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König der Könige: Eine Parabel der Macht Ryszard Kapuscinski Gebundene Ausgabe, September 2000 Verkaufsrang: 42120 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mythos und Macht des Monarchen Haile Selassie: Indem Kapuscinski dessen unterwürfige Würdenträger und Helfershelfer zum Sprechen bringt, geben der Lakai der dritten Tür, der Zeremonienmeister oder der kaiserliche Polsterträger unfreiwillig das eigentliche Geheimnis der absoluten Herrschaft preis: ihren Realitätsverlust. Und so nimmt das blutige Drama des Monarchensturzes absurde Züge an ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Einsichten in eine vergangene Despotie: Ein bedrückendes Audio-Portrait 5 von 5 Punkten Am 12. September 1974 wurde der äthiopische Kaiser Haile Selassie durch einen revolutionären Militärrat unter der Führung des Offiziers Mengistu Haile Mariam abgesetzt. Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Machtfülle des Kaisers, der zu keiner Reform des konservativ-aristokratischen Staatsaufbaues bereit war, und eine akute Verschlechterung der Nahrungsmittelversorgung hatten zu Studentenunruhen und einem Militärputsch geführt. Die mehr als 30-jährige Alleinherrschaft des 1892 geborenen Negus war zu Ende. Haile Selassie hatte sich 1930 nach einem Putsch der christlich-orthodoxen Aristokratie gegen einen islamfreundlichen Konkurrenten zum Kaiser krönen lassen. Er führte von 1930 bis 1936 sowie - unterbrochen durch die Zeit italienischer Militärbesatzung - von 1941 bis 1974 in Äthiopien ein an den französischen Sonnenkönig erinnerndes Feudalregime, in dem sich alles um ihn drehte.
Der weltbekannte polnische Schriftsteller, Journalist und Historiker Ryszard Kapuscinski hat vier Jahre nach Haile Selassies Absetzung mit seinem Werk ,König der Könige` (so die wörtliche Übersetzung des amharischen ,Negus Negesti`) die kaiserliche Zeit wieder aufleben lassen. Er hat unter schwierigen Umständen und unter Gefahr für sein Leben frühere Diener, Beamte und Lakaien stundenlang befragt. In einer literarischen Collage aus Stimmen abgetauchter Untergebener des gestürzten Kaisers gewährt Kapuscinski intime Einblicke in Strukturen, Abläufe und Eigenheiten der kaiserlichen Herrschaft. Herausgekommen ist eine so bedrückende wie instruktive Studie der Architektur autoritärer Macht. Das ist auch komisch, wenn er schildert, daß das kaiserliche Schoßhündchen bei der morgendlichen Audienz die Schuhe der strammstehenden Minister bepinkelte, und der Kaiser statt seinen Hund aus dem Saal schaffen zu lassen, lieber einen Diener damit beschäftigte, Hundepisse von Ministerschuhen zu entfernen.
Im Jahre 2002 hat der Eichborn Verlag zusammen mit dem Hessischen Rundfunk Kapuscinskis Werk im Rahmen der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen Reihe ,Die Andere Bibliothek im Ohr` in ein mitreißendes Hörspiel umgesetzt. Durch die große Anzahl von mehr als 30 Sprechern, die die verschiedenste Beamten Diener, Lakaien und Offiziere verkörpern, entsteht ein mehrstimmiges und vielschichtiges Bild des Herrscheralltages, das auch die kleinsten Facetten beleuchtet. Das Hör-Portrait zeichnet den im Ausland geschätzten Haile Selassie als einen im Inland so scharfsinnigen wie willkürlichen Herrscher, der bedenkenlos Unschuldige zum Tode verurteilte und in demselben Moment Schuldige mit Privilegien und Geldgeschenken belohnte. Das ist sehr professionell gemacht, sodaß sich der Hörer eine authentische Vorstellung der Regierungsabläufe und Methoden kaiserlicher Machterhaltung machen kann. Die pointierte - gelegentlich auch über überpointierte - musikalische Schlagzeuguntermalung verstärkt die Dramatik der geschilderten Ereignisse.
Fazit: Das aus 2 CDs bestehende Hörspiel mit einer Laufzeit von knapp zweieinhalb Stunden besticht durch seine authentischen Schilderungen. Es ist mehr als bedauerlich, daß dem am 23. Januar 2007 verstorbenen Meister der literarischen Reportage die Vollendung seiner 1978 mit ,König der Könige` begonnenen und 1982 mit Schah-in-Schah fortgesetzten geplanten Trilogie der Macht nicht mehr vergönnt war. Höchst empfehlenswert.
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Sizilien. Baedeker Allianz Reiseführer Otto Gärtner, Anja Schliebitz, Achim Bourmer Taschenbuch, Juni 2007 Verkaufsrang: 41421 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Land der Orangen und Zitronen ... "Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele: hier ist erst der Schlüssel zu allem" schwärmte Goethe am 13. April 1787 auf der "Italienischen Reise" über die größte Insel im Mittelmeer. Sie liegt im Schnittpunkt zwischen Europa und Afrika, nur durch eine 3 km breite Meeresstraße von der italienischen Stiefelspitze entfernt. Nach einer alten Legende ruht sie auf drei, tief im Meer verankerten Pfeilern, die ihre Wurzeln, arabischen und römisch-europäischen Ursprung widerspiegeln. Eine Sizilienreise, sofern sie nicht nur das Strandleben im Visier hat, kann eine Reise von Höhepunkt zu Höhepunkt sein. Ob man an die Landschaft denkt oder an die Zeugnisse aus Geschichte und Kultur, Sizilien ist unendlich reich an alledem.
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Traumpfade Bruce Chatwin Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 57624 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der letzte Roman des 1989 mit knapp 50 Jahren verstorbenen Engländers Bruce Chatwin. Darin schildert er eine Reise durch Australien. Er ist auf der Suche nach den Ursprüngen der Bedeutung der "Songlines", den unsichtbaren, labyrinthischen Wegen, auf denen die Ahnen der Aborigines wanderten, und die bis heute nicht überschritten werden dürfen. ">Traumpfade< ist ein phantastischer Irrgarten voller Anekdoten, Spekulationen und Beschreibungen, faszinierend und anrührend in einem. "(New York Times Book Review.)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Unbedingt LESEN! 5 von 5 Punkten Irgendwie geriet dieses Buch an mich und nun frage ich mich, ob das Zufall war. Es gibt Antworten auf Fragen, die in jedem schlummern, der wachen Geistes ist und auf der Suche nach der Wahrheit ist!!!
