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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise Richard David Precht Taschenbuch, 17. September 2007 Verkaufsrang: 161 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet. Sollte es diesem Buch gelingen, beim Leser die Lust am Denken zu wecken, wäre sein Ziel erreicht!" (Richard Precht )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 174 Bewertungen)
Einfach nachdenken... 5 von 5 Punkten Das Buch von Richard David Precht hat mich angeregt, über einige Dinge nachzudenken...es liest sich flüssig und schlägt immer wieder Bögen zu anderen Kapiteln, sodass sich die Themen berühren, ohne sich zu wiederholen. Interessante Fakten werden an tiefgreifende Gedanken gereiht, ohne eine Meinung vorgeben zu wollen, sondern den Gegenstand von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Schönes Werk - über das Leben und was es mit sich bringt im Allgemeinen.
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Der Fürst Niccolo Machiavelli Gebundene Ausgabe, 4. Februar 2009 Verkaufsrang: 562 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift "Il Principe" ist unter dem Titel Der Fürst Weltliteratur geworden. In seiner Radikalität, in seiner scharfen Trennung zwischen rein politischem Handeln und den Entscheidungen des Einzelnen, überstrahlt Machiavellis Werk die politiktheoretischen Schriften aller seiner Zeitgenossen. Machiavelli will klären, "was das oberste politischen Amt sei, wie viele Arten es davon gibt, wie und wann man es behält, und wie und wann man es verliert". Es geht ihm dabei um die Herrschaftsbildung und Herrschaftssicherung, um die Bewahrung des principato. Sämtliche Handlungen des Fürsten werden an ihrem politischen Zweck der Erhaltung der Herrschaft gemessen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht der moralische Wert sondern allein die Wirkung des Verhaltens. Dieser ausschließlich erfolgsorientierte amoralische Zweckrationalismus war es, der viel seiner Zeitgenossen zutiefs verstörte. Schon vor Jahrhunderten wurde "Machiavellismus" zu einem Synonym für Verschlagenheit und Hinterlist, für Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Man hat sich angewöhnt, jede skrupellose Machtpolitik als "machiavellistisch" zu bezeichnen, jene berühmte oder vielmehr berüchtigte "Realpolitik", die sich auf Machiavellis "Il Principe" berufen zu können glaubt. Jedes Jahrhundert hat Machiavellis Schrift anders ausgelegt. In jüngster Zeit wurde sie, wie viele andere Klassiker der Staats- und Kriegskunst auch, erfolgreich von der Managementlehre adaptiert. Ob unternehmerische Führungsstrategien oder persönliche Karriereplanung, an Machiavellis und Anti-Machiavellis herrscht auf dem Buchmarkt kein Mangel. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn Der Fürst ist eine realistische, und in seiner Art zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor allen ethischen Überlegungen hatten. -Stephan Fingerle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 66 Bewertungen)
So aktuell, als ob es in diesem Jahrzehnt geschrieben worden wäre 5 von 5 Punkten Das Buch ist, trotz seines Alters, sehr aktuell. Man kann vom Machiavelli noch heute sehr viel lernen!
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Liebe: Ein unordentliches Gefühl Richard David Precht Taschenbuch, 24. Mai 2010 Verkaufsrang: 823 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe. Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit "Romantik als Konsum" oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt. Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt. Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner. "Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben" ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
Vieles wird verstehbarer 5 von 5 Punkten Zufällig durch eine Fernsehsendung darauf aufmerksam geworden, habe ich mir das Hörbuch gekauft und bin begeistert. Besonders wo es ans "Praktische" geht (CD 3) macht es wirklich Sinn, sich dieses Hörbuch zu kaufen. Ich verstehe jetzt Vieles besser, zumal sich das Gesagte mit meinen Beobachtungen und eigenen Erfahrungen deckt. Was das Tolle ausmacht ist, daß ich hier den Hintergrund auf verständnisvolle Weise erklärt bekomme und mich durch die wiederholte Auseinandersetzung mit dem Gesagten viel besser selbst "korrigieren" kann und mehr Verständnis aufbringe. Was will man mehr??
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Scheintod im Denken: Von Philosophie und Wissenschaft als Übung (edition unseld) Peter Sloterdijk Taschenbuch, 21. Juni 2010 Verkaufsrang: 4936 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In seinem vielgelesenen und vielgepriesenen Buch Du mußt dein Leben ändern hat Peter Sloterdijk das Üben als entscheidende conditio humana herausgestellt. In seinem neuen Buch analysiert er die von dieser neuen Perspektive auf menschliches Denken und Handeln grundlegend verändernde Beobachtung auf Wissenschaft und das Tun des Wissenschaftlers. Peter Sloterdijk begreift Wissenschaft als eine Art und Weise, mit Hilfe von wissenschaftserzeugenden Übungsverfahren den Wissenschaftler selber ins Leben zu rufen. Diese Geschichte umspannt eine mehr als 2000 Jahre währende Entwicklung. Sie setzt ein mit Platons Berichten über seinen athenischen Lehrer: Der litt darunter, daß er einen starken inneren Monolog mit sich führte, der ihn disponierte, in der Akademie einfach stehenzubleiben. Die ursprüngliche Akademie ist also ein Übungszentrum, in dem die Menschen es lernen, der Welt nach den Regeln der Kunst abhanden zu kommen. Selbst die heutigen Universitäten haben auf diesem Gebiet einiges geleistet. Auch sie stehen in der Tradition dieser platonischen "Absencenbeherbergungen", auch sie stellen die Liaison her zwischen der Andersartigkeit des Denkens und der Andersortigkeit des Denkens, welche die Einübung der Wissenschaft allererst ermöglicht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Kleines_Meisterstückchen 5 von 5 Punkten folgendes 'Meisterstückchen' möchte ich wärmstens empfehlen: 'Scheintod im Denken. Von Philosophie und Wissenschaft als Übung' von Peter Sloterdijk - eine Vorlesung, die er 2009 in Tübingen gehalten hat. - phantasievoll - heiter - unruhestiftend - bösartig - horizonterweiternd - diskussionsfördernd - Emergenz unerwarteter Zusammenhänge Resumee: was will man von einem kleinen Büchlein mehr erwarten?
