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Seiltanz: Die Geschichten meines Lebens - Kurt DiembergerSeiltanz: Die Geschichten meines Lebens
Kurt Diemberger

Broschiert, Januar 2009
     Verkaufsrang: 258046      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Ein Seiltanz zwischen Glück und Tragik, locker und hintergründig erzählt." Bayerischer Rundfunk "Nicht wenige Texte entlocken dem Leser ein Schmunzeln. Diemberger schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist." Berge "Diemberger schöpft aus dem Vollen und nimmt seine Leser auf eine spannende Reise durch die Jahrzehnte und Kontinente mit." Die Alpen

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einblick in die Gedankenwelt eines Bersteigers      3 von 5 Punkten
Zum ersten Mal las ich ein Buch dieser Art. Da ich selber viel in den Bergen unterwegs bin, kam für mich in vielen Erzählungen die Atmosphäre ganz gut rüber. Manche Kapitel voller Spekulationen - "was geschah wirklich" - fand ich aber ödend langweilig.

Resteverwertung      1 von 5 Punkten
Hier wollte offenbar der Verlag gern ein Buch machen, nur gab es leider nichts zu erzählen. "Seiltanz" enthält nur Ergänzungen zu Diembergers anderen Büchern. Auch bei großem Diemberger-Wohlwollen ein überflüssiges Buch.


Die Fahrt der Beagle: Tagebuch mit Erforschungen der Naturgeschichte und Geologie der Länder, die auf der Fahrt von HMS Beagle unter dem Komando von Kapitän Robert Fitzroy, RN, besucht wurden - Charles DarwinDie Fahrt der Beagle: Tagebuch mit Erforschungen der Naturgeschichte und Geologie der Länder, die auf der Fahrt von HMS Beagle unter dem Komando von Kapitän Robert Fitzroy, RN, besucht wurden
Charles Darwin

Gebundene Ausgabe, August 2006
     Verkaufsrang: 57901      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Als Charles Darwin am 27. Dezember 1831 mit der Beagle von Plymouth aus in See stach, hockte er in einer winzigen Achterkajüte, die bis unter die Decke voll gestopft war mit Probenbehältern, Chemikalien, Seziergerät, Mikroskop, Geologenhammer und Büchern. Darwin war damals gerade 22 Jahre alt: ein begeisterter Sammler von Käfern mit einem leidenschaftlichen Interesse für die Naturwissenschaften, der ein bisschen Medizin und Theologie studiert hatte und ansonsten noch recht unschlüssig war, was er mit seinem Leben anstellen sollte. Innerhalb von fünf Jahren umrundete Darwin die Welt, studierte die Natur der Kapverdischen Inseln, die Ureinwohner Feuerlands, buddelte in Patagonien nach Fossilien und stieß auf fast jeder Galápagosinsel auf eine andere Finkenpopulation. Am Ende seiner Reise hatte Darwin schließlich 1529 Spezies in Spiritus eingelegt und 3907 Häute, Knochen und andere Fundstücke etikettiert. Vor allem aber kam er mit einer Idee zurück, mit der er später die größte intellektuelle Revolution anzettelte, die die Menschheit je erfahren hat. Darwins Bericht von seiner Fahrt mit der Beagle ist nicht nur das wichtigste Reisebuch der Weltliteratur, sondern auch die abenteuerliche Chronik der Wanderjahre eines jungen Mannes, der die Welt erst bereiste, um sie dann zu verändern.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Man lese doch den Meister selbst      5 von 5 Punkten
Wir sollten nicht über Darwin lesen sondern Darwin, das ist lohnender. Nachdem ich schon von der "Entstehung der Arten" vor allem aufgrund ihres undogmatischen Charakters mehr als angetan war, bin ich jetzt der "Fahrt der Beagle" geradezu verfallen: Hier teilt ein noch sehr junger und auch unschlüssiger Mensch seine Erfahrungen und Gedanken auf einem fünjährigen Weltabenteuer mit, die zu einem der streitbarsten Fundamente heutiger Weltanschauung wurden. Ein wunderbares Buch vor allem auch für junge Leser, denn es ist Abenteuer und Wandel und waghalsiger Aufbruch - nicht eine Zeile Langeweile.


 Weitere Lesermeinungen


Eat My Globe: One Year to Go Everywhere and Eat Everything - Simon MajumdarEat My Globe: One Year to Go Everywhere and Eat Everything
Simon Majumdar

Gebundene Ausgabe, 19. Mai 2009
     Verkaufsrang: 300346      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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" The dangerously obsessive, staggeringly knowledgeable, provocative and opinionated Simon Majumdar knows his shit. No question about it. I don't always agree with him but he's always worth listening to. Many would kill to have eaten the meals in their lifetimes that Majumdar has consumed in a single year - and he has an endearingly soft spot for the grimiest of lowlife pubs. Plus - the bastard can write." - Anthony Bourdain, author of Kitchen Confidential: Adventures in the Culinary Underbelly



Weltenbummler. Reisen zu Menschen und Göttern: BD 1 - Hardy KrügerWeltenbummler. Reisen zu Menschen und Göttern: BD 1
Hardy Krüger

Gebundene Ausgabe, 20. November 1992
     Verkaufsrang: 331763      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach den schönsten Filmen der Fernsehreihe "Weltenbummler" entstand dieses Buch: Berichte über ganz unterschiedliche Menschen aus aller Welt, denen sich Hardy Krüger mit Neugier und Sensibilität nähert, in Neumexiko wie in Marokko, in Indien wie auf Bali. Auf allen Reisen begleitete ihn seine Frau Anita, deren Farbfotos den Band illustrieren.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Klassiker zum Sammeln      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch schon lange im Regal. Der Schreibstil von von Hardy Krüger liest sich leicht und ich sehr informativ. Ich vermisse die Ausgabe als Hörbuch oder die Filme auf DVD. Habe die Folgen früher gern im Fernsehen geschaut.
Von beonderem Interesse sind für mich die Berichte über die USA, da wir in diesen Gegenden auch schon gewesen sind. Die Berichte sind dann eine schöne Urlaubserinnerung.
Schöne Bilder, welche die Landchaften autentisch wiedergeben.

