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| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Kuß: Kunst und Leben der Camille Claudel Anne Delbee Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 56833 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erst ein halbes Jahrhundert nach ihrem Tod wurde die Bildhauerin Camille Claudel als das entdeckt, was sie war - eine herausragende Künstlerin. Nicht zuletzt die erfolgreiche Verfilmung ihres Lebens mit Isabelle Adjani in der Hauptrolle hat ihr Schicksal einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Camille Claudel war von Kindheit an besessen vom Zeichnen und Modellieren. Ihr Vater unterstützt ihren Wunsch, Bildhauerin zu werden, und ermöglicht ihr eine in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für eine Frau ungewöhnlich gute künstlerische Ausbildung. Mit achtzehn begegnet sie dem 23 Jahre älteren Bildhauer Auguste Rodin. Sie wird seine Schülerin, Muse und Geliebte. Eine künstlerische Lebensgemeinschaft entsteht, von der jedoch vor allem Rodin profitiert. Enttäuscht von Rodin, trennt sie sich von ihm, gerät in eine tiefe psychische Krise, aus der sie sich nie wieder befreien kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das Leben von Camille Claudel 5 von 5 Punkten Die Bildhauerin Camille Claudel ist gerade erst 18 Jahre als die den vierundzwanzig Jahre älteren Auguste Rodin trifft. Und trotzdem entwickelt sich zwischen beiden eine Beziehung voller Leidenschaft. Camille Claudel war Schülerin, Mitarbeiterin, Muse, Modell, Geliebte und Partnerin Rodins zugleich. Jedoch kam es nach der von ihr vollzogenen Trennung von Rodin zu Jahren der Einsamkeit und Verwirrung, Unproduktivität und paranoiden Verfolgunswahn der letztendlich dazu führte, dass sie ihr letzten 30 Lebensjahre in einer geschlossenen Anstalt verbringen musste. Anne Delbee beschreibt in ihrem Roman sehr eindrucksvoll und in einer sehr lebendigen Art den Aufstieg und den tragischen abschied von Camille Claudel. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie in ihrem Text immer wieder Passagen und Ausschnitte von Briefen Camille Claudel's und ihrem Umfeld mit einfliessen lässt. So bekommt der Leser einen noch besseren Eindruck von ihrem leben.
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Der vergessene Pharao: Unternehmen Tut-Ench-Amun Philipp Vandenberg Taschenbuch, Februar 2002 Verkaufsrang: 168629 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im November 1922 stieß der Engländer Howard Carter auf den Eingang zum Grab des Tut-ench-Amun, eines Pharaos, der vor über 3000 Jahren gelebt hatte und in Vergessenheit geraten war. Der vergessene Pharao wurde zum Inbegriff der ägyptischen Geschichte, seine über hundert Kilogramm schwere goldene Totenmaske zum wohl bekanntesten Kunstwerk der Welt. Über Tut-ench-Amun wurden seither viele Bücher geschrieben, doch der Mann, der ihn entdeckt hatte, blieb im Hintergrund: Howard Carter war besessen von der Idee, diesen Pharao zu finden. Der vergessene Pharao ist ein Hintergrundbericht, eine fast unglaubliche Geschichte, die Philipp Vandenberg in den verstaubten Archiven in Kairo und Oxford ausgegraben und bei den letzten Augenzeugen recherchiert hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Spitzen informativ! 5 von 5 Punkten Wer sich rund um die Person Howard Carter und seine Jahre als Archäologe in Ägypten interessiert, für den ist diese Buch ein Muss!
Ich bin zwar erst bei der Hälfte des Buches, aber ich erlaube mir jetzt schon zu sagen, daß dieses Buch ein Volltreffer ist und meiner Erwartungen mehr als erfüllt.
Ich habe gefürchtet, daß es sich hierbei eher um einen Roman handelt, tut es aber zum Glück nicht!
Es ist eine geschichtliche Erzählung über die archäologischen Ereignisse Ägyptens bei denen Carter tätig war.
