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Tasmanien: Reiseführer einer einzigartigen Insel Andreas Stieglitz Taschenbuch, Februar 2008 Verkaufsrang: 134545 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was meinen Sie zu diesem Artikel?:
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein wunderbares Buch! 5 von 5 Punkten Ein herzliches Dank dem Autor für dieses wunderbare Buch! Die vielen Details, praktischen Tipps und gut recherchierten Hintergrundinformationen haben uns sehr bei der Planung unseres Tasmanienurlaubs geholfen. Schon im Vorwege konnten wir so eine detaillierte Reiseroute ausarbeiten und uns vor Ort gut zurechtfinden. Eine gute Ergänzung zum Buch ist die kostenlose, bei Tourism Tasmania erhältliche Inselkarte, auf die der Autor ausdrücklich verweist. Weiter so! |
Abschied von Irland Ann Moore Broschiert, Dezember 2006 Verkaufsrang: 79521 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gracelin O`Malley hält nichts mehr von ihrer Heimat, mit dem Schiff verläßt sie Mitte des 19. Jahrhunderts Irland, um sich in Amerika ein besseres Leben aufzubauen. Es ist ein Aufbruch ins Unbekannte. Grace braucht all ihren Mut und viel Kraft, wenn sie das Versprechen einlösen will, das sie ihrem geliebten Ehemann und den Kindern gegeben hat...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Auch der zweite Band ist unwiderstehlich 5 von 5 Punkten DIESES BUCH AUS DER HAND ZU LEGEN IST FAST UNMÖGLICH
Auch der zweite Band dieser Irland Saga ist einfach unwiderstehlich. Ann Moore erzählt die Geschichte so liebevoll und warmherzig das man das Gefühl hat inmitten von Irland in dieser armen Zeit zu sein. Auch in diesem Buch muß Gracelin viele Schicksalsschläge hinnehmen, und wieder hilft sie jedem doch ihr eigenes Glück läßt sie dabei völlig außer Acht.
Die Tyrannei der Engländer und die Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts vertreiben Gracelin O Malley aus ihrer Heimat Irland. Zudem ist ihr geliebter Mann Morgan gestorben und sie wird wegen Mordes gesucht. Schweren Herzens muß sie ihren neugeborenen Sohn bei ihrem Vater in Irland zurücklassen und gemeinsam mit ihrer Tochter Mary Kate flieht sie aus Irland. Sie versucht mit dem Schiff nach Amerika zu kommen um dort ein Sorgloses Leben zu beginnen. Doch die Überfahrt wird schon zu einer großen Herausforderung wird sie Lebend in Amerika ankommen?
Auch in Amerika läßt die Vergangenheit Gracelin nicht los. Immer wieder steht sie vor neuen Herausforderungen.... Wird sie es schaffen!!!
Und dann taucht auch noch ein neuer Mann in ihrem Leben auf, kann er Gracelin die Liebe geben die sie sucht.....!
Jetzt bin ich auf den letzten Band neugierig wird Gracelin ihre Familie zusammenführen ( das was noch übrig ist) und wird sie ein glückliches und erfülltes Leben finden. Verdient hätte sie es auf jeden Fall
Wunderbar! 5 von 5 Punkten "Abschied von Irland" setzt genau dort an, wo "Geliebte Gracelin" geendet hat: Grace muss Irland verlassen. Nicht nur, weil dort immer noch grosse Not herrscht, sondern auch weil sie wegen Mordes gesucht wird. Schweren Herzens lässt sie ihren neu geborenen Sohn zurück und macht sich mit der inzwischen dreijährigen Mary Kate auf, um ihrem Bruder Sean nach Amerika zu folgen.
Bereits die Überfahrt ist voller Gefahren. Grace muss auch hier um ihr eigenes und das Leben Mary Kates fürchten. In Amerika angekommen gestaltet sich das Leben in New York zunächst auch völlig anders als erwartet: Iren sind nirgendwo gern gesehen - es geht ihnen auch im Land des Überflusses nicht viel besser als in ihrer alten Heimat. ...Ausserdem hofft Grace jeden Tag aufs Neue, endlich ihren kleinen Sohn und ihren Vater wieder in die Arme schliessen zu können. Sean hat sich der Gemeinschaft der Heiligen der letzten Tage angeschlossen und entfernt sich immer mehr von Grace... Schliesslich gibt es jemanden, der meint er habe noch eine Rechnung mit Grace offen....
Obwohl Grace ausgewandert ist, trifft man auf eine Menge "alte Bekannte" aus dem ersten Band, die immer noch auf die eine oder andere Art mit ihrer Geschichte zu tun haben. Ann Moore hat eine Art zu erzählen, die mich einfach packt und berührt. Gracelins Umfeld ist dieses Mal zwar in gleichem Masse, aber auf andere Weise, bedrückend wie auch faszinierend : New York, Schmelztiegel der Nationen, Mitte des 19. Jahrhunderts, mit seinen Elendsvierteln, armseligen Arbeitsbedingungen, entflohenen Sklaven, Abolitionisten etc. Grace hingegen ist die gleiche Person geblieben (auch wenn sie erwachsener geworden ist), die ich bereits im ersten Band schätzen gelernt habe.
Mir hat "Abschied von Irland" genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Ich konnte beide nicht aus der Hand legen und war traurig über jede Minute, in der ich nicht weiter lesen konnte. Ich freue mich auf den dritten Band "Im Licht des Morgens", der im Januar 2008 als TB erscheint! Befürchte nur, dass ich bis dahin nicht warten kann, erfahren zu können, wie es mit Gracelin weiter geht ;-)!
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Flowers in your hair: Wie man in San Francisco glücklich wird Milena Moser Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 37892 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Milena Mosers ganz persönliche, schwärmerisch-witzige Liebeserklärung an San Francisco Was ist das nur für eine Stadt, in der man im Pyjama ausgehen kann, und keiner merkt's? In der man auf dem Spielplatz gefragt wird, ob man homo oder bi ist, aber wehe man sagt das F-Wort? San Francisco ist das andere Amerika, und immer anders, als man glaubt. Milena Moser, die acht Jahre lang in der liberalsten Metropole der Welt gelebt hat, lüftet ihre buntschillernden Geheimnisse. FLOWERS IN YOUR HAIR ist eine mit funkelndem Sprachwitz erzählte Einführung in die Kunst des Lebens in San Francisco. In die Kunst, Amerika zu verstehen und die Amerikaner. San Francisco ist anders als die schicken Metropolen New York, Rio, Tokio. San Francisco ist keine goldbehangene Diva, derer man sich würdig erweisen muss. Nein, sie ist eine alte Hippietante, die einen in ihre weichen, schwach nach Patschuli riechenden Arme schließt, als vermisste sie einen schon lange. Und fährt man hin, so ist man sofort zu Hause - in dieser Stadt, die von ihren Bewohnern liebevoll-vertraulich einfach nur The City genannt wird, so als gäbe es keine andere in den USA, zumindest keine, in der das Leben ein Abenteuer ist. Und tatsächlich, Milena Mosers acht Jahre an der Bay waren ein Abenteuer. Weil San Francisco die gemütlichste Metropole Amerikas ist, die freizügigste und zugleich verklemmteste, die Stadt der sensiblen Gutmenschen, in der sogar Hunde in Tagesstätten bespaßt werden. Milena Moser zeigt uns die vielen Gesichter dieser Stadt, in der jeder glücklich wird, ein Buch voller hinreißend komischer Anekdoten, charmant frotzelnd und lebensfroh - unverzichtbar für jeden, der gerne in die Ferne schweift, und sei es nur in Gedanken. Eine unverzichtbare Gebrauchsanweisung für San Francisco - überaus unterhaltsam und dabei hochinformativ.
Milena Moser, berühmt geworden durch ihre Romane (zuletzt: 2007 "Stutenbiss", der auf Platz 3 der Schweizer Bestsellerliste kam), hat für ihr erstes, 2005 erschienenes erzählerisches Sachbuch "Schlampenyoga" wundervolle Besprechungen erhalten: »'Schlampenyoga' ist eine heiße Mischung aus fundiert recherchiertem Sachbuch und Erlebnisbericht im Plauderton, fein gespickt mit Sarkasmen und Anekdoten. Es belehrt nicht, sondern frotzelt, bewahrt aber allen Respekt vor der Materie und den Meistern und zeigt unterhaltsam auf, warum aufgebrezelte, beständig nickende Yoga-Groupies in Stunden für 60 Dollar pro Unterrichtseinheit vermutlich am Wesentlichen vorbeiüben.« Neue Presse »Das Phänomen Yoga aus der Perspektive eines bekennenden Sportmuffels. Neben sehr praktischen Tipps (etwa: Nie bei Yoga-Videos auf den Bildschirm gucken, das führt zu üblen Verrenkungen) unterscheidet sich 'Schlampenyoga' von der Konkurrenz durch lässige Selbstironie. Eine entspannte Haltung ist nun mal das Wichtigste beim Yoga.« Der Spiegel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nicht überzeugend 1 von 5 Punkten Ich lese total gerne Reiseberichte und Geschichten von Menschen, die für immer oder auf Zeit in einem anderen Land leben.
Leider gefiel mir Frau Mosers Buch hier deutlich weniger als vieles Andere, was ich in der Richtung schon gelesen habe.
