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Seite 14

Ecce homo - Friedrich NietzscheEcce homo
Friedrich Nietzsche

Taschenbuch, November 2005
     Verkaufsrang: 9348      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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»Ich kennen mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Krisis, wie es keine auf Erden gab.«
Wer Nietzsches »Ecce homo« zur Hand nimmt, muss sich viele Frage stellen. Er kommt nicht umhin, zumindest für sich selbst zu klären, was von diesem Text und von der geistigen Verfassung seines Autors zu halten ist. Denn »Ecce homo« ist ein maßloses Buch eines maßlosen Menschen in maßloser Absicht.
Nietzsche polemisiert darin heftig gegen Moral, Seele, Geist, freien Willen und sogar Gott. Und er verkündet seine Weisheit, zu der es gehört, dass sie niemals schon gefunden, sondern immer erst zu suchen ist.

Mit einem Nachwort von Volker Gerhardt.




Geschichte der griechischen Philosophie. Die Vorsokratiker - Luciano DeCrescenzoGeschichte der griechischen Philosophie. Die Vorsokratiker
Luciano DeCrescenzo

Taschenbuch, Oktober 1990
     Verkaufsrang: 89146      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Philosophiegeschichte einmal anders: Luciano de Crescenzo erzählt, kenntnis- und anekdotenreich, die Geschichte und die Gedanken der Vorsokratiker. Und beweist nebenbei, daß nicht die Philosophie langweilig ist, sondern höchstens die, die darüber schreiben.
"Ich bin kein Lästerer, sondern Übersetzer: ich übersetze die Sprache der Intellektuellen in eine normale Sprache." (Luciano de Crescenzo)"Luciano De Crescenzo hat die Geschichte der griechischen Philosophie so unterhaltsam aufbereitet, daß sie ein Bestseller wurde. Das Erfolgsrezept ist einfach: Er schreibt verständlich."(Stern)
"Was nützt uns denn die ganze Philosophie mit ihren wunderbaren Erklärungen, wenn keiner sie versteht - oder wenn er dabei aus lauter Langeweile einschläft! Dem hat Luciano De Crescenzo wirkungsvoll vorgebeugt."(Norddeutscher Rundfunk)
"De Crescenzo liegt vor allem daran, in einer lebendigen, allgemein verständlichen Sprache und mit Hilfe zahlreicher Beispiele einem breiten Publikum die elementaren Gedankengänge einiger antiker Philosophen näherzubringen. Mit seinem unbekümmert direkten Zugang zu den Gegenständen und seinem köstlichen Humor versteht es De Crescenzo in seiner Philosophiegeschichte meisterhaft, den Leser für die Sache zu gewinnen und zu begeistern." (Neue Zürcher Zeitung)
"Als letzter Beweis dieser - übrigens von seiner riesigen Lesergemeinde hochgeschätzten - Übersetzertätigkeit liegt nun seine Geschichte der Philosophie - Von Sokrates bis Plotin vor. Ein schwieriger Stoff ist das allemal, vor allem ein weites Feld, reicht doch der Bogen von Sokrates über Platon, Aristoteles, Epikur und Zenon bis hin zu Plotin und den jeweiligen Nachfolgern. Nur durch einen klugen und klaren Blick auf das Wesentliche konnte also De Crescenzo diese höchst unterschiedlichen Schulen auf so engem Raum versammeln."(Die Presse)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Tolle Einführung in die Philosophie      5 von 5 Punkten
Dem Autor ist es gelungen, auf einfache Weise und mit viel Witz das Leben und Denken der griechischen Philosophen einzufangen. Man erfährt nicht nur was sie dachten, sondern auch viel über ihr Leben und Wirken. Durch diese Verknüpfung und die Übersetzungstechnik (wie De Crescenzo es nennt) wird einem die Entwicklung der verschiedenen philosophischen Richtungen wesentlich klarer. Vor allem toll, wie man erkennen kann, warum eigentlich der ein oder andere Philosoph zu dieser oder jener Erkenntnis bzw. Denkweise kam.

Ich kann dieses Buch nur jedem Anfänger, aber dennoch auch versierten, der Philosophie ans Herz legen. Hier versteht jeder, ohne beiliegendes Wörterbuch, das Ansinnen und die Gedanken der griechischen Philosophie, also deren Protagonisten. Man kann selbstverständlich nicht den Anspruch hineinlegen, deshalb keine Originalwerke von ihnen zu lesen, aber es hilft ungemein beim Verständnis und Überblick.

Es gibt eigentlich keine negative Kritik hierfür, nur Lob. Besonders schön fand ich auch die Anekdoten von De Crescenzos Begegnungen mit besonderen Menschen, die immer schön passend zu den philosophischen Richtungen sind, auf die sie folgen.

Meine Empfehlung: Kaufen, lesen, denken und mehr von diesem Autor wollen :-)

Unterhaltsame Einführung in die vorskratische Philosophie      4 von 5 Punkten
Wenn dieser Autor über (griechische) Philosophie schreibt, scheiden sich die Geister. Wie lebensnah und menschennah darf man Philosophie beschreiben? Wie stark sich selbst einbringen? Luciano ist kein akademischer Philosoph, der von seinem Elfenbeinturm heruntersteigt um auch dem Volk die Philosophie in ihrer Sprache verständlich zu machen, sondern ursprünglich ein Ingenieur, der zwanzig Jahre als IBM-Manager arbeitete und dann begann, Bücher über die Philosophie, vornehmlich die Griechische, zu schreiben. Als Italiener und Neapolitaner hat er sicherlich eine größere sprachliche Nähe zu den Griechen als die sonst bekannten deutschen und angelsächsischen Philosphieautoren, die mir immer um einiges trockener daherkommen. Doch kann man eine 2500 Jahre alte Philosophie auch noch als modern und ihre Denker so aktuell darstellen, daß man auch heute noch meint ihnen begegnen zu können? Ihm gelingt es! Nebenbei streut er dann noch seine eigenen Begegnungen und Freunde als Philosophen vorsokratischer Tradition ein. Die Geschichte zeigt sich dynamisch, die vorsokratisch- griechische Philosphie noch immer lebendig. Lang verstorbene Menschen verstauben in der Erinnerung nicht, sondern fangen an, übermenschlich zu glänzen. Dieser Glanz (oder ist es doch nur Staub?) wird weggewischt wenn man die Texte in moderne Sprache übersetzt und Philosophen mit so bekannten Namen wie Heraklit, Pythagoras und Demokrit auch aus Sicht ihrer menschlichen Schwächen erfassen will. Selbstverständlich wird, wenn man die Philosophen in ihrer damaligen Umwelt schildert, auch vieles eingängiger. Das schöne und eigentliche Qualitätsmerkmal seiner Bücher ist aber, dass man sie in einem maximal zwei Tagen durchgelesen wird, so klar und lesbar ist seine Sprache. Die Philosophie ist für den Autor also in erster Hinsicht auch Spaß und aus dem Leben heraus entstanden. Die Bücher sind eindeutig für Nichtphilosophen geschrieben. Deshalb ist dieses Buch aber auch nur für Laien zu empfehlen. Studenten der Philosophie werden sich über einige sachliche Ungenauigkeiten wundern. So wundert sich der Autor warum Pythagoras z. B.: seinen Schülern empfiehlt sich der Bohnen zu enthalten. Ein wenig genaueres Nachprüfen hätte hier gezeigt das es in Griechenland zu dieser Zeit noch das Bohnenlos gab, und mit dem Verbot der Bohnen also Enthaltung von politischen Aktivitäten gefordert war. Dies ist allerdings auch in größeren Büchern nicht immer ganz richtig dargestellt.



