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| Religion | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Christliche Symbole den Kindern erklärt Heidi Rose Taschenbuch, September 1999 Verkaufsrang: 28662 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erwartung total enttäuscht 1 von 5 Punkten In dieser Schrift werden belanglose Worte über nicht wirklich christliche Symbole gemacht. So gibt es je eine Seite zur Sonne, zu Sternen, zum Thema Weg etc. Die beiden einzigen wirklich christlichen Symbole sind das Kreuz, der Fisch und Brot und Wein für das Abendmahl. Ich habe eine krative Auseinandersetzung auf kindgerechter Stufe erwartet, die man auch im Unterricht einsetzen kann. Das Angebotene wirkt auf mich langweilig und höchstens im Kleinkindalter anzuwenden - nur kann diese Alterskategorie dann mit dem Themen nichts anfangen. Wirklich kein Heft, dass ich empfehlen kann...
Christliche Symbole den Kinder erklärt 5 von 5 Punkten Habe es verschenkt an Kinder.Es ist sehr gut beschrieben. Sowas müsste es noch mehr geben. Ich habe selbst es mir angeguckt.Bin beeindruckt.So leicht kann man alles gut erklären.So kann mann Kindern gut alles erklären.Auch für den Kindergottesdienst. |
Pfarrers Kinder, Müllers Vieh. Großdruck: Memoiren einer unvollkommenen Pfarrfrau Amei-Angelika Müller Taschenbuch, November 1988 Verkaufsrang: 54696 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie ist ein Morgenmuffel, Kochen ist nicht ihre Stärke, und auch sonst entspricht sie durchaus nicht dem Ideal einer Pfarrfrau. Sie wollte auch alles andere werden, nur das nicht. Doch dann lernte sie den Theologiestudenten Manfred Müller kennen - und lieben. "Das mecht vielleicht ein armes Aas sein, das wo dir einmal heiraten tut", mußte sich die junge Amei-Angelika einst von der polnischen Köchin in ihrem Elternhaus sagen lassen, und sie gab ihr recht. Selbst den Einwohnern des "idyllischen Dörfchens", in das Vikar Müller als Pfarrverweser versetzt wird, bleiben die Schwächen der "Frau Pfarrer" nicht lange verborgen. Kein Wunder, daß es zu manchen Spannungen kommt...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Selten so gelacht! 4 von 5 Punkten Als ich das 1. Buch von Amei-Angelika Müller las war das mehr Zufall - meine Mum arbeitet stundenweise für eine Krankenhausbibliothek und hatte Bücher zum Einbinden mit nach Hause genommen, da sie Ihrer Ansicht nach, zu wenig geschafft hatte. Ich nahm das Buch in die Hand und las etwas rein, fragte Mum ob ich noch etwas länger drin lesen dürfte und tat das - danach war es um mich geschehen...! Ich lese gerne Krimis und wir hatten in letzter Zeit viele Todesfälle, da verliert man die Lust dazu. Nach langer Zeit habe ich mal wieder herzlich gelacht - laut! Das Schwäbische bereitet mir keine Probleme, wir sprechen hier Platt, außerdem war ich schon mal in Schwaben. Habe gleich ein anderes von Ihr gelesen - einfach toll wie diese Frau einfaches Familienleben, Normalos so beschreibt und vor allem Pfarrer. Hatte mal Gelegenheit Einblick in Pastorenfamilien zu bekommen, da ich 1 Jahr für die Kirche gearbeitet habe, es ist so wie sie schreibt, manchmal etw. schlimmer, manchmal etw. weniger schlimm, aber sie übertreibt nicht. Klasse. Empfehlenswert!
Absolut lesenswert !! 5 von 5 Punkten Der Humor sprüht förmlich aus dem Buch und gibt den Alltag einer unüblichen Pfarrersfamilie wieder. Der selbstkritische und selbstironische Schreibstil ist überaus sympathisch und verlangt nach mehr!! Allerdings werden alle, die schwäbisch nicht verstehen ihre Schwierigkeiten haben, da viele Personen im Dialekt sprechen. Ein Versuch sollte es aber wert sein, da ihr Schreibstil absolut einmalig ist!!! |
Velvet Elvis - ein neues Bild des Glaubens malen. Neuauflage des Bestsellers Jesus unplugged: Authentisch gelebtes Christsein der heutigen Generation im 21. Jahrhundert Rob Bell Gebundene Ausgabe, 30. Oktober 2007 Verkaufsrang: 50168 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jede Generation muss sich erneut die schwierige Frage stellen, was es heißt, hier und jetzt, an diesem Ort und zu dieser Zeit, Christ zu sein. Rob Bell Rob Bell inspiriert junge Menschen weltweit, neue Sichtweisen des christlichen Glaubens zu entwickeln, zu diskutieren und zu leben. Seine Fragen, Einsichten und Erfahrungen bei der Suche nach einer authentischen Form des Glaubens sind provokativ, aber ermutigen auch dazu, sich selbst auf den Weg zu machen. Neuauflage des Bestsellers Jesus unplugged von Rob Bell!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mein persönliches Buch des Jahres 2007 5 von 5 Punkten Müde und leer lümmelte ich auf dem Sofa rum. Beim Suchen nach der Fernbedienung stolperte ich über die von meiner Frau gekaufte Lektüre. Jesus unplugged machte mich wach, riss mich förmlich vom Sofa. Rob Bell ist erfrischend anders. Seine Einsichten und Ansichten des Glaubens sind tiefgründig, herausfordernd, ermutigend. Ich empfand mich beim Lesen nahe dran an Jesus. Mir ging mancher Kronleuchter auf. Und das Beste: Mein Alltag kommt vor. Zweifel haben Platz. Fragen dürfen gestellt werden. Die Bibel, das manchmal so schwierige Buch wurde mir neu lieb. Jesus unplugged ist eine Lektüre, die einem müden Vater, Ehepartner, Pastoren, Pädagogen, Kleingruppenleiter& Windschatten gibt um an der Nachfolge dran zu bleiben. Mögen noch viele Sofachristen in diesem Sinne von Rob Bells Gedanken hochgerissen und ermutigt werden, denn der christliche Glaube ist nur lebendig, wenn er zuhört, eine neue Gestalt findet, sich erneuert. Rüdiger Jope
Bibelverständnis ungeklärt 2 von 5 Punkten Wer hätte das gedacht. Sie sind wieder da - die Themen der "alten" liberalen Theologie - Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung. Diesmal ein wenig mehr durchgestylt, im evangelikalen Gewand auftretend und unter einem neuen Namen: "Emerging church". Der Autor dieses Buches ist einer der Hauptvertreter dieser Richtung und hat in vorliegendem Buch seine Vision einer Kirche skizziert, an der Dorothee Sölle ihre wahre Freude gehabt hätte, auch wenn ihr vielleicht viele fromme Versatzstücke überflüssig vorgekommen wären.
Rob Bell (Jahrgang 1970) gründete 1998 zusammen mit seiner Frau und ein paar Freunden eine Gemeinde in Grand Rapids (Michigan). Schnell gehörte diese Gemeinde zu den am schnellsten wachsenden Gemeinden in den USA. Heute besuchen 11.000 Menschen die Mars Hill Gemeinde, die schon im zweiten Jahr ihres Bestehens ein leer stehendes Einkaufszentrum erworben und zu einem Gemeindezentrum umgebaut hat.