Ihre Geschichten wirken ohne echten Anfang, ohne Struktur und unvollendet. Persönliche Ereignisse und ihre Empfindungen durch den Wechsel ihres Lebensmittelpunktes von der Schweiz nach San Francisco kommen nur selten und wenig ansprechend oder informativ vor.
Insgesamt erschien mir alles zusammengewürfelt und auch etwas wirr.
Fazit: Schade drum!
Das Salz in der Suppe fehlt ... 3 von 5 Punkten Als ich den Buchtitel las, musste dieses Buch sofort her. Als absoluter San Francisco Fan, keine Frage.
Milena Moser schildert ihren Alltag in 8 Jahren San Francisco. The City nimmt sie mit offenen Armen auf. Der Leser bekommt eine nette Geschichte mit ein wenig Politik, Geschichte und Insider-Tipps serviert. Nichts spektakuläres und auch nicht langweilig. Der Schreibstil ist locker und lässt einen die 270 Seiten recht flott lesen. Insgesamt ein gutes Buch mit vielen netten Anekdoten, schwärmerisch und teils witzig.
Allerdings fehlt etwas, von dem ich noch nicht einmal sagen kann, was es ist: Vielleicht das Salz in der Suppe? |
Berlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß Wolfgang Büscher Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 134538 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Hemd, eine Hose, ein Paar Socken, Regen- und Fleecejacke, Rasierzeug, Karten und ein Schlafsack. Mehr ist es nicht, was Wolfgang Büscher auf seinem 82-tägigen Fußmarsch von Berlin nach Moskau in seinem Rucksack trägt -- und natürlich jede Menge Notizhefte, auf die er all die dramatischen und skurrilen Erfahrungen mit dem "wilden Osten" und seinen Bewohnern niederschreibt. Das Buch ist natürlich kein gewöhnlicher Reiseführer. Keine einzige Landkarte findet sich hier, nicht einmal ein bescheidener Übersichtsplan über die 2.500 zurückgelegten Kilometer. Auch auf Bilder wurde komplett verzichtet. Es zählt nur das Wort. Und das ist wahrlich die Stärke von Büscher, der normalerweise das Ressort Reportagen bei der Welt leitet und 2002 mit dem angesehenen Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde. Dass er diesen Preis zu Recht verliehen bekam, beweist er in Berlin-Moskau mit einem äußerst anregenden und feinfühligen Sprachstil, der selbst kriegerischen Grausamkeiten poetische Tupfer verpasst. Der Spiegel jedenfalls zeigt sich begeistert: "Die Niederschrift seiner Reiseerfahrungen gehört zum Besten, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist", meldet das Nachrichtenmagazin! Diese Begeisterung liegt auch daran, dass die Mauer der Unwissenheit immer noch nicht abgerissen ist: Zu wenig ist gemeinhin über Polen, Weißrussland und Russland bekannt -- und auch deshalb verfolgt man so gespannt, wie Büscher die fremden Orte und Menschen erkundet: Schmugglerinnen lernt man kennen, mit denen er die weißrussische Grenze überquert, einen sibirischen Yogi oder einen Russen, mit dem er in die verbotene Zone von Tschernobyl fährt. Bei seinem Trip begegnet der Autor auch den Geistern der Vergangenheit. Schließlich beschreitet er fast exakt dieselbe Route, die sowohl Napoleon als auch Hitlers Heeresgruppe Mitte eingeschlagen hatten. Auch sein Großvater, den Büscher nie sah, musste im Zweiten Weltkrieg hier entlang marschiert sein. Und so bekommt der Reisebericht mitunter eine sehr persönliche und emotionale Note, wenn sich der Autor vorstellt, "gerade über ihn zu gehen, ohne dass er es merkt. Einfach durch ihn hindurchzugehen wie der Wind". Ein ungewöhnlicher Bestseller! --Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Ein Reisebericht, der mich amüsiert, bezaubert, traurig und nachdenklich gestimmt hat. Literatur, der anspruchsvollen Art, bei der man eine Seite auch gern ein zweites Mal liest. Erzählkunst der leisen, nachdenklichen Art, die es versteht, Emotionen, Geschichte und Lebensarten ganz unaufdringlich zu vermitteln. Das Buch hat mich gefangenen genommen und hinterlässt den Leser mit der Aufforderung, auszubrechen und aufzubrechen - einfach wunderbar.
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Motorradsommer: Mit der Harley durch Südosteuropa Dieter Kreutzkamp Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 94085 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Freiheit trifft Harley-Fieber: Getragen von der Euphorie des Fußballsommers 2006 schwingt sich Dieter Kreutzkamp erneut auf seine Fat Boy und düst mit seiner Frau auf dem Socio-Sitz los Richtung Südeuropa. Die beiden Reisenden erkunden eine Weltgegend, die voll von Historie und zugleich von praller Gegenwart ist. In Tschechien erleben sie ein bizarres Musikfestival zu Ehren zweier Regionalheiliger und besuchen erschüttert das ehemalige KZ in Theresienstadt, sie erleben auf slowakischen und österreichischen Campingplätzen am Fernseher die letzten Spiele der Fußball-WM und besuchen die berühmten Demänova-Höhlen in der Hohen Tatra; sie rumpeln über von Schlaglöchern übersäte ukrainische Landstraßen und staunen über die mediterane Fröhlichkeit im Hafenviertel Odessas; sie besuchen in Kroatien die kleinste Stadt der Welt und lassen sich vom Charme der Adriastädtchen verzaubern, genießen die menschenleeren Gebirgssträßchen in der grandiosen Landschaft Korsikas und Sardiniens. Und zum so nnigen Abschluss geht es über Sizilien nach Malta. Alle Zutaten einer Traumreise gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spontaneität. Mit diesem Reisebuch kann der perfekte Motorradsommer beginnen!
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Wildes Wales: Land der Kämpfer und Dichter George Borrow Taschenbuch, April 2006 Verkaufsrang: 116494 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Wildes Wales ist ein klassisches Reisebuch, weil es nicht nur Wissen vermittelt, sondern Lust macht auf Land und Leute, weil es Gegenwart ebenso farbig erfaßt wie die Geschichte.« Peter Sager
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Rom - ein sentimentaler Reiseführer Peter Gayer Taschenbuch, September 2000 Verkaufsrang: 65494 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein nicht alltägliches Buch über und eine Einladung in eine der schönsten Städte der Welt. Ein Buch für alle Liebhaber der Stadt, die mehr wissen und sehen wollen, als man in den gängigen Reiseführern lesen kann Wo ist der heiligste Ort der Welt? Was hatte Pasquino zu sagen? Warum entstand die Spanische Treppe? Wo kann man gratis ins Paradies schauen? Wer waren die Cosmaten? Wo residiert die schöne Dame Paolina? Was verbirgt sich hinter dem Geheimnis des Goldmachers? Wer war Beatrice Cenci und wen brachte sie um? Wo sind die schönsten Parks? Wer badete in der Fontana di Trevi? Wo befindet sich der makaberste Ort der Stadt? Warum wurde die Piazza Navona überschwemmt? Wo ist der geeignetste Ort, um den Weltuntergang abzuwarten? Was sieht man im Museo Mario Praz? Wer waren die Nazarener? Diese und viele andere Antworten und Geschichten zu bekannten, unbekannten und kuriosen Sehenswürdigkeiten und konkrete Informationen, wie man sie selbst aufsuchen kann, bietet dieser Reiseführer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Welche Bereicherung 5 von 5 Punkten Ich bin total begeistert von diesem Reiseführer. Er hat unseren Rom-Aufenthalt zu einem wahren Erlebnis werden lassen. Alle Fragen die sich beim täglichen Gang durch Rom so stellen, (was hat es eigentlich mit diesen ganzen Obelisken, die hier rumstehen so auf sich? Warum heisst die spanische Treppe spanische Treppe? Was spielte sich auf dem Forum Romanum ab.. usw.)werden in spannenden Episoden erklärt und veranschaulicht. Es hat wirklich Spass gemacht sich am Abend eine Geschichte aus dem Reisführer durchzulesen und am nächsten Tag mit diesem speziellen Blickwinkel durch die Stadtzu wandern. Wenn man dabei noch bedenkt, dass der Autor das Buch wohl selbst herausgebracht hat, so kann man nur untersteichen, dass solche Initiativen mehr als unterstützenswert sind.
