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In 80 Tagen um die Welt - Helge TimmerbergIn 80 Tagen um die Welt
Helge Timmerberg

Gebundene Ausgabe, 2. Juni 2008
     Verkaufsrang: 508      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Helge Timmerberg ist um die Welt gereist, in 80 Tagen
und dabei, mit einigen Abweichungen, der Route
gefolgt, die wir von Jules Verne kennen. Er erzählt vom
Alleinsein in der Stadt der Liebe (Venedig), von unheimlichen
Begebenheiten im Nachtzug nach Brindisi, von
einer Vollmondparty auf Kreta und einem perfekten Tag
in Bombay. Er gibt Tipps «to talk to anybody», findet in
Bangkok eine Schatzkarte und die verlorene Unschuld
des Reisens wieder. Er erklärt, was Crack und Hegel verbindet
und warum die «Chicago Bar» in Shanghai zu
Recht sagenumwoben ist. Er erzählt von traditionellen
Teezeremonien, wie er mit der schönen Lisa «Yesterday»
singt und warum er sich trotzdem in Nicole Kidman verliebt;
von einer nächtlichen Erkenntnis in China, von Zen
in Japan, aber auch von einer Mondscheinsonate bei
Burger King. Er erzählt vom schönen und wilden Leben,
von drei Tagen Paradies in Mexiko City, wo aus jeder
Mauerritze Musik quillt, vom Kommunismus auf Kuba
und schließlich von Berlin.
«In 80 Tagen um die Welt» birgt zahllose Schätze ein
buntes Gegenwartspanorama, das seine Kraft nicht
zuletzt durch Timmerbergs hintergründigen, lebensklugen
Humor gewinnt. Eine ebenso exzentrische wie sympathische
Abenteurergeschichte, wie sie heute kaum
noch zu erleben ist.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

auch buddha wird naß!      5 von 5 Punkten
das ist reiseliteratur im reinen wortsinn! eine queste, eine robinsonade , eine odyssee!
wir begleiten einen ewig rastlosen, der von zuhause flüchtet, eigentlich lieber bleiben möchte, angst vor der ferne und doch sehnsucht nach ihr hat. die zögerlichen ersten stationen konfrontieren ihn mit der goetheschen erkenntnis, dass man die liebe, die man zuhause gelassen hat, erst aus der ferne schätzen lernt - keine allzu originelle feststellung.
timmerberg schafft es allerdings, den dingen eine leichtigkeit und melancholische robustheit zu geben, die den leser in seinen bann zieht, die situation am kretischen hotelzimmer miterleben lässt: ab einem gewissen alter ist er verflogen, der romantische zauber des ersten mal die lyrische poesie ist der rationalen prosa gewichen, situationskomik und saloppe sprache, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wirken wohltuend locker. timmerberg ist der ironisch-romantische wanderer unserer tage nicht eichendorff, sondern heine.
dabei lernt der leser wieder hinzuschauen, seinen blick zu schärfen, mit offenen augen durch die welt zu laufen und am ende ein eigenes urteil zu bilden. er ist keiner dieser althippies, die mit winnetou-weisheiten hausieren gehen und den globalisierungskritischen blick vernebeln - er weiß um die illusion des reisens und entdeckt dennoch in seinen wunderbaren metropolenbeschreibungen das abenteuer in unserer heutigen welt. wenngleich seine spirituelle suche an einigen stellen etwas nervt: grandios bleibt seine toleranzkritik und die schlichte botschaft am ende nach seiner rückkehr ins multikulturelle berlin.


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Wer's glaubt, wird selig - Dieter NuhrWer's glaubt, wird selig
Dieter Nuhr

Broschiert, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 598      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der Glaube versetzt Berge... so sagt der Volksmund und er hat Unrecht, wie so oft. Richtig ist: Der Glaube macht, dass Menschen Horoskope lesen, sich in die Luft sprengen oder bei Vollmond Ochsen melken - wer's glaubt, wird selig. Dieter Nuhr ist an den Hinterausgang der Welt gereist: dem Glauben auf der Spur. Und er ist zu erschütternden Ergebnissen gekommen. Zwerchfellerschütternd!
"Dieter Nuhr beweist, dass Komik und Intelligenz sich nicht ausschließen." (Berliner Morgenpost)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

eben Dieter Nuhr ...      5 von 5 Punkten
super Buch.
Ich finde ohnehin die Geschichten von Dieter Nuhr und seine Art, mit der er manch eigenartige Verhaltensweisen der Menschen beleuchtet und vor allem ausdrücken kann, einfach toll.
Der gewisse " Hintermupf" in seinen Darstellungen ist so genial, dass ich im Grunde immer ein leichtes Grinsen beim Lesen im Gesicht hatte.
Zumal er die Formulierungen so wählt, dass selbst die, die sich möglicherweise beleidigt fühlen könnten, bei einem gewissen Intelligenzgrad trotzdem Schmunzeln müßten.
Dieter Nuhr und die Leser werden zwar die Eigenheiten der Menschen nicht ändern, aber das war ohne Zweifel auch nicht die Absicht des Autors.
Vielmehr sollte dieses Werk als
vergnügliches "... irgendwie hat dieser Dieter Nuhr aber verdammt Recht..." verstanden werden.


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Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs - Helge TimmerbergTiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs
Helge Timmerberg

Taschenbuch, Juni 2003
     Verkaufsrang: 3097      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Er schreibt Reisreportagen aus fast allen Teilen unseres Planeten. Seit er 20 ist, tourt er durch die Welt. Er ist rastlos, hält es nie lange an einem Ort aus und erzählt in seinem ganz eigenen Stil. Helge Timmerberg ist neugierig, aber offen. Er kann den Moment abwarten, in dem etwas passiert und egal, was dann passiert, er schreibt darüber in seiner ganz eigenen fesselnden Art: Dabei bleibt er immer ein bisschen distanziert, geht aber gleichzeitig voller Empathie an die Geschichte und die Personen heran. Aus all seinen Reportagen hört man den Glauben an das Gute und Schöne heraus. Man hört seine Menschlichkeit. Das tut gut bei einem, der fast alles erlebt und ausprobiert hat.

Mit „Tiger fressen keine Yogis - Stories von unterwegs“ liegt eine Sammlung von Helge Timmerbergs besten Reportagen vor. Wenn der Autor dieser schillernden Reiseeindrücke mit einem genialen Sprecher wie Mathieu Carrière zusammenkommt, dann ist Langeweile ein Fremdwort. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass Carrière sich selbst beeindruckt über die Stories dieses modernen Nomaden geäußert hat. Jedenfalls trifft er den richtigen Ton für die Reportagen über exotische Gefilde und andere Bewusstseinszustände. Egal, ob Timmerberg von den Reisen zu Gurus und Asketen in Indien, dem Besuch von Mutter Theresas Haus des Todes in Kalkutta, den Auswirkungen des Golfkriegs in Tel Aviv oder dem wahren Flamenco erzählt, es klingt immer authentisch. Es klingt nach seinem Credo „Catch the spirit“. Den Geist einer Kultur, einer Stadt oder eines Menschen erfassen - das liegt ihm im Blut.

