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Architektur in München 19331945: Ein Stadtführer - Matthias DonathArchitektur in München 19331945: Ein Stadtführer
Matthias Donath

Broschiert, September 2007
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Preis: € 9,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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München war der Geburtsort des Nationalsozialismus und die »Hauptstadt der Bewegung«, wie der offizielle Titel der Stadt seit 1935 lautete. Doch an die dunklen Seite der Münchner Geschichte erinnert man sich nur ungern. Dabei wird die Stadt an der Isar noch heute stark von Bauten mitgeprägt, die nach 1933 entstanden sind. Zahlreiche im Dritten Reich errichtete Verwaltungszentralen und militärische Einrichtungen, Schulen und Kirchen, Wohnsiedlungen und Fabriken künden von ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Der Stadtführer stellt dreißig repräsentative Beispiele damaliger Architektur vor. Er macht auf verborgene Spuren aufmerksam und zeigt, welche Hinterlassenschaften des Dritten Reichs noch heute zu sehen sind. Anhand der Bauten werden die unter­schiedlichen Funktionen, vor allem aber die intendierten politischen Botschaften und propagandistischen Absichten erläutert. Historische Fotos zeigen den ursprünglichen Zustand. Die Bauten sind mit Hilfe eines Stadtplans leicht zu finden.



Es ist Krieg und wir gehen hin. Bei den jugoslawischen Partisanen. EVA Taschenbücher, Bd. 235: Bei den jugoslawischen Partisanen - Paul ParinEs ist Krieg und wir gehen hin. Bei den jugoslawischen Partisanen. EVA Taschenbücher, Bd. 235: Bei den jugoslawischen Partisanen
Paul Parin

Taschenbuch, 31. August 1997
     Verkaufsrang: 444192      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Begonnen hat die jugoslawische Mission von Goldy und Paul Parin irgendwann im Herbst 1944, als sie sich mit fünf anderen Schweizer Ärzten, bepackt mit einer chirurgischen Ausrüstung, auf den Weg nach Jugoslawien und zu den Partisanen Titos machten. Abenteuerlich, oft tragikomisch, die Reise ins karge, weglose Montenegro und die ersten Begegnungen mit den Partisanen, die Einsätze "im Wald", und in den Spitälern; zugleich das begeisternde Erlebnis einer "konkreten Utopie", eines Sozialismus mit brüderlichem Antlitz. Und am Ende die bittere Erfahrung, dass dieser Sozialismus, trotz Titos Bruch mit Stalin, zu einer neuen Zwangsjacke wird. Paul Parin schreibt diese Erinnerungen mit einem Abstand von 45 Jahren, in dem Moment, als Ost-Europa zusammenbricht und Jugoslawien zum "ehemaligen Jugoslawien" wird. Das Buch von Goldy und Paul Parin ist eine Erinnerung an "den besten Teil unserer Lebens" und zugleich Zeugnis dafür, wie eine Utopie lebendig geblieben ist und ein Lebenswerk geprägt hat, der Unterdrückung und Ausbeutung entgegenzutreten, wo immer sie sich erheben: als Partisanen im Geiste.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

würdigenswert!      5 von 5 Punkten
Paul Parin macht in seinem Buch deutlich, das es viel Courage und Engagement braucht um einen Traum zu verwirklichen.
Den Traum zu helfen - dort und denen wo es wirklich not tut - und irgendwie eine bessere Welt zu schaffen. Natürlich schwingt da viel Idealismus mit, aber auch den brauchts und genau all dies war für mich persönlich sehr erfrischend was doch alles bewegt werden kann.
Ein weiterer Punkt: es geht nicht allein, es braucht Freunde.
Zum Schluß die Ernüchterung: was sie alle zusammenhielt, der Traum, der Idealismus, die schwere Zeit ... alles vorbei, und damit trennen sich ihre Wege im Lauf derselben Zeit in der aus Partisanen Bonzen werden.

Für mich ein wirklich gutes Buch: gut geschrieben; sehr fascettenreich und doch nicht zu lang; sowohl spannend als auch interessant; mit einem Hoch an Idealismus, den Tiefs die das mit sich bringt und was das nach sich zieht.
Absolut lesens- und würdigenswert!

