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| Reisen | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Reisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen Patrick J. O'Rourke, Reinhard Kaiser Gebundene Ausgabe, Oktober 2006 Verkaufsrang: 253728 Volle Deckung, diese Lektüre führt auf vermintes Gelände. Denn beim Mars, mit seinen Reisereportagen aus Krisengebieten bedient der US-Autor ein fürwahr seltenes Genre. Wenn also im multikulturellen Bosnien die Serben auf Kroaten schießen, steckt Patrick J. O'Rourke mittendrin. Dabei macht der Amerikaner den Unterschied zwischen den verfeindeten Gruppen daran fest, dass Serben den orthodoxen Gottesdienst nicht besuchen, während Kroaten der katholischen Messe fernbleiben. Die in die Mangel genommenen bosnischen Muslime hingegen beten fünf mal am Tag nicht gen Mekka. Fast ein Markenzeichen: Der Autor lässt sich auf fremdem Terrain gerne von heimischen Fahrern kutschieren. So führen seine heiklen Missionen ins Affenhaus Nahost, an libanesische Strände und zum Ursprung der Autobombe nach Nordirland. Leser lernen mexikanische Revolutionen und albanische Pyramiden kennen sowie koreanische Inbrunst und tansanische Bürokraten fürchten. Ausflüge nach Hongkong sowie pazifische und karibische Inseln stehen ebenso auf dem Programm. Der aufmerksame Beobachter O'Rourke lässt den täglichen Wahnsinn vor allem in den frühen Texten für sich selbst sprechen. Immer wieder beißt der Autor pointiert zu und nur selten daneben. Dankenswerterweise reibt der wirtschaftsliberale Amerikaner dem Leser keinerlei tagespolitische Weisheiten unter die Nase, wohl aber grundlegende Gedanken und pragmatische Zweifel. Und so bleiben seine Reisereportagen aus 20 Jahren als zeitlose Dokumente aussagekräftig, auch wenn sich die Situationen in den besuchten Gebieten seit Beginn des neuen Jahrtausends verändert haben mögen. Der Eichborn-Verlag publiziert in der Reihe Die Andere Bibliothek besonders lesenswerte Werke. Band 262 mit O'Rourkes Reportagen gehört zurecht dazu. Zwar mutiert der Autor in den jüngeren Texten hie und da zum Schlauberger. Doch unter dem Strich bringt sein Buch den tagtäglichen Irrwitz einfach auf den Punkt, steckt dabei voll hintergründigem Humor, ohne weder den Ernst der Sache zu vergessen noch zu Moralisieren. Zu guter Letzt mahnt O'Rourke seiner praktischen Art gemäß all jene, die ein Lokal besuchen: Vergessen Sie nicht das Trinkgeld für den Mann, der mit vorgehaltener Pistole darauf besteht, ihr Auto zu bewachen. --Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Man soll lieber einen Freund verlieren als eine gute Pointe 4 von 5 Punkten Der erste Bericht ist auch der beste. Der amerikanische Journalist O'Rourke fährt 1984 mitten in den Bürgerkrieg im Libanon. Er nimmt sich ein Auto mit einem einheimischen Fahrer und Übersetzer und fährt quer durch die Linien der Drusen, Christen, Schiiten, Syrer, Israelis und sonstigen Milizen und schreibt alles auf, was er an absurden Ritualen so finden kann. Das liest sich ungewöhnlich lustig für einen Bürgerkrieg, zumal für einen, in dem das Entführen von amerikanischen Journalisten gerade schwer in Mode kommt. Und O'Rourke hat eine unnachahmliche Art, die schrägen Ergebnisse verdrehter, menschlicher Überzeugungen zu beschreiben. Nein, Bürgerkrieg ist nicht lustig. Menschliche Verrücktheiten schon. Und vielleicht ist ja Humor auch die einzige Art, mit der Situation im Nahen Osten klar zu kommen. "Die jungen Leute" ... "brauchen dringend unser Mitgefühl und unser Verständnis. Oder eine Fünfunddreißig-Zentimeter-Granate vom Schlachtschiff New Jersey."
