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Legendäre Expeditionen. 50 Originalberichte Annabel Merullo, Fergus Fleming Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 60396 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Der Buchtitel sagt es ja schon: Es geht um legendäre Expeditionen, ergo um die großen Entdecker. Dabei ist das Buch selbst eine Entdeckung. Wer noch keines der ähnlich gestalteten Vorgängerbücher (auch National Geographic entdeckt das Thema nicht zum ersten Mal) besitzt, sollte spätestens hier zugreifen. Anderen empfiehlt es sich freilich auch: Das Besondere hierbei ist nämlich, dass dieser mit zeitgenössischen Malereien, Skizzen und Fotos bebilderte Band Originalaufzeichnungen der Expeditionsleiter zitiert. Und anders als bei der Konkurrenz fängt man nicht bei Erik, dem Wikinger, Marco Polo oder Christoph Kolumbus an, sondern in der Aufklärung, genauer bei dem britischen Botaniker und Naturphilosophen Joseph Banks, der an Bord von James Cooks "Endeavour" zwischen 1768 und 1771 nach Südamerika, Neuseeland und Australien sowie quer durch den Südpazifik reiste. Den Schlusspunkt setzt schließlich die "Transglobe Expedition" des britischen Armeeoffiziers Ranulph Fiennes, der von 1979 bis 1982 gut 56.000 Kilometer die Erde umrundete -- entlang des Meridians von Greenwich inklusive Sahara, beide Polen und Nordwestpassage. Dazwischen werden so bekannte Leute wie Charles Darwin auf der "Beagle" und Roald Amundsen zum Südpol begleitet. Zu Wort kommen aber auch weniger prominente Forscher wie etwa Charles Sturt, der Australien kartierte, oder Hiram Bingham, der die Inka-Stadt Machu Picchu entdeckte. Und auch die Berichte der Höhen- und Tiefenpioniere fehlen nicht, etwa die des Auguste Piccard, der als erster Mensch in die Stratosphäre vordrang und von Jacques Cousteau, der die Tiefen der Meere erkundete. Insgesamt werden fünfzig der berühmtesten Expeditionen vorgestellt. Manche Quellen schildern den Alltag einer Expedition, andere Extremsituationen wie Todesfälle, Unwetter und nagenden Hunger, nie geht es langweilig zu. Gelegentlich kommen Ehefrauen von Entdeckern zu Wort, die ihre Gatten auf Expeditionen begleiteten, es werden auch zwei weibliche Forschungsreisende porträtiert, Isabella Bird und Freya Stark. Ein Gefühl wird sich beim Lesen aller Expeditionsbeschreibungen einstellen: Wow, diese Menschen haben wahrlich Großes geleistet!-- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr schönes Buch über die wichtigsten Expeditionen 4 von 5 Punkten Positives:
- BILLIG für gegebene Qualität und Wissensmasse
- viele Bilder
- 50 vers. Forscher werden erwähnt und Text von ihnen gezeigt
- wohl beste kompakte Band über Expedis..
Negatives:
- eventuell zu breit gefächert
- hätte mir mehr texte zu den einzelnen Personen gewünscht
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Bericht aus Yucatán Diego de Landa Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 14426 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Franziskanermönch Diego de Landa, der etwa 30 Jahre auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán lebte, verfasste 1566 diese Chronik, in der er Lebensweise, Sitten und Bräuche der Maya schildert und ihre Schrift, ihre Zeitrechnung und ihre Bauwerke beschreibt. Diego de Landa war maßgeblich an der Zerstörung der Maya-Kultur beteiligt. Auch wenn er wenig für die fremde Kultur übrig hatte, ist sein Bericht aus Yucatán noch heute ein zentrales Werk zum Verständnis der Maya.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ein Schatz!!! 5 von 5 Punkten Der Franziskanermönch Diego de Landa (1524-1579), der etwa 30 Jahre auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán lebte, verfaßte 1566 diese Chronik, in der er die Sitten und Bräuche der Maya schildert, ihre Lebensweise in Familie und Gemeinschaft, ihre Religion, Ackerbau- und Jagdmethoden and ihre Kriegführung. Er erläutert Schrift und Zeitrechunung der Maya, beschreibt die Bauwerke, berichtet von der Besiedlung der Halbinsel durch die Ureinwohner nach deren Angaben und erzählt von der Ankunft der Spanier, ihren Ansichten und Zielen, aber auch von ihren Grausamkeiten. Als eifriger Missionar und erster Bischof der Region war Diego de Landa maßgeblich an der Zersörung der Maya-Kultur betiligt. Er ließ die ihren Glauben bewahrenden Indios verfolgen und in den Tod treiben, ihre Tempel schleifen und ihre Schriften verbrennen. Er beschrieb, was er zerstörte, ohne Achtung und Verständnis für die andere Kultur. Dennoch ist sein Bericht ein wichtiger Schlüssel zur Erforschung der Maya-Kultur, eine Möglichkeit, andere Welten zu erkunden, wenn die bloße Möglichkeit des Exotischen in unserer eigenen Welt endgültig verschwunden ist.Meine Meinung zu dem Buch: EINFACH GENIAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Diego de Landa war Augenzeuge und hat Maya-Kultur erlebt, wie sie einst war. Dieses Buch ist unglaublich interessant!!! |
Medizin- Survival: Überleben ohne Arzt Rüdiger Nehberg Taschenbuch, September 1998 Verkaufsrang: 22827 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Deutschlands berühmtester Abenteurer macht schon seit Anfang der 70er Jahre immer wieder Schlagzeilen mit seinen strapazenreichen Expeditionen. In seinen Büchern erzählt er offen von seinen Ängsten und Schwächen, weiht aber zugleich in die Geheimnisse ein, die das Bestehen in scheinbar ausweglosen Situationen ermöglichen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Ein Überlebensbuch! 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mir persönlich auf einzigartige Weise geholfen. Ich war mit einer deutschen Hilfsorganisation für ein halbes Jahr in Afrika, in einer der ärmsten Gegenden der Erde, in den Nubabergen, Sudan.
