NS-Zeit

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Das Goebbels-Experiment: Propaganda und Politik. Ein Spiegel-Bildband - Das Goebbels-Experiment: Propaganda und Politik. Ein Spiegel-Bildband

Gebundene Ausgabe, Februar 2005
     Verkaufsrang: 184256      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Auch wenn ihm am Ende nur noch der Tod als Ausweg aus seiner hoffnungslosen Lage blieb, so konnte er doch mit seiner ganz persönlichen Leistung zufrieden sein -- der Propagandachef und "Erfinder" des "Führers", der klumpfüßige Agitator aus Rheydt, die Inkarnation des Bösen: Joseph Goebbels. Er repräsentiert die spezifische Modernität des Nationalsozialismus, er war der Feldherr des Propagandakriegs, The War that Hitler Won (Robert Edwin Herzstein). Parallel zu ihrem viel beachteten Film Das Goebbels-Experiment haben Lutz Hachmeister und Michael Kloft unter gleichem Titel ein ebenfalls beachtenswertes Buch vorgelegt. Beide Werke zeichnen, jedes auf seine Weise, ein eindrucksvolles Porträt des Mannes, der mit seiner virtuosen Propaganda Maßstäbe setzte und entscheidend mithalf, einem längst besiegten Volk noch die allerletzten Reserven abzupressen -- wofür er dieses Volk kurz vor seinem Freitod noch verhöhnte: "Nun wird ihnen eben das Hälschen durchgeschnitten."

Der Band gliedert sich in zwei große Teile. Im ersten analysieren die allesamt mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Protagonisten bestens vertrauten Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven die Person Goebbels sowie dessen Kunst und Politik der Propaganda. Auch ein Interview, das die Autoren mit Lord Arthur George Weidenfeld über das Goebbels-Experiment einer totalen Propaganda geführt haben, ist hier abgedruckt. Der zweite Teil bietet einen schaurig-faszinierenden, glänzend komponierten Bilderbogen aus Goebbels Leben und "Werk", "kommentiert" mit Zitaten aus seiner Feder. Unbedingt lesenswert! -- Andreas Vierecke



Jugend im Dritten Reich: Die Hitlerjugend und ihre Gegner - Arno KlönneJugend im Dritten Reich: Die Hitlerjugend und ihre Gegner
Arno Klönne

Gebundene Ausgabe, Januar 2008
     Verkaufsrang: 55888      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Wer die Jugend hat, hat die Zukunft , verkündeten die Nazis. Bei ihrer Machtausübung stützten sie sich auf einen weit verbreiteten Jugendmythos. Ihr Herrschaftssystem nahm Jungen und Mädchen in historisch einmaliger Weise in seinen Dienst, um sie zu Garanten der Zukunft des großdeutschen Imperiums heranzuziehen. Wichtigster Träger dieses Konzepts war die Hitlerjugend . Als Staatsjugendorganisation prägte sie die junge Generation aufs nachhaltigste, stieß bei einer Minderheit aber auch auf Opposition und Widerstand. In seinem Standardwerk informiert Arno Klönne anhand zahlreicher Dokumente und zeitgenössischer Berichte über: Formen und Realität faschistischer Jugenderziehung; Organisation und Funktion, Leitbilder und Praktiken der HJ; Wehrerziehung und Jugend im Krieg; die soziale Demagogie in der NS-Jugendpolitik; widerständige Jugendkulturen und jugendliche Widerstandsgruppen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Jugend im Dritten Reich - klassischer Einstieg      5 von 5 Punkten
Im Zuge meines Päd-Studiums bin ich auf dieses Buch gestoßen.
Es ist mir als (grundlegender)Klassiker empfohlen worden.
Das Buch gibt einen übersichtlichen Einblick in das Verhältnis der Jugend unter dem Hakenkreuz. Es ist in fünf Kapitel gegliedert.
I)Einführung: kurzer geschichtlicher Überblick, Andeutung interessanter Aspekte der HJ Sozialisation (7 Seiten)
II)Die HJ: Entstehung, Werdegang, Struktur, Ideologie, Absicht, Fernziele, Widersprüche ( 115 S.)
III)Die Gegner: Widerstand von Jugendbewegungen, kirchliche Jugend, "wilde"Jugendgruppen, (130 S.)
IV)Jugendsozialisation im NS-Staat und ihre Folgen: Jugend während und nach '45 (10 S.)
V)Anhang: Zeittafel, Kürzel (15 S.)

Alle Aspekte der HJ werden in diesem Buch präzise und korrekt aber doch einfach! wiedergegeben. Nichts wird auf Kosten des Lesers eingespart oder grob zusammengefasst. Sei es für ein Referat, Diplomarbeit oder für das perönliche Interesse; das Buch gibt detailliert und übersichtlich Antwort.
Mir hat es sehr geholfen, ich würde es jedem empfehlen.
Anmerkung: Das Buch hat 280 Seiten, also nicht mit einer Enzyklopädie verwechseln!
Auf KLV, NS-Eliteschulen und Verhältnis HJ - Schule wird
beispielsweise nur am Rand eingegangen.



Hitlers mythische Religion: Theologische Denklinien und NS-Ideologie - Anton Grabner-HaiderHitlers mythische Religion: Theologische Denklinien und NS-Ideologie
Anton Grabner-Haider

Broschiert, Dezember 2007
     Verkaufsrang: 160841      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Mythos und Religion können sich zu gefährlichen politischen Ideologien verbinden, das zeigt die rassistische Weltanschauung des Nationalsozialismus. Nun fallen aber politische Ideologien nicht plötzlich vom Himmel, sie haben vielmehr eine lange Entstehungsgeschichte. Das vorliegende Buch geht philosophischen und theologischen Denklinien nach, die sich vom 19. ins 20. Jahrhundert ziehen. Es ist vor allem der gemeinsame Kampf gegen den kulturellen Lernprozess der Aufklärung, gegen die allgemeinen Menschenrechte und die Demokratie, gegen den Liberalismus im Denken und in der Wirtschaft, gegen den Individualismus im Leben und das freie Gewissen, gegen Sozialismus und Kommunismus, gegen die Freimaurer und das Judentum. Dabei zeigt sich, dass die konservativen Philosophen und Theologen die gleichen Feindbilder entwickelten, wie sie später von der NS-Ideologie übernommen wurden.