Cicero: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten - Marion GiebelCicero: Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Marion Giebel

Taschenbuch, 2. Dezember 1977
     Verkaufsrang: 93913      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Wie so viele bedeutende Vertreter des Römertuns ist auch Marcus Tullius Cicero nicht in Rom geboren. Er kam am 3. Januar 106 vor Chr. in Arpinum zur Welt, einem kleinen Landstädtchen im Volskerland am Flusse Liris, etwa 100 km südöstlich von Rom. Dort besaß die Familie ein Landgut. Der Vater gehörte dem römischen Ritterstand an und hatte als Bürger von Arpinum das Stimmrecht in der Tribus Cornelia in Rom, einem der städtischen Wahlbezirke. Die Mitglieder des römischen Ritterstandes, des ordo equester, nahmen in der politischen Rangordnung die zweite und minder angesehene Stellung ein nach der Nobilität, einem exklusiven Kreis miteinander versippter stadtrömischer Adelsfamilien, die fast ausschließlich die Beamten für die Staatsverwaltung stellten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Kurz-Biographie von hohem Wert      5 von 5 Punkten
Dieses ganz unverdächtig daherkommende kleine Büchlein erweist sich tatsächlich als echte Perle. Es bietet eine Darstellung der Zeitumstände und des Lebens Ciceros von beispielhafter Klarheit, die zumindest jeden Studenten der Alten Geschichte in Entzücken versetzen sollte. Die Urteile zu dem Redner, Politiker, Philosophen und zu dem Menschen Cicero geben die aktuelle Forschung wieder, die Cicero wieder in höherem Maße gerecht wird. Dies geht der Autorin bei aller gebotenen wissenschaftlichen Sachlichkeit (und durch das Format bedingten Knappheit) mit um so größerer Leichtigkeit von der Hand, als sie sich ihres Gegenstandes mit einer unverhohlenen Sympathie anzunehmen vermag, die sich auf den Leser überträgt.


 Weitere Lesermeinungen


Nikomachische Ethik - Nikomachische Ethik

Taschenbuch, Januar 2006
     Verkaufsrang: 147236      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie über die regelmäßig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle über die philosophische Szene. Man mag darüber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenüber, Orientierungshilfe bei der Bewältigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten.

Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nämlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nämlich gemäß, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemäß, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Die Aristotelische Methode, den alltäglichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gültiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begründen. --Jens Kertscher

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nicht einfach, aber interessant.      4 von 5 Punkten
Zugegebenermaßen mag die griechische Satzstellung, die in der deutschen Übersetzung beibehalten werden musste, den Lesefluss hemmen, doch Aristoteles' Ethik bietet einige interessante Gedankengänge, die diesen Nachteil mehr als wett machen. Insgesamt durchaus lesenswert.



Warum? Von der Obszönität des Fragens - Aron Ronald BodenheimerWarum? Von der Obszönität des Fragens
Aron Ronald Bodenheimer

Taschenbuch, Januar 1984
     Verkaufsrang: 165946      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Fragen sind harmlos!      1 von 5 Punkten
B's These lautet: Alles Fragen ist obszön, gleichgültig um welchen Fragetyp es geht, um die Erkundigunsfrage oder die rhetorische Frage, um die Begründungsfrage oder die Rückfrage, allesamt sind sie obszön, weil sie Herschaffstausübung des Fragenden über den Befragten sind.
„obszön", so finden wir es im Duden-Wörterbuch erklärt, heißt entweder "in das Schamgefühl verletzender Weise auf den Sexual-, Fäkalbereich bezogen" (das kann B. ja wohl nicht meinen) oder „moralisch-sittliche Entrüstung hervorrufend" (Das muß er meinen!)
B. ist also über das Fragen sittlich-moralisch entrüstet und nimmt sich nicht weniger als 300 Seiten um dieser Entrüstung Ausdruck zu verleihen.
Also: mich hat seine Entrüstung nicht angesteckt. Ich kann sie auch nur schwer nachvollziehen. Ich schätze, daß ca. 30 % aller unserer sprachlichen Handlungen Fragen oder frageähnliche Äußerungen sind. Sollen wir denn ständig, vielmals täglich Dinge tun, die zur moralischen Entrüstung Anlaß geben? Ich mag das einfach nicht glauben. Auch die Annahme einer Position der Dominanz des Fragenden ist keine für alle Fragen charakteristische Eigenschaft. Ganz im Gegenteil. Durch eine Frage gibt der Fragende in den meisten Fällen zu erkennen, daß er die Antwort nicht weiß. Er gibt also seine Unwissenheit zu, eine Position der Schwäche und nicht der Dominanz.
Fragen ist ein an sich völlig harmloser und wertneutraler Sprechakt, wie viele andere auch, nicht schlechter und besser als das Behaupten, Danken, Bitten, Loben, Mitteilen, Warnen oder Vorwerfen. Fragen können natürlich von fiesen Sprechern hinterhältig und perfide eingesetzt werden; das ist dann aber den Sprechern anzulasten, nicht dem sprachlichen Handlungstyp als solchem.
B. entwickelt seine Thesen durchaus in einem lockeren leicht lesbaren Stil. Etwas zu locker, denn er glaubt auf sämtliche Fachliteratur zum Thema Frage bei seinen Ausführungen verzichten zu können, ob das Chuzpe ist, oder Naivität sei dahingestellt. Das Problem der Fragen wurde in der Wissenschaft mit einigem Erfolg in folgenden Disziplinen erörtert, der Logik, der Sprechakttheorie, der Linguistik und der soziologischen Konversationsanalyse. Wer sich für Fragen interessiert, sei auf diese Beiträge verwiesen. Wissenschaftlich ist das Buch von B. belanglos und stellt nur eine laienhafte, wenig reflektierte Ausbreitung einer Abneigung gegen das Fragen dar, das B. als Psychiater vielleicht selbst zu lange betrieben hat.
Als neuere linguistische Untersuchung zu Fragen sei z.B. hingewiesen auf: Yang, Y. (2003): Aspekte des Fragens - Frageäußerung, Fragesequenzen, Frageverben. Niemeyer. Tübingen.

Was für ein Verhältnis hat der Autor zur Sprache?      1 von 5 Punkten
Diese Frage sei - bei aller Obszönität - erlaubt.
Ich fand den Titel recht spannend, außerdem scheint es ein Klassiker
zu sein - RECLAM - die werden es doch gelesen und dieser
Bezeichnung für würdig befunden haben.
Es ist tatsächlich ein beachtliches Kompendium aller möglicher
sprachlicher Unanständigkeit, das hier ausgebreitet wird. Aber
zuletzt fragt man sich: Fragen sind also prätentiös? Ja bitteschön
was denn sonst, wenn doch eine reine Aussage genauso prätentiös,
beschämend oder sonstwas sein kann. Das liegt doch an Charakter
und Absicht des Fragestellers, da kann doch die Sprache nichts
dafür. Nach meiner Ansicht besteht dieses Buch zu 90% aus seltsam
überspannter Hypochondrie und inspiriert nicht wirklich dazu, dem
tatsächlichen Wesen des Fragens auf die Spur zu kommen.

