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Bibelausgaben, Die Bibel: Einheitsübersetzung
Gebundene Ausgabe, Juni 1999 Verkaufsrang: 144 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei dieser Bibelübersetzung sollten nicht nur die neuen Erkenntnisse der Bibelwissenschaft, sondern auch die Regeln der deutschen Sprache in angemessener Weise berücksichtigt werden. Besondere Sorgfalt wurde auf die sprachliche Fassung der hymnischen Texte des Alten und des neuen Testamentes, insbesondere der Psalmen, verwendet. An der Übersetzung hat neben der katholischen Kirche auch die evangelische Kirche mitgearbeitet, die Texte sind somit für beide Konfessionen geeignet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein gutes Buch 5 von 5 Punkten Nun, es mag sein, dass sich nicht jedem der tiefere Sinn und die Systematik dieses Werkes vollständig erschließt. Man kann vielleicht sogar bezweifeln, dass es überhaupt einen solchen Menschen gibt. Auch handeln die Themen nicht von einer utopischen Friedenswelt, oft sind Mord- und Totschlag ungeschönt beschrieben. Ebenso ist die Bibel ganz offensichtlich nicht ein Unterhaltungsroman, in dem bestimmte Charaktere dem leichtgeistigen Leser behutsam vorgestellt werden. Wie sieht aber die Welt aus, in der wir leben? Gibt es vielleicht Parallelen zwischen Teilen der Schrift und unserer Welt? Gibt es Parallelen zu anderen heiligen Schriften? Es gibt nun einmal religionsübergreifende, grundsätzliche Wahrheiten. Vielleicht dienen alte Schriften und religiöse Normen dazu, diese Wahrheit für sich selbst zu entdecken. Demnach gibt es möglicherweise keine universelle Wahrheit oder sie ist in jedem als Götterfunke verborgen (Lukas: "Gott wohnt in jedem Menschen", also nicht nur in einer Auswahl oder berufenen Gruppe von Menschen). Wenn also dieses unendliche in uns selbst ist, können wir es, wenn wir an uns arbeiten, uns Form geben, auch entdecken. Vielleicht ist dieses Buch ein interessanter Wegweiser. Möglicherweise können aber auch weitere Symboliken und Schriften zu einer tieferen Erkenntnis führen.
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Der Gotteswahn Richard Dawkins Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 719 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei Dinge vorweg: Einen tatsächlichen Gottesbeweis zu führen, an dem keine berechtigten Zweifel mehr angebracht wären, ist bislang niemandem gelungen. Das Umgekehrte freilich gilt gleichermaßen! Auch ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes konnte bisher nicht erbracht werden. Und es steht auch nicht zu erwarten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern könnte. Auch wenn er selbst felsenfest vom Gegenteil überzeugt sein mag, und wenn noch so viele ihm folgen mögen: Auch Richard Dawkins ist dies mit Der Gotteswahn nicht gelungen. Das freilich ist auch kein Wunder, weil eine endgültige Antwort auf diese, die gesamte Menschheitsgeschichte durchziehende Streitfrage nun einmal schlechterdings unmöglich ist. Soweit, so gut. Aber bedeutet dies, dass man sich die Lektüre dieses mit großem Furor verfassten Werkes sparen sollte? Mitnichten! Denn vieles von dem, was der Evolutionsbiologe Dawkins gegen die Religionen vorbringt -- denn nur gegen diese und nicht etwa gegen den nach seiner festen Überzeugung gar nicht existierenden Gott kann seine Kampfschrift ja gerichtet sein -- lohnt es, dass man sich damit ebenso unvoreingenommen wie kritisch auseinandersetzt. Auch wenn man die Schlussfolgerungen des Autors nicht teilen mag, so bietet Der Gotteswahn doch einen, wenn auch sehr subjektiven Überblick der Genese der Gotteshypothese, der gängigen Argumente für und wider die Existenz Gottes sowie der Wurzeln von Moral und Religion. Auch Dawkins Entwicklung seiner Hypothese, dass Religiosität nichts weiter als der Ausdruck einer -- was freilich zu denken geben sollte, mehr als massenhaft vorkommenden und ergo wohl anthropologisch einigermaßen konstanten -- psychischen Dysfunktion sei, lohnt nachvollzogen zu werden (und sei es auch nur, um sie für sich zu widerlegen). Über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes freilich ist damit immer noch nichts Abschließendes gesagt. Aber das war ja auch nicht zu erwarten. Dawkins hat seinem Buch ein Zitat des 2001 verstorbenen Schriftstellers Douglas Adams vorangestellt, dem das Buch gewidmet ist: Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen? Gewiss, so wollen wir meinen, das würde genügen. Aber wenn nun doch tatsächlich auch Feen darin wohnten? Wäre das wirklich so schlimm? Solange wir uns nicht um sie schlügen, wäre das doch eine feine Sache! Und wenn wir uns doch um sie schlügen, dann wären die Feen doch immer noch da?! Und so ist es am Ende doch wie immer: der Vorhang zu und alle Fragen offen. --Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Ein wichtiger Schritt zur Bewußtseinserweiterung - wer sich traut 5 von 5 Punkten Ein intellektuelles Lesevergnügen, das trotzdem leicht und angenehm zu lesen ist.
Karlheinz Deschner als einer der Pioniere der Kirchenkritik und der Neuen Aufklärung greift Kirche und Christentum an.
Dawkins geht den nötigen Schritt weiter und stellt Gott höchstselbst in Frage. Er stellt ihn nicht nur in Frage, er verneint ihn definitiv.
Dies stellt eine Art der Bewußtseinserweiterung dar, die auch einen überzeugten Atheisten wie mich noch etwas lehren konnte. Dass dies das aufklärerischste Buch seit den mutigen Schriften von Deschner, Heinemann & Co. ist, steht außer Frage - doch es hat eben diese besondere, darüber hinaus gehende Qualität.
Leider gibt es viele Menschen, die in ihrer Glaubenswelt gefangen sind und die bei der Lektüre dieses Buches ihr vermeintliches Fundament gefährdet sehen. Für diese Menschen ist das Buch wohl nicht geschrieben.
Wohl aber für alle jene, die bereit sind, den Versuch zu wagen, über einen eingebildeten Schatten zu springen, die Glaubenszweifel haben oder Sündenängste.
Und für alle Agnostiker und Atheisten. Damit sie sich couragierter zeigen und zu ihren Überzeugungen stehen.
