressionismus vertraut war. Seit 1872 stellt sie ihre Gemälde im Salon aus. Ihr Werk " Eine Loge im Theatre des Italiens", 1874, S. 225, erinnert im Stil an den frühen Manet.
Wundervoll sind ihre impressionistischen Pastelle, wie etwa " Die Lektüre im Garten ", um 1880, S. 213 und " Die Frau in Rosa ", 1879, S. 219, aber auch das Ölbild " Erwachendes Mädchen", o. J., S. 224.
Bei ihrem frühen Tod im Jahre 1883 waren alle Persönlichkeiten der Pariser Welt der Kunst und Literatur bei den Trauerfeierlichkeiten anwesend.
Die französische Malerin Marie Bracquemond ( 1840-1916) erhielt Unterricht bei Schülerinnen von Jean- Auguste Dominique Ingres und wurde 1859 in den Salon aufgenommen.
Der Kunstkritiker Philippe Burty rechnet sie zu den " verständigsten Schülerinnen der Ingres -Werkstatt ". 1879 und 1880 stellt sie aufgrund einer Einladung bei den Impressionisten ihre " Dame in Weiß ", o.J., S. 255 aus. Kritiker aber auch Kollegen sind begeistert.
1886 nimmt sie mit sechs Gemälden an der letzten Großen Impressionistenausstellung teil. Zu den ausgestellten Werken zählt das Gemälde " Die Tricktrackspielerin", S. 234.
Bracquemond stirbt 1916 zurückgezogen in Sevre.
Sehr beeindruckend sind die " Drei Damen mit Schirmen ", um 1880, S. 261 , " Die Teestunde ", 1880, S. 267, aber auch ihre Pflanzenbilder, wie etwa " Blumenvasen in Sevre ", um 1880, S. 275.
Sehr interessant ist der Beitrag von Anna Havemann, der sich mit dem Kampf der Künstlerinnen um die berufliche Anerkennung in der Kunstwelt des 19. Jahrhundert auseinandersetzt. Havemann resümiert: " Die Frauen - ob als Einzelkämpferinnen oder in schlagkräftigen Vereinigungen- veränderten das Gesicht der Kunstwelt, indem sie den lange überfälligen Zugang zu den von Männern beherrschten Institutionen erzwangen und als Künstlerinnen erfolgreich Karriere machten" ( S. 287 ).
Die Ausstellung ist ein Hochgenuss. Ich hatte am vergangenen Samstag das Vergnügen mich in der Schirn für Stunden aufzuhalten.
Ein sehr gelungenes, schönes, dabei hochinformatives Buch!
Empfehlenswert!
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Frida Kahlo. Meisterwerke Frida Kahlo Taschenbuch, Januar 2002 Verkaufsrang: 77744 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr schönes Buch 5 von 5 Punkten Also wer sich über die Werke von Frida Kahlo einen kurzen Überblick verschaffen möchte, der kann dies mit diesem Buch wunderbar. Es ist ein sehr schönes Buch, schön aufgemacht und zu jedem Bild eine kurze Erläuterung. Es stimmt wirklich, dass man in den Bildern von Frida Kahlo ihre Liebe zu Diego, ihren Schmerz (durch ihren Unfall) und ihr Leiden erkennen kann.
Schöne Zusammenfassung 5 von 5 Punkten Diese Sammlung mit wichtigen Werken von Frida Kahlo lässt einen tiefen Einblick in Fridas Leben zu. Man kann allein durch die Bilder ihr Leben, ihre Liebe und vor allem Ihr Leiden erkennen, zudem, gibt es zu jedem Bild eine kleine Erklärung. Man findet hier die Inspiration und vielleicht auch eine Hilfestellung, wenn man sich entscheiden möchte ein großes Bild zu kaufen. Eine wirklich schön ausgewählte Zusammenfassung. |
Airbrush für Einsteiger: Gerätekunde, Spritztechniken und vielfältige Anwendungsbeispiele Mathias Faber Gebundene Ausgabe, Februar 2003 Verkaufsrang: 13012 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
nicht so wirklich..... 1 von 5 Punkten .....zu gebrauchen,hab mir das buch aber(zum glück)auch nur ausgeliehen.
für jemanden der von airbrush vorher noch nie was gehört hat ist es bestimmt irgendwie hilfreich,für alle anderen die wissen das man mit schablonen und anderen hilfsmitteln arbeiten kann ist es nichts.
die meisten die mit airbrush anfangen (und sich bestimmt etwas informiert haben) sind schon nach zwei bis drei stunden rumprobieren über das was im buch beschrieben wird hinaus.
wer allerdings ins kalte wasser geworfen wird kann ruhig mal reinsehen.
