Reportagen aus aller Welt

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Seite 6

'Mind-boggling' - Evening Post - Max Goldt'Mind-boggling' - Evening Post
Max Goldt

Taschenbuch, Juli 2005
     Verkaufsrang: 16435      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Letzte Kolumnen und ausgesuchte Prosa im gewohnt ehrlichen Stil des Titanic-Dichters. "Würde ich mich selber als Essayist bezeichnen, wäre das wohl inhaltlich nicht wirklich falsch, aber es wäre nobeltuende Schleimsprache. Also sag ich Aufsatzschreiber, das ist genau das Gleiche, klingt aber weniger kulturbeflissen im Zahnarztgattinnensinne." Kolumnen Nr. 96-108, Some other Stuff, acht unpaginierte Farbseiten, etliche s/w-Abbildungen sowie zwei Zeichnungen von Katz und Goldt

Max Goldts 13 letzte Kolumnen erschienen von Januar 1997 bis Januar 1998 im Monatsmagazin Titanic. Kolumne 106 war alledings nicht rechtzeitig zum Heftschluss fertiggeworden. An seine Stelle erschienen damals die Texte "Der schwarze Wanderbuhpokal" und "Eine Insel am Rande Europas". Kolumne 106 erscheint somit in diesem Buch das erste Mal! Die beiden Ersatztexte sind daher in den "some other stuff" genannten zweiten Teil des Buches gerutscht, welcher aus zum Zwecke des Vortrags geschriebenen,...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Lesen, lachen, wohlfühlen, nachdenken, selber ausprobieren      5 von 5 Punkten
Es wird Zeit für mich keine Max Goldt Bücher mehr zu rezensieren. Ich bin viel zu sehr ein nahezu bedingungsloser Bewunderer der Texte dieses grandioses Autors geworden, um noch objektiv sein zu können.
„Mind-boggling" ist eine typische Sammlung Goltscher Aufsätze, Essays bzw. Kolumnen (Goldts Worte am Ende des Buches zu diesem Thema zeigen den gebürtigen Göttinger von seiner ernsteren Seite. Toll!).
Folgende Essays haben mir vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben:

Ein gutes und ein schlechtes neues Wort für Männer
Mademoiselle 25 Watt
Affige Pizzen

Das sind zeitlose Klassiker des Meisters!
Jeder Tag des Lebens kann so interessant, einzigartig und schön sein, wenn man lernt die Welt so zu sehen wie Onkel Max.
Würde ich alle Bücher so schnell verschlingen wie die von Max Goldt, bräuchte ich täglich ein neues Buch.

In Vorfreude auf das nächste Buch, verbleibe ich mit den besten Wünschen und sage Dankeschön, Herr Goldt!

Ein Fan

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Lanzarote: Erzählung - Michel HouellebecqLanzarote: Erzählung
Michel Houellebecq

Taschenbuch, Mai 2004
     Verkaufsrang: 54829      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Für Michel beginnt das dritte Jahrtausend auf der bizarrsten aller Kanareninseln, wo ganz besondere Exemplare der Gattung Mensch seine Wege kreuzen. Friseuse Barbara und Finanzdienstleisterin Pam sind Lesben mit Kinderwunsch aus dem Frankfurter Raum. Rudi, ein depressiver Polizeiinspektor aus Brüssel, befindet sich "am Rand der menschlichen Totalkatastrophe". Allen gemeinsam ist, dass sie sich für Vulkane, Kakteen und Kamele wenig begeistern können.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

..so ist`s...      5 von 5 Punkten
Nun, es ist eine Erzählung und damit kein Buch.
"Lanzarote" erinnert mich stark an "Plattform" und jenes war das erste Buch, welches ich von Houellebecq (und ich weiß immer noch nicht wie man ihn ausspricht) gelesen hatte. Ums vorweg zu nehmen: es ist eine beeindruckende, schöne, wichtige, plastische, wie auch immer, auf jeden Fall lesenswerte Erzählung.
Man wird dem Schriftsteller einfach nicht gerecht, wenn man ihn auf lakonisch, melancholisch und sexistisch reduziert.
Und die Moralapostel, wenn ich schon lese: "..also ich brauch das nicht.."

Herrgott noch mal, ich möcht gar nicht wissen was die sonst auch nicht brauchen.
Ich für mich kann nur sagen das diese Inhalte für mich sehr nahe sind; ich kucke in einen Facettenspiegel und sehe mich in vielen Teilen wieder.

Kurzweil, real-life und Realismus - vielleicht viel passendere Beschreibungen?
Nun gut, es geht ja nicht um den Schriftsteller an sich sondern um das Buch "Lanzarote", welches eine Erzählung ist, und jene muss gelesen werden . Übrigens auch von Reisewilligen.


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Tokyo Fever: Erotischer Roman - Sarah SchwartzTokyo Fever: Erotischer Roman
Sarah Schwartz

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 57673      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kiara hat es geschafft! Sie hat ein Engagement eines renommierten Tokioter Theaters in der Tasche. Alles, was ihr jetzt zu ihrem Glück noch fehlt, ist ein Mann. Auf einer Party trifft sie den J-Rock-Star Hayato, in den sie sich verliebt. Leider ist Hayato so gar nicht ihr Typ: arrogant, sexbesessen, dominant. Kiara dagegen ist zurückhaltend und sexuelle Ausschweifungen sind ihr fremd. Während Kiara sich noch gegen ihre Gefühle wehrt, schließt Hayato heimlich eine Wette mit seinem Bandmitglied Shouta ab: Hayato soll Kiara nicht nur verführen, sondern sie in den Sexclub "Palast der Wünsche" mitbringen, einem Etablissement, das die sexuellen Wünsche der Reichen und Schönen Tokios stillt. Dort soll Hayato vor laufender Kamera beweisen, wie viel Macht er über die junge Frau hat ...

Kiara hat es geschafft! Sie hat ein Engagement eines renommierten Tokioter Theaters in der Tasche. Alles, was ihr jetzt zu ihrem Glück noch fehlt, ist ein Mann. Auf einer Party trifft sie den J-Rock-Star Hayato, in den sie sich verliebt. Leider ist Hayato so gar nicht ihr Typ - arrogant, sexbesessen, dominant. Kiara dagegen ist zurückhaltend und sexuelle Ausschweifungen sind ihr fremd. Während Kiara sich noch gegen ihre Gefühle wehrt, schließt Hayato heimlich eine Wette mit einem Bandmitglied ab: Hayato soll Kiara nicht nur verführen, sondern sie in den Sexclub "Palast der Wünsche" mitbringen, einem Etablissement, das die sexuellen Wünsche der Reichen und Schönen Tokios stillt. Dort soll Hayato vor laufender Kamera beweisen, wie viel Macht er über die junge Frau hat ...
Die Fortsetzung von "Tokyo Sins".


