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| Malerei & Skulptur | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Frida Kahlo Claudia Bauer Broschiert, August 2005 Verkaufsrang: 212794 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Faszinierend für Bewunderer und andere 5 von 5 Punkten Dieses Buch war ein Geschenk und erstmal lag es eine ganze Weile rum, weil ich weder die Kahlo noch ihre Kunst mag. Als ich dann endlich doch noch zugegriffen habe, wurde ich mehr als angenehm überrascht. Zu finden sind neben vielen Gemälden der Kahlo auch etliche zeitgeschichtliche Fotografien und solche aus ihrem unmittelbarem Umfeld. Kurze Begleittexte zeigen den Bezug zwischen Fridas Werk und ihrer Zeit ,schlagen einen Bogen bis in die Gegenwart und lassen uns darüber hinaus Einblick nehmen in ihr Leben, ihre Kunst. Die faszinierende Mischung aus Abbildungen und Wortbeiträgen hat mich in ihren Bann gezogen und macht das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich mag Kahlos Arbeiten immer noch nicht und trotzdem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Das mag widersprüchlich sein, aber das war Frida Kahlo auch. Das Buch ist seiner prallen, bunten Fülle ist eine tolle Lektüre für Kahlo-Freunde und solche, die nur neugierig ein bißchen stöbern wollen. Ganz eindeutige fünf Sternchen von mir für diese Prestel-Ausgabe! |
Leonardos Katze: Kunst und Geheimnisse des Leonardo da Vinci Mario Giordano Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 174896 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für kleine und große Kinder 5 von 5 Punkten Leonardo da Vinci ging mit offenen Augen durch die Welt. Zeit seines Lebens wurde er angetrieben von seiner Neugier und seinem Interesse. Er entdeckte die Schönheit, die in der Natur und im Menschen steckt, zeichnete sie und ging ihr auf den Grund. So wurde er zum Schöpfer zahlreicher Kunstwerke, aber auch zum Forscher und Entwickler einer Vielzahl von Erfindungen und war mit seinen Ideen seiner Zeit oft weit voraus.
Mario Giordano erzählt in lebendigem und leichtem Erzählton das Leben des faszinierenden Künstlers und Wissenschaftlers. Seine Entwicklung stellt er dabei an Hand wichtiger Kunstwerke und Erfindungen dar. Der Text wirkt dabei zurückhaltend, was Erklärung und Deutung angeht. Vielmehr werden die Kinder zu Neugier angeregt, sich selbst mit den Bildern auseinander zu setzen und den großen Künstler für sich zu entdecken. Das scheint ganz im Sinne Leonardo da Vincis zu sein und hätte ihm sicher gefallen. Gerade Kindern gelingt es vielleicht sogar am besten, mit ihrem unverstellten und offenen Blick einem der vielen Geheimnisse auf die Spur zu kommen.
Ein tolles Buch über einen großen Künstler und Wissenschaftler für kleine und große Kinder.
