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Meer als ein Traum: Unter Segeln ins Glück Nathalie Müller, Michael Wnuk Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 6587 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fast schon ein Klassiker: Ein junges Paar, gerade mit der Ausbildung fertig, hat einen Traum: das Meer, viel Zeit und die Barfußroute im Kopf. Die erste Etappe noch getrennt, erkundet Michael die Route vom IJsselmeer bis zu den Kanarischen Inseln, wo seine Lebensgefährtin endlich nicht nur für ein paar Wochen Urlaub, sondern auf Dauer dazusteigt. Ihr erstes gemeinsames Ziel sind die Kapverden, die sie ausgiebig auf und unter Wasser erkunden. Dann der Sprung über den Atlantik, die Karibik lockt Später dann der Panamakanal und Galapagos, die Südsee, der Pazifik und der Indische Ozean.Was als zweisames Abenteuer und mit der Zielsetzung drei Jahre Auszeit beginnt, entwickelt zunehmend eine Eigendynamik, die sich nur deshalb einstellen kann, weil beide sich kompromisslos auf ihre IRON LADY und die jeweiligen neu zu entdeckenden Länder einstellen. Am Ende blicken sie auf sieben Jahre zur See zurück, sind reifer geworden, haben einen unendlichen Erfahrungsschatz und unterwegs zwei Kinder geboren, die ihre ersten Jahre im freien Leben auf den Ozeanen genießen.Mit viel Spontaneität, Liebe zur See und Neugier auf ihre Umgebung schildern beide in diesem Buch ihr Leben an Bord, als Paar und auch als wachsende Familie, und berichten über ihr Daseinan fernen Stränden, die Menschen und die Natur. Herausforderungen werden nicht nur ehrlich, sondern auch mit einem Augenzwinkern für die vermeintlichen Schwächen des jeweils anderen beschrieben. Humorvoll und unterhaltsam, spannend und informativ, zum Genießen und zum Träumen zeigt sich: Es ist mehr machbar als man denkt!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Meer als ein Buch 5 von 5 Punkten Natale und Micha sind die Vorbilder von meinem Mann und mir! Das Buch ist absolut klasse geschrieben. Mal lustig, mal spannend, mal aufregend und vor allem auch lehrreich. Wer kommt schon auf die Idee das man auf Wale auffahren kann!?
Schon nach den ersten paar Seiten wird man süchtig und mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Spätestens nach der zwanzigsten Seite ist man selber auf dem Boot und fährt gedanklich mit. Nach der dreißigsten Seite fängt man dann an nach Booten Ausschau zu halten und ab Seite fünfzig überlegt man "Wie bringe ich meinem Chef bei, dass ich mir eine Auszeit nehme?"
Wir können es nur empfehlen und wer dieses Buch nicht liest ist selbst Schuld und verpasst eine Menge!
Gruß
Simone & Ron
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Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland Carol Kloeppel Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 28663 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was muss eine Amerikanerin beim Bettenmachen in Deutschland beachten? Warum ziehen die Deutschen nicht nur mit Kind und Kegel um, sondern nehmen jedes Mal auch ihre komplette Küche mit? Und wie kommt man eigentlich am besten mit der scheinbar losen Auswahl an Brot, Wurst und Käse an den Verkaufstheken der Supermärkte zurecht? Als Carol Kloeppel 1992 für ihre große Liebe den Sprung über den großen Teich wagte und von Amerika nach Deutschland auswanderte, wusste sie nicht, was alles auf sie zukommen sollte. In diesem Buch erzählt sie von den merkwürdigen Eigenheiten ihres neuen Heimatlandes, aber auch von positiven Errungenschaften wie köstlichen Brötchen, geselligen Sonntagsspaziergängen und gemütlichen Weihnachtsmärkten. Inzwischen hat Carol Kloeppel ein zweites Zuhause in Deutschland gefunden und lebt mit ihrem Mann Peter und ihrer gemeinsamen Tochter Geena in Bonn.
Ehrlich, humorvoll und intelligent hält Carol Kloeppel uns Deutschen (aber auch den Amerikanern) einen Spiegel vor, in dem Überraschendes, Verbindendes und Gemeinsames beider Nationen zu sehen ist. Lustige Episoden, skurrile Anekdötchen aber auch viel Nachdenkliches ihrer bilateralen Alltagserfahrungen helfen die Augen zu öffnen und führen somit zu mehr gegenseitigem Verständnis. Deutsch-Amerikanische Verbindungen sind, wie die Autorin feststellt, eine gute Mischung. "Dear Germany" ist ein Buch, dass ich gestern Abend am Stück lesen musste - 250 fesselnde gut gefüllte Textseiten zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken - was vermag ein Buch mehr erreichen zu wollen? Einfach wunderbar! Georg B. Mrozek
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Passend! 5 von 5 Punkten Ich fand das Buch sehr passend! Da ich das Leben in den USA kennengelernt habe, kann ich die Vergleiche zwischen den Deutschen und den Amerikanern sehr gut nachvollziehen. Ich musste oft schmunzeln, weil ich viele Beispiele, die die Autorin genannt hat, genau so erlebt habe. - Besonders das Kapitel, in dem es um die Daunendecken der Deutschen geht, musste ich besonders schmunzeln, da eine amerikanische Freundin von uns auf ihrer ersten Deutschlandreise auch sofort eine Daunendecke gekauft und in die USA mitgenommen hat. - Ich fand das Buch sehr gut! Besonders für Leute, die die USA kennen und die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
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ADAC Camping-Caravaning-Führer 2008 : Deutschland, Nordeuropa: Deutschland. Belgien. Dänemark. Estland. Finnland. Irland. Lettland. Litauen. Luxemburg. ... Vereinigtes Königreich. Weissrußland k. A. Broschiert, 14. Januar 2008 Verkaufsrang: 4475 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vor Ort recherchierte GPS-Koordinaten weisen jetzt den Weg zu über 5.200 Campingplätzen - zusätzlich zu den genauen Adressangaben und der bewährten Zufahrtsbeschreibung. Ein neues Piktogramm gibt Wohnmobilfahrern Auskunft über umfassende Serviceleistungen für diese Zielgruppe. Erweitertes Angebot an aktuell gestesteten Campingplätzen in Bosnien-Herzegowina und Montenegro sowie Nordirland und Wales. Einzigartige Extras: Neue Gutscheine für Gratis-Übernachtungen und Preisvorteile in der Nebensaison mit der bewährten ADAC-CampCard.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht das Geld wert 1 von 5 Punkten Wir haben den Campingführer in Erwartung einer umfassenden Auflistung und Beratung zu Campingplätzen an der polnischen Ostsee gekauft - wir hätten es lassen sollen....
