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| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Zeichenschule für kleine Künstler
Gebundene Ausgabe, Januar 2008 Verkaufsrang: 80407 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit diesem Buch lernen kleine Kinderhände mit Leichtigkeit den Übergang von ersten ungelenkten Strichen zum zielgerichteten Zeichnen. In wenigen Schritten entstehen mit Hilfe einfacher Grundformen wie Kreise, Rechtecke und Ovale Vorlagen für Lieblingsmotive wie z.B. ein knallrotes Feuerwehrauto, eine liebliche Prinzessin oder ein gefährlicher Löwe. Und das Ausmalen mit Buntstiften führt rasch zu ersten Erfolgserlebnissen. Das macht Spaß und steigert die Motivation von Bild zu Bild. Mit dieser Methode werden Malen und Zeichnen als natürliche Ausdrucksmöglichkeit gefördert.
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Das Ravensburger Werkbuch Kreatives Gestalten
Gebundene Ausgabe, Juni 2006 Verkaufsrang: 24384 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses große Standardwerk macht Kinder mit den Grundtechniken des kreativen Gestaltens vertraut: Zeichnen und Malen, Drucken, Modellieren, Werken mit Holz, Draht, Gips oder Stein.
Dieses Werkbuch macht Kinder mit den Grundtechniken des kreativen Gestaltens vertraut: Zeichnen, Malen, Drucken, Filzen, Modellieren mit Knete und Ton, Werken mit Holz, Draht, Gips oder Stein. Eine Fülle schöner Farbfotos von Kinderarbeiten zeigen fantasievolle Möglichkeiten der Gestaltung. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und erläuternde Zeichnungen sorgen für gutes Gelingen. Mit Informationen zu den verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen sowie vielen anderen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ideenlos - gibt's nicht! 5 von 5 Punkten Eigentlich hatte ich mit dem Titel „Werkbuch: Kreatives Gestalten“ Aufgabenbeispiele für den Werkunterricht in der Grundschule vermutet. Aber ich wurde angenehm überrascht und eines besseren belehrt, denn das Autorenteam fasst diesen Begriff weiter und nimmt auf allen stimmungsvollen Seiten seinen Auftrag ernst, Kompetenzen zum Kreativsein zu vermitteln. Das 140-Seiten starke Buch vermittelt Kindern und Erziehern zahlreiche Grundlagentechniken bei dem spielerischen aber gleichzeitig fachgerechten Umgang mit verschiedensten Werkstoffen. Unterteilt in die Kategorien „Zeichnen, Malen, Drucken, Papierarbeiten, Modellieren, Filzen, Arbeiten mit Holz, Metall oder Stein“ kommen zahlreiche Materialien und Spezialwerkzeuge zum Einsatz. Zwei Inhaltsübersichten mit unterschiedlicher Zielsetzung ermöglichen eine schnelle Orientierung in dem prall gefüllten Ideengeber: einmal werden die Themen entsprechend ihrem Werkstoff geordnet, einmal erfolgt eine alphabetische Aufzählung der Fertigungstechniken. Neben der Information über Werkzeug, Werkstoff und Fertigungstechnik erfolgt in jedem Kapitel die Beschreibung einer konkreten kindgerechten Fertigungsaufgabe. Als Kenner und Fan der Michalski-Bücher konnte ich gewiss sein, dass alle Ideen stark im Ausdruck und in der Farbigkeit und dass sie an Originalität und Authenzität nicht zu überbieten sind. So überzeugend und animierend die Anregungen auch sind, sie dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Realisation eine gut sortierte Werkstatt und einen perfekt organisierten Pädagogen erfordert, der die Gabe hat, die freien Gestaltungskräfte der Kinder herauszukitzeln, denn Schablonen sind verpönt! |
Selbstmanagement im Kunstbetrieb: Handbuch für Kunstschaffende Kathrei Weinhold Taschenbuch, März 2005 Verkaufsrang: 84890 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es bedarf neben dem künstlerischen Können zunehmend des Wissens um die Vermarktung der Kunst, um den oft mühevollen Balanceakt auf dem Kunstmarkt erfolgreich zu bestehen. Dieses an Kunstschaffende im gesamten deutschsprachigen Raum adressierte Handbuch führt praktisches Insiderwissen und fachwissenschaftlich fundierte Erkenntnisse des Kunstmanagements zusammen. Es eröffnet Möglichkeiten, durch gezielte Strategien effektiver zu arbeiten und erfolgreicher zu agieren. Die Galeristin und Dozentin Kathrein Weinhold liefert damit einen Karriereleitfaden für Kunstschaffende sowie eine detaillierte Anleitung zum erfolgreichen Selbstmanagement. Die Themen des Handbuchs sind u.a. Selbstdarstellung und Selbst-PR, Präsentations-Know-how, Networking, Businessplankonzeption und -umsetzung sowie der Kunstmarkt und seine Mechanismen, Instrumente, Akteure, Schnittstellen und Probleme.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