Im Gepäck (20 kg sind erlaubt, da wird man wählerisch!)befand sich das Medizin Survival Lexikon von Rüdiger Nehberg. Eine Eingebung, die mich bewog, es einzupacken?
Unser kleines deutsches Team war dort ohne Arzt, nur Hebamme, Kinderkrankenschwester, Krankenschwester und Techniker.
Zweimal war genau dieses Buch der absolute Helfer: einmal, um einen ausgerenkten Kiefer fachmännisch wieder in die richtige Lage zu bringen, und das zweite Mal erwies es sich als lebensrettend: ein junger Mann hatte durch einen Messerstich einen Pneumothorax erlitten. Anhand der gut verständlichen Beschreibung zur Behandlung konnten wir den Patienten vier Tage später als geheilt entlassen.
Sollte ich jemals nochmal ein Auslandsprojekt machen: dieses Buch wird mitreisen! DANKE, Rüdiger Nehberg!
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Kreuzfahrt Guide 2008 Uwe Bahn, Johannes Bohmann Broschiert, 1. November 2007 Verkaufsrang: 35286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Alle wichtigen Kreuzfahrtschiffe im deutschsprachigen Markt: 70 Seeschiffe und 21 Flussschiffe im Porträt. Mit nützlicher Bewertung aller Schiffe nach ihren Leistungen in Service, Gastronomie, Sport & Wellness, Info- & Entertainment sowie Familienfreundlichkeit. Detailliert zu jedem Schiff ausgewählte Reisen und die Fahrgebiete 2008. Mit aktuellen Preisen und Buchungsadressen. Außerdem Tipps zu Landgängen und Ausflügen in 142 Seehäfen und an den acht schönsten Flüssen der Welt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kreuzfahrt Guide 2008 4 von 5 Punkten Hierzu gibt es keine Alternative: Wer eine Kreuzfahrt plant, ob Einsteiger oder Repeater, kommt nicht umhin, sich mit diesem reichlich illustriertem Kompendium zu befassen. Auf über 300 Seiten werden nahezu alle Kreuzfahrtschiffe, die auf dem deutschsprachigen Markt angeboten werden, vorgestellt.
Der Kreuzfahrt-Guide 2008 beschreibt und bewertet in den Kategorien Service, Gastronomie, Sport & Wellness, Info- & Entertainment sowie Familienfreundlichkeit detailliert über ausgewählte 90 Hochsee- und Fluss-Cruiser wie ihr Einsatzgebiet. Zudem machen interessante Reportagen Appetit und ein umfangreicher Serviceteil mit Adressen u.a. Daten und Fakten, wie Tipps zu Landgängen und Ausflügen geben hinreichend Auskunft, damit der Leser sein Schiff" findet. LoLo
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Mein Leben am Limit: Eine Autobiographie in Gesprächen mit Thomas Hüetlin Reinhold Messner Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 59326 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was hat der Mann, dessen Grundsatz Ohne Gefahr kein Abenteuer lautet, nicht schon alles erlebt! Als erster Mensch ohne Sauerstoffflasche auf dem Mount Everest, alle 14 Achttausender gemeistert, dazu noch eine Reihe von Erstbesteigungen anderer Berge; dann die größten Sand- und Eiswüsten der Erde durchquert, (mehr oder weniger) die Yeti-Frage beantwortet und schließlich das EU-Parlament als Abgeordneter bereichert. Selbst mit 60 Jahren tourt der Südtiroler unermüdlich durch die Welt, veröffentlicht Bücher am laufenden Band, hält Vorträge, berät Expeditionen, führt leidenschaftliche und nicht immer harmonische Diskussionen und bereitet mit viel Engagement Museen vor. Bei einem solchen Energiebündel tauchen zwangsläufig eine ganze Reihe von Warums und Wies auf. Da will man einfach mehr wissen. Messners insgesamt mehr als 40 Bücher erlauben ja bereits interessante Einblicke in sein Innenleben. In der 280 Seiten starken Autobiographie Mein Leben am Limit sind jedoch noch einmal die bedeutendsten Stationen auf den Punkt gebracht. Viel wichtiger noch: Das kurzweilige Werk, fast durchgehend in Interviewform verfasst, konzentriert sich ganz auf seine Person. Kein einzelner Berg spielt hier die Hauptrolle, Organisationsfragen und Routenerklärungen rücken in den Hintergrund. Es gibt demzufolge auch so gut wie keine Bergfotos oder Skizzen, von Tagebucheinträgen und Randnotizen ganz zu schweigen. Was hier zählt, ist das Gesamtkunstwerk Messner, dem erfolgreichsten Gipfelstürmer aller Zeiten, sowie seine Philosophie, seine Ideen, seine private Seite -- wenngleich man einräumen muss, dass es andererseits auch nicht all zu privat wird. Wer denkt, ein Interview könne man nicht über so weite Strecken spannend gestalten, der irrt. Die kritischen und offenen Fragen des SPIEGEL-Journalisten Thomas Hüetlin, der 23 Stunden lang mit Messner sprach, lassen keine Langeweile aufkommen. Das liegt freilich auch an den ebenso kritischen und offenen Antworten von Messner , der in gewohnt pointierter und zuweilen unverblümter Weise auch hier und da Seitenhiebe verteilt. Etwa gegen seine ehemaligen Bergsteigerkameraden der Nanga Parbat-Expedition von 1970, bei der sein Bruder Günther starb und die auch in diesem Buch wieder viel Platz einnimmt. Fazit: Eine faszinierendes Lektüre über eine faszinierende Persönlichkeit -- nicht nur für Bergsteiger lesenswert, sondern für alle, die schwierige Wege gehen wollen und/oder müssen und dabei an ihre Grenzen stoßen. Reinhold Messner kann ihnen dabei als Vorbild dienen, schließlich würden seine mutigen Grenzgänge für eine ganze Hand voll Autobiographien reichen. --Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Eine Legende - Fesselnd und voller interessanter Einblicke 5 von 5 Punkten Die Erzählart Messners ist legendär. Aus diesem Grund ist dieses Buch ein Schmankerl, offen, kritisch und nachdenklich geschrieben. So fesselnd, daß ich es nicht mehr beiseite legen konnte. Super im Stil, Klasse vom Inhalt.
