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Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton - Ilija TrojanowNomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton
Ilija Trojanow

Gebundene Ausgabe, Mai 2007
     Verkaufsrang: 103671      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Man muss sich nur "die Strommasten wegdenken", so Ilija Trojanow. Dann erleben Reisende Indiens Hinterland großenteils genau so wie Sir Richard Francis Burton im 19. Jahrhundert. Autor Trojanow folgte den Spuren des sagenumwobenen Burton nach Indien sowie nach Mekka, Sansibar und zu den Mormonen in Utah. In Der Weltensammler bereitet der deutsch-bulgarische Schriftsteller das Leben Burtons als Romanstoff auf. In Nomade auf vier Kontinenten nähert sich Trojanow nun der Lebensgeschichte des leibhaftigen Burton. Ergebnis ist ein Porträt der anderen Art, in der Trojanow mühelos eine Brücke schlägt zwischen den Kontinenten, zwischen seinen Erlebnissen und den Abenteuern Burtons, zwischen der Kolonialzeit und unseren Tagen.
Trojanows gründliche Spurensuche reicht mehr als 150 Jahre zurück in eine Zeit, in der Kolonialisten Menschenschädel mit nach Europa brachten wie heutzutage Urlauber geschnitzte Souvenirs. Die Erlebniswelten von Burton und Trojanow - im Buch übersichtlich jeweils grün bzw. schwarz gedruckt - greifen eng ineinander. Zum Beispiel wenn Trojanow eine Autofahrt im 20. Jahrhundert gleichklingend beschreibt wie Burton eine Reise in der Sänfte im 19. Jahrhundert. Den Engländer erleben Leser als kühnen Abenteurer mit poetischer Ader, aber auch als hartherzigen Draufgänger. Und obgleich Burton konsequent seinen eigenen Weg geht, bleibt er Kind seiner Zeit - etwa wenn er "Neger" als zurückgeblieben betrachtet.
Ilija Trojanow lässt in dieser großartigen Collage Episoden aus unterschiedlichen Epochen ineinander gleiten, ohne den Lesefluss im geringsten zu stören. Auch deshalb gehört dieses Buch völlig zu Recht zur Reihe "Die Andere Bibliothek", in der der Eichborn-Verlag lesenswerte Werke präsentiert (besonders edel: die in Leinen gebundene Ausgabe im Schuber). Mögen der schillernden Spurensuche Trojanows viele Leser folgen, denn der Autor gehört zu den brillantesten hierzulande. - Herwig Slezak


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Spannende Literatur auf den Spuren eines Lebemannes      5 von 5 Punkten
Autor: Ilija Trojanow entstammt einer bulgarischen Familie, die 1971 über Jugoslawien und Italien in die Bundesrepublik Deutschland floh, wo sie Politisches Asyl erhielt. Er ist seit 2002 Mitglied des P.E.N-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Im November 2007 war Trojanow im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur Dozent an der Universität Tübingen.
Trojanow berichtet über den exzentrischen Lebemann Sir Richard Francis Burton und verfolgt auf seinen eigenen Reisen dessen Spuren. Trojanow schreibt: Wenn wir heute über Bräuche oder Stämme oder Kasten sprechen, denken wir innerhalb von Paradigmen oder widersetzen uns Ihnen-, die zu Lebzeiten von Richard Francis Burton (1821 bis 1890) geprägt wurden.
Wir erfahren durch die Reiseerlebnisse von Burton, der leidenschaftlich seine Umgebung erforschte, etwas über die Denk- und Lebensweise in Indien, Arabien, Afrika und Nordamerika. Die Berichte über Indien sind ein Schwerpunkt aber darüber hinaus wird dies ergänzt durch die Erlebnisse des Autors, der die Reise in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts nachempfunden hat. Ein spannendes, lehrreiches Buch mit vielen Abbildungen, Zitaten und Buchquellen angereichert. Es ist Sachbuch mit Reiseerlebnissen, wie ein Roman geschrieben und dadurch nie langweilig. Man bekommt direkt Lust ebenfalls eine Reise in diese Länder zu starten, um in die Kulturen einzusteigen, die warscheinlich heute durch die Globalisierung stark leiden.
Für mich ist das Buch Literatur vom Feinsten und sehr zu empfehlen.


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Weltenbummler. Willkommen auf fünf Kontinenten - Hardy KrügerWeltenbummler. Willkommen auf fünf Kontinenten
Hardy Krüger

Taschenbuch, 23. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 72352      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Weltenbummler ist wieder unterwegs: mit dem Jeep im Busch von Kenia und Tansania, in den Canyons und Wüsten des US-Bundesstaates Utah, dem Land der Mormonen. In Thailand begegnet Hardy Krüger der Tänzerin Pathravadi, die ihm von ihrem Zusammenleben mit Buddha, Dämonen und der Schlangengöttin Naga erzählt, in Neuseeland trifft er Maoris, Ahnen und Geister. Auf der Südseeinsel Hiva Oa besucht er die Gräber von Gauguin und Jacques Brel, und im Brief aus Dubai berichtet er von Falken und Flugzeugen, Hochhäusern und Beduinenzeltern. Viele eindrucksvolle Fotos von Anita Krüger lassen den Leser hautnah an den Reisen teilhaben.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Gehört ins Regal      5 von 5 Punkten
Habe den Bericht über Utah und Thailand verschlungen. Schön und unterhaltsam geschrieben, liest sich prima und ist eine schöne Urlaubserinnerung.


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Reise um die Welt - Georg ForsterReise um die Welt
Georg Forster

Gebundene Ausgabe, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 204457      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 99,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Weltumsegler und Forscher, der Schriftsteller, der Aufklärer, der Revolutionär Georg Forster ist der geheime, der verdrängte, der unterschlagene Klassiker der deutschen Literatur. Goethe hat den blutjungen Autor des großen Berichts von der zweiten Weltreise des Captain Cook (1772-1775) bewundert, und er beobachtete sein Geschick bis zum einsamen Tod in einer Pariser Dachkammer mit einem beinahe brüderlichen Interesse, obwohl er die Ideen des Mitgründers der Rheinischen Republik in Mainz nicht gutheißen konnte. Aber wie sollte Goethe den Kollegen nicht schätzen, der von seiner Ankunft am schönsten Gestade der Südsee mit solch poetischem Elan zu berichten verstand? "Ein Morgen war's, schöner hat ihn schwerlich je ein Dichter beschrieben, an welchem wir die Insel O-Tahiti 2 Meilen vor uns sahen. Der Ostwind, unser bisheriger Begleiter, hatte sich gelegt: Ein vom Lande wehendes Lüftchen führte uns die erfrischendsten und herrlichsten Wohlgerüche entgegen ..." Als sein bildmächtiger Bericht von James Cooks Weltumseglung seinem erstaunten deutschen Publikum vorgelegt wurde, sprach nicht nur Wieland von einem "der merkwürdigsten Bücher unserer Zeit": Zwischen sachlichem Bericht und episch-dramatischer Verve changiert der Ton, immer wieder unterbrochen von philosophischen Reflexionen, in denen Forster die Grundelemente des Menschseins an der sozialen Wirklichkeit misst.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Ein Humanist in der Südsee      5 von 5 Punkten

Georg Forsters Reise um die Welt entführt den Leser in eine vergangene Epoche. Die Kolonialmacht England hatte gerade begonnen, ihre sporadischen Entdeckungsfahrten mit strategisch geplanten Forschungsexpeditionen zu ersetzen. Noch gab es weiße Flecken auf der Weltkarte, die mutige Seereisende wie etwa Captain James Cook zu erforschen versuchten. Die kalten Fakten, die in Forsters Werk zu finden sind, lassen sich anderswo sicherlich schneller und einfacher nachlesen. Doch Forster gibt seinem Text eine ganz eigene, äußerst lebendige Note, wie sie kein anderer Reisebericht bietet. Er erweist sich nicht nur als vielseitig interessierter und begabter Naturkundler, sondern auch als toleranter und verständnisvoller Humanist und scharfsinniger Analyst des menschlichen Daseins, und er begeistert bis heute mit anschaulich-poetischen Naturbeschreibungen. Forsters literarische Begabung, seine unbestechliche Beobachtungsgabe und sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn haben Reise um die Welt zu einem der bekanntesten Werke des Genres gemacht.


