NS-Zeit

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Seite 13

Frauen unterm Hakenkreuz - Wolfgang SchneiderFrauen unterm Hakenkreuz
Wolfgang Schneider

Taschenbuch, August 2003
     Verkaufsrang: 374252     

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Dass die nationalsozialistische Ideologie alles andere als auf die Emanzipation der Frau gerichtet war, bedarf keiner besonderen Betonung. "Emanzipation", wird Adolf Hitler zitiert, "ist nur ein vom jüdischen Intellekt erfundenes Wort". Doch unter dem Diktat des Krieges veränderte sich auch das offizielle Frauenbild der Nazis, so die These Wolfgang Schneiders, und es gab "unfreiwillige Ansätze partieller Gleichberechtigung". Eine mehrfach eingeschränkte These also, die so auch kaum angreifbar ist.

Die Rolle der Frau im Dritten Reich, so lautet das Fazit, war entgegen des gängigen Pauschalurteils nicht auf die der versklavten Gebärmaschine reduziert. Auch wenn sie im Parteiapparat deutlich unterrepräsentiert waren und gemäß der nationalsozialistischen Ideologie als natürliche Gefolgschaft des Mannes galten, dessen Brut und Haushalt sie zu versorgen hatten -- Frauen waren von Beginn an entscheidende Stützen des nationalsozialistischen Staates, auch wenn sie bis zuletzt so gut wie keine, zumindest maßgebenden öffentlichen Ämter bekleideten. Ein wenig verwundert es deswegen schon, dass Schneider nicht näher auf die Täterinnen eingeht, die es während der NS-Zeit eben auch gegeben hat.

Dass die Bedeutung der Frauen für das Regime mit zunehmender Dauer des Krieges größer wurde, liegt auf der Hand. Dass sich aber auch das ideologische Frauenkonzept des Nationalsozialismus groß geändert hätte, davon kann wohl kaum die Rede sein. Im Gegenteil hat die ausgerechnet von der "Reichsfrauenführerin" Gertrud Scholz-Klink formulierte Doktrin, die deutsche Frau solle "so sein, dass sie alles, was von ihr gefordert wird, gern tut" bis zuletzt ihre Gültigkeit behalten. Nur hat das angesichts der (Über-)Lebensfragen, die der "totale Krieg" an die Frauen und Männer in Deutschland stellte, zuletzt niemanden mehr gekümmert. Die Stärke des vorliegenden Bandes liegt auch weniger darin, grundlegend neue Erkenntnisse zu liefern, als vielmehr in der trotz der ein oder anderen Ungereimtheit insgesamt gelungenen, thematisch gebündelten Dokumentation. --Andreas Vierecke

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

nicht schlecht      3 von 5 Punkten
ich halte das buch zwar für informativ und interessant, doch fand ich es ärgerlich, dass textzeilen oft wiederholt wurden, z.b. hitlers monologe über die ehe und aussereheliche kinder,um nur zwei beispiele zu nennen.
ein weiteres manko dieses buches stellt für mich der titel an sich dar. es heisst: frauen unterm hakenkreuz, aber dargestellt wird die frau aus sicht des systems. mir persönlich fehlen stellungnahmen und ansichten von frauen dieser zeit.

Empfehlenswert      5 von 5 Punkten
Wer sich objektiv über die Rolle, das Alltagleben und die Stellung der Frau während dieser Zeit informieren möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Übersichtlich werden die verschiedenen Stadien von den Vorkriegs- bis zu den Nachkriegsjahren systematisch aufgearbeiten. Somit lassen sich auch Veränderungen, die das Thema "Frauen und Nationalsozialismus" in diesen Jahren immer wieder vollzogen hat deutlich erkennen.
Ergänzend enthält es Original-Quellen in Form von Texten und Bildern, die einzelne Phase anschaulich wiederspiegeln und Raum für eigene Interpretationen lassen.
Ein Buch, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.



Die Frauen der Nazis 3 - Anna M. SigmundDie Frauen der Nazis 3
Anna M. Sigmund

Gebundene Ausgabe, September 2002
     Verkaufsrang: 385448     

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Mit "Die Frauen der Nazis III" begibt sich die renommierte Historikerin Anna Maria Sigmund wieder auf die Spuren von NS-Paradefrauen. Von Künstlerinnen wie Zarah Leander oder Thea von Harbou spannt sie den Bogen über Politiker-Gattinnen bis hin zu scheinbar ganz normalen Frauen, die eine schier unglaubliche Lebensgeschichte aufweisen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Extrem interessant!      5 von 5 Punkten
Ich fand dieses Buch extrem gut und sehr interessant,
leider war ich schon nach 1,2 Tagen fertig mit Lesen weil es mich
einfach nicht mehr losgelassen hat!
Kann es nur empfehlen,schön fand ich auch dass aus keiner bestimmten (politischen) Perspektive geschrieben wurde.
Würde es sofort wieder kaufen!!