Gottesbeweis hin oder her: die wichtigste Erkenntnis ist, dass es möglich sein muss, sich als Atheist zu outen, ohne gesellschaftliche Nachteile zu erleiden. Solange das nicht der Fall ist, steht es um unsere Toleranz schlecht, solange hat die Kirche zuviel Macht und Einfluß. Es freut mich sehr, dass dieses Buch ein Bestseller wurde, es freut mich, das es soviele Rezensionen dazu gibt.
Wer dieses Buch nicht liest, der versäumt tatsächlich etwas!
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Quellen innerer Kraft: Erschöpfung vermeiden - Positive Energien nutzen Anselm Grün Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 4563 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Wenn ich an den inneren Kern herankomme, in dem alle Kraft gesammelt ist, dann wird neue Energie in mein Denken und Tun fließen, dann wird etwas in mir aufblühen. In jedem von uns ist dieser Kern, voller Energie, voller Verheißung." (Anselm Grün)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Buch, das uns wieder zu unseren inneren Quellen führt 5 von 5 Punkten Ich war erst etwas zögerlich, ob mir ein 'religiöses' Buch Erhellendes zu dem Thema geben mag. Wie sich herausgestellt hat, gibt es dazu keinen Grund. Anselm Grün zeigt sich auf der höhe der Zeit mit allen Problemen und Schwierigkeiten die wir heute haben. Er beschreibt sehr modern mit moderaten (und auch sehr sinnvollen und hilfreichen) Verweisen zur Bibel und zur heutigen Psychologie, wie wir in dem anstrengenden Alltagsleben wieder zu unserer inneren Kraft finden können. Dabei macht er gerade vor möglichen falschen Vorstellungen (auch der religiösen Art) nicht halt. Ein Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat und das auch noch einige Zeit nach dem Lesen weiter wirkt.
Einziger Minuspunkt: Das schlechte Lekorat. In dem Buch wimmelt es vor Schreibfehlern. Das sollte bei der 6. Auflage eigentlich nicht passieren.
Kein Punktabzug allerdings, da das Buch inhaltlich ohne Abstrich zu empfehlen ist.
Wundervolles Quellenbuch 5 von 5 Punkten In Zeiten der Erschöpfung sehnen sich Menschen nach neuer Hoffnung. Sie haben das Gefühl, da gibt es nichts mehr in mir, aus dem ich schöpfen könnte. Anselm Grün schreibt über trübe Quellen, die unsere inneren Energien abkapseln. Das können negative Gefühle sein, krankhafte Lebensmuster aus der Kindheit oder überhöhte Glaubensvorstellungen. Klare Quellen dagegen sind Erlebnisse der Kindheit, in denen wir uns an dem scheinbar Überflüssigen erfreuten. Es sind Erfahrungen an Zeiten, in denen wir die Welt um uns herum vergaßen, uns ganz für ein Spiel oder eine Aufgabe begeisterten. Erinnerungen daran eröffnen den Weg zu heilsamen Quellen. Wer in den Genuss der Quellen des heiligen Geistes kommen möchte, der hat dazu die Chance über heilsame Anstöße (inspiriert durch biblische Beispiele) oder durch die Früchte des heiligen Geistes, wie sie uns Paulus z.B. in der Liebe aufzeigt. Ein anderer Weg, neue Kraft zu schöpfen, führt über Tugenden (Gerechtigkeit, Maßhalten oder Klugheit). Auch helfen uns sinnstiftende Ziele dabei, Orientierung in hektischen Zeiten zu finden. All diese Quellen beleuchtet Anselm Grün liebevoll mit Beispielen aus seinem reichen, praxisnahen Erfahrungsschatz. Weitere Zugänge finden sich in seinem Quellenbuch über den „spirituellen Weg": Dazu gehören geisterfüllte Worte, Gebete und Meditationen, Segens-Rituale, Zeiten der Stille sowie Erfahrungen in der Natur.Besonders hat mich das Kapitel über Pater Anselms persönliche Quellen angesprochen. In seiner Kindheit träumte er vom Beruf des Maurers. Heute bietet er mit seinen Büchern Worträume an, die zur Entdeckung eigener Kraftquellen inspirieren. In Zeiten der Erschöpfung brechen sie die Schale des Quellkerns auf. In anderen Zeiten fördern sie oftmals ungeahnte Quellen sprudelnd ans Tageslicht. |
Das Wissen der Religion: Betrachtungen eines religiös Unmusikalischen Norbert Bolz Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 982 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Religion hat Konjunktur. Doch zumeist handelt es sich dabei um einen neuheidnischen Religionsersatz wie den Götzendienst des Ich oder der Natur, die Sozialoffenbarung der Linken oder den Konsumismus der Angepaßten. Räumt man diesen Unsinn beiseite, so wird ein Wissen der Religion erkennbar, das allein uns helfen kann, jene großen Fragen zu beantworten, vor denen die Wissenschaften verstummen müssen - die Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Umgang mit der eigenen Endlichkeit. 2000 Jahre Christentum haben sich in unseren Traditionen und Institutionen abgelagert. Und es ist die Aufgabe jedes guten Europäers, sich an dieser objektiven Religion abzuarbeiten. Das gilt gerade auch für diejenigen, die nicht an Gott glauben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Problem klar erkannt 5 von 5 Punkten Eines der wenigen Bücher, die das Problem klar erkennen: Jesus sagte: Denkt nicht, ich bin gekommen um Frieden zu bringen, sondern ich bringe das Schwert (über euch). Die "moderne" Theologie macht daraus: Frieden ist unser höchtstes Gut. Der Autor hat diesen Schwindel der modernen Kirchenfürsten klar erkannt, und entlarvt sie als "falsche Führer". Daher 5 Sterne.