kenntnisreicher Leitfaden,sich im Kunstbetrieb zu vermarkten 5 von 5 Punkten Der zeitgenössische Kunstschaffende, der seine Kunst verkaufen möchte, sieht sich einem immens schnellen Wechsel verschiedenster Begebenheiten gegenübergestellt. Nicht mehr allein das Kunstwerk kann Mittelpunkt seines Interesses sein, sondern auch die Widrigkeiten eines schnelllebigen Kunstmarktes müssen von ihm genau beobachtet werden. Dennoch scheuen viele Künstler davor zurück, sich selbst als Gegenstand des Marktes und somit als Unternehmen zu begreifen und die damit einhergehenden betriebswirtschaftlichen Aspekte als Notwendigkeiten bzw. als Möglichkeiten zu erkennen.Die Galeristin Kathrein Weinhold versucht in ihrem Buch „Selbstmanagement im Kunstbetrieb" verschiedene Perspektiven des Künstlers, seiner Situation und seiner Umwelt zu beschreiben. Durch einen sehr ausführlichen Leitfaden für Handlungsbedarf sollen bestehende Ängste und Hemmschwellen gemindert werden. In fünf Teilen beleuchtet das Buch zum einen die Gegebenheiten des Kunstbetriebes, zum anderen praktische Möglichkeiten für Kunstschaffende, sich als Unternehmen zu verstehen und zu vermarkten. Zu Beginn wird eine Charakterisierung der Künstlertypen, sein Arbeits- und Absatzmarkt vorgenommen. Ziel ist es, das sehr undurchsichtige Gebiet des Kunstbetriebs und des Kunstmarktes zu „entdämonisieren" und greifbarer zu machen. Durch kenntnisreiche Beschreibungen werden vielseitige Aspekte beleuchtet: Ziel ist, eine Transparenz des Marktes mit seinen Regeln, des Kunsthändlers und des Käufers, sowie dessen Verhalten zu erreichen. In Berücksichtigung der gegebenen Besonderheiten eines Kunstmarktes werden Bereiche wie z. B. Preis, Marktperformance und -charakteristik, betriebswirtschaftliche Faktoren, Psychologien analysiert. Deutlich wird, dass sich Kunstschaffende in einer veränderten Situation in Bezug auf den Markt und sich selber befinden. Der Künstler wird über sein Schaffen hinaus immer mehr zu einem Unternehmertyp, der sich mit betriebswirtschaftlichen Strukturen auseinander setzen muss. Neben der Beschreibung der Marktverhältnisse gibt das Buch einen praxisnahen Leitfaden für ein sinnvolles Selbstmanagement: Wege zu einem Selbstverständnis, den Sinn einer Markenbildung, die dringende Notwendigkeit einer Corporate Identity und eines Corporate Designs sowie einer guten Kommunikationsstrategie etc. und schließlich die Abläufe eines Marketing-Management-Prozesses. Das Buch zeigt das Facettenreichtum des Selbstmanagements, gibt neue und wichtige Anregungen für Künstler. Die Vorgehensweise des Buches ist sehr praxisnah, was mit Teil vier und fünf nochmals bestätigt wird: Es wird ein Businessplan für Künstler entworfen, um sie ihrer Visionen und Ziele bewusst zu machen und sich weitere Wege zu erschließen. Die Vorlagen sind schlüssig gestaltet und geben vielseitige Denkanstöße. Anschließend werden wichtige Gesichtspunkte des Alltags zum sinnvollen Selbstmanagement wie Steuern, Versicherungen, Finanzen, Förderungen und Vorgehensweisen aufgelistet. Es werden Checklisten entworfen, die gesetzliche, strukturelle Grundlagen berücksichtigen, die eine künstlerische Existenz erleichtern und absichern können. Das Buch ist bei allen Ausführungen auf absolute Praxisnähe orientiert, weitgehend wird das künstlerische Schaffen in ein betriebswirtschaftliches Muster eingeordnet. Die Angabe sind leicht verständlich und die Kürze der Beschreibungen wird durch einen umfangreichen Serviceteil, wie Literaturangaben und Internetadressen kompensiert.---Veronika Schuster, Kulturmanagement Network
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Tiere unterm Regenbogen (Abenteuer Kunst) Franz Marc, Angela Wenzel Gebundene Ausgabe, 14. September 2007 Verkaufsrang: 29717 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Franz Marc (1880-1916) ist für seine Bilder von blauen Pferden, gelben Kühen und roten Katzen berühmt geworden. Der expressionistische Maler träumte von einer besseren Welt. Er liebte Tiere und bewunderte sie wegen ihrer Unschuld: Tiere sind immer ehrlich und verstellen sich nie.