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Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs Helge Timmerberg Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 130875 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er schreibt Reisreportagen aus fast allen Teilen unseres Planeten. Seit er 20 ist, tourt er durch die Welt. Er ist rastlos, hält es nie lange an einem Ort aus und erzählt in seinem ganz eigenen Stil. Helge Timmerberg ist neugierig, aber offen. Er kann den Moment abwarten, in dem etwas passiert und egal, was dann passiert, er schreibt darüber in seiner ganz eigenen fesselnden Art: Dabei bleibt er immer ein bisschen distanziert, geht aber gleichzeitig voller Empathie an die Geschichte und die Personen heran. Aus all seinen Reportagen hört man den Glauben an das Gute und Schöne heraus. Man hört seine Menschlichkeit. Das tut gut bei einem, der fast alles erlebt und ausprobiert hat. Mit Tiger fressen keine Yogis - Stories von unterwegs liegt eine Sammlung von Helge Timmerbergs besten Reportagen vor. Wenn der Autor dieser schillernden Reiseeindrücke mit einem genialen Sprecher wie Mathieu Carrière zusammenkommt, dann ist Langeweile ein Fremdwort. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass Carrière sich selbst beeindruckt über die Stories dieses modernen Nomaden geäußert hat. Jedenfalls trifft er den richtigen Ton für die Reportagen über exotische Gefilde und andere Bewusstseinszustände. Egal, ob Timmerberg von den Reisen zu Gurus und Asketen in Indien, dem Besuch von Mutter Theresas Haus des Todes in Kalkutta, den Auswirkungen des Golfkriegs in Tel Aviv oder dem wahren Flamenco erzählt, es klingt immer authentisch. Es klingt nach seinem Credo Catch the spirit. Den Geist einer Kultur, einer Stadt oder eines Menschen erfassen - das liegt ihm im Blut. Helge Timmerberg ist bereits heute eine Legende des Journalismus. Er veröffentlichte seine Reportagen in ziemlich allen Printmedien: Von Tempo, über Bunte, Die Zeit, Stern, Der Spiegel, Allegra oder das SZ-Magazin bis hin zum Playboy. Er war es, der in Deutschland den New Journalism im Stile eines Hunter S. Thompson etablierte. Frei nach dem Motto: Als Reporter soll man den subjektiven Journalismus pflegen. Für diese Dichte und Intensität der Stories passt Mathieu Carrières Stimme. Bereits mit 15 Jahren wurde er mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. Die flambierte Frau und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung Ritter der Ehrenlegion. Trotz aller anderslautenden Meldungen: Es gibt noch immer Geheimnisse auf dieser Welt! Deshalb sind diese faszinierenden Geschichten und Abenteuer ein Muss! Lesung der autorisierten Auswahl mit Musik, Spieldauer: ca. 190 Minuten, 3 CD. -- culture.text
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Geschichten, wie sie sein sollen... 5 von 5 Punkten Timmerberg mag man oder man mag ihn nicht. Er ist großmäulig, ein Chauvi und hat ein paar durchaus fragwürdige Vorlieben. Aber mein Gott, kann er Schreiben! Völlig egal, ob er nun in Wirklichkeit arrogant, zurückhaltend, reißerisch oder sensibel ist, es ist unmöglich, sich seinen Texten zu entziehen. Er lebt (s)ein wildes Leben und man sieht ihm gebannt dabei zu. Staunt. Lacht. Und wünscht sich (heimlich) auch so ein saucooles Leben zu führen und (ganz offen) so darüber zu schreiben zu können. Tolle Geschichten, toller Typ, tolles Buch. Kann man nur empfehlen.
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Reise nach Bali: Kulturkompass fürs Handgepäck
Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 89420 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bali gibt seine Geheimnisse nicht auf den ersten Blick preis. Die vielfältigen Texte dieses Bandes führen ein in Geschichte und Glaubenswelt, in Kunst und Kultur, in Musik, Tanz, Handwerk und in den Alltag eines Landes, das für viele Reisende zum Traumland geworden ist. Essays von balinesischen Autorinnen und Autoren stehen neben Berichten europäischer Reisender und Forscher, Grundlagentexte neben Mythen, Memoiren, Glossen und Polemiken. Diese Einführung öffnet dem Reisenden von heute die Augen und gibt ihm den Schlüssel zu dem, was er sieht, hört, schmeckt und erlebt.
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Regenzauber: Auf dem Niger ins innere Afrikas Michael Obert Taschenbuch, August 2007 Verkaufsrang: 150067 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Dreckig, schmutzig, brutal... 5 von 5 Punkten geheimnisvoll, unendlich faszinierend, für Europäer nicht immer verständlich, gastfreundlich, lebendig, das ist Schwarzafrika und das bringt der Autor im Buch dem Leser nahe. Wunderbar geschrieben, man möchte mit auf den Fluss und Afrika atmen.
Kein steriler Touristenbericht für Neckermann-Abenteuerurlauber, man will Burton, Stanley, Speeke sein.
Schwarzafrika wie es wirklich ist! Ein schönes Buch!
Die Reise ins Innere als Einbahnstraße 3 von 5 Punkten Ein großer Vorzug des Buches ist es, dass es den Niger wirklich von der Quelle bis zum Mündung beschreibt, das tun die wenigsten Werke über diesen Fluss. Es ist "flott" geschrieben und liest sich gut und leicht. Es verherrlicht Afrika nicht, sondern nennt auch dreckig, was dreckig ist, und Kakerlaken und Müllberge begleiten den Leser realistischerweise durch jede Stadtbeschreibung.
Obert reist nicht als "Tourist" (wer möchte das heutzutage auch sein?), sondern als "Reisender", der den Menschen so nahe wie möglich sein will. Daraus macht er schon fast einen Kult: die schmuddeligsten Hotels sind ihm gerade schlecht genug, Messer und Gabel lehnt er ab und isst mit der Hand wie seine Gastgeber und als er schwerkrank in Bamako ankommt, geht er - natürlich - nicht in eine saubere und zuverlässige Privatklinik, sondern in das weniger saubere und zuverlässige städtische Krankenhaus. Dieser Kult des scheinbaren Sich-Anpassens geht dem Leser zuweilen auf die Nerven.
Wohin führt die Reise?: In die Innenwelt des Nigerbeckens, in die Welt der Flussgötter, Fetischeure und Maskenpriester, der Elfen und Flussfrauen. Und so begegnet dem Leser alle fünf Seiten ein neuer Kult, ein neuer Gott, ein neuer Ritus und das auf fast 600 Seiten! Dieses Tempo gleicht der Schneidetechnik in einem Actionfilm aus Hollywood - und ist doch sehr unafrikanisch. Gleichzeitig hat man spätestens nach der Hälfte des Buches das Gefühl, man kenne das alles schon, weil sich immer dasselbe unter anderem Namen zu wiederholen scheint. Mag man auch in der Innenwelt ankommen (wenn man sich denn darauf einlassen will), von der Außenwelt erfährt man nur wenig, über soziale Konflikte, über Städte wie Bamako, Timbuktu oder Niamey, über das Alltagsleben der Flussanwohner und ihre täglichen Sorgen und Freuden. Also für spirituell angehauchte Hobbyethnologen vielleicht ein interessantes Buch, für denjenigen, der sich mit den heutigen sozialen Realitäten in Westafrika auseinandersetzen will: dürftig und mager.
Noch zwei kritische Anmerkungen: zunächst verwundert, mit welcher Leichtigkeit dem Autor selbst die geheimsten Riten weitergegeben werden. Er braucht nur durch ein Stadtviertel schlendern, gleich wird er auf einen Topf Fufu eingeladen, er braucht nur in den Topf zu langen, gleich werden ihm die größten Geheimnisse der Alten mitgeliefert. In eine Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden? Kein Problem - wenn man einmal auf der Reise ins "Innere" ist...?
Komischerweise ist die ganze Reise eine Reise unter Männern. Frauen kommen - bis auf eine traditionelle Priesterin - nur als diejenigen vor, die Gemüse oder ihren Körper verkaufen, oder als diejenigen, die die trotz aller Innerlichkeit noch benötigten Speisen zubereiten und servieren. Schade eigentlich, vielleicht hätten sie auch etwas Lesenswertes zu berichten gehabt.
Entführung nach Afrika 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist eine geistige, seelische und nahezu körperliche Entführung. Eine liebevollere, wertschätzendere Art und Weise, dem "Fremden" zu begegnen, es zu beobachten, wahrzunehmen und wiederzugeben, ist mir selten begegnet. "Regenzauber" nimmt mich mit und läßt mir all das, was Michael Obert beschreibt, für eine Weile zum Riechen, Schmecken und Greifen nah erscheinen. Es gibt viel zu entdecken, zu lernen und zu erfahren und darüber hinaus lädt dieses Buch ein, sich der alltäglichen Voreingenommenheit bewußt zu werden und mit anderen Augen in die Welt zu blicken. Dieses Buch ist von hoher Intensität. Liebevoll, sensibel und unmittelbar sind die Worte, die mir zu der Art von M. Obert einfallen. Die Eindrücke und Atmosphäre des Buches werde ich sicher einige Zeit mit mir tragen. Und wenn es mir hier einmal zu grau wird, "reise ich einige Stunden nach Afrika"!
Abfahrt von Faranah 5 von 5 Punkten Dann schoben wir die Piroge von der Bootsrutsche in Faranah, bis der Grund sie freigab und wir einsteigen konnten.
Die ersten Sekunden auf dem Wasser waren von einer eigenartigen Feierlichkeit, vielleicht, weil das eigene Gewicht scheinbar an Land zurückblieb, während sich der Bootsrumpf auf die durchsichtige Haut des Flusses legte. An diesem Morgen wirkte das Wasser zähflüssig und dick, es verströmte eine angenehme Kühle und roch würzig nach Algen, Fisch und Grund. Feiner Dunst strich über die Oberfläche. Es schien, als sauge der Fluss die Nacht langsam auf, denn um uns herum wurde es bereits hell, während das Uferdickicht noch im Dunkel lag, und wenn es so etwas wie eine lebendige Stille gab, dann war es diese Stille zwischen Nacht und Tag, völlig geräuschlos und nur von kurzer Dauer - ein Schwebezustand, in dem die Natur noch einmal Atem holte, bevor die Sonne kam.