Es stehen nur sehr wenige drin(wir haben dann unzählige, sehr gute, allein gefunden!) und die Wichtung der einzelnen Bewertungskomponenten ist einfach nur Quatsch. Was nutzt mir die Tür vor der Duschkabine wenn es für hundert Stellplätze nur eine gibt? Im Falle Polen einfach an der ersten Tankstelle im Land eine Campingkarte kaufen und drauf achten das der Platz mindestens zwei Sterne hat. Die Karte kostet 3¬ und ist ausagekräftiger als der ganze Campingplatzführer des ADAC! |
Streiflichter aus Amerika: Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene Bill Bryson Taschenbuch, Februar 2002 Verkaufsrang: 3765 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bill Bryson legt in dem vorliegenden Buch eine Sammlung von Kolumnen zu den Vereinigten Staaten vor, die er für die Mail on Sunday geschrieben hat. Wie bereits in seinem Buch Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene beschreibt Bryson auf humorvolle Art und Weise seinen Alltag in den USA, der von allerlei kuriosen und skurillen Vorkomnissen gekennzeichnet ist. Selbst Amerikaner hat Bryson nach fast 20-jährigem Aufenthalt in Großbritannien beschlossen, samt Familie in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sich während seiner Abwesenheit einiges verändert hat und er oft in den alltäglichen und banalsten Situationen mit ungewöhnlichen Reaktionen seiner Landsleute rechnen muss. Den Blick geschärft nimmt er sich in seinen Kolumnen so ungewöhnlichen amerikanischen Eigenschaften wie z.B. Käse aus Sprühdosen in "Im Junkfood Paradies" oder eigenartige Feiertage in "Hail to the Chief -- Es lebe der Boss" vor. Aber auch vor seiner eigenen Familie macht er nicht halt. Oft wird seine englische Frau Zielscheibe seines erfrischenden Humors. Ironisch und sarkastisch beschreibt er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seine Einwohner. Bill Bryson ist den Lesern im deutschsprachigen Raum kein Unbekannter mehr, davon zeugt seine immer größer werdende Fan-Gemeinde. Obwohl hervorragend übersetzt, kann man die stilistischen und sprachlichen Feinheiten natürlich am besten im amerikanisch-englischen Originaltext I'm a Stranger Here Myself: Notes on Returning to America After Twenty Years Away nachempfinden. Die einzelnen Kolumnen in Streiflichter aus Amerika eignen sich hervorragend als Lektüre für zwischendurch, zur Aufheiterung des Alltags -- Sie werden sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können. --Martina Frühwald
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 74 Bewertungen)
Streiflichter aus Amerika 5 von 5 Punkten Ich kann die -meist guten- Rezensionen voll und ganz bestätigen: Als Amerika- Neuling bekommt man von B. Bryson auf amüsanteste Weise einen kleinen Einblick in das amerik. Leben. Ob man damit Klischees bedient oder nicht, bleibt dahingestellt, es sind ja nur "Streiflichter" und keine wissenschaftlichen Gesellschaftsanalysen.
Ein sehr kurzweiliges Buch!
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Allein unter 1,3 Milliarden. Eine chinesische Reise von Shanghai bis Kathmandu Christian Y. Schmidt Gebundene Ausgabe, 1. August 2008 Verkaufsrang: 11244 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Um China und die Chinesen zu verstehen, begibt sich Christian Y. Schmidt auf eine ungewöhnliche Reise. Er folgt der Nationalstraße 318, auch «Windknochen Chinas» genannt, die das Riesenreich auf einer Länge von 5386 Kilometern vom Gelben Meer im Osten bis zu den westlichen Rändern des Himalaya durchquert. Es ist eine Zeitreise vom glitzernden 21. Jahrhundert Shanghais bis nach Tibet, wo Yak züchtende Nomaden und Bauern noch immer halb im Mittelalter leben. Eine Topsehenswürdigkeit reiht sich hier an die andere: die malerische Wasserstadt Xitang, der gewaltigste Staudamm aller Zeiten, die mit 30 Millionen Einwohnern weltgrößte Stadt Chongqing, zahllose Tempel, Klöster und heilige Berge, Punkschuppen und Discos, das Woleng-Panda- Reservat und ganz zuletzt der Mount Everest. Christian Y. Schmidt war drei Monate unterwegs und hat Massagen chinesischer Ringerinnen, Reifenpannen und Erdrutsche überlebt, mit Kakerlaken Freundschaft geschlossen, Chinesinnen beim Shopping begleitet und sich mit Soldaten Tortenschlachten geliefert. Ob er dabei das Wesen der Chinesen ergründet hat, kann man in seinem spektakulären, witzig und pointiert erzählten Reisebericht erfahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
absolut lesenswert!! 5 von 5 Punkten Christian Y. Schmidt begibt sich auf eine Reise quer durch China. Sein Ziel ist es Chinese zu werden. Vorraussetzung dazu ist es sein Volk ganz genau zu kennen. Er fährt ganz alleine und mischt sich unter das chinesische Volk. Von Shanghai geht es bis nach Kathmandu in Nepal auf der Nationalstraße 318. Er findet sich immer wieder in skurrilen, sonderbaren Situationen wieder und versteht es, diese auf witzige und charmante Art zu beschreiben. Aufgrund der Sprachbarriere kommt es oft zu Komplikationen und Missverständnissen, die er aber durch seine entspannte und offene Art mit Bravour meistert.
Durch dieses Buch wird den deutschen die chinesische Kultur und Lebensweise ein ganzes Stück nähergebracht - es ist zwar oft anstrengend und teilweise stressig für uns Europäer sich im Land zurecht zu finden aber trotz allem sind die Chinesen ein außerordentlich interessantes und liebenswertes Volk, von dem man sich auch eine ganze Reihe für die eigene innere Geisteshaltung gewinnbringend abgucken kann!
Ein Muss für alle China-Interessierten! Und die, die lieber zuhause bleiben wollen können sich nun so lesend auf die exotische Reise begeben!
Ob Christian Y. Schmidt jetzt selbst Chinese geworden ist verrate ich natürlich hier nicht..
Also kaufen und lesen!