Auch in den folgenden Berichten findet sich viel zum Schmunzeln. Allerdings hat man den Eindruck, dass O'Rourke auch mal wissentlich Unsinn schreibt, wenn es sich dann nur lustig lesen lässt. So sieht Bosnien im Krieg überraschend oft so aus wie der Mittlere Westen in den USA. Auf der anderen Seite ist es oft faszinierend zu lesen, wie der Autor mitten in den schlimmsten Krisen wieder Oasen der Normalität aufspürt, in denen die Menschen sich mit ungewöhnlichen Mitteln am Leben erhalten und die ganze Umgebung einfach ignorieren.
Mit seinen Texten war der Autor offenbar so erfolgreich, dass er über mehr als zwanzig Jahre durch die Welt reisen konnte, wobei er viele der Krisengebiete persönlich kennen lernen durfte. Der Leser folgt O'Rourke nach Nordirland, nach Mexiko, Südkorea, Albanien, Tansania (der längste und aus meiner Sicht schwächste Text), nach Hongkong und Guadeloupe. Und man merkt, wie der Autor über die Jahrzehnte des Berichtens über menschlichen Wahnsinn und Blutvergießen langsam etwas müde wird. Es muss ja nicht mehr die vorderste Frontlinie sein, aus der man berichtet. In einem der letzten Artikel lamentiert er dann über den 2. Weltkrieg im Pazifik auf Iwo Jima und über die Tatsache, dass sich hier ja gebildete Menschen in den Tot stürzten. Das liest sich dann nicht mehr lustig, sondern desillusioniert.
Das ganze ist wie üblich bei der Reihe in ein schönes Buch gebracht worden mit einem schwarzen, soliden Einband. Für Fans der Anderen Bibliothek sei allerdings noch gesagt, dass zumindert einer der Berichte bereits in einem anderen Buch der Reihe veröffentliche wurde - der Artikel über Nordirland findet sich auch in "Nie wieder! Die schlimmsten Reisen der Welt."
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Mein größtes Abenteuer. Reisen an die Grenzen der Welt Walter Bonatti Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 713344 1965 setzte der bekannte Bergsteiger Walter Bonatti mit der Winter-Erstbesteigung der Matterhorn-Nordwand seiner alpinistischen Karriere ein bewußtes Ende. Nach den großen Bergen suchte er »eine Welt von unendlicher Weite«. Bonatti reiste in die kälteste bewohnte Gegend der Welt, nach Jakutien, im äußersten Nordosten Sibiriens, oder auf den Spuren von Conan Doyle ins Herz des venezolanischen Hochlands. Er stieg in aktive Vulkane, tauchte mit Haien und Barrakudas, erlag am Kap Hoorn der gleichen Faszination wie die alten Seefahrer. 40 Tage lang folgte er auf Sumatra der Fährte eines Tigers und lernte seine Spuren zu lesen, in Regenwäldern und Wüsten lebte er mit den Ureinwohnern der letzten unberührten Gegenden. »Meine größten Abenteuer« ist all diesen Reisen gewidmet das Tagebuch eines modernen Entdeckers, den es mit Hingabe über die Grenzen der bekannten Welt hinaustreibt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der Funke ist nicht übergesprungen 3 von 5 Punkten Ich liebe Bücher über Abenteuerreisen. Daher kaufte ich mir auch dieses Buch von Walter Bonatti, der mir bisher nicht bekannt war. Er berichtet von seinen Reisen in zahlreiche abgelegene Gebiete dieser Erde. Bonatti geht zu Fuß durch den Dschungel, fährt mit dem Kanu auf dem Yukon oder besucht die Massai in Afrika. Also alles reizvolle Themen. Trotzdem bin ich von dem Buch enttäuscht. Erst beim Lesen stellt man irgendwann fest, dass alle Reisen bereits in den 60er und 70er Jahren stattgefunden haben. Manche Erlebnisberichte erstrecken sich nur über wenige Seiten und sind somit zwangsläufig recht oberflächlich. Oder es entstehen in den Kapiteln Zeitsprünge von vielen Jahren, da sich der betreffende Bericht aus zwei oder mehr Reisen in dieses Gebiet zusammensetzt. Zwar wird die intensive Begegnung mit der Natur sehr eindrucksvoll beschrieben, aber aufgrund seiner Reisen durch meist dünn besiedelte oder sogar unbewohnte Gegenden erfährt man nur in wenigen Kapiteln etwas über fremdartige Menschen bzw. Völker. Bonatti ist meist allein unterwegs. Daher gibt es auch keine Gespräche, die das Erzählte auflockern könnten. Irgendwie ist beim Lesen dieses Buches der Funke bei mir nicht übergesprungen. Im Gegensatz zu ähnlichen Büchern habe ich für die rund 400 Seiten recht lange gebraucht.