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Die Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die älteste bekannte militärische Abhandlung der Welt Sun Tzu, Gitta Peyn Broschiert, 1. April 2007 Verkaufsrang: 2537 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sun Tzu, Sūnzǐ (chin. 孙子/孫子 „Meister Sun“, eigentlich: 孙武 Sūn Wŭ; alternative Transkription: Sun Tsu, Sun Tzu, Sun Tse, Ssun-ds ´, * um 500 v. Chr. in Wu) war ein chinesischer General und Militärstratege und verfasste die älteste militärische Abhandlung der Welt. Sein Meisterwerk ist überall auf der Welt bekannt, und seine Weisheiten lassen sich nicht nur auf die Kunst des Krieges anwenden, sondern sie sind für jeden Anführer, jeden Manager, jeden Chef, Abteilungsleiter von Bedeutung. Überall dort, wo es um Führungsqualitäten oder einfach nur um die Frage geht, nach welchen Richtlinien man alltägliche Entscheidungen klug und zum Erfolg führend fällt, wird Sun Tzu zitiert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Sehr gut interpretiertes Werk! 5 von 5 Punkten Das Buch ist einfach aufgebaut und schnell zu lesen. Das Verstehen und die Umsetzung jedoch werden etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Kommentare sind nicht in einem Index am Buchende aufgeführt, sondern stehen direkt auf der Seite, zu der sie Bezug haben (als Fussnote). Dies ermöglicht unkompliziertes Arbeiten mit dem Buch ohne großes Suchen. Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit den beiden Themen Strategie und angewandte Psychologie. Dieses Buch verbindet beide Themen sehr gut, und bringt sie mit der heutigen Zeit in einen nachvollziehbaren Zusammenhang. Natürlich sind es mögliche Interpretationen, die zu den einzelnen Themenbereichen zu finden sind, und jeder aufmerksame Leser wird auch eigene finden, die auf seine Situation passender sind. Fakt ist aber, dieses Buch ist ein Standartwerk und sollte von jedem, der aus sich persönlich etwas machen möchte, gelesen werden. Ich finde es empfehlenswert, das Buch zweimal zu lesen. Einmal ohne die Kommentare, um sich ein eigenes Bild zu machen, und beim zweiten Mal mit den Kommentaren. Die Strategien, die in diesem Buch genannt werden, oder besser gesagt die Grundlagen zum Aufbau von Strategien, lassen sich mühelos auf den Alltag übertragen, so dass jeder Leser an diesem Buch wachsen kann und eine gute Grundlage aufbauen kann, um Situationen des täglichen Lebens aus einer anderen Sicht zu betrachten und diese einfacher zu meistern. Der Autor geht auf Grundlagen ein. Man wird in diesem Buch, anders wie zum Beispiel in "Vom Kriege" von Carl von Clausewitz, keine großen Reden finden. Sun Tzu geht nicht auf die verschiedenen Interpretationen und Definitionen von Krieg ein, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche. Er gibt die Grundlagen von angewandter Psychologie und den Aufbau von Strategien preis, auf den sich in allen folgenden Jahrtausenden andere Autoren solcher Werke beziehen. Der Autor hatte großes Verständnis um menschliche Verhaltensweisen und wusste genau ihnen zu begegnen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Muss für jeden, denn jeder kann daraus etwas lernen!
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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen Paul Watzlawick Taschenbuch, Januar 2010 Verkaufsrang: 2808 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Neue Taschenbücher Ein neues Outfit 25 Jahre Taschenbuchreihe "Serie Piper" In 25 Jahren kann sich eine Taschenbuchreihe bis zur Unkenntlichkeit wandeln. So ist es in gewisser Weise der Serie Piper ergangen. Sie veränderte sich durch Nebenserien und Sonderreihen mit jeweils anderem Outfit so gründlich, dass sie immer unübersichtlicher wurde. Mehr und mehr verlor sie ihre - wie man heute sagt - Corporate Identity und damit ihre Attraktivität. Um diese wiederzufinden, musste etwas getan werden. Das Jubiläum - 25 Jahre Serie Piper - kam da gerade recht. Die Bände der Serie Piper (SP) haben zum Jubiläum ein neues Layout bekommen. In der Fülle der Taschenbuchreihen werden die SP-Bände dank ihrer markanten Ausstattung nicht mehr untergehen, sondern ordentlich Eindruck machen. Sie werden nicht mehr zu übersehen sein. In neuem Gewande sollen von Oktober 1995 bis März 1996 sechzig Titel aus 25 Jahren Serie Piper vorgelegt werden. Die ersten zehn Bände der Jubiläumsedition "The Best of Piper" konnten rechtzeitig zur Buchmesse erscheinen. Unter ihnen befindet sich auch jener Band, mit dem im August 1970 die Serie Piper ihren Anfang nahm: mit der Studie "Macht und Gewalt" von Hannah Arendt (1906-1975). Gelesen mit dem Blick auf die grossen globalen Veränderungen seit 1989, erweisen sich Arendts Analysen vielfach als prophetisch hellsichtig. In den Band wurde auch ein Interview aufgenommen, das Adelbert Reif mit Hannah Arendt geführt hat. Arendt zeigt sich darin "wirklich schockiert", als Reif auf marxistische Intellektuelle verweist, die der Meinung sind, "dass der Sozialismus trotz aller Verfremdungen immer wieder aus eigener Kraft im Stande ist, sich zu regenerieren". Die Herrschaft Stalins eine "Verfremdung" zu nennen sei, erwidert die Philosophin, "ein Euphemismus, mit dem man nicht nur Tatsachen, sondern ungeheure Verbrechen unter den Teppich kehrt". Ein solcher "Jargon" verändere Tatsachen, indem er Verfremdung nenne, was nichts anderes gewesen sei als "ein Verbrechen von gigantischen Ausmassen". Hannah Arendt war davon überzeugt, dass Wirtschaftsreformen den Sozialismus nicht mehr retten können. Denn den Menschen gehe es nicht um ökonomische, sondern um politische Reformen: "Worum es ihnen geht, ist Freiheit mit allem, was dazu gehört: eine geltende Verfassung, gesetzlich gesicherte Rechte, Pressefreiheit, Mitbestimmungsrecht; vor allem das Recht zu sagen, zu schreiben und zu drucken, was ihnen beliebt." Die Sowjetunion werde immer "zuschlagen", wo sich dieses "Streben nach Freiheit" manifestiere. Aber sie könne nicht mehr überall zuschlagen, denn - so Arendt 1970 - "als Grossmacht sitzt sie nicht mehr so fest im Sattel". 1989 fiel sie dann, um bei diesem Bild zu bleiben, endgültig aus dem Sattel der Weltgrossmacht, weil das Streben nach Freiheit nicht mehr zu unterdrücken war. Zu den anderen SP- Editionen, die im neuen Outfit eine neue Auflage erleben, gehören zum Beispiel der Roman "Das Geheimnis der Pineta" von Carlo Fruttero und Franco Lucentini; von Edith Wharton der Roman "Zeit der Unschuld", den Martin Scorsese 1993 verfilmt hat; als ein weiteres Buch zum Film figuriert Jim Carrolls Roman "In den Strassen von New York" auf der SP-Bestenliste; "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny - mit 1,7 Millionen verkauften Exemplaren der Gesamtauflage ein Bestseller - findet sich ebenso darunter wie Reinhold Messners Bericht über sein Bergsteigerleben "Die Freiheit aufzubrechen, wohin ich will"; ausserdem noch von Paul Watzlawick der Versuch, eine Antwort zu geben auf die Frage "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"; oder von Karl Jaspers der erste Band eines nicht vollendeten Opus, das einer "unerhörten Aufgabe" gewidmet ist: "Die grossen Philosophen". Die unerhörte Aufgabe des Buches sieht Jaspers darin, durch die grossen Philosophen "uns den Raum erhellen zu lassen, in dem wir selbst wirklich werden": "Wir möchten in die Welt der Grossen gelangen, als Hörende, Lernende und Liebende dort Heimatrecht erwerben dadurch, dass wir in ihrer Gesellschaft, der besten, die wir finden können, zu dem gelangen, was sie selbst sein können." Dass die Gesellschaft der Philosophen die beste aller möglichen gesellschaftlichen Welten sein soll, mag man in idealistischer Hochstimmung freudig behaupten. Dass es aber in dieser Gesellschaft oft so furchtbar menschlich oder allzu menschlich zugeht wie in anderen menschlichen Gesellschaften, weiss man auch. In ihr herrscht "die kategorische Impertinenz". So lautet der Untertitel einer Sammlung mit Verbalinjurien, die sich Philosophen gegenseitig - heimlich oder öffentlich - angetan haben. Der Philosoph Steffen Dietzsch hat sie herausgegeben: "Philosophen beschimpfen Philosophen - Die kategorische Impertinenz seit Kant" (Reclam Leipzig). Und wie sie sich beschimpfen; z. B. als "Spassmacher", "Sesselfurzer", "Playboy", "Wirrkopf", "Moraltrompeter", "Plattkopf", "Dreiviertelskopf", "Begriffskrüppel", "Maschinist", "Magister Dunkelhut" usw. Man sieht: Philosophen beweisen Geschmack und erweisen sich als geistreich auch dort, wo es um ihren besonderen Beitrag zur Sitten- oder Unsittengeschichte der Menschheit geht. Rainer Hoffmann
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Absolut wissens- und lesenswert ...! 5 von 5 Punkten Für alle die die uns umgebende Wirklichkeit, die Täuschungen (Maya lässt grüssen!) und manchesmal auch den Wahn(sinn) wirklich erkennen und nachvollziehbar verstehen wollen, ist "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" ein Muss, weil absolut lesenswert! Paul Watzlawick erklärt - für jeden daran interessierten Menschen - die Hintergründe in einer leicht verständlichen Sprache und erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse, Zusammenhänge sowie Wirkungsweisen mit klaren, einfachen Worten, ohne zu Vereinfachen.