Für Einsteiger? 1 von 5 Punkten Also ich habe das Buch als wirklich blutiger Anfänger gekauft! Und ich muss sagen, alles was ich in diesem Buch erfahren hab erfahre ich auch mit 2-3 Mausklicks im Internet. Klar bietet es eine kleine Übersicht über Farb + Motivwahl, leider geht der Kontext nicht tiefergründig in die Problematik ein, was gerade für einen Anfänger wünschenswert wäre.Auch die Step by Step erklärungen sind mangelhaft beschrieben, so dass es hier wiederrum für einen Anfänger schwierig ist zu folgen. |
Soviet Posters: The Sergo Grigorian Collection Maria Lafont Taschenbuch, März 2007 Verkaufsrang: 128435 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ephemeral fervor 5 von 5 Punkten
I was intrigued to read in the intro of this excellent book that the posters shown were printed in quantities of between five thousand and a hundred thousand and mostly had a rather short lifespan so we must be grateful to Sergo Grigorian for having the foresight and enthusiasm to create his collection.
I thought the early posters, from the 1918 onwards, are the most fascinating. There are several in the best Constructivist tradition, page fifty-four has a stunning typographic one designed by Sorbonski or page seventy-two with a movie poster showing a painting of two revolutionary peasants using a machine gun integrated into display headlines and text. However as you look through the pages the graphic style, especially after 1945, slowly morphs into safe predictable State style with plenty of happy children and contemporary versions of Stakhanovites leading the workers into the dazzling future.
The last book section with posters from 1965 to 2001 do show however a rather wide graphic style with strong abstracts, even a bit of pop art, photo montage and on page 223 a very western European style poster for a Russian shotgun (in English for Raznoexport). The last poster in the book by Vladimir and Georgy Sternberg, from 2001, celebrates past Soviet culture with ten mini posters of famous movies.
Overall I thought an excellent selection of posters presented in a well produced book (and good value for the price) but there were a couple of annoying editorial flaws. The page numbers are turned sideways and they assume a bit more importance than the average publication because the details about each poster are at the back of the book and it is rather frustrating to have to keeping turning backwards and forwards. Made perhaps more annoying because there is plenty of space on each page for the captions.
I understand that Prestel will have a similar book of North Korean posters out later this year.
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Pastellmalerei für Einsteiger Francisco Asensio Cerver Gebundene Ausgabe, September 2005 Verkaufsrang: 98235 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Persönliche Meinung 3 von 5 Punkten Das Buch wird ja hier allgemein sehr hoch gelobt, ich habe aber leider auch ein paar Kritikpunkte. Das Buch entsprach nicht meiner persönlichen Erwartung und ich benutze es kaum.
Man verliert sich schnell in den vielen Themen, die zwar tiefgehend, aber doch igrendwie nur kurz angerissen werden.
Außerdem setzt das Buch einen breiten Materialbestand voraus. Man kann nur in wenigen Kapiteln einfach losarbeiten mit einem weißen Blatt Papier und ein paar Farben.
Es fehlen bei einigen Beispielen eine Fotografie, wie das Objekt in Natur aussieht. Man kann sich dann nur an den gemalten Schritt für Schrittbildern orientieren, aber nicht nachvollziehen und so keinen Blick dafür üben, wie man das Objekt vom Urzustand in ein künstlerisches Werk übersetzt.
Das Buch erhebt den Anspruch "durch praktisches Arbeiten einen guten Malstil zu entwickeln". Ich denke nicht, dass man durch das Nachahmen der Striche, die der Künstler in diesem Buch setzt, tatsächlich einen eigenen Stil entwickeln kann.
Viele der Beispiele sprachen mich persönlich auch einfach nicht an.
Für Einsteiger sind alle wichtigen Grundlagen aber sehr detailliert erläutert und der Preis für soviel Buch ist unschlagbar.
Ein Superbuch 5 von 5 Punkten DAS Buch für Einsteiger. Sowohl das Material wird erklärt als auch die vielen Schritt-für-Schritt - Anleitungen verleiten dazu jedes der Motive zu malen und hierbei die jeweiligen Techniken zu erlernen. Die Motive sind mit Bedacht ausgewählt und hervorragend erklärt. Erste Erfolgserlebnisse muntern auf zum Weitermachen -
Ich war begeistert - und bin es noch!!
Empfehlenswert für Einsteiger 5 von 5 Punkten Ich hatte mit großer Spannung dieses Buch erwartet und muss sagen, dass ich beeindruckt war. Ein sehr umfangreiches Buch mit guten Aufnahmen, Erklärungen. Alle Tipps und Anregungen sind gut nachvollziehbar, auch für blutige Anfänger. Sehr zu empfehlen für Einsteiger, weil viele Themenbereiche behandelt werden.
Umfassender Einstieg und mehr! 5 von 5 Punkten Mit 21 Themen und 176 Seiten bekommt man einen umfassenden Überblick über die Pastellmalerei. Es werden sowohl grundlegende Techniken und Materialien erläutert als auch das konkrete Erstellen unterschiedlichster Motive nachvollziehbar erklärt. Verschiedenste Motive (Tiere, Landschaften, Stilleben, Körperstudien etc.) werden in ihrer Entstehung schrittweise dargestellt und sind so auch für Anfänger absolut nachvollziehbar. Am Ende des Buches werden noch einige bekannte Maler und ihre Werke vorgestellt und in ihrem Aufbau nachvollziehbar erläutert.