Chatwin entführt den Leser in die mytische Welt der Aborigines und bereist mit ihm die Traumpfade der australischen Ureinwohner. Ihm geht es dabei aber nicht um ethnische Erkenntnisse sondern vor allem um die Fragen: Wer sind wir?
Wie leben wir? und Was kommt da noch?
Toll!!
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Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines Marlo Morgan Gebundene Ausgabe, Januar 1995 Verkaufsrang: 85627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für die Amerikanerin Marlo Morgan beginnt alles ganz harmlos. Eines Tages erhält sie eine Einladung zu einem Treffen mit einem Aborigines-Stamm. Dieses ist als Auszeichnung für ihre erfolgreiche Arbeit mit jungen Halbblut-Aborigines in Australien gedacht. Gespannt macht sie sich für die Einladung zurecht: Ein neues Seidenkostüm, eine dazu passende Seidenbluse und elegante Pumps. Wenige Stunden später, nachdem sie vor ihrem Hotel mit einem Jeep abgeholt worden ist und eine stundenlange Fahrt durch den australischen Busch hinter sich hat, wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen eingeladen, an einem Walkabout teilzunehmen. Noch nie zuvor wurde einer Weißen, einer in den Augen der Aborigines "Veränderten", eine solche Ehre zuteil. Marlo Morgan lernt in den nächsten Monaten die Unwichtigkeit des Zeitbegriffes kennen, ernährt sich von Maden, Krokodilen, Nüssen, Kräutern und Früchten und hätte niemals geglaubt, daß sie gebratene Ameisen als Delikatesse schätzen lernt. Sie wird in das erd- und naturverbundene Leben der Aborigines eingeweiht und erkennt, daß es hier Menschen gibt, die die Erde nicht ausbeuten, die in der Lage sind, sich telepathisch zu unterhalten und über medizinische Kenntnisse verfügen, die sie staunen lassen. Traumfänger ist ein faszinierendes und -- für "Veränderte" -- oft auch ein beschämendes Buch. Zeigen uns die Aborigines doch, wie unwichtig unser Alltag für unser persönliches Wachsen und Reifen ist. So feiern sie keinen Geburtstag, sondern sie feiern dann ein Fest, wenn einer von ihnen denkt, daß er eine höhere Stufe in seiner persönlichen Entwicklung erklommen hat. Marlo Morgan hat es sich zur Aufgabe gemacht, über das Leben der Aborigines zu berichten, ohne sie an unsere Zivilisation mit ihrem zerstörenden Tourismus zu verraten -- ein fesselnder Bericht. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 232 Bewertungen)
Super Buch!!!!! 5 von 5 Punkten Meine Mutter hat mir dieses Buch empfohlen, da es ihr so gut gefalle. Am Anfang war ich darüber wenig überzeugt, weil sie so einen anderen Geschmack als ich habe.
Das ist mein erstes Buch von Marlo Morgan. Es ist sehr leicht zu lesen.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Eine Amerikanische Reporterin wollte Aborigines über ihre Lebensweise interviewen. Doch dann ist alles anders geworden, als sie es gedacht hatte. Sie ging mit ihnen auf einen Walkabout.
Sie lernt Sachen wie z.B. Wasser zu suchen oder verschiedenster Insekten zu essen.
Dieses Buch ist wirklich sehr faszinierend. Das Leben der Aborigines ist ganz anders als unseres. Sie machen Dinge, die wir uns nie vorstellen könnten!
In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre Gefühle sehr genau. Ich würde das Buch sofort nochmals lesen. Ich bin froh dass es mir meine Mutter empfohlen hat, sonst hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen!
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GlacierExpress St. Moritz - Zermatt. Die Traumreise im langsamsten Schnellzug der Welt Hans E. Rübesamen, Iris Kürschner Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2006 Verkaufsrang: 88936 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Glacier-Express, der "langsamste Schnellzug der Welt", durchquert auf seiner Traumreise von St. Moritz nach Zermatt eine der schönsten Regionen Europas. Chur, Andermatt und Brig sind Stationen auf dieser aufregenden, siebeneinhalbstündigen Fahrt, die durch 91 Tunnels und über 291 Brücken und Viadukte führt. Schöner und aufregender sieht man die Alpen fast nie: Glänzende Gletscher und Gipfel, Pässe, tief eingeschnittene Täler und Schluchten, Seen und Flüsse, malerische Bergdörfer und reiche Städte mit Schlössern und Klöstern reihen sich zu einer Ketten von optischen Kostbarkeiten. Dieses reich bebilderte Buch wird dem Leser ein idealer Reisebegleiter sein, ihn auf die Fahrt vorbereiten oder ihn die ganze Strecke im Geiste noch einmal erleben lassen.
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Unsterbliches Blau. Bleu immortel: Reisen nach Afghanistan. Voyages en Afghanistan Nicolas Bouvier, Ella Maillart, Annemarie Schwarzenbach Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 80391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Aufnahmen und Texte der Weltreisenden Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach sowie Nicolas Bovier sind aus einer längst vergangen Zeit. Afghanistan ist zerstört, die Aufnahmen aus den Jahren 1939 sowie 1953 sind daher von großer Bedeutung. Der Band zeigt Fotos in Schwarz-Weiß von Menschen und Landschaften, ergänzt mit Texten, welche uns das Leben der damaligen Zeit anschaulich schildern. 1939 reist Annemarie Schwarzenbach zusammen mit der Genferin Ella Maillart...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein sehr schönes Reisebuch von einer fabelhaften Frau 5 von 5 Punkten Das Buch hat Annemarie Schwarzenbach geschrieben, eine Schweizerin, die sich stets jeder Familienidylle verweigert hat und ein ganz eigenständiges Leben führte.Sie ist jung gestorben, ihre Werke sind so gut wie vergessen. Jetzt ist bei Scheidegger & Spiess dieses Reisebuch erschienen, "Unsterbliches Blau" mit vielen schönen Fotos und Textbeiträgen.1939 sind Annemarie Schwarzenbach und ihre Freundin Ella Maillart mi dem Auto zu einer Reise nach Afghanistan aufgebrochen. Sie waren die ersten Frauen die so eine Reise gemacht haben. Sie sind in die Türkei, nach Persien und Kabul gefahren. Annemarie Schwarzenbach ist ihr ganzes kurzes Leben hindurch immer unstet gereist. Sie war in Indien, Afrika, in den USA und immer wieder auch in der Schweiz, woher sie kommt. Sie entstammt einer sehr reichen, faschistischen, mit Hitler paktierenden Familie. Sie jedoch hat im Untergrund gewirkt, war Antifaschitin. Sie hat an der Exil Zeitung von Klaus Mann mitgearbeitet. Sie war wie Klaus Mann schwer Morphium süchtig, sie war wie Klaus Mann homosexuell und sie war sehr verliebt in Erika Mann. Und auf dieser Reise hat sie viele Briefe geschrieben an Klaus und Erika Mann. Über diese Briefe ist im Klein&Aber Verlag ein Hörbuch erschienen das von Hannelore Elsner gelesen wird. Ein Zitat von Annemarie Schwarzenbach:" Ein solches Liebesverhältnis zur Welt wie meins, kann nur mit einer Niederlage enden oder es muss in Hass umschlagen." Das schreibt sie 1941 an Klaus Mann, schon ein Jahr später ist sie tot. Sie ist nur 34 Jahre alt geworden, hat viel Zeit in Psychatrien verbracht. Es lohnt sich, sich mit Annemarie Schwarzenbach, die sehr klug und sensibel ist und die schon vieles vom Krieg vorausgesehen hat,zu beschäftigen. Schon auch deshalb, weil sie zu denjenigen gehörte, die sehr früh wussten, was das Dritte Reich bedeutete. Im Jahre 1933 hat sie bereits an Klaus Mann geschrieben:" Die Äußerungen des Dritten Reichs sind ausnahmslos abstoßend und nach dem humanistischen, jedem von uns selbstverständllichem Empfinden, menschenunwürdig. Beteiligt sind wir alle. Sich abwenden ist so gut wie Selbstaufgabe."