Religion nicht light 5 von 5 Punkten Norbert Bolz hat pünktlich zum Katholikentag in Osnabrück eine Korrektur zum gegenwärtigen "Religionskitsch" geschrieben. Was Theologen nicht schaffen, weil sie häufig zu sehr einen Schmusekurs mit der angeblichen Wiederkunft des Religiösen fahren ("So spricht einiges für die Auflösung der Theologie in Literaturwissenschaft und Soziologie, denn es gibt keine Stelle für Theologie im Wissenschaftssystem."), hat Norbert Bolz ins Grundsätzliche geführt. Er analysiert Habermas folgend die Bedeutung des Religiösen für eine funktionierende Gesellschaft, doch bleibt er dabei nicht stehen. Norbert Bolz bezieht Position und nimmt Partei für den Katholizismus ein. Wie in seinem Buch über den Sinn fordert Bolz die anstrengende Auseinandersetzung, denn "Zivilisieren heißt gerade nicht simplifizieren." Religion hat zu sehr die Form einer Sozialarbeit oder eines Frömmelns angenommen und das tiefe Wissen verraten. Dieses Wissen unterscheidet sich jedoch vom gewohnten Informationsaustausch einer technisch geprägten Gesellschaft. Das Wissen der Religion und Theologie steht nicht in Konkurrenz zu dem naturwissenschaftlichen Faktensammeln. Trotzdem erregen Bücher wie das von Dawkin die Gemüter und Theologen meinen darauf antworten zu müssen. Die Crux wie gleichzeitig die Aufgabe der Theologie wäre es dagegen den Glauben als Fiktion zu durchschauen und an diese Fiktion zu glauben. Dabei stellt sich heraus, wie es Norbert Bolz für sich selber sagt, dass eine solche Theologie religiös unmuskalisch ist. Diesen "Wahnsinn" eines Don Quixote beschreibt Bolz als Leitbild einer Theologie. Daraus kann abgeleitet werden, dass Europa ohne die christlichen Wurzeln in den "Irrsinn" versinken wird. Es gilt zu verstehen, dass die Geschichte und die momentane Realität Europas ohne das Christentum nicht zu verstehen und auch nicht zu regieren ist. Das Wissen der Religion aus den Tiefen des Konsumismus zu heben und unterscheiden zu wollen, muss die Aufgabe der Theologie sein. Dafür muss Religion aber wieder dogmatisch werden und Wahrheiten bestimmen im Wissen um die Unmöglichkeit beim Durchschauen des Glaubens als Fiktion weiterhin religiös zu bleiben. Jesu Wort "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" erlangt dann ein doppelte Bedeutung.
Neben all den manchmal "überflüssigen" Büchern zur Religion im 21. Jahrhundert ist "Das Wissen der Religion" ein dünnes doch sehr gehaltvolles Buch, das jedem zu empfehlen ist, der unüberlegt in die Diskussion einsteigen möchte. Und irgendwie ist es auch eine Hommage an den ehemaligen Professor aus Regensburg, der mit Vernunft glauben will. |
Religion Sekundarstufe I. Gymnasium /Realschule. Das neue Programm: Religion Sekundarstufe I, Neufassung, Zeit der Freude: Unterrichtswerk für den katholischen Religionsunterricht. Das neue Programm Werner Trutwin Taschenbuch, Juni 2000 Verkaufsrang: 3434 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Für den Religionsunterricht bedeutet die Veränderung unserer Lebenswirklichkeit am Beginn des dritten Jahrtausends, ernst zu nehmen, dass SchülerInnen heute eine immer größer werdende Distanz zu Christentum und Kirche haben, dass sie aber heute in ihrem Alltag mehr als früher anderen Religionen begegnen. Darauf lässt sich Werner Trutwin mit seinem Unterrichtswerk für den katholischen Religionsunterricht in der Sekundarstufe I ein. Sein Ansatz liegt in der Erfahrungswelt der SchülerInnen. Religionsunterricht betrifft Fragen, die ihr Leben betreffen: Wozu bin ich da? Woher kommt die Welt, wohin geht sie? Gibt es einen Gott? Was bedeutet Jesus für uns heute? Dabei hat Trutwin nicht nur Getaufte im Blick, sondern auch Kinder, die bisher wenig oder kaum Kontakt mit der christlichen Botschaft hatten -- und auch solche, die anderen Religionsgemeinschaften angehören. Vom diesem Konzept her zeigt er auch Möglichkeiten für gemeinsame Projekte zwischen katholischem und evangelischem Religionsunterricht und für interdisziplinären Unterricht auf. Der umfangreiche Stoff gliedert sich in die Kapitel: Schülerinnen und Schüler, Bibel, Gott, Jesus, Geschichte, Christentum, Ethik und Religionen, die mit vielen farbigen Zeichnungen, Bildnissen aus der christlichen Kunstgeschichte, Fotos und Skizzen versehen und abwechslungsreich aufbereitet sind. Trutwin präsentiert ein modernes Unterrichtswerk, das in Ansatz und Layout SchülerInnen und Anliegen eines konfessionellen Unterrichts gerecht wird. Ohne Dogmatismus werden Sichtweise und Aussagen des Glaubens vermittelt, der die Begegnung mit Erkenntnissen der neueren theologischen Forschung nicht scheut. Offen und ökumenisch orientiert, bietet es eine schöne Grundlage, dass für LehrerInnen wie SchülerInnen der Religionsunterricht zu einer Zeit der Freude wird. --Stefanie Ott-Frühwald
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Allererste Sahne: Ein Mutmacher für Schüler und Lehrer 5 von 5 Punkten Einfach klasse, wie Autor Roman Trutwin sich in die Sorgen und Nöte der Kids einfühlen kann. Noch bewundernswerter, wie er den Kindern vor Augen führt, dass es etwas gibt, was über ihren Kummer hinausreicht: Mit dem Satz "Die Kids sind Gottes Hits" möchte er den Kindern schon zu Beginn seines dreiteiligen Unterrichtsprogramms ermöglichen, eine personale Gottesbeziehung zum liebenden, alles verstehenden, einen Gott aufzubauen.
Mutig, dass Trutwin schon im ersten Band den Mut hat, 10-12jährigen auch in düstere Themen wie die Apokalpyse und das Böse in der Welt behutsam einzuarbeiten.
Doch Christen wissen: "Das Licht kam in die Dunkelheit, doch die Dunkelheit erkannte es nicht."
Mit anderen Worten: Nach der Arbeit mit diesem Buch bekommen die Kids eine intuitive Ahnung, dass das Gute (=Gott) stärker ist als das von den Menschen selbstverursachte Böse, für das Gott nichts kann. |
Die Bibel
Ledereinband, Oktober 2005 Verkaufsrang: 1533 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die ganze heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments. Nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers. Mit Abbildungen von 223 Holzschnitten von Julius Schnorr von Carolsfeld. Daten: 1.240 Seiten + 8 Seiten Familienchronik, Ledereinband mit Goldprägung, Goldschnitt, Lesebändchen, 21,5 x 15,0 cm, Inhalt s/w
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Die Bibel - das Buch der Bücher 5 von 5 Punkten Für wenig Geld kann jeder "das Buch der Bücher" erwerben. Jedoch sollte man auch ehrlich sein und erwähnen das es sich um Kunstleder und nicht um richtiges Leder handelt. Dennoch ist ihr äusseres vornehm gestaltet und macht sich in manch einem Bücherregal zum Blickfang und es macht Freude in der Bibel zu lesen.