 Weitere Lesermeinungen


Das Geld des Terrors: Geld und Geldersatz in deutschen Konzentrationslagern und Ghettos 1933 bis 1945 - Hans-Ludwig GrabowskiDas Geld des Terrors: Geld und Geldersatz in deutschen Konzentrationslagern und Ghettos 1933 bis 1945
Hans-Ludwig Grabowski

Gebundene Ausgabe, 24. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 511354      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Mit dem totalen Krieg und dem massenhaften Einsatz von Häftlingen als Arbeitssklaven, vor allem in der Rüstungsindustrie, erreichte die Verwendung von Geldersatz in den Lagern und Ghettos des Dritten Reichs ihren Höhepunkt. Schon zuvor hatte es spezielle Zahlungsmittel gegeben, doch nahmen die sog. Prämienscheine, die dann in fast allen Konzentrationslagern benutzt wurden, um Gefangene aus ganz Europa zu immer höheren Leistungen zu motivieren, eine herausragende Stellung ein. Die Rolle von Geld und Geldersatz in den Lagern und Ghettos wird nun erstmals nicht nur in Form einer umfangreichen Katalogisierung behandelt. Im vorliegenden Band steht sie im Mittelpunkt einer ausführlicheren Arbeit zu den historischen Hintergründen und Fakten, die in dieser Form erstmalig präsentiert werden können. Als Grundlage für die längst überfällige Aufarbeitung dieses Kapitels der deutschen und internationalen Währungsgeschichte diente dem Autor nicht nur die bedeutende zeitgeschichtliche Sammlung des bekannten Berliner Sammlers und Forschers Wolfgang Haney. Zusammen mit historischen Belegen aus weiteren Sammlungen und Archiven konnten zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dadurch ist eine völlig neuartige Dokumentation zu einem wichtigen Baustein im System des nationalsozialistischen Terrors entstanden, die für überraschende Einblicke und erschütternde Momentaufnahmen aus den Erinnerungen von Zeitzeugen und der Bürokratie der Vernichtung sorgt. Als Anfang 1945 mit über 700 000 Häftlingen in deutschen Konzentrationslagern der Höhepunkt erreicht war, stand das System bereits vor dem Aus. Das Geld des Terrors blieb als stummes Zeugnis bis heute erhalten.



Ort und Erinnerung: Nationalsozialismus in München - Ort und Erinnerung: Nationalsozialismus in München

Broschiert, Februar 2006
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Preis: € 29,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Keine andere deutsche Stadt ist derartig mit dem Nationalsozialismus verbunden wie München. Hier stieg Adolf Hitler durch die Hilfe vieler Personen und Institutionen vom ausgemusterten Gefreiten und Armeespitzel zum "Führer" der größten Partei Deutschlands auf. Hier wurden NSDAP, SA und SS gegründet und machten München zur "Hauptstadt der Bewegung". Von hier aus wurde das Konzentrationslager Dachau geplant, hier, in der "Hauptstadt der deutschen Kunst", entwickelte sich der bildnerische, fotografische und architektonische Ausdruck der Partei.
Entstehung, Aufstieg, Herrschaft und Verfall des Nationalsozialismus 1919-1945 sind somit engstens mit zahllosen Münchner Einrichtungen und Personen verknüpft, die wiederum mit Orten und Bauten präzise lokalisiert werden können. Wer diese Orte kennt, für den werden sie zu Trägern von Ereignissen, die uns alle noch angehen. Durch die Verräumlichung wird Historie fassbar, und die "Gedächtnisorte" können geschichtliche Zusammenhänge eindringlich
vermitteln.
Die zur gleichnamigen Ausstellung des Architekturmuseums der TU München in der Pinakothek der Moderne erscheinende Publikation erläutert und illustriert die 150 wichtigsten Orte, die mit dem Nationalsozialismus in München zusammenhängen, und macht so das Netzwerk des Terrors und der Verbrechen, das sich über München gelegt hatte, sichtbar. Prägnante Texte von fachlich ausgewiesenen Autoren, 450 Fotos und neun Karten bringen die steinernen Geschichtszeugen wieder zum Sprechen. Ein Anhang enthält eine Chronik sowie Hinweise auf die wichtigsten Quellen und Publikationen.