Absolut irreführender Titel      1 von 5 Punkten
Wer sich von diesem Buch eine Beschreibung der jugoslawischen Partisanenbewegung,im zweiten Weltkrieg, aus erster Hand erhofft wird schon nach dem zweiten Kapitel bitter enttäuscht, denn dann beginnt der Verfasser erst die volle Palette seiner politischen Überzeugung darzulegen.
Statt packender Beschreibungen nächtlicher Einsätze oder Sabotageakte muss der Leser die seitenlangen romantischen Ausschweifungen einer Horde linker Idealisten über sich ergehen lassen, die sich nur über einem im Klaren sind, nämlich dass sie und nur sie die Macht haben diesen Planeten zu retten, wenn nur die Welt endlich auf sie hören würde.
Tatsächlich beschränkt sich die Partisanentätigkeit der Freunde (die sich natürlich IMMER mit Genosse Soundso anreden müssen) auf Sanitäts- und Transportdienste, den Rest ihrer Zeit verbringen sie in sozialistischen Debatten oder in diversen Botschaften.
Alles in allem ist das Buch für Sozialisten vielleicht interessant, aber dann wäre auch ein anderer Titel für dieses Buch angemessen, der den Leser auf das Kommende vorbereitet.



Widerstand in der Rosenstraße. Die Fabrik-Aktion und die Verfolgung der "Mischehen" 1943 - Wolf GrunerWiderstand in der Rosenstraße. Die Fabrik-Aktion und die Verfolgung der "Mischehen" 1943
Wolf Gruner

Broschiert, Oktober 2005
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Misslungene Entmythologisierung      2 von 5 Punkten
Das Buch ist in erster Linie eine Streitschrift gegen den amerikanischen Historiker Nathan Stoltzfus und dessen Studie „Widerstand des Herzens”. Die dort vertretene Ansicht, der tagelange gewaltfreie Straßenprotest vieler Hundert mit jüdischen Männern verheirateter „arischer” Frauen mitten im Berlin des Jahres 1943 hätte die Deportation ihrer Männer nach Auschwitz verhindert—ein herausragendes Beispiel für erfolgreichen Widerstand im Dritten Reich—ist nach Gruners Auffassung nichts weiter als ein Mythos. Die etwa 2000 Männer (und Kinder) seien, so Gruner, in der Rosenstraße interniert worden, um ihren „Rassenstatus” zu überprüfen und aus ihrer Mitte Ersatzpersonal für jüdische Einrichtungen in Berlin zu rekrutieren. Das habe eben eine Zeitlang gedauert. „Nicht die Deportation, sondern die Freilassung der in der Rosenstraße Festgehaltenen [war] von der Gestapo von vornherein geplant” (S. 112).

Diese Aussage ist jedoch im Lichte neuerer Forschungsergebnisse, allgemein zugänglich in dem von Antonia Leugers herausgegebenen Band „Berlin, Rosenstraße 2-4: Protest in der NS-Diktatur”, nicht mehr haltbar. Gruners mit viel Fleiß zusammen getragenes Werk ist auf dem Erkenntnisstand des Autors von Ende 2003 stehen geblieben und schon beim Erscheinen in weiten Teilen, insbesondere in seiner Grundaussage, veraltet. Warum die Ehepartner und Kinder aus „Mischehen” tagelang festgehalten, schließlich aber freigelassen wurden, warum gar 35 schon nach Auschwitz Deportierte wieder nach Berlin zurück kehrten — diese Fragen sind wieder offen, und die von Stoltzfus gegebene Antwort ist keineswegs vom Tisch.



Verfolgte Kindheit: Kinder und Jugendliche als Opfer der NS-Sozialverwaltung - Verfolgte Kindheit: Kinder und Jugendliche als Opfer der NS-Sozialverwaltung

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 455615      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die historische Forschung der letzten Jahre hat den Blick für die Rolle der Psychiatrie bei der Tötung behinderter und psychisch kranker Menschen während der NS-Zeit geschärft. Damit wurde jedoch nur die "Spitze eines Eisbergs" sichtbar gemacht. Diese Publikation zeigt, dass sich das System der "Vernichtungspsychiatrie" auf ein weitverzweigtes Netz stützte, welches das gesamte Fürsorgewesen umfasste und in der Pädagogik der NS-Zeit wurzelte. Diese fußte ihrerseits in der Pädagogik des beginnenden 20. Jahrhunderts und wirkte nach 1945 noch jahrzehntelang nach. Dieser interdisziplinär angelegte Band analysiert detailliert den wissenschaftsgeschichtlichen Hintergrund der NS-Pädagogik, wobei ein Schwerpunkt auf der Entwicklungs- und Anwendungsgeschichte psychologischer Testverfahren, namentlich der Intelligenzmessung, liegt. Anschließend steht die "schwarze Pädagogik" des Nationalsozialismus im Mittelpunkt und es werden anhand zahlreicher Fallbeispiele und vielfach bislang unbeachteter Quellen die bedeutendsten Institutionen der Kinder- und Jugendfürsorge im NS-Wien und in angrenzenden Gebieten vorgestellt. Neben den Einrichtungen, die unter der Bezeichnung "Spiegelgrund" zusammenzufassen sind, werden insbesondere die "Kinderübernahmestelle" sowie das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Einrichtungen der Fürsorge dargestellt. Der abschließende Teil deutet Interviews mit Zeitzeug/inn/en aus psychiatrischer und psychoanalytischer Perspektive; die Autor/inn/en folgen dabei dem Konzept, das Erleben von Personen, die während der NS-Zeit "befürsorgt" wurden, als Prozess von Traumatisierung und Traumabewältigung zu verstehen, analog zu der Arbeit mit Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager.



