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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Broschiert, März 2009 Verkaufsrang: 39 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let?s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt - passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling?schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer - wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage ?Wer bin ich?? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten ?Erkenntnissen des Tages? auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: ?Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!? Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. - Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 734 Bewertungen)
Einfach Klasse.... 5 von 5 Punkten Habe schon das Buch von Hape mit Vergnügen gelesen, aber von ihm vorgelesen übertraf alles.Lohnenswert, beides zu besitzen.
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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Audio CD, 1. Juli 2006 Verkaufsrang: 119 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 734 Bewertungen)
Einfach Klasse.... 5 von 5 Punkten Habe schon das Buch von Hape mit Vergnügen gelesen, aber von ihm vorgelesen übertraf alles.Lohnenswert, beides zu besitzen.
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Über die Berge zu mir selbst: Ein Banker steigt aus und wagt ein neues Leben Rudolf Wötzel Gebundene Ausgabe, 16. Februar 2009 Verkaufsrang: 565 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus der Glitzerwelt der Bankentürme in die Einsamkeit der Berggipfel März 2007. Die internationalen Finanzmärkte sind in glänzender Verfassung. Rudolf Wötzel, Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, nimmt aus freien Stücken seinen Hut. Sein Grund: Sinnkrise, Burnout, Zweifel am System. Seine Absicht: die Hochgebirgs-Kämme der Alpen zu Fuß zu überqueren, von Salzburg bis Nizza. Ein Mensch, der das durchhält, ist ein Leistungsjunkie. Aber auch einer, der auf der Suche nach sich selbst ist. Ein Bergpilger. Ein Mensch, der in unendlich vielen Stunden der Einsamkeit seine persönlichen Prägungen und seine schillernde Vergangenheit verarbeitet. Der durch intensive Begegnung mit der wilden Natur und mit den Menschen der Berge endlich zu sich selbst findet.Die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung - vom Abenteuer, alles hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Geld, Macht und Freude am Leben 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist sehr gut zu lesen, obwohl mir manche Wörter noch etwas zu preziös (hochgestochen) klingen. Aber wirklich nur wenige. Besonders gut finde ich die Zwischenabschnitte, wo er aus dem vorherigen Leben erzählt, was dann immer gut zu der Situation bei der Wanderung passt. Die Zwischenabschnitte bestätigen in vieler Hinsicht meine Vermutungen und Erfahrungen, bezüglich des Bank-, Versicherungsgewerbes und der Gesellschaft überhaubt. Dabei ist es, meiner Meinung nach, nicht wichtig etwas zu wissen, sondern jemandem glaubhaft zu machen, es zu wissen. Geld, Machtgier und Karrieredruck vernebelt die Sinne von uns Menschen und wir sind dadurch nicht mehr fähig das Schöne auf dieser uns geliehenen Erde zu sehen und vor allem zu empfinden. Es ist einfach zu lesen, ich ging praktisch die Strecke in Gedanken mit ihm, und jedesmal wenn ich das Buch zumachte, erwartet ich schon in voller Ungedult die nächste Etappe. Ab und zu musste ich sogar lachen.
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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg Hape Kerkeling Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 720 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let?s Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt - passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling?schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer - wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage ?Wer bin ich?? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten ?Erkenntnissen des Tages? auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: ?Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!? Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. - Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 734 Bewertungen)
Einfach Klasse.... 5 von 5 Punkten Habe schon das Buch von Hape mit Vergnügen gelesen, aber von ihm vorgelesen übertraf alles.Lohnenswert, beides zu besitzen.
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In die Wildnis: Allein nach Alaska Jon Krakauer Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 2522 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Mein Gott, war er ein gescheiter Junge..." Also, warum hat Christopher McCandless eine rosige Zukunft - College-Ausbildung, materiellen Komfort, außergewöhnliche Begabung und Charme - gegen den Hungertod in einem ausrangierten Bus in den Wäldern von Alaska eingetauscht? Jon Krakauers Buch versucht, diese Frage zu klären, und obwohl es die Frage nicht mit Gewißheit beantwortet - beantworten kann -, bringt In die Wildnis. Allein nach Alaska doch eine Menge Licht in die Sache. Nicht nur über McCandless' "Alaska-Odyssee", sondern auch über die Triebkräfte, die Menschen dazu bringen, aus der Gesellschaft "auszusteigen" und sich auf andere Weise auszuprobieren. Krakauer zitiert Wallace Stegners Schriften über einen jungen Mann, der in den dreißiger Jahren auf ähnliche Weise in der Wüste von Utah verschwand. "Mit 18 sah er sich in einem Traum [...] durch die romantischen Einöden dieser Welt wandern. Kein Mann, in dem noch die Essenz der Jugend fließt, hat diese Träume jemals vergessen." In die Wildnis zeigt uns, daß McCandless zwar extrem, keineswegs aber einmalig war. Der Autor macht den Eremit zu einem von uns - etwas, das McCandless selbst nie schaffte. Am Ende des Buchs ist McCandless nicht mehr einfach ein Zeitungsausschnitt, sondern eine sympathische, seltsam anziehende Persönlichkeit. Ob er nun "ein mutiger Idealist oder ein leichtsinniger Idiot" war - Sie werden Christopher McCandless nicht so schnell vergessen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 62 Bewertungen)
Ein Meisterwerk... 5 von 5 Punkten Man sollte dieses Buch lesen oder noch besser (ungewöhnlich) den Film sehen, ...es gibt einen zu denken, über sein Leben, seine Taten & Ideale. Alexander Supertramp forever! THX Chris, Sean Penn & Jon Krakauer.