Einfach nur beeindruckend! 5 von 5 Punkten Walter Bonatti, der bekannte Bergsteiger, dem zahlreiche Erstbesteigungen, unter anderem der K2, gelangen, schreibt hier über die Abenteuer, die er nach seiner Karriere als Profi-Bergsteiger erlebte und diese sind mit Sicherheit nicht weniger beeindruckend und respekteinflösend. Er berichtet von einer Kanufahrt auf dem Yukon, lebt Tage im Revier der Bären auf den Aleuten, wandert waffenlos durch die afrikanische Savanne und ist der direkten Konfronation mit Löwen, Büffeln, Hyänen und Schlangen ausgesetzt, welche er meistert und überlebt, da er versucht sich nach dem Bespiel der Massai, afrikanischer Urbewohner, korrekt zu verhalten. Weitere Abenteuer, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen erlebt er bei den Tigern in Indonesien, am Kap Hoorn, der Antarktis, bei den Eingeborenen Neu-Guineas, an den Quellen des Amazonas und in vielen anderen Gebieteten. Bonattis Art zu schreiben ist fantastisch. Ein gutes Gleichgewicht zwischen Abenteuer, ethisch-philosophischen Meinungen des Autors über Mensch und Tier und der Vermittlung von Wissen über die Orte und die Natur, die Element seiner Abenteuer sind. Ein Abwechslungsreicher Roman, der durch seine Vielseitigkeit sowohl durch die verschiedenen Orte, als auch die Schreibweise zu begeistern weiß. |
Die Ränder der Welt: Patagonien, Timbuktu, Bhutan und Co Michael Obert Gebundene Ausgabe, September 2008 Noch nicht erschienen. Was nicht im Mittelpunkt des Geschehens ist, wird nur zu gern vergessen. Gerade von diesen Gegenden außerhalb unseres Gesichtskreises, die Michael Obert die »Ränder der Welt« nennt, fühlt er sich immer schon magisch angezogen. Obert besucht für uns die letzten Zauberreiche ebenso wie krisengeschüttelte Regionen, reist nach Island, Afghanistan, Panama und ins deutsche Teufelsmoor, durch Patagonien und zum westlichsten Ende Europas, erlebt den Alltag auf der winzigen Azoreninsel Corvo und die Sprechstunde bei einem Heiler in Malawi. Er spürt versunkene Hochkulturen auf, sieht Landschaften, die einen nicht mehr loslassen. Und er trifft berührend liebenswerte Menschen, die den Kontakt mit Reisenden ersehnen und ihn wie einen alten Freund beherbergen.