Faszinierende Welt ! Mit Hardy Krüger durch die Kontinente      5 von 5 Punkten
Schon mit seinen Fernsehfolgen Weltenbummler" hatte sich der Schauspieler und Autor Hardy Krüger ein Millionenpublikum erobert. Wer die Sendungen verpaßt hat oder einige der Begegnungen einmal nachlesen möchte, findet in "Weltenbummler - Reisen zu Menschen und Göttern" sehr unterhaltsame und faszinierende, wahre (!) Geschichten von allen Kontinenten: aus Neu Mexiko, der Antarktis, von Bali, aus Indien, Marokko und schließlich Hongkong. Krügers Erzählungen sind keine Reiseführer. Es sind einfühlsame Berichte von sehr persönlichen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen auf dieser Erde. Fast nebenbei erfährt man auch etwas über Historie, Geographie oder das aktuelle Leben der verschiedenen Regionen. Hard Krüger läßt uns an seinen Reisen teilhaben und schreibt dem Leser am Ende sogar einen "Brief aus Hongkong". Gut, daß es noch weitere "Weltenbummler"-Bände gibt, denn die Erzählweise Krügers ist so ansprechend, daß man ihm gerne weiter folgen möchte. Und dies ist nicht zuletzt den zahlreichen, natürlichen Fotos von Krügers Ehefrau Anita zu verdanken, um die herum Krüger seine Texte verfaßt hat.


Hotel hinter Gittern - Jan de CockHotel hinter Gittern
Jan de Cock

Taschenbuch, 1. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 325012      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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(...) So entstand ein einmaliges Reisebuch mit Geschichten voller Spannung und Ehrlichkeit, manchmal brutal und ungeschminkt, manchmal aber auch mit zartbitererm Witz und beissender Ironie. (...)

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Mit einem Bein in der Hölle      4 von 5 Punkten
Ein junger Mann aus Belgien spricht beim Gefängnisdirektor von Talca (Chile) vor. Sein Anliegen: Er möchte die Lebensbedingungen der Gefängnisinsassen am eigenen Leib erfahren, möchte für ein paar Tage eingesperrt werden. Doch sein Ansinnen stößt auf Einwände. Denn wer eingesperrt werden will, muss sich strafbar machen! Der Gefängnisdirektor schlägt dem Mann mit dem ungewöhnlichen Begehren vor, er könne doch zum Beispiel - ein Huhn stehlen. Welche Strafe darauf stehe? Das Minimum, fünf Jahre ...
Mit dieser etwas launig anmutenden Anekdote beginnt ein Reisetagebuch, das in seinem Genre seinesgleichen wohl sucht: Jan de Cock, dies ist der Name jenes Mannes, hat ein Jahr lang alle Kontinente bereist und ist dort von Gefängnis zu Gefängnis gezogen, immer mit demselben oben beschriebenen Anliegen. Vielfach wurde ihm Einlass gewährt, aber um das allein zu erreichen, hatte er bizarre Begegnungen und Situationen, ja Abenteuer zu bestehen. Was er dann hinter Gittern in Australien, in China, in Pakistan, in Uganda, in Litauen, in Guatemala, in den USA (um nur eine kleine Auswahl der "bereisten" Staaten zu nennen) erlebte, geht weit hinaus über das, was der politisch halbwegs kundige Leser erwarten wird: Drogen, Gewalt, Bestechung, Missbrauch, Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit. Denn Jan de Cocks Intention lag nicht darin, die zumeist ja bekannten (und allzu oft verdrängten) Missstände aufzuzeigen. Das geschieht natürlich in seinen Berichten ohnehin implizit, und zwar auf eindrucksvolle Weise. Vielmehr lag ihm daran, den Menschen zu begegnen, an ihren Schicksalen Anteil zu nehmen, "das Herz der Gefangenen klopfen zu hören": Wie ist es, nicht nur zu sprechen, sondern ein paar Tage lang zu leben (immer auf eigene Gefahr, versteht sich) mit Menschen, die gemordet haben aus Wut, Verzweiflung, oder als berechnend handelnde, abgestumpfte Auftragstäter? Mit Menschen, die jahrelang angekettet essen, schlafen und duschen müssen? Mit Menschen, die auf ihre Hinrichtung warten, mitunter seit Jahren?
Es ist für Jan de Cock vom ersten Tag an ein Leben gewesen, in dem er unermesslich bereichert wurde durch die Art, wie diese so verschiedenen Häftlinge in aller Welt auf jemanden reagierten, der freiwillig einer von ihnen sein will ohne dabei etwas von ihnen zu wollen. Ein Leben, das angesichts misstrauischer Wärter auch außerhalb der Gefängnismauern gefahrvoll für ihn gewesen ist; so wurde er in Laos erst einmal verprügelt und selber eingesperrt, dieses eine Mal allerdings unfreiwillig. In der Zelle kauernd, denkt er sich: "Man kann sich nur schwer vorstellen, dass es derselbe Planet ist, auf dem gerade Lehrer Schülern das Dividieren beibringen, im Parlament über die Altersversorgung debattiert wird, in Schaufenstern Muttertagsgeschenke angepriesen werden." - Außerhalb der Mauern gab es aber auch eindrucksvolle Momente, etwa die Begegnung der Angehörigen eines Mordopfers mit dem Täter, bei der Jan de Cock zugegen sein durfte.
Jan de Cock hat die Nähe all dieser Menschen gesucht, hat sich für die Hunderte und aber Hunderte von Schicksalen interessiert, die hinter dem Faktischen einer Straftat, einer Verurteilung, eines Strafvollzuges die menschliche Wirklichkeit sind. Er hat es dabei in Kauf genommen, stets "mit einem Bein in der Hölle" zu stehen. Dass er diese Schicksale, die Trauer, den Humor, die Spiritualität, die Verehrung, die Sensibilität, ja die Liebefähigkeit und -nswürdigkeit aller der von ihm besuchten Menschen entdecken konnte und sie dem Leser so eindrucksvoll zum Erlebnis bringt, darin liegt das Großartige dieses Buches, wie auch in der Tatsache, dass er es vermocht hat, diese ernsten Inhalte in einer geschmeidigen, leichten, fast heiteren Sprache zu vermitteln, die eindringlich, jedoch frei von Sentiment und Pathos ist. Jan de Cock klagt nicht in einseitiger Weise an, er macht sich nicht vordergründig zum Anwalt der Gefangenen, sondern zeigt dem Leser die "Spuren des Himmels", die er hinter Gittern immer und immer wieder entdeckt hat.