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Ich radle um die Welt - Heinz HelfgenIch radle um die Welt
Heinz Helfgen

Gebundene Ausgabe, 1988
     Verkaufsrang: 296555     

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Der Reisebestseller der Fünfziger Jahre jetzt als überarbeitete Neuausgabe. Ein einzigartiges Lesevergnügen voller Spannung und Abenteuer - ein großartiges Zeitdokument. Heinz Helfgen berichtet nicht nur einfach von einer faszinierenden Radreise rund um die Welt, die ihn mehrfach in lebensgefährliche Situationen bringt. Er erlebt auch den Alltag und schildert die Lebensumstände der bereisten Länder, trifft viele berühmte Persönlichkeiten seiner Zeit wie Tito oder Hemingway und gewinnt die Freundschaft vieler Menschen rund um den Erdball. Man hat Heinz Helfgen einen modernen Karl May genannt. Nur - er hat seine Abenteuer selbst erlebt. 496 Seiten, Hardcover

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein komplett neues Buch      5 von 5 Punkten
Ich kenne die Originalausgabe dieses ursprünglich mehrbändigen Buches.Der Autor hat das Buch von Grund auf neu geschrieben und konzipiert. Einige damals wichtige Bemerkungen sind mittlerweile nicht mehr von so großer Bedeutung, andere Sachen durften damals nicht veröffentlicht werden. Dieser Änderung des Zeitgeschmacks hat der Autor Rechnung getragen.Zum Beispiel wird beschrieben, wie der amerikanische Geheimdienst ihm damals in einer prekären Situation zur Seite stand.Damals hätte es durchaus zu politischen Problemen führen können. Wie gesagt, ist dieses Buch von Grund auf neu geschrieben worden; demjenigen, der in der glücklichen Lage ist, die Originalbände zu besitzen, verleitet es dazu, zusätlich die alten Schätzchen wieder auszugraben. !!SEHR EMPFEHELENSWERT!!


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Entdeck mich! II: Weltberühmte Expeditionen - Richard F BurtonEntdeck mich! II: Weltberühmte Expeditionen
Richard F Burton, Charles Darwin, Harry Graf Kessler, Fridtjof Nansen

