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| Reiseberichte, Abenteuer | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Das Anden-Kochbuch. Gerichte und ihre Geschichte Astrid Martinez Paternina Gebundene Ausgabe, März 2005 Verkaufsrang: 166937 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit jeher faszinieren die Anden abenteuerlustige europäische Touristen. Im Gegensatz zur Natur und Geschichte wurde die bemerkenswerte Küche dieses kontrastreichen Lebensraumes bisher kaum beschrieben. Die länderkundige Autorin berücksichtigt alle sieben Staaten, die von den Anden berührt werden: von Venezuela und Kolumbien im Norden über Ecuador, Peru und Bolivien bis hin zu Chile und Argentinien im Süden - und beschreibt deren kulinarische Besonderheiten. So erwartet den europäischen Gaumen ein delikates Feuerwerk aus Bohnen, Aji (Pfefferschoten), Süßkartoffeln, Kochbananen, Regenbogen- und Lachsforellen, Papaya und vieles mehr. Bedingt durch die kosmopolitische Bevölkerungsstruktur, überrascht die argentinische und chilenische Küche bei 'Schweinerippen und Grünen Bohnen' oder 'Johannisbeersauce' mit europäischer Prägung. Selbstverständlich dürfen auch Maisgerichte wie Maiskuchen, Empanadas (gefüllte Teigtaschen) oder Bohnen-Mais-Eintopf nicht fehlen.
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Traumpfade Bruce Chatwin Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 51837 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der letzte Roman des 1989 mit knapp 50 Jahren verstorbenen Engländers Bruce Chatwin. Darin schildert er eine Reise durch Australien. Er ist auf der Suche nach den Ursprüngen der Bedeutung der "Songlines", den unsichtbaren, labyrinthischen Wegen, auf denen die Ahnen der Aborigines wanderten, und die bis heute nicht überschritten werden dürfen. ">Traumpfade< ist ein phantastischer Irrgarten voller Anekdoten, Spekulationen und Beschreibungen, faszinierend und anrührend in einem. "(New York Times Book Review.)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Der fünfte Kontinent 5 von 5 Punkten Reiseberichte leben zumeist von den persönlichen Erfahrungen, die ein Autor mit einem Land gemacht hat. Waren die Hotels billig und komfortabel, mit Bus, Bahn, Flugzeug, Auto leicht zu erreichen, die Menschen, denen er begegnet ist, freundlich, hilfsbereit? Bruce Chatwin hingegen begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen eines Landes, den Wurzeln, Riten. Er stößt in Australien auf die Songlines der Aborigines, die sich wie ein scheinbar undurchdringliches Netz über Australien ziehen. Chatwin verschweigt in seinem Buch nicht die Konflikte, die die neue Welt mit der scheinbar versunkenen ausfechten. Bei der Erschließung des Kontinents kommt es immer wieder zum Zusammenstoß. Dies alles kleidet Chatwin kurzweilig in kleine Geschichten, die er am Rand aufsammelt, die ihm zufallen, und doch vermag er eines nicht zu verbergen, er ist fremd, bewegt sich auf unsicherem Terrain und versucht, sich anzunähern. Dass er es schafft, uns für Australiens Geheimnisse auf höchsten literarischem Niveau zu interessieren, hebt Traumpfade weit über die üblichen Berichte vom fünften Kontinent hinaus, obwohl derjenige, der Tipps für eine preiswerte Unterkunft darin sucht, enttäuscht werden wird. Man muss sich auf Chatwins Erlebnisse wie bei einer eigenen Reise einlassen, um sich entführen zu lassen.
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Der Abenteuerreiter: In 11 Jahren mit Hund und Pferden von Feuerland nach Mexiko Günter Wamser Gebundene Ausgabe, Mai 2007 Verkaufsrang: 51147 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
den tränen flossen 5 von 5 Punkten habe günter vor gut 2 jahren in wien bei der fotoadventuremesse gesehen, den votrag hab ich mir rausgesucht, weil in der beschreibung schon auf seine aussergewöhnliche reise hingewiesen wurde und ich auch pferde- und hundefan bin.
was mich dann aber erwartet hat, hat mich fast umgehaun...
ich bin schwer durch diavorträge zu begeistern und wollte eigentlich innerhalb der ersten halbe stunde weitergehn zum nächsten kurs aber des ging einfach nicht... der vortrag, die bilder und die worte - die haben mich gefesselt und fasziniert (und zum weinen gebracht weil es wirklich einmalig gut erzählt wurde)! wenige zeit später konnte man das buch bestellen, welches leider mit dem votrag nicht ganz mithalten, was jedoch klar ist aber es ist doch immer noch ein einzigartiges buch, das so herzlich geschrieben ist, dass auch wieder die tränen kullerten. ich kann dieses buch nur schwerstens weiterempfehlen, der preis ist es wert und hiermit wünsche ich günter viel erfolg auf der reise weiter richtung alaska.
Ein tolles Abenteuer! 5 von 5 Punkten Ich war ganz traurig als es zuende war. Das ganze Buch lang habe ich geschwankt zwischen: "Ich muß unbedingt auch endlich los. Ich will auch!" und "Oh nein, ich würde ja nicht freiwillig alleine in die Wüste und womöglich verdursten oder im Sumpf versumpfen eben. Und vor allem habe ich ja nur mäßig Lust mich möglichen menschlichen Übergriffen stellen zu müssen oder tropischen Plagegeistern aller Art." Es war eine tolle Reise (für mich bequem und sicher vom Sofa aus)! Nach dem ersten Kapitel wurden meine armen Hunde nochmal aus ihrem Körbchen gerissen und mußten eine spontane Nachtwanderung über sich ergehen lassen um meinen geweckten Laufdrang zu stillen&
Günter Wamser und seine zwei (drei) Pferde plus Hund waren alleine oder streckenweise in Begleitung von Barbara Kohmanns und ihren Pferdchen plus Hund soo lange unterwegs, dass es garkiene Reise mehr ist sondern seine Lebensweise.
