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Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs Helge Timmerberg Taschenbuch, April 2010 Verkaufsrang: 1653 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er schreibt Reisreportagen aus fast allen Teilen unseres Planeten. Seit er 20 ist, tourt er durch die Welt. Er ist rastlos, hält es nie lange an einem Ort aus und erzählt in seinem ganz eigenen Stil. Helge Timmerberg ist neugierig, aber offen. Er kann den Moment abwarten, in dem etwas passiert und egal, was dann passiert, er schreibt darüber in seiner ganz eigenen fesselnden Art: Dabei bleibt er immer ein bisschen distanziert, geht aber gleichzeitig voller Empathie an die Geschichte und die Personen heran. Aus all seinen Reportagen hört man den Glauben an das Gute und Schöne heraus. Man hört seine Menschlichkeit. Das tut gut bei einem, der fast alles erlebt und ausprobiert hat. Mit "Tiger fressen keine Yogis ? Stories von unterwegs" liegt eine Sammlung von Helge Timmerbergs besten Reportagen vor. Wenn der Autor dieser schillernden Reiseeindrücke mit einem genialen Sprecher wie Mathieu Carrière zusammenkommt, dann ist Langeweile ein Fremdwort. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass Carrière sich selbst beeindruckt über die Stories dieses modernen Nomaden geäußert hat. Jedenfalls trifft er den richtigen Ton für die Reportagen über exotische Gefilde und andere Bewusstseinszustände. Egal, ob Timmerberg von den Reisen zu Gurus und Asketen in Indien, dem Besuch von Mutter Theresas Haus des Todes in Kalkutta, den Auswirkungen des Golfkriegs in Tel Aviv oder dem wahren Flamenco erzählt, es klingt immer authentisch. Es klingt nach seinem Credo "Catch the spirit". Den Geist einer Kultur, einer Stadt oder eines Menschen erfassen ? das liegt ihm im Blut. Helge Timmerberg ist bereits heute eine Legende des Journalismus. Er veröffentlichte seine Reportagen in ziemlich allen Printmedien: Von Tempo, über Bunte, Die Zeit, Stern, Der Spiegel, Allegra oder das SZ-Magazin bis hin zum Playboy. Er war es, der in Deutschland den "New Journalism" im Stile eines Hunter S. Thompson etablierte. Frei nach dem Motto: Als Reporter soll man den subjektiven Journalismus pflegen. Für diese Dichte und Intensität der Stories passt Mathieu Carrières Stimme. Bereits mit 15 Jahren wurde er mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. "Die flambierte Frau" und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung "Ritter der Ehrenlegion". Trotz aller anderslautenden Meldungen: Es gibt noch immer Geheimnisse auf dieser Welt! Deshalb sind diese faszinierenden Geschichten und Abenteuer ein Muss! Lesung der autorisierten Auswahl mit Musik, Spieldauer: ca. 190 Minuten, 3 CD. - culture.text
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 40 Bewertungen)
Flucht 5 von 5 Punkten Egal, wie abenteuerlich oder öd mein eigenes Leben grad war, dieses Buch war immer ein Rausriss - entweder als Inspiration, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen, oder eine Katastrophe mit einer Prise Humor zu würzen, oder als Abenteuer im Kopf, Flucht aus dem Alltag, Rückbildungsgymnastik in Form von Lachkrämpfen oder schlicht und einfach als Suchtmittel- (sprich Schokoladen-)ersatz! Jede der Geschichten besticht durch eine (meistens eigentlich mehrere) überraschende Pointe, witzige Sprache und oftmals interessante Einsichten / Beobachtungen. Die locker-flockige Sprache erleichtert so manche alternative / esoterische Erkenntnis - dem Heiligen wird das Unerreichbare genommen, ohne es zu entweihen; das Tabu wird gebrochen, ohne auf jemanden zu spucken. Das Buch war mein "Timmerberg-Einstieg" und ist bis jetzt mein absoluter Star, auch wenn ich die anderen genauso wieder und wieder gelesen hab.
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Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde Judith Schalansky Gebundene Ausgabe, 15. September 2009 Verkaufsrang: 3031 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Zärtlich gleiten die Finger über die Landkarten; der Blick verliert sich in der Schönheit filigraner Linien, Punkte und Buchstaben. Wir riechen das Meer, hören Brandung und Möwen, sehen Eisberge und Felsen. Und unter den Füßen spüren wir feinen Sand. Wer das wohl bezauberndste Buch dieses Herbstes aufschlägt, dürfte wie einst Robinson Crusoe der Welt für eine Weile abhanden kommen." (Die Zeit)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
urlaubsplacebo 5 von 5 Punkten die urlaubszeit neigt sich dem ende zu. auch meiner ist schon vorbei und nun gilt es dann und wann, die zeit bis zum nächsten zu überbrücken bzw. zu verschönern. für genau diesen zweck ist dieser äußerst originelle atlas wohl geschaffen worden. die autorin hat sich bemüht, weitgehend unbekannte destinationen, die auch heute noch nur sehr schwer erreichbar sind, ausfindig zu machen und entsprechend zu recherchieren. so gibt es zu jeder dieser 50 inseln eine karte mit der jeweiligen lage und teils skurile, teils interessante, teils schrullige geschichten rundherum. mutig finde ich ja, dass die autorin zugibt, nicht direkt vor ort gewesen zu sein und bleibt somit offen, auf welche weise sich ein persönlicher lokalaugenschein auf den inhalt ausgewirkt hätte. wer ernsthafte reiseberichte und tatsachenberichte erwartet, wird hier enttäuscht werden - geht es hier doch um das genaue gegenteil davon! im zuge der lektüre verfestigt sich jedoch leider die erkenntnis, dass man selber wohl auch niemals auf einer dieser inseln stehen wird, wodurch es zu leichten schwermutsanfällen kommen kann oder aber zu einer trotzreaktion: jetzt habe ich zwar überhaupt keine zeit dazu, aber wenn ich mal in rente bin, dann fahr ich da überall hin, ganz, ganz sicher! das buch wirkt also wie ein lottoschein - bietet es doch für einen geringen obulus anlass zu träumen. beim lottoschein dauert es aber nur drei tage bis diese platzen (dafür sind sie ja auch entsprechend billiger), hier kann man viel länger hoffen...