Erziehung unter der Nazi-Diktatur. Band 1: Antidemokratische Potentiale, Machtantritt und Machtdurchsetzung. Band 2: Kriegsvorbereitung, Krieg, Holocaust - Wolfgang KeimErziehung unter der Nazi-Diktatur. Band 1: Antidemokratische Potentiale, Machtantritt und Machtdurchsetzung. Band 2: Kriegsvorbereitung, Krieg, Holocaust
Wolfgang Keim

Broschiert, März 2005
     Verkaufsrang: 135192      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Der Autor legt mit diesem zweibändigen Werk eine umfassende Darstellung der Erziehung unter der Nazi-Diktatur vor. Er beschreibt die Nazifizierung des Bildungs- und Erziehungswesens nach der Machtübernahme, dessen zentrale Funktionen in NS-Staat sowie die "andere", bis heute weithin verdrängte deutsche Pädagogik im Jüdischen Bildungswesen, im Exil und im Widerstand.



Scham - Beschämung - Anerkennung Erinnern und Lernen. Texte zur Menschenrechtspädagogik 3 - Dan Bar-OnScham - Beschämung - Anerkennung Erinnern und Lernen. Texte zur Menschenrechtspädagogik 3
Dan Bar-On, Leon Wurmser, Micha Hilgers, Maria Spychiger, Ingrid Riedel, Bianca Wenzel, Prof. Meckenberg

Broschiert, Februar 2007
     Verkaufsrang: 146581      Noch nicht erschienen.

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Wer sich schämt, will im Boden versinken, sich den Blicken der Anderen entziehen. Scham ist eine versteckte Emotion, die so schwer erträglich ist, dass sie häufig abgewehrt wird: Um sich nicht selbst schämen zu müssen, werden Andere beschämt, verhöhnt, verachtet, wie Dreck behandelt, ausgeschlossen oder vernichtet. Scham ist ein sozialer Affekt, der in allen zwischenmenschlichen Beziehungen akut werden kann. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham und Schamabwehr zu erkennen und mit ihr umgehen zu können.



Getanzte Freiheit. Swingkultur zwischen NS-Diktatur und Gegenwart - Alenka Barber-KersovanGetanzte Freiheit. Swingkultur zwischen NS-Diktatur und Gegenwart
Alenka Barber-Kersovan, Gordon Uhlmann

Taschenbuch, November 2002
     Verkaufsrang: 141726     

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Die Hamburger "Swing-Jugend" ist fast schon ein Mythos. Sie waren die erste wirklich moderne Jugendkultur, die sich mit ihrem eigenwilligen Auftreten, dem dandyhaften Erscheinungsbild, besonders aber mit ihrer Begeisterung für angloamerikanische Swingmusik gegen Vereinnahmungen durch die Nazis sperrte. Im März 1940 kam es im Curiohaus zu dem denkwürdigen Einsatz der Gestapo gegen die "Swing-Heinis" und "Swing-Girls". In dem aus einem Symposion hervorgegangenen Band, der die Hamburger Swingkultur in den Kontext gesellschaftlicher und kulturpolitischer Entwicklung stellt, wird erstmals ein Bogen gespannt von der Nazizeit über die Zeit nach 1945, als der Swing mit dem Jazz einherging und von den Alliierten zur "re-education" herangezogen wurde, bis in die heutigen Tage des insbesondere in Hamburg und Berlin stark vertretenen Swing-Revival. Einige Zeitzeugen erzählen ihre Lebensgeschichten und berichten von ihren Erfahrungen, wobei insbesondere die bislang kaum berücksichtigte Perspektive junger swingbegeisterter Frauen zu Worte kommt.



Geschichte des Faschismus: Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung - Stanley PayneGeschichte des Faschismus: Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung
Stanley Payne

Gebundene Ausgabe, August 2006
     Verkaufsrang: 130893     

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Jedermann führt ihn im Munde, doch keiner kann ihn erklären. Was Faschismus eigentlich genau bedeutet, darüber streiten selbst die Experten. War er der gewalttätige Agent des bürgerlichen Kapitalismus, der radikalisierten Mittelklassen oder eine Abart des Sozialismus? War er eine Kulturrevolution gegen die als dekadent empfundene Moderne oder nur ein Auswuchs derselben? War er die Folgeerscheinung einzigartiger nationaler Geschichtsabläufe, oder bleibt er als Archetypus totalitärer Herrschaft global virulent? Ordnung in das babylonisch anmutende Sprachgewirr über diese letzte nennenswerte ideologische Innovation seit dem Marxismus bringt Stanley G. Payne in seinem 1995 erschienenen Buch A History of Fascism 1914-45, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt und eine popularisierte Erweiterung seiner theorielastigen Schrift Fascism: Comparison and Definition darstellt.

Der an der Universität Wisconsin lehrende Historiker stellt die von einer vitalistisch-idealistischen Philosophie und einer ausgeprägten Metaphysik des Willens geleitete Bewegung trotz ihres Irrationalismus und Antiegalitarismus in die Tradition von 1789 und zieht dabei eine Linie vom Jakobinertum über den Bonapartismus, Garibaldis autoritärem Patriotismus und Lenins Bolschewismus zu Mussolinis stilprägendem Faschismus und Hitlers Nationalsozialismus, dessen mörderische Entartung er freilich für einzigartig auf der Ultrarechten erachtet. Von D'Annunzios Operettenrepublik von Fiume bis zu Paradiesvögeln wie den ungarischen Pfeilkreuzlern oder rumänischen Legionären des Erzengels Michael behandelt er die zahlreichen Vorreiter und Epigonen und grenzt sie sorgfältig von -- oberflächlich betrachtet -- ähnlichen rechtsradikalen und rechtskonservativen Strömungen ab, die seinerzeit zusammen mit dem Faschismus oder in dessen Windschatten weite Teile Europas im Würgegriff hielten und selbst in etablierten Demokratien Sympathisanten fanden. Und in Erweiterung des "faschistischen Minimums" Ernst Noltes arbeitet der Autor einen ganzen Katalog weiterer typologischer Merkmale heraus, mit denen der einigermaßen beliebig verwendete Sammelbegriff "Faschismus" beträchtlich an Konturen gewinnt.