Fotos und Gedanken aus einer vergangenen Welt 5 von 5 Punkten Unsterbliches Blau- Reisen nach Afghanistan - ein grandioses Buch. Die Aufnahmen und Texte der Weltreisenden Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach sowie Nicolas Bovier sind aus einer längst vergangen Zeit. Afghanistan ist zerstört, die Aufnahmen aus den Jahren 1939 sowie 1953 sind daher von großer Bedeutung. Grandiose Fotos in schwarz/weiß von Menschen und Landschaften, ergänzt mit Texten, welche uns das Leben der damaligen Zeit anschaulich schildern. Dieses Buch ist ein Muss für alle Fans von guten Fotos, Texten die unter die Haut gehen und natürlich für alle Kenner Ella Maillarts und der endlich wiederentdeckten Annemarie Schwarzenbach.Großem Dank gilt dem Herausgeber, Herrn Roger Perret, für sein gelungenes Vorwort, der Zusammenstellung dieses faszinierenden Bildbandes, welcher das Schaffen von diesen unvergessenen Künstlern in Text und Bild darstellt. Dem Velag Scheidegger & Spieß aus Zürich gelang ein hervoragender Druck in sehr guter Papierqualität und Aufmachung. Dieses Buch ist für mich das Buch des Jahres 2003. |
Der Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela Bettina Selby Taschenbuch, April 2004 Verkaufsrang: 88307 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bettina Selbys Plan, die mittelalterliche Pilgerroute zum Schrein des Apostels Jakobus nachzufahren, entstand zufällig. Eines Tages erreichte die reisefreudige Britin die Postkarte eines Freundes, auf der eine alte Landkarte mit den vier wichtigsten Pilgerstraßen ins westspanische Santiago de Compostela abgebildet war. Bei Selby löste es den sehnlichen Wunsch aus, eine dieser Strecken selbst zu erkunden -- und zwar mit ihrem Lieblingsgefährt, dem Fahrrad. Dass die freie Fotografin für derartige Expeditionen physisch und psychisch gerüstet ist, bewies sie bereits auf weitaus extremeren Touren, die sie in den Büchern Timbuktu! und Himalaja eindrucksvoll beschreibt. Die 700 Kilometer vom burgundischen Vézelay bis an das so genannte "Ende der Welt", dem Cap de Finisterre, erscheinen im Vergleich dazu beinahe simpel, selbst wenn sieben Gebirgszüge inklusive der Pyrenäen den Weg erschweren. Hinzu tritt eine Komponente hinzu, die mindestens ebenso viel Kraftaufwand erfordert wie das Treten der Pedale: die permanente innere Auseinandersetzung mit Religion, Sünde, deren Erlass, Frömmigkeit, Himmel und Hölle. Mehr oder weniger freiwillig angeregt durch die zahlreichen Klöster, Kapellen, Kirchen, Schreine und Votivtafeln, an denen der Pilgerweg entlang führt, tritt dann der sportliche Aspekt der Reise zu Gunsten historischer und spiritueller Themen in den Hintergrund. Dass Selbys Pilgertour bereits Anfang der 90er-Jahre stattfand tut dem Ganzen keinen Abbruch. Denn Thematik und Weg existieren seit über 1.000 Jahren. Da ändert sich in so kurzer Zeit wenig, das Buch ist also brandaktuell. --Jan König
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Abenteuer Europa 5 von 5 Punkten Letzlich war eine ganz banale Postkarte der Auslöser für diese ehrgeizige
Reise. Bettina Selby machte sich Anfang April, alleine, per Fahrrad vom
französischen Wallfahrtsort Vèzelay (liegt ca. 100 Kilometer westlich von
Dijon) auf, um dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela zu folgen.
Ihre eigenen Eindrücke vergleicht die Autorin von Zeit zu Zeit mit den
Texten eines gewissen Aimery Picaud, welcher dem Jakobsweg einstmals selbst
als Pilger folgte - lange vor Selby, im 12. Jahrhundert....
Die britische Autorin hatte zum Zeitpunkt dieser Radtour bereits einige
abenteuerliche Ecken der Welt kennengelernt und diverse Reiseberichte
veröffentlicht - eine erfahrene Weltenbummlerin entdeckt somit durch
ihr eigenes Projekt den europäischen Kontinent aus bisher ungewohnter
Perspektive.
Ihre detaillierten Beschreibungen sind bemerkenswert kurzweilig geraten,
Bettina Selby schildert ihre gewonnen Eindrücke und Begegnungen entlang der
Strecke so lebendig, man hat fast das Gefühl selbst mit an den Tischen der
Refugios zu sitzen oder die Nase in den eiskalten Wind Nordspaniens zu
strecken - es mag wohl auch hier das geübte Auge der ehemaligen
Berufsfotografin sein, welches den überaus lesenswerten Schreibstil der
bekannten Reiseschriftstellerin befruchtet?!