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Fesselnd      5 von 5 Punkten
Der Roman "Tokyo Fever" spielt in derselben Umgebung wie der erste Roman von Sarah Schwartz, "Tokyo Sins". Allerdings gibt es zwei neue Hauptfiguren, ein mal die neugierige Schauspielerin Kiara, die gerade erst mit ihrer hart erkämpften Ausbildung fertig ist, und ein mal den arroganten, anstrengenden J-Rock-Sänger Hayato.
Obwohl Kiara keine Lust hat eine Nummer auf Hayatos Liste der Eroberungen zu werden, und Hayato von Anfang an schrecklich findet, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen.
Nach einer sehr unüberlegten sexuellen Ausschweifung in Kiaras Wohnhausflur, die Kiara den Rauswurf durch ihre Vermieterin bringt, flieht Kiara zu ihrem Freund Kazuya nach Shanaya, der ebenfalls in Hayatos Band mitmischt.
Während Kiara versucht Hayato zu vergessen, kann er nicht von ihr lassen. Der Roman lebt vom gegenseitigen Kampf, den Hayato und Kiara umeinander führen und durch die Dialoge, die oft wie ein Schlagabtausch sind. Dabei kommt auch die Erotik nicht zu kurz.
Wieder ein guter erotischer Roman für Romantiker - sexuell einen Tick härter als der erste, aber nicht wesentlich. Man trifft alte Bekannte und interessante neue Charaktere. Man kann das Buch aber auch ohne den ersten Teil verstehen.

Tokyo Fever brennt heiß!      5 von 5 Punkten
Mehr als nur ein Nachfolger zu "Tokyo Sins". Dieses Mal folgen wir der angehenden Schauspielerin Kiara, die eigentlich nichts von Beziehungen hält. Doch dann trifft sie den narzisstischen Sänger Hayato und muss feststellen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse weniger gut kennt, als sie immer geglaubt hat. Nach meinem Erachten um einiges erotischer als sein Vorgänger. Kiara ist von Anfang an nicht so unerfahren und so haben wir das Vergnügen sie bei neuen erotischen Entdeckungen zu begleiten. Wieder gibt Tokyo eine wunderbar beschriebene, exotische Kulisse ab, die einen nahezu ins Geschehen versetzt. Es macht Freude, die neuen Charaktere kennen zu lernen und auch vertraute Personen wieder zu treffen. Alles in allem erscheint mir hier ein etwas finsterer Ton zu herrschen, da die Charaktere mehr als zuvor mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben. Wie zuvor hervorragend geschrieben und ein echter, exotischer Leckerbissen.


Das Labyrinth der Einsamkeit - Octavio PazDas Labyrinth der Einsamkeit
Octavio Paz

Taschenbuch, Juli 1998
     Verkaufsrang: 57790      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen.

Preis: € 9,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Octavio Paz' berühmter Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit", bereits 1950 erschienen, "ist das immer noch wichtigste Werk zum Verständnis Mexikos, dieses kastilischen Volkes mit aztekischen Streifen". Für Paz sind die Mexikaner sowohl Spanier wie auch Indianer, wenn sie auch weder von den einen noch von den anderen abstammen wollen. Mit der Ablehnung ihrer Vergangenheit verneinen die Mexikaner sich selbst: "Sie werden zu Söhnen des Nichts und beginnen in sich selbst."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Kulturessayistik auf hohem Niveau      5 von 5 Punkten
Octavio Paz' Essay "Das Labyrinth der Einsamkeit" stammt aus dem Jahr 1950 und hat nichts weniger zum Thema als den Versuch einer Definition der mexikanischen Seele und des mexikanischen Selbstverständnisses. Lohnt es sich heute noch, einen kulturkritischen Beitrag zum Wesen einen Volkes aus der fernen Welt des Jahres 1950 zu lesen? Ich meine, ja, wenn man auf hohem Niveau an solchen Fragen interessiert ist.
Der Literaturnobelpreisträger Paz unterteilt seinen Versuch in 10 Kapitel, die alle eine andere Charakteristik des Mexikaners beschreiben. Unter dem Kapitel Cortés und die Folgen wird in geschichtlicher Hinsicht der Einfall der Spanier behandelt. Wer nun glaubt, hier ginge es einzig um eine moralische Verteufelung des Kolonialismus, wird eines Besseren belehrt. Im Vergleich zu der anglo-amerikanischen neuen Welt im Norden, boten die Spanier der indigenen Bevölkerung einen entscheidenden Vorteil. So schreibt Paz: "Nachdem die Bande zur ihrer eigentlichen Kultur abgerissen, ihre Götter tot und ihre Städte zerstört waren, fanden die verwaisten Indios durch den katholischen Glauben einen neuen Platz in der Welt. Man sollte nicht vergessen, dass die Zugehörigkeit zum katholischen Glauben einen Platz im Kosmos bedeutete. Die Flucht der Götter und der Untergang der Führer hatten die Eingeborenen in eine so große Einsamkeit gestoßen, wie sie sich ein moderner Mensch nur schwer vorstellen kann. In dieser Lage ermöglichte ihnen allein der Katholizismus, Bindungen mit Welt und Jenseits wieder anzuknüpfen, gab somit ihrem Dasein auf dieser Erde wieder Sinn, nährte ihre Hoffnung und rechtfertigte ihr Leben und ihren Tod." Diese differenzierte Sichtweise spricht die Spanier nicht von moralischen Verantwortung frei. Im Gegenteil, Paz schreibt an anderer Stelle: "Behauptet man, Mexiko sei erst im 16. Jahrhundert entstanden, muss man auch zugeben, dass es das Kind einer zwiefachen Vergewaltigung ist, einer imperialen und einer unitarischen, der aztekischen und er spanischen."
Einsamkeit ist eine Leitidee in Paz' Essay. Sie wird geradezu zum Grund- und Schöpfungsmythos des geschändeten Volkes, das bei Paz als "Söhne der Malinche" bezeichnet wird, die indiansische Geliebte Cortés, deren Kinder die ersten Menschen der neuen mexikanischen Rasse waren.
Man darf aber nicht vergessen, dass Einsamkeit und Geworfenheit des Menschen Grundtopoi der Philosophie der 50er Jahre waren, und Paz war ein äußerst gebildeter Mann, der sich in europäischer Literatur bestens auskannte. Auch andere Formulierungen und Ideenkomplexe sind der Zeit geschuldet wie beispielsweise folgende Formulierung: "So ist auch die Frau, als abseits lebendes Geschöpf, ein rätselhaftes Wesen. Besser gesagt: sie ist das Rätsel selbst." Heutzutage werden solche Vorstellung bereits wieder kulturkritisch interpretiert. In Paz' Text haben sie aber noch eine naive Frische, die unberührt ist von den Schulen der Gender-Studies.
Manches ist auch heute nicht mehr so interessant. Man erfährt aber ungeheuer Viel über den mexikanischen Charakter. Sprachlich und gedanklich ist der Text auf höchstem Niveau angesiedelt. Wer es lesen will, sollte sich schon wirklich für das Thema interessieren.