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Das große Lexikon traditioneller Symbole J. C. Cooper Taschenbuch, Januar 2004 Verkaufsrang: 22319 Symbole vermitteln dem, der sie versteht, mit wenigen Strichen hochkomplexe Botschaften. J.C. Cooper stellt rund 1500 traditionelle Symbole aus verschiedenen Kulturkreisen vor. Vertreten sind sowohl universelle Symbole wie der Baum, der Drachen, das Ei, der Kreis, das Kreuz oder der Stein als auch Symbole, die einen bestimmten religiösen, kulturellen oder metaphysischen Hintergrund besitzen. Jede Eintragung bringt erst einige Schlagworte zum Symbol, dann die tiefer gehende Erläuterung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wertvolles Nachschlagewerk 5 von 5 Punkten Das Buch ist zwar unter den Symbol-Lexika eher schlank, enthält aber rund 1500 Artikel zu allen wichtigen Symbolen. Die einzelnen Artikel sind oft informativer, besser strukturiert und inhaltsreicher als manche ausführlichen Abhandlungen in umfangreicheren Werken.
Sie bestehen aus einem allgemeinen Teil, der sich mit der universellen Bedeutung des Symbols beschäftigt, und einem Teil, in dem auf die "partikulare Verwendung des Symbols in bestimmten kulturellen Traditionen eingegangen wird" (aus der Einführung).
Die Beispiele decken nach meiner Einschätzung zu gleichen Anteilen auch den asiatischen Kulturkreis ab.
Das Lexikon ist für mich ein unverzichtbares Werkzeug geworden. Ich kann es jedem empfehlen.
Sehr umfangreich, dafür weniger erläuternd 5 von 5 Punkten Dieses Lexikon stellt die verschiedensten Bedeutung von Symbolen meist in Stichwortlisten gegeneinander und beleuchtet dabei zahlreiche Kulturen auch außerhalb der hellenistisch-römisch-christlichen Überlieferung. Damit ist es besonders als Nachschlagewerk geeignet. |
Chinese Propaganda Posters: 25 Jahre TASCHEN Anchee Min, Stefan Landsberger, Duo Duo Taschenbuch, Mai 2008 Verkaufsrang: 43328 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Propagandaspitzen 5 von 5 Punkten Dieser Band ist ein klassisches Taschenprodukt, sehr dekorativ und eine gelungene Einführung in die wunderbare Welt der chinesischen Propaganda-Kunst. Statt kompletter Poster werden allerdings vor allem Detailauschnitte von Postern der Wolfschen Sammlung gezeigt, was allerdings durchaus seinen Reiz hat. Ausser einem sehr gelungen Einführungstext bekommt man zu den einzelnen Postern allerdings kaum Informationen. Man hätte sich dann wohl eher ein Posterbook gewünscht, vor allem mit Postern aus der Landsberger Sammlung. Für echte Bewunderer dieser hinreissenden Politkunst, die freilich ein total verzerrtes Bild der realsozialistischen Verhältnisse zeigt - Propaganda eben - lohnt die Anschaffung allemal. Was die Poster angeht, so muss man sich halt selbst behelfen, wenn man seine eigenen vier Wände mit 'Maopop' dekorieren möchte. Ich habe lange vergeblich nach entsprechenden Postern gesucht. Ganz stark kommen die Poster übrigens als Leinwanddrucke. Wie man dazukommt. Ein Tip: Auf Wikipedia unter 'Propaganda in the People's Republic of China' in den 'Links' (ganz unten) nachschauen, z.B. 'Artemoto collection'. |
Airbrush Technik Fernanda Canal Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 28822 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ausführlicher Einblick besonders für Einsteiger 4 von 5 Punkten ein gutes Buch - besonders für Einsteiger - mit dem richtigen Mix aus Technik, Umgang und Auswahl des Materials und vielen Beispielen (gezeigt in einzelnen Arbeitsschritten) - Daumen hoch |
August Macke 1887 - 1914 Anna Meseure Taschenbuch, Dezember 1999 Verkaufsrang: 173655 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Malen kann nur einer, der imstande ist, irgendeine Sache einheitlich klangvoll in ihrem ganzen Zauber zu sehen, sei es eine Blume, sei es Menschenhaar. Alle so entstandenen Bilder sind die Spiegel einer harmonischen Seele. Sie ist schlicht und einfach groß und hat nicht nötig, um das Meer zu malen, Symbole dafür zu nehmen." (August Macke)