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Öl und Blut im Orient: Meine Kindheit in Baku und meine haarsträubende Flucht durch den Kaukasus Essad Bey, Lev Nussimbaum Broschiert, 29. Februar 2008 Verkaufsrang: 66069 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Autobiografie fast wie aus Tausendundeiner Nacht
Essad Bey, alias Lev Nussimbaum, erzählt mit viel Geist und Witz von seiner Kindheit in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, sowie von seiner Flucht vor der russischen Revolution 1917, die ihn zuerst quer durch den Kaukasus, dann nach Istanbul wo dieses Buch endet und schließlich nach Berlin führte.
Wenn Essad Bey von den Menschen des Kaukasus mit ihren für uns so fremdartig anmutenden Sitten erzählt, entfaltet er gleichsam ein anthropologisches Raritätenkabinett, das uns Leser nur in Erstaunen versetzen kann. Dabei klingen in seinen liebenvollen und bisweilen offen ironischen Worten selbst die Ausschreitungen der Revolution wie Bubenstücke und seine haarsträubende Flucht wie ein Abenteuerroman. Öl und Blut im Orient ist ein lehrreiches und amüsantes Buch; es war in den 1930er-Jahren in Deutschland und den USA ein Bestseller.
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Am Ende der Welt: Eine Reise durch Feuerland und Patagonien Klaus Bednarz Taschenbuch, Dezember 2005 Verkaufsrang: 78017 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Dorfälteste trägt Federschmuck. Sein Oberkörper ist nach vorne geneigt. Dann breitet der Indianer die Arme aus und hüpft flatternd wie ein Vogel im Kreis. Aufgeführt wird dieser Tanz bei einem Fest, das sich Letzter großer Tag in Freiheit nennt. Dieses Fest feiern die Mapuche-Indianer am 11. Oktober. Am 12. Oktober 1492 war Kolumbus in Amerika an Land gegangen. Klaus Bednarz ist wieder unterwegs. Neben den Mapuche trifft er auf seiner Reise durch Patagonien und Feuerland Farmer, Gauchos, Goldsucher, Fischer, Kapitäne, Umweltschützer oder Offiziere. Bednarz' Fahrt führt durch Bergwelt und Pampas bis zu den Fjorden Feuerlands und zum südlichsten Punkt Amerikas, dem sagenumwobenen Kap Hoorn. Da der Journalist wie gewohnt die Menschen vor Ort zu Wort kommen lässt, entstehen authentische Bilder. Zielgerichtet wie die Tour durch den Süden Chiles und Argentiniens ist auch sein flotter Schreibstil. Deshalb kommt beim Leser niemals Langeweile auf. Ob im Bergmassiv der wilden Schreie aus Stein oder beim Anblick einer friedlich grasenden Herde Guanakos: Der Autor öffnet sich auch der Schönheit der Natur. Richtig Fernweh bekommt der Leser -- und das, obwohl Bednarz nie romantisiert. Kein Wunder, denn wer den Journalisten noch als Moderator des Polit-Magazins Monitor kennt, weiß, das Blauäugigkeit sein Ding nicht ist. Zudem bietet Am Ende der Welt in Buchform weit mehr als der gleichnamige ARD-Zweiteiler vom Dezember 2004. Dabei ist die Lektüre sowohl unterhaltsam als auch informativ und deshalb ideal für alle, die sich für ferne Länder und Menschen interessieren. Und wer tut das nicht?--Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr interessant 5 von 5 Punkten Ein wunderbares Buch! Klaus Bednarz beschreibt seine Reise nach Feuerland und Patagonien sehr eindrucksvoll. Auch ohne Bilder (eigentlich schade!) kann man sich die beschriebenen Landschaften und das Leben der Menschen in früheren Zeiten bis heute gut vorstellen.
Als Reisevorbereitung ebenso geeignet wie einfach nur um andere Länder kennenzulernen.