Hilfe oder Handel?: Rettungsbemühungen für NS-Verfolgte - Hilfe oder Handel?: Rettungsbemühungen für NS-Verfolgte

Broschiert, Juli 2007
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Die "Weißen Busse" unter Graf Folke Bernadotte, das Wirken der Hamburgerin Hiltgunt Zassenhaus als Übersetzerin im Zuchthaus Fuhlsbüttel oder die Rettung spanischer und portugiesischer Juden über Bergen-Belsen: Die Bandbreite der verschiedenen Rettungsbemühungen zum Ende des NS-Regimes verdeutlicht, dass nicht pauschal in Retter und "Bystanders" eingeteilt werden kann. Die im Heft vorgenommene Analyse erfolgreicher und erfolgloser Rettungsbemühungen ermöglicht wesentliche Rückschlüsse auf Handlungsspielräume und Handlungsmöglichkeiten im System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.



'Wir waren die Juddebube': Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit - Matthias Thoma'Wir waren die Juddebube': Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit
Matthias Thoma

Gebundene Ausgabe, 1. April 2007
     Verkaufsrang: 301517      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eintracht Frankfurt galt früher als ¯Judenclub®. Daher war die Eintracht von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Fußballvereine. Matthias Thoma, der bereits mehrfach zur Geschichte der Eintracht publizierte und derzeit das Vereinsmuseum mit aufbaut, beleuchtet diese Phase in seinem Buch intensiv. Er verfolgt die Schicksale insbesondere jüdischer Mitglieder und untersucht die Methoden, wie die NS-Machthaber einen traditionell weltoffenen Verein unter ihre Kontrolle brachten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wissenswertes über Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus      3 von 5 Punkten
Eintracht Frankfurt galt während der NS-Zeit als Judenklub. Daher war der Vereine auch stärker als andere von der Gleichschaltung der Gesellschaft durch die Nationalsozialisten betroffen. Thoma, der u.a. das Vereinsmuseum der SGE aufbaut, beleuchtet in seinem Buch die perfiden Taktiken der Nazis aus der Binnenperspektive des Vereins. In akribischer Arbeit hat der Autor wichtige Zeitzeugenaussagen zusammengetragen, dennoch fehlt dem Buch leider so etwas wie ein historisch korrekter narrativer Faden. Dennoch ist die Studie ein wichtiger Beitrag zur Eintracht-Vereinsgeschichte, der entsprechende Aufmerksamkeit verdient.


Hitler: Hitler 1889 - 1936 - Ian KershawHitler: Hitler 1889 - 1936
Ian Kershaw, Jürgen Peter Krause

Taschenbuch, Mai 2002
     Verkaufsrang: 336100      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bekannt für seine hervorragende strukturelle Erläuterung der politischen Kultur des Dritten Reichs in The Hitler Myth, ändert der angesehene Historiker Ian Kershaw in dieser innovativen Biografie des Nazi-Tyrannen nun seinen Ansatz. Hitler 1889-1936, der erste Band einer zweiteiligen Studie, ist weit entfernt von einer bloßen Aufzählung einer "Großen-Männer"-Geschichte. Es untersucht eindrucksvoll die historischen Kräfte, die einen trägen österreichischen Träumer in einen Diktator mit immenser Macht verwandelten.

In seiner offenen Einleitung gibt Kershaw zu, dass er als engagierter Sozialhistoriker ursprünglich nicht die Absicht hatte, sich mit Biografien zu befassen. Seine "wachsende Beschäftigung" mit den Strukturen der Naziherrschaft haben ihn jedoch zu den Fragen über den Platz und die erhebliche Autorität Hitlers innerhalb dieses Systems gedrängt. Er vertritt den Standpunkt, dass die Ursachen für Hitlers Macht nicht nur in den Taten des Diktators gesucht werden müssen, sondern auch (und ganz besonders) in den sozialen Verhältnissen eines Staates, der es ihm erlaubte, alle institutionellen und moralischen Grenzen zu überschreiten.

In einer umfassenden Behandlung des Lebens und der Zeit Hitlers bis hin zur Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 schöpft Kershaw aus Dokumenten, die erst kürzlich aus russischen Archiven zur Verfügung gestellt wurden. Er profitiert auch von einer rigorosen Kritik, die die Quellen vieler früherer, als zuverlässig angesehener Unterlagen diskreditiert hat. Und so löst dieses Werk Alan Bullocks Klassiker Hitler: A Study in Tyranny als den definitiven Bericht eines Mannes ab, der mit charakteristischer Selbstgefälligkeit andeutete, es sei göttlich-inspiriertes Schicksal gewesen, das ihn zu dem werden ließ, der er war: "Ich gehe mit der Sicherheit eines Schlafwandlers entlang des Pfades, den mir die Vorsehung geebnet hat." Kershaws scharfsinnige Analyse dessen, wie ein solch bestimmter Pfad aus den unheilvollen Umständen im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg entstehen konnte, ist die bleibende Stärke von Hitler 1889-1936. --James Highfill

