|
| Musik | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Loriot's Kleiner Opernführer Loriot Gebundene Ausgabe, November 2005 Verkaufsrang: 70228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Band vereint 42 Opern, fast vollständig erzählt, sowie Texte und Zeichnungen rund um die Oper - Loriots (fast) ganz private Liebeserklärung an die Oper im allgemeinen und Wagner im besonderen. Dieser Jubiläumsband erschien zum 70. Geburtstag von Loriot und enthält u. a. auch Wissenswertes zu Loriots Operninszenierungen "Martha" und "Der Freischütz".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das kann ja heiter werden... und das wird es auch! 5 von 5 Punkten Der Opernliebhaber und bekennende Wagnerianer Loriot schreibt einen Opernführer, in dem er ausgewählte Opern nach Komponisten sortiert vorstellt -- das kann ja heiter werden. Und das wird es auch, und wie!
Seine meist kurzgefassten Inhaltsangaben sollte man, wenn man nicht durch heftige Heiterkeitsausbrüche auffallen will, besser im stillen Kämmerlein lesen, denn selten findet man derartig Witzig-Gescheites. Loriot kombiniert nämlich Inhaltsangabe mit en passant verpasster Kritik und führt einem so ganz nebenbei vor Augen, dass das Schöne an einer Oper nicht unbedingt der logische, differenzierte Plot sein muss. Allerdings führt er am Beispiel von Bernsteins "Candide" ausführlich und mit gediegener Bosheit vor, dass ein klein wenig Logik nicht schaden kann -- 17 Seiten prall gefüllt mit Seitenhieben, die sich hinterhältig durch eine konfuse Handlung wühlen und nicht an herrlich boshaften Kommentaren sparen. Auch wenn Loriot seine Vorlieben erkennen lässt -- sicher ist nichts vor ihm, und die Lektüre seines gelungenen Versuchs, das Chaos in Wagners "Ring" ein wenig zu ordnen, empfiehlt sich auch für Wagnerhasser (und außerdem blickt man endlich mal durch, worum's bei dem Ganzen eigentlich geht...).
Meist fasst er sich aber kürzer und bleibt dennoch hochkompetent. Sätze wie die folgenden liest man ständig; Wagners "Kleiner Opernführer" ist eben ein wunderbares Trommelfeuer aufs Zwerchfell: "Übrigens wird [Rusalka] in der Originalsprache gesungen, aber soviel Tschechisch werden Sie ja wohl noch können", "Eine Oper, die sich mit der Französischen Revolution beschäftigt, hat ein Problem: die Enthauptung des Titelhelden. Denn auch für Sänger ist der Kopf ein wichtiger Körperteil, ohne den die Stimme sich nur mangelhaft entfaltet", "Von Goethe[...] gibt es die ganze Affaire in einer weitschweifigen, seltener gespielten Bearbeitung ohne Musik", "Es spräche dafür, Nahostkonflikte auch heute durch das Absingen von Arien auszutragen" (Die Entführung aus dem Serail), "In dem dreistündigen Eifersuchtsdrama [Figaros Hochzeit] wird ... mehr gesungen, als es bei ehelichen Auseinandersetzungen üblich ist", "Wie erwartet, äußert Madame Lescaut ihren Unmut durch eine Arie", "Es gibt keine Oper, in der ergreifender gefroren, geliebt und gehustet wird" (La Bohème), "Nie wurde ein familiäres Desaster schöner in Noten gesetzt" (Gianni Schicci)... und so weiter.
Jede Vorstellung, die meisten passen auf eine Seite, warten mit pointiertem Witz auf, und trotz akribischen Suchens konnte ich nur einen einzigen Witz finden, der ein wenig abgestanden ist. Stattdessen kombiniert Loriot schon mal, bei "Nabucco" nämlich, Inhaltsangabe mit der Satire auf allgegenwärtige politische Korrektheit und beweist damit, wie himmelschreiend dämlich letztere ist. Ähnlich gebaut und doch wieder ganz anders kommentiert Loriot Verdis "Othello".
Ich könnte jetzt aus jedem, wirklich jedem Opern-Kommentar zitieren und hätte trotz der Kürze der meisten Kommentare die Qual der Wahl.
Also nur noch schnell meine Lieblingsgemeinheit: die "Meistersänger" à la Loriot: "Wir stoßen auf einen mittelalterlichen Handwerkerverein, der nach Feierabend selbstkomponiertes Liedgut pflegt. Ein schrecklicher Gedanke." So isses.
Abgerundet wird die feine Mischung durch Opernbezogenes aus Loriots Gesamtwerk -- beispielsweise ist das legendäre Chaos "An der Opernkasse" schon zu lesen ein Genuss, auch wenn der Sketch inszeniert natürlich noch schöner ist, und das gilt auch für das "Bayreuther Pausengespräch" neureicher Ignoranten.
Ein Loriot-Interview über seine Beziehung zur Oper schließt den gelungenen Überblick über bekannte und weniger bekannte Opern würdig ab.
Weitere Lesermeinungen |
Johnny Cash - Story und Songs kompakt
Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 97376 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das unentbehrliche Handbuch, randvoll mit Informationen zur Musik von JOHNNY CASH. Album für Album, Titel für Titel erfahren Sie hier alles Wissenswerte über sämtliche JOHNNY CASH-Songs. Der ultimative CD-Guide im handlichen Taschenformat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Leider etwas oberflächlich und sehr lückenhaft 3 von 5 Punkten Das Buch hält leider nicht, was sich der interessierte Johnny Cash Fan verspricht. Es werden lediglich die allgemein zugänglichen Alben besprochen. Viele Alben lagen dem Autor nicht vor bzw waren nicht zu beschaffen, sodass man auf eine Menge möglicher Songbesprechungen verzichten muss. Auch wurde die Chance verpasst, seltene Stücke wie Single-B-Seiten, Beiträge auf Tribute-Alben oder Soundtracks mit aufzunehmen. Diese werden lediglich am Ende des Buches kurz als nicht verfügbar bzw. den Rahmen sprengend bezeichnet und somit abgetan. Ein wenig mehr Recherchefleiß (in Zeiten des Internet eigentlich nicht allzu schwer) hätte dem Autor wesentlich mehr Möglichkeiten eröffnet. Weiterer Schwachpunkt ist für mich die allzu oberflächliche Besprechung der einzelnen Songs, die oft in nichtssagenden Kommentaren wie "ödes Liebeslied" münden, ohne wirklich etwas auszusagen. Ich kenne vergleichbare Bücher über die Songs der Beach Boys oder Fleetwood Mac, die in dieser Hinsicht wesentlich mehr Gehalt haben. Allerdings muss man dem Autor schon zugute halten, dass man es bei Johnny Cash mit fast 50 Jahren Aufnahmearbeit und ca. 1.000 aufgenommenen Songs zu tun bekäme, wenn man es komplett machen wollte. Fazit: Als grober Überblick und Einstiegslektüre gut geeignet, aber nichts für den Spezialisten und an Details interessierten Sammler. |
AC/DC. Maximum Rock 'n' Roll Murray Engleheart, Arnaud Durieux Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 41043 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit über 30 Jahren sind sie der Inbegriff des Rock 'n' Roll: 150 Millionen verkaufte Alben, ausgebuchte Tourneen und eine gigantische Fangemeinde sind Ausdruck einer einmaligen Erfolgsgeschichte, die noch lange nicht zu Ende ist. Diese aufwändig gestaltete Chronik mit umfangreichem exklusiven Bild- und Interviewmaterial setzt der Band um Angus Young ein einzigartiges Denkmal. In "Maximum Rock 'n' Roll" erzählen Murray Engleheart und Arnaud Durieux, beide Journalisten und Intimfreunde der Band, erstmals umfassend die Geschichte von Australiens Rockexport Nummer eins. Authentisch und ungeschönt dokumentieren sie den Aufstieg der fünf knallharten Jungs aus Sydney, den auch der tragische Tod von Sänger Bon Scott 1980 nicht aufhalten konnte. Neben unveröffentlichtem Bildmaterial und Dokumenten aus Durieuxs legendärem Bandarchiv sowie über 60 exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern, Freunden und Kollegen werteten die Autoren mehr als 5000 Artikel und 700 TV- und Radiointerviews aus. "Maximum Rock 'n' Roll" ist ein fantastischer Trip durch das Leben einer echten Rock-'n'-Roll-Band - mit allen Höhen und Tiefen, Exzessen, Tragödien und viel lauter Musik.
