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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise Richard David Precht Broschiert, 17. September 2007 Verkaufsrang: 12 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht) Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam! · Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen · Ein Buch, das die Lust am Denken weckt! Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht. Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt. Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B. Kapitel 1: Was kann ich wissen? - Was ist Wahrheit? - Wie funktioniert mein Gehirn? - Wer ist "Ich"? - Was sind Gefühle? Kapitel 2: Was soll ich tun? - Warum soll ich gut sein? - Kann ich wollen, was ich will? - Ist Abtreibung moralisch? - Warum sollen wir die Natur schützen? Kapitel 3: Was darf ich hoffen? - Gibt es Gott? - Was ist Liebe? - Was ist Freiheit? - Hat das Leben einen Sinn? Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen. Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet. Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar. Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht: Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert. Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte. Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 111 Bewertungen)
Starthilfe fürs Gehirn 5 von 5 Punkten Dass Philosophie enorm unterhaltsam sein kann, ist an sich schon eine hübsche Überraschung. Doch hier geht der philosophierende Autor noch einen guten Schritt weiter. Neben anekdotischen Kurzeinführungen in die Aussagen wichtiger Denker unserer Menschheit erhält der Leser in jedem Kapitel sozusagen einen "Tritt ins Gehirn", der ihn zum Nachdenken anregt über Themen, die die Welt bewegen. Oft hört man von Sterbehilfe, Abtreibung, Tierschutz oder anderen Schlagwörtern, aber Richard David gelingt es, dass der Leser diese Wörter selber mit Leben füllt und in eigenen Gedankenwelten abtaucht. Einfach "prechtig", wenn man sich auf diese Weise plötzlich selbst auf ganz neue Gedanken bringt. Versucht es aus, es lohnt sich definitiv!
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Du mußt dein Leben ändern: Über Religion, Artistik und Anthropotechnik Peter Sloterdijk Gebundene Ausgabe, 19. März 2009 Verkaufsrang: 48 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sind wir heute Zeugen des Abwrackens abendländischer Aufklärung und der machtvollen Wiederkehr der Religion? Oder haben wir uns endgültig im Technikpark des Konsums eingerichtet, in dem Transzendenz nur noch in Slogans von Esoterikanbietern auftaucht? Wenn es nach Peter Sloterdijk geht, lautet die Antwort zwei Mal eindeutig: Nein! In Du musst dein Leben ändern begründet er eindrucksvoll, warum der Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben eine Unterscheidung aus der Vergangenheit ist und es heute nur noch eine ?einzige Tatsache von universaler ethischer Bedeutung? gibt: die ?allgegenwärtig wachsende Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann.? Dies ist die Kurzformel für den ?absoluten Imperativ?, der an Anfang und Ende dieses ehrgeizigen philosophischen Projekts steht und ihm zugleich seinen Titel gibt: Du musst dein Leben ändern. Der Befehl, der im Idealfall zugleich Erkenntnis ist, lautet, im eigenen Leben ernst zu machen mit dem Konzept ?Menschheit?, ein ?Fakir der Koexistenz? zu werden und so mitzuarbeiten am ?Projekt eines globalen Immundesigns?, dessen Ziel nicht mehr und nicht weniger ist als: Leben. Wie alle Propheten weiß auch Sloterdijk, dass die Zeit drängt. Bei der unausweichlichen, weil für jede Erkenntnis notwendigen Begegnung mit der Fratze der Apokalypse sind wir auf ?Anthropotechniken? angewiesen, auf die ?mentalen und physischen Übungsverfahren, mit denen die Menschen verschiedenster Kulturen versucht haben, ihren kosmischen und sozialen Immunstatus angesichts von vagen Lebensrisiken und akuten Todesgewissheiten zu optimieren.? Und so bekennt sich Sloterdijk nicht nur ?zu dem Kontinuum kumulativen Lernens, das wir Aufklärung nennen?, sondern nimmt auch ?die zum Teil jahrtausendealten Fäden auf, die uns an frühe Manifestationen menschlichen Übungs- und Beseelungswissens binden?. Sloterdijk ordnet und sichtet das Arsenal der Anthropotechnik: von der indischen Teleologie bis zu Kafka, von den Aposteln bis zu Nietzsche. Das Ideal für die Gegenwart, das sich aus diesem zum Teil atemberaubendem Gang durch Kultur- und Menschheitsgeschichte ergibt, ist ?ein Leben in Übungen?, das sich der unausweichlichen Überforderung des Menschen durch Tod und Schicksal erkennend und handelnd stellt. Diese Haltung ist für Sloterdijk die einzige Alternative zur ?lähmenden Harmlosigkeit sämtlicher gängigen Diskurse?, die sich zu fragen scheinen, wie man Arbeitsplätze auf der Titanic sichert, anstatt ihrem Untergang entgegenzuwirken. Der Philosoph Sloterdijk geht also zum pragmatisch-prophetischen Angriff über. Auch wenn er sich sprachlich und insbesondere metaphorisch (?Schlaflos in Ephesos?) manchmal irgendwo zwischen Nietzsche und Luhmann verirrt, ist ihm unbedingt zu wünschen, dass sein Exerzitium lebensbejahenden Stänkerns erstens Gehör findet und er es zweitens noch weiter verfeinert, um noch dunkler und eindringlicher formulieren zu können, was einzugestehen jeden Tag leichter werden dürfte: die Katastrophe hat bereits begonnen. - Roland Große Holtforth, Literaturtest
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Liebe - Ein unordentliches Gefühl Richard David Precht Audio CD, 16. März 2009 Verkaufsrang: 339 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe. Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit ?Romantik als Konsum? oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt. Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch?), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen ? vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt. Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit ? und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner. ?Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben? ? so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Ein sympatisches Buch geschmückt mit interessanten Gedanken 5 von 5 Punkten Anfänglich war ich schon gespannt,wie es gelingt den Begriff "Liebe" auf 400 Seiten zu verteilen. Und die ersten Seiten empfand ich schon als eher lahm. Doch der freundliche Schreibstil tröstet darüber hinweg. Die letzten Kapitel werden allerdings spannend. Denn auch ich wundere mich, wieso viele optisch gut aussehende Menschen teilweise Probleme haben, einen Partner zu finden oder auch eine vorhandene Beziehung zu "halten". Wird einem in den Medien ständig schmackhaft gemacht, welche Vorteile ein schlanker Körper in Punkto Partnersuche hat. Und doch.....wieviele dicke Menschen sieht man auf der Straße, die in einer offensichtlich "glücklichen" Beziehung leben. Meiner Meinung nach sind es genug. Da stellt man schon die Frage, ob die Liebe wirklich " so einfach gestrickt ist" und nur auf einen schönen, makellosen Körper, in hüsch verpackten Designerfummeln hereinfällt oder ob es tatsächlich ein Geflecht von ganz vielem ist. Diese Gedanken fande ich schon mal sehr nett. Die Liebe macht also vor niemandem halt nur weil die Optik nicht stimmt. Oft hört man von "unschönen" Menschen die Aussage " Mich nimmt niemand, ich bin zu pickelig, zu rundlich, zu unmodern". Doch kann das sein ? Ist es nicht eher der Gedanke, man sei zu hässlich, der die Liebe "erschreckt" ;-) Und um das Thema Sex anzusprechen. Auch dieser ist kein Garant für die "ewige" Liebe und sei er noch so ausgefeilt, wie so oft in diversen Zeitschriften zu lesen steht. Laut Buch geht das eine ohne das andere. Interessanterweise kann eine Liebesbeziehung durchaus funktionieren, auch wenn das "Sexsoll" nicht dem gängigen Durchschnitt entspricht. Im Buch wird auch mit diversen Selbsthilfebüchern über Partnerschaftsrettungen abgerechnet. Hier wird nachgefragt " verdient es wirklich jede Ehe gerettet zu werden "?? Mir ist übrigens nebenbei gesagt aufgefallen, wie oft die Aussage gemacht wird " an der Beziehung arbeiten". Gibt es dafür keine nettere Beschreibung als "arbeiten" ? Nungut, alles in allem punktet dieses Buch durch den leicht zu lesenden und freundlichen Schreibstil. ( Fast als plaudere man mit einem guten Freund ;-))) Dazu die hübschen Gedanken, welche einem auch die Nachteile eines angestrebten Perfektionismus in der Beziehung oder auch sonstwo aufzeigen. Dies regt zum Nachdenken an. Und vorallem, dass die Liebe sich nicht blenden lässt von guten Tipps aus der Schönheitsindustrie. Es zählt also nicht das Gesetz "des Fittesten". :-))) Gut zu wissen auch , dass die Liebe nicht nur ein rein chemischer Prozens in "der Birne" ist und das Sonnenuntergänge nicht unbedingt für jeden ein Zeichen von Romantik sind, sondern auch hier individueller vorgegangen wird. Ich empfehle das Buch und geben spontane fünf Sterne