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Vom Muttersöhnchen zum Massenmörder      5 von 5 Punkten
Hitler wurde 1889 in Österreich geboren. Seine Familie, die vorher Schicklgruber hieß, nahm dann den Namen Hitler an. Sein Vater schlug ihn und seine Mutter. Sie liebte er abgöttisch. Hitler war schlecht in der Schule, er schaffte nur den Realschulabschluß. Sein Vater wollte, dass er wie er ein Beamter wird, aber Hitler wollte ein Kunstmaler werden. Als sein Vater starb, konnte er nach Wien gehen und sich bei der Universität um ein Kunststudium bewerben, aber er wurde abgelehnt, weil er wohl zu schlecht war. So lebte Hitler mit einem Musikstudenten in einer Wohnung, wo er malte und viel las, vor allem antisemitische Literatur. Als Hitler ein zweites Mal von der Universität abgelehnt wurde, zog er aus der gemeinsamen Wohnung aus, ohne seinem Freund Bescheid zu sagen. Eine Zeit lang war er obdachlos. Dann wohnte er in einem Männerwohnheim, wo er jemand hatte, der seine gemalten Postkarten an andere verkaufte. So verdiente er sich ein kleines Zubrot. Als er eingezogen werden sollte, entzog er sich seiner Pflicht. Er wollte absolut nicht in einer multikulturellen Armee dienen, wo neben ihm auch Ungarn und Slawen waren. Er haßte den Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn und wünschte sich einen homogenen Staat, wo alle dieselbe "Rasse" haben und die gleiche Sprache sprechen. Von Frauen hielt er sich zurück. Er schien sexuell ziemlich verklemmt zu sein. Um der Armee zu entgehen, zog er nach Deutschland, wo er im ersten Weltkrieg kämpfte. Damals las er noch mehr antisemitische Literatur. Eine Zeit lang war er blind, weil er im Krieg verletzt wurde. Als der Krieg zu Ende war, wurde er vom Militär finanziert. Er entdeckte, dass er gute Reden halten konnte und stieg bei der NSDAP ein, wo er bald zum beliebten Redner wurde. 1923 versuchte er durch einen Putsch an die Macht zu kommen, wurde aber für 16 Monate inhaftiert. Im Gefängnis schrieb er sein Buch "Mein Kampf". Seine Partei war nicht besonders erfolgreich. Aber als 1929 die Weltwirtschaftskrise kam, gewann die NSDAP viele Stimmen. Das Volk setzte seine Hoffnung auf Hitler, der ihnen Brot und Arbeit versprach. Brot und Arbeit bekamen die Menschen dann auch nach 1933, dem Jahr der Machtergreifung. Von Rechtsextremisten hört man immer wieder als Argument für Hitler, dass dieser ihnen Arbeit gab. Das tat er, aber er steckte die Menschen in die Rüstungsindustrie, um einen zweiten Krieg zu beginnen. Ein weiteres Argument heutiger Hitlerfans ist, dass Hitler die Autobahn baute. Genau, und zwar auch nur deshalb, um in Polen einzumarschieren. Irgendwann starb auch Hitlers Mutter. Dieser glaubte wahrscheinlich, dass ihr jüdischer Hausarzt sie umgebracht habe. Das könnte ein Grund für seinen krankhaften Hass auf Juden sein. Der Wirtschaft in Deutschland ging es zwar besser, aber noch 1936 gab es eine Hungerkrise. Die Juden wurden gleich nach dem 30. Januar 1933 von den Nazis verfolgt. Sie wurden immer mehr bedrängt, geschlagen und getötet. Viele flohen in andere Länder. Viele deutsche Intellektuelle aber blieben im Land und liessen sich von der allgemeinen Begeisterung für den Nationalsozialimus mitreißen. Das Buch ist sehr minutiös geschrieben. Es ist so detailliert, dass es an manchen Stellen auch ziemlich langweilig ist. Trotzdem kriegt es fünf Punkte.


 Weitere Lesermeinungen



Zwischen Charleston und Stechschritt: Schwarze im Nationalismus - Zwischen Charleston und Stechschritt: Schwarze im Nationalismus

