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| NS-Zeit | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Faschismus und Antifaschismus Christoph Classen Gebundene Ausgabe, Dezember 2004 Verkaufsrang: 1496565 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Das antifaschistische Selbstverständnis der DDR gehört seit 1990 zu den umstrittensten Aspekten ihrer Geschichte. Doch im Rahmen der politisch aufgeladenen Debatte war die genaue historische Analyse oft nur wenig gefragt. Die vorliegende Studie untersucht nun auf der Grundlage des seinerzeit wichtigsten Massenmediums, des Radios, die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit während der Nachkriegsjahre. Wie wurden Krieg, Verfolgung und...
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Daimler-Benz und die Argentinien-Connection. Von Rattenlinien und Nazigeldern Gaby Weber Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 445014 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Der Mythos: Bei Kriegsende liegt das Reich in Schutt und Asche und nach wenigen Jahren blhen industrielle Landschaften. So liefert, nach Kriegsende, der "fleiáige Deutsche" den spten Beweis seiner berlegenheit. Bei der Auferstehung geholfen haben die amerikanischen Freunde, mit Carepaketen und Marshallplan. Tabu ist die Frage, ob beim deutschen Wirtschaftswunder nicht die Gewinne der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie geholfen haben? Sie stammen aus der "Arisierung" des jdischen Vermgens, aus dem Zahngold der KZ's, aus der Ausbeutung der Arbeitskraft der Zwangsarbeiter, aus der Plnderung der Zentralbanken und der Einverleibung der Fabriken in den besetzten Lndern. Man weiá, diese Gewinne wurden in der Schweiz versteckt. Man weiá nicht, wie diese Gewinne in den produktiven Kreislauf der Nachkriegswirtschaft geleitet worden sind. Auch der Bericht der US-Regierung ber das "Nazigold" kann oder will diese Frage nicht beantworten. Washington brauchte den jungen Bonner S taat als Bollwerk im Kalten Krieg, der Aufbau der Bundeswehr musste finanziert und der Kredit aus dem Marshallplan samt Zinsen zurckgezahlt werden. Woher sollten die Deutschen dieses Kapital nehmen, wenn nicht aus den vor 1945 versteckten Schatullen? Die in Sdamerika lebende Autorin Gaby Weber hat jahrelang recherchiert, u. a. in der argentinischen Zentralbank, dem Innenministerium, der Fremdenpolizei. Ihr Ergebnis: Nazigeld wurde gewaschen ber den Umweg Zrich und Buenos Aires. Mit fingierten Zahlungen, geschmuggeltem Bargeld und der Ausnutzung der Differenz zwischen dem offiziellen und dem parallelen Wechselkurs. Regie fhrte Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard. Ein ausfhrendes Unternehmen war: Daimler-Benz Untertrkheim. "Wenn Sie das Geldwsche nennen ..." - erzhlt der Strohmann der Deutschen, Jorge Antonio, rechte Hand von Prsident Juan Domingo Per n. Er erhielt vom Daimler-Benz-Vorstand Listen angeblicher "Experten", die er in seiner 1951 gegrndeten Fabrik, Mercedes Benz Argentina, einstellen musste, darunter hohe Nazis und Kriegsverbrecher. Der Preis fr den Technologietransfer.