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Hotel Pastis Peter Mayle Taschenbuch, Mai 2000 Verkaufsrang: 11189 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Hotel Pastis", erzählt die Geschichte eines Mannes, der seinen Traum vom Aussteigen wahr macht, und die Geschichte eines Hotels, das zum Schauplatz turbulenter Ereignisse wird. "Alles, was man schon über Mr. Mayles frühere Bücher sagen konnte, trifft auch hier zu: 'Hotel Pastis' ist köstlich, amüsant und hinreißend, ein fröhliches Fest sinnlicher Freuden; ein Buch, das man wunderbar auf der Terrasse eines traumhaften Hotels in der provenzalischen Sonne lesen kann." (New York Times Book Review.)Der Engländer Peter Mayle wurde mit den Millionenbestsellern "Mein Jahr in der Provence" und "Toujours Provence" berühmt. Auch seine Romane "Hotel Pastis", "Trüffelträume" sowie "Cezanne gesucht!" (Blessing 1998) wurde große Erfolge. Nach einem Intermezzo in den USA ist er reumütig in seine Wahlheimat Frankreich zurückgekehrt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Lust auf Urlaub? 5 von 5 Punkten Wer bei verregneten S-Bahnfahrten nach Südfrankreich flüchten möchte, sollte dieses Buch lesen. Die recht einfach gehaltene Erfolgsgeschichte des Werbemenschens, der ein neues Leben im Urlaubsparadies beginnt, ist unterhaltsam und löst Fernweh aus. Großen literarischen Anspruch darf der Leser zwar nicht erwarten, dafür aber lockere Unterhaltung, die sofort für Urlaubsstimmung sorgt und zum Träumen einlädt.
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MARCO POLO Reiseführer Südschweden / Stockholm: Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas MARCO POLO Redaktion Broschiert, 2. Januar 2008 Verkaufsrang: 28986 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Ich kann jedem nur von diesem Reiseführer abraten!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mehr als nur enttäuschend! 1 von 5 Punkten Das Buch ist keinesfalls sein Geld wert... ganz im Gegenteil: Die Angaben zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind total ungenau (z. B. Kurzbeschreibungen, Öffnungszeiten). Man verfährt unnötig Benzin und opfert seine kostbare (Urlaubs-)Zeit.
Ich kann jedem nur von diesem Reiseführer abraten!
Toll 5 von 5 Punkten Ein Buch das sein Geld wert ist und in der Reiseausstattung nicht fehlen darf. Viele praktische und hilfreiche Informationen. Unbedingte Kaufempfehlung! |
Die Ränder der Welt: Patagonien, Timbuktu, Bhutan und Co Michael Obert Gebundene Ausgabe, 11. September 2008 Verkaufsrang: 60860 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was nicht im Mittelpunkt des Geschehens ist, wird nur zu gern vergessen. Gerade von diesen Gegenden außerhalb unseres Gesichtskreises, die Michael Obert die »Ränder der Welt« nennt, fühlt er sich immer schon magisch angezogen. Obert besucht für uns die letzten Zauberreiche ebenso wie krisengeschüttelte Regionen, reist nach Island, Afghanistan, Panama und ins deutsche Teufelsmoor, durch Patagonien und zum westlichsten Ende Europas, erlebt den Alltag auf der winzigen Azoreninsel Corvo und die Sprechstunde bei einem Heiler in Malawi. Er spürt versunkene Hochkulturen auf, sieht Landschaften, die einen nicht mehr loslassen. Und er trifft berührend liebenswerte Menschen, die den Kontakt mit Reisenden ersehnen und ihn wie einen alten Freund beherbergen.
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Molwanien: Land des schadhaften Lächelns Santo Cilauro, Rob Sitch, Tom Gleisner Taschenbuch, 2006 Verkaufsrang: 24399 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Szlengro heißt Willkommen auf Molwanîsch. Und Historiker wissen über Molwanîen, dass es in der Renaissance eine Blütezeit erlebte -- etwa drei Wochen lang. Der Clou: Dieses eigenartige Land gibt es natürlich gar nicht. Über alles Wissenswerte werden Leser dieses Buches dennoch informiert. Aufgemacht ist es ganz wie ein regulärer Reiseführer. Enthalten sind Informationen über Land, Leute, Reiseziele und Karten. Viele köstliche Details begegnen uns. Piktogramme mit Fernglas stehen zum Beispiel für FKK-Gelände. Obwohl es Molwanîen nicht gibt, ist klar, dass sich der Staat irgendwo in Osteuropa befindet. Denn der Reiseführer karikiert den trockenen postsozialistischen Charme ehemaliger Warschauer-Pakt-Staaten. Ebenso aufs Korn genommen wird eine Art archaische Rückständigkeit -- ganz so, wie viele Menschen aus dem alten Europa es gegenüber den neuen Nachbarn empfinden. Das ist eigentlich gemein, auch stereotyp, alles zusammen aber irrsinnig komisch! Und Hand aufs Herz: Unsere neuen Partner aus dem Osten müssen so viel Spott vertragen können. Selbst eine fiktive Sprache wird kreiert, die mit ihrer Vokal-Armut irgendwie slawisch-baltisch daherkommt. Eigentlich unverständlich, rufen molwanîsche Wörter Erinnerungen wach an Momente, in denen wir irgendwo im Osteuropa hilflos eine Speisekarte zu verstehen versuchten. Apropos Gastronomie: In der Pension Zegmar in Lutenblag, der Hauptstadt Molwanîens, gibt es Zimmer mit hinreißendem Blick auf die Altstadt. Leider sind diese dem Personal vorbehalten. Lassen auch Sie sich in molwanîsche Städte und Landschaften entführen, und lernen Sie die Einheimischen kennen. Vertrauen Sie einfach auf das Urteil von Bill Bryson, der sowohl von Humor als auch Reiseberichten und Bestsellern eine Menge versteht. Der Autor hält völlig ungelogen dieses Buch für absout brillant. Darauf sollte man einen Heben. Wie wäre es mit einem zeerstum, Molwanîens köstlichen Knoblauchschnaps? --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 60 Bewertungen)
Selten so gelacht 5 von 5 Punkten Also ich kann die ganzen negativen Rezensionen wirklich nicht verstehen. Wenn man dieses Buch als menschenverachtend sieht, dann hat man ja überhaupt keinen Sinn mehr für Humor! Ich selbst komme aus einem Osteuropäischen Land und wer da schon mal war, weiß, dass die Beschreibungen in diesem Buch natürlich maßlos übertrieben sind! Allerdings streifen sie doch viele Eigenheiten der Osteuropäer, was diesen fiktiven Reiseführer von vorne bis hinten zu einem einzigen Lacher macht. Für Menschen MIT HUMOR als auf jeden Fall weiter zu empfehlen!