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1000 Places to see before you die: Die Lebensliste für den Weltreisenden Patricia Schultz Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 977 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Manche Menschen markieren auf einer Weltkarte mit kleinen Stecknadeln diejenigen Orte, die sie bereits bereist haben - und jene, von denen sie träumen. Wer den amerikanischen Nummer-1-Bestseller 1000 places to see before you die liest, muss sich vermutlich sowohl eine größere Weltkarte als auch schachtelweise Nadeln anschaffen. Denn was die renommierte Reiseführerautorin Patricia Schultz nach sieben intensiven Recherchejahren als ?Best of the world? zusammengetragen hat, liefert Stoff für viele Träume und ausgiebiges Nadelstechen. Jetzt ist das knapp 1000-seitige Taschenbuch, deren übersichtliche Lesestücke durch kleine Schwarz-Weiß-Fotografien ergänzt werden, auch auf Deutsch erschienen und trägt den passenden Untertitel ?Die Lebensliste für den Weltreisenden?. In kurzer, aber prägnanter Weise beschreibt Schultz die aufregendsten Städte, ungewöhnlichs-ten Hotels, erlesensten Restaurants, berauschendsten Feste, eindruckvollsten Museen und atemberaubendsten Naturlandschaften der Welt. Gleichzeitig macht sie klar, dass Reisende unterschiedliche Prioritäten haben und andererseits auch jeder Ort auf jeden Menschen anders wirkt - eine unprätentiöse, weise und angenehme Grundeinstellung. Welche Orte haben es nun in den touristischen Olymp geschafft? Klar, dass Ayers Rock, Pekings Verbotene Stadt, Petra in Jordanien und die großen Pyramiden von Gizeh in Schultz? Liste nicht fehlen dürfen. Doch erstaunt werden Sie sich die Augen reiben, wenn Ihnen vom Schneefestival in Sapporo, dem Meeresschutzpark von Sa-ba, und dem - ja wirklich - Superdawg-Hotdog-Stand in Chicago vorgeschwärmt wird. Deutschland füllt immerhin knapp 20 Seiten - inklusive Münchner Oktoberfest, dem 1a-Hotel Traube Tonbach und der Fachwerkstadt Quedlinburg. Bezeichnend jedoch ist, dass Berlin im Gegensatz zu Wien, Paris, Rom und Co. keine Top-Ten-Auflistung seiner Sehenswürdigkeiten zugestanden wird. Zwei weitere Wermutstropfen gibt es bei der Lektüre dieses in dieser Art einmaligen Lesebuchs zu schlucken. Zum einen stammt der Originaltext aus dem Jahr 2003, was in den meisten Fällen nicht zum Tragen kommt, an einigen Stellen jedoch lediglich Vergangenes beschreibt. Prominentes Beispiel ist New Orleans, wo seit dem Wirbel-sturm Katrina nichts mehr so ist, wie es war und im Buch noch seitenlang beschrie-ben wird. Zum anderen tut sich die Übersetzung an manchen Stellen doch etwas schwer mit einer gelungenen Übertragung von flapsigen englischen Ausdrücken in die dafür manchmal wenig kompatible deutsche Sprache. An den Titel haben sich die Übersetzer erst gar nicht gewagt, sondern gleich im Original gelassen.- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
läd zum Träumen ein... 5 von 5 Punkten eingentlich würde ich das Buch keinem empfehlen, denn sofort wenn man es zum Lesen beginnt, will man eine Weltreise starten, die einfach nie ein Ende nehmen will :) -> absolut schönes Buch, kann mich meinen Vorgängern leider nicht anschliessen...
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Mit dem Kühlschrank durch Irland Tony Hawks Taschenbuch, 4. Februar 2009 Verkaufsrang: 2803 Für alle Leser von Bill Bryson - der Bestseller aus England: Nach einer durchzechten Nacht erwacht Tony mit schwerem Schädel und dem unguten Gefühl, daß da noch etwas war ... Genau. Diese Wette, die Küste Irlands gemeinsam mit seinem Kühlschrank zu umrunden. Als Tony startet, ist ihm ein wenig mulmig zumute. Doch er hat nicht mit dem Charme seines unternehmungslustigen Kühlschranks gerechnet, der die Herzen der Bevölkerung im Flug erobert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 86 Bewertungen)
Viel Freude auf einem kuriosen Tripp 5 von 5 Punkten "Mit dem Kühlschrank durch Irland" - warum, wieso und was soll das eigentlich? Auslöser der Irrfahrt ist eine Wette und Auslöser dieses Buch zu kaufen war mein Freund - ein Lesemuffel. Wie führt man jemanden, der Lesen als Arbeit empfindet an Bücher heran? Ganz klar: mit einer spannenden und schon fast unglaublichen Geschichte. Einfache Formulierungen und lebensnahe Beschreibungen machen das Buch einfach sympatisch. Kurz: Liebe Damen, wenn ihr ein Buch für euren Mann braucht, greift zu!