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Auguste Rodin. Skulpturen und Zeichnungen Gilles Neret Taschenbuch, Februar 2001 Verkaufsrang: 75462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Rundum gelungen! 5 von 5 Punkten Eines jener Bücher, über die man eher zufällig stolpert und die man dann nicht mehr missen möchte... Schon der Einband ist wunderbar und lädt zum Kaufen ein, und was das Titelbild verspricht, hält auch der Inhalt. Großformatige Fotos der Skulpturen, detaillierte und kurzweilige Informationen zum Leben des Künstlers und zum Entstehen seiner Werke sowie zu deren Aufnahme in Kunstszene und Gesellschaft ergeben ein gelungenes Ganzes. Zahlreiche Zitate sowohl des Künstlers als auch seiner Umwelt verleihen der Biographie Leben. Besonders gut gefällt mir, daß das Buch wirklich eine in sich geschlossenen Einheit bildet und nicht nur eine Ansammlung von Fotos und Texten. Parallelen zwischen den verschiedenen Skulpturen oder Zeichnungen, zeitliche Zusammenhänge, das Wechselspiel von Künstler und Umwelt werden gezeigt und machen auch dem weniger Kunstinteressierten Lust auf mehr Rodin sowie mehr Bücher dieser Art. A propos Lust: tabulos werden auch jene sehr freizügigen Skulpturen und Zeichnungen gezeigt, die selbst heute noch recht gewagt wirken. Allerdings kommt dort der Kommentar zur Reaktion der Zeitgenossen etwas zu kurz... Alles in allem ist dies eines jener Bücher, die man denen in die Hände legen sollte, die meinen, Kunst sei trocken und langweilig. Ein Lehrbuch der besseren Art :o)
Für Einsteiger ein perfektes Werk über Rodin 5 von 5 Punkten Hochglanzgebundenes grossformatiges Taschenbuch, mit den wichtigsten Werken Rodins sowie einer bebilderten Biographie des Künstlers! Macht süchtig nach mehr - sehr zu empfehlen !!! |
Kunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges Rudolf Arnheim Taschenbuch, 11. September 2000 Verkaufsrang: 109141 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Kunst der Bildanalyse ist so alt wie die Kunst selbst. Arnheims Anleitung zum Sehen ist aber immer noch so jung wie bei ihrem ersten Erscheinen 1954. Arnheim ist in seinen Schriften ein immer verständlicher Vermittler. Sein psychologischer Ansatz der Kunstbetrachtung überwältigt, aber vergewaltigt den Leser nicht. An einfachen Beispielen beleuchtet er behutsam und kritisch das Wechselspiel von Form und Farbe, Raum und Licht, Bewegung und Gleichgewicht. Am Ende der Lektüre wird der Leser kaum bemerkt haben, wie viel Material ihm präsentiert worden ist: von der Steinzeit bis zu Picasso. Fast spielerisch entfaltet sich so ein breites Panorama der Kunst.
"Dieses Buch kann in der Tat zur Falle werden". Rudolf Arnheim
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Perception Theory - Rückübersetzt 5 von 5 Punkten "Theory of Perception" klingt doch viel moderner als Wahrnehmungspsychologie! Was Rudolf Arnheim, geb. 1904 in Berlin mit diesem Buch vollbrachte, ist nichts weniger als eine vollständige Übersetzung seiner gestaltpsychologischen Kenntinsse - bis 1933 in Deutschland gesammelt - mithilfe von refugee scolarships angehäuften Kenntissen angereicherten Übertragungen - bis zu einer neuen Zusammenfassung und Übertragung gestaltpsychologischer Leistungen zu einer Theorie der Wahrnehmung v.a. für künstlerische Interessen. 14 Jahre (1940-54)brauchte er, um dieses Buch zu schreiben. Es beeinflusste Generationen von KünstlerInnen und TheoretikerInnen nachhaltig, da er am Thema, am Stoff die Wirkungsweisen aufzeigt. Hoc est translatio! Das Minimum ist nicht die message. Übrig bleiben conzepts. Wo bleiben die Aufträge, ja die waren mit gemeint. Das haben die Jungen verstanden, doch wen haben sie erreicht? Lebendige Kultur ist das Credo dieses Buches, so zumindest verstehe ich es.
Interesanter Einblick 4 von 5 Punkten In diesem Buch erhält man einen doch sehr interesanten und auch hilfreichen Blick über das gewohnte, im Sehen und Betrachten, hinaus. Für Künstler (die Klärung dieses Begriffes überlasse ich anderen) können die Erkenntnisse in diesem Buch überaus hilfreich sein und auch für den Laien der wissen will warum Bilder so sind wie sie sind. Alles in allem gibt es einen Einblick in das Denken hinter der Kunst und wie die Kunst mit der sozialen Kultur verwebt ist. Einige Behauptung in diesem Buch sind aber auch störend, da sie fragwürdige Erkenntnisse überbewerten und Fragen im Raum stehen lassen -vor allem wenn man selbst in diesem Metier arbeitet.Ansonsten eignet es sich aufgrund seiner über 500 Seiten hervorragend um damit nach Kunstkritikern zu werfen. |
Discorsi: Gedanken über Politik und Staatsführung. Mit einem Geleitwort von Herfried Münkler Niccolò Machiavelli Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 72005 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das zweite Hauptwerk Machiavellis, die "Discorsi", wird hier in einer vollständigen und ausführlich kommentierten Übersetzung dargeboten. In diesem zentralen Werk über die Handhabung und Verwaltung politischer Herrschaft kommt hinter dem als skrupellosen Machtpolitiker verschrieenen Verfasser der verantwortungsbewußte Republikaner zum Vorschein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Augenöffnend 5 von 5 Punkten Ich hatte, ebenson wie die meisten meiner Mitmenschen, keine wirkliche Ahnung von Politik und ihren vielen Derivaten (Management, Familienführung, Gruppendynamik...) bis mir dieses Buch die Augen dafür geöffnet hat.Der Fürst sei nur als Appetitmachender Einstieg in dieses Buch zu empfehlen - es ist in seinen weitreichenden Konsequenzen wesentlich tiefgreifender und anspruchsvoller. Ferner ist dieses Buch allen zu empfehlen die sich für Römische Geschichte interessieren - jedoch ist dies nicht nur ein Geschichtsbuch, wie ein früherer Rezensent schrieb: die Schlussfolgerungen die das Jahrtausendgenie Machiavelli gezogen hat sind vielmehr ohne weiteres auch auf unsere Tage übertragbar, und dabei wird man immer wieder erstaunt begreifen das viele Dinge des politischen Alltags die man vorher wie ein Schaf in der Herde als moralisch verwerflich verurteilt hätte in einem anderen Lichte betrachtet nicht nur Sinn machen, sondern auch absolut nötig sind. Es zeitloses Meisterwerk das durch bereichernde Anmerkungen des Deutschen Übersetzers noch kostbarer gemacht wurde.