»Der Papst ist katholisch, die Erde keine Scheibe und AC/DC die beste Band der Welt.« SWR »AC/DC ist die beste Rock 'n' Roll-Band aller Zeiten!« Rick Rubin, Produzent von Johnny Cash und Run DMC »Andere Bands schreiben vielleicht Balladen, AC/DC machen Rock'n'Roll.« Angus Young
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Pflichtkauf für jeden AC/DC Fan ! 5 von 5 Punkten
Einem AC/DC Fan wird ja schnell mal nachgesagt, das er es doch wohl ein wenig übertreibt mit seiner "Lobjodelei" über seine Lieblingsband!
Aber wer dieses Buch oder auch "Let there be Rock" von Susan Masino gelesen hat, der weiß warum AC/DC für uns die größte Rock `n`Roll Band aller Zeiten ist. Natürlich ist es in erster Linie ihre Musik, aber in diesem Buch/Büchern erfährt man sehr viel über die Charaktere der einzelnen Musiker.
Der legendäre, einzigartige und leider viel zu früh verstorbene Leadsänger Bon Scott, sein absolut würdiger und ebenfalls einzigartiger Nachfolger Brian Johnson, die "Gebrüder Grimm der Rock `n`Roll Gitarre" Angus & Malcolm Young sowie die "Groovemaster" Phil Rudd am Schlagzeug und Bassist Cliff Williams, sind trotz millionenfach verkaufter Alben bodenständige Typen geblieben, die mit hochnäsigen "Superstars" absolut nichts gemein haben und solchen auch eher aus dem Weg gehen.
"Maximum Rock `n` Roll" ist eine tolle Lesereise durch die (noch andauernde) Geschichte dieser Band, angefangen beim Kindesalter der einzelnen Musiker bis zur heutigen Zeit.
Ein klasse Buch für jeden Rockfan, Pflichtkauf für jeden AC/DC Fan!!
Weitere Lesermeinungen |
Eine Reise durch Verdis Italien: Flieg, Gedanke.. Thomas Krausz Audio CD, Oktober 2008 Verkaufsrang: 93290 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Elke Heidenreich nimmt uns mit auf eine Reise durch Italien, auf der sie die wichtigsten mit Giuseppe Verdi verbundenen Stätten besucht. Die Orte seiner Jugend, seiner Triumphe, sowie Orte der Abgeschiedenheit und erzählt dabei von dem Leben des großen Komponisten der italienischen Oper. Musik, Kultur und die Menschen werden auf unnachahmliche Art lebendig. Ein Hörbuch gelesen von Elke Heidenreich mit Musik von Giuseppe Verdi.
|
Elektroschock: Die Geschichte der elektronischen Tanzmusik Laurent Garnier, David Brun-Lambert Taschenbuch, Februar 2005 Verkaufsrang: 76230 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine Discographie für Elektrophile 5 von 5 Punkten Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.
Laurent Garnier beschreibt hier aus seiner Sicht die Entwicklung der electronischen Musik in Europa und gewährt Einblicke aus seiner kompletten Karriere als DJ - oder sagen wir besser Artist!
Denn Musik zu produzieren und zu mischen ist eine Kunstform für sich.
Für alle, die den Summer of Love erlebt haben, oder wissen was es bedeutet aus dem Club gekehrt zu werden ;) und sich für die Geschichte der elektronischen Tanzmusik interessieren, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. |
Wir könnten Freunde werden: Die Tocotronic-Tourtagebücher Thees Uhlmann Taschenbuch, November 2000 Verkaufsrang: 47043 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Sehr gut, das! 5 von 5 Punkten Ich bin ein riesen Tocotronic Fan, und habe mir deswegen dieses Buch bestellt, um mir eine Vorstellung vom alltäglichen Wahnsinn auf Tour machen zu können. Und Thees erläutert dies auf urkomische, wortwitzige, ironische und sarkastische Art und Weise, wie es wahrscheinlich niemand hätte besser machen können. Leute, geht mit den Tocos auf Tour, ihr werdet sicher nicht enttäuscht!
hey, it's only rock 'n'roll.... 5 von 5 Punkten ...sagt sebastian wehlings von der SPEX, als für thees uhlmann der zauber eines backliner lebens der K.O.O.K.-tour zu ende ist. umwerfend schönes buch, man muss nicht unbedingt toco-fan sein, um dieses buch lesen zu können, aber nach diesem buch ist man 100%-ig einer. KAUFEN!!! =)
jaja ein sh-punk auf abwegen 5 von 5 Punkten also wenn man ein schamoni oder studio braun fan ist, ist das buch spitze.wenn man aber dorfpunks gut fand, und sonst keinen bezug zu rocko hat, dann ist das buch verwirrend bis seltsam bis schlicht und ergreifend doof. nun ja ich bin rocko fan un deswegen finde ich das buch (um es mit den worten der sportfreunde zu sagen) SPITZE *gg*
Tatsachenbericht aus einem Tourleben 3 von 5 Punkten Alles in allem ein nettes, unterhaltsames Buch, dass jedoch über die ganze Länge etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mag es auf der einen Seite an den leicht abgedroschenen Wortspielen liegen ("ich sitz rum ohne Rum" fällt mir da spontan ein) oder den Insiderwitzen zwischen Band und Crew- manchmal legt man das Buch weg weil es etwas schmerzt. Und weil ich das aktuelle Tomte Album liebe (!! und nochmal !) hat es mich sprachlich etwas enttäuscht- Is ja aber auch schon 5 Jahre alt. Trotzdem wird meistens ein sympathisches Bild der Protagonisten geschaffen...is doch auch schon was!
Das Tocotronic Lebesgefühl 5 von 5 Punkten Thees Lemke macht uns wieder beispielhaft klar, wie weit die Realität nun doch nicht mehr zu greifen ist. Bier und Hot Drugs verhelfen dem Toco-Gefühl zum schlichten Wahnsinn. Es ist wirklich ein irres Buch, welches jedem Fan nach dieser Pause wieder neuen Lebensmut einhauchen wird. Uhlmann surft praktisch in dem Leben zwischen Bose, Backline und Bier. Einfach knallhart...