Trotz formaler Mängel wie dem fehlenden Sachregister ist Stanley Paynes ebenso unprätentiöses wie analytisch brillantes Werk, das auch eine Einschätzung aktueller Spielarten des Neofaschismus nicht vermissen lässt, ein absolutes Muss für jeden politisch und zeitgeschichtlich Interessierten. --Roland Detsch

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Besprechung der ersten englischsprachigen Ausgabe von 1995      5 von 5 Punkten
Paynes umfangreiches Buch ist fraglos die bisher bedeutendste monographische Darstellung der verschiedenen Spielarten des klassischen Faschismus der Zwischenkriegszeit und ein Meilenstein in der vergleichenden Zeitgeschichtsschreibung generell. Es liefert nicht nur detaillierte Darstellungen des Aufstiegs und Niedergangs der wichtigsten europäischen Faschismen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (Italien, Deutschland, Österreich, Spanien, Ungarn und Rumänien, S. 7l-289) sowie einen prägnanten Überblick über die Entwicklung der kleineren klassisch faschistischen Parteien in- und außerhalb Europas (Japan, China, Südafrika, Lateinamerika, USA, S. 290-354). Einleitend stellt der Autor ebenfalls eine erhellende Typologie des rechten antidemokratischen politischen Spektrums des Zwischenkriegseuropas vor (S. 3-19) und skizziert facettenreich den spezifischen sozialen, kulturellen und politischen Hintergrund des Aufkommens protofaschistischen Denkens um die Jahrhundertwende sowie die Entstehung von organisiertem Faschismus als ein Ergebnis des Ersten Weltkrieges (S.23-79). Zudem faßt ein kürzerer, zweiter Teil, "Interpretation" (S. 441-495), den heutigen Stand in der Faschismusforschung, insbesondere in bezug auf die Beziehung von Faschismus zu Modernisierungsprozessen, die im Laufe der Jahrzehnte entwickelten verschiedenartigen Konzeptionalisierungen und kausalen Erklärungen, zusammen und stellt kurz Paynes "retrodiktive Theorie des Faschismus" vor. In einem Epilog überfliegt der Autor abschließend die Entwicklung des deutschen, italienischen und französischen Neofaschismus und bespricht kurz einige Spielarten von heutigem afrikanischen, japanischen, mittelöstlichen, indischen und russischen Ultranationalismus (S. 469-520). Payne kommt zu dem Schluß, daß zwar "der spezifische historische Faschismus niemals wiedererschaffen werden kann. Jedoch wäre es möglich, daß wir am Ende des Zwanzigsten Jahrhunderts Zeugen eines Aufstiegs neuer und teilweise ähnlicher Formen von autoritärem Nationalismus, insbesondere in Osteuropa, Afrika und Asien, werden". (S. 520). Wie anschließend noch einmal in der über fünfzigseitigen Bibliographie deutlich wird, stellt dieses Buch die eindrucksvolle Bilanz der jahrzehntelangen Studien eines der bedeutendsten Faschismustheoretiker und Erforschers des südeuropäischen Faschismus dar. Der Leser verfügt damit über "eine Art Enzyklopädie des Faschismus" (A. James Gregor), die noch lange die wissenschaftliche Diskussion entscheidend mitbestimmen wird.
Trotzdem Payne alle wichtigen Aspekte von Faschismus und seiner bisherigen Historiographie erschöpfend bespricht, erscheinen einige seiner Ausführungen insofern nicht voll befriedigend, als deren Interdisziplinarität, Umsicht und Vielseitigkeit teilweise mit einem Mangel an Konkretheit, Präzision und Falsifizierbarkeit erkauft werden. Ein Beispiel ist Paynes knappe, jedoch umfassende "retrodiktive Faschismustheorie". Der Autor listet zwar offenbar lückenlos sämtliche kulturellen, politischen, sozialen, ökonomischen und internationalen Faktoren, die Faschismus begünstigen, auf (S.489). Allerdings hätte die Theorie noch an Informationsgehalt gewonnen, wenn notwendige und ausreichende Bedingungen hierarchisiert, gemäß ihrer funktionalen Äquivalenz klassifiziert und in einem explanatorischen Schema synthetisiert worden wären.
An anderer Stelle hat der Autor die zuvor schon in seiner kurzen, früheren richtungsweisenden Monographie "Fascism: Comparison and Definition"(l980) entwickelte Checkliste zur Identifizierung von Faschismus um eine kürzere Definition ergänzt. Faschismus ist demnach "eine auf nationale Wiedergeburt zielende Form von revolutionärem Ultranationalismus, die sich auf eine primär vitalistische Philosophie stützt, durch extremen Elitismus, Massenmoblisierung und das Führerprinzip strukturiert wird, Gewalt sowohl als ein Ziel als auch als ein Mittel positiv bewertet und dazu tendiert Krieg und/oder militärische Tugenden zu normativieren (to normatize)" (S.14). Damit scheint der Autor teilweise einem Ansatz des von ihm häufig affirmativ zitierten britischen Faschismustheoretiker Roger Griffin zu folgen (was in einer Fußnote hätte bemerkt werden können). Obwohl diese Definition die wichtigsten Charakteristika von Faschismus beispielhaft komprimiert, wäre eine ergänzende, explizit definierte Taxonomie betreffs solcher Ultranationalismen, die nicht alle, jedoch einige wesentliche der aufgeführten Kriterien erfüllen, zu begrüßen gewesen. In diesem Falle hätte, zusätzlich zu den klassfikatorischen Schemata für das rechte Zwischenkriegsspektrum und die faschistischen Regime, eine weitere nomothetische Typologie von Prä-, Proto, Semi-, Krypto-, Quasi-, Post- und/oder ParaFaschismen beziehungsweise von ideologischen Hybriden entwickelt werden können. Dies hätte zum Beispiel Paynes Betrachtungen zu Neofaschismus mehr Klarheit verliehen. So bleiben seine Einschätzungen von nicht-neonazistischem Nachkriegsrechtsextremismus, unter anderem der französischen "nouvelle droite" (S. 510) oder von Saddam Husseins Regime (S. 516-517), stellenweise vage.
Unverständlich ist, daß Payne an einer Stelle ausdrücklich eine scharfe Trennlinie zwischen Variationen von rechtem (rightist) Autoritarismus einerseits und Faschismus andererseits zieht (S. 18). Wenn Payne dabei "rightist" als Synonym für "konservativ" versteht, wäre seine Zwischenkriegskategorie "Conservative Right" eine Tautologie. Wenn er auf der anderen Seite die quasi-linken (leftist) Elemente in der faschistischen Ideologie, wie Kollektivismus und Pseudosozialismus, im Auge hat, so wäre darauf zu verweisen, daß beispielsweise russischer Konservatismus spätestens seit dem Aufkommen des Slawophilentums ebenfalls derartige scheinbar "linken" Züge trägt. (Die Konstruktion "linker Konservatismus" wiederum ist - zumindest außerhalb eines wohlfahrtsstaatlichen Kontexts - ein contradictio in adjecto.) Faschismus sollte als eine spezielle Form von Rechtextremismus konzipiert werden, wie unter anderem die von Payne beschriebenen häufigen Allianzen zwischen faschistischen und anderen antidemokratischen rechten Gruppierungen und deren gelegentliche Verschmelzung zu indizieren scheinen.
Insbesondere aus deutscher Sicht schließlich ist zu kritisieren, daß Payne seine Beschreibung und Interpretation des Holocaust auf weniger als drei Seiten beschränkt (S. 380-382). Zwar könnte der Autor auf die in seinen Fußnoten aufgeführte umfangreiche Sekundärliteratur verweisen. Es wäre jedoch auch aus faschismustheoretischer Sicht sinnvoll gewesen, hier mehr Raum zu opfern. Das, wie Payne selbst andeutet, enorme militärische und andere Ressourcen verschlingende Vernichtungsprogramm stellt eine schauerlich klare Illustration dafür dar, welche Bedeutung Ideologie für das einzige voll entwickelte faschistische Regime bis in die letzten Tagen seiner Existenz hatte.