Helge Timmerberg ist bereits heute eine Legende des Journalismus. Er veröffentlichte seine Reportagen in ziemlich allen Printmedien: Von Tempo, über Bunte, Die Zeit, Stern, Der Spiegel, Allegra oder das SZ-Magazin bis hin zum Playboy. Er war es, der in Deutschland den „New Journalism“ im Stile eines Hunter S. Thompson etablierte. Frei nach dem Motto: Als Reporter soll man den subjektiven Journalismus pflegen.

Für diese Dichte und Intensität der Stories passt Mathieu Carrières Stimme. Bereits mit 15 Jahren wurde er mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. „Die flambierte Frau“ und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung „Ritter der Ehrenlegion“.

Trotz aller anderslautenden Meldungen: Es gibt noch immer Geheimnisse auf dieser Welt! Deshalb sind diese faszinierenden Geschichten und Abenteuer ein Muss!

Lesung der autorisierten Auswahl mit Musik, Spieldauer: ca. 190 Minuten, 3 CD.

-- culture.text

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Geschichten, wie sie sein sollen...      5 von 5 Punkten
Timmerberg mag man oder man mag ihn nicht. Er ist großmäulig, ein Chauvi und hat ein paar durchaus fragwürdige Vorlieben. Aber mein Gott, kann er Schreiben! Völlig egal, ob er nun in Wirklichkeit arrogant, zurückhaltend, reißerisch oder sensibel ist, es ist unmöglich, sich seinen Texten zu entziehen. Er lebt (s)ein wildes Leben und man sieht ihm gebannt dabei zu. Staunt. Lacht. Und wünscht sich (heimlich) auch so ein saucooles Leben zu führen und (ganz offen) so darüber zu schreiben zu können. Tolle Geschichten, toller Typ, tolles Buch. Kann man nur empfehlen.


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Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt - Claudia MetzAbgefahren: In 16 Jahren um die Welt
Claudia Metz, Klaus Schubert

Taschenbuch, April 2001
     Verkaufsrang: 12573      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Stellen Sie sich vor, Sie sind 20, Studentin und haben einen Freund namens Klaus (23), dessen Schwester in Japan lebt. Und nun stellen Sie sich weiter vor, Ihr Freund will in zehn Monaten mit dem Motorrad nach Japan fahren, um dort eben diese Schwester zu besuchen. Und Sie fahren mit. Erstmal nur bis Griechenland, doch dann entschließen Sie sich, weiterzufahren. Das nämlich ist die Ausgangssituation für die wahre Geschichte von Claudia Metz, die mit ihrem Freund Klaus Schubert in den Jahren 1981 bis 1997 unterwegs war -- denn aus zehn Monaten wurden 16 unglaubliche Jahre, in denen sie die ganze Welt bereist haben.

In dieser fantastischen und vor allem spannend geschriebenen Geschichte berichten die zwei von ihren Reisen, ohne sich dabei jemals zu wiederholen, obwohl sie einige Länder öfter bereist haben. Dieses Buch gewährt einen faszinierenden Einblick in fremde Kulturen und erzählt von ihren unglaublichen Erlebnissen. Aber problemlos war diese Reise nie, denn schon der Start aus Deutschland verlief gegen das Gesetz, da die beiden mit völlig überladenen und TÜV-untauglichen Maschinen starteten. Das Paar wurde während seiner Tour, die keinem bestimmten Verlauf folgte, sondern von Mal zu Mal festgelegt wurde, einige dutzend Male verhaftet, hatte unzählige Unfälle, bei denen sie fast immer durch die Freundlichkeit der Landsleute gerettet und versorgt wurden -- und musste sich mit allen möglichen Krankheiten herumschlagen.

Mit den wunderschönen Fotos in der Buchmitte wird der Leser dieses mitreißenden Berichts noch mehr in die Geschichte mit einbezogen und kann das Buch, das einen von der ersten Minute an packt, nicht mehr aus der Hand legen. Eine faszinierende Dokumentation, die einen durch die Perspektive des Ich-Erzählers und die unglaublichen Erlebnisse der Autoren in den Bann zieht -- und nicht mehr loslässt. Und jetzt ist dieses Abenteuer erstmalig im Taschenbuch erhältlich. --Tschernoussow

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)

Super interessant      5 von 5 Punkten
Echt interessant zu lesen. Wer schreibt es sei nicht ausführlich genug, der muß selber reisen. Auf jeden Fall ist es Spannend und nicht langwierig, es regt an verrückte Dinge auszuprobieren.


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Timmerbergs Reise-ABC - Helge TimmerbergTimmerbergs Reise-ABC
Helge Timmerberg

Taschenbuch, Januar 2006
     Verkaufsrang: 8527      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Lustig      5 von 5 Punkten
Kurzgeschichten und Anekdoten von A-Z sehr humorvoll und witzig präsentiert
Die stories sind zwar nur 2-3 Seiten lang,aber dafür gibts einzigartige Tipps zum Überleben auf diesem Planeten! Timmerberg at his best.
Ich lese solche spannenden schmalen Büchleins meistens im Flugzeug auf Kurzflügen und dann kriegt Mann(Frau)nicht mal die Landung mit und verpasst das Gedränge bei den Ausgängen ;-)
Leseempfehlung!

Lesespass pur!      4 von 5 Punkten
Dieses Buch macht einfach nur Spass: Dies liegt nicht an den Themen und den lesenswerten Punkten alleine, dies liegt vor allem an Timmerbergs genialer Schreibe!
Ob nur zur Unterhaltung, für Fernwehsüchtige oder für die Freunde der knackigen Formulierungen - hier kommt jeder auf seine Kosten. Normal hätte es 5 Sterne verdient. Den einen Stern Abzug gibt es nur, weil der Lesespass bereits nach knappen 124 Seiten ein Ende findet...
Wer nicht genug bekommt und mehr möchte, dem sei noch "Tiger fressen keine Yogis" vom selben Autor empfohlen.


ein muss für weltenbummler      5 von 5 Punkten
praktische reisetipps, kuriose geschichten & abstruse ideen - hier findet man alles wenn man demnächst auf weltreise gehen will bzw. generell viel unterwegs ist.
ich hab sehr oft schmunzeln müssen beim lesen & fühle mich jetzt ein bisschen schlauer. :)

Sehr, sehr witzig      5 von 5 Punkten
Witzig, wonniglich, wunderbar!! Wer viel reist und Absurditätenkabinette liebt, wird dieses Büchlein in Goldpapier einbinden und ständig an seinem Busen tragen. Und glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede, ich trage es seit Jahren an meinem Herzen!

Auch für den Pauschaltouristen geeignet      5 von 5 Punkten
Von A wie Anfängerfehler bis Z wie Zahnarzt hat Helge Timmerberg erprobte Ratschläge für jeden Reisenden parat. Serviert werden diese mit Erlebnissen aus dem spannenden Reiseleben des Autors.
Zu einigen Themen finden sich leider keine Tipps sondern nur Reiseberichte.
In fast jedem Kapitel wird eine mehr oder weniger lustige Karikatur geliefert, die das Buch
unterhaltsamer macht, aber auch zeigt, wie dünn es in Wirklichkeit ist. Doch das, was er schreibt, hat Qualität.

Timmerberg unterscheidet sich zudem von anderen Reise-Journalisten und Überlebenskünstlern, da er kein pseudoalternatives Geschwätz von sich gibt, sondern auch Tipps zum Thema Alkohol, Sex, Partys, Frauen usw. bringt und es auch mal wagt, sich über Einheimische und ihre Eigenarten lustig zu machen.