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Der Jesus vom Sexshop: Stories von unterwegs Helge Timmerberg Gebundene Ausgabe, 12. März 2010 Verkaufsrang: 2904 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Mondschein im wilden Kurdistan hungrige Wölfe heulen hören. Auf dem Malecon in Havanna bis zum Morgengrauen tanzen. Das entspricht dem Gusto von Abenteurer Helge Timmerberg. In seinen Stories von unterwegs rücken aktualisierte Randnotizen aus den letzten 30 Jahren vielfach ins Zentrum. Geografisch reichen seine 26 Streifzüge von Amsterdam bis Zürich, von Nordkorea bis Südspanien, von Belgrad bis Marrakesch. Leser treffen Goldsucher am Amazonas, bekommen Ratten serviert und erfahren, wer es geschafft hat, Timmerberg einmal so richtig übers Ohr zu hauen. Der Abenteurer preist die Sahara, warnt aber vor Kamelritten ? und verrät, was in Marokko als sportiv gilt. In seinen heißen Partynächten verwandeln sich kubanische Frauen in geile Schlangen. Und der Reiseschriftsteller offenbart, wo die definitiv schönsten Vertreter des weiblichen Geschlechts wirklich wohnen. Timmerberg ist ein Mann der Tat. Folglich sind seine Erkenntnisse praktischer Natur. Dass Whiskey zynisch, Wodka sentimental und Rum geil macht. Oder dass die drei großen "Regularien des Lebens" Sex, Macht und Geld seien. Überraschend seine Analyse über vier Kasten der nordkoreanischen Diktatur. Tief schürfendes zu "Naturgesetzen" erweist sich hingegen als quatsch. Macht nichts, denn unter dem Strich interessieren sich Timmerberg-Fans ohnehin nicht für graue Theorie, sondern fürs exotische Leben. Zwischen goldenen Kühen und bunten Paradiesvögeln jagt der Adrenalin-Junkie rund um die Welt. Frech und unverkrampft schreibt das lebende Fossil der Hippie-Generation. Locker wie sein Stil ist auch seine Einstellung gegenüber Drogen. Timmerberg-Fans mit Entzugserscheinungen wiederum können sich bis zum nächsten großen Wurf an Der Jesus im Sexshop berauschen. Einstweilen orientiert sich der Meister an einem weiteren Havanna-Liebhaber und hält in Anlehnung an Frank Sinatras Welthit fest. "I did it my Hemingway." ? Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Herrlich schräg 5 von 5 Punkten Nach einer abgebrochenen Ausbildung in Bielefeld gegen Ende der 60er hatte der spätere Reisejournalist wohl dermaßen genug, dass er nach Indien trampte. Unterwegs nahm er viele Drogen, traf ungewöhnliche Menschen, geriet in so manche gefährliche Situation und bescherte uns Leser absolut einzigartige Geschichten von unterwegs.
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Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt Claudia Metz, Klaus Schubert Taschenbuch, April 2001 Verkaufsrang: 6277 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Stellen Sie sich vor, Sie sind 20, Studentin und haben einen Freund namens Klaus (23), dessen Schwester in Japan lebt. Und nun stellen Sie sich weiter vor, Ihr Freund will in zehn Monaten mit dem Motorrad nach Japan fahren, um dort eben diese Schwester zu besuchen. Und Sie fahren mit. Erstmal nur bis Griechenland, doch dann entschließen Sie sich, weiterzufahren. Das nämlich ist die Ausgangssituation für die wahre Geschichte von Claudia Metz, die mit ihrem Freund Klaus Schubert in den Jahren 1981 bis 1997 unterwegs war - denn aus zehn Monaten wurden 16 unglaubliche Jahre, in denen sie die ganze Welt bereist haben. In dieser fantastischen und vor allem spannend geschriebenen Geschichte berichten die zwei von ihren Reisen, ohne sich dabei jemals zu wiederholen, obwohl sie einige Länder öfter bereist haben. Dieses Buch gewährt einen faszinierenden Einblick in fremde Kulturen und erzählt von ihren unglaublichen Erlebnissen. Aber problemlos war diese Reise nie, denn schon der Start aus Deutschland verlief gegen das Gesetz, da die beiden mit völlig überladenen und TÜV-untauglichen Maschinen starteten. Das Paar wurde während seiner Tour, die keinem bestimmten Verlauf folgte, sondern von Mal zu Mal festgelegt wurde, einige dutzend Male verhaftet, hatte unzählige Unfälle, bei denen sie fast immer durch die Freundlichkeit der Landsleute gerettet und versorgt wurden - und musste sich mit allen möglichen Krankheiten herumschlagen. Mit den wunderschönen Fotos in der Buchmitte wird der Leser dieses mitreißenden Berichts noch mehr in die Geschichte mit einbezogen und kann das Buch, das einen von der ersten Minute an packt, nicht mehr aus der Hand legen. Eine faszinierende Dokumentation, die einen durch die Perspektive des Ich-Erzählers und die unglaublichen Erlebnisse der Autoren in den Bann zieht - und nicht mehr loslässt. Und jetzt ist dieses Abenteuer erstmalig im Taschenbuch erhältlich. -Tschernoussow
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 78 Bewertungen)
Lust auf mehr... 5 von 5 Punkten Wahnsinnig, mutig, kritisch, intelligent- gelegentlich etwas selbstherrlich und zu dick aufgetragen meine wichtigsten Attribute für dieses Buch. Aber wie kommt man nach 16 Jahren Freiheit in der Enge Deutschlands zurecht?