Heydrich: Das Gesicht des Bösen - Mario R. DederichsHeydrich: Das Gesicht des Bösen
Mario R. Dederichs, Teja Fiedler

Gebundene Ausgabe, Februar 2005
     Verkaufsrang: 340225      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Lebensunwertes Leben" war es nach Ansicht der Nazi-Rassisten, was sie da millionenfach in den Konzentrationslagern auslöschten. Doch wenn es wirklich je so etwas gegeben haben sollte, dann hätten wir dessen Prototyp in der Gestalt Reinhard Heydrichs vor uns. Ein Blick in sein Gesicht offenbart das zutiefst Böse der Nazi-Bestie, deren Frau, was heute noch schmerzt, es nach dem Kriege vermochte, für sich vor bundesdeutschen Gerichten eine Witwenpension zu erstreiten. In den Augen der NS-Ideologie entsprach der Mann, der auf Geheiß von Generalfeldmarschall Göring die Blaupause für den Holocaust fertigte, das Ideal des germanischen Mannes: groß, blond, blauäugig, gestählter Körper, wacher Geist.

Dederich nimmt die Person Heydrich zum Ausgangs- und Angelpunkt für eine Darstellung des Nationalsozialismus überhaupt. Und es ist ihm -- mit der Hilfe Teja Fiedlers, der das Manuskript des 2003 verstorbenen Autors ganz in seinem Sinne fertig stellte -- in absolut überzeugender Weise gelungen. Das Gesicht, oder besser: die Fratze, in die er uns da blicken lässt, entlarvt das System des Bösen in seiner ganzen, niederträchtigen Erbärmlichkeit. Und dies gerade weil Heydrich "kein primitiver Nazi war, sondern ein ganz modern denkender und handelnder Schurke (…) durchdrungen und getrieben von Geltungssucht, Machtgier und Rücksichtslosigkeit". Menschen wie er "können zu jeder Zeit und in jeder Gesellschaft für alle jene, die ein Gewissen haben, gefährlich werden, wenn man ihnen die Instrumente der Macht in die Hand legt".

Aus der Masse an Büchern über das Dritte Reich, die 2005 wegen des sechzigsten Jahrestages des Kriegsendes erscheinen, ragt Heydrich. Das Gesicht des Bösen als besonders gelungener Versuch heraus, einer neuen Generation von Lesern die Geschichte dieser grauenhaften Diktatur neu zu erzählen. Mit Nachdruck empfohlen! -- Andreas Vierecke

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Erschreckend      5 von 5 Punkten
In der Person Heydrichs der an der Wannseekonferenz von Himmler für die Endlösungsfrage der jüdischen Bevölkerung in Tschechien beauftragt wurde erschreckt mit welch gewissenlosem Vernichtungshass er Menschen begegnete.
So hatte unter anderem die Frage der mit Flüchtlingen überquellenden Lager zu lösen.
Fragt man sich nach dem personifiziertem Bösen des dritten Reiches so findet man es in ihm. Gottgleich lebte er ohne Personenschutz in den Ostgebieten vor sich hin bis er einem Attentat zum Opfer fiel.
Auch organisierte er die Banden die den Zwischenfall "Gleywitz"der die deutsche Besetzung Polens rechtfertigen soltte.
Dieses Buch gibt Zeugniss eines abgrundtief bösen von jeder Moral verlassenen Menschen,sogar Hitler und Himmler waren davon erstaunt.
Dieses Buch wird zur Pschologischen Profilstudie, man legt es mit zitternden Händen weg.
Viele Puzzlesteine des dritten Reiches erklärt die Person Heydrichs für Menschen die an der geschichtlichen Aufarbeitung des dritten Reiches interessiert sind.



