|
| Philosophie | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Was war, was bleibt . Die 68er und ihre Theoretiker Franz M Sonner Audio CD, 5. März 2008 Verkaufsrang: 90106 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1968 war da was? Und ob. Auch wenn die Einschätzungen, inwiefern die Studentenbewegung die bundesrepublikanische Gesellschaft verändert hat, auseinandergehen dass eine kulturelle Revolution das Land verändert hat, ist unbestritten. In diesem Audiopaket kommen die wichtigsten Theoretiker, mit und an denen sich die so genannten 68er gemessen haben, zu Wort. Essays, für den Rundfunk geschrieben und gesprochen. In diesen legendären Tondokumenten wird die Faszination der großen Denker des letzten Jahrhunderts und ihre Wirkung auf die Jugend unmittelbar erfahrbar. Theodor W. Adorno spricht über »Kultur und Verwaltung«. Max Horkheimer erklärt, wie die Freiheit und das Vermögen, sich seines Verstandes zu bedienen, vom Kampfbegriff der bürgerlichen Aufklärung zum Denkverbot der Nachkriegsgesellschaft gerieten. Ernst Bloch diskutiert in »Karl Marx heute« den Marxismus. Herbert Marcuse liefert in »Der Mensch in einer sozialisierten Welt« einen Abriss seines philosophischen Denkens. Alexander Mitscherlich setzt sich in »Ansichten zur Psychoanalyse« mit Freud auseinander. Rudi Dutschke erläutert in einem berühmten Interview mit Günter Gaus die Haltungen und Ziele der Bewegung. Und in einem vierteiligen Feature »Die 68er« sind Zeitzeugen von Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Ulrike Meinhof bis Rainer Barzel zu hören. In einer Zeit, die »Geist hartnäckig mit Schlauheit verwechselt« (Horkheimer), ist diese anregende Zusammenstellung ein unverzichtbares Vademecum.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wir haben sie so geliebt, die Revolution! - Kurze Geschichte einer Kulturrevolution ... 5 von 5 Punkten Fest steht: 1968 ist ein schwieriger, ein schillernder, ein umstrittener Erinnerungsort, in den sich längst "das Imaginäre eingenistet hat".
Die 68er: Natürlich nahm die Bewegung schon früh in den sechziger Jahren ihren Ausgangspunkt, 1968 allerdings kulminierten die Ereignisse: Der Vietnamkrieg eskalierte, Martin Luther King wurde ermordet, Rudi Dutschke angeschossen, der Pariser Mai schien die Verhältnisse in Frankreich kippen zu können, in Deutschland wurden Notstandsgesetze auf die Tagesordnung gesetzt. Die damalige CSSR schien einen demokratischen Sonderweg gehen zu können, bis der "Prager Frühling" von den Truppen des Warschauer Pakts gewaltsam beendet wurde. Antikolonialismus sowie der Kampf gegen Diktaturen und Unterdrückung prägten die politische Idee eines weltweiten Aufbruchs. Daher waren die Proteste, woran sie sich auch entzündeten, Ausdruck globaler Konflikte, auch wenn sie in Deutschland als Abrechnung der jungen Generation mit ihren Eltern ausgefochten wurden und in der Nazivergangenheit der Väter ein spezielles Thema hatten. Nicht nur Politik, auch Musik, Kleidung, Lebensstil und Sexualmoral wurden neu und dem Alten entgegengesetzt definiert.
Mag die 68er-Bewegung auch ihre selbst gesteckten Ziele verfehlt haben, ihr großer Einfluss prägt dennoch bis heute viele Lebensbereiche.
In dem vorliegenden Audiopaket kommen die wichtigsten Theoretiker, mit und an denen sich die so genannten 68er gemessen haben, zu Wort: in Essays, für den Rundfunk geschrieben und von ihnen selbst gesprochen. In diesen legendären Tondokumenten wird die Faszination der großen Denker des letzten Jahrhunderts und ihre Wirkung auf die Jugend unmittelbar erfahrbar.
Zum Inhalt:
CD 1: Theodor W. Adorno (11.09.1903 - 06.08.1969)
"Kultur und Verwaltung" (1959) 54:21
CD 2: Max Horkheimer (14.02.1895 - 07.07.1973)
"Philosophie als Kulturkritik" (1965) 58:26
CD 3: Ernst Bloch (08.07.1885 - 04.08.1977)
"Karl Marx heute" (1968) 60:22
CD 4: Herbert Marcuse (19.07.1898 - 29.07.1979)
"Der Mensch in einer sozialisierten Welt" (1966) 47:13
CD 5: Alexander Mitscherlich (20.09.1908 - 26.06.1982)
"Der Standort der Psychoanalyse" (1975) 28:48
"Normal - Abnorm" (1975) 28:32
CD 6: Rudi Dutschke (07.03.1940 - 24.12.1979) & Günter Gaus
"Zu Protokoll: Rudi Dutschke" (1967) 40:18
CD 7 & 8: Die 68er: Kurze Geschichte einer Kulturrevolution.
Feature von Anselm Weidner mit: Rainer Barzel, Daniel Cohn-Bendit, Rudi Dutschke, Iring Fetscher, Joschka Fischer, Hajo Funke, Herbert Marcuse, Ulrike Meinhof, Bahman Nirumand, Bernd Rabehl, Eva Rühmkorf, Gaston Salvatore, Alice Schwarzer, Christian Semler, u.a.m.
Teil 1: Demokratie - jetzt oder nie! 27:39
Teil 2: Trau keinem über 30! 27:24
Teil 3: Ho-Ho-Ho Chi Minh! 25:29
Teil 4: Frauenpower macht Männer sauer! 29:03
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Dieser Satz des Philosophen Theodor W. Adorno beschreibt ein Grundgefühl der 68er-Generation. Da musste es noch etwas anderes geben hinterm Horizont, eine andere Welt jenseits ausgetretener Pfade - ohne Ausbeutung, Zwang und Unterdrückung. Wie diese Welt genau aussehen sollte - befreite Gesellschaft, Sozialismus, Anarchie -, darüber gab es sehr unterschiedliche Vorstellungen. Aber dass eine "konkrete Utopie" nötig war, darin waren sich die Rebellierenden weltweit einig. [Reinhard Mohr]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die 68er-Bewegung im Originalton! = Eine höchst empfehlenswerte 8-CD-Box!