Audio CD, 1. März 2010
     Verkaufsrang: 156039      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In der zweiten Box mit Reisetagebüchern kommen weitere berühmte Forscher, Entdecker und Männer von Welt zu Wort. Charles Darwin reist auf der Beagle bis zu den Galapagos-Inseln, Fridtjof Nansen kämpft sich durch arktisches Eis, Sir Richard Francis Burton besucht Medina und Mekka, und Harry Graf Kessler skizziert ein Bild der USA Ende des 19. Jahrhunderts. Die Sprecher Frank Arnold, Johannes Steck und Gerd Wameling eröffnen neue Perspektiven auf Länder und Menschen sowie spannende Einblicke in das Leben hinter den berühmten Namen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Nordpol, Lateinamerika, die USA und eine Pilgerfahrt nach Mekka und Medina      5 von 5 Punkten
Darwin: Reise auf der Beagle (2007)
1 CD, Jewelbox, 68 Minuten
Sprecher: Frank Arnold
Vorlage - Darwin: Reise eines Naturforschers um die Welt. E. Schweizerbart'sche Verlagshandlung 1875, Übersetzung von I. Victor Carus
Einzel-CD: Reise auf der Beagle
Darwins (1809 bis 1882) legendäre Reise, die von 1831 bis 1836 dauerte, führte ihn an Bord der HMS Beagle unter Kapitän FitzRoy einmal um die Welt, u. a. nach Lateinamerika. Ziel der Expedition waren Vermessungs- und Kartierungsarbeiten in Patagonien, Feuerland, vor den die Küsten Chiles, Perus und auf einigen Südseeinseln. Sein 1839 veröffentlichter Reisebericht machte Darwin welktbekannt.
Gelesen werden von Frank Arnold Auszüge einzelner Kapitel aus Darwins Aufzeichungen; Kapitelnummer, Ort und Datum werden zu Beginn jedes Textausschnitts genannt. Wir können das Glücksgefühl des Naturforschers beim Wandeln in Kokospalmen-Hainen miterleben, uns die überwältigende Wirkung des Grüns der Wälder und die Eleganz von Gräsern vorstellen. Die Üppigkeit der Vegetation mit ihren von Epiphyten und Orchideen besiedelten Bäumen wird noch übertroffen von prachtvollen Schmetterlingen oder fischenden Vögeln in einer salzigen Lagune. Darwin betätigt sich auf der Reise auch als Geologe. Auf Feuerland untersucht er Krater, Lava und Tuffstein. Der Galapagos-Archipel bringt ihm die Begegnung mit abgeschlossenen Ökosystemen und den auf jeder einzelnen Insel endemischen Tierarten. Die Bedeutung der Galapagos-Finken für seine späteren Untersuchungen ist Darwin während seines Besuchs auf Galapagos noch nicht klar. Sehr bestimmt spricht sich der Naturforscher gegen die Sklaverei aus und verhehlt nicht seine Erbitterung gegenüber der Behandlung der Menschen durch die herrschenden Weißen. Ein kurzer, stimmungsvoller Ausschnitt aus Darwins Gesamtwerk.
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Harry Graf Kessler: Amerika (2008)
1 CD, Jewelbox, 78 Minuten
Sprecher: Johannes Steck
Vorlage - Kessler: Erinnerungen. Amerika. Berlin 1935
Gesammelte Schriften in drei Bänden. Fischer, Frankfurt/M. 1988. Gesichter und Zeiten. Fischer 1988. ISBN 3-596-25678-X
Einzel-CD: Amerika. Reisenotizen
Harry Graf Kessler (1868-1937) ist bekannt für seine Tagebücher, die er während der Dauer von 57 Jahren schrieb. Der Bankierssohn war vertraut mit mehreren Kulturen, eine ideale Voraussetzung für eine Laufbahn als Diplomat. Kessler war nicht nur studierter Jurist, sondern auch Kunsthistoriker und schrieb für die Zeitschrift PAN. Als Künstler, Autor und Mann der Gesellschaft muss Kessler ein wahres Multitalent gewesen sein und darüber hinaus in Politik und Kultur nahezu jeden einflussreichen Menschen gekannt haben.
Gelesen wird u. a. eine Szene aus dem Jahr 1890, als Kessler kurz nachdem er in Deutschland seine Promotion in Rechtswissenschaften abgeschlossen hat, am Ufer des St. Maurice (eines Nebenflusses des St.Lorenz-Flusses in Kanada) Wälder besucht, die seinem Vater gehören. Es fällt auf, wie zugewandt Kessler in dieser ihm fremden Umgebung den Waldarbeitern ist, wie anteilnehmend und genau er sie und ihre Arbeitsbedingungen beobachtet. Der Besucher aus Deutschland zeigt sich als talentierter Verfasser detailreicher, stimmungsvoller Landschaftsbeschreibungen. Man spürt den universell gebildeten Erzähler, der sich selbst gegenüber selbstkritisch berichtet. In New York tritt der promovierte Jurist als Volontär in eine Anwaltskanzlei ein. Kessler wird die Stadt New York und auch das von seinen asiatischen Einwanderern geprägte San Franciso treffend und stimmungsvoll schildern. Graf Kessler nimmt soziale Probleme wahr und vergleicht als scharfsichtiger Zeitzeuge das europäische mit dem amerikanischen Wirtschaftsystem. Nachdenklich befasst der Autor sich mit dem amerikanischen Pioniergeist, dem Überschreiten von Grenzen, mit Reichtum und Besitz, die seiner Überzeugung nach nicht Lebenszweck sein sollten. Kesslers Beschreibung des Yankees, des hartgesottenen Auswanderers, der als Selfmade-Mann Erfolg hat, liest sich überaus witzig und zeitlos. Kesslers Personenbeschreibungen sind entlarvend und dennoch humorvoll verfasst und man fragt sich beim Zuhören so manches Mal, ob nicht gerade die Glosse eines Autors der Gegenwart über den US-Ostküsten-Adel oder die amerikanische Matrone vorgetragen wird. Die Doppelmoral, die entstehe, wenn die Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen nach Rousseau auf calvinistische Einstellungen wie in Amerika träfe, nimmt Kessler als Besucher von außen sensibel wahr. Kesslers zeitlos gültige Einschätzung der Amerikaner als Volk, das sich stellvertretend für die übrige Welt als Treuhänder Gottes auf Erden fühlt, hat mich verblüfft und begeistert.
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Richard Francis Burton: Pilgerfahrt nach Mekka und Medina (2007)
1 CD. Jewelbox. 76 Minuten
Abbildung der Reiseroute auf der Rückseite des vorderen Einlegeblatts
Sprecher: Gerd Wameling
Vorlage - R. F. Burton: Personal Narrative of a Pilgrimage to Al-Madinah and Mecah.1893
gutenberg.org/etext/4657
Einzel-CD: Pilgerfahrt nach Medina und Mekka: Reisebericht gelesen von Johannes Steck
Der sprachbegabte Burton (1821 bis 1890) war als britischer Offizier in Indien stationiert, er bereiste Arabien und Ostafrika. Burtons Leben wird von Ilja Trojanow in Der Weltensammler beschrieben. Burton beherrschte Hindi und Arabisch, ließ sich seine Sprachkenntnisse auf der arabischen Halbinsel jedoch nicht immer anmerken. 1853 reiste Burton verkleidet nach Mekka und gab sich unterwegs als Muslim aus. Burton ist u. a. Übersetzer der Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, des duftenden Garten und des Kamasutra ins Englische.
Burton fesselt seine Zuhörer mit köstlichen Personenbeschreibungen und ungeheurer Detailfülle, man sieht die Mahlzeiten, die Ausrüstung der Pilger lebendig vor sich. Wir verfolgen die Vorbereitungen der Pilgerreise, ihren Ablauf, wie auch die spirituelle Vorbereitung Burtons als Pilger selbst. Die genauestens geplante Dromedar-Karawane durch die Wüste wirkt beinahe wie eine organisierte Reise zur heutigen Zeit. Die Hitze der Wüste, quälender Durst, Lasttiere, die erschöpft zusammenbrechen und am Weg zurückbleiben, werden in der Erzählung lebendig. Burtons Einstellung den Arabern gegenüber und sein Urteil über sie wirken typisch für seine Zeit und einen Angehörigen einer Kolonialmacht, wenn er von DEM Araber spricht, DIE Araber beschreibt oder DIE Orientalen.
Burton erweist sich, auch sich selbst gegenüber, als nüchterner Protokollant der Pilgerreise, der durchaus Sinn für die Landschaft und besondere Stimmungen hat. Da der Erzähler längere Zeit als Gast in einem Privathaushalt in Medina lebte, erhalten wir Einblick in Sitten und Gebräuche, erleben die "orientalische" Gastfreundschaft anschaulich mit. Burtons Vertrauensperson, "sein" Scheich findet wichtig, dass dieser "Vater des Schnauzbarts", wie er von den Einheimischen genannt wird, unter seinem Schutz möglichst viel lernt. Dass der Mann aus dem Abendland Schwäche und Erschöpfung eingestehen kann und seine Ergriffenheit als er den Schrein nach entbehrungsreicher Reise erreicht, machen den Erzähler sehr sympathisch.
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Nansen: In Nacht und Eis (2007)
1 CD. Jewelbox. 73 Minuten
Sprecher: Johannes Steck
Einzel-CD: In Nacht und Eis
Vorlage - Nansen: In Nacht und Eis. Die norwegische Polarexpedition 1893 bis1896. F. A. Brockhaus 1898.
Nansen: In Nacht und Eis: Die norwegische Polarexpedition 1893 - 1896
Nansen ließ sein speziell für diesen Plan konstruiertes Schiff Fram bewusst im Eis einfrieren, in der Erwartung, dass das Eis die Fram nach drei Jahren zwischen Spitzbergen und Grönland wieder freigeben und er seine Fahrt fortsetzen könnte. Im März 1895 verlassen Nansen und Hjalmar Johansen die Fram und machen sich stattdessen mit Hundeschlitten auf den Weg zum Nordpol. In allen Einzelheiten berichtet Nansen, wie auf jedem Schlitten ein Kajak verladen wird und wie die Männer sich und die Schlittenhunde zu täglichen 10-Stunden-Märschen antreiben. Man erhält eine sehr plastische Vorstellung von sich unübersehbar auftürmenden Eisschollen, die überquert werden müssen, von der Pflicht, immer zuerst die Hunde zu versorgen und der Erleichterung, wenn die Männer am Abend endlich selbst essen und in den warmen Schlafsack kriechen können. Nansen rührt mit seinem Sinn für die Schönheit des Vogelflugs ebenso an wie mit seinem Sinnen darüber, wie lange die Patronen zur Jagd reichen werden.
Aus Nansens Tagebuch-Auszügen erfahren wir, dass er dem Gelingen seines Plans durchaus skeptisch gegenüber stand. Auch wenn die Männer während ihrer waghalsigen Unternehmung je gezweifelt haben sollten, dass sie ihr Ziel erreichen, lassen sie sich nichts anmerken. Nansens optimistischer, immer humorvoller Ton, der durch den Vortrag Johannes Stecks noch verstärkt wird, prägt diese Auszüge.
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Alle vier Sprecher finden einen dem Thema angemessenen Ton. Richard Francis Burton hat mir Einblick in eine vergangene Epoche und eine mir fremde Kultur vermittelt, Harry Graf Kessler verblüffte durch die Zeitlosigkeit seiner Gedanken, Nansen und Darwin weckten mein Interesse, mich ausführlicher mit ihren Werken zu beschäftigen. Die vier CDs im Schuber waren eine insgesamt lohnende Reise für die Ohren.


Weltberühmte Expeditionen Teil 2      5 von 5 Punkten
Schon der erste Teil der Serie ENTDECK MICH aus dem Audiobuchverlag hat mir gut gefallen, mit dem zweiten Teil vervollständigt sich die Serie weiter, denn es geht hier um so berühmte wie bekannte Reisen von Sir Richard Burton und Charles Darwin, wie auch von Harry Graf Kessler und Fridtjof Nansen - allen gemein sind atemberaubende Schilderungen des Gesehenen, erstmalige Eindrücke, weltberühmte Orte und ein Hochgefühl das sich sogar noch heute auf den Zuhörenden übertragen lässt - weltberühmte Expeditionen mit WOW Charakter.
Sir Richard Burton - Pilgerfahrt nach Medina und Mekka
Schon viel hatte ich über diese einmalige Reise eines Ungläubigen zu den heiligen Stätten des Islam gelesen. Wunderbar, berauschend und einmalig - so der gesamte Tenor für das was sich da auch nur einer CD vor den Augen des Zuhörenden auftut - die Reise eine einzige Strapaze und das auch noch im 19. Jahrhundert - dem Ungläubigen bei Todesstrafe verboten macht sich Sir Richard Burton auf nach Medina und Mekka, er umrundet die Kabbala und küsst den schwarzen Meteoriten. Er spricht die vorgeschriebenen Gebete und führt ein geheimes Tagebuch - was er niederschrieb verschlägt noch heute einen den Atem - grandios und wunderbar - beste Unterhaltung garantiert.
Charles Darwin - Reise auf der Beagle
Die Selektion und Erhaltung der Arten, die Darwinsche Lehrtheorie hat ihr Grundrüstzeug mit der 5jährigen Reise auf der Beagle bekommen - eine weitere grandiose Hörbuchgeschichte und ein weiteres Zeugnis von Weitsicht des Wissenschaftlers Darwin, dessen teils sehr trockene Ausführungen besonders interessant werden, wenn er über die Sklaverei und die Züchtigungen der Angestellten spricht und sie komplett ablehnt.
Harry Graf Kessler - Amerika
Welch eine wunderbare Einführung in die gute und vornehme New Yorker Gesellschaft durch Graf Kessler, noch gab es nicht den 1. und 2. Weltkrieg und man beobachte sich mit Abstand und äußerte auch moralische und ethische Kritik. Doch Graf Kessler zeigt auch noch mehr, wie sich die Südstaaten entwickelten, die Einwanderung und die Chinesenpopulation, alles in allem ein Schmelztiegel an Möglichkeiten, Problemen und auch ein Ausblick auf eine gelungene Integration. AMERIKA ist eine wunderbare Reisegeschichte aus einem Amerika das es so heute nicht mehr gibt und das wir so bestimmt noch nie kennen gelernt haben.
Fridtjof Nansen - In Nacht und Eis
Düster, bedrückend, kalt und einsam, so muss die Reise der beiden Wissenschaftler, von denen der berühmte Fridtjof Nansen einer war, gewesen sein. Auf zum Pol, zum Nordpol, koste es was es wolle - der Tot der Hunde,, Bärenjagd, das Schießen von Robben und der immer wieder auftretende Temperatursturz - wie soll man da zum Ziel kommen - eine Herausforderung der ganz besonderen Art und zudem fulminant gelesen - ein echter Ohrenschmaus.
Und zum Schluss noch etwas ganz allgemeines zur Box, die Bilder auf jedem Teil sind ausnahmslos gut gewählt und sehr passend. Die gewählten Sprecher, Johannes Steck, Frank Arnold und Gerd Wameling sind ebenfalls sehr gut ausgewählt und deren Arbeit verspricht und hält beste Hörbuchunterhaltung - so sollte immer gute Bildung sein.
Sehr empfehlenswert