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Wer bin ich - und wenn ja wie viele? . Eine philosophische Reise Richard David Precht Audio CD, 21. April 2008 Verkaufsrang: 217 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "wer bin ich - und wenn ja wie viele?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. In seiner faszinierenden Reise in die Welt der Philosophie führt Richard David Precht mit Hilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse kompetent und unterhaltsam an die großen Fragen des Lebens heran. Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein? Eine Einladung, lustvoll und spielerisch über das Leben und seine Möglichkeiten nachzudenken! Ich habe mir das Buch, weil es eingeschweißt war, einfach mal auf gut Glück gekauft und wurde nicht enttäuscht. Precht möchte mit seinem Buch einen Einblick geben, einen Einblick in die großen philosophischen Fragen des Mensch-Seins, verknüpft mit Ergebnissen und Sachverhalten aus Psychologie und Biologie - demnach ist das Buch also der Versuch, den Leser auf eine einleitende vielperspektivische Reise mitzunehmen, wo alles miteinander zusammenhängt. Rein strukturell hangelt der Autor sich an den berühmten kantischen Fragen "Was kann ich wissen?", "Was soll ich tun?" und "Was darf ich hoffen?" entlang und reißt dabei die unterschiedlichsten Themen an, wie z.B. Kapitel 1: Was kann ich wissen? - Was ist Wahrheit? - Wie funktioniert mein Gehirn? - Wer ist "Ich"? - Was sind Gefühle? Kapitel 2: Was soll ich tun? - Warum soll ich gut sein? - Kann ich wollen, was ich will? - Ist Abtreibung moralisch? - Warum sollen wir die Natur schützen? Kapitel 3: Was darf ich hoffen? - Gibt es Gott? - Was ist Liebe? - Was ist Freiheit? - Hat das Leben einen Sinn? Auffallend ist die Breite der angelegten Fragen - der Autor verknüpft philosphische Überlegungen mit Biologie und Psychologie, ist bemüht um das vernetzte Denken und Fragen stellen. Innerhalb der jeweiligen Kapitel stellt Precht verschiedene Aspekte der jeweiligen Disziplinen vor (beispielsweise Kants kategorischen Imperativ, Descartes "cogito ergo sum", Die Experimente Libets), wägt sie ab und entfaltet zum Ende hin eine Art Standpunkt, von dem aus er geschickt zum nächsten Kapitelthema überleitet. Das Ganze erfolgt auf eine irgendwo spielrisch wie leichte Art und Weise und macht das Buch amüsant lesbar. Vor allem entfaltet dieses durch diese spielrische Herangehensweise seinen eigenen Charme, der es sowohl für Einsteiger in die Philosophie aber auch für mehr bewandelte Leute interessant macht: Der Einsteiger findet eine Menge an Informationen, Gedanken und Fragen vor und wird so auf ganz leichte Weise zum Nach- und Weiterdenken ermuntert. Dennoch kann ein wenig Zeit lassen beim Lesen nicht schaden - die Informationsmenge ist sehr hoch und das Sortieren derselben kann, gerade wenn zum Ende hin die Querverbindungen häufiger werden, dazu führen, dass das Behalten des Überblicks gefährdert sein könnte. Dem etwas mehr bewandelte Leser kann es Freude bereiten, zu sehen, welche Verknüpfungen Precht herstellt. Sicherlich wird er fachlich nicht allzu viel Neues erfahren und es mag sich bei manchen Verknüpfungen im Detail Zweifel oder gar Widerspruchsgeist regen - dies ist dem Autor durchaus bewusst - aber kombiniert mit den entfalteten Standpunkten kann man das Werk spielerisch wie ernster als (Neu)Ausgangspunkt zur Selbstreflexion eigener Standpunkte und Anregung von Gedanken betrachten - kurzum: ein interessantes und Freude bereitendes Buch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 111 Bewertungen)
Starthilfe fürs Gehirn 5 von 5 Punkten Dass Philosophie enorm unterhaltsam sein kann, ist an sich schon eine hübsche Überraschung. Doch hier geht der philosophierende Autor noch einen guten Schritt weiter. Neben anekdotischen Kurzeinführungen in die Aussagen wichtiger Denker unserer Menschheit erhält der Leser in jedem Kapitel sozusagen einen "Tritt ins Gehirn", der ihn zum Nachdenken anregt über Themen, die die Welt bewegen. Oft hört man von Sterbehilfe, Abtreibung, Tierschutz oder anderen Schlagwörtern, aber Richard David gelingt es, dass der Leser diese Wörter selber mit Leben füllt und in eigenen Gedankenwelten abtaucht. Einfach "prechtig", wenn man sich auf diese Weise plötzlich selbst auf ganz neue Gedanken bringt. Versucht es aus, es lohnt sich definitiv!
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Das Master Key System Charles F. Haanel, F. H. Burgess, Gitta Peyn Broschiert, 27. Juni 2008 Verkaufsrang: 668 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach gründlicher Recherche liegt hiermit die letzte und vollständige von Haanel zusammengestellte Fassung von Das Master Key System vor, die aus seinem Nachlass ermittelt werden konnte. Vorwort des Herausgebers Einleitung von F.H. Burgess Vorwort von Charles F. Haanel Teil Eins " Eine Einführung in das Master Key System Teil Zwei " Grundlagen deines Bewusstseins Teil Drei " Realisiere deine mentalen Ressourcen Teil Vier " Von Ursache zu Wirkung Teil Fünf " Das kreative Bewusstsein Teil Sechs " Das Gehirn des Menschen Teil Sieben " Die Omnipotente Kraft nutzen Teil Acht " Denken und seine Resultate Teil Neun " Affirmationen und dein Bewusstsein Teil Zehn " Eine bestimmte definite Ursache Teil Elf " Induktives Schließen und das objektive Bewusstsein Teil Zwölf " Die Kraft der Konzentration Teil Dreizehn " Die Träume des Träumers Teil Vierzehn " Die kreative Kraft des Denkens Teil Fünfzehn " Das Gesetz unter dem wir leben Teil Sechzehn " Gewinne spirituelles Verstehen Teil Siebzehn " Symbole und Realität Teil Achtzehn " Das Gesetz der Anziehung Teil Neunzehn " Deine mentale Nahrung Teil Zwanzig " Der Geist der Dinge Teil Einundzwanzig " Denke große Gedanken Teil Zweiundzwanzig " Spirituelle Samen Teil Dreiundzwanzig " Das Gesetz des Erfolgs ist Nutzen Teil Vierundzwanzig " Alchemie Abschließende Fragen und Antworten. "Einige Menschen scheinen Erfolg, Macht, Wohlstand, Gesundheit, Liebe und Erlangung mit sehr wenig bewusster Anstrengung anzuziehen." Wissenschaftlich präzise stellt Charles F. Haanel in Das Master Key System die Denkmethode dar, die man erlernen muss, will man auch zu diesen Menschen zählen. Der Master Key hilft, die Möglichkeiten zu entfalten, die in jedem Individuum schlummern. Er lehrt den Gebrauch der Kraft des Bewusstseins - wahrer Kraft des Bewusstseins! Er entwickelt schöpferische Kraft und öffnet den Zugang zur Quelle universaler Energie. Er schult Einsicht und Urteilsfähigkeit, vergrößert die Unabhängigkeit und erhöht die Fähigkeit und Neigung zu helfen. Er zerstört Misstrauen, Depression, Angst, Melancholie und jede Form von Mangel, Begrenzung und Schwäche einschließlich Schmerz und Krankheit. Das Master Key System ist ein Buch für jedermann und jedefrau, die wünschen, mehr Qualität in ihr Leben zu bringen, die sich voll entfalten möchten, die Kontrolle über die Geschehnisse in ihrem Leben zu erlangen suchen. Psychologen und Medizinern gibt Das Master Key System eine Technik an die Hand, die es ihnen tiefer und inhaltlicher ermöglicht, ihren Patienten positive, wahre und nützliche Perspektiven zu geben und so den psychosomatischen Heilungsprozess effektiv zu fördern. Nach gründlicher Recherche liegt dem Leser mit dieser Ausgabe die letzte und vollständige von Charles F. Haanel zusammengestellte Fassung von Das Master Key System vor, die aus seinem Nachlass ermittelt werden konnte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Leben heißt lernen 5 von 5 Punkten Ein Buch in geistiger und emotionaler Qualität auf höchstem Niveau und schon die Einleitung läßt deutlich werden, dass diese Übersetzung ein liebevolles und intensives Schaffenswerk ist, die das Gesamtwerk keine Zeile aus den Augen verliert. Der Weg ist das Ziel, kein Buch das so einfach heruntergelesen werden kann. Es bedeutet Arbeit, jedes Kapitel aufs Neue, mit kontinuierlichen Schritten eigene Denkmuster und Strukturen zu untersuchen und diesen neue Impulse zu geben. Ein Selbststudium, das unser Leben mit mehr Qualität, Bewusstheit und Freude belohnt.