Weitere Lesermeinungen |
Homerecording, Das bhv Taschenbuch, m. DVD Carsten Kaiser Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 53296 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Homerecording ist das relevante Mittel für Musiker im Amateurbereich, um ihre Musik bekannt zu machen – ob für Auftritts-Akquisition, Bemusterung oder die Pressearbeit. Carsten Kaiser erklärt, wie der professionelle Ablauf einer Produktion geplant werden kann und praktisch vonstattengeht. Zusätzlich zu den theoretischen Inhalten und dem technisch notwendigen Grundwissen vermittelt er vor allem Spaß an der Arbeit mit den eigenen Aufnahmen. So findet der Leser einen schnellen Einstieg in die Welt des Homerecordings und lernt, sich ein Stück weit als Produzent zu verstehen und professionelle Ergebnisse zu erzielen. Carsten Kaiser, Jahrgang 1974, absolvierte das Studium Jazzgesang der Glen Buschmann Jazzakademie in Dortmund und besuchte das Konservatorium der Hogeschool Enschede (NL). Er arbeitet heute schwerpunktmäßig als Sänger, Produzent und Fachbuchautor. Homestudio: Minimalanforderungen, HDD, RAM, Grafikkarte, Abhörlautsprecher, Kopfhörer, Betriebssystem, Monitor, Sound-/Recordingkarte, Räumlichkeiten Mischpult: Aufbau und Konzepte von analogen und digitalen Mixern, Funktionsweise, Kanäle, Gruppen und Summen, Monitorwege, Master-Bereich Outboard & Effekte: Dynamik-Aufbereitung, Filter, Raumklang, Modulation, Verzerrer, Psycho-Akustik, Mastering-Effekte, Preamps, Multieffektgeräte, Racksysteme, Kabelkunde, Multicores, Patchbays Instrumente: Besonderheiten und Tricks bei der Aufnahme und Verarbeitung von Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug und Stimme MIDI: Prinzip und Funktionsweise, MIDI-Interfaces, Umwandlung von Audio-Daten, Programmierung, MIDI-Recording Software: Software-Studios, Sequenzer, Audio- und MIDI-Bearbeitung, Schnittstellen und Treiber, PlugIns Aufnahme: Aufnahme von Instrumenten und Stimme, Mehrspuraufnahmen, Click, Schmutzspur, Verkabelung, Mikrofone, Stereoaufnahmen Mix & Mastering: Zielsetzung, Planung, Klangbilder, Mastering-Effekte, CD-Erstellung Anhang: Kabelbelegungen, MIDI-Tabellen, EQ- und Delay-Kurzreferenz, Buch-DVD Auf DVD: Audio-Beispiele, viele nützliche Freeware und Demo-Versionen sowie ein mehrspuriges Video zur Erläuterung der Soundbearbeitung bei Schlagzeug-Aufnahmen
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Umfassendes "Taschenbuch" 5 von 5 Punkten Tatsache, "Taschenbuch" wirkt bei diesem 700 Seiten Wälzer ein wenig fehl am Platz. Dafür werden alle Aspekte des Homerecordings behandelt: Von Einrichtung des Studios, Beschreibung der Komponenten (hier ist besonders das ausführliche Kapitel über das Mischpult herauszuheben!), Sofware, Aufnahme, Mix und Mastering. Alles wird so erklärt, dass der Anfänger leicht einen Zugang findet. Dass Buch ist vortrefflich geeignet, um eine "Schritt für Schritt" Anleitung für die ersten Versuche im Bereich Homerecording zu liefern. Aber auch der Fortgeschrittene findet noch viel Wissen in dem Buch: Als Nachschlagewerk für unbekannte/vergessene Dinge - zwar nicht sehr tiefgehend, aber genau richtig, um einen Überblick zu erhalten. Also rundheraus für jeden zu empfehlen, der sich mit dem Thema Homerecording auseinandersetzen will!
bhv- [B]aggy Pants-[H]osen [v]errutschen bei diesem T.A.S.C.H.E.N.B.U.C.H. 5 von 5 Punkten ...so oder ähnlich könnte der alternative Titel lauten. Aber diese riesen Schwarte 'Taschenbuch' zu nennen, zieht selbst mir die Baggy Patns in den Keller. :-)
zu den Fakten:
1) Aktuell!!!
2007 in der Erstauflage erschienen, beschäftigt es sich auch inhaltlich mit gegenwärtigen Programmen und Tools für die Wohnzimmerproduktion. Somit kann man als Einsteiger sich getrost dieses Werk jetzt zulegen und auch noch in zwei bis drei Jahren darin schmökern.
2) Einsteigerfreundlich trotz Umfangreichtum??? Dett jibbs doch nett!!
Doch, jibbet.Genau das richtige für alle wie mich, die zwar schon viel darüber gelesen haben und sich selbst schon einmal in Aufnahme-Projekte gestürtzt haben, aber bei all den tollen Knöpfen, Reglern und Kabeln die Übersicht und darüber beinahe die Lust daran verloren hätten.
Es ist übersichtlich gegliedert und mit 700(in Worten siebenhundert!!!) Seiten recht Umfangreich. Der Schreibstil ist umgänglich und verständlich. Man wird nicht unnötig gedutst(also ernstgenommen :-)), es regnet nicht übermässig Anglismen und hier und da lässt der Autor etwas Wortwitz walten (die 'Taschbuch-Posse' ist aber wohl ernst gemeint, da kein fester Einband). Die Abbildungen sind für ein Buch dieser Kategorie gut. 'Sehr gut' wären für mich persönlich farbige Abbildungen und Grafiken gewesen, aber das kostet, schon klar.
Der Einsteiger wird begeistert sein, der Amateur wird froh sein, endlich mal was brauchbares in gedruckter Form zu besitzen und ich wagen zu behaupten, das auch der ein oder andere Profie das Inhaltsverzeichnis verschlingen wird. Will damit sagen, dass es dem Buch hervorragend gelingt, dem Neuling wirklich alle Grundlagen und noch viel mehr darüber hinaus nahezubringen. Aber dem Profi reicht das eben nicht. Er hätte sich hier und da in manchen Kapiteln mehr tiefergehende Wissenvermittlung gewünscht... Aber wenn dann das Buch wegen der Seitenanzahl stärker als hoch wird, will ich nicht der Dropps sein, der dieses Taschenbuch in der Hosen'tasche' mit sich rumträgt.
3) Ohne CD!!! Nur 'ne olle DvD!!!
Und da passt auch was drauf. Freeware und Audiobeispiele bis zum Abwinken. Ich habe aber noch nicht alles getestet, kann daher nicht weiter darauf eingehen.Das kann gerne der nächste Rezensent tun. Aber die Zusammenstellung gefällt mir. Und wie gesagt: Aktuell!!! Ich habe mir erstmal meinen alten(keine drei Wochen alten)ASIO-Treiber aktualisiert.
So, Spass beiseite Seite, Schluss mit Lustig:
4) Kritik
...muss ja nicht immer schlecht. Ich schreibe aber auch nur meine Meinung.
Als Nachschlagewerk ist es wirklich gelungen und wird seinen Siegeszug fortsetzen. Und der Verlag wird Herrn Kaiser die Bude einrennen und fragen:''Wann kommt die zweite Auflage?''
Und genau da wird er antworten:''Sie ist schon in Arbeit. Aber ich arbeite noch mit Nachdruck an den Kapiteln Aufnahme und Mix&Mastering''
Die technischen Aspekte sind für den Homerecordler hinreichend beschrieben.Und dafür gibst auch die fünf Sterne. Aber: Wo und wie fange ich an? Wie erarbeite ich mir Ideen und Aufnahmepläne? Wie ordne ich die Technik und deren Möglichkeiten meiner musikalischen Kreativität unter, und nicht wie allzuoft umgekehrt?