Skizierung und Analyse des Faschismus      4 von 5 Punkten
Bei der Lektüre von Paynes Arbeit wird einem klar dass die verschiedenen Varianten des Faschismus nicht eine Erfindung von irgendwelchen Sonderlingen war, sondern eine relevante Strömung des politischen Empfindens in der Bevölkerung von allen europäischen Ländern.Hierzu ist zu bemerken dass Hitler lediglich einer Strömung aufgesessen ist ,sie keineswegs schöpferisch bestimmt hat.Des weiteren deckt Payne Querverbindungen auf, die bestehen zwischen Faschismus und populistischen, völkischen,konservativen sogar christlichsozialen Ideen nach dem I Weltkrieg,interessant wird es wenn er auf die Anleihen von ideologischen Gegner den Sozialisten hinweist.Seine Einführung betreffend der Athmosphäre des "fin de siècle"am Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhundert vermitteln dem Leser ein Stimmungsbild des Denkens ,welches damals tiefschichtig in der Bevölkerung gärte.Der Abschied von autokratischer Staatsführung in vielen Ländern ,ihre Wendung zu parlamentarischer Demokratie verunsicherte viele Menschen in ihrem Bedürfnis nach autoritativer Anleitung so, dass das Verlangen nach erneuter autoritärer staatlicher Führung sich artikulierte.Unbeholfen und wenig präzis erscheinen bei Payne die politologischen Begriffe mit denen er die verschiedenen Schattierungen der politischen Rechten zu charakterisieren sucht.Insgesamt eine umfassend recherchierte Arbeit die den Faschismus in seiner Bedingheit in einer interessanten Weise charakterisieren kann,kritisch hervorzuhaben bleibt der Mangel seiner politologischen Begriffe.



Der rettende Weg. Schindlers Liste - Die wahre Geschichte - Mietek PemperDer rettende Weg. Schindlers Liste - Die wahre Geschichte
Mietek Pemper

Taschenbuch, August 2005
     Verkaufsrang: 221678      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 21,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Geschichte einer einmaligen Rettungsaktion - erstmals erzählt von dem Mann, der den Plan ersann.
»Für euer Überleben dankt nicht mir, dankt eurem unerschrockenen Stern und Pemper, die jeden Moment dem Tod ins Auge gesehen haben.« Oskar Schindler in einer Rede vor seinen befreiten jüdischen Arbeitern, Mai 1945
Was Mietek Pemper zu erzählen hat, ist in vieler Hinsicht einzigartig. 500 Tage lang, von März 1943 bis September 1944, musste der jüdische Häftling als persönlicher Stenograf für Amon Göth arbeiten, den als gewissenloser Mörder berüchtigten Kommandanten des Zwangsarbeitslagers und späteren KZ Krakau- P/laszów. 500 Tage im »Epizentrum des Bösen«, in denen er sich geheime Informationen verschaffte, die es ihm ermöglichten, eine Rettungsstrategie für über tausend seiner Mithäftlinge zu entwickeln. Dabei agierte er »zwischen Teufel und Engel«, und der Engel war Oskar Schindler, der dank Pempers Plan schließlich seine berühmten Listen schreiben lassen konnte und damit viele Menschen vor dem Tod bewahrte. Eine außergewöhnliche Geschichte von mutigem Handeln und listigem Widerstand in der Hölle der Menschenvernichtung.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Unglaublich nahegehende Geschichte!      5 von 5 Punkten
Super! Ich war total begeistert von dem Buch. Obwohl die Thematik von dem Buch sehr ernst ist, bekommt man sehr viel Einblicke wie es damals aus Sicht von Hr. Pemper gewesen ist. Wieviel Leid, Angst, psychische und physische Belastungen die Menschen damals ertragen mußten. Ich kann dieses Buch nur jedem weiter empfehlen der mehr über diese Zeit erfahren möchte, es ist auch sehr fesselnd geschrieben.


Der SS-Mann: Leben und Sterben eines Mörders - Heribert SchwanDer SS-Mann: Leben und Sterben eines Mörders
Heribert Schwan, Helgard Heindrichs

Taschenbuch, April 2005
     Verkaufsrang: 54490      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ein Foto von ungeheurer Symbolkraft: April/Mai 1943 im Warschauer Ghetto. Ein kleiner polnischer Junge, dem die Angst ins Gesicht geschrieben steht, wird mit erhobenen Händen abgeführt. Im Hintergrund hält einer seiner Bewacher das Maschinengewehr im Anschlag.
Jeder hat dieses Bild schon mal gesehen, doch kaum jemand weiß, was sich hinter dieser erschütternden Szene verbirgt. Zum ersten Mal erzählen Heribert Schwan und Helgard Heindrichs jetzt die Geschichte des...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

ein Wolf im Schafspelz      4 von 5 Punkten
ein guter chronologischer lebenslauf eines versagers, der für einige zeit macht hatte und diese schonungslos für sich ausnutzte.
auf einer seite der willige und aktive mörder, der alles tut um sich und vorgesetzten zu gefallen.
und auf der anderen seite, ein naiver familienvater, welcher sich ausnahmslos unterordnet und im selbstmitleid ertrinkt.

die detalierten schilderungen der taten, gestützt auf vernehmungsprotokolle und zeugenaussagen, lassen den leser in ein grausames detail einer dunklen vergangenheit blicken.
pädikat: lesenswert. nur der psychologische aspekt, durch zwischenfragen und expertenmeinungen, ist im buch überflüssig.

