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Seite 20

Alaska-Fieber: Wildnis, Abenteuer, Einsamkeit - Wolf-Ulrich CroppAlaska-Fieber: Wildnis, Abenteuer, Einsamkeit
Wolf-Ulrich Cropp

Taschenbuch, Januar 2008
     Verkaufsrang: 38552      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 11,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wolf-Ulrich Cropp, als Abenteurer und Reisender immer auf der Suche nach unberührten, wilden Regionen, hielt sich einige Monate lang in Alaska auf. Mit dem Buschflugzeug lässt er sich von Anchorage aus mitten in die Wildnis bringen zu einem Fallensteller, der mit seiner Familie vor Jahren ausstieg, nun aber in der Einsamkeit und durch den harten Kampf ums Überleben dem Wahnsinn nahe ist. Einen Monat verbringt der Autor dort, begleitet seinen Freund bei der Elchjagd, hilft ihm bei den Wintervorbereitungen. Später erhält er die traurige Nachricht, dass der Mann seine Frau, die beiden Kinder und sich selbst umgebracht hat. Nächste Station - der Ölhafen Valdez, das Ende der Pipeline im Süden Alaskas, wo er am harten Leben der Ölbohrer teilnimmt. Mit dem Lkw fährt er die gesamte Pipeline ab, ein Meisterwerk der Technik mit einer Länge von 1285 km, bis zum Nordpolarmeer. Von Barrow aus, dem nördlichsten Punkt der USA, begibt er sich mit einem alten Eskimo auf Robbenjagd. Wochenlang ist er mit dem Alten und seinem Hundeschlitten unterwegs. Danach ist er tod-krank: Trichinose nach dem Genuss von Eisbärenfleisch. Er ist Zeuge des 1200 Meilen langen Hundeschlittenrennens, bei dem die Musher über 16 Tage lang eine schier unmenschliche Leistung vollbringen und ihr Überleben in Lome feiern. Die letzten Wochen lernt der Autor das Geschäft des Goldwäschers am Fluss und wird selbst fündig. Beim Rückflug gibt es keinen Zweifel - auch Wolf-Ulrich Cropp hat das Alaska-Fieber gepackt. Er wird zurückkehren.

Alaska - der Name allein schon vermittelt das Gefühl von Wildnis, Abenteuer, unberührter, großartiger Natur, Einsamkeit. Wolf-Ulrich Cropp hat sich einige Monate dort aufgehalten. Er war beim lditarod, dem härtesten, 1200 Meilen langen Schlittenhunderennen, und lebte eine Zeitlang bei einem Aussteiger draußen in der Wildnis, der in der Einsamkeit durchzudrehen drohte. Er ging mit auf Elch- und Eisbärenjagd, erfuhr hautnah die Geschichte des Goldrausches und...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Quer durch Alaska      5 von 5 Punkten
Vieles Alaskatypische wird in diesem Buch abgehandelt(Einsamkeit, Öl, Iditarod und Gold).
Die erste wichtige Station des Autors bei seinem Alaska Trips ist der Besuch eines alten Freundes. Hier erlebt er hautnah was Isolation uns Abgeschiedenheit mit der Psyche eines Menschen anrichten können.
Darauf folgt eine Fahrt entlang der Pipeline mit einem Angestellten (Lkw-Fahrer) eines Ölkonzerns.
In diesem Abschnitt des Buches schildert Wolf-Ulrich Cropp einige der Probleme für Natur und Tierwelt, welche der Ölfund mit sich gebracht hat.
Zudem gibt er Einblicke in, den harten Arbeitsalltag in dieser kalten Region.
In Barrow angekommen geht er mit einem Indianer auf Robbenjagd bei der ihm die Schneeblindheit nicht erspart bleibt und er am eigenen Leib erlebt wie schwierig und anstrengend die Essensbeschaffung in dieser nördlichen Region ist.
Iditarod, bei diesem legendären Hundeschlittenrennen, bei dem ein Teilnehmer für mehrere tage als verschollen gilt, fiebert und bangt er als Zuschauer mit.
In der letzten Station versucht er sich wie in Jack Londons zeit als Goldsucher.

Es gelingt dem Autor dem Leser Alaska auf eine sachliche, nicht verherrlichende Weise näher zu bringen. Zudem werden vielen unterschiedlichen Phasen des Lebens in dieser rauen und abenteuerlichen Gegend beschrieben.
Die Spannung des Buches hält sich beinahe konstant (es gibt 3 etwas spannende Höhepunkte) auf einem mittleren Level. Der Alaska-Interessierte wird eher durch die Vielfältigkeit dieses beneidenswerten Abenteuerurlaubs zum weiter lesen animiert.

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Wundes Land - Antje BabendererdeWundes Land
Antje Babendererde

Broschiert, Juli 2005
     Verkaufsrang: 102072      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ellen Kirsch arbeitet für eine Unterstützergruppe im Pine Ridge Reservat. Sie soll einen Bericht über ein Dorfprojekt schreiben. Der attraktive Tom Blue Bird kümmert sich um sie. Dennoch stößt Ellen immer wieder auf Schwierigkeiten im Ungang mit den Indianern: die Lakota weisen die Hilfe aus dem Ausland zurück und haben genug von Europäern, die nur auf der Suche nach einer spirituellen Erfahrung sind.
Zufällig wird Ellen Zeugin in einem Mordfall und rettet dem schwer verletzten Keenan das Leben. Als sie Keenan, der von der Polizei gesucht wird, zur Flucht nach Kanada verhelfen soll, gerät Ellens Leben völlig außer Kontrolle.
"Wundes Land" ist eine hinreißende Liebesgeschichte und ein spannender Krimi, der von einer fremden Welt erzählt.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Spannend, informativ und romantisch!      5 von 5 Punkten
Wundes Land von Antje Babendererde kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Dieser Roman ist ein sehr spannender Krimi, aber in ihm werden auch die Verhältnisse der Indianerreservate beschrieben und die wundervolle Landschaft Amerikas, die die Weißen den Indianern fast gänzlich weggenommen haben. Auch kommen Romantiker auf ihre Kosten, denn die wunderbare Bindung von Ellen, einer deutschen Frau, die beruflich im Reservat zu tun hat, und Keenan, einem Indianer, der auf der Flucht ist, wird in den schillerndsten Farben beschrieben.
Ich selbst habe das Buch verschlungen und fand es durchgehend spannend. So manches Mal musste ich lachen und zeitweilig war ich gespannt wie ein Flitzebogen und habe mich gefürchtet.


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Die Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien - Wilfred ThesigerDie Brunnen der Wüste: Mit den Beduinen durch das unbekannte Arabien
Wilfred Thesiger

Taschenbuch, Februar 2008
     Verkaufsrang: 140412      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wilfried Thesiger durchquerte 1947 bis 1950 die Wüste Rub-al Khali, das "leere Viertel" der arabischen Halbinsel, und lebte mit den Beduinen. Was er über diese unberührte Welt des Schweigens aufgezeichnet hat, gehört zur großen Expeditionsliteratur wie die "Sieben Säulen der Weisheit" von T.E. Lawrence.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Abenteuerbuch      5 von 5 Punkten
Ein Abenteuerbuch über die Wüsten Arabiens, dass in vergangene Zeiten versetzt.Spannend geschrieben, von einem Kenner der ersten Stunden.

Vieles erfhährt man über Sitten der Beduinen und über den Islam.

Für reine Emirate oder Oman Urlauber jedoch nicht geeignet.

Für jeden, der mehr über die Arabische Wüste wissen will      5 von 5 Punkten
Thesiger gelingt es, mit spannender Erzählweise die Geheimnisse der Beduinen und des Lebens im "Leeren Viertel" zu erhellen. Für jeden unbedingt zu empfehlen, der auf Urlaub oder länger in die V.A.E. oder in den Oman fährt und mehr über das Land wissen will.