Ein Buch, das Leben verändern kann 5 von 5 Punkten Regenzauber hat mich mitgenommen. Geographisch und emotional mitgenommen wie kein anderes Buch in den letzten Jahren. Nach dem ganzen Schund, der über ferne Länder und das Reisen im Umlauf ist, ist dieses Buch wie eine Erlösung. Ein Buch, das Leben verändern kann und neue Sichtweisen auf die Welt eröffnet. Weit über Afrika hinaus. Und dazu: ein literarischer Genuss, ein absoluter Glücksfall.
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Mehr Mut als Kleider im Gepäck. Frauen reisen im 19. Jahrhundert durch die Welt. Geschichten von weiblicher Entdeckerfreude und Abenteuerlust jenseits aller Konventionen Julia Keay Taschenbuch, Dezember 2007 Verkaufsrang: 33344 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
mutige frauen die leider wenig bekannt sind 5 von 5 Punkten ich sammele schon seit geraumer zeit literatur über und von reisenden aus der vergangenheit. frauen haben damals wenig veröffentlicht, wenn sie reisen unternommen haben. darum sind sie weniger bekannt und dieses buch ist ein richtiger glücksfall. julia keay ist eine spannende vermischung von geschichte und erzählung - alles beruhend auf tatsachen - gelungen. die autorin hat einige (britische!) frauen aus den vielen, die damals schon aus den verschiedensten gründen gereist sind, herausgegriffen und gut recherchiert beschrieben. dabei arbeitet sie die verschiedenen motive, ansichten und charaktere deutlich heraus: die arrogante und von üblen kolonialmacht-ansichten geprägte amalia edwards (die ägypten bereist, weil es "in" ist und dabei mit ihren rassistischen und abwertenden ansichten allen anderen gegenüber nicht hinter dem berg hält), die geheimnisumwobene gertrude bell (die im nahen und mittleren osten das gute will und zumindest teilweise das böse schafft), die mutige kate marsden ( die nach sibirien reist und ein lazarett für leprakranke gründet), daisy bates (die allein und einsam in der australischen wüste vor sich hin harrt), alexandra david-neel (die indien, nepal und tibet wirklich kennenlernt und einschätzen kann) und besonders anna leonowens! wenn es einen grund gibt, dieses buch zu lesen, dann um die tatsachen über das leben dieser frau zu erfahren, das in diversen filmen völlig verkitscht und unwahr dargestellt wird. man erfährt, wie sie aus gesellschaftlichen und wohl auch finanziellen zwängen mit viel phantasie an ihrem eigenen mythos strickt und hat doch viel verständnis und bewunderung für diese frau, die mit 28 jahren witwe wird und mit 2 kindern in indien sehen muß, wovon sie lebt. sie überwindet ihre angst und macht sich auf den weg nach siam und wird für gut 5 jahre erzieherin und lehrerin der königskinder, freundin der königsfrauen, manchmal nervensäge für den könig - immer britische lady mit viel wissen, verstand und verständnis für das land in dem sie lebt. man erfährt, daß könig monkut von siam eben nicht ein junger mann von mitte 30 und sehr gutaussehend ist, sondern anfang 60, gebrechlich und ein bischen gelähmt nach einem schlaganfall, gleichfalls sehr klug und hochgebildet und einer der besten diplomaten und staatsmänner seiner zeit. gleichzeitig werden kurze blicke auf das hofleben und den harem des königs geworfen. am ende zieht man den hut vor frauen wie anna leonowens, die in einer zeit, in der für frauen eigentlich nur die traditionelle rolle als ehefrau, hausfrau und mutter vorgesehen war und eingepreßt in gesellschaftliche ansichten die von reinstem standesdünkel und standestrennung geprägt sind, geschafft haben, sich an der oberfläche zu halten, die ihr leben mit viel power, realitätssinn und bodenständigkeit lebten und ihre chance fest gepackt haben. ich habe im übrigen beim verlag gefragt und erfahren, daß die autorin plant, einen 2. band mit frauenreisenden herauszugeben. 5 sterne für dieses lesenswerte buch.
Das Buch macht Lust auf mehr 3 von 5 Punkten "Mehr Mut als Kleider im Gepäck" schildert die anstrengenden und zum Teil sehr abenteuerlichen Reisen und Erlebnisse von 7 ganz unterschiedlichen Frauen. Die Beweggründe für ihre Unternehmungen reichen von Pflichterfüllung und Verdienen des Lebensunterhaltes über archäologische Interessen, Bedürfnis Kranken zu helfen bis hin zu religiösen Gründen. Während die erste Geschichte noch etwas den mitreißenden Antrieb der Hauptperson vermissen läßt, so steigert sich dies im Laufe des Buches.Die jeweilige Frau läßt immer mehr an Profil erkennen und man ist erstaunt, mit welch großem Willen Widerstände überwunden und Strapazen ertragen wurden, um zum Ziel zu gelangen. Das Buch macht auf jeden Fall Lust darauf, tiefer in die ein oder andere Geschichte einzudringen und schon bald findet man sich im Buchladen nach Biographien und weiteren Reiseberichten stöbernd wieder.
sehr interessant und abenteuerlich 3 von 5 Punkten Das Buch "Mehr Mut als Kleider im Gepäck" kann ich allen, die gern abenteuerliche Bücher lesen, empfehlen. Besonders interessant finde ich die Erlebnisse von Anna Leonowens (bekannt aus "Anna und der König"). Ich selbst habe die Filme gesehen und war durch das Buch von ihrem wahren Leben überrascht. Die Phantasie dieser Frau war wirklich erstaunlich. Das Leben der Alexandra David - Néel dagegen war anfangs langweilig beschrieben, wurde jedoch am Ende etwas spannender. Auch das diese Frauen ihre Gesundheit auf's Spiel gesetzt haben, verringert die Reiselust beim Leser nicht. |
Die Traumjägerin Federica de Cesco Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 80381 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Buch für Traumjäger 5 von 5 Punkten Dieses buch ist wunderbar mystisch und zauberhaft. da 2 geschichten sowohl räumlich als auch zeitlich miteinander vermischt werden und immer wieder zwischen ihnen gesprungen wird, ist es anfänglich nicht einfach den überblick zu behalten, doch lässt man sich einfach darauf ein, ist man erstaunt wie sich am ende alles zusammenfügt. "die traumjägerin" ist ein buch für romantiker und träumer, die sich gern in büchern verlieren und sich von ihnen verzaubern lassen. Und wie für federica de cesco typisch, steckt hinter der Geschichte ein starker frauencharakter und eine unbeschreiblich leidenschaftliche liebesgeschichte. Ein wunderbares buch für lange abende bei kerzenlicht.
Vermischung von Gegenwart und Geschichte 3 von 5 Punkten Es ist die Geschichte von Uma und Night und zugleich die Geschichte von den indianischen Vorfahren der beiden.
Auf den Spuren ihrer Vorfahren reist Uma nach dem Tod ihrer Großmutter Elinor, die eine berühmte Künstlerin gewesen war, in die USA. Dort trifft sie auf den Tänzer Night, der ebenfalls indianisch Vorfahren hat. Die beiden erleben die große Liebe.
In dem Buch wird in Rückblenden auch immer von den Indianern erzählt und der Geschichte von Tashunka Witko, besser bekann als Crazy Horse.
In diesem Buch geht es auch um Wiedergeburt und so schließt sich am Schluß der Kreis von Crazy Horse zu Uma und Night.
Das Buch ist gut zu lesen, aber manchmal fällt es schwer beide Geschichten wirklich nebeneinander zu verstehen.
Ich mag Federica DeCescos Bücher sehr gerne, allerdings hat sie schon viel bessere geschrieben als dieses (z.B. "Die Silbermuschel" oder "Feuerfrau"). Es ist für meinen Geschmack zu mystisch.
Unlesbar 1 von 5 Punkten Dieses Buch hat es absolut nicht verdient gekauft und gelesen zu werden, ich lese sehr viel und so gut wie alles, aber dies ist das erste Buch das ich nicht zu ende gelesen habe. Die Geschichte ist erst verwirrend und wenn man dann endlich verstanden hat um was es eigentlich geht wird es schnell vorhersehbar. Leider gab es zu keiner Zeit spannung oder echtes Gefühl, selbst die Liebeszenen empand ich als anstrengend und übersprang sie teilweise einfach.
Dazu muss ich sagen das es mein erstes Buch von DeCesco war und ich nicht weis ob Sie immer in diesem Stiel schreibt, aber ich werde sicherlich keine weiteren Bücher von Ihr kaufen.
Warum ausgerechnet Crazy Horse? 3 von 5 Punkten Okay, dass Frederica de Cesco schöne Bücher schreibt, können wir von einer so routinierten Autorin erwarten, aber warum sie sich ausgerechnet an den ohnehin schon gebeutelten Lakota vergreift, ist mir ein Rätsel.