Fahrten und Gefährten: Reiseberichte aus einem halben Jahrhundert - Hartmut von HentigFahrten und Gefährten: Reiseberichte aus einem halben Jahrhundert
Hartmut von Hentig

Taschenbuch, 15. August 2002
     Verkaufsrang: 338613      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Buchnotiz zu : Die Zeit, 01.03.2001
Dieter Richter entdeckt in Hartmut von Hentigs gesammelten Reisberichten die hohe Kunst der Reiseliteratur wieder und ist von diesem "fesselnden Buch" schlichtweg begeistert. In der "Tradition der Bildungsreise" werde hier beim Reisen der Pädagoge Hentig zum "Erzieher... als Wandergefährte". Die Unmittelbarkeit der verschiedenen Berichte, die meist während oder kurz nach der Reise niedergeschrieben wurden, überzeugt den Rezensent ebenso wie Hentigs "Kunst des Schreibens". Derartig beglückt verleiht der Rezensent am Ende Hentig den "Meister und Magister" der Reisekunst und bedankt sich so für eine anscheinend sehr anregende Lektüre, die "nur manchmal allzu Persönliches überspringen" musste.
© Perlentaucher Medien GmbH




Sieben Jahre im Sattel: Durchgedreht: Velosophie - Claude MarthalerSieben Jahre im Sattel: Durchgedreht: Velosophie
Claude Marthaler

Taschenbuch, 1. Januar 2002
     Verkaufsrang: 53230      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als Claude Marthaler im März 1994 von Genf zu einer Radtour nach Japan aufbricht, ahnt er nicht, dass er sieben Jahre lang um die Welt fahren wird - und dass es dann so kommt, ist ihm recht, denn Claude ist kein konventioneller Reisender. äNicht ich mache die Reise, die Reise macht mich ..." Mit dieser äVelosophie" in Kopf und Herz durchquert er als einer der ersten Europäer die südlichen Republiken der ehemaligen Sowjetunion, erreicht Tibet mit seinen unendlichen Hochebenen und spirituellen Zentren, denen seine besondere Liebe gilt. Nach Radabenteuern auf dem Indischen Subkontinent pedalt er weiter durch China, setzt nach Südkorea und Japan über, von wo ein Flugzeug Claude und sein Fahrrad - mittlerweile ein unzertrennliches Paar und als äYakman" mit äYak" bekanntgeworden -, nach Alaska bringt. Nach einem äAbstecher" ans Polarmeer durchstrampelt er in zwei Jahren den ganzen amerikanischen Doppelkontinent bis Feuerland, das er genau fünf Jahre nach Reisebeginn erreicht. Er fliegt von Buenos Aires nach Kapstadt und nimmt von Süd nach Nord den äSchwarzen Kontinent" unter die Räder. Noch einmal erlebt und überlebt der Globetreter unzählige afrikanische Abenteuer, bis er bei Gibraltar wieder europäischen Boden betritt. Eine beispiellose Bike-Odyssee findet ein glückliches Ende, nach mehr als sieben Jahren, 122.000 km und 60 Ländern ...
Claude Marthaler versteht es, dem Leser nicht nur die Härten und Strapazen der Reise vor Augen zu führen, sondern auch sein einsames Nomadenleben anschaulich zu schildern. Mit sehr viel Beobachtungsgabe und Humor erzählt er von den Menschen und Kulturen, die ihm begegnet sind, verrät, wie er immer wieder die Bürokratie überlisten konnte, indem er z.B. sein Visum selbst äverlängerte", oder der chinesischen Polizei mit seinem treuen äYak" einfach davonfuhr ...
äIch habe mich sattgeradelt. Die Erde hat mich lange herumgeschüttelt und mich dabei empfindlicher gemacht. Nach so vielen Reisejahren ist es mir, als hätte ich alle sicheren Überzeugungen in mir ausgelöscht. Was ich fühle, kommt noch am ehesten in meinem Yak zum Ausdruck, der ruhig und vertrauensvoll vor mir steht und Rückwärtsgang und Grenzen souverän ignoriert ..."


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

macht lust      5 von 5 Punkten
Muss meinem Vorredner harsch wiedersprechen. Habe das Buch mit mehr Vergnügen verschlungen als Peter Smolkas Rad ab. Kann nicht nachvollziehen wie man dem sympatschen Claude vorwerfen kann nichts von Land und Leute mitgenommen zu haben.
Ich, selbst beigeisterter Radreisender und Weltreisender im Traum oder in der Zukunft erfahre hier viel wissenswertes.. was mir bei Herrn Smolkas Buch absolut fehlte. Da verzichte ich gern mal auf eine Anekdote über einen alten Tempel oder ähnliches.
Claude weiter so!Verbundete im Herzen!


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Wilde Dichter: Die größten Abenteurer der Weltliteratur - Rüdiger BarthWilde Dichter: Die größten Abenteurer der Weltliteratur
Rüdiger Barth, Marc Bielefeld

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 291772      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die größten Schriftsteller-Persönlichkeiten einmal anders: als wilde Abenteurer, unerschrockene Reisende und rastlos Lebende. Wie Joseph Conrad, den es in die Welt hinaus trieb und dessen eigene Kongo-Erlebnisse mitten ins "Herz der Finsternis" führten. Ernest Hemingway, der als leidenschaftlicher Großwildjäger und Stierkampf-Macho Furore machte. Jack London, dem die Eiswüste Kanadas zur Heimat wurde, der den Goldrausch hautnah miterlebte, als Austernpirat den Pazifik überquerte, Eisenbahntramp und Rancher war. Herman Melville, der drei Jahre lang auf Walfängern über die Weltmeere schlingerte und seinen Stoff aus dem vollen schöpfen konnte, ehe er mit "Moby Dick" dem Weißen Wal das literarische Denkmal setzte. Oder der mysteriöse B. Traven, der seine Identität zum bestgehüteten Geheimnis der Literatur machte.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Eine großartige Darstellung      5 von 5 Punkten
und wie ein Vorrezensent bereits sagte: eine große Leseverfürung.
Menschlich, mit Werk, ohne Werk, mit Engagement, ohne; wie liegt die Last verteilt; eher mehr Anekdoten, mehr Fakten, mehr Kommentare, mehr FLießtext - gerade literarische Essays fordern eine große Feinjustierung und eine beachtliche Flexibiltät beim Umgang mit dem Menschen über den man schreibt.
"Ein Andenken mit liebvoll ehrlichem Blick" so würde ich diese 6 Essays nennen und so mag ich meine Essays - sie sollen nicht dazu da sein, einen Menschen zu demütigen der sich nicht mehr wären kann.
Sie sollen Licht auf ihn werfen, sodass man ihn sieht und sein Schatten hinter ihn fällt, dort wo er hingehört, präsent, aber dahinter - hinter dem Menschen.
Den beiden Autoren ist dies in eindrucksvoller Weise (vor allem bei Jack London, Stephen Crane & Ernest Hemingway) geglückt; vor allem haben mir die Texte die Autoren (Hemingway hatte ich schon viel gelesen, London auch) noch einmal anders gezeigt; mich dazu animiert, ihre Bücher vielleicht noch einmal anders zu lesen, neu zu lesen.
Die Komposition der einzelnen Texte ist sehr gut gelungen, das Buch ist ein echter "Pageturner", Fakten werden geschickt und mit Witz und Tragik mit Anekdoten vermischt; die Werke, das Schaffen wird sehr schön aufbereitet, aber immer nebenbei, während man viel von dem Leben hinter dem Buch, dem Schreiben, dem Autor erfährt.
Fazit: Rundum gelungenes Buch, informativ, attraktiv und interessant.