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Himmelbett und Höllenangst: Dreizehn Hotels, die Geschichte machten - Erich FollathHimmelbett und Höllenangst: Dreizehn Hotels, die Geschichte machten
Erich Follath

Gebundene Ausgabe, September 2003
     Verkaufsrang: 355329      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Hotels sind Orte der Begegnung: Hier treffen Geschichte und Geschichten aufeinander, hier wird manchmal Weltpolitik geschrieben.
Der langjährige Korrespondent, Autor und 'Spiegel'-Journalist Erich Follath porträtiert dreizehn außergewöhnliche Hotels aus eigener Erfahrung.
Seine "Menschen im Hotel" sind Staatsmänner, Starreporter und Statisten, Anstifter von Kriegen wie Opfer von Intrigen. Graham Greene und Fidel Castro spielen dabei ebenso wichtige Rollen wie Maos Witwe, Menachem Begin und Wladimir Putin.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Lust auf mehr      5 von 5 Punkten
Ein schnörkellos brillantes, wort- und geistreiches Buch über Hotels, die unserer trostlosen Zeit der Standardisierung (um nicht zu sagen Gleichschaltung) des Reisens trotzen. Über des Autors Begegnungen mit ungewöhnlichen und manchmal auch skurrilen Menschen, die viel über das jeweilige Hotel zu erzählen wissen. Einzige Kritik: warum wurden so geschichtsträchtige Hotels wie das Gästehaus Petersberg oder das Waldorf Astoria nicht berücksichtigt? Vielleicht ja das nächste Mal. Das Buch macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Können Hotel-Beschreibungen spannend sein?      5 von 5 Punkten
Hatte ich bisher nicht gedacht, doch der Autor von Himmelbett und Höllenangst hat mich vom Gegenteil überzeugt.
Ich kannte schon das letzte Buch von Follath (Oberammergau-Passionsspiel-Krimi)und habe auch viele seiner Spiegel Reportagen gelesen. Dass Follath investigativ ist, dass er scharfsinnig und zugleich kreativ und witzig schreibt, war mir sowieso bekannt. Aber dass man 13 Kurzportraits von Hotels dermassen spannend gestalten kann, ist mir neu.
Fairerweise muss hinzugefügt werden, dass die Hotels oft nur ein Aufhänger sind, und dass Themen aufgegriffen werden, die weit über Hotel & Travel hinausgehen. Anhand ungewöhnlicher Geschichten und mit Hilfe von noch ungewöhnlicheren Persönlichkeiten wird die politische Entwicklung in den jeweiligen Ländern auf eine sehr persönliche Weise dargestellt.
Sehr zu empfehlen, dieses Buch ist Reiseliteratur vom Feinsten!


Weltreise 1900 in farbigen Bildern - Marc WalterWeltreise 1900 in farbigen Bildern
Marc Walter, Sabine Arqué

Gebundene Ausgabe, 1. August 2007
     Verkaufsrang: 117358      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 44,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ausdrucksstarke Bilder von Landschaften und Städten entführen den Betrachter in nostalgische Zeiten.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Eine spektakuläre "photochrome" Welt zur Jahrhundertwende      5 von 5 Punkten
Eine absolut fanszinierende Welt um die Jahrhundertwende.
Ich kannte diese Welt nur von alten "schwarz-weiss" Photographien. Dann habe ich "Weltreise 1900" endeckt.
Dieses Buch zeigt Ihnen die "photochrome" Welt, eine spektakuläre Entwicklung zu dieser Zeit. Die Bilder begeistern mich, wann immer ich diesen Bildband aufschlage.

Photochrome Aufnahme zur Jahrhundertwende      5 von 5 Punkten
Die Jahrhundertwende, eine Zeit die für uns heutige Menschen schon sehr lange zurück liegt, doch nur ein Wimpernschlag der Zeit entfernt ist. Damals schien alles grau gewesen zu sein, denn wir erinnern uns heute der damaligen Zeit nur in schwarz - weiß Photographien. Doch es gab auch die Erfindung der Photochrome, eine Technik die damals als revolutionär galt und die spektakuläre Effekte hervorbrachte. WELTREISE 1900 von Marc Walter & Sabine Arqué
zeigt uns ein Europa wie es heute nicht mehr ist und Menschen in einer Weise, wie man Sie heutzutage nicht mehr zu Gesicht bekommt.
Ich bin schwer begeistert gewesen, als ich zum ersten Mal dieses Buch öffnete und die Bilder betrachtete. Zum Anfang gibt es eine Einführung warum und wieso und mit welchen Mitteln damals Photochrome hergestellt wurden und auf welchen Kulturkreis diese beschränkt blieben. Danach eröffnet sich dem Betrachter ein Panoptikum an Impressionen aus ganz Europa, sei es Frankreich, der Balkan, Deutschland, Russland oder China.
Das Buch und seine Bilder sind wie eine Mischung aus Malerei und Photographie, die Gesichter ganz faszinierend, die Örtlichkeiten teils sehr extravagant und die Szenerien wie einer Opernaufführung entliehen.
Diese Zeit ist verloren, doch zurückgekommen durch diese Bilder, ein ganz eigenartiges Europa vor den beiden Weltkriegen, noch so friedlich und wie im Schlaf. Das Buch WELTREISE 1900 in farbigen Bildern zeigt uns außergewöhnliche Details in den Gesichtern der Menschen, fantastische Farben der Natur und Schauplätze der Weltgeschichte in jungfräulichem Schlaf oder in völlig anderem Gewand als heute. Sei es die Silhouette Zürichs oder die St. Basil Kathedrale im Zentrum Moskaus. Auch der unwirkliche Blick auf die Brühlschen Terrassen in Dresden, neigt zur Wehmut - vor all dem was verloren wurde.
Ein ganz famoses Buch mit historischem Charakter, ein Zeitzeugnis sonders Gleichen.
Sehr empfehlenswert!


Eat, Pray, Love - Elizabeth GilbertEat, Pray, Love
Elizabeth Gilbert

Audio CD, Juli 2006
     Verkaufsrang: 327129     

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Eat, Pray, Love. 9 CDs

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

A book i would recommend to everyone who has a sense for freedom.      5 von 5 Punkten
This book is a delight for everyone who senses that there is more to life than surviving. it shows that you can break out of any situation and change the direction of your life. it is also a book about love, about being human, about adventure and honesty. And... it is written with great great humor. i was often laughing out loud while reading it and being alone at home. I have recommended the book to all my friends and even to my 83 year old mother who loved it as much as my 25 year old friend.