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Das Master Key System Charles F. Haanel, F. H. Burgess, Gitta Peyn Broschiert, 27. Juni 2008 Verkaufsrang: 3654 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einleitung Uns alle drängt die Natur dazu, sich durchs Leben zu bewegen. Wir könnten nicht stillstehen, wie sehr wir es auch wünschten. Jede richtig-denkende Person will sich nicht lediglich wie ein geräuschproduzierendes, umherdriftendes Gewächs durchs Leben bewegen, sondern sie will sich entwickeln sich verbessern und mit der Entwicklung mental bis zum Ende des physischen Lebens fortfahren. Diese Entwicklung kann nur durch die Verbesserung der Qualität des individuellen Denkens und der Ideale, Handlungen und Bedingungen, die als eine Konsequenz daraus entstehen, vonstatten gehen. Daher ist ein Studium der schöpferischen Prozesse des Denkens und wie man sie anwendet für jeden Einzelnen von uns von höchster Wichtigkeit. Dieses Wissen ist das Mittel, wodurch die Evolution menschlichen Lebens auf Erden beschleunigt und im Verlauf emporgehoben werden kann. Eifrig sucht die Menschheit „Die Wahrheit“ und erkundet jeden Weg zu ihr hin. Im Verlauf dessen hat sie eine besondere Literatur hervorgebracht, welche die ganze Skala des Denkens, vom Trivialen zum Sublimen, umfasst beginnend mit Divination, durch all die Philosophien hindurch, bis hin zur letzten erhabenen Wahrheit des „Master Key“. Der „Master Key“ wird der Welt hier als ein Mittel gegeben, um die große kosmische Intelligenz anzuzapfen und das von ihr anzuziehen, was den Bestrebungen und Hoffnungen eines jeden einzelnen Lesers entspricht. Ein jedes Ding und jede Institution, die wir in unserer Umgebung sehen, erschaffen durch menschliche Aktivität, musste zuerst als ein Gedanke in einem menschlichen Bewusstsein existieren. Denken ist deshalb konstruktiv. Menschliches Denken ist die spirituelle Kraft des Kosmos, die durch ihr Geschöpf, den Menschen, wirkt. „Das Master Key System“ unterrichtet den Leser darin, wie er diese Kraft nutzen kann, und sie in beiderlei Hinsicht zu nutzen, sowohl konstruktiv als auch kreativ. Die Dinge und Umstände, von denen wir wünschen, dass sie Realität werden, müssen wir zuerst im Denken erschaffen. „Das Master Key System“ erklärt und leitet den Vorgang ... Die „Master Key“ Lehre ist bislang in Form eines Fernkurses aus 24 Lerneinheiten, von denen den Studenten eine pro Woche übersandt wurde, veröffentlicht worden. Der Leser, der jetzt alle 24 Teile zugleich erhält, sei gewarnt, nicht zu versuchen, das Buch wie einen Roman zu lesen, sondern es wie einen Studienkurs zu behandeln und die Bedeutung eines jeden Teils sorgfältig und bewusst zu verinnerlichen indem er lediglich einen Teil pro Woche liest und wiederholt liest, bevor er zum nächsten übergeht. Ansonsten werden die späteren Teile eher missverstanden und des Lesers Geld und Zeit werden verschwendet sein. So benutzt wie angewiesen, wird „Das Master Key System“ aus dem Leser eine größere und bessere Persönlichkeit machen, ausgestattet mit einer neuen Kraft, jede persönliche Absicht, die es wert ist, zu vollenden, und mit einer neuen Fähigkeit, sich an den Wundern und der Schönheit des Lebens zu erfreuen. F.H. Burgess
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Das Arbeitsbuch 5 von 5 Punkten Das Buch ist eine A nleitung zum korrekten Denken, wenngleich ich noch nicht so weit bin, den wahren Erfolg zu beurteilen. Nützlich sind auch die kostenlosen Video-Mails, die man nach Registrierung auf der Internetseite bekommen kann.
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Denkanstöße 2011: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft
Broschiert, Juli 2010 Verkaufsrang: 1518 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Sie haben wenig Zeit, wollen aber trotzdem viel wissen? Die Denkanstöße fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen." Spiegel online.