 Weitere Lesermeinungen



Die verlorene Liebe der Ilse Stein: Deportation, Ghetto und Rettung - Johannes WinterDie verlorene Liebe der Ilse Stein: Deportation, Ghetto und Rettung
Johannes Winter

Broschiert, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 463842      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als dramatische Begegnung zweier Menschen in ihrer Zeit fügt sich die dokumentarische Erzählung zum Abbild einer Epoche von Massenmord und Vernichtungskrieg. Sie hallt nach und geht nicht zu Ende. Eine Atem beraubende Biographie einer jüdischen Frau inmitten des mörderischen 20. Jahrhunderts. Eine wunderbare Erzählung über Mut und Menschlichkeit.Als Hitler an die Macht kam, war Ilse Stein keine zehn Jahre alt. Den Prozess der Aussonderung stand sie durch, die Gewalt im heimatlichen Dorf im Vogelsberg, die Vertreibung und Flucht nach Frankfurt am Main, die Demütigungen, die Gesetzmäßigkeit von Beraubung und Verelendung. Sie wurde nach Minsk in Belorussland deportiert, ins Ghetto ein Wartesaal des Todes für tausende deutscher Juden. Dort begegnete sie dem Hauptmann Willi Schulz. Dass Ilse Stein überlebte, ist auch sein Verdienst, der Parteigenosse, aber kein Nazi war. Dem Paar gelangdie Flucht zu den Partisanen. Ilse Stein gerät in dieHände der sowjetischen Geheimpolizei. Ein zweites Mal deportiert, erlebte sie das Kriegsende in Sibirien. Bis zu ihrem Tod lebte Ilse Stein in Rostow am Don im Süden Russlands. Den Hauptmann verlor sie für immer aus den Augen.



HitlersMacht. Das Profil der NS-Herrschaft - Ian KershawHitlersMacht. Das Profil der NS-Herrschaft
Ian Kershaw, Jürgen Peter Krause

Taschenbuch, April 2001
     Verkaufsrang: 322934     

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Zu den großen Rätseln der deutschen Geschichte gehört nach wie vor, wie es einem ungebildeten Stammtisch-Choleriker mit uneinnehmender Physiognomie und fragwürdigem Lebenswandel gelingen konnte, sich das Volk einer Kulturnation hörig zu machen und es völlig zu barbarisieren. Diese Frage treibt auch den britischen Historiker Ian Kershaw um, der in seinem bei dtv inzwischen in zweiter Auflage erschienenen Buch Hitlers Macht inspiriert von Max Webers Konzept der "charismatischen Herrschaft" ein scharfsichtiges Profil der NS-Herrschaft zeichnet.

Kershaw hält nichts von der gängigen Dämonisierung Hitlers zum modernen allmächtigen Tyrannen und der damit im Grunde verharmlosenden Reduktion von Tätern und Mitläufern zu Marionetten eines totalitären "Hitlerismus". Er sieht im "Führer" weniger den aktionistischen Diktator als den tonangebenden Ideologen -- die "Verkörperung der Idee" sozusagen --, der seinen "Volksgenossen" und Getreuen bei ihrer Arbeit im "nationalen Interesse" und zum Nutzen der "völkischen Erneuerung" und "Rassenhygiene" weitgehend freie Hand ließ. Das an feudales Vasallentum erinnernde Machtgefüge im Dritten Reich tat dann ein Übriges, um die mörderische Spirale der Unmenschlichkeit in Gang zu setzen, die zunehmend an Eigendynamik gewann: "Die Regierung verkam (...) zu einem monströsen Gebilde rivalisierender Machtsphären, bei dem die einzelnen Machthaber zur Stärkung und Erhaltung der eigenen Position bestrebt waren, sich gegenseitig darin zu übertreffen, 'im Sinne des Führers' zu handeln - bei der Umsetzung seiner 'Idee' in die Praxis." Indem Hitler seine konkurrierenden Paladine und Statthalter an der langen Leine hielt, sicherte er sich nach der Devise divide et impera geschickt seine zentrale Stellung im System.

