|
| Philosophie | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Pragmatik: Eine Einführung Jörg Meibauer Taschenbuch, April 2001 Verkaufsrang: 77288 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In den neun Kapiteln dieses Bandes werden einerseits die klassischen Kerngebiete der Pragmatik dargestellt und diskutiert (Deixis, Implikatur, Präsupposition, Sprechakt und Konversationsstruktur). Andererseits werden Gebiete wie Satztypen und Satzmodus, Indirektheit, Informationsstruktur sowie Spracherwerb und Pragmatik behandelt, welche der Erweiterung des pragmatischen Spektrums Rechnung tragen. Zwei weitere Kapitel reflektieren den Standort der Pragmatik innerhalb der Linguistik im Verhältnis zu Grammatik und Kognition.In dieser Einführung werden einschlägige Grundbegriffe und theoretische Fragestellungen anschaulich und klar erläutert, sprachliche Daten exemplarisch analysiert und mögliche Weiterentwicklungen der Pragmatik skizziert (ergänzt durch gezielte Literaturhinweise, Übungen, Glossar fürs Selbststudium).
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
DAS Pragmatik-Standardwerk für Studienanfänger! 5 von 5 Punkten Jörg Meibauers "Pragmatik. Eine Einführung" ist ein hervorragender Überblick über ebendieses linguistische Teilgebiet und sowohl für Studienanfänger als auch für interessierte Laien bestens geeignet.
Zwischen einer Einleitung, welche den Gegenstandsbereich der Pragmatik erläutert, die Pragmatik zur Semantik und zur Grammatik i.A. abgrenzt und einen Überblick über den Aufbau des Buches verschafft, und einem knappen, aber mit Hinweisen auf weitere Einführungen gespickten Schlussteil stecken neun Kapitel zu den wichtigsten Teildisziplinen der Pragmatik: Deixis und Referenz, Implikatur, Präsupposition, Satztyp und Satzmodus, Sprechakt, Indirektheit, Konversationsstruktur und Informationsstruktur. Außerdem fügt Meibauer zwei "Intermezzi" zu "Grammatik und Pragmatik" sowie "Pragmatik und Kognition" ein.
Die Einführung zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie ausgesprochen gut lesbar und verständlich ist, sondern auch durch die der Selbstüberprüfung sehr dienlichen Übungen sowie die Literaturhinweise am Ende eines jeden Kapitels: Diese reihen nicht nur stupide von ihm zitierte Werke auf, sondern liefern dem Leser und der Leserin vielmehr Ansatzpunkte zur Vertiefung des Stoffes, indem Meibauer Hinweise auf Lesbarkeit oder "Wichtigkeit" der Literaturtipps gibt. Daher greift man im Verlaufe des weiteren Studiums immer wieder gern auf das Buch zurück und gewinnt darüber hinaus Anknüpfungspunkte, um sich mit dem eigenen oder anderen Gebiet näher zu beschäftigen und relevante Forschungsergbnisse zu rezipieren.
Mein Fazit: Wer sich im Rahmen seines Linguistik-/Germanistik-Grundstudiums mit Pragmatik beschäftigen muss oder möchte, dem sei die Einführung Jörg Meibauers wärmstens ans Herz gelegt. Sie ist eine gute Anschaffung, die man im Verlaufe des Studiums immer wieder gern in die Hand nimmt. Aufgrund der verständlichen Schreibweise und der vielen Beispiele ist sie auch für den interessierten Nicht-Linguisten durchaus geeignet.
Weitere Lesermeinungen |
KybernEthik Heinz von Foerster Taschenbuch, Oktober 1993 Verkaufsrang: 139715 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Heinz von Foerster erzählt von einer glücklichen Kindheit in Österreich zwischen den Kriegen, von seinen Freunden und der Jagd auf antiquarische Bücher, von Rechenkunststückchen und der Bekanntschaft mit Josef Matthias Hauer, er erzählt vom Krieg und von seiner Ankunft in Amerika, und wie von selbst ergibt sich die Begründung einer Ethik, die der Kybernetik zweiter Ordnung, einer Wahrnehmung der Wahrnehmung folgt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Köstlich 5 von 5 Punkten KybernEthik ist eines jener herrlichen Büchlein, die man immer wieder gerne in die Hand nimmt. Heinz von Foerster legt in diesem Buch jene Haltung dar, die sich durch sein gesamtes Werk zieht: die Frage nach Erkennen und Verantwortung in "dieser" Welt. Der Leser wird mitgenommen auf eine wunderbare Reise in Heinz von Foersters frühe Vergangenheit und darf ihn begleiten bei einer Reihe von Vorträgen quer durch sein Leben. Kybernethik ist nicht nur ein erkenntnisreiches und spannendes Buch, sondern zudem ein höchst unterhaltsames.
Weitere Lesermeinungen |
Wie Bilder Sinn erzeugen: Die Macht des Zeigens Gottfried Boehm Gebundene Ausgabe, 30. Juni 2008 Verkaufsrang: 89202 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Der Umgang mit Bildern gehört zu den kulturellen Leistungen, über sich Humanität definiert. Zur Klärung ihrer Funktionsweise hinterfragt Gottfried Boehm ihre deiktischen Wurzeln, ihre Logik und ihre Aufhebung im Ikonoklasmus. Er skizziert die Bildgeschichte der Natur, definiert Bilder als zentrales Instrument der Erkenntnisgewinnung und beschreibt ikonisches Wissenals modellhaftes Denken. Von der Archäologie der Zeichnung spannt er den Bogen zu bildlichen Gattungen der Moderne und analysiert den Einfluss von Matisse auf Ausdruck und Dekoration. Eröterungen zur Unbestimmtheit in Bezug auf die Logik des Bildes leiten über zum Bildkurs und zur Untersuchung der Macht, die von Bildern ausgeht.