Jetzt sind er und Sonja Endlweber mit einem Jack Russel Terrier und vier Mustangs, weiter Richtung Norden unterwegs, wohl bis Alaska.
Wir trainieren auch fleißig weiter und denken uns Strecken aus, mein Pferdchen und ich. Bis sie alt genug ist habe ich mich dann hoffentlich auch für eine entscheiden |
Unsterbliches Blau. Bleu immortel: Reisen nach Afghanistan. Voyages en Afghanistan Nicolas Bouvier, Ella Maillart, Annemarie Schwarzenbach Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 44767 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Aufnahmen und Texte der Weltreisenden Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach sowie Nicolas Bovier sind aus einer längst vergangen Zeit. Afghanistan ist zerstört, die Aufnahmen aus den Jahren 1939 sowie 1953 sind daher von großer Bedeutung. Der Band zeigt Fotos in Schwarz-Weiß von Menschen und Landschaften, ergänzt mit Texten, welche uns das Leben der damaligen Zeit anschaulich schildern. 1939 reist Annemarie Schwarzenbach zusammen mit der Genferin Ella Maillart...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein sehr schönes Reisebuch von einer fabelhaften Frau 5 von 5 Punkten Das Buch hat Annemarie Schwarzenbach geschrieben, eine Schweizerin, die sich stets jeder Familienidylle verweigert hat und ein ganz eigenständiges Leben führte.Sie ist jung gestorben, ihre Werke sind so gut wie vergessen. Jetzt ist bei Scheidegger & Spiess dieses Reisebuch erschienen, "Unsterbliches Blau" mit vielen schönen Fotos und Textbeiträgen.1939 sind Annemarie Schwarzenbach und ihre Freundin Ella Maillart mi dem Auto zu einer Reise nach Afghanistan aufgebrochen. Sie waren die ersten Frauen die so eine Reise gemacht haben. Sie sind in die Türkei, nach Persien und Kabul gefahren. Annemarie Schwarzenbach ist ihr ganzes kurzes Leben hindurch immer unstet gereist. Sie war in Indien, Afrika, in den USA und immer wieder auch in der Schweiz, woher sie kommt. Sie entstammt einer sehr reichen, faschistischen, mit Hitler paktierenden Familie. Sie jedoch hat im Untergrund gewirkt, war Antifaschitin. Sie hat an der Exil Zeitung von Klaus Mann mitgearbeitet. Sie war wie Klaus Mann schwer Morphium süchtig, sie war wie Klaus Mann homosexuell und sie war sehr verliebt in Erika Mann. Und auf dieser Reise hat sie viele Briefe geschrieben an Klaus und Erika Mann. Über diese Briefe ist im Klein&Aber Verlag ein Hörbuch erschienen das von Hannelore Elsner gelesen wird. Ein Zitat von Annemarie Schwarzenbach:" Ein solches Liebesverhältnis zur Welt wie meins, kann nur mit einer Niederlage enden oder es muss in Hass umschlagen." Das schreibt sie 1941 an Klaus Mann, schon ein Jahr später ist sie tot. Sie ist nur 34 Jahre alt geworden, hat viel Zeit in Psychatrien verbracht. Es lohnt sich, sich mit Annemarie Schwarzenbach, die sehr klug und sensibel ist und die schon vieles vom Krieg vorausgesehen hat,zu beschäftigen. Schon auch deshalb, weil sie zu denjenigen gehörte, die sehr früh wussten, was das Dritte Reich bedeutete. Im Jahre 1933 hat sie bereits an Klaus Mann geschrieben:" Die Äußerungen des Dritten Reichs sind ausnahmslos abstoßend und nach dem humanistischen, jedem von uns selbstverständllichem Empfinden, menschenunwürdig. Beteiligt sind wir alle. Sich abwenden ist so gut wie Selbstaufgabe."
Fotos und Gedanken aus einer vergangenen Welt 5 von 5 Punkten Unsterbliches Blau- Reisen nach Afghanistan - ein grandioses Buch. Die Aufnahmen und Texte der Weltreisenden Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach sowie Nicolas Bovier sind aus einer längst vergangen Zeit. Afghanistan ist zerstört, die Aufnahmen aus den Jahren 1939 sowie 1953 sind daher von großer Bedeutung. Grandiose Fotos in schwarz/weiß von Menschen und Landschaften, ergänzt mit Texten, welche uns das Leben der damaligen Zeit anschaulich schildern. Dieses Buch ist ein Muss für alle Fans von guten Fotos, Texten die unter die Haut gehen und natürlich für alle Kenner Ella Maillarts und der endlich wiederentdeckten Annemarie Schwarzenbach.Großem Dank gilt dem Herausgeber, Herrn Roger Perret, für sein gelungenes Vorwort, der Zusammenstellung dieses faszinierenden Bildbandes, welcher das Schaffen von diesen unvergessenen Künstlern in Text und Bild darstellt. Dem Velag Scheidegger & Spieß aus Zürich gelang ein hervoragender Druck in sehr guter Papierqualität und Aufmachung. Dieses Buch ist für mich das Buch des Jahres 2003. |
Suche Schiff... egal wohin. Eine ungeplante Weltumseglung Sibille Burkhardt Gebundene Ausgabe, 1. September 2006 Verkaufsrang: 116417 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich suchte Sibille Burkhardt ja nur eine Mitsegelgelegenheit in die Karibik aber es kommt alles ganz anders. Die begeisterte Seglerin und ausgebildete Kapitänin überführt zunächst einen Zweimastschoner von Spanien auf die Kapverden, um von dort aus dann mit einem Skipper, den sie bisher nur über E-Mail-Kontakt kennt, den Atlantik zu überqueren. Diese Geschäftsbeziehung entpuppt sich als ziemlicher Reinfall, sodass sie sich, schließlich auf St. Lucia gelandet, schnell nach einem neuen Schiff umsieht, mit dem sie eigentlich nach Europa zurückfahren will. Doch sie stößt auf einen unfreiwilligen Einhand-Segler, der durch den Panamakanal in die Südsee will dieser Versuchung kann sie nicht widerstehen, und sie bleibt bis Neuseeland an Bord. Dort findet sie einen anderen Skipper, der durch den Sueskanal zurück ins Mittelmeer will, und so schließt sich ihr Kreis, als sie dann von Malta aus nach Deutschland zurückfliegt.