Auch in diesem Buch hebt sich der Autor von Der Hitler-Mythos und der noch bemerkenswerteren großen Hitler-Biografie mit seinen Thesen zu Phänomen und Struktur des Nationalsozialismus wohltuend vom Mainstream ab. Dies mag nicht zuletzt an der Unbefangenheit liegen, die er sich als Außenstehender bei der Analyse der heiklen deutschen Geschichte erlauben kann. --Roland Detsch

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

In dem, was es aufzeigen will, ein kleines Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Kershaw gibt mit diesem Buch eine geniale Antwort auf eine große Debatte unter Historikern in den 70er Jahren: Mommsen meinte, das "Dritte Reich" sei eine Polykratie gewesen, also eine Herrschaft von vielen. Hildebrand dagegen meinte, es wäre eine Monokratie gewesen, also allein Hitler habe die die volle Macht besessen und letztlich all seine Vorstellungen durchgesetzt. Kershaw vereint beide Thesen, indem er Max Webers Theorie des charimatischen Führers folgt. In dieser Perspektive gibt das Buch einen neuen Blick auf den NS-Staat frei: Hitler war zentral, aber er benötigte geradezu die Polykratie. Scharfsinnig - und zugleich wunderbar geschrieben.

Die große Frage      2 von 5 Punkten
Die große Frage, welche sich nach dem zweiten Weltkrieg stellte, war, wie es einem mäßig gebildeten, zunächst unbekannten, aus Österreich kommenden Mann gelingen konnte, Deutschland und beinahe die gesamte Welt 12 Jahre lang in Angst und Schrecken zu versetzen.
Wie es dazu kam, daß dieser Mann beinahezu die gesamte deutsche Bevölkerung für seine Ideologie und Rassenpolitik gewann.
Wie sich die problemlose Umsetzung der Ziele des Diktators und des Regimes umsetzen ließen.

Antworten auf diese Fragen sucht der englische Zeithistoriker Ian Kershaw in seinem Buch „Hitlers Macht. Das Profil der NS-Herrschaft“.

Der Autor, 1943 geboren, ursprünglich Mediävist, hatte als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung von 1976 bis 1977 am Institut für Zeitgeschichte in München geforscht.
Ende der 80er Jahre fing er dann an, sich intensiv mit der Person Adolf Hitler zu beschäftigen.

Seine dazu bisher erschienenen Bücher „Der Hitler-Mythos“, „Der NS-Staat“, „Hitlers Macht“ und seine großen Hitler-Biographien „Hitler 1889-1936“, bzw. „Hitler 1936-1945“ machten ihn aufgrund seiner Theorien und seinem profunden Wissen über die einschlägige Thematik zu einem begehrten Autor, dessen Bücher weltweit Absatz fanden.
Seit 1989 lehrt Kershaw als Professor für Neuere Geschichte an der Universität Sheffield.

Zentrale Grundaussage des Autors in seinem ca. 250 Seiten umfassenden Buch ist die Behauptung, Hitler wäre nicht ohne die damaligen Voraussetzungen in Deutschland an die Macht gekommen.

Doch diese These, wonach der Hitler-Mythos durch die sozialen Gegebenheiten zustande kam, ist nicht neu, sondern wurde von Kershaw in seinem Buch nur durch neue Beispiele wiederholt erklärt.

Diverse Wirtschaftskrisen, Angst vor dem Bolschewismus, über die Reparationszahlungen und die nach dem 1. Weltkrieg verlorene Vormachtstellung Deutschlands in Europa gedemütigte Bevölkerung ermöglichten es Hitler nach Ansicht Kershaws eine breite Basis für seine Ideologie in der Bevölkerung zu finden.
Weite Kreise der deutschen Bevölkerung warteten ob ihrer prekären Lage nur auf den „Erlöser“, dessen Gestalt schlußendlich „messiasmäßig“ Adolf Hitler annahm.

Aus diesen oben genannten Bedingungen heraus und durch die außergewöhnliche Rhetorik und Überzeugungskraft des späteren „Führers“ konnte die NSDAP und mit ihr Hitler aufbauen, auch wenn, laut Kershaw, Hitler im Laufe seiner „Karriere“ oft politische Verrenkungen machen mußte, um Wählerpotential dazuzugewinnen und gewisse Kreise der Bevölkerung für seine Weltanschauung zu gewinnen.

Denn Kershaw zeichnet im Zwischenkriegsdeutschland nicht das Bild einer von vornherein für die NS-Ideologie überzeugten Masse, sondern eher ein unsicheres, von verschiedenen politischen Richtungen bedrängten Volk, dem der Agitator Hitler die Richtung zu weisen schien.

Vielmehr versucht Kershaw in seinem Buch den „Mythos“ Hitler mit all seinen Facetten zu erklären.
Diese Erklärung zieht sich in seinem Buch in fast jedem Kapitel wie ein roter Faden hindurch.