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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien Tiziano Terzani Taschenbuch, März 1998 Verkaufsrang: 3625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als ihm ei alter Chinese einen Flugzeugabsturz voraussagte, beginnt für Tiziano Terzani ein der Neubegegnung mit einer altvertrauten Region. Mit allem, was keine Flügel hat, reist er durch Südostasien und schließlich - über China, die Mongolei und Sibirien - nach Europa; auf dem Seeweg geht es zurück nach Singapur. Ohne Zeitdruck spürt Terzani der Frage nach, ob der technologisch-materialistische Fortschritt, der Kulturen vernichtet und das Gesicht von Städten und Menschen verändert, nicht auch den Menschen um seinen geistigen Halt bringt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Die Kunst des Reisens 5 von 5 Punkten Tiziano Terzani bekommt von einem Wahrsager die Auskunft, dass er 1993 auf keinen Fall ein Flugzeug besteigen soll, weil der sich damit in Lebensgefahr begibt. Zuerst nimmt er diese Aussage nicht ernst und außerdem glaubt er ja sowieso nicht an "sowas". Aber dann beschließt er das ganze als Experiment durchzuführen. Er bekommt das OK seines Arbeitgebers, dem Spiegel, bei dem er als Auslandskorrespondent angestellt ist. Und in diesem Jahr reist er, statt mit dem Flugzeug, mit Bus, Bahn, Auto und Schiff und entdeckt so die alte Lust am Reisen wieder und dem direkten Kontakt zu Land und Bevölkerung. Zu seinen Reisen gehört eine Fahrt von Bangkok nach Berlin durch China und die ehemalige Sowjetunion. Den Rückweg fährt er zusammen mit seiner Frau per Schiff von Italien nach Thailand. Außerdem besucht er in jedem Land, in dass er kommt den bekanntesten Wahrsager/Schamanen und stellt ihm Fragen. Im März des Jahres stürzt dann tatsächlich ein Hubschrauber ab, in dem er normalerweise gesessen hätte. Die Schamanen geben ihm teils übereinstimmende, teils abweichende Antworten auf seine Fragen. Terzani beginnt jedoch daraufhin mit Meditation und einigen Körperübungen, wie Qi Gong.
Ein wunderbares Buch mit vielen Anregungen zum Weiterlesen. Viele Informationen über südostasiatische Länder, die Terzani bereiste. Und auch Hintergrundwissen über die dortige politische Situation.
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, arbeitete als Jurist, bevor er in den USA ein weiteres Studium absolvierte. Von 1972 bis 1997 war er Korrespondent des Spiegels in Asien und schrieb für Il Corriere della Sera und La Repubblica. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Er starb im Juli 2004 in Orsigna bei Florenz.
Weitere Bücher: Noch eine Runde auf dem Karussell, Das Ende ist mein Anfang, Briefe gegen den Krieg, Fremder unter Chinesen, Gute Nacht, Herr Lenin, ...
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Shiva Moon: Eine Reise durch Indien Helge Timmerberg Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 6347 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Spiegel, Stern, Bild, Zeit, Playboy -- für alle hat Helge Timmerberg schon geschrieben. Zweifellos ist er einer der ganz Großen im deutschen Journalismus. Das findet auch die Süddeutsche Zeitung: Man fängt beim Lesen an, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buchs unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind. Treffender kann man es kaum ausdrücken. Timmerbergs Sprache ist einfach schloddrig-schön, mal kumpel- und mal rüpelhaft und mal formvollendet geschliffen wie ein hochkarätiger Diamant. Aber immer pointiert und ungemein unterhaltsam. Kompromisslose Schöngeister und Moralisten mögen sich vielleicht an der häufigen Verwendung des Präfixes scheiß oder an seinen Hoheliedern auf Haschisch und Co. stören, doch nach Ansicht des Rezensenten macht ihn all das nur noch menschlicher, besser. Kurzum: Es macht ungeheuer Lust, seine Gedanken zu lesen. Eigentlich verschlingt man sie eher, denn mit jeder Seite steigt das Bedürfnis nach mehr Timmerberg. Wer nichts vorhat, dem kann es leicht passieren, dass er Shiva Moon in einem Rutsch durchliest. In dem mehr als 200 Seiten starken Buch gibt es keine Fotos, keine Karten (gut: eine Skizze) und keine Telefonnummern von Hotels, dafür eine nahtlose Geschichte mit zwei Hauptrollen: Timmerberg selbst und Indien. Die Handlung: Das mehr als dreißig Jahre währende Liebesverhältnis der beiden. Doch keine Angst, anders als bei mancher Buchkonkurrenz wird der Subkontinent nicht als Yoga- und Ayurveda-Paradies verklärt. Sicher, die Yogahauptstadt Rishikesh kommt vor, auch Varanasi und Kalkutta, und jeder Indienfan wird viel Wahres und selbst Erfahrenes wiederfinden. Doch, und das ist das Besondere: Auch wer sich von Indien bislang nicht angesprochen fühlte, wird sich von der Art, wie Timmerberg erzählt, mitreißen lassen. Der Mix aus Be- und Verwunderung für und über die heraufziehende Weltmacht, aus Realismus und Ironie, garniert mit einigen handfesten und im Fließtext eingestreuten Reisetipps macht's möglich. Da werden schonungslos die Tücken des Bahnfahrkartenreservierens und des Bettlerspießrutenlaufens genannt, und nur wenig später die Schönheit der Gangesquelle in den schillerndsten Farben beschrieben. Indien ist eben nicht schwarz oder weiß, Indien ist alles, und Timmerberg beherrscht es wie kein anderer, aus Tausenden von Farben ein prächtiges Kunstwerk zu zaubern. -- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Indien zum Träumen und Schmunzeln 5 von 5 Punkten Ein absolut cooles Indien-Porträt. Ich mag Timmerbergs humorvolle, erfrischend nüchterne, unesoterische Art, wie er Indien beschreibt. Er verschont einen mit endlosen Landschafts- und Menschenbeschreibungen, Abhandlungen über Götter und Historik und bindet interessante Fakten locker-flockig nur dort in den Text ein, wo es das Verständnis erfordert. Er lässt einen typische und weniger typische Erlebnisse eines europäischen Indienreisenden miterleben. Timmerberg schafft es meiner Meinung nach super, Stimmungen heraufzubeschwören, ohne dabei romantisch verklärt zu werden. Besonders über das Kapitel der zwei Geistheilerinnen, denen er auf dem Weg begegnet und die ihn versuchen, mit obskuren Methoden von seinen Ohrenbeschwerden zu befreien, schmunzle ich noch jetzt wenn ich daran denke. Dazwischen reflektiert Timmerberg aber auch ernsthaft über Indien, hinterfrägt die Touristikwelle, die seit den Hippies Indien überrollt, und sich selbst.