Genau das fehlt mir noch in dieser Auflage. Und ich denke, das es da nicht nur mir so gehen wird. Aber der Autor ist ja noch jung und brauchte das Geld...ähh, ich meine natürlich 'hoch motiviert'. Das wird schon.
Aber keine Angst. Wer dieses Buch kauft, macht nichts falsch. Im Gegenteil, er beweisst wiedereinmal, das er in der Lage ist, sich von vielen Büchern aus diesem Themengebiet genau das Richtige auszusuchen! (puh, gerade noch die Kurve gekriegt:-))
5) Fazit: Nur mit Baggy Pants zu verantworten!!
Für ein 'Taschenbuch' mit 700!!! Seiten sehr umfangreich, verständlich und anschaulich. Vor allem die Aktuallität hat mich überrascht. Und mir gefällt sogar die Farbe (hellblau).
Aber das Taschenbuch einfach mal so in die Arschtasche der Jeans stecken, 'dett kannste abhacken!' |
Starportrait Katie Melua Christian Humberg Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 100344 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Charisma und Talent verzaubert Katie Melua ihre Fans seit ihrem Durchbruch im Jahr 2003. Die charmante Live-Künstlerin begeistert mit ihren Songs, die sich musikalisch zwischen Blues, Jazz, Pop, Soul und Folk bewegen.
|
Elektrogitarren: Technik und Sound Helmut Lemme Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 54191 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was wäre die heutige Rock- und Popmusik ohne Elektrogitarren und Elektrobässe? Diese Instrumente geben seit mehr als vierzig Jahren klar den Ton an. Ihr Sound wird zum großen Teil von den elektrischen Komponenten bestimmt. Doch wie funktionieren sie eigentlich? Kaum jemand ist in der Lage, diese Frage auch dem "Vollblutmusiker ohne technischen Background" verständlich zu beantworten. Das vorliegende Buch beantwortet viele offene Fragen unkompliziert und in einer leicht verständlichen Art und Weise. Was bisher noch weitgehend als Herstellergeheimnis galt, entschleiert dieses Buch für jeden interessierten Musiker (auch für andere) in klaren und deutlichen Worten. Der Blick geht tief ins Innere der Gitarren bis in die Tonabnehmer (Pickups) und ihr elektrisches Umfeld. Damit ist die Gitarrenelektronik im Kern kein Buch mehr mit sieben Siegeln. Mit ein paar geschickten Eingriffen lassen sich viele Instrumente im Klang noch deutlich verbessern und vielseitiger machen mit optimalem Verhältni s von investiertem Geld zu Nutzeffekt. Der Autor ist langjähriger Elektronik-Profi und aktiver Musiker. Was hier beschrieben ist, hat er alles selbst ausgiebig in der Praxis getestet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Orientierungshilfen im Marketing-Dschungel 5 von 5 Punkten Als Gitarrist, der sich für alles interessiert, was den Sound einer E-Gitarre ausmacht, habe ich mich in letzter Zeit mit Tonabnehmern beschäftigt. Aber wenn man sich bei den Herstellern informieren will, wird man nicht schlau: Alles klingt geheimnisvoll und nebulös.
Ganz im Gegensatz dazu steht dieses Buch des Physikers H. Lemme. Der Autor hat nach eigener Aussage seit Jahrzehnten in Sachen Gitarrenelektronik und -Sound geforscht. Aus diesem reichen Erfahrungssschatz berichtet der Autor und bringt so Klarheit in die unübersichtliche Materie. Er versteht es, die Legenden und Mythen zu erklären und teilweise auch zu demontieren. Profitieren tut der Leser, indem er Hinweise erhält, wo es sich lohnt Geld zu investieren und wo nicht. Der Autor gibt auch konkrete Bauvorschläge für Verbesserungen in der gitarreninternen Elektronik. Ich habe einen solchen Vorschlag umgesetzt und bin begeistert, wie der E-Gitarre mit solch einfachen Mitteln verschiedene neue Sounds zu entlocken sind!
Das Buch richtet sich an technisch vorgebildete Personen und kann diese über lange Strecken faszinieren. Besonders spannend fand ich die Schwingungsmessungen einer Stratocaster durch Hochschullabors; davon hätte ich mehr vertragen. Die geschichtlichen Zusammenhänge interessierten mich weniger, aber man kann ja weiterblättern.
Wer alle möglichen Verdrahtungsvarianten in einer E-Gitarre sucht, ist an der falschen Adresse. Das Buch ist eher auf Prinzipien angelegt, WAS sich WIE auf den Sound auswirkt. Wer mit dem Lötkolben umgehen kann, kann diese Hinweise aufgreifen und umsetzen. Wer das nicht kann, kann dennoch profitieren: Der Autor stellt selber klangverbessernde Komponenten her und verkauft sie über seine Webseite. Jeder Gitarrenladen sollte dann in der Lage sein, solche Komponenten einzubauen.
Fazit: Die Referenz in Sachen Gitarrenelektronik und ihrer Auswirkung auf den Sound.
informativ und unabhängig 5 von 5 Punkten Sehr viel Information fürs Geld. Der Autor ist unabhängig von der Industrie und macht sich mit seinen fundierten Aussagen über Tonabnehmer und Gitarren bei den Herstellern teurer Edelmarken bestimmt nicht beliebt. Für ambitionierte E-Gitarristen und Soundverbesserer eine äußerst empfehlenswerte Lektüre. |
Johnny Cash - Biographie: Das Leben einer amerikanischen Ikone Stephen Miller Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 34214 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese bewegende Erzählung der Country-Ikone von einem Insider der amerikanischen Musikszene geschrieben, ist nun endlich in deutscher Sprache bei uns erhältlich. Stephen Miller zeigt die faszinierende Geschichte des Lebens und Wirkens eines "musikalischen Wanderers" und seiner Zeit in lebendiger Schilderung. Hier finden sich die Geschichten seiner wilden Jahre, der legendären Gefängniskonzerte, der Beziehungen und seiner Musik. Country King, Schauspieler und Aktivist - seine Karriere verlief wie eine Achterbahn und umspannte Zeiten mit millionenfach verkauften Alben ebenso wie Phasen dunkler Zurückgezogenheit. 50 Jahre an vorderster Front machen den "Man in Black" zu einer Ikone der amerikanischen Musik und zu einer weltweiten Legende!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Inhaltlich ein Schatz, sprachlich ein Ärger 4 von 5 Punkten Der Autor Stephen Miller hat sichtlich viel Arbeit in dieses Buch gesteckt. Das Leben von Johnny Cash wird mit all seinen Höhen und Tiefen ausführlich geschildert. Schön kommt auch der ambivalente Charakter von Johnny Cash, der zwischen Familienmensch und Einzelgänger, zwischen Unterstützer der präsidialen Politik und seinem Einsatz für die american natives pendelt, zum Vorschein. Wer sich intensiver mit Johnny Cash auseinandersetzen will, ist vom Inhalt her mit diesem Buch gut beraten. Ärgerlich ist jedoch die sprachliche Umsetzung. Und hier möchte ich die Schuld beim Übersetzter oder im Lektorat, vermutlich bei beiden, suchen. Denn da es sich bei dem Autor um einen Journalisten handelt, kann ich mir schwerlich vorstellen, das er für teilweise überhaupt nicht nachvollziehbare Schlussfolgerungen und scheinbar nicht im Zusammenhang stehende Sätze verantwortlich ist. Da es sich jedoch um eine Biographie und keinen Roman handelt, der von einer geschliffenen Sprache lebt, gebe ich dem Buch noch vier Punkte.