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Der Mond ist kein Kochtopf: Ein Russe auf Reisen - Viktor JerofejewDer Mond ist kein Kochtopf: Ein Russe auf Reisen
Viktor Jerofejew

Gebundene Ausgabe, 1. September 2005
     Verkaufsrang: 50005      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der Russe im Ausland
Viktor Jerofejews Reiseessays
Jerofejew ist ein ebenso boshafter wie glänzender Essayist, der mit scharfem Blick und spitzer Feder ein scheinbar nebensächliches Detail beschreibt, daraus aber eine profunde Kulturkritik entwickelt. Eine literarische Reise mit Viktor Jerofejew bringt manche Peinlichkeit mit sich, ist aber allemal vergnüglich und nicht zuletzt höchst lehrreich. Jerofejews Seelenstriptease eröffnet nicht nur eine unbekannte Perspektive auf Japan, China oder Polen, sondern entlarvt auch die konventionelle Reiseführer-Prosa als leeres Wortgeklingel.
Von Ulrich M. Schmid




Reisen ans Ende der Welt 1325 - 1353 - Ibn BattutaReisen ans Ende der Welt 1325 - 1353
Ibn Battuta

Gebundene Ausgabe, 1999
     Verkaufsrang: 43583      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 24,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ibn Battuta, ein Pilger, Abenteurer, Diplomat und Richter aus Tanger im heutigen Marokko, reiste im 14. Jahrhundert durch Asien. Seine Eindrücke und Erlebnisse hielt der Gelehrte fest - und schuf damit eine unvergleichliche Datensammlung, die sich mit derjenigen Marco Polos messen lassen kann.
Als Ibn Battuta im Jahr 1325 aus seiner Heimatstadt zur Pilgerfahrt nach Mekka aufbrach, ahnte er nicht, dass ihn seine Reise in 27 Jahren rund 120.000 Kilometer quer durch Asien führen würde. Der Gelehrte besuchte Kairo, Mekka und Bagdad, durchquerte Palästina, Syrien, Persien, den Jemen, Indien, China und viele Regionen mehr.
Hans D. Leicht präsentiert jetzt erstmalig im Taschenbuch eine exquisite Auswahl der Reiseberichte Ibn Battutas. Den größten Platz nimmt darin die zeitlich längste Unternehmung - der Besuch und Aufenthalt in Indien sowie die Fahrt nach China - ein. Der Gelehrte erzählt dabei keine packenden Abenteuer-Storys, sondern berichtet sorgfältig und sachlich darüber, was er erlebt.
Ibn Battutas Berichte unterscheiden sich von heutigen Reiseberichten erheblich, mit literarischen Maßstäben des 20. Jahrhunderts darf sein Werk jedoch nicht gemessen werden. Wertvoll und spannend werden die geschilderten Erlebnisse letztendlich durch ihre Authentizität. Deshalb stellt sein Werk heute eine der interessantesten Quellen des späten Mittelalters dar. Der Lesestoff bietet somit eine faszinierende Zeitreise für alle, die sich für frühe Entdeckungen interessieren. -Katja Klenk und Herwig Slezak


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Das dreifach Fremde...      5 von 5 Punkten
Ich meine, dass man seinen Geist nicht bilden kann, wenn man nicht gelegentlich zu Originalquellen greift - Philosophie erschließt sich nicht nur aus Sekundärliteratur, empirische Wissenschaft nicht bloß aus Populärdarstellungen und Geschichte nicht nur aus Geschichtsbüchern. Eigenes Denken schult sich an eigenständiger Betrachtung. Ibn Battuta eröffnet dem historisch interessierten Laien die Möglichkeit, den "jungfräulichen" Reiz einer Originalquelle zu entdecken und sich dabei zugleich zu unterhalten. Unserer Neugier und Lust am Abenteuer entgegen kommt dabei nicht nur der abenteuerliche Inhalt des Reiseberichts sondern auch das "dreifach Fremde", dem wir in ihm begegnen: Ein Reisender aus einer fremden Kultur schreibt in einer uns fernen (und darum fremden) Zeit über Länder, die uns, wie ihm damals, auch heute noch fremd sind. Wenn das Studium des Unvertrauten und das Einnehmen unvertrauter Perspektiven das eigene Urteilsvermögen fördern, dann auch Ibn Battutas Bericht.
Bedauert habe ich während des Lesens lediglich, dass im hier rezensierten Buch nur eine stark gekürzte Version des Originals vorliegt, die sich auf die Reisen Battutas ins ferne Asien beschränkt. Ich hätte z.B. auch gerne erfahren, welchen Eindruck der muslimische Reisende vom damaligen Byzanz hatte, in das er auch gekommen war.
Das ändert aber nichts an der wunderbaren Kurzweil, die ich bei der Lektüre empfunden habe.


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In 80 Tagen um die Welt - Helge TimmerbergIn 80 Tagen um die Welt
Helge Timmerberg

Audio CD, 3. Juli 2008
     Verkaufsrang: 359290      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Helge Timmerberg ist um die Welt gereist, in achtzig Tagen - und dabei, mit einigen Abweichungen, der Route gefolgt, die wir von Jules Verne kennen. Er erzählt vom Alleinsein in der Stadt der Liebe (Venedig) und von einer unheimlichen Begegnung auf Kreta. In Bombay versöhnt ihn ein Guru mit dem Urknall, und in den Go-go-Bars von Bangkok wird ihm nicht nur Schopenhauer und Hegel nahegebracht, sondern auch eine Rippe gebrochen. Tee im Separee gibt es in Shanghai, wo er mit der schönen Li-Za "Yesterday" singt. In Tokio findet er die letzten Samurai, die verlorene Unschuld des Reisens in Mexico City, wo aus jeder Mauerritze Musik quillt, drei Tage Paradies, dann folgt er den Piraten in die Bucht von Havanna. Er erzählt vom Kommunismus auf Kuba, einem Treffen mit Castro, einem Nachruf auf Salsa, von Dublin, wo es, was denn sonst?, regnet - und schließlich von "Swinging Schöneberg", von Berlin. "In 80 Tagen um die Welt" birgt zahllose Schätze - ein buntes Gegenwartspanorama, das seine Kraft nicht zuletzt durch Timmerbergs hintergründigen, lebensklugen Humor gewinnt. Eine ebenso exzentrische wie sympathische Abenteurergeschichte, wie sie heute kaum noch zu erleben ist.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

In 80 Tagen um die Welt      4 von 5 Punkten
Leicht, locker und bisweilen beschwingt, so treibt es den Autor durch die Welt. "Easy going" also bei der Lektüre. Neben den persönlichen Reiseindrücken wird dem Leser gleichermaßen auch ein Lebensgefühl des Autors vermittelt. Bildhaft einprägsam sind die Erlebnisse geschildert. Man möchte selbst gleich die Sachen packen und die Reise in 80 Tagen um die Welt beginnen.