Thomas Reuter


Zum Verständnis Mexikos      4 von 5 Punkten
In diesem Essay versucht der Nobelpreisträger Octavio Paz sein Heimatland und seine Landsleute zu erklären, zu analysieren. Die Problematik der Vergangenheit, die spanischen Wurzeln die von vielen Mexikanern verleugnet werden, vermischt mit der von äußeren Einflüssen (USA) geprägten Zukunft, die ebenfalls von vielen nicht anerkannt wird, versetzt den Mexikaner in ein "Labyrinth der Einsamkeit", so Paz. Er benutzt historische wie auch philosophische und psychologische Fakten und Thesen um somit das Bild des mexikanischen Kindes, Vaters, Mutters, Mann, Frau, Arbeiters usw. zu beschreiben.
Paz beschreibt das Denken und Fühlen seiner Landsleute, die Stellung zum Leben wie zum Tod, die Fiestas, warum viele Mexikaner zu Gewalt neigen uvm., wie wohl kaum ein Zweiter. Behauptet wird hier, das "die ganze Geschichte" des Landes ein "Suchen nach sich selbst ist", welches von fremden Kulturen beeinflusst wurde und wird. Der Mexikaner sei "maskiert" und diese Maske müsse erst abgerissen werden, damit das Leben beginnen kann. Nur eine Revolution, ein Rückgang zu vergangenen Werten könne Mexiko helfen, so der Autor im Epilog.

Mal ein anderes, zwar sachliches, aber nicht minder gut lesbares Buch über ein anderes Land. Interessant für jeden Leser, der weltoffen und interessiert ist und der über seinen eigenen Tellerrand hinweg schauen möchte. Also nicht nur unbedingt was für Mexiko-Interessierte. Ein wichtiges und vielleicht viel zu unbekanntes Buch, denn es setzt sich für die Völkerverständigung und Toleranz ein. Und abgesehen davon bildet es den Leser auch noch weiter, in dem es kulturelle, soziologische, historische, psychologische und politische Problemlagen anspricht und diese zu lösen versucht.



Ökonomie der Aufmerksamkeit: Ein Entwurf - Georg FranckÖkonomie der Aufmerksamkeit: Ein Entwurf
Georg Franck

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 89246     

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Dass die Macht der Ökonomie der politischen Macht den Rang abgelaufen hat, wird niemand bestreiten. Georg Franck hat eine weitere Ökonomie entdeckt, die mit der Ökonomie des Geldes konkurriert: Die Ökonomie der Aufmerksamkeit als Kampf um eine Ressource, die immer knapper wird. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit funktioniert ähnlich wie die Ökonomie des Geldes. Aufmerksamkeit, die uns entgegengebracht wird, lässt sich mit etwas Geschick verzinsen. Und wer am Ende die höchste Stufe der Aufmerksamkeit, den Ruhm erreicht hat, der kann davon ein Stück an seine Kinder vererben. Noch stärker aber als bei der Ökonomie des Geldes zieht der Umgang mit Aufmerksamkeit soziale Konsequenzen nach sich. Deshalb beschließt Georg Franck seinen Entwurf mit dem Grundriss einer Ethik der Aufmerksamkeit.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Pay attention, please!      5 von 5 Punkten
Georg Francks "Ökonomie der Aufmerksamkeit" ist gewiss kein Buch, das man mal eben auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn liest. Denn es ist keineswegs ein Werk, dem man nur halbherzige Aufmerksamkeit schenken darf und kann, um es zu verstehen. Man muss bei jedem einzelnen Wort konzentriert mitdenken, ihm also ökonomische Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Doch bemüht man sich darum, so wird man mit durchdachten und wohl überlegten Gedankengängen, Ansätzen und Theorien belohnt.
Es ist kein Buch für die breite Masse, für mich aber hat sich jede einzelne Minute damit voll und ganz gelohnt!


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Uni-Wissen Anglistik /Amerikanistik: How to Write an Essay -Anglistik /Amerikanistik (Uni Wissen) - Richard AczelUni-Wissen Anglistik /Amerikanistik: How to Write an Essay -Anglistik /Amerikanistik (Uni Wissen)
Richard Aczel

Taschenbuch, Oktober 1998
     Verkaufsrang: 123053      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Leider (fast) nur zum Literary essay      3 von 5 Punkten
Mir hätte sehr geholfen, wenn schon im Titel zu erkennen gewesen wäre, dass es im Buch vor Allem um 'Literary Essays' geht. In meinem Studiengang aber wird in der Prüfung ein 'Argumentative Essay' verlangt und dazu wird im Buch nur auf drei Seiten eine kurze Einführung gegeben. Für mich hat sich der Kauf des Buches daher nicht gelohnt.

voll sinnlos      1 von 5 Punkten
Also weiß ja nicht ob es am Dozenten gelegen hat, aber mir hat das Buch für das Seminar überhaupt nicht geholfen. Das unterichtet wahrscheinlich sowieso jeder anders. Fand es auch nicht sonderlich übersichtlich, ganz anders als das "Phonetics" Buch, das fand ich top. Also, besser Finger weg, find ich

Super !!!      5 von 5 Punkten
Als Englischstudent steht man irgendwann, meist bereits im ersten Semester, vor der Aufgabe ein Essay zu schreiben. "Ein Essay, was ist das denn?", werden sich die meisten fragen. Nun, Aczel (Dozent der Uni Köln) erklärt es zwar in englischer, dennoch sehr verständlicher einfacher Sprache. Er erklärt die Gattung Essay und gibt dann eine genaue Anleitung, wie man einen solchen selbst schreibt. Die Abschnitte des Buches sind gut gegliedert und man findet sich dank Überschriften und Stichworten am Textrand gut zurecht. Zusammenfassungen wiederholen nochmal die wichtigsten Punkte der insgesamt 7 Kapitel. Aufgelockert ist der Text außerdem durch zahlreiche Schaubilder. So wird man Schritt für Schritt ans strukturierte Essayschreiben geführt, was sogar dank Aczels guter Anleitung sehr großen Spaß machen kann. Bei kleinem Preis und lockerer verständlicher Sprache ist dieses Buch wie die gesamte Uni-Wissen Reihe sehr, sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