Die Lutherbibel liest sich leichter und verständlicher als die Einheitsübersetzung, welche ich im Religionsunterricht in der Schule benutzten musste. Zudem ist die Schriftgröße optimal im Gegensatz zur kleinen Schrift in der Einheitsübersetzung vom Verlag Herder.
Aufgelockert wird die Bibel durch die schönen Zeichnung des Künstlers Julius Schnorr.
Für mich ist diese Bibel die Volksbibel und nicht die 2005 beworbene Volksbibel ala Bild-Zeitung.
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Gott: Eine kleine Geschichte des Größten Manfred Lütz Gebundene Ausgabe, 21. September 2007 Verkaufsrang: 3466 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nicht zweifeln, glauben! Zweifel an der Existenz Gottes, sicher so etwas gibt es. Aber das ist heilbar. Das ist die einfache Botschaft, auf die man die Ausführungen des Bestsellerautors, Psychiaters und Theologen Manfred Lütz bringen könnte. Oder: Wer nicht glaubt, der ist selber schuld, wenn er nicht glücklich wird. So weit, so gut. So etwas darf man glauben. Wirklich problematisch aber sind Aussagen wie die folgende: "An Gott glauben oder Nietzsche zu folgen, das scheint die wirkliche Alternative zu sein. Wenn man aber Nietzsche folgt, dann muss man auch bereit sein, den bitteren Kelch des Atheismus bis zur Neige zu trinken. Dann hat man keine Argumente gegen die kraftvoll skrupellose Macht eines Hitler, Stalin oder Mao Tse Tung, die Millionen von Menschen der eigenen irdischen übermenschenartigen Göttlichkeit opferten." Gewiss: Der niemals um eine Pointe verlegene Lütz verhehlt nicht, dass auch er, um zu Gott zu finden, durch ein atheistisches Jammertal hat gehen müssen. Bei der Überwindung seines Unglaubens hat ihm dabei weniger das theologische Studium geholfen ("Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft."), als vielmehr die Erfahrung, die Begegnung mit Menschen, die glaubten, die von Wundern berichteten und die Gutes bewirkten. Und so erzählt Lütz unentwegt kleine Geschichten, die seinen Glauben plausibel machen sollen. Er unternimmt auch immer wieder kleine Ausflüge in die Philosophie-, die Theologie- und die populäre Zeitgeschichte. Aber immer schwingt dabei ein Subtext mit, aus dem wir lesen sollen, dass das Leben viel leichter gelingt, wenn man es sich nicht durch allzu viel Reflexion unnötig erschwert. Nach Beweisen für oder wider die Existenz Gottes zu forschen, ist am Ende für den Autor nur müßig. Fragt sich nur, weshalb er sich dann in kruden Referaten über die angeblich Indizien für die Existenz Gottes liefernde Quantenphysik versteigt. Doch, wie gesagt: Gott, und das ist für Lütz der Gott der katholischen Kirche (warum auch nicht?), ist. Punktum. Doch warum soll man diese "Kleine Geschichte vom Größten" dann überhaupt noch lesen? Ganz einfach: Weil Lütz für all jene, die ohnehin auf seiner Seite sind, sicherlich ein ausgesprochen amüsanter und tatsächlich ja auch zweifellos gelehrter Plauderer ist. Jene aber, die sich von der Lektüre erhoffen, etwas wirklich Neues zu erfahren, werden das Buch am Ende eher enttäuscht zur Seite legen und sich vermutlich auch über die übertrieben zur Schau gestellte, freundliche Selbstgewissheit des Autors ärgern. -- Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Ein wahrhaft tolles Buch - ein klarer Weg zu Gott 5 von 5 Punkten Es mag in der Natur der Sache liegen, dass ein Psychiater ein "tolle" Geschichte im wahrsten Sinne dieses Wortes schreibt. Doch wahrscheinlich heiligt in der psychotherapeutischen Weltsicht des Manfred Lütz der Zweck die Mittel - und der Zweck wird erreicht: Der Weg zu Gott wird klar.
Und wie durch Zauberhand schafft es der gläubige Nervenarzt Lütz, den Weg jedem Leser nach seiner Fasson aufzuzeigen:
Der Leicht-Gläubige erfährt, dass Glaube nicht nur an sich gut ist, sondern dass es - er hätte es sich nie träumen lassen - auch "gute" Gründe dafür gibt. Und nun laufen diese leicht dumpf-debilen Charaktere durch die Welt und bemittleiden (christliche Tugend!) die armen Ungläubigen, die ohne Anweisungen durchs Leben laufen, sich in dessen Wirren verheddern, die aber am Ende nach Beethovens Pastorale eingestehen müssen, dass ein kurzes Gebet vielleicht doch noch vor der ewigen Höllenqual schützen könnte.
Der latente Zweifler, dem allzuviel Gewissheit schon immer als Zeichen ausgeprägter Dummheit verdächtig schien, erfährt nun, wie man bei einiger rhetorischen Bewanderung den eigenen Zweifel bei der Hand nehmen, durch kühne Kapriolen soweit verheddern kann, bis man am Ende des Tages erkennt, dass den gordischen Knoten wohl doch nur Gott wird lösen können. Ja, er wird beschließen, den eigenen Zweifel als etwas Überwundenes, Geheiltes der Welt verkündigen zu können und dank der Argumentationsvorlagen von Herrn Lütz darf er sich dabei sogar ein klein wenig klug vorkommen.
Doch auch der unheilbar Vernunft-beseelte wird den Weg zu Gott erkennen, er führt über unlogische Argumentationsfiguren, Scheinplausibilitäten und Absolutierung von Annahmen, die so offensichtlich menschlich ersehnt sind, dass die Gründe des Für-Wahrhaltens so logisch erscheinen, wie das Amen in der Kirche. Der Weg zu Gott führt nicht über Quantenmechanik sondern über kuscheliges Wohlfühlen in der Gruppe und über Fremd-Bestimmtheit in ein Narrenparadies, wie es schon Bertrand Russell nannte. Dieses Paradies auf Erden, das Herr Lütz beschwört, wird dem gläubigen Christenmenschen dann auch noch im Jenseits doppelt vergütet. Ein Paradies, in dem in der Tat ein Arzt das Wunder einer Geburt bestaunen kann, ohne sich fragen zu müssen, warum dieses kleine Wunderkind schon mit Sünden belastet sein soll, für deren Abgeltung ein anderes Wunderkind hat sterben müssen. Immerhin darf Herr Lütz sein frisch geborenes Menschenkind ohne Angst bestaunen, denn die aufgeklärte katholische Kirche hat ja erst vor kurzem angekündigt, dass die Lehre von der Vorhölle für ungetaufte Kinderseelen nicht mehr verbreitet wird. Leider wurde versäumt, den Kleinen den Weg zum himmlischen Heil näher zu beschreiben - aber das kann ja noch kommen, wenn man in Jahrhunderten denkt. Vielleicht beschleicht aber auch Herrn Lütz der Verdacht, das dies doch eher für die Trägheit denn für die Weite des Denkens sprechen könnte.