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Werkstatt Zeichnen: Blumen
Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2008 Verkaufsrang: 69181 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Zeichenkurs zeigt, wie einfach es ist, blühende Blumen für immer mit dem Stift festzuhalten. Anhand ausgewählter Pflanzenporträts kann man üben, das Wesentliche einer Blume und ihrer Blüte zu erfassen: In jeweils fünf Schritten werden der Aufbau einer Skizze und die Stufen bis zum fertigen Bild gezeigt. Wer blühende Pflanzen im Zimmer, im eigenen Garten oder wild wachsende Exemplare porträtieren möchte, findet im Buchteil"Werkstatt"Anleitungen fürs freie Zeichnen in der Praxis und viele nützliche Tipps.
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Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder Claudia Frieser Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 107162 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Reise in die Vergangenheit? Oskar traut seinen Augen kaum, als er einen Brief findet, in dem sein Opa eine Anleitung für Zeitreisen beschreibt. Doch es funktioniert: Oskar macht sich mit klopfendem Herzen auf in das mittelalterliche Nürnberg. Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch werden, aber plötzlich sieht sich Oskar in ein Abenteuer um Kindesraub und Hexerei verstrickt, das er sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können! Ein spannender Kriminalfall vor historischer Kulisse.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Unbedingt lesen (egal ,ob jung oder alt) ! ! ! 5 von 5 Punkten Das Buch "Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder" bietet mehr, als nur spannende Unterhaltung für Kinder und Jugendliche. Ganz nebenbei vermittelt es dem Leser eine Fülle von wissenswerten Informationen über das Leben der Menschen - speziell der Bewohner Nürnbergs - vor mehr als 500 Jahren. Die Erlebnisse und Eindrücke Oscars, der sich auf eine Zeitreise begibt, werden unglaublch anschaulich beschrieben, so daß man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein und ihn zu begleiten. Für unsere Familie hat das Buch den Anstoß zu einem erneuten Besuch des Lochgefängnisses und einer Fühung durch die unterhalb der Burg gelegenen Felsengänge gegeben. Es sollte sich wirklich keiner von dem auf Kinder und Jugendliche möglicherweise trist wirkenden Einband abschrecken lassen!
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Diego Rivera. Träumer mit offenen Augen Patrick Marnham Gebundene Ausgabe, Oktober 2001 Verkaufsrang: 66290 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er war zu groß für alles, konnte sich nicht in ein Leben zwängen; wenn man seine Wandgemälde im Nationalpalast ansieht, weiß man, warum. Er war einfach zuviel Persönlichkeit für eine Frau, ein Gemälde, das Leben war ihm zu klein, es strömte auf allen Seiten aus ihm heraus..., schrieb Cees Nooteboom über Diego Rivera (1886-1957), in der Kunst die Symbolfigur der mexikanischen Nation. In seiner umfassenden Biographie geht Patrick Marnham den parallelen Leben dieser überbordenden Persönlichkeit nach und betrachtet ebenso den exzentrischen Künstler wie den politischen Visionär und den privaten Rivera, und er entfaltet dabei erstaunliche Facetten eines Menschen, der mit der gleichen Hartnäckigkeit an der eigenen Legende arbeitete wie an seinen Werken. Vom ländlichen Mexiko, dessen Mythen Rivera ebenso beeinflussen wie die Farbenpracht der Folklore, begleitet Marnham den Maler bis nach Europa, wo Rivera seine Lehrjahre verbringt. In Italien beeindrucken ihn die Fresken der großen Renaissancekünstler, die sein Werk nachhaltig prägen. In Paris lebt der junge Künstler auf dem Montparnasse, dem kreativen Epizentrum der Metropole, in der er die Freundschaft wie die Rivalität von Picasso genießt und mit Modigliani, Matisse, Léger, Braque und Mondrian Bekanntschaft schließt. Im Jahr 1921, in der postrevolutionären Phase, kehrt Diego Rivera in seine Heimat zurück. Inspiriert von einer Reise nach Yucatán, schafft er in Mexiko-Stadt einen Freskenzyklus für die Escuela Nacional Preparatoria, der den Durchbruch bedeutet. Zahlreiche öffentliche Gebäude, die er in der Folge mit seinen Gemälden gestaltet, sind ihm Träger einer