Grausame Wahrheit      4 von 5 Punkten
Die Geschichte des SS-Mannes Josef Blösches ist ein erschütterntes Dokument über die unsagbare Grausamkeit einzelner Personen im Dritten Reich. Die Laufbahn des Wirtssohnes Josef Blösches zum vielfachen Mörder im Wahrschauer Ghetto ist manchmal einwenig langatmig zu lesen, läßt aber dennoch an diesem Beispiel tief in die damalige Zeit blicken.
Hier kann man die Augen nicht vor der Wahrheit und den Verbrechen der NS Zeit verschließen.



Der Vatikan und Hitler: Die geheimen Archive - Peter GodmanDer Vatikan und Hitler: Die geheimen Archive
Peter Godman

Taschenbuch, August 2005
     Verkaufsrang: 131078      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Schon bevor das Heilige Offizium 1998 seine bis dahin geheimen Archive erstmals für die Forschung öffnete, hatte Peter Godman darin seit einiger Zeit recherchieren dürfen. Herausgekommen bei seinem vatikanischen Aktenstudium war damals eine ausgesprochen interessante Arbeit über die Geschichte der kirchlichen Zensur (Die geheime Inquisition). Für sein neues Buch Der Vatikan und Hitler hat sich der Autor ein weiteres Mal in zuvor verschlossenen Abteilungen des Kirchenarchivs umgetan und hat die Akten durchforstet, die die Zeit von 1933 bis 1939 betreffen.

Zu dieser Zeit war der 1939 zum Papst (Pius XII.) gewählte Eugenio Pacelli als Kardinalstaatssekretär bereits einer der führenden Köpfe im Vatikan. Und gegen ihn richtete sich später vor allem die Kritik, die man an der Kirche wegen ihrer zögerlichen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten übte; so etwa Rolf Hochhuth in seinem Aufsehen erregenden Theaterstück Der Stellverteter. Die Kirche, und das heißt insbesondere Pacelli, hätte zur Politik der Nazis nicht nur geschwiegen, sondern sich gar mit Hitler arrangiert, lautet das bis heute weit verbreitete Urteil. Für dessen Begründung verweist man immer wieder auf das federführend von Pacelli mit den Nationalsozialisten ausgehandelte Konkordat von 1933.

Doch ganz so einfach dürfe man sich die Sache nicht machen, meint Peter Godman. Tatsächlich habe der Vatikan zwar eine eher vorsichtige Politik der diplomatischen Nadelstiche gegen die Nationalsozialisten betrieben und den offenen machtpolitischen Schlagabtausch vermieden. Doch dies aus taktisch durchaus guten Gründen. Auch dass sich Pius XI. gegen die Veröffentlichung der ihm vom Heiligen Offizium 1936 vorgelegten Verurteilung der Nationalsozialisten entschlossen habe, rechtfertigt Godman mit Hinweis auf die Konsequenzen, die die Kirche andernfalls zu gewärtigen gehabt hätte, zumal man mit dieser Schrift außer dem Nationalsozialismus auch den anderen totalitären Irrlehren der Zeit offen seine Feindschaft erklärt hätte.

"Wir wissen", schreibt Godman, "dass Goebbels und Hitler Pläne hatten, die katholische Kirche zu vernichten." Und etwas anderes gibt der Autor ebenfalls nicht ohne Recht zu bedenken: Hätten sich die deutschen Katholiken denn einer Verurteilung der Nationalsozialisten überhaupt angeschlossen? "Alle Hinweise aus Berlin und anderswo haben dagegen gesprochen. Der Vatikan glaubte, dass die deutschen Katholiken hinter Hitler standen." -- Zu welchem Urteil man selbst am Ende auch kommen mag: Godmans Buch ist zweifellos ein wichtiger Beitrag zur Klärung der Frage nach der Schuld, welche die katholische Kirche auf sich geladen haben mag oder nicht. --Andreas Vierecke

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Unrühmliche Geschichte gut recherchiert!      5 von 5 Punkten
Wie der Vatikan in der 30er/40er Jahren tatsächlich zu Hitler und dessen Naziideen stand ist noch weitgehend ungeklärt. Anhand von bisher geheim gehaltenen Unterlagen untersucht Peter Godman diese Frage und zeichnet auf sehr interessante und informative Weise einen unrühmlichen Teil der Geschichte des Vatikans nach. Godman betreibt detaillierte Archivarbeit, um ein möglichst differenziertes Bild zu geben und um zu zeigen, dass es nicht „den Vatikan" gab, sondern unterschiedliche Positionen und Interessen. Ohne das Schweigen des Papstes und sein Versäumnis, Hitler und den Nationalsozialismus offiziell anzuprangern, entschuldigen zu wollen, wendet sich Godman mit diesem Buch auch ausdrücklich gegen vereinfachende Anschuldigungen (von z.B. Daniel Goldhagen), die pauschal von einem antisemitischen Vatikan sprechen, der mit Hitler sympathisiert habe. Damit wirft er ein neues Licht auf die Kirche und ihre Position im dritten Reich. Ein sehr lesenwertes Stück Geschichte.


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Hitlers Eliten nach 1945: Das Buch zur ARD-Fernsehserie - Hitlers Eliten nach 1945: Das Buch zur ARD-Fernsehserie

Taschenbuch, Dezember 2003
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Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Albträumen erwachte, die ihm die nationalsozialistische Terrordiktatur bereitet hatte, war das Land ein einziger Trümmerhaufen. Doch auf dessen westlichem Teil blühte bald schon die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Die Welt war des Lobes voll. Auf die Wiedergeburt der Demokratie folgte das Wirtschaftswachstum, Adenauer verankerte das Land fest in der westlich-demokratischen Werte- und Verteidigungsgemeinschaft und alle waren glücklich. Was aber war aus den ganzen Nazis geworden, die vor 1945 die deutsche Kulturnation in die tiefste Barbarei gestürzt hatten? Alle tot? Oder aus lauter Scham in der Versenkung "verschwunden"? Keineswegs. Viele setzten ihre unter und mit dem Nationalsozialismus begonnene Karriere nach dem Krieg im Dienste der Demokratie fast bruchlos (und nur zu oft ganz ohne Scham) fort. Widerwärtig!