Das Blockhaus am Denali. Leben in Alaska (National Geographic Adventure Press): Leben in Alaska - Dieter KreutzkampDas Blockhaus am Denali. Leben in Alaska (National Geographic Adventure Press): Leben in Alaska
Dieter Kreutzkamp

Broschiert, 1. Januar 2007
     Verkaufsrang: 81134      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der weit gereiste Abenteurer Dieter Kreutzkamp folgt wieder einmal dem Ruf der Wildnis, als ihm eine alte Freundin ein Blockhaus in der Nähe des majestätischen Mount Denali zur Verfügung stellt. Dort erwarten ihn alle Facetten Alaskas: Schlittenhunderennen am Polarkreis, Faltboottour auf dem Yukon, Begegnungen mit Braunbären, Schneesturm, Einsamkeit, Angst, Euphorie, ... Dieter Kreutzkamp kennt die Spielarten der Wildnisgefühle. Doch in diesem Buch begnügt er sich nicht damit, seine eigenen aufregenden Erlebnisse zu schildern - er trifft einige der legendären Trapper und lässt sich ihr Leben erzählen. Eine Fundgrube voller Geschichten aus einem wilden Land!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

wirklich super !!!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sehr lebendig und authentisch geschrieben. Man fühlt förmlich, wie es dem Autor ergangen ist während seinen Abenteuern in der Wildnis von Alaska.


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Zu den heiligen Quellen des Islam: Als Pilger nach Mekka und Medina - Ilija TrojanowZu den heiligen Quellen des Islam: Als Pilger nach Mekka und Medina
Ilija Trojanow

Taschenbuch, Januar 2006
     Verkaufsrang: 130306      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Von Kindesbeinen an, wenn er zum ersten Mal vernimmt, daß die Hadsch - die Pilgerfahrt nach Mekka - zu den Pflichten eines jeden Moslems gehört, sehnt sich der Gläubige danach." Unter Hunderttausenden moslemischer Pilger nahm der Schriftsteller Ilija Trojanow 2003 an der Hadsch teil, der größten Glaubensbezeugung des Islam. An einem Morgen im Januar legt er in Bombay unter Anleitung seiner Freunde den Ihram, das traditionelle Pilgergewand, an und steigt in die Maschine nach Dschidda. Wenige Stunden später ist er in Mekka, nach drei Wochen zurück in Indien. Dazwischen liegen eine unendliche Fülle von Eindrücken und das allmähliche Begreifen des Wesens einer Religion zwischen Verheißung und Realität. Dazwischen liegt das Erleben einer über tausend Jahre alten Tradition und einer persönlichen Pilgerschaft als Kulmination aller Sehnsüchte, als einzigartige Auszeit, so reich an Mühsal und Zermürbung wie an Belohnung und Beglückung.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

innensicht UND außensicht      5 von 5 Punkten
Für die einfühlsame Beschreibung anderer Kulturen bring Ilija Trojanow die besten Voraussetzungen mit: in Bulgarien geboren, in mehreren Ländern (Italien, Deutschland, Kenia) aufgewachsen und auch heute ein Schriftsteller, der mit den Wohnorten Kapstadt und Bombay neue Perspektiven vermittelt.

In seinem Buch "Zu den heiligen Quellen des Islam" setzt er diese Tradition fort: freilich bleibt er ein Fremder, einer mit europäischen Ansichten über Mekka und den Islam, doch öffnet er sich ganz seinen moslemischen, meist indischen Freunden, die ihn den Quellen des Islam und v.a. seiner derzeitigen Glaubenspraxis näher bringen.

Damit leistet er etwas, was praktisch keinem Journalisten mit Reportagen für ein klar definiertes (westliches) Publikum und kaum einem Ethnologen gelingen kann und was auch Beschreibungen orientalischer/islamischer Autoren nicht schaffen: mehrere Perspektiven zu vereinen und mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen, dabei gleichzeitig fesselnd, den Lesern zum Mitdenken anzubieten.

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Persien - Gottes vergessener Garten: Meine Reise durch den Iran - Jason ElliotPersien - Gottes vergessener Garten: Meine Reise durch den Iran
Jason Elliot

Gebundene Ausgabe, März 2007
     Verkaufsrang: 160294      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die architektonischen Wunder von Isfahan und Schiras, die Großstadt Teheran und der Tempel von Persepolis, die Wüste im Südosten und die weiten Ebenen im Kurdengebiet an der Grenze zum Irak: Kaum ein Land bietet so viele Kontraste wie der Iran. Und je länger Jason Elliot ihn bereist, desto mehr erschließt sich auch dem Leser dieses atemberaubend fremde Land. Unbefangen geht Elliot los, quetscht sich in überfüllte Busse, spricht mit den Menschen - reichen Aristokraten ebenso wie armen Bergbauern, die noch nie einen westlichen Reisenden gesehen haben. Den waldreichen Nordosten erschließt er sich reitend, auf kaspischen Wildpferden; in Mashhad schließlich gelangt er mit einem Pilger bis ins Allerheiligste der Moschee. Mit großem erzählerischen Talent verbindet der preisgekrönte Autor seine eigenen Erleb­nisse mit der langen, wechselvollen Historie und der alles überstrahlenden Kultur Persiens.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Muss fuer Iranfans      5 von 5 Punkten
Reisebuecher sind eine Art Ersatz fuers Reisen fuer mich, also lese ich viele und leider werden auch viele nur halbgelesen wieder weggelegt. Nicht so dieses! Elliots Mischung aus Information und eigenem Reisebericht ist unnachahmlich. Selten habe ich so gut recherchierte und dichte historische, architektonische und kunstgeschichtliche Information gefunden. Elliots Wissen ist erstaunlich breit und gerade, wenn diese 'wissenschaftlichen' Passagen etwas zuviel Konzentration erfordern, wechselt er zu seinen eigenen Reiseerfahrungen, die ein ausgewogeneres Bild vom Leben im Iran zeigen, als wir es derzeit in den Medien erhalten. Die letzten Kapitel habe ich rationiert und mir nur zwanzig Seiten pro Lesesitzung erlaubt, um den Genuss zu verlaengern. Leider habe ich das Buch dann doch ausgelesen, und habe direkt wieder von vorne angefangen. Ein absolutes Muss fuer jeden Iranfan!


Die Nibelungenreise: Mit dem VW-Bus durchs Mittelalter - Eric T. HansenDie Nibelungenreise: Mit dem VW-Bus durchs Mittelalter
Eric T. Hansen

Taschenbuch, Oktober 2005
     Verkaufsrang: 99365      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Eine vergnügliche Reise durch das Mittelalter      5 von 5 Punkten
Eric T. Hansen ist mit seinem höchst unterhaltsam und spannend geschriebenen Reisebericht "Die Nibelungenreise" etwas gelungen, das kein anderer je zuvor fertig gebracht hat: mich für das Thema Geschichte oder speziell für das Thema Mittelalter zu begeistern. Da musste mir erst so ein nettes Büchlein wie die Nibelungenreise in die Hände fallen, damit das passieren konnte.

Hansen nimmt seinen Leser mit dem VW-Bus auf seiner Reise quer durch Deutschland mit und lässt uns teil haben an der aufregenden und spannenden Spurensuche nach Persönlichkeiten wie dem berühmt-berüchtigten Piraten Störtebeker, um den sich mittlerweile eine Art Mythos entwickelt hat, der reizenden byzantinischen Prinzessin Theophanu, diversen Kaisern und Herzogen des Mittelalters, und - nicht zu vergessen: Siegfried und viele andere. Der Leser wird zu den spannend-schaurigen Plätzen des Mittelalters, an denen seinerzeit blutige Kämpfe ausgetragen und Thronfolgen entschieden wurden, entführt. Nach dem Lesen des Buches kann auch ich sagen: ja, das Mittelalter ist noch mitten in Deutschland zu finden, man muss nur Hansens Fährte folgen, um es aufzuspüren.

Das Besondere an diesem Buch ist Hansens amüsant-heiterer Erzählstil, der einen gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören lässt, wenn man "Die Nibelungenreise" erst einmal begonnen hat. Immer wieder wechseln sich spannende Szenen seiner erlebnisreichen VW-Busreise mit ebenso spannenden Schilderungen von Szenarien aus dem Mittelalter ab. Da kann das Bestellen eines Frühstücks zur Mittagszeit im kleinen, verschlafenen Örtchen Gernrode genau so zu einer echten Herausforderung werden wie das Übernachten im VW-Bus auf einem einsamen Parkplatz, einzig umgeben von Geräuschen des Waldes und dem Grunzen aufgeregter Wildschweine. Dabei merkt man gar nicht, dass man ganz nebenbei beim Lesen Geschichtsfakten pur in sich aufgesogen hat.