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Maler Mörder Mythos: Geschichten zu Caravaggio Andrea Camilleri, Gerhard Falkner, Nino Filasto, Tanja Kinkel, Henning Mankell, Ingrid Noll, Arnold Stadler Broschiert, Juli 2006 Verkaufsrang: 75847 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Acht neue, fesselnde Kurzgeschichten hochkarätiger Autoren, die den Malerrebellen Caravaggio und seine Werke zum Leben erwecken. Welchen besseren Anlass könnte es geben, Kurzgeschichten zu schreiben, als das bewegte Leben Caravaggios? Seine legendenumwobene Biografie berichtet von einem streitbaren Charakter, kirchlichen und aristokratischen Förderern, glanzvollen künstlerischen und gesellschaftlichen Erfolgen, von sexuellen Ausschweifungen, Totschlag, Flucht vor der Justiz, der päpstlichen Begnadigung und von Caravaggios frühem, rätselhaftem Tod. Anlässlich der Ausstellung Caravaggio im Düsseldorfer museum kunst palast haben sich acht bekannte Autoren von den Bildwerken des italienischen Barockmalers (15711610) inspirieren lassen. Ingrid Noll, die Grande-Dame des deutschen Kriminalromans, und der international angesehene schwedische Schriftsteller Henning Mankell haben in ihren Geschichten Caravaggio und seine Werke zum Leben erweckt und in einen spannenden Rahmen gesetzt. Weitere Autoren sind der Lyriker, Dramatiker und Essayist Gerhard Falkner, der Schriftsteller Arnold Stadler, die junge Erfolgsautorin Tanja Kinkel und der Bestsellerautor Florian Illies. Ergänzt wird die hochkarätige Riege durch zwei kriminalistische Meister der italienischen Literaturwelt: Nino Filastò und Andrea Camilleri.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mörderisch unterhaltsame Kurzgeschichten über den Künstler, der ein Mörder war. 5 von 5 Punkten Fast 400 Jahre nach seinem Tod ist das Interesse am italienischen Maler Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio, so groß wie nie zuvor. Inspiriert von seinen ausdrucksstarken Gemälden und den zahlreichen Legenden, die sich um das mörderische Genie ranken, haben acht bekannte Kriminalautoren, von Tanja Kinkel über Ingrid Noll bis hin zu Henning Mankell, spannende Kurzgeschichten verfasst. "Maler Mörder Mythos" ist der passende Titel für das Buch über einen außergewöhnlichen Künstler und sein ungewöhnliches Leben.
Packend erzählt und gut recherchiert sind die Kurzgeschichten, durch die in "Maler Mörder Mythos" genauso informativ wie in einer Biografie, dafür aber um einiges spannender, vom Leben eines außergewöhnlichen Mannes berichtet wird. Doch nicht nur über das Leben Caravaggios, sondern vor allem auch über seine Kunst, erfährt der Leser durch die Geschichten, die sich jeweils auf eines oder auch mehrere Bilder Caravaggios beziehen, einiges: Wie die Bilder entstanden sind, was an Caravaggios Malweise revolutionär war und welche Details die Gemälde so provokant machten. |
Kunst: Eine philosophische Einführung Georg W. Bertram Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 79727 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hervorragender Einstieg in die Philosophie der Kunst 5 von 5 Punkten Georg W. Bertram schafft es in seinem Buch mit klarer, unverschnörkelter Sprache auch einem Laien die Kunst aus dem Blickwinkel der Philosophie näher zu bringen. Er erklärt warum Kunst niemals Kunst an-sich sein kann, also eine Betrachtung der Kunst in einer vollkommenen Objektivität, sondern zeigt warum Kunst immer nur für-uns sein kann, also immer nur eine Interpretation sein kann, die nur die unsere ist. Gleichwohl gibt Bertram uns nicht die Antwort auf die Frage: "Ja, was is denn also Kunst für-uns?" sondern läßt offen wie wir zu der Antwort auf diese Frage gelangen. Als Hilfestellung führt er einsteigerfreundlich die Theorien Kants, Hegels, Adornos und Heideggers zur Kunst an. Mein Professor für Ästhetik hat mir dieses Büchlein auf meine Frage nach einem Einsteigerwerk empfohlen und ich kann bestätigen: Es ist wirklich gut! |