Dieser Bericht über eine ungeplante Weltumseglung hat im Wesentlichen drei Highlights : die unbefangene, aber doch rational geprägte Art, mit der die Autorin ihren Skippern und Mitseglern begegnet, die Schilderungen ihrer Erlebnisse mit Land und Leuten außerhalb der Schiffe sowie ihre eigenen Gedanken über das Was mache ich eigentlich?
Ein faszinierender Lebensabschnittsbericht einer Frau, die in der Mitte ihres Lebens aus ihrer geordneten Welt ausbricht, um sich auf ein ungeplantes Abenteuer einzulassen. Keine Liebesgeschichte, aber doch viel Stoff zum Nachdenken über Skipper und Männer...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Circumnavigation au féminin 5 von 5 Punkten Mit "Suche Schiff ... egal wohin" ist der Autorin ein ebenso packender wie humorvoller Reisebericht gelungen, den wohl auch die Nichtsegler unter den Lesern nur ungern aus der Hand legen werden. Ihr Stil ist erfrischend unaffektiert und hemdsärmelig, die Schilderungen der Landgänge einladend farbig, der Bordalltag speziell im zwischenmenschlichen Bereich sehr interessant beschrieben, dafür nicht ins kleinste seglerische Detail zerlegt. Pflichtlektüre für jeden Skipper, der beabsichtigt, mit Mitseglerin(nen) zu reisen (-; "Mast- und Schotbruch" für alle weiteren Versuche, ihr Reisefieber zu kurieren, Fr. Burkhardt!
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Kreta: Aufzeichnungen aus dem Jahre 1943 Erhart Kästner Taschenbuch, 22. September 2005 Verkaufsrang: 135210 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein ungewöhnliches Dokument 5 von 5 Punkten Erhart Kästner hatte es geschafft, statt einen ungerechten Krieg zu kämpfen, den Auftrag zu erhalten, ein Buch über Griechenland zu schreiben. So wanderte er - mit der griechischen Klassik gut bekannt - zu Fuß durch Griechenland und konnte tiefe Eindrücke von Land und Leuten gewinnnen, ohne sich wirklich an dem grausamen Krieg zu beteiligten. Entstanden ist ein eindrucksvolles Dokument über Kreta (dieses Buch) und über Griechenland (Ölberge, Weinberge), die mit ihren umfassenden Schilderungen von Land und Leuten jedem empfohlen werden können.
Ein Muss für Kretaurlauber 5 von 5 Punkten Kästners Buch liest man am besten dort, wo es geschrieben wurde: auf Kreta. Es ist sehr spannend, sich die von ihm beschriebenen Gegenden anzusehen, Ähnliches und Änderungen zu entdecken. Kästner ist als Kriegsberichterstatter auf Kreta, und soll für die Heimat über Land und Leute schreiben. Dabei wandeln sich seine Ansichten im Laufe des Buches sehr stark (wie will ich hier nicht verraten ;-P). Beeindruckend ist dabei auch, wie er als Angehöriger der Besatzungstruppen von den Kretern aufgenommen wird. |
Lonely Planet Schweden Becky Ohlsen, Fran Parnell Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 99617 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Reiseziel Schweden Mitternachtssonne, verschneite Winterlandschaften, Fleischbällchen, Heringe, Wikinger, Volvos und ABBA - wie immer das persönliche Schwedenbild aussieht, ein Besuch dieses facettenreichen Landes dürfte es sowohl bestätigen als auch über den Haufen werfen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
nicht überzeugend 2 von 5 Punkten der lonely planet schweden hält nicht, das, was andere lonely planets versprechen bzw. was man nach deren gebrauch als maßstab für einen guten reiseführer ansetzt.
sehr unausgewogen und sehr wenig allumfassend ist dieses exemplar aus der reihe der reiseführer, von denen man behauptet sie seien die besten der welt.
nicht umsonst sagen die schweden auch "lieing planet".
man vermisst die gewohnte detailgenaue beschreibung und ganze landstriche. die gesamte schärenregion mit ihren über 24.000 inseln wird z.b. komplett vernachlässigt.
schade!!! ich hoffe dies war nur ein ausrutscher und werde weiterhin bei lonely planet bleiben.
als fazit kann aber gesagt werden, dass es sich beim lonely planet schweden wohl um den schlechtesten aller lonely planets handelt.
also, besser nicht kaufen. |
Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene Bill Bryson Broschiert, Juli 2007 Verkaufsrang: 119849 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine ebenso herzliche wie spöttische Liebeserklärung an England: unorthodox, scharfzüngig und hinreißend komisch Was ist das für ein Land, in dem so unaussprechliche Namen wie Llywyngwril auf den Ortsschildern stehen? Wo Kekse gereicht werden, die jedes Gebiss bedrohen? Von den Kalkfelsen Dovers bis ins raue schottische Thurso erkundet Bryson die eigentümliche Weit jenseits des Ärmelkanals und kommt zu dem Schluss: England muss man einfach lieben - ganz gleich, wie wunderlich es einem zuweilen erscheinen mag.
"Bill Bryson ist der witzigste Reiseschriftsteller auf Erden." The Times "Ein großartiger Thriller, der an einem einzigartigen und höchst unheimlichen Schauplatz spielt!" L'Express "Der Thriller des Sommers 2006!" La Vie
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
England perfekt erklärt! 5 von 5 Punkten Als gebürtige Engländerin werde ich häufig mit veralteten oder stereotypischen Ideen über meine Heimat konfrontiert. Dieses Buch zeigt sehr witzig, mit einer wunderbaren beobachtungsgabe auf wie Engländer(innen) wirklich ticken!