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Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer Bill Bryson Taschenbuch, 1. Dezember 2008 Verkaufsrang: 731 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was ist das für ein Land, in dem sich fliegende Füchse tummeln und Schweinefußnasenbeutler einst ihr Unwesen trieben? In seinem ebenso amüsanten wie informativen Streifzug durch ein unbekanntes Australien erzählt Bill Bryson von den historischen Hintergründen der Entdeckung dieses faszinierenden Kontinents - und hält den Leser mit seinem scharfen Blick für alles Skurrile und Ungewöhnliche in Atem. "Absolutes Muss vor jeder Australienreise. Das Buch steckt voller witziger Anekdoten kombiniert mit historischem Hintergrund und vielen Tipps zum Reisen." Frau im Spiegel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)
Leere und blendendes Licht... 5 von 5 Punkten ...verführen manchen Australienbesucher dazu, so der Autor, dass er seine Reise verlängern oder überhaupt bleiben möchte. Aktuell ist Australien tatsächlich für gar nicht so wenige Europäer - vor allem junge Menschen - ein äußerst begehrtes Reiseziel. Das ist nach der Lektüre dieses Buches kein Wunder, denn 1. Liebt des Autor dieses Land, das spürt man auf jeder Seite. 2. Er zeigt dem Leser auf rund 400 Seiten die ganze Breite dieses 5. Kontinents, auf dem noch vieles seiner Entdeckung harrt. 3. Der Autor vergisst aber auch nicht auf die Schattenseiten Australiens - etwa die Behandlung der Aborigines. 4."Garniert" ist das Buch mit viel Humor und vielen Anekdoten, die dem Leser auf spielerische Art und Weise viel Wissenswertes vermitteln. Wer weiß schon, dass bereits im Jahre 1629 in Westaustralien die ersten Europäer landeten? Ein holländisches Schiff strandete hier; den Rest der Geschichte sollten Sie aber selbst lesen! Summa summarum: Eine höchst vergnügliche Lektüre mit einem hohen Sucht(reise)potential!
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Gebrauchsanweisung für die Schweiz Thomas Küng Gebundene Ausgabe, Oktober 2008 Verkaufsrang: 1936 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist eine nicht aus der Welt zu schaffende Mär, dass Schweizer zur Begrüßung stets ein herzliches "Grüezi mitenand" in den Raum werfen. Viel öfter sagen sie nämlich "tschou" und "tschüss", "ciao" und "tschau", "sali", "salü zämä". Aber so ist das eben mit festgefahrenen Vorstellungen, die wiederholt werden: Man bekommt sie kaum mehr aus den Köpfen der Menschen. Deshalb hat der Schweizer Journalist Thomas Küng eine schwere Aufgabe übernommen, als er die Gebrauchsanweisung für die Schweiz erstellte - einen Leitfaden für die Schweizer Seele sozusagen, der sich befreit von den üblichen Klischees des Geldnoten bündelnden Bankangestellten und Käsefondue verschlingenden Bergfreaks. Den Lese-Praxistest hat die "Landeskunde der besonderen Art" auf jeden Fall bestanden. Auf über 200 Seiten führen Küng und sein deutscher Co-Autor Peter Schneider sowohl auf die Hochplateaus (zum Beispiel in Form der seinesgleichen suchenden Basisdemokratie) als auch in die schattigen Nebentäler (zum Beispiel in Form des oftmals engstirnigen "Kantönligeistes") des urschweizerischen Wesens. Mit schonungsloser Freude am Detail und fein herausgearbeiteten Pointen gehen die beiden Autoren zu Werke und berichten dabei stets aus der Sicht des teilnehmenden Beobachters. Dabei gelingt es ihnen, interessante und spannende Informationen, die man in Reiseführern nie finden würde, auf eine derart attraktive und humoristische Art und Weise zu vermitteln, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Die eingestreuten satirischen Zeichnungen von Peter Gut tun ihr Übriges. Eins muss allerdings klar sein: Der Leser bekommt zwar jede Menge Nachhilfe in schweizerischen Spezial-Sprachausdrücken, Gepflogenheiten bei Tisch sowie eine ausführliche Einführung in das komplizierte politische System, aber keine reisepraktischen Tipps wie Adressen etc. Wer also ein bestimmtes Hotel respektive Restaurant sucht, benötigt eine andere Gebrauchsanleitung, nämlich einen Reiseführer für die Schweiz. Als Lektüre für Urlauber und Neugierige eignet sich Küngs Buch jedoch perfekt. -Christina Falkenberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Gebrauchsanweisung für die Schweiz - für Schweizer und die, die es werden wollen! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch vor kurzem erst entdeckt und musste es als Schweizerin, die in Deuschland lebt, natürlich sofort kaufen. Ich selbst kann den Inhalt des Buches als äußerst...sorry ich berichtige...als äusserst :) treffend betiteln. Ich habe selten über unsere Eigenarten so gelacht, weil sie so schön beschrieben wurden. Die Autoren, ein Schweizer und ein Deutscher, haben sehr gut recherchiert und alles sehr vorteilhaft beschrieben. Man bekommt als Schweizer sogar gleich wieder Lust "zurückzuwandern" oder zurück zu "zügeln". oder? Gerade bei den Sprachbeispielen, habe ich besonders gelacht, weil mir manche Eigenheiten, die ich selber habe, garnicht auffielen, bis ich es in dem Buch las. Ich denke da immer an meinen ersten deutschen Freund, der mich immer ermahnte wenn ich sagte: "Ich habe kalt" - er rügte mich dann immer etwas schroff und sagte" es hisst mir IST kalt" *lach* Ich hätte ihm dann gern so ein Buch zu lesen gegeben, damit er etwas toleranter wird. :) Ich kann auf jedenfall jedem Schweiz-Interessierten diese Buch als "Wegweiser" und jedem Schweizer das Buch als "lustiges Spiegelbild" empfehlen. Ein großes Lob an die Autoren. Und somit sage ich Messi und Ade! Liebe Grüße aus Eisenberg in Thüringen, Claudia
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Afrikanisches Fieber: Erfahrungen aus vierzig Jahren Ryszard Kapuscinski Taschenbuch, Oktober 2007 Verkaufsrang: 1978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Immer wieder zieht es den polnischen Journalisten Ryszard Kapuscinski nach Afrika, zu den Schauplätzen von Staatsgründungen, Putschen und Bürgerkriegen. Mehr als vierzig Jahre hat er den "Schwarzen Kontinent" bereist, seine Menschen erforscht und in seinen Reportagen beschrieben. Die Summe seiner Neugier, seiner Erfahrungen, seiner Faszination und seines ohnmächtigen Staunens über die gewaltigen Dimensionen Afrikas geben ein hautnahes Bild.