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Horizonte. Auf zwei Rädern um die Welt - Winfried StelzerHorizonte. Auf zwei Rädern um die Welt
Winfried Stelzer, Jan B. Prinz

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 242326      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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"Träum nicht davon. Tu es!" Sie haben sich einen Jugendtraum erfüllt; Winfried Stelzer und Jan B. Prinz aus dem brandenburgischen Erkner haben als drittes ostdeutsches Duo mit dem Fahrrad die Erde umrundet! Sie waren 442 Tage auf fünf Kontinenten unterwegs, haben geschwitzt und gefroren, gelitten und gestritten, haben Beeindruckendes und Außergewöhnliches gesehen und erlebt, und sie haben alle Zweifler an ihrem Vorhaben eines Besseren belehrt. Ihre 21.477 Kiklometer lange Tour führte sie in interessante Städte, schillernde Metropolen, in die arabischen Wüsten, die Savannen Afrikas, über die schneebedeckten Höhen der südamerikanischen Anden, durch die einmalige Natur Neuseelands, das australische Outback und in die faszinierende Kultur Myanmars. Zum Wichtigsten wurden ihnen unterwegs jedoch die Menschen: Farmer, Buschmänner, Botschafter, engstirnige Beamte, katholische Missionare, muslimische Studenten, buddhistische Mönche, Olympiesieger und Läuferlegende Emil Zatopek, ein aktueller Segelflugweltrekordler, Straßenhändler, Schnitzer, Köche, Taschendiebe, eiskalte Geschäftemacher, Künstler, Bettler, steinreiche Großgrundbesitzer... Die beiden Pedalritter gewannen tiefe Einblicke in das Leben und die Kultur anderer Völker - aber auch vor allem in sich selbst. Und: Durch die lange und ungewöhnliche Trennung von ihrer brandenburgischen Heimat ist diese ihnen letzlich näher gekommen, als sie es vorher vermutet hätten. Ihre Erlebnisse und Erinnerungen haben Winfried Stelzer und Jan B. Prinz abwechselnd und abwechslungsreich, spannend und kurzweilig und dennoch in die Tiefe gehend aufgeschrieben. Sie lassen den Leser miterleben, wie diese 15 Monate ihren Horizont erweitert haben. Sie wollen Mut machen, Jugendträume nicht als solche abzutun, sondern etwas dafür zu tun, sie wahr werden zu lassen. Anke Beißer Märkische Volkszeitung



Reise um die Welt in acht Nächten: Ein Abenteuerroman - Hans Christoph BuchReise um die Welt in acht Nächten: Ein Abenteuerroman
Hans Christoph Buch

Gebundene Ausgabe, 24. August 2009
     Verkaufsrang: 308453      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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„'Tod in Habana'Tod in Habana' schillert zwischen politischer Reportage und literarisch-philosophischem Zitat, lässt ideologische Begeisterung und physische Leidenschaft parallel laufen, ist satirisch und moralisch, eine Montage aus Gedicht und Reisebericht, aus Erfahrung und Reflexion.“ DIE ZEIT

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Was zu erfahren doch manchmal nicht zu begreifen ist      4 von 5 Punkten
Seit über vierzig Jahren veröffentlicht der Weltreisende Hans Christoph Buch Romane, Erzählungen, Essays, aber vor allem auch politische Reportagen und Kriegsberichte. Bereits 1963 hatte er Autor bei einem Treffen der Gruppe 47 aus seinen Werken gelesen. Dann war sein Oeuvre in den 60 er Jahren von der Studentenbewegung und einem undogmatischen Marxismus geprägt. 2004 erhielt er den Preis der Frankfurter Anthologie. Der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern verbrachte viel Zeit in Ländern die man unter dem Begriff "Postkolonial" einordnen kann, vor allem Krisenregionen und Kriegsgebiete Afrikas. Darüber hinaus entwickelte Buch bei seinen ausgedehnten Reisen eine besondere Beziehung für den karibischen Raum. Sein neuer Roman heißt "Reise um die Welt in acht Nächten". In diesem Abenteuer- und Reiseroman, in dem es unendlich viele Orte gibt, begleiten wir den namenlosen Erzähler, einen beherzten prüfenden Beobachter auf acht seiner Reisen und erfahren in recht unterschiedlichen Geschichten viel von der Welt. Die Reise beginnt in einem Hotel in Bombay und endet in einem Hotel in Haiti.
Der Roman schildert die Nachtseiten von Buchs Reisen. Es geht dabei nicht um politische Reportagen, wenn auch solche Momente hier und da einfließen, sondern es geht vornehmlich um teils peinliche, teils intime, teils auch verheißungsvolle oder beglückende Erlebnisse in den so genanten Krisengebieten rund um die Welt. Hier schreibt der Autor eigentlich die Geschichten auf, die er immer erzählt hat, über die er aber in den Zeitungen nicht schreiben konnte.
Dabei ist der Protagonist, über den es im kurzen Epilog heißt, dass der Typ ständig unter Strom stand, eine recht schillernde Figur, die da in acht Nächten um die Welt jettet. Einmal heißt diese chamäleonhafte Hauptfigur, Hans, dann China Klaus, Dschungel Rudi oder Amazonas Schmidt.
Trotzdem ist es in dem einen oder anderen Fall durchaus eine bloßstellende Beichte durch die sich der Autor kritisierbar macht und es ist sicherlich auch ein Versuch die eine oder andere Spur zu vernebeln, daher die vielen Namen und Identitäten.Es sind lose zusammenhängende Episoden, kein durcherzählter Roman. Im Mittelpunkt steht immer ein Ort. Übrigens ist das auch keine Reise die sich am Stück vollzieht, denn oft liegen zwischen den Reisen viele Jahre.
Wir begleiten den Erzähler ins Rotlichtmilieu von Mumbai, auf der Suche nach dem deutschen Kriegsreporter in Islamabad. In dieser Episode taucht ein lustiges etymologisches Verwechselspiel auf, eines dieser unverantwortlichen Wortspiele die Schriftsteller so lieben, denn es wird da behauptet, dass zwischen Terroristen und Touristen ein tiefer etymologischer Zusammenhang bestünde.
Eine Schriftstellerdelegation begleiten wir in Beijing und Shanghai auf einer Chinareise, bei der eine Kollegin eine aufregende Affäre mit einem Matrosen hat. In China geht es dem Autor auch darum seine frühere Begeisterung für Mao mit der Wirklichkeit Chinas, die vollkommen anders ist, zu spiegeln. Es ist ein China das in gar keiner Weise mit den naiven Träumen der 68er vergleichbar ist.
Zu den schönsten Reisen gehört die in die Natur der Antarktis, einem Packeis Paradies das von der Zerstörung bedroht ist und das noch kein anderer deutscher Schriftsteller besucht hat. Wir erleben ein Delirium in der Hitze des Kongos und des Senegals und finden uns schließlich in dem Chaos eines Putsches auf Haiti wieder.
Der Autor möchte mit seinen Reisen und Erzählungen als origineller Beobachter aus dem als monoton empfundenen Alltag ausbrechen und so heißt es in einer der Geschichten, jede Reise ist ein Fluchtversuch aus dem Gefängnis der Identität.
In diesem lebendigen Reiseroman stehen, liebevoll mit wachen Sinnen facettenreich betrachtet und beschrieben, die drei großen B" des Mannes im Fokus, nämlich Bars, Bälle und Bordelle, aber es ist in facto ein ironisches Spiel mit diesen Klischees, verknüpft mit einer derb spaßhaften Travestie.