|
Philosophie für Nonkonformisten. Kleine Anleitung zur Lebenskunst Theo Kars Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 70990 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Philosophie für Nonkonformisten ist ein eigenwillig-nachdenkliches Buch über die Frage, wie ein glückliches Leben gelingen könnte. Inspiriert durch den Satz des Epikur, daß die Vernunft unser höchstes Gut sei, beobachtet Theo Kars die Gebräuche und Eigentümlichkeiten unseres modernen Lebens, gibt kleine Charakterstudien unseres Handelns, läßt mit wenigen Strichen Alternativen zu unserem Verhalten aufscheinen. Kars Buch knüpft an die lange Tradition der Maximen und Reflexionen, der moralischen Handbüchlein oder Handorakel an, die vor allem ein Ziel verfolgen: ihre Leserinnen und Leser zum Gebrauch der eigenen Vernunft zu verführen, das Alltägliche hin und wieder gegen den Strich zu bürsten. Ein aufklärend-anregendes, gelegentlich auch provozierendes Buch zum vernünftigen, glückhaften Leben, das einem zudem neue Begegnungen mit den Großen der philosophischen Lebensbetrachtung verschafft (Gracian und Anatole France, La Rochefoucauld, Seneca und einige mehr) - eben philosophische Lebenskunst für alle Nichtphilosophen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Diese Buch hätte man vor 30 Jahren lesen sollen! 5 von 5 Punkten Ich habe schon viele Bücher über die Lebenskunst gelesen. Aber dies ist das Beste! Hätte mir in meinen 60 Lebensjahren viel Suche und Ärger erspart, wenn es so etwas schon vor 30 Jahren gegeben hätte. Einiges (aber wirklich nur wenig) entspricht nicht meiner Lebensmaxime; so z.B. seine Gedanken als Hedonist über gewollte Kinderlosigkeit (aber vom egoistischen Standpunkt hat er Recht!). Und sein Rat, "sein Maul zu halten", wenn man etwas als Unrecht oder Ungerecht empfindet. ("die Schneeflocke schmilzt im Dreck und ändert nichts!"). Seine Gedanken über Tod und Suicid sind sehr hilfreich. Dieses Buch ist für "Glück-Suchende" unbedingt zu empfehlen!!
Weitere Lesermeinungen |
Leben lernen: Eine philosophische Gebrauchsanweisung Luc Ferry Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 17339 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Während der Ferien in einem Land, in dem es früh dunkel wird, baten mich Freunde, einen Philosophiekurs für Eltern und Kinder zu improvisieren. Die Aufgabe zwang mich - wie nie zuvor - zum Kern der Sache zu kommen, ohne Fachbegriffe, gelehrte Zitate und Sekundärliteratur...« Was ist der Kern der Philosophie? Dieses ungewöhnliche Philosophiebuch gibt darauf eine ebenso einfache wie anspruchsvolle Antwort. Nicht um einen Bildungskanon der Namen, Jahreszahlen und Theorien geht es Luc Ferry, sondern um die Lebens-Fragen und die Antworten, die die großen Philosophen - in Abgrenzung zur Religion - über die Jahrhunderte darauf gefunden haben. Welche Vorstellung haben wir von der Welt, welche Mittel, sie zu verstehen? Wie können wir die Furcht vor dem Tod, vor Schmerz und Vergänglichkeit überwinden und ein glückliches, ein wahrhaft freies Leben führen? Der französische Philosoph zeigt an großen Momenten der Philosophiegeschichte, wie sehr unsere Sinnfragen, unsere Überzeugungen und Werte vom Denken früherer Generationen geprägt sind und was sie uns bei der Suche nach einem neuen, zeitgemäßen Humanismus bis heute zu sagen haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Lebendige Einführung zum Thema Philosophie 5 von 5 Punkten Der Titel dieses Buches ist ziemlich reißerisch und läßt es als einen der Ratgeberflut "Wie kann ich mein Leben verbessern, indem ich ein Buch lese und nichts tue" entsprungenen Publikationen erscheinen.
Das hat zur Folge, das man auf den ersten Blick meint: "Hier ist jemand der nicht zurecht kommt," wenn es im Bücherregal steht. Dem ist nicht so.
Ferry stellt eine frische, lebendige Einführung zum Thema Philosophie zur Verfügung, verpflichtet sich der Neutralität und stellt trotzdem seine eigene Meinung, ohne anzubiedern, dar.
Existentielle Fragen werden in diesem Buch behandelt und eine Annährung, eine Wegbereitung, zur Antwort gegeben.
Ein wahrhaftig gelungener seriöser Einstieg der den Leser mit einbezieht und Fragen aufwirft.
Weitere Lesermeinungen |
Der Dialog: Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen David Bohm Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 92017 Der Dialog ist eine neue Form des Gesprächs. Hier werden weniger Argumente ausgetauscht, sondern Horizonte eröffnet. Der Dialog ist eine Chance, Neues zu entdecken, keine Garantie, Altes zu bewahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
... 5 von 5 Punkten Den Experten David Bohm kennen viele, die Inhalte seiner programmatischen Veröffentlichungen wenige und das Anwenden des Bohm'schen Dialogstiles gelingt in letzter Konsequenz den allerwenigsten (weil sie David Bohms Philosophie und die damit zu findende Beziehungstiefe zwar kennen, diese jedoch selten praktizieren).
D. Bohms Dialog, Philosophie und Psychologie gelingt, wenn vielschichtige Prozesse zugelassen und strukturiert werden. Wenn dieses Erfordernis gelingt, kommen Gespräch und Gedankenaustausch weit über das hinaus, was Alltag ist, nämlich das Erkunden menschlicher Erkenntnisse und Erfahrungen, das Akzeptieren tiefsitzender Wertvorstellungen, das Erfahren von Wesen und Intensität der Emotionen und das Veredeln von Denkprozessmustern. Leider hat sich an D. Bohms Erfahrung bis heute nur wenig geändert:
„... das Streben der Wissenschaftler ist oft von persönlichem Ehrgeiz, starrer Verteidigung von Theorien und dem Gewicht der Tradition beeinflusst. Einstellung und Verhalten dieser Art geht auf Kosten kreativer Partizipationen, welche die gemeinsamen Ziele der Wissenschaft fördern würden."
Leider bleibt D. Bohms Erfahrung bis heute eine der unausrottbaren Tatsachen, „... dass das generelle Los der Menschheit in einem vergleichbaren Netz einander widersprechende Absichten und Handlungen feststecke...".
Seit 10 Jahren biete ich in meinen Universitätsveranstaltungen und Trainingsseminaren den Bohm'schen Dialogstil zur Verwirklichung an. Vom Anfang bis heute bot und bietet der Dialog uns stets ein Prüffeld für die Grenzen von Annahmen und Wissen und zugleich eine Neuordnung von kommunikativem Umgang und in der Beziehung zum Denkenden selbst, zu seinem Kommunikanten und zur Welt, auf der wir noch lernen müssen, zusammen zu denken, zusammen zu sprechen, uns zu ertragen und zu beachten.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Überkommunikation vom Dialog
- Das Wesen des kollektiven Denkens
- Der Beobachter und das Beobachtete
- In der Schwebe halten ...