Negative Punkte kommen mir beim besten Willen keine in den Sinn, da ich wohl genau dem Zielpublikum entspreche. Höchstens, dass das Buch eindeutig nicht geschaffen ist für Leute, die sehr esoterisch sind, und nicht über sich selber lachen können. Und man muss auch keine Shoppingtipps erwarten oder Restaurant-Empfehlungen.
Ein sehr kurzweiliges Lesebuch für alle, die die Sehnsucht nach Indien im Herzen tragen, aber nicht als 0815-Touristen dorthin reisen möchten.
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Mit dem Kühlschrank durch Irland Tony Hawks Taschenbuch, August 2000 Verkaufsrang: 11938 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für alle Leser von Bill Bryson - der Bestseller aus England: Nach einer durchzechten Nacht erwacht Tony mit schwerem Schädel und dem unguten Gefühl, daß da noch etwas war ... Genau. Diese Wette, die Küste Irlands gemeinsam mit seinem Kühlschrank zu umrunden. Als Tony startet, ist ihm ein wenig mulmig zumute. Doch er hat nicht mit dem Charme seines unternehmungslustigen Kühlschranks gerechnet, der die Herzen der Bevölkerung im Flug erobert.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)
Selten so beim Lesen gelacht 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist kein Reiseführer, leider wird es in Buchhandlungen darunter geführt, dass die Käufer dann verwundert über den Inhalt sind, kann ich nachempfinden, allerdings haben sie damit einen traumhaft lustigen "Fehlgriff" getätigt. Ich habe dieses Buch nun bestimmt schon 10x gelesen, finde es nie langweilig und kann bei jedem Lesen erneut in herzhaftes Lachen ausbrechen. Tony Hawks hat einen wunderbaren Sinn für skurrile Momente und kann diese so gut beschreiben, dass man das Gefühl hat, mit ihm an der Straße zum Trampen zu stehen, dazu beschreibt er die Iren und das Land in einer so charmanten Weise, dass man Lust bekommt, sofort dorthin zu verreisen. Ich lege jedem den Kauf des Buches ans Herz, das wird man nicht bereuen, alle meine Freunde habe ich erfolgreich mit meinem Faible für Hawks Bücher angesteckt und hoffe auch hier wenigstens ein wenig Neugierde geweckt zu haben.
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Gebrauchsanweisung für China Kai Strittmatter Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 4944 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden China verstehen? Unmöglich vermutlich. Einstweilen aber können wir uns mit dem ABC des chinesischen Alltags behelfen: Dann ist die Rede von den jingma, den Flüchen der Pekinger, und huang, gelb, der Nationalfarbe und was sie dem Chinesen wirklich bedeutet. Und dann gibt es da noch chi, das erotische Verhältnis der Chinesen zu ihrem Essen. Oder renao wie Lärm und Krach, ein im Reich der Mitte ausgesprochen freundliches Wort. Aber keine Angst: Kai Strittmatter wird nicht von allen 57000 Schriftzeichen erzählen. Nur von den wichtigsten. Von Peking bis zum Gelben Fluß, vom Kommunismus und dem Nachnamen Li den immerhin 100 Millionen Chinesen tragen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
China verwirrt 5 von 5 Punkten Wie wahr! Wer - wie der Schreiber dieser Zeilen - dieses Land zum ersten Male bereist, kann Kai Strittmatter - der jahrelang in China gelebt hat - nur zustimmen. Es gibt wohl kein Land der Welt, das (derzeit) so zwischen den Extremen pendelt: In (weiten) Teilen Tibets etwa tiefste Rückständigkeit (und Armut) wie in einem Entwicklungsland; in Shanghai dagegen protzt man mit seinem Reichtum...
Das Buch zeigt - mit viel Humor - genau diesen Widerspruch auf: es gibt keine einfache Erklärung für China, wobei - laut Autor - im Moment "niemand ...verwirrter ist als die Chinesen selbst".
Jedenfalls eine amüsante und empfehlenswerte Lektüre, aufgeteilt auf viele Kapitel ("Familie", "Essen", "Hitze und Lärm...), die beim Leser, wenn er das Land bereist, nicht nur einmal das berühmte AHA-Erlebnis auslöst!
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Der Gipfel des Verbrechens: Die Everest-Mafia und ihre dreckigen Geschäfte Michael Kodas Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 4525 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Über hundert Tote, die den Weg nach oben säumen; Basislager, die zu Müllhalden verkommen sind – der engagierte Bergsteiger, Reporter und Pulitzerpreisträger Michael Kodas enthüllt, wie das Dach der Welt zum Gipfel des Verbrechens wurde.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Gute Story, aber sprunghaft geschrieben 3 von 5 Punkten Die Story an sich ist sehr interessant und lesenswert. Den Kern des Buches bilden zwei verschiedene Geschichten über zwei unterschiedliche Expeditionen, die sich zur gleiche Zeit am Everest befinden und letztendlich an übertriebenen Egos und Betrug scheitern und einer Person auch dabei das Leben kosten (was m.E. jedoch nichts mit einer ominösen "Everest-Mafia" zu tun hat).
Dennoch finde ich, dass die Storys zu sprunghaft erzählt wurden. Nicht nur dass der Autor ständig zwischen beiden Geschichten hin- und herspringt, es werden auch die Zeitabläufe durcheinandergebracht. Dies und die vielen kleinen Zwischengeschichten nehmen dem Leser das Interesse und die Spannung an einem eigentlich sehr spannenden Thema.
Wer ein spannendes Buch über den Everest (und auch über die Vorgehensweisen der Expeditionen und deren Teilnehmer) lesen will, dem sei "In Eisige Höhen" von Jon Krakauer wärmstens empfohlen.