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Die Geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren Kurt Tepperwein Taschenbuch, 1. Mai 2002 Verkaufsrang: 6678 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unser Leben und die ganze Schöpfung sind durchdrungen von einer inneren Ordnung, die bestimmten Gesetzmäßigkeiten gehorcht. Diese Geistigen Gesetze haben ihren eigenen Rhythmus, in den wir alle eingebettet sind. Unser gesamtes Leben vollzieht sich in Rhythmen; auch Raum und Zeit unterliegen ihnen. Nur die Kenntnis dieser ewigen Gesetze versetzt uns in die Lage, sie sinnvoll für unser Leben zu nutzen. Seit Jahrzehnten hat sich der bekannte Therapeut und spirituelle Lehrer Kurt Tepperwein mit diesen Schicksalsgesetzen befasst, über die berühmte Meister und Philosophen der verschiedensten Kulturen geschrieben haben. Aufbauend auf einem Schatz wertvollen tradierten Wissens, hat er dieses "Lesebuch" verfasst, das uns helfen soll, uns mehr und mehr als untrennbaren Teil des Ganzen zu fühlen. Die geistigen Gesetze helfen uns dabei: Sie weisen auf eine Gerechtigkeit jenseits von Konvention und Moral hin und zeigen einen kosmischen Plan auf, der neue, ungeahnte Möglichkeiten zur Lösung unserer Probleme bietet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Dies ist nun schon das dritte Buch, das ich von Tepperwein lese. Ich bin immer wieder begeistert, wie tiefsinnig und dennoch verständlich er schreibt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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Philosophie in Twilight
Taschenbuch, 19. April 2010 Verkaufsrang: 9084 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "...Das Buch hatte auf mich eine ähnliche Wirkung wie die Bis(s)-Reihe einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist liebevoll gestaltet, man kann einiges daraus lernen und die zahlreichen Zitate aus der Buchreihe machen das Lesen direkt noch einmal schöner. Deshalb: Ein absoluter Lesetipp für alle Fans der Bücher und Filme da draußen!" (volturi.blog.de 18.03.10) "...Für alle, die noch tiefer in Twilight eintauchen möchten daher ein Muss..." www.twilight-fieber.com (April, 2010) "..Erfahren Sie, wieso Stephenie Meyers Liebesgeschichte zwischen der sterblichen Bella und dem "vegetarischen" Vampir Edward so viele Menschen fasziniert." Berlinerin, 12.04.10 "?Wenn man Sie fragt, warum Sie die Vampirsaga mögen, sagen Sie nicht verschämt: "Es ist so romantisch", sondern: "Es ist total tiefsinnig!" Dass viele philosophische Ansätze in den Romanen stecken, verrät das Buch "Die Philosophie in Twilight"?" Brigitte, 16.06.2010
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Empfehlenswert für erwachsene Fans. 3 von 5 Punkten Da ich ein Twilight-Fan bin und sehr sehr gerne lese, dachte ich mir, dass ich mir die Philosophie ja mal kaufen könnte. Jedoch war ich leider ein bisschen enttäuscht. Ich bin in der achten Klasse, was beudetet, dass wir uns noch nicht mit Philosophie und allem drum und dran beschäftigt haben. Deswegen war es sehr schwer für mich, die Philosophie zu lesen. Die ersten drei Kapittel hätte ich eigentlich nochmal lesen müssen denn ich habe nichts daraus verstanden, da ich mich erst einlesen musste. Auch danach hat es nicht sonderlich gut geklappt und ich hatte keine Freude beim lesen. Ich musste mich sehr konzentrieren um überhaupt Bruchteile zu verstehen. Teilweise haben mich die Kapittel auch nicht interessiert und ich hätte sie am liebsten übersprungen. Für Fans in meinem Alter würde ich es nicht umbedingt empfehlen. Außer man ist ein so riesengroßer Fan wie ich. Ich bereue es nicht sie gelesen zu haben, denn ein paar der Dinge die darin standen haben mir doch gefallen. Trotzdem ist es eher etwas für erwachsene Fans. Auch wenn ich glaube, dass es selbst für die schwer sein könnte die Philosophie zu lesen da sie wirklich sehr schwer zu verstehen ist.
Eher etwas für Erwachsene 4 von 5 Punkten Vorab: Ich bin ein Twilight-Fan. Aus Neugier kaufte ich mir das Buch. Ich fand es stellenweise schwer zu lesen, da ich mich mit Philosophie noch nicht so intensiv beschäftigt habe. Für Fans, die ein paar schnelle Informationen wollen, ist es definitiv nicht geeignet. Man kriegt aber ein paar interessante Blickwinkel auf Twilight. Im Buchladen habe ich das Buch bei der Philosophie gefunden, wo es meiner Meinung nach auch am besten hinpasst. Obwohl die Darsteller von Bella und Edward auf dem Cover abgebildet sind, geht der Inhalt mehr über die Bücher. Fazit: Gut für Leser, die Twilight und Philosophie mögen. |
Wishcraft: Wie ich bekomme, was ich wirklich will Barbara Sher Taschenbuch, 1. Juni 2010 Verkaufsrang: 5265 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Jeder von uns hat einzigartige Begabungen und Talente. Sie verbergen sich in dem, was wir lieben. Um glücklich zu sein, müssen wir das tun, was wir lieben." Doch vor dem Handeln steht die Frage: Was treibt uns wirklich an? Wer nicht weiß, was er will, verzettelt sich. Barbara Sher bietet deshalb Übungen an, wie wir Träume entdecken und in Ziele verwandeln können. Danach geht es an die Umsetzung: Wie lassen sich Hindernisse aus dem Weg räumen, wie löst man Eigenblockaden? Mit vielen konkreten Strategien und praktischem Rat zeigt Barbara Sher, wie Träume uns direkt zu unseren Zielen und damit in ein erfülltes Leben führen können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderbare Wunschwerkstatt 5 von 5 Punkten Es mag sein, dass man sich eingerichtet hat im Leben, mehr oder weniger zurechtkommt, die Routinen routiniert bewältigt, nur immer häufiger lustlos und müde. Vielleicht liegt ein grauer Schleier über dem Alltag. Vielleicht schlummern wichtige Wünsche, werden für unrealistisch oder maßlos erklärt. In diesem Falle sollte man Sher lesen. Unbedingt. Denn ihr Buch ist ein Weckruf. Sher erinnert an diese persönlichen Wünsche und erklärt sie zum wichtigen Maßstab für das eigenen Leben. Wünsche, so ihre dringende Empfehlung, sollen ernst genommen und umgesetzt werden. Was wir auch immer wirklich, wirklich tun wollen -, einen Blumenladen eröffnen, Yoga-Kurse in New York geben, eine Band gründen oder einen Waldkindergarten - wir sollten es tun. Das Besondere an dem Buch ist, dass es bei dieser allgemeinen "Geh-wohin-dein-Herz-dich-trägt" Anregung nicht bleibt, sondern Sher einen gut ausgestatteten Handwerkskasten anbietet, um an den eigenen Wünschen zu arbeiten. Zur Umsetzung braucht es keine Selbstveränderung, keine Therapie, kein positives Denken. Sondern: die Übungen und Anregungen aus ihrem Buch, Stift, Papier, eine ausgeklügelte Strategie und - sehr wichtig - eine unterstützende Umgebung. Die sollte man unbedingt haben und wenn man sie nicht hat und einem von Freunden und Bekannten sehr häufig ein "Ja-aber, hast du denn schon bedacht" und "Das ist doch vollkommen unrealistisch!" entgegen schallt, sollte man sich schleunigst eine solche suchen. Als Leiter von Erfolgsteams nach Barbara Sher habe ich schon sehr häufig die Erfahrungen machen können, wie gut eigene Schritte gelingen und wie viel Spaß diese auch machen können, wenn man eine ermutigende Gruppe hinter sich weiß. Ein winzig kleiner Makel des Buches ist der Untertitel: " Wie ich bekomme, was ich wirklich will" lässt zum einen Assoziationen an ein verwöhntes Kind und Ellenbogenmentalität aufkommen. Zum anderen schwingt hier mindestens unterschwellig die Behauptung mit, dass Erfolge automatisch erzeugt werden können. Und so leicht ist es, bei allem Optimismus, dann doch nicht. Das trübt aber den Gesamteindruck nur geringfügig. Shers "Wishcraft" ist eines jener seltenen, wertvollen Bücher, die das eigene Leben nachhaltig verändern können. P.S. Das Buch ist eine Neuauflage des bei Edition Schwarzer erschienen "Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen" und entsprechend inhaltlich deckungsgleich.