Gebundene Ausgabe, September 2004
     Verkaufsrang: 463506      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Schwarzen, die nach dem Ersten Weltkrieg als Knstler, Gesch"ftsleute, Diplomaten, Soldaten oder als deren Kinder in Deutschland lebten, trafen auf widersprchliche Reaktionen aus Modernisierungshoffnungen, exotischen Phantasien, Angst und Hass bis hin zur Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Der Band ergrndet die vielf"ltigen historischen und ideologischen Wurzeln des Verh"ltnisses der Nationalsozialisten zu den Schwarzen: die Teilnahme farbiger Kolonialtruppen und US-Soldaten am Ersten Weltkrieg und sp"ter die Beteiligung farbiger Kontingente der Alliierten an der Besetzung des Rheinlands, die von der Propaganda als ¯Schwarze Schmach½ ausgeschlachtet wurde, die Bewegung der so genannten ¯Rassenhygiene½, das anhaltende Streben nach einer Wiedergewinnung von Kolonialbesitz und die Angst vor dem Aufstand der Kolonisierten bis zur ¯Deutschen Afrika-Schau½, einer schwarzen Wanderbhne in der NS-Zeit. Dagegen stehen der Jubel der Boheme ber den Jazz, ¯afrikanische½ Modet"nze wie den Charleston, Josephine Baker und der Einfluss der afrikanischen Kunst auf die Kunst der Avantgarde, die bereits in den zwanziger Jahren zu Angriffspunkten nationalv÷lkischer Agitation gegen die vermeintliche aberfremdung der deutschen Gesellschaft wurden.



Kinder in der NS-Psychiatrie - Kinder in der NS-Psychiatrie

Gebundene Ausgabe, November 2004
     Verkaufsrang: 512301      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

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In den Forschungen über die NS-Medizin wurden Kinder bislang nur als Opfer des Reichsausschusses zur wissenschaftlichen Erfassung erb- und anlagebedingter schwerer Leiden und der Kinderfachabteilungen wahrgenommen. Tatsächlich wurden Minderjährige aber auch Opfer der Krankenmorde im Osten des Reiches 1939/40, der Gasmord-Aktion T4 1940/41 sowie der dezentralen Euthanasie bis 1945. Eine zusammenfassende Untersuchung über ihre Einbeziehung in diese Tötungsaktionen fehlt bislang ebenso wie eine Analyse der medizinischen Forschungen an Kindern in der NS-Zeit. Der Band will dazu am Beispiel Berlins und Brandenburgs einen Beitrag leisten. Dabei konnte auf vergleichsweise reichhaltige Quellenbestände zurückgegriffen werden, da in der Region zahlreiche Krankenhäuser, Anstalten, Universitätskliniken und Forschungsinstitute konzentriert waren, deren Unterlagen in erstaunlichem Umfang erhalten sind.



Mussolini in Afrika - Gabriele SchneiderMussolini in Afrika
Gabriele Schneider

Gebundene Ausgabe, 2000
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Historiker wie Renzo De Felice, Andreas Hillgruber, Karl Dietrich Bracher oder Henry A. Turner haben die Verwendbarkeit eines allgemeinen Faschismusbegriffs in Frage gestellt. Dabei wurde der im Nationalsozialismus virulente Rassismus und Antisemitismus als Unterscheidungsmerkmal zum italienischen Faschismus betrachtet. Herrschte in Mussolinis Staat ein Faschismus ohne Rassismus?
Gabriele Schneider weist das Gegenteil nach. Ihre Arbeit behandelt zunächst die rassentheoretischen Konzeptionen des italienischen Faschismus bis zur Eroberung Äthiopiens und geht dann auf die faschistische Kolonialpolitik ein. Die Anwendung der faschistischen Rassengesetze wird - vom Städtebau bis zur Schulpolitik - geschildert. Dabei kommt auch der Sonderfall Libyen zur Sprache. Ein Exkurs behandelt den faschistischen Antisemitismus.




La Tristesse de Saint Louis: Swing unter den Nazis - Mike ZwerinLa Tristesse de Saint Louis: Swing unter den Nazis
Mike Zwerin

Gebundene Ausgabe, Dezember 2000
     Verkaufsrang: 460962     

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"... Mike Zwerin konzipierte sein Buch nicht als wissenschaftliche Abhandlung, seine alptraumartige Beklemmung steht vor einer Aufzählung von Fakten. Er läßt Zeitzeugen berichten, Musiker und Fans, einen SS-Kulturfunktionär und beschreibt die Jazz-Szenen in den von Hitlers Armeen besetzten Ländern."
(Münchner Merkur)Mike Zwerin aus New York spielt Posaune; vorübergehend war er Mitglied von Miles Davis' legendärer Tubaband. Er ist Europa-Korrespondent der International Herald Tribune in Paris.




NS-Kunstraub in Österreich und die Folgen - NS-Kunstraub in Österreich und die Folgen