gute Hilfe!      5 von 5 Punkten
Von vorneherein positiv zu beurteilen ist der Gebrauch der englischen Sprache, denn schließlich soll später das essay ja auch in Englisch geschrieben werden. Die Gliederung ist praktisch und übersichtlich. Sie baut auf den verschiedenen Entwicklungsstufen eines essays auf. Auf Kapitelebene wird der Übersichtlichkeit auch große Bedeutung beigemessen: die Stichwortbalken ermöglichen eine schnelle Orientierung und ein schnelles Auffinden bestimmter Abschnitte. Generell scheinen die Bücher der "UNI-Wissen"-Reihe eine neue Generation von "Schulbüchern" einzuleiten, da sie endlich mal mit der Zeit gehen und nicht der Zeit hinterherhinken. Die zahlreichen Beispiele erleichtern später auch die Umsetzung in die Praxis und nehmen gerade den Schülern / Studenten, die zum ersten Mal ein essay schreiben, die Hemmschwelle zum ersten Schritt. Von der Themesuche über die Gliederung bis hin zum Schreibstil wird alles einleuchtend erklärt. Da es verschieden Formen von essays gibt, werden alle drei Arten vorgestellt und voneinander abgegerenzt. Es ist gerade für Erstsemester eine Hilfreiche Anschaffung, die auch bestimmt ins studentische Budget paßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Franz von Assisi - Hermann HesseFranz von Assisi
Hermann Hesse

Taschenbuch, Januar 1983
     Verkaufsrang: 138344      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

wunderschön einfach      5 von 5 Punkten
Dieses frühe schriftstellerische Werk von Hesse erzählt in einfacher, manchmal gewollt altmodischer Weise das Leben des Franz von Assisi. Hesse war sein Leben lang begeistert von der Figur des Franz von Assisi. Eine gewisse Nähe dazu ist auch im "Peter Camenzind" zu spüren. Ergänzend beinhaltet dieser Band noch einige kleinere Erzählungen, die Hermann Hesse zum Thema des heligen Franz geschrieben hat. Dieses Büchlein eignet sich optimal zum Meditieren.

Seinem Stil treu...      5 von 5 Punkten
Wie der Titel schon sagt, beschreibt die (kaum 80 Seiten umfassende) Erzählung das Leben des Hl. Franz von Assisi. Wie gewohnt hat sich Hesse auch in dieser Geschichte von der Erzähltradition des Genres (Heiligengeschichten) bzw. seinem Inhalt beeinflussen lassen (siehe Siddharta). Schön zur Geltung gebracht wird die tiefe, innige Liebe des Heiligen zu Gott und die Konsequenz, mit dem er seine Berufung lebte. Für Hesse-Leser vielleicht ein ungewohntes Terrain (verbindet man doch den Autor eher mit seiner Liebe zur Kultur Ostasiens), aber in Stil und Qualität durchaus nicht aus dem Rahmen fallend und deshalb sicherlich lesenswert.


Die Reportage (Praktischer Journalismus) - Michael HallerDie Reportage (Praktischer Journalismus)
Michael Haller

Broschiert, 1. Juli 2006
     Verkaufsrang: 45714      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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»Die Reportage«, der Klassiker der Journalistenausbildung, liegt nun in aktueller Neuauflage vor. Michael Haller hat das Lehrbuch, das Volontäre wie Studierende gleichermaßen nutzen, grundlegend überarbeitet und neueste Trends berücksichtigt. Haller geht zunächst auf die Geschichte der Reportage ein, beschreibt ihre Merkmale und grenzt sie gegenüber anderen journalistischen Darstellungsformen wie dem Feature ab. Systematisch und anhand zahlreicher Beispiele führt er in Themenfindung, Materialbeschaffung und das Schreiben der Reportage ein. Für die Neuauflage wurden insbesondere das Storytelling, neue Erzählmuster für Onlinemedien, die Diskussion über den neuen Journalismus - also literarische Formen durch die junge »Generation Golf« - sowie die Kritik am Borderline-Journalismus neu aufgenommen. In einem Werkstattteil geben renommierte Reporter wie Cordt Schnibben, Hermann Schreiber und Jürgen Leinemann Einblicke in ihre Schreibpraxis. Sie zeigen, wie man ein Thema veranschaulicht, Beobachtungen authentisch darstellt und Sprache sinnlich macht - damit Journalismus lebendiger wird. Michael Haller ist Professor für Journalistik an der Universität Leipzig, Dozent an zahlreichen Journalismusakademien und Herausgeber der internationalen Fachzeitschrift für Journalismus »Message«. Zuvor war er 25 Jahre Redakteur bei führenden Blättern des deutschen Sprachraums.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Hoher Praxiswert      5 von 5 Punkten
Die Neuauflage dieses Klassikers fand ich sehr erhellend und für mein journalistisches Handwerk ausgesprochen hilfreich. Endlich ein Fachmann, der Hintergrundwissen und theoretische Reflexion mit profunder Praxiserfahrung zu verbinden versteht - im deutschen Journalismus mit seinem oft blinden Praxisglauben noch immer eine Rarität. Ueberzeugend fand ich, wie Haller die Erzählformen des Journalismus herleitet, qualitätsprägende Kriterien entwickelt - und praktisch anwendet. Und aufschlussreich fand ich in der Neuauflage die Diskussion des "new journalism" und des us-amerikanischen "narrative journalism". Sozusagen als Nagelprobe funktioniert das Schlusskapitel mit aktuellen "Werkstatt"-Berichten reommierter ReporterInnen. Insgesamt sehr gelungen!


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Disko Ramallah: Und andere merkwürdige Orte zum Plattenauflegen - Hans NieswandtDisko Ramallah: Und andere merkwürdige Orte zum Plattenauflegen
Hans Nieswandt

Broschiert, April 2006
     Verkaufsrang: 63931      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eigentlich hatten wir ja nicht damit gerechnet, dass DJ Hans Nieswandt uns so bald nach seinem schriftstellerischen Erfolgsdebüt plus minus acht schon wieder mit einem Buch erfreuen würde. Schließlich hatte Thomas Meinecke, selbst DJ und Literat, damals noch darüber geklagt, dass er Nieswandt jahrelang hatte drängen müssen, bis der das Buch endlich zu Papier gebracht hatte. Offenbar aber hat der weit gereiste Plattenaufleger mittlerweile so richtig Spaß am Schreiben gefunden. Und diesen Spaß hat man auch beim Lesen von Disko Ramallah, einem Buch, das uns mit kurzen, flüssig und pointiert geschriebenen Berichten mitnimmt an die merkwürdigsten Orte musikalischen Schaffens.