Es grüßt -- Reinhard Busse |
Von der Kunst, das Leben zu lieben Michel de Montaigne Broschiert, November 2007 Verkaufsrang: 14571 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Montaigne lesen heißt leben lernen - die schönsten Essais in der gefeierten Übersetzung von Hans Stilett. Montaigne lesen heißt leben lernen - die schönsten Essais in der gefeierten Übersetzung von Hans Stilett Montaigne zählt mit seinen Essais zu den bedeutendsten Philosophen Frankreichs. Die Neuübersetzung seiner Schriften durch Hans Stilett im Jahre 1998 machte Furore. Aus dem umfangreichen aphoristischen Werk Montaignes hat der Übersetzer nun die schönsten und treffendsten Passagen zur Lebenskunst herausgefiltert. Das Resultat ist dieses wunderbare Buch, das den Witz und Charme des späthumanistischen Philosophen wiedergibt. Seine Weisheiten haben über die Jahrhunderte nichts von ihrer Frische und Treffsicherheit verloren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
... Kaufempfehlung ... 5 von 5 Punkten Dieses Buch enthält in liebevoller, edler Aufmachung (Schuber, Lesebändchen !) eine Auswahl von Montaigne's Texten über die Freude am Leben in Bezug auf verschiedenste Situationen (von Essen und Trinken über Reisen, Lesen bis zu Gedanken über den Tod). Die Texte sind meines Erachtens hochmodern, obwohl schon ein paar Jahrhunderte alt. Absolut lesenswert und auch ein schönes, stilvolles Geschenk. |
Regeln für den Menschenpark: Ein Antwortschreiben zu Heideggers Brief über den Humanismus Peter Sloterdijk Taschenbuch, Oktober 1999 Verkaufsrang: 55097 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dass die Domestikation des Menschen das große Ungedachte ist, vor dem der Humanismus von der Antike bis in die Gegenwart die Augen abwandte - dies einzusehen genügt, um in tiefes Wasser zu geraten oder sogar einen öffentlichen Exzess auszulösen. So geschehen nach der Rede Sloterdijks auf der Elmauer Tagung im Juli 1999. Diese Rede, ursprüglich ein Beitrag zu einem Vortragszyklus über die Aktualität des Humanismus in Basel (15. Juni 1997), liegt hier als selbständige Publikation in unveränderter Form vor.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Antwort auf Heidegger's Interpretation des Humanismus 5 von 5 Punkten Die Regeln des Sloterdijkschen Menschenparks sind Interpretationen von Heidegger's kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs gestellter Frage nach dem Humanismus. Sloterdijk's Pointe ist wohl die Bestimmung des Menschen ‚angesichts seiner biologischen Offenheit und seiner moralischen Ambivalenz.' Was bedeutet das ? Sloterdijk interpretiert Heidegger's Idee als ontologische Differenz zwischen Menschen und Tieren. Das bedeutet, der Mensch ist Gott näher als einem ‚Lebe-Wesen'. Ich würde das als Anlehnung an Sartre's Verfizierung von Heidegger sehen. Sartre bezeichnet Wahrnehmung und Intuition des Menschen als thetisch und meiner Meinung nach baut Sloterdijk hier auf und extrapoliert Heidegger auf die Idee der thetischen Wahrnehmung und Intuition. Das wird klar, wenn Sloterdijk schreibt: ‚... denn der Mensch hat Welt und ist in der Welt, während Gewächs und Getier nur in die jeweiligen Umwelten verspannt sind. Dieser umstrittene Aufsatz ist meiner Meinung nach von Sloterdijk erfolgreich gegen Nietzsche's Zarathustra abgegrenzt worden.
Weitere Lesermeinungen |
Gesellschaftstheorie und Kulturkritik Theodor W. Adorno Taschenbuch, April 2008 Verkaufsrang: 69223 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
anstachelung zum MUT 5 von 5 Punkten von der ersten seite ("die hierarchie war von je zwangsorganisation zur aneignung fremder arbeit. das natürliche recht ist verjährtes historisches unrecht.") bis zur letzten seite ("soll soziologie, anstatt bloß agenturen und interessen willkommene informationen zu liefern, etwas von dem erfüllen, um dessentwillen sie einmal konzipiert ward, so ist es an ihr, das ihre, sei's noch so bescheidene, beizutragen, dass der bann sich löse.") - dieses büchlein hält nach fast 30 jahren immer noch, was es verspricht. ich bin zufrieden, es auf meinem schreibtisch seit je liegen zu haben. "während bach als subalterner kirchenbeamter, der junge haydn als bedienter existierte, gewannen die musiker soziale geltung erst, als ihre produkte der unmittelbaren gebrauchsfähigkeit sich entäußerten, der komponist der gesellschaft als selbstherrliches individuum sich entgegensetzte: mit beethoven..." - schreibt adorno u.a. - für den gegenwartsmenschen, der sich nunmehr vielleicht weder für bach noch für beethoven erwärmen kann, jedoch mehr für blues oder rap, ließe sich die denkstruktur dennoch nutzen: das erfreuliche der auf sich selbst besinnenden kreativität bleibt betonenswert. überhaupt ist alles, was adorno schreibt, zu verstehen als aufforderung zum mut, nicht mit der herde herumzutapsen, sondern individuelle distanz zu riskieren. "gegenwärtig gedeiht weniger der kritische intellektuelle als der, welcher die mittel des intellekts zur verdunkelung benutzt" - schlagartig treten alle aktuellen parteigänger, alle höhnischen cliquen-bevollmächtigten, alle mit beförderung bestochenen vor unser inneres auge, die, die wir täglich im fernsehen ertragen dürfen - und die kennenzulernen adorno durch die gnade des frühen todes erspart blieb. ertragen können wir das ganze aber besser: mit diesem büchlein im gepäck ... |
Die Kunst, Recht zu behalten: 38 Kunstgriffe Arthur Schopenhauer Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 34223 Noch nicht erschienen. Für alle, die immer das letzte Wort haben wollen, gibt es Arthur Schopenhauers "Die Kunst, Recht zu behalten", auch "Eristische Dialektik" genannt. Der große Philosoph (1788 - 1860) hinterließ in seinem Nachlass die berühmten "38 Kunstgriffe", rhetorische Tricks, mit denen man bei Diskussionen die Gegner außer Gefecht setzten kann - egal, ob man selbst recht hat oder nicht. Diese sorgfältig edierte Neuausgabe bietet eine geistreiche und zeitlose Lektüre, unfaire Argumentationen bei anderen zu entlarven.
