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| Philosophie | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Jenseits von Gut und Böse. Zur Genealogie der Moral Friedrich Nietzsche Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 81249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Friedrich Nietzsche bei dtv
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Also sprach Zarathustra I - IV. Herausgegeben von G. Colli und M. Montinari Friedrich Nietzsche Taschenbuch, März 1966 Verkaufsrang: 129710 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Friedrich Nietzsche bei dtv
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Lesens- aber nicht Lebenswert 5 von 5 Punkten kurz und knapp:
Ein Bollwerk Nietzsches gegen seine damalige Realität. Das Abrechnen mit Allen und Allem. Hochphilosophisches, am besten mit Begleitliteratur zu empfehlen!
Weitere Lesermeinungen |
Vorlesung über Negative Dialektik: Fragmente zur Vorlesung 1965/66 Theodor W. Adorno Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 55907 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Vorlesung über Negative Dialektik ist die letzte der vier Vorlesungen aus den Jahren 1960 bis 1966, die die Entstehung von Adornos Negativer Dialektik begleiteten. Zusammen mit den drei vorangehenden Vorlesungen - Ontologie und Dialektik, Zur Lehre von der Geschichte und von der Freiheit sowie Metaphysik. Begriffe und Probleme - bildet sie sowohl eine Propädeutik als auch den Selbstkommentar zu Adornos Hauptwerk von 1966. In der Variation von Themen, die sich im Buch unter dem Titel »Einleitung« finden, entfaltet Adorno in den Vorlesungen eine »Theorie der geistigen Erfahrung«, in der er diejenige Philosophie zu charakterisieren versucht, die ihm stets vorschwebte. Diese Theorie galt ihm denn auch für nichts weniger als eine Methodologie seiner Philosophie überhaupt.
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Griechisch für Philosphen: Originaltexte mit Übersetzungen und Erläuterungen Alfred Dunshirn Broschiert, 10. November 2007 Verkaufsrang: 57736 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Griechisch leicht gemacht! Der Band ist eine Kombination aus einer Einführung in die antike Philosophie und einem Lehrbuch des Altgriechischen. Um allen, die sich mit griechischer Philosophie im Original beschäftigen wollen, ein Hin- und Herblättern zwischen Textbuch, Wörterbuch und Grammatik zu ersparen, werden ausgewählte Texte der Vorsokratiker, Platons und Aristoteles samt Vokabeln und der zum philosophischen Verständnis notwendigen Grammatik präsentiert. Ergänzt wird dies durch einige praktisch-technische Hinweise zum Umgang mit antiken Texten (Zitierweise, Standardwörterbücher etc.) und ein Glossar der wichtigsten philosophischen Termini (von Arche bis (H)ypokeimenon). Zusätzlich mitgelieferte Übersetzungen können sowohl der Selbstkontrolle als auch dem unzweifelhaften Erwerb philosophischer Grundlagen dienen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eintrittskarte zu den Quellen der europäischen Philosophie 5 von 5 Punkten Endlich ein sinnvolles Hilfsmittel, das dem Philosophen hilft, die großen griechischen Denker zu verstehen!! So ein Buch war schon längst nötig, zumal immer weniger Philosophen über gute Griechischkenntnisse verfügen. Es wird eine unschätzbare Hilfe für viele sein, und bietet fast alles, was man am Anfang wissen muss, wenn man sich seriös mit griechischer Philosophie beschäftigen will. Es ist besonders für Einsteiger geeignet, da keine Vorkenntnisse vorausgesetzt werden, hat aber auch für Fortgeschrittene viel Interessantes zu bieten. Der Verfasser ist sattelfest und kompetent sowohl auf der philosophischen als auch auf der sprachlich-philologischen Seite. Dabei ist es auch noch locker, humorvoll und durchwegs verständlich geschrieben. Eine Pflichtlektüre für jeden Fan von Platon und Co. Mein Kompliment an den Autor.
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Foucault Gilles Deleuze Taschenbuch, September 1992 Verkaufsrang: 170852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Meisterwerk! 5 von 5 Punkten Was passiert, wenn ein Meisterdenker einen anderen Meisterdenker begegnet?
Im Fall von Deleuze und Foucault ist vielleicht das beste und präziseste Buch über das Denken von Foucault herausgekommen. Deleuze versucht das Denken Foucault in seinen eigenen Denkwegen zu reformulieren ohne sich dabei im eigenen Denken zu verlieren.