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Fünf Erdteile als Erlebnis: Mit einem Vorwort von Christian Ude Ernst Hoferichter Taschenbuch, September 2002 Verkaufsrang: 2012351 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 4 Wochen. Zehn Jahre lang fuhr Ernst Hoferichter kreuz und quer über die Erde. Gemäß seinem Motto "Nur wer erlebt, der lebt" sammelte er auf südlichen Meeren und in exotischen Ländern Erlebnisse. Er begegnete wahrer Lebensfülle auf tropischen Märkten, verborgenen Hafengassen, in den Oasen der Wüsten, in der Unberührtheit der Urwälder, in den Dschungeln Hinterindiens, auf chinesischen Landstraßen, bei den Zaubertänzen Zentralafrikas und auf den paradiesischen Inseln der Südsee. Immer war es ursprünglich und einmalig, wie er die Welt sah - seien es der schlafende Buddha im Walde oder die Palmerohütten der Eingeborenen. Unterwegs mit Eisenbahnen, Flugzeugen, auf Kamelen, in Kanus, mit Karawanen, auf einsamen Wegen, durch Dschungel und Urwälder suchte und fand Hoferichter eine Welt, die sich nicht durch Zahlen und Daten, sondern in lebenserfüllten Bildern ausdrückte.
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Die Märchenwelt Arabiens: Persönlicher Bericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina / Durch Armenien und Kurdistan / Ein Harem in Bismarcks Reich Richard Francis Burton, Eduard Nolde Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 1977901 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Bestandteile dieses Schubers: Richard Francis Burton: "Persönlicher Reisebericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina" Baron Eduard Nolde: "Durch Armenien und Kurdistan" "Ein Harem in Bismarcks Reich"
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Mit dem Wohnmobil auf 5 Kontinenten Mechthild Schenker Gebundene Ausgabe, 1997 Verkaufsrang: 1022397 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Wer erfüllt sich schon den Traum, den diese beiden sich erfüllt haben: rund um die Welt, Land und Leute kennenlernen, und das mit dem eigenen Wohnmobil. Spannend geschrieben, interessant erzählt - und viele, viele Tips.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein interessantes und fesselndes Buch 5 von 5 Punkten Auch wenn man sich den Traum einer Weltreise nicht erfüllen kann, kommt man seinem Ziel, andere Kulturen kennenzulernen durch diesen wunderbaren Reisebericht, der nicht nur die schönen Seiten sondern auch die Probleme eines solchen Abenteuers darlegt, näher. Ein Buch mit vielen wertvollen Tipps. Fortsetzung wäre erwünscht. |
Sonnenwendstein und Sonnentempel - Geschichten vom Bergsteigen, Bergwandern und Natur erleben Volker Beer Taschenbuch, April 2001 Verkaufsrang: 2153470 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 4 Wochen. Im ersten Teil des Buches, dem Kapitel "Klettern im Sandstein der Sächsischen Schweiz" werden in Form eines Kletterjahres Episoden und Klettererlebnisse im Elbsandsteingebirge erzählt. Es sind Geschichten aus der Sicht des naturverbundenen Bergsteigers, der die Fahrten unternimmt, um sich zu erholen, Sport zu treiben und die Natur zu erleben. Es sind keine bierernsten Berichte über "abgehakte" Kletterwege, dafür kommen, so hoffe ich, Humor und Satire nicht zu kurz. Der Handlungszeitraum dieser Erzählungen liegt vor der deutschen Vereinigung. Die Kurzgeschichten der beiden folgenden Kapitel "Bergfahrten in den Alpen" und "Ferne Länder - Fremde Gestade" beschreiben Bergfahrten im Alpenraum und Erlebnisse von Fernreisen, die auch alle im Zeichen des Bergsteigens stehen. In diesen Arbeiten werden auch Umweltprobleme und Probleme der technischen Übererschließung der Bergwelt aufgegriffen und literarisch umgesetzt. Diese Geschichten handeln nach der deutschen Vereinigung. Beim Lesen wünsche ich Ihnen eine angenehme Unterhaltung.
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20.000 Meilen für einen Erlöser Weiler, Peter Broschiert, 29. Januar 2004 Verkaufsrang: 892552 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die packende, spannende, amüsante und teilweise beinahe unglaubliche Road-Story von einem, der auszog, um die Grenzerfahrungen dieser Welt auszuloten. Seine Reise führte ihn durch mehr als 15 Länder und quer durch 4 Kontinente. Entwurzelt und innerlich verloren irrt er um den halben Planeten Erde, immer auf der Suche nach dem Äquivalent, dem Gegenpol zum riesengroßen Loch in seiner Seele. Dass er ihn schließlich findet und seine Joints, Wasserpfeifen, Hammer-Drinks und Frauengeschichten ad acta legen kann, gehört zu den Höhepunkten dieses exzessiven, halsbrecherischen, mit viel Humor und Selbstironie erzählten Road-Trip.
