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| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
FilzSpiel - the felted play Annette Quentin-Stoll Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 143118 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hüte, aus denen Zipfel und Zacken wachsen, gefilzte Tierfiguren zum Spielen und Bestaunen, elastische Filzstrukturen, tierisch modische Accessoires, prakisch künstlerisch verspielte TierTaschen, dornröschenhafte Kleidobjekte ? all diese Wunderwerke verführen den Leser in die Welt der Künstlerin Annette Quentin-Stoll, die mit dem zweisprachigen Galeriebuch "FilzSpiel ? the felted play" ihre Filzobjekte vorstellt. Das Buch lädt ein in eine ganz besondere Welt, eine Welt, in der das Praktische oder Künstlerische mit dem Spielerischen verknüpft wird. Aussagekräfte Fotos auf 108 Seiten, die mit wunderbar spannenden und erklärenden Texten ergänzt sind, spiegeln die unglaubliche Vielfalt des Filzes und den Ideenreichtum der Künstlerin wieder. Ausgangspunkt der Arbeiten von Annette Quentin-Stoll ist der spielerische Umgang mit Farbe und Form, mit Material und Technik. So haben viele Objekte neben der Funktion als Accessoire auch eine Spielmöglichkeit. Die gleichen Elemente tauchen in immer neuen Zusammenhängen auf und bekommen dadurch wieder andere Bedeutungen. Aus der Faszination, dreidimensionale textile Objekte ohne Nähte herstellen zu können, entwickelte die Künstlerin eigene filztechnische Varianten. Annette Quentin-Stoll hat ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, einige wurden von Museen für öffentliche Sammlungen angekauft. Sie leitet deutschlandweit in verschiedenen Einrichtungen Filzworkshops und Kurse für Textilgestaltung. Das Buch gibt einen Überblick über ihren gesamten künstlerischen Werdegang.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
must have 5 von 5 Punkten Dieses Galeriebuch ist ein absolutes Must-have für alle vom Filzvirus infizierten. Einfach nur klasse! Es ist voll von witzigen und überraschenden Ideen und sehr schön fotografiert. Es ist allerdings ein Kunst-Buch. Anleitungen zum Nacharbeiten findet man darin nicht.
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Die Linie: Beispiele aus der künstlerischen Lehre Ulrich Klieber Gebundene Ausgabe, 16. September 2009 Verkaufsrang: 114633 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie kann man anhand eines stereotypen Schnittmusterbogens ein individuelles künstlerisches Werk schaffen? Unkonventionelle Beispiele aus der ästhetischen Praxis zeigen, wie man zu eigenständiger Gestaltung gelangen und durch das freie Erproben verschiedener Handlungsstrategien die Wahrnehmungsfähigkeit und den souveränen Umgang mit Linie, Fläche und Farbe schulen kann. "Die Linie" enthält eine Fülle kompakter Teilaufgaben, die sich zu Übungsblöcken zusammenfügen und als Hilfe und Katalysator verstanden werden sollen. Zugleich lädt das reich bebilderte Praxisbuch auch zum Experimentieren mit Materialien und Zeichengeräten vom Filzstift bis zum Textmarker ein.
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Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv Gianni Mercurio Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2010 Verkaufsrang: 79447 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Berühmt für seine Bilder, die auf populären Motiven der ComicundWerbewelt beruhen, setzte sich Roy Lichtenstein Zeit seines Lebens auch mitWerken seiner Künstlerkollegen auseinander. Die Publikation von Gianni Mercurio versammelt erstmals sämtliche Arbeiten, in denen der neben AndyWarhol wohl bekannteste aller Pop-Künstler sich mit Werken anderer Künstler beschäftigt: mehr als 100 Interpretationen hochrangigerWerke, meist großformatige Gemälde. Begleitet von den entsprechenden Vorzeichnungen Lichtensteins entfaltet sich eine eigenwillige Zeitreise vom Kubismus über den Expressionismus, Futurismus, der Moderne um 1930 bis zur Minimal Art und zum Abstrakten Expressionismus. Lichtenstein kopiert nicht etwa, sondern findet für die klassischenWerke seine eigene, auf der Pop Art basierende Herangehensweise. Die Sichtweise eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts auf die Moderne eröffnet neue Perspektiven. Lichtensteins Interpretation klassischer Werke Zahlreiche Fotos aus dem Atelier Ausstellung ROY LICHTENSTEIN, Museum Ludwig, Köln, 2. Juli bis 3. Oktober 2010 Roy Lichtenstein (1923-1997) zählt zu den Hauptvertretern der amerikanischen Pop Art. Seine Bildmotive entnahm er Comic-Strips, der Werbung oder Zeitungsillustrationen und vergrößerte sie über eine Projektion, sodass auch ihre Rasterpunkte sichtbar wurden, die er in seinen Bildern mit Schablonen malte.
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Kunst Station Berlin Ulf Meyer zu Küingdorf, Jim Rakete, Mark Gisbourne Broschiert, 2006 Verkaufsrang: 68600 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit Berlin wieder die Hauptstadt Deutschlands ist, hat sich hier eine junge Kunstszene mit internationalem Renommee etabliert, deren Werke zu höchsten Preisen gehandelt werden. Kunst Station Berlin zeigt 19 dieser Künstler, die in der Metropole an der Spree leben und arbeiten. Mark Gisbournes Texte erforschen ihre künstlerischen Konzepte und Arbeitstechniken ebenso wie die spezifischen Gründe, sich gerade in einer Stadt wie Berlin niederzulassen. Die Fotos von Jim Rakete porträtieren die Künstler zusammen mit ihren Arbeiten im Atelier. Dieser Band ist ein Wegweiser durch die aktuelle Kunstszene und zugleich ein trendiges Kunstbuch.
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Rosina Wachtmeister Posterkalender 2011
Kalender, 1. Mai 2010 Verkaufsrang: 82095 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rosina Wachtmeister in voller Breite: Die wunderschönen, farbenprächtigen Motive der österreichischen Künstlerin wirken hier im Querformat. Querformatiger Posterkalender mit 42 x 29,7 cm Seitenlänge.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kunst für einen Fan 5 von 5 Punkten Der Kalender ist ein Geburtstaggeschenck für einen Liebhaber ihrer Bilder besser konnte ich es nicht treffen. |
Der letzte Kommunist: Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau Matthias Frings Gebundene Ausgabe, Februar 2009 Verkaufsrang: 82230 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Sommer 1980 zieht Ronald M. Schernikau (1960-1991) nach Westberlin. Er ist eine Lichtgestalt der Literatur, Autor der provokanten "Kleinstadtnovelle". Er stürzt sich ins Nachtleben, in die Welt der Cabarets, Saunen, Discos. Er trifft die Liebe seines Lebens. Unter seinen Freunden, die wie er die Welt erobern wollen, ist der junge Schauspieler Matthias Frings. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Schernikau von den anderen: Er ist Kommunist. Zum Entsetzen seiner Freunde will er DDR-Bürger werden. Im Herbst 1989 erfüllt sich sein Lebenstraum. Doch wenige Wochen später fällt die Mauer. - Neben einer schillernden Biographie, in der Elfriede Jelinek, Thomas Hermanns, Marianne Rosenberg, Peter Hacks u. v. a. auftreten, gilt es einen Autor zu entdecken: "Einer der größten deutschen Schriftsteller der letzten Jahrzehnte." Dietmar Dath
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
sollte verfilmt werden! 5 von 5 Punkten Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau war phantastisch zu lesen. Das Buch sollte verfilmt werden!