|
Philosophie der Lebenskunst: Eine Grundlegung Wilhelm Schmid Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 111476 Nach Lebenskunst fragen diejenigen, für die sich das Leben nicht mehr von selbst versteht, in welcher Kultur und Zeit auch immer. Die Frage bricht vorzugsweise dort auf, wo Traditionen, Konventionen und Normen nicht mehr überzeugend sind und die Individuen sich um sich selbst zu sorgen beginnen. Aufgabe einer Philosophie der Lebenskunst ist es, die theoretischen Elemente bereitzustellen, mit deren Hilfe ein Individuum sein Leben selbst gestalten kann. Mit Bezug auf die Herausforderungen der Gegenwart werden die Umrisse einer neuen philosophischen Lebenskunst skizziert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Wunderbare philosophische Wanderung mit Herz und Verstand 5 von 5 Punkten Wilhelm Schmids "Philosophie der Lebenskunst" ist ein großes und großartiges Buch, das mit Recht den Untertitel "Grundlegung" trägt. Es ist komplett und rund, ohne alles abzuflachen. Es lässt nichts aus, und ist dennoch immer ganz bei der Sache. Überall lassen sich Entdeckungen machen, kann man als Leser Anschluss finden. Schmid nimmt den Leser - sofern der sich Zeit und Kraft dafür nimmt - auf eine lange, spannende Reise durch ein ganzes Universum philosophischer Grundfragen und Leibilder. Das Buch ist umfassend und genau, ohne langatmig zu sein. Es ist vernünftig und sachlich, aber nie blutarm oder lebensfern. Es ist geist- und lehrreich, aber nicht beckmesserisch. Und in einer ausgesprochen feinen und angenehmen Sprache verfasst ist es auch. Schmid bedient sich ohne Scheu, aber offen und mit Respekt bei anderen Denkern. Dabei versäumt er es nie, mehr aus den Gedanken anderer zu machen oder jene gekonnt neu zu verknüpfen. Es ist kein leichtes, aber ein extrem "werthaltiges" Buch, das voller praktischer, zum Teil sehr konkreter Tipps und Anleitungen steckt. Für mich ganz klar eines meiner "Bücher des Lebens"!
Weitere Lesermeinungen |
Zur Welt kommen. Zur Sprache kommen: Frankfurter Vorlesungen Peter Sloterdijk Broschiert, Februar 2008 Verkaufsrang: 80957 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Nachtigallenchöre" - gibt es nicht... 5 von 5 Punkten Wenn man zur Welt gekommen ist, kann man noch nicht sprechen. Das bedarf einer zweiten Anstrengung. Selbst das Nachplappern des Gehörten kann nicht gemeint sein. Falsche Vorbilder gibt es genug: das Besitzstandswahrungsdeutsch der Interessenverbände, die pedantische Objektivität und der zynische Schaum, das Ambitionsdeutsch der Habilitanden, das Therapeuten- und Mediendeutsch. Zielpunkt ist natürlich, zur eigenen Sprache zu kommen, das selbst Gefühlte andern verstehbar zu machen, eine begehbare Brücke zwischen Innen- und Außenwelt zu konstruieren. Sloterdijk beschreibt mit viel Liebe zum Detail des Themenkomplexes, dass die "Entbindung" von Sprachgewohnheiten der sozialen Umgebung in hohem Grade nötig ist, vielleicht auch eine psychoanalytische Selbsterforschung, die bis an den Anfang der eigenen Biographie zurückreicht, um von allen hinderlichen Fixierungen wirklich frei zu werden, außerdem sei notwendig ein Absagen an alle vordergründigen Ideologien oder nationalen Beeinflussungen. Ohne Dialogfähigkeit und die Bereitstellung einer Plattform ginge es zudem wohl auch nicht - sei es Papier oder Mikrofon (oder wie der Rezensent etwas spöttisch hinzufügen möchte: sei es Internet oder ZDF-Talkshow). Die Rolle der Poesie, betont Sloterdijk, sei in diesem Zusammenhang die Leistung, von keiner Ideologie mehr verhext zu sein. Den undialogischen Terror der Geschichte muß Dichtung beiseite legen können. Poesie darf nicht der Spiegel irgendeiner geistesgeschichtlichen Strömung sein; magnetische, kompassverdrehende Macht haben sie aber alle, das weiß der Philosoph Sloterdijk zu berichten: Sokrates hinterließ die Gefahr des "Tugenddünkels", Platon die der "Verstiegenheit", Diogenes die Gefahr der "Verwahrlosung". Buddha verleite zur Depressivität, die monotheistischen Religionen wärfen einen paranoiden Schatten. Der Marxismus habe zur Gewaltanwendung angestiftet und der "großdeutsche Sektenführer Hitler" habe mit dem Stoff hantiert, aus dem die "Höllenträume" seien. Sloterdijk verfasst hier also einen flammenden Aufruf zum Selbstwerden im Schreiben und Sprechen. Mut zur Individualität sei dabei konstituierend, wer sich im Chor der Meute aufhalte, habe nicht wirklich singen gelernt: "Nachtigallenchöre" - so formuliert Sloterdijk im wieder an Wortschöpfungen reichen Vortrag - "Nachtigallenchöre" - gibt es nun mal nicht... |
Die différance: Ausgewählte Texte Jacques Derrida Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 80691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Derrida didaktisch" 5 von 5 Punkten Dass der Poststrukturalismus als philosophische Avantgarde des 20. Jahrhunderts seine Lebensdauer überschritten habe, wurde in Deutschland in den letzten Jahren vielerorts nachdrücklich thematisiert. Die Grablegung erfolgte dabei zumeist mit der gleichen Leidenschaft, die auch seinen Siegeszug in den 1980er Jahren begleitete. Verabschiedete man den Poststrukturalismus einerseits lautstark, fand er doch besonders in der kulturwissenschaftlichen Erweiterung der Geisteswissenschaft seine implizite Wiederaufnahme und Fortentwicklung. In den literaturwissenschaftlichen Einführungsseminaren der jeweiligen Philologien stellen poststrukturalistische Positionen und hierbei vor allem die von Jacques Derrida geprägte „Dekonstruktion" noch immer Basiselemente der Lehre dar. Die Diskussion poststrukturalistischer Literaturtheorie in der universitären Lehre lässt jedoch nicht selten dramatische Resignation und Stagnation des studentischen Erkenntnisprozesses entstehen, da es an fundierten und verständlichen