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| Reportagen aus aller Welt | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Dietmar Wischmeyers Logbuch. Zweite Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten Dietmar Wischmeyer Taschenbuch, 23. Januar 2004 Verkaufsrang: 59779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf seiner zweiten Reise durch das Land der Bekloppten und Bescheuerten besucht Dietmar Wischmeyer erneut den miesen Mitmensch auf der anderen Seite des Jägerzauns. Liebevoll zeichnet er ein Bild unserer alltäglichen Umwelt, das wir uns so schrecklich nicht vorgestellt hatten. - Leider, muß man nach der Lektüre zugeben, hat er wieder mal recht.Dieter Wischmeyer wurde vor allem durch seine Radio- und Bühnenfigur "Der Kleine Tierfreund" und als Gründer der legendären Comedysendung Frühstyxradio (mit Sabine Bulthaup, Oliver Kalkofe u.a.) bekannt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine Reise durch die Tiefen der eigenen Beklopptheit 5 von 5 Punkten Wischmeyer hat ein Buch geschrieben... So beginnt dieses Machwerk und führt den Leser durch die Tiefen der deutschen Unvernunft und des deutschen Schwachsinns. Sei es das Essen beim Griechen oder die Rückehr Modern Talkings, Wischmeyer schafft es, uns alle betroffen zu machen und den Spiegel vorzuhalten. Das alles geschieht auf eine wirklich humorgeladene Weise, daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Wer etwas Selbstkritik vertragen kann und sich auch nicht daran stört fäkale Ausdrücke zu lesen, der sollte sich dieses Buch kaufen und, wie Wischmeyer empfiehlt, hinterher wegwerfen.
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Die Tore von Damaskus: Eine arabische Reise Lieve Joris Taschenbuch, September 2000 Verkaufsrang: 60861 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Belgierin Lieve Joris ist bekannt für ihre unkonventionellen, spannenden Reiseberichte. In diesem Buch stellt sie das jahrtausendealte faszinierende Syrien vor. Ihre enge Freundschaft mit der jungen syrischen Soziologin Hala ermöglicht es ihr, zugleich ein intimes Porträt der modernen arabischen Gesellschaft zu zeichnen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Andere Ansichten... 5 von 5 Punkten Das Buch ist dermaßen gut geschrieben, dass man jede Zeile bildlich vor Augen hat; man fühlt sogar die Temperatur! Einen besseren "Bericht" kann man wohl kaum mehr abliefern...
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König der Könige: Eine Parabel der Macht Ryszard Kapuscinski Gebundene Ausgabe, September 2000 Verkaufsrang: 42120 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mythos und Macht des Monarchen Haile Selassie: Indem Kapuscinski dessen unterwürfige Würdenträger und Helfershelfer zum Sprechen bringt, geben der Lakai der dritten Tür, der Zeremonienmeister oder der kaiserliche Polsterträger unfreiwillig das eigentliche Geheimnis der absoluten Herrschaft preis: ihren Realitätsverlust. Und so nimmt das blutige Drama des Monarchensturzes absurde Züge an ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Einsichten in eine vergangene Despotie: Ein bedrückendes Audio-Portrait 5 von 5 Punkten Am 12. September 1974 wurde der äthiopische Kaiser Haile Selassie durch einen revolutionären Militärrat unter der Führung des Offiziers Mengistu Haile Mariam abgesetzt. Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Machtfülle des Kaisers, der zu keiner Reform des konservativ-aristokratischen Staatsaufbaues bereit war, und eine akute Verschlechterung der Nahrungsmittelversorgung hatten zu Studentenunruhen und einem Militärputsch geführt. Die mehr als 30-jährige Alleinherrschaft des 1892 geborenen Negus war zu Ende. Haile Selassie hatte sich 1930 nach einem Putsch der christlich-orthodoxen Aristokratie gegen einen islamfreundlichen Konkurrenten zum Kaiser krönen lassen. Er führte von 1930 bis 1936 sowie - unterbrochen durch die Zeit italienischer Militärbesatzung - von 1941 bis 1974 in Äthiopien ein an den französischen Sonnenkönig erinnerndes Feudalregime, in dem sich alles um ihn drehte.
Der weltbekannte polnische Schriftsteller, Journalist und Historiker Ryszard Kapuscinski hat vier Jahre nach Haile Selassies Absetzung mit seinem Werk ,König der Könige` (so die wörtliche Übersetzung des amharischen ,Negus Negesti`) die kaiserliche Zeit wieder aufleben lassen. Er hat unter schwierigen Umständen und unter Gefahr für sein Leben frühere Diener, Beamte und Lakaien stundenlang befragt. In einer literarischen Collage aus Stimmen abgetauchter Untergebener des gestürzten Kaisers gewährt Kapuscinski intime Einblicke in Strukturen, Abläufe und Eigenheiten der kaiserlichen Herrschaft. Herausgekommen ist eine so bedrückende wie instruktive Studie der Architektur autoritärer Macht. Das ist auch komisch, wenn er schildert, daß das kaiserliche Schoßhündchen bei der morgendlichen Audienz die Schuhe der strammstehenden Minister bepinkelte, und der Kaiser statt seinen Hund aus dem Saal schaffen zu lassen, lieber einen Diener damit beschäftigte, Hundepisse von Ministerschuhen zu entfernen.
Im Jahre 2002 hat der Eichborn Verlag zusammen mit dem Hessischen Rundfunk Kapuscinskis Werk im Rahmen der von Hans Magnus Enzensberger herausgegebenen Reihe ,Die Andere Bibliothek im Ohr` in ein mitreißendes Hörspiel umgesetzt. Durch die große Anzahl von mehr als 30 Sprechern, die die verschiedenste Beamten Diener, Lakaien und Offiziere verkörpern, entsteht ein mehrstimmiges und vielschichtiges Bild des Herrscheralltages, das auch die kleinsten Facetten beleuchtet. Das Hör-Portrait zeichnet den im Ausland geschätzten Haile Selassie als einen im Inland so scharfsinnigen wie willkürlichen Herrscher, der bedenkenlos Unschuldige zum Tode verurteilte und in demselben Moment Schuldige mit Privilegien und Geldgeschenken belohnte. Das ist sehr professionell gemacht, sodaß sich der Hörer eine authentische Vorstellung der Regierungsabläufe und Methoden kaiserlicher Machterhaltung machen kann. Die pointierte - gelegentlich auch über überpointierte - musikalische Schlagzeuguntermalung verstärkt die Dramatik der geschilderten Ereignisse.
Fazit: Das aus 2 CDs bestehende Hörspiel mit einer Laufzeit von knapp zweieinhalb Stunden besticht durch seine authentischen Schilderungen. Es ist mehr als bedauerlich, daß dem am 23. Januar 2007 verstorbenen Meister der literarischen Reportage die Vollendung seiner 1978 mit ,König der Könige` begonnenen und 1982 mit Schah-in-Schah fortgesetzten geplanten Trilogie der Macht nicht mehr vergönnt war. Höchst empfehlenswert.