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Kunst-Malbuch Der Blaue Reiter Doris Kutschbach Taschenbuch, 25. Februar 2008 Verkaufsrang: 17660 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Konzept der Kunst-Malbücher ist genial und einfach: Die Lust der Kinder am Ausmalen trifft auf bekannte Werke großer Künstler. Ihre Kreativität wird immer mit einem außergewöhnlichen Bild belohnt, angelehnt an einen großen Meister. So werden schon die Jüngsten ermutigt, ideenreich mit Farben umzugehen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Darauf fahren Kinder ab: Der blaue Reiter! 5 von 5 Punkten Dieses preisgünstige Buch ist prima geeignet, um schon jungen Menschen eine ansprechende Annäherung an die Welt der Kunst des Blauen Reiters zu ermöglichen und zugleich angemessene Anregungen zur Auseinandersetzung anzubieten. Hier wird den jungen Menschen viel Freiraum gegeben und eigene Kreativität gefördert ohne zu überfordern. Zugleich kommt immer wieder zum Tragen, dass Kunst und insbesondere das Malen immer ein ganz individueller, intimer, persönlicher Vorgang ist. Die Qualität des Papiers ist ebenso sagenhaft wie das großzügige Lay-out. Hier wünscht man sich gerne eine Fortsetzung zu Malern wie William Turner, Picasso, Salvador Dali oder auch Albrecht Dürer.
künstlerisches Malbuch für Kinder 5 von 5 Punkten Das künstlerische Malbuch für Kinder ist prima. Das Buch ist ideal, denn es regt die Phantasie an. Es kann im Stil des Malers ausgemalt werden, es können aber auch Bilder vervollständigt werden oder im eigenen Stil gemalt werden. Die Blätter sind schön dick, selbst wenn mit Filzstift lange auf derselben Stelle gemalt wird, drückt es nicht auf der Rückseite durch. Ich bin begeistert, ob wohl es für größere Kinder ist, hat schon mein 3,5-jährige Sohn Spaß am Ausmalen. |
Sahure · Leben und Tod eines grossen Pharao: Tod und Leben eines großen Pharao. Eine Ausstellung der Liebighaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main, 24. Juni bis 28. November 2010
Broschiert, 24. Juni 2010 Verkaufsrang: 105288 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein exzellenter Band. [Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]
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Pucci Vanessa Friedman Gebundene Ausgabe, 25. Juli 2010 Verkaufsrang: 199564 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Emilio Pucci (1914-1992) besaß eine Leidenschaft für Frauen, ein visionäres Stilempfinden und den Blick des Ästheten für Farbe und Design. Mit diesen Talenten ausgestattet, schuf er ein Modehaus besonderer Art. In den frühen 1950er-Jahren fanden sich betuchte Feingeister, Erbinnen und Leinwandstars in seiner Boutique auf Capri ein, um dort seine "Capri-Hosen", Seidenschals und luftigen Kombinationen zu erstehen. Ende der 1950er trugen Jacqueline Kennedy und Marilyn Monroe seine Kreationen und Mitte der 1960er-Jahre war das Label synonym mit dem aufwendigen Lifestyle des internationalen Jetset. Bis heute kann die Marke zahlreiche Stars zu ihren treuen Kundinnen zählen, etwa Victoria Beckham, Elizabeth Hurley und Kylie Minogue Die Geschichte von Pucci ist ein modernes Epos mit Wurzeln in der italienischen Renaissance: Der Schöpfer der Marke, Marchese Emilio Pucci di Barsento, war ein außergewöhnlicher, charismatischer Aristokrat, dessen Ahnenreihe in das 14. Jahrhundert zurückreicht. Dies ist die Geschichte einer Evolution; sie zeigt, wie aus dem Familienbetrieb mit einem winzigen Laden eine internationale Marke mit weltweit 47 Boutiquen (und einer Präsenz in 250 weiteren) wurde. Und es ist ein Lehrstück der Innovation, denn Pucci war eine der ersten Marken mit eigenem Logo und Vorreiter der Diversifizierung in Wohnen, Sportkleidung und Accessoires. Frei fließende, leichte Stoffe, Pop-art-Dessins und eine neue Farbpalette hielten Einzug in die Damenmode, wobei man die Web- und Drucktechniken beständig weiterentwickelte Mit Hunderten von Fotos, Zeichnungen und Schnappschüssen aus dem Familienalbum reich illustriert, präsentiert der luxuriös ausgestattete XL-Bildband die atemberaubende Eleganz und Dramatik dieser einzigartigen Marke. In ihrem lebendigen Text stellt Vanessa Friedman die Leistungen Emilio Puccis in den Kontext der Modegeschichte und bietet Einblick in die bemerkenswerte Pucci-Dynastie. Die Bucheinbände bestehen aus unterschiedlichen Originalstoffen von Pucci, so dass der Modeliebhaber unter Dutzenden verschiedener Cover auswählen kann.
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Moderne Film Theorie: Eine Einführung Jürgen Felix Gebundene Ausgabe, Dezember 2003 Verkaufsrang: 82613 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden [...] Das Buch ist ein äußerst geglückter Versuch, durch klug angesetzte Stichproben den aktuellen Status quo vadis (Blumfeld) filmtheoretischer Debatten auszumessen, durch Gegenüberstellung von Positionen und Paradigmen Einblick in zentrale Problembereiche und Entwicklungen zu bieten und darüber hinaus - durchaus einem Lehrbuch vergleichbar - dem Leser Anregungen, Einblicke, Mittel und Zwecke bereitzustellen, um das Gelesene in eigenständiger und weiterführender Weise am Material Film zu erproben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Absolut lesenswert 5 von 5 Punkten Zugegeben, das Buch liest man nicht nebenbei, zumindest Teile davon, aber dafür habe ich es mir auch nicht gekauft. Was ich klasse finde, ist, dass die vorgestellten Theorien nicht nur erklärt werden, sondern zu jeder Theorie auch ein Beispiel existiert, wo die Autoren einen Film (fast alles aktuelle Filme wie "Pulp Fiction" oder "Titanic", nur ein mir völlig unbekannter ist dabei) mit der Theorie analysieren, die sie vorgestellt haben. So wird das ganze total nachvollziehbar, und man sieht, wie es geht. Noch spannender wäre vielleicht gewesen, alle hätten denselben Film genommen, dann wären die Unterschiede noch klarer geworden, aber das ist nicht wirklich schlimm. Super Buch.