Der Autor dieses Buches gehört sicherlich zu den rhetorisch besten Predigern seiner Generation. Bell wirkt durch seine Ehrlichkeit sympathisch. Er lädt zum Fragen ein und präsentiert keine fertigen Antworten. Damit trifft er voll den modernen Zeitgeist. Er möchte nicht diskutieren, sondern zu Erlebnissen mit Gott einladen. Seine Sprache ist kurz, prägnant und überaus kreativ. Nicht umsonst bezeichnete "The Chicago Sun Times" ihn als neuen Billy Graham. Doch eines trennt ihn von dem großen Evangelisten. Man darf Zweifel haben, ob Rob Bell das gleiche Verständnis des Evangeliums hat wie Billy Graham.
Bells Ziel mit seinem Buch ist klar. Er möchte einen neuen Blick auf das Christentum eröffnen. Vieles sei dem heutigen (postmodernen) Menschen nicht mehr verständlich. Wir müssen deshalb, nach Bell, das Gemälde des christlichen Glaubens weitermalen (das Buch trägt im Englischen nicht umsonst den Titel "Velvet Elvis - Repainting the Christian Faith"). Dabei geht es ihm nicht um rein kosmetische, oberflächliche Veränderungen; er möchte die Theologie verändern "den Glauben an Gott, Jesus, die Bibel, Erlösung und Zukunft"(10). Für Bell bedeutet dies, den Kern des christlichen Glaubens freizulegen, indem alles Störende und Hindernde entfernt wird. Das, was bisher als christlich galt, "passt nicht" und ist "überholt" (10).
Dass dabei auch gewisse Elemente der Tradition des christlichen Glaubens hinderlich sind, wird bei der Beschreibung seines Verständnisses des christlichen Glaubens deutlich. Bells Fokus ist ganz postmodern darauf gerichtet, nicht zu fragen "Wer hat Recht?", sondern "Wer lebt richtig?" (17). Dabei spielen das Geheimnis und die Größe Gottes die entscheidenden Rollen, und nicht bestimmte, in bloße Worte gefasste Lehrsätze.
Ausdrücklich wehrt Bell sich gegen Leute, die einzelne Lehraussagen wie Backsteine um sich bauten. Ziehe man bei diesen Leuten einen Backstein heraus, falle das ganze Gebäude ein. Bei der Lehre der "6 x 24 Stunden-Kreationisten" mag er damit Recht haben, doch lässt folgendes Zitat den Rezensenten unwillkürlich an sein NT-Proseminar an der Universität denken: "... was wäre, wenn man sich mit den Ursprüngen des Wortes Jungfrau befasst und herausfindet, dass das Wort Jungfrau im Matthäusevangelium eigentlich aus dem Buch Jesaja stammt und dass es im Hebräischen damals mehrere Bedeutungen haben konnte. Und wenn man entdeckte, dass sich 'von einer Jungfrau geboren' im ersten Jahrhundert auch auf ein Kind bezog, dessen Mutter beim allerersten Geschlechtsverkehr schwanger wurde" (22).
Das Fazit dieses Abschnitts: Lehrsätze sind Bell nicht so wichtig - es kommt auf den Glauben an! Das kann zwar in jedem Einleitungsbuch Neues Testament nachgelesen werden, doch solche Aussagen von jemandem zu lesen, der in Amerika mittlerweile zu den bedeutendsten und einflussreichsten Evangelikalen gehört (nicht umsonst hat Brunnen dieses Buch so schnell übersetzt und in Deutschland verlegt), lässt den Rezensenten doch ins Nachdenken kommen.
Natürlich bekennt sich Bell einige Sätze weiter zur Historizität der Jungfrauengeburt usw., doch folgende Frage lässt einen aufhorchen: "Doch wenn der Glaube zerfällt, sobald wir eine Feder (hier: Dogma) neu untersuchen und überdenken, dann kann er doch so stark auch nicht gewesen sein, oder?" (23)
Bell geht im Weiteren zur Auslegung der Bibel über. Fragen sind ihm wichtig. Deshalb greift Bell auch die schwierigen Fragen auf. "Wie kann Gott bei der Landnahme befehlen "unschuldige Frauen und Kinder zu töten?" (36) Oder wenn Paulus in seinem Brief an die Korinther zwischen eigenen Ratschlägen und Befehlen des Herrn unterscheidet - handelt es sich dann um Gottes Wort oder nicht?
So schwierig die Fragen auch sind, so einfach ist doch Bells Antwort: Die Bibel ist immer Auslegungssache, und das wahre Wesen Gottes ist die Liebe (40).
Damit sind für Bell nicht alle Schwierigkeiten vollständig beseitig, aber die allzu dunklen Stellen in der Schrift können anhand der innerbiblischen Hermeneutik der Liebe entschärft und im Kontext der damaligen Zeit erklärt werden.
Es kann damit natürlich auch keine endgültig "richtige" Bibelauslegung mehr geben: "Wenn wir die Bibel als Gemeinschaftswerk betrachten, dann müssen wir auch gegenüber unseren Auslegungen ehrlich sein. Jede Auslegung ist im Wesentlichen eine persönliche Meinung. Niemand ist objektiv" (49). Niemand könne den Anspruch erheben, den jeweiligen Inhalt der Schrift wirklich verstanden zu haben: "... wenn ihnen jemand sagt, er erkläre Ihnen einfach, was die Bibel bedeutet, ist das nicht wahr. Er erzählt ihnen, was er denkt, dass sie bedeutet" (50).
Diesen Relativismus erkennt Bell schon in der frühsten Christenheit wieder.
Mit diesem Bibelverständnis einhergehend ist bei Bell ein Defizit bei ethischen Fragen erkennbar. Die Aussagen Jesu zur Ehescheidung im Matthäusevangelium werden von Bell relativiert. Jesus habe, so Bell, mit seiner Antwort zu dieser Frage Stellung in einer Debatte zwischen den Rabbis Hillel und Schammai genommen. Diese Aussage ist also nach Bell in einer bestimmten und sehr speziellen historischen Situation entstanden. Es ist, nach Bell, nicht sinnvoll, ein "paar Zeilen von Jesus herauszugreifen und sie 2000 Jahre später auf jemandem herabfallen zu lassen, ohne zuvor die Welt zu betreten, in der sie erstmals auftauchten" (60).
Ein solches Bibelverständnis impliziert natürlich auch eine weitere Konsequenz: Es braucht Fachleute für die Schriftauslegung. Ohne eine gewisse Bildung über das erste Jahrhundert nach Christus wird das Bibellesen sehr schwierig. Laut Bell ist es sogar gefährlich, einzelne Aussagen der Bibel ohne ihren Kontext herauszugreifen. Aus den jeweiligen Schriften "saugt [man dabei] regelrecht das Leben heraus" (58). Es gebe in der Schrift "zu allererst keine zeitlosen Wahrheiten" (58).
Ein weiteres wichtiges Thema des Buches ist Heiligkeit, und es scheint mir nicht übertrieben, festzustellen, dass Bell unter Heiligkeit eine Art "schlechthinniges Abhängigkeitsgefühl" im Sinne von Friedrich .D.E. Schleiermacher versteht. Bell erzählt von verschiedenen Erlebnissen, u.a. auf einem U2-Konzert, die für ihn eine quasi religiöse Bedeutung hätten. Er beschreibt diese Erlebnisse als "überwältigend", "wahr" und "echt". Die Erfahrung eines "Glücks", so dass er "auf der Stelle zerspringen" wollte. "Außergewöhnliche Erfahrungen", ein "Gefühl, dass wir es trotz all des Schrecklichen schaffen können". Ein Überwältigtsein "von der Heiligkeit dieser Begegnung" (67). Wohlgemerkt: Keine dieser Situationen hat mit Jesus zu tun, und doch deutet Bell diese Gefühle als Begegnung mit dem Heiligen. "Heilig" definiert Bell dann auch ganz im Goethischen Sinne als "das Schöne, Gute und Wahre" (86).