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Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums Friedrich Nietzsche Gebundene Ausgabe, Januar 2008 Verkaufsrang: 382 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt- ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen... Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist- ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit... ", dies ruft Nietzsche gegen Ende seines 1895 erschienenen Buches Der Antichrist aus, nachdem er den Zustand der Religion und den eines ganzen Zeitalters, der durch sie geprägt wurde, untersucht hatte. Seine polemisch vorgetragene Kritik am Christentum mündet schließlich in eine Kritik an seiner Zeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Viel Gemecker, aber gut 5 von 5 Punkten Wer Nietzsche versteht, der versteht auch dieses Buch. Die Einleitung macht hier deutlich, wer Nietzsches Wunschpuplikum ist. Zum Inhalt möchte ich daher nur so viel sagen: wer Nietzsches Philosophie verstehen möchte, kommt an diesem Buch natürlich nicht vorbei. Die Buchausgabe an sich ist gut und stabil gebunden, die Schrift ist gut leserlich, allerdings wünsche ich mir, gerade bei den Philosophischen Schriften, eine kurze Einleitung vom Herausgeber. Auch wenn keine Veränderungen vorgenommen wurden wäre doch eine kleine Anmerkung dazu wünschenswert. Das jedoch ist etwas worauf nicht jeder Wert legt, von daher ist dieses Buch, gerade für den Preis, absolut zu empfehlen.
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Und Nietzsche weinte Irvin D. Yalom Taschenbuch, 29. Januar 2009 Verkaufsrang: 1940 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Ménage à trois zwischen Lou Andreas Salomé, Nietzsche und der Psychoanalyse Das Wien des Fin de siècle: Die selbstbewusste junge Russin Lou Andreas Salomé drängt den angesehenen Arzt Josef Breuer, dem suizidgefährdeten Friedrich Nietzsche zu helfen und ihn von seiner zerstörerischen Obsession für sie zu kurieren. Breuer willigt ein und unterzieht Nietzsche einer neuartigen Heilungsmethode, deren Ausgang jedoch für beide unerwartet ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 54 Bewertungen)
Mehr davon bitte 5 von 5 Punkten Verständlich und flüssig geschrieben. Die Geschichte packt von Anfang an. Es hätte so sein können! Spannend, interessant wird hier viel Wissen und Neugier auf noch mehr vermittelt. Wie oft erkennt man sich und andere wieder. Es macht nachdenklich und es macht Mut. Es ist nicht nur mit Sachverstand sondern auch mit Herz für jeden, der sich auf dieses Gebiet wagen will, geschrieben. Von diesem Autor werde ich noch viel lesen.
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Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt
Broschiert, Februar 2009 Verkaufsrang: 3038 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Das hätte die Welt nicht unbedingt gebraucht... 2 von 5 Punkten In erster Linie war das Buch zwar interessant, aber nicht besonders einfach zu lesen, was wohl eher am akademisch-begründeten "Formulierungszwang" der Herren Philosophen lag, als an meinen leserlichen Fähigkeiten. Die Zielgruppen dieses Buches sind bestimmt nicht irgendwelche Professoren!? Sicherlich steckt in den Simpsons jede Menge Philosophie und man kann und sollte auch in viele Richtungen interpretieren. Jedoch der Versuch, mit diesem Buch eine philosophische Analyse zu kreiren, übersteigt wohl den Sinn der Simpsons auf diesem Planeten, nämlich durch Witz und Ironie den Zuschauer und (wahren) Simpsons-Fan zu unterhalten. Dieser braucht dieses Buch nicht, denn er versteht sehr wohl den Humor und die Message der Serie!
"Nukular! Das Wort heißt nukular!" (Homer Simpson, in: "Homer geht zur Marine" (Folge 197)). 5 von 5 Punkten Homer als Repräsentant der aristotelischen Ethik? Lisa als Verkörperung des gespaltenen Verhältnisses der Amerikaner zu ihren Intellektuellen? Marge als Vertreterin eines christlich angehauten Aristotelismus? Bart ein Übermensch im Sinne Nietzsches? Und Maggie schließlich auf den Spuren altchinesischer Philosophie? Eine ganze Generation von Menschen wächst seit nunmehr knapp 20 Jahren mit den Simpsons auf - und das weltweit. Dass die gelbe Familie mitnichten als anspruchslose Berieselung fürs Kinderprogramm taugt, bestreitet mittlerweile kaum jemand mehr. Teilweise bitterböse kommentieren die Simpsons tagespolitische Ereignisse und die amerikanisch-westliche Konsumkultur, ohne sich dabei auf einen bestimmten Standpunkt festnageln zu lassen. Die im Jahr 2000 erschienene Darstellung "Die Simpsons und die Philosophie" beschäftigt sich in insgesamt 11 Essays mit verschiedenen philosophisch-ethischen Fragestellungen rund um das Leben in der Kleinstadt Springfield. Das Buch ist unterteilt in drei Hauptabschnitte: Teil I: Die Figuren; Teil II: Ich hab nichts gemacht - Ethik und Die Simpsons; Teil III: Die Simpsons und die Philosophie. Das Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der die Simpsons kennt und zumindestens ein bisschen an philosophisch-kulturellen Fragestellungen interessiert ist. Höhepunkt der Darstellung ist der Beitrag "Ein Marxist in Springfield (Karl, nicht Graucho)" (173-198) von James M. Wallace. Hier beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob die Simpsons als eher subversiv oder systemkonform einzustufen sind. Dabei heißt es über das ideologiekritische Potential der Serie: "In der Tradition der Komödie hätte demnach [...] eine subversive Satire wie Die Simpsons das Ziel, Heuchelei, Angeberei, exzessiven Kommerz, unnötige Gewalt und andere Merkmale unserer modernen Gesellschaft bloßzustellen und gleichzeitig auf etwas Besseres zu verweisen. Marxistisch ausgedrückt hieße das, satirische Komödien wie Die Simpsons schaffen zeitweilig Distanz zu der herrschenden Ideologie des kapitalistischen Amerika" (179). Das wahrhaft Besondere und Einzigartige an der Serie sei jedoch ihre Pluralität an Interpretationsmöglichkeiten, die sie zu einer perfekten Projektionsfläche gestaltet und eine eindeutige Kategorisierung nicht zulässt. Diese Idee bringt David L.G. Arnold in seinem Beitrag "Und der Rest schreibt sich von selbst - Roland Barthes sieht Die Simpsons" (199-223) zum Ausdruck: "Die Handlung einer Episode von Denver Clan oder Der Prinz von Bel-Air führt uns [...] in eine vorhersehbare Richtung und kulminiert in einer zufrieden stellenden Lösung. Doch der schreibbare oder plurale Text der Simpsons widersteht dieser Konformität. Indem die Signifikanten in den Vordergrund und zugleich freudig von vorhersehbaren Signifikanten getrennt werden, lässt diese Sendung ein freieres, assoziatives Lesen zu und erhält dadurch eine tiefere satirische Kraft" (223). Fazit: Informativ, ironisch und fesselnd wird in allen Essays deutlich, warum diese Sendung auch nach knapp 20 Jahren weiterhin ein absoluter Dauerbrenner in der westlichen Welt und darüber hinaus bleibt. Tagespolitische Ereignisse und grundlegende Konstanten unserer Kultur werden hier reproduziert, ironisiert und kritisiert. Die Darstellung bietet einen hervorragenden Zugang zu der philosophisch-kulturellen Dimension der Serie, so dass der Zuschauer sie in Zukunft mit noch mehr Gewinn anschauen kann. Es bleibt zu hoffen, dass das Buch irgendwann mal aktualisiert wird, da seit dem Jahr 2000 ja nicht gerade wenig in der Welt passiert ist und die Auswüchse der Bush-Ära auch in den Simpsons reichhaltig reflektiert worden sind.