Denn Fragen kann sehr wohl unprätentiös sein, und das kann man
sehr wohl von Kindern lernen, Künstlern oder Wissenschaftlern.

Dieses Buch hingegen stiftet mehr viel mehr Verwirrung und Suspektion
als es zu Aufklärung und Befähigung beiträgt.
Es kann lange dauern, um sich von diesem Buch wieder zu erholen.
Ich kann einfach nicht empfehlen.

Es gibt nichts schöneres auf der Welt, als eine wirklich gute Frage.
Bitte - obszön oder nicht - Hören Sie nie auf zu Fragen!

Fragen als Ablenkung von der eigenen Verantwortung      4 von 5 Punkten
Dieses Buch beschreibt eine besondere Form des menschlichen Umgangs: die Beschähmung, welche durch Fragen im Befragten erzeugt werden kann. Die Obszönität welche vielen Fragen anhaftet wird meiner Meinung nach in diesem Buch sehr treffend beschrieben. Dieses Buch empfehle ich allen Lesern die ihre Gesprächsführung weiterentwickeln möchten und auf diesem Gebiet ob privat oder geschäftlich erfolgreich sein möchten. Der Tiefgang einiger Abschnitt eröffnet sich erst beim zweiten lesen, was aber einem zugeleich auch dem erfolgreichen Einsatz von Fragen in der Praxis näher bringt.



Geheimes Wissen - David HockneyGeheimes Wissen
David Hockney

Broschiert, September 2006
     Verkaufsrang: 167590      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 34,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Ein Wunder, was für ein Realismus, welche Ähnlichkeit", so staunten die Zeitgenossen Raffaels über das Porträt von Papst Leo X. im Jahre 1516. Nicht nur das Gesicht des Papstes, auch sein Gewand und die Details sind außerordentlich realistisch und plastisch dargestellt. Wie war Raffael diese selten zuvor erreichte Ähnlichkeit gelungen? Hatte er sich ausschließlich auf sein Können und Augenmaß verlassen? Oder hatte er vielleicht Hilfsmittel dafür verwendet? Diese Fragen ließen den bekannten Pop-Art Künstler David Hockney nicht mehr los. Zwei Jahre lang untersuchte er zahlreiche Gemälde verschiedener Maler zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert. Immer mehr gelangte er dabei zu der Gewißheit, dass Maler wie Leonardo da Vinci, Dürer oder Caravaggio Spiegel und Linsen für ihre künstlerische Tätigkeit verwendet hatten.

Geheimes Wissen schildert, wie Hockney zu seinen spannenden Entdeckungen kam. Über hundert Werke aus unterschiedlichen Epochen stellt er hier einander gegenüber und zeigt Entwicklungen und Veränderungen in der Malweise von Gesichtern, Gewändern oder perspektivischen Räumen auf. Anhand der Beispiele erklärt er, warum er glaubt, dass zahlreiche dieser alten Gemälde keine Freihandskizzen als Grundlagen haben, sondern abgepauste Projektionen, die mit Hilfe von alten optischen Geräten wie der Camera lucida oder einfachen Spiegel-Linsen entstanden.

Neben Hockneys ausführlichen Bildanalysen enthält der Band Textdokumente zur Funktionsweise optischer Projektionsinstrumente, sowie den Briefwechsel, den Hockney im Laufe dieser zwei Jahre mit verschiedenen Fachleuten und Experten geführt hat. Alle besprochenen Werke sind farbig in hervorragender Qualität abgebildet, häufig mit mehreren Detailansichten. Ein Buch, das zum genauen Hinsehen verführt. Die Bilder der alten Meister werden zu geheimnisvollen Dokumenten ihrer Entstehungsgeschichte. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass eine Projektion allein noch kein Gemälde macht. --Britta Müller

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Spannende Wiederentdeckung alter Techniken      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist nicht nur schön gemacht, sondern liest sich auch noch spannend wie ein Krimi. Ich war richtig begeistert und habe von Seite zu Seite mehr gestaunt.

Der Künstler David Hockney entdeckt die optischen Hilfsmittel der alten Meister wieder, belegt dies anhand typischer Beispiele quer durch die abendländische Kunstgeschichte und erprobt die Techniken auch fürs eigene Werk.

Das Buch lebt von der Gegenüberstellung verschiedener Kunstwerke, die die von Hockney gemachten Entdeckungen eindrucksvoll belegen.

Der erste Teil, ein Bildteil, der die These vorstellt, ist von ausgezeichneter Wiedergabequalität. Ich finde ihn glaubwürdig, und er zeugt auch von großem künstlerischem Einfühlungsvermögen und Respekt vor den Werken. Der zweite Teil, die Wiedergabe des Briefwechsels von Hockney, in der er seine Gedanken entwickelt und mit Wissenschaftlern und Kunsthistorikern darüber korrespondiert, ist genauso aufregend. Man sieht wie in der "Werkstatt" die Idee zunächst entsteht und dann entwickelt und ausgearbeitet wird. Sogar ein philosophischer Ausblick in die Zukunft der darstellenden Kunst wird am Ende gewagt.

Die genaue Wiederentdeckung der optischen Hilfsmittel alter Meister konnte in dieser Form nur von einem Praktiker gemacht werden, der sich mit der Problematik der Portraitmalerei persönlich auseinandergesetzt hat. Hockney betont, daß durch das Aufdecken der Techniken das Werk der alten Meister keineswegs geschmälert wird, sondern lediglich legitime Hilfsmittel und Handwerkszeug offengelegt werden. Das Wissen darum erweitert aber die Sichtweise auf die Machart der Werke und bereichert so den Leser dieses Buches ganz gewaltig.

Da hat ein Künstler, ein Praktiker eben, im Revier der Kunstgeschichte gewildert und eine schöne Erkenntnis zutage gefördert. Eine überaus originelle, geradezu frappierende Erkenntnis, die auch für Laien anschaulich dargelegt wird. Sie ist dem berühmten Ei des Kolumbus so ähnlich, daß leider einige gelehrte Kunsthistoriker ähnlich empfindlich darauf reagieren. Dem unvoreingenommenen Leser wird dadurch klar, daß es sich hier um ein Querdenkerbuch handelt.

Ein Buch, ideal für alle diejenigen, die gerne und viel ins Kunstmuseum gehen; denn es verändert den Blick auf die Werke der Renaissance bis zur Jahrhundertwende und erweitert den Gesichtskreis. Es macht Lust auf ein neues Wiedersehen mit altbekannten Kunstwerken.

 Weitere Lesermeinungen



Worüber kluge Menschen lachen: Kleine Philosophie des Humors - Manfred GeierWorüber kluge Menschen lachen: Kleine Philosophie des Humors
Manfred Geier

Broschiert, Juli 2007
     Verkaufsrang: 68648      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Warum lacht der Mensch, und welche Bedeutung haben Witz und Humor für unser Alltagsleben? Was haben die großen Philosophen herausgefunden über Ursachen und Hintergründe des Lachens, und worüber haben sie selbst sich amüsiert? Manfred Geier schreibt eine kurze Geschichte des philosophischen Humors: Ein lehrreicher Spaziergang durch die Gedankenwelt großer Philosophen – und zugleich eine höchst unterhaltsame Sammlung witziger Geschichten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wenn es ein Gegenteil von einem Comic-Heft geben könnte: Dieses Buch könnte dafür kandidieren. Überraschend gut.      5 von 5 Punkten
Der Postbstbote klingelt. In seiner Hand ein Überraschungspaket: Ein Dankesbrief von einer klugen, humorvollen Kollegin und Manfred Geiers 285 Seiten über: "Worüber kluge Menschen lachen".