Dieses Buch ist das vergnüglichste Büchlein zum Thema Geschichte/Mittelalter, das mir je in die Hände gefallen ist, und mein Geschichtslehrer wäre sicherlich damals froh gewesen, wenn es dieses spannende und lehrreiche Buch schon zu meiner Schulzeit gegeben hätte. Die Begeisterung für das Mittelalter hätte sich dann nämlich unverzüglich auch bei mir eingestellt, denn Eric Hansen hat mir gezeigt, dass das Thema Mittelalter und Geschichte gar nicht so dröge daherkommt, wie ich immer angenommen hatte, sondern voll spannender und aufregender Abenteuer ist, die es lohnt, erkundet zu werden.


Ein Hawaiianer erfährt das deutsche Mittelalter      4 von 5 Punkten
Hansen ist zwar auf Hawaii aufgewachsen, doch irgendetwas scheint fehl gelaufen zu sein: statt zu surfen wurde er zum Mittelalter-Fan. Er zog nach Deutschland, lernte Deutsch, studierte Mediävistik - und er fuhr 2001 mit einem VW-Bus ein Jahr lang quer durch Deutschland zu den spannendsten Mittelalter-Stätten der Republik. Das Ergebnis ist dieses Buch. Die Höhepunkte aus der Zeit 400-1400 hat er herausgepickt und erzählt sie frisch nach. Dazu gehören natürlich das Nibelungenlied, aber auch Anekdoten von der Hanse und den Piraten, den Minnesängern, Karl und Otto, den Großen, die (vergleichsweise kurze) Ritterzeit und vieles mehr.

Das Buch liest sich wunderbar locker, vielleicht gerade, weil Hansen einen anderen Hintergrund hat. Gelungen ist der stete Wechsel zwischen Mittelalter und dem Verlauf der Busreise - Leute, der er getroffen hat, Interviews oder auch mal eine Übernachtung im Stall. Mir hat es spitzenmäßig gefallen. Besonders geeignet halte ich es für Jugendliche und Leute, die einen unkonventionellen Einstieg in das Mittelalter suchen. Doch Vorsicht: Sie werden dann mehr von Agnes, Theophano, Störtebeker & Co. wissen wollen...

Erics amazing middle-aged Germany      5 von 5 Punkten
Hochachtung vor dem bizarren Trip, den Eric in Sachen Mittelalter
durch Deutschland unternommen hat. Ein "Ami" sucht das Mittel-alter, und er hat es gefunden und erlebt, weniger als Mediävist als vielmehr naturnah erlebt, Hirsebrei essen, im Pagenkostüm des Wolfram von Eschenbach sich am Brunnen waschen, auf Stroh schlafen etc. Er beweist uns, das Mittelalter ist noch unter uns.
Vermittelt Wissen in amüsanter, leichter, lockerer Form - - -sehr gelungen für middle-age Fans und nicht nur für middle-aged Leser. Bravo, Eric!!!

Lest die Nibelungenreise!      5 von 5 Punkten
DIE NIBELUNGENREISE von Eric Hansen ist eins dieser Bücher, die man nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke weiterliest, weil man nicht aufhören kann. Eric Hansen schreibt all das, was man sich selbst schon mal über das Mittelalter überlegt hat, aber so wie man es selbst nie formulieren könnte. Und die Übersetzung ist phantastisch! Zwar hat das Buch eine amerikanische "Seele" - aber die Formulierungen sind so perfekt ins Deutsche transportiert, daß ich schon allein deswegen beim Lesen oft in Gelächter ausgebrochen bin. Es hat unglaublichen Spaß gemacht, das Buch zu lesen!

Was Sie schon immer über Deutschland wissen wollten.      5 von 5 Punkten
Ein Hawaiianer mormonischen Glaubens, der seit seiner Kindheit für das deutsche Mittelalter schwärmt? Merkwürdig, könnte man denken. Erfährt man jedoch, dass die Deutschlehrerin dieses Hawaiianers dessen erste Liebe war und besagter Insulaner keineswegs wie einer jener Ureinwohner daherkommt, die bei „Magnum" manchmal durch das Bild laufen, sondern vielmehr ein stämmiger Blonder mit dem ganz und gar unhawaiianischen Namen Eric T. Hansen ist, rückt das Buch „Die Nibelungenreise" wieder in den Bereich des Begreifbaren.
Eric Hansen ließ Amerika, seine Kirche und schließlich seinen gutbezahlten Job als Deutschland-Korrespondent des „Hollywood-Reporter" hinter sich, sagte seiner hübschen Freundin „see you later" und machte sich auf, seinen Traum zu verwirklichen: die Suche nach dem Mittelalter. Ein VW-Bus, vom Konzern gesponsert, diente als Vehikel für eine einjährige Reise durch Deutschland, Österreich und Ungarn, eine erhellende Reise zu den Helden jener vermeintlich „dunklen" Zeit: Siegfried und Kriemhild, die kindliche Kaiserin Theophanu, der legendäre Störtebeker und - Hansens Liebling - Walther von der Vogelweide.
Auf seiner Suche nach der Gegenwart der Vergangenheit begegnet Hansen Menschen aller Couleur, Archivaren und Freaks, Rentnern und Türken, Gastwirten und Laiendarstellern, alle verbunden durch die gemeinsame Sehnsucht nach der Zeit der Ritter und der Kaiserherrlichkeit. Und er begegnet sich selbst. „Die Nibelungenreise" ist der humorvolle und doch unbestechliche Blick eines Amerikaners auf die Deutschen, persönlich und allgemeingültig zugleich, hinreißend geschrieben und wunderbar übersetzt. Eine Antwort auf die Frage, wie es möglich ist, dass ein Hawaiianer Deutschland zu seiner Heimat macht.


Brasilien: Ein Land der Zukunft - Stefan ZweigBrasilien: Ein Land der Zukunft
Stefan Zweig

Taschenbuch, März 1997
     Verkaufsrang: 62017      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Der erste Eindruck, den Stefan Zweig 1936 von Brasilien gewann, bestimmte die folgenden: das Land hatte eine Pathoswirkung auf ihn - es rief eine romantische Reaktion hervor, ein seelisches Wohlbefinden in einer traumhaft wirkenden Landschaft. Brasilien und seine Menschen schienen ihm in völliger Harmonie übereinzustimmen, die durch die großen, vor allem sozialen Gegensätze durchaus nicht beeinträchtigt wurde: "heller scheint dem Gast hier das Leben mit der helleren Sonne". Seinen Dank stattete er dem "wundervollen Land Brasilien" vor allem mit dieser Monographie ab, die freilich mehr seiner exotischen und pittoresken Eigenart als seiner damals gerade aufstrebenden, den Brasilianern so wichtigen technischen Entwicklung gewidmet ist. Für Stefan Zweig war es ein Land der Zukunft; ein halbes Jahrhundert später wirkt der Satz "Brasilien wird immer eine Zukunft haben" angesichts des Kahlschlags im Paradies sehr viel problematischer.Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1935 in Salzburg, emigrierte dann nach England und 1940 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Im Februar 1942 schied er in Petropolis, Brasilien freiwillig aus dem Leben. REASON: review already exists

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Eine Widmung der Liebe zu Brasilien als literarisches Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Ein wunderbares Buch, in dem Stefan Zweig wieder einmal zeigt, weshalb er als genialer Schriftsteller eingestuft wird. Das deutssprachige Buch über Brasilien, an dem alle anderen Bücher über Brasilien gemessen werden! Selbstverständlich ist dieses Buch bzgl. der Vorstellungen über die Rassenmischung eher etwas träumerisch. Jedoch in der damalige Zeit (Entstehung des Buches), musste man Brasilien als Europäer wohl so sehen.
Es steht ein Denkmal von Stefan Zeig in Brasilien - Ein Dank Brasiliens für dieses Buch.