"Kapuscinski hat mit seinem zärtlich komponierten Buch dem Kontinent die ihm gebührende Sprache gegeben." (Die Welt)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
das Geschenk für alle die Interesse an Afrika zeigen ! 5 von 5 Punkten das Buch habe ich mir ausgeliehen, kaum hatte ich 50 Seiten gelesen, wußte ich das Buch muss ich haben. Seitdem habe ich es 10 Mal verschenkt und alle haben, davon geschwärmt und es weiter gekauft und verschenkt. Der Autor führt uns einfühlsam in das afrikanische Kontinent ein, er erlebt es und gibt es weiter. Sein Mittendrin-Erlebnis ist einfach wunderbar mitgeteilt. Und es macht mich neugierig auf weitere Bücher von ihm, denn sein Schreibstil ist super
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Gebrauchsanweisung für Norwegen Ebba D. Drolshagen Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 5116 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Norwegen hat Fjorde, Berge und Mette-Marit, es hat betrunkene Elche und verschleierte Bauernmädchen. Das Land ist lang, kalt, im Sommer zu hell und im Winter zu dunkel. Und es ist der Liebling der Energiegötter, die ihm Wasser, Öl und Gas geschenkt haben. Die Autorin berichtet aus dem protestantischen Emirat am Golfstrom, wo ein Bier sieben Euro kostet und der Ministerpräsident zu Staatsterminen in seiner heimatlichen Tracht erscheint. Wo qualifizierte Gastarbeiter willkommen sind. Wo die Regierung Kindergartenplätze für alle und die Gleichberechtigung der Frau vorschreibt. Wo die Zahl der Toten in der Literatur überdurchschnittlich hoch ist und Krimis hauptsächlich an Ostern gekauft werden. Sie erzählt von den Menschen im Reich der roten Holzhäuschen, der Trolle und Elfen, in dem der Nationalfeiertag vor allem eins ist: ein Fest der Kinder.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Norwegeneinsteiger 5 von 5 Punkten Das Buch schildert anschaulich und in lockerer Form wie "die Norweger" so sind und auf welche Besonderheiten man bei einer Reise nach Norwegen so treffen kann. Es ist für mich, die ich Norwegen noch nie bereist habe, eine nette Einführungslektüre in das Land und die Leute,die einem anders als bei anderen Reiseführern, auch etwas über die Menschen und Hintergründe ihrer Geschichte liefert. Für mich hat das Buch meine Erwartungen voll erfüllt.
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Merian - Einmal im Leben: 100 unvergessliche Abenteuer Jakob Strobel y Serra, Axel Klemmer, Tom Dauer, Birgit Ackermann Gebundene Ausgabe, 3. März 2009 Verkaufsrang: 4042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warum steigen Menschen auf klirrend kalte Gletscher? Wer gibt Hunderttausende von Dollars aus, um ins All zu fliegen? Warum sind wir fasziniert davon, unbekannte Welten zu erkunden? MERIAN widmet sich der großen Frage des Abenteuers. In dem Reisebuch Einmal im Leben 100 unvergessliche Reiseabenteuer berichten Autoren von zehn ungewöhnlichen Abenteuern, verrückten Touren und wahnwitzigen Trips. Alle faszinierend, aber doch ganz unterschiedlich. In den Geschichten geht es mal um sechs Münchner Freunde bei der "Styrkeprøven", einem der härtesten Radrennen der Welt; mal um eine Reise von Berlin nach Nairobi nur mit Bus und Bahn; oder um die erste nichtasiatische Frau, die in Japan eine Geisha-Ausbildung absolviert hat und nun dort als solche lebt und arbeitet. Und welche Abenteuer liegen direkt vor der Haustür? Wer bei der Lektüre auf den Geschmack kommt, kann mithilfe von 90 nach Charakter und Preis bewerteten Reiseangeboten sowie konkreten Planungs- und Ausrüstungstipps selbst ins Abenteuer aufbrechen.