Philosophieunterricht mit den Simpsons 5 von 5 Punkten Ich komme gleich auf den Punkt. Das Buch ließt sich sehr leicht, wie eine Bettlektüre, was durchaus positiv anzumerken sei, den wie George Bernard Shaw einst sagte "Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht", und ist durchwegs verständlich. Was mir an einer oder anderer Stelle gefehlt hatte war der Tiefgang, manche Themen scheinen oberflächlich behandelt worden zusein, wahrscheinlich aber sind meine Erwartungen nach dem Buch "Willensfreiheit" von Geert Keil einfach höher geworden, das ich auch herzlichst empfehle. Nicht destotrotz erfüllt das Buch seinen Zweck, nämlich den Leser an der Philosophie zu interessieren - vielleicht auch den einen oder anderen "Homer" bzw. "Bart". Im Buch herrscht eine ausgeglichene Balance zwischen den Simpsons selbst und der Philosophie - niemand bzw. nichts kommt zu kurz. An einer oder anderer Stelle musste ich auch lachen - Witz hat dieses Buch auch. Als Simpson-Fan, und zwar Fan aufgrund von der vermittelten Botschaft der Simpsons, erscheint manches schon beinahe banal, es gibt jedoch zahlreiche neue Erkenntnisse, z.B.: das mit dem Schweigen der kleinen Maggie. Eine Empfehlung vor allem für Philosophie-Interessierte Simpsons-Fans.
Interessante philosophische Konzepte und ein gut gelesenes Hörbuch 4 von 5 Punkten Ist Homer Simpson nach den Morallehren des Aristoteles ein moralischer Mensch? Welchen Wert hat das Schweigen? Und wie kann man diesen Wert an der Person von Maggie Simpson klar machen? Praktische Vernunft, ganz im Kant'schen Sinne, kann man an Marge Simpson ablesen - und hätte Bart dem alten Nietzsche gefallen? Und nicht nur die Familie selbst steht im Mittelpunkt der philosophischen Betrachtungen. Es geht auch um Monty Burns und seine Moral", aber auch um die Serie an sich und die Frage, ob Die Simpsons" eine Satire ist und worauf ist sie aus ist? Die einzelnen Essays sind durchaus anspruchsvoll, wenden sich aber prinzipiell schon an Leser, die keine größere Vorbildung haben. Allerdings ist die Form eines Hörbuches etwas schwieriger. Da muss man teilweise schon sehr genau zuhören, um die einzelnen gedanklichen Wendungen gut zu verstehen. Und ein bisschen Vorbildung schadet zumindest nicht, wenn die Gedankenkonstrukte komplizierter werden. So ganz nah an den Simpsons sind die Essays nicht immer, oft muss einigermaßen weit ausgeholt werden, damit der betreffende Philosoph adäquat dargestellt werden kann. Wer also keinen Draht zur Philosophie hat, dem wird er hier auch nicht einfach so zufallen. Wer die Serie nicht kennt, der hat natürlich auf der anderen Seite auch seine Probleme, denn die Charaktere und einige der klassischen Folgen - das Buch ist im Original von 2001 - sollte man schon kennen. Die beiden Vorleser machen ihre Sache gut, auch wenn die Stimme von Bart Simpson immer ein bisschen danach ruft, ob nicht auch die eine oder andere Stimme mehr aus der Serie hier auftauchen könnte, oder, noch besser, ob nicht einfach Zitate aus der Serie im Originalton eingearbeitet werden könnten. Die Zielgruppe des Hörbuchs sind philosophierende Simpsonsfans, davon wird es einige geben. Die müssen sich aber auch Zeit und Muße mitbringen und dürfen keine leichte Kost erwarten. Dann aber gibt es interessante philosophische Konzepte und ein gut gelesenes Hörbuch.
Die Philosophie.....Aber wo bleiben die Simpsons? 2 von 5 Punkten Als ich das Buch gekauft habe, dachte ich, dass anhand der Simpsons die Philosophie anschaulich dargestellt wird und mit Hilfe der Philosophie die Simpsons interpretiert und analysiert werden. Leider kommen sie viel zu kurz in diesem Buch. Anstatt mehr über die Konzeption der Charaktere und deren Umwelt mit der Hilfe philosophischer Theorien zu erfahren, kommen die Simpsons kaum in einigen Kapiteln vor. Manchmal werden sie auch benutzt, damit die Theorien, mit Hilfe der Vorstellungskraft, plastischer sind. Diese Beispiele dienen zwar zur Vereinfachung, aber sie sagen nichts über die Zeichentrickfiguren aus, weil die Theorien meistens nicht mit dem Charaktern übereinstimmen. Dadurch erfährt man nur, wie diese Charaktere nicht sind und das sollte nicht der Sinn dieses Buches sein. Zudem kommt hinzu, dass manche Kapitel ziemlich schwer zu verstehen sind (siehe das Kapitel mit Nietzsche oder Heidegger ). Man merkt, dass sich die Autoren intensiv damit beschäftig und somit mehr als drei Gedanken zu diesem Thema gemacht haben. Doch leider haben sie es nicht geschafft, die Gedankengänge der Philosophen nachvollziehbar aufs Papier zu bringen, da sie, meines Erachtens, diese nicht ausführlich genug zusammengefasst haben. Wenn ich nur ein Simpsonsfan wäre und mich nicht für Philosophie Interessieren würde, dann wäre meine Bewertung schlechter ausgefallen.
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Die Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die älteste bekannte militärische Abhandlung der Welt Sun Tzu, Gitta Peyn Broschiert, 1. April 2007 Verkaufsrang: 1955 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sun Tzu, Sūnzǐ (chin. 孙子/孫子 „Meister Sun“, eigentlich: 孙武 Sūn Wŭ; alternative Transkription: Sun Tsu, Sun Tzu, Sun Tse, Ssun-ds ´, * um 500 v. Chr. in Wu) war ein chinesischer General und Militärstratege und verfasste die älteste militärische Abhandlung der Welt. Sein Meisterwerk ist überall auf der Welt bekannt, und seine Weisheiten lassen sich nicht nur auf die Kunst des Krieges anwenden, sondern sie sind für jeden Anführer, jeden Manager, jeden Chef, Abteilungsleiter von Bedeutung. Überall dort, wo es um Führungsqualitäten oder einfach nur um die Frage geht, nach welchen Richtlinien man alltägliche Entscheidungen klug und zum Erfolg führend fällt, wird Sun Tzu zitiert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Sun Tzu 5 von 5 Punkten "Die Kunst des Krieges" von Sun Tzu ist nicht nur historisch interessant. Wie von vielen Seiten wahrnehmen kann , gehört dieses Buch zur sogenannten "Managementliteratur". Doch diese Klassifizierung sagt nicht alles über den Titel aus. Man kann "Die Kunst des Krieges" aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: dem historischen, dem strategischen in Bezug auf die Kriegsführung, dem managementbezogenen und, zu guter Letzt, dem psychologischen. Letzterem Blickwinkel wird vor allem diese Ausgabe mit ihren psychologischen Kommentaren gerecht, wobei der Originaltext nicht in seine Teile zerlegt wurde, da alle Kommentare als Fußnoten erscheinen. Alles in Allem ist "Die Kunst des Krieges" eine sich lohnende Investition, aufgrund der von ihr gewährten "Vogelperspektive" auf die Verhaltensweisen des Lesers; "Self-Management" wäre wohl hier ein angebrachter Anglizismus. Des Weiteren ist die Lektüre nicht zeitraubend, da begrenzt im Umfang und nicht nervenraubend, da flüssig geschrieben.
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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?: Wahn, Täuschung, Verstehen Paul Watzlawick Taschenbuch, Juli 2007 Verkaufsrang: 893 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Kommunikationsprobleme, Mißverständnisse, Täuschungsversuche 5 von 5 Punkten Ein äußerst interessantes und unterhaltsames Buch über die Psychologie von Konfusion, Desinformation und Kommunikation, mit sehr vielseitigen Themen (darunter Ursache und Wirkung, sehr viel über Tiere, wie Drohungen wirken und wie man sie vereitelt, und vieles mehr). Allerdings muß ich kritisieren, daß Paul Watzlawick den Begriff 'Wirklichkeit' auch verwendet, wenn er das meint, 'was man für wirklich hält'. (Die Linguisten kennen den Unterschied zwischen Denotation und Konnotation, so wie auch die meisten, wenn auch nicht alle, Philosophen von einem Unterschied zwischen Wirklichkeit und Auffassung ausgehen.) Aber eigentlich handelt das Buch von Mißverständnissen, Ungewißheit, Kommunikationsproblemen und so weiter. Viele interessante psychologische Experimente werden beschrieben, und soziopsychologische Phänomene erklärt.
Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation 4 von 5 Punkten 'Die so genannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation'. Dies ist die Kernaussage des Buches und wird mit vielen Beispielen und Experimenten unterlegt. Die Sprache ist von Natur aus nicht exakt und ermöglicht verschiedene Interpretationen je nach Wirklichkeitsauffassung des Zuhörers, persönlicher Biografie, Glauben, etc. Des Weiteren erlaubt die Sprache Paradoxien die Konfusion erzeugen, wie zum Beispiel der Rat: Sei spontan. Zudem gibt es Wahrheiten, dessen Gegenteil auch wahr ist, je nach Betrachtungsweise und subjektive Wahrheiten (Wert des Goldes). Auch gezielte Desinformation (Geheimdienste) und das Aufkommen von Gerüchten wird behandelt. Der Autor warnt vor ewigen, festen Wahrheiten, lädt ein sich von den Befangenheiten der Vergangenheit und Zukunft zu befreien und rät offen zu neuen Informationen zu sein. Ein wichtiges Buch, voll mit empirischen Beweisen und leicht verständlich. Augenöffnend und lesenswert in einer Welt in der vieles auf Illusion und Desinformation aufgebaut ist. Und ein wichtiges Instrument zur Ausbildung eines kritischen Denkvermögens, das dabei hilft sich gegen jegliche propagierte angebliche wahre und absolute Wirklichkeit und Richtlinie zu schützen. Besonders interessant fand ich die geschichtlichen Beispiele zu Gerüchten und Desinformation, sowie die Experimente zur subtilen Wahrnehmung. Das Kapitel 'Wo alles wahr ist, auch das Gegenteil' glänzt durch Auszügen aus Dostojewskis 'Die Brüder Karamasoff' und Kafkas 'Der Prozess'. Weniger gut fand ich den Teil der die Kommunikation von Drohungen behandelte sowie die Versuche zur Kommunikation mit Außerirdischen und Zeitreisen. Der Stand dieses letztgenannten Themen ist, meine ich, überholt und kann daher übersprungen werden.
Unsere Wirklichkeit 5 von 5 Punkten Was ist unsere angenommene Wirklichkeit, wie kann ich die Wirklichkeit meines Gegenübers beeinflussen? Diesen und noch mehr Fragen geht Watzlawick auf den Grund. Er berichtet über kommunizierende Pferde (kluger Hans), Schimpansen, ausserirdischem Leben, Laborratten, Geheimdienst und Spionage. Er schreibt von Manipulation der Menschheit durch Fehlinformationen und Suche nach Ordnung. Sehr provokant und interessantes Buch.
Der Wahrheitswahn! 4 von 5 Punkten Man hört sie täglich in den Medien, die Propheten der Wahrheit, die lauthals die vermeintliche Relativierung aller Werte der liberal-postmodernen Gesellschaft beklagen und eine Rückbesinnung auf alte Tugenden einfordern. Denn der Mensch brauche doch klare Richtlinien und absolute Wahrheiten, um ein sinvoll-erfülltes Leben führen zu können. Dies ist das Wehgeklage sämtlicher Ideologien, die seit Jahrhunderten versuchen, ihre persönliche Version der Wahrheit der Menschheit aufzuzwingen, was zu millionenfachem Leid geführt hat und vielfach noch führt. Diese kurzsichtigen Apostel der Wahrheit sollte man geradezu dazu zwingen das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit? - Wahn, Täuschung, Verstehen" des Psychotherapeuten Paul Watzlawick zu lesen, dessen prägnante Zusammenfassung des Weltgeschehens eigentlich als Grundlage einer friedlichen postideologischen Gesellschaftsordnung dienen könnte: "Die Geschichte der Menschheit zeigt, daß es kaum eine mörderische, despotischere Idee gibt als den Wahn einer "wirklichen" Wirklichkeit (womit natürlich die eigene Sicht gemeint ist), mit all den schrecklichen Folgen, die sich aus dieser wahnhaften Grundannahme dann streng logisch ableiten lassen. Die Fähigkeit, mit relativen Wahrheiten zu leben, mit Fragen, auf die es keine Antworten gibt, mit dem Wissen, nichts zu wissen, und mit den paradoxen Ungewißheiten der Existenz, dürfte dagegen das Wesen menschlicher Reife und der daraus folgenden Toleranz für andere sein" (218f.). Das vorliegende 1976 erschienende Buch ist so etwas wie das Hauptdokument des radikalen Konstruktivismus, dessen Kernelement es ist, "daß die sogenannte Wirklichkeit das Ergebnis von Kommunikation ist" (7). Das, was man als Wahrheit empfindet, ist also lediglich ein Produkt von subjektiv-persönlich wahrgenommenen Sinneseindrücken. Das Buch enthält eine Vielzahl von Beispielen, die diese abstrakte Behauptung verdeutlichen. So sind Menschen immer bereit, das als Wahrheit zu akzeptieren, was eine sie umgebende Mehrheit als Wahrheit postuliert. In einem Experiment wurden einer Gruppe Bilder mit unterschiedlich langen Strichen gezeigt und es sollte einfach auf den längsten Strich gedeutet werden. Jedoch waren alle bis auf einen dazu angewiesen, auf einen der kürzeren Striche zu deuten, um zu testen, wie die einzig nicht eingeweihte Person in dieser Situation reagieren würde. Das Ergebnis: 36,8 % schlossen sich der "Wahrheit" der Mehrheit an. Die bereitwillige Unterordnung des Menschen unter den Willen der Massen kann unter anderen helfen, den Erfolg von totalitären Regime zu erklären (vgl. S. 92ff.). Bedeutend ist auch der Einfluss der Kultur, in der wir aufgewachsen sind, auf das, was wir als wahr betrachten. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich viele amerikanische Soldaten in Großbritannien und zeigten natürlich auch ein entsprechendes Interesse am weiblichen Geschlecht. Eine Unfrage kam zu dem Ergebnis, dass beide Gruppen die jeweils andere als taktlos und dreist bezeichneten. Das liegt daran, dass in den USA ein Kuss relativ am Beginn einer Beziehung steht und noch keine sexuelle Bedeutung hat, wohingegen im guten alten Europa ein Kuss schon etwas sehr intimes ist. Wenn nun ein amerikanischer Soldat entsprechend seiner kulturellen Prägung gleich beim ersten Treffen zum Kuss ansetzt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder weist die Frau dieses dreiste Verhalten brüsk zurück und empört sich fürchterlich über den Wüstling. Oder aber sie ist entzückt und bittet den Soldaten gleich zu sich aufs Zimmer, was wiederum von diesem als taktlos empfunden wird. Wie man es auch dreht, der Vorwurf der Taktlosigkeit scheint unausweichlich (vgl. S. 74f.). Das Buch enthält viele solcher Beispiele. Vor allem im zweiten Teil der Darstellung jedoch konzentriert sich Watzlawick nicht auf die Beschreibung alltäglicher Kommunikationssituationen, sondern wagt den einen oder anderen Ausflug ins Reich des Hypothetischen. Da philosophiert er unter anderem über die Möglichkeit der Kommunikation mit außerirdischen Lebensformen und deren theoretischen Voraussetzungen. Interessant, sicherlich, aber trotzdem irgendwie fehl am Platze. Am besten ist und bleibt Watzlawick, wenn er sich auf das Phänomen zwischenmenschlicher Kommunikation konzentriert und die Außerirdischen auf ihren Planeten belässt. Fazit: Unterhaltender und überzeugender ist das Phänomen Wahrheit selten dekonstruiert worden. Abschließend kommt mir ein Zitat Williams von Baskerville aus Umberto Ecos "Der Name der Rose" in den Sinn, welches die Essenz von Watzlawicks Buch gut zusammenfasst: "Ich respektiere den Menschen, der auf der Suche nach Wahrheit ist. Aber ich fürchte denjenigen, der meint, sie gefunden zu haben."