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Losgehen um anzukommen: Die Faszination des Pilgerns - Losgehen um anzukommen: Die Faszination des Pilgerns

Gebundene Ausgabe, Mai 2008
     Verkaufsrang: 89259      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wer heute pilgert, steht in einer langen Tradition. Dieser Band stellt das Beste zum Thema vor das ultimative Buch übers Pilgern, eingeleitet von Hape Kerkeling, dem bekanntesten Pilger und Autor des Jahres.
"Ich bin dann mal weg!" Viel mehr hatte Hape Kerke ling zum Abschied eigentlich nicht gesagt, als er zu seiner Reise auf dem Jakobsweg aufbrach. Mit elf Kilo im Gepäck, einem neuen Paar Wanderschuhen und einem Ziel vor sich, das 800 Kilometer entfernt lag und ihn verändern sollte. Und mit dem er an eine Tradition anknüpft, die weit zurückreicht. Schon im Mittelalter gab es solche spirituellen Reisen, Wanderungen zu den wichtigen Stätten des Glaubens in Mariazell, Nordspanien, Rom oder Jerusalem. In diesem Buch sind die eindrucksvollsten Pilger berichte und die schönsten Er zählungen versammelt: historische und moderne Texte von Ignatius von Loyola, Thomas von Kempen und Marco Polo bis Bettina Selby und Shirley Mac Laine, Brigitte Riebe, Heiner Geissler, Cees Nooteboom und Paolo Coelho.




Abenteuer Kanada - Kanada ist anders: Reisen und Auswandern, Land -  Leute - Leben - Ulrich LauxAbenteuer Kanada - Kanada ist anders: Reisen und Auswandern, Land - Leute - Leben
Ulrich Laux

Taschenbuch, März 2007
     Verkaufsrang: 122939      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 71 Bewertungen)

Ziemlich chaotisch, nicht korrekturgelesen und in mancher Hinsicht veraltet      3 von 5 Punkten
Also erstmal möchte ich sagen dass ich das Buch ganz unterhaltsam fand und es auch nicht bereut habe es zu lesen. Ob es wirklich hilfreich ist nach Kanada auszuwandern (von den gesellschaftlichen Sitten mal abgesehen, da wird sich nicht viel geändert haben) kann man erst beurteilen wenn man es wirklich gemacht hat.
Was ich sehr negativ empfunden habe war die Art in der das Buch geschrieben wurde. Man hat die meiste Zeit den Eindruck das Ganze wurde auf einem Diktiergerät gemacht und dann ohne Punkt und Komma, mit mangelnden Kenntnissen der deutschen Sprache, ohne korrekte Gross-und-Kleinschreibung und ohne endgültige Sortierung der Themen in Schriftform übernommen. So wurde oft "einzigste" geschrieben (ganz selten auch mal "einzige") was an sich schon hart genug ist. Aber auch englische Begriffe werden unterschiedlich in den Text eingebunden, mal in Anführungszeichen, mal in einem Nebensatz mit Komma, mal einfach so (und manchmal falsch). Auch gibt es Sätze/Zahlen die ganz plötzlich auftauchen, obwohl das Kapitel in das sie eigentliche gehören ein paar Seiten vorher zuende war. Die Catch-Phrase "Kanada ist ... anders" wird man ungefähr 100 mal lesen, in ungefähr 200 Arten wie man es schreiben kann.
Zu guter Letzt hat mir an einigen Stellen die Art des Autors das Land und die Leute zu kritisieren (anhand von Unterschieden zu Deutschland, wo halt alles moderner, ordentlicher, sicherer und besser verwaltet ist) doch ein wenig aufgestossen. Nicht dass es nicht stimmen würde (und auf ein paar Sachen kann man in Deutschland schon stolz sein), aber warum wandert man in so ein Land aus wenn man sich dann doch alles wieder so einrichtet wie in Deutschland und nicht bei ein paar Dingen auch mal akzeptieren kann dass Kanada ... anders ist (um es mal mit den Worten des Autors zu sagen).

Unterhaltsam: Ja.
Up-To-Date: Wahrscheinlich bei weitem nicht mehr.
Nachschlagewerk für Leute die auswandern wollen: Bestimmt nicht.

Leider nicht sehr professionell und mit tiefem Informationsgehalt      1 von 5 Punkten
Ich habe in letzter Zeit einige Ratgeber zum Thema "Auswandern nach Kanada" gelesen, darunter dieses Buch aber auch "Der Traum von Kanada" und "Arbeiten im Traumland Kanada".

Leider bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Aber zuerst zu den positiven Punkten:

Der Autor schildert die Erlebnisse sehr "direkt". Man merkt, dass er mit Herz und Blut dabei war und bei manchen Details muss man sich selber eingestehen "hätte ich nicht gewusst - kann ich mir aber lebhaft vorstellen".

Die vielen Bilder ergänzen die Erzählungen sehr schön - es reizt, den Autor möglichst bald zu besuchen.

"Abenteuer Blockhaus": Wenigsten weiss ich jetzt, dass so ein Unterfangen nicht einfach und unproblematisch ist.

Nun aber zu den aus meiner Sicht eher negativen Punkten:

Teilweise ist das Buch zu detailiert: Was am Anfang noch interessant scheint, nämlich die Auflistung der Bauteile für das Blockhaus mit Massen und Marken, wirkt rasch langweilig. Ich wollte mir keine Bauanleitung kaufen sondern ein Abenteuer-Buch bzw. -führer.

Die Bemerkungen zu den lokalen Eigenheiten sind sehr tendenziös: Alles was anders ist als in Deutschland ist primär mal schlecht. Beim Lesen stellte ich mir oft die Frage "warum sind sie dann überhaupt ausgewandert, wenn ihnen nichts passt?". Gute Beispiele sind dazu die Ausführungen zum Bankwesen ("Kontoauszug nicht lesbar"), den Duschköpfen ("keine verschiebbaren Duschköpfe") und den Massen ("pound, miles, etc.).

Eigentlich korrekt aber beim Lesen sehr hinderlich sind die permanenten Deutsch/Englisch Übersetzungen. Idealer wäre es gewesen, am Schluss ein Glossar anzuhängen. Aus meiner Sicht geradezu lächerlich sind die Kommentare zur, ach so schweren, englischen Sprache ("Undertaker ist kein Unternehmer" und "where bedeutet wo und who bedeutet wer" - selten so gelacht).

Insgesamt ist es für mich ein teilweise informatives Buch, wenn man sich die wichtigen Stellen rauspickt und den Rest überfliegt.

Tolles Buch, kann ich nur empfehlen      5 von 5 Punkten
Dieses Buch war eine große Hilfe, die eigene (verträumte) Meinung über Kanada gerade zu rücken. Ich empfehle das Buch weiter!

Erschreckend ignorant und arrogant.      1 von 5 Punkten
Man könnte sicher über die zahlreichen Orthographiefehler, das veraltete Zahlenmaterial und die subjektive Themenauswahl hinwegsehen, schließlich handelt es sich hierbei um einen persönlichen Erlebnisbericht, bei dem der Autor das Recht hat, subjektiv zu sein.

Vollkommen inakzeptabel ist allerdings die Art und Weise, wie der Autor sich über die Natives äußert. Zu behaupten, sie würden nach der Philosophie "Was dir gehört, gehört auch mir, was mir gehört, geht dich nichts an" leben, oder "Sie wollen heute Millionen von Dollar für Gebiete, die damals wertlos waren oder die man für einige Decken und Schmuckstücke verschleudert hatte", ist schlichtweg diffamierend und entspricht nicht den historischen Tatsachen. Und der Hinweis darauf, dass die Natives ja eigentlich keinen Preis für Land fordern können, weil sie ja der Ansicht sind, Land/Erde gehöre niemandem, ist bestenfalls unreflektiert, eher aber zynisch. Wie sich jemand, der selbst erst vor wenigen Jahren in ein Land gekommen ist, so über Volksgruppen äußern kann, die seit Hunderten von Jahren in diesem Land leben, ist mir vollkommen unverständlich.


Ein echtes Ärgernis: Finger weg von diesem klischeebehafteten Buch      1 von 5 Punkten
Auf das Buch bin ich gestoßen durch ein abgedrucktes Interview auf der Kabel Eins-Internetseite im Rahmen der Sendung "Mein Neues Leben". Nach dem Lesen habe ich mich gefragt, warum Herr Laux eigentlich überhaupt noch in diesem furchtbaren Land mit Menschen, die keine Kultur haben und die Umwelt versauen, lebt? Der Autor betreibt ein Canada-Bashing der übelsten Art und bedient sich dazu reihenweise Klischees und Vorurteile, die viele Deutsche gegenüber Nordamerika haben. Und hier geht es schon los: Kanada ist eben überhaupt nicht vergleichbar mit den USA! Demzufolge stimmen viele Klischees auch nicht! Nicht zufällig besteht eine Rivalität zwischen Kanadiern und Amerikanern wie sie zwischen z. B. Österreich oder Holland und Deutschland besteht.