Mein zweiter Gedanke: "Volle Punktzahl für kluges Titel-Marketing als Geschenkbuch!"

Mein erster - mehr gefühlter als gedachter - Gedanke: "lächelnde Vorfreude."

Da der eher feinsinnige Witz, der im Freudschen Sinne von "Wissen" kommt, gegenüber dem eher derb-herben Slapstick-Humor in der aktuellen Kulturlandschaft eher seltener anzutreffen ist, regt der Einband meine innere Vorfreude in besonderer Weise an.
Das Ölbild-Lachen des Jungen auf dem Titelbild, der sich mit einem Globus zu amüsieren scheint, weckt andere Assoziationen als ein TV-Humor a la Pleiten, Pech und Pannen.

Ich schaue hinein. Nein - ich breche nicht dauernd in schallendes Lachen aus. Nein: Dies ist kein "lustiges" Buch im engeren Wortsinn. Aber es macht Lust auf die Welt der Philosophen. Der Leser findet Geschichten aus den Zeiten von Plato und Demokrit, Diogenes und Kant, Freud und Valentin. Und je mehr der Leser aus anderen Zusammenhängen wiedererkennt, um so faszinierender werden die Facetten. Natürlich fehlen auch die klassischen Humorgeschichten nicht, die für Menschen, die sich mit Humor und Philosophie beschätfigen, nicht wirklich neu sind.
Aber das geht ja gar nicht anders.
Und so entsteht ein fröhliches Schmunzeln, Wiedererkennen und Erkennen, welches der Autor immer wieder in mein Gesicht zaubert. Zum Teil sind es besonders feinsinnige Formulierungen, zum Teil sind es versteckte Kleinigkeiten (das fängt schon bei Datum und Ort des Vorwortes "11.11. St.Pauli" an ), die den Schalk eines nicht nur zuweilen sehr ernsthaften Werkes durch die kleinen, frechen Buchstaben an meinen Schreibtisch befördern. Geier betrachtet Humor und die Humorträger beim Spaziergang durch die Jahrhunderte auf mannigfache Weise. In dem Wissen, dass "Witz" als ein Stammwort der germanischen Sprachen ursprünglich Denkkraft, Klugheit, Urteilsvermögen und gesunden Menschenverstand meinte, zeigt er menschliche Beziehungen zueinander und zum Humor mit historischem Interesse.

Zusamenfassung: Das Buch beleuchtet Menschen und ihre Bezüge zum Humor. Der klug gewählte Titel wird vermutlich dafür sorgen, dass es auch an Leser verschenkt wird, die sonst vielleicht nicht auf die Idee gekommen wären, sich näher mit Demokrit oder Diogenes von Sinope zu beschäftigen. Und damit gelingt dem Autor und dem Verlag, was guter Humor in bester Weise vermag: Welten in einer neuen, überraschenden Weise zu beleuchten.

Verschenken Sie das Buch an Menschen
- für die das wichtigste Qualitätskriterium eines Buches nicht die Kürze der Sätze ist
- die ein philosophisches Buch über das Lachen nicht mit einem Comic-Heft verwechseln
- und für die eine Reise in die Welt des Lachens auch viele Aspekte haben darf, die so gar nicht lachhaft sind.

An manchen Stellen habe ich mich über die intelligente Darstellung der Zusammenhänge so gefreut, dass ich glatt 6 Sterne für den Philosophieteil geben würde. Großes Kompliment!


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Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie: Eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie - Edmund HusserlDie Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie: Eine Einleitung in die phänomenologische Philosophie
Edmund Husserl

Taschenbuch, Januar 1996
     Verkaufsrang: 127517      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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In seiner letzten Schrift unternimmt Husserl den Versuch, auf dem Wege einer Besinnung auf die geschichtlichen Ursprünge der Krisis der europäischen Wissenschaften die Notwendigkeit einer Umwendung der Philosophie zu begründen. Er geht von seinem Begriff der "Lebenswelt" aus und entwickelt eine auf diesen Zentralbegriff seiner Spätphilosophie gegründete, eigenständige Einleitung in die transzendentale Phänomenologie.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Die Krisis-Schrift in der Meiner-Ausgabe      4 von 5 Punkten
Husserls Spätwerk ist zweifellos ein Meilenstein der kontinentalen Wissenschaftsphilosophie. Die Krisis markiert zudem eine wichtige Etappe des Husserlschen Schaffens, wird hier doch u.a. der Begriff der Lebenswelt zur weiteren Explikation gebracht. Wiewohl immer wieder Gegenteiliges behauptet wird, meine ich jedoch nicht, dass die Krisis als Bruch mit früheren Schaffensphasen zu sehen ist. Viel eher stellt die anklingende historisch-phänomenologische Methode einen anderen, aber nichts desto trotz mit der bisherigen Phänomenologie kompatiblen Zugang dar.
Zur Meiner-Ausgabe der Krisis ist nur so viel zu sagen: Im Gegensatz zur Husserliana-Ausgabe ist nur ein Teil des ursprünglich 1954 erschienenen Texts in dieser Ausgabe publiziert. Und wer in die reichhaltige Sekundärliteratur blickt, sieht, dass hierbei etliche zentrale Stellen auf der Strecke geblieben sind, nicht zuletzt Passagen, die in der Husserliana als ergänzende Texte ausgewiesen wurden. Dies ist keinesfalls als Kritik an der Herausgeberin zu sehen, zumal Elisabeth Ströker diese Auswahl im Vorwort nachvollziehbar begründet. LeserInnen, die jedoch die Husserliana-Ausgabe nicht bei der Hand haben und (so wie ich) Vorworte gerne überblättern, seien diesbezüglich schon vor dem Erwerb dieses Buches gewarnt.


Kritische Theorie eva wissen - Roger BehrensKritische Theorie eva wissen
Roger Behrens

Taschenbuch, 30. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 89955      Noch nicht erschienen.

Preis: € 8,60 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Kritische Theorie, verbunden mit Namen wie Max Horkheimer, Herbert Marcuse oder Theodor W. Adorno, hat maßgeblich die Philosophie, die Sozial- und Geisteswissenschaften, aber auch die sozialen Bewegungen im 20.Jahrhundert beeinflusst und geprägt. Wegweisend: Neben Geschichte und Begriffen zeigt Roger Behrens Seitenzweige und Verknüpfungen zu anderen, aktuellen Theorieströmungen. So eignet sich Kritische Theorie bei eva wissen 3000 auch für Studenten, die über Umwege, namentlich popkulturell, feministisch oder poststrukturalistisch orientierte Uniseminare auf die Herren (und wenigen Damen) der kritischen Theorie stoßen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Dichte Einfühung!      5 von 5 Punkten
In die Tiefe geht das Buch nicht. Überspitzt ausgedückt: In manchen Sätzen reihen sich mehrere Philosophen aneinander, in Klammern wird das Lebensdatum angegeben und in einem Nebensatz das Hauptwerk erwähnt. Es ist also eine streng verdichtete Einführung, doch das bildet einen guten Ausgangspunkt für ein tieferes Einlesen in die Theorie, zumal trotz dieser Enge das Beschriebene zumeist verständlich bleibt.