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Rattenlinien und Nazigelder - Versuch einer Entpflechtung 5 von 5 Punkten Gaby Weber skizziert auf knapp 140 Seiten den Stand ihrer aktuellen Forschungen bezüglich Daimler-Benz und den Nazigeldern/Nazigrößen.Es ist äußerst interessant zu erfahren, über welche "genialen" Umwege Geldwäsche nach dem Fall des 3. Reiches unter Zuhilfenahme ausländischer Firmen und Strohmänner vonstatten gegegangen ist. Hier am Beispiel des Daimler-Benz-Konzerns. Da wird auf der einen Seite in einem schier unfassbaren Umfang Nazigeld gewaschen, um es in den Wirtschaftskreislauf des Nachkriegsdeutschlands wieder zu integrieren. Während auf der anderen Seite dafür gesorgt wird, dass gesuchte Nazis scheinbar mühe- und anstandslos als Mitarbeiter von Merzedes-Benz-Argentinien eingestellt und so vor Strafverfolgung gerettet werden. Gaby Weber versucht mit diesem Buch die Öffentlichkeit zu mobilisieren und ein breites Interesse an einer weiteren Offenlegung von Fakten und Informationen zu erzeugen. Das Buch stellt lediglich einen Zwischenbericht dar, der zwar detailiert die Machenschaften aufzeigt, allerdings noch Lücken besitzt. Für alle, die sich generell für den "Opportunismus des Kapitals" interessieren, wissen möchten, was nach der NS-Zeit mit dem erbeuteten Geld passiert ist und sich für moralische Verfehlungen von deutschen/internationalen Firmen/Konzernen interessieren, stellt dieses Buch ein absolutes Muss dar. |
Zwischen Achse und Mandatsmacht. Palästina und der Nationalsozialismus René Wildangel Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 918573 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Der Großmufti von Jerusalem Amin al-Husaini stand regelmäßig im Zentrum der historischen Wahrnehmung. Erstmals fragt die vorliegende Studie aber differenzierter nach zeitgenössischen arabischen Perspektiven in Palästina und schließt dabei auch Kritik und Vorbehalte gegen NS-Deutschland und den italienischen Faschismus ein. Dokumente aus deutschen, britischen und israelischen Archiven sowie umfangreiche arabischsprachige Originalquellen belegen die erstaunliche Bandbreite der arabischen Begegnung mit dem Nationalsozialismus.
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Das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten 1933 - 1939: Steuerung durch Emergente Organisation und Politische Prozesse Michael von Prollius Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2003 Verkaufsrang: 927853 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine neue Interpretation des Wirtschaftssystems des Dritten Reiches, ein neues, stringentes Erklärungsmodell für die seit Jahrzehnten umstrittene Frage, wie ein so inhomogenes, diffuses System einen so hohen Grad an Effizienz erreichen konnte in der Konjunktur- und Beschäftigungspolitik wie in der Rüstungs- und Kriegswirtschaftspolitik. Der Autor, Wirtschaftswissenschaftler und Historiker, bedient sich interdisziplinärer Methoden; als Analyseinstrument nutzt er neue wirtschaftswissenschaftliche Theorien, besonders aus der Managementlehre. Sein Fazit: Das NS-Wirtschaftssystem war weder Planwirtschaft noch Marktwirtschaft, weder Befehlswirtschaft noch Monopolwirtschaft allein es war eine Mischung aus alledem, das Ergebnis unablässiger Neu- und Umorganisation, von Ad-hoc-Interventionen und zahllosen Lenkungs- und Bürokratisierungsmaßnahmen, die allesamt keinen durchdachten Plänen folgten, sondern emergent organisiert, mit anderen Worten: aus Augenblick und Gelegenheit geboren wurden. Dies alles vollzog sich vor dem Hintergrund und als Teil ständiger politischer Machtkämpfe hinter den Kulissen, die ebenfalls emergenten Charakter hatten. Die Quintessenz des Buches: Die Entwicklung des Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten vollzog sich nach einem spezifisch nationalsozialistischen Muster, der Steuerung durch emergente Organisation und Politische Prozesse. Dieses Erklärungsmodell könnte über die Wirtschaft hinaus Deutungskraft für das gesamte NS-System erlangen.