Nach dem Lesen des Interviews muss man sich fragen, was der Autor damit bewirkt, wenn er das Land, in dem er lebt, so runtermacht. Er will doch sicherlich Käufer für sein Buch gewinnen? Doch nach dem Lesen des Interviews wird niemand mehr nach Canada auswandern wollen und daher auch das Buch nicht kaufen!

1. Klischee: Kanada hat keine Kultur! Diese Behauptung an sich ist m. E. eine Frechheit. Da wäre zum einen die durch die Europäer zerstörte Kultur der Indianer, zum anderen haben die Europäer ihre eigene Kultur mitgebracht. Die Menschen, die ich bei meinen 15 Reisen nach Canada treffen durfte, waren stolz auf ihre Herkunft und ihre Kultur. Und gibt es eine Stadt auf der Welt neben New York, wo mehr verschiedene Kulturen aufeinandertreffen als in Vancouver oder auch Toronto? Und was der Autor über die Ess-Kultur schreibt, ist ebenfalls nur ein Klischee, das, wenn überhaupt, vielleicht auf Hinterwäldler oder Hinterwäldler-US-Amerikaner zutreffen mag. Im Vergleich zu Deutschland haben sowohl US-Amerikaner als auch erst recht Kanadier weitaus bessere Tischmanieren als viele, viele Deutsche. Dazu kommt, dass das Essen eben nicht nur aus Truthahn und Beilagen besteht. Im Gegenteil: Ob in Restaurants oder privat: Das Essen ist abwechselungsreich, gesund und schmeckt!

2. Klischee: Kanadier leben in Holz-Baracken, die laufend abbrennen! Die Holzständerbauweise, die der Autor so anprangert, stammt ursprünglich aus Deutschland. Nur, weil es hier nicht genug Holz gab, ist man davon abgekommen. Heutzutage werden in der ganzen Welt mit Ausnahme von Mittel- und Südeuropa Häuser aus Holz gebaut, weil das Wohnklima ein viel besseres ist. Die immer häufiger vorzufindenden Fertighäuser in Deutschland werden exakt so gefertigt wie die Häuser in Canada/USA/Skandinavien! An solchen Häusern habe ich selbst sowohl in Canada als auch in Deutschland mitbebaut. Nur sieht hier keiner, dass es ein Holzhaus ist, weil die Häuser fast immer verputzt werden und nicht verschalt. Dass die Häuser ständig abfackeln, ist völliger Quatsch! Schon seit Jahren verlangen die Versicherungsunternehmen keinen Aufschlag mehr für Holzhäuser bei der Feuerversicherung, weil schon lange jedem klar ist, dass Holzhäuser nicht schneller brennen als Steinhäuser! In Canada kommt es nicht häufiger zu Wohnungsbränden als in Deutschland und wenn dann nur in Gegenden, in denen es Wald-/Buschbrände gibt und die Häuser von den Flammen verschlungen werden. Da hätte auch ein Steinhaus keine Chance. Der Autor sollte auch nicht sein Kaff Peachland als Maß der Dinge nehmen, sondern sich mal Häuser in den städtischen Regionen ansehen und mir dann ein einziges Haus zeigen, dass abgebrannt ist. Kleiner Tipp: Der Autor sollte mal versuchen, einen Holzbalken anzuzünden und die Zeit messen, wie lange es dauert, bis das Teil endlich brennt! Bei einem Hausbrand kommt es zum Brand, wenn Gardinen oder ähnliches Feuer fängt. Bis das Haus an sich brennt, dauert es sehr lange - egal ob Holz- oder Steinhaus! Außerdem sollte der Autor nicht 100 Jahre alte Holzhäuser als Maßstab nehmen wie sie zum Großteil in Peachland herumstehen mögen. Ich würde mir auch nie ein Steinhaus in Deutschland kaufen, das älter als 20 Jahre ist.

3. Klischee: Kanadier haben keinen Sinn für Umweltschutz! Hier wäre zunächst darauf hinzuweisen, dass Greenpeace in Vancouver gegründet wurde! Es mag stimmen, dass Kanadier in Sachen Energieverschwendung einen anderen Zugang haben als wir Deutsche. Allerdings sind die Deutschen auch dumm genug, dass sie alles, was in Sachen Klimakatastrophe und Umweltschutz propagiert wird und Panik gemacht wird, unwidersprochen glauben und tapfer Ökosteuer usw. zahlen. In den letzten Jahren hat sich in Canada sehr viel getan in Sachen Umweltschutz, so werden z. B. die wertvollen Regenwälder an der Pazifikküste weitestgehend geschützt, was kein einfacher Kampf gegen die mächtige Holzindustrie war. Was die Energieverschwendung angeht, muss man auch mal die klimatischen Bedingungen und die riesigen Entfernungen in Canada berücksichtigen, bevor man Pauschalurteile fällt. Und übrigens: Umweltschutz fängt ganz im Kleinen bei jedem vor der eigenen Nase an: Jede kanadische Großstadt ist deutlich sauberer als eine deutsche Großstadt.

4. Klischee: Kanadier sind Hinterwäldler, die von Europa nix wissen und ignorant gegenüber technischem Know-How aus Deutschland sind! PISA und alle anderen OECD-Studien beweisen hier wohl eindeutig das Gegenteil und wie oben bereits geschrieben, lieben Kanadier ihre alte Heimat und sind niemals arrogant oder gar ignorant gegenüber Anderen.

Es sind noch viele weitere Punkte, die hier angesprochen werden könnten und die das Lesen des Buches zu einem Ärgernis werden lassen. Ich kann auf jeden Fall nur jedem raten, der mit dem Gedanken spielt, nach Canada auszuwandern, sich selbst vor Ort das Land und die Menschen anzusehen. All diejenigen werden erfahren, dass Kanadier die nettesten und freundlichsten Menschen sind, die es m. E. gibt. Und noch einen Tipp für Auswanderungswillige: Kaufen Sie bloß nicht dieses Canada-Bashing-Buch! Es versaut Ihnen Ihren Traum vom Auswandern.


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Survival-Abenteuer vor der Haustür - Rüdiger NehbergSurvival-Abenteuer vor der Haustür
Rüdiger Nehberg

Taschenbuch, April 1999
     Verkaufsrang: 67456      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Dieses Survival-Buch von Deutschlands berühmtestem Abenteurer ist eine Fundgrube an Tricks und Vorschlägen für das Abenteuer vor der Haustür. Viele erprobte Anleitungen zeigen, wie man trainiert und den Ernstfall vorbereitet, Ausrüstung und Übungsplatz selbst baut oder ein Survival-Wochenende inszenieren kann.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

die einstellung zum leben      5 von 5 Punkten
klar . dieses buch ist nicht so lehrreich wie sein "survival lexikon " , wenn es nur ums überleben ankommt . aber dieses buch ist mehr .das wichtigste ist kompakt beschrieben und auch ohne text leicht verständlich durch die sehr , sehr gut gelungenden zeichnungen . nehberg beschreibt auf den ersten seiten die hintergründe zum survival und offenbart uns so einen einblick in seiner einstellung zum leben . krieg , armut ,tourismus ,schule ,engagement. alles themen die man nicht sofort mit survival zusammenbringt und dennoch soviel mit diesem thema zu tun haben . das lehrnt man in diesem sehr witzig und locker geschriebennen buch . ein muss für alle die auch den hintergrund verstehen wollen.


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Der Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela - Bettina SelbyDer Jakobsweg: Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela
Bettina Selby

Taschenbuch, April 2004
     Verkaufsrang: 42468      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Bettina Selbys Plan, die mittelalterliche Pilgerroute zum Schrein des Apostels Jakobus nachzufahren, entstand zufällig. Eines Tages erreichte die reisefreudige Britin die Postkarte eines Freundes, auf der eine alte Landkarte mit den vier wichtigsten Pilgerstraßen ins westspanische Santiago de Compostela abgebildet war.

Bei Selby löste es den sehnlichen Wunsch aus, eine dieser Strecken selbst zu erkunden -- und zwar mit ihrem Lieblingsgefährt, dem Fahrrad. Dass die freie Fotografin für derartige Expeditionen physisch und psychisch gerüstet ist, bewies sie bereits auf weitaus extremeren Touren, die sie in den Büchern Timbuktu! und Himalaja eindrucksvoll beschreibt.