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Pilgern auf den Jakobswegen Raimund Joos Broschiert, 8. Februar 2008 Verkaufsrang: 4793 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer sich auf eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg oder anderswo vorbereiten will, für den bleibt hier keine Frage offen. Zunächst werden die verschiedenen europäischen Pilgerwege kurz beschrieben, um eine Auswahl zu erleichtern. Es finden sich Tipps zur Planung wie z.B. zur Wahl der richtigen Reiszeit sowie Reiseform und Länge der Pilgertour. Nach der ausführlichen Beschreibung der sportlichen, mentalen und praktischen Vorbereitung bietet eine erprobte, kommentierte Packliste Hilfen bei der richtigen Wahl von Schuhwerk, Rucksack, Medikamenten und vielen anderen Dingen. Auf dem Weg gibt das praktische Büchlein Ratschläge für das richtige Pilgern und bietet erprobte Insidertipps zu der Vermeidung und Lösung der häufigsten praktischen und gesundheitlichen Probleme. Das Leben in den Pilgerherbergen, deren verschiedenen Formen und Regeln, werden beschrieben. In dem ausführlichen Anhang finden sich alle wichtigen Adressen und die Vorstellung weiterführender Literatur. Kurz: alles was man braucht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
kompakt aber ausreichend 5 von 5 Punkten Wer, so wie ich, eigentlich nur wissen möchte, wie diese Pilgerwanderung verläuft, wird mit weitaus mehr Informationen beglückt. Informativ sind auch die Eindrücke des Autors abseits der technischen und mentalen Vorbereitung.
Ich hatte mir eine Pilgerung anders vorgestellt und war positiv überrascht. Für mich sehr informativ und eine Empfehlung wert. Vielleicht etwas kurz.
kj (NB)
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Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit Reinhold Messner Taschenbuch, Juni 2003 Verkaufsrang: 2397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Viele spannende Bergsteiger-Bücher hat der Südtiroler Reinhold Messner bereits veröffentlicht, von der Mount-Everest-Besteigung über das Annapurna-Abenteuer bis hin zu seiner Antarktis-Tour. Das Werk Nanga Parbat -- Bruder, Tod und Einsamkeit fällt, wie der Titel erahnen lässt, aus der Reihe. Denn hierbei geht es weniger um die Auseinandersetzung mit dem Berg als um die mit dem Tod. Aber von vorne. Da wäre also zum einen der mächtige Nanga Parbat, der seit mehr als 100 Jahren die besten Alpinisten aus aller Welt magisch anzieht -- vor allem wegen der 4.500 Meter hohen Rupalwand, die als höchste Eis- und Felswand der Erde gilt. Vom nackten Berg -- so die deutsche Übersetzung von Nanga Parbat -- fühlten sich im Jahr 1970 auch die Brüder Reinhold und Günther Messner angezogen. Wobei wir schon beim zweiten Punkt sind: dem geliebten Bruder, der beim Gipfelabstieg von einer Lawine verschüttet wird und stirbt. Obwohl dieses tragische Ereignis bereits über 30 Jahre zurück liegt, erzählt Reinhold Messner davon, als ob es erst gestern geschehen wäre. Eher noch: als ob es gerade geschehen würde. Die exakte Wiedergabe der Route, die diversen Dialoge, vielmehr noch die offene und detaillierte Darlegung seiner Gefühle und Gedanken (Stichwort Einsamkeit) sind angesichts dieser Zeitspanne erstaunlich und verdeutlichen umso mehr, wie präsent der Verlust des Bruders bis heute geblieben ist. Im Prolog ist sogar vom "Schlüsselerlebnis meines Lebens" die Rede -- und von einer "Grenzüberschreitung vom Diesseits zum Jenseits, vom Leben zum Tod, vom Tod zum Leben" und "vom schwierigsten Weg meines Lebens". Bei all den nachdenklichen Zeilen tritt die Tatsache, dass Reinhold Messner als erster Bergsteiger die mächtige Rupalwand durchstieg, fast in den Hintergrund. Das macht das Buch allerdings keineswegs weniger spannend. --Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Der nackte Berg, Nanga Parbat 5 von 5 Punkten Zuerst skeptisch, aber neugierig durch die erst vor kurzem durch die Presse gegangenen Vorkommnisse in der Rupalwand am Nanga Parbat, habe ich das Buch gekauft und mit wachsender Begeisterung gelesen. Das war mein erstes Buch von Reinhold Messner und mein erstes Buch über Extrembergsteigen. Glaubhaft schildert Reinhold Messner die Vorkommnisse dieser Extremtour. Die Intrigien, die Missverständnisse, die Einsamkeit und Verzweiflung. Nicht zu vergessen den unglaublichen Schmerz über den Verlust seines Bruders. Zum Abschluß dieses Dramas, so schlimm es auch sein mag, die Bestätigung für seine Schilderung als die sterblichen Überreste von Günther Messner dort gefunden werden wo Reinhold Messner es angegeben hat.
Nie hätte ich geglaubt das dieses Buch mich so fasziniert, ja sogar berührt und meine Hochachtung für Reinhold Messner dem es so wichtig war die Vorkommnisse am Berg seiner Mutter selbst zu schildern. Dieses Vorhaben hat ihn letztendlich überleben lassen.
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Gebrauchsanweisung für New York Verena Lueken Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 9973 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 5400 Hochhäuser, mehr als 180 Sprachen und der einzige Ort, an dem die Amerikaner zu Fuß gehen: New York ist einzigartig. Ihr Herz wird also klopfen, wenn Sie das erste Mal New York betreten. Vor Glück, wenn Sie das erste Mal eine Ansage des freundlichen U-Bahn-Schaffners verstanden haben. Vor Angst, wenn Sie lesen werden, warum schlechte Manieren hier manchmal mit dem Tod bestraft werden. Vor Rührung, wenn Sie hören, daß die Spitze des Empire State Building jeden Abend in anderer Farbe erstrahlt. Und vor Freude, wenn Sie als Kenner dem Neuankömmling die New Yorker Obsession für Postleitzahlen erklären können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Klasse statt Masse 5 von 5 Punkten Endlich mal ein Buch, dass einem die Seele einer Stadt näherbringt! Wer mehr möchte, als nur die touristischen highlights abhaken, sollte sich unbedingt mit diesem Buch und einem NewYork-cheescake in die Ecke setzen. Beim lesen erlebe ich das wahre NY, eine Annährung an die Menschen und an die Geschichte einer Stadt. Es ist eine gute Vorbereitung aber auch eine wunderbare Nachbereitung auf/von NY. Ich habe erstmals das Gefühl, NY wirklich kennengelernt zu haben. Mehr davon!
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Mein Jahr in der Provence Peter Mayle Broschiert, August 2006 Verkaufsrang: 7665 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der englische Autor Peter Mayle hat sich seinen Traum erfüllt - und ist in den sonnigen Süden, in die Provence, gezogen. In diesem Buch beschreibt er liebevoll und mit echt britischem Humor sein erstes Jahr in Frankreich. Ein Duft von Jasmin und Lavendel, von Olivenöl, Knoblauch und Wein durchzieht dieses Buch und weckt im Leser die Sehnsucht, es dem Autor gleichzutun.