Der Autor vermittelt dem Leser in seinem Werk das Bild einer im Anfangsstadium befindlichen politischen Splittergruppierung, die einen Anführer fand, der die ganze Parteilinie bestimmte, sie willkürlich waltete und schaltete, sie aufbaute, für seine Ideologie und Vorstellungen benutzte und sich am Ende sich selbst überließ.

Es scheint fast, als wolle Kershaw sagen, daß Hitler die Partei selbst war, denn nach Ansicht des Verfassers wuchs die Partei durch die Ideologie des „Führers“ und die Ideologie wuchs mit der Partei.

Durch eine fast chronologische Abfolge der Ereignisse jener Zeit, wie Hitler in die Regierung kam und sie fast willkürlich steuerte und den darauffolgenden Kapiteln wie der Diktator die Macht für seine Vorhaben und Zwecke ausnutzte, bis hin zur Schwächung der Macht nach der Niederlage der Deutschen Wehrmacht in Stalingrad gibt dem Leser neben der zentralen Grundaussage auch einen Einblick in das Denken, Handeln und der Ideologie der damaligen Bevölkerung.

Nicht zuletzt durch die Rechtfertigung, bzw. der mentalen Unterwerfung weitester Bevölkerungsteile und der Justiz, hervorgerufen durch die bereits in vollem Gange befindliche Staatsdoktrin für die Aktionen gegen die Feinde, gegen die mit barbarischen Mitteln vorgegangen wurde, wird das Bild des Großteils des Volkes als „Hitler-Fanatiker“ eindrucksvoll verdeutlicht, wobei der Autor des Buches mehrmals darauf bedacht ist die Zustimmung nicht aus Angst vor Repressalien, sondern vielmehr durch den Glauben an die Rechtfertigung „der höheren Sache“ darstellen zu können.

In einigen Punkten erscheint Kershaws Buch aber durch langwierig gehaltene Passagen oft, als versuche der Autor die Leser mittels mehrmaliger unwichtig erscheinender Details von der Richtigkeit seiner Theorien zu überzeugen.

Kershaw bedient sich in seinem Buch meistens bereits hervorgegangener wissenschaftlicher Thesen, die er durch Details ergänzend neu vermarktet.

In vielerlei Hinsicht drängt sich der Verdacht auf, daß es sich bei diesem Buch um eine Zusammenfassung der bisher von Kershaw erschienenen Bücher handelt, das ausgeschmückt mit neuen Details und Erkenntnissen die Leser dazu anregen will, auch die bisher vom Autor veröffentlichte Literatur zu erwerben.

Obwohl keine eigentliche Hitler-Biographie, schildert der Autor doch immer wieder vereinzelt die Ursachen für Hitlers Antisemitismus, ohne aber leider genau darauf einzugehen, oder eine Hypothese dafür anstellen zu können.

In einigen Passagen widerspricht sich der Autor auch, indem er gerade erst getätigte Behauptungen im nächsten Kapitel wieder verwirft und durch neue ersetzt.

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch aber für den bereits in der Materie fachkundigen Leser sicherlich eine lohnende Ergänzung zu bereits bestehender einschlägiger Literatur, was die bereits dritte Auflage beweist.

Der größte Vorteil des Autors dürfte jedoch vor allem die historisch persönliche Unbefangenheit als Engländer sein, eröffnet sie dem Leser doch neue Sichtweisen, die er durch die Fülle an Lektüre aus dem deutschsprachigen Raum oft vermißte.



Ich glaube an den Führer - Ich glaube an den Führer

Gebundene Ausgabe, Januar 2004
     Verkaufsrang: 500659     

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Vorwort Einleitung 1. Auswahlkriterien 2. Alfred Molter und Ingeborg Heuer 3. Die Briefe 3.1 Literatur 3.2 Wochenschauen, Filme 3.3 Musik: Radio, Schallplatten 3.4 Malerei, Skulptur, Architektur 4. Der Zweite Weltkrieg Briefe 1942 Briefe 1943 Briefe 1944 Briefe 1945 Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Register



Braune Diplomaten: Horst Wagner und Eberhard von Thadden als Funktionäre der »Endlösung« - Sebastian WeitkampBraune Diplomaten: Horst Wagner und Eberhard von Thadden als Funktionäre der »Endlösung«
Sebastian Weitkamp