Ja - dem unheilbar Vernünftigen wird der Weg zu Gott nur allzuklar, er wird dieses irdische Paradies des Christen dankend segnen und sich abwenden. Doch er wird sich für den Christen freuen, denn Manfred Lütz beweist, dass Jesus irrte: Der Weg zum Heil ist nicht steinig, sondern breit und leicht. Der Vernunft-geplagte aber hat Leben als Autonomie begriffen und darf seinen ureigenen Sinn suchen. Er wird weiterhin Ärzten misstrauen, die allen Patienten das gleiche Rezept in die Hand drücken wollen. Vielen Dank Herr Lütz für diese Einsichten.
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Das Ende ist mein Anfang: Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens - Ein SPIEGEL-Buch Tiziano Terzani Gebundene Ausgabe, 5. September 2007 Verkaufsrang: 1716 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Vater spricht über das Leben, den Tod und das Abschiednehmen Tiziano Terzani hat als langjähriger Korrespondent des SPIEGEL unser Bild von Asien mit geprägt. Das damals noch unzugängliche China kannte er wie kaum ein anderer westlicher Journalist, im asiatischen Denken war er seit langem zu Hause. Als nach längerer Krebserkrankung sein Tod naht, lädt der 65-jährige Terzani seinen Sohn Folco zu sich ein, um Abschied zu nehmen. In einem langen Zwiegespräch erzählt der Vater dem Sohn von seinem bewegten Leben zwischen Europa und Asien und von der Auseinandersetzung mit Krankheit und dem Sterben. Es entspinnt sich ein berührender Dialog über das Leben und die Begegnung mit dem Tod, über Abschied, Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Wiederkehr. Die sehr persönlichen Erinnerungen des bekannten SPIEGEL-Journalisten und Asienkenners.
In einem Nachruf auf Terzani hieß es treffend: Er hat eine "blendende, von subtiler Demagogie nicht freie Rhetorik". Man muss ein bisschen aufpassen, dieser nicht zu erliegen. Terzani hat die begnadete Fähigkeit, komplexe Themen auf einfache, griffige und plausibel klingende Sätze herunterzubrechen. Aber einige Ansichten darf man schon hinterfragen. Auch wenn Terzani das nicht explizit wollte, so hat er doch Vieles im Leben aus einer privilegierten Position heraus erlebt. Aber das ist nur meine Meinung. Lesen Sie das Buch! Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - zum Buch und dann zwangsweise auch zur Gesllschaft!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Das Ende ist mein Anfang 5 von 5 Punkten aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen und fehlende Bindung zu seiner Familie hatte TT schon früh das Bedürfnis auszubrechen. Aufgrund seiner sehr guten schulischen Leistung wurde es ihm ermöglicht höherwertige Schulen zu besuchen und sogar ein Studium zu absolvieren. Als Journalist des Spiegels geht er voll auf, er kann ein freies eigenständiges Leben führen, welches er nie als Arbeit ansah.
TT erzählt seinem Sohn in Form eines Dialogs seine Lebensgeschichte.
TT bringt es einem nahe auch mit einfachsten Dingen im Leben auszukommen, immerwieder sucht er die Ruhe zu sich selbst um den Sinn der Welt zu verstehen. Er glaubt zu tiefst an den roten Faden im Leben, der immer wieder zum Vorschein kommt.
Als ich das Buch las, sah ich die Welt mit anderen Augen, man erkennt wie schnell das Leben doch vorrüber geht, man hat es selbst in der Hand und kann das Beste daraus machen. Ich bin sehr beeindruckt von seinem Leben und seinem Lebensstil. Er hat seine eigene Weltanschauung-sicher, aber jedem das Seine.
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Ich will dir was erzählen, lieber Gott. Mit Kindern beten ist schön Angelika Kipp, Marlies Rieper-Bastian Gebundene Ausgabe, Juli 2004 Verkaufsrang: 4694 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Gott reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist: Kinder sind da gänzlich unbefangen. Oft sind es die Erwachsenen, die sich damit schwer tun, weil sie das nicht gewohnt sind. Mit diesem bunt und pfiffig-liebevoll illustrierten Buch können Erwachsene und Kinder miteinander das Beten wieder lernen. Es enthält über fünfzig kurze, kindgemäß formulierte Gebete, die Alltagssituationen oder besondere Erlebnisse der Kinder aufgreifen - die Zahnlücke, das Regenwetter oder eine Autofahrt. Dazu gibt es für die Erwachsenen kleine Hinweise, wie sie die spirituelle Erziehung ihres Kindes begleiten und unterstützen können. So erleben Erwachsene und Kinder gemeinsam, wie gut beten tut.
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Religion Sekundarstufe I. Gymnasium /Realschule. Das neue Programm: Religion Sekundarstufe I, Neufassung, Wege des Glaubens Werner Trutwin Taschenbuch, August 2001 Verkaufsrang: 1887 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Herausragendes Mittelstufenwerk für kath. Religion 5 von 5 Punkten Schon die alte Auflage der "Wege des Glaubens" war ein gutes Werk für die Klassenstufen 8 und 9; hier legt Werner Trutwin eine überarbeitete Version vor, die zwar an die alte Auflage knüpft, aber dennoch von der Redaktion gewonnen hat. Einerseits ist das Bild- und Quellenmaterial auf neuerem Stand und greift, wie die guten Zusammenfassungen und Hinweise, auch die aktuelle theologische Diskussion und aktuelle Formulierungen auf, setzt Schwerpunkte bei den relevanten Themen und bezieht stets die Lebenswirklichkeit des Schülers mit ein. So sind auch die inhaltlichen und methodischen Anregungen zeitgemäß und ansprechend; die Materialien motivieren zu einer Vielfalt an Sozialformen, Methoden und Medien und lassen dabei immer noch Raum für Kreativität - auch des Unterrichtenden. Die Themen passen zwar nicht unbedingt immer zu den Lehrplänen, die eigentlich von der Bischofskonferenz vorgegeben worden sind, decken aber den größten Bereich sehr gut ab und eignen sich auch für die häusliche Nach- und Vorbereitung. Als Themen dieses Werkes behandelt das neue Trutwin-Buch u.a. die Bereiche Exodus, Freundschaft und Liebe, Propheten, Evangelium, Gott, Jesus, Auferstehung, Kirchengeschichte, Reformation, Kirche und Kunst, Kirche, Verantwortung, Wahrheit, Zeitgeist, Judentum. |
Die 50 besten Wahrnehmungsspiele Andrea Erkert Broschiert, Februar 2007 Verkaufsrang: 2172 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Spiele, die hellhörigmachen und die Augen öffnen für Spürnasen und Feinschmecker, damit das Fingerspitzengefühl nicht leidet und das Luftholen wieder funktioniert.