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Expressionismus (Taschen Basic Art Series) Norbert Wolf Taschenbuch, 16. Februar 2009 Verkaufsrang: 39464 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Expressionismus ist weniger ein Stil als vielmehr eine Bewegung, ein Ausdruck für das Lebensgefühl einer jungen Generation. Im frühen 20.Jahrhundert suchten die expressionistischen KünstlerInnen - besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern - elementare Erlebnisse in völlig neuer Weise zum Ausdruck zu brigen. Max Pechstein wertete Schock, Provokation, Aufbegehren der Jugend gegen das Alteingesessene als Motor des Expressionismus, der heute als eine der zentralen Bewegungen des 20.Jahrhunderts gilt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schönes Buchlein für den kleinen "Kunsthunger" zwischendurch 5 von 5 Punkten Ich hab mir dieses Buch zur Vorbereitung auf mein Abitur (Kunst Leistungskurs) gekauft. Dieses Buch ist eine Hervorragende Zusammenstellung aller wichtigen und interresanten Expressionisten. Die Einleitung befasst sich mit dem Thema Expressionismus allgemein, auf den Folgenden Sieten werden die Künstler mit einer Kurzen Biographie vorgestellt Die Drucke sind für den ein oder anderen sicherlich zu klein, allerdings lassen sich auch hier Detailstudien machen, für den druchschnittlichen Kunsliebhaber Reichen sie also alle mal. Es macht Spaß das Büchlein durchzublettern, ein wenig darin zu lesen und die Bilder auf sich wirken zu lassen. Für jeden Kunstinterresierten, der nicht so sehr wert auf ein Gebundenes Buch mit Großen Drucken legt eine ganz klare Empfehlung! |
Wendon Blakes große Ölmalschule Wendon Blake Gebundene Ausgabe, Juni 2008 Verkaufsrang: 19605 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch eröffnet dem Leser die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Ölmalerei. Leicht verständlich vermittelt Wendon Blake hier alles Wichtige - von der Material- und Farbenkunde über Tonwertanalyse und Perspektive bis hin zur Proportionslehre. Der Anfänger wird rasch vertraut mit den Grundlagen und Schritt für Schritt zum fertigen Bild geführt. Der Fortgeschrittene findet hier Anregungen zur Gestaltung ausdrucksvoller Bilder. In bis zu elf gut nachvollziehbaren Schritten entstehen vollendete Stillleben, Landschaften, Porträts und Akte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
viele Informationen, attraktive Übungen, empfehlenswertes Anfängerbuch 5 von 5 Punkten Wendon Blake's Buch beginnt mit einer kurzen Übersicht über die Ausrüstung und zwei ersten kleinen Übungen. Zum Thema Farbe (mischen, Tonwert, Intensität, Kontrast,..) gibt es auf über 10 Seiten Erklärungen und kleine Bildbeispiele. Auch das Aufspannen der Leinwand und die Bildkonservierung werden behandelt. Die angebotenen siebzehn Übungsbeispiele (Stillleben, Landschaften, bemerkenswerte Portraits und sogar Akte) finde ich alle sehr attraktiv. Sie machen richtig Lust zum Malen. Jeder Themenbereich beginnt mit einer kurzen Einführung. Dann wird die Entstehung des Bildes in vier bis zehn Schritten dargestellt und erklärt. Mir als Anfänger macht das Buch aufgrund der vielen Informationen, Bildthemen, Beispiele und Anregungen viel Freude. Ich kann es nur empfehlen. P.S: Übrigens scheint jeder Maler dieser Welt seine eigene Liste 'unbedingt notwendiger' Utensilien zu haben. (auch Wendon Blake). Was Nun? Ganz einfach: minimalst beginnen (2 Pinsel, 10 Farben, ein Block Ölmalpapier, Terpentinersatz), die Ausrüstung gemeinsam mit der Erfahrung wachsen lassen, und gedruckte Listen keinesfalls als Einkaufszettel verwenden.
Sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Ein sehr gut strukturiertes Buch. Für Anfänger ein toller Einstieg. Alles sehr gut erklärt, mit genaue Anleitungen. Man kann von Anfang an sehr viel lernen und tolle Erfolge erzielen. Alle Übungen sind sehr ansprechend vor allem die Porträts finde ich wundervoll! |
GALORE Interviews: Die besten Gespräche aus 5 Jahren
Broschiert, 12. März 2008 Verkaufsrang: 61824 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GALORE ist seit fünf Jahren ein Magazin für Leser. Sicher, irgendwie gelesen werden alle Magazine. Aber bei den Leser-Umfragen erfreut uns immer wieder ein Ergebnis besonders: GALORE wird tatsächlich gelesen und zwar oft von Anfang bis Ende. GALORE widmet sich Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Kultur, die etwas zu sagen haben. Wir sprechen mit Hollywood-Stars und Ikonen, schillernden Stars der Gegenwart oder Entscheidern und Denkern. Und so viele Interviews diese Leute in ihrer Karriere auch geben mögen: Immer wieder erfahren wir, dass das mit GALORE in Erinnerung bleibt.Fünf Jahre GALORE - das bedeutet 43 Magazine, fast 700 Interviews und ungezählte Fragen und Antworten. Unser Ziel war immer, jede Frage, jede Antwort zu einer besonderen zu machen. GALORE Interviewer fragen seit jeher nicht nach Naheliegendem. Auf 416 Seiten präsentieren wir eine Sammlung unserer besten, zeitlosesten Gespräche. Einige davon sind längst kult, zum Beispiel das Interview mit einem äußerst grimmigen Lou Reed, die sehr intimen und intensiven Gespräche mit George Michael oder Jörg Immendorff, oder das letzte Interview des polnischen Intellektuellen Stanislaw Lem vor seinem Tod.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr gut 5 von 5 Punkten ...um die Welt aus verschiedensten Perspektiven kennen zu lernen. Sehr inspirierende Interviews von interessanten Menschen. Viele Leute fanden die Idee seltsam ein Buch nur mit Interviews herauszugeben, bis sie selbst eins gelesen haben. Man wird bei manchen Interviews direkt in das Weltbild des Interviewten hineingezogen und oft fühlte Ich mich nach dem lesen komplett anders als davor, meistens im positiven Sinn. Wirklich sehr schade dass es die Zeitschrift nicht mehr gibt. Übrigens auch eine gute Gelegenheit, Menschen die man nur oberflächlich durch die Medien gefiltert kennt, in einem authentischen Interview zu erleben.