Die Story von Traumjägerin ist ähnlich gestrickt wie in Wüstenmond, fällt in die hierzulande so gern strapazierte Esoterikwelle, in der Mann/Frau Reinkarnation eines früheren Lebens ist. Schön! Aber sich hierfür ausgerechnet die Persönlichkeit von Crazy Horse auszusuchen, der schon von seinem eigenen Volk in seiner herausragenden Spiritualität kaum verstanden wurde, grenzt fast an Blasphemie. Ohne wirklich den Menschen, die Religion oder Kultur verstanden zu haben nimmt die Autorin den Namen Crazy Horse als billige Marketing Strategie. Nee! Jeder andere Name wäre vermutlich okay gewesen, aber Touristen, die meinen, dass sie die Reinkarnation von Crazy Horse sind, laufen auf der Rez schon genug herum.
Muss man zweimal lesen 4 von 5 Punkten Die Pariserin Uma Carter bekommt kurz nach ihrem dreiunddreißigsten Geburtstag einen Anruf vom Heim Sainte-Rosalie, in welchem ihre Großmutter Elinor Carter lebt. Elinor Carter, gebürtige Amerikanerin, die nach Frankreich, Nevers, auswanderte, ist eine bedeutende Künstlerin, die sich in ihren Arbeiten besonders mit einem Ereignis beschäftigt hat, das im amerikanischen Westen (Wounded Knee) stattfand, als 1890 Indiander von der US-Kavallerie niedergeschossen wurden. Ihre Großmutter, die jahrelang nicht mehr gesprochen hat, will Uma nun plötzlich sehen. Aber die Sprache, in der Elinor spricht und auch was sie sagt, wird von niemandem verstanden, auch von Uma nicht. Auf ihrem Sterbebett flüstert sie ihrer Enkelin immer wieder einen Namen zu: Tashunka Witko.
In den Überbleibseln ihrer Großmutter findet Uma den Namen einer Frau, Pandora S. Bellecourt und dazu eine Adresse in New York. Durch eine Recherche im Internet findet sie heraus, dass Pandora ein aktives Mitglied der American Indian Movement war, sich als Rechtsanwältin für die Indianer eingesetzt hatte und 1990 erschossen wurde. Eine Telefonnummer in Elinors Adressbuch führt Uma zu einem Mann namens Night H. Casadore, der ein Verwandter von Pandora sein soll und der ihr einiges über ihre Großmutter Elinor und Pandora erzählen könnte. Allerdings lebt er in New York. Uma nimmt die Reise auf sich und wird in Amerika mit der Vergangenheit ihrer Vorfahren konfrontiert...
Meine Schwierigkeit bei dem Buch war, dass ich die Handlungen zunächst nicht richtig zusammen bekommen konnte. Denn neben der o.a. Handlung gab es auch noch eine, die von Tashunka Witko oder Crazy Horse, einem indianischen Krieger erzählte. Aufgrund der subjektiven Erzählperspektive (Ich-Form), die in allen Szenen angewandt wurde, vermischten sich die Erzählungen mehr und mehr und manchmal wusste ich nicht genau, welche Figur etwas erzählte. Auch hatte ich zu Beginn des Buches mitbekommen, dass es sich bei der Protagonistin um eine Frau handelt, die dann aber plötzlich so unweiblich war, dass ich wieder ein paar Seiten zurückschlagen musste, um zu schauen, ob ich es hier nun mit einem Mann oder einer Frau zu tun hatte. Dies alles war, wie ich erst zum Schluß des Buches feststellte, als sich alles plötzlich wie bei einem Puzzle zusammenfand, ein sehr geschickter verbaler Schachzug der Autorin. Und so muss man das Buch wohl noch ein zweites Mal lesen, um all die kleinen versteckten Andeutungen zu verstehen. Zudem hat die Autorin eine schöne poetische Ausdrucksweise, so dass einem eine intime Szene zwischen Uma und Night fast den Atem raubte.
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Die Reise mit Charley: Auf der Suche nach Amerika John Steinbeck Broschiert, Juni 2007 Verkaufsrang: 75194 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Amerika - was für ein Land! Von den großen Seen bis zu den Rocky Mountains, von den Metropolen der Ostküste bis zu den Wüsten Nevadas stößt man kulturell wie landschaftlich auf eine ungeahnte Vielfalt. Im Jahre 1960 ist es, als der spätere Literaturnobelpreisträger John Steinbeck sich mit 58 Jahren noch einmal auf die Reise durch sein eigenes Land macht. Teil des Plans sind Pudel Charley und der »Rosinante« getaufte Dreivierteltoner mit Bootskajüte auf der Ladefläche. Auf diesem Weg besucht Steinbeck 34 Bundesstaaten in elf Wochen und erlebt dabei so einiges. Ironische Beobachtungen und skurrile Begegnungen vermischen sich zu einem einzigartigen Reisebuch, das einen unverstellten Blick auf das Innere Amerikas bietet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wunderbarer Schriftsteller 5 von 5 Punkten Eine liebe Freundin schenkte mir DIE REISE MIT CHARLEY vor nicht allzu langer Zeit und ich las das Buch mit großem Vergnügen. Erinnerungen an frühere Zeiten wurden schnell wieder wach, und wie ich sah, gibt es diese grandiosen Bücher des Autoren wie DIE STRASSE DER ÖLSARDINEN / VON MÄUSCHEN UND MENSCHEN / FRÜCHTE DES ZORNS ODER JENSEITS VON EDEN Dank dieses Dtv-Verlages noch immer und wer sie nicht kennt, sollte sie lesen - egal in welchem Alter man gerade ist.
Mit dem vorliegenden Buch beglückte Steinbeck die Fernwehgepalgten aller Nationen. Er machte denjenigen Mut, diesem Drang auch in schon fortgeschrittenem Alter nachzugeben. Der Autor jedenfalls fuhr durch vierunddreißig Bundesstaaten der USA in elf Wochen und er berichtet über diese Zeit. Es ist sicherlich müßig, über diesen Spross einer deutsch-irischen Familie etwas zu sagen, der am 27. Februar 1902 in Pacific Grove/Kalifornien geboren wurde. Über diesen literaischen Spätzünder wie einmal einer sagte, denn der ehemalige Student der Naturwissenschaften schlug sich lange Zeit zunächst als Gelegenheitsarbeiter, dann als Reporter und Kriegsberichterstatter durchs Leben. Aber was dann kam war gewaltig. Pulitzer- und Nobelpreis sind wohl die hervorragendsten aus einer Vielzahl an Ehrungen.
1960, er war gerade achtundfünfzig Jahre alt, wollte er es noch einmal wissen und unerkannt und autark WIE EINE SCHILDKRÖTE reisen. Ein Auto namens Rosinante - eher ein Gefährt mit einer Bootskajüte auf der Ladefläche - wurde ihm für lange Zeit zum Heim bei seiner Reise durch Städte und Landschaften, auch zurück in seine Vergangenheit.
Begleitet hat ihn dabei sein reinrassiger Pudel Charley, der eigentlich auf den Namen CHARLES LE CHIEN hörte und dem manche Kommandos erst ins Französische übersetzt werden mussten, um ihn zu schnellem Handeln zu bewegen. ICH LASSE IHN FREI LAUFEN UND ER NÄHERT SICH DEM ZIELOBJEKT BEZEIHUNGSWEISE DEM, WAS DAS ZIELOBJEKT GERADE KOCHT, berichtet der Autor über seinen Begleiter. Natürlich wiederholt sich auf dieser Reise einiges und natürlich war sie vielleicht am Ende nicht mehr so spannend wie am Anfang. Das führt auch dazu, dass der Autor manches Mal etwas abschweift, um sich eher philosophischen Reminiszensen hinzugeben, als über die Geschehnisse auf seiner Reise zu berichten, die so aufregend letztendlich natürlich auch nicht sind, denn er bewegte sich weitgehend auf sicheren Pfaden.
Er erkennt, dass HEUTE, also 1960, doch alles so anders ist als in seiner Erinnerung es gewesen war, und auch der Leser versteht bald, dass in der Gegenwart gar nichts mehr so ist, wie es sich dem Autoren damals in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten darstellte.
Wer das Buch heute liest, wird das wissen und nichts anderes erwarten. Der Leser empfindet eine Mitfreude an dem klaren Blick des Autoren auf seinen Streifzügen quer durch die Staaten, an den ehrlichen Schilderungen all dieser kleinen Begebenheiten, die er nicht aufbauscht um sich oder die anderen wichtig zu machen. Wer allerdings ein Reisebuch im herkömmlichen Sinne erwartet, wird enttäuscht sein.
Steinbeck hat den Mut, seine individuelle Reise mit Charley so zu schildern, wie er sie erlebt hat und er ist groß genug, nicht all die Klischees zu bedienen, die eben jeder andere vielleicht bedient hätte, der nicht viel in seinem bisherigen Leben zu sagen hatte.
Ein unaufgeregtes Buch, sehr individuell aus dem Empfinden des Autors, dem man durchaus und zulässigerweise anmerkt, dass er auch froh war, als er wieder zu Hause war.