Gebundene Ausgabe, September 2005
     Verkaufsrang: 489281      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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In den vergangenen Jahren erregten immer wieder Ereignisse, die mit dem nationalsozialistischen Kunstraub in Verbindung standen, große mediale Aufmerksamkeit - so auch der Konflikt um zwei Schiele-Bilder, die die Stiftung Rudolf Leopold für eine Ausstellung nach New York entliehen hatte und die um die Jahreswende 1997 / 98 von den US-amerikanischen Behörden als ehemals jüdisches Eigentum beschlagnahmt wurden oder der höchst brisante Fall jener Gemälde von Gustav Klimt aus dem ehemaligen Besitz des Ehepaares Ferdinand und Adele Bloch-Bauer, die sich heute in der Österreichischen Galerie im Belvedere in Wien befinden und von der Erbin, Maria Altmann, seit Jahren vergeblich zurückverlangt werden. Die erwähnten spektakulären Fälle können jedoch nur als die Spitze des Eisbergs gelten. Der Sammelband zeigt erstmals auf, wie gigantisch die Ausmaße des NS-Kunstraubes in Österreich tatsächlich gewesen sind und dass eine Vielzahl lokaler Institutionen und Protagonisten - etwa namhafte Kunstexpe rten - sowie der Kunsthandel maßgeblich in die Entziehungsvorgänge involviert gewesen sind. Das Buch verweist darüber hinaus auf die vielfachen Kontinuitäten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und die Aktualität der Thematik bis in die Gegenwart. Namhafte Fachleute präsentieren die aktuellen Erkenntnisse zur Thematik, wodurch ein umfassender und spannender Überblick über den derzeitigen Wissens- und Forschungsstand geboten wird!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Pressestimmen zu diesem Buch:      4 von 5 Punkten
"Die Publikation stellt vielmehr eine erste Gesamtdarstellung dieses noch jungen Forschungsgegenstandes dar. Die Autoren kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Publizistik, Rechtswissenschaft, Zeit- und Kunstgeschichte. In ihren Beiträgen präsentieren sie die neuesten Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit und bieten einen Überblick von der NS-Zeit bis zur Gegenwart.
In den zahlreichen Einzel- und Fallstudien lässt sich das Ausmaß des Rassenwahns, des Antisemitismus, der Habgier - sowohl persönlicher, als auch institutioneller Natur - im Kunst- und Kulturbereich und der damit verbundenen menschlichen Tragödien nachvollziehen. Auch der problematische und beschämende Umgang mit den Opfern des NS-Kunstraubs und dem entzogenen Kunst- und Kulturgut bis in die Gegenwart wird thematisiert."
Der Standard, Markus Böhm

"(...) eine längst überfällige Auseinandersetzung mit der gezielten Raub- und (im Falle der vom NS-Regime als 'entartete Kunst' desavouierten Werke) Zerstörungspolitik im Dritten Reich, (...)."
Der Standard, Colette M. Schmidt

"Insgesamt ein Band, der sich trotz komplizierter Materie überaus spannend liest und immer wieder zu ungläubigen Staunen führt. (...) ist dieses wichtige Buch doch eine umfassende Darstellung."
Ö1, Kontext-Sachbücher, Wolfgang Ritschl

"Wie skrupellos offen die damals euphemistisch so genannte Verwertung jüdischen Kulturguts von Anfang an erfolgte, dokumentiert ein eben erschienenes Buch: Demnach lud das Wiener Dorotheum allein zwischen März und Dezember 1938 zu mehr als 30 Hausauktionen, bei denen alles - von Kunstwerken bis hin zu Alltagsmobilar - direkt in den Villen und Wohnungen versteigert wurde, deren Besitzer bereits geflüchtet waren."
Profil, Marianne Enigl

"Alles in allem handelt es sich hier um spannende, wenn auch nicht gerade erfreuliche Lektüre. Vielleicht als wichtigste Erkenntnis geht aus den Beiträgen in diesem Band hervor, dass Österreich am NS-Kunstraub - mengen - wie auch personenmäßig - in größerem Ausmaße beteiligt war, als bisher angenommen. Sie mögen als Ausgangspunkt für weiter gehende Recherchen dienen."
Die Presse, Murray G. Hall

"Das Buch liefert einen ausgezeichneten Überblick über den Stand der Forschung hinsichtlich NS-Raubkunst und Restitution nach 1945."
Falter, Thomas Geldmacher

"(...) in objektiver Art und Weise (wird) eines der letzten noch offenen Kapitel des Terroregimes des Dritten Reiches beschrieben. Das Werk kann dazu beitragen, den Leser in Bezug auf Kunstraub und Restitution zu sensibilisieren."
www.geschichte-tirol.com

"Die Beiträge in dem angezeigten Band widmen sich schwerpunktmäßig der Darstellung des Geschehenen, wie auch der heutigen Rechtslage und sind, auch in Hinblick auf aktuelle Restitutionsfragen, von hohem informativen Wert. (...) Wenn man das angezeigte Buch aus der Hand legt, bleibt ein Unbehagen zurück: das Unbehagen darüber, wie lange es dauern musste, bis die hier vorgestellten, auch rechtlichen Fragen, in das Bewusstsein getreten sind als eine späte Notwendigkeit des Versuches der Wiederherstellung der Gerechtigkeit. Der eigentliche Anwert der Gerechtigkeit ist die Rechtssicherheit. Verantwortete Rechtssicherheit aber fußt auf einem verantwortlichen Rechtsfrieden. Um diesen müht sich das hier vorgestellte Buch, das, vor allem, jungen Juristen, und, unter ihnen, angehenden Rechtsanwälten, zu einer Pflichtlektüre gemacht werden sollte."
Anwaltsblatt, Michael Sallinger