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La donna e mobile: Mein bedingungsloses Leben Georgia van der Rohe Taschenbuch, Februar 2002 Verkaufsrang: 189980 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 13 Tagen. Achtung! Sozialhilfeempfängern und sonstigen vom Leben Gebeutelten ist von der Lektüre dieses modellhaft gelungenen Lebensentwurfs strikt abzuraten. Hier berichtet eine Frau, die sich stets nahm, wonach sie verlangte und die, so scheint es, ein Leben lang von einer Extrasonne beschienen wurde. Das Nest der Kindheit war allerdings für die Tochter des weltberühmten Bauhaus-Architekten Mies van der Rohe auch besonders kuschelig. Eine dank Mutter Ada und deren reichem Vater ermöglichte privilegierte Kindheit bereitete der 1914 geborenen Georgia und ihren beiden Schwestern einen idealen Lebensteppich. Man widmete sich weitgehend den schönen Künsten. Vater Mies, selten persönlich anwesend (außer seiner Architektenkarriere hielten ihn zahlreiche Techtelmechtel von der Familie fern), bestand per Ferndekret auf den feinsten Ausbildungsstätten des Großbürgertums. Im Alter von sieben Jahren besuchte Georgia das Tanzinternat der berühmten Isadora Duncan im Park von Sanssouci. Noch während dieser Edelausbildung zerbricht die Ehe der Eltern. "Das Nomadenleben beginnt". Der Leser stelle sich hier nun keine darbende Restfamilie auf Campingstühlen vor: Besagtes Nomadenleben markierte lediglich den beständigen Wohnsitzwechsel zwischen Schweizer Chalets und alpenländisch günstig gelegenen bayerischen Herrensitzen, die man anmietete. Nach dem Abitur im Bodenseeinternat Salem (wobei Gründervater Kurt Hahn sich höchstselbst um das Wohl seiner Elevin bemühte) trat Georgia in die weltberühmte Tanztruppe um Mary Wigman ein. Die Nazis kamen, die Truppe brach auseinander, Vater Mies emigrierte in die Vereinigten Staaten und Georgia, inzwischen Schauspielerin, war ohne Engagement. Nach Kriegsende -- erneutes Glück -- verhalf ihr der Theatergott Erwin Piscator zu unzähligen Titelrollen. Mit fünfzig schließlich, der radikale Neubeginn: Als Regisseurin höchst erfolgreicher Dokumentarfilme beginnt Georgias zweite Karriere. Prallvoller Lebensbericht einer schönen und prätentiösen Femme fatale aus dem Hochparterre der Gesellschaft; geprägt von zahlreichen Amouren, noblen Beschäftigungen, angereichert mit Treffs schöner, reicher und talentierter Menschen. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Eintauchen in beneidenswerten Mut 5 von 5 Punkten Unbedingt lesen,wer sich für starke Frauen interessiert!Eine Frau geht ihren Weg,hinterläßt "liebeskranke" Männerherzen und leistet viel!In ihrem Buch lernt man Menschen jeder Coleur kennen und sie erlaubt Einblicke,die interessant sind und den Leser teilweise schmunzeln lassen.Wer die Künstlerwelt ein wenig besser kennenlernen möchte, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall "gönnen"!
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Manet Gilles Neret Taschenbuch, August 2005 Verkaufsrang: 80149 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbare Einführung aus einer wunderbaren Buchreihe 5 von 5 Punkten Der Taschen-Verlag hat mit seiner Kunstreihe meiner Meinung nach eine absoluten Volltreffer gelandet. Die Bücher sind unschlagbar günstig und bieten gleichzeitig wundervolle Einführungen in das Leben und die Werke großer Maler.
Auf ca. 100 Seiten in einem Format etwas kleiner als DIN-A4 finden sich die wesentlichen Werke sowie Beschreibung des Lebens und der Zeit in der der Künstler gelebt hat. Die Abbildungen nehmen etwa die Hälfte des Buches ein, viele ganzseitig und mit hervorragender Druck- und Bildqualität. Soweit notwendig, z.B. wenn ein Bild Anleihen nimmt, sind auch kleinformatige Abbildungen anderer Maler vorhanden, die helfen die Werke zu verstehen.
Der Text läßt sich entspannt an einem Abend lesen, ist informativ und trifft meinem Geschmack nach einen guten Mittelweg zwischen Fakten aus dem Leben, der Zeit und dem Umfeld des Künstlers und beschränkt sich bei der Interpretation der Werke auf das notwendigste (erklärt zum Beispiel, wer die abgebildeten Personen sind oder was es mit den Szenen auf sich hat, ohne sich übermäßig in allegorischen oder metaphorischen Details oder gar in persönlichen Interpretationen des Autors zu ergehen).
Der Mix ist jedenfalls so, daß die Daten, Fakten und Informationen aus dem Text immer mit Werken in Beziehung gesetzt werden, so daß das Lesen der Textpassagen und das Anschauen der Bilder ineinandergreift und man am Ende ohne Anstrengung auf beiden Ebenen viel neues erfahren hat.
Natürlich kann das Buch nicht mit großformatigen Bildbänden mithalten, aber für die beschränkte Größe und Preis ist die Druckqualität erstaunlich gut.