Die Wette - Die Wette

Audio CD, Mai 2009
     Verkaufsrang: 342918      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wie man im Eiltempo 24 Länder auf 5 Kontinenten durchquert und dabei die coolsten Geschichten erlebt, wie man das Vertrauen einer brasilianischen Graffiti-Gang gewinnt, warum man keine frittierten Seidenraupen essen und keine gegorene Stutenmilch trinken sollte, wie man ein Blind Date in Schweden übersteht oder eine Entführung in Moskau plant – das erfahren Sie in diesem Buch über das skurrile Reiseabenteuer zweier liebenswerter Chaoten.



Reisen ans Ende der Welt 1325 - 1353 - Ibn BattutaReisen ans Ende der Welt 1325 - 1353
Ibn Battuta

Gebundene Ausgabe, 1999
     Verkaufsrang: 294444      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ibn Battuta, ein Pilger, Abenteurer, Diplomat und Richter aus Tanger im heutigen Marokko, reiste im 14. Jahrhundert durch Asien. Seine Eindrücke und Erlebnisse hielt der Gelehrte fest - und schuf damit eine unvergleichliche Datensammlung, die sich mit derjenigen Marco Polos messen lassen kann.
Als Ibn Battuta im Jahr 1325 aus seiner Heimatstadt zur Pilgerfahrt nach Mekka aufbrach, ahnte er nicht, dass ihn seine Reise in 27 Jahren rund 120.000 Kilometer quer durch Asien führen würde. Der Gelehrte besuchte Kairo, Mekka und Bagdad, durchquerte Palästina, Syrien, Persien, den Jemen, Indien, China und viele Regionen mehr.
Hans D. Leicht präsentiert jetzt erstmalig im Taschenbuch eine exquisite Auswahl der Reiseberichte Ibn Battutas. Den größten Platz nimmt darin die zeitlich längste Unternehmung - der Besuch und Aufenthalt in Indien sowie die Fahrt nach China - ein. Der Gelehrte erzählt dabei keine packenden Abenteuer-Storys, sondern berichtet sorgfältig und sachlich darüber, was er erlebt.
Ibn Battutas Berichte unterscheiden sich von heutigen Reiseberichten erheblich, mit literarischen Maßstäben des 20. Jahrhunderts darf sein Werk jedoch nicht gemessen werden. Wertvoll und spannend werden die geschilderten Erlebnisse letztendlich durch ihre Authentizität. Deshalb stellt sein Werk heute eine der interessantesten Quellen des späten Mittelalters dar. Der Lesestoff bietet somit eine faszinierende Zeitreise für alle, die sich für frühe Entdeckungen interessieren. -Katja Klenk und Herwig Slezak


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Das dreifach Fremde...      5 von 5 Punkten
Ich meine, dass man seinen Geist nicht bilden kann, wenn man nicht gelegentlich zu Originalquellen greift - Philosophie erschließt sich nicht nur aus Sekundärliteratur, empirische Wissenschaft nicht bloß aus Populärdarstellungen und Geschichte nicht nur aus Geschichtsbüchern. Eigenes Denken schult sich an eigenständiger Betrachtung. Ibn Battuta eröffnet dem historisch interessierten Laien die Möglichkeit, den "jungfräulichen" Reiz einer Originalquelle zu entdecken und sich dabei zugleich zu unterhalten. Unserer Neugier und Lust am Abenteuer entgegen kommt dabei nicht nur der abenteuerliche Inhalt des Reiseberichts sondern auch das "dreifach Fremde", dem wir in ihm begegnen: Ein Reisender aus einer fremden Kultur schreibt in einer uns fernen (und darum fremden) Zeit über Länder, die uns, wie ihm damals, auch heute noch fremd sind. Wenn das Studium des Unvertrauten und das Einnehmen unvertrauter Perspektiven das eigene Urteilsvermögen fördern, dann auch Ibn Battutas Bericht.
Bedauert habe ich während des Lesens lediglich, dass im hier rezensierten Buch nur eine stark gekürzte Version des Originals vorliegt, die sich auf die Reisen Battutas ins ferne Asien beschränkt. Ich hätte z.B. auch gerne erfahren, welchen Eindruck der muslimische Reisende vom damaligen Byzanz hatte, in das er auch gekommen war.
Das ändert aber nichts an der wunderbaren Kurzweil, die ich bei der Lektüre empfunden habe.


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Paris - Auckland und zurück - Alexandre PoussinParis - Auckland und zurück
Alexandre Poussin, Sylvain Tesson

Taschenbuch, 1999
     Verkaufsrang: 376503     

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Am Anfang des Abenteuers steht eine Wette: Kann man die Welt auf dem Fahrrad umrunden, in nur einem Jahr und mit ganzen 6.000 Francs als Budget? Die beiden Franzosen Alexandre und Sylvain nehmen die Herausforderung an und erobern mit Charme und Humor 31 Länder, ganz nach dem Motto veni, vidi, vlo.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fesselnd, poetisch, knallharte Realität - ein Leseabenteuer      5 von 5 Punkten
Zwei junge Franzosen brechen Anfang der 90er mit ihren Rädern in Paris auf zur Weltumradlung. Über Spanien, Marokko, Mauretanien und Senegal (dann per Flugzeug nach Argentinien) und quer durch die Pampa. Abstecher in Tahiti, Neuseeland und den Osterinseln, über Singapur nach Thailand, Laos, China, Tibet, Indien, Pakistan, Iran, die Ukraine .... und zurück nach Paris. Mit nicht viel mehr Proviant als ihren Rädern, das Notwendigste und Auszüge aus französischen Gedichten. Der Leser lernt - ganz nebenbei - sehr viel über die bereisten Kulturen. Vieles, das in keinem Reiseführer steht - nämlich den menschlichen (und manchmal unmenschlichen) Aspekt solch einer Reise. Mehr als 19.000 km, über die hohen Pässe des Himalayas, durch die Hitze der Wüsten, Sand- und Schneestürme, gefährliche Lastwagen, feucht-schwüler Dschungel u.v.m. Aber auch Momente der Glückseligkeit, fern ab jeder Zivilisation. Und wenn die Piste und die Mühsal gar zu schwer ist, hilft den beiden Autoren noch die Erinnerung an all das, was wir in westlichen Breitengraden oft verwünschen: der Nieselregen im Oktober, ein üppiges Frühstück oder einfach die Schönheit von klassischer Musik und Poesie. Viele Kuriositäten begegnen den beiden: das Wasserfest in China, bei dem kübelweise Wasser auf die beiden Radfahrer geschüttet wird, das stolze Volk der Singh, aber auch eine Hepatitis E, die mit 1 kg Honig pro Tag kuriert wird. Dies ist die Art von Buch, das man am liebsten nicht mehr auf die Seite legen möchte, weil es einen entführt in Abenteur und in so zahlreiche neue Eindrücke und Kulturen.