Eine weitere Geschichte aus dem Buch macht diese spiritualistische Tendenz noch deutlicher. Bell erzählt, wie er von einem befreundeten Paar gefragt worden sei, ob er ihre Trauung halten wolle. Bedingung dieses Brautpaares sei allerdings gewesen, dass nicht "über Jesus oder Gott oder die Bibel oder Religion gesprochen würde" (71). Es solle nur "bedeutsam" und "geistlich" sein. Bell beschreibt dann diese Zeremonie, die an einem Waldrand mit See stattgefunden habe, als heiligstes Erlebnis in seinem Leben, wo alle gespürt hätten: "Etwas hält all dies hier zusammen" (71).
Was bedeutet das nach Bell für die Wahrheit? "Für die Verfasser der Bibel ist die Wahrheit überall. Sie ist hier. Sie ist dort. Sie ist überall" (73). Das sich aber die Wahrheit an einen bestimmten Ort, nämlich am Kreuz festnageln ließ, schreibt Bell nicht.
Ein weiterer großer Schwachpunkt im Buch ist die Behandlung der Sünde. Für Rob Bell ist die Sünde eher ein Nebenthema. Jesus sei nicht gekommen, um das Sündenproblem in letzter Minute zu lösen. Nach Bells Ansicht war für die Christen "Jesus irgendwie mehr, war er schon vor der Schöpfung da und die ganze Zeit in der Geschichte gewesen" (78). Da Jesus in allem sei, kann Bell den Zustand der Schöpfung als gut deklarieren und somit das Heilige und Gute überall entdecken. Die Meinung, dass die Bibel die Sünde nicht als Hauptthema behandle, kann jedoch nur jemand machen, der den Römerbrief des Paulus noch nicht gelesen hat. Der Grund für die Nachfolge ist nach Bell daher auch nicht die erfahrene Sündenvergebung, sondern das Leben "in Einklang mit der Wirklichkeit" (79).
Bell warnt davor, dass es beim christlichen Glauben nicht "um Schuldgefühle und Sündenmanagment" (129) gehe. Das ist natürlich richtig. Aber mit der ausschließlichen Betonung des "Gerechtseins" steuert Bell in gefährliches Fahrwasser. In den 70er Jahren führte diese ausschließliche Betonung zu einer vollkommenen Überschätzung der menschlichen Fähigkeiten bis hin zur Utopie, dass wir Menschen das Reich Gottes selbst auf Erden aufrichten könnten. Leider lassen sich genau diese Tendenzen in Bells Buch wiederfinden. Bell schreibt: "Wir können den Himmel auf die Erde holen; wir können die Hölle auf die Erde holen" (138). Beides seien Ausdrücke für bestimmte Lebensweisen im Diesseits. Daher lautet im Verständnis Bells die alles entscheidende Frage Jesu nicht: "Wie kommt man in den Himmel? Die Frage lautete: Wie bringt man den Himmel hierher?" (138). Und daher gehe es bei Jesus "nicht um eine Flucht aus dieser Welt, sondern um eine Verbesserung der Welt, hier und jetzt" (140).
Was die Aufgabe der Kirche dabei ist, wird man fast erraten können. Gemeinde ist natürlich immer "Gemeinde für andere". "Die Kirche existiert nicht für sich selber, sie existiert um der Welt zu dienen" (157). Die Kirche ist nach Bell nicht Selbstzweck, sondern ihr einziger Zweck sei der Dienst an der Welt.
Auf dieser Linie der immanenten Welterlösung bewegen sich auch der Begriff "Gottes Wiederherstellungspläne" für die Welt und die permanente Betonung, dass die Schöpfung gut sei. Von einer Neuschöpfung der Welt oder gar von einem Gerichtshandeln Gottes schweigt Bell. Stattdessen kommt der Aufruf, dass die Menschen aufgrund von Genesis 1, 22 "Umweltschützer" sein müssen - mehr noch, für Bell sind Müll und Umweltverschmutzung "geistliche Angelegenheiten" (147). In den USA sind das gute und notwendige Gedanken, die es zu bestärken gilt. Dass allerdings Umweltschutz und christlicher Glaube nicht unbedingt Hand in Hand gehen müssen, sieht man in Deutschland bei den "Grünen" nur zu genau. Sicherlich ist es richtig, dass hier ein Pastor einer "mega church" seinen Kollegen ins soziale Gewissen redet. Als Christen sind wir Teil dieser Welt und haben Anteil am Reich zur Linken. Auch die Betonung von Umweltschutz, die Beseitigung von Armut und ungerechten Strukturen dient dem Allgemeinwohl.
Doch ist die Befürchtung nicht von der Hand zu weisen, dass es sich bei Bell und der "Emerging church" um ein Déjà-vu-Erlebnis handelt. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) mit seiner Ablehnung der aktiven Missionierung und der einseitigen Betonung des "social gospel" ging ursprünglich von frommen Christen aus, die ihre Missionsbemühungen in der Welt koordinieren wollten. Heute möchte man beim ÖRK von Mission im biblischen Sinne nicht mehr viel wissen.
Ob es sich bei der Bewegung der "Emerging church" um einen intelligenten Versuch handelt, liberale Themen der evangelikalen Welt zu erschließen, oder ob sich die Geschichte des ÖRK wiederholt, bleibt abzuwarten.
Entscheidend wird sein, wie der Titel des vorliegenden Buches - "Jesus unplugged" [= "ausgesteckt"] - interpretiert werden wird. Falls sich das "unplugged" auf einen Jesus beziehen sollte, der ohne die Bibel auskommt, ist der Weg der "Emerging church" bereits vorgezeichnet.
Jochen Roth
Ichthys 43 (2006), 72-75 |
Zeichen am Weg: Das spirituelle Tagebuch des UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 53787 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dag Hammarskjölds Tod am 17. September 1961 hat die Welt erschüttert. Bis zum heutigen Tag ist unklar, warum die Sondermaschine der Vereinten Nationen mit dem UN-Generalsekretär an Bord über dem Kongo abgestürzt ist. Er hinterließ ein Manuskript mit tagebuchartigen Aufzeichnungen, die den kühlen, verschlossenen Diplo-maten als religiösen Philosophen und Dichter zeigen. Zeichen am Weg ist ein faszinierendes Dokument, in dem das Ringen einer einsamen Seele um die höchsten Geheimnisse sichtbar wird. Neu herausgegeben mit einem aktuellen Vorwort von Dr. Manuel Fröhlich.
Dag Hammarskjölds Tod am 17. September 1961 - sein heute noch unaufgeklärtes Schicksal während seiner letzten Stunden, nachdem die Sondermaschine der Vereinten Nationen über dem Kongo abgestürzt war, und bevor sie dann am nächsten Tag geplündert aufgefunden wurde - hat die Welt erschüttert. In der Hinterlassenschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen fand sich ein Manuskript mit tagebuchartigen Aufzeichnungen, dazu ein undatierter Brief an...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Dichte Sprache - für Leute mit viel Sprach - Sinn 5 von 5 Punkten Ein Mann, der an vorderster Front des harten politsichen Geschäftes stand, zeigt hier in sehr schöner und dichter Sprache seine eigene innere Entwicklung auf. Es ist eine klare Absage an die vermeintliche Erfordernis, dass innere Entwicklung und Wirken im Äusseren sich decken müssen. Im Gegegnteil, es scheint, dass bei Dag der krasse Gegensatz der beiden Pole gegenseitig befruchtend wirkte.