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Gebrauchsanweisung für den Gardasee Rainer Stephan Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 11434 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Lago di Garda hat einfach alles: lebhafte Hafenstädte, aufregende Küstenstraßen und geheime Traumbuchten, die man nur über Trampelpfade erreicht, die steil aufragenden Brescianer Alpen im Norden und eine mediterrane Weite im Süden, bekömmliche Weißweine, deftige Trentiner Hausmannskost und die Spitzenküche der Lombardei, Edelhotels und Campingplätze, mondäne Luxusurlauber und sportliche Outdoorfans. Und Verona mit seinen Modemeilen und einer echten Arena für aufwendige Operninszenierungen. Wer hier gegen den Touristenstrom schwimmen will, braucht diese Anleitung: Sie verrät das Geheimnis der Seesardinen und der Fallwinde - und daß Limone seinen Namen nicht den Zitrusfrüchten verdankt. Weshalb man sich in Verona erst gar nicht auf die Suche nach Julias Balkon machen sollte. Und was es mit der Angst der Deutschen vor den Deutschen auf sich hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nomen est Omen: Eine wirklich gelungene Gebrauchsanweisung 5 von 5 Punkten für den Gardasee. Mit etwas höherem Anspruch als normale Reiseführer entführt dieses gelungene Büchlein an den Gardasee, erzählt abwechslungsreich Geschichte und Geschichtlein.
Typisch für diese Buchreihe ist zudem exzellentes Layout und gekonnte Typographie: das Lesen macht dann gleich von der Wahrnehmung und Haptik noch mehr Spaß. In meinem Lieblingscafé habe ich dieses Buch richtig genossen
Sollten Sie vorhaben, dorthin zu fahren, empfehle ich einen Reiseführer weniger zu kaufen, anstatt dessen dieses Buch sowie die Kompasskarte.
Fazit: Klare Kaufempfehlung, in einem Café (vielleicht mit k&k-Flair bei einem Ristretto, Dopio oder einem Großen Braunen lesen). |
Weltreise: 4300 Tage unterwegs auf 5 Kontinenten Dieter Kreutzkamp Taschenbuch, März 2006 Verkaufsrang: 102115 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Schon der Volksmund weiß: Wenn einer einer Reise tut, dann kann er was erzählen. Und wie, kann man im Falle Dieter Kreutzkamps sagen, der bislang bereits 25 Bücher über seine diversen Reisen vorgelegt hat. In diesem hier berichtet er allerdings nicht über irgendeine Reise, sondern von der Weltreise, die für ihn und seine Frau längst schon zu ihrer eigentlichen Lebensform geworden und nach dem hier vorgelegten Bericht noch lange nicht zu Ende ist. Ursprünglich wollten Kreutzkamp und seine Frau nur für drei Jahre quer durch sämtliche Kontinente fahren. Bis zum Abschluss des Buches sind nun schon 4.300 Tage daraus geworden: 66.000 Kilometer mit dem VW-Bus durch Afrika, 12.000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Australien, 13.000 Kilometer mit dem Kanu durch Kanada und mit dem Hundeschlitten 6.000 Kilometer durch Alaska. Und manche Strecken ist man auch noch geflogen. Zwischendurch waren die Kreutzkamps auch mal für eine kurze Zeit zu Hause. Doch dort hält es sie nicht lange. Zum zweiten Teil der Reise sind sie dann schon gemeinsam mit der kleinen Tochter aufgebrochen. Und so kommt es, dass Dieter Kreutzkamp im Alleingang ohne seine Frau den Kilimandscharo und den Fudschijama besteigt. Auch wenn das Töchterchen bei diesen Gipfelstürmen nicht dabei sein konnte: Wenn sie mal in die Schule kommt, dürfte sie die Weitgereisteste in ihrer Klasse sein. Was die Familie als ganze betrifft darf man bezweifeln, dass sie jemals noch einen ganz normalen Urlaub wird machen können. Uns soll es recht sein. Schließlich dürfte man sich von einem gewöhnlichen Urlaub auch nicht einen solch ungewöhnlichen Reisebericht erwarten. --Hasso Greb
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Schönes Buch zum Träumen und Geistigem Mitreisen 5 von 5 Punkten Eine irre Vorstellung, in 4300 Tagen durch 5 Kontinente zu reisen. Es ist ein Buch, welches kurz die einzelnen Stationen einer Weltreise erläutert. Nichts desto trotz ist es interessant und man kann Fernweh bekommen. Wenn man die einzelnen Kontinente genauer mit den Kreuzkamps bereisen will, muß man sich die einzelnen Bücher kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Ein Buch für Reisende oder die die es werden wollen.