Malen wie die Moderne: Kinder entdecken moderne Künstler durch ihre Techniken MaryAnn F. Kohl Taschenbuch, Oktober 2003 Verkaufsrang: 155751 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 'Wahre Kunststücke vollbringen nach berühmten Vorbildern ist das Motto dieses Buches: Die Kinder tauchen ein in die Welt und die Farbtöpfe der Künstler der letzten 80 Jahre. Sie werden Künstler praktisch besser verstehen: So kinderleicht, wie viele meinen, ist abstrakte Kunst auch nicht. Die jungen Maler werden Augen machen, was sich mit Farbe alles anstellen lässt. Und sie kommen dabei voll zum Einsatz: mit nackten Füßen, Ellenbogen und im Sommer draußen auch schon mal mit dem ganzen Körper. Dazu brauchen sie noch: Perlenketten, Zahnbürsten, ein Paar alte Socken, etc. - Alltagsgegenstände, die sich überall finden lassen. Von Max Ernst, Miro und Dali bis zu Beuys, Christo und Niki de Saint Phalle - die Techniken von 47 Künstlern werden abgeschaut und in praktischen Aufgaben umgesetzt. Außerdem gibt es neben informativen Künstlerbiografien viele Tipps und Internet-Adressen von Museen und Kunstwerken.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Dali im Klassenzimmer 5 von 5 Punkten Dali, Miro, Liechtenstein, Warhol, Christo - alle sind hier vertreten. Dieses Buch zeichnet sich durch einmaligen Ideenreichtum aus: Mit einfachen Materialien werden Ideen umgesetzt und die Schüler werden zu kleinen Künstlern. Und nicht nur den Kindern, sondern auch mir hat die Arbeit mit diesem Buch sehr viel Freude bereitet! Ein guter Tipp!
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Gestaltungs- und Formenlehre: Mein Vorkurs am Bauhaus und später Johannes Itten Broschiert, Dezember 2003 Verkaufsrang: 134599 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gestaltungs- und Formenlehre 5 von 5 Punkten
In sieben Kapiteln führt Johannes Itten in die pädagogischen Grundlagen künstlerischer Gestaltungs- und Formenlehre ein. Ein Basiswerk der Kunsterziehung mit vielen Originalarbeiten seiner Schüler, die er u.a. am Bauhaus in Weimar und der Ittenschule in Berlin unterrichtete.
Die ausführliche und zentralen Themen seiner Lehre und des Buches sind unterteilt in Kapitel wie Kontraste / Hell-Dunkel, Farbenlehre, Material- und Texturstudien, Rhythmus, Expressive- und Subjektive Formen. Das Buch basiert auf der universellen Lehre Ittens, aus der Schule des Bauhauses. Itten verglich seine Lehre mit einem Wagen, mit dem man schnell und sicher ans Ziel kommen kann. Am Ziel jedoch, muss der Schüler den Wagen verlassen um selbst voranzukommen.
Dem Leser wird ein Grundverständnis für die Faktoren und Elemente der visuellen Gestaltung vermittelt. Grundbegriffe des Wahrnehmens und Gestaltens werden behandelt und mit vielen Beispielen zu belegt. Die Theorie wird anhand von praktischen Übungen zu den Grundthemen illustriert.
Johannes Itten war ein schweizer Maler und Kunstpädagoge. Itten zählt zu der Zürcher Schule der Konkreten. 1913 wurde Itten Schüler von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie. Er traf dort mit Ida Kerkovius, Oskar Schlemmer und Willi Baumeister zusammen. In Wien gründete er eine eigene Kunstschule. Dort lernte er Walter Gropius kennen, der ihn 1919 als einen der ersten Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar berief. Itten war am Bauhaus von 1919 bis 1923 tätig .
Johannes Itten ist der Begründer der neuen Farbenlehre (Hauptwerk: »Kunst der Farbe«). Seine Theorie der »Sieben Farbkontraste« wird an jeder renommierten Kunsthandwerk- und Kunsthochschule gelehrt. Ferner gilt Itten als Begründer der Farbtypenlehre.