Botschaft, in der stets die Unterprivilegierten und die Arbeiterklasse im Zentrum stehen. Rivera ist ein überzeugter Kommunist und sein Leben völlig eingebunden in das Spannungsfeld einer Epoche, die versucht, die Gesellschaft und die Aufgabe der Kunst neu zu definieren. Rivera wird zu einer öffentlichen Person, und selbst Stalin lädt ihn zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution nach Moskau ein. Aber auch die Rolle eines subalternen Hofmalers ist Rivera zu klein. Obwohl er noch 1929 den Tod des Kapitalisten malt, nimmt er nur wenige Jahre später Aufträge von Ford und Rockefeller an. Ein heiliger Weltbeglücker will und kann Rivera eben nicht sein. Seine Liebschaften sind nicht weniger legendär als seine Wandmalereien. In zweiter und dritter Ehe war er mit Frida Kahlo verheiratet, die heute als eine der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Auch Kahlo litt an seiner Seite wie bereits seine erste Frau Angelina Below, die über Diego Rivera sagte: Ein bösartiger Mensch war er nie, nur ein amoralischer. Seine Malerei war sein einziger Lebensinhalt, das einzige, was er zutiefst geliebt hat. Diese monomanische Haltung verlieh ihm nahezu monströse Kräfte und führte ihn in immer neue Fehden, die - wie Marnham in seiner vorzüglich recherchierten Biographie aufzeigt - sein Werk bis heute umstritten machen.
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Michelangelo: Das Gesamtwerk Skulptur, Malerei, Architektur, Zeichnungen Frank Zöllner, Christof Thoenes, Thomas Pöpper Gebundene Ausgabe, 12. November 2007 Verkaufsrang: 60427 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. In diesem Buch wird der Versuch unternommen, Michelangelos enormes Werk wirklich umfassend in Wort und Bild vorzustellen. Das geschieht in einem biografischen, üppig bebilderten Hauptteil sowie in vier ebenfalls reich illustrierten Katalogen mit vollständigen analytischen Verzeichnissen seiner Skulpturen (44 werke), Gemälde (7 Werke, Sixtinische Decke und Jüngstes Gericht mit eingeschlossen), Bauten (16) und Zeichnungen (535). Eine vergleichbare Vollständigkeit und Systematik in der Präsentation und kritischen Aufarbeitung von Michelangelos Gesamtwerk hat es bislang nicht gegeben. Die Publikation berücksichtigt in einem bislang nicht gekannten Maße auch Michelangelos Lebensverhältnisse, namentlich seine Einsamkeit, seine Gier nach Geld und Aufträgen, seinen Geiz, seinen immensen Reichtum und sein Geschick als Immobilieninvestor. Gegenstand des Buches ist auch die kontroverse Frage der Zuschreibung der Michelangelo-Zeichnungen. Diese Kontroverse ist bis heute von Interessen des Marktes und der großen Sammlungen bestimmt. Das Buch stellt eine neue Grundlage für zukünftige Debatten dar.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Das vollständige Werk 1475-1564 ein opus magnum 5 von 5 Punkten Frank Zöllner hat zusammen mit seinen beiden Kollegen Christof Thoenes und Thomas Pöpper das Gesamtwerk von Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni systematisch und umfassend zusammengetragen und in diesem glanzvolles Buch von einem mutigen Verlag herausbringen lassen. Dieses in seiner Vollständigkeit einmalige, leider etwas schwer zu handhabende, "Mammutwerk", enthält neben dem prachtvoll bebilderten Hauptteil vier ausführlich illustrierte Kataloge mit der gegliederten Zusammenstellung seiner Skulpturen, Gemälde, Bauten und Zeichnungen.
Michelangelo war ein unfassbar begabter Mann, wohl der berühmteste Künstler aller Zeiten und der wichtigste Repräsentant der italienischen Hochrenaissance. Er war ein begnadeter Maler, Bildhauer, Zeichner und Architekt. In dem großartigen Buch erfahren wir darüber hinaus auch viele Einzelheiten aus den persönlichen Lebensverhältnissen dieses 1475 in Caprese geborenen und 1564 in Rom verstorbenen Menschen. Er war trotz seines großen Bekanntheitsgrades ein sehr einsamer Mann. Markant war auch seine unermesslich Gier nach Aufträgen und damit verbunden nach Geld. Wenn auch sein Reichtum für die damalige Zeit gigantisch war, so war Michelangelo ein sehr geiziger Mensch. Die Autoren greifen auch das Thema auf, ob denn Michelangelo all die Werke selbst geschaffen hat oder ob vieles von seinen Mitarbeitern entworfen und gestaltet worden ist.