Der Mond ist kein Kochtopf: Ein Russe auf Reisen - Viktor JerofejewDer Mond ist kein Kochtopf: Ein Russe auf Reisen
Viktor Jerofejew

Broschiert, April 2007
     Verkaufsrang: 343187      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Russe im Ausland
Viktor Jerofejews Reiseessays
Jerofejew ist ein ebenso boshafter wie glänzender Essayist, der mit scharfem Blick und spitzer Feder ein scheinbar nebensächliches Detail beschreibt, daraus aber eine profunde Kulturkritik entwickelt. Eine literarische Reise mit Viktor Jerofejew bringt manche Peinlichkeit mit sich, ist aber allemal vergnüglich und nicht zuletzt höchst lehrreich. Jerofejews Seelenstriptease eröffnet nicht nur eine unbekannte Perspektive auf Japan, China oder Polen, sondern entlarvt auch die konventionelle Reiseführer-Prosa als leeres Wortgeklingel.
Von Ulrich M. Schmid




Marco Polo: Il Milione - Der Mythos einer abenteuerlichen Reise. (4 CDs in einer Multibox, Länge: ca. 280 Min.) - Marco PoloMarco Polo: Il Milione - Der Mythos einer abenteuerlichen Reise. (4 CDs in einer Multibox, Länge: ca. 280 Min.)
Marco Polo

Audio CD, 4. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 346853      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kaiser, Könige und Fürsten, Ritter und Bürger - und ihr alle, ihr Wissbegierigen, die ihr die verschiedenen Rassen und die Mannigfaltigkeit der Länder dieser Welt kennen lernen wollt - nehmt dies Buch und lasst es euch vorlesen. Merkwürdiges und Wunderbares findet ihr darin und ihr werdet erfahren, wie sich Groß-Armenien, Persien, die Tartarei, Indien und viele andere Reiche von einander unterscheiden. Dieses Buch wird euch genau darüber unterrichten; denn Messer Marco Polo, ein gebildeter edler Bürger aus Venedig, erzählt hier, was er mit eigenen Augen gesehen hat. Mit diesen Worten beginnt das legendäre "Buch der Wunder" auch "Il Milione" genannt, mit dem der Mythos des abenteuerlustigen Händlers aus Venedig unsterblich wurde. Der Originaltext des Ende des 13. Jahrhunderts im Gefängnis zu Genua wiedergeschriebenen Buches, das zum Bestseller der folgenden Jahrhunderte wurde, führt bis zum Hof des Tartarenführers Kablai Khan. Auf den Spuren Marco Polos ist 750 Jahre später Michael Yamashita in der Türkei, Afghanistan, Iran und China unterwegs. Immer wieder stellt sich die Frage: War Marco Polo wirklich im Tartarenreich?

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolles Hörbuch      5 von 5 Punkten
Tolles Hörbuch. Es ist spannend die Reise mitzuverfolgen und die Stimmen sind sehr angenehm (auch zum Einschlafen geeignet :-)) ).


Meine Radreise um die Erde vom 2. Mai 1895 bis 16. August 1897: Der Bericht des ersten deutschen Fahrrad-Weltreisenden anno 1895 - Heinrich HorstmannMeine Radreise um die Erde vom 2. Mai 1895 bis 16. August 1897: Der Bericht des ersten deutschen Fahrrad-Weltreisenden anno 1895
Heinrich Horstmann

Gebundene Ausgabe, 10. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 284985      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die FAZ titelt: "Heinrich Horstmanns abenteuerliche Reise im Jahre 1895 ist auch heute noch spannend zu lesen."
und "Weil sich sein Bericht so munter liest, eignet es sich das Buch nicht nur für historisch Interessierte." -FAZ, 7. März 2000


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Odyssee des ersten Rad-Globetrotters voller USA-Anekdoten      5 von 5 Punkten
Der bisher jüngste Weltumradler - und erste deutsche dazu - startet vor 106 Jahren im heutigen Wuppertal aufgrund einer Wette und kommt zwei Jahre später wieder an: Wette verloren, aber ein Buch voll erlebt. Der belgische König und Präsident McKinley empfangen ihn, aber so richtig komisch wird erst der tägliche Kampf ums Bier in den prohibitiven USA. Strassen gabs auch keine, deshalb fuhr der Autor meist auf dem Bahndamm - auf der Südroute durch die Wüsten Arizonas. Er erlebt die Situation der deutschen Einwanderer, deren German Inns als kurios, aber wohlschmeckend empfunden werden wie die Jugoslawen-Gaststätten heute bei uns. Das Buch galt lange als verschollen; das letzte bekannte Exemplar hat der Herausgeber in einer Stadtbibliothek ausgegraben und noch Nachkommen aufgespürt, sodass das weitere Leben des Autors nun bekannt ist. Der Inhaber einer Wein- und Zigarrenhandlung am Berliner Ranke-Platz starb vier Tage vor der Kapitulation Berlins in seiner Villa. Er hatte es bis zum Acht-Zylinder-Horch mit Chauffeur geschafft, denn einen Führerschein hatte er nie besessen.


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Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt - Ewan McGregorLong Way Round - Der wilde Ritt um die Welt
Ewan McGregor, Charley Boorman

Gebundene Ausgabe, 2006
     Verkaufsrang: 248958     

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Zwei Männer, zwei Motorräder, 20000 Meilen. Ewan McGregor, weltbekannt aus Star Wars, Trainspotting und Moulin Rouge, und sein Freund und Kollege Charley Boorman verbindet nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch eine tiefe Leidenschaft für Motorräder und das Extreme. Gemeinsam verwirklichen sie einen alten Traum: einmal mit dem Motorrad um die Welt fahren, von London durch ganz Europa und Asien, rüber nach Kanada und weiter nach New York - ein wilder Ritt durch großartige Landschaften und extremes Wetter, mit anrührenden Begegnungen und heiklen Situationen.
Alles begann mit einem Tagtraum. An einem Samstagnachmittag besorgte sich Ewan McGregor eine Weltkarte, breitete sie vor sich aus und stellte fest, dass es doch möglich wäre: Die Welt ließe sich auf einem Motorrad umrunden. Man müsste nur immer ostwärts fahren bis an den Rand von Asien, von dort wäre es ein relativ kurzer Sprung über die Beringstraße nach Alaska, und von Alaska gäbe es durchwegs befestigte Straßen quer durch Nordamerika. Perfekt. McGregor ging zum Telefon, rief seinen Freund Charley Boorman an. äWillst du zum Abendessen rüberkommen?" Nach turbulenter Vorbereitungsphase - es gilt Sponsoren für die Motorräder und Produzenten für den begleitenden Dokumentarfilm zu finden - brechen die zwei Abenteurer auf. Sie haben vier Monate Zeit, um sich den Herausforderungen zu stellen. Schon ab Prag beginnt der ganz normale Wahnsinn: nervenzerfetzende Wartereien an den Grenzen, besonders zur Ukraine, Begegnungen mit der Polizei und allerlei Dunkelmännern, überwältigende Gastfreundschaft, inszenierter Medienrummel, tiefe Eindrücke von Land und Leuten, außergewöhnliche Naturerlebnisse, zermürbende stundenlange Fahrten über Schlaglochpisten im Hinterland von Nirgendwo, heikle Flussdurchquerungen und bewegende Besuche bei UNICEF-Hilfsprojekten. Ewan McGregor und Charley Boorman erzählen im Wechsel, was sie erlebt und gefühlt haben. So unprätentiös, und lebendig, als säßen sie neben einem am Tisch. Eine Reisedokumentation voller Leben, spritzig geschrieben und witzig zu lesen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Wow! Was für ein Ritt um die Welt!      5 von 5 Punkten
Ich las das Buch aus mehreren Gründen. Zum einen, weil ich Ewan McGregor für einen phantastischen Schauspieler halte und zum anderen, weil ich selbst (früher) leidenschaftlich gerne Motorrad gefahren bin. Ich bin von Wien nach Griechenland bzw. von Nairobi nach Mombasa mit dem Bike gefahren und dachte mir damals, welch ein Gewalttrip. Im Vergleich zu dem Buch, war das gar nichts!!!
Leider aber kenne ich auch die Schattenseiten und ich habe dadurch einige gute Bekannte durch tragische Unfälle verloren.
Aber zurück zum Buch:
Ewan und Charley fahren mit ihren BMW's (gute Wahl!) von Irland nach New York und wollen die Strecke "mehr oder weniger gerade über die Landkarte" fahren. Ein waghalsiges Unterfangen, vorallem weil Ewan noch nie über Stock und Stein gefahren ist und Charley noch nie gezeltet hat.
Sie erzählen ihr Abenteuer aus 2 Perspektiven. Einmal erzählt Ewan, einmal erzählt Charley. Daraus ergibt sich eine interessante Sichtweise. Es war eine außergewöhnliche Reise und alle Mitwirkenden haben ein großes Abenteuer erlebt.
Von schießwütigen Urkainern, bis zum Bergwerk, welches in unseren Breitengraden nicht mehr existieren würde (Thema Sicherheit), bis hin zu unwürdigen Straßenverhältnissen durch die gesamte Mongolei, bis zu unglaublich armen Menschen, die aber so derartig gastfreundlich waren, dass die beiden mehr als nur gestaunt haben, bis hin zur Unicef-Botschaft (Kinder in der Kanalisation), bis hin zu einem Dorf, wo alle besoffen waren und bis hin "unterm freien Sternenhimmel übernachten", war alles dabei. Mal Freude, mal Leid, mal Angst, mal Aufdringlichkeit, mal Unfälle, mal kaputte Bikes, mal eine abenteuerliche Zugfahrt und risikohafte Grenzübergänge.
Wahnsinn!
Ein tolles Buch über eine Männerfreundschaft, einen Traum und 2 Motorräder!
Viel Spaß!


