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Die scheußlichsten Länder der Welt: Mrs. Mortimers übellauniger Reiseführer Favell Lee Mortimer Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 33779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Idee ist erfrischend: ein Buch über die Länder der Welt, in dem garantiert nicht die durch Werbung und Reisebüros überstrapazierten Begriffe "Traumstrand", "pittoreske Fischerdörfer" und "perfekte Orte zum Seele baumeln lassen" vorkommen. Nein, es soll um eine ganz und gar schonungslose Betrachtung der Länder gehen, die in politisch inkorrekter Weise den Finger auf Wunden legt, Tacheles redet, schonungslos unbequeme Wahrheiten nennt. Doch wer jetzt eine aktuelle Abrechnung erwartet, wird enttäuscht sein, denn das Buch Die scheußlichsten Länder der Welt macht einen Riesensprung in die Vergangenheit. Es lässt Favell Lee Mortimer literarisch wieder auferstehen. Die Star-Autorin im viktorianischen England teilte ums Jahr 1850 ihren staunenden Mitmenschen in drei Bestsellern mit, wie schrecklich es draußen in der Welt zugeht. Das Kuriose: Sie war analog zu Karl May nie in den Regionen, über die sie schreibt. Alles hat sie aus anderen, vielen anderen Büchern zusammengetragen -- vor allem das Kritische, das Böse, das Negative. "Die Franzosen machen dauernd Komplimente, und diese Komplimente stimmen oft nicht", warnt Mrs. Mortimer. Schlimmer sei es jedoch in Spanien, "dort gibt es Räuber und Mörder" und manche Männer "benehmen sich wie Wölfe". Klar finden sich auch Beschreibungen, die in der heutigen Zeit noch einigermaßen durchgingen. Und dass New Orleans ein gefährlicher Ort für Leib und Seele ist, bewies nicht zuletzt die grausame jüngste Hurrikan-Vergangenheit. Nichtsdestotrotz: Es finden sich einige unterhaltsame Passagen und für Reisemuffel sind die reaktivierten Geschichten ohnehin eine willkommene Rückenstärkung. Lautet doch das Credo: Am schönsten ist es einfach zu Hause. Apropos zu Hause. Die Deutschen kommen bei Favell Lee Mortimer ohnehin erstaunlich gut weg. Sie schreibt von "kräftigen, großen, gut aussehenden Männern. Die Frauen sind frisch und hübsch." Andererseits bemängelt Mortimer aber, dass sie ihre Häuser nicht sauber halten, weil sie zu viel draußen sind. Dafür lieben sie das Stricken. "Sie sind so in ihre Stricknadeln vernarrt wie die Männer in ihre Pfeifen." Spätestens jetzt wünscht man sich ein aktuelles Update à la Mortimer, an das sich aber keiner trauen wird, aus Angst vor Klagen, wüsten Anrufen, Morddrohungen. -- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Miss Mortimer verschubladet die Völker der Welt: Eloquent, naiv, politisch völlig inkorrekt - jedoch unbedingt lesenswert! 4 von 5 Punkten Eine verbiesterte Dame muss sie - nach unseren Maßstäben gemessen - gewesen sein, diese Miss Favell Lee Mortimer (* 1802 ... + 1878), die der Welt vor zirka 150 Jahren diese durchaus aufschlussreichen, jedoch durch und durch Vorurteils-Gespickten - nämlich für unser Verständnis alles andere als politisch korrekten! - Aufzeichnungen, hinterlassen hat. Zu diesem Schluss kann man bereits gelangen, wenn man das ausführliche Wort des Herausgebers, Todd Pruzan, zur Kenntnis nimmt. Dieses Vorwort ist übrigens mindestens so lesenswert, wie Miss Mortimers eigenwillige Reiseberichte (im Original unter mehreren Titeln erschienen) - über Länder, in denen die Gute freilich niemals persönlich war; Favell Mortimer war laut eigenen Aufzeichnungen nur zwei mal außer den Grenzen ihrer Heimat, noch nicht einmal bis "Wales" hat sie es geschafft, dennoch den dort ansässigen Menschen einen Haufen mehr oder weniger glaubwürdige Eigenschaften angedichtet. ("Auch wenn die Waliser nicht sauber sind, sehen ihre Häuser sauber aus, weil sie sie jedes Jahr tünchen, und manchmal tünchen sie auch die Schweineställe." [S.45])
Die Autorin war übrigens Zeitgenossin von Berühmtheiten, wie Charlotte und Emily Bronte, Elizabeth Gaskell, Charles Darwin ... Im viktorianischen England war sie bekannt (allerdings nicht namentlich!) für das Kinderbuch "The peep of day", das heute ohne jede weitere Diskussion verboten werden würde: Eine Aneinanderreihung von grauslichen Schilderungen, die man sogar als Erwachsener mit einiger Befremdung liest.
Wie stellt man sich diese Miss Mortimer jetzt vor?
In schwarzem Gewandt, im viktorianischen Stil, mit Spitzenhaube und einer Bibel in der Hand - in welcher die griesgrämige Dame den ganzen lieben Tag lange liest. Wenn sie nicht von irgendwoher Berichte über andere Länder aufschnappt, die sie nach ihrem eigenen Stil interpretiert.
Welche Kriterien setzt Miss Mortimer voraus um Menschen als "die Guten" einzustufen?
Im Prinzip gehören alle Menschen dazu, die dem evangelischen Glauben angehören, dem Alkohol abschwören und noch so einigen anderen Dingen, die nichts als Unheil über die Menschheit bringen (Rauchen, Opium).
Welche Völker sind jetzt von Grund auf schlecht?
Alle, die Götzenbilder anbeten - ganz schlimm, diese Katholiken! -, die Alkohol trinken und den Tag des Herren nicht gebührend loben. Nicht zu vergessen die Zeitgenossen, die Bücher lesen über Menschen, die nie gelebt haben! (Insbesondere den "Deutschen" wird das vorgeworfen
Welche Länder sind laut Miss Mortimers Aufzeichnungen die "schönsten"?