- Partizipierendes Denken und das Unbegrenzte
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
Weitere Lesermeinungen |
Lila oder ein Versuch über Moral Robert M. Pirsig Broschiert, Juli 2006 Verkaufsrang: 123100 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie schon"Zen"ist auch"Lila"eine Mischung aus Roman, Autobiographie und Philosophie, eine Mischung die sich letztendlich jeglicher literarischen Einordnung und Etikettierung entzieht. War ersteres ein Versuch über die Werte, ist dies nun ein Versuch über Moral."Lila"ist eine bewegende, fesselnde, dabei einfach erscheinende Geschichte des heutigen Lebens, die den Leser herausfordert, tröstet und verzaubert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wirkt lange nach 5 von 5 Punkten Wie der Autor selbst auf dem Umschlag seines Buches schreibt, finde ich selbiges ebenfalls wichtiger als sein erstes Werk "Zen..", das für mich trotzdem nach wie vor genial ist. Die Rahmenhandlung bei Lila tritt gegenüber den philosophischen Gedankengängen weitestgehend in den Hintergrund, war für mich dennoch ein Grund dieses Buch gerne zu lesen. Nicht nur die Personen und Verhaltensweisen findet man in seinem eigenen Leben, auch einen großen Teil der Probleme hat man selbst schon bewusst und unbewusst zur Kenntnis genommen. Allerdings vermag Meister Pirsig diese Gedanken virtuoser zu Ende zu führen, als der gemeine Mensch, wie meine Wenigkeit. Äußerst interessant sind in Lila auch die historischen Überlegungen und Wertungen. Das Buch hat mir geholfen, einige unbewusste und ungeklärte Fragmente zusammen zu fügen. Ich spüre auch, wie es in den hinteren Hirnwindungen weiter arbeitet. |
Diesseits der Hermeneutik: Über die Produktion von Präsenz Hans Ullrich Gumbrecht Taschenbuch, Juni 2004 Verkaufsrang: 74581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Daß die Geisteswissenschaften systematisch blind sind gegenüber jenen Schichten kultureller Welten, die nicht zur Dimension von Sinn und Bedeutung gehören und durch Interpretation zu erschließen sind, macht den Ausgangspunkt und die polemische Spitze dieses Buches aus. Was der Hermeneutik entgeht, sind Phänomene der Präsenz: »Dinge der Welt« setzen zu können. In diesem Sinn werden philosophische Begriffe entworfen und diskutiert, die über eine Rückwendung zu Phänomenen der Präsenz unser Verhältnis zur ästhetischen Erfahrung und zum Lernen neu bestimmen sollen und in einer Alltagswelt, die Jean-François Lyotard einmal als im Status »allgemeiner Mobilmachung« befindlich beschrieben hat, vielleicht dem Wunsch nach Momenten der Gelassenheit Raum schaffen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Jenseits der Wissenschaftlichkeit 1 von 5 Punkten Ein plumpes, polemisches und theoretisch wie methodisch unbewegtes Buch, in dem die graue Eminenz der Romanistik sich in den Abgründen des Autobiographischen verirrt, wohin der (kluge) Leser ihr besser nicht folgen sollte! Gumbrecht möchte am vermeintlichen Ende der Ära des Konstruktivismus den Weg zurück in die Präsenz finden - allerdings ohne sich dabei in wissenschaftlich lauter Manier mit der bereits existierenden Forschung auseinanderzusetzen. Weder bezieht er sich auf die Ursprünge präsentistischer Diskurse in der Phänomenologie Merleau-Pontys, noch hält er es für nötig, die wirklich bahnbrechenden Arbeiten des amerikanischen 'Neo-Pragmatikers' Richard Shusterman zu erwähnen, der sich in Anlehnung an die späten Schriften Michel Foucaults bereits in den 90er Jahren auf den Weg gemacht hatte, den Körper, die Stimme und das 'Sein als Präsenz' für die kulturwissenschaftlichen Diskurse wiederzuentdecken. Nein, Gumbrechts Werk ist wirklich niemandem zu empfehlen: Kapitel für Kapitel plaudert er aus dem Nähkästchen des gesetzten Professors, der im fernen Kalifornien neben den Vorzügen des Alterns auch die Segnungen amerikanischer Seminarstrukturen entdeckt, die in extensiven Monologen seinen Lesern zu empfehlen er nicht müde wird. Leider hätten die aber wohl gern etwas mehr über die im Titel vollmundig angekündigte "Produktion von Präsenz" erfahren: Fehlanzeige! Fazit: Ein weiteres sinn- und ergebnisloses Produkt aus dem Hause Suhrkamp kurz nach der Hexenjagd. Und was Gumbrecht angeht: er hat schlicht seine Hausaufgaben nicht gemacht. Dieses Buch ist eine einzige Peinlichkeit: der Stil ungeschliffen bis pompös (um nicht zu sagen aufgeblasen), der Heideggersche Säuselton provokant bis an die Grenzen des guten Geschmacks, der Erkenntnisgewinn gleich null. Studierenden der Kultur- und Literaturwissenschaften auf keinen Fall zu empfehlen.
Das Rad neu erfunden 5 von 5 Punkten Gemeinhin wird bei Neuerscheinungen im epistemologischen Bereich der Geisteswissenschaften mit Superlativen nicht gegeizt - oft genug gerade dann, wenn das betreffende Werk (auch für den Rezensenten?) nicht mehr verständlich ist. Bei diesem Buch liegen die Dinge radikal anders: Ein harmloses schmales Bändchen, kompetent und dennoch verständlich, ja streckenweise geradezu im Plauderton verfasst, reicht aus, um die Paradigmenlandschaft eines ganzen Jahrhunderts zu vernichten: Nichts weniger als einen theoretischen Neuansatz, der einen seit mehr als hundert Jahren verloren geglaubten Faden der Forschung wieder aufnimmt und damit die momentane Diskussion buchstäblich auf den Kopf stellt, bietet Gumbrecht in seinem fünf kleine Aufsätze fassenden Werk. In loser Verbindung wird hierbei auf die Problemlast und Blindheit einer nur auf die Technik der Interpretation fußenden Wissenschaft hingewiesen, und das Moment der Präsenz als nicht hintergehbares Prinzip des Seienden und dementsprechend Relevanten in den Vordergrund gerückt. Vor allem auf Basis der Ontologie Heideggers (hier tatsächlich verständlich referiert!)unternimmt Gumbrecht den Versuch, sowohl historische Längsschnitte als auch diachrone Querschnitte anzulegen und die hermeneutische als nur EINE, dazu geschichtlich gebundene Form der Aneignung von Wirklichkeit darzustellen, zu der es Alternativen gibt. Adaptierbar für nahezu alle Bereiche wissenschaftlicher Reflexion stellt dieses Buch ein - in erstaunlicher Leichtigkeit daherkommendes - Konzentrat an Impulsen für praktisches und (meta-)theoretisches wissenschaftliches Arbeiten bereit. |
Von der Freundschaft Michel de Montaigne Taschenbuch, November 2005 Verkaufsrang: 22304 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Nichts ist so voll und ganz das Werk unsres freien Willens wie Zuneigung und Freundschaft.« Kreisrund ist der Raum im dritten Stockwerk des Schlosses von Montaigne. Hier ließ der Herr des Hauses seinen Geist in sich selbst kreisen, gerichtet auf das eigene Innere. Der französische Philosoph Michel de Montaigne (1533-1592) geht in diesen Essays den Tugenden und Schwächen der Menschen nach. Dem Geist der Renaissance verpflichtet, zeichnet er ein Bild des Menschen in all seiner Widersprüchlichkeit und plädiert für eine ruhige und gelassene Lebensführung. Mit einem Nachwort von Uwe Schultz.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Was kümmert es uns, wann das Ende kommt, da es nicht zu vermeiden ist? ( Michel de Montaigne) 5 von 5 Punkten Der französische Schriftsteller Michel de Montaigne ( 1533- 1592) legte seine Reflexionen über Philosophie, Geschichte, Politik , Literatur u.a. in seinen " Essais " nieder.