Selby ist mit einer Vielzahl an Talenten ausgestattet - so hat Sie u.a.
Religionswissenschaften studiert, der Leser profitiert somit zusätzlich von
ihrem fundierten Wissen um die Weltanschauungen religiöser Gemeinschaften
aus Vergangenheit und Gegenwart - im Gegensatz zu einem Teil der hier
veröffentlichten Meinungen fand ich eben genau die abwechslungsreiche
Mischung aus historischer, architektonischer, religiöser, spiritueller und
nicht zuletzt sportlicher Berichterstattung sehr gut gelungen.
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Gebrauchsanweisung für die Schweiz Thomas Küng Taschenbuch, April 2002 Verkaufsrang: 88990 Es ist eine nicht aus der Welt zu schaffende Mär, dass Schweizer zur Begrüßung stets ein herzliches "Grüezi mitenand" in den Raum werfen. Viel öfter sagen sie nämlich "tschou" und "tschüss", "ciao" und "tschau", "sali", "salü zämä". Aber so ist das eben mit festgefahrenen Vorstellungen, die wiederholt werden: Man bekommt sie kaum mehr aus den Köpfen der Menschen. Deshalb hat der Schweizer Journalist Thomas Küng eine schwere Aufgabe übernommen, als er die Gebrauchsanweisung für die Schweiz erstellte -- einen Leitfaden für die Schweizer Seele sozusagen, der sich befreit von den üblichen Klischees des Geldnoten bündelnden Bankangestellten und Käsefondue verschlingenden Bergfreaks. Den Lese-Praxistest hat die "Landeskunde der besonderen Art" auf jeden Fall bestanden. Auf über 200 Seiten führen Küng und sein deutscher Co-Autor Peter Schneider sowohl auf die Hochplateaus (zum Beispiel in Form der seinesgleichen suchenden Basisdemokratie) als auch in die schattigen Nebentäler (zum Beispiel in Form des oftmals engstirnigen "Kantönligeistes") des urschweizerischen Wesens. Mit schonungsloser Freude am Detail und fein herausgearbeiteten Pointen gehen die beiden Autoren zu Werke und berichten dabei stets aus der Sicht des teilnehmenden Beobachters. Dabei gelingt es ihnen, interessante und spannende Informationen, die man in Reiseführern nie finden würde, auf eine derart attraktive und humoristische Art und Weise zu vermitteln, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen will. Die eingestreuten satirischen Zeichnungen von Peter Gut tun ihr Übriges. Eins muss allerdings klar sein: Der Leser bekommt zwar jede Menge Nachhilfe in schweizerischen Spezial-Sprachausdrücken, Gepflogenheiten bei Tisch sowie eine ausführliche Einführung in das komplizierte politische System, aber keine reisepraktischen Tipps wie Adressen etc. Wer also ein bestimmtes Hotel respektive Restaurant sucht, benötigt eine andere Gebrauchsanleitung, nämlich einen Reiseführer für die Schweiz. Als Lektüre für Urlauber und Neugierige eignet sich Küngs Buch jedoch perfekt. --Christina Falkenberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Gebrauchsanweisung für die Schweiz - für Schweizer und die, die es werden wollen! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch vor kurzem erst entdeckt und musste es als Schweizerin, die in Deuschland lebt, natürlich sofort kaufen.
Ich selbst kann den Inhalt des Buches als äußerst...sorry ich berichtige...als äusserst :) treffend betiteln. Ich habe selten über unsere Eigenarten so gelacht, weil sie so schön beschrieben wurden. Die Autoren, ein Schweizer und ein Deutscher, haben sehr gut recherchiert und alles sehr vorteilhaft beschrieben. Man bekommt als Schweizer sogar gleich wieder Lust "zurückzuwandern" oder zurück zu "zügeln". oder?
Gerade bei den Sprachbeispielen, habe ich besonders gelacht, weil mir manche Eigenheiten, die ich selber habe, garnicht auffielen, bis ich es in dem Buch las. Ich denke da immer an meinen ersten deutschen Freund, der mich immer ermahnte wenn ich sagte: "Ich habe kalt" - er rügte mich dann immer etwas schroff und sagte" es hisst mir IST kalt" *lach*
Ich hätte ihm dann gern so ein Buch zu lesen gegeben, damit er etwas toleranter wird. :)
Ich kann auf jedenfall jedem Schweiz-Interessierten diese Buch als "Wegweiser" und jedem Schweizer das Buch als "lustiges Spiegelbild" empfehlen.
Ein großes Lob an die Autoren.
Und somit sage ich Messi und Ade!
Liebe Grüße aus Eisenberg in Thüringen, Claudia
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Geschichten aus Irland: Sunny spells-occasional showers Christoph Fechler, Rainer Liebold Taschenbuch, Dezember 2005 Verkaufsrang: 10184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
lesenswert-liebenswert..authentische irische Geschichten eines deutschen Wortschmiedes 5 von 5 Punkten Als ich das Buch am Abend in die Hände nahm war es schon recht spät. Ich lag auf meiner Couch, die Stimmung war mittelmäßig. Es muss so um 12 Uhr nachts gewesen sein, da hatte sich meine Laune massiv gebessert. Ich fühlte geradewegs mit und war wie in einem Film dabei beim Lesen, ganz natürlich war ich in die jeweilige Situation versetzt, ich konnte mitfühlen. Irgendwann brüllte ich vor Lachen, mitten in der Nacht, so lebendig ist die Erzählung. Absolut empfehlenswert für Menschen die in einer erzählenden Form viel von Land und Leuten kennen lernen möchten, von einem Menschen der es wirklich erlebt hat und schreiben kann.
Storytelling-Zeitkapsel 5 von 5 Punkten Ich kannte das Buch schon einige Zeit, habe es aber aus einem bestimmten Anlass erneut gelesen.: Es ist eine wunderbare Zeitkapsel. Das Buch beschreibt in vielen kleinen Geschichten Menschen und Situationen Irlands, wie auch wir sie wirklich gekannt, erlebt und geliebt haben. Wer es liest, wird spüren, dass es auf wahren Erlebnissen beruht, mit Herz, Verstand und Augenmass zu 'Stories' aufbereitet, wie man sie sich gerade in Irland -immer noch- gern untereinander erzählt, mit einem vergnügten Lächeln und mit der allseitigen Freude am 'Storytelling'.
Gerade weil das moderne Irland sich so rasch verändert, ist mir die Zeit- und Stimmungskapsel dieses Buches besonders an's Herz gewachsen.