Für Country - Fans ein MUSS! 4 von 5 Punkten Diese Biographie Johnny Cashs ist ein gelungenes Beispiel dafür, daß es auch einem Musik - Kritiker gelingen kann, etwas lesenswertes zu schreiben. Als "Insider" beschrieben, begibt sich Miller auf die Spuren von Cashs Leben und beschreibt die Vita der Hauptperson von den familiären Wurzeln in Schottland bis zu seinem Tod. Der Leser wird in die Lage versetzt, mitzuanalysieren, wie die sehr typische Musik sowie die ebenso typischen Texte der Lieder des Country - Sängers zustande kamen, welchen Ursprung diese hatten. Ferner geht der Autor auch ausreichend ausführlich auf das Privatleben des Protagonisten ein, sodaß sich durch diese Biographie ein umfassendes Wissen über den (meiner Meinung nach) größten Country - Sänger beim Lesenden bildet.4 Sterne vergebe ich, weil die Formulierungen im Buch zum Teil sehr umgangssprachlich sind. Wen das nicht stören sollte, kann meine 4 Sterne in 5 Sterne erhöhen. |
Nuhr nach vorn. CD: Live aus dem Haus Springmann, Bonn Dieter Nuhr Audio CD, Januar 2006 Verkaufsrang: 18759 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden NUHR NACH VORN
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einfach spitze! 5 von 5 Punkten Das ist Komedie der extraklasse!
Alle Fans des feinen Humors sollten sich diese CD auf jeden Fall zulegen.Die Art und Weise in der Dieter Nuhr erzählt treibt einem schon Lachtränen in die Augen, zusammen mit dem Inhalt ist es einfach genial.
Die Qualität des Sounds ist ebenfalls gut, etwas negatives ist mir zumindest nicht aufgefallen...und es ist sogar in stereo, nicht wahr? ;-)
Auf jeden Fall zu empfehlen und man kann auch nach dem fünften Mal noch lachen!
Edit:Meine Rezision bezieht sich nur auf die CD.Ich verstehe nicht, warum bei dem Buch die gleiche Rezesion erscheint.
|
Careless Love - Elvis Presley - Sein Niedergang 1958-1977 Peter Guralnick Broschiert, 1. Oktober 2006 Verkaufsrang: 66998 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von den Fans lange erwartet und nun endlich komplett auf deutsch erhältlich: Die umfassendste Elvis-Biographie von einem der etabliertesten Musikautoren. Detailreich, mit erzählerischem Geschick und aus einem Schatz von Hintergrundinformationen schöpfend präsentiert Bluesspezialist Peter Guralnick ein breites und glaubwürdiges Bild des Musikermythos aus Memphis.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Wahnsinns-Buch... 5 von 5 Punkten Nach dieser Biografie, die mich viele Abende zu lesen gekostet hat, kennt man Elvis vermutlich besser als er sich selbst ;-)
Im Ernst: Der Autor hat unglaublich gut recherchiert und unglaublich detailliert und neutral geschrieben. Keine Bewertungen, nur Bericht... und das sehr, sehr interessant. Absolut wertfrei.
Für Fans und Nicht-Fans hochinteressant. Manchmal langatmig, da sich Dinge in ElvisLeben permanent wiederholen, aber da kann der Autor ja nix dafür.
Viel Spaß beim Lesen...
Weitere Lesermeinungen |
Louis de Funès der Querkopf: Erinnerungen seiner Söhne Patrick de Funès, Olivier de Funès Broschiert, 10. September 2007 Verkaufsrang: 54156 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Söhne von Louis de Funès erinnern an den wohl beliebtesten Filmkomiker Europas Er war in Frankreich und Deutschland gleichermaßen einer der berühmtesten Schauspieler aller Zeiten: Louis de Funès. Der Gendarm von Saint Tropez brachte jung und alt zum Lachen, wurde mit Film- und Staatsorden geehrt und besitzt noch nach seinem Tod eine weltweite Fangemeinde. Wer glaubt, über den großen Komödianten sei schon alles gesagt, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. Seine beiden Söhne schlagen ihr Familienalbum auf, blättern in Tagebüchern und Briefen; berichten aus ihrer privaten Perspektive über das Leben mit dem bekannten Vater, über dessen Kindheit und Jugend, seine Karriere und die Ehe mit Jeanne. Sie erinnern an einen liebevollen, eigenwilligen Vater, großartigen Schauspieler und vielseitigen Künstler, der sich vom Barpianisten zum Ehrenpreisträger des französischen Filmpreises César hocharbeitete. Unterhaltsam, warmherzig, lesenswert!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Guter Einblick in das Leben des großen Komödianten 4 von 5 Punkten Das Buch ist grundsätzlich sehr interessant und schön zu lesen. Es gibt einem gute Einblicke in das Leben eines wahrscheinlich verkannten Genies der Schauspielkunst. Allerdings ist es bisweilen fast ein wenig peinlich, wie übertrieben gut Louis de Funes von seinen Söhnen dargestellt wird - da machen mir fast die Filme keinen Spaß mehr. Entweder er hatte sich ohnehin gut verhalten oder -sollte es doch einmal zu einer kritischen Szene gekommen sein - wurde seine Reaktion falsch eingeschätzt oder fehlinterpretiert. Ich zumindest hoffe für Louis de Funes, dass er nicht ganz so heilig während seines Lebens gewesen ist und danke den Söhnen, dass Sie mit diesem Buch die Erinnerung an diesen ungewöhnlichen Mann mit vielen Informationen und großartigen Bildern wieder aufleben lassen.
Würdige Biografie eines großen Komikers 5 von 5 Punkten Die Söhne von Louis de Funès, Patrick und Olivier, erzählen in diesem Buch anekdotenhaft aus dem Leben ihres berühmten Vaters. Im Original hat das Buch den Zusatztitel "Ne parlez pas trop de moi, les enfants!" (was übersetzt bedeutet: "Erzählt nicht zu viel von mir, Kinder!"). Patrick und Olivier haben sich daran gehalten und sparen zum Beispiel ganz diskret das letzte Kapitel im Leben von Louis aus. Dennoch gestalten sich ihre Schilderungen sehr persönlich und aufschlußreich. Obwohl auch Hintergrund-Geschichten zu Louis' Filmen erzählt werden, liegt der Schwerpunkt ganz klar auf dem familiären Bereich. Wie war de Funès eigentlich privat, wie hat er sich im Kreis seiner engsten Vertrauten und Freunde gegeben? Welche Sorgen und Ängste haben ihn geplagt? Wofür interessierte er sich in seiner Freizeit? Dies und vieles mehr wird im Buch genauestens behandelt. Nach der Lektüre hat man wirklich den Eindruck, den Mensch Louis de Funès näher zu kennen.