Heraus gekommen ist ein Brühwürfel des Denkens. Eines Denkens des Denkens von , mit und über Foucault. Es stimuliert dazu, sich wieder einmal näher mit Deleuze und Foucault auseinander zu setzen und zeigt, wie eine Werk-Interpretation nicht zum Nacherzählen verkommt, sondern als Begegnung des Denkens mit dem Gedachten zu einem Orkan des eigenen Denkens werden kann. Absolut großartig, einzigartig und unbedingt lesenswert!
unerreicht 5 von 5 Punkten man wird derzeit kein besseres buch zu foucault in deutschland finden, und das wird wohl auch eine weile noch so bleiben. deleuze und foucault verfolgten in ihrem denken denselben weg, nur mit unterschiedlichen instrumenten. daher das tiefe verständnis für foucaults denken an der grenze, das deleuze hier eindrucksvoll unter beweis stellt und das dem deutschen philosophieprofessor in der regel völlig abgeht. man lasse sich nicht von dem essayistischen stil täuschen, die gedanken sind sehr knapp formuliert, haben es aber in sich. man sehe sich z.b. die stellen an, in denen deleuze foucault zu kant in beziehung setzt... |
So gewinnt man den Nobelpreis: Das Geheimnis guter Wissenschaft Peter Doherty Gebundene Ausgabe, 12. September 2007 Verkaufsrang: 95059 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kann man sich leidenschaftlich für Politik, Fußball oder Rhythm n' Blues interessieren und trotzdem ein kreativer Wissenschaftler sein? Der australische Nobelpreisträger Peter Doherty vermittelt in diesem unterhaltsamen und anregenden Erfahrungsbericht Einblicke aus erster Hand in die Welt der Forschung und der Forschenden. Mit Beispielen aus seiner eigenen Karriere - von den wenig verheißungsvollen Anfängen in den Vororten Brisbanes bis zu der bahnbrechenden Entdeckung zur Funktionsweise des menschlichen Immunsystems - stellt Doherty anschaulich dar, wie das Leben eines Wissenschaftlers aussieht. Er beschreibt, wie Forschungsprojekte ausgewählt werden, wie Wissenschaft finanziert und organisiert wird, welche wichtigen Probleme man mit ihr zu lösen hofft und welche Belohnungen wie auch Fallstricke eine wissenschaftliche Karriere bereithält. Doherty verrät seinen Lesern außerdem, was ihn persönlich umtreibt - etwa seine Überzeugung, dass die Aufgabe der Wissenschaft darin bestehen sollte, die Welt lebenswerter zu machen. Und er versucht Antworten auf einige große Fragen unserer Zeit zu geben. Sind Nobelpreisträger ganz besondere Menschen - oder haben sie einfach nur Glück gehabt? Ist genmanipuliertes Getreide wirklich gefährlich? Warum kommen Wissenschaftler und fundamentalistische Christen nicht miteinander aus?
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Bild-Anthropologie: Entwürfe für eine Bildwissenschaft Hans Belting Gebundene Ausgabe, November 2005 Verkaufsrang: 138802 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meister des Bildes 5 von 5 Punkten Hab erst vor kurzer Zeit dieses Buch gelesen weil ich auf der Suche nach dem Thema Bild und Tod war. Natürlich fand ich es beim Hans Belting thematisiert - und wie! Ausserdem behandelt dieser Meister des Bildes unserer Zeit in seinem Buch auch andere Themen wie "Medium-Bild-Körper", Dantes Bildtheorie, Verkörperungen in frühen Kulturen, Photographie etc. mit zahlreichen Fotos (leider nur in s/w) die dieses Theoretische Meisterwerk schön ausgleichen.
Wer was zum Thema des Bildes erfahren will, dann sollte er Herrn Belting nicht umgehen (siehe andere Belting-Bücher). Und wenn man diese Arbeit(en) nicht informativ findet, dann sollte man es lieber sein lassen.
Dieses Buch ist eine wirklich gute Arbeit die sich leicht liest und, vom Haussofa aus, Einblicke in eine interessante und manchmal mystische Bilderwelt gewährt!
Ein Buch für Wissenschaftler, Akademiker, Common people und diejenigen die es besser wissen wollen! Empfehlenswert! |
Geschichte der Philosophie: Altertum und Mittelalter, Neuzeit und Gegenwart Johannes Hirschberger Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 110022 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In allen Bibliotheken der Welt stehen seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Werke. Unzählige Studenten haben mit ihnen gearbeitet. Die hohen Auflagenzahlen beweisen, dass es sich um Standardwerke handelt. Hirschbergers monumentale "Geschichte der Philosophie" ist aus dem geistigen Leben nicht mehr wegzudenken.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Besser geht es nicht 5 von 5 Punkten Ich habe viele Abhandlungen über die Geschichte der Philosophie gelesen, aber das Werk von Hirschberger ist und bleibt unerreicht. Kein anderer hat es vermocht, den roten Faden der Philosophiegeschichte so genau zu erkennen und zu verfolgen wie er.