Besonders gut gefielen mir die Querverweise, hier ein Blumfeld-Cover, dort ein Bild von Bernadette La Hengst, und die Zitate, die den Rand schmückten und das Thema in eine andere Richtung vertieften, weil sie direkt von den Autoren des jeweils maßgeblichen Werks sind.

Allerdings hätte ich mir desöfter, vor allem aber beim Kapitel "Dialektik" ein wenig weniger Verdichtung und stattdessen mehr Erklärung gewünscht, da es nicht einfach zu verstehen ist, letztlich aber anscheinend soetwas wie die Grundlage der Theorie bildet.


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Zen in der Kunst, das Schwert zu führen: Eine Einführung in die altjapanische Fechtkunst - Reinhard KammerZen in der Kunst, das Schwert zu führen: Eine Einführung in die altjapanische Fechtkunst
Reinhard Kammer

Gebundene Ausgabe, April 2007
     Verkaufsrang: 151246      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kendo, die Kunst das Schwert zu führen, ist körperliche und geistige Schulung in einem. Die innere Stille und gesammelte Wachheit, die man beim Kendo erlangt, helfen dabei, in jeder Situation angemessen zu reagieren. Dies ist eine Fähigkeit, die nicht nur beim Schwertkampf wichtig ist, sondern auch im täglichen Leben von unschätzbarem Wert sein kann.
Der renommierte Japanologe Reinhard Kammer hat diese auch literarisch bedeutende Lehrschrift aus dem frühen 18. Jahrhundert (das Tengugeijutsuro von Shissai Chozan) auf wirklich kongeniale Weise ins Deutsche übersetzt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Bilder- und ideenreich      5 von 5 Punkten
Ein poetisches Menschenbild - anhand des Schwertkämpfers - entwirft der Autor Shissai Chozan, der soviel Aufmerksamkeit verdient wie Yagyu Munenori oder Miyamoto Musashi, die Samurai-Klassiker verfassten, ohne an die literarische Begabung von Shissai heranzureichen. Wie in Zen-Dialogen werden Fragen des Lebens geklärt, und natürlich ist die Perfektion der Schwerttechnik ein Weg zur charakterlichen Vollkommenheit. Von Reinhard Kammer treffend übersetzt.


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Macroshift: Die Herausforderung - Ervin LaszloMacroshift: Die Herausforderung
Ervin Laszlo

Gebundene Ausgabe, März 2003
     Verkaufsrang: 201592      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Grundlegende Veränderungen hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben, aber sie vollzogen sich schrittweise, über Jahrhunderte. Heute schrumpft die Umstellungszeit durch den technologischen Fortschritt auf eine Generation zusammen. Der »Macroshift«, der große Wandel, den wir heute erleben, schließt praktisch alle Lebensaspekte mit ein. Dabei sind die wirtschaftliche Globalisierung und die zunehmende Umweltverschmutzung nur ein Aspekt. Die...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Lesen!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch sollte eigentlich Pflichtlektüre an jeder Schule sein. Endlich spricht jemand aus, was wir uns alle schon gedacht haben, was man aber nicht laut sagen darf ohne sofort als Idealist bzw. Utopist dazustehen: Es kann so nicht weitergehen, und wenn wir so weitermachen wie bisher stürzen wir uns ins Chaos. Rohstoffe werden immer knapper während die Bevölkerung immer schneller wächst, vor allem in den armen Ländern. Dieses Buch ist aber keine Schwarzmalerei, im Gengeteil: es zeigt Wege und Möglichkeiten auf, unsere Welt für alle Lebewesen lebenswert zu machen.


In Kontroversen verstrickt: Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus - Hans AlbertIn Kontroversen verstrickt: Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus
Hans Albert

Broschiert, September 2007
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Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kontroversen machten einen wesentlichen Aspekt von Hans Alberts Leben aus. Daß er in seiner Jugend Anhänger der Geschichtsphilosophie Oswald Spenglers wurde, verwickelte ihn in Diskussionen mit Verfechtern der herrschenden Weltanschauung. Nach dem zweiten Weltkrieg, an dem er als Soldat und Offizier teilgenommen hatte, studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln und wurde 1963 Ordinarius für Soziologie und Wissenschaftslehre in Mannheim. Als Verfechter einer an der Soziologie Max Webers und der Philosophie Karl Poppers orientierten Auffassung geriet er in Kontroversen mit Verfechtern anderer Anschauungen im Bereich der Philosophie, der Soziologie, der Ökonomik, der Theologie und anderer Disziplinen, auf die er in diesem Buch eingeht.

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Intellektueller Gentleman-Boxer      5 von 5 Punkten
Nun hat also, im Alter von 87 Jahren, der große Philosoph Hans Albert seine Memoiren geschrieben. Oder wie er selbst es nennt: "Eine fragmentarische Schilderung seines Lebens". Fast hätte ich übersehen, dass es sich um eine Autobiographie handelt, denn so richtig auffällig ist dieser Umstand weder im Titel noch im Untertitel. Und hätte es dann nicht bestellt, weil ich eigentlich zuvor noch seine "Kritik des transzendentalen Denkens" auf meiner Liste hatte, und meine Kapazität bezüglich des Lesens anspruchsvoller Bücher leider endlich ist. Zum Glück habe ich es doch noch gemerkt, denn da wäre mir etwas entgangen.

Denn das Buch ist für ein philosophisches Buch, und das ist es zweifellos, außergewöhnlich spannend zu lesen. Ich habe es geradezu verschlungen und die 250 Seiten fast in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannung rührt von zweierlei. Zum einen hat Albert die Schilderung seines Lebens erfolgreich mit Kommentaren zu Ereignissen und Entwicklungen verknüpft, die ihm wichtig waren; was diese Stellungnahmen besonders authentisch machte. Vor allem im Anfangsteil, wo seine Kommentare zum NS-Regime und anderen totalitären Systemen in die Schilderungen seiner Erlebnisse als Frontoffizier eingebettet sind. Zum anderen gab die Darstellung seines Lebens in Form einer "Geschichte von Kontroversen" dem Buch fast den Charakter einer Sportreportage, Disziplin "intellektueller Boxkampf". Und in dieser Disziplin, um im Bild zu bleiben, ist Albert ein Gentleman-Boxer, der zwar einen harten Schlag führen kann, der seine Hiebe aber immer höchst elegant, ästhetisch sauber und technisch präzise plaziert. Und der auch einstecken kann. In seiner Kritik schont sich selbst so wenig wie andere, spricht auch seine eigenen Fehler - durch und durch gelebter Kritischer Rationalismus - ungeschminkt an. Was ihn andererseits bis ins hohe Alter wurmt, und das merkt man an mehreren Stellen in seinem Buch, sind Gegner, die er mittels technischem KO auf die Bretter geschickt hat, die das aber - und das geht nur beim intellektuellen Boxkampf - einfach nicht zur Kenntnis nehmen und seine Argumente schlicht ignorieren.

So erfahren wir also seine persönliche Sicht des sogenannten "Positivismusstreits", in dem Adorno und Habermas seine Gegner waren. Mindestens genauso spannend sind seine Auseinandersetzungen mit der Religion, für mich als liberalem Katholiken besonders frappierend seine Einschätzung, dass die Unterschiede in den Auffassungen zwischen einem Hans Küng und einem Josef Ratzinger eigentlich marginal seien und sich ihre Auffassungen lediglich "in Fragen der Kirchenreform" unterschieden. "Ihre Thesen zu zentralen Glaubensfragen und zum Verhältnis zwischen Glauben und Wissen stimmen im Wesentlichen überein, und die Verfahrensweise Ratzingers ist in methodischer Hinsicht ebenso problematisch wie die Küngsche" (S. 125). Ohne mich zum Schiedsrichter aufschwingen zu wollen, ob das nun so stimmt oder nicht, brillant ist Alberts Ausführung allemal. Die kleinen linken Aufwärtshaken, die er in der einen oder anderen Anmerkung versteckt, möge der Leser selber entdecken, ich will ja niemandem den Spaß verderben.