Einerseits taucht da immer wieder die Schweiz auf, und - leicht nachzuvollziehen -, ihre Heimat: England. Sogar über Griechenland weiß Miss Mortimer Gutes zu berichten:
" ... eines der lieblichsten Länder - v i e l l e i c h t ist es das a l l e r schönste-, aber mit letzter Sicherheit können wir das nicht behaupten, denn manche Leute meinen, das sei die Schweiz." [S.114]
Übrigens -, in genau diesem Frage- und Antwort-Stil, den ich in den letzten zwei Absätzen angewendet habe, schreibt Miss Mortimer. Was diese überaus naiven Ansichten der Dame zu unfreiwilliger Hochkomik auflaufen lässt und ordentlich Spielraum für Interpretationen der Herkunft ihrer Informationen lässt! Eingeleitet werden ihre "Artikel'" über die einzelnen Länder von historischen Abrissen, die unerwartet hohen Informationscharakter haben - und schlussendlich ein umfassendes Gesamtbild des beginnenden 19. Jahrhunderts ergeben. Für mich als Geschichts- und Jahreszahlenmuffel eine faszinierende Nachhilfestunde in Geschichte.
Der Haken an dem Büchlein: Es ist schwer "am Stück" zu ertragen. Ich hab's auf dem Flughafen gesehen, war sofort entzückt, habe es während des Wartens und gleich im Flugzeug weiter gelesen - musste es nach insgesamt zwei Stunden allerdings zur Seite legen müssen, denn so komisch Miss Mortimers Erläuterungen zu Europa sind, so anstrengend wird die Sache, wenn man sich den Asiatischen oder Afrikanischen Stämmen und Ländern widmet.
Ein unbedingter Tipp für alle Fans von Reiseberichten und für Leser(innen),die sich den geistreichen Lektüren der viktorianischen Zeit verschrieben haben. Unbedingt auch erwähnenswert das handliche, schön gebundene Format - und die liebliche Gestaltung der Artikel mitsamt der herrlich beschrifteten Landkarten! Zum Verschenken fast zu schade ... ;-)
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Von japanischen Brotbüchsen, indischen Göttern, komischen Alpendialekten, süßen Südstaaten, afrikanischen Kriechtieren und der Köstlichkeit des langsamen Reisens Kristian Ditlev Jensen Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 34736 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf Schienen durch alle Kontinente. Vergnügliche und nachdenkliche Impressionen eines Autors auf langsamer Fahrt. Kristian Ditlev Jensen ist in großen Zügen um die halbe Welt gereist. Ob mit dem Blue Train durch Südafrika, dem Glacier-Express durch die Schweiz oder dem Orient-Express durch Europa: Entstanden sind dabei amüsante Anekdoten, kleine philosophische Betrachtungen und sehr persönliche Einblicke. »Langes Zugfahren macht etwas ganz Besonderes mit dem Reisenden.« Zu diesem Schluss kommt Kristian Ditlev Jensen, der auf zwölf verschiedenen Bahnfahrten durch alle Kontinente gekommen ist. Was es mit ihm, dem Autor, gemacht hat, erfährt man neben vielen anderen Dingen in diesem köstlichen Reisebuch. Jensen fängt nicht nur eindrücklich die Bilder ein, die an seinen Augen vorüberziehen, er philosophiert auch übers Kofferpacken, über die Vor- und Nachteile des Alleinreisens, über italienische Tomatensoße, buddhistische Taxifahrer und darüber, dass man beim langsamen Reisen vor allem bei sich selbst ankommt. »Glänzende Essays ... Zug um Zug liest man sich in die Ferne und wieder zurück.« Weekendavisen AUTHORBIO: Kristian Ditlev Jensen wurde 1971 bei Kopenhagen geboren. Nach seinem Literaturstudium begann er als Journalist zu arbeiten. Er veröffentlichte Kurzprosa, ein Memoir und Essays sowie ein Drama, bevor 2004 sein hochgelobtes Romandebüt Leibspeise erschien (Hoffmann und Campe, 2006). Für seinen Romanerstling erhielt er auf der Kopenhagener Buchmesse den Preis für das beste Debüt. Neben seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit ist er auch als Übersetzer und Lektor tätig. Er lebt in Kopenhagen. Die Übersetzerin: Sigrid Engeler studierte u. a. Alt-nordistische Sprache und Literatur und veröffentlichte wissenschaftliche Beiträge zur Kulturgeschichte. Sie übersetzt seit vielen Jahren skandinavische Literatur, unter anderem Ida Jessen, Ib Michael, Margaret Skjelbred. Für Hoffmann und Campe übersetzte sie Leibspeise von Kristian Ditlev Jensen. Sie lebt in Kiel.
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Gebrauchsanweisung für Schottland Heinz Ohff Taschenbuch, Oktober 2002 Verkaufsrang: 6200 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schottland ist nicht England. Diese ebenso banale wie folgenschwere Erkenntnis, so empfiehlt Heinz Ohff, sollte am Anfang einer Reise ins Land der »Scots« stehen. Jenseits von Kilts, Dudelsack und Loch Ness haben die Kelten und eine stürmische Geschichte ihre unübersehbaren Spuren hinterlassen: in einer eigenen Sprache, einer eigenen Kultur, einer eigenen Rechtsprechung und einer eigenen Kirche. Daß Schottland auch ein eigenes Wetter hat, erfährt der Reisende am eigenen Leibe. Aber schließlich gibt es ja noch den erstklassigen Whisky und die schönsten Golfplätze der Welt, ganz zu schweigen von der Landschaft gewordenen Poesie ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
genial 5 von 5 Punkten dieses buch ist unglaublich humorvoll geschrieben, und der autor bemüht sich sehr um eine manchmal etwas spitze aber nie bösartige beschreibung der schotten.
ich habe dieses buch nach meinem schottlandaufenthalt gelesen, habe darüber sehr schmunzeln müssen und empfehle es gerne weiter!
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Ein Jahr in London: Reise in den Alltag Anna Regeniter Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 41306 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cool Britannia. Anna Regeniter hat es einfach getan: Sie ist in die schillerndste, aufregendste und kreativste Stadt Europas gezogen dorthin, wo die Musik spielt. Wie ist der Alltag? Wie findet man einen Job? Wo verabredet man sich zu einem Date? Was bestellt man wann in einem Pub und wie? In diesem Buch erzählt sie mit englischem! Humor vom verrückten Wohnungsmarkt, von ihrem komischen Alltag als Deutschlehrerin, vom traditionellen englischen Weihnachtsessen, vom Shoppen und den unzähligen Einwanderern. Und natürlich davon, wie es ist, seinen Lieblingssänger in einer Bar um die Ecke zu treffen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Die Tücken des Alltags in "good old London" 5 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, nicht zuletzt weil es so treffend das Leben in einer der vielseitigsten Städte der Welt schildert. Stellenweise sehr komisch ("Das war Jude Law!") findet sich der London-Kenner immer wieder in bekannten Situationen wieder (bei mir war's statt dessen "Das war Orlando Bloom!").