Ich kann die Anschuldigung einiger Rezensenten, die Hirschberger religiöse und dogmatische Tendenzen unterstellen, nicht nachvollziehen. Es mag daher rühren, dass sie aufgrund von heutzutage sich in Mode befindlichen atheistischen Vorurteilen Ursache und Wirkung vertauschen, denn es ist für den objektiven Leser klar ersichtlich, dass Hirschberger weder Philosophen Absichten unterstellt, die er nicht begründen kann, noch dass er Philosophen, die für die "philosophia perennis", den roten Faden der Philosophiegeschichte, bedeutsam sind, diffamiert. Ganz im Gegenteil. Hirschberger begründet stichhaltig und wartet in einer nie dagewesenen Gründlichkeit mit Argumenten und Textverweisen auf. Nicht Hirschberger, der theologische Dogmatiker, verfälscht die Geschichte des Abendlandes, sondern Hirschberger wurde zum Theologen AUFGRUND der Geschichte der Philosophie des Abendlandes. Wer die Bücher gewissenhaft liest, wird merken, dass er insbesondere kritisch mit den Philosophen ins Gericht geht, die seiner vermeintlichen Sichtweise nahe stehen.
Bezüglich Hume und Kant stellt er korrekterweise heraus, dass gerade sie den Empirismus ad absurdum geführt haben und damit der Wissenschaftsgläubigkeit eine endgültige Absage erteilten. Der Empirist Hume verwies darauf, dass die Induktion, die das Fundament der Wissenschaft bildet, keine sichere Gültigkeit hat und dass deswegen jegliche Wissenschaftserkenntnis nur eine hohe Wahrscheinlichkeit, beschränkt auf einen bestimmten Raum und eine bestimmte Zeit, hat. Kant war gezwungen, Postulate anzunehmen um überhaupt seine Erkenntnis und damit sein Werk zu ermöglichen. Dies ist durchaus als Bankrotterklärung der Empiristen, Sensualisten u. Materialisten zu werten, was Hirschberger hier nicht einmal deutlich herausstellt. Er überlässt es aufgrund seiner stichhaltigen Schilderung dem mündigen und reflektierenden Leser, dies zu erkennen.
Man kann jetzt streiten, ob er dem ein oder anderen Philosophen mehr Platz hätte einräumen müssen, z. B. Schopenhauer. Das hätte er aber auch bei Platon gekonnt, obwohl sein Kapitel schon einen Großteil des ersten Buches füllt. Ich denke, er hat alles Wichtige in diese zwei Bücher gepackt und es wird ihm, da bin ich sicher, kein Zweiter nachmachen, auf so beschränktem Raum qualitativ so hochwertig und essenziell so dicht die Philosophiegeschichte des Abendlandes zu schildern.
Menschen, die mit Philosophie noch keine Berührung hatten und einen Einstieg suchen, rate ich vor diesem Werk die Abhandlungen von Störig und Röd zu lesen. Dann wird Hirschbergers Standardwerk keine Verständnisschwierigkeiten mehr bereiten. Ich bin mir sicher, dass jeder, der sich die Mühe macht Hirschberger ernsthaft und unvoreingenommen zu lesen, belohnt werden wird und nach der Lektüre sich und die Welt mit anderen, offeneren, Augen sehen wird.
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50 Klassiker, Philosophen: Denker von der Antike bis heute Edmund Jacoby Taschenbuch, September 2001 Verkaufsrang: 114044 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, nicht aber verändert, sagt Marx. Mag sein, aber sie haben uns auf vielerlei verschiedene Weise gelehrt auszuloten, was Menschsein bedeutet, selten mit demselben Ziel und niemals mit demselben Ergebnis. Aber jedes Mal in Gedankengängen, die uns mitreißen in den Strudel des Denkens und uns niemals an derselben Stelle wieder Boden unter den Füßen bekommen lassen, an der wir begonnen haben. 50 Klassiker Philosophen gibt einen Überblick über die Probleme der Erkenntnistheorie, der Ethik, der Geschichtsphilosophie und der Suche nach einem Sinn der menschlichen Existenz: von Platon und Aristoteles, von Buddha und Konfuzius über die theologischen Denker des europäischen Mittelalters bis zur Aufklärung und weiter vom deutschen Idealismus Kants und Hegels zu Marx und Nietzsche und zur modernen Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie. Querverweise, Zitate und Anekdoten sind durch Kästen hervorgehoben. Bilder aus Kunst und Film veranschaulichen die philosophischen Ideen. Faktenseiten geben den Lebenslauf jedes Philosophen wieder, führen die wichtigsten Werke auf und geben Lese- und Besichtigungstipps. Die Kurzwertung vermittelt die Bedeutung des jeweiligen Werks auf einen Blick. Abgerundet wird das Buch durch ein Personen- und Werkregister sowie ein Glossar.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