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Hurengespräche Heinrich Zille Gebundene Ausgabe, Oktober 2000 Verkaufsrang: 166700 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sozialdokumentarische Literatur 4 von 5 Punkten Die Hurengespräche ( Hetärengespräche ) erschienen,"gehört, geschrieben und gezeichnet von W. Pfeifer", erstmalig 1913 in Berlin. Unter Kennern war es zu dieser Zeit kein Geheimnis, wer sich tatsächlich hinter dem Pseudonym " W. Pfeiffer " verborgen hielt. In einem Exemplar der Erstausgabe befindet sich eine handschriftliche Widmung von Heinrich Zille, aus der hervorgeht, dass er mit dem gewählten Namen offen kokettierte. Zille findet erotisches Vergnügen an gerundeten weiblichen Formen und stellt dies in unverhüllten Illustrationen dar. Die Erzählungen und Zeichnungen zeigen darüber hinaus Zilles Vertrautheit mit dem " Milljöh " und der Berliner Dirnenwelt, die hinsichtlich Darstellung und Nennung von Personen und Verhältnissen untereinander, Zeugnis ablegt von Zilles intimer Kenntnis.Die pornographische Direktheit macht dieses Buch zu einem Werk sozialdokumentarischer Literatur.Unmittelbar bei Erscheinen wurde das Werk von den kaiserlichen Sittenrichtern verbannt. Heute sollte man einen Platz oben im Bücherregal suchen. Man muss Zille mögen. |
Wem hat van Gogh sein Ohr geschenkt?: Alles, was Sie über Kunst nicht wissen Nora Koldehoff, Stefan Koldehoff Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 41117 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch sprengt jeden Rahmen! Wer besitzt die echte »Mona Lisa«? Welches ist das teuerste Bild der Welt? Was war der spektakulärste Zufallsfund? - in diesem Buch finden Sie alles, was Sie in herkömmlichen Kunstlexika nicht finden können! Als im Jahr 1990 ein amerikanisches Ehepaar beschloss, das angestaubte Blumenbild, das seit dreißig Jahren in seiner Wohnung hing, in ein Auktionshaus zu tragen, erwartete es bestenfalls ein paar Dollar. Was dann geschah, kam einem Wunder gleich: Der Auktionator erkannte in dem Bild einen echten van Gogh! Auktionsergebnis: 1,43 Millionen Dollar. Eine ähnlich verrückte Geschichte ereignete sich im Jahr 2002, als man entdeckte, dass ein echter Rubens jahrzehntelang unbeachtet in der dunklen Ecke eines Augustinerklosters gehangen hatte (Wert: 58 Millionen Euro!). Aber Nora und Stefan Koldehoffs Wem hat van Gogh sein Ohr geschenkt? enthält noch mehr. So erfährt man nicht nur, wer der am häufigsten beklaute Kunstsammler der Welt ist, welche Kunstwerke bis heute als verschollen gelten und bei welcher Höhe die Preisrekorde liegen. Hier steht auch, welche bürgerlichen Berufe berühmte Künstler ausübten, wer von ihnen Linkshänder war und welche Attentate auf Kunst verübt wurden. Etwa das eines Medizinstudenten, der auf Newmans Bild Wer hat Angst vor Rot, Gelb, Blau? Mit einem Rohr einhieb - aus Angst, wie er sagte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Informative und vor allem sehr unterhaltsame Kunstgeschichte(n)sammlung! 4 von 5 Punkten Wer sich für Kunst interessiert, den Kunsthandel spannend findet, und über die Gerissenheit beziehungsweise Dummheit von Kunstdieben nur staunen kann, wird seine helle Freude an diesem Buch haben. In dem alphabetisch angelegten Nachschlagewerk hat das Autorenpaar Interessantes, Banales, Witziges, Unbekanntes, Wissenswertes, Sensationelles und Unglaubliches aus der Welt der Kunst zusammengetragen. In dem kurzweiligen Werk findet der neugierige Leser viele fleißig recherchierte Informationen, die er nicht gesucht hat, die ihn aber aufs Beste unterhalten und einen spannende Blick in die zuweilen recht skurrile Welt der Kunst werfen lassen.
"Wem hat van Gogh sein Ohr geschenkt?" ist alphabetisch aufgebaut, die Artikel sind manchmal etwas abenteuerlich nach ihren Überschriften sortiert. Das ist aber nicht so wichtig, da man das Buch sehr gut in einem Zug von A bis Z durchlesen kann - schließlich möchte man ja keinen Artikel verpassen! Im Anhang des Buches gibt es ein 21seitiges Namensregister, in dem "alle im Buch vorkommenden Personen - Künstler, Betrüger, Ermittler, Sammler, Modelle, Ehefrauen, Freunde, Kritiker, Elektriker etc." enthalten sind. Das Buch ist kein Nachschlagewerk im herkömmlichen Sinne. Wenn man es aber einmal durchgelesen hat, findet man anhand des Registers mühelos seine Lieblingsartikel wieder. Das Werk enthält einige kleine Schwarz-weiß-Abbildungen, die aber überwiegend recht dunkel und daher wenig aussagekräftig sind. Nur deswegen 1 Stern Abzug.