Ich habe inzwischen einige Bücher aus der Reihe gekauft und gelesen. Das Konzept ist durchgehend das gleich und für jemandem der sich erst seit kurzem für Kunst interessiert, kann ich mir keine kompaktere und günstigere Form vorstellen, sich an die Werke und das Wirken bekannter Namen heranzutasten bzw. Hintergründe zu den Bildern zu erfahren, die man schon oft gesehen hat (bzw. natürlich auch welche zu finden, die man noch nicht gesehen hat).
Die Bücher dürften auch das ultimative Arbeitsmittel zu Referaten oder Hausarbeiten für Schülern und Studenten sein.
Mir selbst macht es jedenfalls damit viel Spaß, mehr über mein neues Interessengebiet zu erfahren. |
Geschichte der Malerei. Von der Renaissance bis heute Anna-Carola Krauße Taschenbuch, Oktober 2005 Verkaufsrang: 37086
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Eine geniale Einführung in die Kunst 5 von 5 Punkten Man kann es sich im Leben immer schwerer machen als man muss. Nicht aber beim vorliegenden Buch von Anna-Carola Krauße, die es auf genialste Weise versteht selbst den Laien in die Kunstgeschichte einzuführen und ihm einen schnellen Überblick davon zu verschaffen.
Jeder der sich für Kunst interessiert wird seine helle Freude bei der Lektüre dieses Buches haben.
Dann mal viel Freude beim Lesen...
Kurz gefasst 4 von 5 Punkten Wer nur mal eben schnell eine Auffrischung der Geschichte der Malerei braucht, für den kann das Buch gut sein. Wer Inspiration für eigenes Schaffen sucht, wäre mit etwas anderem viel besser bedient. Für so ein kleines Büchlein aber gar nicht schlecht!
Sehr gut 5 von 5 Punkten Buch ist nur weiter zu empfehlen. Sehr informativ. Zahlreiche Abbildungen mit Hintergrundinformationen zum Dargestelltem sowie dem Künstler.
Klein aber fein!
Kurz und prägnant 5 von 5 Punkten Dieses Buch kann man absolut weiterempfehlen. Ich habe es für meinen Sohn, der demnächst die Aufnahmeprüfung für den Kunst-Leistungskurs absolvieren muss, gekauft. Um dafür zu "pauken" ist das Buch genau das Richtige: kurz und prägnant!
Informativ, Spannend Und Preiswert 5 von 5 Punkten Zum Auffrischen der eigenen Kunstkenntnisse ist dieses Buch ideal. Es bietet einen sehr guten Querschnitt der angegebenen Epochen. Das Buch ist im A4 Format und hat rund 120 Seiten, somit ist man also ca.2 Tage damit beschäftigt, wenn man sich beim Lesen Zeit lässt. Es ist einfach aber gut geschrieben. Wer die kleinformatigen Künstlerserien von TASCHEN und KÖNEMANN kennt, wird auch mit diesem Buch, welches sowohl in Schreibstil als auch in Layout diesen ähnelt, "glücklich" sein. Die bemängelte Farbqualität ist zumindest für mich kein Problem, denn dieses Buch ist in erster Linie durch den Text informativ. Die Bilder sind hier einfach nur Unterstützung für den Text, was auch zu erwarten war. Jedem sollte klar sein, dass es sich hier nicht um ein teuer produziertes. extragrossformatiges Kunstbuch mit Abbildungen über 2 Seiten handelt, was für diesen Preis natürlich auch nicht zu bekommen ist. Die Bilder sind jedoch trotzdem gross genug um das im Text Geschriebene nachvollziehen zu können (zB schon auch des öfteren 5x6cm, aber auch 3x4cm) und die Farbqualität ist, soweit ich das beurteilen kann, wirklich - für die Aufgabe, welche die Bilder hier erfüllen sollen - ausreichend. Gestört hat mich jedoch etwas anderes: Während die Epochen vor der Moderne ausführlichst und wirklich gut behandelt werden, so wird der Moderne zumindest m.M.n. etwas zuwenig Raum gegeben. Zeiten in denen parallel verlaufende, komplett unterschiedliche Kunstrichtungen existierten, benötigen m.A.n. einfach mehr Platz für Erklärungen. Dennoch schafft man es einen guten Überblick zu geben, auch wenn es schade ist, dass (zumindest für mich) wichtige Persönlichkeiten auch komplett fehlen. (zB Escher, welcher sich gerade beim Zielpublikum "Jugend" grosser Beliebtheit erfreut. oder: Kahlo, Klee, Schiele, Kokoschka, Man Ray, Art Deco, ... Auch würde sich meiner Ansicht nach Duchamp zB mehr als kurz an 2 Stellen genannt zu werden, verdienen.). Die modernere Malerei wird, jedoch keinesfalls schlecht(!), also sehr kompakt beschrieben, aber auch dies ist absolut kein Grund der abschrecken sollte und es ist auch keineswegs so schlimm, wie es nun vielleicht zu lesen ist (v.a. weil ich mich eben gerade für moderne Kunst besonders interessiere)
Das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert und für diesen Preis wahrlich ein "Schnäppchen" *g*.