Einfaches und leicht verständliches Buch 5 von 5 Punkten ... zum Thema Kommunikation. Anhand vieler Beispiele beschreibt Watzlawick die täglichen Probleme mit der Kommunikation. Angefangen mit den Problemen beim Lesen von Schriftzeichen ( Hieroglyphen, .. ), über das falsche Interpretieren von Handzeichen / Gesten bis zum unterschiedlichen Verhalten beim Kennenlernen ( "Paarungsverhalten" ) der verschiedenen Nationen ist alles dabei.
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Was bedeutet das alles?: Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie Thomas Nagel Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 495 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nagels kleine Einführung in die Philosophie gibt in verständlicher Form Antworten auf die großen Fragen des Lebens: Woher wissen wir etwas? Wie hängen Körper und Geist zusammen? Was bedeuten Wörter? Gibt es Willensfreiheit wirklich? Was ist Recht und was ist Unrecht? Was ist der Tod? Und worin könnte der Sinn des Lebens bestehen?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Lernen wie man barrierefrei über die Grundfragen des Seins nachdenkt 5 von 5 Punkten Philosophie unterscheidet sich von den Naturwissenschaften dadurch, dass sie sich nicht auf Experimente und Beobachtungen stützt, sondern allein auf das Denken. Was sie mit den Naturwissenschaften gemeinsam hat ist das Stellen von Fragen und das Suchen nach Antworten, wenn auch die Fragen der Philosophie andere sind. Dennoch kommt die Naturwissenschaft im Regelfall nicht ohne die Philosophie aus, wenn sie die Welt erklären will. So ist es wichtig zu lernen wie man Fragen stellt und über die möglichen Antworten nachdenkt. Dieses Büchlein von Thomas Nagel führt in hervorragender Weise in das Hinterfragen und Denken ein, indem es einige Grundfragen unseres Seins behandelt, wie die Frage nach der Beziehung zwischen Bewusstsein und Gehirn, ob wir einen freien Willen haben oder nach dem Sinn des Lebens. Es gibt keine fertigen Antworten, sondern betrachtet das Für und Wider von möglichen Lösungen. Trotz der Tiefe der Fragestellung ist der Stil so einfach gehalten, dass jeder Interessierte lernen kann philosophisch zu denken. Deshalb gibt es von mir fünf Sterne für diese Einführung. Wer darüber hinaus auch gern eine höchst interessante naturwissenschaftliche Antwort auf die Grundfragen des Seins lesen möchte, dem sei das Buch Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen empfohlen.
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Die Geistigen Gesetze: Erkennen, verstehen, integrieren Kurt Tepperwein Taschenbuch, 27. Mai 2008 Verkaufsrang: 6936 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kurt Tepperweins zentrales Werk über das, was jeder für sein Glück und seinen Erfolg tun kann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Das einzige Buch das jeder Mensch besitzen sollte 5 von 5 Punkten wenn alle erdenbewohner nur dieses einzige Buch lesen (und zwar immer wieder) würden, hätten wir schon heute den himmel auf erden verwirklicht
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Glück: Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist Wilhelm Schmid Gebundene Ausgabe, Juli 2007 Verkaufsrang: 4309 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einfach nur glücklich sein: offenbar ein schwieriges Unterfangen. In seinem neuen Buch denkt Wilhelm Schmid darüber nach, was unser Glück ausmacht, was die Philosophie dazu beitragen kann und was wir persönlich tun können und müssen. Es geht um die geistige Haltung, die wir dem Leben gegenüber einnehmen; die Kunst, neben den Höhen auch die Tiefen des Lebens anzunehmen; und das Erkennen von Sinn und Zusammenhängen mit allen Sinnen. Was ist Glück? Die Frage danach treibt uns um. Könnte es aber sein, daß gerade die ständige die Jagd nach Glück unglücklich macht? Dabei ist Glück nichts als ein Wort. Entscheidend ist, was damit bezeichnet wird, welche Bedeutung dem Wort gegeben wird, das nicht nur "das" Glück in der Einzahl bezeichnet. Der Lebenskunst-Philosoph Wilhelm Schmid unterzieht in seinem neuen Buch die Vielfalt der Bedeutungen einer genaueren Betrachtung: das Zufallsglück, das Wohlfühlglück, das Glück der Fülle, das Glück des Unglücklichseins. Gegen die Glückspropheten, die mit wohlfeilen Rezepten alle Welt beglücken wollen, macht Schmid geltend, daß Glück nur ein Stellvertreterbegriff für die wichtigere Frage nach "Sinn" ist. Wenn aber Sinn nicht mehr von selbst zur Verfügung steht, dann wird eine Art von Arbeit daraus, Sinn zu finden und neu zu gründen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Glück und Sinn ganz nah erzählt 5 von 5 Punkten Ich hatte mir das Büchlein schon vor einem Jahr zugelegt, aber erst nach dem dritten Anlauf packte es mich dann doch. Die ersten zehn Seiten muss man geduldig bleiben, danach wird man auf schöne Weise belohnt. Die Zweiteilung des Buchs, nämlich Glück und Sinn, kommt überraschend für den Leser. Aber gerade die von mir wahrgenommene Erkenntnissteigerung ist der eigentliche Gewinn des Buchs. Mich haben die Ausführungen zum Glückbegriff beglückt, geradezu faszinierend sind Schmids gelassene Anmerkungen zum "Sinn" des Glücks. Ich bin sicher, dass ich immer wieder bestimmte Seiten und Stellen dieses Buches besuchen werde - wie einen guten Freund.
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Kritik der reinen Toleranz Henryk M. Broder Gebundene Ausgabe, 3. September 2008 Verkaufsrang: 3858 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Toleranz ist eine Haltung, mit der sich viele gerne schmücken - die Reichen gegenüber den Armen, die Starken gegenüber den Schwachen, die Heteros gegenüber den Homos. Wer es sich leisten kann, ist tolerant. Wenn aber "Ehrenmorde" als ganz normale Verbrechen gelten, wenn Terroristen zu "Widerstandskämpfern" deklariert werden, wenn ein Regierender Bürgermeister die Teilnehmer einer Sadomaso-Fete persönlich willkommen heißt und ein rechtskräftig verurteilter Kindermörder Prozesskostenhilfe bekommt, um einen Prozess gegen die Bundesrepublik führen zu können, weil ihm bei der Vernehmung Ohrfeigen angedroht wurden - dann wird Toleranz zu einem gesellschaftlichen Selbstmord auf Raten. Unter solchen Bedingungen, so Henryk M. Broders provokative These, wird Intoleranz zur Pflicht und Tugend: Intoleranz gegenüber dem wohlfeilen Gutmenschentum, gegenüber totalitären Utopien - gegenüber Menschen und Kulturen, die ihrerseits nichts von Toleranz halten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Intoleranz gegenüber Intoleranz 5 von 5 Punkten Ein wichtiges Buch. Sicherlich, es ist streckenweise polemisch. Aber würde es zum Leser durchdringen, wenn es im Stile einer nüchternen wissenschaftlichen Abhandlung geschrieben wäre? "Intoleranz" hätte es auch 1933 gebraucht: gegen Faschismus, Rassismus, Imperialismus, Alleingültigkeit einer Weltanschauung. Wer sich mit dem Islam etwas beschäftigt und nicht nur dem Zeitgeist der "Political Correctness" hinterherredet, um sich als Gutmensch feiern zu lassen, wird rasch feststellen: Der Islam ist die größte Bedrohung für die aufgeklärte Welt. Die Verbrechen, die im Namen des Islam begangen werden gegen die Untaten des Christentums aufrechnen etc. ist nur der perfide Versuch, die Gegner der Islamisierung Europas mundtot zu machen. Mutig zu sein, heißt schon längst nicht mehr, sich dem Minderheitenschutz zu verschreiben. Mutig zu sein bedeutet heutzutage, sich gegen radikale Minderheiten zu schützen, die es per se ablehnen, unsere Wertvorstellungen zu teilen.