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Von der Kunst, das Leben zu lieben Michel de Montaigne Broschiert, November 2007 Verkaufsrang: 20566 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Montaigne lesen heißt leben lernen - die schönsten Essais in der gefeierten Übersetzung von Hans Stilett. Montaigne lesen heißt leben lernen - die schönsten Essais in der gefeierten Übersetzung von Hans Stilett Montaigne zählt mit seinen Essais zu den bedeutendsten Philosophen Frankreichs. Die Neuübersetzung seiner Schriften durch Hans Stilett im Jahre 1998 machte Furore. Aus dem umfangreichen aphoristischen Werk Montaignes hat der Übersetzer nun die schönsten und treffendsten Passagen zur Lebenskunst herausgefiltert. Das Resultat ist dieses wunderbare Buch, das den Witz und Charme des späthumanistischen Philosophen wiedergibt. Seine Weisheiten haben über die Jahrhunderte nichts von ihrer Frische und Treffsicherheit verloren.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
... Kaufempfehlung ... 5 von 5 Punkten Dieses Buch enthält in liebevoller, edler Aufmachung (Schuber, Lesebändchen !) eine Auswahl von Montaigne's Texten über die Freude am Leben in Bezug auf verschiedenste Situationen (von Essen und Trinken über Reisen, Lesen bis zu Gedanken über den Tod). Die Texte sind meines Erachtens hochmodern, obwohl schon ein paar Jahrhunderte alt. Absolut lesenswert und auch ein schönes, stilvolles Geschenk. |
Der Ehrliche ist der Dumme: Über den Verlust der Werte Ulrich Wickert Taschenbuch, April 2005 Verkaufsrang: 25096 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Ulrich Wickert, Moderator der "Tagesthemen", macht sich in diesem Essay Gedanken über den Wertewandel in unserer Zeit. Er führt konkrete Beispiele aus Politik und Gesellschaft an, die verdeutlichen, daß Betrug zum alltäglichen Leben gehört. Er zeigt, in welchem Maße dieser Werteverlust unsere Gesellschaft belastet, und fragt nach Orientierungshilfen, die der Mensch in einer Zeit des Umbruchs dringend benötigt.
Ulrich Wickert liest aus Der Ehrliche ist der Dumme Erliegt unsere Zivilisation dem Monströse gesteigerten Prinzip Eigennutz? Oder gibt es eigene Normen, ohne die eine Gemeinschaft schaden nimmt? In diesem Essay geht Ulrich Wickert, der als Moderator der Tagesthemen täglich mit schlechten Nachrichten konfrontiert, an Beispielen aus Politik und Gesellschaft konkreten Fragen nach. Fragen, die sich ergeben, weil politisches und gesellschaftliches Handeln häufig nicht von...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Ein Vorwurf, der kaum vernommen wird 5 von 5 Punkten Herr Wickert liest Deutschland die Leviten, klagt unsere Gleichgültigkeit und Raffgier an. Er umreisst ein Deutschland, in dem moralisch-sittliche Grundwerte verloren gegangen sind, ein Deutschland in dem Betrug zum Gesellschaftsspiel avanciert, ein Deutschland in dem Menschenwürde mit Geld aufgewogen wird - ein Deutschland auf der Sinnsuche. Wenn in einem Land das WIR zum ICH wird und dieses ICH vor allem die Politiker sind ist es höchste Zeit für eine Neuausrichtung und Rückbesinnung auf ethische Werte, wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Bescheidenheit. Das Buch bietet einen vortrefflichen Anreiz zum Nachdenken. Doch leider denken zu wenige nach, denn das Buch ist bereits 1994 erschienen und es hat sich noch nichts geändert - im Gegenteil.
Andreas Gruss (Autor des Buches "Gesundheit ist kein Zufall")
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Wenn man einen weißen Anzug anhat Max Goldt Taschenbuch, Juni 2003 Verkaufsrang: 54452 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lange Zeit haben wir geglaubt, der Umzug Max Goldts von Berlin nach Hamburg Ende der 90er-Jahre habe seinen Kolumnen nicht gut getan. Erlebt man, haben wir uns bestürzt gefragt, in Hamburg nichts Skurriles und Bemerkenswertes mehr? Ist Berlin tatsächlich das bessere Pflaster für einen grotesken Alltag? Denn jedes Mal, wenn das Satiremagazin Titanic einen neuen Text Goldts publizierte, legten wir ihn enttäuscht zur Seite und sehnten uns nach kleinen Meisterwerken wie jenen, die in den Sammelbänden Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zwittau (1993) oder Schließ einfach die Augen und stell dir vor, ich wäre Heinz Kluncker (1994) stehen. Nach der ebenfalls fulminanten Blütenlese Der Krapfen auf dem Sims (2001), die teils stark überarbeitete Kolumnen aus Titanic, Der Rabe und jetzt enthielt, ist nun mit Wenn man einen weißen Anzug anhat allerdings ein weiteres, versöhnliches, wenn auch schmales Buch in bester Goldt-Manier erschienen, das an gute alte Zeiten anknüpfen kann, aber auch neue, leisere Töne anschlägt. Auch die literarische Form ist anders: Während Goldts Kolumne "Aus Onkel Max Kulturtagebuch" das hier angestrebte Genre lediglich im Titel trug, so hat der Autor mit diesem Tagebuch-Buch nun Neuland betreten. So kommt es, dass Goldt aus sehr subjektiver Tagesperspektive über die Anschläge auf das World Trade Center im September 2001 mit den "Dekorationsadjektiven" der Sensationspresse ebenso reflektieren kann wie über die Lachgewohnheiten von Lesungsgästen beim Name-Dropping (und deren Unterwanderung) oder die Eigenheiten einer "superkackekligen" Literaturkritik. Nur die für Goldt typischen Bilder mit ihren originellen Unterschriften fehlen schmerzlich. Endlich wieder ein Goldt-Buch, denken wir, das man vergnügt, angeregt und gut unterhalten bis zum Ende lesen kann. Und was lesen wir am Ende, als biografische Notiz? "Lebt in Berlin." Also wieder umgezogen. Das erklärt natürlich alles. --Thomas Köster
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Skuriles, Lustiges, Nachdenkliches 5 von 5 Punkten Mal wieder Skuriles, Lustiges, Nachdenkliches von Max Goldt.
Diesmal vielleicht mit Schwerpunkt auf letzterem, aber natürlich wieder sehr unterhaltsam. Seine Gedanken um 11.9., aber auch zum Film Amelie...klingt komisch, aber beide fand ich klug.
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Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge Umberto Eco Taschenbuch, August 1995 Verkaufsrang: 26560 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Wer also das Mobiltelefon als Machtsymbol vorzeigt, erklärt damit in Wirklichkeit bloß allen seine verzweifelte Lage als Subalterner, der gezwungen ist, in Habachtstellung zu gehen, auch wenn er gerade einen Beischlaf vollzieht.« Das wütende Handbuch des italienischen Großmeisters versorgt uns mit nützlichen Ratschlägen. Hotelgäste, Heimwerker und Bongaforscher erfahren jetzt, wie schwierig es ist, einen Lachs in der Minibar des Hotelzimmers zu verstauen oder auf intelligente Weise die Ferien zu verbringen. Auch lernen wir, einen Pornofilm zu erkennen und uns vor Witwen zu hüten. Kurzum, dieses Buch bietet eine Fülle an verblüffenden Informationen und läßt selbst solche Fragen nicht offen, die zu stellen man nie beabsichtigt hatte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Alle Fünfe ... 5 von 5 Punkten ... gibt man hier gerne. Wenn man Umberto Eco nur von seinen sehr umfangreichen "Schmökern" her kennt, sollte man auch unbedingt diese Büchlein lesen. Ein Humor der leider, leider in seinen "großen" Werken nicht ganz so offensichtlich ist. Humorvolle Geschichte, ironische Selbstkritik und ein sehr kurzweiliger Schreibstil machen diese Taschenbuch zu einem Kleinod und den Author lieben.