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
     Verkaufsrang: 473129      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 48,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Zwei gewissenlose Beamte im braunen Außenministerium machten über die NS-Vernichtungspolitik Karriere: Horst Wagner und Eberhard von Thadden. Der Historiker Sebastian Weitkamp beleuchtet Wirken, Motive und Arbeitsumfeld dieser ¯diplomatischen® Täter. Er liefert einen Beitrag zur Holocaust-Forschung, zur Rolle des Auswärtigen Amts im Dritten Reich und zum Umgang mit den Tätern in der jungen Bundesrepublik. Auswärtiges Amt und SS kooperierten bei der Organisation der Vernichtung reibungslos. Horst Wagner war das Musterbeispiel eines skrupellosen, ehrgeizigen NS-Aufsteigers im Auswärtigen Amt. Er brachte es ohne Studium zum Vortragenden Legationsrat und persönlichen Verbindungsführer zwischen Außenminister Ribbentrop und Reichsführer-SS Himmler. Eberhard von Thadden, Judenreferent im AA, zählte dagegen zur klassischen Funktionselite des Deutschen Reiches. Der promovierte Jurist stammte aus einem national-konservativen Umfeld und sah im Judentum den Feind Deutschlands. Beide waren Mit
glied der SS und auf ihre Weise typische Vertreter der jungen NS-Diplomatengarde. Nach dem Krieg verliefen die juristischen Verfahren gegen sie im Sande.




Architektur - Macht - Erinnerung. Stellungnahmen 1984 bis 2004 - Winfried NerdingerArchitektur - Macht - Erinnerung. Stellungnahmen 1984 bis 2004
Winfried Nerdinger

Gebundene Ausgabe, November 2004
     Verkaufsrang: 475758      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Erforschung der Geschichte und Architektur des Nationalsozialismus bildet einen Schwerpunkt in der Arbeit des international bekannten Architekturhistorikers Winfried Nerdinger. Zu seinem 60. Geburtstag werden zwölf der prägnantesten, zum Teil unpublizierten Beiträge zum Verhältnis von Architektur und Macht in Deutschland, Italien und der Sowjetunion versammelt. Seine pointierten Stellungnahmen behandeln Themen wie die Moderne im Nationalsozialismus, den internationalen Klassizismus der dreißiger Jahre, die Architektur im Stalinismus und Faschismus oder die »Erinnerung auf Sparflamme« in Deutschland.



Martin Broszat, der »Staat Hitlers« und die Historisierung des Nationalsozialismus - Hg. von Norbert FreiMartin Broszat, der »Staat Hitlers« und die Historisierung des Nationalsozialismus
Hg. von Norbert Frei

Broschiert, 30. Juni 2003
     Verkaufsrang: 408444      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine kritische Würdigung des historiographischen Werks von Martin Broszat, einem der wichtigsten NS-Forscher.Martin Broszat (1926-1989), ab 1955 Mitarbeiter und ab 1972 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, war einer der produktivsten Historiker der ersten Generation der empirischen NS-Forschung. Ein viel beachtetes internationales Symposion aus Anlass seines 80.Geburtstages beleuchtete im Dezember 2006 das historiographische Werk dieses unruhigen Intellektuellen, dessen ¯Plädoyer für eine Historisierung des Nationalsozialismus® eine bis heute nachwirkende Debatte auslöste.Mit Beiträgen u.a. von: Mathias Beer, Nicolas Berg, Wodzimierz Borodziej, Dan Diner, Norbert Frei, Saul Friedländer, Ian Kershaw, Hans Mommsen, Klaus Schwabe, Sybille Steinbacher, Hans-Ulrich Wehler, Michael Wildt.



Berlino sotto la Svastica - Sven Felix KellerhoffBerlino sotto la Svastica
Sven Felix Kellerhoff

Broschiert, März 2008
     Verkaufsrang: 511626      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Jahre 1933 bis 1945 haben Berlin und das Bild der Stadt entscheidend geprägt. Für viele gilt die Spreemetropole als die Hauptstadt der Nazis schlechthin nicht zuletzt, weil Hitler hier 1945 seinen Untergang inszenierte. Sven Felix Kellerhoff fesselt die Leser mit der Geschichte Berlins unter der Herrschaft der Nationalsozialisten: von der so genannten Machtergreifung, über die Verfolgung Andersdenkender, die propagandistischen Großereignisse wie Olympia 1936 bis hin zum Bombenkrieg und zu den letzten Abwehrschlachten gegen die Rote Armee.