redaktionelle meister-leistung! 5 von 5 Punkten der verlag gerstenberg hat mit seiner reihe "50 klassiker" über romane, filme, gemälde, architektur u.a. nun auch ein sehr schönes buch über 50 berühmte philosophen von sokrates bis heidegger, von thales von milet bis habermas vorgelegt. nicht nur die reichhaltigen illustrationen zeichnen dieses bibliophile bemühen vor älteren büchern mit gleichem thema aus, sondern auch seine redaktionell hervorragend aufgesplittete informationssortierung: in farbig getrennten blocks stehen dort historische einordnungen, auf den punkt gebrachte fachliche einsortierungen, biographische exkurse und essayistische sprachturnereien nebeneinander. vergleicht man erfolgreiche ähnliche arbeiten wie die von weischedel (die philosophische hintertreppe), böhmer (sternstunden der philosophie) oder alain de botton (trost der philosophie) mit dieser zusammenstellung von edmund jacoby für den gerstenberg-verlag, so fällt angenehm ins auge die nüchterne journalistische herangehensweise, die zwar stets komplett den fachwissenschaftlichen stand kurz zusammenfaßt, sich aber auch oft genug nüchtern über universitäre heilige kühe hinwegsetzt (kritische heidegger-beurteilung z.b.) oder hervorragend geistreich mit hilfe biografischer und geschichtlicher eckdaten eine trübe fachphilosophische maulwurfsarbeit endlich feuilletonistisch überklettern läßt. ein sehr empfehlenswertes, kurzweiliges buch!
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Der Sonnenstaat: Worte, die die Welt veränderten - Idee eines philosophischen Gemeinwesens Tommaso Campanella Gebundene Ausgabe, Mai 2007 Verkaufsrang: 157967 Der Sonnenstaat zählt zu den großen utopistischen Erzählungen der Weltliteratur. In diesen wird der politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeit eine imaginäre Welt gegenübergestellt, mit dem Ziel neue Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen und Visionen zu geben. Campanella beschreibt in diesem Buch seine Version eines Idealstaates, in dem es keinen Privatbesitz gibt, sondern nur Gemeinwesen. Jeder Bewohner muss seinen Anteil zum Wohl des Staates beitragen, der Erfolg und Segen der Gemeinschaft ist das höchste Gut im Sonnenstaat. Diese Idee von einem allen dienenden Gemeinwesen findet sich in zahlreichen sozialistischen Theorien wieder.
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Meister Eckehart, Deutsche Predigten und Traktate Meister Eckhart Gebundene Ausgabe, 28. September 2007 Verkaufsrang: 79118 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Band enthält die Reden der Unterweisung , das Buch der göttlichen Tröstung , den Traktat "Vom edlen Menschen" sowie 59 Predigten des deutschen Mystikers Meister Eckehart (um 1260 - um 1328). Damit wird eine reichhaltige Zusammenstellung der wichtigsten deutschsprachigen Werke des großen Sprachmeisters, Predigers und religiösen Denkers in vorzüglicher, absolut zuverlässiger neuhochdeutscher Übertragung geboten, ergänzt durch eine Auswahl der um Eckeharts Gestalt entstandenen Legenden und die Übersetzung der Verdammungsbulle Johannes XXII. In einer Einleitung führt der Herausgeber in das Leben und die Gedankenwelt Meister Eckeharts ein; der umfangreiche Anmerkungsteil enthält alle nötigen sachlichen und philologischen Erläuterungen, wichtige Varianten und Nachweisungen der zahlreichen Fremd- und Eigenzitate Eckeharts.
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Die Kunst der Gesellschaft Niklas Luhmann Taschenbuch, März 1997 Verkaufsrang: 65790 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unter dem Titel 'Die Kunst der Gesellschaft' setzt dieses Buch eine Reihe von Publikationen fort, die der Ausarbeitung einer Theorie der Gesellschaft dienen. Die Einleitung zu dieser Serie ist unter dem Titel 'Soziale Systeme' 1984 erschienen. Ferner liegen inzwischen vor: 'Die Wirtschaft der Gesellschaft', 'Die Wissenschaft der Gesellschaft' und 'Das Recht der Gesellschaft'. Das Gesamtunternehmen - 'Die Gesellschaft der Gesellschaft' - sucht Distanz zu vorherrschenden Gesellschaftstheorien, die ihren Gegenstandsbereich durch mehr oder weniger normative, jedenfalls integrative Einheitskonzepte zu beschreiben versuchen. Luhmann macht deutlich, warum es sich empfiehlt, die Gesellschaftstheorie umzuschreiben und die Einheit der Gesellschaft nicht in ethisch-politischen Forderungen zu suchen, sondern darin, daß bei extremer Verschiedenheit von Funktionen und Operationsweisen in Systemen - zum Beispiel Religion oder Geldwirtschaft, Wissenschaft oder Kunst, Intimbeziehungen oder Politik -trotzdem vergleichbare Sachverhalte entstehen. Das Theorieangebot ist danach im Kern: Klarheit der Außenabgrenzung und Vergleichbarkeit des Verschiedenen.Niklas Luhmann ist Professor für Soziologie (em.) an der Universität Bielefeld.