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Gauner muss man Gauner nennen: Von der Sehnsucht nach verlässlichen Werten Ulrich Wickert Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 85700 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gauner muss man Gauner nennen, meint Ulrich Wickert, der schon mit seinem Buch Der Ehrliche ist der Dumme seinem Unmut darüber Luft verschafft hatte, dass moralische Werte im täglichen Miteinander nicht mehr allzu viel zählen. Über kleinere (und auch manche größere) Gaunerei, mokierte sich der Autor damals, sähen viele allzu gern großzügig hinweg, weil so etwas für das persönliche Wohlleben oder den beruflichen "Erfolg" hin und wieder halt nötig sei. Gegen diese moralische Gleichgültigkeit setzt der Autor auch diesmal seine "Sehnsucht nach verlässlichen Werten" und diagnostiziert erfreut, dass er damit nicht mehr ganz allein ist: "Der Kult des Individuellen, die Egogesellschaft samt ihren spaßkulturellen Ausprägungen geraten mehr und mehr unter Druck." Als Ursache für die Rückbesinnung auf verlässliche Werte identifiziert er die von immer mehr Menschen angesichts kollabierender Sozialsysteme oder der wachsenden religiösen Fundamentalisierung in der globalisierten Welt tief empfundene Verunsicherung. Die Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Geborgenheit bringe es dabei notwendig mit sich, so der Autor weiter, dass die Menschen sich auch nach so etwas wie Selbstbewusstsein sehnten. Denn nur wer wisse, wer er ist, und sich selbst annehme, könne "Verlässlichkeit finden und selbst verlässlich sein". Auch vor der Erörterung von Begriffen wie "Heimat" oder "Nation" scheut Wickert in diesem Zusammenhang nicht zurück und benennt auch moralische Defizite in der internationalen Politik, gegen die sich ebenfalls nur eine selbstbewusste Politik klar abgrenzen könne. Bei all dem geht es dem Autor vor allem um seine "Vision" von einem "humanen Zusammenleben". Nur wer sich seiner selbst gewiss ist, kann auch gegen Widerstände einen klaren Standpunkt beziehen, kann einen Gauner auch einen Gauner nennen. Beim bloßen Benennen, das weiß auch Wickert, darf es freilich nicht bleiben: "Wer sich nach verlässlichen Werten sehnt", resümiert er am Ende des in der von ihm gewohnten Gefälligkeit geschriebenen Bandes, "muss letztlich über das bloße Benennen hinausgehen, er muss die Kraft und den Mut aufbringen, selber im Sinne der Gemeinschaft zu handeln". Um dieses Thema also, so darf gemutmaßt werden, wird sich Autor in seinem nächsten Buch noch ausführlicher kümmern
-- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wertesystem im Wandel 4 von 5 Punkten Ein wirklich sehr gutes Buch ueber Hintergruende und Vision eines Deutschlands im Wertewandel.
Ich verstehe Leute nicht, die eine schlechte Rezension abgeben, nur weil Sie vom Titel etwas anderes erwartet haben. Wer die Zusammenfassung liesst, weiss dass hier keiner an den Pranger gestellt wird, sondern Anregungen gegeben werden, wie sich ein Deutschland fuer einen positiven Fortbestand wandeln kann. Das ganze faengt bei der Erziehung der Kinder an, die heute keine verlaesslichen Werte mehr auf den Weg bekommen, weder von den Eltern noch von den Bildungseinrichtungen. Dies ist fuer mich einer der wichtigsten Punkte fuer die Gesellschaft. Und das gilt nicht nur fuer Deutschland.
Das Buch bringt sehr gut die Zusammenhaenge auf den Tisch, wie wir zu der heutigen "wertelosen" Gesellschaft heranwachsen konnten. Zeigt Beispiele aus anderen Laender (auf Grund der Historie von Wickert, oft als Konterpart Frankreich), geschichtliche Wurzeln, Herausforderungen durch die wirtschaftliche Umverteilung in der Welt, Herausforderungen fuer Deutschland als Einwanderungsland.
Wer dem Buch offen gegenuebersteht und Ideen aufnimmt und umsetzt, kann unsere Gesellschaft weiter zum Positiven veraendern. Deutschland wird immer staerker ein Land in den sich die meisten nur noch als Opfer sehen (was einen Schuldigen impliziert) und nichtstuend wehklagen, statt selber den Besen in die Hand zu nehmen. Es liegt nicht nur an einzelnen Personen, Politikern, Schulen, etc, die heute ein Jedermann gerne anklagt, sondern an der Gesellschaft - dass heisst an uns selber - neue Wege zu gehen und alte Mauern einzureissen. Ich freue mich ueber jeden der seinen Teil dazu beitraegt.
Einen Stern habe ich dem Buch weniger gegeben, da ich die Wiederholungen zu den Wurzeln des Nationalsozialismus schon etwas ermuedend fand. Klar es gehoert zu unserer Geschichte, aber ich habe hier eventuell schon einen groesseren Abstand, da ich zu einer anderen Generation gehoere.
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Vom Schaltwerk der Gedanken: Ausgewählte Essays zu Politik, Geschichte, Philosophie, Religion, Theater und Literatur Egon Friedell Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 72504 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus dem Inhalt: Der Zweck des Lebens - Abschaffung des Genies - Zur Psychopathologie des Schauspielers - Ist die Erde bewohnt? - Die entdeckte Frau - Hat Christus gelebt? - Sokrates der Idiot - Das Geheimnis - Ägyptens - Wie ich entdeckt wurde
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Obwohl ein halbes Jahrhundert alt, lesen sich diese Essays wie Bemerkungen zur geistigen Situation der Gegenwart 5 von 5 Punkten Man kann den 1878 in Wien geborenen Juden Egon Friedell getrost als einen der klügsten Köpfe und genialsten Schriftsteller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bezeichnen. Dabei hatte er es mit dem geforderten Bildungsniveau schwer. Sein Abitur bestand er erst im vierten Anlauf, seine Promotion im zweiten.
Dennoch griff er bei seiner schriftstellerischen Tätigkeit auf eine fast enzyklopädische Bildung zurück, die seine nun von Diogenes veröffentlichten ausgewählten Essays zu Geschichte, Politik, Philosophie, Religion, Theater und Literatur zu einem ganz außergewöhnlichen intellektuellen Erlebnis werden lassen.
Da Friedell nicht nur Schriftsteller war, sondern auch als Journalist, Schauspieler, Kabarettist und Kulturphilosoph tätig war, entfaltet sich in seinen Essays eine Bandbreite des Wissens, die mit Geistesblitzen, kühnen Gedankengängen und messerscharfer Logik nur so brilliert.
Obwohl über ein halbes Jahrhundert alt, liest man seine zeitlosen Essays wie Bemerkungen zur geistigen Situation der Gegenwart. Er pflegt dabei nicht immer strenge Objektivität. Er kann satirisch sein. Doch der Informations- und Bildungswert seiner Texte ist hoch, und unterhaltend und anregend zu lesen sind sie erst recht.