Im Kapitel über den "angelsächsischen Positivismusstreit", den Auseinandersetzungen mit Thomas Kuhn, Imre Lakatos und Paul Feyerabend, wird deutlich, was mich schon immer am Kritischen Rationalismus fasziniert hat: Man kann sich bezüglich seiner Auffassungen unglaublich zoffen, und trotzdem eine dicke persönliche Freundschaft pflegen, exemplarisch vorgeführt am Verhältnis Alberts zum Popper-Renegaten Feyerabend. In diesem Kapitel findet sich auch der einzige sachliche Fehler, den ich entdeckt habe: Da sah man auf einem Bild Albert und Lakatos, angeblich im Jahre 1978 aufgenommen, was aber nicht sein kann, da Lakatos leider schon 1974 gestorben ist.

Alpbach, der Historikerstreit und die "political correctness", die Studentenproteste der 68er sind nur einige der Punkte, die im Buch spannend und hautnah angesprochen werden, auf die ich aber aus Platzgründen nicht näher eingehen kann. Erwähnen möchte ich noch, dass ich jetzt endlich weiß, wer Igor Zehrfasel ist, dieser Freund Hans Alberts, den er schon in seinem Buch "Kritischer Rationalismus" zu Wort kommen ließ, obwohl er doch zu so vollkommen anderen Ansichten kommt als Albert.

Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches erlaubt es auch dem in Sachen "Kritischer Rationalismus" eher unerfahrenen Leser, dem Buch zu folgen und es zu verstehen. Allerdings mag es sein, dass ein solcher Leser nicht immer die atemberaubende Spannung und manchmal diebische Freude, die ich selber beim Lesen empfunden habe, nacherleben kann. Wer noch nichts von Popper oder Albert gelesen hat, sollte sich vielleicht zunächst Poppers "Auf der Suche nach einer besseren Welt" lesend einverleiben, einfach, um die richtige Vorspannung zu haben. Ein Lesegenuss, so denke ich, ist dieses Buch auch unvorbereitet allemal. Fünf Sterne ohne Wenn und Aber.

Die Autobiographie eines großen Geistes      5 von 5 Punkten
Die neueste Festschrift für Hans Albert (von insgesamt vieren), "Wissenschaft, Religion und Recht - Hans Albert zum 85. Geburtstag", herausgegeben von Eric Hilgendorf, habe ich hier bei amazon schon rezensiert. Nun ist auch seine lange erwartete Autobiographie erschienen.

Hans Albert (fürderhin: HA) wird am 8. Februar 1921 im überwiegend katholischen Köln als Kind protestantischer Eltern geboren. Mehrere Jahre ist er aktives Mitglied des Bibelkreises; 1933 wird er von einem Vertreter des Nationalsozialistischen Schülerbundes "für diese Organisation geködert" (S. 13). Als Mitglied dieser Organisation kann er an Aktionen teilnehmen, die 35 Jahre später "Go-Ins" genannt werden: Man erzwingt von den Teilnehmern einer Veranstaltung, die einem nicht genehm ist, solange "Diskussion", bis die Veranstaltung mehr oder weniger tumultuarisch aufgelöst wird.

Als der Zweite Weltkrieg beginnt, ist HA 18 Jahre alt. Er kommt zur Artillerie-Ersatz-Abteilung 102 in Wien, später zum Artillerieregiment der 2. Panzer-Division. Im September 1943 wird er bei Tschernobyl (!) verletzt. 1945 kommt er in russische Gefangenschaft, die glücklicherweise kaum 8 Monate dauerte.

1946 beginnt er in der halb zerstörten Universität seiner Heimatstadt das Studium der BWL. Dort begegnet er "Fragen der Buchhaltung, der Bilanzierung und der Kostenrechnung bis zu den rechtlichen und steuerlichen Aspekten unternehmerischer Entscheidungen" (S. 62), nützlichem Wissen also, Wissen, das ihn auch gegen illusorisches und utopisches Denken feit. Neben der wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Literatur liest er Schriften von Kant, Jaspers, Driesch, Scheler, Gehlen, Marx, Carnap, Husserl, Rickert und Simmel. 1952 promoviert er. Schwierig gestaltet sich die Habilitation, sie wird erst 1957 vollzogen und zwar für Sozialpolitik.

1956 ist HAs erstes Kairos-Jahr: Er lernt Margarete ("Gretl") v. Pacher-Theinburg kennen, mit der er bald danach in den Ehestand tritt. HAs zweites Kairos-Jahr ist 1958. Er begegnet auf den Hochschulwochen in Alpbach (Tirol) dem (Wissenschafts-) Philosophen Karl R. Popper (1902 - 1994), dem Begründer des Kritischen Rationalismus. Aus der Bekanntschaft wird Schülerschaft, aus der Schülerschaft lebenslange Freundschaft.

1963 erhält er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre an der Wirtschaftshochschule Mannheim (die 1967 zur Universität befördert wird). Zusammen mit seinen Kollegen, dem Soziologen M. Rainer Lepsius, dem Politikwissenschaftler Rudolf Wildenmann und dem Sozialpsychologen Martin Irle, begründet er wohl eines der besten sozialwissenschaftlichen Departments in Deutschland. [Eine erste persönliche Bemerkung: Wer bei solchen Lehrern studieren durfte, konnte lernen, wie man Phänomene und Probleme empirisch-analytisch untersucht. Schwarmgeistereien wie (Positive oder Negative) Dialektik, Transzendentale Kommunikationspragmatik, Normativismus und Apokalyptik wurden dort nicht gelehrt.]

Im selben Jahr beginnt der berühmt-berüchtigte "Positivismusstreit in der deutschen Soziologie", an dem sich neben HA Karl R. Popper, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas beteiligen. Das gleichnamige Buch erscheint 1969.

1968 erscheint HAs bekanntestes Buch, "Traktat über kritische Vernunft", das bis 1991 5. Auflagen erlebt. Eine wichtige Passage dort (S. 44) lautet: "Es gibt weder eine Problemlösung, noch eine für die Lösung bestimmter Probleme zuständige Instanz, die notwendigerweise von vornherein der Kritik entzogen sein müßte. Man darf sogar annehmen, daß Autoritäten, für die eine solche Kritikimmunität beansprucht wird, nicht selten deshalb auf diese Weise ausgezeichnet werden, weil ihre Problemlösungen wenig Aussicht haben würden, einer sonst möglichen Kritik standzuhalten. Je stärker ein solcher Anspruch betont wird, um so eher scheint der Verdacht gerechtfertigt zu sein, daß hinter diesem Anspruch die Angst vor der Aufdeckung von Irrtümern, das heißt also: die Angst vor der Wahrheit steht."