Ein beeindruckendes Buch das den Betrachter immer wieder überwältigt. Dem Verlag sei Dank, dass dieses wunderbare "Lebenswerk" für nur ¬ 150 zu kaufen ist.
Das Genie, sein Werk und sein Leben 5 von 5 Punkten In diesem opulenten, sehr aufwendigen Bildband wird versucht, das geniale Werk des Bildhauers, Malers und Architekten Michelangelo Buonarotti komplett und umfassend darzustellen. Das rechtfertigt den hohen Preis, ob es gelungen ist, ob es überhaupt möglich ist, kann ich nicht beurteilen.
Der Hauptteil des Buchs - das eigentlich schon selbst ein Kunstwerk ist und damit Michelangelo angemessen - ist biografisch gegliedert und reich illustriert. Es schließen sich Verzeichnisse, wie schon erwähnt, mit dem Anspruch vollständig zu sein, seiner Skulpturen, Gemälde, Bauten und Zeichnungen an. Um letztere dürfte das Buch der drei renommierten Kunsthistorikern Zöllner, Pöpper und Thoenes in der undurchschaubaren Welt des Kunsthandels Aufregung verursachen. Etliche Zeichnungen, die bisher unbestritten Michelangelo zugeordnet wurden, werden als Schülerzeichnungen oder gar als Fälschungen bezeichnet. Es ist wohl so, dass die Masse an noch existierenden Michelangelo-Zeichnungen nicht mit historischen Archiven und Verzeichnungen in Einklang gebracht werden können. Schon der Medicifürst Cosimo I. hatte vorausblickend die römische Werkstatt des hochbetagten Künstlers in Rom durch Vasari observieren lassen, damit im Falle des Todes Michelangelos Dinge aus seiner Hand, alle gleichermaßen kostbar, nicht verschwinden würden. Nur einen Tag nach dem Tod des Künstlers soll eine Inventarliste erstellt worden sein, die wegen ihrer Dürftigkeit den Zorn des Fürsten erregt haben soll. Damals wurde bereits gemutmaßt, dass Michelangelo eigenhändig und wiederholt Zeichnungen verbrannt hatte, die er im Nachhinein als schlecht geraten oder unzureichend ansah. Vielleicht wollte er auch nicht, dass die Nachwelt erfuhr, wie mühsam es auch für ihn war, sein Werk zu schaffen. Historische Quellen scheinen diese Aktionen zu belegen.
Michelangelos Atelier in Florenz, das er die letzten drei Jahrzehnte seines Lebens nicht mehr benutzt hat, soll, nach Einschätzung vieler namhafter Kunsthistoriker, ebenfalls keine Fundgrube für Zeichnungen gewesen sein. Nun, da die meisten von uns wohl kaum im beneidenswerten Besitz eines Schnippselchens aus dieser genialen Hand sein dürften, braucht uns dieser Streit auch nicht sonderlich zu interessieren oder gar zu belasten. Sollen sich die Leiter von Museen und Sammlungen, Kunstspekulanten und Historiker weiter darum kümmern.
Wir können in diesem Buch einfach nur schwelgen. Vielleicht ersetzt es gar Bildungsreisen nach Italien, wenn man sich den Strapazen von "Städtetouren" nicht mehr aussetzen will oder kann. Allerdings sollte man noch genügend Kraft in den Armen und Händen haben. Es ist gar nicht so leicht, dieses Konvolut über einen der beiden Genies, die die Renaissance hervorgebracht hat, auf den Tisch zu hieven.
Bleibt noch zu erwähnen, dass das Buch nicht nur optisch viel zu bieten hat, sondern auch sehr viel über Michelangelos Leben berichtet. So sehr er eine Lichtgestalt in der Welt der Kunst war, so dürftig erscheint uns sein Alltagsleben. Sein innerer Kompass, der stets auf Schönheit und Vollkommenheit ausgerichtet war, muss ihm beim eigenen Anblick als nicht versiegende Quelle des Schmerzes gedient haben. Sein Charakter hatte ebenfalls so hohe Hürden aufgestellt, dass er das dahinter liegende Land des Vergnügens und Wohlbefindens nie betreten konnte. Ich glaube nicht, dass seine Aversionen gegen da Vinci nur künstlerischer Natur gewesen sind. Man kann einen anderen auch um etwas beneiden, was man selbst gar nicht haben will. Sicher ist, dass Michelangelo immer die absolute Kontrolle über sein Leben und Werk behalten wollte. Auch davon erzählt dieser wunderbare (Bild)band, der viel zu schön und interessant ist, um als repräsentatives, ja protziges Geschenk im Bücherschrank von Unberührten zu verstauben. Ich wünsche ihm viele leidenschaftliche Betrachter und Leser, die nicht das Dollarzeichen, bzw. in heutigen Zeiten wohl eher das Eurozeichen in den Pupillen haben. Nichts gehört uns auf Dauer. Der Mann, dem es gelang, so lange im kollektiven Gedächtnis der Menschheit zu bleiben, wusste das.