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Die Krankheit zum Tode Sören Kierkegaard Taschenbuch, Juni 1997 Verkaufsrang: 163651 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der Krankheit zum Tode durchdenkt Kierkegaard mit der ihm eigenen Dialektik das Verhältnis des einzelnen zu Gott. In der Entwicklung der verschiedenen Gestalten der Verzweiflung, in denen das menschliche Selbst sein Mißverhältnis zu Gott und zu sich erlebt, wird der Weg zur Vergebung der Sünde gebahnt. Kierkegaards christlicher Existentialismus tritt in dieser Abhandlung ebenso wie in der Schrift Der Begriff der Angst`` exemplarisch zutage, und seine Aussage über den Menschen vor Gott erweist sich als bis heute überzeugend. Die drei Reden über den Hohenpriester, den Zöllner und die Sünderin, die in dieser Ausgabe ebenfalls enthalten sind, wurden von Kierkegaard selbst zur Begleitschrift der Krankheit zum Tode bestimmt. Sie gelten als religiöser Kommentar zu den dialektischen Bestimmungen der Hauptschrift.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Existentieller kann Philosophie nicht sein 5 von 5 Punkten Dieses Werk von Kierkegaard betrifft alle, ob sie nun wollen oder nicht. Es handelt von der Verzweiflung als Grundgegebenheit im menschlichen Leben, von ihren Ursachen und Erscheinungsformen sowie möglichen Auswegen daraus. Kierkegaard bestimmt den verzweifelten Menschen als Person, die entweder verzweifelt sie selbst oder jemand anders sein will. In einer Gesellschaft, in der Religion zur kalten Konvention geronnen ist und in welcher der moderne Mensch (hier spricht ein Zeitgenosse des 19. Jahrhunderts - erstaunlich!) in Selbstgefälligkeit nur noch der Unmittelbarkeit sinnlicher Bedürfnisse sowie der Vergänglichkeit seiner irdischen Belange hinterherjagt, droht Geistlosigkeit (Kierkegaard). Die in dieser verfahrenen Lage sich entwickelnde Verzweiflung liegt in der Natur des Menschen, da dieser ein Wesen ist, das prinzipiell über sich hinaus will. Der Zustand der Verzweiflung kann oft lange latent bzw. unbewußt bleiben, bevor er dem Betreffenden in einer beliebigen Lebenssituation, z.B. bei schwerer Erkrankung, dem Verlust eines geliebten Menschen oder materieller Not schlagartig zu Bewußtsein kommt. Einen Ausweg sieht Kierkegaard ausschließlich in der bewußten Entscheidung jedes Einzelnen für eine Neubesinnung, in deren Verlauf er sich als Geistwesen erkennt und lernt, aus der Kraft dessen zu leben, der sein "Selbst" in die Welt gesetzt hat. Nur in dem Maße, in welchem der Mensch sich darauf besinnt, auf die Beherrschbarkeit von allem durch ratio zu verzichten um stattdessen das scheinbar umögliche Paradoxon zu glauben: dass Gott als der Zeitlose sich in Christus "selbst gebar" und damit zeitlich wurde um die Menschheit zu erlösen, kann er der Verzweiflung entrinnen. In diesem Horizont geht es vordergründig um ein authentisch gelebtes Christentum, dessen Botschaft dem Verzweifelten zur "Existenzmitteilung" wird, die ihn aus der Erdrückung durch die Sünde befreit. Der sich seiner wahren Bestimmung als geistiges Wesen bewußt gewordene Mensch weiß sich als in "dem Ganzen" in letzter Konsequenz aufgehoben und muss nicht mehr verzweifeln. Er erkennt sich aus den Abgründen des Daseins durch die Gnade desjenigen herausgehoben und geborgen, der ihn in die Welt gestellt hat.-
Das zweifellos hellste Kapitel der gesamten Existenzphilosophie. An Kierkegaard kommt kein philosophisch Interessierter vorbei.