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Endlich weg: Über eine Weltreise zu zweit - Rüdiger BarthEndlich weg: Über eine Weltreise zu zweit
Rüdiger Barth

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 39623      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Rüdiger Barth hat wahr gemacht, wonach sich viele sehnen:vier Monate raus, einmal um die Welt reisen, den eigenen Träumen nach. Einfühlsam, persönlich und bisweilen urkomisch erzählt der erfahrene Stern-Reporter von einem Abenteuer, das auf jeden wartet.
Kurz vor ihrem 35. Geburtstag brechen Rüdiger Barth und seine Frau aus: Vier lange Monate sind sie dem Leben auf der Spur, reisen einmal um die Erde, erkunden elf Länder auf fünf Kontinenten. Per Flugzeug, Bus, Fähre, Fahrrad, Mietwagen und zu Fuß. Es ist das Abenteuer ihres Lebens: Die beiden spüren in New Orleans, wie die Stadt kämpft, auf die Beine zu kommen. Auf Guadeloupe packt sie die große Gelassenheit, auf St. Lucia geraten sie in einen irren Wahlkampf. In Chile genehmigen sie sich Wein, der doppelt so teuer ist wie das Zimmer für die Nacht. Sie brettern mit dem Moped über die Osterinsel, tuckern durch das Mekong-Delta, machen in Sydney Urlaub vom Reisen. ¯Wir sind keine besseren Menschen geworden®, schreibt Rüdiger Barth. ¯Aber glücklicher.® Vorsicht: Dies ist ein Lockbuch!


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Fernweh...      5 von 5 Punkten
... tut sich auf, wenn man dieses Buch liest. Ging zumindest mir so! Aufmerksam wurde ich durch Barth's "Ballack"-Buch, das mir bereits durch den wirklich ausdrucksstarken Schreibstil aufgefallen war. So auch in dieser sehr persönlichen "Urlaubserinnerung" (wobei das stark untertrieben ist...). Das Buch fesselt durch diesen Stil, weniger durch die Fakten, die vermittelt werden, es will ja auch kein Reiseführer sein. Es ist eine Mischung aus Roman und Bericht, vielleicht autobiografisch, oder auch nicht, aber das ist fast egal, denn man kann in den Reisen und Orten richtig schwelgen. Ja, man möchte auch diese Orte besuchen, oder auch noch andere, die der Autor nicht besucht hat. Ich bewundere ihn für die Kunst, vor allem die Menschen, die er trifft, in den Vordergrund zu stellen. Das schafft kein Pauschaltourist. Auch wer keine Weltreise plant: Ein wunderschönes Buch, ideal für die Urlaubssaison (wenn man am Club-Pool liegt und nachdenkt, dass man auch anders reisen könnte....)


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Aufbruch ins Ungewisse: Abenteuer zwischen K2, Sinkiang und Amazonas - Kurt DiembergerAufbruch ins Ungewisse: Abenteuer zwischen K2, Sinkiang und Amazonas
Kurt Diemberger

Broschiert, August 2006
     Verkaufsrang: 79098      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Hans Kammerlander selbst Himalaya-Ikone, schwärmt von Kurt Diemberger in den höchsten Tönen. Im Vorwort schreibt er unter anderem: „Er ist ein Reisender zwischen den Welten, zugleich einer der schillerndsten Alpinisten unserer Zeit“. Damit befindet sich Kammerlander in bester Gesellschaft mit anderen Anhängern des seit nun mehr rund 50 Jahren aktiven Kletterers. Bei einem Alpinismus-Kongress kündigten ihn die Organisatoren einmal mit den Worten an: „Living Legend Live“. Und diese Lorbeeren sind gewiss nicht übertrieben, denn was der Salzburger Ausnahmebergsteiger bereits alles vollbracht hat, ist tatsächlich legendär. Zwei Erstbesteigungen von Achttausendern sind nur die Krone einer bewegten Berg-Chronologie. Mit Julie Tullis bildete er zudem Jahre lang das „höchste Filmteam der Welt“ und schickte spektakuläre Bilder vom Mount Everest und dem K2 in die europäischen Haushalte.

Nun hat der „Kameramann der Achttausender“ die Filmausrüstung gegen die Tastatur getauscht. Sein knapp 400 Seiten starkes Buch Aufbruch ins Ungewisse ist dabei eine Art „Best Of life“ und somit gleichermaßen ideal für Diemberger-Neueinsteiger wie auch für langjährige Diemberger-Fans. Denn selbst wenn die Abenteuer an Broad Peak, Dhaulagiri und K2 schon dem ein oder anderen bekannt vorkommen dürften, so warten dennoch eine Reihe von unbekannteren Trips -- zur Riesenschaumrolle an der Königsspitze, ins Shaksgamtal auf der geheimnisvollen Seite des Karakorum und zur Ama Pujung. Die Bergtour mit dem großen Hermann Buhl ist zwar nicht unbekannt, dafür aber Diembergers Sicht seines Todes. Nicht minder spannend lesen sich die erschütternden Einzelheiten des Überlebenskampfes am K2, den Diemberger nur knapp gewinnt.

Doch in Diembergers Lesereise durch sein Abenteuerleben geht es nicht nur um Berge, selbst wenn die Coverfotos von Eisbart und Schneegipfel dies nahe legen. Er macht sich auch zu anderen Ufern auf, nämlich in die tropischen Regenwälder Südamerikas. Der Amazonas-Ausflug füllt jedoch nur eine von 18 Episoden, weshalb niemand auf die Idee kommen dürfte, Diemberger einen Amazonisten statt einen Alpinisten zu nennen. Hans Kammerlander erst recht nicht.-- Christian Haas

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Diemberger setzt Maßstäbe      5 von 5 Punkten
Kurt Diemberger ist der einzig noch lebende Bergsteiger, dem zwei Erstbesteigungen von Bergen jenseits der 8000er Marke gelungen sind. Ich kann nur raten, sofern dazu die Möglichkeit besteht, einen Vortrag von Kurt zu besuchen. Man hat fast den Eindruck, eine Chronik des Alpinimus in zwei Stunden vermittelt zu bekommen. Dieser Mann hat einfach alles erlebt. Von den Anfängen, wo er sich als extrem ambitionierter Bergsteiger mit den einfachsten Mitteln begnügen musste, bis zum Massenbergsteigen, was seine Kameradin Julie Tullis am K2 das Leben kostete. Und all das steht auch in diesem Buch. Kurt Diemberger war auch dabei als der damals wohl beste Bergsteiger der Welt, Herrman Buhl, durch einen Wächtenabbruch auf der Chogolisa abstürzte. Allein als historische Dokumenentation ist dieses Buch als ein Zeugnis der Geschichte des Alpinismus sehr lesenswert. Wer einfach nur unterhaltsame Bergsteigergeschichten hören möchte, wird hier ebenso bedient.