Ein wunderschönes Buch zum Nachdenken und Entdecken. 5 von 5 Punkten Dag Hammarskjöld zeigt hier das Innerste von sich. Ein Mystiker der Neuzeit mit einem Leben voll Einsamkeit und Andacht. |
Kinder fragen nach dem Leben - Neue Ausgabe: Kinder fragen nach dem Leben. Religionsbuch 3./4. Schuljahr. Neue Ausgabe: Ein Unterrichtswerk für evangelische ... Saarland, Schleswig-Holstein Annette Drews, Hildegard Gabler, Miriam Kämper, Michael Landgraf, Ingrid Wiedenroth-Gabler Taschenbuch, August 2007 Verkaufsrang: 132646 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein Die Neubearbeitung des bewährten Religionsbuchs berücksichtigt die veränderten Vorerfahrungen und die aktuelle Lebenswelt von Kindern. Ihre religiösen Vorstellungen erschließt das Buch, indem es von der kindlichen Lebenssituation ausgeht. Die Fragen der Kinder führen als roter Faden durch das Lehrwerk und geben ihnen Raum, eigene Erfahrungen einzubringen. Die Aufgabenstellungen sind auf der Grundlage der aktuellen religionspädagogischen Diskussion entwickelt. Die Leitfiguren geben die Möglichkeit zur Identifikation. Sie begleiten die Kinder durch die Schuljahre und laden zum Mitmachen, Weiterdenken und Forschen ein. Eine eindeutige Schulstufenzuweisung für die Schuljahre wird nicht vorgegeben. Die Lehrerinnen und Lehrer können die Themen entsprechend ihrer Unterrichtsplanung einsetzen. Arbeitsfibel für das erste Schuljahr Das Arbeitshe ft kann ergänzend zum Schülerbuch 1/2, aber auch unabhängig eingesetzt werden. Es berücksichtigt die noch geringen Lese- und Schreibfähigkeiten der Kinder und bietet Aufgaben zum Ausschneiden, Basteln oder Malen an. Handreichungen für den Unterricht Praxisgerechte Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung, informative kurze Hintergrundinformationen und zusätzliche Materialien für Lehrkräfte.
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Er predigte in ihren Synagogen: Jüdische Evangelienauslegung Pinchas Lapide Broschiert, Dezember 1980 Verkaufsrang: 45231 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lapide zeigt an einer Vielzahl von Beispielen die Durchdringung des Neuen Testaments mit Begriffen und Werten jüdischer Kultur und Religion und erschließt das Verständnis schwieriger oder mißdeuteter Stellen. Die ausführlich interpretierten Perikopen vom Zinsgroschen, vom Ährenausraufen am Sabbat und vom Doppelgebot der Liebe werden für den Verfasser zum Ausgangspunkt, den Rabbi von Nazareth innerhalb seiner Tradition, aber auch in seiner Besonderheit vor Augen zu führen. Professor Dr. Pinchas Lapide, geboren 1922, jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler. Gastprofessuren an theologischen Fakultäten in Deutschland und der Schweiz. Lebt als freier Schriftsteller in Frankfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen des Neuen Testaments und zum jüdischchristlichen Dialog.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr interessante Deutungen 5 von 5 Punkten P. Lapide zeigt viele sehr interessante, neue Deutungen des neuen Testaments auf, die die Distanz zum Judentum viel kleiner erscheinen lassen, als gemeinhin angenommen. Er zeigt auf, wie die Lehren Jesu aus seinem jüdischen Hintergrund resultieren. Das Buch lässt viele neue Weisheiten der Bibel erkennen. |
Pezzettino Leo Lionni Gebundene Ausgabe, Dezember 2004 Verkaufsrang: 32085 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er hieá Pezzettino. Pezzettino ist italienisch und heiát Stckchen. Und genauso fhlte er sich. Alle anderen waren groá und bestanden die erstaunlichsten Abenteuer. Nur er war klein und er dachte: -Ganz bestimmt bin ich ein Stck von irgendwas. -Aber wovon?-, dachte er dann, und eines Tages wollte er es ganauer wissen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Pezzettino 5 von 5 Punkten Das Kinderbuch "Pezzettino" wurde von Leo Lionni (*1910 - 1999) im Jahr 1972 verfasst und 1997 nochmals neu aufgelegt. Zu seinen berühmtesten Werken gehören u.a. "Swimmy", "Das kleine gelbe und das kleine blaue" oder auch " Frederick". "Pezzettino" ist für Kinder ab dem Kindergartenalter (4 Jahre) zu empfehlen, aber auch für Jugendlich und Erwachsene ist es sehr ansprechend und amüsant, weil die Thematik, die in diesem Buch angesprochen wird auch in der Erwachsenenwelt eine wichtige Rolle spielt.Leo Lionni lässt ein "Stückchen"auf die Ich- Suche gehen, dieses "Stückchen" glaubt ein verloren gegangenes Teil von etwas anderem zu sein. Auf seiner Reise nach dem "anderen Teil ", begegnet er nur ganzheitlichen Wesen, die zusammengesetzt sind und sich auch komplett fühlen. Unter anderem begegnet es "Den, der nachdenkt und in einer Höhle wohnt", dieses Höhlenwesen schickt Pezzettino auf einer Seereise zu einer Insel, wo Pezzettino ein wichtiges Erlebnis in seinem Leben erfährt: Er stürzt und zerfällt in viele kleine Stückchen und erfährt somit die Selbsterfahrung ein komplettes Zusammengesetztes Wesen zu sein und führt ihn zum freudigen Ausruf "Ich bin ich" bei seiner Ankunft zu Hause. Die Reise die Pezzettino macht befreit ihn von dem Abhängigkeitsgefühl ein Teil von anderem zu sein, was auch die Schlüsselerfahrung für ihn ist. "Pezzettino" gibt Aufschluss über die Identitätsfindung und die Auseinandersetzung mit sich selbst und beschreibt weiter das jeder seine eigene Identität hat. Das Kinderbuch von Leo Lionni beschreibt Entwicklung und Erfahrung eines jeden Individuums, es ist sehr einfach zu lesen und ein Muss für jedes Kinderzimmer. Man erhält ein lohnenswertes und sehr interessantes Kinderbuch was man immer gebrauchen kann und sehr ansprechend ist. |
Geschichten aus dem Alten Testament. Kinder begleiten in Schule, Gemeinde und Familie Ingrid Ryssel, Dietrich Steinwede Broschiert, Juni 2003 Verkaufsrang: 30235 Krieg und Gewalt, Liebe und Verheißung - das Alte (Erste) Testament ist ein »Lebensbuch«, in dem alle zentralen Fragen und Probleme des Lebens angesprochen werden. Das neue Heft der erfolgreichen Reihe Religion - spielen und erzählen bietet Geschichten und Anleitungen, Kindern diese ihnen zunächst fremde Welt nahe zu bringen. Max Bolliger, Hermann-Josef Frisch, Anneliese Pokrandt, Regine Schindler, Lene Mayer-Skumanz, Dietrich Steinwede und Irmgard Weth erzählen in kindgerechter Sprache von der Sintflut, von Abraham und Sara, von Mose, vom König David und dem Propheten Jona und viele weitere Geschichten aus dem Alten Testament. Mit Erläuterungen zum Text und kreativen Spiel-Ideen.