Immer wieder blitzt durch z.T. beißende Kritik die Gedankenwelt eines tiefgläubigen Christen jüdischer Abstammung, dem das aber nach dem "Anschluss" 1938 nichts half. Als am 16. März 1938, einen Tag nach Hitlers Einzug in Wien, zwei SA-Männer an Friedells Wohnungstür klingeln, springt der sechzigjährige Friedell aus dem dritten Stock in den Tod.
Man kann sich vorstellen, mit welcher Kritik er das überzogen hätte, was danach kam.
Seine Kulturgeschichte Ägyptens, des Alten Orients, Griechenlands und der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg gehören auch heute noch zum besten Bildungsgut Europas und sind nicht nur deswegen immer noch lieferbar.
Egon Friedell ist ein Denker, der erst noch richtig (wieder)entdeckt werden muss. Diese in einer sehr ansprechenden Aufmachung verlegte Auswahl seiner Essays ist ein wichtiger Beitrag dazu.
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Das Labyrinth der Einsamkeit Octavio Paz Taschenbuch, Juli 1998 Verkaufsrang: 31280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Octavio Paz' berühmter Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit", bereits 1950 erschienen, "ist das immer noch wichtigste Werk zum Verständnis Mexikos, dieses kastilischen Volkes mit aztekischen Streifen". Für Paz sind die Mexikaner sowohl Spanier wie auch Indianer, wenn sie auch weder von den einen noch von den anderen abstammen wollen. Mit der Ablehnung ihrer Vergangenheit verneinen die Mexikaner sich selbst: "Sie werden zu Söhnen des Nichts und beginnen in sich selbst."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kulturessayistik auf hohem Niveau 5 von 5 Punkten Octavio Paz' Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit" stammt aus dem Jahr 1950 und hat nichts weniger zum Thema als den Versuch einer Definition der mexikanischen Seele und des mexikanischen Selbstverständnisses. Lohnt es sich heute noch, einen kulturkritischen Beitrag zum Wesen einen Volkes aus der fernen Welt des Jahres 1950 zu lesen? Ich meine, ja, wenn man auf hohem Niveau an solchen Fragen interessiert ist.
Der Literaturnobelpreisträger Paz unterteilt seinen Versuch in 10 Kapitel, die alle eine andere Charakteristik des Mexikaners beschreiben. Unter dem Kapitel Cortés und die Folgen wird in geschichtlicher Hinsicht der Einfall der Spanier behandelt. Wer nun glaubt, hier ginge es einzig um eine moralische Verteufelung des Kolonialismus, wird eines Besseren belehrt. Im Vergleich zu der anglo-amerikanischen neuen Welt im Norden, boten die Spanier der indigenen Bevölkerung einen entscheidenden Vorteil. So schreibt Paz: "Nachdem die Bande zur ihrer eigentlichen Kultur abgerissen, ihre Götter tot und ihre Städte zerstört waren, fanden die verwaisten Indios durch den katholischen Glauben einen neuen Platz in der Welt. Man sollte nicht vergessen, dass die Zugehörigkeit zum katholischen Glauben einen Platz im Kosmos bedeutete. Die Flucht der Götter und der Untergang der Führer hatten die Eingeborenen in eine so große Einsamkeit gestoßen, wie sie sich ein moderner Mensch nur schwer vorstellen kann. In dieser Lage ermöglichte ihnen allein der Katholizismus, Bindungen mit Welt und Jenseits wieder anzuknüpfen, gab somit ihrem Dasein auf dieser Erde wieder Sinn, nährte ihre Hoffnung und rechtfertigte ihr Leben und ihren Tod." Diese differenzierte Sichtweise spricht die Spanier nicht von moralischen Verantwortung frei. Im Gegenteil, Paz schreibt an anderer Stelle: "Behauptet man, Mexiko sei erst im 16. Jahrhundert entstanden, muss man auch zugeben, dass es das Kind einer zwiefachen Vergewaltigung ist, einer imperialen und einer unitarischen, der aztekischen und er spanischen."
Einsamkeit ist eine Leitidee in Paz' Essay. Sie wird geradezu zum Grund- und Schöpfungsmythos des geschändeten Volkes, das bei Paz als "Söhne der Malinche" bezeichnet wird, die indiansische Geliebte Cortés, deren Kinder die ersten Menschen der neuen mexikanischen Rasse waren.
Man darf aber nicht vergessen, dass Einsamkeit und Geworfenheit des Menschen Grundtopoi der Philosophie der 50er Jahre waren, und Paz war ein äußerst gebildeter Mann, der sich in europäischer Literatur bestens auskannte. Auch andere Formulierungen und Ideenkomplexe sind der Zeit geschuldet wie beispielsweise folgende Formulierung: "So ist auch die Frau, als abseits lebendes Geschöpf, ein rätselhaftes Wesen. Besser gesagt: sie ist das Rätsel selbst." Heutzutage werden solche Vorstellung bereits wieder kulturkritisch interpretiert. In Paz' Text haben sie aber noch eine naive Frische, die unberührt ist von den Schulen der Gender-Studies.
Manches ist auch heute nicht mehr so interessant. Man erfährt aber ungeheuer Viel über den mexikanischen Charakter. Sprachlich und gedanklich ist der Text auf höchstem Niveau angesiedelt. Wer es lesen will, sollte sich schon wirklich für das Thema interessieren.