Für London-Neulinge andererseits ist das Buch ein guter Einstieg und gibt viele nützliche Informationen, die im üblichen Reiseführer nicht enthalten sind. Anna Regeniters Stil ist locker und frisch. Insgesamt also ein toller Schmöker für kalte, graue Winterabende.
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In meinem kleinen Land Jan Weiler Broschiert, Dezember 2006 Verkaufsrang: 7346 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auch wenn Idee und Handlung des Buches in die Zeit vor dem deutschen Sportereignis des Jahrzehnts fallen: Es passt perfekt zur euphorischen (Post-)WM-Stimmung des Jahres 2006. Warum? Weil Bestsellerautor Jan Weiler ein Deutschlandbild zeichnet, das einen zwar nicht unbedingt zum Hervorkramen der Landesfahne stimuliert, aber dennoch glücklich und zufrieden stimmt. Und alles andere als beschämt. Denn eines vermitteln seine kurzweiligen Anekdoten: Es mag durchaus langweilige Innenstädte und spießige Mitbürger geben, aber im Großen und Ganzen haben wir es mit einem schönen Land zu tun. Und wichtiger noch: mit durchaus lustigen und hilfsbereiten Menschen. Davon hat Weiler einige kennen gelernt. Im Rahmen einer Lesereise fuhr Weiler neun Monate kreuz und quer durch die Republik, von Düsseldorf, seiner Geburtsstadt über Rostock und Sylt bis nach Freiburg und Wolfratshausen, dem Wohnort von Edmund Stoiber. Zwei Doppelseiten Deutschlandkarte verorten sämtliche Stationen und ermöglichen dank Seitenverweis einen schnellen Link -- schließlich sind die Orte nicht unbedingt geographisch angeordnet, sondern reisechronologisch. Manche Orte erhalten eine Seite, manche zwei, manche auch vier oder sechs. Das mag ungerecht sein, doch dafür entschuldigt sich der Autor gleich zu Beginn. Auch dafür, dass aufgrund der kurzen Besuche weder Platz für ausführliche Stadtbeschreibungen ist noch für gerechte und tiefgründige Betrachtungen. Kurz: Es handelt sich eben nicht um einen Reiseführer, und Hotel- und Restaurantadressen finden sich gleich gar nicht. In meinem kleinen Land ist vielmehr ein sehr persönliches Reisetagebuch, das Eindrücke, Geschichten und Gespräche schildert. Es eignet sich insofern als leichte Zwischendurch-Lektüre, als dass keine bestimmte Handlung verfolgt wird. Spannungsbögen existieren kaum. Das Gute: Die meisten der Anekdoten können für sich gelesen werden. Dabei handeln einige von persönlichen Stimmungen, andere von gesellschaftskritischen Beobachtungen, wieder andere von der glanzvollen Historie eines Ortes und die meisten davon, welcher Eindruck eine Stadt auf Neulinge macht. Allen Geschichten gleich ist dabei die flotte und kurzweilige Sprache Weilers. Wer jedoch eine ähnliche Strickart erwartet wie bei den Bestsellern Maria, ihm schmeckt's nicht! und Antonio im Wunderland, wird wohl enttäuscht sein. Vergleichen lassen sich die Bücher nämlich nicht.-- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Deutschland für Fortgeschrittene 5 von 5 Punkten Köstlich. Ich bewundere Jan Weilers Beobachtungsgabe. Eine wirklich sehr erheiternde und kurzweilige Lektüre. Allerdings hätte er in Karlsruhe ein Eis im Milchhäuschen essen sollen.
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Kambodscha: Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken in allen Regionen des Landes auch abseits der Hauptrouten
Broschiert, 4. Dezember 2007 Verkaufsrang: 4897 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die berühmten Tempel von Angkor Wat, der riesige See Tonle Sap und die vielen Naturschönheiten beidseits des Mekongs sind teilweise wieder erreichbar - sicher geleitet von diesem kompetenten Reiseführer. Die Gefährdung des Reisenden in den einzelnen Landesteilen wird ausführlich erläutert, bleibt aber natürlich von der aktuellen politischen Lage abhängig. Wer sich jedoch nach Kambodscha aufmacht, findet in diesem unentbehrlichen Handbuch alle nur erdenklichen Tips für dieses noch kaum entdeckte Land.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Sehr interessant und nützlich 5 von 5 Punkten Dieser Reiseführer ist sehr gut und eröffnet das reizvolle Land Kambodscha auch Erst-Reisenden. Die kulturellen Höhepunkte wie Angkor Wat werden erklärt und bildlich dargestellt. Hinzu kommt, dass dieser schriftliche Reisebegleiter auch interessante Ausflugstips bietet, die noch weniger touristisch erschlossen sind. So kann man auch das ursprüngliche Kambodscha fern der Tourismusströme kennenlernen.
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Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Das komplette Reisehandbuch für Safari-, Kultur- und Aktivreisen sowie Bade- und Tauchurlaube in Tansania und auf Sansibar Jörg Gabriel Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 13901 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Endlich ein Handbuch für eine der schönsten Regionen Afrikas mit Spezialkapiteln zum Rift-Valley und zur Kilimanjaro-Besteigung, zu Bade-, Berg- und Safariurlaub - alles für Abenteurer und Genießer! Das Reisehandbuch informiert umfassend und aktuell. Die Themen zur Reisepraxis reichen von der Anreise über Gesundheitstips bis zu Verkehrsmitteln, Unterkunft, Verpflegung u.v.m. Ausführliche Routenbeschreibungen führen vom Norden aus zur Küste, nach Zanzibar und ins Landesinnere. Detaillierte Informationen zu den Nationalparks und ihrer Tierwelt (mit extra Farbteil) und auch zum bisher in der Literatur vernachlässigten Süden des Landes vervollständigen das Buch. Fundierte Hintergrundkapitel vermitteln Kenntnisse über Geschichte, Wirtschaft und aktuelle Politik. Auch über die Bevölkerung und den tansanischen Lebensalltag und all seine Probleme berichtet der in Ostafrika aufgewachsene Autor.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
3 Monate gut informiert 5 von 5 Punkten Bin mit dem Reiseführer bestens aufgehoben gewesen, war etwa 3 Monate zum Arbeiten in Dar Es Salaam. Zwischendurch zum Kurzurlaub in Moshi, Arusha und der Serengeti, in den Usambarabergen, Sansibar und Rund um Dar Es Salaam. Jeder aus unserem Hostel der längere Zeit in Tansania war hat auf den Führer von Reise Know-How vertraut. Wirklich super Arbeit von Jörg Gabriel.