Einführungen in die Ideengeschichte poststrukturalistischen Denkens mangelte. Peter Engelmann versucht mit seiner Textsammlung „Die differance" dieser Tendenz entgegenzuwirken und markiert damit leider, wenn auch unbeabsichtigt, einen tragischen Einschnitt in der Tradition poststrukturalistischen Denkens. Jacques Derrida verstarb fast zeitgleich mit dem Erscheinen des Bandes und daher ist es umso erfreulicher, dass Peter Engelmann dem „Derridaschen Erbe" so adäquat begegnet. Frei nach dem Motto „Derrida didaktisch" distanziert er sich von autosuggerierter Unzulänglichkeit gegenüber der sich gegen Systematisierung und Geschlossenheit verwehrenden Philosophie und stellt sich der Aufgabe, Derridas Positionen in ihren wesentlichen Grundzügen nachzuzeichnen. Neben einer intelligenten Textauswahl, die schon allein diesen Band zur Anschaffung empfiehlt, liefert der Autor mit seinen einführenden Bemerkungen eine wirkliche Alternative zur verfügbaren Sekundärliteratur. In kompakter und gut lesbarer Form wird auf grundlegende Prämissen der komplexen Philosophie Derridas hingewiesen, wobei die Eingangs formulierte didaktisch - pädagogische Zielstellung des Bandes konsequent verfolgt wird. Peter Engelmann greift zielsicher die häufig auftretenden Problemfragen wie zum Beispiel „Dekonstruktion als oder statt Methode" auf und bietet ansprechende Verstehensangebote, die sicherlich dankbare Annahme finden werden. In „erfreulich unphilosophischer" Stilistik verfährt Engelmann auch in Hinblick auf Fragen der Bedeutung Derridas für die zeitgenössische Kultur und versäumt ebenfalls nicht, die wesentliche Korrelation mit der Semiotik verständlich darzustellen.Gegenwärtig ist eine Vielzahl an erläuternder Literatur zur Person Derrida sowie zum philosophischen Programm verfügbar. Selten jedoch erfuhr das komplexe Ideengerüst Derridas auf so begrenztem Raum eine vergleichbar verständliche Darstellung. Engelmann verweist nicht nur auf die Schwierigkeiten, Derrida zu lesen, sondern tritt diesen Schwierigkeiten geschickt entgegen und gibt Lehrenden und Lernenden eine wertvolle Verständnishilfe an die Hand. Die Tatsache, dass verständliche Erläuterungen mit einer repräsentativen Textauswahl zusammentreffen macht diesen Band zum Glücksfall für philosophisch Interessierte, Studenten und Lehrende geisteswissenschaftlicher Disziplinen. |
Vom Geist der Übertretung und Vernichtung. Der Ursprung der Gewalt im Denken des Marquis de Sade Heinz-Günther Stobbe Taschenbuch, April 2002 Verkaufsrang: 81252 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine sittenlose Phantasie ohnegleichen und ein fanatischer Atheismus das sind die beiden Grundpfeiler de Sadeschen Denkens. Diese beiden Säulen stehen keineswegs unverbunden nebeneinander, sondern der Geist der Übertretung, aus dem sich die zügellose Phantasie speist, treibt mit erbarmungsloser Logik den Geist der Gewalt und Vernichtung aus sich hervor. De Sade malt nach seinen eigenen Worten mit dem Pinsel der Natur ein naturgetreues Bild...
|
Intuition: Einsichten jenseits des Verstandes Osho Broschiert, August 2004 Verkaufsrang: 20950 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Sprung aus dem Nichts ins Sein: Die Intuition hat ihren Ursprung jenseits des Verstandes, im Reich des Mysteriums, des Ewigen, des Lebens selbst. Wenn Osho, der bekannte spirituelle Lehrer, über das Unerklärbare spricht, erschließt sich das Wesen der Intuition ganz neu.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Die Intuition ist intelligenter als der Verstand 5 von 5 Punkten Dieses Buch spricht vor allem die künstlerisch begabten Sucher an, denn diese wissen genau, unter welchen Umständen sie die besten Ergebnisse erzielen. Wenn der Verstand aufhört zu denken, wenn du vollkommen eins wirst, mit dem, was du tust, wenn du dich vollkommen hingibst und der Existenz vertraust, dann wirst du von deiner Intuition geleitet, die dich öffnet für den Lebensfluss der Existenz - und so wirst du zu einer verlängerten Hand Gottes, durch die Neues und Schönes hervorgebracht wird - wirst das innere Kind in dir entdecken und auch die unbefleckte Unschuld. Erst das Herz und die Intuition können das schöpferische Potenzial in dir freilegen - so dass du zum hohlen Bambusrohr wirst und die Dualität, mit dem, was du machst, aufgebrochen werden kann. Ein wundervolles Buch, das einen Einblick in die intuitive Weisheit eines zum Sein - Erwachten widerspiegelt. Kann ich jedem nur bestens empfehlen!
Weitere Lesermeinungen |
Montaigne Stefan Zweig Taschenbuch, August 1995 Verkaufsrang: 77565 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Leben im Elfenbeintum 4 von 5 Punkten In dieser feinen Lebensstudie werden wir von der Seele eines nur scheinbar fernen Geistes eingenommen. Montaigne war kein pathetischer Weltflüchtling, kein Enttäuschter, der sich aus Verbitterung in sich vergräbt. Das Leben liebend, vollzog er einen diskreten Rückzug von der Welt und verbrachte einen zentralen Abschnitt seines Lebens im Elfenbeinturm. Montaigne war ein Mann, der sich unsicher war, wieviele seiner Kinder gestorben waren und der die Meinung vertrat, Ehefrauen sollten sich ab einem bestimmten Alter einen Liebhaber zulegen duerfen. Wir koennen von ihm lernen. Er ist einer der hervorragendsten Vertreter der "Freiheit von...".
Als er seinen Turm verliess, zeigte er auch, was er tatsaechlich vermochte wie so schnell kein Anderer: ein Reisender zu sein. Neben Montaigne nimmt sich der reisende Goethe aus wie ein Bildungstourist.
Dieses Leben wird von Zweig so leicht und elegant gezeichnet, dass wir die finstere Folie auf der es sich abspielt, uns erst hinzudenken muessen.
Das Buch, fast eine Novelle, hat seine eigene Leuchtkraft wie ein etwas abseits liegender Kristall in düsterer Kälte.