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Eroberung des Glücks: Neue Wege zu einer besseren Lebensgestaltung Bertrand Russell Taschenbuch, September 2006 Verkaufsrang: 66584 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein uraltes Thema - aus der Perspektive des Philosophen und Mathematikers 4 von 5 Punkten "Eroberung des Glücks" war und ist ein Klassiker auf diesem Gebiet. Russell hat dieses kleine Buch im Jahre 1930 publiziert. Er war also bereits ein knapp Sechzigjähriger und durch sein bewegtes Privatleben mit der nötigen Erfahrung ausgestattet, um über das Glück als ein Urphänomen und eine anthropologische Konstante schreiben zu können.
Wie viele seiner Bücher, ist auch dieses voll von Lebensweisheit und gesättigt von vielerlei praktischen Erfahrungen. - Aber es gilt auch: Russell hat in der Theorie sehr vieles erkannt, was er selbst nicht oder nur zum Teil in die Praxis umsetzte. - Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Der Wert von "The Conquest of Happiness" wird dadurch nicht geschmälert; das Buch ist ein kleines Panoptikum zu dem Thema "Glück des Menschen", systematisch gegliedert und mit vielen Bezügen zur zeitgenössischen Gesellschaft, von denen man ohne weiteres abstrahieren kann, um Gedanken auf unsere Gegenwart zu übertragen. Es steht in einer langen Tradition, die bis zur Antike (Demokrit, Platon und Aristoteles; dann die kynischen Philosophen und die Stoiker) zurück reicht.
Wer sich tiefere Gedanken über den Sinn des Lebens, die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen, macht, der sollte dieses Buch lesen. Und man sollte dabei nicht vergessen, dass die Philosophie, wie es Russell öfters durchblicken lässt, zu den Urbedürfnissen des Menschen zu gehören scheint.
Dem Leben begegnen 5 von 5 Punkten Es geht um Unglück und Glück, beide Seiten der Medaille, weil beide Seiten in einem Menschen als Möglichkeit verankert sind. BR schafft es in einfacher Weise, Ursachen zu finden, die nicht deterministisch klingen, sondern hergeleitet werden aus seinen Überlegungen ohne wissenschaftlichen Anspruch. Natürlich bewegt er sich mit und in der der Lebensphilosophie aller Zeiten und findet Vorbilder und abzulehnende Strukturen. Insgesamt ein sehr interessantes Buch mit vielen Anregungen zu Neid, Ehe, Freundschaft und mit einer überraschenden Aktualität, wo es doch bereits 1930 veröffentlicht wurde. Wir BR sagt, ist das Wettrennen nach Erfolg als Mittelpunkt des Lebens, nur eine Frage und Verhaltensweise strammer Muskel, die letztendlich nur zwei Generationen überleben kann. Danach werden die Symptome wie nervöse Abspannung, Fluchtverhalten, eine Jagd nach Vergnügen als Zweitstress (Entspannung scheint nicht mehr zu gelingen) und das Einstellen der Fortpflanzung auf die Gesellschaft einwirken mit ihren entsprechenden Folgen. Wettrennen und Übereifer vergiften die Arbeit und die Muße. Letztere verkommt in dieser Form zur Langeweile und Freudlosigkeit (Leben ohne Freude bedarf keiner Kinder). Dieses als Beispiel einer 75 Jahre späteren aber aktuellen Diskussion über Methusalem-Komplexe und Rentensysteme wegen Mangel an Nachwuchs. Die Furcht vor dem Leben könnte man meinen, Bedarf einer Umkehr im Russellschen Sinn. Damit ist die Eroberung des Glücks die eigentliche sinnvolle Aufgabe.