In fünf sehr aufschlussreichen Einzeluntersuchungen über Nachkriegskarrieren von Medizinern, Unternehmern, Offizieren, Juristen und Journalisten sowie einer Bilanz des Herausgebers geht der Band der Frage nach, was aus der Elite des "Führers" nach 1945 geworden ist. Eine alles in allem sehr ernüchternde Bilanz, die man heute nur deshalb mit nur mäßigem Grausen lesen kann, weil die verstrichene Zeit dafür gesorgt hat, dass wir diese teils erbärmlichen Gestalten, von denen hier berichtet wird, am Ende doch noch losgeworden sind. Soweit sich dies beurteilen lässt, beruhen die aufschlussreichen Beiträge allesamt auf sorgfältigen Recherchen, sind dabei aber wohltuend ungeschwätzig. Was allerdings leider ausgeblendet bleibt, ist die Frage, was eigentlich aus den Eliten in der anderen Hälfte Deutschlands (oder auch in Österreich) nach dem Krieg geworden ist. Eine sicherlich nicht minder interessante Frage! Further research is necessary. --Andreas Vierecke

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Richtig und wichtig      5 von 5 Punkten
Ich habe mich in meiner Jugend immer gefragt, warum manche der Alteren die komische Redewendung auf hart arbeitende Zeitgenossen verwendeten: "Der arbeitet ja bis zur Vergasung".
Später wußte ich es dann und noch später war mir nach Studium dieses und anderer Werke des Autors auch noch klar, wie sehr nach dem Krieg auf Kontinuität gesetzt wurde. Die Masse der Täter wandelte sich schlagartig zu überzeugten Demokraten und deckten sich sodann gegenseitig. Offensichtlich kann man eine Demokratie auch mit Leuten gründen, deren Ausrichtung ganz und gar undemokratisch ist. Begreifen kann ich diese Menschen wie Globke, Kiesinger etc. immer noch nicht, aber die Mechanismen der Macht und des Verbergens echter Überzeugungen lassen mich in Diskussionen nun hellhöriger sein. Lesenswert.


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Die kalte Amnestie: NS-Täter in der Bundesrepublik - Jörg FriedrichDie kalte Amnestie: NS-Täter in der Bundesrepublik
Jörg Friedrich

Broschiert, Juli 2007
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In seinem Standardwerk zur Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen in der Bundesrepublik beschreibt Jörg Friedrich die Geschichte der Verbrechen und die Amnestierung der Täter als zusammengehörigen Akt, der die Bundesrepublik und das Dritte Reich miteinander verband. Sein Fazit: Es wurde nicht etwa vergessen, die einzigartigen Verbrechen des Nationalsozialismus zu sühnen - vielmehr wurde jedwede Anstrengung getroffen, Täter und NS-Sympathisanten in die Nachkriegsgesellschaft zu integrieren, in der sie sich unauffällig verflüchtigten.

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sehr lesenswert      5 von 5 Punkten
hatte nach viel Lektüre über die NS Zeit eigentlich nicht viel erwartet.War dann sehr überrascht über die Fakten im Buch. Man muß wirklich diverse Bücher über diese Zeit lesen um bescheid zu wissen und das gehört dazu. Viel Kritik an so einigem ist darin enthalten was Freisprüche betrifft. Anderseits haben die Allierten selbst diese Angeklagten amnestiert was darin fehlt. Etliche Verteidiger hatten sehr wohl Fakten über die Verbrechen der Allierten parat...natürlich nicht anerkannt. Generäle scheinen sich überall gleich oder ähnlich benommen zu haben. Auf jeden Fall lesenswert um Kenntnisse zu ergänzen.Gesetze wurden von den Allierten geschaffen um über Deutsche zu richten. Nun haben wir den Den Haag den internationalen Gerichtshof seit langem und ich vermisse so einige Politiker davor. Anscheinend hat der weder früher noch in den Jahren bis heute funktioniert.Ansonsten hätte Bush wegen dem verlogenen Irakkrieg längst vor den Schranken diesen Gerichts gestanden und andere Diktatoren auch. Ja dann gäbe es keine Kriege mehr wenn das konsequent gehandhabt wäre und uns und der Welt wäre Hitler erspart geblieben.


Arisierung in Hamburg: Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933 - 1945 - Frank BajohrArisierung in Hamburg: Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933 - 1945
Frank Bajohr

Gebundene Ausgabe, Februar 2003
     Verkaufsrang: 143687     

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Eine Untersuchung der -Entjudung- der hamburgischen Wirtschaft, die seit 1936/37 systematisch vorangetrieben wurde und 1938 ihren Höhepunkt in einem Bereicherungswettlauf -arischer- Interessenten erreichte.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Hervorragend      5 von 5 Punkten
Hervorragendes Werk über ein dunkles Kapitel der Hamburger Geschichte. Die systematische und gründlich recherchierte Darstellung aller Facetten der Arisierung wird ergänzt durch eine große Anzahl von Fallbeispielen.
Ein Buch das jedem am Thema Interessierten wärmstens zu empfehlen ist.

Detaillierte Untersuchung der "Arisierung" in Hamburg      5 von 5 Punkten
Mit der „Arisierung" von jüdischen Unternehmen in der Zeit des Nationalsozialismus vollzog sich einer der größten Besitzwechsel in der neueren deutschen Geschichte. Wer waren die Entscheidungsträger in der Frage der wirtschaftlichen Ausschaltung der Juden? Welche Haltung nahm die Bevölkerung ein, und was bedeuteten die Enteignungen für die jüdischen Bürger? Diesen Fragen geht Frank Bajohr nach. Es bedarf, so Bajohr, im Hinblick auf die Untersuchung der 'Entjudung' der Wirtschaft einer Konkretisierung der bisherigen Forschungsergebnisse, die nur eine regionale Fallstudie leisten kann, da sich in diesem Bereich die Entwicklung auf Lokal- und Regionalebene den reichsweiten Anordnungen oft vorausging. Dies weist der Autor am Beispiel Hamburgs anhand umfangreichen Quellenmaterials überzeugend und detaillgenau nach. Bajohr vergleicht etwa die Situation in Hamburg mit derjenigen in München, wo die systematische Erfassung jüdischer Betriebe 1934 begann; in Hamburg war dies dagegen erst ab etwa 1936/37 der Fall. Hamburg setzte insgesamt zwar reichsweite Aktionen konsequent um, die reichsweite Judenpolitk wurde aber nicht durch eigene Initiativen verschärft. Für die Anfangsjahre des NS-Regimes konstatiert Bajohr einen „Antisemitismus von unten". Der gewerbliche Mittelstand zielte durch zahlreiche „Einzelinitiativen gegen jüdische Unternehmen" auf die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden. Einen „Radikalisierungsfaktor" sieht Bajohr in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938, nach der es zu Maßnahmen kam, die „die ökonomischen Existenzgrundlagen der Juden binnen weniger Monate vernichteten". Durch die öffentliche Versteigerung des jüdischen Besitzes wurde in den Kriegsjahren potentiell die gesamte Hamburger Bevölkerung zu Nutznießern dieser Politik. Von Februar 1941 bis April 1945 wurde fast täglich in Hamburg jüdisches Eigentum versteigert. Dadurch machte sich die Nationalsozialisten große Teile der Bevölkerung zu Komplizen seiner antijüdischen Politk. Der Autor schließt mit der: Feststellung: „Insgesamt kennzeichnete die materielle Nutznießerschaft die Erosion moralisch-ethischer Standarts in der deutschen Bevölkerung und das Ausmaß der moralischen Indifferenz, mit der die Deutschen der Vernichtung der Juden begegneten." (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Kunst und Propaganda: Im Streit der Nationen 1930-1945 - Kunst und Propaganda: Im Streit der Nationen 1930-1945