"Aus der Sicht der Architektur sind im vorliegenden Sammelband von Einzelstudien zum Thema vor allem die Beiträge von Birgit Kirchmayr über Hitlers Projekt eines neuen Museums für Linz, das großteils mit beschlagnahmten Kunstwerken bestückt werden sollte, sowie der Beitrag von Gottfried Fliedl über Museums- und Ausstellungspolitik von Interesse. Fliedl beschreibt etwa, wie der Münchner Königsplatz mit den bedeutenden Bauten von Leo von Klenze zu einer 'nationalsozialistischen Weiheanlage' umgeplant werden sollte."
architektur. aktuell

"Einzelfragen und -schicksale, besondere Aufmerksamkeit für Albin Egger-Lienz und wenig für die entartete' Moderne damals, zeichnen das Werk aus."
Wiener Zeitung

"Diese grausige Episode der Weltkriegsgeschichte wie auch der bewegten Geschichte der Kosaken beleuchtet dieses Bändchen eindrucksvoll."
ZDF, Stiftung Lesen

"Wenn man das angezeigte Buch aus der Hand legt, bleibt ein Unbehagen zurück: Das Unbehagen darüber, wie lange es dauern musste, bis die hier vorgestellten, auch rechtlichen Fragen, in das Bewusstsein getreten sind als eine späte Notwendigkeit des Versuches der Wiederherstellung der Gerechtigkeit. Der eigentliche Anwert der Gerechtigkeit ist die Rechtssicherheit. Verantwortete Rechtssicherheit aber fußt auf einem verantwortlichen Rechtsfrieden. Um diesen müht sich das hier vorgestellte Buch, das vor allem jungen Juristen und, unter ihnen, angehenden Rechtsanwälten zu einer Pflichtlektüre gemacht werden sollte."
Österreichisches Anwaltsblatt

"(...) there is no doubt that this title is a substantial contribution to the literature on National Socialist art plundering,(...) the volume is to be highly commended. As the invaluable endnotes testify, it derives from a great deal for their openness. The individual essays recount stories interesting not only from a local or an Austrian perspective, but also with much broader questions about the Third Reich and the international art world in mind."
H-German, Cardiff School of History and Archaeology, Jonathan Osmond

"Der Sammelband deckt mit seinen samt Einleitung 19 Beiträgen eine breite Themenpalette ab, von Hitlers Museumspolitik, die besonders für Österreich von Relevanz war, bis hin zu den vielfältigen und regen Beziehungen der Schweiz zu internationalen Kunstzentren wie Berlin, Wien und Paris in der Zeit von 1933 bis 1945. (...) Der vorliegende Sammelband vermittelt einen ausgezeichneten und anschaulichen Überblick zum Forschungsstand."
Tiroler Heimat, Wilfried Beimrohr

"The specifity of many of the articles in this book is also a strenght - a way of realizing the goal of a systematic scholary treatment.(...) The contributors to this book represent many of the best provenance researchers and scholars in the world who are working on Nazi art looting. All of these individuals strive to clarify this often murky history and are playing important rules in rectifying past injustices. Many served on the relatively recent Historikerkommission der Republik Österreich that produced the careful and extensive reports on Autria during the third Reich. In short, the individuals in this volume are on the front lines as they "fight the good fight." Furthermore, one of the strenghts of this book lies in the contributions abot recent restitution efforts."
Jonathan Petropoulos, Contemporary Austrian Studies - Volume 15, Sexuality in Austria


Die nationalsozialistische Herrschaft 1933-1939 - Magnus BrechtkenDie nationalsozialistische Herrschaft 1933-1939
Magnus Brechtken

Broschiert, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 392960      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Basiswissen – klar, übersichtlich, präzise:
- Historisches Grundlagenwissen auf dem neuesten Stand der Forschung
- Für Studierende, Lehrende und historisch Interessierte
- Klar, anschaulich und übersichtlich gegliedert
- Zeittafel zu Beginn jedes Kapitels
- Erläuterungen zu Begriffen, Personen und Ereignissen
- Klar strukturierte Grafiken
- Kommentiertes Quellen- und Literaturverzeichnis
Magnus Brechtken bietet eine klar strukturierte Gesamtdarstellung der sechsjährigen 'Friedenszeit' der nationalsozialistischen Herrschaft. Er behandelt Hitlers Persönlichkeit, die Machtergreifung und Etablierung der Herrschaft, die Außenpolitik des 'Dritten Reiches', Rassenpolitik und Verfolgung, Wirtschaft und Arbeit, Vertreibung und Emigration sowie Kunst und Kultur.