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Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus Fritz B. Simon Broschiert, November 2009 Verkaufsrang: 5511 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fritz Simon ist es (wieder einmal) gelungen, komplexe und verschlungene Inhalte so darzulegen, dass aus dem Nebel der Vielfalt und Verwobenheit individuelle praxisnahe Haltungen entwickelt werden können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Sehr gute Einführung 5 von 5 Punkten Moderne Systemtheorie und der Konstruktivismus erinnern in ihrer Art sehr an ältere okkulte Modelle. Die Welt als Produkt des Denkens. Dieses Buch ist richtig gut für Einsteiger in die Materie. Es zeigt die beiden Theorien als mögliche Grundlagen für Einstiege in evolutionäre Modelle und bringt die Philosophie in Übereinstimmung mit spirituelleren Ansätzen. Die manchmal sehr wissenschaftliche Sprache ist gewöhnungsbedürftig, doch kann ich die Forderung nicht nachvollziehen, sich hier weicher auszudrücken. Die Begriffe sind nun einmal belegt. Sie zu umschreiben heißt, das Modell zu verwässern. Ein gutes Buch, das man gelesen haben sollte. Mich beruhigt vor allem, hieran zu erkennen, dass Wissenschaft und Esoterik gar nicht so weit voneinander entfernt sind, wie das manchmal erscheinen mag. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die hier vorgestellten Modelle auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben.
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Der Mythos des Sisyphos Albert Camus Taschenbuch, 2. Juni 2000 Verkaufsrang: 7959 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Camus Essay erschien 1942. Der Existenzialismus, der in diesem Text seine vielleicht repräsentativste Ausformulierung erfährt, entsprach einem Lebensgefühl, das von der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs, des politischen Widerstands in der Résistance und des Zerfalls traditioneller Wertordnungen und Orientierungen geprägt ist. Es findet seinen Ausdruck in einer besonderen Sensibilität für die Absurdität der menschlichen Existenz, die für diese Generation von Philosophen charakteristisch ist. Sie entspringt dem Gegensatz zwischen dem selbstbewussten, von Hoffnungen erfüllten und in Handlungen sich entäußernden menschlichen Geist und der ihm gegenüberliegenden undurchdringlichen, immanenten Welt, an der sein Streben immer wieder scheitert. Diese Absurditätserfahrung wirft die Frage nach Sinn und Wert des menschlichen Lebens auf. Camus verwirft jeden Versuch, die in eindringlichen Schilderungen diagnostizierte Absurditätserfahrung durch einen Sprung in metaphysische, religiöse oder rationalistische Versöhnungsangebote zu bewältigen. Einen Weg bietet nur die permanente Revolte des Menschen gegen die Absurdität, in der er unabhängig von jeder gesetzten Wertordnung seine eigentümliche Würde zu gewinnen vermag. So bietet Camus Essay einen Ansatz zu einer neuartigen Ethik, die auf der Idee der entschlossenen Tat und der daraus resultierenden größtmöglichen Lebensintensität beruht. An deren Nutzlosigkeit kann, so Camus, angesichts der Absurdität des Daseins kein Zweifel bestehen, doch vermag der Mensch in der Revolte eine besondere Verwirklichung seiner selbst zu erfahren. Darin gleicht der Mensch der mythologischen Figur des Sisyphos, dessen Tun gerade in seiner äußersten und beharrlichen Sinnlosigkeit als Selbstverwirklichung erscheint - wenn es denn gelingt, wie Camus schreibt, sich Sisyphos glücklich vorzustellen. -Jens Kertscher
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Die Begründung der Freiheit 5 von 5 Punkten Albert Camus diskutiert in seinem Essay das philosophische Problem des Selbstmords. Lohnt sich das Leben oder sollten wir den Tod als logische Konsequenz aus der Absurdität ziehen. Er zeigt, dass die Beziehung zwischen dem individuellen Denken und dem Selbstmord neue Problem aufwerfen und gelöst werden müssen. Das Absurde ist für Albert Camus der Vergleich zwischen einem Tatbestand und einer bestimmten Realität. In dieser Gegenüberstellung findet er das Absurde. Für ihn ist es eine Leidenschaft, in dem er das Leben bejahrt und die Welt als absurd einschätzt. Eine Welt ohne Gott ist für ihn lebenswert. Durch die Auflehnung gegenüber der Welt bekommt das Leben seinen Sinn. Er bezieht sich auf Nietzsche und sagt, in der Kunst, in der Musik und in der Vernunft sowie Geistigkeit liegt das Göttliche. Der Absurde Mensch lebt in der Zeit und mit der Zeit. Seine Freiheit soll schöpferisch gestaltet werden. Der absurde Mensch wird nur in der Kunst und Literatur seine Bestimmung finden. Die Entfremdung des Menschen ist gleichzeitig seine Freiheit. Durch die Gegenüberstellung zum Absoluten findet er seine Berechtigung.
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Die zehn Gesichter der Angst: Ein Handbuch zur Selbsthilfe Hans Morschitzky, Sigrid Sator Taschenbuch, 1. Oktober 2005 Verkaufsrang: 7163 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch hebt sich deutlich von anderer Selbsthilfeliteratur ab: auf jeder Seite ist spürbar, dass Morschitzky langjährige klinische Erfahrung mit dieser Patientengruppe hat – betroffene Leser werden so mit Expertise und Einfühlung auf ihrem Weg zur Genesung begleitet und ermutigt.Deutsches Ärzteblatt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Kann ich nur empfehlen... 5 von 5 Punkten Das Buch hat mir sehr geholfen, ich kann es nur weiterempfehlen an Menschen die es mit einer leichteren Art der Panikattacken zu tun haben, so wie bei mir eben! Es wird recht locker über die PA geschrieben, so das man auch als Nicht-Mediziner klar verstehen kann was gemeint ist und es ist durchaus möglich sich selbst zu helfen. Mir ist es gelungen damit umgehen zu können und ich habe keine Angst mehr davor! In diesem Buch wird auch noch das Thema "Hypohonda" berichtet was ich auch recht interessant fand, gehört ja teilweise zur PA dazu!