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Das Glück war jeden Tag an Bord: Eine Familie segelt um die Welt Diane Stuemer Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 29253 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie hatten alles aufgegeben, als sie mit nur sechs Nachmittagen Segelerfahrung auf ihrer 42-Fuß-Stahlyacht NORTHERN MAGIC aus dem Hafen von Ottawa/ Kanada liefen: Diane und Herbert Stuemer (Sohn eines deutschen Binnenschiffers) mit ihren Söhnen Michael (11), Jonathan (9) und Christopher (5). Vier Jahre lang konnten sie sich nur auf ihren unglaublichen Mut zum learning-by-doing verlassen und überlebten Killerstürme westlich von Neukaledonien, einen Blitzschlag vor Malaysia, ihre Arretierung unter vorgehaltener Pistole auf den Nikobaren, nächtliche Fluchten vor den Piraten an den gesetzlosen Küsten sowohl Südostasiens als auch im Mittelmeer und das Sprengstoffattentat von Al Kaida auf den amerikanischen Zerstörer USS COLE, während sie im Hafen von Aden lagen. Aber sie staunten auch vor den Wundern rund um den Erdball: der magischen Schönheit der Südsee und ihrer Inseln, den Riesenschildkröten von Galapagos und den Waranen Indonesiens, den Regenwäldern Borneos und dem Zauber des alten Ägyptens und Griechenlands. Manchmal ging es nur noch mithilfe der Menschen vorwärts, die sie kennen lernten: als Diane in Sri Lanka operiert werden musste oder als sie in Kenia sogar eine eigene Milchkuh erwarben und ein Schulprojekt gründeten. Eine ungewöhnliche Weltumseglung in 1445 Tagen, die nicht immer unter günstigem Wind stand, aber in der kanadischen Presse und im amerikanischen TV mit sensationellem Interesse verfolgt wurde.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Weltumsegelung 5 von 5 Punkten Eines der besten Reiseberichte zum Thema Weltumsegelung. Nicht zu segeltechnisch und mit viel Emotion geschrieben.
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Gefangener der Annapurna: Auf dem Grat zwischen Leben und Tod Jean-Christophe Lafaille, Benoit Heimermann Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 5613 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Der gewaltige Annapurna ist ebenso faszinierend wie gefährlich, innerhalb einer Sekunde kann das Schicksal über Leben und Tod entscheiden. Jean-Christophe Lafaille, der als leistungsfähigster französischer Alpinist gilt, hat dies bei seiner Besteigung 1992 erlebt: Beim Aufstieg löste sich ein Haken, sein Seilkamerad Pierre Béghin stürzte in die Tiefe und war tot. Lafaille, selbst am Arm verletzt, brauchte fünf Tage um den Berg ohne Seil und Haken hinunterzusteigen. ¯Ich brauchte Jahre, um über dieses Drama sprechen zu können. Seitdem ist die Angst vor dem Sturz immer gegenwärtig...® 2002, nach zahlreichen Exkursionen, steht der Gebirgssprinter - die Geschwindigkeit, mit der er sich in die Höhe bewegt, ist sein Kennzeichen - doch auf dem Gipfel des Annapurna. Heute fehlen Lafaille nur noch zwei Achttausender, um sein Ziel zu erreichen, zu der kleinen Gruppe der Bergsteiger zu zählen, die alle vierzehn Gipfel erfolgreich bezwungen haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
In Memoriam: Jean-Christophe Lafaille, seit 26.01.06 vermisst. 5 von 5 Punkten Ein sehr gut geschriebens Buch, absolut empfehlenswert.
Doch nun zum Traurigem.
Jean-Christophe Lafaille (* 6. Dezember 1965 in Gap, vermisst seit 26. Januar 2006) war Extrembergsteiger.
Lafaille galt als einer der weltbesten Höhenbergsteiger. Er hat alle seine Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen.
Seit dem 26. Januar 2006 wird er am Makalu vermisst. Er war zu einer Solo-Winterbesteigung des Makalu aufgebrochen.
Zum Erreichen der sämtlichen 14 8000er fehlten ihm noch der Makalu, Kangchenjunga (Kangchendzönga) und der Everest.
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Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela Paulo Coelho Taschenbuch, Oktober 2000 Verkaufsrang: 22384 Der Jakobsweg, einer der vier Pilgerwege in Europa, zieht sich über 700 km von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Schon im Mittelalter war er neben den Wallfahrten nach Rom und Jerusalem einer der wichtigsten Pilgerwege. Auch Karl der Große kam auf diesem Weg vorbei und unzählige Menschen vor und nach ihm ebenso. Einer dieser Menschen ist Paulo Coelho. Der lateinamerikanische Schriftsteller hat seine Erinnerungen an dieses Abenteuer in seinem Buch Auf dem Jakobsweg festgehalten. Coelho ist Mitglied einer alten katholischen Bruderschaft. Nachdem ihm die "Meisterweihe" versagt blieb, war sein einziger Ausweg auf diese Pilgerreise zu gehen und sich selbst zu finden. In dem Buch beschreibt er eindrucksvoll seine Entbehrungen und die spirituellen Prüfungen, denen er sich stellen musste. Wer jetzt bei diesem unterhaltsam geschriebenen Tagebuch auf eine Landschaftsbeschreibung in der Art eines Reiseführers oder Bildbandes hofft, wird hier allerdings enttäuscht. Ohne Bilder, sachlich aber unterhaltend, teilweise etwas mystisch und doch packend und anregend schildert Coelho die Erfahrungen, die er auf seiner Reise nach Santiago de Compostelo gemacht hat. Mit diesem Werk bringt Coelho das Wesentliche auf den Punkt -- das Leben! --Carsten Fleckenstein
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)
ein sehr beeindruckendes Buch 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mich wirklich schwer beeindruckt. Coelho beschreibt die Suche nach sich selbst, so direkt und spirituell, dass man das Gefühl hat, mitgegangen zu sein. Das Buch handelt von den Hindernissen, Problemen und Hürden die wir alle zu bewältigen haben um das persönliche Glück zu finden. Dieses Buch ermuntert dazu, seine Träume in die Tat umzusetzen und zu leben - mit andern Worten ein toller Wegweiser!! Coelhos Bücher vermitteln mir unheimlich viel Ruhe, Kraft und Lebenskenntnis - nicht umsonst ist er einer meiner Lieblingsautoren.
Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch lesen und einfach in sich wirken lassen - ich werde es bestimmt noch MINDESTENS einmal lesen!!!
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Paris geheim Georg Stefan Troller Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 8955 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Georg Stefan Troller benennt und beschreibt in seinem neuesten Buch Paris geheim 400 der interessantesten alten und neuen Orte von Paris. Dazu gehören versteckte Stellen, die nur die Einheimischen kannten und die jetzt aus dem Stadtdschungel Paris neu auftauchen und sichtbar werden: Passagen, Hinterhöfe, verborgene Parks, Kapellen, alte Gemäuer, geheime Durchgänge. Und andererseits die neuen Lokale, Museen, Bühnen, Cabarets, Clubs, die von den modernen Parisern besucht werden. Eingeteilt ist das Buch in zwanzig Spaziergänge durch die zwanzig Arrondissements. So wie sie der Autor, Pariser Flaneur seit sechzig Jahren, seit langem kennt und liebt oder aber jetzt für sich und seine Leserschaft neu entdeckt hat. Trollers ganz persönliches Paris, aufbereitet für den Besucher auf Entdeckungsreise, mit Orten und Geschichten, von denen er wahrscheinlich nie gehört hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Anstrengende Lektüre 2 von 5 Punkten Der Titel ist irreführend, denn geheim ist in der meistbesuchten Stadt der Welt, in der Dichter, Denker und Autoren schon jeden Pflasterstein zweimal umgedreht haben, sicher nichts mehr. Und Privates sollte auch privat bleiben, deshalb schon mal einen Stern abgezogen für die überflüssigen Hinweise auf Orte, die man nur erreichen kann, wenn man wartet, bis das Eingangstor benützt wird "und dann schnell mit hineinschlüpft". Ich komme jedenfalls nicht nach Paris, um mich in private Refugien einzuschleichen. Ein weiterer Stern -Abzug für die gefühlten 100 Hinweise auf irgendwelche Sex-Etablissements. Da bekommt es schon einen faden Beigeschmack nach Altmännerfantasien, wenn der fast 90jährige Autor von "kunstvoll gefesselten Schulmädchen" berichtet und Dutzende Sadomaso-Keller von Paris ansteuert. Für Sex-Touristen gibt es einschlägige Reiseführer, da braucht es nicht die ärgerlichen Aufzählungen in diesem Buch. Ein weiterer Stern-Abzug für die anstrengende Schreibe. Da geht es schon mal in einem Atemzug von der Ostindiengesellschaft über die Rocky Mountains zum Rußlandfeldzug und weiter zum Tulpenskandal nach Holland. Was das mit Paris zu tun hat? Nun, irgendeiner der darin involviert war hat irgendwann in einem Haus in Paris gewohnt. Viele Tipps in diesem Buch braucht man nicht wirklich. Mein Fazit: "Paris geheim" ist nur etwas für Paris-Fanatiker aber nichts für den normalen Paris-Besucher. |
Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt Mike Horn Taschenbuch, März 2004 Verkaufsrang: 15100 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Die Idee ist ebenso verrückt wie einleuchtend: einfach dem Äquator zu folgen, einmal um die gesamte Erde, ohne motorisierte Hilfe. Mike Horn wanderte, segelte, schwamm, radelte und paddelte über 46 000 Kilometer und folgte in erster Linie der fixen Idee in seinem Kopf. Lebensbedrohlichen Gefahren trotzte er dabei ebenso, wie er die vielen kleinen Strapazen des Alltags meisterte, um seinen Traum zu verwirklichen. In der mitreißenden und farbigen Schilderung seiner spektakulären Reise läßt er uns teilhaben am letzten großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts.
»Ein verblüffendes Buch, das einen träumen läßt von fernen Welten und Abenteuern und wo man in manchen Passagen den Kopf schütteln muß, wenn man sich bewußt macht, daß es sich hier nicht um Fiktion, sondern um tatsächlich Erlebtes handelt.« Facts
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Eine Energieleistung die seines gleichen sucht! 5 von 5 Punkten Dieses Buch über Mike Horns Umrundung der Erde ist nicht nur ein Erlebnisbericht, sondern beweist dem Leser, dass man an sein Ziel glauben muss um es erreichen zu können. Ein atemberaubendes Buch, bei dem das Abeteuer förmlich selbst beim Lesen spürbar ist! Es ist unvorstellbar das ein Mensch solch ein Abenteuer und diese Strapazen überhaupt wagt und es dennoch mit solch einer Stärke zu Ende bringt. Er beweist mit dem Buch wozu ein Mensch fähig ist, welche Willensstärke uns zu enormen Leistungen treiben kann. Man möchte diese Reise am liebsten vom ersten bis zum letzten Kilometer erleben ohne das Buch weglegen zu müssen!
Alles in allem ein Buch bei dem man lernt nie aufzugeben und an sein Ziel zu glauben!