ZU BEGINN DIESES BERICHTS HABE ICH ... EIN WENIG VERWUNDERT BETRACHTUNGEN ÜBER DIE AUSGEPRÄGTE INDIVIDUALITÄT VON REISEN ANGESTELLT UND BIN ZU DER FESTSTELLUNG GELANGT, DASS WIR KEINE REISEN UNTERNEHMEN, SONDERN VON IHNEN UNTERNOMMEN WERDEN. HMcM
Ein Muß für jeden Amerika-Liebhaber 5 von 5 Punkten Steinbeck beschreibt hier seine Reise durch ganz Amerika, die hier in der wunderbaren neuen Übersetzung von Burkhart Kroeber vorliegt und wirklich das reinste Lesevergnügen bietet.Man lernt sehr viel über die Menschen und Landschaften und das Buch ist auch heute noch so erstaunlich aktuell, daß es mich wundert, daß es so wenig Beachtungt findet, bei dem Leserpublikum, das sich um die heutigen amerikanischen Autoren wie Jonathan Franzen reißt, der ohne Steinbeck und auch den jetzt Gottseidank wieder neu erscheinenden Richard Brautigan gar nicht möglich gewesen wäre. Die Wurzeln der heutigen Erfolgsautoren liegen alle bei den Schriftstellern der 60 und 70er Jahre. Ein Buch, daß ich dringend empfehle. |
Eine Frau erlebt die Polarnacht Christiane Ritter Taschenbuch, 1978 Verkaufsrang: 56963 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im eisigen Spitzbergen, viele hundert Meilen von der nächsten Siedlung entfernt und ohne technische Hilfsmittel moderner Arktisexpeditionen, hat die Malerin Christiane Ritter ein Jahr mit ihrem Mann, einem Wetterforscher und Glaziologen, in einer primitiven Hütte gelebt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Traumhaft 5 von 5 Punkten Eines meiner Lieblingsbücher. Eine klare Sprache, ein Eintauchen in
die Eiswelt von Spitzbergen ohne dass sich die Autorin zu wichtig nimmt.
Eine Seltenheit in unserer selbstverliebten Welt.
Lesen! Unbedingt!
Weitere Lesermeinungen |
MARCO POLO Reiseführer Sizilien, Liparische Inseln: Liparische Inseln. Reisen mit Insider-Tipps. Mit Reiseatlas und Sprachführer MARCO POLO Redaktion Broschiert, 2. Januar 2008 Verkaufsrang: 26264 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Auf meiner Reise merkte ich dann, dass viele Informationen im Reiseführer schlecht recherchiert sind. Hotels, welche im Reiseführer als gut und günstig bewertet wurden, waren genau das Gegenteil (z. B. das Hotel »Giara« in Cefalu, welches ich niemandem empfehlen würde, da es teuer und aufgrund des Baulärmes sehr laut ist, die Zimmer klein und dunkel sind. Manches Bed&Breakfast hatte eine bessere Ausstattung und kostetet nur die Hälfte.) Auch die aufgeführten Sehenswürdigkeiten waren z. T. schlecht recherchiert und Eintrittspreise wurden falsch angegeben. Mit dem wenigen Bild- und Kartenmaterial kann man so gut wie nichts anfangen. Empfehlungen für »Wanderungen« durch die abwechslungsreiche Landschaft Siziliens sind nicht enthalten, sportliche Aktivitäten nur am Rande angerissen. Die »Bloß nicht!«-Hinweise sind wirklich ein alter Hut. Und auch die »Angesagt!«-Aufführungen sind eher eine x-te Wiederholung von Italien-Klischees. Der Preis rechtfertigt wohl den Inhalt und um sich einen groben Überblick über die Insel zu verschaffen, reicht der Führer allemal. Ich würde allerdings beim nächsten Mal zu einem Konkurrenzprodukt greifen, welches weitaus besser recherchiert ist und mehr auf die Bedürfnisse von Touristen abgestimmt ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Marco Polo in Sizilien 1 von 5 Punkten Im Sommer 2007 reiste ich zwei Wochen durch Sizilien. Im Gepäck hatte ich den Marco Polo Reiseführer für Sizilien. Auf den ersten Blick wirkt er sehr informativ und praktisch. Man findet alle relevanten Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Unterkünften und Veranstaltungen.
Auf meiner Reise merkte ich dann, dass viele Informationen im Reiseführer schlecht recherchiert sind. Hotels, welche im Reiseführer als gut und günstig bewertet wurden, waren genau das Gegenteil (z. B. das Hotel »Giara« in Cefalu, welches ich niemandem empfehlen würde, da es teuer und aufgrund des Baulärmes sehr laut ist, die Zimmer klein und dunkel sind. Manches Bed&Breakfast hatte eine bessere Ausstattung und kostetet nur die Hälfte.) Auch die aufgeführten Sehenswürdigkeiten waren z. T. schlecht recherchiert und Eintrittspreise wurden falsch angegeben. Mit dem wenigen Bild- und Kartenmaterial kann man so gut wie nichts anfangen. Empfehlungen für »Wanderungen« durch die abwechslungsreiche Landschaft Siziliens sind nicht enthalten, sportliche Aktivitäten nur am Rande angerissen. Die »Bloß nicht!«-Hinweise sind wirklich ein alter Hut. Und auch die »Angesagt!«-Aufführungen sind eher eine x-te Wiederholung von Italien-Klischees.
Der Preis rechtfertigt wohl den Inhalt und um sich einen groben Überblick über die Insel zu verschaffen, reicht der Führer allemal. Ich würde allerdings beim nächsten Mal zu einem Konkurrenzprodukt greifen, welches weitaus besser recherchiert ist und mehr auf die Bedürfnisse von Touristen abgestimmt ist. |
Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens Alexandra David-Neel Broschiert, November 2004 Verkaufsrang: 53463 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nichts konnte sie von ihrem Lebenstraum abbringen: das Land zu erforschen, in das kaum ein Ausländer je einen Fuß gesetzt hatte. Sie durchquerte kurz nach dem Ersten Weltkrieg Tibet zu Fuß und erkundete das geheimnisvolle Lhasa, die für alle Fremden bei Todesstrafe verbotene Hauptstadt Tibets.
Das Abenteuer meines Lebens - Tibet. Das »Land, wo der Schnee wohnt«. Alexandra David Néel schildert in diesem Buch die Verwirklichung ihres Lebenstraumes, das Land zu erforschen, in das kaum ein Ausländer je seinen Fuß gesetzt hatte. Sie durchquerte kurz nach dem Ersten Weltkrieg dieses Land zu Fuß und erkundete das geheimnisvolle Lhasa, die für alle Fremden bei Todesstrafe verbotene Hauptstadt Tibets. Eine in jeder Hinsicht faszinierende Frau: von...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine Überfrau auf dem Dach der Welt 4 von 5 Punkten „Ich habe mehr als einmal bitter geweint, weil ich zutiefst fühlte, wie das Leben verrann, wie die Tage meiner Jugend leer, freudlos und öde vorübergingen,“ schrieb bereits die junge Alexandra. „Ich war mir bewusst, dass ich eine Zeit unnötig vertat, die niemals wiederkehren würde, dass ich Stunden verlor die wunderbar hätten sein können.“ Als wolle sie sich auf diese wunderbaren Stunden so früh wie möglich vorbereiten, begann sich schon das kleine Mädchen nach Regeln abzuhärten, die sie den Lebensgeschichten christlicher Heiliger entnommen hatte. „Entbehrungen ließen mich kalt. Ich war nicht im geringsten eitel. Kleider und Putz sagten mir überhaupt nichts: ich verachtete den Komfort. Der Geist, dachte ich, muss den Körper beherrschen und ihn zu einem willigen und widertandsfähigen Instrument gestalten, auf den er sich in jeder Situation verlassen kann.“ So vorbereitet hat sich Alexandra David Neél in einem abenteuerlichen Leben ihre Träume in einer Weise erfüllt, wie es nur wenigen Menschen vergönnt gewesen ist. Über die theosophischen Zirkel in London, über ein Engagement als Opernsängerin in Hanoi und eine Vernunftehe mit dem Schürzenjäger Philipp Neél führt sie ihr Weg in die Eremitagen des Himalaja, wo sie auf den Rat des 13. Dalai Lama hin Tibetisch studierte, ehe sie nach dem ersten Weltkrieg an der Seite eines jugendlichen Rotmützen-Lamas von Amdo aus ihre jahrelange Odyssee durch Tibet begann, an deren Ende es ihr tatsächlich gelang sich als Pilgerin verkleidet zwei Monate in Lhasa aufzuhalten. Die Belesenheit und Bildung, aber auch die Strapazierfähigkeit der kleinen Frau grenzt von heute aus gesehen ans Unglaubliche. Wie von einem guten Geist geführt erreichte sie fast mühelos all die heiligen Orte, nach denen sich zum Beispiel Sven Hedin sein Leben lang vergeblich verzehrte. , Die unbedingte Konsequenz all ihrer Handlungen wirkt fast übermenschlich, ihre innere Freiheit gegen alle Bindungen unbarmherzig, und ihr der altindischen Philosophie entlehntes Lebensmotto, das sie in bis an den Rand des Todes durchhielt, erscheint fast hybrid. „Sei Dir Dein eigenes Licht. Sei Dir deine eigene Zuflucht,“ verkündete die berühme Orientalistin bei jeder Gelegenheit, und getreu dieser Maxime machte sie sich noch knapp hundertjährig an die Vorbereitung einer neuen Reise, die sie aber absagen musste, weil die letzte und größte aller Reise sie aus der Welt nahm. Alexandra David Néels „Mein weg durch Himmel und Höllen“ macht den Leser zum Zaungast dieses Überfrau. Nach einer informativen und gut leserlichen Einführung von Thomas Wartmann beginnt das Buch mit dem Kapitel „Warum ich nach Lhasa ging“ und läst den Leser nicht mehr los bis zur letzten Seite. Allererste Wahl für jeden Tibetfreund.