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Die philosophische Hintertreppe: Die großen Philosophen in Alltag und Denken Wilhelm Weischedel Taschenbuch, 1. April 1992 Verkaufsrang: 9653 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seine unorthodoxe wie geistreiche Zusammenschau des europäischen Denkens von Thales bis Wittgenstein ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Die großen Philosophen - spielerisch und charmant präsentiert 5 von 5 Punkten Voyeuristisch veranlagte LeserInnen kommen nicht auf ihre Kosten... gottseidank. Der Titel war für mich nicht so einladend - zunächst. Doch da empfohlen von einem Freund, auf dessen Urteil ich mich meistens verlassen kann, nahm ich das Buch zur Hand.... und es hat tatsächlich viel Spaß gemacht, es zu lesen. Philosophieren bedeutet, über die Physis hinaus Fragen stellen - "meta"-physische Fragen also. Ein Philosoph, der diese Bezeichnung verdient, kann nicht nur sicht- und meßbare "Wirklichkeiten" akzeptieren. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen darf, ja muß er sogar der Naturwissenschaft über die Schulter schauen, um sich neuem und erneuerndem Denken offen zu halten. Was immer er über Gott, Götter, das Göttliche zu denken und sich zu äußern gewillt ist, es kommt kein Philosoph drum herum , sich diesen Fragen zu stellen, sonst wäre er eben kein Philosoph. Das Ergebnis seines individuellen Denkens ist eigentlich - bei allem Respekt - unerheblich, weil es ohnehin niemals zu Ende gedachte Gedanken über dieses die Menschheit seit ihren Anfängen bewegende Thema geben kann. Doch manchmal gibt es eben Meilensteine, die auch über Jahrhunderte wegweisend waren und noch immer sind: Ob man Platos "Eros der Idee" folgen möchte, Epikurs "Windstille der Seele" liebt, mit Schelling sagt "Gott ist gleichsam wie eine von Realität schwangere Wolke zu denken" und "die Natur ist ein Epos - im Geiste Gottes gedichtet" oder mit Wittgenstein "Gott ist, wie sich alles verhält..." ... und "wir sind in gewissem Sinne abhängig... und das, wovon wir abhängig sind, können wir Gott nennen" oder mit Hegels "leidenschaftlicher Stille der denkenden Erkenntnis" den "Gott der Welt und nicht den des Christentums" suchen: Gott, Götter, das Göttliche ist das Thema Nummer EINS der Philosophie und wird es immer bleiben - aber zunehmend mit Mut und Konsequenz ohne jegliche Religion. Religionen sind menschengemachte Fallen. Ein wahrer, wacher Philosoph darf da nicht hineintappen aus einer zwar menschlich verständlichen, aber einem freien Geist nicht zuträglichen Bedürftigkeit nach fragwürdigem Halt. Weischedel ergänzt das noch:"Aufgabe der Philosophie ist es, dafür zu sorgen, daß das Denken der Falle entgeht, die ihm die Sprache stellt". Ein anregendes Buch: ich hatte viel Freude und werde mir sicher wieder mal das eine oder andere Werk der so liebevoll beschriebenen Philosophen vornehmen. Ein herzliches Dankeschön an den Autor Wilhelm Weischedel.
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Was bedeutet das alles?: Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie Thomas Nagel Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 10632 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Man lese unbedingt: Thomas Nagel: Was bedeutet das alles? ... Am Ende hat man mehr Sinn für die Fragen, um die Menschen, weil sie Menschen sind, nicht einfach herumkommen." - Die Zeit "Auch wenn Nagel gelegentlich zu verstehen gibt, was er für die richtige Lösung eines philosophischen Problems hält, drängt er dem Leser seine Meinung nie auf. Es geht ihm weniger darum, Lösungsmöglichkeiten anzubieten, als vielmehr darum, zu zeigen, warum schnelle Lösungen in der Philosophie nicht zu erwarten sind. Insofern ist seine überaus lesenswerte Einführung in die Philosophie selber ein philosophisches Buch.
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"Das Leben ist vielleicht nicht nur sinnlos, sondern absurd" 5 von 5 Punkten Woher wissen wir etwas? Können wir überhaupt mit Gewissheit sagen, dass außerhalb von uns etwas existiert? Nein, denn es könnte ja auch sein, dass alles nur eine Halluzination ist. Nur über das Innere des eigenen Bewusstseins können wir sicher sein, über das Vorhandensein der Außenwelt aber nicht. Denn wie könnten wir überprüfen, dass die Außenwelt mit dem Wahrgenommenen übereinstimmt, wenn die Außenwelt selbst nur durch das Bewusstsein wahrgenommen werden kann? Der Autor führt in radikaler Weise in die Probleme der Philosophie ein. Er schafft es, ohne den Namen irgendeines Philosophen in den zehn Kapiteln auch nur zu erwähnen, wichtige philosophische Fragen zu behandeln. Dabei geht es ihm nicht darum, ein ganzes System oder klare Antworten zu präsentieren, sondern, dass der Leser selber ein Gespür für philosophische Probleme entwickelt. Vielleicht ist es am besten, wenn ich kurz auf die wohl wichtigste Frage von Nagels aufgeworfenen Fragen eingehe, nämlich auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Welche Antwort hat die Philosophie also zu bieten, nachdem klar geworden ist, dass der Mensch nichts mit Sicherheit wissen kann (sein eigenes Bewusstsein ausgenommen)? Die verschiedenen Teile des Lebens, so der Autor, können Sinn ergeben: Essen, weil man Hunger hat; in den Urlaub fahren, um sich zu erholen etc. Aber das Leben als Ganzes als sinnvoll zu betrachten, dem Leben als Ganzes von außen einen Zweck zu zuschreiben, das ist nicht möglich. Nagel erklärt das wie folgt: "Wenn jemandes Leben als Teil von etwas Größerem einen Sinn hat, so kann man immer wieder in Beziehung auf dieses Größere fragen, welchen Sinn es hat. Entweder es gibt eine Antwort, die auf etwas noch größeres verweist, oder es gibt sie nicht. Gibt es sie, so stellt sich die Frage erneut. Gibt es sie nicht, so sind wir mit unserer Suche nach einem Sinn am Ende und bei etwas angelangt, das keinen Sinn mehr hat." (102 - 103) An dieser Stelle bringt Nagel Gott ins Spiel. Gott selbst als Idee soll der End-Zweck, die letzte Erklärung von allem sein, das keiner Erklärung mehr bedarf. Aber genau an diesem Tatbestand stößt sich Nagel, denn die Warum-Fragen hören ja nicht auf: "Worin besteht der Zweck Gottes?" usw. Nagel ist sich nicht sicher, ob er den Gedanken Gottes versteht (Hierbei habe ich jedoch ebenso wie bei der Rolle des Gottes als endgültigem Erklärungsgrund das Problem, nicht sicher zu sein, ob ich den Gedanken verstehe"). Somit stimmen Nagels Gedanken genau mit dem überein, was die Bibel uns über Gott selbst sagt (z.B. Röm 11,34). Aber das ist eine Wahrheit, die geglaubt werden muss.