Die 700 Kilometer vom burgundischen Vézelay bis an das so genannte "Ende der Welt", dem Cap de Finisterre, erscheinen im Vergleich dazu beinahe simpel, selbst wenn sieben Gebirgszüge inklusive der Pyrenäen den Weg erschweren. Hinzu tritt eine Komponente hinzu, die mindestens ebenso viel Kraftaufwand erfordert wie das Treten der Pedale: die permanente innere Auseinandersetzung mit Religion, Sünde, deren Erlass, Frömmigkeit, Himmel und Hölle.

Mehr oder weniger freiwillig angeregt durch die zahlreichen Klöster, Kapellen, Kirchen, Schreine und Votivtafeln, an denen der Pilgerweg entlang führt, tritt dann der sportliche Aspekt der Reise zu Gunsten historischer und spiritueller Themen in den Hintergrund. Dass Selbys Pilgertour bereits Anfang der 90er-Jahre stattfand tut dem Ganzen keinen Abbruch. Denn Thematik und Weg existieren seit über 1.000 Jahren. Da ändert sich in so kurzer Zeit wenig, das Buch ist also brandaktuell. --Jan König

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Abenteuer Europa      5 von 5 Punkten
Letzlich war eine ganz banale Postkarte der Auslöser für diese ehrgeizige
Reise. Bettina Selby machte sich Anfang April, alleine, per Fahrrad vom
französischen Wallfahrtsort Vèzelay (liegt ca. 100 Kilometer westlich von
Dijon) auf, um dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela zu folgen.

Ihre eigenen Eindrücke vergleicht die Autorin von Zeit zu Zeit mit den
Texten eines gewissen Aimery Picaud, welcher dem Jakobsweg einstmals selbst
als Pilger folgte - lange vor Selby, im 12. Jahrhundert....

Die britische Autorin hatte zum Zeitpunkt dieser Radtour bereits einige
abenteuerliche Ecken der Welt kennengelernt und diverse Reiseberichte
veröffentlicht - eine erfahrene Weltenbummlerin entdeckt somit durch
ihr eigenes Projekt den europäischen Kontinent aus bisher ungewohnter
Perspektive.

Ihre detaillierten Beschreibungen sind bemerkenswert kurzweilig geraten,
Bettina Selby schildert ihre gewonnen Eindrücke und Begegnungen entlang der
Strecke so lebendig, man hat fast das Gefühl selbst mit an den Tischen der
Refugios zu sitzen oder die Nase in den eiskalten Wind Nordspaniens zu
strecken - es mag wohl auch hier das geübte Auge der ehemaligen
Berufsfotografin sein, welches den überaus lesenswerten Schreibstil der
bekannten Reiseschriftstellerin befruchtet?!

Selby ist mit einer Vielzahl an Talenten ausgestattet - so hat Sie u.a.
Religionswissenschaften studiert, der Leser profitiert somit zusätzlich von
ihrem fundierten Wissen um die Weltanschauungen religiöser Gemeinschaften
aus Vergangenheit und Gegenwart - im Gegensatz zu einem Teil der hier
veröffentlichten Meinungen fand ich eben genau die abwechslungsreiche
Mischung aus historischer, architektonischer, religiöser, spiritueller und
nicht zuletzt sportlicher Berichterstattung sehr gut gelungen.


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Das Meer der Illusionen. Das Havanna-Quartett: Herbst - Leonardo PaduraDas Meer der Illusionen. Das Havanna-Quartett: Herbst
Leonardo Padura

Broschiert, Juli 2006
     Verkaufsrang: 14561      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Havanna im Herbst 1989: Fischer entdecken am Strand eine Leiche. Wie sich herausstellt, war der Tote ein hoher Funktionär der kubanischen Regierung, bis er sich vor elf Jahren in die USA absetzte. Damals zuständig für die Enteignung der Bourgeoisie, hatte er sich viele Feinde geschaffen. Warum kehrte er nach Kuba zurück? Wollte er wirklich nur seinen schwer kranken Vater besuchen? Oder gab es einen anderen Grund?
Im vierten Teil des Havanna-Quartetts begegnet Teniente Mario Conde abgehalfterten Funktionären und den alten Familien, die viel, aber längst nicht alles verloren haben. Während der Hurrikan Félix unbarmherzig auf Havanna zurast, fühlt Mario Conde, dass ein wichtiger Abschnitt seines Lebens zu Ende geht.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Nomenklatur      5 von 5 Punkten
Leonardo Padura schafft vor allem eins: Er verschafft seinen Leser ein Bild von Kuba abseits der Massenaufmärsche und Durchhalteparolen, aber auch abseits von den Heilsversprechungen, die von außen hineingetragen werden. Sein Teniente Conde ist kein Gegner Castros, er hat sich arrangiert, auch wenn er sich eingestehen muss, dass dies nicht in einem Land ausreicht, dessen Visionen längst gestrandet sind. Sein Umgang mit der Enttäuschung besteht darin, dass er jene nicht verschont, die sich in der Führungsriege etwas zu Schulden kommen lassen. Er spürt sie auf, will sie anklagen, obwohl sie alle, dass Scheitern längst zum Programm erhoben haben. Dass Padura einen Hurrikan heraufziehen läßt, in der Hoffnung darauf, dass kein Stein auf dem anderen bleibt, plötzlich die Aussicht auf Zukunft besteht, mag dabei ein Wunschdenken in einem Land sein, dass bleiern daniederliegt. Paduras Kriminalromane zeigen jedoch auch, dass Leben in ihm ist. Das mag fast schon nach Optimismus klingen, ist jedoch vor allem eine gnadelose wehmütige Analyse Kubas unter dem Deckmantel eines Kriminalfalles.


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Der Koloß von Maroussi: Eine Reise nach Griechenland - Henry MillerDer Koloß von Maroussi: Eine Reise nach Griechenland
Henry Miller

Taschenbuch, Januar 1997
     Verkaufsrang: 79394      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Henry Millers berühmtes Griechenland-Buch entstand 1940, nachdem er im Jahr zuvor fünf Reisemonate in dem mythenträchtigen Land verbracht hatte. Ein faszinierender Erfahrungsbericht, in dem die archaische Landschaft, die Welt der klassischen Mythen von der wilden Phantasie Millers neu belebt und durchtränkt wird. Zugleich liest sich sein Buch als das Dokument eines Reinigungsprozesses, an dessen Ende Miller etwas von der Heimat und dem Frieden erfährt, den zu finden sein ruheloser Geist ausgezogen war.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Muss für Griechenland Liebhaber      5 von 5 Punkten
Jeder der Griechenland und seine Bewohner zu schätzen gelernt hat, wird dieses Buch mit Hochgenuss lesen. Miller gelingt es in seiner emotionalen und bilderreichen Sprache zu beschreiben, was man selbst an manchem der Orte die Miller aufsucht, vielleicht so oder so ähnlich ebenso gefühlt haben mag...
Historisch interessant ist, dass Miller Griechenland während der Metaxas Diktatur und dem Konflikt mit Italien besuchte, was in den Bericht immer wieder einfliesst. Millers immer wieder eingestreute fundamentale Kulturkritik an seinem eigenen Land, den USA, klingt teils so erschreckend aktuell, als wäre sie erst gestern in der Zeitung veröffentlicht worden.
Eine poetische Liebeserklärung an die Wiege der europäischen Kultur und ihre Bewohner.


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Mount Everest, Spurensuche in eisigen Höhen, 1 Audio-CD (Abenteuer & Wissen) - Mount Everest, Spurensuche in eisigen Höhen, 1 Audio-CD (Abenteuer & Wissen)

Audio CD, August 2004
     Verkaufsrang: 53643      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Beim Versuch, am 8. Juni 1924 den Mount Everest zu besteigen, verschwinden George Mallory und A.C. Irvine. Seitdem rätselte man, was aus der Bergsteigerlegende geworden ist. Aus dem Mann, der auf die Frage, weshalb er den Mount Everest besteigen will, geantwortet haben soll: „Weil er da ist!“ Der Mann, für den die Besteigung zu einer persönlichen Sache geworden ist. War Mallory vielleicht der erste Mensch, der den Gipfel des höchsten Berges der Welt erklommen hat? Maja Nielsen lässt uns in dem Feature an einer äußerst spannenden Spurensuche teilhaben, in dessen Zentrum der Bericht Jochen Hemmlebs, eines deutschen Geologen und Alpinhistorikers, steht.