Sunny spells... Geschichten aus Irland 5 von 5 Punkten Wer Irland kennt, wird dieses Buch lieben. Wer Irland nicht kennt, sollte es unbedingt lesen, denn die 23 irischen Geschichten schildern so liebenswert und lebensnah von großen und kleinen Begebenheiten auf der grünen Insel, daß man gleich seine Koffer packen möchte.
Sunny spells - Occasional showers / Geschichten aus Irland 5 von 5 Punkten Das Buch ist eine erfrischende, dabei tiefgehende Schilderung liebenswerter Menschen in Irland. Man kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. Man erlebt mit Christoph Fechler Irland und seine Menschen in den verschiedensten Situationen.Für Irland-Fans ist es ein Muss, dieses Buch zu lesen; wer Irland nicht kennt, der bekommt vielleicht Lust einmal einen Urlaub dort zu verbringen. Ich habe einige Kapitel meinen Freunden an einem gemütlichen Abend vorgelesen. Sie waren alle begeistert! Ich kann das Buch allen Menschen empfehlen, die Freude an gelungenen Formulierungen und Spaß an beschiebener Situationskomik haben. Das Buch ist sehr zu empfehlen!!! |
Vom Vergnügen, mit sich selbt zu reisen Susi Piroué, Katja Piroué Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 81696 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Alleine unterwegs? Kurzweilig und höchst unterhaltsam haben Susi und Katja Piroué alles zusammen getragen, was es zu bedenken, wofür zu sorgen und was tunlichst zu vermeiden ist, wenn man mit sich selbst verreist. Dieser heitere Ratgeber gehört in jedes Reisegepäck von Alleinreisenden: Schon das Schmökern darin macht Lust darauf, die Welt alleine zu erkunden.
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Die Zeit der Gaben: Zu Fuß nach Konstantinopel: Von Hoek van Holland an die mittlere Donau. Der Reise erster Teil Patrick Leigh Fermor Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 29051 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 18 Jahre alt ist Patrick Leigh Fermor, als er sich aufmacht, Europa zu erkunden. Sein Ziel vor Augen, er will nach Konstantinopel, wandert er zunächst von Hoek van Holland rheinaufwärts. Tief hinein nach Deutschland geht die winterliche Reise, durch Wiesen und Wälder, verschneite Städte, die Donau entlang, nach Wien und Prag, bis in die ungarischen Marschen. Es ist das Jahr von Hitlers Machtergreifung. In seiner poetischen und präzisen Sprache lässt Patrick Leigh Fermor vor unserem inneren Auge das alte Europa erstehen, das wenige Jahre später in Schutt und Asche versinken wird.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine wunderbare Wanderung 5 von 5 Punkten "Was für ein Tag zu Verreisen", diese Worte sind der Beginn einer wunderbaren Wanderung des gerade achzehnjährigen Paddy Leigh-Fermor, mit dem ehrgeizigen Ziel Konstantinopel zu Fuß zu erreichen. Entkommen aus der Enge der englischen Oberschulen , gerade mit dem notwendigsten ausgestattet führt der Weg des "Schulversagers" durch das Mitteleuropa der dreißiger Jahre, knapp nach Hitlers Machtergreifung. Durch kleine Städte ,Felder, Wiesen und Wälder geht die Reise. Paddy Leigh-Fermor ist in der Tradition der Wanderstudenten unterwegs,er marschiertauf Landstraßen, fährt mit Flußschiffern am Rhein mit und leert einige Flaschen Schnaps mit den rauhen Gesellen an Bord. Fast überall trifft er auf überwältigende Gastfreundschaft, und auch die Kultur kommt beim literarisch hochgebildeten Fermor nie zu kurz.Für den Leser ist das Buch ein eine geistige Wanderung durch eine längst vergangenes Epoche . Manchmal läßt Paddy Leigh- Fermor zwischen den Zeilen ein wenig Wehmut über das im zweiten Weltkrieg endgültig untergegange Mitteleuropa durchblicken. Es ist Reisebericht der klassischen Art, voll mit historischen Details, ein Leseabenteuer pur, welche seine Fortsetzung im zweiten Band findet.
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Befremdliche Völker, seltsame Sitten: Expeditionen eines englischen Gentleman Evelyn Waugh Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 159163 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Evelyn Waugh am 10. Oktober 1930 von London aus nach Addis Abeba aufbrach, wusste er nicht recht, was ihn erwarten würde. Durch eine Verkettung verschiedener Umstände war die Krönung eines unbekannten Stammesfürsten im afrikanischen Hinterland zum Politikum geworden. Alle bedeutenden Weltmächte reisten zum schäbigen Dorfspektakel in die unfertige Hauptstadt Äthiopiens - und bauschten das Ereignis gewaltig auf. In Europa klangen die Berichte von der ungeheuerlichen Prachtentfaltung bei der Krönungszeremonie des Königs der Könige wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Waugh dagegen fühlte sich wie ein britischer Gentleman inmitten geschmackloser Barbarei und sah ganz andere Dinge als seine diplomatischen Kollegen - und auch bei seiner Heimreise über Aden, Sansibar, Kenia, Belgisch-Kongo und Südafrika zeigt sich Waugh als Mann totaler Illusionslosigkeit mit staubtrockenem Humor. Sein zeitloser Bericht gehört zu den Juwelen der Reiseschriftstellerei, er wird hier erstmals auf
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Mein Leben Heinrich Harrer Broschiert, Dezember 2003 Verkaufsrang: 94434 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was dieser Mann bescheiden Mein Leben betitelt, ist eine kaum zu bewältigende Fülle an Expeditionen, Abenteuern und Begegnungen mit den Großen dieser Welt. Heinrich Harrer ist am 6. Juli 2002 90 Jahre alt. Was dem "letzten Abenteurer von wissenschaftlichem Rang" (FAZ) im Trubel der aktiven Jahre nie in den Sinn kam, Zeit und Ruhe erlaubten es nun: Harrer fügte seine unzähligen Tagebucheinträge zu einer umfassenden Autobiografie zusammen, ein beeindruckendes, erzählerisch grandioses Werk, das man kaum aus der Hand legen mag. Vom kleinen Kärntner Bergdorf, in dem er am 6. Juli 1912 zur Welt kam, aufs Dach der Welt -- relativ schnell fand der junge Skilehrer und Bergführer den Weg nach Tibet, jenem Land, das zur Bestimmung seines Lebens werden sollte. 1938 gehörte Harrer zu den Erstbesteigern der Eiger-Nordwand (gespannt lesen wir seinen Kommentar zu den vor einiger Zeit erhobenen Vorwürfen, er habe auf dem Gipfel die Hakenkreuzfahne hissen wollen). Die alpine Hochleistung trug ihm die Teilnahme an der deutsch-österreichischen Nanga-Parbat-Expedition ein. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jedoch führte zur Internierung der Expeditionsmitglieder durch die Engländer in Indien. 