Damit schuf er eine eigenständige Form, die im Gegensatz zu Traktat eine subjektive, lockere, vielseitige Darstellung ermöglichte.
Montaigne knüpfte an den antiken Skeptizismus an, den er dogmatischen Wahrheitsansprüchen entgegenstellte.
Seine " Essais " zeigen Montaigne als typischen Sohn seiner Zeit: ein weltlicher Geist, kritisch, skeptisch - bemüht sich von Vorurteilen frei zu machen - .
Im Mittelpunkt seines Denkens steht der Mensch. Der Mensch der Renaissance, befreit von vielerlei Bindungen und im Bewusstsein ungeahnter neuer Räume und Möglichkeiten möchte das Rätsel seiner selbst ergründen.
Was ist der Mensch? Was ist unser Leben?
Seine Reflexionen gehen auf Staat und Politik, auf Geist und Wissen, Erziehung, Tugend und Tapferkeit, aber sie kehren doch immer wieder zurück zu Leben und Tod.
" Leben heißt sterben zu lernen" , so die Worte des Philosophen.
Der Tod scheint Bedingung und Teil unseres Wesens, das Werk unseres Lebens ist unseren Tod zu bauen.
Im vorliegenden Büchlein finden sich seine " Essais " Von der Freundschaft", " Dass unsere Empfindung des Guten und Bösen großteils von der Meinung abhängt, die wir davon haben ", " Philosophieren heißt sterben lernen", " Von der Einsamkeit" und " Von der Schonung des Willens ".
Die Texte sind wie viele andere Essais von Montaigne von großer gedanklicher Tiefe, scharf in der Beobachtung und dabei elegant im Ausdruck.
Um zu zeigen , wie der Philosoph schreibt möchte ich zwei Zitate anfügen, zum einen einen Gedanken aus seinem Essay " Von der Freundschaft" :" In der Freundschaft ist es eine allgemeine und alles erfüllende Wärme, milde überdies und gleichmäßig; eine beständige und ruhige, ganz Innigkeit und Zartheit, die nichts Brennendes oder Durchbohrendes hat. Mehr noch als dies, in der Liebe ist nur ein ungestümes Verlangen, nach dem, was flieht....... Sobald das Freundschaftsverhältnis eintritt, dass heißt die Übereinstimmung zweier Willen, verraucht sie und erlahmt. Der Genuss zerstört sie, weil seine Absicht körperlich und deren Sättigung unterworfen ist. Die Freundschaft wird in eben dem Maße genossen, indem sie begehrt wird, und keimt, nährt und wächst nur mit ihrem Genuss, weil sie geistig ist und die Seelen sich in ihrer Ausübung verfeinern."
Zum anderen eine Passage aus " Philosophieren heißt sterben lernen " : " Es ist ungewiss, wo der Tod uns erwartet: erwarten wir ihn überall. Die Besinnung auf den Tod ist die Besinnung auf die Freiheit. Wer sterben gelernt hat, der hat das Dienen verlernt. Sterben zu wissen, befreit uns von aller Unterwerfung und allem Zwang. Das Leben hat keine Übel mehr für den, der recht begriffen hat, dass der Verlust des Lebens kein Übel ist."
Ich hoffe, ich konnte Ihre Neugierde hinsichtlich des klugen Franzosen wecken.
Empfehlenswert!
|
Hegel für Anfänger. Phänomenologie des Geistes Ralf Ludwig Taschenbuch, Juli 2000 Verkaufsrang: 104278 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Friedrich Hegel gilt als der deutsche Philosoph, dessen Werk am stärksten die Weltgeschichte beeinflußte. Doch seine berühmte 'Phänomenologie' bleibt mitunter selbst Fachgelehrten dunkel. Dieses Buch bietet sich als Wegbegleiter an und führt Schritt für Schritt durch das Labyrinth des Hegelschen Geistes.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Endlich der Wegweiser.... 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch für eine Hausarbeit (Studium) über Hegel gekauft, und es war nicht das einzige, aber das beste.
Bei der Phämonenologie hatte ich immer das Gefühl, ich ahne wovon er spricht, aber ich verstehe seine Argumentation nicht. Hegel für Anfänger stellt eindeutige Wegweiser auf, die dafür sorgen, sich nicht zu verirren und zu wissen, auf dem richtigen Weg zu sein. Dies tut es mit nachvollziehbaren, teilweise alltäglichen Beispielen. Eben genau das, was Hegel fehlt: Das Konkrete. Und damit auch genau das, was ich gesucht habe.
Mit diesen Wegweisern schafft man es dann auch relativ schnell, die Texte zu verstehen, was teilweise wirklich nicht einfach (und ohne Hilfen oder sehr viel Arbeit beinahe unmöglich) ist. Dadurch, dass man die Grunddenkweise begriffen hat, erschliesst sich einem Hegel wie eine Sprache aus einer anderen Welt, die man plötzlich versteht. So kann man dann auch wirklich mit den Originaltexten arbeiten und ist nicht mehr auf eine Übersetzung angewiesen, sondern kann sich seine eigene machen.