Bestens für Anfänger u.Fortgeschrittenere 5 von 5 Punkten Ein empfehlenswertes Buch,das einem hilft,wenn man noch gar keine Ahnung vom ganzen hat.Es werden sehr anschauliche einfach umzusetzende Beispiele gebracht,die einem schon bald Erfolgserlebnisse bereiten |
Clara und Paula: Das Leben von Clara Rilke-Westhoff und Paula Modersohn-Becker Gunna Wendt Broschiert, November 2007 Verkaufsrang: 86004 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Clara meets Paula 5 von 5 Punkten Endlich ein Buch, das die Freundschaft zwischen den beiden Künstlerinnen Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff direkt, spannend und ohne Verklärung schildert: Sie wollen Karriere machen, die beiden jungen Frauen aus Bremen - zu einer Zeit, in der dieser Lebensweg für Frauen eigentlich nicht vorgesehen ist. Worpswede und Paris sind die Pole ihres künstlerischen Aufbruchs. Sie lernen (später berühmte) Männer kennen: Rainer Maria Rilke, Otto Modersohn, heiraten sie und verlieren doch den eigenen Weg nicht aus den Augen. Hinreißend schildert Gunna Wendt die Worpsweder Künstlerszene mit ihren Treffen und Events. Und sie nimmt den Leser mit auf die Reisen nach Paris, wo Clara und Paula sich mit unkonventionellen Mitteln durchschlagen und existenziell wichtige Begegnungen mit der Kunst (Van Gogh, Gauguin, Cézanne) und den Künstlern (Rodin) haben. Ein tolles Buch über eine Freundschaft, die von Clara und Paula wie ein wunderschönes lebendiges Fest gefeiert wird.
Faszinierende Darstellung einer Freundschaft 5 von 5 Punkten Zugegebenermaßen war ich skeptisch, als ich den Text hinten auf dem Buch las.
Johannes Mario Simmel schreibt an die Autorin, dass das Buch "absolutely fine" ist und er voller Bewunderung für Frau Wendts Gabe ist, die Leser zu verzaubern.
Jetzt, nachdem ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe, kann ich dem nur zustimmen. Einerseits schafft es die Autorin, die biographischen Zusammenhänge klar und anschaulich darzustellen. Und andererseits zeichnet sie mit soviel Gefühl das Leben von Paula Modersohn-Becker nach, dass es einem die Haare zu Berge stehen lässt. Selbst wenn man "nur" über Paula lesen wollte, wäre dieses Buch absolut empfehlenswert. Doch was diese Biographie zur wirklichen Muss-Lektüre macht, ist der Aspekt, dass auch Clara Rilke-Westhoff in ihrer Beziehung zu Paula nachgezeichnet wird. In allen Feinheiten und mit derart viel Gefühl stellt die Autorin den Kampf der beiden Freundinnen dar, die sich inmitten der Männerwelt durchsetzen mussten, und wie sie sich gegenseitig unterstützen und ermutigten.
Fazit: ein wunderbares Buch über eine Freundschaft, dass unbedingt gelesen werden muss.
Spannend und wunderschön 5 von 5 Punkten "Paulas Persönlichkeit kann sich manchmal so atmosphärisch und raumergreifend ausbreiten, daß ihr Gegenüber meint, die ganze Umgebung mit ihren Augen sehen zu müssen. Alles wird dann in ihren Augen gespiegelt. Sie hat eine umwerfende Präsenz, duldet niemals ein Sichhängenlassen und ganz selten ein Ausruhen. Sie muss sich nicht bemühen, intellektuell zu wirken, denn existentielle Fragen beschäftigen sie auch im Alltag. Nie gleitet ein Gespräch mit ihr ab ins Banale, auch wenn sie sich gern vergnügt, lacht und Spaß hat. Das ist es, was Clara fasziniert." und Clara: "Auch sie hat etwas Faszinierendes und Fremdes an sich. Clara ist so groß und kräftig. Sie scheut sich nicht, sich auf dem Feld selbst vor den Pflug spannen zu lassen, um den Bauern, bei dem sie wohnt, bei der Arbeit zu helfen. Sie hat eine riesige Freude daran, ihre Kräfte zu spüren, zum Einsatz und Ausdruck zu bringen. Ungewöhnlich für eine Frau. Clara spricht nicht viel, aber wenn, dann ist es wichtig, was sie sagt. Sie meint es ernst. Ihr Tonfall ist nachdrücklich und warmherzig." Der Autorin ist es gelungen, dem Leser die Freundschaft zwischen diesen beiden unterschiedlichen Frauen auf ganz wunderbare, eigenwillige Art und Weise nahe zu bringen. Ein sehr lesenswertes Buch - spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
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