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Dienen und Verdienen: Hitlers Geschenke an seine Eliten Gerd R. Ueberschär, Winfried Vogel Taschenbuch, Dezember 2000 Verkaufsrang: 422137 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die politische und militärische Elite des Dritten Reiches hat sich schamlos an staatlichen Geldern bereichert. Zu diesem Ergebnis gelangen Gerd R. Ueberschär und Winfried Vogel in ihrem Buch Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten. Hitler verteilte seine finanziellen Wohltaten oft willkürlich und ohne feste Regeln, und er war dabei auf strikte Geheimhaltung bedacht. Die Geschenke sollten "Dankbarkeit, Wohlverhalten und Anhängerschaft" erzeugen und ganz allgemein dazu dienen, die so Ausgezeichneten für den nationalsozialistischen Staat positiv zu beeinflussen. Letztlich wurden die Empfänger der Zuwendungen durch "die akzeptierte und praktizierte Geheimniskrämerei" jedoch zu Komplizen des Diktators und seines verbrecherischen Regimes. Betroffen war nicht nur die politische und militärische Elite des Dritten Reichs. Von Hitlers Großzügigkeit profitierten auch Beamte und Architekten, Künstler und Schriftsteller. Die Mehrzahl der Beschenkten zeigte sich nach dem Krieg unempfindlich gegenüber Bereicherungs- und Korruptionsvorwürfen, doch vielen war ihr Verhalten offensichtlich peinlich. In der Memoiren- und Erinnerungsliteratur wurden die Dotationen meist nicht erwähnt oder unter Hinweis auf frühere Praktiken schöngeredet. Ueberschär und Vogel dokumentieren penibel das Ausmaß der Korruption und offenbaren die hemmungslose Selbstbedienungsmentalität der Hitler-Anhänger beim Umgang mit dem Staatsvermögen. Zwar läßt sich heute, 50 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der genaue Umfang der Zuwendungen nicht mehr ermitteln, doch vermittelt das Buch einen Eindruck, wie weit die Verstrickung und Abhängigkeit von Angehörigen der politischen und militärischen Führungsschicht im NS-Regime gegangen ist, wer in welcher Form und in welchem Ausmaß von den Zuwendungen des Diktators profitiert hat, und wie es mit den auf diese Weise erworbenen Vermögen nach 1945 weiterging. --Stephan Fingerle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Hinter der Fassade 5 von 5 Punkten Dass ein unmoralisches System korrupt ist, verwundert niemanden. Dass Ross und Reiter genannt werden, ist verdienstvoll, da die heimlich Begünstigten dies natürlich nicht offenbaren.Bleibend ist die Erkenntis von der Doppelmoral. Auch dieses ist natürlich nicht neu ( Heine: Sie predigen Wasser und trinken Wein). Aber im einzelnen zu erfahren, dass die Begünstigten, speziell in der Wehrmacht, Menschen waren, die in Preussen sozialisiert worden sind, das ja das Dienst-Ethos so hoch hängte, das bleibt bemerkenswert und sollte allen, die sich auf diese preussischen Tugenden berufen, immer wieder klar werden. Zitat:Ulrich von Hassell notierte am 20. April 1943 in sein Tagebuch: "Je länger der Krieg dauert, desto geringer wird meine Meinung von den Generälen. Sie haben wohl technisches Können und physischen Mut, aber wenig Zivilcourage, gar keinen Überblick oder Weltblick und keinerlei innere, auf wirklicher Kultur beruhende geistige Selbständigkeit und Widerstandskraft, daher sind sie einem Manne wie Hitler völlig unterlegen und ausgeliefert. Der Mehrzahl sind außerdem die Karriere im niedrigen Sinne, die Dotationen und der Marschallstab wichtiger als die großen, auf dem Spiel stehenden sachlichen Gesichtspunkte und sittlichen Werte." Diejenigen, die heute auf die Tugenden der Preussen hinweisen, sind damit konfroniert, dass die Tugend des Dienes offensichtlich durch die Gier, den Drang zum Verdienen überwuchert wurde. Ein Buch wie dieses ermuntert, immer hinter die Fassade zu schauen und nicht dem äusseren Anschein zu vertrauen.