Fahnen brennen im Wind: Jugend und ihre Lieder im Nationalsozialismus - Reinhold FriedrichFahnen brennen im Wind: Jugend und ihre Lieder im Nationalsozialismus
Reinhold Friedrich

Taschenbuch, Dezember 2002
     Verkaufsrang: 436084     

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Reinhold Friedrich gelingt es mit seinen Erinnerungen, die jugendbewegten, patriotischen und volksbewußten Motivationen der Jugend während des Dritten Reiches - wie sie vor allem im Liedgut lebendigen Ausdruck fanden - verständlich zu machen. Alle wichtigen Lieder, die die Jugend im Dritten Reich mit Begeisterung sang, werden aus dem unmittelbaren Erleben des früheren Fähnleinführers und Chorleiters im Deutschen Jungvolk dargestellt und viele mit Noten und vollständigen Texten dokumentiert. So gelingt ein außerordentlich differenziert gezeichnetes und ehrliches Zeitbild, das den Idealen der damaligen Jugend gerecht zu werden versucht.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Jugenderinnerungen richtig getroffen      4 von 5 Punkten
Man muß in dieser Zeit gelebt haben, um die Erinnerungen des Autors nachvollziehen zu können. Die Ideale eines jungen Menschen zur damaligen Zeit sind nach dem Krieg und den sich erwiesenen Grausamkeiten zerstört worden.- Aber es ist schön, noch einmal die Lieder, die wir damals sangen, mit den meisten Versen wieder aufleben zu lassen, ohne sie mit dem Gedanken verbinden zu müssen, daß auf dieser Grundlage die Jugend mißbraucht wurde.


Haider - Herbert AuingerHaider
Herbert Auinger

Taschenbuch, September 2000
     Verkaufsrang: 502098     

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Aufklärungen über ganz übliche Politik des Bürgertums      5 von 5 Punkten
Das Buch liefert eine Aufklärung über den Standpunkt eines bekannten österreichischen Kommunalpolitikers, der Ambitionen zu mehr hat. Es begründet, in welcher Weise und mit welchen Zwecken Jörg Haider zum "Star" der österreichischen Politik geworden ist und wie demnach die Reaktion der europäischen Regierungen auf diesen Emporkömmling modernen Nationalismus ausgesehen hat. Stichhaltig begründet der Autor den notwendigen Erfolg Haiders inmitten der Alpenrepublik, dessen Status nach dem "Wegfall" des Ost-West-Gegensatzes auseinandergefallen ist und neu justiert wurde. Zum einen von der ewigen Großen Koalition Österreichs zum anderen von der Europäischen Union, die ganz andere Vorhaben hat, als den Nationalismus des Staates zu bedienen. Was also ist dran an der nationalen Wende durch Haider? Bietet der Politiker wirklich eine neue Räson auf oder war er das Exempel eines abweichenden Nationalismus, an dem sich die Empörung der EU-Innenminister entzündet hat? Das Buch gibt darauf Antworten.


60 Jahre danach. Krieg und Nationalsozialismus im Bergischen Land. Zeitzeugen erinnern sich - Werner Pütz60 Jahre danach. Krieg und Nationalsozialismus im Bergischen Land. Zeitzeugen erinnern sich
Werner Pütz

Taschenbuch, Mai 2005
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Ein Zeugnis der jüngeren Bergischen Geschichte und zugleich ein spannendes Lesebuch. Informationen aus erster Hand über die Lebenswirklichkeit in den 30er- und 40er-Jahren, die einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Zeit und der Menschen geben



Tanz den Adolf Hitler. Faschismus in der populären Kultur - Georg SeeßlenTanz den Adolf Hitler. Faschismus in der populären Kultur
Georg Seeßlen

Sondereinband, Februar 1997

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Konservative Revolution in Frankreich? - Hans-Wilhelm EckertKonservative Revolution in Frankreich?
Hans-Wilhelm Eckert

Sondereinband, 12. Januar 2000

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Faschismustheorien. Ein Leitfaden - Reinhard KühnlFaschismustheorien. Ein Leitfaden
Reinhard Kühnl

Taschenbuch, Januar 1990

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Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten - Reinhard KühnlDer deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten
Reinhard Kühnl

Taschenbuch, Mai 2000

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Der britische Faschismus und die British Union of Fascists: Die Entstehung des Faschismus in Großbritannien. Oswald Mosley und die British Union of Fascists. Das Scheitern des Faschismus in England - Michael StockerDer britische Faschismus und die British Union of Fascists: Die Entstehung des Faschismus in Großbritannien. Oswald Mosley und die British Union of Fascists. Das Scheitern des Faschismus in England
Michael Stocker

Broschiert, Juli 2008

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