"Ich hatte Familie und brauchte das Geld", wandelt der Autor in seinem Vorwort eine gängige Floskel ab, mit der sich seit Generationen reifer gewordene Künstler etwaigen Neckereien wegen früher beruflicher Peinlichkeiten erwehren. Bei Nieswandt fällt der Satz im Zusammenhang mit einem Angebot, eine von Verona Feldbusch moderierte "Party zu Ehren von Spinat" musikalisch zu untermalen. Peinliches herausgekommen ist aber weder bei diesem, noch bei irgendeinem der anderen Abende, von denen hier berichtet wird. Im Gegenteil. Jede einzelne Geschichte belegt, warum Hans Nieswandt tatsächlich für jede erdenkliche Gelegenheit der passende DJ ist. Und schreiben kann er eben auch. Jedenfalls haben wir einen Heidenspaß gehabt bei der Lektüre seiner Geschichten von der Hip-Hop-Hochzeit in Amsterdam, dem Hubschrauberkonzert in Salzburg oder dem Tag der offenen Tür in Ankara. Empfehlenswert! --Freia Danz

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Danke für die gute Unterhaltung      5 von 5 Punkten
Ich fand das Buch sehr gut unterhaltend, deshalb von mir 5 Sterne. Noch ein bißchen mehr Begründung? Ok. Hans Nieswandt schreibt sympathisch und oft mit trockenem Humor. Hier sind besonders die Orte spannend - wer hat schon Gelegenheit zum Auflegen in den Libanon oder nach Litauen zu fahren. Die popkulturelle Welt ist doch überall ein bisschen anders. Hans Nieswandt hat offenbar auch das Augenzwinkern gegenüber der eigenen Person nicht verlernt. Schöner ironischer Umgang mit den eigenen Befindlichkeiten. Das Buch ist teils so geschrieben, wie andere vielleicht Postkarten schreiben würden. Sehr charakteristisch in Jerusalem: "Da hatte es mich als DJ doch tatsächlich ins Heilige Land verschlagen. Hier lag ich, in Jerusalem, und unten im Gepäckraum des alten Pilgerhotels schliefen meine Scheiben. Wenig später schlief auch ich." Der Besuch im "Heiligen Land" ist ohnehin schon sehr lustig geschildert - hier sieht man wie man ohne großen Aufwand an Worten große Texte hinbekommt :)


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Der infrarote Korsar: Ausgesuchte neue Texte - Wiglaf DrosteDer infrarote Korsar: Ausgesuchte neue Texte
Wiglaf Droste

Taschenbuch, Oktober 2004
     Verkaufsrang: 67078      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Neue Texte zu allen wirklich wichtigen Themen unserer Zeit: Tapfere Kleine Frauen, belegte Br”tchen, Waschbrettk”pfe, Depressionsgruppen, Schreibtischv„ter, Opfer, Nasennebenh”llen, Kollateralkameraden, Lautlaubsauger, Proletentoaster, Trffelhobel, Partnerlook, das B”se an sich und vieles mehr.
Wiglaf Droste kleidet den Horror deutscher Allt„glichkeit in die passenden Worte.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Kein Warmduscher      5 von 5 Punkten
Wiglaf Droste bleibt seinem Ruf als großer, böser Mann des deutschen Feuilletons treu. Diejenigen, die er ins Visier nimmt, sind nicht zu beneiden. Dann wird Droste knallhart, ätzend, kompromisslos - und bleibt stets sprachgewaltig. Der Mann ist kein literarischer Warmduscher, in seinen Texten geht es ordentlich zur Sache. Meist haben es die Leute auch verdient - falls nicht, tut es allerdings auch dem Leser etwas weh. But no risk, no fun.


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Häuptling eigener Herd: Häuptling Eigener Herd. Pilze. Heft 32 - Häuptling eigener Herd: Häuptling Eigener Herd. Pilze. Heft 32

Broschiert, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 116526      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Lesen Sie in diesem Heft über Pilze und deren ganz eigene Welt. Wir gehen weit über die monströse Pilzfauna hinaus. Lesen Sie über die Genüsse von Pilzen, auch über preiswerte Ausflüge, die mit "magic-mushrooms" an der Hirninnenseite Juckreize fördern.
Steinpilze mögen wir alle, aber es gibt auch den Atompilz. Um die Polaritäten auszureizen, servieren wir nicht nur Reizker, sondern auch Fußpilz und den wichtigsten Pilz der letzten Jahrtausende, den Zunder, ohne den die Herdfeuer kalt geblieben wären.




Keiner ist so toll wie wir: Blöde Briten, dämliche Deutsche, frustrierte Franzosen und 36 weitere hoffnungslose Fälle. Die schönsten Vorurteile Österreichs auf einen Blick - Markus HuberKeiner ist so toll wie wir: Blöde Briten, dämliche Deutsche, frustrierte Franzosen und 36 weitere hoffnungslose Fälle. Die schönsten Vorurteile Österreichs auf einen Blick
Markus Huber, Robert Treichler

Taschenbuch, März 2001
     Verkaufsrang: 136996      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wussten Sie schon, dass man Belgier problemlos daran erkennt, "dass sie über der Augenpartie einen schwarzen Balken tragen"? Und dass die Deutschen so aussehen, "als seien sie permanent drauf und dran, einen Weltkrieg anzufangen oder einen jämmerlichen Witz zu erzählen"? Wenn nicht, dann kennen Sie die schönsten Vorurteile Österreichs noch nicht und sollten sich vielleicht das nun erschienene Standardwerk auf diesem Gebiet Keiner ist so toll wie wir zulegen.

"Blöde Briten, dämliche Deutsche, frustrierte Franzosen und 36 weitere hoffnungslose Fälle" werden hier in alphabetischer Reihenfolge von A (wie Albaner) bis Z (wie Zyprioten) präsentiert. Nicht nur über das Aussehen unserer Miteuropäer, auch über die Geografie, Geschichte, Sprache und Kultur ihrer Länder erfahren wir nur Schauerliches. Ob wir dieses tatsächlich längst gemutmaßt haben, wie der Umschlagtext verkündet, muss natürlich dem (Vor-)Urteil der Leser überlassen bleiben.

Auf länderkundliche Exaktheit legen die Autoren jedenfalls keinen Wert, ebenso wenig wie auf politische Korrektheit. Die schamlose Aneinanderreihung der tolldreistesten Vorurteile ist vielmehr erschütternd, nämlich für das Zwerchfell. Frei nach dem Österreicher Sigmund Freud könnte man sagen, dass man sich durch die Lektüre von Keiner ist so toll wie wir eine ganze Menge an psychischem Aufwand erspart. Anders formuliert: Das Buch ist einfach ungemein witzig.