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Langenscheidt Lilliput Kölsch: Kölsch - Deutsch / Deutsch - Kölsch. Rund 5.000 Stichwörter und Wendungen
Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 15053 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Neubearbeitung des beliebten Lilliput-Wörterbuchs mit rund 5.000 Stichwörtern und Wendungen sowie 50 originellen Glossen.
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Der Berg in mir: Klettern am Limit Alexander Huber Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 13518 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Klettern am Limit - wie der Untertitel seines hiermit jedem Alpinisten ans Herz gelegten Buches Der Berg in mir lautet auch die Lebensdevise von Alexander Huber, einem der beiden legendären Huberbuam. Narrisch sei er schon, sagt der Chefredakteur der Zeitschrift Bergsteiger Andreas Kubin über ihn, aber nicht verrückt. Sonst wäre er wohl auch schon längst nicht mehr am Leben. Anders gesagt: An die Grenzen dessen, was möglich ist, geht Alexander Huber immer wieder. Das muss er, wie der Text belegt, aus innerer Notwendigkeit. Aber er tut dies mit Bedacht, gerade so, dass diese Grenze als Grenze erfahrbar wird. Eine Grenze freilich, die weit jenseit dessen liegt, was man sich als Freizeitbergsteiger überhaupt vorstellen kann. Davon, wie weit jenseits davon sich Alexander Huber in scheinbar traumwandlerischer Sicherheit bewegt, zeugen die Fotos des Bandes, die Huber an den unmöglichsten Fels- und Eisformationen in Aktion zeigen -- beim Rissklettern in El Corazón etwa, beim Freiklettern an den Felsen in der Direttissima der Großen Zinne, einem Free Solo in der Route Opportunist am Schleierwasserfall, an der Aguja Desmochada in Patagonien bei der Erstbegehung der Felsroute Golden Eagle oder beim Drahtseilakt zwischen Kapuzinerturm und der Ellmauer Halt. Dass die Huberbuam noch am Leben sind, so mag man sich beim Betrachten dieser atemberaubenden Aufnahmen denken, muss wohl am Segen Gottes liegen, den die Mutter, wie sie in einem der im Buch abgedruckten Interviews bekennt, ihren Söhnen immer mit auf den Weg gibt. Der wahre Segen aber dürfte der kühle Kopf sein, den die beiden immer bewahren und der sie davon abhält, Risiken einzugehen, die wirklich nicht mehr kalkulierbar wären. -- Freia Danz
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein echtes Huber-Buch 5 von 5 Punkten Wer die Vorträge von Alexander Huber kennt, der weiß was ihn erwartet. Nicht nur die reine Beschreibung schwieriger Routen und extremer Unternehmungen - viel mehr wird das Gesamtbild und die Motivation eines Bergsteigers, (Extrem)kletters und Menschen geschildert. Gleichzeitig erhält der Laie oder, wie ich es für mich selbst sehe, der geneigte Hobby-Kletterer aus der Großstadt, den derartige Leistungen begeistern und motivieren, Einblick in die Welt DER Kletterer.
Wer nur auf "wie habe ich meine Free Solos geschafft", "wie habe ich den Wetterumsturz in eisigen Höhen überlebt" oder ähnliches aus ist, für den ist das Buch wirklich nichts - da ist man mit den Werken von Joe Simpson, Jon Krakauer oder ähnlichen besser bedient.
Wer sich dafür begeistern kann, wie es zu den Leistungen und der Persönlichkeit Alexander Huber gekommen ist, dem sei das Buch empfohlen.
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MARCO POLO Reiseführer Sizilien, Liparische Inseln: Liparische Inseln. Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas und Sprachführer MARCO POLO Redaktion Broschiert, 2. Januar 2008 Verkaufsrang: 22738 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.
Auf meiner Reise merkte ich dann, dass viele Informationen im Reiseführer schlecht recherchiert sind. Hotels, welche im Reiseführer als gut und günstig bewertet wurden, waren genau das Gegenteil (z. B. das Hotel »Giara« in Cefalu, welches ich niemandem empfehlen würde, da es teuer und aufgrund des Baulärmes sehr laut ist, die Zimmer klein und dunkel sind. Manches Bed&Breakfast hatte eine bessere Ausstattung und kostetet nur die Hälfte.) Auch die aufgeführten Sehenswürdigkeiten waren z. T. schlecht recherchiert und Eintrittspreise wurden falsch angegeben. Mit dem wenigen Bild- und Kartenmaterial kann man so gut wie nichts anfangen. Empfehlungen für »Wanderungen« durch die abwechslungsreiche Landschaft Siziliens sind nicht enthalten, sportliche Aktivitäten nur am Rande angerissen. Die »Bloß nicht!«-Hinweise sind wirklich ein alter Hut. Und auch die »Angesagt!«-Aufführungen sind eher eine x-te Wiederholung von Italien-Klischees. Der Preis rechtfertigt wohl den Inhalt und um sich einen groben Überblick über die Insel zu verschaffen, reicht der Führer allemal. Ich würde allerdings beim nächsten Mal zu einem Konkurrenzprodukt greifen, welches weitaus besser recherchiert ist und mehr auf die Bedürfnisse von Touristen abgestimmt ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schlecht recherchiert 2 von 5 Punkten Ich mag normalerweise die Marco Polo Reiseführer sehr gern, aber von diesem Führer ist nur abzuraten. Viele, vor allem tiefergehende, Informationen fehlen, und teils gibt es falsche Angaben - z.B. das Frauenmosaik in der römischen Villa, hier handelt es sich eindeutig *nicht* um Tänzerinnen. Wäre der Autor dort gewesen anstatt irgendwo abzuschreiben, wüsste er das. Selbst für Laien ist ersichtlich, dass es hier um Sport geht, und gerade das ist das Außergewöhnliche daran. Es gibt mehrere solcher Beispiele.