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Kraft zum Loslassen: Tägliche Meditationen für die innere Heilung Melody Beattie Taschenbuch, 7. November 2007 Verkaufsrang: 2818 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Loslassen lernen: Innerlich Abstand gewinnen von Bindungen, Erwartungen, Ängsten und einengenden Denk- und Verhaltensmustern. Der Weg zur Überwindung selbstzerstörerischer Abhänigkeiten. Zuspruch und Ermutigung auf dem Weg zu einem neuen Selbstwertgefühl wollen die 365 Meditationen dieses Buchs geben. Die Texte knüpfen an Schuldgefühlen, Veränderungen und negativen Einstellungen an und setzten diesen die "Kraft zum Loslassen" entgegen. Es ist die Kraft, innerlich Abstand zu gewinnen von Denk- und Verhaltensmustern, die im bisherigen Leben ein so großes Gewicht hatten, daß sie Leiden und selbstzerstörerische Abhänigkeiten erzeugten.
Loslassen lernen: Innerlich Abstand gewinnen von Bindungen, Erwartungen, Ängsten und einengenden Denk- und Verhaltensmustern. Der Weg zur Überwindung selbstzerstörerischer Abhängigkeiten. Zuspruch und Ermutigung auf dem Weg zu einem neuen Selbstwertgefühl wollen die 365 Meditationen dieses Buchs geben. Die Texte knüpfen an Schuldgefühlen, Verdrängungen, und negativen Einstellungen an und setzen diesen die »Kraft zum Loslassen« entgegen. Es...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Ein Wegbegleiter zu dir selbst....... 5 von 5 Punkten Für jeden einzelnen Tag des Jahres hält dieses Buch für den Leser eine Meditation bereit. Schritt für Schritt wird man hier begleitet zu einer neuen Lebenseinstellung. Verhaltensmuster werden entlarvt und so der Weg aus diesen Ängsten und Abhängigkeiten geebnet. Es passiert sanft und im Tempo eines jeden Einzelnen.Oft erkenne ich mich in den Verhaltensmustern wieder und es schenkt mir Zuversicht die Kraft zum Loslassen zu finden. Das Buch vermittelt den Weg zu dir selbst. Dich anzunehmen und dich auch so von Dingen zu lösen, die dich belasten.Es vermittelt das starke das Gefühl, dass nur du dir selbst helfen kannst und was anfangs noch Angst einjagt wird mit der Zeit der kraftvollste Gedanke. Du hast es in der Hand dein Leben so zu gestalten, um wahres Glück zu empfinden.
Sehr empfehlenswert für Menschen, die auf dem Weg zu sich selbst sind !!!!
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Menschen führen - Leben wecken Anselm Grün Taschenbuch, Januar 2006 Verkaufsrang: 10498 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Regel des hl. Benedikt beschreibt den Verantwortlichen als einen Menschen, der dem Leben dient, der in den Menschen Leben hervorlockt. Führen ist für Benedikt eine spirituelle Aufgabe. Vor allem in der Kreativität und der Phantasie, mit der man mit Menschen umgeht und die Arbeit organisiert zeigt sich die Kunst jeglicher Führung. Die Weisheit, die in der Regel des hl. Benedikt steckt, wird in diesem Buch für unsere Zeit fruchtbar gemacht. Anregungen aus der Regel des heiligen Benedikt. Mit Phantasie und Kreativität führen heißt, die Seele des Menschen beflügeln und ihm Lust an seiner Arbeit vermitteln.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Gegen den Mainstream 5 von 5 Punkten Unzählig sind die Bücher zum Thema Führung & Führungskräfteentwicklung. Oft sind sie jedoch mechanistisch oder,g wie Grün es ausdrückt, bei vielen gehe es mehr um die Methoden als um die Voraussetzungen des Führens. Er selbst konzentriert sich in seiner Darstellung zunächst auf die Person, die eine Führungsaufgabe übernimmt, ihre Haltung, ihre Selbstreflektiertheit, ihr Verständnis vom Sinn und der Verantwortung des eigenen Tuns und erst später auf konkrete Handlungsfelder. Grundsätzlich stellt er dem Ziel der Gewinnmaximierung von Unternehmen das des guten Wirtschaftens gegenüber. Das ,gut' bezieht sich dabei auf die Menschen im Unternehmen und der Gesellschaft sowie den verantwortungsvollen Umgang mit den Gütern, die einem anvertraut sind. Er geht davon aus, dass ein gut geführtes Unternehmen den Menschen im Fokus haben muss - jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in, die ,Starken' und die ,Schwächeren'. Es gilt, die Arbeit so zu organisieren, dass die Aufgabe optimal zum Einzelnen passt, dass Menschen sich mit ihrer Arbeit wohl fühlen, sie sich als Persönlichkeit entfalten und ihre Fähigkeiten entwickeln können. Wenn Mitarbeiter/innen sich mit ihrem Unternehmen, ihrer Aufgabe identifizieren, Sinn in dem finden, was sie tun, sich wohl fühlen an ihrem Arbeitsplatz, Anerkennung und Gestaltungsfreiraum bekommen und am Erfolg der Gemeinschaft teilhaben können, stellen sich andere wichtige Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens ebenfalls ein - hohe Verantwortung des Einzelnen, kreative Lösungsfindung für Probleme, guter Umgang mit Kunden und Lieferanten, Flexibilität, Innovationskraft etc. Interessant ist es, wie er alte benediktinische Regeln zum Thema Führung in Verbindung setzt mit Beispielen der heutigen Unternehmenspraxis. Klar ist, dass bei diesem Autor Führung auch eine spirituelle Dimension hat. Die Sprache ist einfach und nicht zuletzt durch die Anbindung an Ausführungen des Ordensgründers Benedikt deutlich von anderen Führungsbüchern unterschieden (hier ist nicht von Humankapital, Changemanagement oder Mitarbeiterbeurteilung die Rede sondern von Menschen, Seele, Mut, Wertlosigkeit, Leidenschaften, Bedürfnissen, Schatten...) Auch wenn man diese Sprache nicht gewöhnt ist, kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Band gleichermaßen inspirierend für Menschen mit und ohne religiösen Hintergrund ist. Er stellt den Sinn des Handelns in den Mittelpunkt: Was tun wir wie für wen und warum? Dieser grundsätzliche Ansatz verändert nicht nur die Perspektive auf Führungskräfte sondern auch auf Unternehmen und ihre Politik.