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Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt - Ryszard KapuscinskiMeine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt
Ryszard Kapuscinski

Broschiert, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 14361      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Fünfzig Jahre bereiste Ryszard Kapuscinski als Reporter die Welt. Zwei Dinge trug er bei seiner Arbeit stets mit sich - eine kleine mechanische Schreibmaschine und ein jahrtausendealtes Buch: die »Historien« von Herodot (485-424 v. Chr.), dem ersten Chronisten der Antike. In ihm entdeckte Kapuscinski einen treuen Begleiter. Ob in Indien, dem maoistischen China, unter Ägyptern, im Iran inmitten der letzten Tage des Schah oder im Kongo, wo ein Blick tödlich sein kann, - immer war Herodot dabei, wenn Kapuscinski hinausging, um eine neue Geschichte heimzuholen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Eine Klasse für sich - aber nicht die Druckausgabe      5 von 5 Punkten
Fünf Sterne für den wunderbaren Text des Ausnahmeautors. Ryszard Kapuscinski ist wie immer eine "Klasse für sich", man täte ihm Unrecht, versuchte man, ihn mit einem anderen Auslandskorrespondenten, Reisejournalisten o.ä. zuvergleichen.

ABER: Die Druck- und Papierqualität ist für ein Taschenbuch ungewöhnlich schlecht. Die jeweiligen Rückseiten scheinen so stark durch, dass es stört. Dazu sind die Seiten sind mit außergewöhnlich großen Buchstaben fast bis an die Ränder bedruckt. Das ist sehr irritierend - SCHADE!

Unsere Reisen mit Kapuscínski      5 von 5 Punkten
Ein wenig flunkert der Verlag, wenn er Kapuscinskis Buch über seine Reisen mit Herodot den Untertitel "Reportagen aus aller Welt" gibt. Zwar berichtet Kapuscinski auch aus Asien und Afrika, eigentlich hat das Buch aber nur ein Thema, nämlich das Reisen als solches. Daher erfahren wir auch gar nicht so viel über Indien und China, Äthiopien und dem Kongo, Länder aus denen Kapuscinski berichtet; sehr viel jedoch über die eigentümliche Faszination, die das Reisen selber ausmacht.
Anhand seiner außergewöhnlichen Biographie versucht Kapuscinski zu ergründen, was den Menschen beim Reisen wirklich bewegt: Es ist vor allem die Überschreitung der Grenze. Als junger Mann im Polen der 50er Jahre hat diese Vorstellung einen sehr realen Ursprung, denn an eine Überschreitung des Eisernen Vorhangs war zu jener Zeit nicht zu denken. Für Kapuscinski jedoch soll das Bild der Grenzüberschreitung zu einer sinnstiftenden Erfahrung des Lebens überhaupt werden. Im Grenzübergang zum Neuen und Fremden ist für Kapuscinski all unser Sein und Werden bewahrt.
Noch seinen Schilderungen der ersten Reisen nach Rom, Indien und China merkt man diese initialzündende Bedeutung an. Sie kommen einer Initiation gleich, die das Leben auf eine neue Stufe hebt. Es sind großartige Beschreibungen einer beginnenden Reisleidenschaft. Die Überschreitung der Grenze ins Fremde wird zeitlebens das Thema für Kapuscinski bleiben und er erklärt diese Leidenschaft am Beispiel des antiken Historikers Herodot, für den der Autor eine mindestens so große Leidenschaft hegt wie für das Reisen selber. Wer Kapuscinskis "Meine Reisen mit Herodot" liest, wird also nicht nur einiges über das Reisen an sich und die Reisen des Autors erfahren, sondern auch jede Menge über die Reisen des antiken Vorfahren, über die Perser, die Griechen und die Skythen, Dareios und Xerxes, ja der gesamte Perserkrieg zieht an uns vorüber. Kapuscinski sieht in Herodot überhaupt den ersten Reporter der Weltgeschichte, der von Neugier getrieben selber die Orte aufsuchte, von denen er schrieb.
"Meine Reisen mit Herodot" ist ein großartig geschriebener, biographischer Essay, bei dem man viel über das Wesen des reisenden Menschen erfährt. Es wundert einen nicht, dass Kapuscinski eine so große Fangemeinde hat.

Thomas Reuter


Reise um die Welt - Reise um die Welt

Gebundene Ausgabe, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 50635      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 99,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der Weltumsegler und Forscher, der Schriftsteller, der Aufklärer, der Revolutionär Georg Forster ist der geheime, der verdrängte, der unterschlagene Klassiker der deutschen Literatur. Goethe hat den blutjungen Autor des großen Berichts von der zweiten Weltreise des Captain Cook (1772 - 1775) bewundert, und er beobachtete sein Geschick bis zum einsamen Tod in einer Pariser Dachkammer mit einem beinahe brüderlichen Interesse, obwohl er die Ideen des Mitgründers der Rheinischen Republik in Mainz nicht gutheißen konnte. Aber wie sollte Goethe den Kollegen nicht schätzen, der von seiner Ankunft am schönsten Gestade der Südsee mit solch poetischem Elan zu berichten verstand? "Ein Morgen war's, schöner hat ihn schwerlich je ein Dichter beschrieben, an welchem wir die Insel O-Tahiti 2 Meilen vor uns sahen. Der Ostwind, unser bisheriger Begleiter, hatte sich gelegt: Ein vom Lande wehendes Lüftchen führte uns die erfrischendsten und herrlichsten Wohlgerüche entgegen ..." Als sein bildmächti
ger Bericht von James Cooks Weltumseglung seinem erstaunten deutschen Publikum vorgelegt wurde, sprach nicht nur Wieland von einem "der merkwürdigsten Bücher unserer Zeit": Zwischen sachlichem Bericht und episch-dramatischer Verve changiert der Ton, immer wieder unterbrochen von philosophischen Reflexionen, in denen Forster die Grundelemente des Menschseins an der sozialen Wirklichkeit misst.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Gelungene Ausgabe!      5 von 5 Punkten
Vielleicht darf ich die allgemeinen Überlegungen zum Thema Georg Forster hier um einige Informationen zu dieser Buchausgabe ergänzen. Das Werk erscheint in einem unifarbenen blauen Stoffeinband (erinnert an die Winkler-Klassier oder Lyrikbände im Inselverlag). Es wird in einer Manchette aus Pappkarton mit dem Seevogelaquarall geliefert. Die Manchette muss man zum Lesen abstreifen, was vielleicht etwas unglücklich wirkt. Die Ausgabe ist aber ansonsten von gehobener Druck- und Typenqualität.

Eingeleitet wird das Werk durch ein Vorwort von Klaus Harprecht, dem eine angenehm lesbare Biographie Forsters zu verdanken ist. Allerdings leidet gerade dieses Vorwort vielleicht etwas zu sehr an pathetischem Überschwang hinsichtlich der Bedeutung Forsters. Wer über die Person Forsters nur einigermaßen orientiert ist, bedarf solcher Affirmationen eigentlich gar nicht und hätte sich mehr Informationen über den Kontext der Forschungsreise und deren Bedeutung aus heutiger Sicht interessiert.

Den Höhepunkt des Bandes stellen hochwertige Reproduktionen der Zeichnungen Forsters dar, die meist im Zusammenhang mit dem Text im Band erscheinen. Allerdings muss ich die Erwartungen hier etwas dämpfen: Leider finden sich keine Zeichnungen Tahitis oder seiner Einwöhner, sondern fast ausschließlich von Tieren (in der Mehrheit Vögeln). Das auf dieser Amazon-Seite abgebildete Aquarell des Adlerrochens ist m.E. die schönste Tierdarstellung des ganzen Bandes. Das Tier muss offenbar unter Wasser beobachtet worden sein, denn Forster fängt die Körperbewegung genau ein.