Wie liest man ein solches Buch? 4 von 5 Punkten Wohl nicht ganz zufällig steigerte die Volks-Googelei auch die Produktion von Sammelbänden jeglicher Art. Und dass nicht aus jedem Ei ein Prachtsvogel schlüpft, liegt in der Natur der Sache. Was allerdings im Nest des Eichborn Verlages liegt, ist nicht nur erstaunlich vielfältig, sondern auch interessant. So interessant jedenfalls, dass auch ich zum Sammler von Sammlungen wurde. Allerdings bin ich noch immer auf der Suche nach einer passenden Anleitung, wie ich mit solchen Büchern umgehen soll. Von vorne nach hinten durchlesen, wie einen Roman? Nach Lust und Laune irgendwo aufklappen und mich überraschen lassen? Gezielt nach einem Stichwort suchen und dann einen Blick auf Vorangegangenes oder Kommendes werfen? Fest steht, dass ich mich für Kunst interessierte und daher auch für geschenkte Ohren.
Selbstverständlich ist auch in dieser Sammlung der Untertitel so falsch wie die Behauptung, Georg W. Bush sei eine Intelligenzbestie. Aber darüber lese ich grosszügig hinweg. Für die Rezension dieses Buches entschied ich mich für die Mischform des Lesevorgehens. Ich begann also beim Stichwort "Abgebildete Kranke". Nora und Stefan Kolderhoff stellen ein Bild in den Mittelpunkt, das sie für besonders aussagekräftig halten, um dann das Exemplarische zu verallgemeinern. Allerdings zeigt sich bereits beim ersten Stichwort ein Mangel, mit dem ich bis zum Schluss meiner Lektüre leben musste. Die Qualität der Bilder ist alles andere als überzeugend. Wer nicht zu den glücklichen Besitzern eines mehrbändigen Kunstlexikons mit farbigen Abbildungen gehört, wird ganz klar um den vollen Genuss dieser Sammlung kommen. Und weil das Einholen von Bildrechten kompliziert und teuer ist, fehlen bei vielen Stichworten genau die Bilder, welche den Text in idealer Form veranschaulicht hätten. Da aber die beiden Autoren oft weitere Beispiele zitieren, wächst die Wahrscheinlichkeit, im eigenen Privatarchiv fündig zu werden.
Der dicke Band enthält 388 Seiten, ausführliches Register inbegriffen. Quellenangaben und Verweise auf interessante Literatur sucht man jedoch vergebens. Aber damit haben sich Sammler von Sammlungen meist abgefunden, da andere Autoren und Verlage ähnlichen Konzepten huldigen. Weil sich Inhalte von Werken dieser Art nur wiedergeben lassen, indem man ein weiteres Werk verfasst, beschränke ich mich auf die banale Feststellung, dass sehr viel Information geboten wird. Skurriles, Tragisches, Überraschendes, Banales und Weltbewegendes. Bestimmt stösst jeder Leser auf Wissensbrocken, die noch nie auf seinem Teller lagen und an denen er Spass hat. Aufgabe also erfüllt.
Mein Fazit: Schon wieder ein Gebiet beackert, das Sammler solcher Sammlungen ohne Zweifel betreten werden. Und wer sich nur für Kunst interessiert, aber inoffizieller Berichterstattung nicht abgeneigt ist, wird den dicken Wälzer ebenfalls kaufen. Und er wird zu Recht vermuten, dass der Abzug eines Bewertungssterns der Qualität des Bildmaterials anzulasten ist.