faszinierend 5 von 5 Punkten "Mein Weg durch Himmel und Höllen" ist ein faszinierender Reiseroman einer faszinierenden Frau: Alexandra David-Néel, eine französische Asienforscherin. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Asien, vor allem in Indien, China und Tibet. Ihr Roman "Mein Indien" handelt beispielsweise von ihrer ersten Indienreise, als sie sich dreiundzwanzigjährig zum ersten Mal nach Asien aufmachte, um die Jahrhundertwende. Sie lebte von 1868 bis 1969 - vierzig von diesen Jahren war sie verheiratet. Sie sah ihren Mann jedoch selten, er blieb in Frankreich, finanzierte ihr jedoch ihre Reisen. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg machte sie sich auf nach Tibet - ein verbotenes Land - und von ihren Erlebnissen auf dieser Reise handelt "Mein Weg durch Himmel und Höllen". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Globus Dei. 3 CDs: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman
Audio CD, August 2005 Verkaufsrang: 79744 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Manche lieben ihn, manche mögen ihn, manche nervt er. Auf alle Fälle gibt es hierzulande nur wenig so verrückte Vögel wie Helge Schneider. In Globus Dei heben Komiker plus Leser ab zu einer Weltreise skurriler Art. Zur Vorbereitung wäscht sich unser keuscher Reiseführer mit Dioxin. Im Fieberwahn treffen wir eine Menschen fressende Pflanze. Am Nordpol friert es Helge wie einen Schneider. Die Sprache ist glasklar und flüssig. Seine Art zu denken, zu witzeln und zu schreiben zieht Schneider konsequent durch. Immer, wenn der Komiker völlig davon zu schweben scheint, landet er wieder überraschende Pointen auf dem Boden der Tatsachen. Dabei wird klar: Helge Schneiders Himmelreich umfasst weit mehr als das viel zitierte Katzeklo. Ein von Ideen gejagter positiv Verrückter ist Helge Schneider. Wer schrägen Humor mag, dem bereiten seine Gedankenspiele tierisch viel Freude. Und wer den Spaßvogel noch nicht kennt, sollte diesem Taschenbuch eine Chance geben. Das hat der neben Alf Poier vielleicht schrägste deutschsprachige Komiker schon lange verdient. Übrigens kaum zu glauben: Helge Schneider feiert Ende August 2005 seinen 50. Geburtstag! Was seine Lese(r)reise vom Pol bis Patagonien betrifft, zitieren wir den Meister selbst: Alles stimmt, alles ist echt passiert! Aber überzeugen Sie sich besser selbst. Wer die im Buch abgebildeten Bilder samt Unterschrift genau unter die Lupe nimmt, zweifelt zumindest an der humoristischen Integrität dieses Mannes nicht mehr im geringsten. Flieg weiter, Helge -- und halte Deinen Kurs! --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Grandios! 5 von 5 Punkten Ich bin der festen Überzeugung, dass man Helge Schneider nicht objektiv beurteilen kann. Er spaltet die Nation in zwei Lager, diejenigen die ihn Mögen, und die die es eben nicht tun. Dazwischen kommt nichts. Und um das gleich vorweg zu nehmen: Ich gehöre in das erste Lager.
Doch ob man ihn mag oder nicht: Seine Ideen sind fantastisch. Und dies beweist er uns in seinem Werk Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien. Frei nach dem Motto: Auch eine ausgedachte Reise kann spannend sein, begibt sich Schneider mit diesem Buch auf Neuland, sprangen dem an hochwertigem Nonsens interessierten Leser doch bisher hauptsächlich seine Kommissar Schneider Romane ins Auge. Und durch eben diese Romane ist man Helge Schneiders Neigung zu extremen Gewaltdarstellungen und Obszönitäten gewohnt. Doch mit Globus Dei beweist er uns, dass er diesbezüglich auch mit weniger auskommt!
Die Vorstellung eines um die Welt reisenden Helge Schneiders scheint zunächst beunruhigend. Was sollen denn die Menschen anderer Nationen von uns Deutschen für einen Eindruck bekommen, wenn ihnen ein Helge Schneider als Repräsentant über den Weg läuft? Da ist es vielleicht gut, dass in diesem Buch kaum ein wahres Wort steht. Und es ist denkbar einfach: Man mache sich selbst zum Roman-Ich und lasse sich dann überall dahin gehen wo man immer schon mal hin wollte.
Seine Reise beginnt am Nordpol, mit dabei hat er einen schier unendlich großen Rucksack. Für eine Weltreise muss ja so einiges bereitstehen, wie z.B. eine Schreibmaschine, ein eleganter Anzug, ein Hinterherziehschlitten oder ein Paar italienische Slipper. Auch für Verpflegung ist gesorgt: In all den Monaten die Helge auf Reisen ist, sieht man ihn nie in ein Restaurant gehen, nein, denn sein Rucksack beinhaltet alles das, was er braucht. Sein Weg ist auf eine seltsame Art und Weise von Beginn an fesselnd. Dies ist nicht zuletzt wegen Helge Schneiders unnachahmlicher Art zu schreiben der Fall. Er bedient sich auch in diesem Roman wie gewohnt dem Ruhrpott - Deutsch. Die absichtliche Verwechslung von als und wie ist hierbei nur ein Aspekt. Auch die Prise Sinnlosigkeit auf jeder einzelnen Seite macht den Roman erst richtig lesenswert. So sind Robben für Helge Schneider eben auch Seelöwen und die russische Taiga, seine zweite Station, ist ein einziges Meer von giftigen Abfällen und Müll. Hier erkennt man allerdings auch einen von vielen Seitenhieben auf die Politik einzelner Länder: Angefangen bei den Russen, wird sich unter anderem. auch über die Beziehung zwischen Tibet und China mokiert.
Einen Dämpfer bekommt meine Euphorie dieses Werk betreffend allerdings doch: Einen Kommissar Schneider - Roman habe ich wegen der Gewaltdarstellungen bereits aus der Hand gelegt und wie anfangs angedeutet kommt Helge Schneider auch in diesem Buch nicht ganz ohne selbige aus. Als Beispiel sei hier das töten seines Lieblingsschlittenhundes genannt. Doch im Vergleich ist die dargestellte Gewalt in Globus Dei meiner Ansicht nach akzeptabel und nicht zu häufig auftretend. Neben Russland, bereist Helge auch noch den Kaukasus, den Himalaja (wo er kurzerhand den Mount Everest besteigt um ein Landschaftsbild zu malen, was sich jedoch mit Sauerstoffmaske und Ohnmachtsanfällen sehr schwierig gestaltet), Afghanistan, Spanien (wo ihm die Mentalität der Spanier unangenehm durch den Diebstahl seiner Kamera auffällt), Afrika (wo er in der Wüste eine unerwartete Begegnung mit Günter Netzer hat), den Amazonas, Vietnam, das zum Glück nur ein paar Tausend Kilometer vom Amazonas entfernt liegt, New York und schließlich Patagonien. Wieder daheim rekapituliert er seine Erlebnisse und wird plötzlich ganz ernst: Warum richten die Menschen die Welt so zugrunde und verderben sich ihr Leben mit Missgunst? Doch diese Phase wird jäh vom wütenden Nachbarn, der über die Geräusche der Schreibmaschine erzürnt ist, wieder unterbrochen. Trotzdem gelingt es Schneider, dass diese kurzen Phasen des Sinnierens nicht ins Lächerliche abgleiten, denn gerade durch den Witz des Romans stechen diese wenigen Passagen heraus und regen den Leser zum Denken an.
Noch unerwähnt gelassen habe ich bisher die unterhaltsamen Reisefotos. Ja, auch von einer imaginären Reise kann man Fotos machen, allerdings auch nur imaginäre Fotos. Helge Schneiders Bettdecke wird zur sibirischen Eiswüste, und der zierende, mit Schottersteinen ausgelegte Streifen neben einem Bürgersteig wird zur Wüste Gobi.
Es ist wirklich selten der Fall, dass ich beim Lesen eines Buches laut loslachen muss, aber Helge Schneider schafft es diesen Effekt bei mir hervorzurufen. Der teilweise sinnlose Satzbau, die Wortverdreher, die Idee einen Expeditionsroman zu schreiben, ohne jemals auf einer Expedition gewesen zu sein, all dies rundet das Buch zu einer geballten Ladung Humor mit einer Prise Zeitkritik und Tiefsinn ab. Doch hier sei gewarnt: Nicht jeder versteht diesen Humor.
Für mich bleibt Helge Schneider der einzige Autor der es schafft soviel Triviales und sinnloses mit einer anständigen Portion Tiefsinn abzurunden, und den Leser damit sogar zum Nachdenken anzuregen. Und wenn sie Helge Schneider noch nicht kennen: Lesen sie dieses Buch und sehen sie die Welt aus seinen Augen. Erforschen sie was die Welt Gottes, was der Globus Dei für Überraschungen für sie bereithält.
Für Fans ist das Buch natürlich ohnehin ein absolutes Muss!