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Die Geschichte des Dritten Reiches Torsten Körner Gebundene Ausgabe, September 2000 Verkaufsrang: 555972 Wer glaubt, Jugendliche zeigten heutzutage generell kein Interesse an der Geschichte des Dritten Reiches, befindet sich im Irrtum. Jugendliche organisieren Ausstellungen und Vorträge über die Schicksale jüdischer MitschülerInnen, legen Gedenkgärten an und suchen die Begegnung mit Überlebenden. Doch es gibt natürlich auch die, denen die Erinnerung an die Opfer lästig ist und die nicht einsehen wollen, dass das Dritte Reich zu unserer Geschichte gehört. Ein Blick in die Zeitungen zeigt, dass auch heute noch der Hass gegen Juden und Ausländer ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem ist. Jüdische Schulen und Synagogen sind immer wieder Ziele rechtsradikaler Gewalt, Menschen werden verprügelt, weil sie fremdländisch aussehen, Asylbewerberheime werden in Brand gesteckt. Es stellt sich die Frage, wie es heutzutage zu derart erschreckenden Beispielen rechtsradikaler Gewalt kommen kann. Wenn jugendliche Täter im Mittelpunkt ausländerfeindlicher Aktionen stehen, werden als Gründe hierfür oft gescheiterte Sozialisation oder Mangel an Wissen um die geschichtlichen wie politischen Hintergründe genannt. Torsten Körner hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Dritten Reiches kinder- und jugendgerecht zu erzählen. Ohne erhobenen Zeigefinger und verordnete Betroffenheit liefert er Fakten und zeigt Zusammenhänge auf. Eine leicht verständliche Sprache, eine Fülle von Fotos und Zeichnungen sowie zahlreiche Berichte von Zeitzeugen veranschaulichen das Leben unter der NS-Diktatur. Dr. Torsten Körner ist Historiker und Germanist aus Berlin. Sein Spezialgebiet ist die Geschichte der Filmindustrie zur Zeit des Dritten Reiches. Bei Campus ist von ihm ausserdem Der kleine Mann als Star (2001) erschienen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sehr gut dargestellt! 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch von meinem Geschichtslehrer empfohlen bekommen und bin begeistert! Da ich mich eigentlich nicht so sehr für die deutsche Geschichte und schon gar nicht für das NS-Regime interessiere, ist es für mich eine Überraschung dass ich das Buch durchgelesen habe! Es erklärt sachlich und ruhig, wie diese schrecklichen Gräueltaten verübt werden konnten und zeichnet ein nüchternes und trotzdem schonungsloses Bild der damaligen Zeit. Ich habe durch dieses Buch gelernt, was es eigentlich bedeutet hat, ein Jude in der damaligen Zeit zu sein und mich überkommen neuerlich Schamgefühle, dass so etwas in Deutschland, in meinem Heimatland passieren konnte.
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Das Guayana-Projekt: Ein deutsches Abenteuer am Amazonas Jens Glüsing Broschiert, 17. März 2008 Verkaufsrang: 900278 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Deutsche Wissenschaftler unternahmen zwei gegensätzliche Expeditionen, um eine abgelegene Region des brasilianischen Amazonasgebietes an der Grenze zu Französisch-Guayana zu erschließen. Die eine fand 1935 unter Leitung des Geologen und späteren SS-Offiziers Schulz-Kampfhenkel statt und diente der Erkundung eines deutschen Brückenkopfes in Südamerika. Die zweite verfolgte gänzlich andere Ziele. Sie wurde geleitet von Christoph Jaster, einem gebürtigen Deutschen, der inzwischen Leiter des Tumucumaque-Nationalparks ist, des größten Regenwald-Schutzgebietes der Welt. Jens Glüsing rekonstruiert das Unternehmen der Nazis anhand des Original-Expeditionsberichts, des Ufa-Films "Rätsel der Urwaldhölle" und zeitgenössischer Karten. Zugleich begleitet er den heutigen "Förster vom Amazonas" an die historischen Stätten und schildert seine Begegnungen mit Indianern, Goldgräbern und Schmugglern.
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Erinnerungskulturen im Dialog. Europäische Perspektiven auf die NS-Vergangenheit Claudia Lenz, Jens Schmidt, Oliver von Wrochem Taschenbuch, Oktober 2002 Verkaufsrang: 876817 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Derzeit wird intensiv darüber diskutiert, wie es angesichts der wachsenden zeitlichen Distanz gelingen kann, die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus lebendig zu halten. In der schulischen und außerschulischen Bildung, in Gedenkstätten und Museen, aber auch in den Medien und in der Politik wird nach zukunftsweisenden Wegen des Erinnerns und Gedenkens gesucht. Dieser Band bietet einen Überblick über diese Versuche im europäischen Kontext.