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Verschlusssache Jesus: Die Wahrheit über das frühe Christentum Michael Baigent, Richard Leigh Broschiert, Mai 2006 Verkaufsrang: 68175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wahrheiten, die die Kirche fürchtet und deshalb zurückhält Warum sind die meisten der so genannten Qumran-Rollen bis heute nicht veröffentlicht worden und werden nicht einmal Gelehrten außerhalb einer bestimmten Gruppe zugänglich gemacht? Michael Baigent und Richard Leigh enthüllen in diesem Buch zum ersten Mal, welch brisantes Material zurückgehalten wird bislang unbekannte Texte über die Urchristen, über den Kampf des Paulus gegen Jakobus, den Gerechten, den Bruder Jesu und Führer der Jerusalemer Urkirche, über gewalttätige Auseinandersetzungen um den Führungsanspruch nach dem Tod des Jesus von Nazareth, der sich in höchstem Maße politisch engagiert hatte. Neue Entdeckungen der Bestseller-Autoren, die die römische Kirche erschüttern werden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Wissenswerte Informationen spannend vermittelt... 5 von 5 Punkten Wer sich von Verschlusssache Jesus neue Erkenntnisse über Jesus Christus oder Hintergründe zum frühen Christentum erhofft, wird mit ziemlicher Sicherheit enttäuscht werden - doch dann hieße das Buch wahrscheinlich auch "Alles, was Sie über Jesus Christus wissen wollten". Tut es aber nicht. Zugegeben: der deutsche Untertitel ist etwas irreführend, doch das ist schwerlich den Autoren anzulasten. "Verschlusssache Jesus" behandelt genau das, was der Titel verspricht: Hintergrundinformationen dazu, warum wir bis heute nicht wesentlich mehr über Jesus und seine Zeit wissen als das, was die Kirche uns weismachen möchte. Und das, obwohl es offensichtlich interessante Quellen gäbe. In dieser Hinsicht ist Verschlusssache Jesus durchaus sehr empfehlenswert.
Natürlich ruft ein Buch wie dieses, das so stark mit den Dogmen der katholischen Kirche spielt, einige Kontroversen hervor - das kann wohl kaum ausbleiben. So gibt es durchaus kritische Werke, die die Inhalte dieses Buches zu widerlegen versuchen, wobei sich Michael Wörther mit seinem Buch "Betrugssache Jesus" am eifrigsten in die Bresche wirft. Doch auch hier sollte man ruhig etwas weiter recherchieren, denn dann wird schnell klar, dass Michael Wörther als katholischer Theologe wohl schwerlich vollkommene Unvoreingenommenheit für sich beanspruchen kann, was Jesus Christus, das Christentum oder gar mögliche Verschwörungstheorien betrifft und sich somit eventuell nicht in einer idealen Position befindet, eine Kritik an der katholischen Kirche wiederum zu kritisieren.
Obwohl das Buch keine rein wissenschaftliche Abhandlung ist - und dies wohl auch bewusst nicht sein soll - wären mehr Literaturhinweise schön gewesen. So muss man sich quasi von Hand auf die Suche machen. Glücklicherweise beziehen sich die Autoren an vielen Stellen auf andere Wissenschaftler und Schriftsteller, so dass dem Leser zumindest ein Ansatz für eigene Nachforschungen an die Hand gegeben wird. Und die sollten sich für den Interessierten auf jeden Fall lohnen.
Insgesamt ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Wer sich "unterwegs" Notizen macht, hat am Ende jede Menge Material, um sich auf eigene Faust ein Bild zu machen. Selbst wenn das Buch stellenweise recht polemisch ist, bietet es doch einen spannenden Ansatz, das Quasi-Wissensmonopol, das die Kirche auf die Person Jesus Christus erhebt, zu hinterfragen. Und das kann sicher nicht falsch sein.
Weitere Lesermeinungen |
Kindheit bei Scientology: Verboten Ursula Caberta Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 173354 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dass es sich bei der Scientology Kirche um alles andere als eine schützenswerte Glaubensgemeinschaft handelt, sondern um einen pseudo-wissenschaftlichen, totalitären und menschenverachtenden Ideologie-Konzern, hat die Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Behörde für Inneres, Ursula Caberta, bereits in zahlreichen Veröffentlichungen dargelegt. In Fortsetzung ihres viel beachteten Schwarzbuchs Scientology zeigt sie in Kindheit bei Scientology anhand erschütternder Einzelschicksale nicht nur, wie sich die Organisation an den Seelen unschuldiger Kinder vergeht, die das Pech hatten, in sie hineingeboren zu werden. Sie legt auch offen, wie unhaltbar hanebüchen die wissenschaftlichen oder philosophischen Grundlagen des von dem mäßig begabten Science-Fiction-Autor und Scientology-Gründer L. Ron Hubbard zusammenfantasierten Menschenbildes sind. Ein Kind, zitiert Caberta Hubbards Kinder-Dianetik, ist nicht eine besondere Art von Tier, die sich vom Menschen unterscheidet. Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der oder die nur noch nicht zur vollen Größe herangewachsen ist. Jedes Gesetz, das für das Verhalten von Männern und Frauen gilt, gilt auch für Kinder. -- Und die Gesetze, von denen hier die Rede ist, sind selbstredend nicht irgendwelche Gesetze, es sind die Gesetze, die L. Ron Hubbard sich für seine Jünger ausgedacht hat! Das Leben als Scientologen-Kind, zumal in einer der Bildungseinrichtungen der Organisation, ist dementsprechend eine überaus traurige Angelegenheit. Vor dem Hintergrund dessen, was über die geistigen Grundlagen und Praxis innerhalb der Scientology-Organisation bekannt ist, kommt man nach der nachdrücklich zu empfehlenden Lektüre kaum darum herum, sich zu wünschen, dass Scientologen generell das Sorgerecht für ihre Kinder um deren Wohles willen entzogen werden könnte! -- Hasso Greb, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine sinnvolle Ergänzung 4 von 5 Punkten Das Buch wird angeboten als "Gebundene Ausgabe" - ist wohl Definitionssache, es ist Kartoniert, nicht wirklich wie man es als "Nicht-Buchhändler" unter gebundener Ausgabe verstehen würde, mit einem festen Einband. Nun gut, mit einem eingeklappten Buchdeckel aus Karton ist es wohl wie gesagt Definitionssache wie man die Bindungsart nennt...
Zum Inhalt - Ein herzliches Dankeschön an Frau Caberta für diese Sinnvolle Ergänzung zum ersten Band. Es ist sehr gut zu lesen und gut verständlich geschrieben, dabei anhand eines fiktiven Kindes die Berichte verschiedener Einzelschicksale in dieser Organisation sinnvoll zusammengefasst. So wird es sehr gut nachvollziehbar, wie eine Kindheit in Scientology sich im Durchschnitt ereignet. Es ist gut, daß nicht unzählige Einzelschicksale nur angerissen werden, sondern eine Familie konstruiert wird, deren Weg beschrieben ist. Die Denkweisen und Problematiken besonders auch beim Ausstieg kommen so auch für den Laien gut verständlich rüber. Frau Caberta hat wieder einmal ihre Kompetenz auf diesem Gebiet und auch ihr Können als Autorin bewiesen.