Viel Spass!
Inhalt: Wegbereiter Renaissance, Renaissance Florenz, Hochrenaissance, Venezianische Malerei, Manierismus, Altniederl. Malerei, Renaissance in Dtschl., Barock im kath. Europa, Barock in Holland, Regence und Rokoko, Klassizismus, Romantik in Dtschl., - Frankr., - England, Naturalismus&Realismus, Präraffaeliten&Deutschrömer, Impressionismus, Nachimpr. Malerei, Symbolismus, Fauvismus, Express. in Dtschl., Kubismus, Futurismus, Bauhaus - DeStijl - russ. Konstruktivismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Surrealismus, Abstrakt. Express., Konkrete Malerei, Realismus&Aktionsmalerei, PopArt, Photorealismus, Figurative Malerei
weiters 1-2 Seiten über: DaVinci, Michelangelo, Vermeer, Rembrandt, Goya, Manet, Monet, Cezanne, van Gogh, Kandinsky, Picasso, Warhol
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Lexikon der christlichen Ikonographie. Sonderausgabe: Bd. 1 - 4: Allgemeine Ikonographie. Bd. 5 - 8: Ikonographie der Heiligen: 8 Bände
Taschenbuch, Dezember 1994 Verkaufsrang: 169916 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Muss für Interessierte der alten Kunst 5 von 5 Punkten Das Lexikon der christlichen Ikonographie hab ich mal in einer Klosterbibliothek entdeckt und einige Stunden damit verbracht. Wenn man dieses Lexikon liest, merkt man schnell, daß nicht nur moderne Kunst manchmal unverständlich ist, sondern daß man die alten Bilder eigentlich auch nicht versteht. Man lernt, warum Heilige mit bestimmten Gegenständen abgebildet sind, wann dies zum ersten Mal nachzuweisen ist und wie dies in Zusammenhang mit anderen Symbolen zu sehen ist. Darüber hinaus erfährt man, was Blumen, Gegenstände und Faltenwürfe von Gewändern bedeuten und welche Botschaft der Künstler vermitteln wollte. Alles Wissen, daß die Menschen vor hunderten von Jahren hatten, welches aber immer mehr verloren geht. Besonders hervorzuheben ist der ausführliche Quellennachweis. Alles in allem ein spannendes Lexikon. - 10 Sätze pro Buch sind genug -
Standardwerk zur Heiligenikonographie 5 von 5 Punkten Wer auch immer etwas zu einem bestimmten Heiligen wissen will - hier findet es es. Die Artikel sind zwar für Nicht-Theologen etwas mühsam zu lesen, aber die Fülle an Informationen ist beeindruckend. Ein achtbändiges Werk zum vorwiegend wissenschaftlichen Gebrauch, aber auch für die schnelle Information über den "Tagesheiligen" durchaus zu gebrauchen!
Schneller Zugriff auf Symbole und deren Bedeutungen 5 von 5 Punkten Diese umfassende Nachschlagewerk bietet schnellen Zugriff und dementsprechende Verweise auf Symbole und Personen im dem kultur-christlichen Kontext. Des weiteren ebenso kurze und inhaltlich perfekt sitzende Texte zu den einzelnen Stichpunkten. Ausgesprochen gute Literaturangaben ermöglichen weiterführende vertiefte Informationen, falls diese gewünscht sind. |
Sozialgeschichte der Kunst und Literatur Arnold Hauser Gebundene Ausgabe, Januar 1978 Verkaufsrang: 108735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Futter für 15-Punkte-Klausuren 4 von 5 Punkten Ein ordentlicher Schinken, der im Unterricht auch liebevoll "Kunstbibel" genannt wird.