Die Einführung ist teilweise wiederum wieder etwas zu abstrakt geworden, sie bleibt zu sehr im Hegelschen Denken gefangen, sie ist so etwas anspruchsvoller geraten. Ansonsten würde ich das Buch sicher auch Anfängern empfehlen (bin ja im Prinzip selber einer), wer Hegel hier nicht versteht, versteht ihn nie. :)
Weitere Lesermeinungen |
Fühlen, Denken, Handeln Gerhard Roth Taschenbuch, Dezember 2003 Verkaufsrang: 8334 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
KISS 5 von 5 Punkten KISS: Keep it simple: Stupid.
Ist Ihr Leben "simple" oder gar "stupid" ?
Dieses Buch ist eine gut lesbare Zusammenfasssung über die Funktionsweise des Gehirns - des wohl wichtigsten Hirnforschers in Deutschland.
Man nimmt es immer wieder zur Hand.
Wer platte Rezepte sucht:
"Folks - der Trend geht zum neuen Lernen".
Es muss nicht alles und immer in simple Soundbits verpackt sein.
Aber wenn Sie lieber RTL schauen. Es sei Ihnen gegönnt.
Gefühle, Emotionen, Freier Wille, Historisches Gedächtniss........... 5 von 5 Punkten Jedem dem das Geheimis des menschlichen "Wesens" am Herzen liegt findet hier zwar nicht die Antworten seiner innersten Fragen dennoch interessante Gedanken und Hinweise. Gerhard Roth bietet eine Fülle an Informationen, cerebralem und fächerübergreifendem Detailwissen welches zeitweise den nicht medizinisch oder pathologisch fachkundigen Leser wie mich teilweise überschüttet. Auch wenn oftmals es schwierig ist allen Gedankengängen folgen zu können so muß der Grund hierfür nicht unbedingt in der Darstellung des Stoffes gesucht werden sondern in der unglaublichen Komplexität der Materie des menschlichen Gehirns begründet sein. Gerhard Roth bringt nicht nur die funktionalen Areale des menschlichen Gehirns dem Leser näher sondern baut auf beeindruckende Weise Brücken zu philosophischen Fragen anderer wissenschaftlicher Fachbereiche. Wir erhalten Informationen über revolutionäre Experimente zur Überprüfung der Frage der Determiniertheit von Willensbildung (Libet,Haggart,Eimer) die Begriffe wie Bewußtsein und Willensbildung in einem völlig neuem Licht erscheinen lassen. Ebenfalls bekommen wir kurze Einblicke über verschiedene Definitionen der Begriffe wie Gefühle, Emotionen, Persöhnlichkeitsmerkmale "The big Five" und deren biophysikalischen Zusammenhänge mittels Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Testosteron, Oxytocin, Noradrenalin und Acetylcholin. Wir erfahren daß wesentliche Entscheidungen unseres Tun und Handelns nicht durch unser Bewußtsein dem Arbeitsgedächtnis oder Cortex erfolgen sondern eher durch das im Unterbewußtsein arbeitende limbische System initiert werden welches durch Emotionen(Hippocampus), historischem Gedächtnis(Pesöhnlichkeitsidentität) und Gefühle(limbische Kerne, Amygdala) gesteuert oder getriggert werden.
Gerhard Roth stellt niemals den Anspruch absolute Antworten auf wichtige philosophische Fragen zu haben sondern überläßt es dem Leser selber seine Schlüsse zu ziehen oder sich auf den Weg zu machen weitere Literaturrecherchen zu unternehmen. Es ist kein Buch was ich jedem empfehle gelesen haben zu müssen, es ist ein Buch welches für den der sich für das menschliche Gehirn interessiert viele neue Aspekte bieten kann.
2007, Andreas Graefenstein
Günstiger und erst noch aktueller 5 von 5 Punkten Ein grosses Kompliment an Autor und Verlag. Die Taschenbuchausgabe von "Fühlen, Denken, Handeln" ist so vollständig überarbeitet und aktualisiert worden, dass ich auch allen interessierten Besitzern der 2001 erschienenen Hardcover-Ausgabe die Anschaffung empfehle. Die Wissenschaft vom Gehirn ist so im Fluss, dass uns ihre renommiertesten Vertreter fast täglich mit Neuigkeiten überraschen. Und wer wirklich auf dem neusten Stand sein will, kommt am Internet und seinen Newsgroups nicht vorbei. Von Standardwerken oder Bibeln zu sprechen verbietet sich bei diesem Thema. Aber die Publikationen der letzten Jahre haben zumindest gezeigt, welche Autoren etwas zu sagen haben und auch verstanden werden. Zu ihnen gehört zweifelsohne Gerhard Roth. Die Grundstruktur der Version 2001 wurde zum Glück beibehalten. Es bestand angesichts des überraschenden Erfolges auch kein Handlungsbedarf für grosse Änderungen. Stark überarbeitet wurden aber die wichtigen Kapitel "Das Bewusste und das Unbewusste" und "Starke Gefühle". Die Erkenntnisse der Neurologen sind zum Teil so bahnbrechend, dass sie die Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten umkrempeln werden. Damit wächst aber auch die Pflicht der Wissenschaftler, ihren Elfenbeinturm zu verlassen und Übersetzungsarbeit zu leisten. Gerhard Roth macht beides in beispielhafter Weise. Wer die Gelegenheit hat, ihn live zu hören, soll sie ergreifen. Wer sich lieber im Sofa von Neuem überraschen lassen will, soll dieses Taschenbuch kaufen.
Umfangreiche Einführung in die Problematik 5 von 5 Punkten Das "Fühlen Denken Handeln" ist sicherlich keine leichte Kost - das Thema ist wohl dazu zu komplex. Detailreich und genau zeigt Roth wie wir zu Entscheidungen gelangen - auf allen Ebenen des Geschehens. Für Einsteiger sicherlich nicht zu empfehlen - für Interessierte auf jeden Fall mehr als einen Blick wert.