Zum Text ist hier bereits vieles gesagt. Vielleicht darf ich nur anfügen, dass der Verfasser den Leser immer wieder durch seine zutiefst menschliche Betrachtungsweise für sich einnimmt: Aus einer früheren Lektüre war mir die Schilderung des Schicksals der kleinen Meerkatzen an Bord des Schiffes noch in Erinnerung, die von den Matrosen gekauft, später vernachlässigt wurden und zum größten Teil verhungerten. Forster beobachtet dies genau und weitet die Schilderung dieser Vorkommnisse zu einer Betrachtung der menschlichen Natur.

Beeindruckend ist schließlich die Schilderung von O Tahiti - auch den heutigen Leser überläuft das Fernweh. So muss der Leser selbst entscheiden: Der Reisebericht ist ohne Abbildung und die vorliegende großartige Aufmachung sehr viel preisgünstiger und für den Leser natürlich vom Gewicht her handhabbarer erschienen. Der Majestät der Schilderung wird aber nur diese Ausgabe gerecht.


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Liebeserklärungen einer Reisenden - Annemarie SchwarzenbachLiebeserklärungen einer Reisenden
Annemarie Schwarzenbach

Audio CD, September 2007
     Verkaufsrang: 64088      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Zwischen 1933 und 1942 bereiste die Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach diverse Länder und hielt ihre Erlebnisse in eindrücklichen Reisereportagen fest. Es liest Bibiana Beglau. "Ich freute mich überhaupt auf nichts, und es war doch meine Arbeit, das Innere der Länder kennenzulernen und sie aufrichtig zu lieben, um sie für andere Menschen beschreiben zu können." Als Annemarie Schwarzenbach diese Sätze schrieb, befand sie sich auf ihrer letzten großen Reise, die sie 1942 ins Herz Afrikas führte, in den Kongo. In weniger als zehn Jahren hatte die junge Schweizerin, die sich selbst als eine "unheilbar Reisende" bezeichnete, die Länder des Nahen und Mittleren Ostens besucht, war durchs Baltikum, Skandinavien und die Sowjetunion gefahren, hatte mehrfach die Vereinigten Staaten bereist und war 1939 zusammen mit Ella Maillart in ihrem Ford von Genf bis nach Kabul gefahren. Diese Reisen schlugen sich in mehreren Hundert Feuilletons nieder, in denen Annemarie Schwarzenbach i
hre Zeitgenossen auf sehr persönliche, eindringliche und literarische Weise an ihren Fahrten teilhaben ließ. "Dieser Wunsch, die Sehnsucht nach dem Absoluten, ist ja wohl der echte Antrieb jedes echten Reisenden. Vermutlich bin ich ein solcher unheilbarer Reisender." Annemarie Schwarzenbach


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Der Weg war das Ziel...      5 von 5 Punkten
Annemarie Schwarzenbach hasste nichts so wie "Sightseeing like a tourist", und auf ihren ausgedehnten Reisen in das "Innere dieser Welt" hat sie auch für heutige Begriffe alles andere als ausgetretene Pfade beschritten.

Zwischen 1933 und 1942 reiste sie u.a. mit der Ethnologin Ella Maillart mit dem Auto vom Engadin bis nach Afghanistan, sie war dreimal in den Vereinigten Staaten, besuchte den Kongo und die Sowjetunion, das Baltikum und immer wieder Persien, an das sie ihr Herz verlor. Sie verbrachte aber auch Zeit auf Mallorca, Ende der Dreißiger Jahre ein ungeschliffener Diamant.

Ihre Reiseeindrücke hat sie stets festgehalten, sie war eine Reiseschriftstellerin im besten Sinne: Ihre Artikel wurden in der Schweiz sehnsüchtig von den Zeitungslesern erwartet. Und Annemarie Schwarzenbach war eine grandiose Beobachterin. Für sie war stets der Weg das Ziel, sie ließ sich Zeit und war empfänglich für die kleinen Erlebnisse abseits des Baedekers, die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen an den entlegensten Plätzen dieser Welt. Das sie über eine umfassende Bildung verfügte, kam ihr natürlich immer wieder zugute, mit dem sicheren Blick der studierten Historikerin und der großen schriftstellerischen Begabung hat sie Reiseerlebnisse konserviert, die auch auf heutige Leser - bzw. Hörer - einen großen Reiz ausüben.

Der Großneffe der Autorin, die 1942 mit nur 34 Jahren an den Folgen eines Fahrradunfalls verstarb, hat für dieses Hörbuch, das von der Schauspielerin Bibiana Beglau sehr eindringlich gelesen wird, die schönsten Reportagen Annemarie Schwarzenbachs ausgewählt. Einige dieser Reportagen sind seit ihrer ersten Veröffentlichung in den verschiedensten Schweizer Zeitschriften nicht mehr aufgelegt worden.
Bei der Auswahl der gelesenen Texte zeigt sich auch das besonders sensible Geschick des Herausgebers, der seiner Großtante hier noch einmal ein würdiges Denkmal setzt und sie einmal abseits ihrer unglücklichen Beziehungen zu den älteren Mann-Kindern darstellt.



Jupiters Träume: Mit dem Motorrad um die Welt - Ted SimonJupiters Träume: Mit dem Motorrad um die Welt
Ted Simon

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 89511      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der legendäre Motorradfahrer Ted Simon lebt noch einmal seinen Traum: Mit 70 Jahren umrundet er auf seiner BMW den Globus, durchquert Europa, reist von Tunis bis ans Kap der guten Hoffnung, setzt nach Brasilien über und fährt durch Amerika. Er erkundet Neuseeland und Australien und kehrt nach zweieinhalb Jahren on the road über den asiatischen Kontinent nach Europa zurück. Ted Simon folgt seinen eigenen Spuren. 1973 war er bereits zu einer vier Jahre währenden Weltumrundung mit seinem Motorrad aufgebrochen. »Jupiters Fahrt«, sein Buch über diese Erfahrungen, wurde ein internationaler Bestseller und machte Ted Simon zur Kultfigur.Im Januar 2001 wagt der moderne Pilger sich erneut an das Abenteuer Weltumrundung.59 000 Meilen wird er zurücklegen und 48 Länder durchqueren, sich noch einmal verlieben und am Ende bei sich selbst angekommen sein. In eindrücklichen, oft magischen Bildern erzählt »Jupiters Träume« von der Intensität des Unterwegsseins, nimmt den Leser mit auf einen flirrenden Flug über die Schauplätze und Kontinente. Dabei erinnert der suggestive Ton seiner Reisebeschreibungen mal an die Reportagen eines Hunter S. Thompson, mal an die meditative Gelassenheit eines Bruce Chatwin.Ted Simon, der Philosoph auf dem Motorrad, entrollt die mitreißende Geschichte eines Bikers, der bis ans Ende aller Straßen fährt. Ted Simon, geboren 1931 in Deutschland, lebt in Kalifornien und London. Als Journalist arbeitete er u. a. für »Daily Mail«, »Observer« und »The Times«. 1979 publizierte er seinen Bestseller »Jupiter´s Travels«, der 1983 unter dem Titel »Jupiters Fahrt« in deutscher Übersetzung herauskam. Auf Deutsch erschien zudem der Band »Fahrt des Lebens« (1985).

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

persönlich überzeugender als sein Buch      4 von 5 Punkten
Vorab: seine persönliche Darstellung der Reise ist besser als sein Buch.