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Cook: Die Entdeckung eines Entdeckers Tony Horwitz Taschenbuch, Februar 2006 Verkaufsrang: 11449 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Suche nach Terra australis trieb James Cook über alle Ozeane. Als er 1768 England verließ, war ein Drittel der Erde noch unentdeckt. In nur elf Jahren erkundete er zu Schiff die Welt vom Beringmeer bis zur Antarktis, von Alaska bis Tasmanien. Als Cook 1779 auf Hawaii erschlagen wurde, hinterließ er der Nachwelt nichts Geringeres als ein neues Bild der Erde. Der Pulitzerpreisträger Tony Horwitz hat sich auf die Spur von Käptn Cook begeben und dabei einen der größten Entdecker aller Zeiten neu entdeckt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Klasse! 5 von 5 Punkten Nachdem die '50 Legendären Expeditionen' mein Interesse an Entdeckern und historischen Reiseberichten geweckt haben, bin ich auf dieses Buch über Captain Cook gestoßen. Ich habe es passenderweise während meines Urlaubes auf Hawaii gelesen und regelrecht verschlungen. 700 Seiten und es ist nie langweilig gewesen. Sowohl die Herangehensweise an die 3 Reisen des Kapitäns als auch der witzige Schreibstil sowie die gelungene Übersetzung haben mich voll überzeugt.
Wirklich empfehlenswert.
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Gebrauchsanweisung für München Thomas Grasberger Taschenbuch, August 2002 Verkaufsrang: 49594 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Aha, ein Münchner", sprach der liebe Gott, als ihm der Engel Aloisius gegenübertrat. Was aber ist typisch münchnerisch? Diese amüsante Gebrauchsanweisung spürt es auf. Der Physiognomie des Buches zufolge ist die Maxvorstadt mit seinen Museen und Universitäten der Kopf Münchens, den gewichtigen Hintern symbolisiert der Vorort Pasing. Auf Herz und Nieren geprüft wird das Verhältnis zwischen Umland und Stadt. Themen wie CSU-Skandale, Promi-Szene, Biergarten-Philosophien und Laptop in Lederhosen werden be- und teilweise durchleuchtet, wer warum welche Zeitung liest, erklärt. Und es ist gar nicht schwer, Münchner zu werden -- wenn man eine Wohnung findet. Sind Sie einmal Münchner, dann beginnt der Urlaub "mit einer Fahrt über den Brenner", und auf der Heimreise geraten Sie "zwischen fünf und sieben Uhr irgendwo zwischen Irschenberg und Holzkirchen in den Stau". Recht hat er, Autor Thomas Grasberger: In gleich bleibendem Tempo berichtet der Journalist über Alltag und Eigenarten von Stadt und Städtern und kommt stets schnell auf den Punkt. Das Buch ist solide, ganz wie man es von einer Gebrauchsanweisung erwartet. Dabei bleibt es unspektakulär, ein wenig wie die Münchner, die es beschreibt. Der Autor ist ein aufmerksamer Beobachter, seine Urteile sind klar und kompetent: Ein echter Sauhund ist er also -- auch wenn der Augustiner-Biergarten entgegen seiner Behauptung kleiner ist als der "Königliche Hirschgarten" (in überarbeiteter Ausgabe abgeändert). Kleiner Dorn im Auge: Leser, die nicht in München leben, verstehen nicht alle Anspielungen. Zudem geraten die Ausführungen des Wahlmünchners hie und da zu einer altbayrischen Gebrauchsanweisung -- kein Wunder, denn Thomas Grasberger ist im oberbayerischen Altötting aufgewachsen. Nicht erst seit der ungewöhnlichen Ethnografie Tief in Bayern ist klar: "Der Bayer ist nicht maulfaul, sondern weiß ganz einfach, dass seit Anbeginn der Zeit eigentlich alles Wesentliche gesagt ist." Unter diesen widrigen Voraussetzungen gelang Thomas Grasberger eine prächtige Charakterstudie: Jeder, der wissen will, was die Stadt auszeichnet, wie sich Münchner verhalten und wie Sie aus ihnen schlau werden, wird viel Freude daran haben -- egal ob Lese-Reisender, Tourist, Zugereister oder auch Original. Gleichzeitig setzt dieses Buch die bekannte Reihe von Gebrauchsanweisungen aus dem Piper-Verlag mit weit mehr als 20 Städte-, Regionen- und Länderporträts erfolgreich fort. Am allerbesten, Sie beobachten nach der Lektüre vor Ort, wie Münchner damit kokettieren, Einwohner der nördlichsten Stadt Italiens zu sein. Und wenn Sie wider Erwarten schlechte Erfahrungen machen, dann liegt es hoffentlich am Föhn. --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Super! 5 von 5 Punkten Als Neu-Münchnerin musste ich dieses Buch unbedingt lesen! Und gut, dass ich es gemacht habe! Ich musste manches Mal schmunzeln und oft sogar laut lachen (was den Münchnern in der Tram recht gut gefallen hat, als sie den Titel des Buches gesehen haben).
Man kann diese Gebrauchsanweisung für München wirklich in einem Rutsch durchlesen und sich - als Neuling - einfach freuen auf diese charmante Stadt, das Millionendorf München.
Grasberger hat den richtigen Kompromiss gefunden zwischen Humor und Information. Ohne in langweilige Erklärungen zu verfallen, nimmt man durchs Lesen viele notwendige Infos auf und hat währenddessen viel Spaß!
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Ein Jahr in New York: Reise in den Alltag Nadine Sieger Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 28526 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie im Film, aber alles live: Penetrante Hupkonzerte und unablässig drängende Menschenmassen. Und ein Jahr Zeit, um die Dating-Kultur und das legendäre Truthahn-Essen an Thanksgiving kennenzulernen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Der beste Prosa-Reiseführer 5 von 5 Punkten Die schönste Vorbereitung auf eine NY-Reise. Jeder Absatz enthält eine nützliche oder interessante Information. Und nach der Reise ein großes Schwelgen in der Erinnerung.
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Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt Ryszard Kapuscinski Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 14559 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fünfzig Jahre bereiste Ryszard Kapuscinski als Reporter die Welt. Zwei Dinge trug er bei seiner Arbeit stets mit sich - eine kleine mechanische Schreibmaschine und ein jahrtausendealtes Buch: die »Historien« von Herodot (485-424 v. Chr.), dem ersten Chronisten der Antike. In ihm entdeckte Kapuscinski einen treuen Begleiter. Ob in Indien, dem maoistischen China, unter Ägyptern, im Iran inmitten der letzten Tage des Schah oder im Kongo, wo ein Blick tödlich sein kann, - immer war Herodot dabei, wenn Kapuscinski hinausging, um eine neue Geschichte heimzuholen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine Klasse für sich - aber nicht die Druckausgabe 5 von 5 Punkten Fünf Sterne für den wunderbaren Text des Ausnahmeautors. Ryszard Kapuscinski ist wie immer eine "Klasse für sich", man täte ihm Unrecht, versuchte man, ihn mit einem anderen Auslandskorrespondenten, Reisejournalisten o.ä. zuvergleichen.