Fahrlässiger Umgang mit "Fakten" 1 von 5 Punkten Roths Buch ist über weite Strecken eine Zusammenfassung bekannter Befunde; allerdings geht es bei der Darstellung von Befunden auch um die korrekte Wiedergabe. Das ist allerdings bei Roth nicht immer der Fall. Vor allem sein Argument gegen die Willensfreiheit, welches er massgeblich auf die Befunde von Libet und Haggard und Eimer stützt, verdankt sich über weite Strecken einer verkürzten Darstellung der Daten und der eigentlichen Versuchsaufbauten. Im Prinzip ist es legitim, Befunde "eingefärbt" darzustellen. Allerdings ist es nicht legitim, zu "vergessen", dass man eine sehr einseitige Darstellung der Befunde vorlegt. Eben dies tut Roth im entscheidenden Teil über die Willensfreiheit. Auch die philosophische Diskussion ist eher dürftig, und zum Teil schlicht historisch falsch (vor allem, wenn Roth auf Kant Bezug nimmt). Roth scheint grossen Wert darauf zu legen, seine Leser zu überzeugen, und es mag ihm auch bei denjenigen gelingen, die nicht die Ressourcen haben, seine Befunde mit den Originalquellen zu vergleichen. Aber bei wissenschaftlichen Kollegen ist Roths Buch weniger gut angekommen (zB Beckermann, Libet selbst, Heckhausen, Walters, usw.), und das mit gutem Grund. Fazit: Das Buch ist verführerisch, aber nur deshalb, weil es mit Befunden und Daten sehr nachlässig und selbstdienend umgeht. Es geht nicht darum, viele Menschen zu überzeugen, sondern darum, seriöse Argumente vorzulegen. Das ist in diesem Buch allerdings nur teilweise der Fall, wie jeder selbst überprüfen kann, der sich den Originalquellen zuwendet.
Weitere Lesermeinungen |
Ehrfurcht vor den Tieren: Ein Lesebuch Albert Schweitzer Broschiert, August 2006 Verkaufsrang: 25525 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Albert Schweitzer gehört zu den wichtigsten Denkern der Tierschutzbewegung. Seine Lehre von der Ehrfurcht vor dem Leben schließt den Respekt vor allen Tieren selbstverständlich ein. Die verstreuten Texte Albert Schweitzers zur Tierethik in einem Band zu versammeln, war daher längst überfällig. Das Buch enthält autobiographische Texte, in denen Schweitzer erzählt, wie er von Kindheit an für das Leiden von Tieren sensibilisiert wurde oder wie in seinem Spital in Lambarene Affen, Gazellen, Pelikane und andere Tiere als Gefährten und Patienten ernst genommen wurden. Den Mittelpunkt bilden philosophische, theologische und kulturgeschichtliche Überlegungen zur Tierethik. Die von Erich Gräßer ausgewählten und eingeleiteten Texte sprechen den Leser unmittelbar an. In einer Zeit, in der Massentötungen von Tieren an der Tagesordnung sind, haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
|
Studien zum autoritären Charakter Theodor W. Adorno Taschenbuch, Mai 2008 Verkaufsrang: 158973 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Theodor W. Adorno: Studien zum autoritaeren Charakter 5 von 5 Punkten 23.2.2007: Erneut ertrinken Fluchtlinge vor Lampedusa. Erneut wird
dieser Missstand von der Politik und der Presse ignoriert. Auf der
einen Seite leidet Deutschland und Italien an der abnehmenden Anzahl
junger Menschen, auf der anderen Seite laesst man gut ausgebildete
Jugendliche, die viel Geld fuer die Einreise nach Europa investiert
haben, jaemmerlichst ersaufen. Adorno lehrt uns Wachsamtkeit, er
kritisiert die Tendenz, Verstoesse gegen hergebrachte Werte ahnden zu
wollen, warnt vor der Identifikation mit den Machthabern, vor der
Herabsetzung anderer Menschen, vor Schicksalsdeterminismus und
Einschuechterungen. Die Projektion des Boesen auf Afrika und Asien
laesst diese Studie nicht zu. Langfristige Sozial- und Umweltpolitik
darf so nicht mehr am Hergebrachten festhalten.
bv
Kritische Sozialforschung 5 von 5 Punkten Die Autoren vertreten die Meinung, dass keine politisch-soziale Strömung unsere traditionellen Werte und Institutionen so gravierend bedroht wie der Faschismus. Sie konzentrieren sich deswegen bei ihren Untersuchungen auf die Faktoren, die bestimmte Individuen empfänglicher für entsprechende Propaganda machen als andere. Ein Ziel, das mit dieser Arbeit angestrebt wird, ist die Bekämpfung des Faschismus, dem durch die gewonnenen Erkenntnisse, jeglicher psychologische Nährboden entzogen werden könnte. Es gelingt den Forschern, Charakteristika potentiell faschistischer Menschen zu finden, die sich zu Syndromen verbinden und so typologisieren lassen. Dabei zielen sie insbesondere auf psychologische Prädispositionen ab, die, wie sie jedoch erkennen, von soziologischen und geschichtlichen Dimensionen nur künstlich zu trennen - es findet keine einseitige Psychologisierung des Faschismus statt. Ihre vornehmliche Hinwendung zu psychologischen Strukturen begründen sie damit, dass z.B. soziologische Einflüsse immer nur von der zu ergründenden Charakterstruktur, deren Theorie eng an Freuds Psychoanalyse orientiert ist, vermittelt auf das Individuum wirken , die Empfänglichkeit für faschistische Ideologien also in erster Linie von psychologischen Bedürfnissen abhängt. Im Gegensatz zu traditioneller Sozialforschung zeichnen sich die Studien gerade dadurch aus, dass ihre Fragestellungen nicht auf einen eng umgrenzten, empirisch relativ genau messbaren, aber deshalb, möglicherweise, kaum auf die Praxis anwendbaren Bereich beschränkt werden, sondern weite Zusammenhänge zu umfassen suchen, wie eben die Verzahnung von objektiven und subjektiven Faktoren bei der Herausbildung bestimmter Charakterstrukturen. Ergänzend können insbesondere die Kapitel "Kulturindustrie" und "Elemente des Antisemitismus" aus der "Dialektik der Aufklärung" hinzugezogen werden. Nicht nur als Zusammenfassung zu empfehlen: Lars Rensmann: Kritische Theorie über den Antisemitismus. Studien zu Struktur, Erklärungspotential und Aktualität. |
Kunst und Sehen. Eine Psychologie des schöpferischen Auges Rudolf Arnheim Taschenbuch, 11. September 2000 Verkaufsrang: 67720 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Kunst der Bildanalyse ist so alt wie die Kunst selbst. Arnheims Anleitung zum Sehen ist aber immer noch so jung wie bei ihrem ersten Erscheinen 1954. Arnheim ist in seinen Schriften ein immer verständlicher Vermittler. Sein psychologischer Ansatz der Kunstbetrachtung überwältigt, aber vergewaltigt den Leser nicht. An einfachen Beispielen beleuchtet er behutsam und kritisch das Wechselspiel von Form und Farbe, Raum und Licht, Bewegung und Gleichgewicht. Am Ende der Lektüre wird der Leser kaum bemerkt haben, wie viel Material ihm präsentiert worden ist: von der Steinzeit bis zu Picasso. Fast spielerisch entfaltet sich so ein breites Panorama der Kunst.