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Grundkurs Philosophie Band 1. Logik: BD I Wolfgang Detel Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 1249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Keine Einführung in "die" Philosophie 1 von 5 Punkten Rezension zur gesamten Reihe: Detels Grundkurs verspricht eine Einführung in "die" Philosophie, womit hier aber lediglich die aktuell betriebene systematische Philosophie gemeint ist. Schon der Aufbau des Grundkurses gibt ein Bild davon, was nach Detel Philosophie zu sein hat: Logik, Metaphysik, Philosophie des Geistes, Wissenschaftstheorie. Daß sich seit über hundert Jahren ganz andere Weisen des Philosophierens etabliert haben, wird hierbei gänzlich ausgeblendet. Gänzlich wertlos sind dann auch die von Detel gelehrten Denk-Schemen und Schubladen, wenn man sich mit der Philosophie Kierkegaards auseinandersetzen möchte, zu den Schriften Nietzsches Position beziehen will, die Antwort Diltheys dem entgegenhalten möchte, Heideggers Sein und Zeit begreifen will, oder sein Spätwerk, hilflos steht man vor Zhuangze, Konfuzius oder Dogen. Ebensowenig liefert der Grundkurs Handwerkszeug für Plessners Texte zur Gemeinschaft und Gesellschaft, seine Analyse des Lachens und Weinens, seine philosophisch-mentalitätsgeschichtlichen Abhandlungen. Daß im übrigen die Bände Übungsaufgaben enthalten, zeigt an, um was für einen "Stil" zu philosophieren es sich handelt. Betrachtet man all dies, sieht man, daß es sich nicht um eine Einführung in "die" Philosophie handelt, sondern um eine Einführung in die aktuelle akademische Philosophie, wie sie allein aus dem angelsächsischen Sprachraum importiert wird. Als Nachgeschmack bleibt der Eindruck, daß Detel mit den Bänden zudem den Eindruck vermitteln möchte, die von ihm hier präsentierte Art zu Philosophieren, sei die einzig richtige. Was sich letzlich auch daran zeigt, daß in dem Text immer wieder Formulierungen auftauchen wie "die moderne Bewußtseinstheorie sieht das so und so" oder "hat sich allgemein die Meinung durchgesetzt" oder "glauben heute die meisten Philosophen" usw. Dabei bleibt vollkommen undurchsichtig, wer genau diese Auffassung vertritt, da Detel ohne Literaturangaben arbeitet. Man ist ihm daher über weite Strecken ausgeliefert. Schade ist, daß Detels verengert Begriff von Philosophie andere Traditionslinien ausblendet, zugunsten einer institutionalisierten Form der Philosophie, gegenüber der man vielleicht nicht zu unrecht den Verdacht hegen kann, daß ihr formales Wesen nicht Mittel sondern Zweck ist: Die Freude am Philosophieren entspringt nicht einer kritischen reflektion über Selbst- und Weltverhältnisse und gesellschaftliche Zustände, sondern einem Habitus gewordenem Formalisieren und dem Sich-Klug-Dünken beim Paper schreiben. Entsprechend nah an trockenen naturwissenschaftlichen Darstellungen ist letzlich auch die Sprache, welche Detel seinen Zöglingen in den Mund legen möchte.
zu kurz 3 von 5 Punkten Das Buch ist für Studium nicht wirklich geeignet. Ich würde eher sagen als Grundlage für ein Grundkurs könnte man es lesen. Also am besten begleitend mit anderen "ausführlicheren" Materialien. Das Buch könnte man aber als eine gute "sehr knappe" Zusammenfassung der Thematik ansehen. Vieles wird in dem Buch einfach zu schlecht erklärt.
"Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen" - Wittgenstein 5 von 5 Punkten Überaus klare Einführung in die Philosophie des 21. Jahrhundert. Wenn man sich erst an den logischen Stil gewöhnt hat, folgt ein Schritt dem anderen, reich garniert mit Beispielen aus der Praxis. So entsteht eine konsistente Einführung in die neueste Philosophie, und wirklich in die neueste. Die Philosophie hat sich weiter entwickelt seit Wittgenstein und Heidegger - was einige immer noch nicht wahrhaben wollen; Philosophen haben neue Präferenzen gesetzt und operieren nicht mehr abgekoppelt von Naturwissenschaften (abgesehen von trendigen Philosophen wie Sloterdijk). Auch und gerade für Nicht-Fachleute geeignet, sich mit dem Denken übers Denken (und um nichts anderes geht es ja) zeitgenössischer Philosophen auseinander zu setzen. Dadurch wird auch so manches Postulat der Hirnforscher über Bewusstsein, Realität oder freien Willen relativiert: alles schon dagewesen in der Philosophie und immer noch ein Thema, das sich im "logischen Raum der Gründe" behandeln lässt. Schade, dass in unserer Mediokratie kein Platz für Philosophie ist; warum werden philosophische Bücher, außer sie haben eine soziologischen Ansatz, überhaupt nicht rezensiert in den Printmedien (vom Fernsehen wage ich gar nicht zu sprechen)? Also, wer eine kurze, prägnante Einführung in die Philosophie will, kaufe die fünf Reclambändlein. Ich freue mich schon auf die Extension zur praktischen Philosophie vom selben Autor.
Gegenwärtig die beste Einführung 5 von 5 Punkten Wer immer noch behauptet, Philosophie ließe sich nicht lehren/lernen, der wird hier eines Besseren belehrt. Als StudienanfängerIn steht man heute vor dem Problem sich in ein riesiges wissenschaftliches Gebiet einarbeiten zu müssen. Die hier vorgelegten Einführungen bieten nicht nur einen ziemlich vollständigen (und preiswerten!) Überblick über die Philosophie, sondern sie bieten LeserInnen die Möglichkeit sich den Begriffsapparat der mittlerweile stark ausdifferenzierten Teildisziplinen der Philosophie anzueignen. Nur so lassen sich die kommenden Semester erfolgreich absolvieren und es bleibt nicht am Ende das beklemmende Gefühl, eigentlich nichts gelernt zu haben. Nimmt man allein den ersten Band und vergleicht ihn mit gängigen Einführungen in die Logik, so wird schnell klar, dass der Autor genau weiß, wo gerade AnfängerInnen Probleme haben. Kaum ein Autor schafft es, das Anliegen, die Problemstellung und letztlich auch das Kalkül auf den Punkt zu bringen. Vielleicht werden sich nach der Lektüre nicht mehr soviele von der Logik verwirrt oder enttäuscht abwenden. Was diese Bücher so besonders macht, ist allerdings nicht ihr Inhahlt, sondern vor allem ihre Methodik. Am Anfang jedes Bandes/Kapitels wird ein grober Überblick in die Grundideen der zu explizierenden Theorie gegeben. Es folgen sehr systematisch eine Reihe von Definitionen und entsprechende ausführliche Besprechungen des Begriffes, oder der dargestellten Position. Am Ende eines Kapitels folgen Übungsaufgaben und Literaturangaben zur weiteren Vertiefung. Diese Methode mag für die Logik den Meisten sinnvoll erscheinen, wird aber in den anderen Bänden (Metaphyisik, etc.) eher abschreckend wirken. Meines erachtens zeigt sie aber erst dort ihre ganze Kraft, anders kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, wie man sich schneller in einem Diskurs zurechtfinden könnte. Allerdings sollte man sich vor dem Kauf im klaren sein, dass es sich nicht um Bücher handelt, die man in der U-Bahn liest, oder am Wochenende durchschmökert. Es handelt sich um "krasse" Lernbücher, die AnfängerInnen vor allem helfen sich den Begriffsappart draufzuschaffen und Fortgeschritteneren schon Gelerntes zu systematisieren und abrufbar zu machen. Wer sich nicht an die Empfehlungen zur Lektüre des Autors hält, kann auch ein Lexikon lesen... Viel Spass bei der Lektüre, ich jedenfalls hatte ihn :) |