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In 80 Tagen um die Welt Helge Timmerberg Taschenbuch, 1. Juli 2009 Verkaufsrang: 27378 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Helge Timmerberg - Deutschlands begnadetster Reiseschriftsteller." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Lustig, aber nur wenig "Reise" und kein Verne drin! 4 von 5 Punkten Mein erstes Buch von Helge Timmerberg, der als lustiger Reiseschriftsteller gilt und sich in 80 Tagen um die Welt macht. Erwartet habe ich ein lustiges, informatives Reisebuch auf den Spuren von Verne. Nun, Verne ist - wie vielfach erwähnt - nicht zwischen den Buchdeckeln. Es geht um die Welt in 80 Tagen, aber das wars. Wer irgendeinen Zusammenhang mit dem Buch von Jules Verne erwartet wird enttäuscht - es gibt keinen. "Lustig" stimmt auf jeden Fall, der Timmerberg hat eine flotte und recht witzige Schreibe. Allerdings baut er einige Pointen sehr lange auf und dabei kommt das informative, der Reiseteil, z.T. zu kurz. Es liest sich gerade im ersten Drittel eher wie ein Karbarett-Stück als ein Reisebericht. Nach der Hälfte des Buches hätte ich wohl 3 Sterne vergeben - der zweite Teil war aber deutlich besser. Aber: "Reisebericht und informativ" sind hier sehr relativ. "Reisen" heißt hier: Rauchen, Saufen, gelegentliche Drogen und in Hotelzimmern abhängen und Selbstgespräche führen. Letztere sind nervig und werden immer nerviger. Der Rest ist unterhaltsam, aber über Land und Leute erfährt man so natürlich wenig (Mehr in Südostasien und Kuba, weil er die Orte schon gut aus vorheriegen Besuchen kennt - daher ist der zwiete Teil auch wesentlich besser als die erste Hälfte). Als Reisebericht würde ich von dem Buch eher abraten, als unterhaltsame Lektüre ist das Buch aber durchaus zu gebrauchen.
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Die Wette: 42 000 km, 2 Männer, 1 Globus, kein Flugzeug Steve Hely, Vali Chandrasekaran Broschiert, Juli 2010 Verkaufsrang: 21680 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Wie eine 300-Seiten-lange Episode von den Simpsons." Wired.
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Surfing Buddha: Der Ozean und die Welle des Zen Jaimal Yogis Broschiert, März 2010 Verkaufsrang: 28115 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit 16 Jahren verschwindet Jaimal Yogis von zuhause - mit kaum mehr als seinem Surfbrett und einer Ausgabe von Hesses "Siddharta" macht er sich auf eine Reise nach Hawaii, landet schließlich in französischen Klöstern, an der eisigen Küste von New York und bei sich selbst. Diese Geschichte vom Suchen und Erwachsen-Werden findet ihren meditativen Fokus im Zentrum der Welle und ihre Wahrheit im großen salzigen Blau. Surfing Buddha verschmilzt Einsichten des Zen mit Surfgeschichten und der Weisheit des Ozeans auf klare und humorvolle Weise.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Surfen und Zen in Harmonie 5 von 5 Punkten Per Zufall bekam ich das Buch Surfing Buddha" in meine Hände. Da mich das Cover und der Titel angesprochen haben, entschloss ich mich, das Buch zu lesen. Bereits nach kurzer Zeit war ich davon begeistert, konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem durch gelesen. Das Buch ist locker, leicht und verständlich geschrieben und auch für Nicht-Surfer und Nicht-Zen-Buddhisten sehr Interessant - obwohl ich durch das Buch auch tatsächlich Lust bekam, eventuell doch mal das Surfen zu lernen! Weiteres ist das Buch mit Sprichwörtern aus Hawaii bzw. über Wasser & Zen gespickt und regen durchaus zum darüber selbst nachdenken an! Sollte ich nochmal vor der Entscheidung stehen, das Buch zu kaufen oder nicht, ich würde keine Sekunde zögern und zugreifen (bzw. habe ich es jetzt einem Zen-interessierten Freund zum Geburtstag geschenkt)!