Der englische Autor Peter Mayle hat sich einen Traum erfüllt, den viele Menschen haben: Er ist in den sonnigen Süden, in die Provence gezogen. In diesem Buch beschreibt er liebevoll und mit echt britischem Humor sein erstes Jahr in der Provence: die kleinen Mißverständnisse, die sich aus den Sprachschwierigkeiten und der unterschiedlichen Lebensweise ergeben, die Liebe der Provenzalen zu einem üppigen Mahl, die der Autor bald teilt, das Leben im Wechsel der Jahreszeiten. Ein Duft von Jasmin und Lavendel, von Olivenöl, Knoblauch und köstlichem Wein durchzieht dieses Buch und weckt im Leser die Sehnsucht, es Peter Mayle gleichzutun. »Mein Jahr in der Provence« stand in England und Amerika wochenlang ganz oben auf den Bestsellerlisten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Formidable! 5 von 5 Punkten Südfranzosen aus der Sicht eines Engländers. Zum Piepen!
Man sollte die Provence und die südfranzösische Mentalität allerdings etwas kennen und auch lieben, um den Witz dieses amüsanten Buches voll verstehen zu können. Für alle Südfrankreich-Fans mit Sinn für britisch angehauchten Humor absolut empfehlenswert und auch als nicht ganz ernst zunehmender Ratgeber für potenzielle Einwanderer und Dauergäste hervorragend geeignet.
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Der verschenkte Sieg Bernard Moitessier Broschiert, 1. September 2003 Verkaufsrang: 6786 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Moitessier 1969 eine gutdotierte Einhand-Nonstopp-Regatta um die Welt abbrach, die er schon fast gewonnen hatte, und statt zum Zielhafen in die Einsamkeit der tahitischen Inseln segelte, schüttelte alle Welt verständnislos den Kopf. Ganz allein und ohne Zwischenstopp war er auf seiner Joshua um die drei großen Kaps gesegelt - Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn, als er abdrehte und auf Ruhm und Geldpreis verzichtete. Dieses Buch liefert nachträglich die Gründe dafür. Moitessier schildert darin spannend und hautnah die äußeren Geschehnisse seiner Reise und gewährt dem Leser zugleich Einblick in seine Gedanken und die innere Verarbeitung der ihn umgebenden großartigen Natur. Die Tierwelt der drei großen Ozeane, der Himmel über der südlichen Erdhalbkugel, der Überlebenskampf des kleinen Bootes - Moitessier erzählt davon so lebendig wie kein Alleinsegler vor ihm. Sein Buch ist ein Erlebnis - selbst für diejenigen, die noch nie ein Segelboot betreten haben. In einem u mfangreichen Anhang erfährt der Leser alles Wissenswerte über Ausrüstung, Reparaturen und taktisches Verhalten bei schwerem Wetter. Mit diesem Buch wurde Moitessier zur Kultfigur der Segler und Aussteiger. Bernard Moitessier, Philosoph, Segler, "Aussteiger", war einer der Ersten, die Segeln nicht nur als Fortbewegung, sondern als Lebensart empfanden. Seine Philosophie der einfachen Dinge hat Tausende Segler beeinflusst.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Der Klassiker neu aufgelegt 5 von 5 Punkten Der Klassiker unter M.s Büchern. War zeitweise bei Ebay für 80-140 Euro zu haben, nun also wieder in deutscher Sprache. Es gibt wohl nur wenige Bücher die Blauwassersegler oder solche, die es werden wollen so fasziniert haben. Trotz aller Begeisterung und mehrfachem Verschlingen dieses Buches bleibt doch immer wieder auch das Gefühl: wie kann man auch so naiv sein ... die Papst Passage ist für mich immer wieder nur schwer zu begreifen, aber das macht Moitessier wohl auch aus: die Begeisterung mit der er die Welt verändern wollte. Wären alle so - wäre die Welt wohl erheblich anders gepolt. Ein Muss und eine unglaubliche Kur für alle die segeln oder einfach los wollen!
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Reisemobil International. Bordatlas 2008: Über 4000 Reisemobil-Stellplätze. Übernachtungs-Wegweiser. Mit allen wichtigen Entsorgungs-Stationen
Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 6832 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Stellplatzführer für Reisemobilisten, über 4000 Stellplätze mit Abbildungen und genauen Beschreibungen über Anfahrt und Lage etc. 450 Seiten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für Skandinavien-Reisende ungeeignet 1 von 5 Punkten Der größte Teil der Stellplätze befindet sich in Deutschland. Skandinavien ist eher schwach vertreten. Zu Schweden z.B. gibt es gerade mal 2 Seiten. Das hat mich sehr geärgert, weil dies von der Aufmachung her nicht zu erkennen war. |
Sizilien: Inkl. Liparische und Egadische Inseln, Ustica, Pantelleria, Linosa und Lampedusa. Das Reisehandbuch zur größten Insel des Mittelmeers - umfassende Informationen, klar gegliedert Thomas Schröder Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 6301 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sizilien, das heißt Sommer von April bis Oktober, griechische Tempel, normannische Kathedralen, lange Strände und eine Vielzahl malerischer Schluchten. Sizilien ist eigentlich schon ein Kontinent für sich und alles andere als ein "pflegeleichtes" Ferienparadies. Die mit über 25.000 Quadratkilometern größte Insel des Mittelmeers verblüfft durch zahlreiche Kontraste: blühende Zitronenplantagen am Meer und kahle, sonnenverbrannte Berglandschaften, chaotische Metropolen voller krasser sozialer Gegensätze und idyllische Barockstädtchen, hastig hochgezogene Badesiedlungen und einsame Strände. Nicht zu vergessen sind dabei die Inselchen um die Insel, wobei jede ihren eigenem Charakter hat. Auf 544 Seiten findet man eine Fülle von wertvollen Tipps zu Camping, Hotels, Restaurants und Verkehrsmitteln, aber auch interessante Hintergrundberichte zum Sightseeing in Palermo, Baden im Naturpark Zingaro und zur Vulkanbesteigung auf Stromboli. Der Autor Thomas Schröder erweist sich als Lan deskenner und hat reichlich Anekdoten zu Sehenswürdigkeiten sowie zur Geschichte und zur Gesellschaft Siziliens parat. Besucht wurden außerdem die Liparischen und Egadischen Inseln, Ustica, Pantelleria, Linosaund Lampedusa.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Top Empfehlung für Individualreisende 5 von 5 Punkten Im Herbst 2007 machten wir uns für zwei Wochen nach Sizilien auf und bis auf den Hin- und Rückflug, einen Mietwagen und die ersten drei Nächte in Taormina ohne wirklichen Plan.