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Der Sinn des Lebens Terry Eagleton Broschiert, 1. Februar 2010 Verkaufsrang: 5061 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Anregend, ungewöhnlich und unterhaltsam." The Independent "Das Buch ist ein kleines Juwel." Irish Examiner "Populäre Philosophie von einem Mann, der das Thema wirklich liebt." The Guardian "Ein herzerwärmendes und ein intellektuelles Vergnügen." Financial Times "Eagleton surft geistreich und kritisch durch Glücksentwürfe der Vergangenheit und Gegenwart. Glück? ... Antworten finden sich in diesem intellektuellen Schelmenstück." STERN/ 16.10.08 "Ein unmögliches und aufregendes Buch ... Es ist großartig. Es hat das Zeug zum Bestseller ... Eagleton ist demütig und deshalb heiter und ironisch. Das sind die drei Erzählhaltungen, mit denen ein Buch über den Sinn des Lebens funktioniert, auf jeder Seite lesbar bleibt ... Dass es bei der Frage nach dem Sinn des Lebens etwas zu lachen geben könnte, halten nicht ganz urteilsfeste Menschen für eher unwahrscheinlich, die glauben, ein Text über den Lebenssinn habe es mit Verquältheiten zu tun. Goldt und Eagleton überzeugen vom Gegenteil." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG/ Christian Geyer/ 28.11.08 "Terry Eagleton ist mit seinem klugen und verständlichen Buch über den Sinn des Lebens auf hunderfünfzig Seiten soeben ein Geniestreich gelungen. Mit hellem Witz und einer Intelligenz, die kein Vorurteil duldet und keine Phrase, legt der britische Professor für Englische Literatur ein philosophisches Glanzstück vor." FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG/ 29.11.08 "Terry Eagleton hat ein vergnügliches Buch über das Sinnsuchen geschrieben." taz/ 29.11.08/Robert Misik "Das ideale Buch für den Intensivleser, der vor dicken Abhandlungen genauso zurückschreckt wie vor Simplifizierungen" Hannoversche Allgemeine Zeitung/08.12.08 "...ein geglücktes und beglückendes Buch" Tages Anzeiger Zürich / 12.12.2008 / Guido Kalberer "... eine sinnvolle Neuerscheinung." Die Welt / 27.12.2008 / Thomas Gross "Den Leser erwartet britischer Humor vom Feinsten. Denn Eagleton stellt bar jeder falschen Ehrfurcht oder ätzender Rechthaberei Fragen, die den Nerv der Zeit treffen ... Das verständlich und witzig geschriebene Buch garantiert aufschlussreiche Leseerlebnisse und schärft den Blick für das, was sich die `Postmoderne noch so alles an vermeintlich Sinngebendem ausdenkt. Nicht ein Psychologe oder Therapeut hat den Menschen der Postmoderne auf die Coach gelegt und analysiert, sondern ein exquisiter Literaturkenner, Musikliebhaber und geistreicher Brite. Diesem Buch sind viel Leser zu wünschen!" LESART / 04/08 / Maria Panzer "Eine scharfzüngig-brillante Denketüde." DIE WELTWOCHE/ 15.01.09 "Verblüffend, mit welch heiterer Geschwindigkeit, mit welch logischer Leichtigkeit er gedankliche, philosophische, literarische und immer auch sprachkritische Belege zitiert, zerupft, verwirft. Die Gedanken beginnen zu tanzen, wie die Buchstaben auf dem Umschlag ..." STUTTGARTER NACHRICHTEN/ 17.01.09
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Wer vom Weg abkommt, bleibt nicht auf der Strecke. 5 von 5 Punkten "Von der Menschheit - du kannst von ihr nie groß genug denken; Wie du im Busen sie trägst, prägst du in Thaten sie aus." (Friedrich von Schiller, 1795) Welch interessantes, intelligentes und humorvolles Buch uns Lesern hier gereicht wird, ist wirklich einmalig. Zwischen Komik und Verrücktheit den Sinn des Lebens zu suchen, kann nur einem einfallen, der Humor, Ironie und eine hervorragende Komik hat. Komiker sein im weitesten Sinne wird als Voraussetzung sofort offensichtlich. Allein das Buchcover beweist, was einen erwartet. Ist nicht diese bunte Vielfalt der Buchstaben "S I N N L E B E N S" Anlaß genug zu denken, eine pointierte Aufmischung des Lebens und der Ansichten darüber zu erfahren? Sicher, wird man denken, und doch wird mehr als die Aufmachung der Gedanke in unsicheren Zeiten reizen, was wohl dem Sinn des Lebens immanent sein wird. Denn, so wie der Titel allgemein und gültig verheißt, könnte es einen Sinn des Lebens geben, der nicht einem subjektiven entspricht. Nicht der subjektive Sinn könnte hier geboten werden, sondern DER Sinn und diese vermutete Eindeutigkeit in aller Ernsthaftigkeit wird karikiert in einer frohen Farbenpracht. Steigt man ein ins Buch, begegnet dem Leser eine leichte, humorvolle Sprache, die zwischen den Leben der Allgemeinheit, der Literatur, der Philosophie und dem eigenen Erleben inhaltlich hin und her springt und letztendlich den Zusammenhang in Spiralen konisch auf die hohe Spitze zu bewegt, auf dem der Sinn des Lebens entdeckt werden könnte. Terry Eagleton (1943-), Professor für englische Literatur in Manchester, lässt somit alles kreisen, von Stufe zu Stufe höher, von Kreis zu Kreis enger, doch das Erreichen einer wirklichen Beschreibung und Definition wird nicht erreicht, auch das Erleben einer Höher-Entwicklung nicht. Vielmehr sind seine Gedanken ein Meer von Ideen aus der Geschichte aller Leben, allen Wissens, aller Vermutung. Seine kluge Art einer beiläufigen Kulturkritik macht das Lesen zu einem absoluten Vergnügen. Nichts und niemandem geht er aus dem Weg. Es mutet gar an, die Frage nach dem Sinn sei als rhetorisch zu entlarven und doch ist sie es nicht. Wie in Shakespeares König Lear gilt für diesen Autor gleiche Botschaft: "Ich werde euch die Unterschiede lehren." So gelangt man leicht zu dem, der die Fragen allen Sinns in sich vereint: Kafka. Für diesen galt die Gewissheit, dass Fragen bereits die Antwort in sich tragen oder dass es keine Antwort gibt. Was ist der Sinn des Lebens? ist so eine Frage, auf die keine Antwort passt. Die Antwort zu suchen erscheint vielmehr als evolutionäre Notwendigkeit, vielleicht sogar mit dem geheimen Wissen, dass darin eine hypothetische Gewissheit steckt. Wenn der wahre Sinn als zu schrecklich erdacht wird, wie Nietzsche vermutete, gibt es dennoch kein Halten. Schon die antike Tragödie hatte keine andere Absicht, als diesen Sinn zu suchen. In diesen wunderbaren Stücken kam letztendlich immer eines zum Vorschein: Sinn steckt in einer Entscheidung. Diese vorgespielten Lebenswahrheiten sind Anreicherung der Phantasie, um die Realität am Stillstand zu hindern. Damit der Mensch nicht auf der Strecke bleibt, muss er andere Wege gehen oder denken. Anreize mögen helfen, sich glücklich zu machen, wie es Sophokles seinem Chor immer wieder singen lies: Glücklich zu preisen sei nur der, der am Lebensende festzustellen hat, Unglück nicht erfahren zu haben. Hier entdeckt man das