Diskurs über die Ungleichheit: Ein Anti-Rousseau Norbert Bolz Broschiert, März 2009 Verkaufsrang: 10563 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Linke hat wieder Konjunktur. Sie spricht nicht mehr von Klassengesellschaft, sondern von der Neuen Ungleichheit und verweist auf die Pornographie des exzessiven Reichtums zwischen Beverly Hills und Moskau einerseits, die stillen Leiden der Kinderarbeit und der Hartz IV-Existenz andererseits. Mehr Gleichheit durch Umverteilung scheint deshalb die selbstverständlichste politische Forderung zu sein. Und in der Tat hat sich die moderne Gesellschaft durch die Mächte der guten Gleichheit entfaltet: Wissenschaft und Technik, gleiches Recht und Bildung für alle, städtisches Leben und staatliche Organisation. Nüchtern betrachtet, kann Gleichheit unter modernen Lebensbedingungen aber nur heißen: Inklusion, die Möglichkeit der Teilnahme an den sozialen Systemen. Und wer alle integrieren will, muss auf die Gleichheit aller verzichten. Egalitarismus ist eine Anleitung zum Unglücklichsein. Wir können das gute Leben, das uns die moderne Gesellschaft ermöglicht, nicht leben, solange wir noch an Rousseau glauben. Die größte Gefahr für die moderne Welt geht nicht von denen aus, die asozial sind, sondern von denen, die zu sozial sind. Es gibt keine gerechte Gesellschaft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Auf den Punkt gebracht 5 von 5 Punkten Norbert Bolz bringt es in seinem Buch auf den Punkt: Gleichheit kann es nur zum Preis der Freiheit geben. In der linksideologischen Gleichschaltung aller Menschen, Kulturen und Lebensentwürfe liegt die größte Gefahr für die westlichen Demokratien. "Umverteilung" und "Soziale Gerechtigkeit" heißen die Schlagworte, mit denen Fleiß, Talent und Herkunft diffamiert und die Freiheit des Einzelnen, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen, untergraben wird. Ein lesenswertes Buch für alle, die es wagen, gegen den Zeitgeist der "Political Correctness" anzuschwimmen und sich eine eigene Meinung zu bilden. |
Dialektik der Aufklärung: Philosophische Fragmente. (Fischer Wissenschaft) Max Horkheimer, Theodor W. Adorno Sondereinband, 1. Mai 1988 Verkaufsrang: 2255 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfaßte Dialektik der Aufklärung ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur. Mit äußerster gedanklicher Schärfe beleuchten die Autoren die...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Das Manifest gegen den einseitigen Positivismus 5 von 5 Punkten Das Buch in einer praegnanten Rezension zusammenzufassen moechte ich mir nicht zumuten, allzuviele Subideen geistern darin herum. Diese Rezension soll also vielmehr einordnen, in welche Richtung dieses Buch weist und dem interessierten Leser somit einen ersten Zugang ermoeglichen. Horkheimer und Adorno schreiben in ihrer "Dialektik der Aufklaerung" ein Manifest gegen den aufkeimenden Positivismus der 20er Jahre (Wiener Kreis) und der Folgezeit (Popper). Waehrend die logischen Empiriker und Positivisten sich allzusehr dem Gegebenen, dem Empirischen verschrieben und alle Metaphysik a priori verdammten ("was nicht messbar ist, davon ist nicht zu sprechen"), wandten sich Horkheimer und Adorno noch einmal der Frage zu, inwiefern dieser scheinbar wissenschaftliche Zweig der Philosophie als solcher ueberhaupt gerechtfertigt ist - und somit der Frage, ob denn der Positivismus nicht in sich auch eine Metaphysik sei, also ein durchaus austauschbarer Zweig, eine 'Moeglichkeit' statt eine 'Wahrheit'. In ihrem hier vorliegenden Werk stellen sie dar, inwiefern die moderne wissenschaftliche Philosophie sich selbst begrenzt und inwiefern sie - zumindest in der einseitig extremen Form des Positivismus - eine Rueckkehr darstellt, mehr als einen Fortschritt. Das Buch ist schwierig zu lesen - finde ich zumindest - da es keine Einleitung in das Gebiet darstellt, sondern von Anfang an eine erhitzte subjektive intrinsische Debatte bietet, in die ein allzu sorglos wandernder Leser vielleicht ein wenig verloren blicken mag. Liest man aber mutig weiter und ergaenzt die Lektuere vielleicht mit einigen Schriften beispielsweise des Wiener Kreises, so versteht man bald, aus welcher Haltung Adorno und Horkheimer das Werk verfassen mussten, und lernt es schaetzen. Lesenswert.
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Der kleine Taschenphilosoph: Ein Lesebuch für Nachdenkliche
Taschenbuch, Juni 2004 Verkaufsrang: 3968 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Was ist der Mensch? Die Grundfragen des Philosophierens umfassen das gesamte Spektrum des menschlichen Daseins. Die in diesem Buch versammelten philosophischen, literarischen und anderen Texte aus Ost und West kreisen um kleine Einzelaspekte und große Zusammenhänge, um Denken, Fühlen, Handeln, Liebe, Leid, Glück, Zufriedenheit, Sinnsuche, Moral, Gesellschaft, Glaube, Hoffnung, Natur, Kosmos. Sie bieten Anregungen und Denkanstöße auf der Suche nach Orientierung, nach Welt- und Selbstverständnis. Die Texte von Platon, Buddha, Kant, Nietzsche, Khalil Gibran und vielen anderen bieten Anregungen zum Nach-, Mit- und Weiterdenken. "Philosophische Erkundungen stiften jeden, der ein bewusstes Leben führen will, zu einer ganz eigentümlichen Bekanntschaft mit sich selbst an. Man kann sich in seinem Tun und Lassen, in seinen Perspektiven und Entscheidungen verstanden fühlen im großen Horizont der philosophischen Tradition, die zwar die Probleme nicht gelöst, aber eine Sprache für sie gefunden hat, der nichts Menschliches fremd ist." Rüdiger Safranski
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Legale Einstiegsdroge 5 von 5 Punkten Das Buch ist die perfekte Einstiegsdroge: Ob Siddhartha Gautama (Buddha), Platon, Sokrates, François Marie Arouet (Voltaire), Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Khalil Gibran, Friedrich Nietzsche oder Karl Theodor Jaspers - die Bandbreite der zusammengetragenen intellektuellen Erkenntnisse und Hinterlassenschaften ist enorm. Zitat: "Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie." (Cicero) Eine kleine Oase der Inspiration, auf die man sich immer mal wieder zwischendurch zurückziehen kann. Risiken und Nebenwirkungen: Stimuliert den Verstand und erweitert den eigenen Horizont. Anregend, weise und bereichernd. Kulturgut in seiner reinsten Form - vollkommen legal und rezeptfrei.
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Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister Friedrich Nietzsche Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 1593 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nietsches Vermächtnis, das seine berühmteste Sammlung von Aphorismen auf den Punkt bringt, ist der Nihilismus als lebensbejahende Kraft. Er ist die Voraussetzung für die Entfaltung eines neuen und befreiten Lebens. Denn nur die Zerschlagung des alten Denkens in Kunst, Religion und Moral gibt dem "freien Geist" die Möglichkeit, in ironischer Distanz zu sich und der Welt die überlieferten Illusionen zu überwinden und zu den eigentlichen Werten, dem besten Teil seiner diesseitigen Existenz vorzudringen. Dieser geistigen Haltung entspricht das aphoristische Denken Nietzsches, das starre Begriffe und Systeme meidet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Spiegelbild der heutigen Zeit 5 von 5 Punkten "Menschliches.Allzumenschliches" ist trivial. Ich finde keine weltbewegenden Erkenntnisse darin, nichts, was mich aus der Bahn wirft oder auf eine höhere Stufe hebt. Alles ist Alltag, alles ist menschlich - und das ist der Verdienst Nietzsches. Er beschreibt das tägliche Leben, er nimmt Alltagssituationen und analysiert sie teils in längeren Paragraphen, teils in Zweizeilern. "Es ist nicht genug Liebe und Güte in der Welt, um noch davon an eingebildete Wesen wegschenken zu dürfen." Aphoristisch und kunstvoll. Und immer noch hochaktuell, obwohl über hundert Jahre alt!
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Philosophie für alle, die noch etwas vorhaben Wolfram Eilenberger Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 3685 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zugegeben, Philosophie macht nicht notwendig glücklich. Eines aber steht fest: Sie macht das Leben wesentlich interessanter. Beispielhaft erprobt dieses Buch die lebensverwandelnde Kraft des Philosophierens: Sie werden mit Wittgenstein neue Freunde finden, mit Kant auf den Hund kommen, mit Nietzsche heiraten, mit Aristoteles Fahrrad fahren, mit Sokrates ein Kind bekommen und mit Jacques Derrida an sich selbst zweifeln. Ein Buch für Anfänger im weitesten Sinne - und damit für alle Menschen, die in ihrem Leben noch etwas vorhaben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Spritzig und anregend 5 von 5 Punkten Wolfram Eilenberger beschreibt in seinem Buch lebendig und unterhaltsam 25 Dilemmata des Alltages und verknüpft sie mit Abhandlungen großer Denker. Wir ergründen auf erheiternde Art und Weise moralphilosophische Fragen, die uns immer wieder über den Weg laufen. Das Leben ist ein Spiel. Und Philosphie auch. Eigentlich ganz simpel, nicht wahr? Spritzig und anregend.
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