Gebundene Ausgabe, Januar 2007
     Verkaufsrang: 152420      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 48,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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'Kunst und Propaganda' führt Bildwerke aus dem Kontext politischer Kampagnen der Staaten Italien, Sowjetunion, Deutschland und den USA zusammen und ermöglicht so einen Vergleich zwischen den nationalen Ikonographien der Jahre 1930 bis 1945. Ausführliche Interpretationen zu rund 400 Objekten erläutern in diesem Begleitbuch zur Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, in Verbindung mit 26 Essays von Autoren aus allen vier beteiligten Nationen (teilweise in englischer Sprache), detailliert die Formen und Symbole der politischen Bildpropaganda im Zeitalter der Diktaturen.



Zionismus und Faschismus: Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten - Lenni BrennerZionismus und Faschismus: Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner

Gebundene Ausgabe, April 2007
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Preis: € 24,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Mit der Gründungslegende des Staates Israel von 1948 wurden nahezu alle Hinweise auf die vorangegangene Verstrickung zionistischer Kreise in die Kollaboration mit den europäischen Faschisten getilgt. Israel sollte zukünftig ein Heimplatz aller Juden, insbesondere der von den faschistischen Mächten verfolgten sein.
Ist es vor diesem Hintergrund vorstellbar, dass jüdische Organisationen nicht nur lukrative Geschäfte mit den Mördern des eigenen Volkes machten, sondern diese auch aktiv und passiv unterstützten?
Ist es vorstellbar, dass diese sogar jüdische Widerstandskämpfer an die Gestapo verrieten?
Ist es vorstellbar, dass sowohl die Machtergreifung Hitlers als auch die Nürnberger Rassegesetze in jüdischen Medien begrüßt wurden?
Ist es vorstellbar, dass der herrschende Antisemitismus missbraucht wurde, um genügend Wehrsiedler für Palästina zu rekrutieren?
Lenni Brenner hat recherchiert und ist auf unglaubliche Antworten zu diesen Fragen gestoßen.


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Es wurde auch Zeit      5 von 5 Punkten
Endlich sagt einer mal die Wahrheit, deckt die ganze Vertuscherei auf.
Wie sagte Ben Gurion, wenn ich die Wahl hätte alle Kinder zu retten oder nur die Hälfte aber nach Palästina, dann würde ich mich für letzteres entscheiden.
Sie, die Zionisten haben mit den Nazis gekungelt und hinterher so getan als gab es das nicht.
Und heute wird Antizionismus gleich als Antisemitismus abgestempelt,
um jegliche Kritik an Israel im Keim zu ersticken.


Edelweiß: Meine Jugend als Widerstandskämpferin - Gertrud KochEdelweiß: Meine Jugend als Widerstandskämpferin
Gertrud Koch

Taschenbuch, Februar 2006
     Verkaufsrang: 239070      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Edelweißpiraten - die legendäre oppositionelle Jugendgruppe während der NS-Herrschaft. Ihr Erkennungszeichen: Weiße Socken und eine Edelweißanstecknadel unter dem Kragen. Mit 15 Jahren gründete Gertrud Koch die Gruppe "Edelweiß": Im Untergrund organisierte sie politische Aktionen und verteilte Flugblätter gegen den Terror. Doch das Netz der Gestapo wurde immer enger: Gertrud Koch wurde verraten. In endlosen Verhören sollte sie durch Folter und Schläge zugrunde gerichtet werden die bewegende Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens. Gertrud Koch wurde nach Kriegsende sofort als politisch Verfolgte eingestuft, wobei die Bundesrepublik bis zum heutigen Tag die Edelweißpiraten nicht als Widerstandsgruppe anerkannt hat. Das Buchprojekt wird vom NS-Dokumentationszentrum in Köln unterstützt.
dete Gertrud Koch die Gruppe "Edelweiß": Im Untergrund organisierte sie politische Aktionen und verteilte Flugblätter gegen den Terror. Doch das Netz der Gestapo wurde immer enger: Gertrud Koch wurde verraten. In endlosen Verhören sollte sie durch Folter und Schläge zugrunde gerichtet werden die bewegende Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens. Gertrud Koch wurde nach Kriegsende sofort als politisch Verfolgte eingestuft, wobei die Bundesrepublik bis zum heutigen Tag die Edelweißpiraten nicht als Widerstandsgruppe anerkannt hat. Das Buchprojekt wird vom NS-Dokumentationszentrum in Köln unterstützt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wichtige Geschichte      4 von 5 Punkten
Es ist gut, daß jemand Gertrud Koch dazu bewegen konnte, ihr Leben auf zu schreiben. Das ist jetzt schon die dritte Biografie, die ich von einem Edelweißpiraten gelesen habe. Und sie unterscheiden sich alle von einander. Ein wichtiges Buch von Widerstand, Verzweiflung und Lebenswillen.
Ich muß allerdings die Co Autorin kritisieren. Gerade die ersten Kapitel sind etwas verwirrend aufgrund der Zeitsprünge. Man hätte besser von Anfang an chronologisch erzählen sollen.
Zu empfehlen: Edelweißpiraten
von Fritz Theilen(Ehrenfeld) und das Buch von Jean Jülich(Sülz)
Gertrud Koch war weitgehend in einer Innenstadtgruppe gewesen.


Berührende und spannende Aufarbeitung der Historie      4 von 5 Punkten
Eine Jugend als Widerstandskämpferin? Wer da an die Weiße Rose denkt, denkt nicht weit genug. Gertrud Koch war auch im Dritten Reich gegen Hitler aktiv, und zwar als so genannte Edelweißpiratin. Damals hieß sie noch Gertrud Kühlem, ihr Vater war Kommunist und starb im Moor-KZ, seine Tochter setzte die Arbeit im Widerstand fort.