Weniger zum Durchlesen geeignet, dafür aber ideal zur Klausurvorbereitung, für Referate und zum Auffrischen von fundiertem Hintergrundwissen zu allen Kunstepochen von der vorgeschichtlichen Kunst über Antike, Romantik hin zur Renaissance und zum Impressionismus.
Endet mit dem Kapitel "Die sowjetrussische Kunstpolitik".
Nicht nur für Kunst LK und Kunststudium sondern vorallem auch für Geschichte sehr interessant. |
Fenster zur Kunst: Ideen für kreative Museumsbesuche Claudia Cremer, Michael Drechsler, Claus Mischon, Anna Spall Gebundene Ausgabe, Januar 1996 Verkaufsrang: 224177
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
toller Praxisleitfaden 5 von 5 Punkten Die Publikation dokumentiert, wie sich Museumsbesucher ihren eigenen Zugang zur Kunst verschaffen können. Die Autoren wollten insbesondere für interessierte Laien Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich jenseits der gültigen kunsthistorischen Erläuterungen und Analysen lustvoll und erkenntnisreich mit Kunst individuell auseinandersetzen kann. Die Idee entspringt der Werkstattreihe "Fenster zu Kunst", die der Museumspädagogische Dienst Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kreatives Schreiben Berlin entwickelt hat. Die Ideen wurden aus der Seminarreihe "Kunst-Museen-Lebenserfahrung" gewonnen, die bildnerisch-kreative Methoden der Kunstrezeption für ältere Erwachsene kreierte. Eine Gliederung besitzt die Publikation nicht. Stattdessen werden in drei Abschnitten die verschiedenen Praxisbeispiele vorgestellt, geordnet nach Ideen für den Einstieg in die Gruppe (aller Anfang ist leicht), dem Einstieg zu den Exponaten (Wege zur Kunst) und schließlich die intensivere bzw. aktive, kreative Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk (Kunst mit den Zähnen beißen). Der erste Abschnitt (Im Museum kreativ) erklärt die konzeptionellen Hintergründe von Fenster zur Kunst.
Fazit: Das Buch bietet nicht nur eine reichhaltige Übersicht an originellen, geistreichen Ideen, sondern sie wendet sich einer in allen bisherigen literarischen Quellen unbeachteten Zielgruppe zu: ältere Besucher (Beispiele sind für alle anwendbar). Darüber hinaus werden die Beispiele auch didaktisch und pädagogisch beschrieben.
Ein anregendes Buch 5 von 5 Punkten Einerseits beflügelt das Buch die eigene kreative Phantasie auf wunderbare Weise, die vorgestellten Übungen lassen sich aber auch sehr gut in der Praxis anwenden. Die Beispiele werden im Buch mit Erwachsenen in Kunstmuseen erprobt, ich konnte sie auch auf einfache Weise für Schulklassen der Oberstufe umwandeln. Daraus sind dann wiederum viele neue Ideen entstanden. Ein wirklich anregendes Buch. |
Graphik, Zeichnung, Aquarell: Die Kunst der Zeichnung: Technik, Geschichte, Meisterwerke: Bd 1 Walter Koschatzky Taschenbuch, November 1999 Verkaufsrang: 28912 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1975 legte Walter Koschatzky mit seiner Monographie über "Die Kunst der Graphik" eine Einführung in die Druckgraphik vor, die sich vor allem an interessierte Laien richtete. In dem Band erklärte und zeigte der langjährige Direktor der Graphischen Sammlung Albertina in Wien die wichtigsten Instrumente und Techniken des Mediums. Außerdem gab er einen historischen Überblick über die Stilentwicklung der Gattung, wobei er auch auf außereuropäische Entwicklungen, besonders auf den japanischen Holzschnitt, einging. Außer zahlreichen Reproduktionen wegweisender graphischer Werke waren eine mehrsprachige Erklärung wichtiger Fachbegriffe, ein umfangreiches Sachregister, ein Künstlerverzeichnis, eine Bibliographie und detaillierte Zeittafeln beigegeben. Heraus kam ein ausgesprochen informatives Buch, das in seinem streng schematischen Aufbau und der