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Magneto Diarie groß Alice 2011 Lewis Carroll Kalender, 1. August 2010 Verkaufsrang: 148574 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die berühmte British Library in London, Hüterin von 14 Millionen Büchern, stellt für Cover und Innenteil dieses Produkts Originalzeichnungen von Lewis Carroll persönlich zur Verfügung. Die erste Version von Alice in Wonderland, mit der Lewis Carroll, oder Charles Lutwidge Dodgson, berühmt wurde, ist vielleicht das berühmteste unter den Manuskripten aus dem 19. Jahrhundert, die im Besitz der ehrwürdigen Bibliothek sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Immer wieder überzeugende Qualität 5 von 5 Punkten wie jedes Jahr kaufte ich mir ein Magneto Diarie und wie jedes Jahr überzeugte mich die Qualität, einfach Spitze. Dazu die wirklich schnelle Lieferung, kaum zu Topen
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Airbrush. Das große Technikbuch Jose Maria Parramon, Miquel Ferron Gebundene Ausgabe, November 2000 Verkaufsrang: 150646 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jedes dieser „großen Bücher“ ist ein ganzes Kompendium des theoretischen und praktischen Wissens, das der Künstler benötigt, um auf dem von ihm gewählten Gebiet voranzukommen. Jedes Werk beginnt mit einer Darstellung der unterschiedlichen Techniken der großen Meister von den Anfängen bis zur Gegenwart. Anschließend folgt eine ausführliche Beschreibung des benötigten Materials und des Zubehörs. Eine Einführung in die Farbentheorie und praktische Übungen mit ersten Farbmischungen stehen am Anfang. Danach folgen schrittweise Übungen mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad. Illustriert werden diese anhand von zahlreichen Beispielen, in denen der Hobbykünstler die erforderlichen Techniken der Perspektive, Proportion und Komposition erlernt, und die besten Tipps und Tricks erfährt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Airbrush leicht gemacht 5 von 5 Punkten Für Einsteiger ist dieses Buch perfekt geeignet, da es wie ein Lehrbuch aufgebaut ist. Neben den technischen Grundlagen beinhaltet dieses Buch, Grundlagen für Zeichnung und Malerei sowie detaillierte Anleitungen zum nachmachen. Daher empfehle ich dieses Buch allen die zu Weihnachten ein Airbrush-Set bekommen haben und davon noch keine Ahnung haben.
Recht gut und umfassend 4 von 5 Punkten Ich "musste" mir diese Buch kaufen, da es uns dringend empfohlen wurde. Naja so schlimm nicht. Aber wir lernen im Airbrush-Studium in den ersten Semestern auch aus diesem Buch. Man bekommt recht einen Überblick über Farben, Materialien, verschieden Airbrush-Typen. Also einen guten Grundstock um sich mit der Sache vertraut zu machen. Weiter hinten im Buch bekommt ein paar schöne Step by Step's. |
Kunst in die Öffentlichkeit: PR-Handbuch für Künstler und Galerien, Museen und Hochschulen Katharina Knieß Gebundene Ausgabe, Juli 2010 Verkaufsrang: 115779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von und mit dem faszinierenden Tätigkeitsfeld der Bildendenden und der Angewandten Kunst leben Künstler und Desginer, deren Sammler, Förderer und Austeller, Hochschulen und Institutionen. Über vieles entscheidet der Faktor "Aufmerksamkeit": über Aufträge, Auszeichnungen und Anerkennung, über erzielbare Preise, die Zahl der Besucher und Studierenden. Dennoch übernehmen viele die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch "Learning by doing" und bei geringen finanziellen Ressourcen. Die Grundlagen der Public Relations für diesen Bereich bietet nun diese Handbuch. Als grundlegende Einführung und Nachschlagewerk erleichtert es die Arbeit. Die Autorin zeigt, wie sich Künstler, Werke und Kunstinstitutionen ins Gespräch bringen lassen und öffentlich wahrnehmbar werden - ob im Social Web oder in den klassischen Medien, durch Kataloge oder Veranstaltungen. Künstler, Galeristen und Pressesprecher geben konkrete Tipps, geben Einblicke in ihre Arbeit und berichten von erfolgreichen Ansätzen. Mit Checklisten und Medienadressen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das Konzept des Buches wurde mit dem "Public Relations Book Award" ausgezeichnet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Lese-Ereignis mit Wirkgarantie... 5 von 5 Punkten Wenn ein Fachbuch beginnt mit Aussagen wie ,Der Katalog wurde erst auf den letzten Drücker fertig, weil wir die Bildrechte zu spät geklärt haben' und ,am Ende mussten wir beinahe Tag und Nacht durcharbeiten', so zeigt dies vor allem eines: Die Autorin weiß um das oft als mühevoll erlebte Geschehen, das Ringen um die gute Pressearbeit, um Fallen und (motivationsbedingte) Hindernisse und der Leser/die Leserin ist zugleich unmittelbar eingefangen, denn wer kennt sie nicht, diese Momente professionellen Alltags, in den Ateliers, Galerien, auch Museen und Hochschulen des Landes, wenn es darum geht, mit Dritten ins Gespräch zu kommen.... Und verschafft das bemerkenswerte Werk einerseits einen überaus fundierten, dabei aber fast sonderbar kurzweilig präsentierten Überblick über die gängigen Instrumentarien und Funktionsweisen professioneller PR in kreativen Schaffensbereichen, so ermöglichen andererseits vielfältige Beispiele und unzählige Checklisten den Nutzern nahezu unverstellten Zugang zu den angesprochenen Themenfeldern. Ein Mitdenkbuch, wenn man so will. Fast schon genüsslich kann man sein Verhalten bürotechnischer Ablage" reflektieren, Kenntnisse zu Medienlandschaften wie Pressematerialien auffrischen oder vervollständigen, sein Verhältnis zu Kunstkritikern überdenken oder der eigenen Vita endlich entschieden den Raum einräumen, der ihr an sich schon immer zukommen sollte. Bei aktiv engagiertem Leseprozess, der sich hier fast zwangsläufig einstellt, würde es doch sehr überraschen, wenn am Ende nicht zumindest zarte Bande erkennbar sind, das eigene Selbst als Marke erkennbar machen, stärken und ausdifferenzieren zu wollen und nunmehr auch können, dies auch angesichts kleinster Budgets, findig unterstützt am Besten durch starke Förderer und Partner. Spätestens dann, wenn die Autorin neun Praktiker zum Traumjob Kunst-PR interviewt - vom Galeristen bis zur Künstlerin, von der Sammlerin bis zur Sprecherin eines Auktionshauses reicht hier der berufliche Background der Befragten - wird vor allem der Spaß deutlich, den Pressearbeit machen kann. Ein umfangreicher Anhang mit wertvollen Adressen, Fortbildungsmöglichkeiten und Literaturhinweisen rundet das Praxiswerk stimmig ab. Ein Gewinn in jeder Hinsicht, Autorin wie Verlag sei Dank für dieses Engagement.