Die Anekdoten von Patrick und Olivier sind thematisch in Kapitel zusammengefaßt, der Aufbau ist überwiegend chronologisch. Hier das Inhaltsverzeichnis:
Vorwort von Jane Goodall
Prolog
01. Louis und Jeanne
02. Die frühen Jahre
03. Die ersten Ferien auf Schloß Clermont
04. Soll Papa den "Oscar" doch spielen!
05. Ein erfolgreicher Walzer
06. Mein Vater als Lehrmeister
07. Momente der Erholung
08. Immer eine Überraschung für das Publikum
09. Rettet das Schloß!
10. Fernandel, Gabin, Bourvil
11. Die Zeiten ändern sich
12. Ziel: Tunesien
13. Neue schauspielerische Herausforderungen
14. Gérard Oury
15. Das hassgeliebte Telefon
16. Man arrangiert sich mit der Berühmtheit
17. Von de Gaulle bis Mitterrand
18. Mit meinem Vater auf der Bühne
19. Jean Anouilh
20. Der Infarkt oder: Wie meine Mutter ihm zweimal das Leben rettete
21. Für immer eine Herzensangelegenheit
22. Heimwerker und Familienmensch
Epilog
Anhang (Biografie in Stichworten, Filmografie, Theater, Danksagung, Bildnachweis)
Sowohl die Übersetzung aus dem Französischen als auch das drucktechnische Ergebnis kann als gelungen bezeichnet werden. Neben einem glänzenden Einband wurde ein strahlend weißes Seitenpapier gewählt, welches die zahlreichen S/W-Bilder im Vergleich zur französischen Originalausgabe deutlich hochwertiger erscheinen läßt. Der Großteil der Fotos stammt übrigens aus der Privat-Sammlung von Louis' Ehefrau Jeanne.
Fazit: Wer den Privatmensch Louis de Funès näher kennenlernen möchte und auch an Hintergrund-Infos zu seinen Filmen interessiert ist, wird mit diesem Werk eine große Freude haben. Neben der antiquarisch noch erhältlichen Heyne-Biografie "Louis de Funès - Seine Filme, sein Leben" DAS ultimative Buch über den französischen Volksschauspieler Nr.1!
P.S.: Diese Biografie gibt es auch in Kombination mit der DVD "Die Abenteuer des Rabbi Jacob" zu erwerben. Es handelt sich dabei um die schon seit einigen Jahren erhältliche DVD des Labels MCP.
|
Sonic Seducer 09-08 inkl. Gothic-Fetisch Kalender 2009 & CD mit u.a. Oomph!, Front 242, ASP, Blutengel, Letzte Instanz, Megaherz, Haggard, End Of Green uvm Sonic Seducer Broschiert, 12. August 2008 Verkaufsrang: 98121 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Sonic Seducer September-Ausgabe mit Oomph!-Titelstoryund ausführlichen Berichten enthält viele interessante weitere Stories und Interviews von und mit u.a. Peter Heppner, HIM, ASP, Cradle Of Filth, Slipknot, Anne Clark, L Ame Immortelle, Blutengel, Negative, Subway To Sally, Corvus Corax, Rotersand, Ministry, Haggard, Letzte Instanz, Lacrimas Profundere, Poisonblack, End Of Green, Sigur Rós, Portion Control, Killing Joke, Emilie Autumn, Metallica, Blitzkid, Mucc, The Chemical Brothers, Anathema, Limbogott, Elegant Machinery, Ionic Vision, Unkle und viele mehr. Zudem liegt der September-Ausgabe der allseits beliebte, hochwertige Gothic-Fetisch Wandkalender 2009 im Großformat (Format 33,5x49,2) bei mit vielen ästhetischen Bildern renommierter Fotografen. Zusätzlich beinhaltet die Ausgabe wieder die neue Cold Hands Compilation Vol. 86. im eleganten Digisleeve. Auf der CD befinden sich 17 ausgewählte Tracks u.a. Beim ersten Mal tut`s immer weh vom neuen Oomph! Album Monster und Livetracks von Front 242, Blutengel sowie Letzte Instanz. Neben exklusivem Material von Portion Control und Rotersand ist auch eine Sonic Seducer Prelistening-Version des ASP Songs Denn ich bin der Meister enthalten. Die CD - Cold Hands Seduction Vol. 86: 01. Oomph! - Beim ersten Mal tut`s immer weh 02. Front 242/b> - Im Rhythmus bleiben [live] 03. ASP - Denn ich bin der Meister [Sonic Seducer Prelistening-Version] 04. Blutengel - Love Killer [live] 05. L Ame Immortelle - Bleib [remixed by Dope Stars Inc.] 06. Letzte Instanz - Das weisse Lied [live] 07. Portion Control - Unrest [Sonic Seducer Remix] [exklusiv] 08. Ayria - Bad List 09. Ionic Vision - New Breed 10. Rotersand - Rushing [club recut] [exklusiv] 11. KarmaDeva - Disgrace 12. Battle Scream - War Machine [Sonic Seducer Edit] 13. Megaherz - Heuchler 14. Noctiferia - Der Fall der Fallenden 15. Haggard - La Terra Santa 16. End Of Green - Die Lover Die 17. Rollenspiel-Trailer: The Dark Eye - Drakensang
|
Nacht über Bayreuth: Die Geschichte der Enkelin Richard Wagners Friedelind Wagner Taschenbuch, Januar 2002 Verkaufsrang: 75297 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In ihrem 1944 in New York und 1945 in der Schweiz auf deutsch erschienenen Buch beschreibt die Tochter Siegfried und Winifred Wagners ihr Leben bis zu ihrer Emigration 1940 und ihre Begegnungen mit Adolf Hitler in Bayreuth, München und Berlin. 1954 kehrte sie nach Deutschland zurück und versuchte, eine aktive Rolle bei der Neugestaltung der Bayreuther Festspiele zu spielen. Die Musikwissenschaftlerin und Journalistin Eva Weissweiler stieß bei ihren Recherchen in der Schweiz auf das hierzulande fast unbekannnte Buch. In ihrem Nachwort ergänzt sie die Geschichte Friedelind Wagners mit neueren Forschungsergebnissen und beschreibt die Stationen ihres Lebens bis zu ihrem Tod.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nacht über Bayreuth 5 von 5 Punkten Das Buch liest sich leicht und ergreifend. Man stellt sich vor am Tisch im Eßzimmer der Reichskanzlei bei Hitler am Tisch zu sitzen oder in der Villa Wahnfried neben Cosima zu horchen wie Sie ihren letzten Tage mit ihrer Enkeltochter verbringt. Eine hervorragende Erzählung.Nacht über BayreuthNacht über Bayreuth: Die Geschichte der Enkelin Richard WagnersNacht über Bayreuth. Die Geschichte der Enkelin Richard Wagners.