Surfing Buddha 5 von 5 Punkten Es gibt einen Stern am Buchhimmel: Ein junges, frisches Buch über Zen. Darin gibt es keine dogmatische Belehrung und keinen der wieder mal weiß, was Zen ist und was man alles im Zen tun und lassen muss, um Erleuchtung zu erlangen. Das Buch des mehrfach ausgezeichneten Journalisten und Fotografen Jaimal Yogis ist ein Buch erfrischend wie eine Welle an einem heißen Sommertag. Ein Buch, das einfach Spaß macht! Der Autor ist nicht nur ein begnadeter Journalist, sondern er hat die Essenz des Zen durchdrungen. Das wird daran deutlich, dass er in nur wenigen, einfachen Sätzen schwierige Zusammenhänge aus dem Zen erklären kann und diese auf äußerst spielerische Weise vermittelt. Als Rahmenhandlung für seine Auseinandersetzung mit dem Zen beschreibt er seinen persönlichen Prozess des Erwachsenwerdens. Yogis verließ mit nur 16 Jahren sein zuhause und hatte nichts anderes im Gepäck, als sein Surfbrett und eine Ausgabe von Herrmann Hesses Siddharta". Seine Reise führte ihn über viele innere und äußere Wellen nach Hawaii, französischen Klöstern, der eisigen Küste New Yorks - zu sich selbst. Verwoben in diese Handlung vermittelt der dem Leser die Verbindung zwischen Surfen und Zen, so als seien sie so untrennbar miteinander verwoben wie Zen und grüner Tee. Literarisch gekonnt verwebt Yogis die Einsichten des Zen mit Surfgeschichten und lässt sie mit der Weisheit des Ozeans auf klare und humorvolle Weise zum Blau des Himmels verschmelzen. Ein Buch dass Lust macht, selbst auf den Wellen der Ozeane zu surfen und über den Saum der blauen Welt zu gleiten - so wie Jaimal Yogis, eins mit sich selbst, der Welle und dem Universum.
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Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt Peter Smolka Gebundene Ausgabe, März 2010 Verkaufsrang: 36572 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Rad ab! - 71.000 Kilometer mit dem Fahrrad um die Welt" Vier Jahre lang radelt der Erlanger Globetrotter Peter Smolka um den Erdball. Zunächst durchquert er den Nahen Osten und Afrika, wo er in Botswana nur knapp den Angriff eines Elefantenbullen überlebt. In Kapstadt heuert er auf einer Segelyacht an, die ihn in einem vierwöchigen Törn nach Brasilien bringt. Nach neun Monaten Südamerika sind die nächsten Stationen Neuseeland und Australien. Durch das Outback radelt er wegen der ungeheuren Sommerhitze nur noch nachts. In Südostasien erhält Peter Smolka nach zähen Verhandlungen die Genehmigung, Myanmar (Ex-Birma) auf dem Landweg zu durchqueren. Vor der Rückkehr nach Europa wagt er sich schließlich nach Afghanistan hinein, muss allerdings erkennen, dass die Zeit noch nicht reif ist, das Land am Hindukusch mit dem Fahrrad zu bereisen. Die gefährlichste Etappe seiner Weltumradlung beginnt gleich hinter dem Khyber-Pass... Pressestimmen: "Wunderbare Kleinstportraits der bereisten Länder" (Outdoor) "Nicht nur für Fahrrad-Freaks ein Lesevergnügen." (Tours) "... der Mann, der die Welt gesehen hat." (Süddeutsche Zeitung) "Hut ab vor 'Rad ab!'" (Erlanger Nachrichten) "Der Bericht eines positiv Radverrückten." (RADtouren) "Fesselnd, ergreifend, mitreißend!" (mtb-extreme) "... der lockere Schreibstil, der den Leser sofort fesselt." (RadZeit) "Fantastisches Buch für jeden, der auf die lange Meile gehen will." (bicycle traveller)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Weit über dem Durchschnitt 5 von 5 Punkten Peter Smolka hat ein Buch verfasst welches nicht auf künstlich erzeugter Spannung oder Phantasieerlebnissen mit Ekelfaktor beruht sondern auf real gemachter Erfahrung. Mit ein wenig Vorstellungskraft bekommt man hier die Chance an einem Abenteuer der besonderen Art teilzuhaben. Besser als bei einigen vergleichbaren Werken hat er das einfache Leben, die Eigenarten und Zustände in den verschiedenen Kulturen und die ihm begegnenden Menschen explizit beschrieben. Ein sehr schön zu lesendes Buch - am besten in der Urlaubsvorbereitung.
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In Rio steht ein Hofbräuhaus: Reisen auf fast alle Kontinente Wigald Boning Audio CD, 11. März 2010 Verkaufsrang: 26476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wigalds witzige Welterfahrungen Rio ist wie Gisele Bündchen mit Mundgeruch und Paris macht auch mit verbundenen Augen Spaß diese und viele andere höchst interessante Erkenntnisse gewann Wigald Boning auf seinen vielen Reisen nach Nah und Fern. Er fotografierte Telefonzellen in Tiflis und wurde von thailändischen Fans in Bangkok ehrfürchtig bestaunt und er kommentiert diese skurrilen und bewegenden Begegnungen auf gewohnt trockene Art.