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Ausstellungen Entwerfen / Designing Exhibitions: Kompendium für Architekten, Gestalter und Museologen / Compendium for Architects, Designers and Museologists Aurelia Bertron, Ulrich Schwarz, Claudia Frey Gebundene Ausgabe, 31. Juli 2006 Verkaufsrang: 69010 Gewöhnlich versandfertig in 10 Tagen. Ein analytisch aufgebauter und attraktiv illustrierter Leitfaden für Architekten, Designer und Museologen. Die Faszination einer Ausstellung entsteht durch die Dynamik eines Wechselbezugs von Kommunikation, Wissensvermittlung, Interaktion, Erlebnis und Kontemplation. Das Buch zeigt die Entstehungsphasen von Ausstellungen aus der Sicht der Gestalter. Themen sind Präsentation und Inszenierung, Darstellung und Vermittlung, Text und Grafik, Typografie und Layout, Licht und Beleuchtung sowie Akustik. Der Prozess wird belegt anhand von typischen Skizzen, Diagrammen, Plänen, Wandabwicklungen, Simulationen, Darstellungen, Arbeitsmodellen in angepassten Maßstäben und Fotos realisierter Projekte. Bertron Schwarz Frey/Gruppe für Gestaltung (Berlin und Schwäbisch Gmünd) zählt zu den führenden Büros in Deutschland für visuelle Kommunikation, Museografie und Ausstellungsgestaltung; zu seinen Projekten gehören u.a. das Naturkundemuseum Berlin, das Schloss Ludwigsburg, die Stadtmuseen Rastatt und Weingarten sowie Wechselausstellungen für das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Aktuelle Einführung ins Ausstellungsdesign 5 von 5 Punkten Ich war freudig überrascht zu sehen, dass dieses hervorragende Buch auch amazon offensichtlich auch ein Verkaufsschlager ist, jedenfalls im Fachbuchumfeld. Ich habe das Buch intensiv durchgearbeitet, es ist gut zu lesen und voller aktueller Informationen. Von mir ein klares "buy". |
Das Leben der Bilder: Eine Theorie der visuellen Kultur W.J.T. Mitchell Broschiert, 22. September 2008 Verkaufsrang: 140600 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden W.J.T. Mitchell ist eine der wichtigsten Stimmen in der heutigen Diskussion um Wesen und Funktion von Bildern. In seinem jüngsten Buch - dem ersten, das auch in deutscher Sprache erscheint - erkundet der amerikanische Begründer des "iconic turn" das Eigenleben, das Bilder in unserer Kultur führen. Ob es sich um Bilder in Museen oder Bilder in den Medien handelt - sie fordern Reaktionen von uns, sie provozieren und verführen und benehmen sich manchmal so gar nicht wie tote Gegenstände, sondern wie lebendige Wesen mit ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Begierden. Mitchells Beobachtungen zu unserem Umgang mit Bildern sind scharf, provokant und gleichzeitig von bestechender Klarheit. Sie beleuchten nicht nur unsere visuelle, sondern auch unsere politische Kultur, die heute mehr denn je von Bildern geprägt ist.
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Der Leviathan Thomas Hobbes Gebundene Ausgabe, 30. August 2009 Verkaufsrang: 154263 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Der Mensch ist dem Menschen Wolf", in seinem wohl berühmtesten Ausspruch bringt Thomas Hobbes sein Menschenbild prägnant auf den Punkt: Der Mensch ist kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte. Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang hält die Menschen auf, und ihr ungezügelter Selbsterhaltungstrieb führt zwangsläufig zu einem "Krieg aller gegen alle". Man kann Hobbes einen Misanthropen schimpfen, aber in einer Zeit der "ethnischen Säuberungen" erscheint seine negative Weltsicht durchaus realistisch. Auf ihrer Grundlage entwickelte Hobbes 1651 seine richtungsweisende Staats- und Gesellschaftstheorie. Der "Krieg aller gegen alle" mündet in eine stets präsente Furcht vor dem gewaltsamen Tod. Sie ist das treibende Motiv dafür, den Naturzustand zu beenden und eine staatliche Macht zu schaffen, die Leben und Eigentum der Bürger schützen kann. Als Verkörperung dieses Staates beschwört Hobbes ein ungeheures Symbol, den Leviathan, über den es in der Bibel heißt, er sei "ein Geschöpf ohne Furcht". Dem Leviathan kommt gottähnliche Macht auf Erden zu, und Hobbes präferiert offen den autoritären, absoluten Staat. Seine revolutionäre Theorie des Gesellschaftsvertrags bleibt davon aber unberührt. Hobbes führt die staatliche Ordnung allein auf einen Vertrag zwischen gleichen und freien Individuen zurück, und kann damit zu den Begründern einer modernen liberalen Staatsauffassung gezählt werden. Zwar sind Hobbes Thesen damals wie heute so stark umstritten, wie es sonst vielleicht nur noch bei Machiavelli der Fall ist; sein grandioses Meisterwerk der Leviathan zählt aber unangefochten zu den zentralen staatstheoretischen Texten der Neuzeit. Er ist und bleibt ein Schlüsseltext unseres eigenen politisch-philosophischen Selbstverständnisses. -Stephan Fingerle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Das bedeutendste Werk der Politischen Philosophie in englischer Sprache 5 von 5 Punkten Hobbes' "Leviathan, or The Matter, Forme, & Power of a Common-Wealth Ecclesiasticall and Civill", nicht nur in Tucks Sicht "arguably the greatest piece of political philosophy written in the English language", tritt uns hier in einer besonders leserfreundlichen Gestalt entgegen, wozu die kenntnisreiche Einleitung des Herausgebers, die editorische Notiz, Hobbes' Biographie, die biographischen Notizen und Referenzen (von "Aaron" bis "Zephanja"), die mitgegebenen Literaturhinweise, die drei Verzeichnisse (Sachindex, Namensindex und Index der Ortsnamen), die Konkordanz (Tuck - Macpherson - Oakeshott - Molesworth), das gelungene Seitenlayout und die angenehme Typographie wesentlich beitragen. In seiner kenntnisreichen und wohlformulierten und gegenüber der Ausgabe von 1991 verbesserten, aktualisierten und erweiterten Einleitung stellt Tuck die Vita und das Opus von Hobbes vor. Er betont den Einflusss der kontinentalen Renaissance-Kultur auf Hobbes (immerhin verbrachte Hobbes zwischen 1610 und 1640 acht Jahre auf dem Kontinent, wo er unter anderem die Auseinandersetzung der Venezianer mit dem Papst miterlebte und wo er mit Galilei zusammentraf). Zu recht weist Tuck darauf hin, dass der "Leviathan", obgleich in einem monarchischen Staat entstanden, eben kein Plädoyer für die (Erb-)Monarchie ist, ein Umstand, der ihn bei den