Montaignes Zweigstelle im 20. Jahrhundert 5 von 5 Punkten Auf Schloss Montaigne geboren verbrachte Michel de Montaigne die ersten drei Jahre seines Lebens bei einer einfachen Bauernfamilie, damit er 'das Leben' fernab des Luxus erlerne und seine wirklichen Verhältnisse später zu würdigen wisse. Danach engagierte sein Vater einen Hauslehrer, der den kleinen Michel in ein lateinisches Umfeld steckte, denn dies war für Jahre die einzige Sprache, die er hörte und sprach. Selbst Familie und Personal mussten Latein lernen, um mit ihm kommunizieren zu können. Im Übrigen erfolgten Erziehung und Bildung völlig frei von Zwängen. 'Das hätte aber auch daneben gehen können.', bekundete er später in seinen Schriften. Heraus kam aber kein Psychopath, sondern ein Humanist hohen Reinheitsgrades.Es war aber die Zeit der Reformation und Gegenreformation und im Frankreich des späten 16ten Jahrhunderts wüteten die Kämpfe zwischen Hugenotten und Katholiken, die in der Bartholomäusnacht einen Höhepunkt fanden. In dieser unmenschlichen Zeit zog sich Montaigne fast 10 Jahre lang in seinen Turm zurück und unterzog sich einer Selbstbeschau, die in der neuen literarischen Gattung des Essays ihren Niederschlag fand. Stefan Zweig muss sich Montaigne sehr wesensverwandt gefühlt haben, denn Menschlichkeit war im Deutschland des frühen 20ten Jahrhundert ein ebenso selten Gut wie zu Montaignes Zeiten. Auch postulierte Montaigne die persönliche, letztlich intellektuelle Freiheit als des Menschen höchstes Gut. Zweig lebte diesen Grundsatz bis zur letzten Konsequenz - seinem Freitod. Dieses Büchlein ist Fragment geblieben, wenngleich es einen Fertigstellungsgrad von 90 % haben dürfte und eine Lesbarkeit von 100 %. Somit kann es durchaus als Alternative zur Monographie aus dem Hause Rowohlt gesehen werden.
Der Wert liegt in der Entdeckung Montaignes 3 von 5 Punkten Stefan Zweigs Werke interessieren mich, seitdem ich die Parallelen zwischen seiner Zeit und der unseren entdeckt habe (hervorragend wiedergegeben in "Die Welt von gestern"). Es geht um Individuen, die trotz allen errungen materiellen Wohlstandes ihrer Zeit nicht trauen. Die auch schwache Signale wahrnehmen, in einen Zusammenhang setzen und auf der Hut sind. Die aus ihrem persönlichen Freiheitsbedürfnis und ihrer Abneigung gegenüber gesellschaftlichen Zwängen und familiären Erwartungshaltungen (oft auf einem Niveau niedriger als dem eigenen formuliert) keinen Hehl machen. Zweig entdeckt in Montaignes Essays einen weiteren Bruder im Geiste für sich. Einer, der sein Freiheits- und Friedensideal stets aufrecht hielt, hierfür die Anonymität in der Ferne suchte, geistreiche Auftritte hinlegte und dafür sogar zum Bürgermeister ernannt wurde. Der sein Ideal aber nie kennen lernte, weil es Zeit seines Lebens keinen Frieden in seinem Lande gab. Der Wert dieses Buches liegt in der Entdeckung Montaignes und dem Verweis auf seine Essays. Zweigs unvollendetes Werk ist leider etwas fragmentiert und besteht zu einem großen Teil aus Zitaten in Orginalfranzösisch und deutscher Übersetzung. So bekommt man ein kommentiertes Fragment, das die Lektüre der Quelle nicht ersetzt, sondern neugierig auf sie macht.
Verwandte Geister: Zweig und Montaigne 5 von 5 Punkten Der Schriftsteller Stefan Zweig hat, kurz vor seinem Freitod am 22. Februar 1942, mit der Montaigne-Biographie den würdevollsten denkbaren Schlusspunkt seines Lebens und Schreibens gesetzt. Zweig identifizierte sich mit Montaigne: Auf Seite 69 seines kleinen Büchleins findet man die Stelle: "Er hat sich verschanzt in seinen Turm, er hat den Wall seiner tausend Bücher zwischen sich und den Lärm gestellt..." Zwar stirbt Zweigs Vorbild Montaigne 1592 eines natürlichen Todes und bringt sich nicht - wie Zweig - zusammen mit seiner Partnerin fern der Heimat um - jedoch parallel ist sicherlich die Flucht eines sensibel wahrnehmenden Menschen vor den Rohheiten der Welt. Zweig flüchtete von Salzburg über London und New York bis nach Rio de Janeiro - in blankem Entsetzen über den Nationalsozialismus - Michel de Montaigne war sicher fast vergleichbar entsetzt über die blutigen Religionsstreitigkeiten zwischen konservativen Katholiken und Hugenotten in seinem spätmittelalterlich-barbarischen Frankreich. Zweig, der heute in Brasilien immer noch sehr bekannt und geehrt ist, wurde von seinen damaligen deutschsprachigen Zeitgenossen wegen seines ausweichlerischen Flucht-Verhaltens gerügt (Karl Kraus, Thomas Mann). Aber war nicht alles bis ins letzte Detail zum panischen Wegrennen bis ans Ende der Welt? Als dort der brasilianische Karneval mit seiner ungehemmten Fröhlichkeit absurd mit der europäischen Kriegswirklichkeit kontrastierte - da flüchtete Zweig weiter ins tiefe Landesinnere nach Petropolis, und als die dortige Provinz-Stadtbücherei sich als gar zu erbärmlich erwies, geschah der Selbstmord, in welchen die Partnerin Stefan Zweigs folgte... Montaigne, dem nicht minder vor den Abschlachtereien der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 in seinem Bordeaux gegraust hatte - er wurde von seinen Landsleuten respektiert, fast ehrfürchtig verstanden - und auf dem goldenen Tablett durch alle folgenden Jahrhunderte getragen. Vielleicht sollten sich mehr Menschen mit diesem kleinen Zweig-Montaigne-Büchlein auseinandersetzen - und nachträglich nicht nur den berühmten europäischen Begründer der Essayistik, sondern auch jenen Fluchtmenschen Stefan Zweig besser verstehen lernen ... |