1944 gelang Harrer die Flucht. Es folgten die berühmten sieben Jahre in Tibet, in denen er zum Freund und Mentor des noch jungen Dalai Lamas wurde. Der Besuch bei dem hochbetagten Maler Balthus in dessen Schweizer Chalet zählt zu den leisen, kostbaren Momenten dieses Buches. Der greise Künstler zeigte sich hochinteressiert an Harrers Begegnungen mit dem Dalai Lama. Auch Herbert von Karajan erwies sich als feinsinniger Buddhismus-Kenner. Wie Besuch aus einer anderen Welt wirkt dagegen Brad Pitts Aufwartung in Harrers Heimatdorf Hüttenberg. Der Hollywood-Star, der den jungen Forscher in Jean-Jacques Annauds Filmadaption des Harrer-Bestsellers Sieben Jahre in Tibet verkörperte, wirkt auf den Fotos recht verloren. Heinrich Harrer wird es überleben. Er hat alles und alle gesehen, hat die Welt durch seine Forschung bereichert. Der Rastlose ist in sein Heimatdorf zurückgekehrt -- und feiert nach seinem 90. hoffentlich noch viele weitere Geburtstage. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Das Leben ist ein Abenteuer 5 von 5 Punkten Natürlich kannt eich "7 Jahre in Tibet" als Film - ich wußte aber nichts über Heinrich Harrers weiteres Leben. Ich wollte also mehr über diesen Mann erfahren, wollte erfahren ob er wieder in sein "normales" Leben nach Tibet zurück ging oder ob er weiter rastlos durch die Welt tingelte - und welch Überrascung - er reiste weiter. Dabei ist diese Biographie ein einziges Abenteuer, was selbst die besten Hollywood Drehbücher in den Schatten stellt. Manchmal denkt man, das sein eigenes Leben ja einfach nur langweilig ist im Vergleich zu Heinrich Harrer, aber für sich selber kann man auch genug positive Dinge als Motivation für das eingene Leben herrausziehen. Dieses Buch ist Spannung und Lesevergügen pur !
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Im Herzen der Südsee: Tahiti, Moorea, Huahine, Raiatea, Bora Bora Peter Landgraf Broschiert, 12. Oktober 2007 Verkaufsrang: 66056 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Die Legende vom Südseeparadies beflügelt bis heute die Fantasie der Menschen. Der Autor führt auf seiner Reise den Leser zu fünf Inseln - vom betriebsamen Tahiti zum sagenumwobenen Moorea, von dort zum exotischen Huahine und dem mythischen Raiatea und schließlich nach Bora Bora, der Schönsten der Inseln. Die Natur und die Insulaner spielen die Hauptrolle in dieser Robinsonade. Geheimnisvolle Orte werden aufgesucht und die Spuren der bewahrten polynesischen Kultur in lebendiger Weise bis zu ihren Anfängen zurückverfolgt. Die Erzählungen handeln von der Leichtigkeit des Seins in einer scheinbar paradiesischen Welt. Sie zeugen aber auch von der Melancholie in der Einsamkeit und Abgeschiedenheit inmitten eines großen Ozeans. Die Sehnsucht nach dem Garten Eden wird geweckt. Im Herzen der Südsee scheinen Träume noch wahr zu werden.
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Ein deutscher Segelsommer Wilfried Erdmann Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 49967 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wilfried Erdmann ist Segelfreunden kein Unbekannter. Seine großen Segelexpeditionen waren immer ausgesprochen ambitioniert. Manch Ein unmöglicher Törn war darunter. Und oft genug hat er hinterher auch ein schönes Buch daraus gemacht, weshalb man sich als ganz gewöhnlicher Segler zumindest ein bisschen einen Eindruck davon verschaffen kann, wie es wohl sein mag, da draußen auf den Weltmeeren zu kreuzen. Ein deutscher Segelsommer hingegen ist ein Segeltagebuch von einem Segeltörn, der -- zumindest etappenweise -- auch für Normalsegler in Frage käme. Doch wer meint, jetzt würde der Erdmann mit den Jahren doch ein wenig langweilig, der irrt. Und zwar gewaltig. Sein neues Buch ist in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar das spannendste, auch wenn der Autor darin "nur" von der Umseglung Mecklenburg-Vorpommerns berichtet: von seinem Heimathafen Lindauhof in Schleswig-Holstein über das langeländische Bagenkamp, Lolland, Kühlungsborn, Warnemünde, Hiddensee, das Kap Arkona, Oderhaff, die Oder hinauf, die Havel hinunter, Kölpin-, Fleesen- und Schweriner See, die Elbe und den Elbe-Lübeck-Kanal, Lübeck, Travemünde, Fehmarn zurück nach Lindauhof. 1.268 Seemeilen in 144 Tagen von Mai bis Oktober im Jahrhundertsommer 2003. Mit einer fünfzig Jahre alten Hansajolle aus der Werkstatt der Edelwerft Abeking & Rasmussen. Kurzum: ein Traum! Und ein schönes Buch ist auch diesmal dabei entstanden. Ein deutscher Segelsommer ist tatsächlich wieder ein echter Erdmann, aus dem man eine ganze Menge lernen kann. Etwa wie nah die Ferne, und wie fern die Nähe sein kann, und was man dort alles entdecken kann. Wie sich die deutsche Ostseeküste seit der Wende 1990 herausgeputzt hat, welche landschaftlichen Schätze der weite deutsche Nordosten auch für Segler zu bieten hat, welche Menschen hier leben und vieles, vieles mehr. Eine lohnende Lektüre. --Alexander Dohnberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Fantastische Naturbeschreibungen 5 von 5 Punkten Dieses Buch beschreibt auf eine ganze diffizil Art und Weise wie schön die Landschaft um und an der Ostsee ist. Diese Eindrücke welche Herr W.Erdmann das sammelte kann ich voll und ganz bestätigen. Die Großartige Ansammlung von verschiedensten Landschaften, Mannschen und Impressionen lässt einen kaum los. Mann wird träumerisch nach dem man das Buch gelesen hat und auch nachdenklich zugleich. Für alle die ihre Liebe zur Ostsee und zu Mecklenburg Vorpommern gefunden haben oder finden möchten sollten diese Buch unbedingt in ihre Sammlung nehmen. Große Klasse das Buch. Vielen Dank Herr W. Erdmann.P.S.: weiter so
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Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition Owen Beattie, John Geiger Taschenbuch, Mai 1998 Verkaufsrang: 11487 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die berühmte Expedition des Polarforschers John Franklin, die 1845 auf der Suche nach der Nordwestpassage aufbrach, endete in einer rätselhaften Katastrophe: Keiner kam zurück. Knapp 140 Jahre später findet der Anthropologe Owen Beattie im arktischen Permafrost die Leichen von drei Expeditionsmitgliedern - und kommt er Wahrheit auf die Spur.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein spannender Forschungsbericht... 5 von 5 Punkten ... über eine gescheiterte Expedition, die den Menschen der damaligen Zeit (um 1850) endlos viele Rätsel aufgegeben haben muß.