Thomas Reuter
Zum Verständnis Mexikos 4 von 5 Punkten In diesem Essay versucht der Nobelpreisträger Octavio Paz sein Heimatland und seine Landsleute zu erklären, zu analysieren. Die Problematik der Vergangenheit, die spanischen Wurzeln die von vielen Mexikanern verleugnet werden, vermischt mit der von äußeren Einflüssen (USA) geprägten Zukunft, die ebenfalls von vielen nicht anerkannt wird, versetzt den Mexikaner in ein "Labyrinth der Einsamkeit", so Paz. Er benutzt historische wie auch philosophische und psychologische Fakten und Thesen um somit das Bild des mexikanischen Kindes, Vaters, Mutters, Mann, Frau, Arbeiters usw. zu beschreiben. Paz beschreibt das Denken und Fühlen seiner Landsleute, die Stellung zum Leben wie zum Tod, die Fiestas, warum viele Mexikaner zu Gewalt neigen uvm., wie wohl kaum ein Zweiter. Behauptet wird hier, das "die ganze Geschichte" des Landes ein "Suchen nach sich selbst ist", welches von fremden Kulturen beeinflusst wurde und wird. Der Mexikaner sei "maskiert" und diese Maske müsse erst abgerissen werden, damit das Leben beginnen kann. Nur eine Revolution, ein Rückgang zu vergangenen Werten könne Mexiko helfen, so der Autor im Epilog.Mal ein anderes, zwar sachliches, aber nicht minder gut lesbares Buch über ein anderes Land. Interessant für jeden Leser, der weltoffen und interessiert ist und der über seinen eigenen Tellerrand hinweg schauen möchte. Also nicht nur unbedingt was für Mexiko-Interessierte. Ein wichtiges und vielleicht viel zu unbekanntes Buch, denn es setzt sich für die Völkerverständigung und Toleranz ein. Und abgesehen davon bildet es den Leser auch noch weiter, in dem es kulturelle, soziologische, historische, psychologische und politische Problemlagen anspricht und diese zu lösen versucht. |
Der Hals lügt nie: Mein Leben als Frau in den besten Jahren Nora Ephron Gebundene Ausgabe, Dezember 2007 Verkaufsrang: 7416 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist nicht schön, alt zu werden. Aber ziemlich amüsant! Entwaffnend offen, sehr persönlich und anschaulich - und äußerst humorvoll! - schreibt Nora Ephron über ihr Leben als Frau in den besten Jahren: über den erhöhten Zeitaufwand für die »Instandhaltung« bis zum Verschwinden der Bikinifigur, über Freundschaften und Kinder, über Sex und Partnerschaft, über die Notwenigkeit der Lesebrille und über den Tod von Freunden. In kurze Kapitel handlich verpackt, geht sie leichte und auch sehr ernste Themen an und kann dabei aus einem reichen Schatz eigener Erfahrungen schöpfen. Während Dutzende von Sachbüchern mit erhobenem Zeigefinger von der Wichtigkeit sprechen, das Altsein jung zu lernen, und der Anti-Aging-Markt spezielle Mittelchen für Menschen über fünfzig anpreist, macht Nora Ephron einfach Mut zu einem anderen Lebensrezept: zum Älterwerden mit Humor. Ein köstliches Buch, voll im Trend und mit Bestsellerpotenzial. - Happy Aging! »Man kann nie genug schwarze Rollkragenpullover haben, denn der Hals lügt nie!« Nora Ephrons harte Wahrheiten und humorvolle Gedanken übers Älterwerden »Lesen bringt Freude. Lesen ist alles. Aber meine Fähigkeit, etwas in die Hand zu nehmen und zu lesen, hängt nun davon ab, wo sich meine Lesebrille befindet.« Silvia Kuttny-Walsers Lieblingswahrheit (Verlegerin des Limes Verlags).
"Die harten Wahrheiten und witzigen Gedanken in diesem Buch sparen die Eitelkeit des Publikums und der Autorin selbst nicht aus, aber sie sind Heilsalbe für so manche Wunde. Und viele von Ephrons Einsichten kommen uns sehr gelegen. Es leuchtet ein: Männer kommen und gehen, aber unsere Körper bleiben!" (New York Times) "Der denkbar beste 'Girlfriend's Guide to Aging' - für alle Leserinnen, die nicht einfach nur weitermachen, sondern mit Verve weiterleben, ja weiter genießen wollen - danke, Nora!" (New York Post) "Während sich die Zeichen des Alterns mehren, bestreitet Ephron die Konsequenzen, die üblicherweise daraus gezogen werden: ein intelligenter, lebensfroher und unterhaltsamer Anschauungsunterricht, der sich selbst nicht immer gar so ernst nimmt!" (Publishers Weekly)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Erfrischend 5 von 5 Punkten Schade, dass wir solche Autoren nicht auch in Deutschland haben. Ephron behandelt das Thema Älterwerden durchaus auf ernste Art: der Hals schrumpelt, Zähne müssen ersetzt werden, Freunde sterben, der eigene Tod kommt näher, ob man will oder nicht. Da ist dann nichts mehr mit selbst entscheiden, woran wir Frauen der Neuzeit uns so schön gewöhnt haben, sowohl was unsere Jobs als auch was zukünftige, gegenwärtige oder verflossene Männer angeht. Die Schönheit schwindet, das Ende naht, daran ist nichts zu drehen. Eigentlich ziemlich düster das alles - es sei denn, man betrachtet es mit Ephrons Humor. Der ist subtil und klug, respektlos und gegen den Strich gebürstet. Hilft ungemein! Denn wir erkennen: so wichtig sind wir doch eigentlich gar nicht. In der kurzen Spanne, die uns auf diesem Erdenrund vergönnt ist, sollten wir versuchen, unsere Mitmenschen nicht zu langweilen, sondern gut zu unterhalten. Nora Ephron schafft das, sowohl mit ihren wunderbaren Filmen als auch mit diesem feinen, kleinen Buch.
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Uni-Wissen Anglistik /Amerikanistik: How to Write an Essay -Anglistik /Amerikanistik (Uni Wissen) Richard Aczel Taschenbuch, Oktober 1998 Verkaufsrang: 23683 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Leider (fast) nur zum Literary essay 3 von 5 Punkten Mir hätte sehr geholfen, wenn schon im Titel zu erkennen gewesen wäre, dass es im Buch vor Allem um 'Literary Essays' geht. In meinem Studiengang aber wird in der Prüfung ein 'Argumentative Essay' verlangt und dazu wird im Buch nur auf drei Seiten eine kurze Einführung gegeben. Für mich hat sich der Kauf des Buches daher nicht gelohnt.
voll sinnlos 1 von 5 Punkten Also weiß ja nicht ob es am Dozenten gelegen hat, aber mir hat das Buch für das Seminar überhaupt nicht geholfen. Das unterichtet wahrscheinlich sowieso jeder anders. Fand es auch nicht sonderlich übersichtlich, ganz anders als das "Phonetics" Buch, das fand ich top. Also, besser Finger weg, find ich
Super !!! 5 von 5 Punkten Als Englischstudent steht man irgendwann, meist bereits im ersten Semester, vor der Aufgabe ein Essay zu schreiben. "Ein Essay, was ist das denn?", werden sich die meisten fragen. Nun, Aczel (Dozent der Uni Köln) erklärt es zwar in englischer, dennoch sehr verständlicher einfacher Sprache. Er erklärt die Gattung Essay und gibt dann eine genaue Anleitung, wie man einen solchen selbst schreibt. Die Abschnitte des Buches sind gut gegliedert und man findet sich dank Überschriften und Stichworten am Textrand gut zurecht. Zusammenfassungen wiederholen nochmal die wichtigsten Punkte der insgesamt 7 Kapitel. Aufgelockert ist der Text außerdem durch zahlreiche Schaubilder. So wird man Schritt für Schritt ans strukturierte Essayschreiben geführt, was sogar dank Aczels guter Anleitung sehr großen Spaß machen kann. Bei kleinem Preis und lockerer verständlicher Sprache ist dieses Buch wie die gesamte Uni-Wissen Reihe sehr, sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