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Long way down: Von Schottland nach Kapstadt. Reisebericht Ewan McGregor, Charley Boormann Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 133321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Motorrad-Junkie Ewan McGregor und sein Kumpel Charley Boorman wollen es noch einmal wissen: Nach ihrem abenteuerlichen Trip rund um die Welt Long Way Round geht es nun vom nördlichsten Punkt Großbritanniens, dem kleinen Nest John O'Groats in den schottischen Highlands, schnurstracks südwärts nach Kapstadt in Südafrika.
Ewan McGregor und Charley Boorman haben nach ihrem heißen Ritt rund um die Welt nur noch eines im Kopf: LONG WAY DOWN. In nur drei Monaten wollen sie nun auf ihren Bikes von John O'Groats im höchsten Norden Großbritanniens bis zur Südspitze Afrikas fahren. Der Länge nach werden die beiden Motorradfreaks erst durch Großbritannien, Frankreich und Italien heizen, dann mit dem Schiff nach Tunesien übersetzen und von dort in Richtung Libyen und Ägypten starten. Ob der Sudan und der Kongo für die Durchfahrt sicher genug sind, wird sich zeigen. Der Plan jedenfalls sieht vor, über Namibia in Südafrika einzufahren. Auch wenn die Route im Detail noch wackelt, sicher ist, dass Ewans Frau Eve das Duo für drei Wochen verstärken und die Jungs auf dem Motorrad begleiten wird. Hals über Kopf stürzen sich also die zwei PS-Junkies wieder in ein Road-Abenteuer voller Risiken, Überraschungen und ergreifender Begegnungen. Denn auf ihrem Ritt durch die flirrende Hitze endloser Wüsten, vorbei an üppig blühenden Oasen, werden sie wie auf ihrer letzten Tour bei einigen UNICEF-Projekten Halt machen, bevor sie die Weite Afrikas wieder verschluckt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Für Abenteurer empfehlenswert 5 von 5 Punkten Nach long way round-nun Long way down. Wieder packende Reiseberichte spannend wiedergegeben. Teils etwas hektisch, aber so ist das nun mal, wenn man so ein Abenteuer wagt und nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung hat. Es ist gut so, dass es auch so rübergebracht wird, wie es war und nichts beschönigt wurde. Sehr autentisch also, kann ich jedem Abenteurer empfehlen. Freue mich schon auf die Bilder im Fernsehen-hoffentlich bald.
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Khmer für Globetrotter. Kauderwelsch Claudia Götze-Sam, Samnang Sam Taschenbuch, März 2007 Verkaufsrang: 33627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Mit Französisch und Englisch kann man sich in Kambodschas Hauptstadt schon durchschlagen, sobald man jedoch Phnom Penh verläßt, muß man sich wohl oder übel auf Khmer umstellen. Davor brauchen Sie sich aber nicht zu fürchten, denn erstens gehört Khmer keinesfalls zur Kategorie der "nichterlernbaren Sprachen" und zweitens kann man sich immer der Unterstützung seitens der Kambodschaner sicher sein, die jeden Sprechversuch mit Freundlichkeit und Sympathie honorieren. Dieses Buch rüstet Sie mit den Khmer-Kenntnissen aus, die Sie für eine Reise nach Kambodscha benötigen. Da Sie in erster Linie sicherlich den Mann auf der Straße kennenlernen wollen, sind die Äußerungen auf der Ebene der (gepflegten) gesprochenen Umgangssprache angesiedelt. Situationen, die in Französisch oder Englisch bewältigt werden können (Flughafen, Zoll, Bank, Post) werden nicht behandelt. Der Band ist so gestaltet, daß es Ihnen in kurzer Zeit gelingen wird, sich in Khmer zu verständigen, sich in Kambodscha besser zurechtzufinden und bald dort Freunde zu finden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Einstieg in den kambodschanischen Alltag 4 von 5 Punkten Sechs Wochen allein nach Kambodscha? Das geht nur mit Grundkennt-nissen in der Sprache, dachte ich mir! Buch und Begleitkassette haben haben mir einen hervorragenden Einstieg gegeben. Einfach, logisch und präzise aufgebaut ermöglicht die vorliegende Kombina-tion schnellstmögliche Anwendung und Sprachpraxis. Dadurch öffne-ten sich mir im Land viele Türen. Inzwischen lerne ich Khmer in einem weiterführenden Kurs und plane meinen nächsten Kambodscha-aufenthalt! |
Globus Dei. 3 CDs: Vom Nordpol bis Patagonien. Ein Expeditionsroman
Audio CD, August 2005 Verkaufsrang: 78464 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Manche lieben ihn, manche mögen ihn, manche nervt er. Auf alle Fälle gibt es hierzulande nur wenig so verrückte Vögel wie Helge Schneider. In Globus Dei heben Komiker plus Leser ab zu einer Weltreise skurriler Art. Zur Vorbereitung wäscht sich unser keuscher Reiseführer mit Dioxin. Im Fieberwahn treffen wir eine Menschen fressende Pflanze. Am Nordpol friert es Helge wie einen Schneider. Die Sprache ist glasklar und flüssig. Seine Art zu denken, zu witzeln und zu schreiben zieht Schneider konsequent durch. Immer, wenn der Komiker völlig davon zu schweben scheint, landet er wieder überraschende Pointen auf dem Boden der Tatsachen. Dabei wird klar: Helge Schneiders Himmelreich umfasst weit mehr als das viel zitierte Katzeklo. Ein von Ideen gejagter positiv Verrückter ist Helge Schneider. Wer schrägen Humor mag, dem bereiten seine Gedankenspiele tierisch viel Freude. Und wer den Spaßvogel noch nicht kennt, sollte diesem Taschenbuch eine Chance geben. Das hat der neben Alf Poier vielleicht schrägste deutschsprachige Komiker schon lange verdient. Übrigens kaum zu glauben: Helge Schneider feiert Ende August 2005 seinen 50. Geburtstag! Was seine Lese(r)reise vom Pol bis Patagonien betrifft, zitieren wir den Meister selbst: Alles stimmt, alles ist echt passiert! Aber überzeugen Sie sich besser selbst. Wer die im Buch abgebildeten Bilder samt Unterschrift genau unter die Lupe nimmt, zweifelt zumindest an der humoristischen Integrität dieses Mannes nicht mehr im geringsten. Flieg weiter, Helge -- und halte Deinen Kurs! --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Grandios! 5 von 5 Punkten Ich bin der festen Überzeugung, dass man Helge Schneider nicht objektiv beurteilen kann. Er spaltet die Nation in zwei Lager, diejenigen die ihn Mögen, und die die es eben nicht tun. Dazwischen kommt nichts. Und um das gleich vorweg zu nehmen: Ich gehöre in das erste Lager.