Helga Kurz |
Mein Leben Emil Nolde Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 96581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Ein Buch von Nolde ... wie seltsam! [...] man liebt es von Anfang bis zum Schluss.« Paul Klee Nur wenige Freunde wussten, dass für den schon zu Lebzeiten berühmten Maler Emil Nolde (1867-1956) auch das Schreiben als Ausdrucksmöglichkeit unerlässlich war. Nach Märchen, Geschichten und Aphorismen wandte er sich dem eigenen Leben zu. Die Autobiografie des deutschen Expressionisten wurde ein umfangreicher Lebensbericht in vier Teilen: »Das eigene Leben. 1867-1902«, »Jahre der Kämpfe. 1902-1914«, »Welt und Heimat. Die Südseereise. 1913-1918« sowie »Reisen, Ächtung, Befreiung. 1919-1946«. Der Herausgeber hat den Text behutsam gekürzt und den ursprünglichen Gang der Darstellung beibehalten, so dass der Leser dem Maler auf einzigartige Weise näherkommt. Mit dem Tod seiner Frau Ada 1946, die ihm in glücklichen und schwierigen Tagen zur Seite stand, beendete Nolde seine Aufzeichnungen: »Schreibend erzählend bin ich nun in meinen Büchern durch das Leben gegangen. Manches, das mir sicherlich vergessen wäre, habe ich fast wieder noch einmal erlebt.«
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
wunderbarer Einblick 5 von 5 Punkten Dieser neu überarbeitete Band ist ein wundervoller Einblick in ein äußerst beeindruckendes Künstlerleben.
Emil Nolde, vormals Hans Emil Hansen, beschreibt sein Leben mit all seinen Hoch- und Tiefpunkten. Insbesondere die so enge Beziehung zu seiner Frau Ada wird hier vortrefflich lebendig.
Wer Nolde nicht nur als Künstler, sondern auch als Menschen erfahren möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig.
Auch wenn mit dem Ende 1946, als seine Frau starb, auch die Aufzeichnungen enden, wird hier alles sehr, sehr lebendig.
Schön, dass diese Neuauflage in einem festen Einband ansprechend aufgelegt wurde.
Wer Nolde mag, muss Nolde nicht nur betrachten, sondern erfahren und erlesen.
Das Buch ist ein toller Einstieg hierzu! |
Denkmalpflege: Geschichte. Themen. Aufgaben Achim Hubel Broschiert, Juni 2006 Verkaufsrang: 19615 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Probleme der Denkmalpflege begegnen nicht nur anlässlich spektakulärer Fälle, wie denen des Weltkultur-Status von Dresden oder Köln. Auch jeder private Bauherr, der sein altes Haus renovieren lassen will, muss sich mit entsprechenden Fragen auseinandersetzen. Dieser Band gibt einen Überblick über die Geschichte der Denkmalpflege, beleuchtet ihre Ziele und Probleme in der Gegenwart, führt in die Denkmalkunde ein und skizziert die Gesetzeslage. Ein Erfahrungsbericht zeigt, welche Bedeutung der Denkmalpflege in der Praxis zukommt.
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Der Garten der Lüste: Roman über Leben und Werk des Hieronymus Bosch John Vermeulen Taschenbuch, Februar 2004 Verkaufsrang: 92190 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Mittelalter zurzeit von Karl dem Kühnen war der Teufel ein reales, wirkliches, die irdische Welt regierendes Wesen. Von den Kanzeln der gotischen Kirchen verbreiteten die Dominikaner diese Botschaft mit apokalyptischer Sprache, und waren dabei nicht weniger diabolisch. Überall, auch in 's-Hertogenbosch wütete die Inquisition, deren dunkles Tun das Lodern der Scheiterhaufen taghell erleuchtete. Wer nicht als Hexe enden wollte, der durfte sich nichts zuschulden kommen lassen: Jeder Nachbar war ein potenzieller Denunziant. "Die Hölle befand sich auf Erden und mußte nicht anderswo gesucht werden", heißt es in John Vermeulens Roman Der Garten der Lüste: Selbst Pasteten werden hier angeblich "mit dem Fett verbrannter Hexen und Ketzer zubereitet". In dieses in wortgewaltigen Bildern beschworene Szenario einer Atmosphäre der Angst hat Vermeulen sein Buch über das Leben des genialen Malers Hieronymus Bosch angesiedelt. Aus personaler Erzählperspektive schildert er die Jugend des ebenso sensiblen wie furchtsamen Künstlers mit ihrem allgegenwärtigen Grauen. Er beschreibt die enge Beziehung des 10-Jährigen zur nicht minder begabten (und nur ob ihres Geschlechts nicht geförderten) Schwester Herberta, seine Ausbildung bei Vater und Onkel und einen Werdegang, der bis zuletzt immer zwischen kirchlicher Anerkennung und peinlicher Befragung schwankte; die zahlreichen klugen Bildbeschreibungen deuten Boschs Kunst als idealen Ausdruck einer von Tod und Teufel beseelten Zeit. Viel ist nicht bekannt über die Biografie des Jeroen van Aken alias Hieronymus Bosch. Ob er ein kirchenkritischer Ketzer, ein kreativer Drogensüchtiger oder Vertreter des Katharismus war -- all dies hat man aus seinen dunkel-fantastischen Bildern herauszulesen gesucht --, ist bis heute unbekannt. Umso mehr Dichtung hat Vermeulen, der bereits mit dem Buch Die Elster auf dem Galgen über die Zeit Pieter Bruegels positiv auf sich aufmerksam machte, mit einfließen lassen in seine Romanbiografie. Dem Buch hat dies nicht geschadet, im Gegenteil: Ist es dem Autor doch wieder einmal gelungen, anhand eines Malerlebens das Panorama einer ganzen Epoche anschaulich vor uns aufzumalen. --Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Ein tolles Buch! 5 von 5 Punkten Wieder ein tolles Buch von John Vermeulen. Habe es über Wochen mit großem Interesse gelesen. Guter Schreibstil, tolle Charaktere, bunter Einblick in die Zeit des Mittelalters, aber auch in den "Schaffensrausch" und der Entstehung vieler berühmter Gemälde.