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Gebrauchsanweisung für New York Verena Lueken Taschenbuch, Dezember 2008 Verkaufsrang: 1866 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 5400 Hochhäuser, mehr als 180 Sprachen und der einzige Ort, an dem die Amerikaner zu Fuß gehen: New York ist einzigartig. Ihr Herz wird also klopfen, wenn Sie das erste Mal New York betreten. Vor Glück, wenn Sie das erste Mal eine Ansage des freundlichen U-Bahn-Schaffners verstanden haben. Vor Angst, wenn Sie lesen werden, warum schlechte Manieren hier manchmal mit dem Tod bestraft werden. Vor Rührung, wenn Sie hören, daß die Spitze des Empire State Building jeden Abend in anderer Farbe erstrahlt. Und vor Freude, wenn Sie als Kenner dem Neuankömmling die New Yorker Obsession für Postleitzahlen erklären können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
lustig und total interessant zu lesen 5 von 5 Punkten das buch bietet nette einblicke in das new yorker leben. vieles davon glaubt man gar nicht (turnschuhe etc.) aber es ist wahr... es ist nett vor einer nyc-reise zu lesen und danach nochmals... der aha-effekt und der ja-genau-effekt stellen sich sofort ein :))
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Gibt es intelligentes Leben? Dieter Nuhr Taschenbuch, 1. Juli 2006 Verkaufsrang: 4784 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wo sitzt die Intelligenz? Im Menschen? Der Mensch ist ein heißer Kandidat. Er ist objektiv intelligenter als ein Strudelwurm. Dazu kann er Müll trennen, 16-stöckige Häuser aus Ziegendung bauen und rauchen, allerdings nicht in öffentlichen Gebäuden. Wenn er nicht mehr klarkommt mit seinem Haufen Hirn, lässt er das Denken einfach sein. Dann fährt er Auto. Dieter Nuhr ist bis ans Ende der Erdscheibe gereist, um Intelligenz zu finden - nach Birma, Rarotonga, ja sogar nach Österreich. Seit 1994 ist Dieter Nuhr mit seinen Soloprogrammen in ganz Deutschland auf Tour. Er ist der einzige Künstler, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett als auch den Deutschen Comedypreis gewonnen hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)
Großaritg 5 von 5 Punkten Einfach lesen und genießen. Intelligent Comedy ohne Klische bedienung alla kennste kennste frau frau freundin weiste!
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Zwei Esel auf dem Jakobsweg: Wie ein Engländer sein Herz an Spanien verlor Tim Moore Taschenbuch, März 2009 Verkaufsrang: 2879 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Das sind die Blogs vieler Pilger witziger und informativer ... 2 von 5 Punkten ... und noch kostenlos dazu. Wie auch einige andere habe ich das Buch gelesen, um mein eigenes Camino-Feeling vor meinem nächsten Ausflug auf das Jakobswegenetz wieder aufleben zu lassen und schöne Erinnerungen zu reaktivieren, beeinflusst auch durch die Beschreibung als witziger und unterhaltsamer Reisebericht. Das Vorwort entsprach dieser Vorstellung noch einigermaßen, im Rest des Buches geht der Witz allerdings völlig verloren, wenn der Autor sich seitensweise aufregt über Probleme, die er nie gehabt hätte, wenn er wie jeder andere Pilger auch sich etwas mehr "Reduktion" auferlegt hätte, beispielsweise auf seine Reisebibliothek(!), aus der er gerne zitiert, verzichtet und seinen Rucksack selbst getragen hätte. Der arme Esel dient letztendlich nur dem Zweck, sich aus der Menge der Pilger herauszuheben und aufzufallen.
krampfhaft komisch ohne Tiefgang 1 von 5 Punkten Zwei Esel auf dem Jakobsweg preist sich selbst als urkomisches Reisebuch. Anfangs liest sich das Buch auch recht launig und beinhaltet auch einiges an Informationen über die Geschichte des Camino de Santiago. Bald wird man aber der hochmütigen leicht überheblichen Erzählweise und des krampfhaft plakativen Humors überdrüssig. Moore will krampfhaft komisch sein und dazu halten sogar seine Tochter als "Eselflüsterin" und des öfteren das Geschlechtsteil des bemitleidenswerten Esels her. Warum er den Jakobsweg gegangen ist, bleibt schleierhaft. Weder esoterische, noch kunsthistorische, noch religiöse Zugänge erwarten den Leser, er wird über 380 Seiten aber Zeuge eines fragwürdigen Zu- und Umganges mit einem als Tragetier auserkorenen Esel - der eher benutzt wird, um auf dem Pilgerweg aufzufallen wie ein roter Ferrari vor der Eisdiele. Fazit: Als Reiseführer bietet es zuwenig sachliche Infos, als urkomisches Reisebuch geht es mir zu krampfhaft zur Sache.