Trotzdem schreibt Ted Simon sehr professionell und die Erfahrung seiner vielen Reisejahre spürt man deutlich.
Zu viel Professionalität macht Bücher glatt, aber Ted Simon schreibt sehr erfrischend, da er einen gewissen Abstand zu den Dingen hat und sich under restlichen Welt nichts mehr beweisen muss.

Über seine Leistungen kann man nur den Hut ziehen.
Ich persönlich fand seine erste Reise ursprünglicher.
Der zweiten Reise haftet der besondere Reiz nicht mehr an.
Vielleicht sollte man in seinem Alter andere Grenzen ziehen?

FaziT: lesenswert und sicher kein rausgeschmissenes Geld


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Wie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt: Das geheime Wissen der Abenteurer und Entdecker - Mick ConefreyWie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt: Das geheime Wissen der Abenteurer und Entdecker
Mick Conefrey

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 13091      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Jede Expedition ist einmalig, doch die meisten folgen einem sich ähnelnden Grundmuster: Jemand setzt sich ein Ziel, stellt ein Team zusammen und macht sich an die Reisevorbereitungen. Dann zieht er los, lebt in der Wildnis und überwindet Hindernisse und Gefahren, bis er irgendwann sein Ziel erreicht - oder scheitert. Dann kehrt er zurück und erntet entweder Ruhm oder Bedeutungslosigkeit, manch einer kommt auch überhaupt nicht mehr zurück. Analog zu diesem Schema baut der Bergsteiger und Filmemacher Mick Conefrey, der sich mit einem BBC-Film über das 50-jährige Everest-Jubiläum einen Namen gemacht hat, sein ungewöhnliches und ungewöhnlich heiteres Buch rund ums Thema Entdecken auf.

Wie bei einem peniblen Karriereplaner geht es also los mit den Fragen „Was macht einen guten Entdecker aus?“, „Wie bekomme ich das nötige Geld?“ und „Welche Ausrüstung brauche ich?“ Anhand eingestreuter historischer Beispiele zeigt Conefrey die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten auf. Den Punkt „Ein Team zusammenstellen“, ging Thor Heyerdahl etwa so an, in dem er folgende Mail an Bekannte schickte: „Reise demnächst auf Floß quer über Pazifik, um meine Theorie zu unterbauen, dass Südseeinseln von Peru aus bevölkert. Kommt ihr mit?“. Ernest Shackleton gab eine öffentliche Annonce auf: „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, eisige Kälte, monatelange Dunkelheit, ständig auf Fahrt. Wohlbehaltene Rückkehr ungewiß. Im Erfolgsfall Ehre und Anerkennung.“

In diesem Stil geht es munter weiter. Untermalt von 83 Illustrationen und zahlreichen, manchmal nicht unmittelbar zugehörigen „Listen“ à la „Schlittenhundekommandos in Alaska“ werden zudem interessante Einblicke in die Expeditionen von Messner über Richard Burton und Speke bis hin zu Amundsen und Scott gewährt. Das Besondere: Auf amüsante und aufschlussreiche Weise werden einem die Schwierigkeiten von Großexpeditionen vor Augen geführt, vom Thema Krankheiten über das Zusammentreffen mit Einheimischen bis hin zu den Aspekten Führungsstile, Neid, Frauen in der Gruppe und Meuterei. Wer einen Impuls verspürt, kann das Handbuch glatt als Leitfaden für eigene Trips verwenden. Ratschläge jedenfalls finden sich zuhauf: Wie vermeidet man einen Haiangriff? Was hilft gegen Mückenstiche und Lagerkoller Und: Wie schreibt man einen Expeditionsklassiker? Ach ja: Und wie trinkt man stilvoll eine Tasse Tee bei Windstärke 10? -- Christian Haas

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Tipps für Entdecker      3 von 5 Punkten
Als das Reisen noch überwiegend die Beschäftigung von Abenteurern und Entdeckern war, stellten sich ganz andere Fragen und Herausforderungen als für den Pauschalreisenden heute. Ein äußerst interessanter Einblick in die Welt der Expeditionen und ihren wichtigen Nebenaspekten. Zahlreiche Tipps für alle, die selbst eine Expedition planen - vom Überleben in der Hitze/Kälte bis zu passenden Kleidung. Wie man allerdings stilvoll die Tasse Tee trinkt, habe ich nicht herausgefunden.


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Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt - Peter SmolkaRad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Peter Smolka

Gebundene Ausgabe, 7. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 75975      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Rad ab! - 71.000 Kilometer mit dem Fahrrad um die Welt"
Vier Jahre lang radelt der Erlanger Globetrotter Peter Smolka um den Erdball. Zunächst durchquert er den Nahen Osten und Afrika, wo er in Botswana nur knapp den Angriff eines Elefantenbullen überlebt. In Kapstadt heuert er auf einer Segelyacht an, die ihn in einem vierwöchigen Törn nach Brasilien bringt. Nach neun Monaten Südamerika sind die nächsten Stationen Neuseeland und Australien. Durch das Outback radelt er wegen der ungeheuren Sommerhitze nur noch nachts.
In Südostasien erhält Peter Smolka nach zähen Verhandlungen die Genehmigung, Myanmar (Ex-Birma) auf dem Landweg zu durchqueren. Vor der Rückkehr nach Europa wagt er sich schließlich nach Afghanistan hinein, muss allerdings erkennen, dass die Zeit noch nicht reif ist, das Land am Hindukusch mit dem Fahrrad zu bereisen. Die gefährlichste Etappe seiner Weltumradlung beginnt gleich hinter dem Khyber-Pass...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Großes Vergnügen      5 von 5 Punkten
Auf einer eigenen Reise traf ich einen Radler , der dem Autoren auf dessen Weltreise begegnet war. Äußerst differenziert denkend, genau beobachtend, neugierig auf seine Reiseländer sei dieser Smolka, erzählte der Radler. Genauso ist das Buch. Wie Smolka die Leichenverbrennung am Ganges verfolgt -detailgenau beobachtet, bildhaft aufgeschrieben, zugleich nüchtern, ohne Sensationalismus.
Gelegentlich kommt etwas aus der Gefühlswelt des Autoren heraus -die
wiederkehrende Einsamkeit etwa, wenn er Freunde oder Verwandte verabschieden muss, die ihn für ein paar Wochen auf einer Etappe begleitet haben. Smolka beschäftigt sich offenkundig viel mit den Ländern, die er bereist; so erfährt man viel Ernsthaftes über die Politik und Kurioses aus dem Alltag. In China stehen zum Beispiel nach der Bestellung wegen der andersartigen Handzeichen für Zahlen ruckzuck acht Bier statt zwei auf dem Tisch. Angenehmerweise erliegt der Langzeitradler nicht der Versuchung, die Gefahren so einer Reise zu dick aufzutragen, wie man das aus anderen Reisebeschreibungen kennt. Ich habe die Lektüre genossen.