Marco Polo in Sizilien 1 von 5 Punkten Im Sommer 2007 reiste ich zwei Wochen durch Sizilien. Im Gepäck hatte ich den Marco Polo Reiseführer für Sizilien. Auf den ersten Blick wirkt er sehr informativ und praktisch. Man findet alle relevanten Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften und Veranstaltungen.
Auf meiner Reise merkte ich dann, dass viele Informationen im Reiseführer schlecht recherchiert sind. Hotels, welche im Reiseführer als gut und günstig bewertet wurden, waren genau das Gegenteil (z. B. das Hotel »Giara« in Cefalu, welches ich niemandem empfehlen würde, da es teuer und aufgrund des Baulärmes sehr laut ist, die Zimmer klein und dunkel sind. Manches Bed&Breakfast hatte eine bessere Ausstattung und kostetet nur die Hälfte.) Auch die aufgeführten Sehenswürdigkeiten waren z. T. schlecht recherchiert und Eintrittspreise wurden falsch angegeben. Mit dem wenigen Bild- und Kartenmaterial kann man so gut wie nichts anfangen. Empfehlungen für »Wanderungen« durch die abwechslungsreiche Landschaft Siziliens sind nicht enthalten, sportliche Aktivitäten nur am Rande angerissen. Die »Bloß nicht!«-Hinweise sind wirklich ein alter Hut. Und auch die »Angesagt!«-Aufführungen sind eher eine x-te Wiederholung von Italien-Klischees.
Der Preis rechtfertigt wohl den Inhalt und um sich einen groben Überblick über die Insel zu verschaffen, reicht der Führer allemal. Ich würde allerdings beim nächsten Mal zu einem Konkurrenzprodukt greifen, welches weitaus besser recherchiert ist und mehr auf die Bedürfnisse von Touristen abgestimmt ist. |
Jenseit des Tweed: Bilder und Briefe aus Schottland Theodor Fontane Taschenbuch, November 2005 Verkaufsrang: 11298 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Sommer 1858 erfüllt sich Fontane einen Jugendtraum und bereist das romantische Schottland. Die karge, doch reizvolle Landschaft fasziniert ihn, und an den Schauplätzen geschichtsmächtiger Ereignisse entzündet sich seine Phantasie. Höhepunkt der Reise ist der Besuch von Schloß Abbotsford, dem bizarren Wohnsitz Sir Walter Scotts, den Fontane ein Leben lang bewunderte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
wunderschön 5 von 5 Punkten ein wunderschöner reisebericht, geschrieben in einer wunderschönen sprache. man kann sich in die liebe und hingabe fontanes zu schottland auf jeder seite hineinversetzen. fontane beleuchtet aber nicht nur die schönen seiten dieses landes, sondern geht (gerade weil ihm soviel an schottland liegt) durchaus kritisch zu werke. ich habe dieses buch als vorbereitung auf meine schottland-reise gelesen (neben vieler anderen reisebroschüren etc.) und es war mir die liebste lektüre über schottland.
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Reise durch einen einsamen Kontinent: Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile Andreas Altmann Gebundene Ausgabe, 24. August 2007 Verkaufsrang: 8028 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogota zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige 16-jährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. So trifft er in Cali auf unbeugsamen Lebensmut bei einem Fußballspiel, in dem blinde Spieler einem klingenden Fußball hinterherjagen. In Ayacucho begegnet er dem Mitgefühl in Person der 78-jährigen Angelica, die mit ihrer Organisation Anfasep den Angehörigen der Opfer aus den peruanischen Terrorjahren hilft. Und in Quito lernt er, was Einsamkeit bedeutet, als er im Frauenzuchthaus »El Inka« die zu acht Jahren Haft verurteilte Deutsche Anna besucht. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren Lebenswille und Schönheit. Andreas Altmann hat ein wunderbar intensives, witziges und nach-denkliches Reisebuch geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Unglaublich gut! 5 von 5 Punkten Reise durch einen einsamen Kontinent" - dieser Titel täuscht, denn einsam war die Reise von Andreas Altmann durch Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ganz bestimmt nicht. Viel mehr war der Reisereporter ständig auf der Suche nach Gesellschaft. So trifft er den Schuhputzer Xavier, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, stößt auf peruanische Flüchtlinge auf dem Weg in ein besseres Leben, lacht über gerissene Verkäufer und besucht ein Fußballspiel von Blinden. In einem Gefängnis in Ecuador trifft er eine deutsche Drogenschmugglerin; durch das berüchtigste Viertel der kolumbianischen Hauptstadt schlendert er an der Seite einer alten Frau, die sich zu seiner Leibwächterin erkoren hat. Er rast mit einem Taxifahrer bremsenlos die andinischen Serpentinen hinunter, trifft Huren, Heilige und arme Teufel. Und von jeder Begegnung bringt er eine Geschichte mit: feinfühlige, traurige, witzige, skurrile, hoffnungsfrohe Berichte vom Leben in Südamerika.