Sir John Franklin war ein erfahrener Polarforscher, und so bestand für niemanden im England der 1840er Jahre ein Zweifel, daß er mit seinen zwei Forschungsschiffen die Nordwestpassage entdecken, durchqueren und kartographieren wird. Seit 350 Jahren versuchte die Menschheit dies derzeit bereits, doch noch niemandem war es gelungen, die Passage zu bezwingen.
Franklin startete im Jahre 1844 mit der bestausgerüsteten Expedition, die es bis damals gegeben hatte. Seine beiden Schiffe "Erebus" und "Terror" hatten zusätzliche Dampfantriebe - eine technische Neuheit -, Entsalzungs- und Heizanlagen, Bibliotheken, eine Art Drehorgel-Musicbox und Nahrung in vielen Tausenden von Konservendosen an Bord, letzteres ebenfalls eine absolute Novität der Zeit.
Doch er verschwand mit den beiden Schiffen und rund 130 Mann Besatzung im Packeis der Arktis. Nach Jahren fanden - u. a. von Lady Franklin bezahlte und ausgerüstete - Suchexpeditionen endlich Spuren von Franklin und seinen Männern und letztlich sogar eine Nachricht, die belegte, daß eine Katstrophe ihren Lauf genommen hatte. Doch was gefunden wurde, war merkwürdig und ungeheuerlich. Was war mit den Männern wirklich geschehen?
Dieses Rätsel wollte Owen Beattie zu Beginn der 1980er Jahre endgültig klären, und zwar mit Hilfe der drei einzigen "Überlebenden" der Expedition: drei auf einer kleinen Insel begrabenen Seeleuten der Franklin-Mannschaft, den ersten drei Toten, die die Männer zu beklagen hatten. Der Permafrost der Region hatte ihre Körper nahezu perfekt erhalten. Beattie hatte eine Theorie, welche Gründe wirklich zum Scheitern der Expedition führten - und beweist sie in diesem spannenden Buch mit Hilfe von drei Männern, die nun bereits seit 160 Jahren tot sind...
Ich habe das Buch damals, als es herauskam, in kürzester Zeit gelesen, in einem Rutsch sozusagen, denn der Stoff über die Franklin-Expedition hat mich schon immer fasziniert. Und was Beattie mit seinen Autopsien an den drei toten Seeleuten beweist, zeigt einmal mehr, daß der Mensch eben nicht Herr der Natur werden kann, wenn er nur die entsprechende Technik entwickelt... eine typische Haltung des 19. Jahrhunderts.
Die im Buch enthaltenen Farbfotos zeigen die Eismumien dreier Männer in faszinierendem Erhaltungszustand - Hände und Füße sehen tatsächlich aus, als wäre der Körper noch warm oder gar am Leben. Aber die Fotos bedürfen auch einiger Nerven - siehe Titelbild, das den erst 20jährigen Maat John Torrington von der "Terror" zeigt.
Schade fand ich, daß nicht mehr Fotos von den von früheren Expeditionen oder von Beattie gefundenen Gegenständen zeigt, die man von der Mannschaft der beiden Schiffe entdeckt hat. Einige Längen hat das Buch auch, aber als Füllstoff empfand ich sie nicht, sondern eher so, daß es bei jeder Geschichte eben spannendere und weniger spannende Strecken gibt.
Insgesamt eine gute Wahl, wenn jemand mehr über das Schicksal der Franklin-Expedition wissen und lesen will - wirklich lesenswert!
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'Der Traum meines ganzen Lebens': Humboldts amerikanische Reise Werner Biermann Gebundene Ausgabe, 7. März 2008 Verkaufsrang: 19320 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Juni 1799 brach Alexander von Humboldt zu seiner legendären Forschungsreise auf, die ihn quer durch Süd- und Mittelamerika führte über reißende Ströme, durch bedrohliche Dschungel, in endlos tiefe Höhlenlabyrinthe und bis auf die höchsten Vulkane. Erst 1804 kehrte er nach Europa zurück. Diese Reise war zweifellos der Höhepunkt seines Schaffens und die Verwirklichung eines lang gehegten Traums. Rund zweihundert Jahre später folgte der Autor Werner Biermann Humboldts Route. Genau wie die damalige Expedition passierte er gefährliche Katarakte am Orinoko, durchquerte den Dschungel und bestieg die Gipfel der Anden. In diesem Buch zeichnet er nun Humboldts epochale Reise nach. Auf der Grundlage von Tagebuchaufzeichnungen und anderen bislang wenig bekannten Quellen schildert er Humboldts abenteuerliche Begegnungen, etwa mit den Indiovölkern am Rio Negro und mit Thomas Jefferson in Washington, ebenso wie seine atemberaubenden Entdeckungen, darunter die sagenumwobene Wasserverbindung von Amazonas und Orinoko und die vertikalen Klimazonen am Äquator. Eine glänzend geschriebene historische Reportage und das imposante Charakterbild einer Weltfigur, die uns bis heute in ihren Bann schlägt.
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Illustriertes Fernweh: Vom Reisen und nach Hause kommen Willy Puchner Gebundene Ausgabe, August 2006 Verkaufsrang: 94187 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der österreichische Fotograf und Künstler Willy Puchner ist ein Reisender der besonderen Art: einer, der sein Zuhause immer mit sich trägt. Doch er benötigt keine schweren Koffer, ihm genügen dünne, großformatige Bücher, Kladden wie sie früher auch Buchhalter verwendeten. Auf den Seiten trägt er zusammen was ihm auf Reisen begegnet, fügt Zitate, Zeichnungen und Fundstücke zu Bildern, zu Collagen des Reisealltags. So entstehen Kleinodien, Kunstwerke, Zeugnisse von Begegnungen mit sich und anderen.