Die zehn Gesichter der Angst: Ein Selbsthilfe-Programm in 7 Schritten Hans Morschitzky, Sigrid Sator Taschenbuch, August 2002 Verkaufsrang: 97810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Keine Angst vor der Angst! Angst vor Spinnen, vor Krankheit, vor anderen Menschen, Angst vor der Angst vielfältig sind die Formen und Spielarten der menschlichen ängste, und groß ist der Leidensdruck, der für viele Frauen und Männer damit verbunden ist. Dieses praktische Handbuch stellt die zehn wichtigsten Angststörungen im überblick vor und vermittelt in Fallbeispielen und Fragebögen ein anschauliches Bild zur Selbstdiagnose. In einem neuen, aufgrund von jahrelanger klinischer Erfahrung für dieses Buch entwickelten Anti-Angst-Training für zu Hause erhalten Betroffene wie auch Angehörige in sieben aufeinander abgestimmten Schritten Anleitungen, Tipps und übungen zur Selbsthilfe.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Angst lebt von der Vermeidung 4 von 5 Punkten Angst ist ein wohl jedem bekanntes (und ganz natürliches!) menschliches Gefühl. Sie wird unabhängig von Alter, Geschlecht oder kultureller und gesellschaftlicher Prägung empfunden, wenn auch unterschiedlich in Art und Intensität. Vielleicht gibt es deswegen so viele Fachbücher zu diesem Thema. „Die zehn Gesichter der Angst" ist ein verhaltenstherapeutisch angelegtes Selbsthilfebuch, ein „Ratgeber für Betroffene und Informationsquelle für Interessierte". Es ist leicht verständlich geschrieben und sehr übersichtlich gegliedert. „Erkenne, was du hast." und „Schaue, was du tun kannst" sind die Leitsätze zweier gleich umfangreicher Teile des Buches: Im ersten Teil beschreiben die Autoren Angst als Grundempfindlichkeit des menschlichen Seins und „Urinstinkt", als oftmals biologisch sinnvolle, schützende Reaktion und Kraft, die auch positiv genutzt werden kann, manchmal als gelerntes und dann auch wieder verlernbares Gefühl. Sie unterscheiden deutlich zwischen gesunder, natürlicher und krankhafter Angst und stellen zehn verschiedene Angststörungen vor. Die Autoren beschreiben diese zunächst anhand von Beispielen sehr anschaulich und liefern dann Erklärungen und Hintergründe. Mit Hilfe von Fragebögen und Checklisten werde ich als Leser jeweils dazu angeregt, meine eigene Betroffenheit zu hinterfragen, Ängste zu erkennen und zu beurteilen.Für dieses Buch spricht weiterhin sein zweiter, praktischer Teil, in dem die Autoren den Leser ( auch durch viele positive Formulierungen ) vor allem zu zweierlei ermutigen: -der Angst gegenüber standzuhalten, statt vor ihr zu flüchten, ihr Schritt für Schritt zu begegnen, sich mit ihr zu konfrontieren und auseinanderzusetzen, um sie letztlich zu überwinden.... -alles aktiv in dem Bewusstsein zu tun -, dass „man" manches erst dann versteht, wenn man es verändert hat. In ihrem 7-Schritte-Programm zeigen die Autoren Wege auf, wie der Betroffene sich ganz konkret selber helfen und welche Hilfen er überdies in Anspruch nehmen kann. Ziel des Buches ist für seine Autoren „der mündige Patient", „der um die Art seiner Probleme Bescheid weiß und in der Lage ist, für sich die nötige Unterstützung zu organisieren". Für alle, die den Ausführungen im Buch offen begegnen und aktiv werden wollen, halte ich dieses Ziel für realistisch und erreichbar! Für die erew BIBLIO-KOM Christina Schulz
Nimmt die Angst vor der Angst 5 von 5 Punkten Als Betroffene von Angststörungen wurde mir dieses Buch von einem Bekannten nahegelegt. Es ist sehr einfühlsam und verständlich geschrieben und enthält viele Informationen und Sichtweisen, die den meisten Betroffenen so sicher noch nicht durch den Kopf gegangen sind. Ausserdem hat es mir geholfen, von dem Gedanken weg zu kommen, dass ich verrückt bin und alleine mit meinen Sorgen und Ängsten da stehe. |
Wie sollen wir leben?: Ethik in einer egoistischen Zeit Peter Singer Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 47489
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Praktische Philosophie in Reinkultur 5 von 5 Punkten Zunächst war ich sehr skeptisch, ob der Autor es geschafft hat, philosophische Auffassungen mit praktischem Tun in Verbindung zu bringen.
Wer die Schriften von Habermas kennt, weiß, wovon ich rede. Deshalb war ich angenehm überrascht, wie Philosophie - noch dazu von einem Philosophie-Professor - auch vermittelt werden kann: Einfache Worte, klare verständliche Sätze, wenn auch nicht in allen Passagen inhaltlich einfach zu verstehen. Trotdem liest sich das Buch auch ohne Vorwissen angenehm leicht, was durch die vielfältigen, aus dem Leben gegriffenen Beispiele möglich ist. So wird selbst Kants Kategorischer Imperativ plastisch und lässt sich im wirklichen Leben ganz konkret wiederfinden.
Der Aufbau hat eine klare Struktur und bringt den Leser zu einem Punkt,
an dem er Philosophie als angewandte Lebensweisheit erfährt - jenseits von
jedem akademischen Elfenbeinturm. Nebenbei vermittelt Peter Singer ein
Allgemeinwissen, dass uns verstehen lässt, auf welchen Überzeugungen unsere Kulturen basieren. "Wie sollen wir leben" trifft so sehr den Kern
unserer heutigen Zeit, dass ich das Buch fortan bei jeder Gelegenheit verschenke und empfehle!
Sinn und Ethik 3 von 5 Punkten "Wie sollen wir leben?" Diese Frage kann rein moralisch verstanden werden oder als Frage nach dem Sinn des Lebens, so dass auch die folgenden Fragen sinnvoll erscheinen: Sollen wir moralisch leben? Wenn ja, warum? Singer will alles auf einmal beantworten: Wir sollen moralisch handeln, d. h. das Leid in der Welt nach Kräften verkleinern, weil dies unserem Leben einen Sinn gibt und uns deshalb glücklicher macht als ein direktes Streben nach dem eigenen Glück.In dieser Antwort und Singers ganzem Buch stecken viel Weisheit, zugleich aber auch analytische Unschärfe. Vielleicht verfehlt der Egoismus das angestrebte Ziel, ist dann aber die Wahl eines Umwegs ihrerseits nur klügerer Egoismus oder tatsächlich ein ganz neues Ziel? Kann nicht auch ein glücklicher Mensch die Sinnfrage stellen oder sind Sinn und Glück identisch? Singer springt von Thema zu Thema ohne rechte Systematik oder Begründung seiner Thesen. In meinen Augen ist bereits das Grundproblem falsch aufgestellt. "Ethik in einer egoistischen Zeit" geht davon aus, dass die wichtigste Entscheidung zwischen Egoismus oder Ethik fällt. Nur am Rande erwähnt Singer, dass einerseits viele Menschen nicht einmal zu einem rationalen Egoismus in der Lage sind und andererseits ganz unethische Normsysteme existieren. Terrorismus, Krieg und Völkermord werden sicher nicht von aufgeklärten Egoisten durchgeführt, sondern von gläubigen Anhängern schrecklicher Gruppenmoral. Singer setzt sehr stark auf das veränderte Bewußtsein vieler Einzelner, die irgendwann eine kritische Masse erreichen, um die Welt zu verändern. Wie das passieren soll, wird nicht erklärt.
ethik in einer egoistischen Zeit 4 von 5 Punkten Interessanter Abriss über die wirtschaftlichen und damit die ethischen Entwicklungen in allen Teilen der Welt. Wer etwas über seine eigenen Wertvorstellungen und deren Herkunft wissen möchte, liest dieses Buch!