Vom Wetter geleitet und mit Thomas Schröders sehr hilfreichen Reiseführer haben wir diese traumhafte Insel einmal komplett umrundet inkl. Etna-Wanderung und einen Ausflug auf die Insel Lipari. Dank der detaillierten Beschreibungen haben wir immer ein tolles Quartier gefunden und auch manchen Restaurant-Tipp beherzigt.
Das Buch ist chronologisch aufgebaut, beschreibt auch kleinere Orte objektiv. Stadtpläne von den größeren Städten sind eine super Orientierungshilfe, zumal sowohl Sehenswürdigkeiten als auch Unterkünfte und Restaurants darin verzeichnet sind.
Viele Hinweise sind sehr hilfreich, besonders um sich in den chaotischen Städten Catania und Palermo zu Recht zu finden und vor lauter Sehenswürdigkeiten, die es auf der Insel zu bestaunen gilt, auch Sizilien wirklich genießen zu können.
Fazit: Dieser Reiseführer ist ein absolutes Muss bei der Entdeckung Siziliens auf eigene Faust....
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Darum nerven Japaner: Der ungeschminkte Wahnsinn des japanischen Alltags Christoph Neumann Taschenbuch, Januar 2006 Verkaufsrang: 18143 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Japaner sind arbeitssüchtig, unendlich höflich und kommen bereits mit einer Videokamera in der Hand auf die Welt. In solchen Bildern wird gerne gesprochen, wenn vom Land der aufgehenden Sonne die Rede ist. Gänzlich anders verhält es sich jedoch in der Literatur. Bezüglich Japan finden sich dort fast ausnahmslos politisch korrekte Berichte, bewundernde Schmeicheleien oder Abhandlungen mit dem Hang zur exotischen Darstellung. Dass Christoph Neumanns Buch Darum nerven Japaner eine völlig andere Richtung einschlägt, kann man sich angesichts des Titels bereits denken. Und richtig: Auf den 160 Seiten liefert der seit Jahren in Japan lebende Journalist Hunderte von Anekdoten, die die skurrilsten Seiten des japanischen Alltags und somit einen Großteil der japanischen Seele beschreiben. Zwar ist es übertrieben, die für Europäer oft ungewohnten Gepflogenheiten als nervig zu bezeichnen -- Kopfschütteln rufen sie dennoch hervor. Dank Neumanns überaus spitzer und bewusst überzogener Schreibe wandelt sich dies aber fast immer in Schmunzeln oder Lachen. Denn egal, ob es um das beinahe heilige Schuheausziehen vor dem Wohnungsbetreten geht, das sogar Rettungssanitäter im akuten Notfall zelebrieren, oder um die Möglichkeit, den Führerschein im Lotto zu gewinnen: Viele Eigenheiten muten bizarr an. So auch die Existenz eines "Tages der Salzstange", die Lautsprecherhinweise, sich bitte nicht zur Hauptverkehrszeit vor den Zug zu werfen oder die halbstündig wiederkehrende Zwangspause in allen Schwimmbädern. Auch wenn sich Gewissensbisse einschleichen: Peinlich muss dem Leser die heimliche Freude über diese seltsamen Verhaltensmuster nicht sein. Schließlich zählt das Buch zu den wenigen Exemplaren ausländischer Japan-Kritik, das auch in japanischer Sprache erschienen ist. Noch besser: Dort wurde es ein voller Erfolg. Kein Wunder, schließlich erfreut sich auch die TV-Sendung Die spinnen, die Japaner seit Jahren großer Beliebtheit. Einer der Stammgäste ist übrigens seit der ersten Sendung Autor Christoph Neumann. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Ob ein potenzielles Buch "Darum nerven Deutsche" hier zu Lande eine ebenso große Begeisterung auslösen würde? Aus fremdländischer Sicht gäbe es bestimmt jede Menge Stoff. --Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 152 Bewertungen)
Verstehen Sie das Konzept von Ironie und Sarkasmus? 5 von 5 Punkten Das könnte eine treffende Frage sein, die man vielen der Rezensenten stellen könnte, die das Buch schlecht bewerten.
Viele dieser Rezensenten führen auch an, in Japan gewesen zu sein und "ihr" Japan ganz anders erlebt zu haben.
Nun, ich war auch mehrfach in Japan und habe auch mein "ganz eigenes Japan" erlebt. Es war in vielen Fällen deckungsgleich mit denen vom Autor geschilderten Begebenheiten. Begnungen mit der überbordenden japanischen Bürokratie, die einem als junger Mensch schon graue Haare bescheren, gehören ebenso zu meinem Erlebnis-Fundus wie die vom Autor geschilderten Erfahrungen in kulinarischer Hinsicht (So etwas können Sie als Auländer doch nicht wirklich mögen??). Manche Dinge, die im Buch geschildert werden, kenne ich nur vom Hörensagen, über wieder andere habe ich dort das erste Mal gelesen. Es bleibt die Einsicht: Japan und die Japaner sind anders. Oder wir sind anders, je nachdem. Das ist nun einmal Fakt.
Man kann dieses "Anderssein" mögen, sich darüber aufregen, es abtun, nicht zur Kenntnis nehmen oder - wie der Autor in diesem Fall - es mit spitzer Feder unter dem reichlichen Einsatz des Stilmittels Ironie / Sarkasmus - zu Papier bringen. Dass diese Schilderungn pointiert ausfallen, teils überzeichnen und übertreiben, ja nun, das liegt eben in der Natur des gewählten Stilmittels. Ironie lebt nun einmal von der überspitzen Wiedergabe des eigentlichen Sachverhalts. Und genau genommen wird dadurch die Lektüre erst interessant. Wer will denn ein Buch lesen, in dem eine 150-seitige Aufzählung von Fakten zu finden ist: In Japan gibt es warnende Lautprecherdurchsagen in allen Lebenslagen, das gibt es im Westen nicht". Äh ja, interessant, oder? Danke, aber Aussagen dieser Art dürften mich bestenfalls noch im Rahmen eines ausführlichen Reiseführers interessieren!