gute Hilfe! 5 von 5 Punkten Von vorneherein positiv zu beurteilen ist der Gebrauch der englischen Sprache, denn schließlich soll später das essay ja auch in Englisch geschrieben werden. Die Gliederung ist praktisch und übersichtlich. Sie baut auf den verschiedenen Entwicklungsstufen eines essays auf. Auf Kapitelebene wird der Übersichtlichkeit auch große Bedeutung beigemessen: die Stichwortbalken ermöglichen eine schnelle Orientierung und ein schnelles Auffinden bestimmter Abschnitte. Generell scheinen die Bücher der "UNI-Wissen"-Reihe eine neue Generation von "Schulbüchern" einzuleiten, da sie endlich mal mit der Zeit gehen und nicht der Zeit hinterherhinken. Die zahlreichen Beispiele erleichtern später auch die Umsetzung in die Praxis und nehmen gerade den Schülern / Studenten, die zum ersten Mal ein essay schreiben, die Hemmschwelle zum ersten Schritt. Von der Themesuche über die Gliederung bis hin zum Schreibstil wird alles einleuchtend erklärt. Da es verschieden Formen von essays gibt, werden alle drei Arten vorgestellt und voneinander abgegerenzt. Es ist gerade für Erstsemester eine Hilfreiche Anschaffung, die auch bestimmt ins studentische Budget paßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Glück! Eine etwas andere Gebrauchsanweisung: Eine etwas andere Gebrausanweisung Wolf Schneider Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 96342 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Das Auffliegen eines Taubenschwarms an einem funkelnden Wintertag. Die zwei Takte Musik, bei denen für Hermann Hesse die Tür zum Jenseits aufging. Das Alltägliche behaglich abzuwickeln, wissen, wo man hingehört, wie es Baron Instetten in Fontanes Effi Briest beschreibt. Das eisige Bier, das nach einem langen Run die Kehle hinunterrinnt. Ist das alles Glück? Wolf Schneider hat sich auf die Suche begeben. Und resümiert: Glück ist das positive Lebensgefühl eines bestimmten Menschen zu einer bestimmten Zeit. Ein Ratgeber ist dieses Buch nicht. Auch wenn das der Verlag mit dem Untertitel Eine etwas andere Gebrauchsanweisung verkaufsstrategisch geschickt suggeriert. Im Gegenteil: Vehement, ja fast verächtlich grenzt sich Schneider ab von all den Rezepturen in den Auslagen der Buchgeschäfte, die den gestressten Wohlstandsbürger mit heiß gestrickten Förmelchen das Glück ins Herz zu zaubern versprechen. Schneider geht es um Grundsätzliches. Wie empfinden wir Glück? Wie können wir uns glücklich fühlen? Es ist eine Freude, den renommierten Journalisten und Sprachpapst auf seiner Reise durch das Dickicht des irdischen Glücksstrebens zu begleiten, zu den Thesen der Dichter und Denker, den psychologischen Fallstricken, die dem Glück so oft im Wege stehen. Kichernd lacht man sich ins Fäustchen, wenn er die Nullachtfünfzehn-Rezepte demontiert. Schneider selbst ist bescheiden genug, um Glücksgefühle als Resultat aus der Erbmasse, den Lebensumständen und dem zielstrebigen Willen zu definieren. Er hält sich mit Ratschlägen zurück. Doch mit seinen klugen Reflexionen erinnert er daran, dass jeder Mensch die Chance hat, sich an den meisten Tagen seines Lebens selber ein kleines Glück zu zimmern. -- Barbara Friedhelmi
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Glück! - Eine etwas andere Gebrauchsanleitung 5 von 5 Punkten Wenn je jemand das Glück gekonnt und umfassend auseinandergenommen hat, dann Wolf Zimmer.
Wolf Zimmer, das ist ganz hohe und alte Schule, unendlich schöpfend aus einem endlosen Wissensvorrat.
Wolf Zimmer ist unverkennbar ein Anhänger des Hedonismus, ein richtiger Epikureer eben. Schon der Genuss eines Glases Wein stellt bei ihm schon so etwas wie Glücksgefühl her. Da gleicht er eher Dionysos.
Sein Buch ist eine intelligente Abrechnung mit allen vermeintlichen Glücksratgebern und widerlegt diese systematisch auf hohem intellektuellem Niveau. Kein Philosoph, den Schneider nicht kurz einführt, um ihn kurz darauf wieder als Scharlatan zu entlassen oder zumindest sein Denken als falsch zu entlarven. Hier ist Schneider ganz der sokratischen Schule zuzuordnen.
Dabei bleibt bei Wolf Schneider keinesfalls bei einer zersetzenden Kritik, sondern er versteht es, Heilsversprechern, Utopisten und Philosophen dieser Welt selber nüchternste Alltagsansätze entgegenzusetzen, wo möglicherweise für den einen oder anderen mal für einen Augenblick Glück zu finden sei: ein Lachen, ein Küssen, ein Jubel, ein Ja.
Darin ist er Stoiker.
Prognosen über das Glück sind nicht möglich. Und "Wahlversprechungen sollen wir so wenig ernst nehmen wie irdische Utopien."
Wolf Zimmer, das ist Florett und nicht Degen.
Am Ende bleibt die Freudsche Erkenntnis: "Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten." Punktum.
Wer eine Anleitung zum Glücklichsein erwartet hat, der wird in der Tat enttäuscht werden. Wer genussvoll über das Glück nachdenken möchte, wird reicht beschenkt.
Fazit: Das beste Buch über Glück überhaupt und eines der interessantesten Bücher seit langem.
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Auf mich hört ja keiner. CD Axel Hacke Audio CD, September 2000 Verkaufsrang: 107902 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf Axel Hacke hört ja keiner - die Zeiten sind vorbei, jetzt können ihn alle hören. Auf dieser CD sind die besten Geschichten aus den inzwischen drei Bänden seiner Memoiren aus dem Alltag versammelt, und wer möchte sich nicht daran erinnern lassen, dass sich die Welt in Männer und Frauen teilt und Männer und Frauen in Wegschmeißer und Behalter bzw. Wegschmeißerinnen und Behalterinnen, dass das Elterndasein eine milde Form von Irresein ist, dass man nie einen neuen Schrank bestellen soll, weil man sonst für immer im Chaos sitzt und dass es immer einen gibt, der ein kaltes Bier für einen bereithält, BOSCH, den guten alten Bosch, den Gefährten für melancholische Männer in dunkler Nacht. Axel Hacke, geboren 1956, ist Journalist und Schriftsteller. Seit 1981 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung als Reporter, Streiflichtautor und Kolumnist des "SZ-Magazins". Er wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Josef-Roth-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Klasse! 5 von 5 Punkten Ich hab ganz zufällig in einer Buchhandlung diesen Titel gegriffen und darin geschmökert. Ich hab die ersten 4 Geschichten gelesen und dabei mehr als einmal laut lachen müssen. Ein herrlich trockener Humor, der voll aus dem Leben gegriffen ist. Kurzweilig und treffend läd dieses Buch zum Lesen ein. Ich werde es auf jeden Fall kaufen!