Eine Richtschnur für die heutige Zeit 5 von 5 Punkten Peter Singer, ein Australier, kommt aus der Menschenrechts- Tierschutz- und Umweltschutzbewegung. Nichts desto trotz besticht sein Buch durch brilliante wirtschaftsgeschichtliche Analysen der nahen Vergangenheit. Er stellt die östliche Gedankenwelt der westlichen gegenüber, und zeigt in beiden Fällen deren Stärken und Schwächen auf. Immer wieder fordert er zum Handeln auf. Ein wunderbares Werk, vor allem dann wenn man gerade von einer Sinnkrise geplagt wird. |
Der Existentialismus ist ein Humanismus und andere philosophische Essays 1943 - 1948 Jean-Paul Sartre Taschenbuch, Januar 2000 Verkaufsrang: 34132 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaum ein Text Sartres trug so sehr zur Verbreitung seines Denkens bei wie «Der Existentialismus ist ein Humanismus». Neben weiteren Aufsätzen aus den Jahren 1943 bis 948 enthält der Vortrag «Selbstbewußtsein und Selbsterkenntnis» eine Zusammenfassung von Sartres damaligem Denken, wie es in «Das Sein und das Nichts» seinen systematischen Ausdruck gefunden hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Was ist Existentialismus? 4 von 5 Punkten Darum dreht sich ein Teil des Inhalts dieses Buches. Es will Vorurteile gegenüber dem Existenzialismus beseitigen und dem Leser die wahren Ziele dieser interessanten Form der Philosophie näherbringen. Das ist Sartre überraschend gut gelungen und das Buch ist dabei nicht allzu trocken. Was mich allerdings davon abgehalten hat, dem Buch fünf Sterne zu geben, war: Sartre schreibt oft sehr lange und komplizierte Sätze, die den Lesespaß etwas trüben. |
Götzendämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert Friedrich Nietzsche Taschenbuch, Januar 1985 Verkaufsrang: 14521 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Geniale Kurzfassung 5 von 5 Punkten In diesem kleinen, aber wichtigen Buch hat Nietzsche es so beeindruckend wie kaum ein anderen Philosoph geschafft, seine Gedanken auf ihre Essenz zu reduzieren. Das Buch bietet eine tiefgehende und treffende Synopsis eines guten Teiles Nietzsches Philosophie in Form von unuebertroffen scharfsinnigen und sehr zugaenglichen Aphorismen und Gleichnissen. Sollte Pflicht sein als Begleitlektuere zu Zarathustra!
Unbequeme Reise 4 von 5 Punkten Gut und gerne hundert Seiten Stark ist dieses Werk Nietzsches, in der er dennoch seine geballte Kraft entfaltet. Der Untertitel des Buches lautet: „Oder: Wie man mit dem Hammer philosophiert." Genau das ist es, was Nietzsche stets und immer tut: Er ist kein Freund leichter Worte; immer fällt sein Urteil schwer wie ein Hammer, und nie kommt ihm auch nur der geringste Hauch eines Zweifels in den Sinn.Gerade auch seine Zeitgenossen, auch die angesehensten unter ihnen wie Wagner und Schopenhauer, kommen nicht gerade gut bei ihm weg; alles fällt seiner „Umwertung aller Werte" zum Opfer. Es ist auch kein Wunder, dass er sich posthum vor manchen politischen Karren spannen lassen musste, denn oft genug spricht er von dem Recht des Stärkeren und von guten und schlechten (Menschen-)Rassen. Nietzsche selbst war sich durchaus bewusst, wie wenig populär seine Ausführungen gewesen sein mussten, denn ein Teil dieses Buches nennt sich „Streifzüge eines Unzeitgemäßen". Ob Nietzsche nach dem Dritten Reich jemals wieder voll und ganz zeitgemäß werden wird, muss die Zukunft zeigen. Jedenfalls sollte man ruhig einmal diesem unbequemen Denker in seine Gedankenwelt folgen, möglicherweise lohnt es sich. |
Logik für Informatiker (Sav Informatik) Uwe Schöning Taschenbuch, Januar 2000 Verkaufsrang: 77590 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch ist als Hilfsmittel für die Logikausbildung beim Informatikstudium konzipiert. Es führt in die Begriffe und Methoden der formalen Logik ein. Die Materialauswhl orientiert sich dabei an der Anwendbarkeit in der Informatik. Aussagenlogik und die darauf aufbauende Prädikatenlogik werden behandelt. Damit soll ein Verständnis für moderne Anwendungen der Logik in der Informatik vermittelt werden. Solche Anwendungen sind z.B. Resolution, automatisches Beweisen und Logik-programmierung. Ein Schwerpunkt der Darstellung ist der Resolutionskalkül, der die Grundlage der meisten Beweisverfahren und der Logikprogrammierung bildet, so auch im Rahmen der Programmiersprache PROLOG. Außerdem werden die für das Verständnis notwendigen Grundlagen vermittelt, etwa die Herbrand-Theorie. Das Buch enthält über 100 Aufgaben mit Lösungshinweisen.