Doch ob man ihn mag oder nicht: Seine Ideen sind fantastisch. Und dies beweist er uns in seinem Werk Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien. Frei nach dem Motto: Auch eine ausgedachte Reise kann spannend sein, begibt sich Schneider mit diesem Buch auf Neuland, sprangen dem an hochwertigem Nonsens interessierten Leser doch bisher hauptsächlich seine Kommissar Schneider Romane ins Auge. Und durch eben diese Romane ist man Helge Schneiders Neigung zu extremen Gewaltdarstellungen und Obszönitäten gewohnt. Doch mit Globus Dei beweist er uns, dass er diesbezüglich auch mit weniger auskommt!
Die Vorstellung eines um die Welt reisenden Helge Schneiders scheint zunächst beunruhigend. Was sollen denn die Menschen anderer Nationen von uns Deutschen für einen Eindruck bekommen, wenn ihnen ein Helge Schneider als Repräsentant über den Weg läuft? Da ist es vielleicht gut, dass in diesem Buch kaum ein wahres Wort steht. Und es ist denkbar einfach: Man mache sich selbst zum Roman-Ich und lasse sich dann überall dahin gehen wo man immer schon mal hin wollte.
Seine Reise beginnt am Nordpol, mit dabei hat er einen schier unendlich großen Rucksack. Für eine Weltreise muss ja so einiges bereitstehen, wie z.B. eine Schreibmaschine, ein eleganter Anzug, ein Hinterherziehschlitten oder ein Paar italienische Slipper. Auch für Verpflegung ist gesorgt: In all den Monaten die Helge auf Reisen ist, sieht man ihn nie in ein Restaurant gehen, nein, denn sein Rucksack beinhaltet alles das, was er braucht. Sein Weg ist auf eine seltsame Art und Weise von Beginn an fesselnd. Dies ist nicht zuletzt wegen Helge Schneiders unnachahmlicher Art zu schreiben der Fall. Er bedient sich auch in diesem Roman wie gewohnt dem Ruhrpott - Deutsch. Die absichtliche Verwechslung von als und wie ist hierbei nur ein Aspekt. Auch die Prise Sinnlosigkeit auf jeder einzelnen Seite macht den Roman erst richtig lesenswert. So sind Robben für Helge Schneider eben auch Seelöwen und die russische Taiga, seine zweite Station, ist ein einziges Meer von giftigen Abfällen und Müll. Hier erkennt man allerdings auch einen von vielen Seitenhieben auf die Politik einzelner Länder: Angefangen bei den Russen, wird sich unter anderem. auch über die Beziehung zwischen Tibet und China mokiert.
Einen Dämpfer bekommt meine Euphorie dieses Werk betreffend allerdings doch: Einen Kommissar Schneider - Roman habe ich wegen der Gewaltdarstellungen bereits aus der Hand gelegt und wie anfangs angedeutet kommt Helge Schneider auch in diesem Buch nicht ganz ohne selbige aus. Als Beispiel sei hier das töten seines Lieblingsschlittenhundes genannt. Doch im Vergleich ist die dargestellte Gewalt in Globus Dei meiner Ansicht nach akzeptabel und nicht zu häufig auftretend. Neben Russland, bereist Helge auch noch den Kaukasus, den Himalaja (wo er kurzerhand den Mount Everest besteigt um ein Landschaftsbild zu malen, was sich jedoch mit Sauerstoffmaske und Ohnmachtsanfällen sehr schwierig gestaltet), Afghanistan, Spanien (wo ihm die Mentalität der Spanier unangenehm durch den Diebstahl seiner Kamera auffällt), Afrika (wo er in der Wüste eine unerwartete Begegnung mit Günter Netzer hat), den Amazonas, Vietnam, das zum Glück nur ein paar Tausend Kilometer vom Amazonas entfernt liegt, New York und schließlich Patagonien. Wieder daheim rekapituliert er seine Erlebnisse und wird plötzlich ganz ernst: Warum richten die Menschen die Welt so zugrunde und verderben sich ihr Leben mit Missgunst? Doch diese Phase wird jäh vom wütenden Nachbarn, der über die Geräusche der Schreibmaschine erzürnt ist, wieder unterbrochen. Trotzdem gelingt es Schneider, dass diese kurzen Phasen des Sinnierens nicht ins Lächerliche abgleiten, denn gerade durch den Witz des Romans stechen diese wenigen Passagen heraus und regen den Leser zum Denken an.
Noch unerwähnt gelassen habe ich bisher die unterhaltsamen Reisefotos. Ja, auch von einer imaginären Reise kann man Fotos machen, allerdings auch nur imaginäre Fotos. Helge Schneiders Bettdecke wird zur sibirischen Eiswüste, und der zierende, mit Schottersteinen ausgelegte Streifen neben einem Bürgersteig wird zur Wüste Gobi.
Es ist wirklich selten der Fall, dass ich beim Lesen eines Buches laut loslachen muss, aber Helge Schneider schafft es diesen Effekt bei mir hervorzurufen. Der teilweise sinnlose Satzbau, die Wortverdreher, die Idee einen Expeditionsroman zu schreiben, ohne jemals auf einer Expedition gewesen zu sein, all dies rundet das Buch zu einer geballten Ladung Humor mit einer Prise Zeitkritik und Tiefsinn ab. Doch hier sei gewarnt: Nicht jeder versteht diesen Humor.