Seit seiner Kindheit ist Jochen Hemmleb von Mallory und seinem Aufstieg auf den Mount Everest fasziniert. Er liest alles, was es zu dem Thema gibt. Seine ,Arbeit' wird schließlich belohnt. 1999 darf er als Ideengeber und „Detektiv am Schreibtisch“ eine Expedition auf den Mount Everest begleiten und per Funk die amerikanischen Alpinbergsteiger lotsen. Die finden, geleitet durch seine Berechnungen, 75 Jahre nach seinem geheimnisvollen Verschwinden die natürlich konservierte Leiche des abgestürzten George Mallory. Neben Jochen Hemmleb, hört man Mallory selbst in seinen Briefen an seine Frau Ruth, gesprochen von Philipp Schepmann. Matthias Haase, Bodo Primus und die Autorin selbst führen als Erzähler durch das Feature, das musikalisch perfekt untermalt ist.

Fazit: Nicht nur für Kinder und Jugendliche ein weiteres interessantes, kein bisschen langweiliges Hörbuch aus der Reihe Abenteuer & Wissen von headroom. Sozusagen zweifach untermauert, kann Maja Nielsen mit der Geschichte von George Mallory und Jochen Hemmleb motivieren. Das Feature vermittelt den Glauben an Begeisterung und den Traum, der manchmal Wirklichkeit wird, mit detaillierten historischen Informationen über den Mount Everest und die Expeditionen.

Feature, Spieldauer: ca. 51 Minuten, 1 CD. Mit ausführlichem Booklet. -- culture.text

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein Doku - Krimi zum Dazulernen      5 von 5 Punkten
Wir sitzen leider viel im Auto, mein Sohn und ich, allein die wöchentliche Fahrt zum Tennistrainig beansprucht hin und zurück eine Stunde und wir nutzen diese Zeit gerne mit guten Hörspielen. Da Philip derzeit völlig fasziniert vom Mount Everest und den Achttausendern ist, habe ich die CD von Maja Nielsen gekauft. Offen gesagt, ich hatte keine Ahnung von dem Drama um Mallory und Irving , aber umso faszinierter waren wir beide von dieser atemberaubenden, sehr sachlich und dabei doch fesselnd produzierten Abenteuergeschichte anzuhören. Nicht nur Mallory und Irving, die mutigen Bergsteiger und traurigen Helden des Everest, sondern auch die Hartnäckigkeit, der Forschergeist, die Begeisterung Jochen Hemlebs, der jahrelang nach Mallory suchte,hat meinen Sohn und mich nachhaltig fasziniert. Das sind Menschen die einem Heranwachsenden Vorbild sein können. Und es sind Geschichten, die man in der Schule gar nicht mitbekommt, also ich zumindest muss zu meiner Schande gestehen, trotz Interesses an historischen Themen und engagierten Lehreren am Gymnasium nicht mehr gekannt zu haben als Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay. Die CD ist wirklich ein Gewinn für jeden, der etwas lernen und dabei gut unterhalten werden möchte. Sehr ansprechend, sympathisch, unaufgeregt ohne Actiongetue und mit viel Hintergrundwissen wird hier informiert. Natürlich hat die Geschichte ja kein happy end, das Drama am Berg wird aber auf eine sehr respektvolle und beeindruckende Art ohne Effekthascherei dargestellt. Hut ab. Ein tolles Booklet mit viel zusatzinfos z.B. zum Himalaya, Nepal, den Sherpas und Bergsteigen gehört auch noch zur CD. Mit Sicherheit nicht unsere letzte CD aus dieser Reihe. Absolut empfehlenswert!


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Neuseelandsüchtig!: Als Frau allein unterwegs mit dem Working-Holiday-Visum - Anna BenitzNeuseelandsüchtig!: Als Frau allein unterwegs mit dem Working-Holiday-Visum
Anna Benitz, Wibke Förger

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 71168      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Wie geht man mitdem Alleinsein in einem fremden Land um als junger Mensch und als Frau ? Wie weit sind dann 24.000 Kilometer, wenn zu Hause so weit entfernt ist ? Wie empfindet man die andere Kultur und welche Grenzerfahrungen wird man machen ?Anna Benitz reiste ein Jahr lang durch Neuseeland, jobbte hier und dort und lernte Land und Leute und nicht zuletzt sich selber besser kennen. Eine Krankheit hinderte sie daran, das atemberaubende Land zu Fuß zu durchwandern. Doch neben kurzen Wanderungen nutze sie das Fahrrad, den Bus, geliehene und eigene Autos und erlebte einfach wahnsinnig viel .Neuseeland war nicht nur Urlaub. Neuseeland und die Neuseeländer wurden Teil ihres Lebens!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Klasse!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich nächstes Jahr im Februar für 3 Wochen nach Neuseeland reise und ein bisschen Hintergrundinformation gesucht habe.
Anna und Wibke verbringen 1 Jahr in diesem tollen Land, alles auf eigene Faust, suchen Arbeit bekommen von vielen Seiten Unterstützung, schaffen alle Strapazen, besonders die mit dem Auto, verlieben sich dort, reisen manchmal alleine, dann aber auch wieder zu zweit.
Es ist mehr als ein Reisebericht, man stellt sich alles genau vor und fühlt sich, als ob man schon dort ist! Ich weiß jetzt, dass ich in jedem Fall ein Mückenspray mitnehmen werde! Anna und Wibke beschreiben die Ausflugziele, die Menschen, die sie unterwegs treffen und mit denen sie Freundschaft schließen, ihre Arbeiten, leider auch Anna`s Krankheit, die sie sehr zurückwirft.

Ich habe dieses Buch verschlungen!

Sehr empfehlenswert!


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Freizeitparks in Europa: Entdecken Sie mit uns die schönsten Freizeitparks in Deutschland und Europa - Parkscout RedaktionFreizeitparks in Europa: Entdecken Sie mit uns die schönsten Freizeitparks in Deutschland und Europa
Parkscout Redaktion

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 165135      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Mit der vorliegenden Ausgabe präsentieren wir Ihnen mit unserem Buch "Freizeitparks in Europa" wieder einen detaillierten Blick in die schönsten Traumwelten unseres Kontinents. Auch diesmal wurde der Inhalt wieder annähernd komplett überarbeitet und Daten und Fakten komplett für die Saison 2008 aktualisiert.Auch dieses Mal haben wir nützliche Informationen zu den einzelnen Ländern sowie eine Auflistung der wichtigsten europäischen Freizeitparks - darunter auch viele, die aus Platzgründen nicht ausführlich vorgestellt werden konnten.



Baumann, B: Kailash: Tibets heiliger Berg - Bruno BaumannBaumann, B: Kailash: Tibets heiliger Berg
Bruno Baumann

Broschiert, April 2006
     Verkaufsrang: 150526      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Seit 15 Jahren reist Bruno Baumann in die Kailash-Region im Süden Tibets, vorzugsweise wenn Vollmond ist. Der Abenteurer näherte sich dem 6.714 Meter hohen, allein stehenden Mount Kailash von verschiedenen Richtungen an und wählte dabei unterschiedlichste Routen. Im Lauf der Zeit hat Baumann, der als einer der besten Kenner des Himalayas gilt, das Schneejuwel auf dem Dach der Welt in allen erdenklichen Stimmungen gesehen, zu allen Jahreszeiten kennen gelernt und seine nähere Umgebung intensiv durchwandert. Trotzdem entdeckt er immer wieder neue Seiten des faszinierenden Berges. Und damit nicht genug: Mit jedem Besuch treten neue Fragen auf --- und der Wunsch, die Geheimnisse dieses für Hindus und Buddhisten so heiligen Berges zu lüften. Höchste Zeit also, ein Buch zu schreiben.