Dieser Band führt in Begriffe und Methoden der formalen Logik ein, wobei die Auswahl des Materials an Informatik Anwendungen orientiert ist. Die Behandlung der Aussagenlogik und darauf aufbauend der Prädikatenlogik erfolgt mit dem Ziel, den Grundstock zu legen für das Verständnis moderner Anwendungen der Logik in der Informatik, wie z. B. Resolution, Automatisches Beweisen und Logik-Programmierung. In der vorliegenden vierten Auflage wurden die Übungsaufgaben und...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Eine gute Investition für Informatikstudierende 5 von 5 Punkten Uwe Schöning bietet mit "Logik für Informatik" eine Einführung in die formale Logik. Dabei konzentriert er sich vor allem auf Bereiche, die für die theoretische Informatik von Nutzen sind: In der Aussagenlogik behandelt er zusätzlich zu den wichtigsten Grundlagen die Themen Äquivalenz und Normalformen, Hornformen, den Endlichkeitssatz sowie die nützliche Methode der Resolution.Weiterhin beschäftigt sich das Buch zum Thema Prädikatenlogik mit Normalformen, Unentscheidbarkeit, der Herbrand-Theorie sowie die Anwendung der Resolution in der Prädikatenlogik. In einem weiteren Kapitel beleuchtet Schöning diverse Aspekte der Logik-Programmierung: Neben der Erzeugung von Antworten erläutert er Hornklauseln, Auswertungsstrategien sowie die Programmiersprache PROLOG als ein Beispiel, wie die hier vorgestellten Konzepte der Logik in der Programmierung umgesetzt werden können. Das Buch ist gut verständlich, ausgesprochen angenehm zu lesen und übersichtlich strukturiert. Der Aufbau ist derart, dass sich das Buch sowohl als Lehrbuch zum Selbststudium als auch als Nachschlagewerk eignet. Das mit dem Satzsystem LaTeX gesetzte Lay-out ist sauber und übersichtlich. Zusätzlich bietet Schöning zu allen Kapiteln gut motivierte Übungsaufgaben inklusive Lösungshinweisen, aber keine fertigen Lösungen. Sehr empfehlenswert.
Weitere Lesermeinungen |
Denkanstöße 2008: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur, Wissenschaft
Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 81672 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hannah Arendt und Martin Heidegger - wie war es um diese Liebe bestellt? Was ist der Hinduismus genau? Wie konnte in der Nachkriegszeit das doppelte Wirtschaftswunderland entstehen? Gibt es aktuell einen Weltkrieg um Wohlstand? - Dieses erfolgreiche Jahrbuch präsentiert neue Erkenntnisse aus Politik, Geschichte, Philosophie und Naturwissenschaften. Alljährlich und mit großem Erfolg stellen die »Denkanstöße« aktuelle Debatten und Erkenntnisse. Übersichtlich nach Themen gegliedert, bringen die Texte Wichtiges und Wissenswertes. Dieses beliebte Jahrbuch enthält Beiträge unter anderem von Richard P. Feynman, Hans Küng, Karl R. Popper und Gabor Steingart.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
anregend, wissenvermehrend und geistfordernd 5 von 5 Punkten Heute ist eine Überraschung gelungen. Dachte ich, dass die Denkanstösse zum Nachdenken anregen, ist Neues festzustellen: sie definieren sich immer schneller als Vordenker. Juli 2007 und schon für 2008. Als wenn die Zeit nicht von allein schnell genug vergeht. Diese Voreile mag Sinn haben, einzig einen mag ich entdecken, dass es dem Autor der Zusammenstellung so geht wie dem Leser: dieser stößt auf eine interessante, brillante Auswahl von Texten aus den Bereichen, die diese Reihe "Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur, Wissenschaft" schon seit 1985 zu einem Fels in der Brandung macht. Nicht, weil es unumstößliche, nicht mehr zu diskutierende Themen enthält, sondern im Gegenteil, weil es in der Auseinandersetzung mit den Themen anregend, wissenvermehrend und geistfordernd ist. Eben Denk-Anstoß, den es nicht zu verpassen gilt.
Weitere Lesermeinungen |
Kant leicht gemacht: Eine Einführung in seine Philosophie (Uni-Taschenbücher M): Eine Einführung in seine Philosophie Georg Römpp Broschiert, 1. April 2007 Verkaufsrang: 159753 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit ihrem besonderen didaktischen Konzept eröffnet diese Einführung einen neuen Zugang zu den Denkwelten Kants. Anschaulich formuliert und durch Illustrationen aufgelockert, bietet sie vor allem Studienanfängern eine wertvolle Einstiegshilfe. Sie führt an die zentralen Passagen seines Werkes heran und erläutert diese ausführlich. Komplizierte Gedankengänge werden anhand konkreter Beispiele verdeutlicht, und im Übrigen so zerlegt, dass ihre Struktur...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Rundherum sehr gut ! 5 von 5 Punkten 1. Der Teil zur theoretischen Philosophie ist das Beste, was ich zu Kant für Anfänger kenne; klar, didaktisch gut aufbereitet, die wichtigsten Zusammenhänge verständlich erklärt; eine sehr gute Grundlage für das weitere Studium.
2. Der Teil zur praktischen Philosophie ist ein wenig vom Text entfernt und für den Anfänger wirklich nicht so ganz einfach. Aber in der Philosophie gibt es halt nur Interpretationen und auch in einer Einführung kann man nicht "den" Kant darbieten. Ich kann das akzeptieren und habe daraus viel gelernt.
3. Der Teil zur Ästhetik ist wiederum sehr gut und klar. Dass der Autor hier Kants Position ganz offensichtlich sehr kritisch sieht, kann ich auch in einer Einführung akzeptieren, warum soll er mit seinem Urteil hinter dem Berg halten ?
Insgesamt: die derzeit beste Einführung in Kant ! Ich bin begeistert.
Weitere Lesermeinungen |
Grenzgänge der Ästhetik Wolfgang Welsch Taschenbuch, Oktober 1996 Verkaufsrang: 113335 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wolfgang Welsch beleuchtet neue Szenarien des Ästhetischen, Ästhetisierungsprozesse, ethische Implikationen der neuen Ästhetik; er stellt Diagnosen aufgrund markanter Phänomene der Gegenwartskunst und untersucht Konstellationen der Wahrnehmung; er eröffnet Ausblicke, die sich vor allem durch die Anwendung der neuen Medien ergeben. Ästhetik, einst eine exklusive Spezialdisziplin, avanciert zur universalen Philosophie am Ende des 20. Jahrhunderts.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
sehr kluge sammlung 5 von 5 Punkten welsch hat die gabe, schwierige philosophische sachverhalte anschaulich und verständlich zu präsentieren. das macht ihn zu einem guten lehrer und seine schriften zu gutem lehrstoff. sehr empfehlenswert. |
Einführung in die utilitaristische Ethik: Klassische und zeitgenössische Texte (Uni-Taschenbücher S): Klassische und zeitgenössische Texte Otfried Höffe Taschenbuch, 1. April 2008 Verkaufsrang: 106332 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die wichtigsten klassischen und zeitgenössischen Texte des Utilitarismus werden dem deutschsprachigen Leser hier in dritter Auflage erneut zugänglich gemacht. Mit einer instruktiven Einleitung des Herausgebers.
|
|

|