Für mich bleibt Helge Schneider der einzige Autor der es schafft soviel Triviales und sinnloses mit einer anständigen Portion Tiefsinn abzurunden, und den Leser damit sogar zum Nachdenken anzuregen. Und wenn sie Helge Schneider noch nicht kennen: Lesen sie dieses Buch und sehen sie die Welt aus seinen Augen. Erforschen sie was die Welt Gottes, was der Globus Dei für Überraschungen für sie bereithält.
Für Fans ist das Buch natürlich ohnehin ein absolutes Muss!
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Tränen des Mondes: Die große Australien-Saga Di Morrissey Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 165957 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wo die schillernden »Tränen des Mondes« gefunden werden, die australischen Austernperlen, dorthin zieht es im 19. Jahrhundert Seeleute, Vagabunden und Piraten. Und hier begegnen sich auch die energische Olivia und der Abenteurer John Tyndall. Gemeinsam wollen sie mit der Perlenfischerei ihr Glück machen. Bis Johns tot geglaubte Frau auftaucht und nicht nur Anspruch auf das Vermögen ihres Mannes erhebt ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sehr bewegend ... 5 von 5 Punkten Eine Frau sucht nach dem Tode ihrer Mutter nach ihren Wurzeln. Die Spur führt sie nach Broom, einer Kleinstadt im Nordwesten Australiens, die vom Perlenfischen lebt. In einem Museum vertieft sie sich in alte Tagebücher, von denen sie anfangs nicht ahnt, dass sie die Geschichte ihrer Familie bewahren.
Erzählt wird in erster Linie die eindrucksvolle Geschichte Olivias, die mit ihrem Mann Ende des 19. Jahrhunderts aus England nach Australien auswandert. Sie erleidet in ihrem Leben viele Schicksalsschläge, muss den Tod ihrer Söhne und zweier Ehemänner verwinden und findet dann doch noch mit ihrer großen Liebe John Tyndell zusammen.
Sehr farbenprächtig schildert die Autoren die Perlenfischerei, das Leben der Aborigines, von deren Sitten und Gebräuchen.
Es ist ein sehr bewegendes Buch mit viel Herzschmerz ... Wer die großen Sagas rund um den roten Kontinent mag, dem sei es ausdrücklich empfohlen.
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Gebrauchsanweisung für Niederbayern Teja Fiedler Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 66272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mächtig strömen Vater Rhein und die blaue Donau durch Deutschland. Doch während auf dem Rhein Schiff an Schiff verkehrt und an seinen Ufern Zug an Zug, bleibt es an der Donau viel, viel ruhiger. Das trifft natürlich auch auf den Osten Bayerns zu, den der blaue Fluss vom Durchbruch bei Weltenburg bis hinter Passau durchzieht. Teja Fiedler spürt auf, was diese ländliche Region zwischen Arber, Donau und Inn prägt -- und wie ihre Einwohner, die Niederbayern, ticken. Gescheit bestimmt der Autor regionale Eckpfeiler. Dazu zählen neben Flussläufen der Bayerwald und Maibäume, BMW und Pendler sowie ein Dialekt, der Hundlinge, aber keinen Imperfekt kennt. Erzählt wird vom traditionellen Bauernstand im fruchtbaren Gäuboden, dem Hallertauer Hopfen sowie dem aktuellen Trend, Energie zu ernten. Und da kaum anderswo Gotteshaus und Kirchenwirt eine fruchtbarere Symbiose eingehen als im bodenständigen Unterland, ist es kein Wunder, dass die Feuerwehr-Fahnenweihe einer ebenso strengen Liturgie zu folgen scheint wie die Heilige Messe. Stereotypen werden Gott sein Dank nicht überstrapaziert, gängige Klischees zu recht entzaubert. So stellt der in Plattling aufgewachsene Autor dem Vorurteil der Rückständigkeit einfach die enorme Dichte an Sonnenkollektoren gegenüber. Nur selten kommt es zu Ungereimtheiten -- etwa wenn die A92 zur A52 mutiert oder ein Nega zum Russn (in 2. Auflage abgeändert). Der in Passau geborene Wahlmünchener Bruno Jonas hat die Gebrauchsanweisung für Bayern verfasst. Das macht Teja Fiedlers erst später geschriebenes Buch über Niederbayern heikel, denn es darf nichts Aufgewärmtes enthalten. Doch zur Freude der Leser gelingt es dem Autor klar und amüsant, Land, Leute und Lebensadern heranzuzoomen und Unterschiede zum geschleckteren Oberbayern zu erklären. Wer also mehr über das kitschresistente Bayern ohne Make-up erfahren will, liegt mit dieser Gebrauchsanweisung goldrichtig. Wohl bekomm's -- und ein Prosit der Gemütlichkeit. --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Niederbayern - auch für Fortgeschrittene - 5 von 5 Punkten Eine sehr gute Gebrauchsanweisung auch für Leute, die Niederbayern zwar noch nicht kennen, aber wissen wollen, wie es funktioniert ! Aber auch für Kenner, die nur ihre Erfahrungen mal auf sehr einfühlsame und humorvolle Weise auffrischen wollen. Gut gelungen ! Keine Abstriche ! Es lohnt sich in jedem Falle, dieses Buch zu lesen !
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Die Tore von Damaskus: Eine arabische Reise Lieve Joris Taschenbuch, September 2000 Verkaufsrang: 116985 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Belgierin Lieve Joris ist bekannt für ihre unkonventionellen, spannenden Reiseberichte. In diesem Buch stellt sie das jahrtausendealte faszinierende Syrien vor. Ihre enge Freundschaft mit der jungen syrischen Soziologin Hala ermöglicht es ihr, zugleich ein intimes Porträt der modernen arabischen Gesellschaft zu zeichnen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Andere Ansichten... 5 von 5 Punkten Das Buch ist dermaßen gut geschrieben, dass man jede Zeile bildlich vor Augen hat; man fühlt sogar die Temperatur! Einen besseren "Bericht" kann man wohl kaum mehr abliefern...