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Muscheln am Weg: Mit dem Esel auf dem Jakobsweg durch Frankreich Carmen Rohrbach Taschenbuch, März 2008 Verkaufsrang: 150875 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bücher über den Jakobsweg gibt es wie Sand am Meer. Viele Autoren machen sich zu Fuß auf die Pilgerreise, manche alleine, andere in der Gruppe, wieder andere benutzen das Fahrrad. Carmen Rohrbach, die bereits durch ihre Solo-Wanderung durch den Jemen für Abenteuer-Aufregung sorgte, zählt nicht zu denjenigen Menschen, die irgendetwas nachmachen. Ergebnis: Auf den Jakobsweg begibt sich die Deutsche mit einem gutmütigen Esel: Zusammen mit dem ungewöhnlichen Gefährten folgt Rohrbach den Spuren der Jakobsmuschel, dem Symbol für Europas bekanntesten Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Da die Extremsportlerin den spanischen Teil der Route bereits in dem Buch Jakobsweg beschreibt, widmet sie sich diesmal dem unbekannteren französischen Abschnitt, genau gesagt dem Via podiensis. Dieser führt von der Auvergne durch das Massif Central und die sanfte, üppige Gascogne bis zu den Pyrenäen in der Nähe von Biarritz. Auf dem Weg liegen dunkle Wälder, tiefe Schluchten, sonnige Hochebenen, steile Pfade, enge Brücken und immer wieder Wasserläufe, die durchwatet werden müssen. Kurzum: Für Abwechslung ist gesorgt. In den 40 Kapiteln, die in etwa den Tagesmärschen entsprechen, beschreibt die Autorin nicht nur ihre Erlebnisse, sie streut auch Gedanken über das Wesen der Fußreise, Informationen über die Geschichte, über die Regionen und ihre Bewohner ein. Mehrere Farbbilder fangen die beeindruckende Kargheit der zentralfranzösischen Landschaft ein, zeigen die Vielgestaltigkeit der Kunstschätze am Wegesrand und dokumentieren nicht zuletzt in Schnappschüssen Rohrbachs Kampf mit den Tücken des Weges und den Launen des Esels Chocolat. Muscheln am Weg ist keine missionarische Lektüre, sondern begeistert durch seine liebevollen Beschreibungen des relativ unbeachteten Südwesten Frankreichs und die fundierten kulturgeschichtlichen Hintergrundinfos. --Christina Falkenberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Locker und leicht 5 von 5 Punkten Choco - Mit einem Esel auf dem Jakobsweg
Den spanischen Teil des Jakobswegs beschrieb Carmen Rohrbach bereits in ihrem Buch "Jakobsweg".
Den französischen Teil nun pilgert sie mit dem Esel Chocolat.
Dies bringt ganz eigene Reize und auch Schwierigkeiten mit sich. Schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass der ansonsten ganz reizende Choco, Angst vor Wasser hat und ganz vernarrt ist in Pferde. Kein Problem für die reiseerfahrene Carmen Rohrbach. Und schließlich entwickelt sich Choco noch zu einem treuen, liebenswerten und begeisterten Reisegefährten.
Wieder ein schöner Reisebericht von der Veteranin Carmen Rohrbach. Diesmal nicht in ferne Ländern, sondern hier vor der Tür in Europa.
Schönes, und unterhaltsames Buch mit zahlreichen Fotos.
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Das siebte Jahr: Von Tibet nach Indien Sabriye Tenberken Gebundene Ausgabe, 22. August 2006 Verkaufsrang: 151943 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hut ab vor dieser Frau: Sabriye Tenberken ist mutig, abenteuerlustig, beharrlich, und sie hat Humor. So urteilte die Frankfurter Rundschau im August 2000 angesichts des Buches Mein Weg führt nach Tibet. In ihrem nunmehr siebten Jahr auf dem Dach der Welt hat die blinde Deutsche keine dieser Eigenschaften verloren. Am wenigsten ihren Humor, wie sich zeigt, als sich mit viel Getöse eine Berühmtheit aus Amerika ankündigt. Erik Weihenmayer, der erste blinde Mount Everest-Bezwinger hatte von Sabriyes Blindenschule in Lhasa gehört, und plante einen prächtigen Film, in dem er mit blinden Schülern den Lhagpa Ri, einen Nebengipfel des Everest besteigen wollte. Selbstbewusstsein entwickeln, lautete sein trendiges Motto. Sabriye Tenberken musste schmunzeln - diese Phase hatten ihre Kinder längst hinter sich. Spätestens als die Regisseurin des Films Sabriyes Schützlinge gönnerhaft wohlwollend auf den hohen Besuch einstimmt - und die sich wenig beeindruckt zeigen - wird ihr klar, wie selbstbewusst ihre Sorgenkinder von einst inzwischen sind. Bevor das Filmabenteuer Climbing Blind seinen Lauf nimmt, blickt Sabriye Tenberken noch einmal zurück auf die Früchte einer siebenjährigen Arbeit. Auf ihren Ausbruch aus dem engen Marburg, das Studium der Tibetologie, die Entwicklung einer tibetischen Brailleschrift. Als wäre dies nicht beeindruckend genug, verwirklichte sie 1998 zusammen mit Freund Paul ihren Lebenstraum: Den Aufbau einer Blindenschule in Tibet, das aufgrund erhöhter UV-Strahlung und Mangelernährung einen hohen Prozentsatz an blinden Kindern aufweist. Um einen Eindruck zu vermitteln, wie diese, Aussätzigen gleich am Rand der Gesellschaft dahinvegetieren, lässt Sabriye ihre Schüler selbst zu Wort kommen. Tashi, Tendsin, Kyila, Gyendsen. Erschütternde Lebensberichte. Die pragmatische junge Frau, die vor Jahren in Deutschlands Talkrunden auf sich und ihr Projekt aufmerksam machte, schuf Bewundernswertes. Gegen alle Behördenwidrigkeiten, korrupte Heimleiter und tiefverwurzelten Dämonenglauben setzte sie beharrlich auf Bildung und Ausbildung. Den Schlussakkord ihres herzerwärmenden Berichts bildet der spannende Anstieg auf den Lhagpa Ri. Nicht alle schafften ihn und doch war es - wider Erwarten! - ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein - diesmal gänzlich unironisch! --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
wunderbares Buch 5 von 5 Punkten endlich kümmert sich jemand um das Thema auf eine Art und Weise die auch andere interessieren wird. Habe auch schon "der Ring des Buddha" angesehen der in der gleichen Region aufgenommen wurde.
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McCarthy's Bar: Mein ganz persönliches Irland Pete McCarthy Taschenbuch, März 2004 Verkaufsrang: 61142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bunte Paraden am St. Patricks Day, saftig grüne Wiesen, rustikal-gemütliche Pubs mit überschäumendem Guinness auf schweren Tischen und sommersprossige Jungs mit karottenfarbenen Haaren. So stellt man sich Irland gemeinhin vor. Pete McCarthy, englischer TV-Moderator mit britischem Pass und irischem Herzen (seine Mutter ist Irin!), wollte sich selbst ein Bild davon machen, reiste kreuz und quer durchs Land -- und schrieb seine zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen auf. Was dabei herausgekommen ist, knüpft an McCarthys Erfolge als Comedy-Star und Moderator preisgekrönter Reisesendungen nahtlos an. Mit über 300.000 verkauften Exemplaren zählt das Buch zu den erfolgreichsten Publikationen, die es je über Irland gegeben hat. Das liegt zum einen an dem außergewöhnlichen Charme und Witz, mit dem Land und Leute beschrieben werden und zum anderen daran, dass es ein Buch für alle Lebenslagen ist: zum Schmökern, zur Vorbereitung auf den Irland-Trip, zum Verschenken und zum Mitnehmen auf die grüne Insel. Dass die Wahl des Titels auf McCarthy's Bar fiel, hängt übrigens mit der vom Autor selbst aufgestellten achten Reiseregel zusammen, die da lautet: "Lauf niemals an einem Pub vorbei, der deinen Namen trägt." Und da es in den Hügeln zwischen Dublin und Limerick, Galway und Cork vor McCarthys nur so wimmelt, wurden diese Bars zu einer Art zweiten Heimat für den Autor. Für den Leser bringt das den Vorteil mit sich, dass in den gezwungenermaßen aufgesuchten Lokalen die skurrilsten und interessantesten Begegnungen statt- und somit den Weg in die Lektüre fanden. Fazit: Unabhängig, ob man nun Irland bereits kennt oder nicht, besonders mag oder nicht: McCarthys streckenweise äußerst humorvolle Landeskunde kann man nur empfehlen. --Christina Falkenberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Einfach genial 5 von 5 Punkten "Der Harfenist war soeben von der Bühne gefallen..." lautet der Anfang dieses Buches, in dem der Engländer Pete McCarthy sein ganz persönliches Irland beschreibt, auf der Suche nach seinen irischen Wurzeln.
Es handelt sich hier um einen wundervollen und sehr persönlichen Erfahrungsbericht, mit viel Herz geschrieben und gewürzt mit einer ordentlichen Prise englischem Humor. Wer schon einmal in Irland gewesen ist, wird viele seiner eigenen Erfahrungen, was Land und Leute betrifft, in diesem Buch wiederfinden.
McCarthy's Bar ist definitv ein Buch, das auf alle Fälle lesenswert ist und ein Muss für jeden Irland Fan und alle die es werden wollen.
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