Illustrationen sind der Hauptschlüssel zum Verständnis des Buches von Willy Puchner. Seine Kreativität entfaltet sich beim Reisen in der Anfertigung von Bilderwelten mittels Reiseandenken und Zeichnungen wie auch Malereien. Im Band ILLUSTRIERTES FERNWEH zeigt der Autor auf, dass es auch anders geht, nicht alles muss mit Worten beschrieben werden, manches Mal sind Bilder oder Eintrittskarten mehr als Ausdruck genug, um den Lesenden oder Schauenden zu erreichen. Zitate, Zeichnungen und Fundstücke arrangiert der Künstler gekonnt und mit Elan zu ganz neuen Eindrücken für den Staunenden und in seiner Vielfalt der Darstellungsmöglichkeiten bilden sich wahre Kleinodien heraus, welche still betrachtet zum Nachdenken animieren. Ein außergewöhnliches Buch, welches denen die gerne Reisen, in Gedanken oder in der Realität, viel Neues schenken kann. Ein sehr inspirierendes und berührendes Buch.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Fundstück 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist ein Fundstück. Es sind die Collagen, die Einzelheiten, die Kreativität...Man möchte amliebsten sofort die Koffer packen.
Ein ideales Geschenk für alle Freunde, die sich auch gerne fern der Gruppenreisenmentalität durch die Welt bewegen.
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Das Schiff . Eine Weltreise mit Matthias Politycki Matthias Politycki Audio CD, 5. März 2008 Verkaufsrang: 140484 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anlässlich der Weltreise des Schriftstellers Matthias Politycki als »Schiffsschreiber« an Bord der »MS Europa« ist dieses Originalton-Hörstück auf dem Weg von Mexiko in die Südsee, in Australien sowie auf der Reise von Thailand über Indien, Iran und die Arabischen Emirate nach Oman entstanden. Die fiktive Welt seines literarischen Protagonisten, wie er sie schillernd und skurril in seinem Logbuch festgehalten hat, trifft auf die reale Welt des Schiffes, die in unzähligen Gesprächen mit Crewmitgliedern und Passagieren an Bord aufgezeichnet wurde. Authentische Geräusche und Klänge ergänzen die akustische Weltreise und bieten einzigartige Einblicke in die Innenwelt eines Kreuzfahrtschiffes. Johann Gottlieb Fichtl hat seinen Lottogewinn dazu verwendet, um sich auf einem Luxuskreuzfahrtschiff einzubuchen und einmal um die Welt zu reisen. Bereits nach wenigen Tagen ist er mit Haut und Haaren in die bunte Gesellschaft des Luxusschiffes eingetaucht. Die Welt zieht auf den Meeren vorüber, während Fichtl in seinem 180tägigen Zuhause Matrosen, Köche, Kapitäne, Musikanten, lustige Witwen, Kellner, Barkeeper, Zimmermädchen, Immobilienjongleure, Abenteurer und Individuen jeglicher Schattierung kennenlernt.
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Das Kreuz des Nordens. Reise durch Karelien Gabi Mühlenbrock, Klaus Bednarz Gebundene Ausgabe, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 121898 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Pünktlich zur Adventszeit nimmt uns Klaus Bednarz wieder mit auf eine Reise jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Karelien lautet das magische Ziel, das sich von St. Petersburg bis hoch zur Barentssee erstreckt - ein vergessenes Land von berückender Schönheit und mit einer wechselvollen Geschichte. "Sturmvogel" heißt der rostige und rachitisch keuchende Kutter, der Klaus Bednarz und sein Team über den Onega-See trägt. Das Schiff sei erst 50 Jahre alt, meint Iwan, der Kapitän, und vertraut darauf, dass die gerade ausgetauschte Antriebswelle noch etwas durchhält. Hier, nordöstlich von St. Petersburg, beginnt die Reise, in das "Land der blauen Seen, schroffen Felsen, wilden Flüsse und unendlichen Wälder". Eine Abenteuerreise, die wie die großen Reiseromane vergangener Zeiten beginnt und in ein Land führt, in dem Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise nebeneinander existieren. Karelien, das sind 60.000 Seen und die größte Waldfläche ganz Europas. Auf einer Fläche fast so groß wie Deutschland leben gerade einmal 800.000 Menschen. Es ist eine der ältesten Kulturlandschaften Europas, die schon in der Steinzeit besiedelt wurde und in der lange Zeit russische Bauern, orthodoxe Einsiedlermönche und karelische Urvölker friedlich zusammenlebten. Später wurde Karelien zum Schlachtfeld der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland, Schweden und Finnland. Ende der 30er-Jahre ließ Stalin hier über 100.000 Zwangsarbeiter den "Weißmeer-Ostsee-Kanal" in den Frostboden graben. 30.000 sollen dabei gestorben sein, ihre Leichen wurden teilweise als Füllmaterial für das Bauwerk benutzt. Und noch heute wird die Berichterstattung über die Wasserstraße streng von Putins Inlandsgeheimdienst FSB überwacht. Der besondere Charme der Reportagen von Bednarz, der lange Zeit ARD-Korrespondent in Moskau war, liegt in dem direkten Kontakt zu den Menschen. Er spricht mit Igor, dem Kapitän eines Seelenverkäufers; der Museumsdirektorin, die ohne Geld versucht, einzigartige Kulturschätze zu retten; Olga, die noch die alten wepsischen Volksweisen kennt oder dem Bauern aus Kishi, der dem alten Tolstoi aufs Haar gleicht. Die Reportagen ergänzen die zahlreichen, großformatigen Fotografien von Gabi Mühlenbrock, die Bednarz schon oft auf seinen Reisen begleitete; aus ihnen entsteht eine reiche Bilderwelt, die die Landschaften und Bewohner Kareliens eindrucksvoll einfängt. -- Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Muß ich haben 5 von 5 Punkten Nachdem ich selbst zwei Jahre in Petrosawodsk, der Hauptstadt Kareliens gelebt habe, habe ich den Auszug über die Inseln Kizhi gelesen und kann alles als vollkommen richtig unterstreichen. Und daher nur eines : Ich will das Buch unbedingt haben. Nach der Lektüre aller sonstigen Bücher von K. Bednarz weiß ich was mich erwartet, spannende und kenntnisreiche Lektüre der Beschreibung meiner Wahlheimat Rußland. |
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