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Volkerkunde Volker Pispers Taschenbuch, Juni 2003 Verkaufsrang: 87380 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums haben wir uns entschlossen, das Buch Volkerkunde neu aufzulegen. Viele haben den Wunsch geäußert, Volker Pispers Texte über Amerika und den Terrorismus nachlesen zu können, und deshalb haben wir die Jubiläumsausgabe der "Volkerkunde" um diese Texte erweitert. Dadurch enthält diese Ausgabe der "Volkerkunde" fast alle Texte, die im Jubiläumsprogramm " ... bis neulich" auf der Bühne zu hören sind. Aus dem Vorwort zur Jubiläumsausgabe: Die nach 1994 entstandenen Texte für das Programm "Damit müssen Sie rechnen" (Premiere 1999) sind im Buch "Gefühlte Wirklichkeiten" dokumentiert, das im August 2001 erschienen ist. Wer konnte damals ahnen, daß es bereits einen Monat später einer Handvoll Terroristen gelingen würde, mit einem Schlag die Welt so grundlegend zu verändern, daß sich die "Zeit" zu schreiben genötigt sah: "Nichts wird jemals wieder so sein, wie es einmal war." Die als Reaktion auf diese und andere geistige Kollateralschäden der Anschläge von New York und Washington entstandenen Texte habe ich nach und nach in das laufende Programm eingebaut. So entstand mit der Zeit ein Textblock von weit über 30 Minuten zum Thema Terrorismus und Amerika, den ich auch in mein Jubiläumsprogramm "... bis neulich" aufgenommen habe und dort ständig aktualisiere. Viele haben den Wunsch geäußert, diese Texte nachlesen zu können, und deshalb haben wir uns entschlossen, die Jubiläumsausgabe de r "Volkerkunde" um diese Texte zu erweitern. Dadurch enthält diese Ausgabe der "Volkerkunde" fast alle Texte, die im Jubiläumsprogramm "... bis neulich" auf der Bühne zu hören sind. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Ausgabe stehen die amerikanischen Truppen kurz vor der Einnahme Bagdads. Viele Menschen glauben, Daß mit der gewaltsamen Beseitigung Saddam Husseins das Leben in der westlichen Welt sicherer wird. Ein Großteil dieser Menschen glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zunehmend ätzend 3 von 5 Punkten Gleich ein Dutzend mal fletscht uns das Konterfei von Volker Pispers auf seinem Buch „Volkerkunde" (con anima) an, und wir denken einmal mehr: „Mensch, warum war der Volker damals nicht im Cast von ‚Am Anfang war das Feuer'?" Glücklicherweise ist der Inhalt des anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums neu aufgelegten und erweiterten Werkes nicht so dumpf eitel wie die Verpackung: Pispers gibt einen Querschnitt aus seinen diversen Kabarettprogrammen der Jahre 1985-2002, wobei eines auffällt: Pispers hat sich im Laufe der Jahre gesteigert. Hat man sich durch die überraschungsarmen, witztechnisch schmalbrüstigen und mit fragwürdigen Aussagen jonglierenden Texte der 80er gequält (z.B. „Softimacho", „Demoland", „Zeit zum Schreiben"), nimmt Pispers in den 90ern allmählich Fahrt auf, um in den vergangenen Jahren zunehmend ätzend zu werden, im positiv-subversiven Sinne. Seine Texte über den Irak-Krieg, über Bush und Konsorten sind präzise, analytisch-sezierend und voller böser Anspielungen. Der reife Pispers ist ein deutscher Michael Moore, der in einer Liga mit Matthias Deutschmann, Heinrich Pachl und Gerhard Polt spielt. Da wünscht man dem Pispers eine Volkerwanderung in sein aktuelles Programm „...bis neulich"! |
Die Vögel brüllen: Kommentare zum Alltag Daniel Glattauer Gebundene Ausgabe, Januar 2005 Verkaufsrang: 155034 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zusammensetzung: 300 Kolumnen und Essays zum Zweikampf des Alltags mit sich selbst. Wirkungsweise: Weltschmerzstillendes Mittel gegen Trübsinnigkeit, Abstumpfung, Unsensibilität, Ignoranz, Menschenscheu, Wiedergabe von Sprachschrott und Wetterfühligkeit. Art der Anwendung: Lesen. Dosierung: Wenn vom Buchhändler nicht anders empfohlen, täglich drei bis 30 kurze Geschichten vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Bei Winterdepression 30 bis 100 Geschichten. Am Ende wieder von vorne anfangen. Auswirkungen: Sie erlernen das Absingen von "Stille Nacht". Sie treten dem "Club der Freunde der zeitlich begrenzten Frist für die vollständige Lieferung bestellter Möbel" bei. Sie können aus einer Pfütze Rotwein ostbolivianische Zwergmaracuja herausschmecken. Und Sie wissen, warum die Vögel heute nicht mehr singen, sondern brüllen. Nebenwirkungen: Die Vögel brüllen ist im Allgemeinen gut verträglich. In Einzelfällen kann es zu Überdehnungen des Lachmuskels, feuchten Augen und spitzen Schreien i n der U-Bahn kommen. Aufbewahrungshinweis: Nachttisch, Kommode, Handgepäck.Haltbarkeit: So lange es Österreich gibt und Deutschland sein großer Nachbar ist.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Vögel brüllen... großartig 5 von 5 Punkten Wie schon der Vorgänger "Ameisenzählung" genieße ich jeden einzelnen "dag"- Artikel in vollen Zügen. dag schafft es immer wieder mich herzhaft zum Lachen zu bringen. Er versteht es einfach, die Dinge so zu formulieren, wie es für die Situation bzw. für Österreich am besten passt. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und natürlich montags und freitags stets auf meinen neuen "dag" auf der Titelseite von der österreichischen Tageszeitung Der Standard. |
In Asien: Mentalität. Kultur. Politik Tiziano Terzani Gebundene Ausgabe, März 2003 Verkaufsrang: 128225 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Singapur, Tokio, Shanghai sind heute Synonyme für einen Erdteil im Aufbruch. Die wirtschaftliche Dynamik, die von den Boom-Regionen Asiens ausgeht, lässt viele ahnen, dass dieser Kontinent das 21. Jahrhundert prägen und wahrscheinlich an die Stelle der Weltmacht USA treten wird. Der Journalist und Schriftsteller Tiziano Terzani hat 30 Jahre lang für den SPIEGEL aus Asien berichtet. "In Asien" ist die Essenz seiner Erfahrungen. Immer vor Ort berichtet der Spiegel-Journalist in seiner eigenen hintergründigen Art, u.a. vom militärischen Engagement der USA in Vietnam, dem Fall Pnom Penhs, von der Niederschlagung des Aufstands am Platz des himmlischen Friedens, von der Übergabe Hongkongs an die Chinesen oder dem Phänomen der indischen "Räuberhauptfrau" Phoolan Devi. Persönliche Porträts von Mutter Teresa, dem Dalai Lama, vom japanischen Kaiser Hirohito und dem chinesischen Machtpolitiker Deng Xiao Ping verdeutlichen das weite Spektrum asiatischer Lebenserfahrung. Schöne und grausame Eindrücke entfalten sich: die Friedfertigkeit thailändischer Buddhisten neben der Schreckensherrschaft der Roten Khmer und dem gnadenlosen Kodex japanischer Geheimgesellschaften. Terzani schildert, welche Faszination die westliche Lebensweise auf den Osten ausübt, wie viele Menschen aber auch dafür kämpfen, ihre kulturelle Identität zu bewahren. Seine Betrachtungsweise lässt Mentalitäten und Religionen verständlich werden und bringt Licht in die Hintergründe dieser Weltregion mit ihren Konfliktherden Afghanistan, Kaschmir und Tschetschenien.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
fantastisch 5 von 5 Punkten dieses buch ist einfach überwältigend und für jeden asien-liebhaber ein muß. da ich ein großer fan von terziano terzani bin und schon viele bücher von ihm gelesen habe, kann ich auch diese buch nur empfehlen. er geht in den einzelnen kapiteln auf asientypische themen ein und beschreibt diese in seiner ergründlichen und ehrlichen art. auch wenn einige der kapitel schon auf themen zurück gehen, welche schon länger zurückliegen ist es trotzdem sehr interessant. und es behandelte themen welche ich noch nicht kannte und die mir zu einem besseren verständnis einzelner länder geholfen haben. ich bin immer noch ganz fasziniert, so daß es mir schwer fällt die richtigen worte zu finden!!!!! mir bleibt nur noch zu sagen, daß es ein absolutes MUß ist.