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Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt Ryszard Kapuscinski Broschiert, Oktober 2007 Verkaufsrang: 78838 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Jahrelang war Kapu ci ski zusammen mit Herodot unterwegs. Gemeinsam einsam. Beide sind Rebellen gegen die Provinzialität von Raum und Zeit. Sie tragen die Karten der Welt mit sich herum und baden im ununterbrochenen Fluß der Geschichte. Sie lieben die Menschen." Die literarische Welt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Eine Reise durch zwei Welten 5 von 5 Punkten Mit fast schon kindlicher Naivität begibt sich Ryszard Kapuscinski auf eine Reise durch die halbe Welt und schildert seine Erfahrungen, die er als Außenkorrespondent für eine polnische Zeitung gemacht hat. Gefühle, die man als Reisender immer hat, beschreibt er mit wunderbaren Worten und auf eine Art, die für jeden nachzuvollziehen ist. Man fühlt sich fremd, man hat Heimweh, man versteht vieles nicht. Doch man ist offen und man will es verstehen. Man saugt alles auf wie ein Schwamm. Wen Geschichte interessiert, wird auch die Passagen von Herodot lieben und die beiden Parallelwelten nicht mehr missen wollen. Das Buch hätte ruhig doppelt so dick sein können.
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Timmerbergs Reise-ABC Helge Timmerberg Taschenbuch, August 2008 Verkaufsrang: 14056 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Geeignet für jeden Urlauber, der weiter als nach Mallorca reist. Mit Grinse-Garantie."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Super Urlaubseinstieg oder auch für zwischendrin 5 von 5 Punkten super Buch, Klasse für vor, im, nach dem Urlaub oder einfach nebenbei... diese buch hat auf jedenfall die 5 sterne verdient. grüße sandy
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Gangwechsel: Eine Weltreise mit dem Tandem Julia Meinhold, Stefan Meinhold Gebundene Ausgabe, 9. März 2010 Verkaufsrang: 33447 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Endlich ihren Traum leben - das wollen Julia und Stefan Meinhold. Also lassen sie Alltag und Büro hinter sich und schwingen sich auf ein Tandem, um in die Welt zu radeln. Zuerst zieht es sie nach Neuseeland, dann ins wilde Alaska und schließlich über die Panamericana nach Mexiko. Ihre zweijährige Reise beenden die beiden in den peruanischen Anden. Liebevoll zeichnen die Autoren abwechselnd aus männlicher und weiblicher Sicht Porträts der Orte ihrer Sehnsucht. Unterwegs erleben sie schöne und auch brenzlige Situationen, lernen Länder und Menschen hautnah kennen. Sie erzählen von Reisebekanntschaften und Rattenbraten, von der Notlage eines Pinguins, vom vermeintlichen Paradies Hawaii, von Schlamm in Alaska, grenzenloser Weite in Kanada und Polizeieskorten in Mexiko. Der Perspektivenwechsel macht den Bericht besonders reizvoll: Ein Tandem verlangt zwar Zusammenarbeit aber deswegen muss man noch lange nicht immer einer Meinung sein Dieses ebenso spannende wie witzige Buch will motivieren, immer wieder mal einen Gang herunterzuschalten und die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Vielleicht lassen sie sich ja sogar verwirklichen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sehr unterhaltsam, trotzdem informativ 5 von 5 Punkten Dieses Buch ist sehr unterhaltsam und humorvoll geschrieben, trotzdem erfährt man viel Interessantes über die bereisten Gegenden. Besonders gut ist der Wechsel der männlichen und weiblichen Sichtweise gelungen. Trotzdem wirkt der Text aber wie aus einem Guss. Glückwunsch zu dem Mut, diese Reise zu unternehmen und zu dem Entschluss, andere an diesem Abenteuer in Form dieses Buches zu beteiligen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der selbst gerne Rad fährt und von einer derartigen Reise träumt.
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Einmal im Leben mutig sein: Der ultimative Ratgeber für Rucksack-Touristen Daniela Konefke Taschenbuch, 10. November 2009 Verkaufsrang: 40527 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Muß für alle Rucksack-Touristen und Backpacker. Das Buch gibt wertvolle Tipps und Informationen für mutige Menschen, die unterwegs sind, um die Welt zu erkunden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Tolles und unterhaltsames Buch! 5 von 5 Punkten Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschliessen - ein tolles Buch! Die sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen & Erlebnisse, gepaart mit den hilfreichen Tipps der Autorin, sind interessant und unterhaltsam beschrieben und machen Lust auf mehr. Ich glaube, es ist für jede Altersgruppe etwas dabei und es ist eine tolle Motivationshilfe den Mut zu fassen, um auf eigene Faust loszuziehen.
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Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer Lois Pryce Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 42440 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein nörgelnder Chef, die ewig gleiche Routine im Büro. Eines Tages hat die junge Engländerin Lois Pryce die Nase voll. Sie kündigt ihren sicheren Job bei der BBC und erfüllt sich einen Lebenstraum: Auf ihrem Motorrad will sie eines der letzten großen Abenteuer wagen und die berühmt berüchtigte Panamericana befahren, von der nördlichsten Spitze Alaskas bis hinunter zum südlichsten Punkt Lateinamerikas. Ein packender, turbulenter Reisebericht mit Tempo und viel britischem Humor erzählt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Britischer Humor auf dem Motorrad unterwegs 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Die Gründe von Lois aus ihrer sicheren BBC-Welt auszubrechen kann ich als Leser nur allzu gut nachvollziehen und den Mut für diese Reise (fast) alleine von Alaska nach Ushuaia zu fahren, bewundern. Die Autorin lässt sich z.T. sehr blauäugig auf die Abenteuer der Reise ein, findet aber auf alle Schwierigkeiten und Probleme eine Lösung. Wer detaillierte Informationen zu Strecken und Orten sucht ist mit diesem Buch falsch am Platze. Wer jedoch eine humorvolle (britischer Humor!), witzige Motorrad-Reisebeschreibung mit allen Höhen und Tiefen sucht, der ist mit diesem Buch sehr sehr gut bedient.