Dem Autor von "Darum nerven Japaner" geht es aber darum, japanische Eigenheiten zu schildern und sie möglichst unterhaltsam zu präsentieren. Das ist der Sinn des Buches, es will nicht aufklären, es will vor allem unterhalten. Und das tut es! Und zwar gut!
Ich liebe Japan und die Japaner. Ich empfinde "Darum nerven die Japaner" nicht als Schmälerung dieser Einstellung. Ich empfinde nicht, dass es die Ausflüsse eines Deutschen Dauernörglers sind, der keinen Zugang zu seinem Gastland hat. Es ist eine sehr persönliche Schilderung von sehr persönlichen Eindrücken eines Fremden, der in Japan lebt. Die können sich mit den eigenen Erfahrungen decken, das muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.
Jeder, der eine faktische Darstellung Japans lesen will, der greife bitte auf einen der zahlreichen Verhaltensknigge oder einen der noch zahlreicher vorhandenen Reiseführer zurück.
Jeder, der "sein Japan" mit dem des Autors vergleichen will und dabei Humor und Ironie versteht, der lese dieses Buch. Er wird vielleicht nicht "das gleiche Japan" erleben, wie der Autor. Aber er wird viele Situation kennen und vielleicht auch sich im Autor wiedererkennen - und mit Sicherheit das eine oder andere Mal herzhaft lachen können.
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Neugierig auf Japan: Entdeckungen und Erlebnisse eines Gaijin im Land der aufgehenden Sonne Martin B. Stanzeleit Broschiert, März 2006 Verkaufsrang: 3812 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ob man von einer Reise nach Japan traeumt, oder sich einfach nur fuer ferne Laender interessiert - hier ist der zuverlaessige Wegbegleiter von einem Autor, der seit Jahren in Japan lebt! Begleiten Sie Martin B. Stanzeleit bei kulinarischen Abenteuern, auf Geisterjagd, bei seinem Kampf mit der japanischen Schrift oder auf Erholungssuche in einem traditionellen Ryokan. Staunen Sie darueber, dass Hausmuell in Japan auf 48 Arten getrennt wird, dass im Ballungsraum Tokio mehr Menschen leben als in Spanien oder dass ein 95-jaehriger Japaner den Weltrekord ueber 100 Meter haelt! Lernen Sie nebenbei, was der Unterschied zwischen Sake und Shochu ist, wieso beim Kabuki Frauenrollen von Maennern gespielt werden oder warum die meisten Japaner mehreren Religionen angehoeren. In 38 kurzen Kapiteln wird humorvoll ueber den Alltag in Japan erzaehlt. Persoenliche Eindruecke, interessante Aspekte, nebenbei zahllose Fakten - Impressionen aus einem Land, das den meisten Menschen in Europa noch immer voller Raetsel ist. Sei es auf der Suche nach einem Einblick in das moderne Japan, sei es als Hilfestellung fuer eine Reise - die interessanten Kapitel bieten fuer jeden etwas. Ein zuverlaessiger Begleiter fuer alle, die nach Japan reisen oder sich eine solche Reise ertraeumen.
Seit Jahren im fernen Osten wohnhaft, erzaehlt Martin B. Stanzeleit von seinem Alltag in Japan. Ohne Vorurteile beschreibt er Skurriles, entdeckt verloren geglaubte Traditionen und berichtet humorvoll ueber zahlreiche Begegnungen und Erlebnisse. Kulinarische Abenteuer, Geisterjagd in Tokio oder Erholungssuche im laendlichen Ryokan werden zu einer kritischen Liebeserklaerung an das Land der aufgehenden Sonne. Zahllose Informationen und Fakten machen dieses Buch zu einem unentbehrlichen...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Humorvolles, sehr gutes Buch 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk. Sehr witzig geschrieben und doch immer auf ein bestimmtes Thema konzentriert. Negative sowie positive Kritikpunkte werden in den 38! Kapiteln im perfekten Schreibstil dragestellt.
Abgesehen von einigen "Lachpausen" konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, bevor ich es nicht beendet hatte.
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Mein Amerika - Dein Amerika Tom Buhrow, Sabine Stamer Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 6208 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zehn Jahre haben der ARD-Nachrichtenmann Tom Buhrow und seine Frau, die Journalistin Sabine Stamer, mit ihrer Familie in den USA gelebt -- und aus ihren Erfahrungen mit leichter Feder ein ebenso unterhaltsames wie zugleich lehrreiches Büchlein gemacht, das ganz besonders all jenen zur Lektüre empfohlen sei, die sich selbst auf einen längeren USA-Aufenthalt vorbereiten wollen. Mein Amerika - Dein Amerika ist ein sehr persönliches Resümee. Es berichtet über das ganz alltägliche Leben in den USA, vom Ankommen über die Suche nach einem Haus, die Begegnungen mit den Menschen, mit denen einen der Alltag, Urlaub oder Freunde so alles zusammenführen, über das Leben in der Hauptstadt und der Provinz, über Benimmregeln, (sexuelle) Verklemmtheiten, religiösen Eifer und vieles, vieles mehr. Manches der Vorurteile, die man über das Leben unter dem Sternenbanner so haben mag, kann man hier bestätigt finden, wobei es stets, wie die Autoren auf sympathische Weise deutlich machen, sehr auf die Perspektive ankommt, aus der man das Ganze in den Blick nimmt. Und eben darin besteht die Stärke des Buches: dass es die Autoren nämlich verstanden haben -- insofern ist der Titel Programm --, ihre jeweilige Sicht am Ende nicht immer unbedingt über einen Kamm zu scheren. Stattdessen lassen sie uns indirekt teilhaben an ihrem Zwiegespräch über das, was sie gemeinsam erlebt und was sie daraus jeder für sich und beide gemeinsam über dieses wundersame Amerika gelernt haben. Und gelernt haben sie nicht zuletzt, dass man dieses Land bei allen Widersprüchlichkeiten tatsächlich doch auch lieb gewinnen kann. Daran jedenfalls besteht kein Zweifel: Leichten Herzens haben Tom Buhrow und Sabine Stamer ihr Amerika gewiss nicht verlassen, es ist ihnen vielmehr ganz offensichtlich, trotz aller Widersprüchlichkeiten, als ein Stück Heimat ans Herz gewachsen. -- Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Mein Amerika 5 von 5 Punkten Das Buch ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. In vielen Punkten decken sich unsere Meinungen über Amerika.
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