Individuelle, das Unteilbare als eigenes Lebensgefühl, wie es Odysseus verkörperte, während Hamlet es immer suchte. Kein Sein oder Nicht-Sein; der Sinn als Ganzes wird vom Ganzen abgeleitet, eine Teilnahme an den platonischen Ideen. Glück und Sinn haben etwas mit Glauben zu tun, damit mit Zuversicht auf etwas, was über sich selbst hinausweist. Dieses Etwas kann eine verborgene Wahrheit sein, die durchaus religiöser Art sein mag. Damit eine Art von Sein, welches außer Frage steht. Zuversicht als ein Seil, auf dem wir gehen, um diesem Sinn nahe zu kommen. Wer nachdenkt, stürzt ab. Diese Seil-Allegorie findet sich u.a. bei Nietzsche, Kafka und auch Sloterdijk. Kann es sein, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens, dass die Veröffentlichung von Büchern darüber und dass die Suche des Menschen danach an eine enge und abhängige Beziehung geknüpft sind? Ist die Verknüpfung auf ein dialogisches Erleben des eigenen Lebens in Beteiligung zum Ganzen zu sehen? Immer dann, wenn Tod und Zukunftsangst die Gesellschaft tangieren, erscheint das Leben entwertet. Der Sinn der Lebens wird hinterfragt genau in diesen Zeiten und so bleibt am Ende im ewigen Zyklus die Frage: Was ist der Sinn des Lebens? Also eine Frage, die zum Leben gehört, wie das Leben selbst. Kein Mensch kann die Aufgabe, seine Existenz zu rechtfertigen, auf andere abwälzen, so J.P. Sartre Um diese Gedanken über den Sinn im Allgemeinen und im Persönlichen und seine vice versa Bedeutung zu ventilieren, ist Eagletons Buch eine große Empfehlung. Der vollmundige Titel, als Aussage und Bestimmung definiert, verleitet, eine ewig wahre Antwort zu erhoffen. Nein, es gibt sie nicht schwarz auf weiß. Jedoch wird diese Antwort in einem selbst sein. Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst, weil der Tod das Leben beendet. Sinnsuche ist Lebenssuche fernab des Todes. Jeder gibt seinem Leben den persönlichen Sinn unter dem Verzicht auf eine vorgefertigte Zufriedenheit. Die Zufriedenheit im eigenen Leben hat den Sinn, auf den Tod vorbereitet zu sein. ~~
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Das Buch der fünf Ringe: Mit einer Biografie Miyamoto Musashi Broschiert, 1. März 2007 Verkaufsrang: 8762 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er war und ist wohl der berühmteste Schwertkämpfer und Samurai aller Zeiten: Miyamoto Musashi. Sein "Buch der fünf Ringe", in welchem er seinen außerordentlichen Stil präsentiert, finden Sie hier in einer komplett überarbeiteten Neuausgabe mit einer umfangreichen Biografie des Meisters der Schwertkampfkunst. Berühmt gemacht hat ihn Eiji Yoshikawa mit seinem Roman "Musashi". Etliche japanische Filme gründen auf Musashis Leben, wie zum Beispiel Samurai I, Samurai II und Samurai III unter der Regie von Hiroshi Inagaki mit Toshiro Mifune in der Hauptrolle. Das "Buch der fünf Ringe" diktierte Musashi am Ende seines aufregenden Lebens an seinen Schüler. Hierin befasst er sich vor allem mit der Neuartigkeit seines Stils, der im wesentlichen so beschrieben werden kann, dass Musashi jede Art von Stil deshalb ablehnt, weil Stile die Freiheit des Kämpfers und der Kunst des Schwertkampfes einschränken. "Das Buch der fünf Ringe" gilt auch heute noch unter Schülern der Kampfkunst als Lehrbuch der Geistes- und Körperhaltung und der Anwendung der verschiedenen Waffen. Wer die Kampfkunst ernst und inhaltlich nimmt, wird reichen Gewinn aus "Das Buch der fünf Ringe" ziehen: man versteht, wie man denken muss, wie sich zu bewegen richtig ist und was einen Meister der Kampfkunst tatsächlich ausmacht: die rechte Balance zwischen angewendeter Weisheit und Leere, weshalb "Das Buch der fünf Ringe" nicht nur für Schüler der Kampfkunst lehrreich ist, sondern für alle, die einen Pfad der Selbstentwicklung beschreiten.
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Eines meiner Lieblingsbücher 5 von 5 Punkten Habe sehr viele Bücher über Zen gelesen. Die fünf Ringe steht auch in meinem Bücherregal. In meinem Buch (erscheint noch (Gedanken an Dich von Rainer Schumann)) steht auch etwas über die Fünf Elemente und Zen.
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Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?: Eine philosophische Reise Richard David Precht Audio CD, 21. April 2008 Verkaufsrang: 5995 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Precht hat aus seiner philosophischen Lebenshilfe ein ordentliches Hörbuch gemacht, das die besten Passagen seines Buches gekonnt aneinandermontiert, ohne dem Hörer dabei das Gefühl zu geben, etwas zu verpassen." (Titel Magazin )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 174 Bewertungen)
Einfach nachdenken... 5 von 5 Punkten Das Buch von Richard David Precht hat mich angeregt, über einige Dinge nachzudenken...es liest sich flüssig und schlägt immer wieder Bögen zu anderen Kapiteln, sodass sich die Themen berühren, ohne sich zu wiederholen. Interessante Fakten werden an tiefgreifende Gedanken gereiht, ohne eine Meinung vorgeben zu wollen, sondern den Gegenstand von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Schönes Werk - über das Leben und was es mit sich bringt im Allgemeinen.
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Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind Michael Schmidt-Salomon Gebundene Ausgabe, 11. September 2009 Verkaufsrang: 6569 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Moral steht in der aktuellen Wertedebatte wieder hoch im Kurs, und mit unseren Urteilen sind wir meist schnell bei der Hand. Doch setzen wir vielleicht auf das falsche Pferd? Michael Schmidt-Salomon, streitbarer Kämpfer gegen den (Un)-Geist unserer Zeit, entlarvt den freien Willen und die religiös verankerte Aufteilung in Gut und Böse als Illusionen. Aber was bedeutet es, Ernst zu machen mit dem Abschied von der Willensfreiheit? Und was heißt es tatsächlich, die Kategorien Gut und Böse hinter sich zu lassen? Der Autor zeigt nicht nur die fatalen Konsequenzen moralistischer Weltdeutungen auf, sondern vor allem, wie es uns in ihrer Überwindung gelingen kann, eine säkulare und menschenfreundliche Ethik zu entwickeln - mit erstaunlichen lebenspraktischen und gesellschaftlichen Folgen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Klare Aussagen! 5 von 5 Punkten Es ist erfreulich dass endlich einmal ein kluger Mensch dieses Thema auf so klare und umfassende Art erläutert. Als überzeugter Atheist würde ich dieses Buch an allen Schulen als Pflichtlektüre vorschlagen damit nicht noch mehr junge Menschen mit diesem Religionswahn vergiftet werden.
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