Der humoristische Rundumschlag der Autoren, die hauptberuflich Journalisten sind, erfolgt nach allen Regeln der Kunst. Die Pointen lesen sich flüssig und wirken nie aufgesetzt. Die Grenzen des guten Geschmacks werden zwar übertreten, aber das ohne zu stolpern. So hemmungslos die Miteuropäer auch schlecht gemacht werden, der Wortwitz sinkt nie auf das Niveau von tendenziösen Bierzeltsprüchen. Weitere EU-Sanktionen müssen wir also kaum befürchten, allerdings dürfte klar sein, dass bereits in ganz Europa fieberhaft an neuen Österreicherwitzen gearbeitet wird. Diese werden wir (hoffentlich) mit ebenso viel Humor nehmen, wie wir von den anderen erwarten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. --Mathis Zojer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Österreich und sein Ausland      5 von 5 Punkten
Habe das Buch heute zum ersten Mal in der Hand gehabt und selten so in mich hineingegrinst, gewiehert, etc...
Da ich aber in einer Buchhandlung war und die anderen mich schon so seltsam von der Seite gemustert haben, habe ich es wohl unterlassen, laut aufzulachen.

Besonders gut hat mir der Eintrag über den Französischen Film gefallen, worin überall - fast ausnahmslos, wenn nicht gerade von Brigit Bardot in einer Sexszene gedoubelt - Gerard Depardieu mitspielt (meiner Mutter würds gefallen, ist aber leider nicht so).

Und zum "Vorwurf", dass WIR ÖSTERREICHER, natürlich nur anderen gegenüber Vorteile hätten (kann man auch Vorurteile gegen sich selbst haben?), kann ich bitte entkräften, dass ICH PERSÖNLICH, und weitere Mio. Österreicher an diesem Werk nicht mitgearbeitet haben. Zumindest sind noch keine Tantiemen auf meinem Bankkonto eingelangt. ;-))


 Weitere Lesermeinungen



Der Sonntagsökonom: Geschichten aus dem prallen Leben - Der Sonntagsökonom: Geschichten aus dem prallen Leben

Gebundene Ausgabe, April 2007
     Verkaufsrang: 135105      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Warum hüten Eltern ihre Kinder lieber im Winter als im Sommer? Warum sind Amerikaner glücklicher als Europäer? Und warum geben Frauen plötzlich ihren Mädchennamen ab? Auf all diese Fragen haben Ökonomen Antworten. Das ist ein ziemlich unverschämter Anspruch, fördert aber handfeste Erkenntnisse zutage.
Der Sonntagsökonom - das sind 45 humorvolle Geschichten aus dem prallen Leben, die zeigen, dass Wirtschaftswissenschaften auch für Leute interessant sein können, die sich ansonsten ziemlich wenig für Konjunkturtheorie oder Geldpolitik interessieren. Der Sonntagsökonom erklärt, warum der Homo Oeconomicus sich manchmal überraschend, irrational, bequem, gierig oder unehrlich verhält. Alles ist wirtschaftswissenschaftlich fundiert und macht auch noch Spaß.
Das Buch geht zurück auf eine erfolgreiche Serie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Es wurde geschrieben von Wirtschaftsredakteuren der F.A.Z., die ihr Geschäft von der Pike auf gelernt haben.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Vom Humor der Ökonomen und ihrem Menschenbild      3 von 5 Punkten
Die Wirtschaftsredakteure der F.A.Z. haben einen Versuch unternommen, trockene wirtschaftliche Phänome aufzugfreifen und ihr bisher graues Erscheinungsbild mit bunten Farben humoristisch zu erklären.
Herausgekommen ist eine Zusammenfassung von 45 kurzen Geschichten aus den Bereichen Familie, Religion, Wirtschaft, Alltag, Globalisierung, Karriere, Kriminalität und Politik.

Beim Lesen dieser kurzen Alltags-Geschichten spürt man schnell die anti-gewerkschaftliche Einstellung der F.A.Z. sowie ihr wirtschaftsliberales (neoklassisches) Ökonomie-Verständnis. Der Staat bekommt sein Fett weg.
Ökonomisches Wissen ist für die Lektüre diese Buches nicht nötig und bietet daher gerade für Nicht-Ökonomen eine schöne Möglichkeit, sich einen Überblick über die Gedankengänge von Ökonomen und ihr Menschenbild zu machen, wenn bspw. versucht wird, die positiven Seiten von Kinderarbeit herauszuarbeiten, oder dafür plädiert wird, aus dem Organhandel einen Markt zu machen. Ökonomisch-rational sind diese Ergebnisse allemal, doch besteht das Leben nicht ausschließlich aus Rationalität. Diese Erkenntnis gestehen auch die Autoren mehr oder weniger indirekt ein.

Der Versuch, diese Geschichten so humorvoll wie möglich zu schreiben, gelingt hin und wieder, doch bleibt dieser Versuch auf Grund der ökonomisch-rationalen Sichtweise teilweise auf der Strecke.
Doch soll dies nicht vom Lesen dieses Buches abhalten. Es ist dennoch ganz interessant, in mehreren Formen lehrreich und sorgt für Kruzweil allemal.

In einigen Texten geben die Autoren zu, dass die angesprochenen Phänomen nicht gänzlich ökonomisch erklärt werden können. Hierbei könnte ihnen Karl-Heinz Brodbeck mit seinem Buch "Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie" erklären, warum dies so ist.


Ist der Mensch nun rational oder irrational?      4 von 5 Punkten
In den letzten Jahren verliessen auch die Ökonomen ihre Elfenbeintürme, um den Menschen auf der Gasse spannende Geschichten von ihrem Tun zu erzählen. Zwar halten die meisten Wirtschaftswissenschaftler noch am Bild des Homo oeconomicus fest, aber humorvoll eingepackt lassen sie das Irrationale immerhin schon zu Wort kommen. Der Herausgeber dieser Geschichtensammlung heisst Rainer Hank und leitet seit 2001 die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Sonntagszeitung.

Auf gut 200 Seiten haben 45 Storys aus dem ganz gewöhnlichen Alltag Platz gefunden. Die angenehme Kürze der einzelnen Beiträge erklärt sich daraus, dass sie für eine Serie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verfasst wurden. Und bekanntlich schnitt man die Texte auch in den so genannt seriösen Blättern auf die neuen Lesegewohnheiten zurecht. Geordnet sind die leicht verständlichen Ausflugsberichte der Ökonomen in die Themengebiete "Familie, Religion, Wirtschaft, Alltag, Globalisierung, Karriere, Kriminalität und Politik." Und zwar in dieser Reihenfolge... Und am Schluss findet sich jeweils noch ein Literaturtipp, oder auch zwei.

Mein Fazit: Selbst wenn nicht alle Beiträge das gleiche Überraschungsmoment und die obergeschliffene Sprache vorweisen können, hat mir diese Sammlung sehr gefallen. Ein bisschen war ich aber erstaunt, dass am Credo der Ökonomen, der Mensch sei ein rationales Wesen, nicht vehementer gerüttelt wurde. Aber was soll's? Auch die Wirtschaftswissenschaftler gehen der Zukunft im normalen Schritttempo entgegen.



Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie - Vince EbertDenken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie
Vince Ebert

Broschiert, Oktober 2008
     Verkaufsrang: 65214      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wissenschaftlich fundiert, brüllend komisch!
Der Mensch kann nichts besser als Denken. Doch ob Bundeskanzler, Garagentüftler oder Gudrun jeder tickt unterschiedlich. Der Papst denkt anders als der Camper, die Blondine anders als die Amöbe. Vince Ebert hat sich mit den erfolgreichsten Denkstrategien der Evolution und den dümmsten Denkfehlern der Menschheit beschäftigt. Entstanden ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem nervigen Zweidrittelwissen.




Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen? - Wiglaf DrosteWill denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?
Wiglaf Droste

Gebundene Ausgabe, September 2007
     Verkaufsrang: 25913      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wiglaf Droste war hellwach unterwegs, erlebte Eigenartiges und Unzumutbares, suchte und fand traumsicher auch das Schöne, wählte aus und schrieb es auf, wie nur Wiglaf Droste das aufschreiben kann. An einem sonnigen Tag im Park beobachtet er "ein gemischtes Sextett" zur Musik von Mikis Theodorakis "um Kerzen herumtaumeln, fern jeder Rhythmik, ungelenk und tapsig" in unfreiwillig komischer Selbstverwirklichung sich übend. Droste mauert nicht; gibt Einblick in seine nur zehn Wochen währende Tätigkeit als Werbetexter: "Der Kunde stellte Motoröl her? Kein Problem: Wir schmieren nicht nur den Kanzler, sondern auch den Motor seines Wagens." Und schon war eine vielversprechende Karriere beendet. Drostes Liebeserklärungen an das Kino, den Fußballspieler Del Piero, Tom Petty, Sondermann oder an James Krüss sind Preziosen, denen man Drostes seelenverwandte Verbundenheit anmerkt. Harsch dagegen verwahrt er sich gegen die Elster, den "Skinhead der Lüfte"; das mediale Nullundnichtig kontert er lächelnd souverän aus: "Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?" Drostes neues Buch ist ein Universum, in dem man sich auf angenehme Weise verlieren kann. Dieser Autor geizt nicht, er gibt alles - Stil, Geist und Gefühl.



Endlich Nichtdenker!: Handbuch für den überforderten Intellektuellen - Hannes SteinEndlich Nichtdenker!: Handbuch für den überforderten Intellektuellen
Hannes Stein

Broschiert, April 2006
     Verkaufsrang: 16916      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sie lieben das Denken und haben ein Faible für Witz, Ironie und Widerspruch? Sie Ärmster! Denn langjährige Untersuchungen haben bestätigt, was leidgeprüfte Intellektuelle schon immer geahnt haben: Regelmäßiges Denken zerstört Karrierechancen, macht grenzenlos einsam und führt zu Langeweile. Wie Sie jedem gedankenschweren Ballast für immer entsagen und mit leerem Schädel und vollem Herzen auf die Sonnenseite des Lebens gelangen, zeigt Hannes Stein in seinem Handbuch für den überforderten Intellektuellen. Denn wer hätte das gedacht: Auch Nichtdenken will gelernt sein!

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

"Wer liest, hat offenbar nichts Besseres zu tun und sollte sich schuldig fühlen.      5 von 5 Punkten
Deswegen rate ich Ihnen: Schonen Sie Ihre Augen" ... Gehen Sie lieber wieder einmal im Wald spazieren!" ( Hannes Stein)

Das vorliegende Buch ist ein oberironisches Machwerk! Dies wird vom Autor selbstverständlich vehement bestritten...und da Stein ein plietscher Junge ist, begründet er sein Dementi auch schlüssig und dezidiert.
Sein Hauptanliegen ist es offenbar aufzuzeigen, weshalb es sinnvoll ist das Denken einzustellen, denn Nachdenken raubt den Menschen bekanntermaßen die innere Ruhe.
Stein zeigt Wege auf und nennt praktische Beispiele , die dem Leser dazu verhelfen den seligen Zustand des Nichtdenkens langfristig sein Eigen zu nennen
Was überhaupt ist Denken? Der Autor definiert: " Denken ist ein ständiges leises Selbstgespräch - kein Monolog..., sondern ein innerer Dialog.... Dieser innere Streit drängt nach draußen ans Licht der Öffentlichkeit. Er will sich in Gesprächen, Debatten, Diskussionen verwirklichen ; er will die rauchige Luft von Kaffeehäusern atmen und trübe Seminarräume unsicher manchen"( S. 27). All dies führt in der Regel aber zu unerfreulichen Ergebnissen!
Das Nichtdenken hingegen bietet eine Reihe von Vorteilen, wie der Autor offenlegt: die Karrierechancen werden größer, man ist nicht mehr einsam und auch nicht mehr gelangweilt.
Denken heißt letztlich durchschauen. Wer Dinge durchblickt, raubt ihnen ihr Mysterium, ihr Flair, ihren metaphysischen Reiz ( vgl. S.18 ).
Am schlimmsten jedoch ist, das das Denken hässlich macht! Der Verzicht auf intellektuelle Tätigkeit verhindert tiefe, unschöne Furchen im Gesicht. Man kann sich auf diese Weise die ewige Jugend pachten!
Wer aufs Denken verzichtet gewinnt an Kraft, Reichtum, innerer Ruhe, Selbstvertrauen, Mut, Selbstachtung, Gesundheit und Sex ( vgl. S. 22).
Bei solchen Aussichten möchte doch keiner mehr die Stirn in Falten legen, oder? Nur Dumme denken zukünftig noch! Ist ja logisch!
Übrigens zählte Sokrates, Stein erinnert an ihn, zu diesen Dummen. Der griechische Philosoph vertrat die Ansicht das Tugend lehrbar sei und bewies durch üble Haarspaltereien , dass seine Mitbürger über die wichtigsten Dinge noch nie richtig nachgedacht hätten. Natürlich verschaffte er sich dadurch eine Menge Feinde unter den Nichtdenkern. Nur ein Dummer kann so blöd sein sich in eine solche prekäre Lage , wie dieser Sokrates zu schaffen. Im Grunde war er selbst schuld, dass man ihn zwang den Schierlingsbecher zu trinken! Mit seinem Gehabe konnte er unter Nichtdenkern keine Freunde finden. Das hätte ihm klar sein müssen!
Man muss sich bewusst machen, dass man sich vor Leuten wie Sokrates schützen muss. Man muss sich von ihnen abschotten!
Stein weiß: " Bei der Berührung mit dem philosophisch-politischen Feind droht Ihnen gleich von zwei Seiten Ungemach. Erstens können Sie sich zum Widerspruch herausgefordert sehen und dann müssen sie unweigerlich Ihr Hirn gebrauchen. Zweitens aber- und das ist viel gefährlicher- können Sie manche Position revidieren. Sie können feststellen, dass jemand , den Sie eigentlich verabscheuen; Ihnen geistig näher steht als sie zugeben....Kurz und schrecklich , es könnte geschehen, dass sich bei der Lektüre eines Feindautors wie von selbst der Horizont erweitert; und das muss um jeden Preis vermieden werden." ( S. 48) Das geht am besten, wenn man sich bemüht starrsinnig zu sein. ( Siehe Seite 82 -88)
Wenn Ihnen das nicht gelingt, dann trinken täglich am besten Alkohol bis der Nabel glänzt. Irgendwann hören sie dann schon auf zu denken, spätestens , wenn Sie ins Koma fallen!
Streben sie nach Harmonie, identifizieren Sie sich mit Ihrer Volksgruppe, grölen Sie mit der Menge, halten Sie sich für den Größten, reden sie überall mit, konvertieren zu Islam, werden sie drogenabhängig und hören Sie auf Bücher zu lesen, dann geht es Ihnen fortan gut. Alle Welt liebt Sie und Sie finden endlich Ihre innere Ruhe.
Studieren Sie zuvor Hannes Stein und verschenken Sie anschließend das Buch an einen guten Freund. Gehen Sie daraufhin im Wald spazieren und erfreuen sich der denkfreien Zeit, die Ihnen zukünftig bevorsteht.
Hüten Sie sich vor ironischen Menschen, schicken Sie diese schnellstens in die Wüste! " Für den , der mit der Gewohnheit des Denkens brechen möchte, ist Ironie natürgemäß Feindesland. Sie ist das Reich des Bösen, verstrahltes Gelände, das finstere Mordor, in dessen Mitte das schlaflose Feuerauge glüht."( S.77)