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Dreaming of Jupiter - Ted SimonDreaming of Jupiter
Ted Simon

Taschenbuch, 3. April 2008
     Verkaufsrang: 52805      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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*'Gloriously luminescent, but always self-deprecating. Simon's physical powers are diminishing, but his writing just gets better. The wonderful portraits of the people he encounters, often redolent of Bruce Chatwin, are sometimes so enticing that, were this a movie, you'd swear they were a plant for later on' OBSERVER *'This book has barely left my side in the past few days. It is, by turns, sad, funny and immensely uplifting' TELEGRAPH 'A trip of dreams - and Ted Simon has done it twice ... a terrific read' RTE GUIDE 'He was on the road for three years, and his new book, Dreaming of Jupiter, is a compelling account of the adventures en route, including breaking a leg in the middle of a vast plain in Ethiopia; a reunion with a camel rider he'd met 25 years before in Egypt; and crossing India and Thailand with Malu, 62, a former girlfriend, riding pillion' SAGA MAGAZINE 'A sharply-written read of incisive observations ... this book is as much about where the boundaries of age and ambitions collide as it is about the 48 countries Simon travelled through' IRISH TIMES 'His prose is crisp and his thumbnail portraits vivid' SUNDAY BUSINESS POST 'For anyone who still dreams of zooming across continents, sleeping under stars, discovering beautiful empty beaches and being warmly welcomed by local tribes' TIMES 'His encounters are evocatively observed, frequently poignant and occasionally very funny' TLS 'Simon's immaculate, knowing and unabashedly humble prose makes me wish I was a better writer, so much so that this book has barely left my side in the past few days. It is, by turns, sad, funny and immensely uplifting' TELEGRAPH



Reisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen - P. J. O'RourkeReisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen
P. J. O'Rourke

Gebundene Ausgabe, April 2007
     Verkaufsrang: 248243      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Volle Deckung, diese Lektüre führt auf vermintes Gelände. Denn beim Mars, mit seinen Reisereportagen aus Krisengebieten bedient der US-Autor ein fürwahr seltenes Genre. Wenn also im multikulturellen Bosnien die Serben auf Kroaten schießen, steckt Patrick J. O?Rourke mittendrin. Dabei macht der Amerikaner den Unterschied zwischen den verfeindeten Gruppen daran fest, dass Serben den orthodoxen Gottesdienst nicht besuchen, während Kroaten der katholischen Messe fernbleiben. Die in die Mangel genommenen bosnischen Muslime hingegen beten fünf mal am Tag nicht gen Mekka.
Fast ein Markenzeichen: Der Autor lässt sich auf fremdem Terrain gerne von heimischen Fahrern kutschieren. So führen seine heiklen Missionen ins Affenhaus Nahost, an libanesische Strände und zum Ursprung der Autobombe nach Nordirland. Leser lernen mexikanische Revolutionen und albanische Pyramiden kennen sowie koreanische Inbrunst und tansanische Bürokraten fürchten. Ausflüge nach Hongkong sowie pazifische und karibische Inseln stehen ebenso auf dem Programm.
Der aufmerksame Beobachter O?Rourke lässt den täglichen Wahnsinn vor allem in den frühen Texten für sich selbst sprechen. Immer wieder beißt der Autor pointiert zu und nur selten daneben. Dankenswerterweise reibt der wirtschaftsliberale Amerikaner dem Leser keinerlei tagespolitische Weisheiten unter die Nase, wohl aber grundlegende Gedanken und pragmatische Zweifel. Und so bleiben seine Reisereportagen aus 20 Jahren als zeitlose Dokumente aussagekräftig, auch wenn sich die Situationen in den besuchten Gebieten seit Beginn des neuen Jahrtausends verändert haben mögen.
Der Eichborn-Verlag publiziert in der Reihe "Die Andere Bibliothek" besonders lesenswerte Werke. Band 262 mit O?Rourkes Reportagen gehört zurecht dazu. Zwar mutiert der Autor in den jüngeren Texten hie und da zum Schlauberger. Doch unter dem Strich bringt sein Buch den tagtäglichen Irrwitz einfach auf den Punkt, steckt dabei voll hintergründigem Humor, ohne weder den Ernst der Sache zu vergessen noch zu Moralisieren. Zu guter Letzt mahnt O?Rourke seiner praktischen Art gemäß all jene, die ein Lokal besuchen: "Vergessen Sie nicht das Trinkgeld für den Mann, der mit vorgehaltener Pistole darauf besteht, ihr Auto zu bewachen." -Herwig Slezak


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Man soll lieber einen Freund verlieren als eine gute Pointe      4 von 5 Punkten
Der erste Bericht ist auch der beste. Der amerikanische Journalist O'Rourke fährt 1984 mitten in den Bürgerkrieg im Libanon. Er nimmt sich ein Auto mit einem einheimischen Fahrer und Übersetzer und fährt quer durch die Linien der Drusen, Christen, Schiiten, Syrer, Israelis und sonstigen Milizen und schreibt alles auf, was er an absurden Ritualen so finden kann. Das liest sich ungewöhnlich lustig für einen Bürgerkrieg, zumal für einen, in dem das Entführen von amerikanischen Journalisten gerade schwer in Mode kommt. Und O'Rourke hat eine unnachahmliche Art, die schrägen Ergebnisse verdrehter, menschlicher Überzeugungen zu beschreiben. Nein, Bürgerkrieg ist nicht lustig. Menschliche Verrücktheiten schon. Und vielleicht ist ja Humor auch die einzige Art, mit der Situation im Nahen Osten klar zu kommen. "Die jungen Leute" ... "brauchen dringend unser Mitgefühl und unser Verständnis. Oder eine Fünfunddreißig-Zentimeter-Granate vom Schlachtschiff New Jersey."
Auch in den folgenden Berichten findet sich viel zum Schmunzeln. Allerdings hat man den Eindruck, dass O'Rourke auch mal wissentlich Unsinn schreibt, wenn es sich dann nur lustig lesen lässt. So sieht Bosnien im Krieg überraschend oft so aus wie der Mittlere Westen in den USA. Auf der anderen Seite ist es oft faszinierend zu lesen, wie der Autor mitten in den schlimmsten Krisen wieder Oasen der Normalität aufspürt, in denen die Menschen sich mit ungewöhnlichen Mitteln am Leben erhalten und die ganze Umgebung einfach ignorieren.
Mit seinen Texten war der Autor offenbar so erfolgreich, dass er über mehr als zwanzig Jahre durch die Welt reisen konnte, wobei er viele der Krisengebiete persönlich kennen lernen durfte. Der Leser folgt O'Rourke nach Nordirland, nach Mexiko, Südkorea, Albanien, Tansania (der längste und aus meiner Sicht schwächste Text), nach Hongkong und Guadeloupe. Und man merkt, wie der Autor über die Jahrzehnte des Berichtens über menschlichen Wahnsinn und Blutvergießen langsam etwas müde wird. Es muss ja nicht mehr die vorderste Frontlinie sein, aus der man berichtet. In einem der letzten Artikel lamentiert er dann über den 2. Weltkrieg im Pazifik auf Iwo Jima und über die Tatsache, dass sich hier ja gebildete Menschen in den Tot stürzten. Das liest sich dann nicht mehr lustig, sondern desillusioniert.
Das ganze ist wie üblich bei der Reihe in ein schönes Buch gebracht worden mit einem schwarzen, soliden Einband. Für Fans der Anderen Bibliothek sei allerdings noch gesagt, dass zumindert einer der Berichte bereits in einem anderen Buch der Reihe veröffentliche wurde - der Artikel über Nordirland findet sich auch in "Nie wieder! Die schlimmsten Reisen der Welt."