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Ruhejahr: Ein Jahr nichts arbeiten und allein auf Weltreise - Heinz FeldmannRuhejahr: Ein Jahr nichts arbeiten und allein auf Weltreise
Heinz Feldmann

Sondereinband, Juni 2007
     Verkaufsrang: 11372      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 28,40 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kehren Sie nach dem Urlaub nicht mehr zur Arbeit zurück - Plädoyer für ein Ruhejahr in der Lebensmitte, betitelte Helmut Gansterer vor Jahren einen Essay. Heinz Feldmann nahm sich diese Anregung zu Herzen. Nach einer erfolgreichen Berufskarriere und der Aufgabe als Alleinerzieher für seinen Sohn träumte der Unternehmer Feldmann davon, ein Jahr lang alle Arbeit ruhen zu lassen und auf Weltreise zu gehen. Der Spagat zwischen Privatleben und Beruf brachte ihn mehr als einmal an seine persönlichen Grenzen. Als der Sohn dann 18 wird und die Firma gut läuft, ist es endlich soweit.Es ist das Buch über ein Ruhejahr, über eine Reise um die Welt, die auch eine Reise ins eigene Ich wird mit allen Höhen und Tiefen. Jetzt kann er herausfinden wie es ist, wenn der Wunschtraum plötzlich wahr wird: Dem Stress des Alltags zu entfliehen, ohne fixe Ziele und Termine als Backpacker mit einem 20kg Rucksack für ein Jahr auf Reisen zu gehen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Gute Laune      5 von 5 Punkten
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor sich nicht nur auf Landschaftsbeschreibungen, Orte und beste Adressen konzentriert, sondern offen über seine Gefühle, Eindrücke und Erlebnisse schreibt, mit denen er auf seiner langen Reise und "Weg-von-Daheim" konfrontiert war - und dies immer mit einem Augenzwinkern. Hilfreich fand ich seine Kostenaufstellung, die einen ungefähren Begriff über die benötigten Mittel gibt. Ein Buch das aufs Reisen und Ruhen einlädt und ein Schmunzeln auf den Lippen des Lesers hinterläßt sowie in gute Laune versetzt. Einziger Kritikpunkt: Als eingefleischter Stones-Fan hoffe ich für den Autor, dass er in diesem fortgeschritttenen Alter noch genauso drauf ist und mindestens genauso viele Falten hat ;-)


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Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer - Lois PryceVollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer
Lois Pryce

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 50628      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ein nörgelnder Chef, die ewig gleiche Routine im Büro - klar, dass die junge Engländerin Lois Pryce eines Tages ihren Alltag satt hat. Aber muss sie deswegen gleich den gutbezahlten und sicheren Job bei der BBC kündigen? Muss sie wirklich auf ein Cross-Motorrad steigen und alles zurücklassen? Sich etlichen Gefahren aussetzen, die während ihres Wahnsinns-Trips von Alaska bis Feuerland auf sie lauern? Sie muss - denn eines hat sie als eingefleischte Bikerin gelernt: Nur wer bremst, verliert...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein starkes Buch über eine lange Reise      5 von 5 Punkten
Lois Pryce erzählt von ihrer achtmonatigen Reise auf der Panamericana von Alaska nach Feuerland. Das tut sie mit typisch englischem Humor, immer das Schlimmste erwarten und das Beste hoffen. Ich habe die 360 Seiten in zwei Tagen gelesen. Ein größeres Kompliment kann ich einem Buch nicht machen. Es liest sich wie ein Abenteuerroman, da sich Loise Pryce auf einzelne Episoden beschränkt. Sie erzählt, was ihr besonders im Gedächtnis geblieben ist, ob es die Begegnung mit einem Bären, ein Besuch in einem Tabledanceclub, Montezumas Rache oder ein Bikertreffen in Südamerika ist. Wenn man dem Buch etwas vorwerfen will, dann, dass es kaum Hinweise zur Organisation einer solchen Reise oder zur Ausrüstung bietet. Auch wenn nur die wenigsten Lesen selbst eine solche Tour machen werden, würde ein Anhang mit Tipps zu Ausrüstung und Reiseformalitäten das Buch abrunden.

Fazit: Ein Buch für alle, die eine kurzweilige Geschichte über eine Motorradreise lesen wollen, aber kein Buch für Leute, die selbst eine solche Reise planen und dafür konkrete Informationen suchen.

Noch ein Hinweis von mir: Auf der Homepage von Lois Pryce (www.loisontheloose.com) finden sich auch Hinweise zum Bike und zu Ihrer Ausrüstung.


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Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt - Mike HornBreitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt
Mike Horn

Taschenbuch, März 2004
     Verkaufsrang: 74988      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Idee ist ebenso verrückt wie einleuchtend: einfach dem Äquator zu folgen, einmal um die gesamte Erde, ohne motorisierte Hilfe. Mike Horn wanderte, segelte, schwamm, radelte und paddelte über 46 000 Kilometer und folgte in erster Linie der fixen Idee in seinem Kopf. Lebensbedrohlichen Gefahren trotzte er dabei ebenso, wie er die vielen kleinen Strapazen des Alltags meisterte, um seinen Traum zu verwirklichen. In der mitreißenden und farbigen Schilderung seiner spektakulären Reise läßt er uns teilhaben am letzten großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts.

»Ein verblüffendes Buch, das einen träumen läßt von fernen Welten und Abenteuern und wo man in manchen Passagen den Kopf schütteln muß, wenn man sich bewußt macht, daß es sich hier nicht um Fiktion, sondern um tatsächlich Erlebtes handelt.« Facts


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Eine Energieleistung die seines gleichen sucht!      5 von 5 Punkten
Dieses Buch über Mike Horns Umrundung der Erde ist nicht nur ein Erlebnisbericht, sondern beweist dem Leser, dass man an sein Ziel glauben muss um es erreichen zu können. Ein atemberaubendes Buch, bei dem das Abeteuer förmlich selbst beim Lesen spürbar ist! Es ist unvorstellbar das ein Mensch solch ein Abenteuer und diese Strapazen überhaupt wagt und es dennoch mit solch einer Stärke zu Ende bringt. Er beweist mit dem Buch wozu ein Mensch fähig ist, welche Willensstärke uns zu enormen Leistungen treiben kann. Man möchte diese Reise am liebsten vom ersten bis zum letzten Kilometer erleben ohne das Buch weglegen zu müssen!

Alles in allem ein Buch bei dem man lernt nie aufzugeben und an sein Ziel zu glauben!


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Einmal rundherum. Geschichten einer Weltreise - Andreas AltmannEinmal rundherum. Geschichten einer Weltreise
Andreas Altmann

Taschenbuch, April 2002
     Verkaufsrang: 64537      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Mit der Eisenbahn von Paris nach Genua beginnen Andreas Altmann und Fotograf Uli Reinhard eine Reise um die Welt. Per Schiff geht es weiter nach Tunis und anschließend auf dem Landweg durch die arabischen Länder ... In den Schlaglichtern dieser Reise entsteht ein einzigartiges Panorama der Welt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Beitrag zur "Menschenverständigung" - weltweit.      5 von 5 Punkten
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Andreas Altmann sich am Anfang der Reise nicht ganz wohl fühlt. Er ist zu Beginn der Reise etwas motziger und eckiger. Doch der Kontrast tut gut, denn das legt sich so ab Kairo - und spätestens in Indien ist er wieder in seinem Element. Da hat er seinen liebenswerten Schwung und Scharm wieder, so wie man ihn aus seinen anderen Reise-Büchern kennt.
Schön wenn es Menschen gibt, die in allen Ecken und Enden der Welt Freunde haben - es gäbe sicher weniger Fremdenhass und Kriege.
Wird mein nächstes Geschenk an alle, die ich gern mag.