betonten Sachlichkeit der Darlegung allerdings mehr den Charakter eines zuverlässigen Nachschlagewerks als eines opulenten Schau- und Lesebuchs hatte. Dem ersten folgten zwei weitere Bände, einer über die Zeichnung, ein weiterer über das Aquarell, die beide das bewährte Schema übernahmen. Auch diese Bände waren inhaltlich überzeugend, versammelten wiederum fast schon eine Überfülle an Material und widmeten sich ebenfalls mehr den technisch handwerklichen als den ikonographischen oder ideengeschichtlichen Fragen des Mediums. Alle drei Bücher sind jetzt (sowohl einzeln als auch zusammen im Schuber) in einer handlichen und stabil gebundenen Taschenbuchausgabe erhältlich. Das bedeutet zwar, daß das Format der Abbildungen kleiner und der Druck weniger aufwendig geworden ist. Die qualitativen Einschränkungen gegenüber der Originalausgabe sind jedoch, vor allem wenn man die Bücher vorwiegend als Nachschlagewerke nutzt, nicht wirklich gravierend. Daß der Text inzwischen bereits ein wenig betagt ist, hat in diesem Fall ebenfalls wenig zu sagen -- schließlich geht es hier nicht um den letzten Forschungsstand, sondern um einen möglichst weiten Überblick. Wer sich auf kurzem Raum möglichst umfassend über drei künstlerische Gattungen informieren möchte, die von der Kunstgeschichte meist nur gestreift werden, und das auch noch zu einem vernünftigen Preis, ist bei Koschatzky gut aufgehoben. --Christian Demand
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Goya Rainer Hagen, Rose-Marie Hagen Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 200098 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbare Einführung aus einer wunderbaren Buchreihe 5 von 5 Punkten Der Taschen-Verlag hat mit seiner Kunstreihe meiner Meinung nach eine absoluten Volltreffer gelandet. Die Bücher sind unschlagbar günstig und bieten gleichzeitig wundervolle Einführungen in das Leben und die Werke großer Maler.
Auf ca. 100 Seiten in einem Format etwas kleiner als DIN-A4 finden sich die wesentlichen Werke sowie Beschreibung des Lebens und der Zeit in der der Künstler gelebt hat. Die Abbildungen nehmen etwa die Hälfte des Buches ein, viele ganzseitig und mit hervorragender Druck- und Bildqualität. Soweit notwendig, z.B. wenn ein Bild Anleihen nimmt, sind auch kleinformatige Abbildungen anderer Maler vorhanden, die helfen die Werke zu verstehen.
Der Text läßt sich entspannt an einem Abend lesen, ist informativ und trifft meinem Geschmack nach einen guten Mittelweg zwischen Fakten aus dem Leben, der Zeit und dem Umfeld des Künstlers und beschränkt sich bei der Interpretation der Werke auf das notwendigste (erklärt zum Beispiel, wer die abgebildeten Personen sind oder was es mit den Szenen auf sich hat, ohne sich übermäßig in allegorischen oder metaphorischen Details oder gar in persönlichen Interpretationen des Autors zu ergehen).
Der Mix ist jedenfalls so, daß die Daten, Fakten und Informationen aus dem Text immer mit Werken in Beziehung gesetzt werden, so daß das Lesen der Textpassagen und das Anschauen der Bilder ineinandergreift und man am Ende ohne Anstrengung auf beiden Ebenen viel neues erfahren hat.
Natürlich kann das Buch nicht mit großformatigen Bildbänden mithalten, aber für die beschränkte Größe und Preis ist die Druckqualität erstaunlich gut.
Ich habe inzwischen einige Bücher aus der Reihe gekauft und gelesen. Das Konzept ist durchgehend das gleich und für jemandem der sich erst seit kurzem für Kunst interessiert, kann ich mir keine kompaktere und günstigere Form vorstellen, sich an die Werke und das Wirken bekannter Namen heranzutasten bzw. Hintergründe zu den Bildern zu erfahren, die man schon oft gesehen hat (bzw. natürlich auch welche zu finden, die man noch nicht gesehen hat).