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Mr. & Mrs. T. und ihre abenteuerlichen Weltgeschichten Inge Thomes Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 2126336 Wer die entgegengesetzte Seite der Weltkugel zwischen Hongkong, Manila, Sydney und einsamen Südseeinseln besucht, muß auf vieles gefaßt sein - schon gar, wenn er darauf verzichtet, auf ausgetretenen Touristenpfaden zu wandeln, und ihn die Sehnsucht packt, das wirkliche Leben der Menschen kennenzulernen, und er sich auf die Suche nach echten Abenteuern macht. Diese Abenteuer bekommen "Mr. und Mrs. T." auf ihrer ausgedehnten Tour durch Südostasien, die Philippinen, Australien und die Inselparadiese der Südsee auch geboten - allerdings Abenteuer anderer Art, als sie der Reiseprospekt anpreist: Eine mörderische Taxiralley durch Hongkong, die ungewöhnlichen Delikatessen auf den Märkten in Taipeh, eine schiefe Yacht in Kaohsiung, das unauffindbare Krokodil in Darwin, einen Besuch bei Kannibalen, die ihnen zwar kein Menschenfleisch, dafür aber einen vorgekauten Brei zu essen geben, und schließlich die frivolen und gierigen Fische in Bora Bora, die sich an "Mrs. T." zu schaffen machen. Doch nicht nur von freiwilligen wie unfreiwilligen Abenteuern berichtet "Mrs. T.", sondern auch von eindrucksvollen und berührenden Begegnungen mit fremden Kulturen, fremden Landschaften und fremden Menschen - mit dem berüchtigten Häuptling einer neukaledonischen Insel etwa, dessen Begegnungen mit weißen Geschäftsleuten Spuren der Verbitterung hinterlassen haben, oder mit der paradiesischen Landschaft auf Bora Bora, dem Ort, wo "Mr. und Mrs. T." nach Monaten der Hektik, der Aufregung und unablässig neuer Überraschungen innere und äußere Ruhe finden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Buch, das selbst den Grimmigsten zum Lachen bringt 5 von 5 Punkten Das Buch ist in einer lockeren Form geschrieben und erzählt die interessantesten, lustigsten Geschichten aus aller Welt, die es momentan gibt.
eine wundervolle Reise in Luxus mit viel Humor 5 von 5 Punkten wundervoll was man so erleben kann oder hier miterleben kann.... vom RR am Flughafen Honkong bis zu den Menschfressern und ihrem Abendessen...... mit der Kutsche in die Oper Syney..... oder eine Massage mit vielen Überraschungen...an einem Abend durchgelesen und viel gelacht. |
Georg Forsters Werke: Reise um die Welt. Teil 2. (Bd. 3): Bd. 3 (Saemtliche Schriften, Tagebuecher Und Briefe) Georg Forster, Gerhard Steiner Gebundene Ausgabe, Januar 1998 Verkaufsrang: 1026030 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Georg Forster 'Reise um die Welt' in Jahren 1778-80 den deutschen Lesern vorgelegt wurde - die englische Fassung war bereits 1777 erschienen - bezeichnete Wieland diesen Reisebericht als 'eines der merkwürdigsten Bücher' seiner Zeit. Eine bedeutende Reisebeschreibung, ohne Frage nach Gehalt und Schreibart die beste von allen Darstellungen, die über die epochalen Entdeckungsreisen Cooks geschrieben wurden. Darüber hinaus hat das Werk genug des Merkwürdigen, bedenkt man seine Geschichte, seine Wirkungen, seine Beziehung zum Autor selbst und zu seinem Schicksal. Die Bewegtheit seiner Darstellung erreicht Forster durch einen Wechsel vom sachlichen Bericht