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Machtzerfall. Die letzten Tage des Dritten Reichs dargestellt am Beispiel der hessischen kreisstadt Friedberg Herfried Münkler Gebundene Ausgabe, 3. März 2005 Verkaufsrang: 704256 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als am 23. März amerikanische Panzerverbände südlich von Mainz über den Rhein vorstießen, war die Schlacht um die Festung Europa in ihr letztes Stadium getreten. Die deutsche Kapitulation war nur noch eine Frage der Zeit. Vier Tage zuvor hatte Hitler die totale Zerstörung sämtlicher Verkehrs-, Industrie- und Versorgungsanlagen befohlen; auf die Lebensgrundlagen des deutschen Volkes sollte keine Rücksicht mehr genommen werden. Da der Machtapparat des Regimes jedoch im Zerfall begriffen war, kamen Offiziere und Zivilisten zum Zuge, die im hereinbrechenden Chaos zu retten suchten, was noch zu retten war. Aufgrund der Materialien des Friedberger Stadtarchivs hat Herfried Münkler diese Ereignisse minutiös rekonstruiert. Aus Akten und Erinnerungen steigen gespenstische Szenen auf. Während die Bevölkerung die Vorräte des Heeresproviantamtes plündert, sitzen die meisten Offiziere wie gelähmt in ihrem Gefechtsstand und betrinken sich im Bewusstsein, dass fünfeinhalb Jahre Krieg sinnlos und ver geblich waren. Und während die Bevölkerung sich aller belastenden Requisiten in der Nacht zu erledigen sucht Orden, Uniformen, Hitlerporträts verschwinden in den Lehmgruben , setzen ein paar Fanatiker noch über die Kapitulation hinaus ihre Hoffnung in die versprochenen Wunderwaffen.
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Faschismus und Faschismen im Vergleich Christof Dipper, Rainer Hudemann, Jens Petersen Sondereinband, 1997 Verkaufsrang: 2646385 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Dezember 1997Inhalt: Christof DipperiRainer Hudemann, Einleitung - Zu Stand und Perspektiven der Faschismus-Forschung; Hans Mommsen, Die NSDAP - Typus und Profil einer faschistischen Partei; jens Petersen, Der Faschismus in Italien. Zur historiographischen Debatte; Volker Sellin, judenemanzipation und Antisemitismus In Italien Im 19. jh.; Michael H. Kater, Antisemitismus in der Kulturpolitik des Dritten Reiches am Beispiel der Musik; Moshe Zimmermann, Die judenfrage als soziale Frage - Zu Kontinuität und Stellenwert des Antisemitismus vor und nach dem Nationalsozialismus; Enzo Collotti, Die Historiker und die Rassengesetze in Italien; Margret Szöllösijanze. Die judenpolitik in Ungarn in der Zwischenkrlegszeit und im Zweiten Weltkrieg; Armin Heinen, Rituelle Reinigung - Politische, soziale und kulturelle Bedingungsfaktoren faschistischer Gewalt in Rumänien; Bruno Mantelil, Italien als Angreifer und Besatzungsmacht 1 93~ 1943; Lutz Klinkhammer, Grundlinien nationalsoziallstischer Besatzungspolitik in Frankreich, jugoslawien und Italien; Norbert Frei, Zwischen Terror und Integration. Zur Funktion der politischen Polizei Im Nationalsozialismus; Hans-Ulrich Thamer, Die Repräsentation der Diktatur - Geschichts- und Propagandausstellungen im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien; Emub Gentile, Der Liktorenkult:
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Der schreckliche Traum vom vollkommenen Menschen. Rassenhygiene und Eugenik in der Sozialen Arbeit Manfred Kappeler Gebundene Ausgabe, Januar 2000 Verkaufsrang: 846516 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Auch im Bereich der Wohlfahrtspflege ist die Zeit des Nationalsozialismus nicht ohne Traditionen und Kontinuitäten zu verstehen. Die Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, ihre Nachwirkungen sind bis in die Gegenwart zu verfolgen. Manfred Kappeler zeigt in seinem umfangreichen Werk Verhaltens- und Denkmuster, die es den nationalsozialistischen Gewaltherrschern leicht machten, die Soziale Arbeit für ihr Terrorregime zu instrumentalisieren. Die Studie, die auf umfangreichem Quellenstudium beruht, hilft 'die Banalität des Bösen' zu verstehen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht nur für Sozialpädagogen! 5 von 5 Punkten Das neuste Buch von Manfred Kappeler zeigt sehr genau auf, wie sich das eugnischeDenken in der sozialistischen Arbeiterschaft, in den Kirchen und vorallen in der Sozialen Arbeit,etabliert hat. Durch sehr genauesRecherchieren weist Kappeler nach ,das die Theorien der Rassenhygieneeinen festen Bestandteil in der Geschichtsschreibung der Sozialarbeiteinnehmen. Dieses dunkle Kapitel wird heute leider oftübersehen. Allein der Quellennachweis dieses Buches ist den Kauf wert. |
Hochschule und Wissenschaft in zwei deutschen Diktaturen. Elitenaustausch an sächsischen Hochschulen 1933-1952 Michael Parak Gebundene Ausgabe, November 2004 Verkaufsrang: 2086061 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Mit dieser Arbeit wird erstmals die Hochschulpolitik der NS- und der SED-Diktatur auf der Ebene des Landes Sachsen untersucht. Am Beispiel der Universität Leipzig, der Technischen Hochschule Dresden und der Bergakademie Freiberg werden Maßnahmen dargestellt, mit denen die Autonomie von Forschung und Lehre weitgehend beseitigt wurde. Dazu gehörte vor allem die Einrichtung zentraler Institutionen wie das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksaufklärung (1934) und das Staatssekretariat für Hochschulwesen (1951). Ferner wird deutlich, dass die Umsetzung der diktatorischen Personalpolitik zu einem umfangreichen Elitenaustausch führte. Die Zwangsmaßnahmen werden in Bezug zu heutigen Berufungs- und Habilitationsverfahren gesetzt. Dabei offenbaren sich auch Widerstandskräfte des akademischen Milieus, die einer umfassenden Umgestaltung der Hochschulen entgegenstanden. Eine Datenbank mit Angaben zu 1173 Professoren und Dozenten, die zwischen 1933 und 1952 in Sachsen lehrten, bildet die Grundlage dieser Studie.
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Zwangsarbeit in Deutschland 1939 - 1945
Gebundene Ausgabe, Januar 2004 Verkaufsrang: 1434002 Ulrich Herbert: Zwangsarbeit im »Dritten Reich«. Kenntnisstand, offene Fragen, Forschungsprobleme Wilfried Reininghaus: Archiv- und Sammlungsgut zur Geschichte der Zwangsarbeit in Deutschland 1939-1945. Eine Annäherung an den Gesamtbestand der Quellen Klaus Oldenhage: Nachweismöglichkeiten für NS-Zwangsarbeiter/-innen beim Internatio-nalen Suchdienst in Bad Arolsen und den Archiven in der Bundesrepublik Deutschland Charles Claude Biedermann: Der Dokumentenbestand beim Internationalen Suchdienst. Chancen und Grenzen einer Auswertung für die Betroffenen Katharina Hoffmann: Schichten der Erinnerung. Zwangsarbeitserfahrungen und Oral History Karl Reddemann: »... nach Deutschland«. Zwangsarbeiter/-innen aus Belarus/Weißrußland.Befragungen und Aktenbefunde Annette Hennigs: Der dokumentarische Gehalt von Anfragen ehemaliger Zwangsarbeiter/-innen an das Staatsarchiv Münster Hermann Niebuhr: Die Überlieferung zur Zwangsarbeit im Staatsarchiv Detmold Günther Högl: Städtische Überlieferung und Ersatzüberlieferung zur Zwangsarbeit in Dortmund