"Dieses Buch kann in der Tat zur Falle werden". Rudolf Arnheim
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Perception Theory - Rückübersetzt 5 von 5 Punkten "Theory of Perception" klingt doch viel moderner als Wahrnehmungspsychologie! Was Rudolf Arnheim, geb. 1904 in Berlin mit diesem Buch vollbrachte, ist nichts weniger als eine vollständige Übersetzung seiner gestaltpsychologischen Kenntinsse - bis 1933 in Deutschland gesammelt - mithilfe von refugee scolarships angehäuften Kenntissen angereicherten Übertragungen - bis zu einer neuen Zusammenfassung und Übertragung gestaltpsychologischer Leistungen zu einer Theorie der Wahrnehmung v.a. für künstlerische Interessen. 14 Jahre (1940-54)brauchte er, um dieses Buch zu schreiben. Es beeinflusste Generationen von KünstlerInnen und TheoretikerInnen nachhaltig, da er am Thema, am Stoff die Wirkungsweisen aufzeigt. Hoc est translatio! Das Minimum ist nicht die message. Übrig bleiben conzepts. Wo bleiben die Aufträge, ja die waren mit gemeint. Das haben die Jungen verstanden, doch wen haben sie erreicht? Lebendige Kultur ist das Credo dieses Buches, so zumindest verstehe ich es.
Interesanter Einblick 4 von 5 Punkten In diesem Buch erhält man einen doch sehr interesanten und auch hilfreichen Blick über das gewohnte, im Sehen und Betrachten, hinaus. Für Künstler (die Klärung dieses Begriffes überlasse ich anderen) können die Erkenntnisse in diesem Buch überaus hilfreich sein und auch für den Laien der wissen will warum Bilder so sind wie sie sind. Alles in allem gibt es einen Einblick in das Denken hinter der Kunst und wie die Kunst mit der sozialen Kultur verwebt ist. Einige Behauptung in diesem Buch sind aber auch störend, da sie fragwürdige Erkenntnisse überbewerten und Fragen im Raum stehen lassen -vor allem wenn man selbst in diesem Metier arbeitet.Ansonsten eignet es sich aufgrund seiner über 500 Seiten hervorragend um damit nach Kunstkritikern zu werfen. |
Theorie des kommunikativen Handelns (2 Bände) Jürgen Habermas Taschenbuch, 2006 Verkaufsrang: 68497 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Theorie des kommunikativen Handelns dient der Klärung der Grundlagen einer kritischen Gesellschaftstheorie. Der Grundbegriff des kommunikativen Handelns erschließt den Zugang zu drei Themenkomplexen, die miteinander verschränkt sind: zum Begriff der kommunikativen Rationalität, zu einem zweistufigen, die Paradigmen von Handlung und System verknüpfenden Gesellschaftskonzept und zu einem theoretischen Ansatz, der die Paradoxien der Moderne mit Hilfe einer Unterordnung...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Habermas Hauptwerk 5 von 5 Punkten Die Theorie des kommunikativen Handelns kann man mit Fug und Recht als das Hauptwerk des Philosophen Jürgen Habermas bezeichnen. Hierin entwickelt Habermas seine eigene Theorie der Gesellschaft, die versucht, Ansätze der modernen Sprachphilosophie, der Systemtheorie, der Rationalisierungstheorie Webers und der soziologischen Lebensweltanalyse zu verbinden. Im Zentrum steht dabei die Erkenntnis, dass sich durch zunehmende gesellschaftliche Rationalisisierung und Arbeitsteilung Subsysteme aus der kommunikativen Lebenswelt des Individuums herausdifferenzieren, diese Systeme wiederum aber mit ihrer spezifischen, vom Individuum unabhängigen Eigenlogik die Lebenswelt kolonisieren. Das bietet für Habermas zum Schluß den Anknüpfungspunkt an die Kritische Theorie, für die seines Erachtens die Analyse dieser Kolonisierung der Lebenswelt im Vordergrund stand. Habermas Buch ist sehr umfangreich und strotzt vor philosophischer und soziologischer Quellenkenntnis. Jedoch erscheint mir persönlich der Ablauf der Untersuchung etwas "zusammengesetzt": Detaillierte Studien verschiedener philosophischer und soziologischer Theorien wechseln sich ab, und manchmal fragt man sich während des Lesens, was der jetzige Abschnitt mit dem vorigen gemein hat. Meiner Meinung erschließt sich der Sinn mancher Untersuchungen erst gegen Ende des Buches. Dann aber macht das Ganze einen Sinn, und die Theorie erweist sich als überraschend überzeugend. |
Lob des Müßiggangs Bertrand Russell Taschenbuch, Juli 2002 Verkaufsrang: 72113 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Ein eminent kluger Kopf, präziser Stilist, lebenserfahrener Weltmann ...bezieht aggressiv witzig, gescheit und weise, knapp, locker und zwanglos Kampfstellung.« Wiener ZeitungDer Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, »unnützes Wissen«, die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage Was ist die Seele? oder das Verhältnis von Menschen und Insekten.Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen. Bücher im Kontext:- Ernie Zelinski: Die Kunst, mühelos zu leben
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
kurzweilige einfuehrung in das russellsche denken 5 von 5 Punkten wenn man das kapitel drei, architektur und soziale fragen (seite 51 - 66), exemplarisch einmal herauspickt, haette man ein gutes, typisches anschauungsmittel fuer russellsches denken und schreiben: frueher wurden per architektur gern gemeinschaften glorifiziert: die akropolis in athen nennt russell und das colosseum in rom. zwigeteilt war dann demgegenueber christliches bauen: der pracht und weite der kirchenräume standen die kargen, kahlen zellen der mönche gegenüber, der individualismus-kult war (anders als bei villen- oder burgherren oder pyramidenerzeugern): verpönt. der russell-sprung in die moderne ist interessant: während die männer sich noch in gemeinschaftsräumen aufhalten durften (fabriken), wurden die frauen (wie zu bewachender besitz) in eigenheime weggesperrt und der vereinzelung ausgesetzt. die westliche kultur scheint da nur versteckter zu sein als der in dieser hinsicht offen frauenfeindlich agierende islam. russellsche konsequenz aus dieser scharfsichtigen beobachtung: zurückführung der frauen in den öffentlichen raum, hauptmittel: ihre verstärkte teilnahme am erwerbsleben. als russell das vor ca. 50 jahren schrieb, war die entwicklung noch nicht so positiv vorangeschritten wie heute. immerhin hat er unmissverstaendlich dargestellt, dass sich architektur-planung aus sozialen, ideologischen vorstrukturierungen ergibt. nicht umsonst erhielt er übrigens 1950 den literaturnobelpreis fuer sein werk "EHE und MORAL". das kleine, nun neu aufgelegte russell-buechlein LOB DES MUESSIGGANGS ist eine kurzweilige, hervorragende einführung in sein beruehmtes philosophisches und global-politisches treiben ...