NS-Erbgesundheitsgerichte und Zwangssterilisation in der Provinz Brandenburg - Annette Hinz-WesselsNS-Erbgesundheitsgerichte und Zwangssterilisation in der Provinz Brandenburg
Annette Hinz-Wessels

Gebundene Ausgabe, Juli 2004
     Verkaufsrang: 537603     

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Nationalsozialistische Gesetzgebung als Grundlage der Euthanasie-Verbrechen. Mit dem Ziel, den Volkskörper zu reinigen und krankhafte Erbanlagen auszumerzen, erließen die Nationalsozialisten am 14. Juli 1933 das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses, auf dessen Grundlage rund 400.000 Menschen im Dritten Reich gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht wurden.Die Autorin beschreibt die Umsetzung dieses ersten rassenhygienischen Gesetzes des NS-Staates in der Provinz Brandenburg. Sie beleuchtet die Rolle der an der Zwangssterilisation beteiligten Ärzte und Juristen und verweist auf die Besonderheiten bei der Durchführung des Gesetzes in einer ländlich geprägten Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen jedoch vor allem die Opfer, deren individuelle Schicksale in zahlreichen Fallbeispielen sichtbar werden.Herausgegeben vom Landesamt für Soziales und Versorgung für die Landeskliniken Brandenburg/Havel, Eberswalde, Lübben und Teupitz sowie für die Ruppiner Kliniken GmbH.
Annette Hinz-Wessels, Jahrgang 1962, ist wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Forschungsprojekt Wissenschaftliche Erschließung des Krankenaktenbestands der nationalsozialistischen Aktion T 4.




Zwischen Karriere und Verfolgung - Kirsten HeinsohnZwischen Karriere und Verfolgung
Kirsten Heinsohn, Barbara Vogel, Ulrike Weckel

Taschenbuch, 1997
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Frauen, die in der Zeit des Nationalsozialismus gelebt und gehandelt haben, werden häufig einem dichotomischen Schema von Opfern und Täterinnen zugeordnet. Die zwölf Fallstudien dieses Bandes verzichten demgegenüber auf eine vorschnelle Beurteilung und untersuchen die jeweiligen Handlungsmöglichkeiten und tatsächlichen Verhaltensweisen von Frauen unter den Bedingungen der Dikatatur. Unterschiedlichste Handlungsräume geraten so in den Blick: die Redaktion einer Frauenzeitschrift, das Schreibbüro einer Gauleitung, die SS, die Ehe, die Nachbarschaft, die jüdische Familie, das Ghetto und das Konzentrationslager.



Vom »Kronjuristen« zum »Kronzeugen«: Friedrich Wilhelm Gaus: ein Leben im Auswärtigen Amt der Wilhelmstraße - Gerhard StubyVom »Kronjuristen« zum »Kronzeugen«: Friedrich Wilhelm Gaus: ein Leben im Auswärtigen Amt der Wilhelmstraße
Gerhard Stuby

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
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Im Wirken von Friedrich Wilhelm Gaus, des langjährigen Leiters der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, wird die Kontinuität deutscher Diplomatiegeschichte unter Rathenau, Stresemann und Hitler nachgezeichnet.



Der Faschismus. Ursachen und Herrschaftsstruktur. Eine Einführung - Reinhard KühnlDer Faschismus. Ursachen und Herrschaftsstruktur. Eine Einführung
Reinhard Kühnl

Taschenbuch, Januar 1998

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Geschichte der Armenfürsorge in Deutschland: Geschichte der Armenfürsorge in Deutschland, Bd.3, Der Wohlfahrtsstaat im Nationalsozialismus: Bd 3 - Christoph SachsseGeschichte der Armenfürsorge in Deutschland: Geschichte der Armenfürsorge in Deutschland, Bd.3, Der Wohlfahrtsstaat im Nationalsozialismus: Bd 3
Christoph Sachsse, Florian Tennstedt

Taschenbuch, April 1992

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Hammer, Zirkel, Hakenkreuz. Wie antifaschistisch war die DDR? (Edition Ost): Wie antifaschistisch war die DDR? - Detlef JosephHammer, Zirkel, Hakenkreuz. Wie antifaschistisch war die DDR? (Edition Ost): Wie antifaschistisch war die DDR?
Detlef Joseph

Broschiert, 1. September 2006

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Weltgeschichte im Aufriss, Themenhefte, Der europäische Faschismus und das Dritte Reich - Werner RipperWeltgeschichte im Aufriss, Themenhefte, Der europäische Faschismus und das Dritte Reich
Werner Ripper

Taschenbuch, 1977

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