Anders als erwartet 5 von 5 Punkten Da ich selber schon seit Jahren gerne den Jakobsweg laufen würde, habe ich dieses Buch, das mir geschenkt wurde, mit Spannung zu lesen begonnen. Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen, weil eine Lektüre noch nicht beendet war, und blieb "hängen". Diese Mischung aus Wegbeschreibung, Informationen, Geschichte des Pilgerwegs, ironischer Selbstbetrachtung, Situationskomik, Beschreibung der unterschiedlichsten Mitpilger, Verzweiflung angesichts eines Esels, der zunächst als reiner Warentransporteur und Rucksatzersatz gedacht war, der aber im Laufe des Buches dem Autor immer mehr ans Herz wuchs, hat mich sehr angesprochen. Ja, gespannt auf eine Erleuchtung des Helden war ich natürlich auch, aber leider und Gott sei Dank blieb diese aus, zumindest hat er seine ganz persönlichen Gedanken und Gefühle bei sich behalten. Er beschreibt allerdings seine Ergriffenheit am Ende des Wegs, die ihn trotz aller negativer Umstände (Rummel in der Kirche, enttäuschende Bescheinigung der Pilgerung, Massenunterkunft vor Einzug in Santiago) erfasste. Auch seine zunächst sehr distanzierte Haltung zu den Menschen, die mit ihm den Jakobsweg gehen, ändert sich im Verlauf des Buches. Die gemeinsamen Unterkünfte, das Zusammensein mit all seinen Widrigkeiten gehören dann allmählich zu seinem Leben auf dem Jakobsweg. Diese Lektüre erspart dem wirklich am Jakobsweg Interessierten das Pilgern, aber auch einen guten Wanderführer nicht. Sie macht aber neugierig auf Land und Leute, auf grandiose Altstädte, malerische Dörfer, auf die anderen Pilger, lässst eigene Eindrücke und spirituelle Erfahrungen zu. Das übersteigerte Gefühl vieler Pilger, auch berühmter, ist die Welt des Autors nicht, muss sie auch nicht. Jede/r erlebt seinen Pilgerweg auf seine Weise. Am schönsten ist neben der humorvollen Betrachtungsweise des Autors die zaghafte Annäherung an seinen vierbeinigen Mitpilger bis zum wehmütigen Abschied.
wieso esoterisch? 5 von 5 Punkten ich habe schallend gelacht. die bedeutungsschwangeren jakobsweg-sinnfinder oder eben -sucher werden enttäuscht. ja und? eine so liebevolle sicht der welt mit einem solchen humor, wenns mal echt schief läuft auf dem jakobsweg, ist wohl der natürlichste weg, liebe und spiritualität zu leben.
Hier fehlt der Tiefgang 1 von 5 Punkten Die Übersetzung soll nicht so gut sein, lese ich, aber das kann ich nicht nachprüfen. So wie das Buch mir vorliegt, wirkt es nun mal auf mich, und das ist nicht sehr positiv. Der Schreibstil, den ich anfangs amüsant fand, hat mich im weiteren Verlauf genervt. Er ist stellenweise verkrampft komisch, teilweise obszön und mir zu flapsig. Im Klappentext heißt es: Zwei Esel auf dem Jakobsweg ist nicht nur schreiend komisch, sondern bietet einen nüchternen, von jeder esoterischen Peinlichkeit befreiten Blick auf das Geschehen. Esoterik wie in den mehrfach erwähnten Büchern von Shirley MacLaine und Paolo Coelho kommt nicht vor, aber auch nicht der kleinste Hauch von Spiritualität. Am Ende fragte ich mich, warum er den Jakobsweg überhaupt gegangen ist. Tim Morre ist Reisejournalist und aus diesem Blickwinkel hat er den Camino auch betrachtet. Wie er mit dem Esel umgegangen ist, gefällt mir nicht. Seine kleine Tochter schafft es in kurzer Zeit als "Eselflüsterin", dass "Shinto" sich wohl fühlt und sogar über Holzbrücken geht, was er sonst verweigert. Das hätte den Vater doch umstimmen müssen. Seine Beziehung zu dem Tier, das rund 700 km mit ihm gegangen ist und seine Lasten getragen hat, ist kaum ander, als zu einem wertvollen Fahrrad, das funktionieren soll und dem man für die Nacht ein sicheres Plätzchen sucht. Die meisten Kirchen auf seinem Weg waren geschlossen, aber Moore hätte sie, wenn überhaupt, nur aus kulturhistorischem Interesse aufgesucht. Gebete gibts nicht, seine Äußerungen über Religion beschränken sich auf flapsige Kommentare. Vieles geht an die Schmerzgrenze, will krampfhaft komisch sein. Wer sich das Buch aber trotzdem antut, erfährt viel über die Geschichte des Camino de Santiago. Aber dazu gibt es bessere Literatur.