Diese Auffassung ist geeignet, weitere Kontroversen zu stimulieren oder zu provozieren. HA greift den Theologen Hans Küng an. Mit dessen Fachkollegen Gerhard Ebeling streitet er. Klaus Holzkamp, dessen "Kritische [d. h. marxistische] Psychologie" einen unkritisierbaren Sonderstatus beansprucht, wird von ihm heftig kritisiert. Und die "Transzendentalen Träumereien" und der "hermeneutische Gott" des Philosophen Karl-Otto Apel kommen auch nicht ungeschoren davon.

Daneben findet er auch noch Zeit und Energie, sich mit methodologischen Irrtümern etlicher Ökonomen zu befassen, denen er "Modell-Platonismus" vorwirft.

Und er ist Hochschullehrer - bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1989. [Eine zweite persönliche Bemerkung: Als Lehrer ist er denen, die seine Schülerinnen und Schüler waren, in Erinnerung als eine warmherzige, humorvolle und geistreiche Person mit einer enormen intellektuellen Präsenz. Seinen Mitarbeitern bleibt er in Erinnerung als liberaler und großzügiger Vorgesetzter, der überdies alle seine Schriften nicht nur ohne jegliche Assistentur verfasst, sondern sie auch noch selbst in die Schreibmaschine eingehämmert hat.]

HAs Autobiographie endet mit interessanten Berichten über Seminare, Vorträge und Reisen. Beigegeben sind ihr zwei Aufsätze, die er unter den Pseudonymen Igor O. Zehrfasel ("Hermeneutik als Logik des Handelns. Dölle und das Problem des Verstehens") und Jochen Moshaber ("Dölles Dualitätsprinzip in der Perspektive der materialistischen Dialektik") verfasst hat. Beide Aufsätze wurden schon 1974 in der Dölle-Festschrift "Dichotomie und Duplizität. Grundfragen psychologischer Erkenntnis" veröffentlicht. Warum hat HA diese beiden Texte nicht unter seinem Orthonym eingereicht? Musste er wissenschaftspolitische Vorsicht walten lassen? War sein Name schon auf irgendeiner Schwarzen Liste?

Beigegeben ist der Autobiographie auch eine sehr ernste und sehr kritische Betrachtung zum "Fall Fritze und [der] Freiheit der Wissenschaft" Liest man diese Betrachtung, meint man, im Wissenschaftsbetrieb, hier: der Geschichte, gehe es zu wie in der Terrorphase der Französischen Revolution mit ihrer Herrschaft des Verdachts.

Wer HAs Lebensbeschreibung liest, wird bereichert. Alle, die an Deutschland im 20. Jahrhundert mit all seinen sozialen, wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und philosophischen Konjunkturen interessiert sind, sollten sie lesen.

Wer sich - möglicherweise angeregt durch diese Rezension - für Hans Albert zu interessieren beginnt, sei auf das Buch "Hans Albert - Karl Popper - Briefwechsel 1958 - 1994", herausgegeben von Martin Morgenstern und Robert Zimmer, Fischer TB, Frankfurt/M. 2005, verwiesen. Es ist als Einstiegslektüre hervorragend geeignet.


Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt - Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt

Gebundene Ausgabe, 18. September 2007
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Seit nunmehr zwanzig Jahren gilt »Die Simpsons« als beste und beliebteste Fernsehserie der Welt. Der Erfolg zeigt, dass die Simpsons mehr sind, als nur irgendeine Familie. An Marges Küchentisch und in den Straßen von Springfield treten die Grundfragen der Menschheit offen zu Tage. In elf brillanten und komischen Essays denken elf Philosophen über »Die Simpsons und die Philosophie« nach – ein kluges und komisches Buch über die beste Fernsehserie und die besten Philosophen aller Zeiten.

Homer Simpson hat selbst einmal gesagt: »Cartoons haben keine tiefere Bedeutung. Es sind nur doofe Zeichnungen, die auf billige Lacher aus sind.« Und auch hier irrt der liebe Homer mal wieder. Ein paar clevere Gelehrte haben sich ein Herz gefasst und mit diesem Buch bewiesen, welche Weisheit in den Simpsons steckt. Zugleich führen die gesammelten Essays in Grundfragen der Philosophie ein: Wieso verkörpert Homer dennoch die aristotelischen Tugenden? Weshalb erfahren wir von Maggie den Wert des Schweigens? Warum ist Bart das Individuum, vor dem uns Nietzsche warnen wollte? Darüber hinaus lernen wir den Marxismus in Springfield kennen, analysieren die Undefinierbarkeit des Glücks bei Mr. Burns und sehen die Simpsons mit den Augen von Roland Barthes. »Die Simpsons und die Philosophie« ist ein kluges und komisches Buch über die beste Fernsehserie und die besten Philosophen aller Zeiten.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

GELB ist in      5 von 5 Punkten
Die Simpsons und die Philosophie

GELB ist in. Vor allem, wenn es aus Springfield kommt. Die beliebteste Trickfilmfamilie der Welt, die Simpsons, erobern nun auch die Wissenschaft. Irwin, Conard und Skoble zeigen, dass ein langweiliges Thema wie die Philosophie zu einem amüsanten Thema werden kann, wann man es mit den Simpsons verknüpft. Die theoretischen Beispiele der Philosophie werden in diesem Buch mit Beispielen aus dem Leben der gelben Familie geschmückt. Alles in einem, ein klasse Buch, nicht nur für Simpsons Fans.



Cemil ^AH0NÖZ

Hürriyet - 16.11.2007


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Shinto: Eine Einführung - Ernst LokowandtShinto: Eine Einführung
Ernst Lokowandt

Taschenbuch, August 2001
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Der Shintô, eine Mischung von Natur- und Ahnenkult mit einer starken gemeinschaftsbegründenden, politischen Komponente, ist für einen Nicht-Japaner nicht leicht zu verstehen. Die Hauptschwierigkeit besteht dabei nicht in irgendwelchen komplizierten Lehren oder Konzepten, sondern gerade in deren Abwesenheit. So besitzt der Shintô weder einen Gründer noch eine Heilige Schrift, noch eine festumrissene Glaubenslehre. In der vorliegenden Einführung werden die...



Nietzsche für Anfänger: Also sprach Zarathustra: Eine Lese-Einführung - Rüdiger SchmidtNietzsche für Anfänger: Also sprach Zarathustra: Eine Lese-Einführung
Rüdiger Schmidt, Cord Spreckelsen

Taschenbuch, 1995
     Verkaufsrang: 33020      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Also sprach Zarathustra ist eines der berühmtesten Werke der Philosophiegeschichte und wohl das einzige, das -- von Richard Strauss -- sogar vertont wurde. "Ewige Wiederkehr des Gleichen", "der Wille zur Macht", "die Umwertung aller Werte", "Gott ist tot", "der Übermensch ist der Sinn der Erde" -- Zitate, die einem so wohlvertraut vorkommen, und doch ist Nietzsches Zarathustra kein leichtes Buch. Vielleicht gerade deshalb, weil Nietzsche seine Philosophie im dichterischen Gewand daherkommen läßt: statt trocken und systematisch überaus poetisch, bilderreich und sprachlich überbordend.

Rüdiger Schmidt und Cord Spreckelsen zeigen die sinnfälligen Parallelen auf zwischen den Entwicklungsstufen, die der weise Zarathustra propagiert, und Nietzsches eigener Biographie: Abhängigkeit von Autoritäten, das Losreißen von diesen, Erkämpfen der Freiheit, Hinwendung zu eigenen Werten und endgültigen Zielen. Und in den vielen Gesichtern Zarathustras, der die Einsamkeit der Berge verläßt, um den Menschen seine Lehre zu bringen, spiegelt sich auch Nietzsches Zerrissenheit und die Vielgestaltigkeit, manchmal auch Widersprüchlichkeit seines Denkens.