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Weltreise. 4300 Tage unterwegs auf 5 Kontinenten - Dieter KreutzkampWeltreise. 4300 Tage unterwegs auf 5 Kontinenten
Dieter Kreutzkamp

Gebundene Ausgabe, 2003
     Verkaufsrang: 270598     

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Schon der Volksmund weiß: Wenn einer einer Reise tut, dann kann er was erzählen. Und wie, kann man im Falle Dieter Kreutzkamps sagen, der bislang bereits 25 Bücher über seine diversen Reisen vorgelegt hat. In diesem hier berichtet er allerdings nicht über irgendeine Reise, sondern von der Weltreise, die für ihn und seine Frau längst schon zu ihrer eigentlichen Lebensform geworden und nach dem hier vorgelegten Bericht noch lange nicht zu Ende ist.
Ursprünglich wollten Kreutzkamp und seine Frau nur für drei Jahre quer durch sämtliche Kontinente fahren. Bis zum Abschluss des Buches sind nun schon 4.300 Tage daraus geworden: 66.000 Kilometer mit dem VW-Bus durch Afrika, 12.000 Kilometer mit dem Fahrrad durch Australien, 13.000 Kilometer mit dem Kanu durch Kanada und mit dem Hundeschlitten 6.000 Kilometer durch Alaska. Und manche Strecken ist man auch noch geflogen.
Zwischendurch waren die Kreutzkamps auch mal für eine kurze Zeit zu Hause. Doch dort hält es sie nicht lange. Zum zweiten Teil der Reise sind sie dann schon gemeinsam mit der kleinen Tochter aufgebrochen. Und so kommt es, dass Dieter Kreutzkamp im Alleingang ohne seine Frau den Kilimandscharo und den Fudschijama besteigt. Auch wenn das Töchterchen bei diesen Gipfelstürmen nicht dabei sein konnte: Wenn sie mal in die Schule kommt, dürfte sie die Weitgereisteste in ihrer Klasse sein.
Was die Familie als ganze betrifft darf man bezweifeln, dass sie jemals noch einen ganz normalen Urlaub wird machen können. Uns soll es recht sein. Schließlich dürfte man sich von einem gewöhnlichen Urlaub auch nicht einen solch ungewöhnlichen Reisebericht erwarten. -Hasso Greb


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Schönes Buch zum Träumen und Geistigem Mitreisen      5 von 5 Punkten
Eine irre Vorstellung, in 4300 Tagen durch 5 Kontinente zu reisen. Es ist ein Buch, welches kurz die einzelnen Stationen einer Weltreise erläutert. Nichts desto trotz ist es interessant und man kann Fernweh bekommen. Wenn man die einzelnen Kontinente genauer mit den Kreuzkamps bereisen will, muß man sich die einzelnen Bücher kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Ein Buch für Reisende oder die die es werden wollen.


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Dreaming of Jupiter - Ted SimonDreaming of Jupiter
Ted Simon

Taschenbuch, 3. April 2008
     Verkaufsrang: 328761      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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*'Gloriously luminescent, but always self-deprecating. Simon's physical powers are diminishing, but his writing just gets better. The wonderful portraits of the people he encounters, often redolent of Bruce Chatwin, are sometimes so enticing that, were this a movie, you'd swear they were a plant for later on' OBSERVER *'This book has barely left my side in the past few days. It is, by turns, sad, funny and immensely uplifting' TELEGRAPH 'A trip of dreams - and Ted Simon has done it twice ... a terrific read' RTE GUIDE 'He was on the road for three years, and his new book, Dreaming of Jupiter, is a compelling account of the adventures en route, including breaking a leg in the middle of a vast plain in Ethiopia; a reunion with a camel rider he'd met 25 years before in Egypt; and crossing India and Thailand with Malu, 62, a former girlfriend, riding pillion' SAGA MAGAZINE 'A sharply-written read of incisive observations ... this book is as much about where the boundaries of age and ambitions collide as it is about the 48 countries Simon travelled through' IRISH TIMES 'His prose is crisp and his thumbnail portraits vivid' SUNDAY BUSINESS POST 'For anyone who still dreams of zooming across continents, sleeping under stars, discovering beautiful empty beaches and being warmly welcomed by local tribes' TIMES 'His encounters are evocatively observed, frequently poignant and occasionally very funny' TLS 'Simon's immaculate, knowing and unabashedly humble prose makes me wish I was a better writer, so much so that this book has barely left my side in the past few days. It is, by turns, sad, funny and immensely uplifting' TELEGRAPH



Das Schiff . Eine Weltreise mit Matthias Politycki - Matthias PolityckiDas Schiff . Eine Weltreise mit Matthias Politycki
Matthias Politycki

Audio CD, 5. März 2008
     Verkaufsrang: 315903      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Anlässlich der Weltreise des Schriftstellers Matthias Politycki als "Schiffsschreiber" an Bord der "MS Europa" ist dieses Originalton-Hörstück auf dem Weg von Mexiko in die Südsee, in Australien sowie auf der Reise von Thailand über Indien, Iran und die Ara­bi­schen Emirate nach Oman entstanden.
Die fiktive Welt seines literarischen Protagonisten, wie er sie schillernd und skurril in seinem Logbuch festgehalten hat, trifft auf die reale Welt des Schiffes, die in unzähligen Gesprächen mit Crew­mit­gliedern und Passagieren an Bord aufgezeichnet wurde. Authentische Geräusche und Klänge ergänzen die akustische Weltreise und bieten einzigartige Einblicke in die Innenwelt eines Kreuz­fahrt­schif­fes.
Johann Gottlieb Fichtl hat seinen Lottogewinn dazu verwendet, um sich auf einem Luxuskreuzfahrtschiff einzubuchen und einmal um die Welt zu reisen. Bereits nach wenigen Tagen ist er mit Haut und Haaren in die bunte Gesellschaft des Luxusschiffes eingetaucht. Die Welt zieht auf den Meeren vorüber, während Fichtl in seinem 180tägigen Zuhause Matrosen, Köche, Kapitäne, Musikanten, lustige Witwen, Kellner, Barkeeper, Zimmermädchen, Immobilienjongleure, Abenteurer und Individuen jeglicher Schattierung kennenlernt.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Anders als ein Hörbuch      5 von 5 Punkten
Eigentlich bin ich kein Buchhörer, sondern preferiere noch konventionelle Papierbücher. Erst interessierte mich das Hörbuch nur, weil wir gerade von einer Kreuzfahrt kamen. Jetzt sind wir begeistert. Ein Tagebuch mit Originalgeräuschen, Interviews und kurzen Erzählpassagen zu kombinieren ist eine tolle Idee.
Man hört diese Hörbuch nicht, sondern fährt mit auf Weltreise, ärgert sich über den gelanglosen Smalltalk der Mitreisenden, diniert zusammen mit ihnen, hört die Lautsprecherdurchsagen zum Wetter, spricht mit Crew-Mitgliedern und will am Ende dann doch nicht mehr von Bord.
Kurzum witzig, kurzweilig, anders - und unbedingt empfehlenswert.


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