Ich hätte dem Buch ja 5 Sterne gegeben, einen Stern zog ich ab, da wie gesagt die Bindung nicht dem entspracht was die Beschreibung auf Amazon darüber vermuten liess. |
Herders Kinderbibel
Gebundene Ausgabe, November 2001 Verkaufsrang: 97068 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 80 Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament - spannend erzählt von Ursel Scheffler. Sie lassen das Wunder von der Erschaffung der Erde lebendig werden, nehmen die Kinder mit auf die Arche Noah, begeben sich mit Abraham auf Wanderschaft, lassen mitfiebern bei den Abenteuern von Josef und seinen Brüdern ... Natürlich sind auch die wichtigsten Jesus-Erzählungen bis hin zur Weihnachts-, Oster- und Pfingstgeschichte in Text und Bild so ausdrucksvoll dargestellt, dass die Kinder sie unmittelbar verstehen können. Ein wunderschönes Buch, das in jedem Kinderzimmer seinen Platz haben sollte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Tolle Kinderbibel -auch für Erwachsene 5 von 5 Punkten Wir haben diese Kinderbibel geschenkt bekommen und unser 7 jähriger Sohn freut sich, wenn wir aus dieser Bibel Geschichten vorlesen. Sie ist außerdem sehr schön illustriert und passend für die Religionsstunden in der 1. und 2. Klasse. Sie begeistert uns Eltern auch - durchweg empfehlenswert !
Kindgerecht und trotzdem informativ 5 von 5 Punkten Dieses Buch erzählt kindgerecht die wichtigsten Dinge aus der Bibel. Es macht nicht nur meinen Kindern (5 und 9 Jahre) sondern auch mir selbst Spaß darin zu lesen. Es frischt viele religiöse Erinnerungen wieder auf bzw. lässt einen aufs Neue an unserer Religion teilhaben. Einfach schön! |
Lob der Torheit Erasmus von Rotterdam Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 70956 Die Weltherrscherin Torheit verkündet die Wahrheit, und sie tut es lachend: Dank ihrer dienstfertigen Zofen - Eigenliebe, Schmeichelei, Vergeßlichkeit, Faulheit oder Lust - hat sie das ganze Erdenrund ihrer Macht unterworfen und ist nun Königin selbst über Könige. In diesem Meisterstück vorurteilsfreien Denkens erweckte Erasmus von Rotterdam die ironische Lobrede zu neuem Leben. Mit unübertroffener Leichtigkeit und rhetorischer Eleganz, rhythmischem Zauber und...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Aus voller Seele lachen 5 von 5 Punkten Wenige Texte der Philosophie sind so heiter und so voller wunderbarer grotesker praller Bilder wie dieses. Gerade heute in Zeiten politischer Korrektheit machen die triefenden Gemeinheiten um so mehr Spaß. Da werden unverholen Beleidigungen wie "Greise" und "Vetteln" verwendet und geradezu lüstern die menschlichen Unzulänglichkeiten karrikiert. Man fühlt sich ein wenig wie in einem Bosch-Gemälde. Ja, man vergisst geradezu den kritischen Hintergrund des Textes.
Wenn ich schlecht gelaunt oder niedergedrückt bin, läßt mich der Griff zu diesem Text aus voller Seele lachen. Ich lese es gar nicht um irgendetwas zu lernen oder zu erfahren, sondern alleine der aufheiternden Wirkung wegen. Die wird durch die Tiefsinnigkeit und dem Realismus eigentlich nur verstärkt. Es ist schon ein wenig schade, daß die Fähigkeit zu fröhlichem lauten Lachen, zu derben Späßen, zu Groteskem überhaupt nach der Renaissance so sehr aus der Mode gekommen ist.
Ich will dieses Buch gar nicht im Sinne einer Kanonisierung empfehlen, sondern denke, daß man bei seiner Lektüre einfach mit- und hingerissen werden muß, solange man an einfachem frivolen Spaß, der in Renaissancebildern daherkommt, vergnügen finden kann. Jemand der mit heruntergezogenen Mundwinkeln nur der eigenen Rechthaberei fröhnt, mag dieses Buch als zersetzend empfinden und ablehnen, ich selber habe um so mehr Freude an diesem Text.
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Bibelausgaben, Standardbibel ohne Apokryphen, schwarz
Gebundene Ausgabe, Juli 1999 Verkaufsrang: 145126 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese Standardausgabe der Lutherbibel in der revidierten Textfassung von 1984, stellt den offiziellen Bibeltext der evangelischen Kirchen dar. Der Bibeltext ist zweispaltig, abschnittsweise gesetzt, Kernstellen sind hervorgehoben. Verweisstellen und Anmerkungen finden sich am Fuß der Seite. Psalmen und poetische Texte sind in Gedichtsatz gehalten. Der ausführliche Anhang mit Sach- und Worterklärungen, Zeittafeln zur biblischen Geschichte und Überlieferung der Bibel u. a. ist durch Graufärbung am Rand gekennzeichnet. Mehrfarbige Landkarten im Vorsatz.
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Das Christentum: Was man wirklich wissen muss Christian Nürnberger Gebundene Ausgabe, 21. September 2007 Verkaufsrang: 10777 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten möchte, kommt am Christentum nicht vorbei. Es liefert gleichsam den Code für unsere Kultur und ihre lange Erfolgsgeschichte. Doch wer kennt noch die alttestamentarischen Wurzeln dieser Weltreligion, die Geschichten von Abraham und Isaak, Jakob und Esau, Josef und seinen Brüdern, von Mose, David oder den Propheten, und könnte erklären, worin ihre Bedeutung für uns liegt? Wer weiß, in welche Tradition sich Jesus stellt und welche er neu begründet? Oder worin die Aufgabe der Kirche besteht und warum sie für Christen unverzichtbar ist? Christian Nürnberger geht zurück zu den Ursprüngen des Christentums und übersetzt dessen Botschaft für die heutige Zeit. Er beschreibt, welche Wirkung die christliche Lehre in der Geschichte entfaltet hat und welche Berge sie auch heute versetzen könnte, wenn wir sie wieder ernst nähmen. Dabei würdigt er die historischen Leistungen der Kirche, benennt aber auch ihre Verbrechen und spart nicht mit Kritik an ihrer gegenwärtigen Verfassung. Ein provokantes, informatives und nie pastoral daherkommendes Buch für Gläubige wie Nichtgläubige.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Eine Offenbarung 5 von 5 Punkten Ich bin Religionslehrerin an einer Realschule und wie jedes Jahr sollen meine Schüler selber Fragen formulieren und es sind immer dieselben: Stammen wir von Affen ab oder von Adam und Eva? Wie soll das mit Adam und Eva überhaupt gewesen sein? Haben da irgendwann Bruder und Schwester miteinander...? Wie war das mit der Arche Noah? Hat es die gegeben? Wie groß muss die gewesen sein? Wie hat Noah alle Tiere der Erde versammelt? Wie hat er die Löwen eingefangen? Was hat er gemacht, damit sich die Tiere nicht gegeseitig auffressen? Und die Fische, die leben ja im Wasser, die sind gar nicht bei der Sintflut gestorben! Und überhaupt gibt es Gott? Woher weiß man das? Und wie sieht er aus? Wo wohnt er? Und Jesus? Hat er Wunder gewirkt? Woher weiß man, wie er aussah? Hatte Jesus Kinder? Ist er wirklich auferstanden? Und wann ist er nach der Auferstehung endgültig gestorben?