und episch-lyrischer und episch-dramatischer Erzählform, und all dies wiederum ist vielfach unterbrochen durch die Reflexionen, die die Bestimmung haben, durch philosophische Selbstverständigung der Erkenntnis der Wirklichkeit zu dienen. Forster griff mit äußerster Wachheit des Geistes und mit regstem Interesse an den bewegenden Ideen seiner Zeit alles Gedankengut auf, was ihm zum Auf- und Ausbau seines Weltbildes wichtig schien. Im Mittelpunit seiner Schilderungen und Gedankenbewegungen steht immer wieder der Mensch. Überall forscht Forster nach den Grundlagen des Menschseins und richtet sein Hautptaugenmerk auf das soziale Verhalten der Menschen und Menschengruppen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Gelungene Ausgabe! 5 von 5 Punkten Vielleicht darf ich die allgemeinen Überlegungen zum Thema Georg Forster hier um einige Informationen zu dieser Buchausgabe ergänzen. Das Werk erscheint in einem unifarbenen blauen Stoffeinband (erinnert an die Winkler-Klassier oder Lyrikbände im Inselverlag). Es wird in einer Manchette aus Pappkarton mit dem Seevogelaquarall geliefert. Die Manchette muss man zum Lesen abstreifen, was vielleicht etwas unglücklich wirkt. Die Ausgabe ist aber ansonsten von gehobener Druck- und Typenqualität.
Eingeleitet wird das Werk durch ein Vorwort von Klaus Harprecht, dem eine angenehm lesbare Biographie Forsters zu verdanken ist. Allerdings leidet gerade dieses Vorwort vielleicht etwas zu sehr an pathetischem Überschwang hinsichtlich der Bedeutung Forsters. Wer über die Person Forsters nur einigermaßen orientiert ist, bedarf solcher Affirmationen eigentlich gar nicht und hätte sich mehr Informationen über den Kontext der Forschungsreise und deren Bedeutung aus heutiger Sicht interessiert.
Den Höhepunkt des Bandes stellen hochwertige Reproduktionen der Zeichnungen Forsters dar, die meist im Zusammenhang mit dem Text im Band erscheinen. Allerdings muss ich die Erwartungen hier etwas dämpfen: Leider finden sich keine Zeichnungen Tahitis oder seiner Einwöhner, sondern fast ausschließlich von Tieren (in der Mehrheit Vögeln). Das auf dieser Amazon-Seite abgebildete Aquarell des Adlerrochens ist m.E. die schönste Tierdarstellung des ganzen Bandes. Das Tier muss offenbar unter Wasser beobachtet worden sein, denn Forster fängt die Körperbewegung genau ein.
Zum Text ist hier bereits vieles gesagt. Vielleicht darf ich nur anfügen, dass der Verfasser den Leser immer wieder durch seine zutiefst menschliche Betrachtungsweise für sich einnimmt: Aus einer früheren Lektüre war mir die Schilderung des Schicksals der kleinen Meerkatzen an Bord des Schiffes noch in Erinnerung, die von den Matrosen gekauft, später vernachlässigt wurden und zum größten Teil verhungerten. Forster beobachtet dies genau und weitet die Schilderung dieser Vorkommnisse zu einer Betrachtung der menschlichen Natur.
Beeindruckend ist schließlich die Schilderung von O Tahiti - auch den heutigen Leser überläuft das Fernweh. So muss der Leser selbst entscheiden: Der Reisebericht ist ohne Abbildung und die vorliegende großartige Aufmachung sehr viel preisgünstiger und für den Leser natürlich vom Gewicht her handhabbarer erschienen. Der Majestät der Schilderung wird aber nur diese Ausgabe gerecht.