Bernd Kasten: Der Quellenwert von Kriegsschädenakten Bernhard Bremberger: Standesamtsunterlagen: Geburten- und Sterbebücher. Forschungen und Forschungsverhinderung in Berlin-Neukölln Elisabeth Timm: Kommunale Quellen zur Zwangsarbeit. Erschließung einer Ausländermeldekartei mit einer Datenbank Günther Siedbürger: Die Aussagekraft kommunaler Meldebücher für die Erforschung des Zwangsarbeitseinsatzes. Die Auswertung der Meldebücher aus dem Landkreis Göttingen Jens Heckl: Polizeigefangenenbücher als Quellen für den Nachweis von Zwangsarbeit, Deportation und Internierung Kathrin Pilger: Entnazifizierungsakten als Quelle zur Erforschung der Zwangsarbeit imDritten Reich Uwe Kaminsky: Der Quellenwert staatsanwaltschaftlicher Ermittlungsakten über den Umgang mit Zwangsarbeitern Michael Häusler: Kirchlich-diakonische Quellen zur Erforschung von Zwangsarbeit im Raum der evangelischen Kirche Ulrich Helbach: Quellen in Registraturen und Archiven der katholischen Kirche zur Erforschung der Zwangsarbeit in Deutschland 1939-1945 Joachim Schröder: Aktenbestände im Archiv des Service des Victimes de la Guerre in Brüssel. Die »Enquête sur les prisons et les camps douteux« Ines Oberling: Quellen zum NS-Lagersystem. Die Verteilung des verfilmten Bestandes aus dem Brüsseler Archiv des Service des Victimes de la Guerre in Westfalen-Lippe Albert Oosthoek: Das Archiv des Informationsbüros des niederländischen Roten Kreuzes in Bezug auf die niederländischen Zwangsarbeiter in Deutschland 1940-1945 Stefan Schröder: Disparate Quellenlage: die Displaced Persons Wolfgang Weber: Vom Elend der NS-Welten. Auto-/Biografische und behördliche Überlieferungen zur Geschichte der Zwangsarbeit 1942-1945 im österreichischen Bundesland Vorarlberg Barbara Stelzl-Marx: Das Schweigen brechen. Briefe ehemaliger sowjetischer Zwangsarbeiter an »Memorial« Moskau Anton Eggendorfer: Das Niederösterreichische Landesarchiv als Partner des Österreichischen Versöhnungsfonds Klaus Müller: Zwangsarbeit in Süd-Westsachsen und ihre Widerspiegelung in denWirtschaftsbeständen des Sächsischen Staatsarchivs Chemnitz Evelyn Kroker: Zur Überlieferung von Zwangsarbeit im Steinkohlenbergbau. Fragen zum Quellenwert Jutta Hanitsch: Zwangsarbeit in Deutschland. Die Aussagekraft der Quellen imWirtschaftsarchiv Baden-Württemberg Cord Pagenstecher: Erfassung, Propaganda und Erinnerung. Eine Typologie fotografischer Quellen zur Zwangsarbeit Auswahlbibliographie
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Antike und Altertumswissenschaften in der Zeit von Faschismus und Nationalsozialismus Beat Näf Taschenbuch, Oktober 2001 Verkaufsrang: 1032684 Gewöhnlich versandfertig in 4 Tagen.
| Erinnern für die Zukunft Siegfried Grillmeyer, Zeno Ackermann Taschenbuch, März 2002 Verkaufsrang: 797325
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Zeige deine Wunde Cornelia Gockel Sondereinband, 1997 Verkaufsrang: 1477242
| Erstarrte Geschichte: Faschismus und Holocaust im Spiegel der Geschichtswissenschaft und Geschichtspropaganda der DDR Joachim Käppner Gebundene Ausgabe, 2002
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Der Antifaschismus in Italien Giorgio Amendola Broschiert, 1977
| Faschistische Selbstdarstellung : Eine Retortenstadt Mussolinis als Bühne des Faschismus Christoph Kühberger Taschenbuch, 2001 Verkaufsrang: 2388287
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Der Faschismus Renzo DeFelice Broschiert, 1977 Verkaufsrang: 2642272
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