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Ich bin kein Berliner: Ein Reiseführer für faule Touristen Wladimir Kaminer, Vitali Konstantinov Taschenbuch, März 2007 Verkaufsrang: 1707 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sicher, Wladimir Kaminer, der Deutsche russisch-jüdischer Abstammung, der mit dem Buch Russendisko und der gleichnamigen Partyreihe international bekannt wurde, ist weder in Berlin geschweige denn in Deutschland geboren noch besitzt er den typische Berliner Schnauze. Demnach ist er tatsächlich kein Berliner, auch wenn er seit 1990 dort lebt. Andererseits verkörpert er mit seinen kreativen Ideen, seinem Humor und seiner ganzen Lebenseinstellung das Berlinerische der Gegenwart so wie kein Anderer. Demnach ein echter Berliner also. Letzte Zweifel, ob Kaminer einer ist, der sich in Berlin auskennt, verfliegen, wenn man die 33 heiteren Kurzkapitel liest, denn die zeugen von einer echten Ortskenntnis. In jeder Episode erzählt er eine kleine Geschichte rund um ein Thema oder einen Ort, den man als Nicht-Berliner durchaus einmal besuchen sollte - als Berliner sowieso. Eine kurze Auswahl: Welchen Unterschied gibt es zwischen Ost- und Westberliner Steuerberatern? Wo kriegt man zehn Kilo Bananen für 50 Cent und mit etwas Glück noch einen Opel Kadett obendrauf? Und was machen eigentlich die Tschuktschen, Berlins kleinste Minderheit? Wie so meist bei Kaminer sind die Pointen sehr schön gesetzt, wer nicht zumindest schmunzelt, hat sich entweder am Kaminerschen Stil sattgelesen oder ist gerade einfach nicht in der Stimmung. Doch es geht nicht nur um spaßige Anekdoten. Denn bei "Ich bin kein Berliner" kommt noch der reisepraktische Aspekt dazu. Am Ende jeden Kapitels und hinten im Buch finden sich sämtliche Adressen zu den Orten sowie einige Informationen zu ihnen. Wer die beherzigt, kann wahrlich kein fauler Tourist sein, denn allein die Tippsammlung erstreckt sich über 35 Seiten. Fazit: Ein schönes Beispiel, wie es gelingt, einen Reiseführer einmal anders, als Geschichtenband, zu gestalten und dennoch einen konkreten Nutzwert zu schaffen. Ob dieses Konzept auch für andere Städte gelingen kann? Nur, wenn sich adäquate Autoren finden lassen - das wird nicht so einfach sein. - Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Sähr luustig! 5 von 5 Punkten Hallo, ich bin ein absoluter Wladimir Kaminer Fan. Dieses Buch steht in keinster Weise hinter seinen anderen Werken zurück. Es ist herzerfrischend lustig und angenehm kurzweilig. Im letzten Teil des Buches befinden sich allerlei Berliner Sehenswürdigkeiten wie z.B. der Zwiebelfisch.
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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien Tiziano Terzani Taschenbuch, 17. April 2008 Verkaufsrang: 1532 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als ihm ei alter Chinese einen Flugzeugabsturz voraussagte, beginnt für Tiziano Terzani ein der Neubegegnung mit einer altvertrauten Region. Mit allem, was keine Flügel hat, reist er durch Südostasien und schließlich - über China, die Mongolei und Sibirien - nach Europa; auf dem Seeweg geht es zurück nach Singapur. Ohne Zeitdruck spürt Terzani der Frage nach, ob der technologisch-materialistische Fortschritt, der Kulturen vernichtet und das Gesicht von Städten und Menschen verändert, nicht auch den Menschen um seinen geistigen Halt bringt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Fliegen ohne Flügel 5 von 5 Punkten Dieser Artikel war nicht für mich bestimmt, sondern auf Empfehlung eiens Dritten als Geschenk vorgesehen, deshalb keine Rezension möglich
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Die Wette: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, Keine Flugzeuge Steve Hely, Vali Chandrasekaran Gebundene Ausgabe, 24. Februar 2009 Verkaufsrang: 2716 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie haben ein Ziel: die Umrundung der Welt. Der Einsatz: eine Flasche Whisky. Die Bedingung: keine Flugzeuge. Es beginnt ein wahnwitziges Wettrennen um die Welt: Bald findet sich Steve auf einem Containerschiff wieder, das, beladen mit Rinderfellen und Altbatterien, von der amerikanischen Westküste aus Schanghai anläuft. Vali heizt derweil mit dem Mietwagen nach Mexiko und begreift erst langsam, dass ihn der Start gen Osten durch die Zeitverschiebung jeden zweiten Tag eine Stunde Schlaf kosten wird. Umso eiliger hat er es, bei Juan Lozano in Cuernavaca seinen ganz persönlichen Raketenrucksack zu erstehen. Doch Augenblick mal . . . Kommt man mit einem Raketenrucksack über den Atlantik? Wie man im Eiltempo 24 Länder auf 5 Kontinenten durchquert und dabei die coolsten Geschichten erlebt, wie man das Vertrauen einer brasilianischen Graffiti-Gang gewinnt, warum man keine frittierten Seidenraupen essen und keine gegorene Stutenmilch trinken sollte, wie man ein Blind Date in Schweden übersteht oder eine Entführung in Moskau plant das erfahren Sie in diesem Buch über das skurrile Reiseabenteuer zweier liebenswerter Chaoten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein fulminanter Lesespaß, der seinesgleichen sucht! 