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Einmal rundherum. Geschichten einer Weltreise Andreas Altmann Taschenbuch, 2. April 2002 Verkaufsrang: 39352 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Andreas Altmann hat sich in Paris in den Zug gesetzt. Als er nach sechzig Tagen wieder dort ankommt, ist er auf allen Kontinenten gewesen, hat er sich abseits der großen Verkehrsadern rund um den Globus bewegt und die Welt mitgebracht. Altmann ist ein rastloser Reisender, und doch hat er mehr gesehen als viele vor ihm. Ob im Gewühl der Medina von Tunis, ob im altersschwachen Zug nach Varanasi, ob in der todessüchtigen Kokainmetropole Medellín – überall trifft Altmann auf Menschen. Er bringt sie alle zum Reden, selbst den taubstummen Junkie, mit dem er zu einer tollkühnen Motorradfahrt durch Vietnam aufbricht. Hier schreibt ein Reisender ohne Webcam und Handy, einer der hinschaut, einer der hinhört. "Wenn es ihn noch irgendwo gibt, den einst von Egon Erwin Kisch verkörperten ‹rasenden Reporter›, dann vielleicht als Alter Ego des früheren Schauspielers Altmann." ("Geo")
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Mit geschärften Sinnen im Affenzahn um den Globus 4 von 5 Punkten In 60 Tagen durch 16 Länder und alle 5 Kontinente, per Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff, das ist schon physisch eine enorme Leistung. Andreas Altmann ist als Giftmischer unterwegs, der seine Leser mit Sehnsucht nach der Ferne vergiften will. Spätestens bei einer Zugfahrt durch Indien beginnt das Gift zu wirken:"Wir sitzen und staunen. Wen jetzt kein inniges Glück beschleicht, der ist nicht von dieser Welt." Wer möchte da nicht den "Mehlsack in sich vergessen, den Ranzen schnüren und losrennen." Nicht nur die ausgewählt schöne Altmannsche Sprache, die seinen Büchern dieses Niveau verleiht und das Lesen zum Genuss werden lässt, weckt Sehnsüchte, auch die punktuell herausgegriffenen Reiseerlebnisse. AA erkennt sofort den Witz eines Wortwechsels zwischen einer Frau und einem tunesischen Taxifahrer, aber und vor allem auch die Kehrseite unseres Daseins jenseits der touristischen Pfade. Die Reisebegleitung übernehmen die jeweiligen Landsleute, die aus ihrem Leben erzählen und damit unbewusst eines Spiegel ihres sozialen Systems liefern. AA ergänzt durch Recherchen. Einige Erlebnisse sollen hier Erwähnung finden: Schockwirkung in Vietnam beim zufälligen Auffinden eines grausamen Straßenstrichs. Altmann ist kein Moralapostel. Doch hier ist er entsetzt und steht auf der Seite der Frauen, die gröbste und unwürdigste Behandlung hinnehmen, um überleben zu können. In Honduras sucht er ein Dorf auf, in dem er als Reporter während des Bürgerkrieges gelebt hat. Das Dorf und seine Menschen haben sich verändert, zum Positiven, das gibt Hoffnung. Aufrüttelnd und schockierend sind seine Begegnungen in Kambodscha. In einer etwas ausführlicheren Reportage werden dem Leser die Auswirkungen des Kriegsgeschehens bis in die heutige Zeit knallhart vor Augen geführt, aus dem Sichtwinkel der Betroffenen. Das Buch ist lesenswert, hat aber ein etwas unglücklich geratenes Cover, ein hier platziertes Foto von Uli Reinhardt hätte dem Inhalt sicher keinen Abbruch getan. Ein herkömmlicher Reiseführer ist diese Buch ohnehin nicht, das ist auch nicht die Absicht des Autors, aber eben ein gelungener Reiseverführer.