Kann es eine Rezeptur des Glücks geben? 3 von 5 Punkten Eine gewisse Voreingenommenheit, was den Sinn und Zweck, beziehungsweise den praktischen Nutzen sogenannter Lebensratgeber anbetrifft, hat von jeher meine Einstellung zu dieser Literaturform geprägt. Auch Bertrand Russells „Eroberung des Glücks" vermochte für mich die Fragwürdigkeit derlei literarischer Erzeugnisse nicht zu widerlegen, obwohl sicher vieles von dem, was er schreibt, als richtig und wahr einzustufen ist. Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil werden die Ursachen menschlichen Unglücks aufgezeigt und analysiert, im zweiten Teil diejenigen des Glücks. Es ist für jeden verständlich geschrieben, sofern er nicht gerade bekennender Analphabet ist; von einer Transparenz der Gedanken oder vielmehr der Sprache also, die für einen Philosophen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Die sich aus der Analyse ergebenden Folgerungen münden in Ratschläge, wie man sein Leben glücklicher gestalten kann. Im Grunde genommen sind das alles Binsenwahrheiten, aber viele dieser sogenannten Binsenwahrheiten sind eben goldene Worte, die man gar nicht oft genug wiederholen kann. Insofern ist es schon ein nützliches Buch, und unter seinesgleichen darf es wohl auch einen besonderen Rang für sich reklamieren. Obwohl vor mehr als siebzig Jahren geschrieben, besitzen viele seiner Aussagen auch heute noch ihre Gültigkeit. Die Kapitel, die in besonderem Maße Aktualität für sich beanspruchen können, sind zweifelsohne die Kapitel über die Langeweile, über den Neid und über Familie und Ehe. Mit einigen Aussagen des Buches kann ich indes nicht konform gehen. Da wäre zunächst und vor allem Russells ideologisch gefärbte Sichtweise vieler Dinge, die er sich nicht verkneifen konnte, in sein Buch einfließen zu lassen. In seiner ideologischen Verblendung versteigt er sich zu solch abwegigen Aussagen, daß zum Beispiel im kommunistischen Russland die glücklichsten Menschen der Welt leben, daß die Landwirtschaft mit Niedrigkeit und Elend gleichzusetzen ist und der Befreiung durch das wohltätige Eingreifen der Maschinen und Fabriken harrt, oder daß die Landbewohner der Tyrannei von Wind und Wetter entfliehen möchten, um sie mit der verläßlichen und menschlichen Atmosphäre der Fabriken zu vertauschen!! Dann wäre da noch das Primat der Vernunft gegenüber den im Unbewußten wurzelnden Trieben und Instinkten, von dem Russell so sehr überzeugt scheint. Man kann das, was Bertrand Russell etwas geringschätzig als Aberglauben bezeichnet, nicht einfach aus den geheimen Seelenwinkeln aufscheuchen und ausrotten, wie er das fordert. Russell verkennt das Ausmaß, in welchem auch der aufgeklärte, zivilisierte Mensch noch immer unter dem Einfluß seines Unbewußten steht. Doch Russell will sogar das Unbewußte dahingehend beeinflussen, daß es sich unsere bewußten, vernunftgemäßen Überzeugungen zu eigen macht! Dies wird schwerlich funktionieren, und C.G. Jung spricht in diesem Zusammenhang sogar von einer Autonomie des Unbewußten. Auch die von Russell immer wieder ins Feld geführte Herrschaft der Vernunft sitzt auf eher wackeligem Throne, sie dankt sogleich ab, wenn beispielsweise die Angst oder der Hunger ihre Krallen ausfahren. Alles in allem ist die „Eroberung des Glücks" aber schon ein lesenswertes und auch lehrreiches Buch, wie ich meine.
Ein Stückchen Wahrheit 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mich in mehrere Weise überrascht. Erstens ist es extrem unkompliziert geschrieben, was für Rusell spricht. Zweitens enthält es viele Wahrheiten, die ich zu großem Teil auch für mich selber herausfinden konnte, mich jetzt aber durch einen solchen großen Namen der Philosophie bestätigt fühle. Der von Rusell hier vertretende Utilitarismus ist sehr realistisch. Man musst dieses Buch lesen um es dann zu leben, ohne immer an dieses Buch denken zu müssen. Ich glaube in diesem Buch eine Anleitung gefunden zu haben wirklich glücklicher zu werden und ich werde wieder versuchen mehr Mensch zu sein, aber nciht Menschsein als moralischer Zwang, sondern ein Menschsein, was vom Herzen kommen kann und soll. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch. Neben dicken philosophischen Wälzern kann es ohne Probleme bestehen. Nur ein Buch, nur ein Mensch.
Ja... ein nettes Buch 4 von 5 Punkten Das erste was mich nach der Lektüre dieses Buches sehr überrascht hat war, dass es trotz seines fortgeschrittenen Alters (geschrieben 1930) immer noch sehr aktuell ist. Auch wenn die Beispiele teilweise weniger in die heutige Welt des "modernen" Stadtmenschen passen (als solcher trifft man ja eher seltener eine Jagdgesellschaft auf Pferden, die einen nach dem entkommenen Fuchs frägt), so fällt es nicht schwer, die Kernaussage solcher Beispiele zu erkennen, und auf sein eigenes Leben umzumünzen. Es stimmt einfach nach wie vor (oder heute mehr denn je?), dass Familien entgegen ihres eigentlichen Wesens, das Halt und Kraft geben sollte, Hort großen Unglücks sein können (Scheidungskinder, prüngelnde Ehemänner,...). Obwohl nicht wirklich Neuigkeiten, erlebt man doch den ein oder anderen Aha-Effekt beim Lesen, stößt auf Steine, die man sich selbst in seinem Leben in den Weg legt. Herzlichen Dank dafür an Herrn Russell! Und das ist auch das Wesen des Buches, weil man selbst einiges für sich selbst lernen kann, den entsprechenden Willen vorausgesetzt. Ich würde das Buch keinesfalls in die Reihe der Massenpsychologie-Bücher mit Anleitungen zum (Un-)Glücklichsein stellen, dazu ist es dann doch zu philosophisch, und gerade das macht es wertvoll (selber nachdenken und lernen!!!).