Ein sehr empfehlenswertes Buch!


 Weitere Lesermeinungen


Die Weiden: Eine phantastische Geschichte und eine Reiseerzählung - Algernon BlackwoodDie Weiden: Eine phantastische Geschichte und eine Reiseerzählung
Algernon Blackwood

Gebundene Ausgabe, März 2007
     Verkaufsrang: 159499      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine gottverlassene Donaulandschaft, die aus nichts als Weiden, Wind und Wasser zu bestehen scheint. Auf einer dieser Sandbänke schlagen zwei Kanuten ihr Zelt auf, um dort die Nacht zu verbringen. Zunächst sind sie fasziniert von der Urtümlichkeit und Abgeschiedenheit des Ortes; allmählich wird dieses Gefühl des Einsseins mit der Natur jedoch verdrängt durch eine immer stärker fühlbare Bedrohung, die sich im Laufe der Nacht zu lähmender Furcht verdichtet. Ungeheuerliche Gestalten tauchen auf, das Kanu schlägt leck, ein Paddel geht verloren, und am Ende dieser Nacht haben beide das Gefühl, nur mit knapper Not etwas Entsetzlichem entronnen zu sein.

Anlaß für diese Erzählung war eine Kanufahrt, die Algernon Blackwood mit einem Freund auf der Donau unternahm und über die er 1901 einen Reisebericht schrieb für das englische Macmillan's Magazine mit dem Titel"Eine Kanufahrt auf der Donau".




Neue Philosophische Vitamine: So lass uns leben! - Theo RoosNeue Philosophische Vitamine: So lass uns leben!
Theo Roos

Broschiert, 20. September 2007
     Verkaufsrang: 17507      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Neue Nahrung für den Hunger nach Sinn und Lebensglück.
Da der Mensch nicht vom Brot allein lebt, verabreicht Theo Roos eine starke Dosis philosophischer Vitamine. Sie sprudeln aus dem Basiswissen der Lebenskunst und aus den Lebensweisheiten von Philosophen. Ihre Wirkung entfalten sie beim und nach dem Lesen: in Form praktischer Übungen, die uns das Handwerk des Lebens lehren und Geist und Seele bereichern. Seit der Antike fasst die philosophische Lebenskunst die gelebte Praxis von Philosophen als deren eigentliche Philosophie auf. In 13 Kapiteln erzählt Theo Roos auf kluge und unterhaltsame Weise von solchen Philosophen der Lebenskunst. Er zeigt ihre Lebensweise und Lebensweisheit, ihre Haltung, ihre Art zu philosophieren und zu sein. Neben Sokrates, dem Begründer der philosophischen Lebenskunst, porträtiert er Sigmund Freud, Konfuzius/ Zen/ Jesus, Karl Marx, Meister Eckart, Søren Kierkegaard, Sappho, Martin Heidegger, Sol Juana Inés de la Cruz, Epiktet, Emil Cioran, Teresa von Avila und Simone de Beauvoir. Theo Roos leitet aus ihrem Denken und Handeln ganz konkrete Übungen ab, die den unmittelbaren lebenspraktischen Nährwert von Philosophie verdeutlichen. So entsteht Philosophie zum Selbermachen mit klaren Anweisungen und einem Trainingsplan für alle Breitensportler des Lebens. Nach dem Erfolg des ersten Bandes ist diese neue Lieferung philosophischer Vitamine eine noch stärkere Inspirationsquelle und Orientierungshilfe für alternative Möglichkeiten des Lebens. Ein Buch voller praktischer philosophischer Handreichungen für alle, die Impulse für ihr eigenes Leben suchen.




Die Tore von Damaskus: Eine arabische Reise - Lieve JorisDie Tore von Damaskus: Eine arabische Reise
Lieve Joris

Taschenbuch, September 2000
     Verkaufsrang: 116985      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Belgierin Lieve Joris ist bekannt für ihre unkonventionellen, spannenden Reiseberichte. In diesem Buch stellt sie das jahrtausendealte faszinierende Syrien vor. Ihre enge Freundschaft mit der jungen syrischen Soziologin Hala ermöglicht es ihr, zugleich ein intimes Porträt der modernen arabischen Gesellschaft zu zeichnen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Andere Ansichten...      5 von 5 Punkten
Das Buch ist dermaßen gut geschrieben, dass man jede Zeile bildlich vor Augen hat; man fühlt sogar die Temperatur! Einen besseren "Bericht" kann man wohl kaum mehr abliefern...


 Weitere Lesermeinungen


Die Verwandlung der Welt ins Herrliche. Über das Glück - Rainer Maria RilkeDie Verwandlung der Welt ins Herrliche. Über das Glück
Rainer Maria Rilke

Broschiert, September 2006

Verkaufsrang: 163632
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,00
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
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