Ein fantastisches Panorama 5 von 5 Punkten 30 Jahre asiatischer Geschichte anschaulich in einem einzigen Band versammelt! Wer immer wissen will oder muss, was sich auf diesem Kontinent in den letzten Jahrzehnten abgespielt hat, tut gut daran, sich Tiziano Terzani anzuvertrauen. Was sich in diesem Buch nicht findet, ist für das Verständnis Asiens nicht wichtig. Und es liest sich superspannend!!! |
Ökonomie der Aufmerksamkeit: Ein Entwurf Georg Franck Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 79152 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dass die Macht der Ökonomie der politischen Macht den Rang abgelaufen hat, wird niemand bestreiten. Georg Franck hat eine weitere Ökonomie entdeckt, die mit der Ökonomie des Geldes konkurriert: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit als Kampf um eine Ressource, die immer knapper wird. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit funktioniert ähnlich wie die Ökonomie des Geldes. Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wird, lässt sich mit etwas Geschick verzinsen. Und wer am Ende die höchste Stufe der Aufmerksamkeit, den Ruhm erreicht hat, der kann davon ein Stück an seine Kinder vererben. Noch stärker aber als bei der Ökonomie des Geldes zieht der Umgang mit Aufmerksamkeit soziale Konsequenzen nach sich. Deshalb beschließt Georg Franck seinen Entwurf mit dem Grundriss einer Ethik der Aufmerksamkeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Aufmerksamkeit, die sich lohnt! 5 von 5 Punkten Zuerst die schlechte Nachricht: Dieses Buch erfordert Aufmerksamkeit. Der Autor schreibt nicht sehr verständlich, aber vielleicht erfordern komplexe Gedanken ja auch komplexe Saetze. Jetzt die gute Nachricht: Für seine Aufmerksamkeit wird man reich belohnt.
In den Zeiten des Information overloads definiert der Autor Aufmerksamkeit als die neue Leitwährung, die das Geld ablösen wird. Unsere Aufmerksamkeit ist das Wertvollste, was wir geben, aber gleichzeitig auch das Wichtigste, was wir von anderen Menschen erhalten können. Auf der Basis dieser Erkenntnis erfährt man Fundamentales über die Bedeutung der Aufmerksamkeit in Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Gerade der letzte Punkt geht weit über das hinaus, was man von einem solchen Buch erwartet.
Die Bedeutung der Aufmerksamkeit durch andere Menschen für mein Selbstwertgefühl ist nur einer, der interessanten Aspekte dieses Buches. Darüberhinaus entwickelt Franck ein Konzept für die Vermeidung von Kommunikations-/ Beziehungsproblemen, er nennt es wohlwollendes Interpretieren.
Mein Tipp: Unbedingt Lesen. Das Buch ist eine wahre Fundgrube. ABER: Am Besten nur in kleinen Häppchen lesen, sich nicht abschrecken lassen von einigen Wort- oder Satzungetümen. Und wenn man fertig ist, noch mal anfangen.
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Der rasende Reporter Egon Erwin Kisch Taschenbuch, August 2006 Verkaufsrang: 58505 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der "Er?nder" des modernen Journalismus. Der Titel dieser Reportagensammlung blieb ihm als Beiname erhalten: Kisch, der rasende Reporter, der durch Lnder und Zeiten hetzt, wagemutig, verwegen, besessen. Anfang der zwanziger Jahre durchstreifte er die groáen Stdte Europas von Prag bis London, sprte die Faszination des Alltglichen auf, die Vielgestaltigkeit modernen Lebens. Ein Epochenbild im rasanten Wirbel von Ort und Zeit.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kurzweilge Reportagen ueber Themen von grossartig bis banal 5 von 5 Punkten Ein faszienirendes Buch: Dutzende von Reportagen aus aller Welt und ueber alle Themen zu Beginn dieses Jahrhunderts. Von einer Tauchfahrt ueber ein Sechs Tage Rennen bis zur Suche nach dem Golem. Nie langweilig, genau, aber nie distanziert und immer entlarvend. Der Stil ist keine ist kein reisserischer Schmierblattart, sondern eher ein eine Art Hintergrundbericht einer serioesen Zeitung. Ein Buch, was man gut zwischendurch lesen kann und Musik und Wein gut zu passt. |
McCarthy's Bar: Mein ganz persönliches Irland Pete McCarthy Taschenbuch, März 2004 Verkaufsrang: 61142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bunte Paraden am St. Patricks Day, saftig grüne Wiesen, rustikal-gemütliche Pubs mit überschäumendem Guinness auf schweren Tischen und sommersprossige Jungs mit karottenfarbenen Haaren. So stellt man sich Irland gemeinhin vor. Pete McCarthy, englischer TV-Moderator mit britischem Pass und irischem Herzen (seine Mutter ist Irin!), wollte sich selbst ein Bild davon machen, reiste kreuz und quer durchs Land -- und schrieb seine zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen auf. Was dabei herausgekommen ist, knüpft an McCarthys Erfolge als Comedy-Star und Moderator preisgekrönter Reisesendungen nahtlos an. Mit über 300.000 verkauften Exemplaren zählt das Buch zu den erfolgreichsten Publikationen, die es je über Irland gegeben hat. Das liegt zum einen an dem außergewöhnlichen Charme und Witz, mit dem Land und Leute beschrieben werden und zum anderen daran, dass es ein Buch für alle Lebenslagen ist: zum Schmökern, zur Vorbereitung auf den Irland-Trip, zum Verschenken und zum Mitnehmen auf die grüne Insel. Dass die Wahl des Titels auf McCarthy's Bar fiel, hängt übrigens mit der vom Autor selbst aufgestellten achten Reiseregel zusammen, die da lautet: "Lauf niemals an einem Pub vorbei, der deinen Namen trägt." Und da es in den Hügeln zwischen Dublin und Limerick, Galway und Cork vor McCarthys nur so wimmelt, wurden diese Bars zu einer Art zweiten Heimat für den Autor. Für den Leser bringt das den Vorteil mit sich, dass in den gezwungenermaßen aufgesuchten Lokalen die skurrilsten und interessantesten Begegnungen statt- und somit den Weg in die Lektüre fanden. Fazit: Unabhängig, ob man nun Irland bereits kennt oder nicht, besonders mag oder nicht: McCarthys streckenweise äußerst humorvolle Landeskunde kann man nur empfehlen. --Christina Falkenberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Einfach genial 5 von 5 Punkten "Der Harfenist war soeben von der Bühne gefallen..." lautet der Anfang dieses Buches, in dem der Engländer Pete McCarthy sein ganz persönliches Irland beschreibt, auf der Suche nach seinen irischen Wurzeln.
Es handelt sich hier um einen wundervollen und sehr persönlichen Erfahrungsbericht, mit viel Herz geschrieben und gewürzt mit einer ordentlichen Prise englischem Humor. Wer schon einmal in Irland gewesen ist, wird viele seiner eigenen Erfahrungen, was Land und Leute betrifft, in diesem Buch wiederfinden.
McCarthy's Bar ist definitv ein Buch, das auf alle Fälle lesenswert ist und ein Muss für jeden Irland Fan und alle die es werden wollen.
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