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Porträtzeichnen Renate Klein Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 156033 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
wir haben erstaunliche Fortschritte damit gemacht 5 von 5 Punkten Anhand der Anleitung zu ein paar Portraits in diesem Buch habe ich es selbst mal mit einem Portrait versucht und wir waren wirklich erstaunt wie viel detaillierter, einfach besser das Portraitieren mit diesem Buch geht als vorher. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Ideal für Anfänger 5 von 5 Punkten Ich finde dieses Buch ist ideal für Anfänger. Es erklärt Schritt für Schritt die einzelnen Striche die man vollziehen muss und wo man am besten anfängt um das perfekte Porträt zu bekommen. Es ist etwas schwer am Anfang aber wenn man den Trick bis raus hat, ist es eine wahre Freude an Hand dieses Buches die verschiedensten Gesichter zu malen. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen. |
Rabelais und seine Welt: Volkskultur als Gegenkultur Michail M. Bachtin Taschenbuch, Juni 1995 Verkaufsrang: 102161 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Lachkultur 5 von 5 Punkten Lustig sind die weinigsten wissenschaftlichen Bücher. Dies ist eines. Humor und Ironie findet man eher bei englischen Autoren, die sich viel eher weniger wichtig nehmen. Bachtin schreibt anders. Der aufklärerische Habitus schlägt sich nieder. Das Schreiben und Finden der lustigen Beispiele selbst ist eher konzentriert, der Untertitel lautet Volkskultur als Gegenkultur, die hier sehr viel mit Karnevalsriten und Lachen gegen bestehende Ordnungen und Autorität zu tun hat. Gerüst des Buches ist Rabelais „Gargantua und Pantagruel", Bachtin findet aus der Historie dazu weitergehende und kulturvergleichende Beispiele. Zwei Dinge sind mir hier zentral erschienen. Das aufklärerische Lachen der Renaissance und ihrer nur eher mit dem Tag verbundenen Fantastik, als weiterer Ort neben den Karnevalsriten im Alltag und Tageslicht, und - auf der anderen Seite, das romantische Pendant dazu. Die Romantik, deren Fantastik und subversives „karnevalistisches" Potential eher im Dunkeln, der Nacht liegen. Leider leitet sich der heutige Karneval viel eher aus einer Romantisiererei als von dem ab, was in der Renaissence und damit der Zeit Rabelais unter wildem und wüsten Karnevalisieren verstanden wurde, die Sprache des Marktplatzes usw. kannte den täglichen Karneval. Das Lachen im Tag und der Fantastik am Tag waren bunter, lustiger. Man kann das auch anhand von Märchen feststellen, wo die fantastische Handlung vom Tag der Renaissence in die Nacht der Romantik verlegt wurde, gerade dadurch, auf den ersten Blick paradox, verschwanden auch die erotischen Komponenten aus diesen Geschichten auf eine romantische Sparflamme im Dunkeln... Veranstaltungen wie der Christopher Street Day, auch Judith Butlers Thesen zur Performanz zum Trotz (so neu ist das nicht, inkl. dem Verwischen von Genderrollen) liegen heute eher in der Nähe von dem, was Karneval zu Zeiten Rabelais in Europa gewesen war. Das Buch lässt sich nebenbei ganz unwissenschaftlich lesen. Die Fußnoten gehören der Renaissance an. |
Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück Andy Warhol Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 99013 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie wollte man dieses berühmte Buch resümieren? Seine vierzehn Kapitel gehen über: Liebe(Pubertät), Liebe (beste Jahre), Liebe (Alter), Schönheit - Beautiful People, Ruhm, Arbeit, Zeit, Tod, Geld, Atmosphäre, Erfolg, Kunst, Rang und Name, Strahlender Glanz, Unterhosen - Underwear Power. Unterhaltend und durchaus belehrend (delectare et prodesse), oder mit Truman Capote: ¯A constant entertainment and enlightenment.®
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Lucian Freud Sebastian Smee Broschiert, 15. Oktober 2007 Verkaufsrang: 166407 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Gedichte und Interpretationen: Gedichte und Interpretationen 1. Renaissance und Barock: Bd 1
Taschenbuch, Januar 1982 Verkaufsrang: 27271 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Mucha 2009. Broschürenkalender (Grid Calendar)
Kalender, April 2008 Verkaufsrang: 25558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Über das Geistige in der Kunst: Insbesondere in der Malerei Wassily Kandinsky Broschiert, Februar 2004 Verkaufsrang: 35913 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Alphonse Mucha 2009. Posterkalender
Kalender, April 2008 Verkaufsrang: 62650 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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