Frachtschiffreise nach Australien: Zwischen Containern um die Welt - Evelyn FreitagFrachtschiffreise nach Australien: Zwischen Containern um die Welt
Evelyn Freitag

Broschiert, Juni 2005
     Verkaufsrang: 96963      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Mein Geheimtip zu einer sehr speziellen Art des Reisens !      5 von 5 Punkten
Frau Evelyn Freitag schildert in Ihren Büchern Frachtschiffreise (Das größte Abenteuer meines Lebens) und Frachtschiffreise nach Australien (Zwischen Containern um die Welt) Ihren ersten Kontakt, Ihre Erfahrungen und viele spannende Erlebnisse die Sie gemeinsam mit Ihrem Mann auf den von Ihr bisher durchgeführten Reisen per Frachtschiff erlebt hat.
Seit einem langen Zeitraum habe ich keine Bücher mehr mit so viel Spannung und Freude gelesen wie diese beiden. Ich empfehle die Bücher jedem, der einen Einblick in eine Form von Seereisen gewinnen will, die meines Erachtens nach nicht mit denen einer typischen Kreuzfahrt vergleichbar und alles andere als alltäglich ist.
Viele Grüße
Andreas Schröder


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Mit dem Auto einmal um die ganze Welt - Dieter KraussMit dem Auto einmal um die ganze Welt
Dieter Krauss

Broschiert, März 2010
     Verkaufsrang: 33684     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Über 120.000 Kilometer: eine echte Herausforderung für Auto, Material und seine Insassen. Und die Reise um den Planeten Erde - zwischen 1968 und 1972 - führte nicht immer über geglättete Teer- und Asphaltstraßen.
Eine außergewöhnliche Reiseschilderung, und immer in Augenhöhe mit der Straße, und auf Stoßstangenfühlung mit dem quirligen Treiben entlang der Fahrbahnen durch fünf Kontinente.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Herzenswärme für Fernwehleidende      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight, wenn es um Reisebücher geht. Es beschreibt nicht nur stupide den Reiseverlauf, sondern die vielen kleinen Geschichten am Rande runden dieses Werk im besonderem ab. Es sind zahlreiche Fotos abgedruckt und der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen.
Für mich eines der besten Bücher die ich je las.
PS: Der Preis lohnt sich alle male, da das Buch wirklich sehr gut ist!


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Impressionen aus der Ferne: Unterwegs in fremden Welten - Ruth Adolph-WinterImpressionen aus der Ferne: Unterwegs in fremden Welten
Ruth Adolph-Winter

Broschiert, 20. Juli 2009
     Verkaufsrang: 335601      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Zu den Ursprüngen der Welt reist Ruth Adolph-Winter. Sie durchlebt eisige Kälte und glühende Hitze, erlebt Kulturen in vielen Regionen der Erde: Von den arktischen Märchenlandschaften in Grönland, Island und Lappland über die Wiege der Menschheit in Jordanien, Syrien und Äthiopien fährt sie auf die andere Seite der Erdkugel, nach Neuseeland, Samoa und Fidschi. Überall nimmt sie sich Zeit, Natur, Kultur und Menschen hautnah kennenzulernen. Hinter dem Alltag entdeckt sie faszinierende Spuren der Vergangenheit und hinter touristischen Highlights die wahren Träume der Bewohner. Ihre tief gehenden Reflexionen zu anderen Kulturen und Lebensweisen lassen den Leser aufhorchen und geben inspirierende Denkanstöße. Ruth Adolph-Winter taucht mit ganzem Herzen in fremde Welten ein, die sich ihr – teils bereitwillig, teils zögerlich – öffnen. Lassen Sie sich berühren von ihren visuellen und spirituellen Reisen, die sie in Wort und Bild begeisternd schildert.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Fremdes Terrain hervorragend dargestellt      5 von 5 Punkten
Der Mut der Autorin, sich auf fremdes Terrain, fernab von den üblichen Reisezielen, zu begeben und auf Unbekanntes einzulassen, ist mehr als beachtlich. Ihre Beschreibungen von Vorgängen in der Natur zeigen tiefes Empfinden gegenüber deren Allmacht. Geschichtliche und kulturelle Entwicklungen von Völkern und Ländern sind in sehr lesenswerter Weise dargestellt und sorgfältig recherchiert.


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Spuren am Himmel: Mein Lebenstraum - Bertrand PiccardSpuren am Himmel: Mein Lebenstraum
Bertrand Piccard