ABER: Die Druck- und Papierqualität ist für ein Taschenbuch ungewöhnlich schlecht. Die jeweiligen Rückseiten scheinen so stark durch, dass es stört. Dazu sind die Seiten sind mit außergewöhnlich großen Buchstaben fast bis an die Ränder bedruckt. Das ist sehr irritierend - SCHADE!
Unsere Reisen mit Kapuscínski 5 von 5 Punkten Ein wenig flunkert der Verlag, wenn er Kapuscinskis Buch über seine Reisen mit Herodot den Untertitel "Reportagen aus aller Welt" gibt. Zwar berichtet Kapuscinski auch aus Asien und Afrika, eigentlich hat das Buch aber nur ein Thema, nämlich das Reisen als solches. Daher erfahren wir auch gar nicht so viel über Indien und China, Äthiopien und dem Kongo, Länder aus denen Kapuscinski berichtet; sehr viel jedoch über die eigentümliche Faszination, die das Reisen selber ausmacht.
Anhand seiner außergewöhnlichen Biographie versucht Kapuscinski zu ergründen, was den Menschen beim Reisen wirklich bewegt: Es ist vor allem die Überschreitung der Grenze. Als junger Mann im Polen der 50er Jahre hat diese Vorstellung einen sehr realen Ursprung, denn an eine Überschreitung des Eisernen Vorhangs war zu jener Zeit nicht zu denken. Für Kapuscinski jedoch soll das Bild der Grenzüberschreitung zu einer sinnstiftenden Erfahrung des Lebens überhaupt werden. Im Grenzübergang zum Neuen und Fremden ist für Kapuscinski all unser Sein und Werden bewahrt.
Noch seinen Schilderungen der ersten Reisen nach Rom, Indien und China merkt man diese initialzündende Bedeutung an. Sie kommen einer Initiation gleich, die das Leben auf eine neue Stufe hebt. Es sind großartige Beschreibungen einer beginnenden Reisleidenschaft. Die Überschreitung der Grenze ins Fremde wird zeitlebens das Thema für Kapuscinski bleiben und er erklärt diese Leidenschaft am Beispiel des antiken Historikers Herodot, für den der Autor eine mindestens so große Leidenschaft hegt wie für das Reisen selber. Wer Kapuscinskis "Meine Reisen mit Herodot" liest, wird also nicht nur einiges über das Reisen an sich und die Reisen des Autors erfahren, sondern auch jede Menge über die Reisen des antiken Vorfahren, über die Perser, die Griechen und die Skythen, Dareios und Xerxes, ja der gesamte Perserkrieg zieht an uns vorüber. Kapuscinski sieht in Herodot überhaupt den ersten Reporter der Weltgeschichte, der von Neugier getrieben selber die Orte aufsuchte, von denen er schrieb.
"Meine Reisen mit Herodot" ist ein großartig geschriebener, biographischer Essay, bei dem man viel über das Wesen des reisenden Menschen erfährt. Es wundert einen nicht, dass Kapuscinski eine so große Fangemeinde hat.
Thomas Reuter |
Überleben ums Verrecken: Das Survival-Handbuch Rüdiger Nehberg Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 26488 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rüdiger Nehberg ist so etwas wie der deutsche Papst der Survival-Szene -- und das seit Jahrzehnten. Zu diesem Ruf verhalfen ihm nicht nur seine zahlreichen Extremtouren in Äthiopien, Brasilien und Australien und seine gewagten Atlantik-Überquerungen per Tretboot, Tanne oder Bambusfloß. Seine Popularität gründet auch darin, die Survival-Idee Ende der Sechziger mit als Erster in großem Stil nach Europa importiert und seitdem in zahlreichen Ratgeber-Büchern thematisiert zu haben. Wer seine 15 TV-Filme und knapp 20 Bücher aufmerksam verfolgt hat, den wird Überleben ums Verrecken nicht übermäßig überraschen, zumindest nicht inhaltlich. Aber doch sprachlich. Es ist quasi die Prosa-Version seines bereits existierenden Survival-Lexikons. Und die liefert im Gegensatz zu früheren Werken neben tausenden von Wüsten-, Meeres-, Gefängnis-, Jagd- und Tarnungstipps immer wieder bissige, witzige und liebevoll-schnoddrige Anmerkungen. Allein der Titel spricht diesbezüglich Bände. Deutliche, mitunter harte Worte findet Nehberg schließlich, wenn es um seine persönliche Herzensangelegenheit geht: die Wahrung der Menschenrechte. Diese Passion macht sich nicht nur im Anhang bemerkbar, in der auf einigen Seiten für seine Initiative Target geworben wird, sondern auch in den Kapiteln wie "Vergewaltigung", "Völkerrecht", "Folter", "Mord und Totschlag". Auch an diesen Überschriften lässt sich erkennen, dass Inhalt und Darbietung nicht unbedingt für zart Besaitete geeignet sind. Eine klare Sprache spricht auch der eingeschobene Farbbildteil, wo zum Beispiel ein Totenkreuz für einen Mitstreiter aufgestellt wird. Damit das dem Leser nicht passiert, liefert Nehberg neben allgemeinen Tipps und über 200 Illustrationen auch ganz konkrete, etwa die Mobilfunknummer von Menschen wie Willy, der sich in Piratenabwehr spezialisiert hat. Dem Autor liegt eben viel daran, dass Sicherheit bereits vor der Reise ein großes Thema ist. Sein Motto: Wer erst nach dem Unglück diesen Survival-Ratgeber zur Hand nimmt, hat dessen Bemühen nicht wirklich begriffen. --Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
DAS Survival Buch 5 von 5 Punkten Dieses Handbuch von Rüdiger Nehberg ist ein all umfassendes Werk. Alle wissenswerte Themen, die sich mit dem Bereich Survival befassen werden ausführlich behandelt. Viele hervorragende Zeichnungen und sinnvoll unterteilte Themenbereiche machen dieses Buch zu einem idealen Nachschlagewerk. Eine schöne Priese Nehberg Humor macht dieses Buch nicht nur für -Einzelkämpfer- lesenswert.