Weitere Lesermeinungen |
Reise um die Welt Adelbert von Chamisso Gebundene Ausgabe, April 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der hauptsächlich als Autor von Peter Schlemihls wundersame Geschichte bekannte Adelbert von Chamisso nahm 18151818 als Naturforscher an einer Entdeckungsreise des Otto von Kotzebue teil. In diesem Buch findet sich sein vollständiger Bericht, nachdem dieser zunächst zum Ärger des Autors nur entstellt und gekürzt veröffentlicht worden war.
Mit Reise um die Welt startet der Verlag die Klassikerbibliothek, mit der ein Beitrag zur Bewahrung des literarischen Erbes geleistet werden soll.
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Blätter von unterwegs: Aran, Tschedschu, Sian Nicolas Bouvier Broschiert, August 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden ¯Eine Reise braucht keine Beweggründe. Sie beweist sehr rasch, dass sie sich selbst genug ist. Man glaubt, dass man eine Reise machen wird, doch bald stellt sich heraus, dass die Reise einen macht oder kaputtmacht®, schreibt der Genfer Schriftsteller und Fotograf Nicolas Bouvier (19291998) im Vorwort zu seinem ersten Buch Die Erfahrung der Welt, mit dem er zum Kultautor einer ganzen Generation von Reisenden und Reiseschriftstellern wurde. Bouviers Philosophie des Reisens, seine Offenheit fremden Menschen, Kulturen und Landschaften gegenüber und seine Kunst, die bereisten Welten neu zu erschaffen und in Poesie zu verwandeln, prägen alle seine Reisebücher. So auch den vorliegenden Band, der 1990 unter dem Titel Journal dAran et dautres lieux erschien und in dem Bouvier drei ¯Blätter von unterwegs® vereinigt. In seiner unvergleichlichen Art unterwegs war er auf den der irischen Westküste vorgelagerten Aran-Inseln, auf der südlich von Korea gelegenen Vulkaninsel Tschedschu und in Sian , einem der Zentren des klassischen China. Ob aus dem europäischen Norden oder aus Fernost: Nicolas Bouviers brillante Destillate aus seinen ¯Erfahrungen® sind literarische Kleinode.
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Der Duft der Windrose Reise- Erlebnisse eines Globetrotters (Book on Demand) Hans Mollenkopf Taschenbuch, März 2000 Verkaufsrang: 2653865 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 4 Wochen. Schreiben Sie eine Online-Rezension und teilen Sie Ihre Meinung anderen Kunden mit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
der duft der windrose? tote hose 1 von 5 Punkten dieses buch ist dermaßen langweilig und nichtssagend, dass ich es nicht geschafft habe, es vollständig zu ende zu lesen. fazit: ein fehlkauf! |
Weltreise vor 30 Jahren Fritz Schoster Gebundene Ausgabe, Februar 2003 Verkaufsrang: 2233331 Zu Anfang der siebziger Jahre war es noch etwas Besonderes, die weite Welt zu bereisen. Der Autor, Grazer Postdirektor, unternahm damals zwei Weltreisen, u. a. mit einem Auswandererschiff. Seine Erlebnisse und Schilderungen sind aus heutiger Sicht vor allem deshalb deshalb so lesenswert, weil daraus deutlich wird, wieviel sich seither vollkommen verändert hat und wieviel letztlich doch gleich geblieben ist.
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Rund um die Welt - immer auch zu Hause: Ein Reisetagebuch Henning Scherf Gebundene Ausgabe, September 2008 Noch nicht erschienen.
| Banja - die Globetrotterin Heidi Wentland Broschiert, 24. November 2005 Verkaufsrang: 1027150
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Georg Christoph Fernbergers Fahrt / In sieben Jahren um die Welt Martina Lehner, Christoph C. Fernberger Ledereinband, Juni 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Reise um die Welt 1831 - 1836 Charles Darwin Broschiert, Juni 2002 Verkaufsrang: 2308060
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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Die Tausch-Reise Dara Hassanzadeh Broschiert, November 2001 Verkaufsrang: 925802
| Reisen in andere Welten: Vergleichende Betrachtungen Ernst Feuerbaum Taschenbuch, November 2003 Verkaufsrang: 1540290 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
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