Bei der durchweg empfehlenswerten Reihe Philosophie für Anfänger geht es um das Abenteuer, fremden Gedanken zu folgen und deren Spuren nachzuzeichnen. Und im Grunde auch um die wohltuende Erkenntnis, daß für einen jeden das philosophische Denken und Staunen immer wieder neu beginnt. --Christian Stahl

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Genial für Anfänge      5 von 5 Punkten
Also Sprach zarathustra ist ein Buch, wo man große probleme mit dem Lesen hat, da man es verschieden interpretieren kann. Aber hier wird dir geholfen.
das Buch fängt mit einer kleinen Kurzbiographie Nietzsches an und erklärt den Hintergrund des Buches. Danach wird der Zarathustra Zeile für zeile erklärt.
Die Erklärungen sind ziemlich leicht verständlich wobei man trotzdem auch mal seinen kopf anstrengen muss.
Aber dieses Buch macht Spaß zu lesen und ist für alle Hobby-philosophen geeignet.

wer aber noch tiefer in die materie eindringen will, der muss sich schon andere Literatur besorgen.

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Die Geburt der Tragödie; Unzeitgemaeße Betrachtungen (mit Texten aus dem Nachlass) - Friedrich NietzscheDie Geburt der Tragödie; Unzeitgemaeße Betrachtungen (mit Texten aus dem Nachlass)
Friedrich Nietzsche

Taschenbuch, Juni 1999
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Am Anfang seiner philosophischen Karriere widmete sich Friedrich Nietzsche vor allem den Geschichtsbildern seiner Zeitgenossen -- und stellte der "dekorativen Kultur" des 19. Jahrhunderts seine eigenen, ästhetisch-revolutionären Theorien entgegen. Selbst einstige Vorbilder wie der hegelianische Religionshistoriker David Friedrich Strauß blieben da nicht verschont. So ist das erste Stück von Nietzsches insgesamt vier Unzeitgemäßen Betrachtungen (1873-1876) über den hohlen Historismus und die "Pseudokultur der Bildungsphilister" zur Bismarck-Zeit eben jenem Strauß und dessen Buch Leben Jesu (1835) gewidmet: "das böse Gelächter eines 'sehr freien Geistes' über einen solchen, der sich dafür hielt".

Mit Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik (1872) enthält der erste Band von Giorgio Collis und Mazzino Montinaris fünfzehnbändiger Kritischer Studienausgabe auch Nietzsches spekulative, einer "Artistenmetaphysik" verpflichtete Umdeutung des griechischen Altertums. Abgerundet wird der Band durch zahlreiche, als Vorstufen oder im Umfeld der beiden Werke zwischen 1870 und 1873 entstandene Schriften aus dem Nachlass, darunter "Sokrates und die griechische Tragoedie" und der wegweisende Essay "Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinn", die ein erläuterndes Licht auf Nietzsches Geschichtsbild werfen und einmal mehr belegen, wie verdienstvoll die akribische Editionsarbeit Collis/Montinaris nicht nur für die Nietzsche-Forschung, sondern für jeden philosophisch Interessierten immer noch ist.

Abgesehen vom vierten Stück der Unzeitgemäßen Betrachtungen, der großen Abrechung von 1876 mit dem einstmals bewunderten Richard Wagner, erweist sich Nietzsches Frühwerk somit als überaus modern und zeitgemäß. Vor allem die Erkenntnis vom herrschaftsstabilisierenden Charakter historisch-idealistischer Modelle wirkte bis zum französischen Poststrukturalismus nach. Diesem Nachteil der Historie für das Leben stellte der Philosoph in den Unzeitgemäßen Betrachtungen seine Mahnung entgegen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat: "Nur aus der höchsten Kraft der Gegenwart dürft ihr das Vergangene deuten" steht da zu lesen: "nur in der stärksten Anspannung eurer edelsten Eigenschaften werdet ihr erraten, was in dem Vergangenen wissens- und bewahrungswürdig und groß ist". --Thomas Köster

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Bildungsphilister und Historismus      5 von 5 Punkten
Es handelt sich hier um eine Rezension der vier "Unzeitgemaeßen Betrachtungen", die zwischen 1873 und 1876 enstanden. Sie sind geprägt von der sich entwickelnden Nietzeanischen Skepsis der Moral.
Die erste Betrachtung stellt eine scharfe Zurückweisung der "dekorativen Kultur" des ästethischen Historismus dar, der die existierenden Zwänge von Moral als "Schicksal" legitimiert und die geselslchaftliche Triebstruktur mit der Realität verwechselt, da die propagierte Freiheit des modernen Menschen auf seine reale Unfreiheit schließen lässt. Nietsche richtet sich hierbei gegen die Bismarksche Idee des "Kulturstaates" und die biedermeiersche Idylle des Bildungsbürgertums der "Bildungsphilister". Gestalt nimmt die Kritik in der scharfen Zurückweisung von David Friedrich Strauß und seinem Werk "Der alte und der neue Glaube", welches in der Nachfolge Hegels und seiner Vergötterung der Alltagswelt steht.
Die zweite Betrachtung mit dem Titel "Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben" beinhaltet eine Ablehnung des Historismus als universaler Geschichtskonstruktion und des damit verbundenen Optimismus des 19. Jhrd., da dieser die Funktion von "Glauben" an eine immanente historische Notwendigkeit enthält. Nach Nietszche existiert aber keine teleologische Sinndeutung der Geschichte.
Die dritte Betrachtung "Schopenhauer als Erzieher" ist seinem philosophischen Ideal gewidemet, enthält aber bei genauer Lektüre Züge von Nietzsches eigenem Bild.
Die letzte Betrachtung "Richard Wagner in Bayreuth" diente als Programmzeitschrift für die ersten Bayreuther Festspiele und zeigt Wagner im Zeichen der fortschreitenden Entfremdung beider Männer als "Verklärer der Vergangenheit" und nicht als "Seher der Zukunft."
Heute sind insbesondere die ersten beiden Betrachtungen hochaktuell und verdienen es im Angesicht der ständig deutlicher werdenden Krisenerscheinungen gelesen zu werden.
Kaufempfehlung.



Vier Juden auf dem Parnass: Ein Gespräch. Benjamin - Adorno - Scholem - Schönberg - Carl DjerassiVier Juden auf dem Parnass: Ein Gespräch. Benjamin - Adorno - Scholem - Schönberg
Carl Djerassi

Gebundene Ausgabe, April 2008

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Denken: Die großen Fragen der Philosophie - Simon BlackburnDenken: Die großen Fragen der Philosophie
Simon Blackburn

Broschiert, August 2001

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Phänomenologie der Wahrnehmung (Gruyter - de Gruyter Studienbücher) - Maurice         Merleau-PontyPhänomenologie der Wahrnehmung (Gruyter - de Gruyter Studienbücher)
Maurice Merleau-Ponty

Taschenbuch, 1. August 1976

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Epistulae morales: Texte mit Erläuterungen. Arbeitsaufträge, Begleittexte, Lernwortschatz - SenecaEpistulae morales: Texte mit Erläuterungen. Arbeitsaufträge, Begleittexte, Lernwortschatz
Seneca

Taschenbuch, 1. August 2001

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