5 von 5 Punkten Man kann dieses Buch eigentlich ganz schlecht beschreiben - man muss es einfach selber lesen erleben. Eine dringende Leseempfehlung sei hiermit jedenfalls schonmal ausgesprochen! Tja, worum gehts? Steht schon im Titel: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, Keine Flugzeuge Dieses Experiment bzw. diese Wette ist auch wirklich so passiert, von März bis Juli 2007. Die Autoren und Protagonisten Steve Hely und Vali Chandrasekaran sind befreundete Drehbuchautoren und Fernsehgagschreiber - und somit wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Inhalt ihrer Wette: Einmal um den Globus reisen, von Los Angeles ausgehend, jeweils in eine andere Richtung, und ohne die Benutzung von Flugzeugen (oder sonstigen fliegenden Gerätschaften) - und wer zuerst wieder zurück ist, hat gewonnen. Und zwar eine Flasche Scotch von Anno Dazumal. Um das Ganze finanzieren zu können, haben sie sich fix einen Verleger für diese Story gesucht als Geldgeber, und ab gings dann. Es gibt keine Kapitel, Steve und Vali beschreiben jeweils abwechselnd ihre Sichtweise der Dinge bzw. ihre Erlebnisse. Vom Zustandekommen der Wette (welches jeder gaaaaaanz anders erlebt haben will als der andere!) über die Motivation bis zur eigentlichen Weltumrundung und wieder zurück. Durch viel Wortwitz, trockenen Humor und das wiederholte gegenseitige Zuwerfen von Pointen gleicht das Ganze manchmal einer Screwball Comnedy und liest sich somit auch sehr schnell. Da sie jeweils nur sehr kurz in den einzelnen Ländern weilen, sind die Betrachtungen natürlich meist etwas oberflächlich. Aber gerade das macht es so lesenswert und amüsant; die Art und Weise wie jeweils im Schnelldurchlauf die Eigenheiten und Gewohnheiten eines Landes beobachten und wiedergeben, macht einen Großteil des Buches und seines Charmes aus. Man darf sich keinen Reiseführer vorstellen, sondern einfach ein Buch, in dem zwei sehr wache und mit sehr trockenem Humor gesegnete Geister einfach das schildern, was sie erleben und hierüber reflektieren. Und da man auf einer Weltreise in kürzester zeit so vieles erlebt, so viel Ungewöhnliches und Einzigartiges, kommen jede Menge Anekdoten zusammen. Geärgert habe ich mich, diese kleine Erxkurs sei gestattet, dass Deutschland extrem schlecht bei wegkam. Man kann selbst Staatsbürgder des Landesd sein, das die Atombombe abgeworfen hat und Schwarze jahrzehntelang versklavt und anschließend nochmals jahrhundertelang diskriminiert hat. Man kann Russland durchreisen und die Mongolei, Dschingis Khan als persönliches Idol preisen, ohne ein schlechtes Wort darüber zu verlieren. Aber wer sind die Bösen schlechthin? Natürlich die Deutschen wegen ihrer Nazivergangenheit! Einer der Autoren fragt einige junge Deutsche, ob sie sich schämen bzw sich verantwortlich fühlen würden für diese Vergangenheit. Erst die Gegenfrage, ob er sich dafür schämt, dass seine Vorfahren Sklaven gehalten und schwarze Kinder bespuckt haben etc., brachte ihn zum Verstummen und zum Nachdenken. Abgesehen davon hatte ich viel Spaß beim Lesen und viel zu lachen! Das Vorhaben an sich ist wahnwitzig und beneidenswert, die Art der Schilderung und Nacherzählung höchst unterhaltsam und macht es zu einem der lustigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Was ich mich gewünscht hätte bei solche einem Buch wären ein paar Fotos gewesen und ein nicht ganz so abruptes holterdipolter-Ende. Ein kleiner Epilog wäre nett gewesen - fand ich. Trotzdem finde ich 5 Sterne absolut verdient, da das Buch liebevoll und merkbar mit Herzblut geschrieben und gestaltet wurde (bemerkenswert fand ich zB auch die Seitenzahlen, die sich nicht immer an der gleichen Stelle befinden, sondern vom Anfang bis zum Ende des Buches einmal rund um den Text wandern) !
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In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest Jon Krakauer Taschenbuch, April 2008 Verkaufsrang: 2998 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich - selbst unter den günstigsten Bedingungen - das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition - die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 131 Bewertungen)
Das Beste 5 von 5 Punkten Nach so vielen Jahren immer noch das Beste Buch über den Everest. Sehr reflekiert erzählt, ohne falsches triefendes Mitleid, Darstellung von Fakten und absolut authentisch und auch selbstkritisch. Toll!
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Fish and Fritz: Als Deutscher auf der Insel Wolfgang Koydl Broschiert, 1. März 2009 Verkaufsrang: 2190 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Leben unter Engländern kann ziemlich abenteuerlich sein. Zumindest, wenn man als Korrespondent einen Nachruf auf die Queen verfassen soll – für den Fall der Fälle – und sich vornimmt, ihr wenigstens einmal leibhaftig zu begegnen. Bei seinen Bemühungen trifft Wolfgang Koydl auf Hofschranzen und Sargschreiner, auf Feudalherren und andere Exzentriker – und lotet dabei die Tiefen der britischen Seele aus. Nebenbei versuchen die Koydls sich im fremden Alltag zurechtzufinden und stolpern dabei in so manchen "clash of cultures". Die wunderbar komische Geschichte einer deutschen Familie in England, mit viel Wärme, Witz und Feinsinn erzählt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein wahrer Genuss! 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist wirklich eine Offenbarung und hat seine Stellung als Bestseller allemal verdient! Ich selbst reise gerne nach London und kenne daher die liebenswürdigen Eigenheiten der Inselbewohner. Wolfgang Koydl ist ein wahrer Meister des geschmackvollen und unterhaltsamen Humors. Mit viel Feingefühl nähert er sich der britischen Kultur an und verrät dabei so das ein oder andere gut gehütete Geheimnis der Briten. Schade nur, dass es so wenig Seiten sind, denn ich hätte es am liebsten noch viel länger gelesen!
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