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Jean-Jacques Rousseau: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten Georg Holmsten Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 112483 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Schwierige Aufgabe 4 von 5 Punkten Über Rousseau einen Lebensbericht zu schreiben, muß eine undankbare Aufgabe sein. Denn kaum jemand - außer vielleicht Goethe - hat schon aus erster Hand so viel über sich selbst preisgegeben wie der Autor der "Bekenntnisse". Seine Biografen gleichen einem Shrinkprogramm; alles, was sie über ihren Gegenstand äußern, ist von diesem selbst bereits gesagt worden, nur eben in besserer Form. Daneben existieren keine Quellen, die eine kritische Widerlegung oder Infragestellung der "Bekenntnisse" erlauben. Selbst seinen übelsten Kritikern ist der Autor der "Bekenntnisse" durch seine uneingeschränkte Offenheit zuvor gekommen. Rousseau hat der Nachwelt ein Schnippchen geschlagen; was soll man über ihn noch zu Papier bringen, was er nicht schon vorweggenommen hätte? Er hat nicht nur seine Sycophanten, sondern selbst noch seine schlimmsten Perhorreszeure dazu verurteilt, zu paraphrasieren.
Wer Bilder anschauen möchte und nicht die Zeit hat, die "Bekenntnisse" zu lesen, ist mit dem rororo-Bändchen bestens bedient. Wer den ganzen Rousseau kennen lernen will, darf sich auf eben diese "Bekenntnisse" stürzen. (Ein unglaubliches Buch!)
Angesichts der Schwierigkeit, die Biographie Rousseaus zum 99. Mal zu formulieren, hat der Autor des hier anzuzeigenden Bild-Bändchens seine Sache, wie ich finde, wacker gemacht.
Ein Pionier der französischen Aufklärung 5 von 5 Punkten In bewährter Manier präsentiert dieses Büchlein aus der Reihe der Rowohlt Bildmonographien das Portrait eines Mannes, der neben Voltaire als einer der bedeutendsten Autoren der französischen Aufklärung gilt. Er schrieb neben anderen den Briefroman "Julie oder Die neue Heloise", der als Vorläufer des Werther gilt, und ein Werk über Erziehung. Aber sein berühmtestes Buch ist zweifellos der "Gesellschaftsvertrag", ein politisches Werk, das an Hobbes anknüpft und eine selbstbewusste Bürgerrepublik beschreibt. Mitte des 18. Jahrhunderts waren König und Adel natürlich nicht begeistert, aber dieses Buch beeinflusste die französische Revolution, kann aber nicht für deren Folgen verantwortlich gemacht werden. Den echten Rousseau findet man in seinen "Bekenntnissen", eine Art Autobiografie, die es erst ermöglicht, den Rousseau in all seiner Widersprüchlichkeit zu begreifen. In diesen Bekenntnissen stellt man regelmäßig fest, dass Georg Holmsten den Rousseau in dieser Monographie absolut treffend verdichtet hat.
Der erste wirkliche Revolutionär 5 von 5 Punkten Diese rowohlt monographie fällt etwas aus dem Rahmen. Sie enthält hauptsächlich eine detaillierte Biographie; die Besprechung des Werks fällt knapp aus und eine Wirkungsgeschichte wird bestenfalls angedeutet. Nun hat Jean-Jaques Rousseau mit seinen "Bekenntnissen" selbst eine der meist diskutierten Autobiographien der Weltliteratur vorgelegt. Georg Holmsten navigiert uns souverän durch diese singuläre Vorgabe und macht uns auf potentielle Vorurteile aufmerksam. Der Text ist so fließend und spannend abgefasst, dass man das schmale Büchlen kaum vor Erreichen der letzen Seite aus der Hand geben wird. Die Rückseite der monographie zeigt Exemplare aus Rousseaus Pfanzensammlung. Als sei's kein Buch gewesen; als gäbe es eine offene Abkürzung zum Werk, das - falls vollendet - nie geschrieben werden müßte... |
Glück und Moral
Taschenbuch, Januar 1987 Verkaufsrang: 168628 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Das sokratische Gespräch
Taschenbuch, September 2002 Verkaufsrang: 121468 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Adorno, Theodor W., Bd.6 : Negative Dialektik, Jargon der Eigentlichkeit Theodor W. Adorno Taschenbuch, Mai 2003 Verkaufsrang: 79296 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Hans-Georg Gadamer Broschiert, Januar 1977 Verkaufsrang: 35940
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Philosophie. Eine illustrierte Reise durch das Denken
Gebundene Ausgabe, Juli 2008 Verkaufsrang: 159058 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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