Auch Jugendliche der Klassen 10 (!) stellen diese Fragen und es ist einfach unglaublich, wie wenig wir über unsere Religion wissen. Gar nichts! Wirklich gar nichts! (Abgesehen von oben genannten netten Geschichten, die gerne im Kindergarten und Grundschule erzählt werden.)Aber ich frage mich: Woher sollen wir etwas darüber wissen? Sowohl im Religionsunterricht als auch in meinem Theologiestudium hat man die heißen Eisen nie angefasst. Auch ich blieb immer mit meinen Fragen und Zweifeln allein. Man hat einfach niemanden, der einem einen Denkanstoß geben kann. Am allerwenigsten die Kirche (die treibt jeden selbstständig denkenden Menschen noch mehr in den "Unglauben"). Ja, ich muss sagen in den letzten Jahren bin ich immer mehr an meinen Zweifeln verzweifelt. Denn irgendwann fängt der Verstand an unablässig zu arbeiten. Das Gerüst, das man sich seit der Kindheit mühevoll zusammengwerkelt hat, bricht mit zunehmendem Alter zusammen wie ein Kartenhaus, Alternativen gibt es keine und zurück bleibt eine große Leere und absolute Unsicherheit.
Tja und nun habe ich mir halbherzig, vor allem für meinen Unterricht, ein paar Bücher rausgesucht. Unter anderem 3 von Christian Nürnberger (Grund: reißerische Titel (das zieht leider bei mir) und KEIN amerikanischer Autor (da bin ich dogmatisch)), von denen ich im Prinzip nicht viel erwartete, die ich wie alles, so ein bisschen quer las und dann immer mehr las und schließlich "Das Christentum" in zwei Tagen von vorne bis hinten las. Und ich war einfach nur glücklich. ENDLICH ein Buch, das die Zusammenhänge erklärt und nicht nur um den heißen Brei herum redet. ENDLICH verstehe ich wieder etwas. ENDLICH etwas, woran ich anknüpfen kann. Ich habe bei der Lektüre oft lachen müssen (mein Mann denkt ich lese ein Witzebuch), weil zum ersten Mal jemand MEINE Zweifel offen ausspricht: Ich bin also keine Abtrünnige, sondern komme vielleicht trotz meiner vielen Fragen doch noch ins Paradies - obwohl mein allerkatholischster Onkel mir schon mit 6 Jahren eröffnet hat, dass es sehr schwer ist, dorthin zu gelangen.
Was mir besonders gut an der Lektüre des Buches gefallen hat ist, dass ich vieles aus meinem Studium wieder erkannt habe, aber mir bisher die Zusammenhänge nicht klar waren. So, wie wenn man einzelne Perlen einer Kette hat und einer kommt und fädelt sie auf. Und übrigens finde ich Christian Nürnbergers Auslegung, was das Christliche sei, am christlichsten, was ich bis jetzt gelesen habe. Er beschreibt die radikalen Ansprüche Jesu an seine Nachfolger, aber er wird nie dogmatisch, weil Jesus einfach nicht dogmatisch ist!
Für mich ist dieses Buch wirklich ein Geschenk und ich habe wieder Hoffnung und vor allem richtig Lust die heißen Eisen wieder anzufassen!
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Wenn die kleinen Kinder beten: Sprüche und Gebete für die ersten sieben Lebensjahre Christoph Rau Gebundene Ausgabe, Januar 2002 Verkaufsrang: 108583 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Vertrauen und Geborgenheit für unsere Kinder 5 von 5 Punkten Das sollten sie ihren Kindern und sich selbst gönnen! Zumindest ein Mal am Tag gemeinsam ein Gebet sprechen! Besonders zur guten Nacht ist das wichtig für die Kleinen, damit sie geborgen, behütet und ohne Sorgen einschlafen können. Auch am Mittagstisch ist es sinnvoll, kurz Andacht zu halten und dazu eignen sich diese kindgerechten Gebete sehr! Die Kinder wollen auch etwas „können" und beteiligen sich sehr schell an einem solchen Ritual. Es sorgt für Ruhe und Harmonie, für Geborgenheit und ein friedvolles Miteinander in der Familie und im Kindergarten. Die Texte werden vor allem in den Waldorfkindergärten schon seit Jahrzehnten mit viel Liebe gelesen. So wird dem Kind etwas Heiliges vermittelt - Ehrfurcht und Staunen vor dem, was uns der Herrgott gegeben hat. Das Gottvertrauen und das Staunen kann man in den Kinderaugen noch erkennen - erhalten sie es solange sie können! Sehr zu empfehlen - auch wenn man nicht religiös ist, denn das Gebet hat nichts mit dem Glauben zu tun.
Sehr gut geeignet für das Beten mit kleineren Kindern 5 von 5 Punkten Diese Zusammenstellung von Gebeten für kleinere Kinder halte ich für unübertroffen gut. Sehr viele dieser Gebete, darunter auch Gebete aus Rudolf Steiners Werk, ermöglichen kleineren Kindern das notwendige Welt- und Gottvertrauen zu erwerben, mit dem sie bestehen werden im Leben. Auch die weitere Gebetssammlung des Autors "Ich preise dich" mit Gebeten für etwas ältere Kinder ist sehr empfehlenswert.
ein wunderbares erstes Gebetsbuch für kleinere Kinder 5 von 5 Punkten Dieses Gebetsbuch bezieht die Jahreszeiten mit in die Gebete ein.Es ist besonders gut für Familien mit kleineren Kindern geeignet. |
Die Feier der Trauung
Taschenbuch, April 2008 Verkaufsrang: 90589 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Perfekt! 5 von 5 Punkten Ohne großen Schnickschnack hilft dieses Büchlein durch sämtliche Untiefen der Vorbereitung einer Hochzeit bzw. der Trauungszeremonie heil durchzukommen. Üppig bebilderte Hochzeitsbücher sollte man sich kaufen, weil sie einfach schön sind und beim Vorfreuen helfen - für die "nackten Tatsachen" sollte man sich aber unbedingt auf dieses Buch hier verlassen! Unverzichtbar!
Sehr hilfreich! 4 von 5 Punkten Dieses Buch hat mir bei der Vorbereitung unserer kirchlichen Trauung, speziell des Festgottesdienstes sehr geholfen. Ich kann dieses Büchlein nur weiterempfehlen. |
Die große Scheidung oder Zwischen Himmel und Hölle Clive St. Lewis Sondereinband, 2008 Verkaufsrang: 39247 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Tiefe Wahrheiten meisterhaft erklärt. 5 von 5 Punkten Lewis beschreibt meisterhaft, warum die Menschen sich selbst im Weg stehen. Das Buch sollte heissen, "die große Entscheidung". Menschen, die in der Hölle gelandet sind, wird angeboten in den Himmel zu kommen, sie müssen es nur wollen. Sollte eigentlich nicht so schwer sein - denkt man...
Wenn ich auf eine einsame Insel nur 1 Buch mitnehmen könnte, wäre dieses auf jeden Fall in der engeren Auswahl.
Geschichte mit Wahrheitskern!? 5 von 5 Punkten In diesem Buch geht es darum wie das Leben aussehen könnte nach dem Tod. Wo kommen wir hin und wie sieht Erlösung aus?
Eigentlich so einfach von außen betrachtet könnte theoretisch jeder Charakter in diesem Buch erlöst werden. Aber wenn es so einfach wäre, dann wäre der Himmel voll und nicht die Hölle.