Andreas Altmann ist langjähriger Geo-Reporter und mehrfach ausgezeichneter Buchautor. Unter anderem ist er Träger des Kisch-Preises und des Seume-Literatur-Preises. Er erzählt in unnachahmlicher Manier: ausdrucksstark, wortgewaltig, treffsicher. Kein Wort ist hier zu viel, keine leeren Phrasen oder Füllwörter blasen den Text auf. Hier schreibt jemand, der die Sprache liebt - und das spürt man in jedem Satz.
Ein Reiseführer im herkömmlichen Sinn ist dieses Buch jedoch nicht. Wer Informationen über Museen, Hotels und Shoppingmeilen sucht, der ist hier falsch. Wer jedoch einen fesselnden, nachdenklich machenden und brillant geschriebenen Reisebericht sucht, der wird dieses Buch lieben. Denn schon im Vorwort erzählt Altmann, dass jeder Mensch, der ihm über den Weg läuft, sein Leben reicher mache. Von keinem bin ich weggegangen ohne das Gefühl, beschenkt worden zu sein." Ebenso wird der Leser mit diesem wunderbaren Buch beschenkt. Die 270 Seiten machen auch sein Leben reicher. Definitiv.
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Schweden mit dem Wohnmobil: Traumrouten von Skåne bis zum Siljansee Thomas Kliem Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 67289 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dem Wohnmobil durch Schweden ein Sommermärchen! Die sechs Routen dieses Bandes führen kreuz und quer durch Süd- und Mittelschweden bis zum Siljansee. Sie erkunden das liebliche Schonen und die zerklüftete Westküste, umrunden den Vänernsee und folgen dem blauen Band des Göta Kanals übers Land. Praktische Infos speziell für Wohnmobilfahrer, Detailkarten und Wissenswertes zu Land und Sprache helfen bei der Reisevorbereitung. Hier ist Erholung garantiert!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ungemein tauglich!! 5 von 5 Punkten Erstmalig mit Wohnmobil unterwegs und dies nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" wollten wir im Juni 08 unbedingt Schweden erkunden. Die Suche nach einer geeigneten Reiselektüre war für uns "Anfänger" absolut notwendig.
Wir hatten bei unserer Auswahl großes Glück: Unserem Anliegen, Sehenswürdigkeiten eines für uns neuen Landes aufgezeigt und auch die geeigneten Routen beschrieben zu bekommen wurde durch den Reiseführer von Thomas Kliem voll entsprochen. Der Reiseführer ist übersichtlich aufgebaut und äußerst praktisch im Format, mit aktuellen Karten bestückt und ansprechend bebildert. Inhaltlich ist er genau auf entdeckungslustige Individualreisende abgestimmt, die jetzt nicht unbedingt mit dem Wohnmobil unterwegs sein müssen. Für jene ist er meiner Meinung nach jedoch unverzichtbar: Es handelte sich tatsächlich um Traumrouten, die vom Autor detailliert beschrieben werden.
Lohnt sich! 5 von 5 Punkten Dieser Reiseführer hat uns bei der Planung unseres Schwedenurlaubs sehr geholfen. Er liefert sehr schöne Routenangaben mit tollen Tips.
Sehr zu empfehlen. |
Fahrrad Europaführer: Der Reiseführer für alle Radler durch ganz Europa. Touren, Routen und Radregionen in über 40 Ländern Herbert Lindenberg Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 20927 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein 500-Seiten-Kompendium mit Tourenmöglichkeiten für ganz Europa-Routen und Regionen von Island bis Zypern, von den Kanaren bis Karelien. Das Buch bietet eine Fülle von Ideen und Anregungen, hilft bei der Auswahl optimaler Rad-Regionen und unterstützt mit praxisorientierten Infos die Verwirklichung einer Tourenidee. Das Buch ist leicht verständlich aufgebaut, locker im Ton und ernsthaft bei der Sache. Zahlreiche Berichte und Tips von Radlern und Bikern für Radler und Biker!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
für neugierige Reiseradler unverzichtbares Nachschlagewerk 5 von 5 Punkten Obwohl dieses Jahr kein großes Fußballturnier stattfindet und auch die Tour de France verkorkst war, gibt es Grund zur Freude. Die komplett überarbeitete Auflage von Herbert Lindenbergs "BikeBuch Europa" liegt in den Buchhandlungen. Es kommt im modernen Gewand daher und wird nun unter dem Namen "Fahrrad Europaführer" verkauft. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Der Schmöker folgt dem Motto "Tourenvorfreude ist die schönste Freude" und hilft sowohl dem Reiseradler als auch dem Mountainbiker bei der Planung von Touren beliebiger Länge und Schwierigkeit. Auf weit über 600 Seiten werden Routen und Regionen praktisch aller europäischen Länder vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf klassische Ziele wie die Alpen, Deutschland, Frankreich, Norwegen und Spanien, doch auch Exoten wie Albanien, Grönland, Mazedonien und Montenegro bekommen ihren Auftritt. Detaillierte Tourenbeschreibungen würden den Rahmen sprengen, kenntnisreiche Streckenempfehlungen sind jedoch en masse zu finden. Aufgelockert wird das ganze von kurzen Reiseberichten verschiedener Gastautoren - etwa Michael Kristls "Mein irisches Radel-Tagebuch" oder "Tourenparadies Julische Alpen" von Andreas von Heßberg und Waltraud Schulze. Somit sollte dieses mit 50 Karten und 200 Fotos reich illustrierte Nachschlagewerk in keiner Bibliothek neugieriger Reiseradler fehlen.
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