Weitere Lesermeinungen |
Wissenschaftstheorie: Eine philosophische Einführung Hans Poser Taschenbuch, Juli 2001 Verkaufsrang: 94862 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
gute Einfuehrung fuer Naturwissenschaftler 4 von 5 Punkten Hans Posers Wissenschaftstheorie ist weniger ein Buch der eigenen Gedanken des Authors, sondern vielmehr eine kompakte Nachzeichnung der Entwicklung dieses Gebietes im 20. Jahrhundert. Der Ausgangspunkt bildet die analytische Wissenschaftstheorie und hier insbesondere das Hempel-Oppenheim-Schema. Die einzelnen Begriffe werden detailliert eingefuehrt und gleichzeitig die Grenzen dieses Ansatzes aufgezeigt. Der Mittelteil ist der Kuhnschen und post-Kuhnschen Wissenschaftstheorie gewidmet, es wird vor allem herausgearbeitet, wie trotz dem scheitern des streng analytischen Ansatzes doch einige Grundideen davon gerettet werden koennen. Im letzten Teil werden schliesslich hermeneutische, dialektische und evolutionaere Ansaetze diskutiert, wobei hier manches (etwa die kritische Theorie und Juergen Habermas) sehr knapp gehalten bleibt. Aufgrund dieses Inhaltsschwerpunktes duerfte das Buch vor allem fuer naturwissenschaftlich interessierte Leser geeignet sein. Es bietet in diesem Bereich einen sehr guten Ueberblick, wobei weder die Grenzen der Moeglichkeiten negiert werden noch ein destruktiver Relativismus betrieben wird. Schwachpunkte: Vor allem in der Einfuehrung zur analytischen Wissenschaftstheorie fehlt der rote Faden. Manche Gedanken werden hier mehr zufaellig aneinandergereit. Vor allem im zweiten Teil wuenschte ich mir mehr Beachtung der reflexiven Anwendung (Wissenschftstheorie als Wissenschaft). |
Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie: Eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie Edmund Husserl Taschenbuch, Januar 1996 Verkaufsrang: 37789 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In seiner letzten Schrift unternimmt Husserl den Versuch, auf dem Wege einer Besinnung auf die geschichtlichen Ursprünge der Krisis der europäischen Wissenschaften die Notwendigkeit einer Umwendung der Philosophie zu begründen. Er geht von seinem Begriff der "Lebenswelt" aus und entwickelt eine auf diesen Zentralbegriff seiner Spätphilosophie gegründete, eigenständige Einleitung in die transzendentale Phänomenologie.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Krisis-Schrift in der Meiner-Ausgabe 4 von 5 Punkten Husserls Spätwerk ist zweifellos ein Meilenstein der kontinentalen Wissenschaftsphilosophie. Die Krisis markiert zudem eine wichtige Etappe des Husserlschen Schaffens, wird hier doch u.a. der Begriff der Lebenswelt zur weiteren Explikation gebracht. Wiewohl immer wieder Gegenteiliges behauptet wird, meine ich jedoch nicht, dass die Krisis als Bruch mit früheren Schaffensphasen zu sehen ist. Viel eher stellt die anklingende historisch-phänomenologische Methode einen anderen, aber nichts desto trotz mit der bisherigen Phänomenologie kompatiblen Zugang dar. Zur Meiner-Ausgabe der Krisis ist nur so viel zu sagen: Im Gegensatz zur Husserliana-Ausgabe ist nur ein Teil des ursprünglich 1954 erschienenen Texts in dieser Ausgabe publiziert. Und wer in die reichhaltige Sekundärliteratur blickt, sieht, dass hierbei etliche zentrale Stellen auf der Strecke geblieben sind, nicht zuletzt Passagen, die in der Husserliana als ergänzende Texte ausgewiesen wurden. Dies ist keinesfalls als Kritik an der Herausgeberin zu sehen, zumal Elisabeth Ströker diese Auswahl im Vorwort nachvollziehbar begründet. LeserInnen, die jedoch die Husserliana-Ausgabe nicht bei der Hand haben und (so wie ich) Vorworte gerne überblättern, seien diesbezüglich schon vor dem Erwerb dieses Buches gewarnt. |
Das Leben ist kurz. Vita brevis Jostein Gaarder, Gabriele Haefs Taschenbuch, Dezember 1999 Verkaufsrang: 77839 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was ist das für ein Brief, den Jostein Gaarder in einem Antiquariat in Buenos Aires entdeckt? Eine Fälschung? Oder eine Enthüllung? Wahr ist, daß der berühmte Kirchenvater Augustinus, an den der Brief gerichtet ist, viele Jahre lang eine Frau namens Floria liebte, einen Sohn mit ihr hatte und ihr dann plötzlich für seine Liebe zu Gott den Laufpaß gab. Wie mußte sich Floria da fühlen? Das erzählt der aufgefundene Brief, der ihren Namen als Absender trägt. Floria fragt Augustinus: Warum ist alles, was zwischen uns war, plötzlich Sünde in deinen Augen? Warum ist die Frau diejenige, die verführt, und der Mann der Verführte? Warum schließt deine Liebe zu Gott jede Leidenschaft für eine Frau aus? In ihrer provokanten Argumentation rüttelt Floria an einer Moral, mit der sich die Männer bis heute nicht nur in der Kirche über die Frauen erheben. Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt als freier Schriftsteller in Oslo. Außerdem bei dtv erschienen: Das Kartengeheimnis, Sofies Welt und Der seltene Vogel.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Vielleicht... 5 von 5 Punkten ... eines meiner Lieblingsbücher. Ein ganz anderes Buch von Jostein Gaarder. Einfach wunderbar und ein Genuss für Menschen die die Kirche kritisch betrachten. Ein Buch für Menschen die starke Frauen mögen. Ein Buch für Menschen die gute Bücher lieben. Ein Buch für Menschen die sich für Philosophie begeistern.
Weitere Lesermeinungen |
Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst: Die Frage nach dem Grund und die Neubegründung der Ethik bei Foucault Wilhelm Schmid Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 100802 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
| |
|

|