Der Schlüssel zum Himmel trägt jeder in sich. Indem er sich zu Gott und seinen Sünden bekennt. Sei es die Eifersucht, der Egoismus oder sonst eine Sünde, die wir alle mit uns herumtragen.
Für alle, die sich schon immer fragten, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte und für die, die ihre Phantasie und Ihren Horizont erweitern wollen.
Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen: 4 von 5 Punkten die, die zu Gott am Ende sagen: "dein Wille geschehe", und die, zu denen Gott am Ende sagt: "dein Wille geschehe".Dieses Zitat ist wahrscheinlich das bekannteste aus C.S.Lewis' "Die große Scheidung". Um was geht es: Eine Hauptfigur steht auf einmal in einer Art Vorhölle. Von dort fährt ein Bus in den Vorhimmel. In diesem Vorhimmel trifft die Hauptfigur verschiedene Menschen und erlebt verschiedene Gespräche mit. Dort diskutiert eine Mutter mit einem Verwandten, ein Mörder mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, ein Mann mit seinen Gelüsten, eine Frau mit ihrem Ehemann. Jedes Gespräch endet anders, auch wenn die meisten eher traurig enden. In diese Gespräche hat C.S. Lewis seine theologischen Überzeugungen eingeflochten. Das Buch liest sich gut und schnell - und vieles bleibt einem im Gedächtnis haften und man beginnt zu überlegen, ob und wo C.S. Lewis im Gegensatz zur allgemeinen Meinung Recht behält. Von daher ist es sehr empfehlenswert!
Zwischen Himmel und Hölle - doch diesmal anders 5 von 5 Punkten C. S. Lewis, englischer Literaturprofessor und Autor zahlreicher Bücher, zeichnet mit „Die grosse Scheidung" ein - im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung von Himmel und Hölle (mit Engeln auf Wolken sitzen bzw. garstiges schmerzerfülltes Schreien im lodernden Feuer) - ein alternatives aber keineswegs absurdes Bild der Ewigkeit. Der Protagonist, ein namenloser Beobachter, dessen Vorgeschichte unbekannt bleibt, findet sich zu Beginn des Buches in der Hölle wieder, nur dass diese nicht die herkömmliche Vorstellung teuflischer Zustände vermittelt: Die Menschen dort empfangen alles, was sie wollen, und bleiben dennoch oder gerade deswegen Sklaven einer unstillbaren Gier. Sie erscheinen trotzig und beziehungsunfähig. Durch ihre Selbstbezogenheit haben sie sich im wahrsten Sinne des Wortes auseinandergelebt, das heißt um seinen Nachbarn zu erreichen müsste jeder Höllenbewohner bereits einige Kilometer zurücklegen. Doch die Hauptperson, die all ihre Beobachtungen aus der Ich-Perspektive schildert, erhält durch eine Linienbusfahrt ebenso die Chance dem Himmel einen Besuch abzustatten und stellt ab dann ihre dortigen Erlebnisse und Erfahrungen dar. Eine faszinierende Traumvision, die besonders durch präzise Bildhaftigkeit, Spannung und Lebensnähe besticht. Denn mit den Beschreibungen alltäglicher menschlicher Unzulänglichkeiten - wie Hochmut, Stolz, Egoismus, Gier, und Ignoranz - setzt Lewis einen gewaltigen Schritt mitten in unser Leben. Die erstaunliche dialektische Erzählweise über den Kampf zwischen Himmel und Hölle, Liebe und Hass, Sein und Schein, Verschließung und Hingabe bleibt hochaktuell! Selten hat ein christlicher Autor seinen Glauben auf so unterhaltsame Art und Weise verkündet.
Ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten Eigentlich denkt jeder früher oder später einmal über Dinge wie "Himmel und Hölle" nach. Selbst die härtesten Atheisten. C.S. Lewis hat es mit diesem Buch geschafft, sich auf einer Ebene mit diesen Themen auseinanderzusetzen, die nicht albern oder missionierend wirkt. Man fühlt sich mit seinen Zweifeln und Fragen ernst genommen und im Gegensatz zu vielen frommen Leuten, verbreitet er keine Phrasen oder Belehrungen. Das für mich besondere an diesem Buch ist jedoch seine sprachliche Kraft und die Bilderwelt, die C.S. Lewis hervorbringt. Es ist wunderbar zu lesen und man wünschte, dass dieses Buch einige Seiten mehr hätte. Gemeinsam mit der Perelandra-Trilogie ist dies das schönste Buch von Lewis. Meine wärmste Empfehlung für jeden, der sich Gedanken zu "Himmel und Hölle" macht oder einfach nur ein schönes Buch lesen möchte.
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Paulus: Sein Leben, sein Wirken, seine Zeit Claus P. März Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 48132 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Für 2008/2009 hat Papst Benedikt XVI. ein Paulusjahr ausgerufen. Anlass ist der 2000. Geburtstag des Völkerapostels, der als großer Theologe und Missionar des Urchristentums bekannt ist. In dieser kompakten Biografie werden alle wichtigen Daten, Ereignisse, Orte und Fakten aus seinem Leben leicht verständlich auf den Punkt gebracht: seine ursprüngliche Verfolgung der Christen als Saulus, das Bekehrungserlebnis bei Damaskus, seine anschließenden Missionsreisen, die Gefängnisaufenthalte und sein Märtyrertod. Hervorragend recherchiert und auf dem neuesten Forschungsstand ist diese Biografie zugleich eine leicht verständliche Einführung für jedermann.
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Du Gott des Weges segne uns: Gebete und Meditationen Andrea Schwarz Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 70200 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Seit ihrem überaus erfolgreichen Erstlingswerk ¯Ich mag Gänseblümchen®(1985) enthalten die Veröffentlichungen von Andrea Schwarz immer wieder Texte, in denen ihre ganz besondere Gedichtsprache zum Gebet wird. Längst haben viele davon Eingang gefunden in persönliche ¯Zettelkästen® von Leserinnen und Lesern, von Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Erstmals versammelt dieses Gebetbuch bekannte und beliebte, zum Teil aber auch bislang unveröffentlichte Gebetstexte von Andrea Schwarz aus zwei Jahrzehnten in einem Band.
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Das Vaterunser: Meditationen und Körperübungen zum kosmischen Jesusgebet Neil Douglas-Klotz Broschiert, Mai 2007 Verkaufsrang: 90976 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jesus sprach das Vaterunser auf Aramäisch. Aus dieser bildreichen Sprache hat Neil Douglas-Klotz das Jesusgebet neu übersetzt. Seine zusammengestellten Meditationen und Körperübungen lassensich leicht und alltagstauglich umsetzen. Das Buch präsentiert eine neue, zeitgemäße Methode, um die verborgene Tiefe eines der bedeutendsten abendländischen Gebete zu erfahren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Das Vaterunser für Mystiker 5 von 5 Punkten Weiterführender Büchertipp: Im Vaterunser für Mystiker sind die vielfältigen Übersetzungsmöglichkeiten von Klotz zu einem ganzheitlichen Gebet weiterentwickelt. Dieses ganzheitliche Gebet wird dann in seinen einzelnen Aussagen durch intuitive Bilder interpretiert und inhaltlich vertieft. Dabei ist das Vaterunser für Mystiker spiritueller Weg und Lebensziel zugleich. Wer den erfahrungsbezogenen Zugang zum Vaterunser von Klotz mag, kann im Vaterunser für Mystiker eine ansprechende spirituelle Fortsetzung finden.
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