Es gibt einige Bücher zum Thema „Edelweißpiraten“, aber dieses ist das erste, das in einem so großen Verlag wie Rowohlt herauskommt. Wenn man die ganze Palette kennt, die rund um die Weiße Rose im Buchhandel zu bekommen ist, wirkt das ungewöhnlich, aber die Jugendlichen aus der Rhein-Ruhr-Region, die gegen Hitler und seine Schergen kämpften, sind über viele Jahre kriminalisiert worden. Kein Wunder, waren doch die Gestapo-Beamten, die im Dritten Reich die Edelweißpiraten folterten, später noch oft in den Verwaltungen und in der Justiz. Erst in den letzten fünfzehn Jahren ist das Verständnis ein anderes geworden. Die Geschichte von Gertrud Koch ist spannend geschrieben, ist sehr berührend, auch wenn sie sich an manche Folter nur sehr allgemein erinnern mag. Kein Wunder, müssen sich doch mehrere Monate mit täglichen Verhören und täglichen Prügeln mehr als zermürbend ausgewirkt haben.

Ein wirklich wichtiges Buch, ein gutes Buch, und ein Buch, das wirklich auch als Schullektüre zu empfehlen wäre. Und ein ausdrückliches Lob an Rowohlt, ein nicht immer unumstrittenes Thema anzugehen.



Best: Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft, 1903 - 1989 - Ulrich HerbertBest: Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft, 1903 - 1989
Ulrich Herbert

Taschenbuch, Juni 2001
     Verkaufsrang: 198166      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,20 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Dr. Werner Best war zwischen 1933 und 1940 Stellvertreter Heydrichs und führender Ideologe der Sicherheitpolizei und SS. Er kam aus der völkischen Bewegung und dem Kreis um Ernst Jünger. Nach dem Krieg wurde er zum Kopf der Kampagne für die "Generalamnestie" der NS-Täter. Diese breit recherchierte und eindrücklich geschriebene Biographie ist zugleich eine deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
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Ein tolles Werk!      5 von 5 Punkten
Fundiert, umfassend und für jeden an den Facetten des dritten Reichs Interessierten eine Pflicht. Stilistisch aber eine Geschmackssache. Wer eine messerscharfe Ausdrucksweise ohne Schnörkel bevorzugt, muss sich leider durch einen manierierten Satzbau durchkämpfen. Inhaltlich lohnt es sich aber allemal, denn Best" ist zweifelsfrei ein Meilenstein der historischen Forschung über die erste ideologische Diktatur und deren Nachwehen auf deutschem Boden.

Monumentale Biographie zu den Wurzeln des NS-Zeit      5 von 5 Punkten
"Zu den weltweit bekannten Repräsentanten des NS-Regimes gehört Werner Best nicht." Das ist der erste Satz dieses Buches und gleichzeitig eine Erklärung warum die Verbreitung leider beschränkt bleiben wird, denn die meisten können mit dem Namen Best nichts anfangen. Und doch hat dieses Buch was die Ursachen und Entstehungsgeschichte des Nationalsozialismus betrifft eine unübertroffene Erklärungskraft. Die Biographie dieses Mannes, der zuerst als rechte Hand Heydrichs Organisator des RSHA war, dann Verwaltungschef im besetzten Frankreich und schließlich Reichsbevollmächtiger in Dänemark ist interessant und spannendend zu lesen. Der sprachliche Stil Herberts ist brilliant. Das Buch geht aber weit über eine Biographie hinaus, es bietet Einsichten und tiefgehende Analysen über den Werdegang, das Denken und Handeln von einer Person, die beispielhaft für eine Gruppe stand, die die größte Katastrophe dieses Jahrhunderts zu verantworten hat.

Es ist schade, dass Bücher wie Kershaws Hitlerbiographie (von Guido Knopps Büchern gar nicht zu reden), die dem Leser am Beginn wesentlich mehr versprechen als sie dann zu halten im Stande sind, größere Verkaufserfolge waren.

Obwohl ich schon einiges über die NS-Zeit gelesen habe, erst nach der Lektüre von "Best" verstand ich wie eine Generation - gutbürgerliche Akademiker größtenteils - geprägt durch die Erfahrungen des I WK, Versailles und der Zwischenkriegszeit, durch die Nazis zunächst vereinnahmt werden konnten um dann später zur Kerntruppe des Völkermordes zu werden.

Das vorliegende Werk Ulrich Herberts gehört meiner Meinung nach zu den herausragendsten Beispielen der deutschen Holocaustforschung, die mit Namen wie Götz Aly, Christian Gerlach, Karin Orth, Michael Zimmermann und Michael Wildt, um nur einige zu nennen, in den letzten Jahren ein Niveau erreicht hat wie man sie in vergleichbaren Publikationen anderer Länder kaum findet!

Dieses Buch ist so interessant, erklärungsmächtig und analytisch brilliant - ich lese es immer wieder. Verrückt, aber einige Passagen kann ich auswendig!



Der Nazistaat. 7 CDs. Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts - Golo MannDer Nazistaat. 7 CDs. Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Golo Mann

Audio CD, November 2007
     Verkaufsrang: 194434      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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»Es hat nämlich«, schreibt Tacitus, »noch keiner, der die Macht durch Verbrechen erlangte, sie zu guten Zwecken ausgeübt.« Die Rede ist hier von Adolf Hitler und vom dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Nach Quellen und aus eigenen Erinnerungen schildert Golo Mann die zwölf Jahre der Nazi-Herrschaft, von Hitlers Machtergreifung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Klar und engagiert legt er die politischen Entwicklungen dar, die den Zweiten Weltkrieg entfesselten, und analysiert die Ideologie, die zum Holocaust führte. »Mir scheint die Frage, ob so etwas sich wiederholen kann, bedeutungslos. Wollen wir, daß es sich wiederholt, wollen wir es nicht - das wäre eine sinnvollere Fragestellung«, mahnt Golo Mann und beschließt seine "Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts" mit einem Ausblick auf die Entstehung der Bundesrepublik.



Krankenpflege im Nationalsozialismus - Krankenpflege im Nationalsozialismus

Broschiert, Juli 2001

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Glaubenszeugen oder Versager?: Katholische Kirche und Nationalsozialismus. Fakten - Kritik - Würdigung - Gerhard SenningerGlaubenszeugen oder Versager?: Katholische Kirche und Nationalsozialismus. Fakten - Kritik - Würdigung
Gerhard Senninger

Broschiert, Oktober 2007

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