Taschenbuch, Januar 2008
     Verkaufsrang: 214135      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Seit Bertrand Piccard als kleiner Junge den Start der Apollo-Mission mitverfolgte, wußte er, was er wollte: von der Erde abheben und die Welt von oben sehen. In allen Spielarten machte er seinen Traum für sich wahr: ob als Fallschirmspringer, Gleitschirmflieger oder mit dem Ultraleichtflugzeug. Gemeinsam mit Brian Jones umrundete er als erster Mensch die Welt mit einem Ballon. In diesem Buch erzählt er nicht nur von seiner Leidenschaft, dem Fliegen, und von der Faszination, sich von der Erde zu lösen, sondern auch vom Mut, sich selbst zu finden und seine Träume zu leben.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Träume werden wahr!      1 von 5 Punkten
Frei wie ein Vogel fliegen zu können,
dem Alltag und der Welt (ent)fliegen zu können, wer hat sich das nicht schon auch einmal gewünscht? Piccard als gebildeter Sohn einer High-Society Familie hat sich in Aussteigermentalität diesen leidenschaftlichen Traum wahr gemacht.
Der Autor beschreibt, wie ihn dieser sein ganzes Leben bestimmende Traum mitgerissen hat, für den er alles bereit war zu opfern und dies auch getan hat. Er beschreibt die unglaublich starken Leidenschaften und Emotionen, die ihn davongerissen haben und man meint, er habe beim Schreiben alles ein zweites Mal durchlebt. Der Leser wird ebenso förmlich davongerissen, insbesondere, wenn auch er sich mal gewünscht hat, zu Fliegen. Der Autor beschreibt alle existenziellen Situationen sehr eindringlich, in die er zwangsläufig im Rahmen seiner Flüge geraten ist und man verfolgt mit Spannung, wie er sie meistern wird und ob er die stets neuen Herausforderungen und Grenzen die er sich neu setzt wohl meistert und überwindet. Die starken Emotionen, Leidenschaften, Gefühle und existentiellen Erfahrungen reißen den Leser mit.
Als Erfahrungs- und Erlebnisbericht ist dieses Buch - insbesondere für Flieger und solche, die es werden wollen oder davon träumen- wärmstens zu empfehlen.
Als nachteilig allerdings erweist sich, dass der Autor das Bemühen zeigt, eine Lebensphilosophie zu vermitteln, die zweiffellos kein Thema eines Erlebnisberichtes sein kann und in großen Teilen nicht durchdacht ist. Mich hat es sehr gestört, dass der Autor versucht, ohne recht darüber nachgedacht zu haben, zu belehren, und in einem sich -selbst- auf -den Thron -heben auf die Kleingeister des Bürgertums herabsieht, die seines Erachtens für derartigen Erfahrungen oder Gedankengänge weder offen, noch willens oder in der Lage sind. Als Erlebnisbericht eines Extremsportlers zweifelsohne lesenswert und spannend - als kläglicher Versuch der unkritischen, aufdrängenden Vermittlung von Lebensweisheiten jedoch zweifelsohne erbärmlich.
Insgesamt ein leidenschaftliches Buch mit allen Vor- und Nachteilen.


Stillt die Erfüllung von Träumen die Sehnsucht?      5 von 5 Punkten
"Denn wenn wir in unserem Leben die Höhe verändern wollen, müssen wir unbedingt auch all unsere vorgeblichen Sicherheiten, unsere Paradigmen, unsere Dogmen und anderen festgefügten Überzeugungen über Bord werfen. Wir müssen uns selbst in Frage stellen, unsere eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster verändern und uns neuen Ideen öffnen, die uns eine andere Wahrnehmung erlauben.... Die Höhe zu wechseln hieße, eine neue innere Freiheit zu entwickeln, unsere panische Angst vor dem Unbekannten loszuwerden und die Illusionen zu begraben, wir könnten selbst über die Richtung der Winde bestimmen...."
Neben vielen anderen Textstellen, die an dieser Stelle ebenso würdig wären zitiert zu werden, hat mich diese am meisten berührt. Piccard führt den Leser auf den vorhergegangenen 230 Seiten zu dieser Essenz. Eine Essenz, die er aus den Erlebnissen seines bisherigen Lebens gezogen hat.
Das Buch erinnert mich sehr an eine Biografie, die Biografie eines Mannes, der im Leben diverse Höhen und Tiefen erlebt hat - sowohl als Flieger und Ballonfahrer als auch als Mensch. Wir lernen Bertrand als kleinen Jungen in Amerika kennen, erfahren wie er auf der Suche nach Abenteuer gepackt wird vom Drachen fliegen und hier recht bald große Erfolge erzielt. Wie er mit seinem Ultraleichtflugzeug nicht nur über Monaco und dem Poseidontempel in Griechenland seine Kreise zieht sondern ebenso erstaunliche Eindrücke über den Malediven im indischen Ozean beschreibt. Die Bilder, die Piccard in Worte fasst, erscheinen vor dem inneren Auge des Lesers und führen ihn weg in paradiesische Gefilde. Doch so neidisch man auf diese Erlebnisse sein kann, auch sie haben ihre Schattenseiten, die vielleicht, weil die Erlebnisse so berauschend schön, umso schmerzvoller sind. Und auch diese hält uns Piccard nicht vor. Haben doch vielleicht gerade diese, ihn in seinem Leben auch entscheident geprägt und lehrreiche Impulse gebracht.
Es verwundert nicht, dass dieses Buch keine reine Beschreibung seiner Flugabenteuer ist, sondern erheblich mehr. Verwoben in die Erlebnisse sind Gedanken und Erkenntnisse über das Leben selbst und über uns Menschen, die wir immer wieder versuchen das Leben zu meistern, indem wir es mit wahnsinniger Kraftanstrengung kontrollieren wollen. Man merkt, dass Piccard nicht nur Pilot ist, sondern ebenso Psychiater und Philosoph und viele seiner sorgsam eingewobenen Gleichnisse haben mich tief bewegt. Dabei bleiben sie doch gleichzeitig so allgemeingültig, dass sie jeden Leser ganz individuell ansprechen werden und somit jeder für sich seine persönlichen Erfahrungen darin wiederfinden wird.
Piccard's Fliegerkarriere erlebt wohl die drastischste Veränderung nachdem er beschlossen hat, diese aufzugeben. Durch Zufall? wird er gefragt, ob er nicht an einem der größten Ballonrennen der Welt - der Überquerung des Atlantiks - teilnehmen möchte. Aus dieser Erfahrung, die er hochspannend und ausführlich auf 64 Seiten schildert, und dem damit verbundenen Sieg, wird die Idee der Erdumrundung im Ballon geboren. Auch hier geht es dann nicht ohne Schwierigkeiten, die er uns auf den folgenden Seiten auch nicht verschweigt, ja mit denen er vielleicht sogar wächst, um bei seinem dritten und letzten Anlauf, dieses Abenteuer letztendlich als erster auf der Welt gemeinsam mit Brian Jones zu bestehen.
All denen, die eine reine Sachschilderung der Flugkünste, ob mit Drachen, Ultraleicht oder Ballon, erwarten, sei abgeraten dieses Buch zu lesen. All denen, die sich mit dem Leben an sich auseinandersetzen, die Abenteuer mögen und fasziniert davon sind, welche Auswirkungen Abenteuer auf die menschliche Psyche haben, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ein faszinierendes Buch, das uns ans uns selbst heranführen kann und uns zeigt, was tiefe Sehnsucht bewegen kann.
"Seit diesem Augenblick akzeptierte ich es, keine Antworten zu finden, ich akzeptiere es, im Zweifel zu verharren und das Unbekannte von meinem Innern Besitz ergreifen zu lassen. So geht es mir nun plötzlich sogar besser ohne Sicherheiten! In diesem Zustand ist es leicht, einer Spur am Himmel zu folgen, auch wenn ich überhaupt nicht weiß, wohin sie mich führen wird. Das große Fragezeichen, das so drohend vor mir stand, eröffnet mir nun kurioserweise ungeahnte Horizonte."