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Aufbruch ins Ungewisse: Abenteuer zwischen K2, Sinkiang und Amazonas Kurt Diemberger Broschiert, Oktober 2009 Verkaufsrang: 77331 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hans Kammerlander selbst Himalaya-Ikone, schwärmt von Kurt Diemberger in den höchsten Tönen. Im Vorwort schreibt er unter anderem: "Er ist ein Reisender zwischen den Welten, zugleich einer der schillerndsten Alpinisten unserer Zeit". Damit befindet sich Kammerlander in bester Gesellschaft mit anderen Anhängern des seit nun mehr rund 50 Jahren aktiven Kletterers. Bei einem Alpinismus-Kongress kündigten ihn die Organisatoren einmal mit den Worten an: "Living Legend Live". Und diese Lorbeeren sind gewiss nicht übertrieben, denn was der Salzburger Ausnahmebergsteiger bereits alles vollbracht hat, ist tatsächlich legendär. Zwei Erstbesteigungen von Achttausendern sind nur die Krone einer bewegten Berg-Chronologie. Mit Julie Tullis bildete er zudem Jahre lang das "höchste Filmteam der Welt" und schickte spektakuläre Bilder vom Mount Everest und dem K2 in die europäischen Haushalte. Nun hat der "Kameramann der Achttausender" die Filmausrüstung gegen die Tastatur getauscht. Sein knapp 400 Seiten starkes Buch Aufbruch ins Ungewisse ist dabei eine Art "Best Of life" und somit gleichermaßen ideal für Diemberger-Neueinsteiger wie auch für langjährige Diemberger-Fans. Denn selbst wenn die Abenteuer an Broad Peak, Dhaulagiri und K2 schon dem ein oder anderen bekannt vorkommen dürften, so warten dennoch eine Reihe von unbekannteren Trips - zur Riesenschaumrolle an der Königsspitze, ins Shaksgamtal auf der geheimnisvollen Seite des Karakorum und zur Ama Pujung. Die Bergtour mit dem großen Hermann Buhl ist zwar nicht unbekannt, dafür aber Diembergers Sicht seines Todes. Nicht minder spannend lesen sich die erschütternden Einzelheiten des Überlebenskampfes am K2, den Diemberger nur knapp gewinnt. Doch in Diembergers Lesereise durch sein Abenteuerleben geht es nicht nur um Berge, selbst wenn die Coverfotos von Eisbart und Schneegipfel dies nahe legen. Er macht sich auch zu anderen Ufern auf, nämlich in die tropischen Regenwälder Südamerikas. Der Amazonas-Ausflug füllt jedoch nur eine von 18 Episoden, weshalb niemand auf die Idee kommen dürfte, Diemberger einen Amazonisten statt einen Alpinisten zu nennen. Hans Kammerlander erst recht nicht.- Christian Haas
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Diemberger setzt Maßstäbe 5 von 5 Punkten Kurt Diemberger ist der einzig noch lebende Bergsteiger, dem zwei Erstbesteigungen von Bergen jenseits der 8000er Marke gelungen sind. Ich kann nur raten, sofern dazu die Möglichkeit besteht, einen Vortrag von Kurt zu besuchen. Man hat fast den Eindruck, eine Chronik des Alpinimus in zwei Stunden vermittelt zu bekommen. Dieser Mann hat einfach alles erlebt. Von den Anfängen, wo er sich als extrem ambitionierter Bergsteiger mit den einfachsten Mitteln begnügen musste, bis zum Massenbergsteigen, was seine Kameradin Julie Tullis am K2 das Leben kostete. Und all das steht auch in diesem Buch. Kurt Diemberger war auch dabei als der damals wohl beste Bergsteiger der Welt, Herrman Buhl, durch einen Wächtenabbruch auf der Chogolisa abstürzte. Allein als historische Dokumenentation ist dieses Buch als ein Zeugnis der Geschichte des Alpinismus sehr lesenswert. Wer einfach nur unterhaltsame Bergsteigergeschichten hören möchte, wird hier ebenso bedient.
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Der Jesus vom Sexshop: Stories von unterwegs Helge Timmerberg Audio CD, 11. März 2010 Verkaufsrang: 68699 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Mondschein im wilden Kurdistan hungrige Wölfe heulen hören. Auf dem Malecon in Havanna bis zum Morgengrauen tanzen. Das entspricht dem Gusto von Abenteurer Helge Timmerberg. In seinen Stories von unterwegs rücken aktualisierte Randnotizen aus den letzten 30 Jahren vielfach ins Zentrum. Geografisch reichen seine 26 Streifzüge von Amsterdam bis Zürich, von Nordkorea bis Südspanien, von Belgrad bis Marrakesch. Leser treffen Goldsucher am Amazonas, bekommen Ratten serviert und erfahren, wer es geschafft hat, Timmerberg einmal so richtig übers Ohr zu hauen. Der Abenteurer preist die Sahara, warnt aber vor Kamelritten ? und verrät, was in Marokko als sportiv gilt. In seinen heißen Partynächten verwandeln sich kubanische Frauen in geile Schlangen. Und der Reiseschriftsteller offenbart, wo die definitiv schönsten Vertreter des weiblichen Geschlechts wirklich wohnen. Timmerberg ist ein Mann der Tat. Folglich sind seine Erkenntnisse praktischer Natur. Dass Whiskey zynisch, Wodka sentimental und Rum geil macht. Oder dass die drei großen "Regularien des Lebens" Sex, Macht und Geld seien. Überraschend seine Analyse über vier Kasten der nordkoreanischen Diktatur. Tief schürfendes zu "Naturgesetzen" erweist sich hingegen als quatsch. Macht nichts, denn unter dem Strich interessieren sich Timmerberg-Fans ohnehin nicht für graue Theorie, sondern fürs exotische Leben. Zwischen goldenen Kühen und bunten Paradiesvögeln jagt der Adrenalin-Junkie rund um die Welt. Frech und unverkrampft schreibt das lebende Fossil der Hippie-Generation. Locker wie sein Stil ist auch seine Einstellung gegenüber Drogen. Timmerberg-Fans mit Entzugserscheinungen wiederum können sich bis zum nächsten großen Wurf an Der Jesus im Sexshop berauschen. Einstweilen orientiert sich der Meister an einem weiteren Havanna-Liebhaber und hält in Anlehnung an Frank Sinatras Welthit fest. "I did it my Hemingway." ? Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Herrlich schräg 5 von 5 Punkten Nach einer abgebrochenen Ausbildung in Bielefeld gegen Ende der 60er hatte der spätere Reisejournalist wohl dermaßen genug, dass er nach Indien trampte. Unterwegs nahm er viele Drogen, traf ungewöhnliche Menschen, geriet in so manche gefährliche Situation und bescherte uns Leser absolut einzigartige Geschichten von unterwegs.