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Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt - Ewan McGregorLong Way Round - Der wilde Ritt um die Welt
Ewan McGregor, Charley Boorman

Gebundene Ausgabe, Oktober 2006
     Verkaufsrang: 40297      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Zwei Männer, zwei Motorräder, 20000 Meilen. Ewan McGregor, weltbekannt aus Star Wars, Trainspotting und Moulin Rouge, und sein Freund und Kollege Charley Boorman verbindet nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch eine tiefe Leidenschaft für Motorräder und das Extreme. Gemeinsam verwirklichen sie einen alten Traum: einmal mit dem Motorrad um die Welt fahren, von London durch ganz Europa und Asien, rüber nach Kanada und weiter nach New York – ein wilder Ritt durch großartige Landschaften und extremes Wetter, mit anrührenden Begegnungen und heiklen Situationen.
Alles begann mit einem Tagtraum. An einem Samstagnachmittag besorgte sich Ewan McGregor eine Weltkarte, breitete sie vor sich aus und stellte fest, dass es doch möglich wäre: Die Welt ließe sich auf einem Motorrad umrunden. Man müsste nur immer ostwärts fahren bis an den Rand von Asien, von dort wäre es ein relativ kurzer Sprung über die Beringstraße nach Alaska, und von Alaska gäbe es durchwegs befestigte Straßen quer durch Nordamerika. Perfekt. McGregor ging zum Telefon, rief seinen Freund Charley Boorman an. „Willst du zum Abendessen rüberkommen?“ Nach turbulenter Vorbereitungsphase – es gilt Sponsoren für die Motorräder und Produzenten für den begleitenden Dokumentarfilm zu finden – brechen die zwei Abenteurer auf. Sie haben vier Monate Zeit, um sich den Herausforderungen zu stellen. Schon ab Prag beginnt der ganz normale Wahnsinn: nervenzerfetzende Wartereien an den Grenzen, besonders zur Ukraine, Begegnungen mit der Polizei und allerlei Dunkelmännern, überwältigende Gastfreundschaft, inszenierter Medienrummel, tiefe Eindrücke von Land und Leuten, außergewöhnliche Naturerlebnisse, zermürbende stundenlange Fahrten über Schlaglochpisten im Hinterland von Nirgendwo, heikle Flussdurchquerungen und bewegende Besuche bei UNICEF-Hilfsprojekten. Ewan McGregor und Charley Boorman erzählen im Wechsel, was sie erlebt und gefühlt haben. So unprätentiös, und lebendig, als säßen sie neben einem am Tisch. Eine Reisedokumentation voller Leben, spritzig geschrieben und witzig zu lesen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Erst DVD, dann Buch      5 von 5 Punkten
Ich finde das das Buch Lücken aus der DVD füllt. Sicher wird alles nur angeschnitten aber zur DVD die perfekte Ergänzung um die Geschichte abzurunden.


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Das Schiff . Eine Weltreise mit Matthias Politycki - Matthias PolityckiDas Schiff . Eine Weltreise mit Matthias Politycki
Matthias Politycki

Audio CD, 5. März 2008
     Verkaufsrang: 140660      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Anlässlich der Weltreise des Schriftstellers Matthias Politycki als »Schiffsschreiber« an Bord der »MS Europa« ist dieses Originalton-Hörstück auf dem Weg von Mexiko in die Südsee, in Australien sowie auf der Reise von Thailand über Indien, Iran und die Ara­bi­schen Emirate nach Oman entstanden.
Die fiktive Welt seines literarischen Protagonisten, wie er sie schillernd und skurril in seinem Logbuch festgehalten hat, trifft auf die reale Welt des Schiffes, die in unzähligen Gesprächen mit Crew­mit­gliedern und Passagieren an Bord aufgezeichnet wurde. Authentische Geräusche und Klänge ergänzen die akustische Weltreise und bieten einzigartige Einblicke in die Innenwelt eines Kreuz­fahrt­schif­fes.
Johann Gottlieb Fichtl hat seinen Lottogewinn dazu verwendet, um sich auf einem Luxuskreuzfahrtschiff einzubuchen und einmal um die Welt zu reisen. Bereits nach wenigen Tagen ist er mit Haut und Haaren in die bunte Gesellschaft des Luxusschiffes eingetaucht. Die Welt zieht auf den Meeren vorüber, während Fichtl in seinem 180tägigen Zuhause Matrosen, Köche, Kapitäne, Musikanten, lustige Witwen, Kellner, Barkeeper, Zimmermädchen, Immobilienjongleure, Abenteurer und Individuen jeglicher Schattierung kennenlernt.




Weltreise: 4300 Tage unterwegs auf 5 Kontinenten - Dieter KreutzkampWeltreise: 4300 Tage unterwegs auf 5 Kontinenten
Dieter Kreutzkamp

Taschenbuch, März 2006
     Verkaufsrang: 21045      Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen.

Preis: € 11,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Schon der Volksmund weiß: Wenn einer einer Reise tut, dann kann er was erzählen. Und wie, kann man im Falle Dieter Kreutzkamps sagen, der bislang bereits 25 Bücher über seine diversen Reisen vorgelegt hat. In diesem hier berichtet er allerdings nicht über irgendeine Reise, sondern von der Weltreise, die für ihn und seine Frau längst schon zu ihrer eigentlichen Lebensform geworden und nach dem hier vorgelegten Bericht noch lange nicht zu Ende ist.

Ursprünglich wollten Kreutzkamp und seine Frau nur für drei Jahre quer durch sämtliche Kontinente fahren. Bis zum Abschluss des Buches sind nun schon 4.300 Tage daraus geworden: 66.000 Kilometer mit dem VW-Bus durch Afrika, 12.000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Australien, 13.000 Kilometer mit dem Kanu durch Kanada und mit dem Hundeschlitten 6.000 Kilometer durch Alaska. Und manche Strecken ist man auch noch geflogen.

Zwischendurch waren die Kreutzkamps auch mal für eine kurze Zeit zu Hause. Doch dort hält es sie nicht lange. Zum zweiten Teil der Reise sind sie dann schon gemeinsam mit der kleinen Tochter aufgebrochen. Und so kommt es, dass Dieter Kreutzkamp im Alleingang ohne seine Frau den Kilimandscharo und den Fudschijama besteigt. Auch wenn das Töchterchen bei diesen Gipfelstürmen nicht dabei sein konnte: Wenn sie mal in die Schule kommt, dürfte sie die Weitgereisteste in ihrer Klasse sein.

Was die Familie als ganze betrifft darf man bezweifeln, dass sie jemals noch einen ganz normalen Urlaub wird machen können. Uns soll es recht sein. Schließlich dürfte man sich von einem gewöhnlichen Urlaub auch nicht einen solch ungewöhnlichen Reisebericht erwarten. --Hasso Greb

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Schönes Buch zum Träumen und Geistigem Mitreisen      5 von 5 Punkten
Eine irre Vorstellung, in 4300 Tagen durch 5 Kontinente zu reisen. Es ist ein Buch, welches kurz die einzelnen Stationen einer Weltreise erläutert. Nichts desto trotz ist es interessant und man kann Fernweh bekommen. Wenn man die einzelnen Kontinente genauer mit den Kreuzkamps bereisen will, muß man sich die einzelnen Bücher kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Ein Buch für Reisende oder die die es werden wollen.


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