Die Lektüre bietet jede Menge Interessantes --- von den landwirtschaftlichen bis zu den kulturellen Besonderheiten dieser Bergregion, die sich aus westlicher Sicht bislang immer im Schatten der Achttausender befand. Mit einem gelungenen Mix aus persönlichen Reise-Erfahrungen, distanzierten Pilger-Beschreibungen und fundierten Einblicken in die vielschichtigen Glaubenswelten verzaubert der Autor den Leser förmlich: Das so genannte "Mandala der Natur" unterliegt eben keinen rationellen Kategorien und versprüht schon deshalb einen magischen Reiz. Die knapp 200 Abbildungen helfen, sich ein Bild von den Menschen und dem unwegsamen Terrain vor Ort zu machen. Die spirituelle Landkarte bleibt jedoch nach wie vor ein Geheimnis, das viele Fragen aufwirft. Und trotz Baumanns vielschichtiger Antworten werden diesen Berg natürlich weiter mystische Winde umwehen. --Christian Haas

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eine geistige Pilgerschaft      5 von 5 Punkten
Der Berg Kailash in Westtibet gilt den Hindus, den Buddhisten, den Bön und den Jainas als Nabel der Welt, als irdische Manifestation des mythischen Meru, jener hohen Weltenmitte, welche die Grenze der Kontinente bildet. Die Absolvierung einer Kora um diese Naturerscheinung, die sich inmitten des tibetischen Hochlandes wie eine von Außerirdischen eingesetzte Pyramide in die Höhe erhebt, gilt gleichsam als Verdienst zugunsten der Möglichkeit einer Wiedergeburt in höherer Ebene.

Baumann nimmt uns mit auf eine spannende und geistig ungemein bereichernde Pilgerschaft. Im Zentrum des Interesses steht die Faszination ob der Anziehungskraft des Kailash für Pilger aller sozialen und kulturellen Ausprägungen. Vier Flüsse finden ihren Ursprung im Einzugsgebiet des Sechstausenders. Wir begleiten den Autor zu den Quellen von Brahmaputra, Karnali, Sutley und Indus. Anschließend umwandeln wir das Zentrum selbst, um am Ende ins Innerste dieses Naturjuwels vorzudringen, in den inneren Kreis, dessen Zutritt nur jenen erlaubt ist, die bereits 13 Umkreisungen vorweisen können. In den Erzählungen, wie bei Baumann üblich ein ausgeglichenes Potpourri aus abenteuerlichem Reisebericht und kulturell-religiösen Erlebnisschilderungen, begegnen wir einer Unzahl an Wundern, Mythen und Legenden. Hier hat alles eine Geschichte, jeder Stein ein Vorleben, jede Höhle eine Bedeutung. Wir befinden uns von Anfang an in der Gegenwart des Wunderbaren. Das Bewusstsein des Autors hinsichtlich dieser Tatsache macht die Lektüre ungemein lesenswert. Zusätzlich erleichtern 197 Farbfotografien (!) und drei hervorragende Karten den Zugang zu dieser einmaligen und unvergesslichen Welt im Transhimalaya. Lesen und staunen!


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Wer hat Angst vorm Hurrikan?: Eine ungewöhnliche Atlantiküberquerung - Mark EndersWer hat Angst vorm Hurrikan?: Eine ungewöhnliche Atlantiküberquerung
Mark Enders

Gebundene Ausgabe, September 2004
     Verkaufsrang: 47045      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Eigentlich ist dieser T”rn gar nichts so Besonderes: Der Autor segelt mit einem Freund auf dessen Yacht von Sdfrankreich in die Karibik. Es gibt nur einen Haken: Die Atlantikberquerung und der Aufenthalt in der Karibik fallen in den Sommer, in die berchtigte "Hurrikan-Zeit".
Auf dem ersten Teil der Reise, von Sdfrankreich bis Mallorca, segeln sie mit groáer Crew: der Skipper mit Frau und kleinen Kindern, der Autor als Mitsegler und ein Freund mit zwei T”chtern im Teenie-Alter - diese Konstellation gibt immer wieder Anlass zu urkomischen Situationen, die der Autor mit einer messerscharfen Beobachtungsgabe „uáerst humorvoll und sprachlich pointiert schildert. Bei der Atlantikberquerung und der Karibik-Zeit, die der Skipper und der Autor dann allein absolvieren, wird's richtig spannend: Die beiden Segler schliddern nur knapp an einer Strandung vorbei, mssen einem Hurrikan ausweichen, eine Windhose ber sich weg brausen lassen, unbeschadet aus einer schwimmenden Mllhalde flchten und mit einem berladenen, Luft verlierenden Dingi durch einen Schwarm Haie an Bord gelangen. Das sind nur einige der "kleinen" Abenteuer, die die beiden Freunde zu bestehen haben.
Der Autor erfasst als pr„ziser und engagierter Beobachter auch "Allt„glichkeiten", und gerade die sind es, die dieses Buch dank seiner anschaulichen und ausgefeilten Sprache zu einem reinen Lesevergngen machen. Zwischen "Schlapplachen", Hochspannung und Tr„umen ist es genau das Richtige fr trbe Winterabende.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

prima Unterhaltung      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist extrem lustig und dazu noch spannend und voller Abenteuer. Der Autor nimmt sie mit auf eine unglaubliche Reise und sein lebendiger Stil lässt nie Langeweile aufkommen. Obwohl ich kein Segler bin, habe ich dieses Buch verschlungen.


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Mount Everest: Expeditionen zum Endpunkt - Reinhold MessnerMount Everest: Expeditionen zum Endpunkt
Reinhold Messner

Broschiert, März 2008
     Verkaufsrang: 158763      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Am 8. Mai 1978 gelingt Reinhold Messner die Sensation, an deren physikalischer Machbarkeit viele gezweifelt haben: Zusammen mit Peter Habeler besteigt er den höchsten Berg der Erde ohne Sauerstoffgerät, exakt 25 Jahre nach dem ersten Gipfelsieg von Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay. Zum Everest-Jubiläum erscheint Messners Hommage an den Mythos Everest: Packend schildert er seine Besteigung "by fair means", kenntnisreich und provokativ führt er durch die Erkundungsgeschichte des Mount Everest. Von seiner Entdeckung und Vermessung über die ersten Besteigungsversuche; vom Scheitern George Mallorys und seinem Verschwinden; von der Erstbesteigung und den verlustreichen Expeditionen der jüngsten Vergangenheit.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Egotripp zum Gipfel      4 von 5 Punkten
Seit 1953 ist er nicht mehr so wie er mal war der Mount Everest. Seitdem ist er nur noch ein Berg unter vielen. Bis bis Reinhold Messmer ihn ohne Sauerstoffzufuhr erstieg. In dem Buch Mount Everest. Expeditionen zum Endpunkt. schildert der Weltenabenteurer eindrucksvoll die Bezwingung des höchsten Berges der Welt.

Messmer geht im ersten Teil des Buches auf den langen Weg zum Gipfel ein. Von den ersten Versuchen des 20. Jahrhunderts bis heute. Dabei skizziert er verschiedene Bergsteigermissionen. Verschiedene schwarz-weiß Aufnahmen ergänzen diesen Part.

Schwächephasen im Buch
Der zweite Teil der etwa 250 Seiten thematisiert seinen Kampf zum Gipfel ohne Sauerstoff. Zahlreiche Gespräche mit Kollegen finden sich hier. Sie stammen aus Voicerecorderaufnahmen Messmers. Sie wirken im Buch etwas langatmig und langweilig. Am Ende wenn Messmer mit Peter Haberler kurz vor dem Endpunkt des Berges anlangt, gewinnt das Buch wieder an Fahrt. Die Spannung ist wieder da. Denn hier beschreibt der Autor die Leiden beider Kletterer. Viel Atmosphäre kommt hier beim Leser an. Die 40 Grad unter Null und die Schneestürme werden fassbar, erlebbar.

Die Sprache
Messmers Sprache ist knapp. Kurze Sätze prägen den Schreibstil des Autors. Vielfach verwendet er Fachwörter, die er aber für eine breitere Leserschaft leider nicht erklärt. Dennoch lässt sich die Handlung nachvollziehen.

Schöne Ausstattung
Viele schöne Bilder am Ende des Buches zeigen imposante Bilder der bergigen Höhen. Schnee, Eis, Wind alles wird greifbar. Es folgt ein Überblick ein chronologischer Überblick über die Besteigungen des Berges. Erschreckend: Der Massentourismus samt Müllproblemen auf dem höchsten Berg der Welt.

Fazit
Für jeden Bergsteiger und der Messmer nicht überdrüssig ist, ist dieses Buch ein Muss. Zum Thema Durchhaltewillen ist die Autobiographie von Lance Armstrong besser als Lernlektüre geeignet


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