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Weltmacht Vatikan. Päpste machen Politik Ludwig Ring-Eifel Gebundene Ausgabe, August 2004 Verkaufsrang: 6007 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1870 ereignete sich in Rom ein politisches Erdbeben: Der seit dem 8. Jahrhundert bestehende Kirchenstaat existierte nicht mehr und italienische Soldaten trieben dem Vatikan mit Gewalt die letzten politischen Ambitionen aus. Der Papst hat keine Truppen mehr und keinerlei politische Machtmittel. Und doch verzeichnet das 20. Jahrhundert den beispiellosen Aufstieg des Papsttums. Ludwig Ring-Eifel zeichnet die atemberaubende Geschichte dieses Aufstiegs auf. Er verschweigt die Affären und Abgründe päpstlicher Politik und Geheimdiplomatie nicht, aber er enthüllt auch kenntnisreich den singulären politischen Beitrag der Päpste: Johannes XXIII., der tausenden von Juden das Leben rettete und entscheidend bei der Lösung der Kubakrise half; Johannes Paul II., der die Weichen zum Fall des Eisernen Vorhangs stellte und zur internationalen Galionsfigur des Widerstandes gegen Bushs Irakkrieg wurde ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Kenntnisreiche Analyse 5 von 5 Punkten Dieses Buch vermehrt keinesfalls die so gern gelesenen Verschwörungs-Gerüchte, die so manche Menschen angesichts der dicken und undurchdringlichen Mauern des Vatikan ersinnen. Ganz im Gegenteil: Der Auto, Ludwig Ring-Eifel, ist seit vielen Jahren als Vatikan-Korrespondent der Katholischen Nachrichten-Agentur tätig, hat Papst Johannes Paul II. auf vielen Reisen begleitet und gilt als exzellenter Vatikan-Kenner. Und dies schlägt sich in seinem Überblick über den politischen Einfluss des Einfluss des Vatikan von 1870, dem Ende des Kirchenstaats, bis in die jüngste Geschichte hinein nieder. Kenntnisreich schildert er Höhe- und Tiefpunkte vatikanischer Politik unter 10 Päpsten und schließt mit einem Ausblick auf die „Vatikanische Weltpolitik im 21. Jahrhundert". Wer sich mit dem Papsttum der Neuzeit und seinen Einflussmöglichkeiten auf die „weltliche" Politik beschäftigt, wird an diesem Buch keinesfalls vorübergehen dürfen.
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Religion Sekundarstufe I. Gymnasium /Realschule. Das neue Programm: Religion Sekundarstufe I, Neufassung, Zeichen der Hoffnung: Das neue Programm Werner Trutwin Taschenbuch, Juli 2002 Verkaufsrang: 3581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Modernes Religionsbuch mit theologischem Anspruch 5 von 5 Punkten Schon die alte Auflage der "Zeichen der Hoffnung" war ein gutes Werk für die Klassenstufen 9 und 10; hier legt Werner Trutwin eine überarbeitete Version vor, die zwar an die alte Auflage knüpft, aber dennoch von der Redaktion gewonnen hat. Einerseits ist das Bild- und Quellenmaterial auf neuerem Stand und greift, wie die guten Zusammenfassungen und Hinweise, auch die aktuelle theologische Diskussion und aktuelle Formulierungen auf, setzt Schwerpunkte bei den relevanten Themen und bezieht stets die Lebenswirklichkeit des Schülers mit ein. So sind auch die inhaltlichen und methodischen Anregungen zeitgemäß und ansprechend; die Materialien motivieren zu einer Vielfalt an Sozialformen, Methoden und Medien und lassen dabei immer noch Raum für Kreativität - auch des Unterrichtenden. Die Themen passen zwar nicht unbedingt immer zu den Lehrplänen, die eigentlich von der Bischofskonferenz vorgegeben worden sind, decken aber den größten Bereich sehr gut ab und eignen sich auch für die häusliche Nach- und Vorbereitung. Als Themen dieses Werkes behandelt das neue Trutwin-Buch u.a. die Bereiche Hoffnung, Jugend, Anfang und Ende der Welt, Freiheit, Gott, Jesus-Bilder, Sexualität und Liebe, Sozialethik, Kirche und Kunst, Kirche heute und morgen, Gewissen, Recht auf Leben (ein besonders gut aufbereitetes Thema - sehr schülernah und zeitgemäß!), Zeitgeist, Hinduismus, Buddhismus. Hervorragendes Bildmaterial ergänzt den Text; das neue Buch hat allerdings an Masse zugelegt. |
Das große Buch der 1000 Spiele. Inkl. CD-ROM: Für Freizeiten, Kinder- und Jugendarbeit Hans Hirling Gebundene Ausgabe, März 2006 Verkaufsrang: 2576 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieses Buch deckt mit seinen über 1000 Spielen und Ideen, eingeteilt in über 50 Rubriken, nicht nur ein außergewöhnlich breites Spielespektrum ab. Es liefert darüber hinaus wertvolle Tipps und Hinweise zur Vorbereitung von Spielstunden und Aktionen.Mit Hilfe der beigelegten CD-ROM können die Spiele auf den PC geholt und je nach Bedarf variiert und angepasst werden.Für alte Hasen, aber auch für Neulinge in der Schüler-, Kinder- und Jugendarbeit. Ein Buch, das man als Basiswerk haben muss. Dieses Buchdeckt mit seinen über 1000 Spielen und Ideen, eingeteilt in über 50 Rubriken, nicht nur ein außergewöhnlich breites Spielespektrum ab. Es liefert darüber hinaus wertvolle Tipps und Hinweise zur Vorbereitung von Spielstunden und Aktionen.Mit Hilfe der beigelegten CD-ROM können die Spiele auf den PC geholt und je nach Bedarf variiert und angepasst werden.Für alte Hasen, aber auch für Neulinge in der Schüler-, Kinder- und Jugendarbeit. Ein Buch, das man als Basiswerk haben muss.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
In der Kürze liegt die Würze... 5 von 5 Punkten ... denn diese Spielideen sind verständlich und ausreichend beschrieben. Die Einsortierung in Rubriken finde ich besonders Klasse, denn dadurch bekomme ich gleich die nötigen Ideen für gut und gerne 20 Gruppenstunden mitgeliefert, zum Beispiel ein Spielabend nur mit Luftballons oder Korken. Oder die Ideen und Bastelanregungen für ein Indianer- oder Ritterlager oder Piratenfest decken gleich mehrere Tage ab. Egal ob Kindergeburtstag, Party, Gruppenstunde, Spielstraße am Schulfest oder Freizeitprogramm mit diesem Buch ist wirklich die Basis gelegt für gelungene und umsetzbare Ideen. Daher ist das Buch auch wirklich zu empfehlen für Eltern, Erzieherinnen, Lehrer, Jugend- und Freizeitleiter.