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Gebrauchsanweisung für Irland Ralf Sotscheck Taschenbuch, März 2003 Verkaufsrang: 26621 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sind Iren wirklich rothaarig, haben ein sehr individuelles Zeitgefühl und verwechseln den Pub gerne mit ihrem Wohnzimmer? Der Irlandkenner Ralf Sotscheck spielt augenzwinkernd mit den Klischees über die Grüne Insel und zeigt uns den wahren Iren. Irland,die grüne Insel in Europas äußerstem Nordwesten: vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter. Was aber erwartet den Irlandreisenden wirklich? Doppelt soviele Schafe wie Menschen, Tullamore Dew, der irische Geist in der Flasche, und die Größen der Weltliteratur von James Joyce bis Frank McCourt. Hier sind Sagen und Legenden bis heute lebendig die Feenfrau Banshee schwebt immer noch durch verwitterte keltische Ruinen. Und es war der Dubliner Schriftsteller Bram Stoker, der Graf Dracula weltberühmt gemacht hat. Ralf Sotscheck erzählt mit irisch inspirierter Fabulierlust, so daß das bunte Mosaik einer Insel zwischen Tradition und Wirtschaftswunder entsteht.
Die Iren sind rothaarig, gottesfürchtig und verfassen, sofern sie nicht gerade völlig betrunken sind, Werke der Weltliteratur. Daß es darüber hinaus noch viel mehr Wissenswertes über die grüne Insel gibt, weist dieser Band anhand einer Fülle liebenswürdiger Schilderungen von Land und Leuten schlüssig nach.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Für die Irlandreise bestens gewappnet 5 von 5 Punkten Als langjähriger Irlandkorrespondent für diverse deutsche Zeitungen ist Ralf Sotscheck nicht nur ein Mann, der weiss wovon er spricht; er ist auch ein Mann der schreiben kann. So liest man die Kapitel seines Irland-Buch auch fast immer in einem Zug: Der Autor versteht es sehr gut, einen kulturellen und geschichtlichen Überblick über die Insel mit persönlichen Erfahrungen und amüsanten Anekdoten anzureichern. Der Fokus deckt dabei alle wichtigen Themen ab: Von dem weiterhin schwelenden Konflikt mit England über die Geschichte des Shemrock-Symbols, die irische Parteienlandschaft, beliebte Sportarten und natürlich das good ole Ale - über alles gibt dieses Buch Aufschluss; ohne Oberflächlichkeit aber auch ohne sich jemals in Einzelheiten zu verlieren - und mit einem Erscheinungsdatum von 2005 ist es auch auf relativ aktuellem Stand.
Trotzdem ist dieses Buch weniger ein Reiseführer (Sehenswürdigkeiten werden eher am Rand erwähnt) als ein Buch für Reisende, die einen längeren Zeitraum in der Republik verbringen (bspw. Austauschstudenten) und daher mehr Zeit haben, Land und Leute zu beobachten. Ideal ist dieses Buch nach einer Eingewöhnugsphase von ca. einem Monat - wenn einem die ersten Eigenheiten und Kuriositäten des Landes aufgefallen sind; man sich beispielsweise fragt, warum so viele Autos auf den irischen Straßen einen Aufkleber mit einem roten L in der Heckscheibe haben, oder warum es trotz eines Sortiments von ungefähr 20 Sorten so unglaublich schwierig ist, in Irland anständiges Brot zu finden.
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Marco Polo Reiseführer Bayerischer Wald Peter Seewald Taschenbuch, August 2006 Verkaufsrang: 15052 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marco Polo, die handliche Reiseführer-Reihe: Insider-Tips erleichtern den Kontakt zu Einheimischen. Sie erschließen Ihnen kaum bekannte Sehenswürdigkeiten, günstige Einkaufsmöglichkeiten, originelle Restaurants und Strände, Kneipen, Diskotheken o.ä. auch abseits vom "normalen" Tourismus. Und alle Bände sind durchgehend vierfarbig, mit praktischen, übersichtlichen Karten zum Herausklappen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Waidler sagt: Passt scho!! 5 von 5 Punkten Ich bin wohnhaft im Meran des Bayerischen Waldes.Ich bin also ein echter Waidler und kenne diese Gegend. Dachte ich zumindest immer.
"Jeder Preiß kennt sich bei uns besser aus als wir" diesen Spruch hört man oft in ortansässigen Wirthäusern von den Eingeborenen. Das war der Grund warum ich mir diesen Marco Polo gekauft habe.
Und ich muss zugeben, ich bin angenehm überrascht.
Die vielen Tipps sind einwandfrei. Ich habe selbst so manchen Insider Tipp zur Freizeitplanung benutzt.
Die Risslochwasserfälle z.B. sind wirklich wunderbar, genauso die Wandertouren oder andere Sehenswürdigkeiten des Ratgebers.
Ich kann jedem der den Bayerischen Wald kennenlernen will, diesen Ratgeber von Marco Polo nur ans Herz legen.
PS: Wenn ein Waidler sagt: "Passt scho" meint er "das ist super"
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Gebrauchsanweisung für Rom Birgit Schönau Taschenbuch, September 2007 Verkaufsrang: 11285 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die ewige Stadt. Die heilige Stadt. Rom ist die Stadt aller Städte. Mit ihren barocken Palästen, ihren unermeßlichen Kunstschätzen und zahllosen Monumenten ist sie das Gedächtnis unserer abendländischen Kultur. Aber wie ewig ist die Stadt wirklich? Und sind tatsächlich alle Römer fromm? Birgit Schönau flaniert durch die größte Altstadt der Welt und schaut sich den Alltag an zwischen Marmor und Geld, dem haarsträubenden Verkehr, der Mode und der herzhaften römischen Küche. Denn eines ist ganz sicher: Auch vor Ostern fastet hier nur einer, und das ist der Heilige Vater.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Besser als jeder Reiseführer 5 von 5 Punkten Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte Insidertipps und Hintergrundinformationen, die man in dieser Form sonst nirgends findet.
Das Geheimrezept für den Erfolg des Buchs basiert meines Erachtens auf der Tatsache, dass die Autorin selbst in Rom lebt und über eine sehr witzige, liebevolle Art zu schreiben vermag. Ihr Schreibstil ist köstlich, flott und römisch locker.
Unterhaltung auf höchstem Niveau. Besser als jeder Reiseführer!
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