Weitere Lesermeinungen |
Depeche Mode. Black Celebration: Die Biografie - Update 2006 Steve Malins Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 44246 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch ist die erste Biographie, die in Zusammenarbeit mit der Band entstand und die Geschichte der Wandlungen, Unvollkommenheiten und Triumphe von Depeche Mode zusammen mit den Musikern aufarbeitet. Die erste Ausgabe erschien 1999 - für die Neuauflage hat der Autor die Chronik in einem umfangreichen Update fortgeschrieben. Außerdem wurde die damalige Übersetzung komplett überarbeitet. Dies ist die Geschichte einer Gruppe von Musikern, die auf dem Weg zum weltweiten Erfolg viel miteinander überstanden: schweren Alkohol- und Drogenmissbrauch, Nervenzusammenbrüche, Anfälle von Panik und Herzflattern, den Verlust des ersten Songschreibers. Doch trotz aller Widrigkeiten verkauften Depeche Mode in den vergangenen drei Jahrzehnten an die fünfundvierzig Millionen Alben. Der Fan erfährt hier alles, was er über Depeche Mode erfahren muss: Alle Phasen in der Entwicklung der Gruppe werden unter die Lupe genommen; alle Bandmitglieder kommen zu Wort, außerdem alle wichtigen Menschen, die mit Depeche Mode arbeiten, darunter Daniel Miller, der Chef ihrer Plattenfirma Mute, die Produzenten Flood und Tim Simenon sowie der Haus- und Hoffotograph Anton Corbijn. Natürlich geht Steve Malins auch auf die Aufnahmetechnik und die technologische Entwicklung im Studio ein, und er beleuchtet die einzelnen Alben sowie den Erfolg der Gruppe auf den verschiedenen Ebenen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Countless feasts laid at my feet, forbidden fruits for me to eat 4 von 5 Punkten "Walking in my Shoes" wäre wirklich der bessere Titel für das Buch gewesen, ein anderer Leser weiter unten hat es auch angemerkt! Ich finde, man bekommt einen sehr fundierten Eindruck über die Menschen hinter Depeche Mode und versteht nach Lektüre des Buches zwischenmenschliche Zusammenhänge wesentlich besser. Als Depeche-Mode-Fan mit Hardcorephase von 1989-1993 habe ich mir viel Gedanken über die Beziehung zwischen Martin, Dave, Alan und Andy gemacht - aber erst durch dieses Buch habe ich die "Chemie der Band" wirklich verstanden. Auch die Anfangszeit in London ist sehr detailliert beschrieben. Natürlich wünscht man sich ein paar mehr auflockernde Geschichten aus dem Leben eines Superstars im Stile der Passage, als Martin Gore nach 11 Stunden Kneipentour und 67 vertilgten Weißbieren ins Madrider Studio zurückkehrt, aber nichtsdestotrotz ist das Buch sehr, sehr lesenswert, auch wenn es manchmal ein bisschen trocken, linear und wenig emotional geschrieben ist.
Weitere Lesermeinungen |
Tristesse Royale: Das popkulturelle Quintett Joachim Bessing Taschenbuch, Juni 2001 Verkaufsrang: 70420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sehr geehrtes Konsumvolk, liebe wohlstandsverwahrloste Jugend Deutschlands, dieses Buch ist für euch geschrieben. Ihr, die ihr Bücher übers Internet bestellt, IKEA-Katalog und WOM-Journal zum Blättern mit auf die Toilette nehmt und für einen höheren Überziehungskredit sogar etwas sparen würdet - dieses Buch ist für euch. Die fünf Wortführer der Tristesse Royale, die sich im Fin-de-siècle-Jahr 1999 im schönen Hotel Adlon getroffen haben, halten euch gnadenlos den Spiegel vor. Wollt ihr wissen, was diese "Stilgötter" von euch halten? Nun denn: Nehmt und lest! Lest von der Meinungslosigkeit unserer Gesellschaft, vom ewigen Re-Modeling der Marken, Popbands und Gesichter, von der "ironic hell", die das Fernsehen und die Werbung aus unserem Leben gemacht haben. Lest von der "Drei-Wetter-Taft-Welt", in der alles sehr schnell gehen muß. Lest von der Gefahr, die von den Werbebildern für unsere Selbtsverwirklichungsvorhaben ausgeht. Ganz oben auf der Liste des Leids, die uns das popkulturelle Quintett zusammengestellt hat: die Ironie. Das ist nicht leicht zu verstehen, dann was sie da betreiben, sieht ganz nach bitterstem Zynismus aus. Vielleicht ist das aber auch ein strukturelles Problem: Wer die perversen Verhältnisse unserer konstruierten Arbeits- und Vergnügungswelt beschreiben will, muß zwingend ironisch vorgehen. Wie auch immer: Die saloppe Kulturkritik mitsamt der dekadenten Pose dieser "Betrifft-mich-nicht-Wichte" enthält "mehr Debatte als ein ganzjähriges Zeit-Abonnement", wie ein Kritiker schrieb. Wem Pierre Bourdieu, dem Denker der feinen Unterschiede, zu schwierig, die Pop-Gazette Spex zu theologisch und Max Goldt bzw. Wiglaf Droste zu linksliberal sind, der sollte sich dieses Buch beschaffen - als Erbauungsliteratur auf dem Heimweg vom Einkaufen, als Nachschlagewerk (ca. 800 Einträge im Sachregister), als Vademecum für ästhetisch unsichere Tage. Es ist, wie es an einer Stelle heißt, "bigger than life and twice as ugly". --Nikolaus Stemmer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 51 Bewertungen)
Strategien einer neuen Ästhetik 4 von 5 Punkten Eines vorab: Wer dieses Buch als bloßes Gesprächsprotokoll liest, unterläuft die Komplexität und Ästhetik, die hier vorliegt. Erwähnt seien nur in aller Kürze die kursiv gedruckten Regieanweisungen, die teils surreale Momente enthalten sowie die Rahmung des Geschehens durch den Hinweis "Der Vorhang öffnet sich" am Anfang und "Roll back the credits,please" am Ende. Daher sind die Protagonisten nicht mit den realen Autoren zu verwechseln. Sie übernehmen vielmehr erzählerische Funktionen innerhalb des Theaterstückes.
In diesem Theaterstück geht es nicht nur um das "Sittenbild einer Generation", sondern um ästhetische Positionen am Ende eines Jahrtausends. So werden Fragen nach dem richtigen Aussehen einer EC-Karte ebenso gestellt wie Kommentare zur Ästhetik der DDR gegeben, welche in ihrer blassen Farbigkeit mit der damals aktuellen Prada-Kollektion verglichen werden. Dabei stellt der Text vor allem anderen den Ennui einer Generation aus. Sie ist dermaßen gelangweilt, das sie sich, "wenn es der Sommer 1914 wäre...freiwillig melden würden". Im Anschluß an Martin Walsers Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, in dem er sinngemäß eine Literatur fordert, die Auschwitz auch vergessen kann, liegt hier ein Statement zur Themenlosigkeit einer Generation vor. Alles ist a priori Pop oder Rock und das Problem ist der Konsens.
Dabei ist leicht zu übersehen, dass vor allem ein längerer Monolog über die Spirale, auf der sich die Menschheit bewegt, enggeführt ist mit Spinozas "sub specie aeternatis" und Nietzsches Ursuppe. Zu unterstellen, hier läge keine Literatur vor ist schlichtweg Ursache ungenauen Lesens. Die Spirale lässt sich beispielweise als Intertext zu Döblins Berlin Alexanderplatz lesen: Dort irrt der Protagonist auf einem Spiralweg durch Berlin, bis er im Irrenhaus landet und dort geläutert, beziehungsweise im Rahmen eines säkularisierten Passionsweges, erlöst wird. Daran knüpft Tristesse Royale an und überführt den Topos des entfremdeten, gefallenen Ichs in eine neue literarische Moderne.
Dieses Buch ist demzufolge auf zwei Arten lesbar: oberflächlich, als amüsantes Statement am Ende der neunziger Jahre, aber auch in die Tiefe gehend, als Stellungnahme zu literarischen Positionen zu ebendieser Zeit. Und so bewertet der Text auch: "Das Problem ist die Form, die Rollenprosa".