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Das Buch der Freiheit: Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers Dalai Lama Taschenbuch, September 1992 Verkaufsrang: 2558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers Ein dramatisches Schicksal erwartete den kleinen Bauerssohn, der im Alter von zwei Jahren zum Gottkönig von Tibet bestimmt wurde, zum XIV. Dalai Lama. Als Fünfzehnjäriger mußte er der Großmacht China die Stirn bieten, und seit nunmehr über dreißig Jahren käpft er im Exil für die Freiheit seines Volkes. Sein Lebensbericht ist ein bewegendes Plädoyer für Gewaltlosigkeit, Völkerverständigung und die spirituelle Offenbarung eines wahrhaft Großen unserer Zeit. "Kaum jemals dürfte sich ein Mensch, der von seinem Volk als Gott verehrt wird, so offen über seine persönlichen geistigen Erfahrungen und Anschauungen geäußert haben." Die Zeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Dalai Lama - für viele ein lebender Gott. 5 von 5 Punkten Für viele ist der Dalai Lama ein lebender Gott. Doch diese Buch zeigt in einer sehr angenehm geschriebenen weise, dass auch er nur ein Mensch ist. Beim Lesen hatte ich das Gefühl Ihn gerade wirklich kennenzulernen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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Stabile Ungleichgewichte: Die Ökologie der Zukunft Josef H. Reichholf Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 6254 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Erhaltung der Biodiversität der Erde ist eines der Hauptziele des UN-Zukunftsprozesses. Das soll erreicht werden durch das Bewahren einer statischen Weltsicht. Auch der moderne Naturschutz setzt auf das "Gleichgewicht im Naturhaushalt" und damit auf eine statische Konzeption der Ökologie. Josef H. Reichholf, der als "enfant terrible" des Umweltschutzes gilt, stellt diesen Ansatz radikal in Frage. Er argumentiert: In einer sich wandelnden Welt können Zukunftsziele nicht auf Zustände von gestern oder vorgestern bezogen werden. Ungleichgewichte sind die Triebkräfte der natürlichen Evolution und der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Gleichgewichte dagegen führen zu Erstarrung, in ihrer endgültigen Form sind sie der Tod allen Lebens. Unsere Zeit braucht dringend eine Abkehr von der konservativen Philosophie der Ökologie. Das Streben nach dem Gleichgewicht stellt zwar eine innere Notwendigkeit für die Körperlichkeit des Menschen dar, aber eine darauf begründete Weltsicht mutiert zum Ökologismus und wird eine Pseudoreligion mit fundamentalistischen Zügen. Deshalb gilt es, hinreichend stabile Ungleichgewichte zu finden und zu entwickeln - natürliche wie menschliche Vielfalt weisen uns Wege dazu. Mit seiner Publikation Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends, die als bestes Sachbuch des Frühjahrs 2007 ausgezeichnet wurde, löste Reichholf eine heftige Kontroverse über die Folgen des Klimawandels aus.
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Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums Friedrich Nietzsche Taschenbuch, 16. Februar 1900 Verkaufsrang: 3515 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt- ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen... Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist- ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit... ", dies ruft Nietzsche gegen Ende seines 1895...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
"Der Priester herrscht durch die Sünde" 5 von 5 Punkten "Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die fruchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche ließ nichts mit ihrem Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht. Man wage es noch, mir von ihren 'humanitären' Segnungen zu reden! Irgend einen Notstand abschaffen ging wider ihre tiefste Nützlichkeit, sie lebte von Notständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen ..."
Dieses Zitat stammt aus dem letzten der 62 kurzen Kapitel. Schon im kurzen Vorwort schreibt Nietzsche, dass dieses Buch für eine Minderheit geschrieben ist und dass man es wohl zu späteren Zeiten besser verstehen würde. Man tut das hoffentlich heute, 120 Jahre nach Niederschrift.
Es ist kaum möglich, dieses Werk zu knapp zu würdigen: da ist die intensive Sprache, in der jeder Halbsatz ein Volltreffer, eine Punktlandung ist. Nitzsche bringt es fertig, nicht nur eine erbarmungslose, begründete Kirchenkritik zu verfassen, er findet auch Kritik an den großen deutschen Philosophen, besonders an Kant, die zu sehr Knechte der Theologie seien.
Er vergleicht Buddhismus mit Christentum, geht auf das Judentum ein und bringt eine interessante Interpretation von Jesus. Nitzsche stellt das Verhältnis der Kirche zur Wissenschaft dar - mit vielen Seitenhieben auf Paulus: "Der 'Glaube' als Imperativ ist das Veto gegen die Wissenschaft, - in praxi die Lüge um jeden Preis ... Paulus begriff, dass die Lüge - daß der 'Glaube' not tat; ...".
"Der Priester kennt nur eine große Gefahr: das ist die Wissenschaft, - der gesunde Begriff von Ursache und Wirkung. Aber die Wissenschaft gedeiht im ganzen nur unter glücklichen Verhältnissen, - man muß Zeit, man muß Geist überflüssig haben, um zu 'erkennen' ...'Folglich muß man den Menschen unglücklich machen', - dies war zu jeder Zeit die Logik des Priesters. - Man errät bereits, was, dieser Logik gemäß, damit erst in die Welt gekommen ist: - die 'Sünde'... Der Schuld- und Strafbegriff, die ganze 'sittliche Weltordnung' ist erfunden gegen die Wissenschaft, - gegen die Ablösung des Menschen vom Priester...; der Priester herrscht durch die Sünde."
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Weihnachtliches Landleben: Stimmungsvolle Holzmotive Monika Gänsler Sondereinband, Juli 2008 Verkaufsrang: 3110 Noch nicht erschienen. Weihnachtsmänner, Rentiere, Engelchen, Räuchermännchen und viele weitere Gesellen als Standfigur, Adventskranz, Tischschmuck oder Lichterbogen, liebevoll aus Holz gesägt und bunt bemalt. Diese weihnachtliche Motive sorgen für eine stimmungsvolle Winter- und Weihnachtszeit.
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