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Picknick im Olivenhain: Ein italienisches Abenteuer Annie Hawes Taschenbuch, Juli 2003 Verkaufsrang: 127627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie schon in Extra Virgin lädt Annie Hawes den Leser ein, ein wenig Zeit mit ihr zusammen in Ligurien zu verbringen. Lernen Sie z.B. Ciccio, den Meisterkoch, kennen, ohne dessen Hilfe Annie einfach verloren wäre...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einfach nett zu lesen und noch besser als der 1. Band 5 von 5 Punkten Nach "Die Oliven von San Pietro" nun das 2. Buch von Annie Hawes, in der sie über ihr Leben in Italien berichtet, was ihr als Engländerin schon einiges an Überraschungen und anderer Mentalität bietet. Schon das erste Buch war sehr nett, aber dieses ist durch die Geschichte mit Ciccio noch persönlicher und liebenswerter geworden. Man muss die Bewohner von San Pietro einfach ins Herz schliessen, auch wenn man doch so einiges über die Eigenarten der Italiener erfährt. Als Einstimmung für den nächsten Italienurlaub gut geeignet, aber auch als kurzweilige Lektüre zwischendurch. Unterhaltsam, aber doch auch mit Tiefgang. Man hat den Eindruck ein bisschen von der italienischen Mentalität mitbekommen zu können. Für mich eindeutig volle Punktzahl, also 5 Sterne !!!
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Ballade vom Baikalsee: Begegnungen mit Menschen und Landschaften Klaus Bednarz Taschenbuch, November 2000 Verkaufsrang: 152331 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer einmal den Baikal gesehen hat, den läßt er nicht mehr los, sagt Bednarz und entführt den Leser in einen Landstrich voller Superlative und Rätsel. Heiliges Meer, Perle Sibiriens oder Das blaue Herz der Taiga nennen die Russen den Baikalsee. Er ist nicht nur der älteste, sondern auch der tiefste und geheimnisvollste See der Erde, eingebettet in eine einzigartige Natur und Ursprung einer uralten Kultur. Sagen und...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
es könnte paradiesisch sein 5 von 5 Punkten Sibirien und der Baikal scheinen, obwohl europäisch, weiter weg von uns zu sein als die Karibik oder Amerika. Tatsächlich ist eine Reise dorthin unbequemer und unvorhersehbarer als ein Flug rund um den Globus. Bednarz ist zu verdanken, dass er diese einmalige Landschaft mitsamt ihren Bewohnern und ihren Problemen zu uns gebracht hat, sowohl per Dokumentarfilm als auch per Buch. Ein starker Eindruck von den Menschen bleibt zurück: Man hat beim Lesen fast nur Überlebenskünstler kennen gelernt. Menschen ohne Arbeit und ohne staatliche Unterstützung, Menschen, die seit Monaten trotz Arbeit keinen Lohn bekommen haben, Menschen, die ihre Familien mit ein paar Rubel ernähren müssen. Die wenigen Industriebetriebe arbeiten unrentabel mit veralteten Maschinen. Jenseits unserer Vorstellung von Umweltverschmutzung und Sicherheit gefährden sie Arbeiter und Gegend und machen beides krank. Es gibt Konzepte für eine veränderte Industrie und für sanften Tourismus, aber es ist kein Geld vorhanden, um die Ideen zu realisieren. Bednarz stellt dar ohne Anklage, ohne moralische Entrüstung; er gibt wieder, was er gehört und gesehen hat. Er lässt diejenigen zu Wort kommen, die am authentischsten erzählen können. Er selbst tritt als Person nicht auf, sondern gehört zum "Wir", zum Filmteam. Ob der Baikal mit seiner einzigartigen Fauna und Flora gerettet werden kann, wird erst die Zukunft zeigen. Benarz jedenfalls hat den Verdienst, Informationen dazu auch bei uns verbreitet zu haben. In Film und Buch mit diesem wunderschönen poetischen Titel.
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Hundert Jahre Finsternis. Afrikanische Schlaglichter Michael Bitala Gebundene Ausgabe, Februar 2005 Verkaufsrang: 120178 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Der Zustand Afrikas am Anfang des 21. Jahrhunderts ist ein einziger Verstoß gegen die Menschenwürde. Und das gilt bis auf wenige Ausnahmen für alle Länder." - Mit wenigen Worten lässt sich der Ausgangspunkt der eindringlichen Reportagen Michael Bitalas schmerzlich genau formulieren. Denn die Mehrheit der Afrikaner hat nichts zu bestimmen, wenn es um ihre eigene Zukunft geht. Trotz gewaltiger Rohstoffvorkommen und einer atemberaubenden Natur ist der Kontinent heute in vielen Gegenden wieder so unzugänglich wie vor mehr als hundert Jahren. Dabei ist die Ausbeutung der Bevölkerung durch Staatschefs und mit tätiger Mithilfe des Westens und des Ostens massiv. In seinen Reportagen, die über das Tagesaktuelle hinausreichen und dadurch mehr vom widersprüchlichen Kontinent Afrika erzählen, berichtet der SZ-Korrespondent vor allem vom Krieg, vom Irrsinn in Liberia, im Kongo oder in Norduganda, von Kindersoldaten, die ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen, aber auch von Hoffnungen - jener, die der schwedische Autor Henning Mankell in Maputo verbreitet, oder jener, die manche Einwohner Nairobis im Wert des scheinbar wertlosen Mülls anderer entdeckt haben. Inmitten des Elends im Kongo überraschen behinderte Menschen wie Mampanga, die sich kein Mitleid leisten können, ihr Schicksal aber selbst in die Hand genommen haben und so zu den Stärksten geworden sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
wunderbare geschichten 5 von 5 Punkten michael bitala ist ein koenner, er beherrscht das metier der reisereportage bestens. es macht freude, seine geschichten zu lesen und sich von ihm kenntnisreich informieren zu lassen. außerdem merkt man ihm seine journalistische herkunft an: der mann weiß einfach, wie man fesselnd schreibt! grosses lob!