Weitere Lesermeinungen |
Herrin des Hügels: Das Leben der Cosima Wagner Oliver Hilmes Gebundene Ausgabe, Mai 2007 Verkaufsrang: 75888 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wagners mächtige Witwe - Oliver Hilmes erzählt das Leben einer schillernden Frau Oliver Hilmes erzählt auf der Basis neuer Quellenfunde das widersprüchliche Leben der Cosima Wagner (1837-1930). Ihre Ehe mit Richard Wagner begriff sie als künstlerische und weltanschauliche Mission. Als Festspielleiterin auf dem Grünen Hügel in Bayreuth verhalf sie der Musik Wagners zum großen Durchbruch. Gleichzeitig nutzte sie ihre Aura als Witwe des Komponisten, die Gemeinde der Wagner-Verehrer schon vor 1933 zu einer antisemitischen Sammelbewegung zu formen. Mythos Bayreuth - das Leben der Cosima Wagner Richard Wagner - keine andere Gestalt der deutschen Kulturgeschichte ruft bis heute so leidenschaftliche wie widersprüchliche Reaktionen hervor. An der posthumen Politisierung seines Werks, die von den Nationalsozialisten dankbar aufgegriffen wurde, hatte seine Witwe Cosima maßgeblichen Anteil. Cosima Wagner war in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Die uneheliche Tocher Franz Liszts und Marie d'Agoults heiratete 1857 im Alter von 19 Jahren den Dirigenten Hans von Bülow, von dem sie nach einer turbulenten Ehe 1870 geschieden wurde. Zu dieser Zeit lebte sie bereits mit Richard Wagner zusammen, den sie wenig später heiratete. Nach seinem Tod führte sie als Herrin des Hügels die Bayreuther Festspiele erfolgreich weiter. Oliver Hilmes zeichnet ein umfassendes, auch psychologisch überzeugendes Charakterbild der Cosima Wagner, die es als »Gralshüterin« des Wagner-Kults durch organisatorisches Geschick und ideologische Hartnäckigkeit verstand, das Wagner-Bild nachhaltig zu prägen. Die Biographie entfaltet ein faszinierendes Frauenleben und beleuchtet zugleich ein noch unbekanntes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte. Das Buch erscheint pünktlich zu den Bayreuther Festspielen 2007.
"Dieses Bayreuth ist ihres Hirnes Geschöpf; und nur sie seine Gottheit." Maximilian Harden "Oliver Hilmes ist hoch anzurechnen, dass er das Leben dieser ungewöhnlichen Dame offen gelegt hat. Mehr als bei ihm werden wir über Alma nicht erfahren können." Süddeutsche Zeitung über WITWE IM WAHN "Diese Biografie lebt vom spannungsvollen Unterschied, der zwischen Selbststilisierung und Realität liegt, doch sie bringt auch eine Fülle neuen Materials, mit dem sich Almas Leben bis in feinste Verästelungen folgen lässt." NZZ über WITWE IM WAHN
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Lange darauf gewartet - es hat sich gelohnt 5 von 5 Punkten Letztes Jahr wurde diese Biographie in einer Fernsehsendung vorgestellt, seitdem ist dieses Buch mir im Hinterkopf. Und gerade rechtzeitig zu den Festspielen konnte ich mich in die doch sehr kritische Geschichte der }Wahnfrieds} einlesen; zentrale Rolle war in diesem Buch Cosima Wagner, die letzte Ehefrau des Komponisten Richard Wagners.
Eine anfänglich zurückhaltende Frau, die aber in ihrer Rolle der Muse Richard Wagners ganz und gar aufging. Nach seinem Tode riss sie das Ruder komplett an sich und versuchte schon fast rücksichtslos alles darauf vorzubereiten ihrem Sohn Siegfried Wagner die Festspielleitung eines renommierten Hauses übergeben zu können.
In den Briefen die sie schrieb, fiel mir auf, das sie über eine enorme Fähigkeit besaß andere Menschen einzuschätzen und, teilweise nur durch geschriebenes Wort, sie zu Dingen zu bewegen oder ganz und gar für sich zu gewinnen.
Auch habe ich die Ansicht gewonnen, das der anfänglich kleine antisemitische Teil Richard Wagners noch von ihr voll ausgebaut wurde und entsprechend später den Nazis sehr gelegen kam. Wenn sie Kritik verspürte, berief sie sich auf ihren Mann. Dies zieht sich übrigens durchs ganze Buch: wenn jemand die Wahnfrieds kritisierte wurde stets auf Richard Wagner verwiesen }er hätte es so gewollt}
Alles in allem, war Cosima eine starke Persönlichkeit ohne die Bayreuth sicher nicht den Ruhm hätte, den es heute hat. Durch ihre organisatorischen und auch musikalischen Fähigkeiten hat sie hart daran gearbeitet um hier viel voran zu bringen. Andererseits zeigt das Buch auch ihre harte und kompromisslose Art, die sich zum Beispiel recht gut in ihren späten Jahren bei einem Eklat gegen ihre Tochter gezeigt hat.
Weitere Lesermeinungen |
Basis-Diskothek Jazz Ralf Dombrowski Broschiert, Oktober 2005 Verkaufsrang: 18471 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer sich für Jazz interessiert, wünscht sich einen soliden Grundstock an Aufnahmen für seine CD-Sammlung. Rolf Dombrowski fasst in seinem Band die unverzichtbaren Meisterwerke zusammen, erstellt einen "Kanon" der 100 oder 120 wichtigsten Platten - eine Auswahl, die sich vor allem als Vorschlag (unter unendlich vielen anderen Möglichkeiten) versteht, der Lust macht, über Jazz zu diskutieren, vor allem aber: Jazz zu hören.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Als Einführung in den Jazz unüberbietbar 5 von 5 Punkten Wer sich für Jazz interessiert (solche Leute soll es ja noch geben), aber noch nicht allzuviel Ahnung hat, muss dieses Buch unbedingt kaufen und selbstverständlich auch lesen. 120 Alben, von John Abercrombies "Timeless" bis zu John Zorns "Naked City", werden verständlich, kenntnisreich und mit allen wichtigen diskographischen Angaben vorgestellt. Aber auch solche Jazzfreunde, die bereits über eine umfangreiche Diskothek verfügen, sind mit diesem Buch gut bedient. Der eine oder andere Leser, der sich schon etwas besser auskennt, wird nicht mit jedem Urteil einverstanden sein. Die berühmte und immens erfolgreiche Aufnahme "Stan Getz/Joao Gilberto" z. B. erfährt wenig Gnade durch den Verfasser: "schmusig emotionstrunkenen Saxofonlinien", "Getz dudelte elegant die (!) die Harmoniebögen entlang", "ein eher durchschnittliches Album", so lesen wir dort. Ich halte diese Bewertung für völlig inadäquat. Auch die Auswahl wird den einen oder anderen Connaisseur nicht zufrieden stellen. Wo z. B. bleiben Herbie Hancocks "Takin’ Off"? Warum wird John Scofield durch "Up All Night", nicht aber durch "Time On My Hands" repräsentiert? Aber bei einer Beschränkung auf 120 Alben kann die vom Verfasser getroffene Stichprobe schlechterdings nicht alle zufrieden stellen. Doch bei aller Kritik: Dieses kleine Buch ist unbedingt empfehlenswert, nicht nur angesichts des unschlagbar günstigen Preises. Auch bei einem doppelt oder gar dreifach hohen Preis würde ich seine Anschaffung empfehlen.
Weitere Lesermeinungen |
Götterdämmerung. Dritter Tag. Der Ring des Nibelungen: Textbuch mit Varianten der Partitur Richard Wagner Broschiert, 1997 Verkaufsrang: 17579 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| |
|

|