Royalisten sogleich in Verruf bringen musste. Der englische König (oder die Königin) wurde (und wird) nicht durch einen Vertrag bestellt, sondern kam (und kommt noch) allein durch Sukzession auf den Thron, durch Sukzession, die als göttlich oder durch Tradition legitimiert gilt. Insofern ist der "Leviathan" eindeutig republikanisch-demokratisch. Auch für einen zumindest latenten Liberalismus im Denken Hobbes' lassen sich Belege finden. An erster Stelle kann der Vertragsgedanke selbst genannt werden: Annähernd Gleiche und Freie schließen einen Vertrag, auf der die gesamte Ordnung beruht. An zweiter Stelle kann die natürliche Freiheit einer jeden Person angeführt werden, die die (politische) Vertragsfreiheit einschränkt. So ist jede Person berechtigt, ihr eigenes Leben zu schützen, so ist niemand verpflichtet, sich selbst zu töten, ungeachtet dessen, was der vertraglich bestellte Souverän befiehlt. Schließlich, und damit unmittelbar zusammenhängend, haben alle Bürger ein Widerstandsrecht: Wenn der so eingesetzte Souverän seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt, wozu vor allem die Pflicht zum Schutz von Leib und Leben gehören, dann endet auch die Pflicht der Bürger zum Gehorsam, denn der alleinige Zweck der Gehorsamspflicht ist Schutz. Hobbes "Leviathan" ist ein klassisch gewordenes Werk der neuzeitlichen politischen Theorie und Philosophie, sein Erscheinungsdatum, 1651, liegt über dreieinhalb Jahrhunderte zurück. Die Zahl der Abhandlungen, die sich mit ihm befassen, ist kaum noch zu überblicken. Der "Leviathan" besteht aus vier Teilen: Der erste (Kapitel 1-16) handelt vom Menschen, der zweite (Kapitel 17-31) vom weltlichen Staat (Common-wealth), der dritte (Kapitel 32-43) vom christlichen Staat (Christian Common-wealth) und der vierte (Kapitel 44-47) vom Reich der Finsternis (Kingdome of Darknesse). Im ersten Teil stellt Hobbes sein extrem nüchternes, mechanistisches, an der Physik und Geometrie seiner Zeit orientiertes, zum Teil pessimistisches Menschenbild vor, ein Menschenbild, das ihm den Ruf eingebracht hat, derjenige Autor zu sein, "der das politische Verhalten der Menschen ausschließlich durch das Eigeninteresse zu erklären suchte", wie J. Plamenatz sagte. (Am Ende von Kapitel 18 wird zusätzlich die menschliche Neigung zur Zukunftsdiskontierung hervorgehoben.) Hobbes vertritt ausdrücklich eine Markttheorie des Wertes eines Menschen: "Der Wert ("Value, or WORTH") eines Menschen ... ist sein Preis; d. h., er richtet sich danach, wie viel man für den Gebrauch seiner Kraft geben würde. Er ist daher nicht absolut, sondern abhängig vom Bedürfnis und vom Urteil anderer". Die Würdigkeit ("Worthinesse") dagegen besteht in der besonderen Fähigkeit, bestimmte Aufgaben, z. B. ein Richteramt, zu übernehmen. "Würde" ("Dignity") schließlich wird mit Hilfe von "Wert" charakterisiert, nämlich als der "öffentliche Wert eines Menschen", als der "Wert, den ihm der Staat zuspricht" (Kapitel 10). Hobbes nimmt an, dass die Menschen trotz aller Unterschiede hinsichtlich ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten annähernd gleich sind, insbesondere gleich in ihrem Vermögen, sich gegenseitig zu bedrohen. Aus dieser Gleichheit entsteht eine "Gleichheit der Hoffnung, unsere Absichten erreichen zu können." Daraus entwickelt er dann seine zentrale sozio-ökonomische Konflikt- und Knappheitshypothese: "... wenn ... zwei Menschen nach demselben Gegenstand streben, den sie jedoch nicht beide haben können, so werden sie Feinde und sind in Verfolgung ihrer Absicht ... bestrebt, sich gegenseitig zu vernichten oder zu unterwerfen". Aus der Gleichheit - nicht etwa aus der Ungleichheit! - entsteht Misstrauen, aus dem Misstrauen der (präventive) Krieg (Kapitel 13). Die Ursachen des Konflikts, nämlich Konkurrenz, Misstrauen und Ruhmsucht, sind in der menschlichen Natur zu finden. Ohne eine Macht, die die so disponierten Menschen im Zaum hält, leben und verbleiben sie im bloßen Naturzustand, der identisch ist mit dem Krieg eines jeden gegen jeden (Kapitel 14). In diesem Zustand aber kann kein Fleiß gedeihen, weil sich niemand seiner Früchte sicher sein kann. Es herrscht fortdauernde Furcht und die Gefahr eines gewaltsamen Todes und - in den eindringlichen, berühmt gewordenen Worten - "the life of man, solitary, poore, nasty, brutish and short." (Kapitel 13). Zentral für den "Leviathan" ist die Vertrags-, vor allem aber die Souveränitätsdoktrin, die im zweiten Teil vorgestellt wird. Während Bienen und Ameisen untereinander in einer natürlichen Übereinstimmung zusammenleben, ist die Übereinstimmung der Menschen künstlich, da sie auf einem Vertrag beruht. (Später wird Hume diese Unterscheidung von "natürlich" und "künstlich" in seinem "Treatise", III.i.2, aufgreifen, wobei er jedoch in seinem Essay "Of the Original Contract" den Vertragsgedanken ausdrücklich verwirft.) Eine solche Übereinstimmung aber ist labil und verletzlich, sie bedarf zu ihrer langfristigen Sicherung einer allgemeinen, höchsten Gewalt, eines Souveräns, denn "Verträge ohne das Schwert sind nur Worte und besitzen keine Kraft, einem Menschen auch nur die geringste Sicherheit zu bieten". (In den Kapiteln 18 und 21 wird dies wiederholt.) Der einzige Weg dazu führt über die Übertragung der Macht der Individuen "auf einen Menschen oder eine Versammlung von Menschen, die ihre Einzelwillen durch Stimmenmehrheit auf einen Willen reduzieren können". Diesen einen Willen, "eine wirkliche Einheit aller", nennt Hobbes - unter Anspielung auf das Buch Hiob - "Leviathan", oder ehrerbietiger den "sterblichen Gott". Der politische Staat ist ein "Staat durch Einsetzung", durch Autorisierung, nicht ein "Staat durch Aneignung" (Kapitel 17). Der Souverän, sei es ein Monarch oder eine Versammlung, hat eine Hauptaufgabe, nämlich für die Sicherheit der Bevölkerung zu garantieren, wobei unter "Sicherheit" nicht nur die Erhaltung des physischen Lebens gemeint ist, sondern auch die Sicherung des Eigentums, d. h. dessen, was durch rechtmäßige Arbeit erworben wurde. Diese Sicherheit wird durch "gute Gesetze" geschaffen, d. h. durch solche Gesetze, die allen nützlich sind. Zudem sind diese Gesetze auch gerecht, da sie von einem Souverän beschlossen wurden, dessen legislative Kompetenz durch Übereinkunft zustande gekommen ist: "whatsoever the Gamesters all agree on, is Injustice to none of them" (Kapitel 30; vgl. auch Hobbes' "De Cive", III.vii, wo er sich auf das römische Rechtsprinzip "Volenti non fit iniuria" beruft, das er allerdings durch seine Theorie eigenständig zu begründen können glaubt). Zu dieser Sicherheit durch Billigkeit ("equity") gehören auch Rechts- und Steuergleichheit, ausreichende materielle Grundsicherung für unverschuldete Arbeitsunfähigkeit, ein adäquates Strafrecht sowie ein angemessenes Gratifikationssystem, das Leistungsanreize bereitstellt. Ein Staat ist immer durch "innere Krankheiten" gefährdet, durch Herrscher, die keine Macht ausüben wollen (denn dies provoziert die Rebellion), durch falsche Auffassungen wie die, jeder könne Richter in eigener Sache sein, niemand dürfe gegen sein Gewissen handeln oder die Rückführung von Heiligkeitsansprüchen auf übernatürliche Eingebungen (denn dies führt zu allgemeiner Verwirrung), durch die die Lehre von der Gewaltenteilung (denn Gewaltenteilung ist nichts anderes als Auflösung und damit gegenseitige Zerstörung). Solche Krankheiten werden verbreitet durch "ungebildete Geistliche", die häufigste Ursache ist die Lektüre der politischen und historischen Schriften der Griechen und Römer (Kapitel 29). Der dritte Teil deutet das Christentum vor allem als gesellschaftlich anerkannte und sanktionierte Art und Weise, die mit jeder natürlichen Religion verknüpften Gefühle und Leidenschaften, nämlich Liebe, Hoffnung und Furcht auszudrücken. Kritisch setzt sich Hobbes mit dem Wunderglauben auseinander, wobei er gewisse Einwände, die von später von Hume vorgebracht werden, bereits vorweg nimmt (Kapitel 37). Zentral ist in diesem dritten Teil vor allem die Ablehnung der Lehre von der apostolischen Nachfolge, insbesondere die von Kardinal Bellarmin vorgelegte Verteidigung des päpstlichen Macht- oder Autoritätsanspruches (Kapitel 42). Nach Hobbes' Auffassung lässt sich die Quintessenz des christlichen Glaubens in einem Artikel, in einem "unum necessarium" zusammenfassen: "Jesus ist der Christus" ("Jesus is the Christ"), wobei dieses Prädikat nichts anderes bedeute als "Er, der uns errettet hat und wiederkommen wird, um uns Erlösung und ewiges Leben in seinem herrlichen Königreich zu schenken". Was zur Erlösung notwendig sei, sei in genau zwei Tugenden enthalten, nämlich im Glauben an Christus und im Gehorsam gegenüber den Gesetzen, wobei diese Gesetze solche der Natur und solche der weltlichen Souveräne seien (Kapitel 43). Damit ist das Reich Christi nicht von dieser Welt und deshalb können seine Diener ("Ministers"), falls sie keine Könige sind, in dieser Welt in Jesu Namen keinen Gehorsam fordern. Gleichzeitig wird aber betont, dass ein Verbot durch den Souverän, an Christus zu glauben, in eben dieser Welt wirkungslos ist, da weder Glaube noch Unglaube jemals einem Befehl folge, sondern eine Gabe Gottes sei, über die der weltliche Herrscher - anders als über Handlungen! - nicht verfügen könne (Kapitel 42). Damit hält Hobbes ein klares, wenn auch eigenwilliges Plädoyer zugunsten der Glaubens- und Religionsfreiheit, wenn auch nicht zugunsten der Gewissensfreiheit. Im vierten Teil schließlich setzt sich Hobbes mit der "geistigen Finsternis" auseinander, die er auf die falsche Interpretation der Heiligen Schrift, auf heidnische Geisterlehren und Rituale (zu denen er unter anderem Weihe, Taufe und Ölung zählt), auf Afterphilosophie ("Vain Philosophy") und Fabeln zurückführt. Einer der Hauptgegner ist dabei, wie schon an früheren Stellen, Aristoteles, der erbarmungslos abqualifiziert wird: Es gebe in der Naturphilosophie nichts absurderes als die "Metaphysik", nichts, was der Regierung abträglicher sei als die "Politik", nichts, was weniger Kenntnisse verrate als die "Ethik" (Kapitel 46). Motiviert sind diese Angriffe vor allem durch die durchgängige und beherrschende Furcht, dass konkurrierende Souveränitätsansprüche, seien sie ethischer oder auch nur epistemischer Natur, einen Staat geradewegs in den Bürgerkrieg führen. Der liberale - oder liberal erscheinende - Relativismus und Pluralismus provoziert - über die Zwischenstufe des unverbindlichen und damit unerträglichen Chaos - die Tyrannei. Rückblickend und abschließend begründet Hobbes sein ehrgeiziges und weit ausholendes Vorhaben dadurch, dass er von den "Unordnungen der Gegenwart" veranlasst, seinen Mitmenschen ohne Parteilichkeit und ohne Eifer ("without partiality, without application") die wechselseitige Beziehung zwischen Schutz und Gehorsam vor Augen führen wollte. In seiner "History of England" (Band VI, Kapitel LXII) konnte David Hume über Hobbes sagen, kein anderer Autor des siebzehnten Jahrhunderts sei so gefeiert worden wie dieser, jetzt aber sei er nahezu vergessen. Dies sei ein lebendiges Beispiel dafür, wie prekär alle Reputation sei, die (nur) auf Argumentation und Philosophie beruhe. Damals hatte Hume mit dieser Diagnose recht, doch heute hat sich das Bild gewandelt: Hobbes ist aktueller denn je. Dass er mit seiner ausdrücklich gegen Aristoteles gerichteten und damit ausdrücklich antiklassischen Auffassung vom Menschen, von der Moral, vom Recht, von der Gesellschaft und vom Staat dazu beitrug, die Moderne zu inaugurieren, wird heute allgemein anerkannt, zumindest zur Kenntnis genommen, auch von seinen Gegnern. Den "Leviathan" zu lesen (oder wieder zu lesen) ist ein beträchtliches intellektuelles und auch sprach-ästhetisches Vergnügen. Wohl kein anderer Autor in der Geschichte der Politischen Theorie hat mit so viel systematischem Bemühen aus so sparsam gewählten und klar formulierten Voraussetzungen so viele interessante (und auch anstößige!) Konklusionen gewonnen. Wer den "Leviathan" lieber auf Deutsch lesen möchte, möge auf die von Jutta Schlösser neu übersetzte und von Hermann Klenner mit einer Einleitung und einem Kommentar versehene Ausgabe im Felix Meiner Verlag zurückgreifen: Leviathan. Auch diese Ausgabe habe ich hier bei amazon rezensiert. Man bedenke jedoch, dass der rhetorische Impetus z. B. von "the life of man, solitary, poore, nasty, brutish and short" (Kapitel 13) durch "das Leben des Menschen ist einsam, armselig, widerwärtig, vertiert und kurz" nur unzureichend wiedergegeben werden kann. Wer nicht Englisch kann, muss auf Vieles verzichten.