Feuersteins Ersatzbuch: Reisen nach Hawaii, Ostafrika, Schottland und Grönland: ...der Reisen nach Hawaii, Grönland, Schottland, Ostafrika u. v. a - Herbert FeuersteinFeuersteins Ersatzbuch: Reisen nach Hawaii, Ostafrika, Schottland und Grönland: ...der Reisen nach Hawaii, Grönland, Schottland, Ostafrika u. v. a
Herbert Feuerstein

Taschenbuch, 16. September 2004
     Verkaufsrang: 306706     

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Wenn man etwas ein Dutzend Mal gemacht hat, gilt man als Experte. Keiner weiß das besser als Herbert Feuerstein, der inzwischen als Fachmann für heiteres Beruferaten, Alfred E. Neumann und Nasenflöten gilt. Und als Experte für Reisen natürlich: Denn das hat Feuerstein fürs Fernsehen - und für das Buch (bzw. die CD) Feuersteins Reisen (Haffmans bzw. Heyne) bereits getan. Nun hat Feuerstein einen zweiten abenteuerlichen Reiseband vorgelegt: Fantastische Fahrten nach Hawaii, Grönland, Schottland und Ostafrika, nebst 14 Reisetipps. Und eine imaginäre Reise ist auch dabei, mit einem SZ-Reporter nach Indien, per Fax, von Köln aus; als Experte eben. Und wie eigenwillig er da die Eigenheiten von dessen Wellness-Ayurveda-Schnickschnack-Kur in New Delhi erklärt, ist eine Fahrt zum Buchladen wert.
Feuersteins Ersatzbuch ist vor allem auch ein Buch für alle, die dringend Urlaub bräuchten, ihn aber schon hinter sich haben und nun wenigstens im Lesesessel weiter reisen möchten. Oder für solche, die sich die Geheimnisse ferner Länder einmal ganz anders erklären lassen wollen. -Thomas Köster


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Urkomisch      5 von 5 Punkten
Herbert Feuerstein ist einfach genial, bissig und voller Sarkasmus. Wer so etwas mag, wird mit Bauchschmerzen vor Lachen das Buch auslesen. Für die Umwelt ist das eigene stetige schallende Lachen allerdings störend...
Der ehemalige Chefredakteur des MAD und der Macher von Schmidteinander wechselt stetig zwischen platten und intelligenten Humor.


 Weitere Lesermeinungen


Liebeserklärungen einer Reisenden - Annemarie SchwarzenbachLiebeserklärungen einer Reisenden
Annemarie Schwarzenbach

Audio CD, 1. September 2007
     Verkaufsrang: 335064      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Zwischen 1933 und 1942 bereiste die Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach diverse Länder und hielt ihre Erlebnisse in eindrücklichen Reisereportagen fest. Es liest Bibiana Beglau. "Ich freute mich überhaupt auf nichts, und es war doch meine Arbeit, das Innere der Länder kennenzulernen und sie aufrichtig zu lieben, um sie für andere Menschen beschreiben zu können." Als Annemarie Schwarzenbach diese Sätze schrieb, befand sie sich auf ihrer letzten großen Reise, die sie 1942 ins Herz Afrikas führte, in den Kongo. In weniger als zehn Jahren hatte die junge Schweizerin, die sich selbst als eine "unheilbar Reisende" bezeichnete, die Länder des Nahen und Mittleren Ostens besucht, war durchs Baltikum, Skandinavien und die Sowjetunion gefahren, hatte mehrfach die Vereinigten Staaten bereist und war 1939 zusammen mit Ella Maillart in ihrem Ford von Genf bis nach Kabul gefahren. Diese Reisen schlugen sich in mehreren Hundert Feuilletons nieder, in denen Annemarie Schwarzenbach ihre Zeitgenossen auf sehr persönliche, eindringliche und literarische Weise an ihren Fahrten teilhaben ließ. "Dieser Wunsch, die Sehnsucht nach dem Absoluten, ist ja wohl der echte Antrieb jedes echten Reisenden. Vermutlich bin ich ein solcher unheilbarer Reisender." Annemarie Schwarzenbach

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Der Weg war das Ziel...      5 von 5 Punkten
Annemarie Schwarzenbach hasste nichts so wie "Sightseeing like a tourist", und auf ihren ausgedehnten Reisen in das "Innere dieser Welt" hat sie auch für heutige Begriffe alles andere als ausgetretene Pfade beschritten.
Zwischen 1933 und 1942 reiste sie u.a. mit der Ethnologin Ella Maillart mit dem Auto vom Engadin bis nach Afghanistan, sie war dreimal in den Vereinigten Staaten, besuchte den Kongo und die Sowjetunion, das Baltikum und immer wieder Persien, an das sie ihr Herz verlor. Sie verbrachte aber auch Zeit auf Mallorca, Ende der Dreißiger Jahre ein ungeschliffener Diamant.
Ihre Reiseeindrücke hat sie stets festgehalten, sie war eine Reiseschriftstellerin im besten Sinne: Ihre Artikel wurden in der Schweiz sehnsüchtig von den Zeitungslesern erwartet. Und Annemarie Schwarzenbach war eine grandiose Beobachterin. Für sie war stets der Weg das Ziel, sie ließ sich Zeit und war empfänglich für die kleinen Erlebnisse abseits des Baedekers, die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen an den entlegensten Plätzen dieser Welt. Das sie über eine umfassende Bildung verfügte, kam ihr natürlich immer wieder zugute, mit dem sicheren Blick der studierten Historikerin und der großen schriftstellerischen Begabung hat sie Reiseerlebnisse konserviert, die auch auf heutige Leser - bzw. Hörer - einen großen Reiz ausüben.
Der Großneffe der Autorin, die 1942 mit nur 34 Jahren an den Folgen eines Fahrradunfalls verstarb, hat für dieses Hörbuch, das von der Schauspielerin Bibiana Beglau sehr eindringlich gelesen wird, die schönsten Reportagen Annemarie Schwarzenbachs ausgewählt. Einige dieser Reportagen sind seit ihrer ersten Veröffentlichung in den verschiedensten Schweizer Zeitschriften nicht mehr aufgelegt worden.
Bei der Auswahl der gelesenen Texte zeigt sich auch das besonders sensible Geschick des Herausgebers, der seiner Großtante hier noch einmal ein würdiges Denkmal setzt und sie einmal abseits ihrer unglücklichen Beziehungen zu den älteren Mann-Kindern darstellt.


Reise um die Welt mit Capitain Cook - Heinrich ZimmermannReise um die Welt mit Capitain Cook
Heinrich Zimmermann

Taschenbuch, 2001

Verkaufsrang: 134198

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