Die Bücher dürften auch das ultimative Arbeitsmittel zu Referaten oder Hausarbeiten für Schülern und Studenten sein.
Mir selbst macht es jedenfalls damit viel Spaß, mehr über mein neues Interessengebiet zu erfahren. |
Die Gestalt des Menschen: Lehr- und Handbuch der Künstleranatomie Gottfried Bammes Gebundene Ausgabe, Oktober 2002 Verkaufsrang: 26140 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Kritischer Blick auf ein "Standardwerk" 4 von 5 Punkten Sie haben es vermutlich bereits gemerkt: Es ist nicht so einfach, dieses Buch angemessen zu rezensieren. Das mag damit zu tun haben, dass gerade Künstler recht unterschiedliche Lernwege bevorzugen. Herrn Bammes' Lehrmethode mag also nicht bei Allen auf Gegenliebe stoßen. Unter Kunststudenten finden sich meiner Erfahrung nach Viele, die dieses Buch haltlos verdammen, und ebenso viele, die darauf schwören. Ich wage trotzdem eine etwas eingehendere Rezension, und versuche, sowohl auf Stärken wie Schwächen der "Gestalt des Menschen" einzugehen. Ich arbeite inzwischen fast drei Jahre als künstlerischer Laie mit dem Werk, besitze Dutzende andere Bücher zur Künstleranatomie zum Vergleich, habe sehr viele Lernmethoden kennengelernt. Ist Bammes jetzt "der Beste"? Der "Einzige" gar? Braucht man wirklich "nur dieses Buch", um den Menschen zu zeichnen?
So weit möchte ich in keinem Fall gehen, fällt einem doch ein heftiger Negativpunkt schon auf den ersten Seiten sofort ins Auge: Bammes bedient sich einer widerwärtigen, bemüht komplexen, scheinverwissenschaftlichten Rhetorik, die es notwendig macht, viele Sätze mehrfach zu lesen, um sich langsam an den Sinn heranzutasten (und das schreibe ich als Magister der Germanistik!). Die großspurig angepriesene "Allgemeinverständlichkeit" ist im umfangreichen Fließtext jedenfalls nicht zu bemerken. Einleitend beginnt Bammes mit einer umfangreichen vernichtenden Kritik anderer erhältlicher (amerikanischer) Lehrwerke zur Künstleranatomie, vermutlich mit dem Zweck, seine eigene Lehrmethode als einzig logische Folge herauszukristallisieren. Einzig für Burne Hogarth hat er knapp zwei Gramm Lob, doch dessen "Dynamic Anatomy" muss er letztlich dann doch noch abfertigen. Das jedoch sicher nicht ohne Grund: Hogarth begnügt sich in dem angesprochenen Werk mit einer Auflistung von Muskelgruppen, um den Menschen zu beschreiben. Der Körper wird sozu einer gummi-gallertartigen Masse, ohne Skelett, ohne wahre Form. Das also steht ganz oben auf Bammes' Agenda: Dem Leser ein Gefühl für die dreidimensionale FORM des menschlichen Körpers zu geben. Im Folgenden erzielt Gottfried Bammes auf diesem Gebiet durchaus ein paar spektakuläre, mit anderen Werken kaum vergleichbare Erfolge - aber auch Fehlschläge.