Weitere Lesermeinungen |
Cesare Borgia: Der Fürst und die italienische Renaissance Uwe Neumahr Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 85471 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nennt man seinen Namen, hat man die ganze Renaissance vor Augen: Eine Welt voller unsterblicher Kunstwerke, von Glanz und Größe, von Luxus und Ausschweifungen, von Liebe und Tod. Cesare Borgia (1475-1507) verkörpert diese Zeit wie niemand sonst: Als Sohn des berüchtigtsten Papstes der Kirchengeschichte, Söldnerführer und Machtpolitiker, scheiterte er nur knapp bei dem Versuch, Italien zu einigen und König zu werden. Leonardo da Vinci arbeitete für ihn, sein Bewunderer Machiavelli nahm ihn zum Vorbild für den "Fürsten". Uwe Neumahr schreibt eine Lebensgeschichte, die die ganze Faszination dieses Mannes widerspiegelt und doch objektiv untersucht, wer Cesare Borgia wirklich war. Jedes Verbrechen hat man ihm angedichtet - aber was davon ist wahr?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
sehr lesenswert 5 von 5 Punkten ich kann dieses buch jedem empfehlen, der sich über eine der schillerndsten und bis heute bekanntesten personen der iatlienischen renaissance informieren will (und gleichzeitig auch noch über die politischen verhältnisse in einer gegend, die wir heute als norditalien kennen sowie über machtspiele im und um den kirchenstaat herum). was wird nicht alles mit dem namen cesare borgia verbunden; es gibt kaum eine schandtat, die ihm nicht angedichtet wird. der autor schreibt gut lesbar und überzeugend über seine recherchen zum borgia- herzog. dabei wird manches zeitgenössische oder auch spätere urteil als vorurteil oder nachträgliche böswilligkeit entlarvt. da erscheint plastisch ein mensch, wie es seiner art viele gab zur damaligen zeit, und doch ist vor allem der sohn des rodrigo borja im weltgedächtnis geblieben, zusammen mit seiner ganzen berühmt- berüchtigten familie, über die weiter nachzulesen sich allemal lohnt, besonders wenn man sich für das renaissance- italien mit all seinem schönen und all seinen schrecken interessiert, für die wirren der zeit und die umstände, unter denen man zu einem helden wurde, dessen name noch heute nachhallt. auch noch hervorzuheben ist, dass eines der berühmtesten und immer wieder auch heute noch gern zitierten, benutzen, missbrauchten bücher aus damaliger zeit, nämlich "der fürst" von machiavelli, in großen stücken von der person cesare borgia handelt, das dem schreiber dieser mensch als geeignet erschien, als vorbild für die gründung, befriedung und erhaltung eines glücklichen staatswesens. auch hier gibt es genügend stoff, der weiterführend und vertiefend nachzulesen ist. es wird sich lohnen, genau wie das lesen dieses hier besprochenen buches
Fuchs und Löwe 5 von 5 Punkten Fuchs und Löwe Als Machiavelli 1513 seinen Traktat über den idealen Fürsten schrieb, stand dabei der von ihm bewunderte Machtmensch Cesare Borgia Pate. Machiavelli war fasziniert von dessen verschlagenem Vorgehen und Durchsetzungsvermögen zum Erreichen seiner politischen Ziele: ein Fürst müsse sich darauf verstehen, als hinterlistiger "Fuchs" oder als gewalttätiger "Löwe" zu reagieren, falls die Situation es erfordere. Als Inbild des skrupellosen Renaissancefürsten ist Cesare Borgia in die Geschichte eingegangen. Keine Gräueltat, die er nicht begangen oder die man ihm nicht angedichtet hätte: seiner Konkurrenten entledigte er sich, indem er sie kaltblütig und heimtückisch ermorden ließ, geschlossene Verträge brach er nach Belieben, jedes ihm geeignet erscheinende Mittel nutzte er, um seinen Machteinfluss auszubauen, und erst sein Liebesleben....! Es ist nicht leicht, einem solchen Menschen gerecht zu werden, sine ira et studio unparteiisch über ihn zu berichten. Uwe Neumahr ist dies in seiner pünktlich zum 500. Todestag (12.März) bei Piper erschienenen Biografie gelungen. Spannend erzählt der Autor die Geschichte dieses so kurzen, aber exzessiven Lebens und bemüht sich, so objektiv wie nur möglich zu bleiben, indem er widersprüchliche Aussagen über Cesare Borgia als solche stehen lässt und sich einer Bewertung enthält, wann immer die Quellenlage unsicher ist. Uwe Neumahr portraitiert Cesare Borgia vor allem als Kind seiner Zeit, wo Gift und Dolch zur Durchsetzung politischer Ziele an der Tagesordnung waren. Dabei lässt der Autor ein Bild der Spätrenaissance in Italien entstehen: die großen Familien aus Rom, Florenz, Mailand, Urbino u.a. die Orsini, Medici, Sforza, Este, Montefeltro etc. lässt er Revue passieren; und natürlich Cesares eigene Familie: seinen Vater, den Borgia-Papst Alexander VI. und seine Schwester Lucrezia Borgia, beide bekannt durch ihren amoralischen Lebenswandel. Man kann Neumahrs Buch auch als Parabel lesen: Ehrgeiz, Machtbewusstsein, Skrupellosigkeit und Geldinstinkt als Attribute aller Machtmenschen bis heute.... Übrigens ein empfehlenswertes Buch für Italienreisende und Italienliebhaber. Boccaccio
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