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Der unmögliche Berg: Cerro Torre und der Mythos Patagonien Peter Meier-Hüsing Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 109178 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden War eine der bedeutendsten Leistungen des Alpinismus in Wahrheit der größte Verrat? Peter Meier-Hüsing rekapituliert die aufregende Geschichte des Cerro Torre, für Kletterer der magischste Anziehungspunkt in den Anden. Gestützt auf eigene Recherchen vor Ort, auf die jüngsten Kletterleistungen am »unmöglichen Berg« sowie auf Interviews mit Cesare Maestri, der die Erstbesteigung für sich reklamiert, spürt der Autor den wichtigsten Expeditionen bis heute nach.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Pioniertreiben und Wahnsinn 5 von 5 Punkten Dieses Buch kann man am besten mit o.g. worten beschreiben. Es wird das leben des cesare maestri erzählt, welcher der vermeintliche erstbesteiger des torre ist. In einer fesselden erzählung über seinen werdegang bis hin zu seinem "zusammenbruch" wird beschrieben wie dieser mann von diesm berg in einen bann gezogen wird, welcher ihn bis an sein lebenende verfolgen wird. So geschieben, das es selbst ein laie versteht um was es dabei geht, ein solches ziel zu erreichen bindet diese geschichte einen fest und man fühlt mit den akteuren mit.
Ausserdem hat es sich als wichtig erwiesen dieses buch gelesen zu haben wenn man vor hat weiter bücher dieser sparte zu lesen (z.b. "on the rocks"). klettergeschichten können erst erzählt werden nach dem der torre bestiegen wurde. dieses buch ist sozusagen der beginn vom bergalphabet.
Sehr zu empfehlen... |
Mit Rilke durch Venedig: Literarische Spaziergänge Rainer Maria Rilke Taschenbuch, Dezember 2006 Verkaufsrang: 96609 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Gondel und Vaporetto, meist jedoch zu Fuß erkundete Rainer Maria Rilke die Lagunenstadt, das erste Mal 1897, das letzte Mal 1920. Er verkehrte in den Salons der High-Society, litt unter Scirocco und Kinderlärm. Markusplatz und Canal Grande, Carpaccio und Tintoretto inspirierten ihn, aber auch eine verlassene Großwerft, das Arsenal. Als erster Schriftsteller beschrieb er literarisch das Ghetto. Das Besondere an Rilkes Zugang zu Venedig: Er schaute genau hin. In seinen Texten steckt viel mehr Wirklichkeit, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Das spürt man besonders, wenn man sie an Ort und Stelle liest. Wer mit Rilke durch Venedig, für ihn »das schöne Gegengewicht der Welt«, geht, sieht mehr und genauer als mit vielen anderen Reiseführern.
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Im Senegal: Die afrikanische Variante des Glücks Nina Nayan Gebundene Ausgabe, 2008 Verkaufsrang: 150504 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zunächst ist da diese quirlige, vor Lebenskraft schier berstende Welt, die so vollkommen anders ist, als alles, was wir kennen. Wo die Leute irgendwie schöner aussehen, als bei uns, beweglicher sind und temperamentvoller; und vor allem viel bessere Laune haben. Wo man Sand unter den Füßen hat, statt Asphalt, und so viele Tage ununterbrochenen Sonnenscheins hintereinander, daß die Menschen sagen “Schönes Wetter heute!” wenn es endlich einmal ein winziges bißchen regnet. Und wo das Licht und die Farben eine Wärme und Intensität besitzen, die man nie wieder vergißt, wenn man sie einmal gesehen hat. Dann entdeckt man, daß noch die alleralltäglichsten Dinge hier irgendwie nicht so funktionieren, wie man es gewohnt ist. Daß sich kleinste Erledigungen unversehens zu haarsträubenden Abenteuern auswachsen und simpelste Vorhaben auf unüberwindliche Schwierigkeiten stoßen ... - und daß einem andererseits bei all diesen Schwierigkeiten unerwartet ständig irgendwelche Leute zu Hilfe kommen, die man vor fünf Minuten noch gar nicht kannte; und daß einen ungeahnte Umstände und Zufälle schließlich auf eine Weise ans Ziel bringen, wie man sie sich nicht einmal im Traum hätte ausdenken können. Man beginnt, zu verstehen, daß das Leben in Afrika viel weniger planbar und vorhersehbar ist als in Europa. Daß sich die meisten Dinge, mit denen man es zu tun hat, der unmittelbaren Kontrolle entziehen - und manchmal erstaunlicherweise trotzdem besser klappen, als bei uns. Und man wird neugierig auf die Menschen, die sich so leichtfüßig und geschickt in dieser unübersichtlichen Wirklichkeit zurechtfinden und fragt sich, was es ist, das ihnen hilft, so gelassen mit den Wechselfällen des Lebens fertigzuwerden. Und ob man nicht gut daran tut, sich Einiges davon bei ihnen abzuschauen. Nina Nayan, geboren 1961 im Ruhrgebiet, bereiste verschiedene westafrikanische Länder und lebt seit 1993 einen Teil des Jahres im Senegal.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Superklasse - unbedingt lesen!!! 5 von 5 Punkten Superbuch für Einsteiger und Afrika-Fortgeschrittene, ich war schon zigmal im Senegal und konnte die spannenden Erlebnisse nachempfinden...
Sehr empfehlenswert 5 von 5 Punkten Es gibt nur ganz wenige Publikationen über Westafrika, die ähnlich unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig über das Leben und die Menschen dort berichten. Die Autorin hat eine ungewöhnlich feine Beobachtungsgabe; ich selber war bereits 5-mal im Senegal und bei ihren Erzählungen war es für mich, als ob wir zusammen dort gewesen wären. Ein äußerst empfehlenswertes Buch für jeden, der sich über die Kultur und die Lebensphilosophie der Senegalesen informieren möchte.
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