Der Umfang des Werks lässt Platz für eine genaue, eindringliche und vor allem vollständige Betrachtung der menschlichen Proportionen (die ich so in keinem anderen Werk gefunden habe), interessanten Betrachtungen zu Schwerpunkt und Balance (ebenfalls ein Bammes-individueller Punkt) und selbstverständlich auch den obligatorischen Zeichnungen der Muskelmassen (deren Plastizität hier zwar überdurchschnittlich, aber nicht herausragend ist). Kern des Bammes-Werkes ist jedoch sein Versuch, dem Leser die dreidimensionalen Massen des menschlichen Skeletts durch zweidimensionale Zeichnungen nahezubringen. Der Autor stellt die Grundformen durch entsprechende Zeichungen (vereinfachte perspektivische Skelettansichten, Gitterformen, "Querschnittscheiben" von Brust, Arm und Bein, Höhenlinien auf Körpern in perspektivischen Ansichten) wirklich und (ganz ohne Kritik) wunderbar heraus. Das ist Bammes' großer Verdienst. Als eingehender Leser lechzt man hierbei vielleicht nach mehr, muss aber mit den in späteren Auflagen eingeflochtenen Werken von Bammes' Schülern vorlieb nehmen. Weitere Zeichnungen der gleichen Art brächten den eingehenden Schüler aber unter Umständen kaum weiter; als einzig logischer nächster Schritt wäre die Beobachtung und Zeichnung des lebenden Menschen angebracht.
Als Einstiegswerk ist die "Gestalt des Menschen" jedenfalls kaum zu empfehlen. Der Anfänger wird sich vom Umfang der Materie einfach nur erschlagen fühlen. Einen Anfang zu finden, wird schwer sein, denn "Arbeitsaufgaben" stellt Bammes keine. Wenden Sie sich vorher lieber anderen Büchern zu, sonst wird Bammes' "Gestalt des Menschen" ungerechtfertigt im Bücherregal verstauben. Der zuweilen abdriftende Focus, der Preis und das leider teilweise auch absurde Geschwafel, das, so scheint es, einzig den Umfang des Werkes ausdehnen soll, sind für mich der Grund, hier einen Stern abzuziehen. Für mich verdient das Buch die vier Sterne allerdings voll.
Sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Von allen Anatomiebüchern - und ich hab schon viele in meiner Sammlung - ist dieses mit großem Abstand das Beste. Steile Lernkurve und alle Details, die man braucht, um zu lernen, selbständig anatomisch richtig zu zeichnen. Bammes tastet sich von vielen Seiten an das Thema heran, und erzeugt so ein mehrdimensionales Bild von dem so schwierigen Thema. Sehr empfehlenswert!
Hmmm... 3 von 5 Punkten ich habe mir leider nach all den guten Bewertungen (und dem Preis!!) etwas anderes vorgestellt. Ich finde es sehr theoretisch und wenig illustriert. Die Fotos darin finde ich extrem aldmodisch und die Models haben unförmige und unattraktive Figuren. Prinzipiell ist es ein gutes Buch für Körperbauinteressierte, allerdings nicht für künstlerische Zwecke(meiner Meinung nach!). Ich habs auf jeden Fall wieder zurück geschickt...
Erstaunliches Buch! 5 von 5 Punkten Gottfried Bammes Arbeit, wenn Sie wirklich anspornen! Dieses Buch outshines fast alle anderen Bücher, die behaupten, Anatomielehrbücher für die artist!Mr.bammes Zeichnungen zu sein, sind ein Vergnügen aufzupassen und jedes einzelne von them!And zu studieren wird die Wahl der Modelle, die für das Buch benutzt werden, excellent!Highly empfohlen.(übersetzt)
Standardwerk 5 von 5 Punkten Gottfried Bammes ist ein begnadeter Lehrer, und dieses Buch enthält wohl die Quintessenz seiner langjährigen Aktzeichen-Lehrer-Tätigkeit. Ja, 75 Euro sind viel, die anderen Rezensenten sagten es schon. Aber man braucht sonst auch keine anderen Lehrbücher mehr. Mit seinem fundierten Wissen um menschliche Anatomie und deren Funktionalität lehrt Bammes den Leser den menschlichen Körper zu verstehen. Und nur, was der Künstler versteht, kann er auch in seiner Kunst vermitteln.Die Zeichnungen von G.Bammes selbst finde ich übrigens nicht von überragender künstlerischer Qualität, man spürt hier doch etwas das Menschenbild des sozialistischen Realismus hindurch. Dies ist ihrem didaktischen Lehr-Mehrwert nicht abträglich. Und ansonsten sind die Beispiele fremder grosser Künstler meist von ausgesuchter Qualität und Anschaulichkeit. Ein Buch für alle Aktzeichner, die es nicht nur bis zum Pinup-Pinsler auf Sankt Pauli bringen wollen.
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