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Voll peinlich!: Erlebte Geschichten Rüdiger Nehberg Broschiert, Februar 2010 Verkaufsrang: 52254 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Von seinen Unternehmungen erzählt Nehberg so spannend wie die besten Abenteuergeschichten der Weltliteratur." Norddeutscher Rundfunk "Keine Hochliteratur aber voll lustig!" Reise Magazin "Entwaffnend ehrlich und mit einer gehörigen Portion Selbstironie." outdoor guide
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Einfach Göttlich 5 von 5 Punkten Super geiles Buch, habe mir heute die ersten 2 Kapitel reingezogen. Beide Enden sind super überraschend und mir fehlte vor Lachen die Luft zum Atmen. Die Kapitel sind von der Länge ideal für zwischen durch wenn man mal 30 Minuten Zeit hat :-)
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Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt Mike Horn Taschenbuch, Februar 2010 Verkaufsrang: 42348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Idee ist ebenso verrückt wie einleuchtend: einfach dem Äquator zu folgen, einmal um die gesamte Erde, ohne motorisierte Hilfe. Mike Horn wanderte, segelte, schwamm, radelte und paddelte über 46 000 Kilometer und folgte in erster Linie der fixen Idee in seinem Kopf. Lebensbedrohlichen Gefahren trotzte er dabei ebenso, wie er die vielen kleinen Strapazen des Alltags meisterte, um seinen Traum zu verwirklichen. In der mitreißenden und farbigen Schilderung seiner spektakulären Reise läßt er uns teilhaben am letzten großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts.
"Ein verblüffendes Buch, das einen träumen läßt von fernen Welten und Abenteuern und wo man in manchen Passagen den Kopf schütteln muß, wenn man sich bewußt macht, daß es sich hier nicht um Fiktion, sondern um tatsächlich Erlebtes handelt." Facts
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Ein unglaubliches Abenteuer spannend erzhält 5 von 5 Punkten Mir wurde das Buch von einem Freund empfohlen und ich wurde nicht enttäuscht! Mike Horn wagt ein unglaubliches Abenteuer - einmal um die Erde entlang des Äquators. Er beschreibt in spannender Art und Weise wie er in 6 Abschnitten die Erde umrundet. Besonders spannend fand ich die Durchquerung des Regenwaldes in Südamerika. Zugegeben... Mike Horn ist ein absoluter Draufgänger ohne Wenn und Aber. Es gibt einige Situationen in der Mike Horn nicht unbedingt auf Sicherheit bedacht ist. Wenn dies aber so wäre, dann wäre es wohl keine so außergewöhnliche Geschichte! Zusammenfassend kann ich sagen das mich das Buch total gefesselt hat. Jeder der an solchen wahren Abenteuergeschichten interessiert ist kann ich das Buch nur empfehlen!!
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20th Century Travel: 100 years of travel ads Alison Silver Gebundene Ausgabe, 25. Mai 2010 Verkaufsrang: 142004 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "The world is a book; those who do not travel read only a page." - St. Augustine"
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
No tickets required 5 von 5 Punkten
Travel ads get the Taschen treatment (though if you own their All-American Ads series you'll have all these anyway) in this handsome oversize book. With just over four hundred ads showing the change from sea travel to jets, streamline trains to autos and the rise of the hotel chains round the world assuring tourists of uniform standards everywhere. Ads from the early decades of the last century used illustrations to sell the luxury of liner travel or the ambience of a resort and even into the early sixties artists were still gently distorting reality. An interesting feature in many of the airline ads are the route maps, frequently irregular shapes and obviously difficult to design with. Pan Am and Panagra airlines had a neat solution by dropping their map into a large poncho (on page 266). Many of the airline ads in later decades use photos of stewardesses, probably the only opportunity to get sexy ladies into the ads. Streamline trains, fighting a losing battle with cars and planes, stressed the comfort, food and the passing scenery. An American Loco Company 1946 ad suggests that new trains will feature a movie theatre, phones and playrooms for children. The ad has a big illustration of passengers watching a movie. The images and headlines are obviously the grabbers for any ads but then the copy has to sell. Travel copy is no different in overselling the product and the flowery and clichéd text of what tourists can expect to see and do in foreign lands is worth a read. The Havana Hilton in 1959 was selling 630 lavishly appointed rooms, each with a large private balcony (what better place to watch the revolution from). Alaska in 1935 was selling itself as a place to play baseball at midnight without artificial light. Pan Am Blue Ribbon 'El Presidente' service in 1950 served up a '...7-course Continental dinner with vintage wines'. The book is lovely print job, as you would expect from Taschen. The ads are divided into eight chapters from 1900 to 1999. Each has a short introduction and a neat text and graphic timeline running across the bottom of these pages. The ads are either one to a spread, a page or two on a page, all are dated. One annoyance is that there are several text heavy ads that are reproduced too small to read easily and sometimes next to a whole page picture ad, they should have appeared the other way round. `20th Century Travel' will allow armchair travelers to easily escape to foreign lands in their transport of choice, designers and illustrators can check up on the typography of yesteryear and slick painting styles.
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