Weitere Lesermeinungen |
Caspar David Friedrich Norbert Wolf Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 62373 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderschön 5 von 5 Punkten Das Buch ist wärmstens zu empfehlen, da es hervorragende Reproduktionen aufweist und gut in das Werk des Künstlers einführt.
Ich habe meine Freude an dem schönen Büchlein! |
Briefe an seinen Bruder Vincent van Gogh Gebundene Ausgabe, November 2006 Verkaufsrang: 8071 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Berührend! Interessant! 5 von 5 Punkten Ich bin zwar erst am Anfang - es ist ein dickes Buch! -, aber ich bin schon jetzt beeindruckt: weil man vieles erfährt, was etwa in dem bekannten Van-Gogh-Film nicht zur Sprache kommt, z. B. Van Goghs Aufenthalt in London. Und: Van Goghs tiefe Gläubigkeit; seine genaue Beobachtungsgabe; sein Einfühlungsvermögen; seine Sensibilität.
Wer nur Bilder und Zeichnungen Van Goghs kennt, mehr über den Menschen (!) wissen will, sollte diese Briefe an den Bruder lesen; auch ein bemerkenswertes Dokument für eine besondere Beziehung unter Geschwistern! |
Aquarelle 2009. Kunstkalender
Kalender, Mai 2008 Verkaufsrang: 115949 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Emil Noldes unvergleichliche Aquarelle feiern ein Fest der Farben Eine exzellente Bildauswahl der Nolde-Stiftung Seebüll - exklusiv für DuMont Kenntnisreiche Texte sowie Fotografien zu Noldes Leben und Werk von Dr. Manfred Reuther, dem Leiter der Nolde-Stiftung
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Berlin Fashion: Metropole der Mode Nadine Barth Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 126939 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jung, hip und international: Mode aus Berlin Die Mode kommt aus Berlin - hier hat sich die Szene etabliert, hier machen Läden, Shows, Magazine und Events wie die »Fashion Week« aufmerksam auf innovative und lebendige Mode. Aus den Hinterhofateliers in Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg sind globale Player mit internationalen Vertriebsnetzen geworden. »ic! berlin« hat einen Shop in Taiwan, »Firma« in Zürich, »Unrath & Strano« in Dubai, und »Bless« ist auf den internationalen Kunstmessen vertreten. Dieses Buch gibt erstmals einen Überblick zu den wichtigsten Labels, erklärt Zusammenschlüsse wie »berlinomat« und »berlinerklamotten«, zeigt Trends auf und erklärt die Faszination der Mode »made in Berlin«. Exklusiv für das Buch visualisierte der Berliner Fotograf Alexander Gnädinger seine Interpretation von Stil und Architektur der Hauptstadt. In einführenden Textbeiträgen wird Berlins Tradition als Modemetropole lebendig, von der Erfindung der Kollektion im 19. Jahrhundert über die Berliner Salons der Nachkriegszeit und den Stil der sozialistischen DDR bis zum Fashion Walk auf dem »Ku'damm«. Überblick der Modeszene Berlins Steckbriefe zu jedem Label Nachschlagewerk mit vielen Adressen zu Ateliers und Shops Adddress Anett Röstel Anna von Griesheim Antonia Goy berlinerklamotten berlinomat BLESS BRD c.neeon C'est tout Claudia Skoda EASTBERLIN Esther Perbandt Evelin Brandt Fiona Bennett FIRMA Frank Leder ic! berlin IO justMariOt kaviar gauche LaLa Berlin MACQUA majaco MAYER. mazooka MICHALSKY MIROÏKE Mongrels in Common penkov PULVER QED REALITY STUDIO Scherer González SISI WASABI Smeilinener STARSTYLING TalkingMeansTrouble thatchers trippen Unrath & Strano urban speed Van Reimersdahl Von Wedel & Tiedeken Wolfen WUNDERKIND
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Diderot 2009. Magneto Diaries (Magneto Diary Small) Denis Diderot Kalender, April 2008 Verkaufsrang: 72298 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Lesezeichen und Kalender Kinkade 2009
Kalender, März 2008 Verkaufsrang: 69751
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